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Lite Blox - superleichtes Kombisystem aus LiFePo-Starter- & Aufbaubatterie

Episode 451 · 00:19:06

Ein spontaner Messestopp auf der caravan live in Freiburg wird zur echten Entdeckung: Frederic von LITEWERKS – einer kleinen Firma vom Bodensee – stellt ein Batteriekonzept vor, das den Camper-Alltag grundlegend verändern könnte. Lithium-Eisenphosphat-Technologie, ein selbst entwickeltes Batteriemanagementsystem und eine integrierte Diebstahlsicherung – alles in einem System, das einfach die Serienbatterie ersetzt.


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Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Was Lithium-Eisenphosphat-Technologie von herkömmlichen Lithium-Polymer-Akkus unterscheidet – und warum sie sich besonders für Kfz-Starterbatterien eignet

  2. Wie Lite Blox vom Leichtbau mit Kohlefaserteilen zur Entwicklung von Hochstrom-Niedervoltbatterien für Motorsport und Autoindustrie gekommen ist

  3. Warum der Einbau fahrzeugspezifisch projektiert wird und wie der Assessment-Prozess für Camper-Fahrzeuge konkret abläuft

  4. Der Unterschied zwischen Starter- und Aufbaubatterie: Warum hohe Startströme und hohe Kapazität zwei verschiedene Anforderungen sind – und was das für die Kombination beider Batterien bedeutet

  5. Wie das integrierte Batteriemanagementsystem Diebstahlschutz fürs Fahrzeug ermöglicht – und warum das gerade für Campingfahrzeuge mit vollem Hausstand an Bord so relevant ist

  6. Die kostenlose Lite Blox-App: Batteriedaten in Echtzeit, Abschaltfunktion für lange Standzeiten und Diebstahlsicherung direkt vom Smartphone

  7. Preisrange für den Caravan-Bereich: Drei Starter- und drei Aufbaubatterien im Portfolio, von 1.395 € bis 1.895 € – inklusive Mehrwertsteuer und ohne China-Peripherie, Ladebooster oder neue Verkabelung

  8. Frederics Argument gegen Solarzellen auf dem Dach: Warum gut ausgelegte Lithiumbatterien allein für die meisten Camper eine Woche Autarkie ermöglichen

  1. Lite Blox auf Instagram

  2. Website von Lite Blox – für alle technischen Details und Konfigurator für dein Fahrzeug



Jetzt bist du gefragt!

Hast du schon Erfahrungen mit Lithium-Batterien in deinem Camper oder Wohnmobil gemacht – oder überlegst du gerade, auf eine moderne Batterie-Lösung umzusteigen? Wir sind gespannt, was du von dem Konzept hältst und ob du dir so eine Kombi-Batterie für deinen Camper-Alltag vorstellen könntest! Schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp.


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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Messepodcast. Ich bin wieder auf der Caravan Life in Freiburg unterwegs und gerade eher durch Zufall über einen Stand gestolpert und hängen geblieben, nämlich bei Light Blocks und bei mir ist jetzt Frederik. Und, ähm, ja, Frederik, du hast ein ganz spannendes Konzept hier mit auf die Messe gebracht, nämlich wie es hier steht am Stand, eine revolutionäre Kombination aus Aufbau- und Starterbatterie. Und jetzt erklär doch mal mir, die das Konzept zum ersten Mal gesehen und gehört hat und unseren Hörerinnen und Hörern, was da genau hinter steckt.

Also danke, freut mich, dass ihr hier seid. Ähm, wir sind 'ne kleine Firma aus Deutschland, konkret vom Bodensee. Wir beschäftigen uns mit, äh, ganzheitlicher Entwicklung von, ähm, Kfz-Starterbatterien im Großen und Ganzen. Wir haben das Thema relativ früh adaptiert. Ähm, Lithiumbatterien kennt ja heute eigentlich jeder im Camper. Das, das ist Standard, würde ich fast schon sagen. Also die Leute diskutieren viel über Solarzellen, über Lithiumbatterien. Warum ist das so? Weil die Sachen halt, ähm, günstig geworden sind. Also die Chinesen subventionieren die Sachen teilweise und das kann sich jetzt jeder leisten und jeder in den Camper bauen. Das ist aber auch gleichzeitig ein bisschen das Problem, weil die Technologie dahinter ist doch komplex und die Peripherie, die Anwendung im Fahrzeug eben auch und auch die Anforderungen an solche Produkte, sei es vom Gesetzgeber, Zertifizierung, aber auch die technologischen Anforderungen. Und was wir machen: Wir kommen eigentlich aus dem Bereich Starterbatterie, also Hochstrom, ähm, Anwendung mit wenig Spannung, viel Strom, ähm, und haben uns vor ungefähr fünfzehn Jahren, also so lange gibt's uns schon, ähm, wir kommen aus dem Bereich ganzheitlicher Leichtbau und wir haben uns irgendwann mit dem Thema Autobatterie näher beschäftigt, weil wir viele Kunden hatten im, in der Autoindustrie und, ähm, sind dort über die Technologie gestolpert, die, ähm, Lithium-Eisenphosphat, ähm, genannt wird oder heißt, das ist eine Weiterentwicklung von dem, was du aus dem Laptop, aus dem Handy kennst, also von, von Lithium-Polymer-Akkus. Und, ähm, der Vorteil bei Lithium-Eisenphosphat ist, dass die einfach sehr belastbar sind und sehr hohe Leistungen stellen können. Und das haben wir damals verstanden, haben auch gesehen, dass es am Markt eigentlich keine Produkte gibt, die, die diese Technologie vernünftig, ähm, abbilden, also in, in konkret zu sagen, Starterbatterien auf Lithium-Eisenphosphat-Basis. Ähm, ich hab dann damals mein eigentliches Geschäftsmodell, das war ganzheitliche Leichtbauentwicklung. Ich habe Kohlefaserteile, ähm, entwickelt und gefertigt für spezielle Kunden. Ähm, das habe ich komplett zur Seite gestellt und habe mich dann auf diese Technologie gestürzt. Also wirklich von einem Tag auf den anderen, weil ich gesehen habe, das ist, hat Potenzial, das hat auch vor allem Innovationspotenzial und das möchte ich mit einem ingenieurwissenschaftlichen Hintergrund halt auf ein Level bringen, ähm, wo man, also vielleicht kann man's so nachvollziehen: Äh, in 'nem modernen Fahrzeug sind ganz viele Sensoren verbaut. Alle tun irgendwas und alle messen irgendwas. Die kompletten Informationen, die über die Starterbatterie laufen, sind eigentlich verloren. Die werden auch nicht groß gemessen. Und, ähm, indem ich jetzt, ähm, einerseits die Kom, die Technologie hab, die viele Vorteile bietet, aber andererseits eben auch die Technologie managen muss, ähm, war unser Ansatz von Anfang an eben ein Batteriemanagementsystem zu entwickeln, das eben nicht aus China kommt oder aus dem Modellbau oder wie auch immer, ähm, sondern von, von null, from scratch haben wir das Ganze entwickelt, ähm, und sind heute in dem Bereich technologieführend, kann man sagen, also bei Hochstrom, ähm, Niedervoltbatterien, Kfz-Starterbatterien. Wir haben sehr viele Kunden in der Autoindustrie, im professionellen Motorsport. Eigentlich alle großen Motorsport-Rennserien fahren unsere Batterien. Ähm, und wir sind seit, wir haben diese Technologie halt in einer Eigenmarke, Light Block Batteries, in der Eigenmarke für sukzessive für unter, für unterschiedliche Anwendungsbereiche, für unterschiedliche Marktsegmente zugänglich gemacht und das Letzte war jetzt, ähm, Camper, also die Starterbatterie im Camper zu ersetzen.

Und jetzt mal ganz dumm gefragt: Kann ich jetzt mir so eine Batterie kaufen und dann einfach meine Starterbatterie im Fahrzeug ersetzen oder wie, wie funktioniert das genau, wenn ich jetzt sage, ich würde gerne umrüsten?

Mhm. Also wenn ich sage, wir haben das entwickelt dann und auch sukzessive weiterentwickelt, dann meine ich damit, dass wir es auch entwicklungsbegleitend zur Autoindustrie weiterentwickelt haben. Ähm, es macht einen großen Unterschied, ob du jetzt 'nen, 'nen klassisches, 'n Oldtimer hast oder ob du ein Fahrzeug hast mit Euro-6-d, also mit 'nem komplexen Batteriemanagementsystem. Das Fahrzeug, was wir hier ausstellen, ähm, der VW T6-1 ist prinzipiell ein Porsche. Das ist dieselbe Batterieregelung. Wir verkaufen wahrscheinlich jede vierte, fünfte Batterie an einen Porsche-Kunden. Ähm, und, äh, deswegen ist das ein ganz gutes Test, Testimonial hier und kann man auch ganz gut erklären. Da ist es jetzt so, ähm, das hat 'ne gewisse Komplexität, weil die Batterie integriert ist ins Managementsystem im Fahrzeug. Da geht's um, äh, CO₂-Emissionen und, ähm, ja, Emissionseinsparung. Ähm, wir haben ein System entwickelt, das an die Autobatterie andockt, also die Autobatterie plus Managementsystem plus Peripherie, ähm, das komplett Plug-and-Play ist. Und was wir als vergleichsweise kleines Unternehmen machen, ist, wir, ähm, entwickeln oder wir projektieren immer produktspezifisch. Das heißt, ich verkaufe nicht irgendwelchen Kunden irgendwas, sondern der Kunde muss bei uns einen Assessment-Prozess durchlaufen für eine bestimmte Anwendung. Also auch wenn du jetzt ein, ähm, ein Campingfahrzeug hast, dann fragst du bei uns an auf der Internetseite, gibst an, welches Fahrzeug du hast, welches Baujahr, welche Anwendung und dann wissen wir ganz genau, welches Produkt du brauchst. Zum Beispiel ist auch relevant, ob das jetzt im Winter benutzt wird oder saisonal. Dann nehmen wir ein Produkt aus dem Standardportfolio. Ähm, wenn das nicht passen sollte, weil du irgendeine spezielle Anwendung hast oder ein Entwicklungsprojekt, ähm, können wir entweder auf Derivate zurückgreifen von dem, was wir schon haben, also von den Standardprodukten, oder wir können halt ein Entwicklungsprojekt draus machen auf Basis unserer Technik. Aber es ist immer so, dass der Ansatz ist, wir verkaufen dir nicht nur eine Batterie, sondern wir verkaufen dir ein Substitutionsprodukt für das, was du schon im Auto hast, also für die normale herkömmliche Autobatterie, ähm, die das vollwertig ersetzt, ohne, ohne viel Raketenwissenschaft drumherum und Teil von deinem Fahrzeug wird und dein Fahrzeug überlebt. Und das ist jetzt kein Marketinggelaber, sondern das sage ich auf Basis von, ähm, Telemetriedaten, die wir erheben. Also wir haben von Tag eins haben wir die Produkte so konfektioniert, dass die Daten sammeln und das halt sukzessive, ähm, ähm, verbessert. Und mittlerweile laufen da verdammt viele Daten an uns zurück aus den, ähm, Autobatterien, die im Feld sind. Ich nenne es jetzt mal Autobatterie. Wir benutzen das Wort eigentlich gar nicht. Es ist ein Ersatz für die Autobatterie, der ganz viele Vorteile hat. Und, ähm, und eben am Ende das Fahrzeug, ähm, Teil des Fahrzeugs wird und das Fahrzeug überlebt. Das ist kein Verschleißteil mehr. Es ist wirklich ein Paradigmenwechsel. Deswegen habe ich auch gesagt, das war mir wichtig, was zu entwickeln oder ein Geschäftsmodell zu fahren, was wirklich innovativ ist und einen Impact hat. Da sind wir jetzt technologisch, ähm, und, äh, stellen hier jetzt konkreten System aus, aus Starterbatterie und Aufbaubatterien.

Da wollte ich jetzt gerade auch drauf kommen, weil also nach meiner Logik, wenn, wenn das jetzt, wenn du sagst, es wird Teil vom Auto und, ähm, ganz komplexes System dahinter, ist es dann auch so, dass zum Beispiel die Aufbaubatterie, die sind dann wahrscheinlich auch irgendwie miteinander verbunden, die beiden, ne. Wenn jetzt zum Beispiel, was ja in jedem Fahrzeug mal passieren kann, wenn die Starterbatterie mal doch leer sein sollte, springt dann die Aufbaubatterie ein oder, oder stelle ich mir das jetzt zu einfach vor?

Also grundsätzlich stellst du dir das zu einfach vor, weil die Aufbaubatterie, jetzt gehen wir mal, gehen wir mal vom, zum, zum, zur Anwendung konkret. Die Aufbaubatterie ist eigentlich ausgelegt für hohe Kapazität, also für hohe Reserven und die Starterbatterie für hohe Ströme. Und, ähm, deswegen, wenn wir jetzt mal an der Starterbatterie projektieren, wir verkaufen in den Motorsport zum Beispiel, ähm, Starterbatterien, die haben sehr hohe Startströme. Damit kann ich schweißen, damit kann ich, äh, ja, ähm, alles starten, was vier Räder hat. Ähm, ich kann aber da jetzt keine, keine, ich kann jetzt auch nicht stundenlang Musik hören mit.

Ja, verstehe.

Und bei der Aufbaubatterie ist genau andersrum. Das heißt, ähm, da geht's letzten Endes darum, wie werden die Produkte konfektioniert. Und die, die Zellen, die hohe Ströme können, sind halt in der Regel deutlich teurer als die, die, ähm, Kapazität, äh, bringen. Und deswegen ist die Antwort ist sicher fahrzeugspezifisch, aber grundsätzlich ist die Aufbaubatterie zu schwach, um das Auto zu starten. Ähm, ist aber auch, also weil du gefragt hast wegen der, wegen der Verbindung, auch das kann man jetzt nicht schwarz-weiß beantworten. Ist bei jedem Fahrzeug ein bisschen unterschiedlich. Ich kann's aber für unser System entwi-- äh, äh, beantworten. Da ist es so, dass das Batteriemanagementsystem, was integriert ist, ähm, also zuerst mal sicherstellt, dass die Zellen, die wir verbauen, und das ist, da fängt's eigentlich schon an. Das ist halt nicht irgendwas, was wir irgendwo herkriegen, sondern das sind die Zellen direkt vom Hersteller. Wir sind auch in einer strategischen Geschäftsbeziehung mit dem Hersteller, äh, der, der Zellen selber. Ähm, da muss die, da findet die, da, das muss Qualität sein, das muss vernünftig konfektioniert sein. Und, ähm, dann kannst du, ähm, wenn du ein Batteriemanagementsystem da draufsetzt, das sicherstellt, dass der Arbeitsbereich der Zellen nicht verlassen wird, also Strom, Spannung, Temperatur im Rahmen bleiben, so wie die Zellen ausgelegt sind. Dann, ähm, also erst mal verschleißt nichts, wie ich schon gesagt habe. Und zweitens kannst du auch sicherstellen, dass die Batterie abschaltet, also sich selber schützt vor diversen Szenarien, Kurzschluss, ähm, irgendwelche Fehler im Fahrzeug oder eben auch bei der Entladung. Und jetzt bei dem Fahrzeug, das hier steht, also ein modernes Campingfahrzeug, da hast du das Problem, dass wenn du das abstellst, laufen da dreißig Sensoren im Hintergrund. Und wenn du dann noch die Türen offen hast, dann kann's sein, dass es nach zwanzig Minuten ist die Starterbatterie leer. Und wenn dann herstellerseitig nicht rechtzeitig getrennt wird, kriegst du das Auto auch nicht mehr an. Und das ist bei uns, ähm, und auch nicht mit irgendeinem Workaround, soweit ich weiß. Bei uns ist das eben einfach nicht der Fall, weil die Starterbatterie oder auch die Aufbaubatterie selber sich rechtzeitig abschaltet.

Okay. Ich hab jetzt hier auch gesehen auf dem Flyer, ähm, dass die mit integrierter Diebstahlsicherung kommt. Wie funktioniert das?

Mhm.

Also Diebstahlsicherung fürs Auto, nehme ich an, oder für die Batterie selber oder was wird geschützt?

Die Batterie selber kannst du immer noch wegtragen, da passiert nichts. Ähm, du kommst da aber nicht ran, weil du ja nicht an die Motorhaube rankommst in der Regel. Ähm, also die, die Diebstahlsicherung funktioniert genau nach dem, nach der Philosophie, die ich gerade schon ausgeführt habe. Wir haben halt gesagt, wir müssen das, diese Zellen händeln nach Datenblatt. Und das heißt auch, ich muss sehr hohe Ströme händeln können oder sehr hohe Dynamik im System. Also ein modernes Fahrzeug mit Euro 6d rekuperiert sehr viel Strom. Ähm, wenn du Vollgas gibst, wird, äh, wird die Lichtmaschine, die die Batterie lädt, entkoppelt. Wenn du bremst, wird dann sehr viel Strom zurückgespeist. Und, ähm, dadurch, dass wir das händeln können, also dass unser Batteriemanagementsystem diese sehr hohen Ströme händeln kann, sehr hohe Peakströme für die Start und sehr hohe Rekuperationsströme für die Ladeleistung, können wir darüber auch detektieren, ob das Auto gestartet wird oder nicht. Und wahnsinnig zuverlässig. Und, äh, dieses Batteriemanagementsystem, was wir entwickelt haben und wo wir auch die IP drauf haben und was eben letzten Endes unsere USP ist, unsere Kernkompetenz, ähm, kann eben detektieren, wenn das Fahrzeug fremd gestartet wird. Wir haben eine App entwickelt, die ist kostenlos, wird zum Produkt dazugegeben. Mit der App kann man halt, ähm, ja, seine Batterie, die Daten anschauen und sich da ein bisschen, bisschen ein-einlesen. Ähm, alles wohlgemerkt gemessen, aber man kann eben auch die Autobatterie abschalten für lange Standzeiten, was für nicht nur für unsere Porsche-Fahrer, sondern auch für die Wohnmobilfahrer interessant ist. Ähm, und ich kann eben das Fahrzeug diebstahlsichern. Und da bringe ich immer die Ana, die, die, die, ähm, Analogie oder das, das Beispiel: Was machst du mit deinem Campingfahrzeug? Du lädst deinen ganzen Hausstand da rein und fährst in Urlaub. Da ist dein Hund, Katze, Kanu, E-Bikes, ähm, was du halt so hast, ist alles im Auto. Und dann fährst du früher oder später mal an der Tankstelle raus und das Auto ist unbeaufsichtigt für eine Minute. Äh, in der Regel kann ein modernes Fahrzeug, ist in vierzig Sekunden weg. Also allein über die Elektronik oder ein altes Fahrzeug, weil jemand den Schlüssel klaut oder wie man auch immer ein Auto klaut, in unter einer Minute ist es weg. Und das Problem ist gar nicht, dass das Auto geklaut wird, sondern dass es halt um die Ecke gefahren werden kann und leergeräumt werden kann. Und unsere Diebstahlsicherung ist deswegen einerseits für unseren Anführungszeichen Porsche-Kunden, also für Autos mit hohem Wert interessant, aber andererseits eben auch, weil ich beim, im Caravan-Bereich oder im, im Wohnmobilbereich eben auch sicherstellen muss, dass das Fahrzeug nicht weggefahren wird. Und ich habe einfach, kann da ein Beispiel bringen: Meine Mama stand irgendwann in der Firma und sagt: "Seit wir eure Batterie im Wohnmobil verbaut haben, gehen der Papa und ich wieder zusammen einkaufen." Und da habe ich gesagt: "Was hast du gesagt?" Also völlig beiläufig so und dann habe ich gesagt: "Was hast du gesagt?" "Ja, also früher bin ich immer mit einkaufen gegangen." Ich so: "Wieso?" "Ja, weil ich Schiss hatte, dass das Auto wegkommt."

Mhm.

Und, äh, und ich glaube, das ist, das bringt es halt ein bisschen auf den Punkt, weil das kannst du dir nicht mit Geld kaufen. Du willst in Urlaub fahren und willst Ruhe. Ähm, und das bringt dieses System einerseits, was das Fahrzeug angeht, also Diebstahl fürs Fahrzeug, aber andererseits eben auch, ähm, was das, was das Management für den Strom angeht. Also du kannst dich einfach darauf verlassen, dass du guckst auf deine App und du siehst, ich kann noch zwei Tage, fünfundvierzig Minuten am Laptop arbeiten und danach ist Schluss. Und danach ist eben nicht Schluss in dem Sinne, dass ich halt handlungsunfähig irgendwo am Strand stehe, sondern ich kann dann das Fahrzeug starten-

Mhm.

-und kann die Lichtmaschinenleistung nutzen, um die Batterien sehr schnell wieder aufzuladen.

Du hattest ja vorhin gesagt, dass das alles, ähm, auch so ein bisschen kundenspezifisch konfektioniert werden muss und so weiter, aber kannst du trotzdem-

Mhm.

-so eine ungefähre Preisrange angeben, so was ab, ab so und so viel Euro muss ich dafür rechnen ungefähr?

Also wir reden ja jetzt vom Marktsegment Caravan für die Zuhörer. Da gibt es drei verschiedene Produkte als Starterbatterie und drei als Aufbaubatterie. Ähm, welche Starterbatterie ich wähle, also es gibt eine mit vierzig Zellen, eine mit sechzig und eine mit achtzig. Ich glaube, das kann sich jeder vorstellen. Das sind, äh, Rundzellen, die sehen aus wie, wie Patronen und, ähm, das ist halt entsprechend bestückt mit entweder vierzig, sechzig oder achtzig Zellen. Welche ich auswähle, hängt davon ab, wie ich das Fahrzeug nutze und wie modern das Fahrzeug ist und was ich für einen Anspruch habe. Die vierzig-Zellen-Batterie ist, ähm, eher für, ich sage mal, ältere Fahrzeuge. sechzig ist so das, der Standard, der die Serienbatterie ersetzt und achtzig ist mehr. Mehr Leistung und mehr Reserve als jede andere Autobatterie. Ähm, die kleinste Batterie ist, äh, tausenddreihundertfünfundneunzig mit Mehrwertsteuer und die größte ist tausend, ähm, achthundertfünfundneunzig, meine ich jetzt auswendig zu wissen, mit Mehrwertsteuer. Wie gesagt, das ist ein vollwertiger Satz: Überlebt dein Fahrzeug. Und, äh, der ADAC sagt, in einem modernen Fahrzeug musst du aller drei, dreieinhalb Jahre ungefähr die Starterbatterie tauschen. Die kostet zweihundertfünfzig Euro. Das heißt, es hat sich amortisiert in, was weiß ich, zehn Jahren. Kannst du auch so rechnen.

Mhm.

Was, was auch noch sehr interessant ist, ist das, was der Kollege Johnny, den ihr auch schon interviewt habt, ja mit uns so ein bisschen projektiert, ist so die, den, sich den Anwendungsfall mal anzuschauen und dann auch lösungsorientiert da dran zu arbeiten. Ob das jetzt Nutzfahrzeuge sind, irgendwie Kühl-LKWs, wo es drauf ankommt, dass die Stromversorgung sauber funktioniert, aber eben auch im Caravan-Bereich. Und, äh, was, was ich jetzt festgestellt habe auf solchen Messen und er offensichtlich auch, ist, dass die Leute reden immer von Solarzellen auf dem Dach und die reden von, äh, ich hab da Induktion und 'ne Fritteuse und dies, das. Ähm, ich hab nie verstanden, warum ich 'ne Solarzelle auf meinem Auto brauche. Habe ich auch nicht. Ich habe zwei Campingfahrzeuge, noch nie eine Solarzelle gebraucht. Ähm, ich habe unsere Batterien an Bord, die habe ich ausgelegt auf meine Anwendung, was die Leistung angeht und was die Reserve angeht. Und, ähm, da kann man durchaus argumentieren, also auch mit 'nem, wenn man viel Energie verbraucht, ähm, ist, ist durchaus eine Woche Autarkie überhaupt kein Problem mit Lithiumbatterien, ähm, ohne Solarzellen. Und wenn ich für mich beantworten kann, dass ich nie länger als eine Woche irgendwo stehe, wo keine Steckdose ist und das können irgendwie über neunzig Prozent der Leute, mit denen ich geredet habe, brauche ich auch keine Solarzelle auf dem Dach, weil das ist dann wieder China, Verkabelung, äh, Sollbruchstelle, ähm, ja, Interaktion von, von guten und schlechten Teilen im Auto. In unserem Fahrzeug ist nichts verbaut. Also da sind einfach nur die, unsere Produkte verbaut, ausgetauscht, Plug-and-Play, weil du gefragt hast, gegen die Serienkomponenten mit unserem System. Keine China-Peripherie, kein Ladebooster, kein Lademanagement, keine neuen Kabel. All das, was nachher dir auf die Füße fällt, wenn du im Urlaub stehst und irgendwas nicht mehr funktioniert.

Ja, das war jetzt ganz viel Information, ähm, dafür, dass wir dich jetzt so spontan abgecatcht haben. Vielen Dank dafür.

Gerne.

Ähm, wir werden auf jeden Fall deine Website und alle Informationen noch mal für unsere Hörerinnen und Hörer verlinken. Dann, äh, ja könnt ihr Lieben da draußen euch das alles mal in Ruhe angucken. Es war, wie gesagt, sehr viel Input jetzt auch für mich, weil ich das Produkt so noch nicht kannte. Und ja, dann euch oder dir, du bist alleine hier, noch viel Spaß, viel Erfolg weiterhin.

Danke. Ich glaube, am, Entschuldigung, wenn ich unterbreche. Ich glaube, am, am, am, ähm, interessantesten ist es, wenn die Leute mal auf unser Instagram-Profil gehen.

Okay.

Weil ich vorher gesagt habe, wir machen kaum Marketing. Wir haben eine tolle Internetseite. Da liest man nichts von Campingfahrzeugen, aber wir haben einen eigenen Instagram-Kanal für Campingfahrzeuge.

Dann genau, dann könnt ihr da mal gucken. Ähm, finde ich sicherlich ganz einfach, wenn ich euren Namen bei Instagram eingebe, oder?

Also da findest du zwei Kanäle, aber der eine ist der mit den Campingfahrzeugen.

Okay, alles klar.

Der andere ist der mit den Rennautos.

Dann ganz lieben Dank. Viel Erfolg weiterhin.

Ja, danke.

Und ja, ihr Lieben da draußen, abonniert gerne den Podcast und freut euch auf weitere spannende Folgen von der Caravan Live in Freiburg. Tschüss.

Tschau.

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