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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute gucken wir mal mit Gästen zurück auf den Caravan Salon 2023.
Ja, ich freu mich total, dass ihr alle heute bei uns sein könnt. Ich bin heute in einer reinen Männerrunde. Und zwar haben wir bei uns den Frank, den Björn, den Jürgen und den Jan. Und ihr seid alles Kollegen von uns im engeren oder weiteren Sinne und ich würd euch einfach bitten, dass ihr euch einmal ganz kurz unseren Hörerinnen und Hörern vorstellt. Vielleicht Frank, fängst du einmal an?
Ja, hallo zusammen. Ich bin Frank aus München. Ich fahre 'n großen Bürstner. So fang ich meine Videos an und auch da, äh, im Videobereich bin ich zu finden bei YouTube mit dem Kanal Frank D Camping und versuche dort immer 'n bisschen über mein Auto zu berichten, über meine Erfahrungen mit gekauften Sachen und, äh, ja, war auch jetzt auch eben ziemlich lange auf 'm Caravan Salon.
Björn, machst du weiter.
Ja, gern. Also ich bin Björn von transitfrei.de. Ich war ja auch schon ein paar Mal Gast bei euch, was mich immer sehr freut. Ich mach das total gerne, obwohl mir selbst persönlich die Zeit für so was fehlt. Deswegen freu ich mich über die Einladung. Ähm, ja, wir waren auch auf 'm Caravan Salon und haben natürlich mit dem Auge des potenziellen Käufers drüber geschaut. Grade auch, weil wir nach vielen Jahren Wohnwagen wieder überlegen, auf 'n Wohnmobil zu wechseln. Das würde auch wieder unserem Internetauftritt, ähm, 'n bisschen entgegenkommen, aber eben auch unserem Reiseempfinden. Und ja, ich bin mal gespannt, was ihr so alles für Eindrücke habt und wie sich das mit unseren deckt.
Super, danke. Jürgen.
Ja, mein Name ist Jürgen Rode. Ich bin von Womo.blog. Das sind Produkttests, Bauanleitungen, Reiseberichte. Wir bloggen seit 2012 und ja, auf YouTube 'n bisschen kürzer. Wir waren auch auf 'm Caravan Salon und ich freu mich eigentlich darauf, eure Eindrücke auch mal zu hören, denn ich glaube, meine waren vielleicht wieder ganz anders. So ging mir das zumindest letztes Jahr.
Ja, und last but not least, der Jan.
Ja, hallo, hier ist der Jan vom Abgefahren-Podcast, abgefahren ohne E am Ende. Ähm, ich vertret heut die, ja, Moderatorenschaft von uns. Der Axel und der Thomas haben, äh, andere Dinge heute, sodass ich heute für euch zur Verfügung stehe. Wir haben 'ne ganz anderen Hintergrund gehabt auf 'm Caravan Salon, aber ich denke, dazu kommen wir dann später. Und selber fahr ich halt 'n teilintegrierten, äh, teilintegriertes Wohnmobil seit 2018 und ja, seit 2021 machen wir den Podcast. Das ist auch 'ne Geschichte, ähm, die's woanders zu hören gibt.
Ja, und wir haben uns viele Gäste eingeladen, weil das tatsächlich letztes Jahr bei euch sehr gut angekommen ist und wir wollen einfach mal so 'n bisschen verschiedene Blickwinkel für euch auf die Messe noch mal zusammentragen. Ich hab 'n paar Fragen vorbereitet und ich bin sehr, sehr gespannt. Ich selber war ja nicht vor Ort. Ich hab, äh, bei uns im, äh, virtuellen Büro sozusagen mich mit 'ner Kollegin drum gekümmert, dass die Beiträge rausgehen und bin jetzt sehr gespannt, was ich noch erfahre, was ich bis jetzt noch nicht gesehen oder gehört habe. Was mich als Erstes interessieren würde, mm, ist mal so ein kurzer Gesamteindruck von euch auf der Messe. Ich w-würd jetzt quasi einmal reihum fragen und ich fang mal beim Frank an, so in, in wenigen Sätzen sozusagen dein Eindruck vom Caravan Salon 2023.
Ähm, ich hatte mich vorbereitet, um zu gucken, was gibt's denn so an Neuerungen dieses Jahr? Hab die Wohnmobilzeitungen durchgeblättert und hab immer gedacht: "Hm, ich find gar nicht so viel." Ähm, die großen durchschlagenden Neuerungen, so wie letztes Jahr mit dem Hymer Venture, ne, Venture S, äh, mit dem Bürstner Gallery, das fällt mir jetzt grad mal so ein, die sind irgendwie ausgeblieben. Die waren dann aber allerdings auch auf der Messe zu finden, wieder sehr versteckt. Bürstner hat ja 'n Slideout da präsentiert, 'n normalen teilintegrierten. Also ich will sagen, es ist weniger Revolution, es war irgendwie mehr Evolution dieses Jahr. Im Kleinen ist viel vorgestellt worden, ähm, viele nette Entwicklungen. Von der Besucherzahl her hat die Messe gemeldet, deutlich mehr als letztes Jahr. Noch nicht das 2019er Niveau, also noch nicht das Vor-Corona-Niveau.
Ich empfand es aber als, äh, deutlich angenehmer, durch die Messehallen zu wandeln, Wochenenden mal 'n bisschen ausgeklammert. Ähm, war überrascht, wie das Verpflegungskonzept dort sich geändert hat zum Vorjahr und insgesamt mit dem Wetter auch passend. Ich fand's 'ne sehr angenehme Messe. War aber auch eben interessant Richtung Zange, Preispolitik und Zinsen, aber da kann der Jürgen sicherlich nachher noch besser zu referieren.
Ich würd jetzt auch tatsächlich mal den Jürgen zu Wort kommen lassen. Der hat nämlich grade schon die Hände über 'm Kopf zusammengeschlagen und ich glaube, es w... ist ein ganz spannender Kontrast, äh, was der Jürgen zu sagen hat. Wie war dein Eindruck von der Messe?
Oh, stimmt gar nicht. Also ich fand es dieses Jahr angenehm. Es war überschaubar, ich fand's nicht so voll. Ähm, ich hatte auch das Gefühl, dass man die Wohnmobile besser vorbereitet hat. Ich hatte insgesamt 'n guten Eindruck von der ganzen Qualität. Das muss man vielleicht auch mal positiv bewerten. Es war in den letzten zwei Jahren vielleicht auch coronabedingt anders. Ähm, über das Konzept, da können wir nachher wirklich noch mal drauf eingehen, auch draußen auf 'm P1. Ähm, würd mich zumindest freuen und ich kam mit unglaublich vielen Menschen auf der Messe ins Gespräch, ähm, die, die mich einfach angesprochen haben, denen das wichtig war, irgendwas mitzuteilen. Ähm, also insofern, für mich war das 'ne, 'ne ganz außergewöhnliche Messe, auch wenn ich nur drei Tage oder vier Tage dort war, habe ich viel erlebt.
Danke dir. Björn, wie war's bei dir?
Ja, also ich hab mich dieses Jahr, ähm, wie ich vorhin Eingang schon sagte, so 'n bisschen auch in Richtung Wohnmobil orientiert. Und ich fand's sehr schön, dass wir auch viele Aussteller dabei hatten, die ich jetzt so noch gar nicht auf 'm Schirm hatte
Die vielen klassischen Hersteller, die wir haben, ich sag jetzt mal beispielsweise die Hymer-Gruppe, das fand ich etwas überraschend, war wieder nur auf mit Ausnahme von Dethleffs auf eine Halle beschränkt. Ähm, ich sag jetzt mal 'n Premiumhersteller wie Niesmann und Bischof hatte vier Fahrzeuge da. Das war nicht mehr so wie früher. Ich will's mal nicht schlecht oder, oder gut hervorheben, sondern einfach nur mal bemerken, dass die sich so 'n bisschen aus der Fläche zurückziehen. Und gleichzeitig gibt das Raum für andere Hersteller, die sich da neu positionieren konnten und das war 'n sehr schöner Schnitt zwischen Tradition und Moderne. So kann man's, glaub ich, gut ausdrücken. Das hat mir wirklich gut gefallen.
Danke dir. Jan, wie war für dich die Messe?
Äh, total spannend. Wir waren zwar nur das zweite Wochenende da und zwar alle drei waren wir ja da. Ähm, uns ging's tatsächlich nicht darum, irgendwas Neues, äh, oder Sensationen oder irgendwelche, ich sag mal, Produktneuheiten zu entdecken. Äh, wir sind alle mehr oder weniger glücklich mit unseren Fahrzeugen, mit dem, wie wir reisen. Äh, da ging's eher um die Kleinigkeiten. Ähm, wir haben natürlich auch die Variante gehabt, dass der Thomas an dem ADAC Camper des Jahres Wettbewerb teilgenommen hat und da mussten wir natürlich supporten. Es ging uns primär tatsächlich darum, 'ne gute Zeit zu verbringen, das Wochenende auch gemeinsam zu verbringen, Leute kennenzulernen und Leute noch mal zu treffen. Hallo Nele, hallo Frank. Ich mein, wir haben uns tatsächlich ja dann auch an dem Abend noch getroffen. Das war, das war 'ne schöne Zeit und das war auch-
Total schön.
Das war tatsächlich auch, ja, das, was wir wollten. Also Netzwerken, Menschen kennenlernen. Ähm, gut, als Podcaster wird man nicht so erkannt. Jürgen, ich denke mal, dein Gesicht ist eher mal bekannt als, äh, unsere Stimmen, weil so viel reden wir natürlich nicht, ähm, wenn wir, ähm, ja oder wir werden nicht so erkannt, wenn wir, ähm, ja über die Messe laufen. Äh, von daher haben wir trotzdem aber 'ne Menge Sachen erlebt, Leute kennengelernt, mit Leuten gequatscht und das war so unser Ziel. Also gar nicht das Neue, sondern eher so das Erlebnis daraus zu machen und auch den P1 noch mal zu erleben in 'ner anderen Art, jetzt zu dritt, äh, zusammen das Wochenende. Das war so unser Ziel und das ist auch wirklich gelungen.
Okay, danke dir. Und Nele, wie, wie war's für dich?
Bei mir ist es so 'n bisschen 'ne Mischung aus allem, was bisher gesagt wurde. Also ich hab auch so größere Revolutionen weitestgehend vermisst, auch wenn natürlich an der einen oder anderen Stelle was gelaufen ist. Unter anderem ja auch, ähm, haben wir ja schon 'ne eigene Folge zu gemacht bei, bei der Firma Fendt mit dem, mit den mobilen Offices. Ähm, ich hab auch die Besucherzahlen als deutlich reduziert empfunden. Ich weiß nicht genau, wie das zusammengeht mit den offiziellen Zahlen, aber jeder, mit dem ich gesprochen habe, ähm, ob Aussteller oder Besucher, hat das so empfunden und auch P1 war bei Weitem nicht so voll, wie das in Vorjahren der Fall war. Also irgendwo weiß ich nicht, wo da was mit den Zahlen schiefgelaufen ist.
Ich persönlich hab das als sehr angenehm empfunden, weil es tatsächlich das erste Jahr war, in dem wir komplett frei und entspannt an die Fahrzeuge rangekommen sind und auch die Möglichkeit hatten, mit Ausstellern zu sprechen. Ähm, was, äh, ich glaube, Frank war's, gesagt hatte, war, dass es, ähm, ja, also bei den traditionellen Herstellern tatsächlich eher so um die Weiterentwicklung von Konzepten ging. Was mir aber aufgefallen ist, ist, dass, ähm, jetzt zunehmend ausländische Hersteller auch in den deutschen Markt reinkommen, sei es aus Spanien, sei es aus der Türkei, aber auch im kleineren Bereich Rumänien zum Beispiel mit, mit Offroad-Wohnwagen. Und dann haben wir natürlich jetzt zum ersten Mal, äh, chinesische Wohnmobile bestaunen dürfen.
Da können wir nachher auch noch mal 'n bisschen zu kommen, was, was ihr da so von haltet. Und es gab auch zum Beispiel einen japanischen, äh, Anhängerhersteller, der die seine, ja, leeren Wohnwagen sozusagen, also wie so Kofferanhänger, dann komplett, äh, ja, auseinandergebaut liefert und die kann man sich dann selber zusammenschrauben. Das fand ich auch ganz spannend. Stimmungstechnisch hab ich's teilweise in den Vorjahren als etwas angenehmer empfunden. Das lag wahrscheinlich auch so 'n bisschen an der Frustration bei den, bei den Ausstellern, dass vielleicht nicht so viel verkauft wurde wie in den Vorjahren, ähm, in, in vielen Bereichen. Aber insgesamt war's auch für, für mich 'ne total schöne Messe. Sehr anstrengend, weil wir ja auch die vollen Tage da waren, aber eben auch, äh, angenehm dann, äh, 'n paar Leute zu treffen und da 'n bisschen zu quatschen.
Danke auch dafür. Ja, ich fand das mit den Besuchszahlen ganz spannend, weil ich ja natürlich auch mit 'n paar Leuten gesprochen habe, vor allen Dingen mit Ausstellern, wie sie das so wahrgenommen haben. Also ich hab nicht damit gerechnet, dass die Messe verkündet, dass die Besuchszahlen zurückgegangen sind, weil ja das natürlich auch 'ne schwierige Meldung ist, selbst wenn's die Wahrheit wäre. Und ich hab mir aber von vielen Herstellern sagen lassen, dass es tatsächlich dieses Jahr deutlich ruhiger zugegangen ist. Ihr habt das jetzt so zum Teil schon gespiegelt. Der ein oder andere von euch nickt jetzt auch grade zur Erklärung an unsere Hörer. Hatte jemand von euch das Gefühl, es waren deutlich mehr Besucher als letztes Jahr da?
Nein, kann ich ganz klar sagen. Hatt ich gar nicht. Jürgen, du?
Am Samstagmorgen hab ich gepostet, viel weniger los und so weiter. Ähm, daraufhin hab ich gleich mal einen auf den Deckel gekriegt. Das dürfte ich ja nicht einfach so in die Welt rausposaunen. Das läge ja auch nur an dem Parkplatzchaos. Denn am Samstag gab es wirklich großes Chaos. Ähm, ich hab mir das dann so erklären lassen von offizieller Seite: Man hatte einen Dienstleister, der den Parkplatz quasi verwaltet und wusste, wie viel Parktickets verkauft wurden und dementsprechend hat man nur so und so viel Parkplatzeinweise gebucht gehabt. Leider Gottes kamen die Leute morgens auf die Idee, kurz bevor sie quasi zur Messe gestartet sind, ähm, noch 'n Ticket zu kaufen. Und dann kamen viel, viel, viel, viel mehr Autos als erwartet, ähm, und viel weniger Leute über die Züge.
Ich hab mir von Leuten sagen lassen, die Züge wären total leer gewesen.
Im Vergleich zu letztem Jahr oder vorletztem Jahr war das ganz anders und hängt vielleicht mit'm Euro, neun-Euro-Ticket zusammen. Also die ganzen Leute, die letztes Jahr für, für wenig Geld dann dorthin fahren konnten, ähm, die haben jetzt gesagt: „Na ja gut, wenn ich schon fürs Zugticket bezahlen muss, dann kann ich auch mit dem Auto fahren, dann ist es vielleicht günstiger." Und was man auch dazu sagen muss, seit letztem Jahr ist das Parkticket ja nicht mehr inklusive. Das hat den einen oder anderen dann vielleicht auch bewogen zu sagen: "Ach Gott, äh, ich, ich kann nicht", äh, nee, nicht das, 'Tschuldigung, nicht das Parkticket, das Zugticket ist nicht inklusive. Ich fahr nicht mit dem Zug, sondern ich fahr mit dem Auto. Und dann war das Chaos komplett und meine Frau, die saß bis um, ich weiß nicht, zwölf auf 'm Parkplatz P1 und sagte irgendwann am Telefon: „Hier, hier fahren immer noch haufenweise die Leute auf die Parkplätze.
Wann wollen die denn zur Messe?" Und es war um zwei Uhr immer noch so und um drei Uhr, habe ich mir sagen lassen, sind Leute immer noch angekommen. Die hätten dann 20.000 Karten extra bekommen. Also die, die dann quasi zu spät erst reinkommen, bekamen alle noch mal Karten zusätzlich. Sebastian, vielleicht sind die auch mitgezählt worden bei der Statistik.
Ja, das, das wäre 'ne Erklärung und, und, äh, sozusagen zur Verteidigung deiner Meldung. Sie, diese Leute, die auf'm Parkplatz standen, waren ja de facto nicht auf der Messe. Also ist ja, war, war ja deine Wahrnehmung durchaus richtig, ne. Die standen halt dann noch im Stau.
Also wir wollen auch nicht die Messe bashen, ne, aber ich gucke mir halt die Pressemeldungen, die da von offizieller Seite kommen, übrigens auch von Herstellern, immer sehr kritisch an und, und auch letztes Jahr hatten wir den Fall, dass drei Hersteller quasi schon drei Tage vor der Messe 'ne Pressemeldung rausgeschickt haben, wie erfolgreich die Messe war. Ähm, ja, okay, ist, ist ein schwieriges Thema. Des-deswegen einfach noch mal die, die Frage in die Richtung, weil von vielen Herstellern eben das Feedback zu mir kam. Das ist ja auch nichts Schlimmes, wenn mal weniger los ist, ne. Ich mein, das, stetiges Wachstum ist zwar das, was irgendwie alle wollen, aber, aber wenn wir ein bisschen nachdenken, ist auch klar, dass es das nicht geben kann und das, da wird's auch bei 'ner Messe Düsseldorf nicht anders sein.
Wir sprechen von 'ner Branche, die jetzt seit zehn Jahren Rekordzuwächse verzeichnet und da ist es auch keine Schande, wenn's mal 'ne Stagnation gibt, die naturgemäß irgendwann eintreten muss in so 'nem Nischenbereich wie, äh, wie dem Camping. Es ist ja nicht jeder Deutsche oder jeder, äh, im europäischen Ausland, äh, 'n geborener Camper, ganz einfach.
Genau, das, das dazu. Ich denke, da brauchen wir nicht mehr viel mehr sagen. Es ist auf jeden Fall noch, noch viel los gewesen. So ist es nicht, dass die Messe leer war, aber es, äh, gefühlt habe ich von vielen auch gespiegelt bekommen, war weniger los. Was ja auch gar nicht schlimm sein muss, also zumindest nicht für einen Besucher. Für 'n Aussteller ist das noch mal 'ne andere Geschichte. Da ist ja jeder Kontakt wichtig, aber für Besucher ist natürlich cool, wenn ich mehr Platz habe, mehr, mehr Zeit in den Autos habe, mehr Menschen habe, mit denen ich in Ruhe sprechen kann. Das ist natürlich eher 'ne positive Geschichte. Was, was mich jetzt interessieren würde, und zwar so 'n bisschen solltet ihr das wie aus der Pistole geschossen beantworten, gar nicht viel nachdenken: Was war das Beeindruckendste, was ihr auf der Messe gesehen habt? Oder das, was euch sozusagen, wo ihr: „Ey geil, das, das ist wirklich cool." Äh, ich, ich fang mal, jetzt gucke ich in ganz viele fragende und grübelnde Gesichter.
Ähm, ich fang mal, ich fang mal bei Björn an.
Ja, ähm, also was mir persönlich am allerbesten gefallen hat, ich weiß nicht, ob es das schon mal gab, aber ich persönlich, darf ich 'ne Marke nennen, also namentlich?
Klar.
Klar.
Okay, also ich persönlich hab mich in den Autoroller Kronos verliebt, den Alkoven, weil der hat nicht nur oben jetzt im Alkoven ein breites Bett, sondern hinten im Etagenbettbereich zwei vollwertige breite Betten. Da hast du, ich meine 120, 130 Zentimeter Liegefläche übereinander und das ist natürlich 'n richtig großes kleines Reich für denjenigen, der da hinten dann schläft. Man könnte damit theoretisch mit acht Leuten, ähm, campen. Reisen geht nur mit sechs, aber schlafen könnten acht. Aber selbst wenn man damit nur zu viert unterwegs ist, dieser Raumgewinn in den Etagenbetten, das fand ich früher immer bei den ganzen Alkovenmobilen, die 'n Etagenbett haben, ähm, etwas traurig, weil diese Etagenbetten haben dann 60 oder 70 Zentimeter. Es reicht gerade so, dass man da liegen kann. Ja, okay, aber dass jetzt derjenige, der das nutzen wird, ein richtiges großes Bett bekommen würde und dann ist das nicht teurer, als wenn du ein normales Alkovenwohnmobil mit Etagenbetten kaufst.
Das hat mir, glaube ich, am allerbesten gefallen.
Okay, danke. Ja, es war auch einer, einer der oder eins der Modelle, die wir auf unserer Müssen-wir-auf-jeden-Fall-mal-angucken-Liste hatten. Wie schaut's bei dir aus, Jan? Was hat dich am meisten beeindruckt?
Ähm, dass die Business-Geschichte, also Business Camping, jetzt langsam einen Stellenwert erreicht. Und Nele, wir hatten uns da ja getroffen, hatten auch drüber gesprochen. Bei uns im Podcast kommt dein Ausschnitt noch. Also das kann ich schon mal teasern an der Stelle. Ähm, aber ihr hattet das ja auch schon gebracht und das ist sicherlich ein Thema, was, was mir persönlich, äh, 'n bisschen am Herzen liegt, weil ich arbeite doch, wenn ich's kann, ab und zu gerne, äh, auch unterwegs und, äh, dass es da Lösungen gibt, die inzwischen 'n bisschen anders sind, auch wenn das nicht meine favorisierte Lösung ist, so wie ihr es gezeigt habt, aber sie ist gut und sie ist 'n rich-richtungsweisend. Und das ist eigentlich der Punkt, wo ich sage, da, da kann und soll es hingehen, ähm, dass wir alle irgendwo mobil arbeiten können. Ja, das, das wird immer gehen, aber oft ist es halt 'ne nicht optimale Lösung.
So, und wenn wir dann auch schon mal fahren, also, ähm, dann sind wir auch schon mal zu zweit in 'nem Wohnmobil, die beide arbeiten wollen und dann, ähm, ja, dann ist das über die Kabel, äh, Legerei dann schon auch 'ne, 'ne andere Geschichte. Und da freue ich mich drauf in der Zukunft, dass mehr kommt und ich sah erste richtungsweisende Hinweise bei euch, aber, also bei, bei dir, was, was wir bei dir gesehen haben, Nele, aber auch bei anderen, äh, Herstellern, wo's, ja, Lösungen gibt, die in die Richtung gehen.
Für alle, die nicht auf der Messe waren: Wir haben keinen eigenen Camper Style-Stand gehabt, sondern Nele hat, äh, bei Fendt mit auf dem Stand gestanden, äh, wo vor allen Dingen Nele und Halil, äh, an 'nem Projekt mitgearbeitet haben und das Ganze dann auch auf der Messe, äh, in Teilzeit sozusagen präsentiert haben, neben der Zeit, die sie für Camper Style gebraucht haben. Also das noch 'n bisschen zur Erklärung. Ähm, Frank, was hat dich am meisten beeindruckt?
Das hatte ich vorhin schon kurz erwähnt, das war der Bürstner mit dem Slide-Out. Und zwar, das war ja nirgendwo vorher zu lesen. Wir konnten ja schon 'n paar Tage vorher auf die, auf die Messe. Ich war schon seit Mittwoch dort, ähm, bin durch die Hallen und, äh, am Freitag war ja Preview Day, da war ich gar nicht in der Bürstner-Halle und am Samstagmorgen um halb neun gehe ich zu Bürstner, um einfach mal zu schauen, was da Neues gibt. Dann steht dieser Slide-Out da. Da denke ich: „Das gibt's doch gar nicht." Ich hab auch nichts davon gehört. Nirgendwo irgendwie was gesehen. Kein YouTube-Kanal berichtet darüber, kein, kein Newsflash, irgendwie so was in der Art. Und da hab ich mich davor gestellt, hab das Ding abgefilmt und war ganz überrascht und, ähm, das war für mich das Highlight. Ähm, jetzt mag man denken: „Hm, Slide-Out bei 'nem Teilintegrierten, hat das Sinn?"
Egal wie, auch über den Bürstner Gallery kann man streiten. Das habt ihr auch schon vorzüglich hier gemacht im letzten Jahr. Ich glaub, Sebastian, du hattest deine, deine Bedenken angemeldet, der Jürgen auch ganz heftig. Jetzt steht das Ding im Serientrimm da und es wird sich zeigen, wie sich das, wie sich das schlägt. Aber ich find die Innovationsidee an sich sehr schön. Man hat da 'n sehr schönes Raumgefühl. Es fehlt noch an Feinheiten und das hat mich einfach echt, ähm, umgehauen. Da hab ich mich richtig drüber gefreut und das gab's nicht bei YouTube. Ich hab das Video rausgehauen und das läuft gut und das war, äh, die, einige Tage lang das einzige Video zu dem Thema und das hat mich gefreut.
Cool. Danke dir. Nele, was hat dich beeindruckt?
Ähm, meins wirkt jetzt sehr profan im Vergleich zu den anderen Themen. Mich hat am meisten die Toilette im chinesischen Wohnmobil beeindruckt. Die hat nämlich zehn Knöpfe-... und wir haben trotz intensivster Recherche immer noch nicht rausgefunden, was man da alles mit seinem Popo anstellen kann auf dieser Toilette. Also ich vermute, einer wird zu, als Sitzwärmer da sein, dann wird's 'ne Bidet-Funktion geben, ähm, wahrscheinlich auch harter und sanfter Strahl, keine Ahnung. Ähm, also da, da bin ich wirklich so was von angefixt, weil als wir gefragt haben, wofür die Knöpfe sind, meinte dann, äh, der Herr oder die Dame am Stand – ich war nicht selber dabei, Halil hat mir das erzählt – dass er ganz, also dass die Person ganz empört war und sagte: „Ja, halt für 'ne Toilette."
Also w-wir konnten es einfach nicht rausfinden. Er konnte's auch nicht erklären. Ähm, ja, also zehn Knöpfe an der Toilette und es gab in einem Grundriss eine fest verbaute Waschmaschine, was mich auch extrem triggert im positiven Sinne. Ähm, ja, also das, da werden wir auch noch mal 'n Artikel zu machen bei uns. Da sind wir noch 'n bisschen in der Recherche zu diesen ganzen chinesischen Wohnmobilen. Und, ähm, was ich grade noch dazu sagen wollte: Schickt uns doch bitte, äh, Frank, Björn, Jan und Jürgen alles, was ihr zu diesen Themen, die wir jetzt besprochen, äh, besprochen haben, auch schon gemacht habt vielleicht, dass wir dann eure Videos und, äh, Podcasts und Artikel da direkt auch verlinken können.
Ja, danke für den Druck, den du grade erzeugst, den Podcast jetzt zu produzieren.
Ja, endlich.
Weil der ist noch, der ist in Arbeit.
Jürgen, was, was hat dich am meisten beeindruckt?
Nix. Also das ist eigentlich das Schlimmste, was ich jetzt sagen kann. Nix. Ähm, auch die ganzen angeblichen Innovationen waren, fand ich, ziemlich fade. Ähm, sogar die Weltneuheiten, die zum Teil vorgestellt werden und, und jetzt kommen wir wieder zu 'ner Toilette, aber eine funktionellen und meines Erachtens für jeden zu gebrauchenden. Ich bin weder verwandt noch verschwägert, ich krieg noch nicht mal Geld dafür, aber diese Perfect Vent Ren-Toilette, ähm, ist tatsächlich die erste, die eins zu eins ausgetauscht werden kann gegen die üblichen Thetford und Dometic. Darauf hab ich seit Jahren gewartet. Ähm, jetzt hat's endlich jemand umgesetzt und zwar so umgesetzt, dass es tatsächlich meines Erachtens nicht oder kaum noch zu verbessern geht. Das wird den Massenmarkt, glaub ich, in den nächsten Jahren tatsächlich dann erreichen und, äh, das war für mich dann schon das einzige Highlight und das ist eigentlich irgendwie 'n bisschen peinlich, weil, äh, eigentlich hab ich erwartet, jetzt kommen was weiß ich, Klimageräte, sonst irgendwas.
Überall unglaublich viel Protz, unglaublich viel, ähm, Features, die, die der ein oder andere sich vielleicht in den Träumen wünscht, aber die in der Vergangenheit nix mit dem Thema Camping zu tun hatten.
Mhm. Danke, danke euch für, für diesen, äh, für diesen Einblick in, in, in das, was euch fasziniert hat oder auch nicht. Äh, w-wer war denn oder wer hat sich denn von euch das chinesische oder die chinesischen Fahrzeuge angeschaut? Okay, Frank, äh, Jan schüttelt mit 'm Kopf, Frank schüttelt auch mit 'm Kopf. Der Jürgen hat's gesehen und der, der Björn auch nicht.
Und die Nele.
Und die Nele hat's auch gesehen.
Der Nele hat's auch gesehen.
Ich, ich hab ja tatsächlich hier in meinem stillen Bürokämmerlein so gedacht, als, als auch Nele so die ersten Bilder und die ersten, äh, sozusagen Eindrücke von dem chinesischen Fahrzeug geliefert hat. Also seit Jahren vertreten wir ja bei Camper Style die Meinung, dass Camping ziemlich langweilig ist und dass die Innovation Jahr für Jahr auf der Messe ist: „Ja, wir haben jetzt 'n, ein helleres Orange statt dem dunkleren Orange an den Zierstreifen und wir haben innen jetzt 'n bisschen dunkleres Holz, äh, als vorher." Ja, das, das ist vielleicht 'n ganz klein wenig übertrieben, aber gar nicht so weit weg von der Realität. Und, äh, natürlich eine, eine Branche, der es gut geht, da mag man sagen: „Ja, was soll die auch Neues erfinden?" Aber wir wissen auch alle, dass, dass Wirtschaft immer 'ne Wellenbewegung ist oder alles 'ne Wellenbewegung hat. Das heißt, es wird auch wieder 'ne schlechte Zeit geben und ich find's schon bisschen riskant, wie sehr man sich auf seinen Lorbeeren ausruht, weil wir alle kennen Nokia, ähm, was denen passiert ist und das wird auch dem ein oder anderen großen Tanker hier in der Campingbranche wahrscheinlich in den nächsten, im nächsten Jahrzehnt blühen.
Und was ich jetzt spannend fand und da schließt sich der Kreis, ist eben die Tatsache, dass jetzt plötzlich ein chinesischer Hersteller hier auf der Messe war. Ich mein, China ist weit weg, ne. Wir, wir wissen alle, dass die Jungs und Mädels da drüben 'ne ganze Menge Sachen produzieren, die wir ja sowieso schon konsumieren. Und jetzt kommen die plötzlich mit Wohnmobilen hier auf den Markt. Jetzt hat der Frank, äh, grade, äh, 'n Handzeichen gegeben, er möchte was dazu sagen. Dann lasse ich erst mal Frank zu Wort kommen.
Ja, du hättest ruhig noch ausführen können. Ich hätte mich angeschlossen. Mach ruhig.
Kann ich auch mal. Also und ich finde es deswegen so spannend, dass ein chinesischer Hersteller da ist, weil wir damit halt zwar vielleicht 'n Hersteller haben, der die ersten Jahre jetzt 'n bisschen struggeln wird, weil, ähm, in den europäischen Märkten, auch im deutschen Markt haben wir 'ne ganze Menge Regularien, die es dort, äh, in China nicht unbedingt gibt oder die völlig anders einfach da sind und wo sie sicherlich reinfinden werden müssen. Aber wir oder ich beobachte die Chinesen auch immer wieder dabei, wie sie das halt wunderbar können. Und was ich spannend finde, ist, dass jetzt halt plötzlich ein Druck aus-- Also vielleicht, ich kann's natürlich nicht sagen, ob's 'n Druck auf die Hersteller ist, aber es kommt jetzt plötzlich Konkurrenz aus ganz, ganz weiter Entfernung, die vielleicht jetzt ein, zwei, drei Jahre braucht, um sich, äh, einzugewöhnen, aber durchaus sehr, sehr hart sein kann.
So, und das finde ich sehr, sehr spannend, was auch man immer von China halten mag, ähm, ne, das sei jetzt mal dahingestellt, aber sozusagen der Druck, der, der jetzt entsteht, den find ich halt ziemlich wertvoll. Und jetzt Frank.
Was man von den Chinesen halten mag, das ist so 'n bisschen das Stichwort. Ähm, in meiner Brust schlagen zwei Herzen. Einerseits fand ich das schon sehr interessant. Die sind ja auf dem Landweg hergekommen, die sind ja nicht verschifft worden-
Mhm
... sondern das ist, äh, 'ne Eurasien-Tour. Ich glaub, es waren so 'n Dutzend-
42 Tage, glaub ich, ne-
Ja, irgendwie so was, ja. So zehn Wohnmobile, zehn, zwölf Wohnmobile. Ich hab die auf 'm P1 auch gesehen und hatte kurz überlegt, ob ich mit denen in Kontakt komme. Die haben mich 'n bisschen ignoriert. Dann bin ich wieder gegangen, da hatte ich zu tun. Ähm, dann hatte ich von 'nem anderen YouTuber gehört, die stehen auf der Messe und das Video, was er darüber gemacht hat, das geht grad durch die Decke. Ich hab mich dann entschieden, das nicht abzufilmen und ich hab auch gar keine Zeit gehabt, da reinzugucken, denn, ähm, einerseits find ich das toll, dass jemand, äh, Neues auf 'n Markt eintritt und die Innovationen auch vorantreibt, den Wettbewerb anheizt, denn nur dann bewegen sich die anderen auch. Auf der anderen Seite sehe ich aber dieses Ausbreiten der, von China, ähm, Stichwort Seidenstraße bis nach Europa rein verlängern, sehr kritisch. Ich hab da 'n bisschen Bammel davor, das sag ich ganz offen.
Ich, ähm, wir lassen's einfach mal so stehen. Ich seh das 'n bisschen kritisch, denn wir haben auch vor 20 Jahren über die ersten chinesischen Autos gelacht. Die haben sie vor die Wand gesetzt und die gingen zusammen wie 'ne Pappschachtel. Und heute auf der IAA, die ja hier die Woche in München zu Ende gegangen ist, ähm, war, waren die Chinesen die größten Hersteller. Da haben sich, äh, BMW, VW und sonst wie, die haben sich alle 'ne Halle geteilt oder 'n Stand. Das war-- Früher haben die sich ganze, ganze Hallen gemietet in Frankfurt, als das noch die IAA war. Deswegen seh ich das mit 'n bisschen Misstrauen und hoffe, dass alle jetzt hier in Europa oder dann im deutschen Kernmarkt aufwachen und das nicht da, äh, sagen als: „Ach, die sind so kurz und, äh, guck mal, wie hoch die sind, die sehen gar nicht so toll aus und auf 'm Iveco, ähm, lasst die mal kommen, die können nix“, sondern dass wir das wirklich ernst nehmen und, ähm, dem auch was entgegenzusetzen haben.
Denn die können nicht nur kopieren, sie können wohl auch Innovatie-- äh, Innovation und da müssen wir echt auf der Hut sein.
Nele.
Ja, ich seh es im Grunde ähnlich wie Frank. Und, ähm, also die Kommunikation mit den Ausstellern war teilweise 'n bisschen schwierig. Es ging auch zum Teil über 'ne Übersetzungsapp, die dann quasi den englischen Ton ausgegeben hat. Deswegen mit Vorsicht zu genießen auch die Informationen. Aber als der Herr Li dann eben auch fragte, äh, nach Preisen und so weiter, ähm, und die dann mit dem Stichwort 60 bis maximal 80.000 ins Rennen gegangen sind für so 'n Wohnmobil, haben wir schon gestaunt und da sagten sie dann so, ja, ganz selbstbewusst: „Na ja, bei uns sind ja natürlich auch die Arbeitsbedingungen anders als, ähm, in Europa." Und das ist halt auch der Punkt, den ich so 'n bisschen als, ähm, Konsument kritisch sehe.
Wir hatten das Thema ja auch schon, Sebastian, bei unserer, ähm, bei unserer Folge Sparen und, äh, Nachhaltigkeit. Bei den Geschichten haben wir das ja auch relativ ausführlich diskutiert und da machen wir schon genug Abstriche über die anderen Konsumartikel, die wir hier alle im, äh, auf unseren Tischen liegen haben. Und ja, da muss man wirklich aufpassen, dass uns das nicht überrollt, weil es gibt Dinge, da können wir einfach hier nicht mithalten aufgrund der Bedingungen, die wir hier vor Ort haben.
Ich will auch gar nicht so in die ideologische Diskussion reingehen, die sicherlich ihre Berechtigung hat, aber vielleicht nicht unbedingt grade hier und jetzt an dieser Stelle, weil sie auch mehrere Podcasts füllen würde. Also nicht, dass ich's nicht spannend fände, aber ich würd gern 'n bisschen wieder, wieder zurück zum Caravan Salon kommen.
Ja.
Aber wir können das Thema ja gerne auch noch mal gemeinsam auf den Tisch holen und einfach mal darüber sprechen. Ähm, könnt ihr, liebe Hörer und Hörerinnen, ja uns auch mal 'n Feedback an podcast@camperstyle.de schicken oder auf unseren WhatsApp-Link klicken und uns einfach mal kurze, kurzes Feedback dazu schicken. Wenn euch das interessiert, dann kommen wir auch gerne mal zu so 'nen Themen zusammen. Ähm...
Ich, ich würd gerne noch was sagen, Sebastian.
Ja, los.
Also jetzt nämlich eben nicht mehr über Nachhaltigkeit und so weiter. Da müsst ihr meine Tochter fragen, die macht da grad ihren Master drin. Die würde wahrscheinlich das Thema jetzt hier zerreißen. Aber über diese Wohnmobile beziehungsweise über den einen, äh, Trailer muss man sagen, also 'n Wohnwagen war's jetzt keiner, da ist mir aufgefallen, es ist 'ne andere Lebensart. Also die, die leben auch in ihren Wohnwagen und Wohnmobilen anders, wie wir es gewohnt sind. Ich hab das vor zwei, drei Jahren mal erlebt, als dort ei... auch ein Wohnmobil kam, auch aus China auf dem Landweg hierher. Mit dem Herrn konnte ich mich dann auch 'n bisschen austauschen. Allein, entschuldigung, wie's da aussah, ähm, das war schon spannend. Also i-in welchen beengtesten Verhältnissen der sich wohlgefühlt hat. Ähm, das ist das eine. Bei dem Trailer war mir dann aufgefallen, äh, kein, kein Herd, sondern 'ne Mikrowelle Also für was braucht man 'n Herd?
Man kann doch was Aufgewärmtes in die Mikrowelle stellen. Also das sind schon ganz andere Denkansätze und deswegen, ähm, ja, das wird in ein paar Jahren vielleicht alles anders sein. Momentan ist es meines Erachtens kein Thema. Qualitativ, glaub ich, ähm, war das jetzt gar nicht so das Problem. Ähm, aber wie gesagt, ich, mir, mir ist so aufgefallen, es ist nicht unsere, unsere Welt, es ist eine andere Welt. Vielleicht sieht man's schon am Klo, ähm, denn ich möcht da nicht wissen, was so'n Wasserverbrauch bei so 'nem Klo ist. Ja, wenn die Nele sagt, das hat 17 Knöpfe, ähm-
Nein, nur zehn.
Entschuldigung, äh, dann muss da 'ne andere Technik hinten dran stehen.
Ja, vermutlich wird der gar nicht so schlimm sein, ähm, aber das, das wird sich zeigen. Ich-- das, das find ich zum einen das, was es den Herstellern schwieriger macht, in den Markt einzutreten, dass sie teilweise aus den anderen Märkten kommen, aber gleichzeitig natürlich auch eine Chance bietet, so das, das Zwischenlevel zwischen zwei Märkten zu finden und damit halt auch wirklich auf 'nem Markt 'ne Innovation zu schaffen, die Menschen auch wollen, ne? Also ich mein, wir Deutschen werden vermutlich nicht im großen Stile zum reinen Mikrowellenkocher werden, was, was in Amerika relativ weit verbreitet ist und, ähm, sicherlich auch in anderen Ländern, so wie du's grade sagst. Und, äh, genauso wenig werden, werden andere Länder auf bestimmte Dinge verzichten. Aber ich glaube, darin kann auch 'ne große Chance entstehen für Innovationen, die sich, ähm, reinbringt, weil es ist ja immer so, dass auch aus anderen Ländern in allen möglichen Branchen Dinge Zugang zu unseren Märkten finden und teilweise floppen, teilweise aber halt auch große Erfolge sind, ne.
Ja, aber entschuldige mich, jetzt muss ich noch mal reingrätschen. Vorhin bin ich nicht dazu gekommen, das zu sagen: Es ist ja schön, dass Innovation gefordert wird, aber auf dieser Messe ist mir's wieder aufgefallen: Hier wird Innovation auf Kosten des Käufers ausgetragen und das sind Beta-Tester. Und die zahlen ein Schweinegeld für Wohnmobile. Also ich bin erschüttert gewesen über die Preise zum Teil. Ähm, ja, man sagt, das war die Inflation und das war Corona und was weiß ich was alles. Trotzdem, ich komm da in Wohnmobile rein, in kleinste Wohnmobile, ähm, Micro-V-Vans und was weiß ich was, die bei 60.000 Euro anfangen. Und dann werden Experimente gemacht. Also der, der das irgendwie kauft, wird im Endeffekt in zwei, drei, fünf Jahren uns sagen, ob das gut ist oder nicht. Da gab es vor zwei Jahren schon beginnend dieses Bad, was aufgeklappt wird.
Ihr kennt das, wo man dann hinten das Bett zusammenschiebt und dann... Na ja, das Raumbad ist ja das, was nach innen geht.
Weinstadt, ne?
Ah, das haben mittlerweile mehrere Hersteller. Ähm, wenn ihr euch das mal im Detail angeschaut habt, werdet ihr sehen, dass das funktionell sein mag, ähm, aber die Teile, die ja aufgestellt werden, die halten vielleicht 5.000 Mal oder 3.000 Mal, ich weiß es nicht. Ähm, dann sind diese, diese Scharniere, diese Klettbänder, mit denen die zum Teil gehalten werden, durch. Also das hat mich so geschockt. Nichts gegen dein, ähm, Slide-Out, den du angesprochen hast. Äh, es gibt genügend Beispiele für Slide-Out, die funktionieren, aber es gibt viel mehr Slide-Outs, die nicht funktionieren. Da kommt 'n Sandkorn rein und dann ist das Ding plötzlich undicht. Viel Spaß auch. Ähm, warum gibt es Hersteller, die über dem Slide-Out 'ne Markise haben?
Ja, muss man sich mal Gedanken machen, warum das so ist. Das wird nicht portiert, finde ich. Also hier wird der, der Kunde oft, ja, im Regen stehen gelassen.
Also forderst du, na ja, fordern ist das falsche Wort, aber wärst du eher dafür, Sachen lieber sehr, sehr lange erst mal zu testen, damit sie wirklich ausgereift sind, damit sie eben nicht irgendwie beim Kunden erst reifen? Das wär-- also-
Das war mal 'n deutsches Qualitätsmerkmal.
Mhm.
Entschuldigung, wenn ich das sag. Ähm, man hat, man hat Sachen auf den Markt gebracht, die dann Hand und Fuß hatten und, und nicht schon auf der, der Beta-Ebene, das ist aber heute ja gang und gäbe, hurra geschrien und schon die Pressemeldung, du hast es vorhin schon gesagt, ähm, zwei Tage vorher quasi bekanntgegeben, zwei Wochen vorher, ähm, noch bevor die Produktion im Endeffekt fertig ist. Also noch mal: Ich, ich habe den Eindruck, äh, dass das in den letzten Jahren, ähm, verloren hat und auf der Messe merkt man das ganz gewaltig, äh, in den, in den Produktdetails. Und wenn du dann mit Leuten mal sprichst und wie gesagt, ich hab das ganz am Anfang gesagt: Ich hab sehr viele Gespräche dieses Jahr geführt mit Leuten, die uns begrüßt haben oder wir kamen irgendwie ins Gespräch und dann haben wir über ganz andere Sachen geredet und da war ganz viel Qualitätsmerkmal, was, was wir besprochen haben oder Qualitätsstandards.
Ähm, das ist fatal, das Ergebnis aus diesem Jahr.
Ich glaub, da hat auch Nele noch 'n, noch 'ne Perspektive drauf, oder?
Ja, also ich glaub, da kommen mehrere Sachen zusammen und ein ganz wichtiger Punkt ist ja der noch mal draufgesetzte Boom auf dem Boom, den wir durch Corona erlebt haben, bei zeitgleichen Lieferschwierigkeiten, die aus anderen Gründen wiederum resultierten. Und ich glaube, da hatten wir über wahrscheinlich alle Hersteller hinweg die Situation, dass sie irgendwie auch froh waren, wenn die Fahrzeuge dann endlich vollständig vom Hof waren und nicht, äh, wenn sie die nicht an die Kunden nach 'm Jahr mit, mit offener Tür ausliefern mussten, jetzt mal übertrieben gesprochen. Und wir haben da ja auch so von, von Herstellern, mit denen wir, ähm, vertrauensvoll sprechen können, auch entsprechende Rückmeldungen bekommen, dass das halt 'n Riesenthema war, dass die Kunden eh schon wahnsinnig lange auf die Fahrzeuge warten mussten und dass darunter halt tatsächlich auch teilweise das, äh, Qualitätsmanagement oder die Qualitätskontrollen etwas gelitten haben.
Zusätzlich dazu, dass auch die Komponenten teilweise in 'ner schlechteren Qualität geliefert wurden, als das in, äh, sonst so in den Vorjahren der Fall war. Und da kamen eben diese ganzen Punkte zusammen, ähm, die dann dazu führten, dass wir teilweise, ja, größere Mängellisten bei höheren Preisen jetzt beobachten dürfen, was natürlich dann auch für eine leicht überstrapazierte Geduld bei manchen Käufern führt. Ähm, und was ich, was ich ganz spannend fand, war jetzt noch mal der Ansatz von Jürgen, ähm, zum Thema Sachen besser testen. Da wäre ja dann eine Möglichkeit, um Innovation und Ausgereiftheit miteinander zu verbinden, dass man sagt Wir präsentieren Innovationen im ersten Schritt als Studien und dann, also damit, damit der Markt die schon mal sehen kann, damit man sich schon mal Rückmeldungen dazu von den potenziellen Nutzern einholen kann.
Und dann lassen wir uns aber noch ein, zwei Jahre Zeit, diese, ähm, Studien intensiv zu testen und zu gucken, ob die dann auch so umgesetzt werden können. Und dann würde man vielleicht bei so 'nem Slide-out merken, wenn's undicht wird oder bei 'nem Bürstner, ähm, Alkoven, bei dem aufblasbaren Alkoven dann auch sehen, ob das im Alltagseinsatz was taugt oder eben nicht.
Danke dir auch dafür.
Ich glaub, die sind sogar noch ganz gut. Also mir geht's wirklich um dieses Bad zum Beispiel oder, ähm, irgendwelche Finessen, die man da einbaut. Also du hast es grad angesprochen: Letztes Jahr, vorletztes Jahr gab's wirklich Qualitätsprobleme, aber massivst. Ähm, das hing natürlich damit zusammen, dass die Produkte nicht rankamen. Alles gut, aber das hat sich auch gebessert. Das hab ich auch in meinem, meinem letzten Film zur Messe noch gesagt. Da findest du mittlerweile wieder solide Türgriffe, da findest du solide Scharniere. Die, die gab's halt einfach nicht. Ja. Also ich glaube wirklich, dass da das Produktmanagement, ähm, einiges getan hat in diesem Jahr und, und wieder drauf achtet. Das müssen sie auch. Die haben verlorenes Terrain, das sie wiedergewinnen müssen. Aber mit diesen Innovationen, die da also wirklich, äh, ganz groß propagiert werden, ich glaub, die sind sogar noch durchdacht.
Aber so diese Detaillösung, ja. Ein neues Raumbad gibt's irgendwo, wo, wo mir schon Leute gesagt haben, wenn da irgendwie der Hund haart, hab ich 'n Problem, krieg ich die Tür nicht mehr zu.
Okay. Also ja, das ist sicherlich 'n, 'n Thema, was, was es immer gibt, ne. Du hast halt ja dieses, dieses Dreieck zwischen Qualität, Geschwindigkeit und Preis und kannst nicht alles haben. So, das, ähm, wollen wir gerne. Also das, das ist ja letzten Endes, ne, wir beschweren uns über die hohen Preise, wir beschweren uns über die schlechte Qualität, also nicht wir hier, sondern allgemein und man beschwert sich wegen der schlechten Lieferbarkeit, aber irgend 'n Tod muss man halt auch sterben. Also ich, ich gebe zu, das, was du jetzt sagst, Jürgen, was dich stört, dieses Beta-Testing, das ist für mich schon so weit Normalität geworden in, in meiner Branche, in der ich unterwegs bin, dass ich den Punkt zwar verstehe, aber auch sage: „Ja, das ist doch überall so, ne?" Also d...
Ja, ich verstehe, dass man da sauer drüber ist. Also grade wenn man betroffen ist, ne. Wenn man nicht betroffen ist, kann man wunderbar drüber reden und wie egal das ja ist und die Innovation wird toll, aber wenn man betroffen ist, ist natürlich 'n anderer Punkt. Aber ich merke auch, dass das für mich zum Beispiel was völlig Normales geworden ist, auch quasi unausgereifte Produkte zu haben, die weiterentwickelt werden, weil das grade so in der Softwareecke und in der, in der IT-Ecke seit Jahren ja irgendwie normal ist, ne.
Aber wir reden über 100, 140.000 Euro von Leuten, die ihr Leben lang darauf gespart haben. Also es gibt mit Sicherheit etliche Millionäre, die sich mal so was nebenbei kaufen, aber hier laufen Leute rum, die haben wirklich Jahrzehnte gespart für dieses Wohnmobil.
Du, ich bin dabei. Wie gesagt, ich, ich verstehe das, ähm, aber auch in meiner Welt gibt es, gibt es sehr hochpreisige Produkte. Also ich red jetzt nicht von dem Windows, was du für 50 Euro kriegst oder sogar geschenkt bekommst, sondern durchaus auch von, von sehr, sehr, sehr teurer Spezialsoftware, wo es aber letzten Endes auch nicht viel anders ist. Aber wie gesagt, äh, wir nehmen das einfach mal so mit. Du hast jetzt ja auch aber grade noch mal gespiegelt, dass es aus deiner Erfahrung jetzt auf der Messe oder was du gesehen hast, auch die Qualität besser geworden ist. Das ist ja auch 'ne spannende Weiterentwicklung. Jetzt hatte der Frank auch grade noch mal, äh, sozusagen eine, ein Handzeichen gegeben und wollte da auch noch seine Meinung zu.
Ach, das war nur ganz kurz. Ich hab, ähm, gesagt oder ich wollte sagen, vielleicht haben wir auch deswegen so relativ wenig Innovationen gesehen, weil es Evolutionen gab, die, ähm, der Aufarbeitung des Lieferrückstands und der Steigerung der Qualität geschuldet ist in Teilen. Ähm, Jürgen, du bist durch einige Autos durchgegangen, hast gesagt, da ist gut, da ist schlecht. Und das ist natürlich auch kein repräsentativer und umfassender, ähm, Blick, aber es wär ja schön, wenn die Branche auch mal zum Durchatmen kommt, Luft holt und sagt: „So, jetzt kümmern wir uns mal wieder da, dass die Produkte 'n bisschen besser werden und die Innovationen stellen wir in der Art zurück, dass wir 'ne Studie rausbringen." Ich weiß nicht, ob dem so ist. Es ist nur 'ne Vermutung.
Das hängt mit dem Geld zusammen.
Aber hat sie das nicht die letzten zehn Jahre gemacht? Durchgeschnauft und...
Nee, haben sie nicht, weil da waren die Auftragsbücher so voll, dass gar kein, dass gar kein Platz zum Atmen blieb aus meiner Sicht.
Das hängt, das hängt meines Erachtens mit 'nem ganz anderen Thema zusammen. Da, äh, müsst ihr euch einfach mal in so 'ne Managerliege reinversetzen. Die wussten letztes Jahr im Sommer schon, dass der Abschwung droht. Und, ähm, dann werden natürlich Sparmaßnahmen eingeleitet und da ist natürlich die Innovation als allererstes Mal, die hinten angestellt wird. Also wer 'n bisschen in diesen Managerkopf reinschaut, der, der wird genau das entdecken, dass nämlich da die Reißleine gezogen wurde. Also ihr kennt das alle. Da wird als allererstes Mal am Klopapier im Bürogebäude gespart und dann an der Putzfrau und, äh, alles auf die Wa-, äh, auf den Prüfstand gestellt und dann werden natürlich auch die Fragen gestellt: „Müssen wir jetzt die, die neueste Innovation bringen oder wollen wir nicht eher Qualität abliefern, um den Kunden bei Laune zu halten?"
Also ich glaub, das ist schon 'ne gute Entwicklung und auch 'ne normale Entwicklung, die da jetzt einsetzt.
Dann kommen wir mal, um ein bisschen weg von dem Thema wieder zu kommen, auch wenn das natürlich nicht unwichtig ist, grade für die, die sich ja immer noch damit beschäftigen, 'n Fahrzeug zu kaufen und man ja auch immer mal wieder ein Fahrzeug kauft. Jetzt nicht so häufig wie vielleicht 'ne Zahnbürste, aber gibt ja auch den einen oder anderen, die durchaus ab und zu ihr Fahrzeug durchwechseln. Hm, was sind denn... Und ich versuch jetzt mal 'ne Frage zu nehmen, die nicht ganz so sehr auf die, auf die Innovation geht, wobei das gar nicht so leicht ist, weil für mich ist halt 'ne, 'ne Weiterentwicklung immer 'ne recht wichtige Geschichte, auch wenn wir grade gelernt haben, dass die ihren Preis hat und auch ihre, ihre Zeit braucht. Aber lass uns doch mal vielleicht noch mal auf das Thema Nachhaltigkeit schauen, aber nicht in so 'nem globalen Blick, ähm, sondern auf den kleinen Campingblick.
Habt ihr für euch nachhaltige Dinge gesehen, die in den letzten Jahren noch nicht da waren auf der Messe? Also Jürgen hat ja gerade schon sozusagen die, die Trenntoilette, äh, angesprochen, die jetzt quasi eine normale Chemietoilette eins zu eins ersetzen kann, was ja tatsächlich sehr spannend ist, wenn man nicht, äh, riesigen Umbau betreiben muss. Das find ich schon ganz spannend. Ob jetzt 'ne, 'ne Trenntoilette nachhaltiger ist, hängt sicherlich von vielen Faktoren ab, ähm, aber ist sicherlich ein, ein sinnvoller Schritt. Aber was, habt ihr noch was gesehen, was, was aus eurer Sicht das Thema Nachhaltigkeit nach vorn treibt?
Ich gucke in betretene Gesichter, einschließlich meinem eigenen.
Also, ja tatsächlich, also was, was halt auffallend war, äh, sind halt die Beleuchtungskonzepte, dass die, ja, seit Jahren aber eigentlich auch schon auf LED-Technik sind, aber das ist, das ist auch nichts Neues, wo, wo jetzt was passiert. Es ist eher mal so im kleinen Bereich jetzt die kleinen Lämpchen für auf'm Tisch, wenn man draußen sitzt oder so, dass da jetzt... Da passieren ein paar coole Dinge und da gibt's dann auch 'n paar n-nette Gadgets, die, die man da nutzen kann, aber das ist nicht der Nachhaltigkeit geschuldet, sondern eher dem Ambiente. Ähm, ich tu mich echt schwer damit, was zu finden, was nachhaltiger ist als früher. Vielleicht sind Produktionsverfahren besser, aber da müsste man an die Hersteller mal rangehen. Ähm, vielleicht sind die einfach da optimierter in Form von, na ja, auch die gucken auf Nachhaltigkeit, aber nee, ich nehm das betretene Gesicht auch wieder an.
Okay, dann gucken wir mal, ob Björn ein nicht so betretenes Gesicht hat.
Also ich, vielleicht mache ich mich unbeliebt, aber ich will's zumindest mal gesagt haben: Wie der Jürgen schon sagte, da entscheiden sich Leute vielleicht in ihrem Leben zum ersten Mal ein Fahrzeug zu kaufen. Nachhaltigkeit, sage ich jetzt mal ganz vorsichtig, aber trotzdem mit aller Bestimmtheit, ist dann für mich maximal ein Mitnahmeeffekt. Ich möchte ein schönes Wohnmobil haben, was meinen Bedürfnissen entspricht, 'n schönen Wohnwagen. Und machen wir uns doch mal nichts vor: Wir fahren mit einem Mehrtonner durch die Natur. Was wollen wir da mit Nachhaltigkeit? Jetzt mal ganz ehrlich. Ja schön, wenn ich, äh, 'nen besonderen Chemie-, äh, -zusatz nehmen kann, der dann vielleicht nicht mehr blau ist, sondern grün. Und sonst erwart ich doch aber doch auch nicht, dass ich jetzt besonders nachhaltig unterwegs bin, wenn ich mit dem kleinen Bruder des Kreuzfahrtschiffs durch die Natur fahre.
Ernsthaft. Mal jetzt ganz provokativ, aber ernsthaft gesagt, dass ich glaube, auch viele Hersteller, vielleicht gibt's auch 'n bisschen Greenwashing, ich weiß es nicht, dass sie sich 'n grünen Anstrich verpassen wollen, aber gesehen hab ich das nicht und ich hab's auch nicht erwartet.
Mhm. Ist die Frage, ob's der Markt nicht nachfragt. Also natürlich kostet das ja auch häufig erst mal Geld, da überhaupt in neue Technologien zu entwickeln oder zu, zu setzen, die zu entwickeln und so weiter. Das ist natürlich auch 'ne, 'ne Kostenfrage und wenn wir jetzt wieder den, den Kreis zu dem, was Jürgen grade gesagt hat, äh, schließen, ne, dass das quasi Reißleine gezogen wurde, weil der Abschwung, also gewisser Abschwung eingesetzt hat, dann sind das sicherlich auch Sachen, die dann vielleicht noch mal 'n paar Jahre hinten rangestellt werden. Äh, Frank, du, du wolltest auch noch was zu sagen.
Ja, Richtung Nachhaltigkeit sind wir ja schon eigentlich ganz gut unterwegs. Äh, was brauchen wir bei Nachhaltigkeit? Also sagen wir mal, Fahrzeugtechnologie und Verbrauchsminderung und Elektro mal ausgeklammert, sondern im Wohnbereich. Da brauche ich Energie, da sind wir mit Solar schon, ähm, ziemlich weit, was angeboten wird. Da kann eigentlich, mir fehlt die Fantasie, was da jetzt noch Neues kommen könnte, höchstens auch vielleicht effizienter. Ähm, ich hab eher, äh, oder dann mal das nächste Thema wäre, ähm, Leben. Also f-, ich, was, was brauche ich? Ich brauche Flüssigkeit, ich brauche Wasser. Da hab ich eher was, äh, gesehen, was, was verschwunden ist. Es gab, hm, vor zwei Jahren war das, ich weiß nicht mehr, wie der Hersteller genau hieß, aber der hat Grauwasser wieder in Trinkwasser verwandelt durch 'n mehrstufiges Filtersystem. Das System hat sich offensichtlich nicht bewährt. Ich fand das total klasse. Ich hab damals 'n Film darüber gemacht. Ähm, den Link schicke ich euch dann auch noch.
Das w-- Das, das fand ich wirklich, ähm, super, 'ne super Idee. Da komme ich mit, da tank ich einmal 120 Liter Wasser und das, was ich verkoche oder im Kaffee vertrinke oder sonst was, ähm, ist natürlich dann weg, aber was ich durchs Grauwasser jage, kann ich hinterher wieder benutzen und somit kann ich vielleicht, äh, enorm Wasser sparen. Schade, dass das nicht weiter ausgebaut wurde. Und ansonsten, ähm, Richtung Nachhaltigkeit sind wir schon bei vielen Themen, find ich, gar nicht so verkehrt unterwegs, aber Neues eben hab ich da auch nicht gesehen. Aber ich wollte eigentlich nur anmerken, da ist was verschwunden.
Mhm. Und sonst noch jemand ein, ein Gedanken dazu?
Greenwashing ist, glaub ich, ein ganz großes Thema in dieser Branche. Also man muss es mal ganz deutlich sagen. Ähm, der Björn hat's schon angesprochen mit seinem, äh, Truck, der da durch die Natur fährt. Ich hab mir mal erlaubt, letztens unseren CO₂-Ausstoß, äh, zu berechnen für unsere Fahrt nach Südfrankreich im Vergleich zu einem Flug vom Frankfurter Flughafen, der ist 16 Kilometer von hier entfernt, kann man ja mal machen. Wir waren beim selben. Ähm, das hat mich dann schon erschüttert. Ich hab's eben schon mal erwähnt, meine Tochter studiert und, äh, macht grad ihren Master in Nachhaltigkeit. Ich hab das Thema jeden Tag aufm Tisch und weiß, und, und muss mich eigentlich schlecht fühlen jeden Tag, aber sie hat nicht unrecht. Ähm, denn wenn ich auf eine Messe gehe und wir reden über das Jahr 2023 und es gibt überhaupt keine Elektrokonzepte, es gibt noch nicht mal mehr den Ansatz dazu.
Also letztes Jahr waren zumindest 'n paar Anbieter da, die haben mal was versucht, also im VW-Bus-Bereich. Ähm, man, man sitzt das jetzt aus und, äh, Björn sagt das absolut: Wir, die Generation Babyboomer und Co., ähm, stehen mittlerweile wahrscheinlich da und sagen: "Nach mir die Sintflut. Ähm, lasst uns mal noch die Zeit hier gut verbringen und dann können die anderen sehen, wie's weitergeht." Nachhaltigkeit ist kein Thema dieser Branche. Ich weiß es umgekehrt, ich bin ja Bänker, ähm, die werden alle gezwungen. Alle großen Unternehmen werden gezwungen, über Nachhaltigkeitsberichte und Bilanzen und Co. in den nächsten Jahren nachhaltig zu sein und das ist gut so. Und die müssen ihre Zulieferer, die müssen ihre Lieferketten im Detail überprüfen und das wird massivst Auswirkungen haben, also auch aufs Ausland, auch auf unsere chinesischen Freunde.
Ähm-
Meine Tochter würd jetzt sagen, es dauert nur zu lang. Also es funktioniert, aber es dauert nur zu lang.
Da würd ich dann 'ne Erwachsenenadoption einmal vorschlagen, dann musst du dich nicht mehr damit rumschlagen jeden Tag. Nein, ganz, ganz im Ernst, ich find das total spannend und, ähm, da können wir ja mal überlegen, ob wir vielleicht mal deine Tochter uns irgendwie als Expertin zu dem Thema an Land ziehen. Nein, bitte nicht? Okay. Jürgen, Jürgen sagt, äh-
Nein, nein, ihr werdet, ihr werdet nicht glücklich aus der Nummer rauskommen. Darum geht's. Also-
Ja, das ist ja aber auch ganz wichtig. Wir haben uns ja auch mit dem Thema viel auseinandergesetzt und uns ist das, was Björn gesagt hat, völlig bewusst, dass wir mit dem kleinen Bruder der, des Kreuzfahrtschiffes unterwegs sind und dass das natürlich riesige Auswirkungen hat. Nichtsdestotrotz, und da würd ich nicht mehr mit Björn übereinstimmen, kann man sich dabei trotz allem Gedanken über Nachhaltigkeit machen, auch wenn der eine oder andere sagt, ist doch völliger Quatsch, da ist, passiert jetzt so viel. Aber wo ist denn das Problem, auch da sozusagen Minderung zu betreiben? Also alles, was wir tun, schadet ja, also das meiste, was wir tun, schadet unserer Umwelt, weil das Wenigste nachhaltig ist in irgendwelchen, äh, ökologischen Kreisläufen stattfindet. Das heißt, jeder einzelne Schritt, den wir tun können, der dem gegenwirkt, ist doch schon der Schritt in die richtige Richtung und sei er noch so klein.
Und das ist doch der Punkt, weswegen wir das Thema auch immer wieder spielen. Und klar kommt dann auch Hörer- und Hörerinnenfeedback, die sagen: „Ja, fahrt mit'm Wohnmobil durch die Gegend", ne. Das, was Björn grade gesagt hat, „und macht euch dann darüber Gedanken." Ich finde, das schließt sich nicht aus. Das muss sich nicht ausschließen und ist auch okay.
Hast du schon mal Mülltrennungssysteme von irgend'nem Hersteller gesehen? Also jetzt mal ganz trivial.
Nein.
Nein.
Du findest meistens ja nicht mal 'n gescheiten Mülleimer.
Improvisieren wir, improvisieren wir seit Jahren alles selber.
Alle, alle machen wir das.
Das Schlimme ist, dass das ja auch, äh, auf den Plätzen gar nicht viel anders ist, ne. Da hast du grad in Deutschland wieder das Thema, dass die Campingplätze ja Gewerbeunternehmen sind und Gewerbemüll häufig nicht getrennt wird, äh, und demzufolge du dort halt 'ne Mülltonne hast. Ähm, manche trennen's freiwillig, manche werden von ihrer Gemeinde, da gibt's das so was, aber auch sehr unterschiedlich. Also da geht's auch wieder los. Aber nein, hab ich nicht. Wie gesagt, deswegen frag ich euch ja, was ihr gesehen habt an nachhaltigen Dingen.
Le Voyageur hat, äh, zwei Mülltonnen an Bord serienmäßig und ist auch kein super Premiumhersteller. Äh, Nachhaltigkeit ist natürlich in der, ähm, Prioritätenliste, wenn ich 'n Auto kaufe, rangiert das 'n Stück weit hinten. Erst mal guck ich, dass mir das Auto passt, dass mir alles so weit gefällt und dann denk ich aber schon drüber nach, ne. Deswegen papp ich mir Solar aufs Dach. Wobei könnt man wieder anfangen, ist das nachhaltig hergestellt? Aber da fangen wir jetzt nicht an. So, und, äh, das andere, ähm, Jürgen, was du sagst, äh, den CO₂-Ausstoß für die Fahrt nach Südfrankreich, korrekt. Ähm, wenn du in Südfrankreich dann mit dem Flieger, äh, ankommst und danach zeltest, bist du sicherlich nachhaltiger unterwegs, aber meistens gehst du dann ja in 'n Hotel. Und dann glaube ich, das ist die andere Seite der Medaille, dann bin ich, glaub ich, mit'm Wohnmobil wieder 'n Stück weit im Vorteil. Und, äh, auf der Strecke dahin kann ich das auch mit'm Gasfuß zügeln. Aber vielleicht sollten wir's nicht so sehr auswalzen.
Ihr habt ja schon unheimlich, äh, viele Folgen auch über Nachhaltigkeit gemacht. Wir wollten ja zum Caravan Salon noch.
Haben schon unsere Hörer unglaublich viel damit genervt, ja.
Dann, dann lass uns mal wieder 'n bisschen konkreter auf die Messe schauen. Ähm, was habt ihr denn für euch an Trends mitgenommen, die ihr beobachtet habt, die uns im Camping... drohen ist das falsche Wort, trotzdem ist es das Erste, was mir einfällt-
Erwarten.
Die uns im Camping erwarten. Äh, jetzt fangen wir mal bei Nele an, die mich grad so schön verbessert hat.
Du weißt doch, ich bin auch 'n Schlaumeier. Also was ich gesehen habe, was mir sehr gut gefallen hat, war, dass sich im, ähm, Wohnwagenbereich relativ viel tut, grade bei kleineren oder neueren Herstellern, ähm, oder Ausbauern auch. Da gibt's zum Beispiel jedes Jahr mehr Offroad-Caravans, die ziemlich cool sind. Wir hatten zum Beispiel einen uns auch 'n bisschen näher angeguckt. Da wird's wahrscheinlich auch noch 'n Artikel zu geben. Ähm, da ist, äh, ein Fahrwerk verbaut, was auch ans Militär verkauft wird, also 'n richtiger Offroader. Und da sieht man wirklich ganz coole Fahrzeuge. Ich weiß natürlich nicht, wie alltagstauglich die dann sind, ne.
Wir haben noch nie einen davon ausprobiert, ob die dann wirklich im Gelände, äh, durchhalten. Da würd ich mal bei dem ein oder anderen Fragezeichen unter Umständen dran machen wollen. Aber da geht auch so 'n Trend hin, glaub ich. Also ich, ich merke irgendwie, dass sich immer weiter die Schere öffnet, so in Richtung ganz minimalistisch und sehr viel Komfort und Luxus in den Fahrzeugen und sehr viel Ausstattung selbst im, im normalen Sektor bei den Serienfahrzeugen.
Das nehmen wir mal so, nehmen wir mal so mit. Ich spar mir auch grade meinen Kommentar dazu, weil der Björn ist schon die ganze Zeit aufgeregt und möchte hier unbedingt was sagen.
Aufgeregt ist noch untertrieben. Also ich würde gern genau in die Gegenrichtung gehen. Äh, nennt mich bitte jetzt nicht 'n Verschwörungstheoretiker, aber das mit den geländegängigen Fahrzeugen ist mir dieses Jahr auch extremst aufgefallen. Nicht nur bei den Caravans, auch bei den Wohnmobilen. Sehr viele hängen hoch, sehr viele fahren mit Stollenreifen durch die Gegend. Das Fahrwerk ist höher gelegt, da sind, da sind ganze Unterpartien verkleidet. Ähm, und dann fragt man sich: Es fährt doch nicht jeder damit durch die Mandschurei bis nach Ulan Bator. Dafür scheinen die Fahrzeuge optisch ausgerüstet zu sein, aber ich würd mal was anderes vermuten: Es wird voll auf den Campingplätzen. Und wenn ich mich an 'n Waldrand stelle auf 'm Wanderparkplatz, das dauert keine zwei Stunden, steht 'n zweiter da. Diese Fahrzeuge sind dafür da, auf Försters Wegen in den Wald hineinzufahren.
Stealth Camping auf 'nem neuen Level. Ähm, ist jetzt übertrieben, ja, aber manchmal hab ich den Eindruck, dass die Branche dir etwas anbietet und dir versucht, einen Freiheitsgedanken zu verkaufen, der dich ja schon fast so 'n bisschen in die Halblegalität drängt, wenn du ihn denn dann auslebst. Wo willst du denn auf normalem, hier in unserem gemäßigten Europa mit einem geländegängigen Fahrzeug unterwegs sein?
Da, äh, stimme ich total mit Björn überein und, ähm, dieser Freiheitsgedanke, da haben wir alle auch lange zu beigetragen, den immer zu propagieren und müssen da jetzt so 'n Stück weit 'n bisschen zurückrudern. Und ich hatte da 'n ganz interessantes Gespräch auch mit, ähm, ich weiß jetzt gar nicht, ob ich das jetzt namentlich sagen darf. Ich sag jetzt mal mit einem der Hersteller von einer größeren, äh, der zu einer größeren Gruppe gehört und die möchten für ihre Untermarke jetzt auch in der Werbung so 'n bisschen neue Wege gehen und überlegen derzeit, das ist aber noch nicht durch marketingtechnisch, überlegen aber ihre, ähm, Fotos und Filmaufnahmen fürs Marketing von diesen Fahrzeugen tatsächlich nur noch auf legalen Stellplätzen zu machen und das auch so zu kommunizieren, weil sie eben nicht mehr zu diesem Trend beitragen möchten, dass man sich einfach überall hinstellt und da die Landschaft verkackt, auf gut Deutsch gesagt.
Und das fand ich 'n ganz spannenden Ansatz und ich hoffe, dass die das so umsetzen und dass da vielleicht auch weitere folgen, weil wir, ähm, dadurch ja auch dann noch mal 'n anderes Bild in der Öffentlichkeit vermitteln können.
Ja, das, das find ich ganz spannend. Ähm, letzten Endes, also zum einen hat hab ich mich selber bei diesem Allrad-, äh, Gedanken, ja, und diesem 4x4 und hochgelegt. Das war auch lange was, was ich wollte und, äh, hab dann für mich gelernt, das braucht man gar nicht. Wo wir mit unserem ollen Eura-Mobil 30 Jahre alt überall hingefahren sind. Vielleicht ein-, zweimal ging es auch nur noch rückwärts wieder zurück, weil vorwärts nicht mehr funktioniert hat mit dem ollen Ding. Aber wo wir überall waren damit, ist unglaublich und ich glaube, also ich würde mich mal hinstellen, 95 % der Menschen, die so 'n Fahrzeug kaufen, brauchen das nicht wirklich. So das, ne. Aber es ist halt auch 'n Lebensgefühl, es ist irgendwie ein Haben-Wollen, es ist irgendwie so 'n viele Themen dabei. Und ja, auch Offroad-Fahrzeuge gehen eigentlich ja dem Thema Nachhaltigkeit genau entgegen.
Weil wollen wir denn, dass jetzt die Hälfte der Wohnmobile irgendwo in unseren Wäldern rumkurvt oder, oder irgendwo auf Wiesen rumkurvt? Das kann's ja auch nicht sein. Also-
Darf ich 'ne Frage stellen?
Ja, natürlich.
Was ich nämlich nicht verstanden hab, also mir ist das auch aufgefallen, grade bei den Anhängern. Also es gibt ja ganz viele dieser flachen kleinen Anhänger, wo du nur noch reinschlupfst und, und schläfst, äh, für sensationelle nur 20.000 Euro beginnt es dann, ähm, wo ich mich gefragt hab, warum haben die nicht 'n Zelt dabei? Aber ist egal. Warum hat man an so 'nem Anhänger grobstollige große Reifen? Also das Auto versteh ich vorne dran, ja der muss das ja ziehen, aber der Anhänger? Mir, also das versteh ich nicht. Das müsst ihr mir erklären. Ja, nicht, nicht wegen der Optik, aber bringen tut es doch, Traktion hab ich ja nicht. Ähm, und dann kommt der BeMobil-Chef und sagt zu mir: „Die meisten der Fahrzeuge stehen auf Campingplätzen."
Ja.
Das hören wir von anderen Expeditionsfahrzeugausbauern genau so, dass sie eigentlich so 'n bisschen zum, äh, Spazieren fahren gedacht sind und gerne auch mal so 'n bisschen um den Starnberger See zu umrunden und so. Ohne jetzt Vorurteile zu haben gegen den Starnberger See.
Aber irgendwie sehen die ja auch schon cool aus. Also ich hab mir auch, ich hab ja auch 'n paar gesehen und ich muss sagen, optisch ist das schon, äh, schöner als unsere, also als meine Weißware, die ich jetzt fahre. Äh, von daher ich find's geil, also rein optisch. Kaufen? Nein, no way. Aber ja, vielleicht ist das die Käuferschaft der Zukunft und ich sag mal, der Markt entwickelt sich nach dem Käufer, ne.
Das wird vermutlich so sein. Das würde ja aber zu dem, was, was Nele am Anfang gesagt hat, äh, passen, wo, äh, wo sie meinte, dass es zum einen diese ganz minimalistischen preiswerten Fahrzeuge gibt und zum anderen auf der anderen Seite haben wir den absoluten Megaluxus. Und das ist ja auch so 'n bisschen das, was wir in unserer, äh, Welt grade sehen, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht, ne. Es gibt viele Menschen, für die ist halt so 'n Campingfahrzeug für 80, 90.000 unvorstellbar. Ähm, und dann gibt's andere, du, die kaufen sich da jedes Jahr irgendwie für 'ne, für 'ne halbe Million eins 'n bisschen übertrieben gesagt und es tut ihnen nicht weh. Ähm, und, und das zeigt sich, also vielleicht ist das auch ein Spiegel der Gesellschaft, wie sie sich grade entwickelt, wie die Campingfahrzeuge sich entwickeln. Oder was heißt vielleicht?
Ist es.
Bin da ziemlich sicher, dass es so ist.
Der Trend geht zum Zweitcamper. Man hat einen großen und hat tatsächlich noch mal einen kleinen für die Stadtfahrten. Also das hab ich jetzt mehrfach erlebt.
Kann ich für uns bestätigen.
Ähm, also man hat einen großen, die Landjacht und dann hat man noch mal einen, ähm, das ist der, der Crafter war's, glaub ich, gewesen, mit dem man dann in die Städte fährt, nach Berlin fährt, Museen anguckt oder sonst irgendwas.
Also ist jetzt Wohnmobilfahren demnächst nur noch für reiche Menschen möglich?
Wir sind reich. Sebastian, Entschuldigung. Auch wenn der, wenn der Junge rumfährt mit 'nem ausgebauten Camper, also so haben wir auch angefangen. Wir haben 1989 und 'n, 'n Ford Transit gekauft und haben uns den wirklich abgespart am Mund und, und jede, jede Schraube, die ich kaufen musste, ähm, hat mir irgendwo anders gefehlt. Wer das kann, ist erst mal vermögend, und zwar im Vergleich zu denen, die das alle nicht können. Die noch nicht mal Geld genug haben, um 'n Zelturlaub zu machen. Aber davon gibt es Gott sei Dank immer weniger. Das vergessen wir. Es geht uns in Deutschland richtig gut. Wir jammern auf extrem hohem Niveau und wenn du nicht das neueste iPhone hast, dann giltst du ja quasi schon als arm. Die Leute wissen schon gar nicht mehr, wie arm, wie Armut aussieht.
Ja, geb ich dir recht. Das ist so. Alle, die sich so 'n Fahrzeug leisten können, sind schon mal zumindest, ich nenn's mal wohlhabender, ne.
Ja, d-die Anmerkung, äh, Jürgen, du hast grade, du Jürgen war das, ne, der gesagt hat, wir wissen eigentlich gar nicht mehr, wenn wir uns so 'n Auto leisten können, was Armut ist, möcht ich deutlich widersprechen. Da können wir, das kannst du den, den Wohnmobilfahrern nicht antun. Und ich glaube, dass sich, ähm, man kann ja auch, ist 'ne Frage der Ansprüche, relativ günstig einsteigen, aber dass wir nicht mehr wissen, was Armut ist, möcht ich deutlich zurückweisen. Aber das wollen wir auch nicht so sehr vertiefen. Ja, du hast recht, wir leben in einem sehr reichen Land und uns geht's extrem gut. Das ist absolut richtig, ja.
Okay, das, das, also wir, wir schweifen immer sehr weit von unser oder von meinen Fragen ab. Das finde ich aber gar nicht schlimm, weil das, das macht ja auch die Runde aus, dass wir ganz spannende Sachen reinbringen. Okay, das war so'n bisschen Trend, aber auch nicht so richtig. Jetzt, jetzt würde ich tatsächlich mal Richtung Jürgen fragen, der ja unser Mensch der, ähm, Gebrauchtwagenzahlen so'n bisschen ist. Also für alle, die's nicht wissen und die Jürgen vielleicht auch noch nicht so kennen: Äh, Jürgen beschäftigt sich mindestens einmal im Monat mit den, äh, Absatzzahlen, vor allen Dingen gebrauchte Campingfahrzeuge und guckt sich also so'n bisschen immer an, wie der Markt sich entwickelt. Ist auch für uns immer 'ne gute Quelle, wenn wir mal über das Thema schreiben, weil man bei ihm da einen ganz guten Überblick sieht. Und, ähm, die Frage an Jürgen wär jetzt quasi: Wie sind deine aktuellen Beobachtungen zu den Absatzzahlen der Gebrauchtwagen?
Was heißt das aus deiner Sicht für den Neuwagenmarkt? Und was können vor allen Dingen Menschen, die sich jetzt 'n Campingfahrzeug vielleicht auch jetzt im Nachgang der Messe zulegen wollen, vielleicht, äh, an Nutzen von diesen Informationen haben?
Also vielleicht muss man da noch 'n Satz davor sagen. Also es sind nicht nur die Gebrauchtwagen, sondern auch die Neuwagen, die mich interessieren. Ich ziehe diese Zahlen aus mobile.de seit 2017, 18 und, äh, wer Womo.blog schon länger folgt, weiß, ich bin Bänker, ich bin im Wertpapiergeschäft eigentlich ansässig und kann solche Charts eigentlich jeden Tag anderweitig analysieren. Das geht mittlerweile mit denen auch. Und das Erstaunliche ist natürlich, im Rahmen von Corona lag ich völlig falsch. Ähm, klar, kein Mensch hätte mit diesem Boom gerechnet, aber jetzt nach Corona entwickeln wir uns eigentlich genauso wie das, äh, ja alle Welt, das ja nicht nur ich erwartet haben. Also sprich, wir hatten den Boom und jetzt sind wir über den Boom hinaus und, äh, die Händler haben oder die Hersteller haben produziert ohne Ende. Erst mal Wohnwagen, ähm, die haben sie den Händlern auf den Hof gedrückt.
Das haben die ganz fürchterlich jetzt gemerkt, als am Jahresanfang plötzlich die Höfe voll waren mit Wohnwagen. Aber auch die Wohnmobile sind jetzt so nach und nach, äh, mehr produziert worden. Natürlich, der ein oder andere Hersteller produziert immer noch für die Bestellten. Da gibt's immer noch Leute, die warten immer noch auf Wohnmobile, ähm, die vor zwei Jahren bestellt haben. Also das gibt's auch noch. Aber auf den Höfen der Händler stehen mittlerweile unglaublich viele, insbesondere Kastenwagen. Das wär so schlimm nicht, wenn nicht gleichzeitig seit dem Frühjahr, ähm, um genau zu sagen, erst seit letztem Caravan Salon, auch die privaten Verkäufe steigen würden. Und jetzt gab es noch mal 'n Schub, ähm, im, im Frühsommer, noch bevor im Endeffekt die Urlaubssaison losging.
Das kann meines Erachtens nur her da, daher kommen, dass die Leute Flugreisen oder Schifffahrten wieder machen oder einfach sagen: "Och, Camping ist jetzt doch nix für mich." Da, da liest du in Facebook dann so Geschichten: "Ach, meine Frau, ähm, die will jetzt doch nicht mehr" oder sonst irgendwas. Oder noch schöner: "Wir kriegen jetzt das dritte Kind und deswegen passt der riesige Wohnwagen nicht mehr." Kann man glauben, muss man aber nicht. Was heißt das für die Leute, die jetzt kaufen wollen? Gebrauchtwagen logischerweise. Für mich erst mal abwarten, weil da kommen gerade in den nächsten Monaten noch viel mehr. Ihr wisst alle, zum Herbst verkaufen ganz viele ihre Wohnwagen, Wohnmobile und im nächsten Frühjahr orientiert man sich vielleicht neu. Spätestens nächstes Frühjahr kommen aber all die, die jetzt nächstes Jahr sagen: "Ach, wir machen jetzt doch keinen Campingurlaub mehr, wir geben es mal an' Markt."
Also das wird ein ganz heißes Frühjahr 2024. Das heißt im Umkehrschluss, die Preise, die da zurzeit aufgerufen werden bei gebrauchten Wohnmobilen, ähm, die dürft ihr auf keinen Fall für bare Münze nehmen. Also da, da werden achtzigtausend Eu-Euro aufgerufen. Ich weiß das wirklich definitiv. Der wurde dann zu sechzig verkauft. Also die Ansprüche der Verkäufer sind momentan noch auf dem Niveau wie letztes oder vorletztes Jahr. Die werden leider von der Realität grad eingeholt. Die Händler kaufen kaum noch was auf und wenn, dann nur qualitativ hochwertig oder etwas, was sie definitiv verkaufen können. Die Halte wird zurzeit richtig groß und je älter ein Wohnmobil ist, desto realistischer werden die Preise. Das sind ja keine schlechten. Also nix gegen 'n zwanzig, 30 Jahre altes Wohnmobil, aber plötzlich bekommen die wieder realistische Preise.
Da würde mich jetzt besonders auch noch mal die Meinung von Björn interessieren, der sich ja intensiv mit dem Thema jetzt auch auf der Messe noch mal befasst hat.
Ja, also ist 'n spannendes Thema, grade weil es auch uns privat interessiert. Ich beobachte die Preise natürlich auch schon seit bestimmt zwei Jahren, seit einem Jahr intensiv. Natürlich schönes neues Fahrzeug, aber preislich auch immer für uns 'ne große Hürde. Ähm, deswegen schaue ich mir auch die privaten Angebote an, ähm, nicht nur mobile, auch eBay, eBay Kleinanzeigen und so weiter. Und das, was der Jürgen sagt, ähm, da wittere ich tatsächlich, äh, Morgenluft oder eben da ist Licht am Horizont. Ich seh zum ersten Mal seit bestimmt zwei Jahren wieder Fahrzeuge, die vorher unbezahlbar waren. Ich sag mal, 'n Ducato 244, das ist so der Vorgänger, bevor der so designtechnisch zur Seite weggegangen ist mit den Lampen. Der hatte noch diesen kantigen Kühlergrill, hatte aber schon Airbags. Der würde mich interessieren und auch der erste Nachfolger, Ducato 250, so Baujahr 2006 oder wo das war.
Die sind plötzlich wieder für fünfundzwanzig, dreißigtausend Euro gebraucht zu bekommen. Okay, sind immer noch so ungefähr nur in Anführungszeichen zehntausend Euro günstiger als mal der Neupreis war. Ich hab noch die ganzen alten Wohnmobilzeitschriften von 2005, 6, 7, 8. Die sind alle da. Da gucke ich rein und sehe dann: Kaufen Sie den neuen Fiat Ducato, äh, Alkoven für neununddreißigtausendneunhundertneunzig Euro. Wenn ich den heute gucke, der kostete jetzt zwei Jahre lang gebraucht fünfundvierzig, fünfzigtausend. Der kommt jetzt wieder in einen Bereich, was er mal neu gekostet hat und geht leicht runter. Also Jürgen, ähm, wenn du sagst, jetzt ist 'n guter Zeitpunkt, ja, dann sag mir Bescheid. Ähm, ich wär jetzt, die ersten Tage würde ich noch sagen, okay, die Preise gehen jetzt leicht runter. Ich glaube aber persönlich, dass dann Leute kommen, die sagen: "Hey, die Preise sinken, ich kaufe mir jetzt einen."
Jetzt wird es interessant. Es wird also ein leichtes Abflachen geben-
Und dann glaube ich, dann geht's noch mal richtig runter. Das wär jetzt meine Prognose.
So hab ich jetzt Jürgen eigentlich auch verstanden, ne. Also entweder kaufst du jetzt und verhandelst einfach hart, wenn du jetzt kaufst, um halt quasi zu gucken, wo jemand ist, der Druck hat, oder du wartest bis zum Frühjahr. Das ist natürlich ein bisschen pokern, ne. Also, ähm, Corona hat uns gezeigt, dass immer alles passieren kann, was Dinge völlig ändert, ähm, aber, äh, hast halt die gewisse Chance, dass vielleicht auch noch mal anzieht, weil vielleicht so 'ne Effekte, wie du sie grad angesprochen hast, kommen. Wenn du aber wirklich Zeit hast zu kaufen, also und das ist ja das, was wir auch empfehlen: Wenn ihr kaufen wollt, dann versucht euch, wie auch immer ihr das schafft, halt wirklich frei zu machen von jeglichem Druck, von jeglicher Emotion, so gut wie's geht und dann könnt ihr halt auch knallhart verhandeln und dann kriegt ihr auch die Leute, die vielleicht unter Verkaufsdruck stehen, ganz gut, ähm, oder halt im Zweifel müsst noch 'n bisschen warten.
Und so hab ich Jürgen jetzt auch verstanden, also dass nächsten Frühjahr unter Umständen dann ein guter Zeitpunkt ist zu kaufen, so. Wenn es so weiter sich entwickelt.
Aber, äh, äh, ihr müsst eins oder ihr dürft eins nicht vergessen: Es gibt ja auch Leute jetzt, die verkaufen müssen. Also jetzt nicht nur, weil die Bank hinten dran steht und Geld sehen will, sondern im nächsten Frühjahr kommt das neue Wohnmobil. Und der hat jetzt gerechnet damit, dass 60.000 Euro in die Kasse kommen, 80 kostet der neue, 20 leg ich drauf. Jetzt kriegt er die nicht. Also wir kommen hier in 'ne Gemengelage, die wirklich spannend ist und wer handeln kann, Sebastian, du hast das absolut richtig getroffen. Jetzt ist die Zeit für kluges Verhandeln. Wer das nicht kann, äh, ja, der ist eigentlich-
Angespannt. Der hat hoffentlich das Mehra an Geld einfach in der Tasche, dann ist es ja auch in Ordnung.
Ich hab das bei den Messebesuchen auch erlebt, dass hier die, dass sich die Banken jetzt einmischen und die versuchen, den Käufern attraktive Pakete zu, äh, mit auf den Weg zu geben. Also entweder gibt's, ähm, reichlich Zubehör oder, ähm, besondere Finanzierungen. Äh, ich bin ja immer-
Aber das hatten wir 2018 auch schon.
Ja, ähm, wir hatten jetzt aber nach der Nullzinspolitik ja jetzt steigende Zinsen, die Preise sind immer noch hoch, die Leute sind in der Zange und die halten sich zurück. Und genau das, äh, haben die Bänker, äh, den, den Standmitarbeitern, äh, morgens vor 10 Uhr noch mit auf den Weg gegeben. Das hört man dann mit. Also das wird sicherlich echt, echt spannend in beide Richtungen, ne.
Ja, es gibt wieder, es gibt wieder was dazu, wenn man was kauft.
Genau.
Also das gab's ja zwei Jahre lang überhaupt nicht. Ähm, jetzt, wenn man vielleicht sogar noch Bargeld auf den Tisch legt, kriegt man tatsächlich noch die SAT-Anlage und die Markise und ich weiß nicht was. Das gab es jahrelang nicht mehr.
Ja.
Also auch beim Neuwagen.
Auch im Kfz übrigens, im Kfz-Bereich, wir haben's ja grade hinter uns.
Ja.
Konntest du auch nicht mehr verhandeln. Da musst du froh sein, wenn du überhaupt 'n Fahrzeug bekommen hast.
Und, und es muss die Frage immer sein: Wenn du etwas kaufst, da muss doch noch was drin sein. Ich hab das mal von einem Professor Hermann gelernt aus München. Also da hin, ähm, da muss doch noch was drin sein. Mit der Frage spielst du den Ball dem Verkäufer zu und der muss jetzt die Hosen runterlassen. Wenn er schlau ist, antwortet er: "Was stellen Sie sich denn vor?" Dann darfst du auf keinen Fall antworten. Dann musst du so sagen: "Ja, da hab ich so wenig Erfahrung. Was denken Sie denn?" Also immer dem anderen den schwarzen Peter zuschieben. Da die meisten Verkäufer das nicht wissen, ähm, antworten die mit 'nem viel größeren Paket, als du eigentlich erwartet hast. Und das noch mal ausprobieren. Ich hab das jahrelang schon getestet, das funktioniert tatsächlich.
Ja, kann ich auch bestätigen.
Machst du hier noch 'ne kleine Vertriebsschulung im Camper-
Ja.
Jürgen macht sich grade schon fleißig Notizen.
Fleißig Notizen.
Das funktioniert nur bei Neuwagen. Also das funktioniert im privaten Bereich nicht.
Ja, aber, also auch da kannst du's aber natürlich anwenden. Wenn du jemanden erwischt hast, äh, der quasi unter Druck steht, aber letzten Endes jetzt grade noch nicht zu dem Preis abgeben will, auch da kannst du ja noch mal irgendwie verhandeln. Gibt's vielleicht noch mal 'ne TÜV-Prüfung dazu oder noch irgend 'ne Reparatur dazu. Also da sind die, die Spannen nicht so hoch, aber auch da kann, also es kann nie schaden, wenn du in der Lage bist, so 'ne Fragen zu stellen und da auch relativ emotionslos zu sein, kann sich das auf jeden Fall rechnen. Selbst im Privaten, bin ich der Meinung.
Immer.
Okay, das, das also noch mal spannend für euch. Also das heißt zusammengefasst: Wenn ihr kaufen wollt, dann verhandelt jetzt hart oder wartet bis ins Frühjahr, aber wir übernehmen natürlich keine Haftung dafür, dass das dann auch wirklich so eintritt, weil keiner von uns hat eine Glaskugel. Deswegen sitzen wir auch hier und machen nach wie vor Podcast und chillen nicht auf unserer einsamen Insel in der Karibik. Ähm, was uns wieder zurück zum Caravan Salon bringt. Ähm, da würd ich jetzt mal noch ein Thema anschneiden, wo ich keine Ahnung habe, ob ihr euch in die Richtung was angeguckt habt, aber das ist 'n Thema, was, was wir uns immer mal wieder anschauen, weil wir der Meinung sind, dass es im Campingbereich und generell sehr häufig sehr kurz kommt. Und zwar ist es das Thema, ähm, Camping, was-- Ah, Jürgen hat 'ne Glaskugel für alle Hörer und Hörerinnen. Also Jürgen ist tatsächlich der Einzige, der 'ne Glaskugel hat. Klar, er arbeitet auch bei einer Bank, der musste ja haben für seine Finanzgeschäfte.
Jetzt kommt der Nächste. Jetzt hat Jan auch noch 'ne Glaskugel, die er hier auspackt. Nele, wir müssen investieren in Glaskugeln. Ja, ich merk das schon. Ähm, irgendwas machen wir falsch. Hätt ich das jetzt gewusst, hätt ich euch natürlich gleich zu Anfang gesagt, was ihr in eure Glaskugel seht, aber das können wir gegen Ende noch machen. Ähm, das Thema, was ich grade kurz anschneiden wollte, ist das Thema Camping für Menschen mit Handicap. Also das ist ja tatsächlich ein, ein Thema, was nicht so weit verbreitet ist, ähm, auf Seiten der Hersteller. Ist das für jemanden von euch genauso ein Thema, was ihr euch immer mal anschaut wie für uns? Oder ist da eher keiner von euch auf dem, in dem Bereich unterwegs? Erst mal so.
Ich hatte letztes Jahr das Thema ja angesprochen auf der C-- Nee, dieses Jahr auf der CMT, glaub ich, war's gewesen. Ähm, ich meine mich zu erinnern, dass, äh, Nele jetzt auch mal Kontakt mit der Dame aufgenommen hat, deswegen will ich da nicht vorgreifen. Fakt ist, es ist nach wie vor kein Thema, obwohl ich dieses Jahr wieder viele gesehen hab, die im Rollstuhl unterwegs waren, die behindert unterwegs waren et cetera. Ich hab mir dann tatsächlich mal erlaubt, jemanden zu fragen. Ähm, der Herr sagte: Ja, sie haben sich ihr Wohnmobil umgebaut für den Sohn, ähm, also selbst, alles selbst gemacht, weil es nichts Praktisches gab. Äh, ich hab jetzt mehrere
Plattformen gesehen, damit man leichter ins Wohnmobil reinkommt, bis hin zu einer Hebebühne ins Wohnmobil. Also solche Nischenanbieter gibt es leider keinen echten Entwurf eines großen Herstellerns. Ähm, ich hoffe, das ändert sich, aber ich, wie gesagt, ich weiß, Nele, du hast da eher Kontakt noch.
Ja, also mein Eindruck war, dass auf dieser Messe ich so viele Menschen in Rollstühlen gesehen habe wie nie zuvor. Woran es liegt, kann ich mir nicht erklären. Also ob jetzt einfach auch mehr Leute mit Handicap sich irgendwie in dem Bereich orientieren wollen oder ob vielleicht auch, keine Ahnung, die Anzahl der Menschen im Rollstuhl irgendwie zugenommen hat. Ich vermute Ersteres, aber es ist wirklich ein ganz trauriges Bild seitens der ganzen Hersteller, dass es noch nicht mal irgendwie Einzelmodelle gibt. Es gibt keine Möglichkeit für solche Leute, überhaupt mal in die Fahrzeuge reinzugucken. Ähm, es sind überall Treppen, es sind überall Hürden, nicht, nicht auf, nicht in den Hallen selber. Die sind ja weitestgehend barrierefrei. Also und auch Toiletten gibt's überall auf der Messe barrierefrei.
Die Kritik geht ausdrücklich nicht in Richtung Messe, sondern auch, ähm, in Richtung oder sondern in, in Richtung der Aussteller, die einfach keine Möglichkeit geschaffen haben, dass Leute sich wenigstens mal die Fahrzeuge angucken können, auch wenn sie die vielleicht jetzt nicht direkt für sie geeignet wären aufgrund der Bauweise im Innenraum. Aber du musst dir vorstellen, du sitzt dann in 'nem Rollstuhl und fährst über 'ne Messe und kannst im Grunde außer Zubehör dir nix angucken und ein bisschen die Fahrzeuge von außen. Und das find ich wirklich, wirklich bitter für eine Branche, die sich Mobilität und Freiheit auf die Fahnen geschrieben hat. Und dann müssen sich die Leute, die noch halbwegs mobil sind, an den Fenstern hochziehen und brauchen ständig Hilfe. Das ist einfach aus meiner Sicht eine Schande. Und ich hab jetzt mit einer, ähm, Firma gesprochen, die können wir auch erwähnen, das ist Brecht Caravan.
Da ist der Podcast auch schon gelaufen, ähm, noch während der Messe. Die suchen sich von verschiedenen Herstellern, die sie sowieso in ihrem Portfolio haben als Händler, ähm, suchen die sich Serienfahrzeuge aus und bauen diese eben nach den individuellen Bedürfnissen der Kunden und Kundinnen um. Das geht deswegen auch zu einem relativ überschaubaren Preis, weil die sich eben Fahrzeuge auswählen, die nicht so viele tragende Elemente haben an Möbeln, die dann entfernt werden müssen. Also das ist einfach bei Campingfahrzeugen, das macht das Ganze so schwierig für behinderte Menschen, dass die Umbauten sehr, sehr teuer sind, weil häufig sehr viel umgebaut werden muss, um, ähm, nicht die Statik des Fahrzeugs komplett zu beeinträchtigen.
Und das fand ich schon mal einen sehr guten Ansatz. Das gibt's im Moment nur im, äh, Wohnmo, im, im Wohnwagenbereich, auch ganz bewusst von der Firma, weil die eben sagen, die Leute, die, ähm, so 'nen Umbau benötigen, die haben in aller Regel schon ein behindertengerechtes, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Zugfahrzeug oder haben jemand, der das Fahrzeug fahren kann und müssen dann eben nicht, ähm, noch ein zweites motorisiertes Fahrzeug behindertengerecht umbauen, was ja dann auch im Fahrerhaus mit, ähm, Handgas und so weiter noch mal erhebliche Kosten nach sich ziehen würde. Ansonsten hab ich jetzt auf der Messe den zweiten Versuch unternommen, den Hersteller Quba von diesen modularen Wohnwagen anzusprechen. Auf zwei E-Mails wurde von seitens des Herstellers zu diesem Thema nicht reagiert.
Schon nach 'm letzten Caravan Salon, die haben da fleißig 'n Rollstuhl wieder stehen gehabt, diesmal 'n E-Rolli, ähm, auf 'ner Rampe. Die scheinen irgend 'ne, 'ne elektrische Rampe gebaut zu haben, aber leider kam da, äh, kein Feedback und dann war ich jetzt noch mal da. Da hat sich auch kein Schwein für mich interessiert. Und dann scheint das also jetzt auch nicht 'n Konzept zu sein, woran denen so wahnsinnig viel gelegen ist. Sollte das anders sein, gerne bei uns melden, falls ihr das hört, liebe Quba-Leute. Und dann, äh, die dritte Person, mit der ich gesprochen habe, war die, äh, Kollegin von 750 Camper. Denen liegt das Thema auch sehr am Herzen. Die schaffen's im Moment einfach nicht personell, das Ganze umzusetzen von den Kapazitäten her, weil das 'n ganz kleines Team ist. Wir haben im Podcast, weiß ich gar nicht mehr, ob wir auch im Podcast drüber gesprochen hatten.
Die hätten unter Umständen die Möglichkeit, diese Kofferanhänger auch mit Rampen und so weiter zu versehen, aber die bräuchten da 'n bisschen Unterstützung von anderen Herstellern. Also falls jemand das hört, der da irgendwelche Kontakte hat, wendet euch gerne an uns und wir stellen dann die Verbindung sehr, sehr gerne her, weil das wirklich 'n Thema, was uns sehr am Herzen liegt. Und jetzt beende ich meinen Monolog dazu.
Dann übergebe ich's dort an den Björn, der auch noch 'n Gedanken dazu hat.
Ja, Nele, ich hab das, ähm, bei euch auf der Homepage gesehen. Ich hab das Fahrzeug auf der Messe auch gesehen und hatte mir gedacht, wofür mag diese unfassbar breite Tür sein? Was ist denn mit dem Dethleffs Yoko? Den habt ihr euch ja auch angeschaut. Der hat ja zumindest schon mal die breite Tür.
Das ist richtig, ähm, und das ist auch tatsächlich 'n Thema, was uns viele Menschen mit Handicap sagen, dass sie noch so weit mobil sind, dass eigentlich, wenn die mal in 'nem Fahrzeug drin sind, dann kommen die irgendwie klar, wenn nicht überall was rumsteht. Und ich muss gestehen, dass ich mir den Yoko nicht auf diese Geschichte hin angeguckt hab. Das werd ich jetzt gleich noch mal nachholen und werd da Dethleffs vielleicht auch noch mal anschreiben dazu. Vielen Dank für den Hinweis.
Ja, mir, es war mir halt aufgefallen, ich hab den natürlich auch nicht auf die Tauglichkeit hin jetzt näher mir angeschaut, ähm, aber, äh, äh, er fiel mir halt auf und ich denk mir: Ja, das wär mal ein schöner breiter Einstieg. Aber da muss ich auch vielleicht entschuldigenderweise sagen, der Gedanke ist mir gar nicht gekommen. Ähm, ist er dann auch von innen dafür geeignet, ne? Das wär jetzt halt die spannende Frage.
Da werd ich gleich noch mal auf unser 360-Grad-Bild gucken und werd mal schauen, ob da wieder irgendwas im Raum steht.
So, Jürgen, du hast noch 'n Gedanken grade im Chat. Also wir alle Hörer und Hörerinnen, wir haben ja so 'n kleinen Chat nebenher, wo wir uns so 'n bisschen austauschen, welche Dinge noch anzusprechen sind. Und da wir nicht viel schneiden, bin ich jetzt einfach so frei und sage, ich weiß nicht, was du meinst. Willst du kurz das Thema ansprechen, was dir da auf dem Herzen liegt?
Mir war das nur grad noch eingefallen. Das wollte ich jetzt mal so in die Runde werfen. Mir ist aufgefallen, dass ich noch nie so viele Kastenwagenausbauer erlebt habe wie auf dieser Messe. Das finde ich auf der einen Seite toll, die sind ja alle nicht mehr klein, weil sonst könnten die sich den Messestand nicht erlauben, denn, äh, so 'ne Messe ist, ist unendlich teuer. Nichtsdestotrotz habe ich mir gedacht, die sind alle jetzt in den Boomjahren groß geworden. Was passiert in den nächsten Jahren, wenn der Ab, äh, sat stagniert? Also das sind so Themen, man, man hat ja zuletzt auch von dem einen oder anderen, ähm, Großhändler, äh, gehört, der, der massiv verkauft hat und plötzlich ist er pleite gegangen, das Geld ist, äh, flöten gegangen. Also das sind alles wieder Themen, die jetzt in den nächsten Jahren auf uns zukommen.
Ja.
Es wird 'ne Marktbereinigung geben wie immer nach 'nem Boom, oder? Das wird Herstellerkonsoli, äh, nee, Markt konsolidierung, also Hersteller, Entschuldigung, fusionieren. Jetzt habe ich's. Fusionieren, werden aufgekauft, gehen, andere gehen unter, andere stellen ein, ähm-
Und neue kommen hinzu.
Neue kommen hinzu. So-
Erinnert euch mal an Knaus Tabbert, 2008. In 'nem wachsenden Markt wie Camping haben die damals die Grätsche gemacht, ne.
Passieren kann das immer und in 'nem Abschwung natürlich umso mehr, äh, als in der, in der Boomzeit, ähm, sehen wir auch jetzt grade. Und unsere Welt verändert sich, ne, immer noch sehr schnell und, und auch die Wirtschaft verändert sich, äh, sehr schnell und wir sehen ja auch jetzt viele traditionelle Firmen, die es irgendwie nicht geschafft haben, sich sozusagen anzupassen, die, die grade in 'ne Insolvenz gegangen sind. Das wird im Camping generell nicht anders sein. Ähm-
O-oder sie springen grade auf diesen Zug auf, ne. Weinsberg mit dem CaraLive. Ähm, ich hab grad 'n Video dazu abgedreht, das kommt die nächsten Tage raus und da guckst du rein und denkst: "Hey, ich bin bei Instagram". Da fehlt nur noch die, die Mitte 20-Jährige, die im Bikini aufm Bauch liegt und zum Fenster rausschaut mit dem Kaffee in der Hand.
Yoga macht, ganz wichtig. Yoga muss die machen.
Aber einbeinig mit a, verbundenen Augen.
Nein, aber i-ihr merkt schon, ähm, die, die herkömmlichen Hersteller werden ja auch in diese Nische reinspringen. Frank hat's ja grad gesagt, äh, den habe ich auch gezeigt gehabt vor der Messe schon und, und mit den Worten begleitet: "Das Konzept kennen wir alle, aber noch nicht von 'nem traditionellen Hersteller." Das ist ja das Besondere. Ähm, wird, wird 'n ganz spannendes Umfeld werden. Du sagst, die Veränderung ist da. Ja, ich glaub, das, äh, wird ganz besonders auch beim Zubehör der Fall sein, weil das ist die einzige Halle, wo ich das Gefühl hatte, die war immer proppevoll. Das war der, die Gadgets- und Zubehörhalle. Also jetzt nicht die Technikhalle, die war immer überschaubar, aber die-
Du meinst Halle drei, ne?
Die, die war proppevoll und mir haben mehrfach Leute gesagt: "Ich weiß nicht, wo du rumläufst, bei uns ist voll." Ja, die meinten immer die Halle drei.
Damit-
Kann ich bestätigen
... greifst du so 'n bisschen auch meine nächste, also ich hab noch drei Fragen an euch. Die, die, die erste der drei Fragen ist: In welchem Bereich habt ihr denn tatsächlich die meiste Veränderung wahrgenommen, also auf der Messe? Ähm, Jürgen hat grad gesprochen, wir machen mal kurz bei dir weiter. Was, ist es die Halle drei, also ist das Zubehör? Oder wo hast du die größten Veränderungen jetzt letztes Jahr, dieses Jahr festgestellt?
Nein, also, äh, Halle drei ist einfach nur der Not geschuldet, dass die Leute ja jetzt alle 'n Wohnmobil haben und das ausrüsten wollen. Also muss ich halt mir die Situation, äh, reinversetzen. Jetzt hat man das Wohnmobil und merkt erst so nach 'm Jahr, was, was ist tatsächlich notwendig und, äh, ich hab schon Sachen, die brauche ich gar nicht. Also das merkt man ja erst im Laufe der Zeit. Nein, es ist tatsächlich die Technikhalle gewesen. Also nicht nur, dass etliche gefehlt haben auf der, der Messe, ähm, aus unterschiedlichsten Gründen. Also da wird dann das Argument zum Teil gebracht, wir haben keinen Platz gekriegt und so weiter. Ähm, aber es, es haben ja auch etliche gefehlt und das ist mir dann aufgefallen und manche Anbieter, äh, haben da jetzt Nischen oder versuchen Nischen zu besetzen. Du hast vorhin gesagt Fusionen, ich denke da nur an Dometic, also ganz fürchterlich, was da zum Teil läuft. Ähm, da fällt mir am meisten auf, da, äh, gibt es am meisten Konzentration und den meisten Wettbewerb.
Also die, dass die sich auf der Messe nicht prügeln, das wundert mich immer wieder. Die stehen teilweise direkt nebeneinander und haben dasselbe Produkt. Ist schon, ist schon 'n hartes Leben.
Okay, mmh, Jan, wo hast du die größte Veränderung gesehen?
Also viel, viel Veränderung habe ich gesehen bei den ganz kleinen Autos. Also es waren gefühlt mehr kleine Autos da, also ganz kleine Mikrocamper oder, oder solche Sachen, die, die dann aber auch teilweise gut ausgebaut waren beziehungsweise modular oder dann halt auch selbst ausgebaut werden können. Da gab's immer schon Sachen für und, und da gibt's auch coole Konzepte, gibt's ganz coole Videos auch dazu, äh, die das zeigen. Also da, da kann man echt gut recherchieren. Die waren aber gefühlt auch bei anderen Herstellern, bei renommierten Herstellern jetzt so, na ja, zumindest dabei. Ob sie jetzt, äh, ob, ob das der große Markt bei denen wird, weiß ich nicht. Ähm, also ich glaube, dass da ganz viel Veränderung ist und ich habe auch in meinem Bekanntenkreis einige Leute, die quasi diese kleinen Autos dann aber auch selber ausbauen, weil sie einfach Lust dazu haben und sagen, sie kaufen für 10.000 Euro 'n, 'n Basisfahrzeug und machen dann einfach da was rein, hauen sich die Dämmung rein und ja, lassen die Kreissäge fliegen, ne.
Also, ähm, da also gegenüber den großen, ich sag mal, sieben-Meter-Fahrzeugen, jetzt die ganz kleinen, ähm, das ist sicherlich 'n Thema, was, was ich, also was mir aufgefallen ist an der Stelle.
Okay.
Auch wenn wir nicht so geguckt haben an den zwei Tagen.
Danke dir. Nele, was, was, äh, wo hast du die größte Veränderung wahrgenommen?
Ich überlege schon die ganze Zeit ganz fieberhaft. Also mir sind insbesondere tatsächlich Konzepte und Anbieter aufgefallen, die plötzlich verschwunden sind, ähm, die man ein, zwei Jahre lang gesehen hat und jetzt sang- und klanglos irgendwie gar nix mehr gehört hatte. Bei einem wissen wir, dass, dass die insolvent gegangen sind, bei anderen, ähm, dass sie aufgekauft wurden auch, was, äh, grade angesprochen wurde mit der, mit der Marktkonzentration, ist mir auch aufgefallen, dass man an bekannten, also an Ständen von sehr bekannten Marken vorbeiläuft und dann auf einmal irgendwie eine Marke von liest, von einem noch bekannteren Unternehmen. Ähm, das find ich Also ich find's verständlich, aber schade, weil eigentlich die Vielfalt ja auch gerade dem Markt guttun würde.
Ähm, ja, ansonsten hab ich festgestellt, dass sich so im Fahrwerksbereich oder halt in diesem wirklich technischen Bereich, den man gar nicht sieht und kaum greifen kann, 'n bisschen was getan hat, aber ehrlich, so ganz große Veränderungen könnt ich dir jetzt gar keine nennen.
Okay. Frank?
Äh, dito, ich muss passen.
Okay.
Ich war also auch, bin auch noch nicht so lange auf dieser Messe, dann geb ich lieber weiter an Björn.
Ähm, ja, ich kann das auch nur wiederholen, was schon gesagt wurde. Zubehörmarkt, fand ich auch, hat sich viel getan, wo ich den Eindruck hatte, dass sich einige Hersteller langsam damit auseinandersetzen, wie man Camping auch mit geänderten Rahmenbedingungen noch möglich machen kann. Da fällt mir spontan ein, Hagelschutz ist ein Thema, Klimaanlagen ist das zweite. Da hab ich so den Eindruck, da kommen auch mehr Anlagen, die so ins Detail gehen. Die sechste Staukasten-Klimaanlage, die jetzt wieder 'ne andere Leistungsaufnahme hat, weil italienische Campingplätze, die haben dann 'n kleineren Anlaufstrom als Beispiel, ähm, oder halt insgesamt, dass man sich, das Fahrzeug muss verdunkelt werden vorne, damit kein Licht reinkommt. Vielleicht Schallisolierung so 'n bisschen haben wir gesehen. Also wie man so 'n, wenn man 'n Fahrzeug ausbaut, wie man es vernünftig dämmt, weil der Nachbar ja bis ein Uhr in der Nacht aufm Campingplatz Radau macht.
Also den Komfort eines bestehenden Fahrzeugs verbessern. Ich glaube, da tut sich 'n bisschen was bei den Innovationen.
Jetzt hat Jan noch 'n Gedanken dazu.
Björn, da hast du 'n Punkt gesagt, äh, Komfort beim Fahrzeug, äh, wo einiges passiert und sicherlich in der nahen Zukunft auch noch mal was passieren wird, ist sicherlich dieses ganze Smart Home, was, was rüberschwappt. Weil das ist ja, ich sag mal, für viele Leute, die technikbegeistert sind, das ist jetzt vielleicht nicht der Klassiker, aber zumindest die Technikbegeisterten, die möchten das dann auch haben. Und da passiert was und da gehen so 'n paar Anbieter her und machen 'n paar interessante Ansätze. Äh, wie weit sich das dann wirklich durchsetzt, ähm, ja, werden wir sehen. Aber ich glaube, da passiert in der nahen Zukunft was und das, da konnt man die ersten Ansätze auch wirklich sehen.
Nele?
Ich hab doch noch 'ne Kleinigkeit, was mir positiv aufgefallen ist, dass wir tatsächlich jetzt so langsam 'n bisschen in frischere Designs einsteigen, was die Innenraumgestaltung auch bei etablierten Herstellern angeht. Das möcht ich gerne einmal lobend erwähnen und da dürft ihr gerne, liebe Hersteller, weitermachen auf diesem Weg.
Okay. Der Jürgen hatte grade noch den Camper mit Dachzelt ins Rennen geworfen hier in unserem Chat, was, was auch noch mal 'ne große Veränderung aus seiner Sicht ist. Ähm, ich drücke jetzt 'n bisschen auf die Tube. Ähm, Jürgen, kommst gleich noch mal zu Wort. Ich drück jetzt 'n bisschen auf die Tube, weil der Frank uns gleich verlassen muss. Der ist nämlich, äh, nur in seiner Pause zugeschaltet und muss jetzt gleich wieder arbeiten.
Flugzeuge kontrollieren.
Und muss Flugzeuge kontrollieren, ähm, was auch relativ wichtig ist. Da können wir ihn jetzt auch nicht von abhalten. Deswegen ganz kurz Jürgen noch schnell den Gedanken zu Ende bringen lassen. Dann stell ich Frank noch 'ne Abschlussfrage und dann wird uns Frank schon verlassen und für alle anderen hab ich noch zwei weitere Fragen. Jürgen.
Es ging auch nur darum, dass sich die großen Hersteller plötzlich kleinen Themen nähern. Also Dachzelt war ja immer so 'ne, so 'ne Gruppe von Menschen, die, die ganz spielig, ganz verrückt, tolle, tolle Festivals und so. Ja, also 'ne, 'ne ganz eigene Campinggruppe. Und plötzlich bietet Bürstner 'n Dachzelt an. Ja, nicht nur 'n Dachzelt, sogar 'n ganzes Fahrzeug, das so konzipiert ist, dass man das Dachzelt nutzen kann. Dachzelt ist anscheinend wirklich ein Maß der Dinge geworden und es würde mich nicht wundern, wenn in den nächsten Jahren die ganzen anderen großen Hersteller auch damit kommen.
Danke dafür. Dann wär jetzt meine vorletzte Frage und da würd ich jetzt mit dem Frank anfangen, äh, und dann kann er sich auch gleich noch mit verabschieden und dann machen wir quasi in kleiner Runde weiter. Ähm, gibt es etwas, was du auf der Messe gesehen hast, was dein Campingleben verändern wird? Und wenn nein, was nimmst du aber vielleicht trotzdem für dich persönlich, für dein, ich sag mal, Campingalltag mit?
Ich hab was gesehen, was ich mir schon lange wünsch, und zwar 'ne Integration von vielen kleinen, ähm, Apps und Auslese-Apps. Also ich hab, ähm, ich SuperSense für meinen Wasserstand. Ich hab 'ne App, um den, den Solarertrag auszulesen. Ich hab 'ne App für den Gasverbrauch und so weiter und so fort. Und da macht sich einer auf 'n Weg, auch dazu kommt noch 'n Video, von Clartrucks nennen die sich, glaub ich, hab die Firma jetzt nicht mehr genau aufm Schirm und die machen, die haben, glaub ich, 180 Hersteller oder 180 Geräte von 60 verschiedenen Herstellern oder so was und versuchen, die auf einer Plattform zusammenzubringen. So was find ich super. Das ist für mich der erste Schritt. So was muss weiterge-gemacht werden. Ich hoffe auch, dass die Hersteller da der Geräte mitmachen. Und das zweite ist im, ähm, Stellplatz-Apps-Bereich und da bin ich euch dankbar.
Ihr hattet, äh, mit, ähm, den Betreibern der Camping-App EU hattet ihr 'n Podcast, den hab ich jetzt gehört. Ich hab die auch bei mir aufm Handy, hab die jetzt nach vorne geschoben, weil die hat sich unglaublich entwickelt, weil die mittlerweile anfängt, ähm, viele Partner zu integrieren. Ähm, Alpaca Camping, Vanside ist dabei, äh, und noch einige. Und es braucht solche Metaangebote, um dieses zerstreute, um diese zersplitterten Markte, Märkte so 'n bisschen zusammenzuführen und uns das leichter zu machen. Und das war für mich, das hab ich positiv mitgenommen: Hey, jetzt gibt's im Camping, also im Stellplatzbereich gibt's was und im Technikbereich gibt's auch 'n bisschen was. Ich will kein vollvernetztes Auto von einem Hersteller, aber ich hab 'n paar Gadgets, mit denen ich meine Sachen auslesen kann und wenn die jemand zusammenbringt, super gut.
Und das, da freu ich mich drauf. Ja, und ansonsten dann sag ich danke, dass ich dabei sein durfte. Ähm, ich wünsch euch noch 'n schönen Abend, noch 'n schönen angeregten Podcast und, äh, bis demnächst.
Danke, Frank. Wir sehen und hören uns.
Danke, dass du da warst, Frank.
Tschau.
Tschüss, Frank.
Okay, dann wir in kleinerer Runde machen wir weiter und ich würde die Frage jetzt auch an, an euch a-verbleibenden weitergeben: Was, ähm, ändert euer Campingleben beziehungsweise auch was, was nehmt ihr vielleicht für euch persönlich für euren Campingalltag mit? Ähm, machen wir den Björn mal weiter.
Ja, das Thema, was der Frank gesagt hat, find ich natürlich auch mega spannend. Das ist für mich immer noch absolut unfassbar nachvollziehbar. Ich mach 'n Beispiel: Wir sind große Dänemark-Fans, machen gerne Rundreisen durch Dänemark mit dem Wohnwagen aktuell, weil Dänemark noch die Möglichkeit bietet, wirklich von Platz zu Platz zu Platz zu tingeln, ohne dass man im Voraus buchen muss. Das mach ich mittlerweile in Dänemark auf fast jedem Campingplatz unterwegs, quasi über das Webinterface, über die Webseite, die der Platz hat. Versuch das mal in Deutschland. Da rufst du einen Platz an und sagst, ähm, oder wirst genötigt, ihn anzurufen oder 'ne E-Mail zu schreiben, ganz klassisch, einen Rezeptionsmitarbeiter zu bitten, ähm, ob er mal nachschauen kann, ob er was fürs Wochenende frei hat. Ich wurde in Dänemark auf einem Campingplatz gebeten, doch bitte nicht an der Rezeption einzuchecken, sondern mit dem Handy, weil sie dann alle Daten schon drin hat.
Das wär hier unvorstellbar. Das ist etwas, was ich mir wünschen würde, was es leichter machen würde, grade für Rundreisen ohne festes Ziel. Ähm, und da hab ich vielleicht nicht, auch nicht gut genug geschaut, weil andere Themen mir wichtiger waren. Aber wenn es das gab, ist es mir durchgegangen.
Mhm. Na ja gut, da gibt's in Deutschland ja eigentlich nur von den beiden größten Portalen sehr starke Bewegungen in die Richtung, dass es zentral buchbar ist. Ähm, ne, also können wir auch Namen nennen, Pincamp und Camping Info sind die beiden, die das Thema Buchbarkeit sehr stark vorantreiben in den letzten Jahren und da auch im letzten und diesem Jahr sehr große Fortschritte gemacht haben.
Und mit Verfügbarkeit, mit Verfügbarkeitsuchen auch zu arbeiten-
Das kommt ja damit einher. Also wenn du 'ne Online-Buchbarkeit hast, hast du ja auch 'ne Verfügbarkeit, weil ansonsten würde das ja crashen.
Nein, nein, wart, ich meinte was anderes. Also 'ne gezielte Suche nach verfügbaren Plätzen an diesem Tag oder nächste Woche oder Ähnliches. Also das ist noch mal was anderes, als wenn du dann schon aufm, auf dem Platz drauf bist und buchen willst und dann siehst, ja, geht doch nicht.
Ja, wobei das aus, okay, aus meiner IT-Sicht ist es völlig logisch, dass die Funktion einherkommt, weil wenn ich, also weil meine Denke ist, wenn ich die Daten schon habe, ähm, dann ist das so, aber ich verstehe, wenn man nicht den ganzen Tag IT macht, dass das dann nicht so logisch ist. Da hast du völlig recht.
Es ist auch eine neue Funktion, eine relativ neue. Deswegen-
Das ist, das ist ganz spannend, weil-
Ich würd mir auch gerne die Parzelle aussuchen, ne. Also das ist in Dänemark Stand der Dinge. Da kannst du gucken, möchtest du am Meer stehen, dann sind die Parzellen drei siebzehn, drei neunzehn, drei einundzwanzig frei. Und wenn du lieber hinten stehen willst, dann eben beim Servicehaus oder du siehst die halt auf dem virtuellen Ima-, äh, äh, Platzplan, der interaktiv funktioniert. Ja.
Da, da sprechen wir in zehn Jahren noch mal drüber.
Aber es ist schön, dass es das gibt, aber das ist das Gleiche letzten Endes. Ich seh das sehr schön immer an der Kartenzahlung. In Deutschland seh ich immer Schilder, keine Kartenzahlung. Hier in Portugal hab ich meistens Schilder, bitte kein Cash, nur Kartenzahlung. Also das zeigt sehr schön, es mag beides Vor- und Nachteile haben, die müssen wir jetzt auch nicht diskutieren, aber so 'n bisschen mit der Zeit gehen und 'ne Online-Buchbarkeit ist tatsächlich 'ne, aus meiner Sicht 'ne, 'ne Geschichte, die es schon lange geben sollte. Aber da kommen wir jetzt wieder zu weit weg vom Caravan Salon. Ich hatt ja gefragt, was Schönes. Du hast jetzt gesagt, du hast nicht gesehen. Ähm, hast du noch was anzumerken dazu oder wa-wa-war sozusagen das das, was dich so bewegt hat und dich-
Nein, nein, das, das, das war's eigentlich auch so im Nachgang, wo ich mir gesagt hab, na ja, ich bin nicht drüber gestolpert. Das hätt ich vielleicht gerne gesehen oder ich bin nicht durch Zufall drauf gestoßen. Vielleicht gab's das, ich möcht das nicht sagen, dass es diese Ideen und Innovationen nicht gab. Ähm, es ist mir halt nur nicht aufgefallen. Vielleicht war ich auch in der falschen Halle unterwegs oder in den falschen Hallen, hab meinen Fokus mehr auf Fahrzeuge gelegt, aber das hätt ich mir halt auch so gewünscht.
Ja, okay. Ja, wie gesagt, da machen zwei große Portale ziemlich viel Druck dahinter. Nele, bei dir.
Äh, ich wollte noch 'ne kurze Frage anschließen, ob einer von euch sich 'n bisschen intensiver mit diesem Musterstellplatz beschäftigt hat, der irgendwie da seit zwei Jahren im Freigelände rumsteht und irgendwie, weil der soll ja dann auch in die Richtung gehen mit Digitalisierung und so weiter, aber ich muss gestehen, dass ich mich da noch nicht näher mit befasst hab, weil sich da irgendwie sichtbar so gar nix tut in den letzten Jahren.
Ja, na Jan, hier ich hab das gesehen. Wir haben uns da auch auf einen Liegestuhl gesetzt, einfach um da mal fünf Minuten zu sitzen, aber da wurden wir also weder angesprochen noch sonst irgendwas. Äh, gut, vielleicht sahen wir jetzt auch nicht so wie die potenziellen Stellplatzbetreiber aus. Ähm, ja, die hatten alle möglichen Geräte da, die man so braucht und Digitalisierung ist sicherlich das Thema und ich nehm den Björn da, äh, das, das Dänemark-Thema, äh, nehm ich mit nach Schweden und da haben wir's genauso erlebt. Haben aufm Weg überlegt, wo wollen wir hin? Campingplatz angesucht, Parzelle ausgesucht, digital bezahlt, draufgefahren, fertig, ne. Also du kriegst den Code und dann, dann geht die Schranke auf. Also das sind so Dinge, wo ich dann sage, das, so, so kann's gehen und genauso wie mit dem Kartenzahlen, ne, in, in allen anderen ausländischen, äh, europäischen Ausländern, äh, ausländischen, ach Mann.
Im europäischen Ausland.
Also im europäischen Ausland, vielen Dank. Ja, Sprachfindungsstörung um die Uhrzeit. Ähm, und, und das funktioniert da oft besser. Und das, das würd ich mir halt auch für Deutschland wünschen an der Stelle. Aber der Camp, also der Stellplatzbereich dort, ja, der zeigte die Geräte, aber man hat uns da nicht wahrgenommen leider.
Also ich hab im Nachbarort tatsächlich einen Betreiber von solchen Schrankenanlagen sitzen, der mit mir vor, vor Jahren schon, äh, sich da drüber unterhalten hat und der fährt immer noch genauso an die Wand, wenn er irgendwo hinfährt, ähm, die Altbacken, also wirklich die mechanische Schranke, die um ein Uhr zugemacht wird und um drei Uhr wieder auf und so weiter. Ähm, umgekehrt hab ich einen Betreiber im, im Osten, der, der 'ne modernste Anlage hat. Ähm, der, der, der scheitert an den, den Usern. Ja, der scheitert daran, dass er beschissen wird den ganzen Tag. Also man reist mit vier Leuten an und bucht einen Menschen ein. Man, äh, bucht die Hunde nicht dazu. Er hat sich angewöhnt, ähm, dass man abends mal rumgeht und die Leute zählt und er holt jeden Abend 100 Euro noch mal rein
Und, ähm, das summiert sich natürlich, wenn du das aufs Jahr hochrechnest und, äh, da kriegst du die wildesten Anrufe. Also alles 'n zweischneidiges Schwert. In, in Schottland hatten wir Plätze, da bist du draufgefahren, bist gescannt worden mit dem Nummernschild und wenn du weggefahren bist, hast du genau abgerechnet. Wenn du vergessen hast abzurechnen, hast du paar Tage später die Rechnung, ähm, über die, äh, übers Kraftfahrtbundesamt bekommen oder paar Wochen später. Also, äh, geht viel einfacher als das, was wir tun. Weil du das ansprachst, Sebastian, um mal wieder auf deine Ursprungsfrage zurückzukommen: Ich bin ja 'n Technik-Nerd und eigentlich nehm ich von so 'ner Messe immer unglaublich viel mit, denk ich. Aber für meinen tatsächlichen Campingurlaub, ähm, so gut wie nichts. Also ich, ich änder da seit Jahren eigentlich nichts.
Ich, ich wunder mich immer, wie die anderen Leute so Urlaub machen. Das find ich auch klasse, dass es so ganz unterschiedliche Stile gibt und jeder sich irgendwie anders wohlfühlt. Ich merke halt, dass ich nicht unbedingt die breite Masse darstelle und auch nicht Zielgruppe für den einen oder anderen bin. Ähm, trotzdem glaube ich, dass diese technischen Komponenten, wie der Björn sie auch angesprochen hat, ähm, in der Zukunft viel, viel wichtiger werden für die Menschen, die damit fahren. Also wir, wir Alten sterben irgendwann mal aus, das ist klar. Und die Jungen, die nachwachsen, die sind es gewohnt, mit, mit Smartphone und, äh, keine Ahnung, wahrscheinlich mit 'nem Chip, der implantiert ist, zu bezahlen. Ich weiß es nicht, was da noch alles kommen wird.
Aber davon hast du noch nichts auf der Messe gesehen.
Die sind ja, die sind ja noch älter als ich.
Jan, was, was, was wird deinen Campingalltag verändern, was du auf der Messe gesehen hast?
Ihr.
Okay.
Also ihr, ihr sag ich jetzt mal, äh, stellvertretend für die, die ich getroffen habe. Ähm, weil, weil das war schon sehr inspirierend, was wir, also der Abend oder die beiden Abende waren toll und die, die wir halt erlebt haben. Das, das hat schon was ausgemacht. Ähm, gerne wär ich noch länger da geblieben, auch mal noch 'n paar andere Leute kennenzulernen oder vielleicht am ersten Wochenende noch mal da, da gewesen zu sein, wo noch auch viele andere da waren. Ähm, das hat mich, glaub ich, mehr beeindruckt als, als das, was irgendwie auf der Messe war, weil wir fahren so, wie wir fahren. Und wenn ich jetzt an unseren Podcast denke, wir sind schon drei verschiedene Menschen. Wir fahren schon in drei verschiedenen Kategorien, in drei verschiedenen Konstellationen, was Familie angeht. Ähm, für uns hat's, also ich hab nichts gefunden, was sich vielleicht für mich verändern wird, außer dass ich vielleicht irgendwo noch 'n Zubehör gesehen hab, was ich mir jetzt bestellt habe.
Dat ist aber, ähm, ja, das ändert nichts an unserem Grundverhalten des Reisens, sondern das Grundverhalten ist bei uns halt so, dass wir ja Touren machen und reisen und nicht irgendwo zentral hinfahren, wie's vielleicht andere tun. Das ist völlig okay. Ich, ich mag das so, wie wir's tun und ich mag das so, wenn ein anderer das so tut, wie er mag. Ähm, aber nee, die, die Messe selber hat, äh, eher emotional was gegeben, dass wir uns kennengelernt haben. Dass, äh, dass wir heute hier zusammenkommen zum Beispiel, find ich total genial und das sind so eher die persönlichen Beziehungen oder persönlichen Erlebnisse, die's, die's ausmachen.
Okay.
Definitiv.
Super, danke. Dann haben wir jetzt den Jürgen, der uns jetzt gleich auch verlassen muss, weil er den nächsten Termin hat. Ähm, hast du-
Sag doch, was er macht. Er muss singen gehen. Das find ich ganz bezaubernd.
Der Jürgen muss singen gehen.
WWW die Männer D E.
Kostprobe bitte. Kostprobe.
Da, da könnt ihr den Jürgen hören. Ähm, Jürgen, hast du noch zwei Minuten Zeit, was zur Orga zu sagen? Oder war eigentlich das, was du vorhin gesagt hast, schon das, was du wahrgenommen hast? War das jetzt meine letzte Frage. Ansonsten sag gern schnell noch was dazu.
Du meinst die Orga des Caravan Salons?
Ja, die Organisation und Durchführung der Messe aus deiner Sicht.
Muss man, muss man klar sagen, hochprofessionell. Das ist einfach so. Wenn man so 'ne Großveranstaltung auf die Beine stellt, geht immer was schief. Dass das mit dem Parkplatz, äh, tatsächlich am Anfang katastrophal lief, äh, das ist bezeichnend, ja. Unsere Zeit ändert sich halt permanent und da müssen sich die Veranstalter am nächsten Tag ja schon, äh, drum kümmern und ich glaub, das haben sie dann auch hingekriegt. Insofern fand ich das in Summe 'ne ge-gelungene Messe. Ich weiß nur aus vielen Gesprächen, dass, äh, es noch kleine Anbieter, aber auch ganz große gab, die gerne auf die Messe gekommen wären, ähm, dort keinen Platz bekamen. Ich hab das Gefühl gehabt, das sind auch interne Animositäten, die dahinterstecken, aber das ist nicht mein Ding. Das geht mich auch nichts an, das müssen die schon selber ausmachen. Ich als reiner Benutzer der Messe, ähm, war sehr angetan.
Ich fand's 'ne Katastrophe, was draußen auf 'm P1 gelaufen ist. Ähm, abends nicht mal 'n Festzelt. Früher hat man da 'n Festzelt gehabt. Wir saßen abends beisammen, haben geklönt, haben noch 'ne, 'ne Currywurst gegessen. Heute hast du da irgendwelchen Schickimicki-Kram und, und, und tolle Getränke und wer's braucht.
Aber kein Dach überm Kopf.
Aber kein Dach überm Kopf. Wenn's geregnet hätte, hättest du echt 'n Problem gehabt. Wir hatten Glück, dass schönes Wetter war.
Nee, aber wer, wer hatte noch Regen abends?
Ja, wir nicht. Wir nicht. Also hier dort war nur schönes Wetter. Ansonsten, ähm, bist irgendwann mal weggegangen, weil's kalt wurde. Äh, ich fand es sehr schade. Also wenn ich diesen, diesen, diesen gigantischen Campingplatz seh an der Messe, das ist eine Chance, die eigentlich jeder, äh, Organisator nutzen muss, um die Leute zusammenzubringen. Gab es überhaupt nicht mehr. Also ich wünsch mir da tatsächlich, also ich komm mir wirklich schon sehr alt vor. Ich komm mir da, äh, äh, die letzten fünf Jahre, vor fünf Jahren hätt ich mir gerne noch mal das Festzelt und die Band, die da abends Krach gemacht hat bis um 12 oder bis um 11, dann waren die Flugzeuge still und dann waren die auch still. Ähm, ja, das gehört dazu. Wenn ich so viel Geld bezahle für den Eintritt, dann darf ich abends auch noch mal richtig die Sau rauslassen und noch mal, ähm, für, für acht Euro 'n Getränk, das find ich schon ganz schön happig.
Ähm, dann lass uns 'n einfaches Kölsch nehmen mit zwei Euro, da sind wir alle zufrieden. Oh, Düsseldorf. Oh, das gibt keinen Köln-Stempel.
Das war provokant. Das hast du mit Absicht gemacht. Erzähl, das war Absicht. Als Rheinländer aus Köln kann ich dir nur... Das war böse.
Okay, mit diesem Fauxpas entlassen wir dich zum Gesang, Jürgen. Jürgen, vielen Dank, dass du da warst.
Danke, Jürgen.
Und wir gucken mal, was unsere Hörer und Hörerinnen sagen, ob wir so schnell noch mal in einer Runde zusammenkommen und vielleicht auch über andere Themen noch mal in der Gruppe diskutieren. Ähm, viel Spaß jetzt beim Singen und schick uns auch noch mal, wie gesagt, deine Artikel, äh, zur Messe. Dann verlinken wir die auch noch mal in den Show Notes für die Hörer und Hörerinnen da draußen. Und dann, ja, geb ich dir noch mal kurz das Wort, dich zu verabschieden und dann machen wir hier letzte Frage weiter. Okay.
Also tschüss mach zu und viel Spaß noch.
Ciao Jürgen.
Tschüss Jürgen. Okay, des, äh, machen wir mit dem Björn weiter. Wie, wie hast du die Orga und Durchführung der Messe für dich wahrgenommen?
Also was das angeht, da bin ich ja nun schon auch ein bisschen alter Hase. Ich hab jetzt mal grade selber schnell nachgeschaut. Unseren allerersten Messebericht haben wir schon 2015 geschrieben und seitdem sind wir jedes Jahr dabei. Von daher hab ich, glaub ich, 'n ganz guten Überblick, wie das sich so die letzten fünf, sechs, sieben Jahre entwickelt hat. Ähm, was es früher zum Beispiel gar nicht gab, was heute die Messe gemacht hat oder auch schon im zweiten Jahr jetzt macht, ist zum Beispiel diese Blogger-Lounge. Das gab's früher nicht. Ähm, dass dieses Thema, ähm, Social Media viel mehr in den Fokus gerückt ist, auch bei der Messe, die viel mehr Leute abholen wollen, die sofort am Fahrzeug 'ne Insta-Story promoten und dann daraus, ähm, 'n Event generieren. Ich bin live dabei, wenn der Excursion zu von Knaus oder eben, ähm, Weinsberg enthüllt wird.
Ähm, da scheint die Messe 'ne Plattform bieten zu wollen, das ist mir aufgefallen. Ähm, das ist neu. Das hat in den letzten Jahren anders funktioniert, wird jetzt immer professioneller. Jetzt kommen Agenturen dazu, die sich damit auseinandersetzen. Und da glaub ich, da ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Da entwickeln die sich weiter. Das muss man sagen, das haben die erkannt, da tut sich was. Ich für mich bräuchte das nicht. Das sage ich bitte ehrlich dazu, das soll jetzt nicht so lauten oder so klingen, als würd ich das erwarten, weil ich jetzt dahin komme, dass ich da jetzt so 'n, so 'ne Blogger-Lounge vorfinden muss. Ich find das toll, weil man da auch natürlich mit seinen Leserinnen und Lesern ins Gespräch kommen kann. Die kommen dann dahin und freuen sich: „Hey, guck mal, den kenn ich doch." Das ist 'ne tolle Sache, dass die einem dann auch die Plattform anbieten und 'n bisschen was von dem Messegelände auch dann abtreten und sagen: „Hier ist mal 'n bisschen Zeit so für Networking."
Alles andere funktioniert eigentlich in den letzten Jahren wirklich gut. Ob das jetzt, ähm, ähm, die Verpflegung ist, da haben sie 'n breit, breites Spektrum. Preise möcht ich jetzt nichts zu sagen. Das ist eben ein Großevent, wenn ich im Phantasialand oder im Disneyland was kaufe, äh, zu essen, dann bezahl ich den gleichen Preis. Das, das ist leider so. Es gibt keine Einlasskontrolle im Sinne von: Pack mal die Tasche aus wie im Kino, bring bitte nicht dein eigenes Popcorn mit. Das ist ja nicht verboten. Ich kann mir zu Hause Stullen machen. Ich bin Camper, ja, ich bin mit meinem Campingfahrzeug auf der Messe. Ich kann mir 'n paar Nudeln in 'ner Tupperdose machen und die mitnehmen oder eben rausgehen und wieder reingehen. Das ist ja möglich. Also von daher find ich nicht, dass man gleich so hart mit der Messe ins Gericht gehen muss, weil die jetzt 'n hohen Anspruch oder 'n hohen Kostensatz haben bei den Verpflegungen. Das, das ist einfach so. Alles andere, ob jetzt die Hygiene in den Hallen selber, die Toiletten, wenn, wenn man sieht, wie viel Menschen da jeden Tag durchgehen.
Das ist ja wie auf 'nem Campingplatz in Italien, ja. Äh, da sind so viele Leute, die rein- und rausmarschieren und es ist immer sauber. Die kümmern sich. Du kannst sofort Bescheid sagen: „Hier ist 'n kleines Malheur passiert." Die kümmern sich sofort. Die Personale an den Informationsschaltern, da bin ich auch regelmäßig, hol mir den Messeplaner und die sind auch immer freundlich, das möcht ich auch mal sagen, kümmern sich, wenn man 'ne Frage hat und versuchen zu helfen. Ich hatte gefragt, ob ich in 'nen abgesperrten Bereich mal kurz hoch darf, weil ich 'n Bild von oben machen wollte. Da meinte sie: „Ja, warten Sie da vorne, ist 'n Kollege von mir, der geht mit Ihnen gemeinsam hoch." Ich hätt den nicht gebraucht, aber ihr war's halt... Sie hat sich halt sofort um das Problem gekümmert, statt zu sagen: „Nee, geht nicht." Ja, also das, das find ich professionell. Das kriegen die gut hin bei der Messe.
Cool, danke. Jan.
Ja, professionellst, äh, wie halt so 'ne Messegesellschaft halt ist. Ich mein, ich kenn Messen von beiden Seiten als Aussteller, äh, in 'nem ganz anderen Bereich, als auch jetzt hier als Besucher und die waren top. Also, ähm, das fängt vorne an am, am Shuttlebus, wenn man vom P1 rüberfahren will, ähm, bis hin, ja, Einlasskontrolle, alle freundlich, alle lachen einen an. Also das ist, ähm, ich hab keine negative Erfahrung da gemacht. Äh, gut Essen ist teuer, aber es ist auch gut. Also von daher, ähm, das schließt sich dann halt auch nicht aus. Das ist halt auf den Veranstaltungen, so Björn hat's ja auch grade gesagt, ähm, das ist bei großen Sachen halt. Ähm, ganz besonders cool fand ich einen Busfahrer, als wir zurückgefahren sind, hielt der noch mal an 'ner, an 'ner Haltestelle, die eigentlich keine war, an, weil da eine Frau winkte und sie sagte: „Ja, ich muss aber zum P2", aber er konnte da jetzt auch nicht hinfahren, weil das gar nicht auf seiner Route war.
Und also, und der hat, und, und die hat ihn angemacht und dann hat er 'n völliges Eskalationsmanagement gemacht und hat, hat sie super gut ruhig bekommen und hat gesagt: „Ja, ich kümmer mich um dein Problem. Guck mal, da vorne ist dein, ist 'n Container, da gehst du mal kurz hin. Die können dir helfen." Und dann haben die irgendwelche Busse organisiert. Das haben wir, wir haben witzigerweise den Busfahrer nachher noch mal gesehen und der hat das dann erzählt, weil, weil wir ihm ja auch gesagt haben: „Ey, das war cool, wie du das organisiert hast." Und dann meinte er so: „Ja, äh, ihr wurde dann auch geholfen." Die haben dann einfach ein, zwei Busse noch mal gepackt, die irgendwie anders fuhren, damit sie's organisiert kriegen. Also höchstprofessionell, Messe an sich super. Ähm, ich kann an denen nichts auslassen. Festzelt haben wir jetzt nicht benutzt, äh, weil's ja auch a nicht da war. Ähm, wir hatten aber auch die beiden Abende ja nur. Von daher, ähm, haben wir die tatsächlich bei uns verbracht.
A haben wir uns vom Podcast mal wieder endlich gesehen. Wir sehen uns ja auch nicht so regelmäßig, außer virtuell, ähnlich wie ihr das ja auch macht. Und, äh, da waren wir eigentlich ganz froh, uns getroffen zu haben und dann kamen halt noch die einen oder anderen dazu und, äh, das waren tolle Runden und das hat Spaß gemacht. Also von daher, äh, äh, haben wir diese zentrale Stelle da auch gar nicht genutzt vor Jetzt muss ich überlegen, zwei, drei Jahren haben wir's genutzt und das war echt lustig, äh, weil da 'ne Band spielte. Ah, das kann auch schon die vier Jahre her sein, das weiß ich gar nicht mehr. Jedenfalls hat 'ne Band gespielt, es war Musik da, es gab 'n Bierchen, es gab auch Alt, um das ganz klar zu sagen noch mal. Ähm, nee, ist gut organisiert. Profis halt. Arbeiten mit Profis an der Stelle. Ja.
Danke dir. Nele, wie war's für dich?
Also da wir ja deutlich über die komplette Messezeit hinaus auch da waren, 'n paar Tage vorher und noch zwei Tage danach, ähm, hat uns natürlich das schlechte Wetter in den, äh, in einigen Tagen doch sehr getroffen. Ähm, wir hätten uns 'n Festzelt gewünscht, weil wir haben teilweise auch Besuch bekommen und konnten mit dem Besuch dann halt nirgends so richtig sitzen, weil irgendwie, wenn dann fünf Erwachsene zusammensitzen, wird der Wohnwagen auch 'n bisschen kuschelig. Ähm, das fand ich schade. Ähm, Qualität vom Essen, muss ich sagen, ist sehr, sehr gut. W..., teilweise wenig, äh, vegetarische Alternativen für Leute, die halt kein Fleisch essen, aber ansonsten von der Qualität her echt prima. Sauberkeit top, was ja auch schon gesagt wurde. Auch, äh, gilt das Gleiche auch für die, äh, Sanitäranlagen auf P1.
Die waren auch in den Vorjahren immer top. Mmh, was mir noch aufgefallen ist, war, dass das Personal auf P1, abgesehen jetzt von allem anderen, was schon gesagt wurde, wahnsinnig nett war. Also wir standen ja an, an 'nem Rand und hatten sehr viel Kontakt auch zu den Jungs, die da, ähm, als Ordner tätig waren. Äh, da hat sich wirklich auch so 'n ganz, ganz nette Gespräche entwickelt. Zwei marokkanische Jungs waren da in erster Linie da, mit denen haben wir uns immer unterhalten, ähm, die's geschafft haben, auch über die zehn Tage Stress hinweg ihre gute Laune zu bewahren, ähm, auch wenn sie angepöbelt wurden. Also da haben die wirklich auch anscheinend gutes Training. Das Einzige, was aus meiner Sicht dieses Jahr gar nicht geklappt hat, äh, zumindest in den ersten Tagen, waren, äh, die Kontrollen auf dem Stellplatz, dass nicht jeder macht, was er möchte.
Weil wenn ich da irgendwie mit 10.000 Menschen irgendwie klarkommen muss auf so 'nem Stellplatz, dann kann halt da nicht jeder seine Markise über die Wege abspannen und seine Hunde an der langen Schleppleine draußen liegen lassen und so weiter und so fort. Also da waren so 'n paar Sachen, die sind mir echt sauer aufgestoßen, weil die wirklich sehr, sehr störend waren und wirklich auch, ähm, für Behinderungen gesorgt haben in den Abläufen. Da kam aber wohl mal dann zur Mitte der Messe der Chef der ganzen Sache und hat dann irgendwie mal aufgeräumt. Also ich bin wirklich nicht bekannt als, äh, als Fanatiker von Recht und Ordnung, aber wenn da so viele Menschen zusammen sind, dann muss es einfach halt Spielregeln geben und dann kann nicht jeder da die Ellenbogen oder die Markise ausfahren. Das fand ich eigentlich 'n bisschen schade, aber da geht die Kritik eher in, in Richtung der Mitanwesenden als in Richtung der Messe.
Ähm, ja und ansonsten, ja, wie immer, ne. Also war gut organisiert, auch Presseparkhaus, alles, auch die Einlässe waren gut strukturiert. Ich kann auch, äh, in der Hinsicht gar nix Negatives sagen.
Ja, okay, das ist, also das klingt ja alles für mich sehr, sehr positiv, was ihr sozusagen da, äh, geschildert habt. Die Messe macht das ja auch schon lange und scheinbar dann auch entsprechend professionell, ähm, hab ich die Jahre auch, als wir da waren, wahrgenommen. Und ja, okay, das jetzt so 'n, das mit dem Parkhaus, was Jürgen angesprochen hat am ersten Tag, das kommt vor, grad wenn man Sachen outsourct, aber die haben's ja dann zumindest scheinbar sehr schnell gelöst, ähm, und ja auch mit 'nem, mit 'nem quasi noch Freiticket on top, äh, so 'n bisschen versucht, den Schaden zu begrenzen. Ja, passiert, ne, geht, also es gehen halt Dinge schief. Das, das kann einfach vorkommen. Ähm-
Ist halt das wahre Leben.
Ja. Und dann w... danke ich euch allen, dass ihr hier wart und, äh, uns so 'n bisschen Einblick in eure Wahrnehmung des Caravan Salons gegeben habt. Ich hoffe, liebe Hörer und Hörerinnen da draußen, euch hat das auch Spaß gemacht. Ihr konntet 'n bisschen was mitnehmen für euch. Ähm, ich, mir bleibt jetzt einfach, ja, danke zu sagen, tschüss zu sagen. Ich übergib das Wort an Jan, dann Björn und dann Nele für den Abschluss und ich verabschiede mich schon mal. Bis zum nächsten Mal. Jan, du hast das Wort.
Ja, vielen Dank. Danke, dass ich da sein durfte, auch wenn ich heute nicht so sehr viel beigetragen hab, aber wie gesagt, unser Fokus lag halt woanders. Ähm, wir werden noch 'n bisschen berichten natürlich bei uns im Podcast. Ähm, da werden noch 'n paar andere Stimmen kommen, 'n paar andere Themen kommen. Ähm, danke fürs Dasein. Danke auch, dass wir uns kennenlernen durften. Es hat echt Spaß gemacht und bis demnächst, hoffe ich.
Ja, auch von mir, ähm, vielen Dank natürlich. Ich bin immer gerne bei der Runde dabei, das wisst ihr ja und freue mich immer so auch so 'n bisschen auf den semiprofessionellen oder mit euch halt auch professionellen Ausblick, ähm, und, und, und Überblick über das Geschehen. Und, ähm, ich würd mich freuen, wenn wir das beibehalten. Das ist eigentlich immer 'ne ganz fröhliche, lockere Atmosphäre mit euch und das find ich eigentlich total super.
Ja, von mir auch vielen Dank. Jetzt euch verbleibenden beiden, aber natürlich auch den anderen, die sich schon verabschieden mussten leider. Ich find's immer total schön, mit euch zu quatschen, weil eben genauso verschiedene Standpunkte und Sichtweisen da aufeinandertreffen und man auch sich mal kritisch austauschen kann. Wir hatten ja auch schon gesagt, wir machen's eventuell mal zu anderen Themen. Ähm, Jan, wir werden auch noch mal zusammenkommen mit deinen Kollegen zum Thema Reisen, Reiseberichte. Und liebe Hörerinnen und Hörer, das war jetzt vorerst der letzte Podcast aus unserer Serie zum Caravan Salon und nächste Woche geht's dann mit 'nem ganz anderen Thema weiter und ich glaube, da sprechen wir dann wieder über FKK, wenn ich den Produktionsplan richtig im Kopf habe.
Also es wird wieder nackig und, äh, verwegen hier. Wenn ihr das nicht verpassen wollt, dann abonniert uns gerne und, äh, lasst uns natürlich auch gerne gute Bewertungen da. Bis dann. Tschüss.