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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute sprechen wir zum zweiten Mal über Nachhaltigkeit oder vielleicht auch nur über Hörer- und Hörerinnenfeedback. Wir werden sehen.
Wir haben einiges reinbekommen, aber ich würde mich wirklich bemühen, dass wir doch noch zum eigentlichen Thema der Folge kommen. Es ist ja jetzt schon Teil zwei. Wir haben beim letzten Mal beim Thema Nachhaltigkeit insbesondere halt über die Anfahrt und die Campingplatzauswahl gesprochen und wir haben ganz, ganz schön viel auf der Liste für heute. Mal schauen, wie weit wir kommen und ob's vielleicht dann auch noch 'ne dritte Folge gibt.
Ja, aber wir starten mit dem Feedback, was wir von euch bekommen haben. Und das erste Feedback, was reinkam, kam tatsächlich auch über WhatsApp, und zwar sogar vor der Folge, in der wir das Ganze angekündigt haben. Wir haben's nämlich schon in die Show Notes mit reingenommen. Ähm, wir sind aktuell dabei, so ein bisschen quasi auf Vorrat auch Folgen zu produzieren, weil wir das Problem haben oder die Herausforderung haben, zum Caravan Salon, mhm, relativ stark eingebunden zu sein an allen Ebenen und da vermutlich nicht so viel machen können und auch zum Caravan Salon, äh, na ja, nicht direkt Live-Folgen, aber quasi relativ Live-Folgen wieder zu versuchen, für euch zu produzieren. Und deswegen versuchen wir jetzt, 'n bisschen Vorsprung zu bekommen und deswegen nehmen wir quasi teilweise ein bis zwei Wochen auf, bevor wir die Episoden rausschicken und, äh, daher sind jetzt manche Ankündigungen vielleicht in den Show Notes schon mal drin, aber noch nicht im Podcast.
Aber das ist ja gar nicht so wichtig. Wieder zurück zum, zum Feedback. Ähm, und zwar hat uns die Caroline geschrieben: „Liebe Nele, lieber Sebastian, eins vorab: Ich bin großer Fan von eurem Podcast und bei wichtigen Fragen schaue ich immer erst bei euch im Blog nach, ob ich konkrete Tipps zu meinem Problem finde." Das ist sehr, sehr gut, Caroline. Bitte behalte das bei und alle anderen, ihr solltet das auch machen.
Unbedingt.
Spaß beiseite, also wir haben tatsächlich, wir sind sehr ratgeber- und, und, ähm, tipporientiert bei uns im, im Magazin. Das heißt, ihr könnt da halt sehr, sehr viel nachlesen von unserem Know-how. Und sie schreibt: „Äh, bei der Kritik zu den Reisefolgen würd ich mich dennoch gerne anschließen. Von der Italien-Folge war ich zum Beispiel etwas enttäuscht. Nur schon, äh, da die besprochene Reise offenbar bereits im Jahr 2019 stattgefunden hatte und, äh, seither hat sich aus bekannten Gründen ja auch vieles geändert. In Klammern: Geschäfte mussten zwischenzeitlich schließen. Außerdem konnte ich in dieser Folge nur wenig konkrete Campingtipps mitnehmen. Deshalb finde ich die heute erwähnte Idee, Reisefolgen mit mehr konkreten Campingbezug zu verbinden, super. Ah ja, und natürlich bin ich schon wieder mit der aktuellen Folge durch und freue mich auf nächste Woche." Ja, danke fürs Feedback.
Ich glaube, da haben wir ja schon relativ viel zu gesagt. Das, das Spannende ist halt, dass auch die Italien-Folge bei einigen Feedbackern und Feedbackerinnen, äh, positiv weggekommen ist und, und sehr gut angekommen ist und das zeigt eben letzten Endes, dass einfach die Geschmäcker unterschiedlich sind. Schickt euch oder schickt uns trotzdem, wenn ihr Sachen nicht gut findet und wir gucken trotzdem immer, dass wir 'ne große Bandbreite an Themen unterbringen, schon immer den Campingfokus machen und ja auch das Feedback von uns mitnehmen und vielleicht auch noch mal die ein oder andere zusätzliche Frage stellen. Ich glaub, ansonsten haben wir ja dazu schon alles weitere gesagt. Vielen Dank auf jeden Fall fürs Feedback.
Dann hat uns wieder unsere liebe Barbara geschrieben. Von ihr bekommen wir ja sehr häufig Feedback und haben sie letztes Jahr persönlich auch auf der Messe getroffen. Vielleicht sehen wir uns dieses Jahr wieder, würd mich freuen. Sie schreibt: „Liebe Nele, lieber Sebastian, ich bin nicht böse, wenn ihr meinen Beitrag nicht vorlest, denn ihr bekommt zum Thema Einkaufen bestimmt viele Rückmeldungen und ich muss ja nicht immer meinen Senf dazu geben." Doch, doch, macht es bitte auf jeden Fall. Ist immer super, von dir zu lesen. „Das Thema hat, äh, ja auch nicht unbedingt etwas mit Camping zu tun. Trotzdem schreibe ich euch, was mir bei dem Podcast heute am 23. Juli", das war, ist, äh, 'n bisschen älter die Mail, ähm, „zu dem Thema durch den Kopf gegangen ist. Das Thema on..., zum Thema online oder vor Ort einkaufen finde ich, es kommt ganz darauf an: Erstens, wo ich wohne.
Zweitens, was ich kaufen möchte. Drittens, was ich für ein Einkaufstyp bin. Viertens, ob es unbedingt etwas Neues sein muss. Klammer auf: Nachhaltigkeit. Klammer zu." Passt ja auch wieder so'n bisschen zur heutigen Folge. „Ein Beispiel zu eins: Ich wohne in einer mittelgroßen Stadt und habe hier vier Baumärkte zur Auswahl, die ich zu Fuß, per Fahrrad oder wenn es etwas Größeres zu transportieren gibt, mit dem Auto schnell und auf kurzem Weg erreichen kann. Ich wähle den, bei dem ich die Erfahrung gemacht habe, von Fachleuten gut beraten zu werden und nicht den, bei dem angelernte Hilfskräfte genauso ratlos wie ich durch die Regale gehen und mir die Beschreibungen auf der Ware vorlesen. Würde ich auf einem Dorf wohnen oder hätte ich nur Geschäfte mit schlechter oder keiner Beratung am Ort, würde ich vermutlich sehr viel mehr online bestellen und mir liefern lassen. Bei der Online-Bestellung habe ich den Vorteil, dass ich auf Rezensionen zurückgreifen kann, wenn ich sie kritisch lese."
Das ist auch 'n ganz wichtiger Punkt, da immer genau hinzuschauen, finde ich. „Ein Beispiel zu zweitens: Zum Lebensmitteleinkauf fahre ich mit dem Fahrrad auf den Wochenmarkt zum Erzeuger oder zu einem, ähm, LM-Laden in der Nähe." Weißt du, was LM-Laden ist, Sebastian?
Lebensmittel.
Ah, Lebensmittelladen. Jetzt. Entschuldigung. Ja, ich stand grade 'n bisschen auf Erleitung. „Kleidung, insbesondere Hosen und Schuhe, würd ich niemals online bestellen, denn ich muss die Sachen anprobieren und lasse mich auch gerne beraten. Ein Beispiel zu drittens: Mein Mann und ich bummeln in unserer Stadt und auch im Urlaub gerne durch eine belebte Fußgängerzone, schauen in die kleinen Läden und durchstöbern die Auslagen. Dabei kommt es oft zu Spontankäufen von Dingen, die wir gar nicht auf der Einkaufsliste hatten. Das mag nicht immer nachhaltig sein, macht uns aber Spaß. Unser Sohn zum Beispiel ist vom Einkaufstyp her genau das Gegenteil. Er hasst Shoppingtouren durch volle Innenstädte. Bis auf Brot und Brötchen vom Bäcker, das ist auch der einzige Laden, den es in seinem Dorf gibt, bestellt er fast alles online. Kartons mit Lebensmittelzutaten für ganze Menüs werden ihm per Paket geliefert oder gar das fertige Essen per Lieferservice ins Haus gebracht."
Zu viertens: Ich überlege oft, ob es bei dem, was ich brauche, unbedingt Neuware sein muss. Wegen des Preises und wegen der Nachhaltigkeit kaufe ich gerne in Secondhand-Läden vor Ort oder über bekannte Online-Plattformen. Und um am Ende doch noch auf das Thema Camping zu kommen: Ein Secondhand-Markt von Campern für Camper würde mir gut gefallen. Ähm, zweitens schließt sich Camping und Online-Einkauf nicht aus. Wohin soll ich mir die Ware liefern lassen, wenn ich auf einem Roadtrip bin und nicht weiß, wo und wie lange ich am nächsten Ort bleibe? Drittens: Es gibt für mich kein schöneres Einkaufserlebnis, als bei einer Campingtour über fremde Wochenmärkte zu schlendern und lokale Spezialitäten zu probieren. Fazit: Es kommt also ganz darauf an. In diesem Sinne ganz liebe Grüße, Barbara. Ich muss immer kurz durchatmen. Magst, magst du weiter sagen, weil ich hab so viel gelesen.
Ja, also das war ein relativ langer Text. Ja, also am Ende des Tages können wir, glaub ich, auf jeden Fall festhalten, dass das Einkaufsverhalten des verschiedener Menschen unterschiedlich ist. Ich, ich würde mich auch eher in die Gruppe deines Sohnes einsortieren. Ich finde volle Innenstädte auch ein Graus und Schlendern durch Ladengeschäfte, da hab ich ganz selten mal 'n bisschen kurz Lust drauf, aber meistens eher nicht. So und, äh, demzufolge bestelle ich halt auch lieber online, weil's für mich einfach Vorzüge und Vorteile hat. Mmm, ich-- Ansonsten haben wir ja auch in unserer, in unserer, äh, Fol..., zweiten Folge sozusagen des Themas auch noch mal, ich vor allen Dingen klargemacht, dass die, die erste Aussage sicherlich erst mal sehr hart und sehr, ähm, verkürzt war.
Und, äh, ihr habt ja dann auch mitbekommen, dass es durchaus Punkte gibt, ne, wo ich, äh, lokal einkaufe, Baumarkt zum Beispiel, gehen wir auch in der nä..., in der nächsten oder einem der nächsten Feedbacks noch mal drauf ein und so weiter. Gibt's durchaus Punkte oder die lokale Bäckerei oder auch der lokale Supermarkt. Also Lebensmittel sind zum Beispiel was, was ich nur dann online bestelle, wenn ich's halt lokal nicht bekomme. Das passiert ab und zu, aber auch da stell ich fest, wenn man dann mal durch verschiedene Läden mit offenen Augen geht, findet man auch tatsächlich immer mehr Dinge, die man dachte, dass man sie im normalen Laden gar nicht bekommt. Vielleicht aber zu den letzten Punkten noch 'n paar Gedanken, auch aus unserer Erfahrung: Wie mach ich das dann mit Camping, äh, wenn ich unterwegs bin und dem, dem Online-Shoppen? Hm, eigentlich funktioniert das relativ gut. Das war ja genau das, was uns die letzten oder also vor Corona die fünf, sechs Jahre beglitten hat, weil wir ja dauerhaft auf Reisen waren und quasi, ähm, wenn wir was online bestellt haben, auch immer gucken mussten, wo sind wir, wie lange sind wir da und wie können wir da was hinschicken lassen.
In Deutschland hat das sehr gut funktioniert mit den Packstationen, primär von DHL. Mittlerweile gibt's auch 'n paar andere. Amazon hat ja selber mittlerweile locker und auch einige andere Anbieter experimentieren damit. Und spannend oder super war's einfach immer, Sachen dahin liefern zu lassen. Manchmal konnte man sich auch in Ladengeschäfte Dinge liefern lassen, also was weiß ich, Hermes und DPD und auch 'n paar andere Dienste haben ja die Möglichkeit, dass man sich in Partnershops sozusagen Dinge liefern lassen kann. Das hat sehr gut funktioniert. Ähm, da gab's auch, glaub ich, nie Probleme. Man muss es natürlich 'n bisschen timen und da ist man dann eben auf die Zuverlässigkeit der Angabe im Onlineshop angewiesen und da bin ich wieder bei meiner Erfahrung. Das klappt bei Amazon super gut, ja. Und, ähm, ich möchte keine Prozentzahlen nehmen, sagen, aber so bei 'nem Drittel der anderen Shops eher gar nicht.
So, also bei vielen schon. Also wir haben selbst sogar Visitenkarten, äh, im Vorfeld, weil wir irgendwie, ähm, das vergessen hatten, dass wir auf 'ner Messe welche brauchen, äh, schnell noch mal vorher bestellt und dann zu so 'nem, ähm, Fahrradhändler in der Nähe der Messe liefern lassen und so 'ne Geschichten. Also das klappt eigentlich meistens relativ gut. Es gibt halt immer Ausnahmen und da kommt man dann bisschen ins Rudern und muss halt gucken. Und ich hab's halt auch schon erlebt, dass Ware dann nicht rechtzeitig ankommt. Hab ich ja auch davon berichtet. Da ist aber heute eigentlich das Schöne, dass man bei vielen Paketdiensten dann online darauf reagieren kann. Also man hat ja 'n Tracking-Code und meistens zusammen mit dem Tracking-Code und seiner Postleitzahl kann man das Paket 'n Stück weit steuern. Also man kann dann eben sagen: „Hey, ich möcht es irgendwo ablegen lassen", oder, „Ich möcht es umleiten in der Region", oder, „Ich möchte 'ne, 'ne Zustellung an 'nem anderen Tag", oder auch, „Ich möchte die Annahme digital oder beziehungsweise online verweigern."
Also all das ist möglich. Das hab ich zum Beispiel letztens gemacht, als 'ne Bestellung halt viel zu lange gedauert hat und erst losgeschickt wurde, als ich quasi schon wieder auf 'm Weg nach Hause war. Also das lässt sich eigentlich ganz gut organisieren, ähm, und das ist halt immer dann sinnvoll, wenn man in irgendwelchen Regionen ist und irgendwelche ausgefallenen Dinge braucht, die man halt vor Ort nicht bekommt.
Ja, nur ganz kurze Ergänzung dazu: Uns ist es tatsächlich schon mal passiert, dass wir dann einen Monat an 'ner, ähm, an 'nem Stellplatz in Spanien festhingen, weil das Paket nicht kommen wollte. Das lag aber tatsächlich nicht am Versender, sondern an den lokalen Postdiensten, die irgendwie nicht so gut damit klargekommen sind. Aber generell haben wir da auch ganz gute Erfahrungen mit gemacht. Dann komm ich zu einer weiteren Mail von Holger. Holger kennt ihr auch schon aus unserer letzten Folge. Das war eben der Kollege, der, ähm, das Thema Reiseberichte, äh, auf die Agenda gesetzt hat. Holger schreibt: „Hallo, ihr zwei. Erst mal vielen Dank, dass ihr direkt schon im nächsten Podcast auf meine Anmerkungen ausführlich eingegangen seid. Und nein, ich bin nicht derselbe Holger wie der von vor mir." Wir hatten ja zwei Holgers letztes Mal.
Noch eine Ergänzung zu meinem Kommentar: Ist mir zu wenig Camping. War gar nicht so gemeint, dass ihr jetzt die Reiseberichte lasst oder mehr Richtung Camping biegt, auch wenn mir das sicherlich gefallen würde. Wollte euch nur meine Vorliebe kundtun. Mir reicht es vollkommen, wenn man am Titel und/oder an den Show-Notes erkennen kann, wenn es mal wieder um Reiseberichte und Co. geht. Dann kann ich diese einfach skippen. Setzt aber auch gerne Kapitelmarken, dann kann man einfacher vorspulen. Zum Thema Geiz ist geil und Ladengeschäfte: Auch wenn ich hier Sebastians Argumenten zustimme, Respekt, das so provokant und deutlich darzulegen. Ich würde jetzt aber mal vermuten, dass das nicht jeder so gut aufnimmt. Apropos deine Redegeschwindigkeit, Sebastian: Ich höre euren Podcast auf 1,5-facher Geschwindigkeit, so schnell kann es also nicht sein. Eventuell ein Tipp für Hörerinnen, denen das zu schnell ist: Podcast-Player können auch verlangsamen.
Viele Grüße, Holger.
Ja, also zu den Kapitelmarken, das ist halt was, was wir im Schnitt machen müssen, ähm, weil wir das ansonsten zeitlich nicht hinbekommen und da liegt so 'n bisschen aktuell bei uns der Hase im Pfeffer, dass das nicht so einfach ist, weil das jemand schneidet, der nicht so mit dabei war. Und, also lange Rede, kurzer Sinn: Die Kapitelmarken sind eine relativ teure Geschichte, weil dafür müsste wirklich noch mal jemand den Podcast sich anhören und die Kapitelmarken setzen und den Aufwand scheuen wir tatsächlich ein bisschen, ähm, weil wir das mal 'ne Weile probiert haben und, äh, der gefühlte Nutzen relativ gering war. Aber wir nehmen's noch mal mit und gucken noch mal, ob wir da irgendwie 'ne sinnvolle Lösung für finden. Ähm, ja, ansonsten sind wir generell Freunde davon, unsere Meinung auch zu sagen und auch wenn die vielleicht bei anderen nicht so gut ankommt, ähm, das trotzdem zu tun.
Und was aber natürlich auch wichtig ist, auch hier in so 'nem Podcast lässt sich selten, außer wenn wir's jetzt so ausführlich wie jetzt mit diesem Thema machen, natürlich auch die volle Bandbreite so deutlich rüberbringen, weil ihr habt ja gemerkt, meine erste Aussage war sehr, sehr hart und als ich dann noch mal mehr Zeit hatte, mich dazu zu äußern, hat man auch oder hab ich auch für mich selber gemerkt, dass es zwar schon irgendwie so ist, aber es da eben 'ne ganze Menge, ähm, Ausnahmen und auch andere Erlebnisse gibt. Und dafür braucht's halt dann auch entsprechend Zeit und die passt halt nicht immer. Aber nichtsdestotrotz, wir haben auch für uns entschieden, uns mehr Zeit für Themen zu nehmen. Deswegen, ähm, Nele hat das vorhin so gesagt, wir versuchen, das unterzubringen. Ich bin da ehrlich mittlerweile jetzt viel lockerer und sage: „Was, was wir in die Episode reinbringen, das kriegen wir rein und was nicht, das nicht."
Ähm, dafür gibt's halt dann die nächste Episode und ihr werdet uns schon schreiben, wenn ihr das alle richtig blöd findet und dann können wir das auch wieder ändern. So lange machen wir erst mal den Stiefel quasi weiter. Und ja, zum, zum Hören und der Geschwindigkeit, ich glaube, da gibt's halt sehr unterschiedliche, auch es ist wie beim Einkaufsverhalten, ne. Es gibt halt Menschen, die kommen mit sehr schnell gesprochenen Worten sehr gut klar und es gibt Menschen, die kommen damit nicht gut klar. Und, ähm, aber das ist 'n guter Hinweis noch mal, dass grad die Podcast-Player, ähm, ja die Möglichkeit haben, die Geschwindigkeit hoch- oder runterzuschrauben. Und falls ihr das nicht wusstet, das könnt ihr auf jeden Fall natürlich verwenden. Wir versuchen so unsere Standardsprache oder Sprechgeschwindigkeit zu benutzen, jetzt nicht extra betont langsam zu sprechen.
Ich hab's jetzt übertrieben und ich hab aber tatsächlich auch schon Kollegen gehabt, die haben mit'm Podcasten angefangen, haben in irgend'nem Workshop gelernt, man muss langsam und deutlich sprechen und haben's dann völlig übertrieben gemacht. Ja, kann man tun. Wenn die Zielgruppe komplett, äh, gerne langsame, äh, Audiofiles hört, dann ist das völlig in Ordnung, aber da wir einfach so unterschiedliche Hörer und Hörerinnen haben, glaub ich, müsst ihr das auf eurer Seite regeln und das kann man und da-damit danke noch mal Holger für den Hinweis, ähm, auf jeden Fall in den Playern und in jedem Podcast-Player tatsächlich tun.
Für uns ist es halt auch wichtig, dass wir irgendwie so bleiben, wie wir sind. Und auch da merkt man ja manchmal, dass man mal überlegen muss bei irgendwas oder, oder dass man mal bei 'nem Thema emotionaler wird und dann automatisch lauter und schneller spricht. Bei anderen Themen sind wir so 'n bisschen geerdeter und ich glaub, das gehört auch 'n Stück weit zu uns dazu und ich würd mich jetzt auch unwohl fühlen damit, mich da komplett zu verstellen, nur um dann wie 'n, wie irgendwie 'n Profisprecher zu klingen, denn das sind wir halt einfach nicht und ich glaube, das muss man bei 'nem Podcast auch nicht sein.
Kommen wir zum nächsten Feedback.
Genau, wollte ich grade sagen. Das ging ja auch noch mal in erster Linie an dich. Magst du mal vorlesen?
Dann les ich's mal vor. Genau. Ergänzung von anonym, in Klammern der mit der Kritik zum Online-Kaufen. Und, äh, die Nachricht ist: Hallo, ich habe die Folge gehört, auch Sebastians Meinung. Äh, diese kam jetzt etwas anders rüber. Das war etwas positiver. Mit einigen seiner Erfahrungen hat er recht. Und, äh, klar, einige Verkäufer haben auch den Beruf verfehlt, in Klammern kürzlich beim Baumarkt. Dann schauen Sie doch mal im Internet. Hat nicht mal mein Kollege, äh, er hat nicht mal seinen Kollegen gefragt, in Klammern. Also, ne, das ist natürlich was, was, was gar nicht funktioniert. Ähm, dann geht's weiter: Aber ich gebe nicht nur den Sebastians, in Klammern jetzt nicht persönlich nehmen, Schuld an den massenhaften Internetkaufverhalten. Das hat so viele Gründe, wie Sebastian auch sagte. Da können wir Stunden darüber diskutieren und ich glaube, Sebastian und ich hätten einen schönen Abend zusammen.
Vor 25 Jahren hab ich bei der Weiterbildung zum Handelsfachwirt, äh, oder, äh, a... Bei der Weiterbildung wurde gesagt, einkaufen wird zu einer Erlebniswelt. Da konnte ich mir nichts darunter vorstellen. Heute ist es so auf Neudeutsch, wir gehen shoppen als Freizeitgestaltung. Klar, ich als Unternehmer muss aufpassen, dass ich mit der Zeit gehe, sonst gehe ich mit der Zeit. Ja, das ist 'n schöner Spruch, ne. Wenn man nicht mit der Zeit geht, geht man mit der Zeit. Äh, das ist Unternehmen wie Kodak oder Nokia auch schon passiert. Ja, und das ist auch letzten Endes eine, eine ganz normale Geschichte, was Unternehmen passiert. Und, äh, letzter Satz: Konzentriert euch einfach auf euer Thema Camping, für mich mit vielen technischen Themen. Liebe Grüße. Ich les mal nicht vor, wo's herkommt, äh, weil wir wollen ja weiter anonym bleiben. Also ich glaube, dass, dass Unternehmen sozusagen ihren Zenit erreichen und dann auch sterben, ist 'ne normale Geschichte und ich möchte behaupten, dass allen Unternehmen dieses Schicksal blüht, manchen früher, manchen später und bei manchen kommt's halt sehr überraschend.
So grade Nokia, ähm, da hat man so schnell nicht damit gerechnet, glaub ich, ähm, auch bei Nokia selber. Und das ist aber genau das Problem: Wenn es sehr gut läuft, wird man träge und, ähm, ruht sich zu sehr auf seinen Lorbeeren aus. Und das ist der, der tödlichste oder das der potenziell tödlichste Moment für Unternehmen.
Und das ist ja übrigens das, was wir auch schon sehr lange immer mal wieder kritisch beim Thema Campingbranche aufgreifen, dass es da ja jetzt auch sehr, sehr lange sehr, sehr gut gelaufen ist und irgendwann wird der Punkt komm-kommen, wo man wirklich mal mit echten Innovationen die Ecke kommen sollte. Und da ist ja auch so 'n bisschen, dass wir da schon lange drauf warten. Also bezieht sich jetzt eben nicht nur auf, auf einzelne Händler oder einzelne Firmen, sondern teilweise auch auf ganze Branchen, die sich sehr, sehr lange sehr kommod eingerichtet hatten. Und da schauen wir jetzt auch mal auf der nächsten Messe, um jetzt wieder den Campingbezug herzustellen, was sich da jetzt im Moment so alles tut.
Und das ist tatsächlich im Camping 'ne, also es ist nicht so, dass Camping nicht auch innovativ ist. Also es gibt da durchaus 'ne ganze Menge Unternehmen, die innovative Sachen, äh, bringen. Aber es gibt eben auch sehr viele Unternehmen, für die die Innovation von Jahr zu Jahr bedeutet: Wir haben jetzt mal das, die orangenen Streifen durch blaue Streifen ersetzt, ja. Ich übertreib das bewusst ein klein wenig, aber wenn ihr mal in manche neue Modelle, die jedes Jahr rauskommen, reinschaut, dann ist das eigentlich das, was das Thema auf den Punkt bringt. Und so gewinnt man zwar aktuell jeden Blumentopf, weil die Leute das kaufen, was da ist, weil's viel zu wenig gibt. Aber langfristig, ähm, ja, ist das auf jeden Fall ein Thema, was Unternehmen Schwierigkeiten bereiten wird. Aktuell läuft's noch alles super im Camping und wahrscheinlich wird's auch die nächsten Jahre noch super laufen, aber, ähm, vielleicht, also ich sag immer so 'n bisschen im Geheimen und hier im Podcast sind wir unter uns, da können wir das ja sagen: Ich hoffe, ich hoffe, dass es der Campingbranche auch bald mal 'n bisschen schlechter geht.
Also natürlich nicht, äh, in Richtung Menschen müssen entlassen und so weiter, auch wenn mir klar ist, dass das dazugehört, aber in Hinblick, dass die Unternehmen sich mal wieder 'n bisschen bewegen müssen und mal wieder 'n bisschen Innovationen oder mehr Innovationen bringen, die sich jetzt die letzten Jahre so 'n wenig auf ihren Lorbeeren ausruhen und halt auch überhaupt keine, keinen Antrieb haben, irgendwas Neues zu bringen. Weil wird ja sowieso alles gekauft.
Ja, da werden wir dann, wie gesagt, vom Caravan Salon berichten, was es da so alles zu sehen gibt. Dann hat uns noch oder haben uns noch Thomas und Svenja geschrieben: „Hallo zusammen, ich höre fast alle eure Podcast-Folgen. Ist ganz interessant, wie ihr grade auch untereinander uneinig seid, was zum Beispiel das Onlineshopping angeht. Ich hab euch auch schon auf Insta angeschrieben. In einer Folge habt ihr mal davon gesprochen, dass es Unterstützung gab, als Nele und Halil sich ein neues Zugfahrzeug gesucht haben. Wir suchen auch einen Hochdachkombi für unsere vierköpfige Familie, der, ähm, 1.500 Kilogramm ziehen kann. Habt ihr da Kontaktdaten zu dem Helfer? I-ihr habt, meine ich, auch gesagt, es wurde nachher auch noch der Preis um 2.000 Euro günstiger wegen der guten Verhandlungen. Vielen Dank im Voraus. Ich hoffe auf viele interessante neue Folgen.
Grüße nach Portugal und in den Wohnwagen aus Ostfriesland." Ähm, ich hab dir Thomas schon geschrieben per Mail. Das war, glaub ich, gestern oder vorgestern und hab dir den Kontakt noch mal durchgegeben. Ähm, ich wollte das jetzt nur in der Folge auch noch mal sagen, falls jemand anderes auch Interesse dran hat. Das war damals über den Camper-Findeservice mit, ähm, Andreas, der auch schon, ich glaub, zweimal bei uns im Podcast war zu verschiedenen Themen, der sich da wirklich sehr gut auskennt. Ich weiß nicht im Moment, wie, ähm, viele Aufträge er grade annehmen kann, aber wer da irgendwie Bedarf hat, der kann sich da gerne mal melden: camper-findeservice.de. Und ja, du hast es richtig im Kopf, Thomas, das, äh, der Andreas hatte damals auch sehr, ja, damals war, war ja erst letztes Jahr im Herbst, hatte da auch noch mal sehr gut nachverhandelt und es war, ich hab's jetzt nicht mehr genau im Kopf, aber ich meine auch 1.800, 2.000 Euro die Ecke, ähm, die er da noch mal rausschlagen konnte für uns.
Ja, dann geh ich direkt mal zum nächsten Feedback und, ähm, das kommt auch von jemandem, der schon mal geschrieben hat. Das erfahren wir jetzt gleich im, im Feedback 'n bisschen mehr dazu: „Hallo Nele, hallo Sebastian. Erst mal vielen lieben Dank dafür, äh, dass ihr euch neben unserem intensiven E-Mail-Austausch auch, äh, in der Episode so ausführlich mit meinen Fragen und dem Audioproblem auseinandergesetzt habt. Man fühlt sich bei euch als Hörer wirklich verstanden und ernst genommen. Zu meinem Audiofeedback: Ich habe die Folge am Samstag nicht in gewohnter Umgebung, Klammern im Auto, sondern nur am Handy hören können, da wir ein paar Tage mit unserem Wohnmobil, in Klammern mit der Polly, also der Name des Wohnmobils, unterwegs waren. Nachdem ich sie mir gestern noch mal im Auto angehört hatte, bestätigt sich mein erster Eindruck: Ihr habt das Problem Lautstärkeunterschied für mein Empfinden gelöst. Glückwunsch und noch mal vielen lieben Dank dafür."
Der Dank gehört an der Stelle vor allen Dingen Halil und Nele, die beide zusammen noch mal da dran, äh, gewerkelt haben, sodass das also, äh, deutlich besser noch mal angepasst ist. Die Änderungen an, äh, in Kla..., äh, in Anführungszeichen Normalisierung scheint es gebracht zu haben. Ich konnte euch ohne lauter und leiser zu drehen, gut verstehen. Bei dir, Nele, konnte man heraushören, dass du dieses Mal wieder in einem anderen Raum gesendet hast. Das tut der Tonqualität aber keinen Abbruch und bringt euren Podcast noch mal eine interessante, klare, äh, kleine Abwechslung. Feedback zum Inhalt: Danke, Sebastian, dass du deine Einstellung zum Online-/Offlineshopping noch mal ausführlich beleuchtet hast. Diese kam in der ursprünglichen Folge, in, äh, der du von durchweg schlechten Einkaufserlebnissen gesprochen hast, den lokalen Händlern gegenüber sehr negativ rüber. Du hast jetzt von deinen Erlebnissen im Einzelhandel und damit auch von dir als Persönlichkeit erzählt.
Großer Respekt und großes Lob dafür. Danke dafür, dass du, äh, hier auch lobende Worte für den lokalen Händler gefunden hast. In dieser Folge hast du dich ja sogar als Fan lokaler Baumärkte geoutet. Ja, auch wenn das Angebot hier in Portugal durchaus besser sein könnte, äh, Anmerkung von meiner Seite. Ähm, ich habe die Erfahrung gemacht, dass beim Einkaufen sehr oft darauf ankommt, äh, wie ich selbst auf die Leute zugehe. Wenn ich zum Beispiel mit einem Lächeln in einen Laden gehe, hat das eigentlich immer einen positiven Effekt auf mein Gegenüber. Ich suche mir, wenn möglich, auch gern den, die Verkäuferin aus, von der sich, äh, von der ich bedient werden möchte. Einem Verkäufer, der Augenkontakt vermeidet oder sich wegdreht, laufe ich nicht hinterher. Dies soll meine Erfahr... meine Erfahrung widerspiegeln und dich, euch noch mal darin bestätigen, wie komplex das Thema ist.
Da bin ich absolut bei dir. Ähm, ich kann mir eure interne kontroverse Diskussion, die ihr zu dem Thema geführt habt, wirklich gut vorstellen. Ich hab mir auch Gedanken zu der harten Kritik des anonymen Hörers gemacht. Meiner Meinung nach ist da auch die Verzweiflung eines Unternehmers herauszuhören, der unter anderem mit der weitverbreiteten Wegwerfmentalität hadert. Ich gebe Nele recht, dass man die lokalen Geschäfte unterstützen muss. Du hast aber auch vollkommen recht damit, dass manche Händler selbst Teil des Problems sind und dieses nicht erkennen wollen oder können. Ein Großteil des Problems sehe ich aber auch bei den Menschen, die Leistung zum Nulltarif, billigsten Preise und auch noch 'n Top-Service erwarten. Viele können dabei nicht die Tragweite ihres Einkaufsverhaltens überblicken. Dieses Verhalten hat sich im Laufe der Zeit entwickelt und ist mit Sicherheit auch durch die großen Onlinehändler dahin gesteuert worden Bei meinem Versuch, sich noch mal, ähm, in den anonymen Kritiker, äh, hineinzuversetzen, hoffe ich nicht, allzu ernst rüberzukommen.
Als vielseitiger Podcast mit eurer Reichweite habt ihr auch eine gewisse Verantwortung. Das Prinzip, dass eure Inhalte auf eigenen Erfahrungen, Recherchen beruhen, ist super. Ich habe allerdings auch die Schnäppchenfolge in Teilen als einseitig beleuchtet empfunden, bei der die lokalen Händler schlecht weggekommen sind. Insofern noch mal großes Lob für die letzte Episode, die das Thema in meinen Augen rund gemacht hat. Ich fühle mich als Hörer mit den beiden Folgen dazu voll abgeholt. Weiter so, liebe Grüße, Andreas.
Cool. Vielen Dank, Andreas. Auch für die ganz ausführliche Rückmeldung noch mal, wo du ja die verschiedenen Argumente auch gegeneinander abgewogen hast und, ähm, das zeigt ja auch, wie, wie auch ihr d-diese, diese Themen unterschiedlich auffasst und wie auch ihr selber teilweise so 'n bisschen vielleicht, ähm, da im Zwiespalt steckt. Ähm, wir hatten gestern wieder privat die Diskussion bei meiner Tante. Also es, es ist wirklich bei uns dieses Onlineshopping-Thema ist bei uns 'n Dauerbrenner. Ich möcht noch mal ganz kurz was zum Thema Audioqualität sagen. Du hattest ja jetzt geschrieben, dass, ähm, für dich die Audioqualität bei der letzten Folge okay war. Für mich war sie noch nicht ganz okay. Ich hab gemerkt, dass bei mir 'n Echo drauf war. Das haben wir jetzt dann noch mal versucht zu lösen und ich sitze jetzt heute eingebaut zwischen Schaumstoffplatten hier in meinem, in meinem Wohnzimmer und hoffe, dass es jetzt heute dann ohne Echo abgeht.
Also für alle, die sich daran vielleicht 'n bisschen gestört haben bei der letzten oder den letzten beiden Folgen. Ähm, wir nehmen es wahr und wir arbeiten dran, aber irgendwie, ähm, ja, also so optimal haben wir's jetzt leider noch nicht hinbekommen. Ich hoffe, das klappt jetzt künftig besser.
Ja, und dass der, dass der quasi lokale Einzelhandel bei unserer Schnäppchenfolge so schlecht weggekommen ist, liegt, glaub ich, an zwei Gründen. Der erste Punkt ist natürlich in der fehlenden, ähm, Über oder im fehlenden Überblick, weil du ja den lokalen Einzelhandel vielleicht, wenn's Ketten sind, über Clu... Also, ne, über Angebote irgendwie Bescheid weißt, weil die alle den gleichen, die gleichen Angebote haben. Aber auch das wird ja von den Ketten teilweise unterbunden, indem sie eben lokal wieder unterschiedliche Preise ausspielen und, ähm, auch unterschiedliche Aktionen fahren. Und zum anderen, äh, dass wir halt auch, also lokale Campingangebote noch viel weniger, ähm, benutzen, weil ja so'n Campinggeschäft noch viel rarer ist in der Akt oder in der, in der näheren Umgebung als, ich sag mal, 'n Supermarkt oder, oder vielleicht 'n, 'n anderes Ladengeschäft, das täglich mit da ist.
Deswegen kommt das ganze Thema relativ, ähm, ja, äh, also kam das einfach vielleicht aus deiner Sicht zu kurz. Das mag auch so sein, aber da fehlt uns halt einfach das Wissen zu. Und auch da ist meine, mein Ge..., meine Einkaufserfahrung sehr gemischt. Also ich, wir haben teilweise Campingläden gehabt, die waren super geil. Also ich kann mich da an eine erinnern, ähm, irgendwo da in der, in der Detmolder Bielefelder Ecke. D-da geh ich auch tatsächlich, wenn ich was brauche und in der Nähe bin, immer wieder hin, weil ich dort so hammergeil beraten werde und ich hab aber auch dort, äh, in der Gegend andere erlebt, wo, ähm, so nicht mal jemand irgendwie, äh, nötig fand, jemanden, also einen anzusprechen, wenn man da im Laden suchend rumlief. Aber wie gesagt, d..., es ging ja um Schnäppchen und um günstig kaufen.
Und vielleicht ist die dritte Ebene auch noch die, dass natürlich Ladengeschäfte eben, ähm, den, den Laden ja auch finanzieren müssen und das Personal, was da vor Ort noch mal ist, zusätzlich finanzieren müssen und demzufolge häufig 'ne andere Preisstruktur haben, als es 'n Onlineshop haben kann. Das ist beides natürlich kein Muss, aber ein Kann. Und demzufolge auch du ja immer so 'n, ich sag mal, 'n gewissen Aufschlag haben kannst und, ähm, demzufolge auch in unserer Welt. Da lassen wir uns aber auch gerne von euch natürlich, äh, korrigieren und vielleicht hat auch Nele gleich noch 'ne andere Meinung zu. In unserer Welt ist sozusagen das Onlineshopping erst mal aus Kundensicht der günstigere Weg. Ob er nachhaltig ist oder sonst was, das können wir alles diskutieren, aber es ist häufig halt tatsächlich, wenn man richtig vergleicht, ein günstigerer Weg und der einfachere.
Also man kann vor Ort durchaus auch sehr günstig kaufen, dann, ähm, braucht man halt 'n bisschen mehr Informationen und Zeit. Aber wir haben ja 'n paar auch Läden genannt, die zum Beispiel Angebotsseiten haben, die nicht nur online vertreten sind, sondern wo's auch Läden gibt. Ähm, also ich hab's jetzt schon tausend Mal genannt, ähm, Autarker, aber es gibt eben auch, ähm, Fritz Berger mit, mit Lokalen. Das sind ja dann Filia-Filialen in verschiedenen Städten. Ähm, gibt's auch Obelink. Da weiß ich jetzt nicht genau, ob die auch 'ne Angebotsseite haben. Ich meine ja. Also wenn, dann findet ihr die in den Show Notes zur Folge. Ähm, da ist halt dann auch immer die Frage, wenn das so riesige Geschäfte sind, wie nachhaltig ist es, da einzukaufen?
Aber, ähm, ich glaub, wir sollten das Thema Onlinekauf so langsam abschließen, weil, ähm, also es sind ganz viele verschiedene Meinungen auch bei uns intern und auch in jeder Person von uns, glaub ich, drin, die immer wieder so 'n bisschen im Widerstreit miteinander stehen. Und dass wir jetzt, dass wir jetzt nicht quasi noch mal 'ne Folge zum Thema Onlineshopping machen, würd ich vorschlagen. Wen's interessiert, wenn ihr die Folgen noch nicht gehört habt, dann, ähm, guckt doch einfach noch mal zurück. Und falls es da Anregungen gibt oder falls es auch noch mal von euch, ähm, in diesem Themenfeld Wünsche gibt, dass wir da das eine oder andere noch mal aufgreifen in 'ner eigenen Folge, dann schreibt uns das doch bitte auch gerne mit Tipps, wo ihr zum Beispiel einkaufen geht.
Am liebsten, also auch wenn ihr tolle Ladengeschäfte aus 'm Campingbereich habt, dann nennt uns die gerne, weil wir kennen natürlich nicht alles. Viele sind ja auch dann eher so lokal und regional vertreten, grade wenn die bei kleineren Händlern angeschlossen sind. Meldet euch gerne und wir können dann alles noch mal aufnehmen und gucken, ob wir davon mit noch mal 'ne Folge vollkriegen.
So und, ähm, es ist zwar grad noch 'n Feedback reingekommen. Ich hab da auch, also über WhatsApp, ich hab da grad einmal reingeguckt. Es ist nichts Aktuelles, deswegen können wir das einfach dann auch nächste Folge vorlesen und deswegen würd ich sagen, kommen wir jetzt mal zum eigentlichen Thema. Und zwar ist es die Nachhaltigkeit.
Ja, ich würd sagen, wir machen vielleicht dann beim Thema Strom weiter. Das ist ja so 'n, 'ne ganz wichtige Frage, die uns auch in unseren Communitys immer wieder begleitet. Also wie man sich mit der Stromversorgung am besten einrichten kann, ähm, wie man Stromverbrauch senken kann unterwegs, wenn man eben nicht unbegrenzte Ressourcen hat. Und also wir machen's im Grunde wie zu Hause auch, dass wir halt Verbraucher abschalten, wenn die nicht genutzt werden, egal ob wir am Landstrom hängen oder ob wir mit unserer Powerstation unterwegs sind. Ähm, ist vielleicht noch mal anders, wenn man 'ne Solaranlage hat, äh, wo dann eben die Ressourcen sozusagen aus dem Himmel fallen. Und ich bin auch der Meinung, dass man selbst bei pauschalen Stromkosten, die ja auf immer weniger Campingplätzen überhaupt nur noch angeboten werden, jetzt keine Energie unnötig verschwenden sollte.
Zum einen weil's halt einfach, äh, 'ne Ressource ist, die sehr wertvoll ist und zum anderen weil irgendwann sonst die, die Stromkosten für alle, die Campingurlaub machen wollen, so dermaßen in die Höhe schnellen, dass man's kaum noch bezahlen kann. Das heißt also, Klimaanlage halt wirklich nur dann laufen lassen, wenn's nicht anders geht und auch mal gucken beim Kühlschrank, ob vielleicht 'ne Gasversorgung in dem Moment sinnvoller ist, auch wegen der Außentemperaturen und dann nicht unbedingt ewig irgendwie Wasserkocher, Kaffeemaschinen, Föhns, Heizlüfter und so weiter betreiben. Und, ähm, ja, Heizung natürlich, wenn die auf Elektro läuft im Winter so zurückdrehen, ähm, dass sie nicht die ganze Zeit, äh, auf Hochtouren durchbullert, wenn man mal das Fahrzeug für längere Zeit verlässt irgendwie um, um 'n Spaziergang zu machen oder so.
Und das gilt generell natürlich auch für den Gasbetrieb. Wir haben die Erfahrung aber gemacht, dass es am besten ist, wenn man die Heizung nicht komplett ausschaltet sondern so auf kleinste Stufe zurückdreht. Dann bleibt das Fahrzeug mit so 'ner Grundwärme, ähm, stehen einfach und man muss dann nicht hinterher 'n eiskaltes vielleicht, ähm, ja, äh, Fahrzeug dann wieder, wieder aufheizen, ähm, wo vielleicht dann auch die Polster und alles ganz unangenehm klamm werden. Wie, wie sind da so deine Erfahrungen so, Sebastian? Ihr seid nicht so viel in der Kälte unterwegs gewesen, ne, dass das nötig wäre.
Nee, mein Tipp wäre: Fahrt halt in den Süden. Wenn's draußen kalt ist in Deutschland ist es da warm. Aber nein, das funktioniert natürlich nicht immer. Nein, ähm, wir waren im Winter tatsächlich immer im Süden deswegen. Aber auch da wird es ja nachts kalt und, ähm, was, was vielleicht 'n wichtiger Punkt ist, dass Gas ein günstigerer Energieträger ist als Strom. Das bedeutet alles was ich eben über, über Gas heizen kann oder auch über, ähm, Wasser was ich über den Gasherd kochen kann statt über Wasserkocher ist im Normalfall günstiger produziert. Das, die Grenze verschwimmt immer dann 'n bisschen wenn ich 'ne Solaranlage dabei habe. Also ich red jetzt erst mal vom Landstrom der sozusagen über den Campingplatz kommt. Also weil da hab ich ja zum einen den generell hohen Strompreis und dann zusätzlich noch mal den höheren Strompreis weil ja auch der Campingplatz etwas für die Infrastruktur und so weiter, äh, sich quasi zurückholen muss in die er investiert hat und demzufolge der Strompreis dort noch mal höher ist und da ist Gas im Normalfall der günstigere Energieträger.
Aber es ist auch der nachhaltigere Energieträger. Also das ist die Frage die ich mir immer stelle und ich, ich hab da, ich hab darauf auch keine Antwort.
Das steht und fällt mit der Produktion des Stroms. Also wenn's, wenn du halt Strom hast der mit Gaskohle, äh, erzeugt ist dann nimmt sich's nichts. Ähm, wahrscheinlich ist er sogar noch, ist es sogar noch günstiger weil du ja die Umwandlung nicht hast, ne. Du musst ja im, im Gaskraftwerk oder im Kohlekraftwerk wird ja quasi fossiler Brennstoff, äh, verbrannt und, ähm, wird in Energie umgewandelt und dabei hast du ja Verluste. Du hast Leitungsverluste, du hast Transformationsverluste und, ähm, wenn du quasi direkt das Wasser erhitzt hast du diese Verluste nicht. Also aus meiner Sicht ist es die nachhaltigere Geschichte. Ähm, aber da ist dann wirklich die Frage ob diese Diskussion halt überhaupt zielführend ist, ja, ähm, noch mal die andere.
Also w-wir können uns ja im Kleinsten irgendwo aufhalten. Ähm, ich glaube das ist an der Stelle vom, von der Menge gar nicht so wichtig sondern eher dass man drauf schaut dass man, dass man weniger benutzt dass man so 'n bisschen drauf achtet und eben grad auch wenn man pauschalen Strom hat da sprichst du 'n richtiges Thema an oder auch dass, ähm, dass was weiß ich wenn die Duschen kostenlos sind dann kann man sich natürlich nur 20 Minuten unter die Dusche stellen und das ist vielleicht auch irgendwie schön aber, ähm, nachhaltig ist es halt nicht. Und ich glaube an solchen Sachen, ähm, geht zwar dann immer ein Stück weit der persönliche Komfort ja verloren aber ja. Das also muss am Ende des Tages jeder für sich selber entscheiden. Und vielleicht auch noch 'n wichtiger Punkt: Natürlich ist erst mal Solarstrom regenerativer Strom und aus meiner Sicht und aus meiner doch aus meiner Sicht ist er dem, äh, sozusagen Verbrennerstrom oder dem Strom aus fossiler Energie vorzuziehen und das bedeutet mittlerweile kann durchaus eine Solaranlage auch auf 'nem Camper eine sinnvollere Geschichte sein.
Man darf aber nicht vergessen dass die ja auch irgendwie produziert wird. Also das bedeutet ich muss die halt auch sehr sehr lange nutzen damit die sich wirklich amortisiert weil ja auch bei der Produktion wieder zum Teil fossile, ähm, Energieträger zum Einsatz kommen. Die Siliziummodule müssen hergestellt werden und so weiter und so fort. Ich bin grundlegend immer der Überzeugung und das hab ich auch immer gesagt und auch in unseren Artikeln meistens geschrieben, 'ne Solaranlage zu kaufen, um Geld zu sparen beim Strom ist für die meisten Menschen Quatsch, weil die, der Kauf der Solaranlage deutlich teurer ist als das, was ich an Strompreis spare, ähm, sondern es ist eine Komfortgeschichte, weil es schafft mir nämlich mehr Autarkie und Unabhängigkeit. Es kann aber tatsächlich in der heutigen Zeit, ähm, wenn wir über das Thema Klima und so weiter sprechen, durchaus noch mal eine andere Perspektive dazukommen, die das Ganze ge-, oder, oder mehr rechtfertigt.
Ehrlich gesagt muss ich aber auch gestehen, dass mir dazu, zu der Produktion halt Zahlen fehlen, um halt wirklich da mal genau auch Aussagen treffen zu können, ähm, wie energieintensiv auch die Produktion so 'ner, also du hast ja zum einen die, die Solarzellen, die produziert werden müssen und zum anderen ja auch die Batterie, die produziert werden muss und da müsste man halt einmal gucken, wie die Klimabilanz ist. Und, ähm, aber vielleicht kommt auch irgendwann der Zeitpunkt, wo's egal ist. Hauptsache wir vermeiden, äh, das Abfackeln von, ähm, quasi, äh, irgendwelchen Gas- und Kohlevorräten und dann kann's eben sinnvoll sein. Also wie gesagt, ist sehr schwieriges Thema. Bisher eher eine Komfortgeschichte, so 'ne Solaranlage kann aber natürlich mit steigenden Strompreisen und so weiter doch auch sinnvoller werden.
Also ich hab versucht, ähm, zu dem Thema Solaranlage und, ähm, Klimabilanz zu recherchieren und es ist wirklich sehr, sehr schwierig, da auch die Quellen sauber auseinanderzuhalten, weil natürlich, ähm, äh, veröffentlichen Solaranlagenhersteller und Vertreiber und, äh, alle, die damit irgendwie geschäftlich zu tun haben, allerhand Informationen zu diesem Thema. Und da dann wirklich auch bei, bei, ähm, zum Beispiel öffentlich-rechtlichen Medien oder auch anderen Blogs oder so immer klar zu haben, woher die ihre Informationen beziehen, wenn die so 'ne Rechnung aufstellen, das war fast unmöglich.
Deswegen bin ich da immer sehr, sehr vorsichtig. Ähm, ich würde aber einen Artikel von der Tagesschau empfehlen, da geht's um Photovoltaikanlagen, also nicht um, äh, nicht um die für Campingfahrzeuge, sondern für zu Hause. Das fand ich ganz spannend. Ähm, die zitieren da, äh, unter anderem auch 'ne Studie vom Fraunhofer-Institut und, ähm, schlüsseln genau auf, also wie viel Gramm Kohlendioxid und wie viel, äh, Kilowattstunden Braunkohlestrom, ähm, wie viel CO₂, äh, produzieren und daraus kann man dann so 'n bisschen vielleicht was für, für sich selber ableiten, auch was, ähm, Produktionsstandorte in China angeht, Import, ähm, Sche..., also Umweltschäden durch Importe und was man dann am Ende vielleicht tatsächlich für sich da auch für 'n Fazit ziehen kann.
Ich glaube, wenn man relativ viel unterwegs ist und auch längere Touren macht, dann kann sich auch in puncto Nachhaltigkeit 'ne Sol-Solaranlage auf 'm Wohnmobil auf jeden Fall lohnen oder auch auf 'm Wohnwagen. Wenn ich aber jetzt nur einmal im Jahr damit zwei Wochen oder drei Wochen in Urlaub fahre, dann würd ich's mir wirklich aus finanziellen Gründen, aber auch aus umwelttechnischen Gründen gut überlegen.
Kann aber natürlich auch sein, ne, mit so 'ner aktuellen tragbaren Power Station und 'nem tragbaren Solarmodul, wenn euch das ausreicht, dass das auch wieder 'ne andere Geschichte ist, weil ich das ja auch an anderer Stelle benutzen kann. Vielleicht in meiner Gartenhütte, wo ich da irgendwie noch 'n bisschen Strom brauche oder gut zu Hause als Notstromgerät. Äh, wir haben ja gemerkt, äh, dieses ganze, ganze Geschreibsel über Blackouts und die Panikmache ist ja nicht aufgetreten. Die meisten Leute, die sich so was gekauft haben, um vorm Blackout geschützt zu werden, haben gemerkt: „Jo, warum sonst das ich's mir angeschafft habe?" Ähm, aber natürlich, wenn du in 'ner Gegend lebst, wo ein Stromausfall passieren kann, das ist zum Beispiel in Portugal ein Thema, ähm, dann kann natürlich so 'ne, so 'ne tragbare Anlage auch noch mal einen anderen zweiten Einsatzzweck haben. Also ihr seht, das große Problem ist, dass nichts einfach ist.
Also man kann sie's einfach machen, ja, das, das, äh, ist durchaus okay, aber die Realität und die Welt da draußen ist eben nicht einfach. Die ist kompliziert und meistens oder an vielen Stellen, grad mit so 'ner Solaranlage, ist es auch für viele Menschen überhaupt nicht nachvollziehbar, was alles 'ne Rolle spielt und überhaupt nicht genau, äh, zu entscheiden. Und deswegen versuchen wir auch so 'n bisschen so 'n paar Impulse zu geben, so, ne. Und auch wir wissen nicht alles und, und wissen nicht alles im Detail und können quasi auch nur nach unserem besten und Ge..., Wissen und Gewissen entscheiden und auch euch versuchen zu informieren. Also das auch noch mal mit dazu sagen, ne. Wenn, wenn ihr halt der Meinung seid: „Nö, für meine zwei Wochen ist die Solaranlage trotzdem richtig, weil ich möchte gern regenerative Ide..., äh, Energien haben."
Ja, okay, dann macht das doch so. Ist doch völlig in Ordnung.
Wo's, glaub ich, 'n bisschen einfacher ist, auch konkrete Tipps zu geben, finde ich zumindest, ist beim Thema Toilette und Sanitärzusätze. Da haben wir ja schon vor langer Zeit alles umgestellt und sind weg von, von der klassischen Toilettenchemie und hin zu mikrobiologischen Zusätzen oder anderen, ähm, umweltfreundlichen Zusätzen. Ähm, du hattest dich, glaub ich, Sebastian, auch noch mal mit dem Themo, mit dem Thema biologisch abbaubar beschäftigt, weil damit werben ja viele Produkte nicht nur im Sanitärzusatzbereich, sondern auch bei anderen Reinigern oder überhaupt anderen Haushaltshelfern, dass angeblich jetzt plötzlich alles biologisch abbaubar ist. Magst du mal ganz kurz erläutern, was da genau dahinter steckt?
Also was bedeutet biologisch abbaubar in der Realität?
Ja, also am Ende des Tages ist es auch aus meiner Sicht mehr ein, ein Marketing- und Greenwashing-Gag als denn alles andere. Also was bedeutet biologisch abbaubar? Das bedeutet letzten Endes, dass, äh, Mikroorganismen in der Lage sind, einen Stoff, äh, zu verwerten. Also das heißt, sie können den umsetzen oder umbauen, so dass daraus Wasser, Mineralien und Kohlendioxid übrig bleibt. Das Problem bei der ganzen Geschichte ist, dass das im Normalfall halt in Kläranlagen passiert. Also das kann auch in der Natur funktionieren. Also auch da sind ja diese, diese, ähm, sozusagen Mikroorganismen vorhanden. Allerdings sind die in der Kläranlage halt ganz gezielt im Einsatz und ja auch in Kombination mit anderen Sachen, mit Absetzbecken und Filtern und so weiter.
Und quasi in der Kläranlage funktioniert das. Also daf-ist es okay. Also es ist schon sinnvoll, auf biologisch abbaubare Stoffe zu setzen im Hinblick auf Dinge, die noch viel schlimmer sind, ja. Ähm, aber wichtiger Punkt ist, der Kram muss halt trotzdem in 'ne Kläranlage, weil keiner wirklich bisher so richtig untersucht hat, was eigentlich, ähm, passiert, wenn ich den Kram halt irgendwo in der Umwelt dann also ausbringe, ne. Wenn ich halt meine biologisch, biologisch abbaubare Seife, mein Seifenwasser irgendwo in den Wald kippe, wie lang bleibt das da? Was richtet das für Schäden an? Also lange Rede, kurzer Sinn: Biologisch abbaubar bedeutet, jo, macht nicht so viel Schaden oder funktioniert ganz gut in der Kläranlage. Heißt aber nicht, ihr könnt euch damit halt am Strand einfach waschen mit der Seife und es im, ins Meer kippen oder irgendwo in Wald kippen, ähm, weil da weiß eben keiner, wie lang das funktioniert und vor allen Dingen, was ja auch beim Abbau wiederum an Nebenprodukten entsteht, die wiederum andere Schäden hervorrufen.
So, das also generell zum Thema biologisch abbaubar. Ich sprech's deswegen noch mal an, weil's auch viele Menschen da draußen gibt, die dann irgendwie frei stehen und dann der Meinung sind: „Ja, guck mal, ich hab ja hier die Seife dabei und ist hier biologisch abbaubar. Da kann ich mich ja ganz normal waschen und mein Abwasser in Wald kippen." Kann man machen, ähm, hat aber keiner irgendeine Ahnung, was das halt genau dann bedeutet und was das alles ausrichten kann.
Ja, also was du jetzt schon für Seifen und so weiter angesprochen hast, gilt natürlich auch für Sanitärzusätze. Ähm, es ist, wie du gesagt hast, weniger schlimm als die richtigen Chemiebomben. Da haben wir ja auch relativ ausführliche Artikel zu dem Thema schon geschrieben, deswegen reiß ich's jetzt nur so 'n bisschen an. Ähm, diese klassische Toilettenchemie, die man so kennt von den ganz großen Herstellern, die ist, ähm, voll von unterschiedlichsten chemischen Verbindungen. Und wenn wir hier über Chemie reden, dann meinen, also dann meinen wir, ähm, künstliche Sto-, künstlich erzeugte Stoffe und Verbindungen, ähm, weil im Grunde ist ja das ganze Leben Chemie. Also auch jeder, jeder organische Stoff ist am Ende Chemie, aber wir, wir verwenden den Begriff jetzt so, ähm, wie er im Volksmund halt verwendet wird, im Unterschied zu den, ähm, naturbelassenen Produkten, auf die ich dann gleich noch zu sprechen komme.
Also wir haben bei der, bei der Toilettenchemie, vor allem bei der berühmten blauen jeglicher Hersteller, ganz viele verschiedene chemische Verbindungen wie Formaldehyd, Glutaraldehyd und verschiedene sehr scharfe Tenside drin, die kurz gefasst schädlich sind für jede Form von guten Bakterien, auch für Wasserorganismen, Wasserpflanzen, für Tiere und am Ende auch für den Menschen, denn einige davon stehen auch unter dem Verdacht, krebserregend zu sein. Das muss man so vorsichtig formulieren. In manchen Publikationen findet man da deutlichere Aussagen zu, ähm, aber da, damit sollte man eben sehr vorsichtig sein. Das sind zum Teil sehr, sehr starke Desinfektionsmittel, die eben dann nicht nur die, die schädlichen Keime abtöten, sondern eben auch die nützlichen, ähm, Bakterien und Mikroorganismen.
Und wir haben uns zu dem Thema auch mit verschiedenen Campingplatzbetreibern und, und anderen Einheimischen unterhalten, die uns sehr glaubhaft gesagt haben, dass grade in, in kleineren Regionen oder in kleineren Ortschaften, ähm, insbesondere im Sommer, wenn, wenn eh schon eben durch die hohen Temperaturen dann, äh, die Kläranlagen so'n, so'n bisschen angeschlagen sein können, dass die dann durch das Einbringen von Toilettenchemie von vielen Campern eben durchaus kippen können. Also das heißt, die, die, die im, ähm, im Klärwasser vorhandenen Organismen kommen mit der Menge an, ähm, ja, Düngemittel sozusagen und mit der Menge an Chemie nicht mehr klar und funktionieren dann einfach nicht mehr.
Da ist im Sommer die Gefahr besonders groß und natürlich zum einen wegen des Klimas, zum anderen a-aber auch, weil es die Hauptreisezeit ist. Generell gibt's aber immer mal wieder Campingplatzbetreiber, die auch mittlerweile den Einsatz von dieser Toilettenchemie verbieten und eben darum bitten, dass die Leute, wenn sie was nehmen wollen, dann eben auf mikrobiologische oder andere umweltverträgliche Zusätze zurückgreifen. Dann fragt man sich natürlich jetzt nach meinem ganzen Sermon: Was sind denn die Alternativen? Und viele Leute wählen dann eben die Toilettenchemie mit dem S-, äh, vom selben Hersteller, die hat dann aber 'nen grünen Deckel. Und da ist meine Meinung zu, dass es vielleicht 'n bisschen besser ist, aber eben nicht so wirklich effizient, sondern ich würde wirklich empfehlen, dann auf echte Alternativen zu gehen.
Wir haben zum Beispiel drei verschiedene Mittel im Einsatz. Aviva, ähm, ist 'n rein mikrobiologischer Zusatz mit 'ner nur ganz leichten Parfümierung, gibt's als, äh, Sanitärzusatz für die, für die Kassette, also für die Toilettenkassette selber und aber auch fürs Spülwasser und als, ähm, Reinigungsmittel. Duftet sehr, sehr angenehm und verwandelt halt im Grunde die Fäkalien innerhalb relativ kurzer Zeit in, ja, in so 'ne erdig riechende Flüssigkeit, sag ich mal. Amowid, ähm, hat 'n anderes Funktionsprinzip. Das ist, äh, sind keine Mikroorganismen, sondern das ist, äh, 'n Stoff, der auch in der Landwirtschaft eingesetzt wird, um zum Beispiel in der Schweinemast dann die Hinterlassenschaften in Dünger umzuwandeln.
Ich hab mich da 'n bisschen belesen, weil ich da auch teilweise etwas skeptisch war, ähm, verlink ich euch auch noch mal verschiedene Quellen dazu. Also das wird auch zum Beispiel von, von einem Umweltbüro Lichtenberg als, ähm, verträglich und unbedenklich eingestuft. Ich hab da, ähm, mir noch mal die Inhaltsstoffe genauer angeschaut. Also wir verwenden's auf jeden Fall guten Gewissens weiter. Und ganz neu haben wir jetzt mal uns zum Test so 'ne kleine Packung Solbio mitgenommen, weil das auch immer in der Camper Community sehr empfohlen wird. Da sind ätherische Öle drin. Ich hab noch nicht genau verstanden, wie die, wie das Wirkungsprinzip ist. Also ich versteh, dass ätherische Öle, ähm, 'nen schönen Geruch machen und das tut's auch.
Riecht wirklich super. Ich muss mich aber ehrlicherweise noch 'n bisschen einlesen, was genau veranlasst, dass auch die Fäkalien und das Toilettenpapier zersetzt werden. Vielleicht hab ich euch da in einer der nächsten Folgen schon 'n Update dazu. Wenn nicht oder wenn ihr da schlauer seid, dann gebt mir da gerne auch 'ne Rückmeldung. Also da kann ich noch kein Fazit zu ziehen, aber zu den anderen beiden Aviva und Amowid kann ich 'ne ganz klare Empfehlung aussprechen. Das funktioniert tatsächlich auch bei höheren Temperaturen ganz gut. Man darf aber nicht erwarten, dass man 'nen Meeresbrisenduft dann im Fahrzeug hat. Also, ne, das, da muss man auch realistisch sein. Das ist dann eher, sind dann eher noch so die natürlichen Gerüche, die da 'ne Rolle spielen.
Ja, ätherische Öle ist halt wieder was, was eigentlich schwierig ist, weil's, äh, alles andere als leicht biologisch abbaubar ist, sondern, äh, biologisch sehr schwer abbaubar. Deswegen wär ich da schon wieder skeptisch. Und letzten Endes, was aus meiner Sicht viel geschickter ist, sich mal mit dem Sogsystem zu beschäftigen. Dann muss man nämlich häufig gar keine Toilettenchemie einsetzen. Das ist das, was wir gemacht haben. Ähm, und natürlich häufiger mal entsorgen. Das geht wieder gegen den Komfort, dass man halt sehr lange autark ist. Ähm, aber wenn, also Sogsystem, äh, kurz zusammengefasst, äh, dockt sozusagen an die Toilettenkassette an, baut dort mit 'nem kleinen Ventilator ein Abluftsystem quasi ein, sodass der, der Geruch abgesaugt wird. Der ist ja eigentlich immer nur dann schlimm, wenn man quasi grade draufsitzt und die Öffnung zur Kassette offen hat.
Ansonsten ist das ja ein geschlossenes System, wenn alles dicht ist. Und, ähm, das saugt quasi die, die Abluft etwas ab. Das geht 'n bisschen zu Lasten des Nachbarn, äh, weil die, die Abluft oder der Geruch geht ja irgendwo hin und er ist dann entsprechend draußen. Ähm, allerdings wenn ihr, wenn der Nachbar halt weiter weg ist, ist es im Normalfall kein Problem. Äh, solltet ihr aber dran denken. Das haben wir in unserem Eura Mobil so gemacht und haben da die letzten zwei, drei Jahre, als die Chemie dann irgendwann alle war, die wir mitbekommen hatten, auch gar keine Chemie mehr einsetzen müssen, selbst im Hochsommer. Ja, es hat so 'n gewissen Geruch schon gehabt. Also es ist nicht alles geruchsneutral, ähm, war aber für uns völlig okay. Und 'ne, 'ne andere Variante, äh, die wir jetzt hier auch noch nicht besprochen haben, ist halt das ganze Thema Trockentrenntoilette.
Auch wenn wir da natürlich wieder mit anderen Sachen um die Ecke, äh, kommen. Äh, das heißt, wir, wir haben ja irgendwie 'ne, 'ne Kunststoff-, äh, Tüte, die dann irgendwo drin ist. Die kann man zwar natürlich wieder eine recycelte benutzen und Ähnliches, aber da hat man wieder andere Punkte. Was jetzt besser ist, kann ich nicht entscheiden, aber auch 'ne Trockentrenntoilette ist durchaus 'ne interessante Geschichte, weil sie eben, ähm, auch auf Chemie, äh, also die, die chemischen Verbindungen, die Chemiezusätze sozusagen verzichtet. Inwieweit dann die Plastiktüte besser oder schlechter ist und, äh, also das kann ich einfach nicht sagen. Da fehlt mir das, das Fachwissen dann wirklich dazu.
Da beschäftigen wir uns ja grade so 'n bisschen intensiver damit, weil wir im Campingbus eine Trenntoilette drin haben, die wir auch testen im Moment. Bin ich auch grade im Kontakt mit dem Hersteller und im Wohnwagen haben wir ja die normale, ähm, Kassettentoilette, die eigentlich fast jedes Campingfahrzeug standardmäßig hat. Und ich muss sagen, ich hab tatsächlich jetzt anders als ich dachte, so 'n bisschen in letzter Zeit mit der Trenntoilette gehadert. Also wir testen die jetzt schon seit 'n paar Monaten und ich bin eigentlich total begeistert von dem System, hab aber festgestellt, dass irgendwie entweder wir noch Anwendungsfehler machen oder, ähm, das Ganze vielleicht doch nicht so geruchsneutral ist, wie die Fans immer sagen oder vielleicht auch für sich empfinden.
Und das grenzte dann oder das gipfelte dann bei uns darin, dass wir sehr oft entsorgt haben oder sehr oft entsorgen, was natürlich dann auch wieder die Anzahl der Plastiktüten erhöht. Ähm, da bin ich noch nicht für mich klar. Also das Thema Trenntoilette hatten wir ja sowieso gesagt, greifen wir irgendwann noch mal in 'nem eigen, in 'ner eigenen Folge auf, um da noch mal 'n Fazit zu ziehen, auch 'n persönliches und vielleicht auch noch mal mit 'nem Gast zu sprechen. Also da, da bin ich irgendwie noch so 'n bisschen zwiegespalten, muss ich sagen. Ähm, 'n anderes Thema, was vielleicht noch ganz interessant ist: Wir haben ja immer wieder die Frage auch wegen Toilettenpapier, ob man da wirklich dieses, äh, besonders gut Zersetzbare aus'm Campingfachhandel braucht, wo dann vier Rollen, glaub ich, irgendwie, wie viel kosten's gerade?
Fünf, sechs Euro die Ecke, mein ich. Hab ich zuletzt mal gesehen. Wir meinen nein. Also wir benutzen hier das ganz normale, ähm, zwei-, maximal dreilagige Recyclingtoilettenpapier. Das zersetzt sich in aller Regel sehr gut. Also wir haben damit noch keine schlechten Erfahrungen gemacht und Vor allem entsorgen wir halt nicht stark verschmutztes Toilettenpapier, ähm, noch mal gesondert und geben das dann am Ende mit in den Restmüll. Also das kann man auch machen, aber auch wenn man's in die, in die Kassette mit reingibt, mit 'nem zweilagigen Recyclingpapier kann man eigentlich nicht viel falsch machen unserer Erfahrung nach.
Ja, ähm, ich glaube toilettenmäßig reicht das und das hast du grade sehr schön selber gezeigt, wie eben der persönliche Komfort gegen die Nachhaltigkeit spielt, weil, äh, ja, es riecht dann halt vielleicht 'n ganz klein bisschen mehr. Ich hab das ja grad auch bei der Sog gesagt. Es ist nicht geruchsneutral, das ist eben das Thema Komfort versus Nachhaltigkeit, wo wir sehr häufig für uns Entscheidungen treffen müssen. Ja, gucken wir mal ins Geschirr rein. Ähm, da gibt's letzten Endes, ähm, so zwei, drei Dinge, die man machen kann. Das eine ist ja, äh, das Thema Spülmittel. Ähm, erster Schritt biologisch abbaubar gucken. Ich hab ja grad schon gesagt, das bedeutet erst mal nur, dass es halt zumindest in der Kläranlage relativ gut abgebaut werden kann. Das bedeutet auf gar keinen Fall, dass man sein, äh, Spülwasser irgendwo in die Natur kippen kann, ohne dass da irgendwas Schlimmes mit passiert.
Ähm, dann gibt's die Möglichkeit, auch Seife einzusetzen. Also Klassiker ist die Kernseife. Die ist sicherlich 'n bisschen besser, aber auch da muss man 'n bisschen aufpassen. Ähm, idealerweise ist, sind das, äh, ganz normale Pflanzenöle, die dann verseift wurden, ohne ätherischen Öle, die da beigesetzt werden, damit's gut riecht. Dann ist man relativ nachhaltig unterwegs. Bedeutet auch noch nicht, dass das Abwasser dann, äh, was in der Natur zu suchen hat, weil auch da, ähm, sind eben Seifen und, äh, Tenside und so weiter, die sich bilden, ähm, die nicht gut für die Natur sind. Und vor allen Dingen sollte man halt extrem vorsichtig sein in der Nähe von Gewässern, weil die Seifen eben den pH-Wert verändern und das eben zum, zur Zerstörung von Lebensraumen von, ähm, Wassertieren führen kann.
Also sprich, nachhaltig heißt immer oder heißt ganz selten, dass es halt wirklich gut für die Natur ist. Das wäre tatsächlich, wenn ihr nur Wasser nutzt zum Spülen, aber da haben wir eben das Thema, wir haben Fett an unserem Geschirr dran, was wir dann vielleicht nicht richtig abkriegen. Aber auch da der Punkt mit warmem oder heißem Wasser kann ich auch schon wieder viele Dinge lösen, die ich mit kalten Wasser nicht loskriege und dann vielleicht auch 'n bisschen auf Spülmittel verzichten.
Es gibt immer wieder in der Camping-Community oder in der Van-Life-Community Leute, die wirklich mittlerweile Fans davon sind, Nudelwasser, also abgekühltes Nudelwasser zum Spülen zu verwenden. Ich muss gestehen, dass ich das bisher noch nicht über mich bringen konnte, weil ich, also ich weiß, dass es nur Lebensmittel und St-, also St-, ist ja eigentlich nur Stärke und Wasser und Salz. Ähm, wer das von euch vielleicht schon mal ausprobiert hat, gebt uns gerne 'ne Rückmeldung, wie's funktioniert. Ich hab mich noch nicht so richtig ran getraut, weil irgendwie, ja, ich kann's, also ich will nicht sagen, ich ekel mich davor, aber es ist schon für mich s-so was, was mir jetzt nicht unbedingt direkt in den Sinn kommen würde.
Wir sind aber offen für eure Erfahrungen und ich bin gespannt, ob das einer von euch schon mal getestet hat. Ansonsten, ja, was wir halt in dem Bereich machen, ist tatsächlich, äh, 'ne feste Spülseife zu verwenden. Das ist auch eine reine Pflanzenseife. Da sind überhaupt keine Zusätze drin, deswegen duftet die auch nicht und gar nix und schäumt auch nicht richtig, weil die sehr, sehr wenig oder ja sehr wenig und sehr sanfte Tenside nur drin hat. Und eben, ähm, haben wir meistens waschbare Spülschwämme. Wenn wir's herbekommen aus Naturfaser gerne, ansonsten halt auch welche aus Kunststoff, aber die kann man dann auch bei 60 Grad waschen und dementsprechend lange verwenden. Die sind ganz klassisch. Ich teste, teste grade neue, weil die alten auseinandergefallen sind.
Falls die sich als gut herausstellen, würd ich die dann irgendwann auch noch mal genau mit Marke und so weiter empfehlen.
Ja, ansonsten, was wir für uns entdeckt haben, sind zum einen, ähm, ähm, waschbare so Spültücher aus, aus Bambusfasern. Ähm, die haben halt den Vorteil, dass man sie waschen kann und dann quasi immer wieder verwenden kann. Und 'ne zweite Variante, was ich jetzt, äh, gefunden habe, das ist jetzt zwar kein nachhaltiges Material, weil es ist aus Kunststoff hergestellt, aber das sind so Netze zum Abwischen. Und zwar, ähm, grade wenn man, wenn man, äh, backt oder wenn man, äh, Pfannen hat, wo, wo Dinge angebrannt oder angeklebt sind, dann hast du ja das Problem, wenn du dafür 'n Spülschwamm nimmst, äh, oder ähnliches, dann sind die danach halt zugesetzt und du schmeißt sie eigentlich weg. Okay, wenn du 'n Mehrwegschwamm hast, dann kannst du den wiederverwenden. Und diese Netze haben aber den Vorteil, dass sie quasi durch die Netzstruktur quasi so 'n, so 'n, ich sag mal, Rubbeleffekt haben.
Also sprich, du bekommst halt relativ gut die Sachen ab und da sie eben sehr wenig, aus sehr wenig Textil bestehen, kannst du gleichzeitig aber die, äh, was weiß ich, Teigreste oder angebrannten Reste wieder sehr gut entfernen. Also das kann ich noch als Tipp mitgeben. Ist zwar wie gesagt vom Material selber nicht nachhaltig, aber kannst du halt unheimlich oft einsetzen und die sind auch waschbar. Also so 'ne, ich weiß gar nicht, wie die Dinger heißen, irgendwie Abwischnetze. Sehen aus wie 'n, wie 'n, wie 'n Obstnetz letzten Endes, nur halt eben als, als viereckiges, äh, Stück Stoff und die sind halt wirklich auch ganz praktisch, grade wenn man, wenn man backt und so Teigreste und so was, ähm, wegwischen möchte. Das kann ich auch noch so als Tipp mitgeben.
Hab ich noch nie gesehen. Würde mich auch persönlich interessieren, wenn du da die irgendwie 'nen Link oder so was zu hast.
Ja, können wir, können wir mit reinpacken auf jeden Fall. So und jetzt haben wir zwar noch ganz viele Themen, aber dadurch wir heute noch mal relativ viel, ähm, Hörer- und Hörerinnen-Feedback hatten, haben wir's noch nicht ganz zu Ende geschafft. Wir haben ja auch schon damit gerechnet, wie ihr zum Intro gehört habt. Ja, also, äh, da wir tatsächlich jetzt hier schon wieder bei einer Stunde sind, hier an der Stelle jetzt erst mal 'n Cut. Wir haben noch einige Themen, die werden wir dann zur nächsten Episode euch erzählen. Wenn ihr jetzt aber hier bis hierhin Tipps habt oder Gedanken habt zu dem, was wir ge-gesagt haben, was wir vielleicht auch infrage gestellt haben, dann immer her damit. Äh, könnt uns das entweder als E-Mail an podcast@camperstyle.de schicken oder auch per WhatsApp. Wir haben den Link dazu in der Episodenbeschreibung quasi reingepackt. Also da freuen wir uns auf jeden Fall auf euer Feedback, was ihr noch an Tipps habt und nächste Woche geht's dazu weiter.
Jetzt aber noch unsere Tipps der Woche.
Ich hab wieder eine Podcast-Empfehlung. Und zwar wisst ihr ja mittlerweile, wenn ihr uns schon länger folgt, dass ich gerne True-Crime-Podcasts höre und da ist natürlich einer der Klassiker der Podcast „Zeitverbrechen". Und die haben aber nicht immer nur so klassische Crime-Fälle, sondern manchmal auch Themen, die so eher ins Politische oder ja, Gesellschaftspolitische reingehen. Und de, die letzte Folge, ähm, war die Folge „Schattenmenschen". Und die hat mich tatsächlich mal wieder ganz besonders aus'n Socken gehauen. Da geht's nämlich um Personen, also männlich wie weiblich, die in der Fleischindustrie, in der deutschen Fleischindustrie als quasi moderne Arbeitssklaven arbeiten.
Und wenn man sich mal 'n bisschen länger mit der Fleischindustrie beschäftigt oder 'n bisschen intensiver, dann weiß man schon, was da teilweise für grauenhafte Zustände herrschen. Nicht nur, was eben der Umgang mit den Tieren angeht, sondern auch der Umgang mit den Arbeiterinnen und Arbeitern. War ja zuletzt auch 'n großer Konzern in der Corona-Kritik, äh, in der Corona-Phase ganz stark in der Kritik. Aber ich muss sagen, ähm, was ich in dem Podcast gehört habe, das sprengte wirklich jegliche Vorstellungskraft. Also ich, ich kann einfach nicht fassen, dass so was mitten in Deutschland, in 'nem Ruhrgebiet oder sonst wo existiert. Ähm, was mit diesen Menschen passiert, das ist einfach unvorstellbar. Und da würd ich jedem, der, der bereit ist, äh, die Augen dafür zu öffnen, weil es ist wirklich nicht einfach, würd ich empfehlen, die Folge „Schattenmenschen" von Zeitverbrechen.
Und, ähm, das ist, geht 'n bisschen mehr in Richtung Nachhaltigkeit auch dieses Thema. Und dann hab ich noch eine Produktempfehlung, die jetzt auf 'n ersten Blick vielleicht nicht so viel mit Nachhaltigkeit zu tun hat, ähm, wo ich aber wirklich grade so ziemlich, ähm, begeistert bin davon. Wir haben neue Testprodukte bekommen, und zwar diese Silwy, ähm, Magnetsystem-Geschichte. Da haben wir uns verschiedene Lösungen, ähm, Haken, Tassen, Kristallgläser, Leisten und so weiter mal zusammengestellt, um eben ganz verschiedene Einsatzzwecke auszuprobieren und sind da jetzt auch schon mitten in unsern Testreihen, sowohl im Wohnwagen als auch im Campingbus.
Und ich muss gestehen, dass ich da anfangs sehr, sehr skeptisch war, weil in der Werbung wird ja immer viel versprochen. Aber, ähm, vielleicht im, im Einsatz dann manchmal nicht alles gehalten. Aber da muss ich tatsächlich sagen, dass ich da so 'n bisschen angefixt bin und, ähm, jetzt eben grade gucke, wie man so Sachen im Fahrzeug einfach damit noch praktischer machen kann. Verlink ich euch auch mal die Seite. Also ich, ähm, ich hab da jetzt keine spezifischen Produkte, die ich konkret empfehlen möchte, ähm, weil wir auch nicht alle Produkte d-dieser Linie, ähm, testen können. Das ist einfach viel zu viel. Aber, ähm, könnt ihr euch ja mal umschauen, ob da was für euch dabei ist. Ich find's total klasse. Da sind so, so Pads dabei, wiederablösbare, die man an Wänden und Tischen befestigen kann mit Haken, mit Gläsern und so weiter.
Es sind Leisten dabei für Schlüsselanhänger, für Leinen. Also man kann sich das wirklich ganz toll selber zusammenstellen und, ähm, ja, wenn ich auch da meine, meine Tests durchhabe, dann gibt's da sicherlich auch noch mal mehr Informationen an dieser Stelle.
Ja, mein Tipp der Woche ist Reddit. Das ist 'n, ja, hm, das ist quasi so 'n, so 'n, wie so 'n modernes Diskussionsforum kombiniert mit Facebook-Gruppe und, äh, Stammtisch quasi. Ähm, also Reddit ist 'ne große Online-Community, wo's eigentlich zu jedem Thema irgend'n sogenanntes Subreddit gibt, also zu 'nem bestimmten Thema. Es gibt ein Camping Deutschland Subreddit, wo eben es um, ähm, Deutsche geht, die über Camping schreiben und es gibt eigentlich kein Thema, was es nicht gibt. Ähm, und grade wenn ich so Problemlösungen suche, die ich, die ich nirgendswo finde, ist, geh ich tatsächlich zu Reddit und, und guck da nach, ob bei technischen Sachen, aber auch bei, bei andern Dingen, ähm, kriegt man da häufig ganz gut Hilfe und vor allen Dingen auch Inspiration.
Also weil es gibt da auch so Themen „Frag Reddit" und, ähm, wo Leute einfach Fragen stellen, die, also was weiß ich, was hab ich letztens gelesen: „Welche Anschaffung bis 1.000 Euro hat euer Leben wirklich verändert?" Ne, und also klar kann man dann auch losgehen und sich 5.000 Sachen kaufen anhand der Empfehlungen, ähm, aber man kann sich halt vor allen Dingen auch 'n bisschen inspirieren lassen und eben von, von den Tipps anderer Menschen profitieren. Nichts anderes haben wir ja mit den Tipps, die wir euch hier vorlesen, auch quasi gedacht.
Ich persönlich, ähm, werd mit Reddit nicht so warm, weil ich das irgendwie so 'n bisschen unübersichtlich finde, aber der Halil ist da sehr aktiv und der sagt immer, das ist tatsächlich für ihn heutzutage die einzige Plattform, in der man auch schön und inspirierend miteinander diskutieren kann, wenn man unterschiedlicher Meinung ist und wo wirklich gehaltvolle Tipps kommen Wen-- ganz, ganz wenig bis keine Pöbeleien, sondern dass die Leute da wirklich noch versuchen, einander zu helfen. Und ja, glaub ich, ist 'ne sehr gute Empfehlung.
Also es gibt auch da dunkle Ecken, so wie überall, aber es ist tatsächlich auch sehr viel moderiert und es wird eben auf 'ne, ähm, relativ gute Diskussionskultur geachtet, weitestgehend. Und mein zweiter Tipp ist wieder 'n YouTube-Kanal, äh, den ich für mich neu entdeckt habe. Also ich bin, äh, gar kein Mensch, der es irgendwie mit Autotuning hat und irgendwie PS-Monster und hast du nicht gesehen und gleichzeitig bin ich ein Mann, der das nicht ganz unspannend findet. Und den Kanal, den ich entdeckt habe, ist JP Performance. Ähm, das'n, das'n, ich glaub, in meinem Alter in etwa, JP. Ich kenn den auch früher aus'm Fernsehen und der hat, macht sozusagen auch wie wir, äh, sozusagen sein, sein Hobby zum Beruf und während wir halt mit Camping und, und andere Themen uns beschäftigen, ist er halt 'n Autofanater, der Autos tunt. Und er macht das aber, find ich, ganz spannend.
Man lernt eben auch Dinge dabei über Autos, wie sie funktionieren. Er hat gleichzeitig eine sehr unterhaltsame Art. Also ich, wir haben letztens, äh, letzt am Wochenende, glaub ich, 'ne Folge gesehen, da war er bei Harley Davidson und hat sich quasi Motorräder angeguckt und meine Frau sagt so: „Also ich hätt jetzt nicht übel Bock, mir 'ne, 'ne Harley Davidson zu kaufen und damit loszufahren." Und mir ging das in dem Moment ähnlich. Also das, das ist halt ganz spannend und unterhaltsam und man lernt noch die ein oder andere Sache. Deswegen meine zweite Empfehlung. Dann kann ich's mir nämlich sparen, mir irgend'ne Tuning-Auto vor die Türe zu stellen, was ich sowieso meistens ja unpraktisch finde und kann da halt so'n bisschen diesem scheinbar in mir schlummernden, ähm, Thema ein wenig Befriedigung verschaffen. Ja, das waren die Tipps der Woche. Ähm, ich hoffe, wir konnten euch wie immer mit der Folge was mitgeben.
Ihr habt was gelernt. Wenn ihr der Meinung seid, uns fehlt noch irgendeine Erkenntnis oder Learning, dann wie gesagt, nehmt mit uns Kontakt auf. Ihr findet auch den neuen WhatsApp-Link in unserer, ähm, in den Show-Notes mit drin. Ja, und ansonsten freue ich mich auf nächste Woche. Dann machen wir den dritten Teil zum Thema Nachhaltigkeit beim Camping. Bis dahin, macht's gut. Tschüss.
Tschüss.