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Nachhaltigkeit beim Camping - Teil 3

Episode 175 · 01:13:06

In Teil 3 unserer Nachhaltigkeitsserie sprechen wir über nachhaltige Produkte für Körperpflege, Wäsche, Haushalt (oder heißt das dann "Wohnmobilhalt"?) und Campingküche. Außerdem gibt es ein paar Gedanken von uns zum etwas zwiespältigen Thema Wildcamping.

Und du kannst Freikarten für den Caravan Salon 2023 in Düsseldorf gewinnen. Hier geht’s zur Verlosung.

Einsendeschluss ist der 15. August, 23.59 Uhr. Viel Glück!

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Tipps der Woche

Nele

Sebastian

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute geht's zum dritten Mal um Nachhaltigkeit beim Camping.

Wir haben uns auch dieses Mal wieder relativ viel vorgenommen und ich hoffe, dass wir durchkommen. Deswegen haben wir uns entschieden, dass wir euer Hörerfeedback, was uns wieder sehr, sehr zahlreich erreicht hat, in eine eigene Folge packen. Die kommt dann, äh, wahrscheinlich diese Woche mal zwischendurch einfach, weil wir das einfach nicht schaffen, das in den regulären Folgen alles vernünftig abzuarbeiten. Ihr habt uns wieder ganz viel geschrieben, auch teilweise sehr lange Nachrichten, sind auch 'n paar WhatsApp-Sprachnachrichten einge-gegangen. Vielen Dank dafür. Und da wollen wir uns natürlich auch angemessen drum kümmern und werden das dann, wie gesagt, in einer Extrafolge tun.

Genau, und wir werden auch das Thema Mülltrennung und Vermeidung in eine eigene Folge packen, weil wir glauben, dass wir da so viel, äh, zu sagen haben, dass es sinnvoll ist, das sozusagen auch abzutrennen. Und das bedeutet, wir müssen heute wirklich auf Nachhaltigkeit weiter, äh, konzentrieren und das ganze Thema Müll aber in 'ner Extrafolge machen.

Genau. Und dann haben wir noch eine ziemlich coole Idee von unserer Hörerin Kerstin reinbekommen. Das ist das einzige Hörerfeedback, was wir heute besprechen wollen. Und zwar hat Kerstin, ähm, sich bei uns gemeldet, um so 'n bisschen über 'ne Reise zu erzählen, die sie gemacht hat. Worum's da genau geht, verrate ich noch nicht, weil sie wahrscheinlich im Herbst zu uns auch als Gast in den Podcast kommen wird. Und im Verlauf dieses Gesprächs sind wir drauf gekommen, dass es ja cool wäre, wenn noch mehr Hörerinnen und Hörer sich mal bei uns melden würden und vielleicht von Reisen erzählen würden oder von ihren Camping-Erlebnissen. Das heißt, wenn ihr irgendwas habt, worüber ihr gerne mit euch sprechen möchtet, dann meldet euch, ähm, schreibt uns oder hinterlasst uns eine WhatsApp-Sprachnachricht und dann nehmen wir zu euch Kontakt auf und schauen, ob ihr mal als Gast zu uns ins Studio kommen möchtet.

Und bevor wir jetzt direkt ins Thema einsteigen, ganz kurz Werbung. Die heutige Folge wird von unserem Partner PinCamp powered by ADAC präsentiert. Auf dem Campingplatz-Buchungsportal des ADAC findest du über 13.500 Campingplätze in ganz Europa. Viele kannst du auch direkt online über die Plattform ganz bequem und mit nur wenigen Klicks buchen.

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Einen Punkt hab ich noch, den ich noch gerne sagen möchte, bevor wir über Nachhaltigkeit sprechen. Und zwar steht ja der Caravan Salon, also die größte Campingmesse weltweit wieder an. Äh, beginnt am 25. August mit dem sogenannten Preview Day und dann am 26. August quasi im normalen Modus bis zum 3. September. Und da haben wir sieben mal zwei Karten zu verlosen. Und zwar findet ihr alle Infos zum Gewinnspiel bei uns auf www.camperstyle.de. Die, äh, das Gewinnspiel läuft noch bis zum 15.8. 23:59 Uhr, also bis einschließlich kommenden Dienstag. Seid also schnell, vielleicht habt ihr ja Glück und könnt dann mit einer Begleitperson die Messe besuchen.

Ja, und bevor wir jetzt mit Nachhaltigkeit-Tipps einsteigen, noch mal kurz der Hinweis: Das Ganze soll hier keine, äh, ja, äh, was ihr unbedingt machen müsst, Veranstaltung sein. Ihr entscheidet selber, wie ihr mit dem Thema Nachhaltigkeit umgeht. Übrigens, äh, in dem Atemzug: Wir hatten euch bei Spotify auch mal gefragt, uns 'n Feedback zu geben, ob ihr euch generell über Nachhaltigkeit Gedanken macht beim Camping. Und, äh, da haben, ja, sind 26 von euch mitgemacht. Das ist jetzt nicht die große Menge und, ähm, haben aber sich zum überwiegenden Teil, also zu zwei Dritteln dazu geäußert, dass ihr euch durchaus Gedanken zur Nachhaltigkeit beim Camping macht. Und, ähm, das also ganz kurz und wie gesagt, das sollen hier Impulse sein, das sollen hier Tipps sein und ihr entscheidet letzten Endes selber, was ihr davon umsetzen wollt, was ihr nicht umsetzen wollt.

Es soll hier keine, äh, wie soll ich sagen, keine Missionierung sein.

Kein, keine Dogmen-Show.

Genau, wenn euch das Thema wichtig ist, haben wir Tipps für euch. Uns ist es wichtig und wenn euch das Thema nicht wichtig ist, dann, äh, hört's euch trotzdem an oder skippt auch die Folge und hört euch einfach die nächste Folge an.

Ja, steigen wir vielleicht mit der Körperpflege ein. Wir hatten ja letztes Mal auch noch mal so 'n bisschen über, ähm, unter anderem über Toiletten und Sanitärzusätze gesprochen. Auch da hat uns Feedback erreicht, das wie gesagt, hört ihr dann in der nächsten Extrafolge. Und zum Thema Hygiene gehört natürlich auch, ähm, duschen, Haare waschen, Wäsche waschen, aber auch Haushalt und das sind alles Punkte, die wir heute mal besprechen wollen und wo wir euch auch so 'n bisschen mit auf den Weg geben, wie wir's vielleicht machen. Ich glaube, bei dem, bei der ersten Empfehlung, Sebastian, da sind wir ziemlich d'accord. Das machst du ja auch. Wir haben, äh, feste Naturseifen bei uns an Bord und auch Shamposeifen. Ähm, je nach Kopfhaut kann man auch richtige Haarseifen verwenden.

Ich hab's allerdings über viele Monate ausprobiert und komm damit leider überhaupt nicht klar. Meine Haare fühlen sich an, als hätte ich, äh, die irgendwie wochenlang nicht gewaschen. Ich kenn aber andere Leute, bei denen das sehr gut funktioniert. Hast du da Erfahrung gemacht oder nimmst du auch einfach festes Shampoo?

Nee, man muss sich halt einfach damit auseinandersetzen, dass wenn man kein Shampoo mehr benutzt, sondern Seife oder auch nur Wasser, dass die Haare dann einfach anders sind. Ähm, und das war für mich irgendwann der Punkt, als ich das kapiert habe, kam ich auch besser mit klar. Ich nutze generell entweder tatsächlich nur Wasser und, äh, da muss man jetzt auch dazu sagen, wer mich nicht kennt, ich hab also wirklich lange Haare. Also das heißt, ich, äh, kann zumindest auch, äh, sozusagen das, was für mich funktioniert, wird auch für viele Frauen funktionieren mit langen Haaren, ja. Es kommt immer das Argument: „Ja, du hast ja kurze Haare, bei dir ist das sowieso kein Thema." Nein, ich hab lange Haare und, ähm, äh, tatsächlich, mhm, vor allen Dingen im Sommer, äh, komm ich häufig mit Wasser aus. Ja, die Haare sind dann fettiger, definitiv, als wenn sie, äh, als wenn ich mit Shampoo wasche, weil ja auch das die Funktion der Haare ist, dass sie eben einen, diesen Fettschutzfilm haben.

Nur der, der, der läuft halt auch Amok, wenn man quasi direkt vom Shampoo umsteigt. Deswegen brauchen wir eine relativ lange Umstellzeit. So, muss jeder für sich selber entscheiden, ob er die Zeit, die Lust und auch die gesellschaftliche Akzeptanz dafür hat, das sozusagen zu tun. Ich nutze, wenn ich nicht nur Wasser nehme, grad jetzt unterwegs, wenn’s schnell gehen muss, äh, tatsächlich 'ne Haarseife, kein festes Shampoo, sondern 'ne Haarseife und im Zweifel auch sonst einfach mal 'ne Kernseife, also so 'ne ganz, ganz einfache Seife ohne Zusätze. Gucke auch, dass ich die, äh, ohne irgendwelche ätherischen Öle kaufe, weil ich brauch nichts, was da jetzt noch irgendwie riecht. Und das haben wir auch beim letzten Mal gesagt, dass grad die ätherischen Öle wieder was sind, die sehr, sehr schwer biologisch abbaubar sind. Und ich nehme im Normalfall auch die gleiche Seife dann für meinen Körper und auch da gilt für mich im Sommer, also wenn ich nicht grade wie jetzt im kalten Deutschland bin, äh, sondern im warmen Portugal, dann dusche ich zwar tatsächlich jetzt im Sommer täglich draußen kalt und dann nehme ich tatsächlich nur Wasser, weil das, ähm, hat dann eben gar keine Dinge, die irgendwie ins, in den Boden oder ins Abwasser gehen und es tut auch meiner Haut gut.

Aber wie gesagt, da muss man sich erst mal reingewöhnen.

Also ich muss gestehen, dass ich das nicht kann. Ich hab das auch 'ne Zeit lang probiert, weil gerade ja auch so in der Instagram-Blogger-, YouTuber-Welt dieses, ähm, No PoO, also ohne Shampoo die Haare zu waschen, ziemlich gehypt wird und bei einigen Leuten auch wohl zu sehr, sehr guten Ergebnissen führt, dass die Kopfhaut sich halt, ähm, sehr schön neutralisiert und dass die ganz tolle Haare bekommen auch und ganz volle Haare wieder. Aber ich, ähm, krieg das nicht hin. Also, ähm, wenn ich mal zwischendurch einfach schnell meine Haare wasche, möcht ich das auch mal eben, ähm, ohne, ähm, ohne Shampoo, aber normalerweise eben mit, mit so festen Shamposeifen und da achte ich immer drauf, dass es halt auch Naturseifen sind, also dass da, ähm, eben keine aggressiven Tenside drin sind und insgesamt möglichst wenige Inhaltsstoffe.

Das ist allgemein eigentlich ’n ganz guter Tipp, wenn man über Nachhaltigkeit und auch über, über gesundheitliche Geschichten spricht, dass man immer darauf achten sollte, egal ob beim Essen oder bei Kosmetikprodukten, dass die Liste der, ähm, Inhaltsstoffe möglichst kurz ist. Also wenn da nur drei Sachen draufstehen, kann man meistens davon ausgehen, dass es für Körper und Natur besser ist, als wenn das ’ne Liste von drei DIN-A4-Seiten ist.

Ist übrigens nicht nur der Punkt, dass ich kein Shampoo und Duschbad benutze, dass eben weniger Zusatzstoffe ins Abwasser gelangen, sondern auch das Thema Kunststoff-

Ja

... denn die meisten dieser Produkte kommen ja nun mal in Kunststoffverpackungen, manche in Glasverpackungen, aber auch das sind ja Einwegverpackungen. Also das ist so der zweite Grund und darauf zielen jetzt auch die nächsten oder ’n Teil der nächsten Sachen ab, die wir auf unserer Körperpflegeliste noch haben. Also was mir da jetzt spontan einfällt, ist das Thema Zähneputzen, wo wir seit Langem, ähm, tatsächlich Bambuszahnbürsten benutzen. Also, die sind sozusagen, hat man ’n Holzgriff und dann eben häufig, äh, Borsten, entweder auch aus Kunststoff oder aus Naturborsten, wobei wir da meistens den Kunststoff noch dabei haben und dann, wenn die quasi ausgedient haben, bricht man einfach den Bürstenkopf ab, hat dann eben den langen Stiel aus Holz, den man einfach in die Kompostierung gibt oder mit ins Lagerfeuer schmeißen kann. Und, äh, dann hat man eben nur noch den kleinen Bürstenkopf, der dann entsprechend ins, äh, Recycling oder den, ähm, Müll mitgeht, je nachdem.

Und was ich seit, ich glaube, schon 15 Jahren fast benutze, sind, äh, Zahnputztabletten. Also das sind kleine Tabletten, die nimmt man in den Mund, dann muss man ein bisschen, äh, Spucke quasi sammeln und kaut da ’n bisschen drauf rum. Dann wird daraus wie 'ne Zahncreme und dann kann man ganz normal damit Zähne putzen. Ist für mich super praktisch beim Fliegen, weil ich kann sie im Handgepäck mitnehmen. Ich flieg halt häufig mit Handgepäck, kann die mitnehmen, sie sind keine Flüssigkeit. Ähm, es gibt sie in, äh, Papiertütchen zum Nachkaufen. Das heißt, wir haben keinen Kunststoff. Ich hab nicht immer die Zahnpastaverpackungen und es ist halt für mich einfach ’n super praktisches Produkt. Kannt ich damals gar nicht. Hab ich mal irgendwo, glaube ich, bei der Höhle der Löwen gesehen und dachte: „Mensch, das ist ja 'ne coole Geschichte." Und seitdem nutz ich die. Also kann ich auf jeden Fall empfehlen, wenn man damit klarkommt.

Nutzen wir selber auch gerne. Ich find's auch praktisch, grade wenn man mal irgendwie nur ’n paar Tage wegfährt, dann kann man sich halt die benötigte Anzahl von Tabs einfach mitnehmen und hat nicht immer ’ne Riesentube dabei oder noch schlimmer, äh, mehrere kleine Tuben. Und generell bei, ähm, ja, egal ob das Reinigungsprodukte sind oder Körperpflegeprodukte, ist es halt immer, ich sag jetzt mal, nicht nur gewichtstechnisch, sondern auch umwelttechnisch besser, auf feste Produkte zurückzugreifen. Gewichtstechnisch und platztechnisch deswegen, weil die halt einfach nicht das Gewicht noch der Flüssigkeit dabei haben und umwelttechnisch, weil man die einfach umweltschonender verpacken kann und dann zum Beispiel auch beim Waschmittel, kommen wir gleich drauf, nicht immer diese riesigen Plastikverpackungen mit sich rumschleppen muss und dann entsorgen muss.

Und Ähnliches gilt auch für, ähm, äh, für diese Geschichten wie Rasierer. Da haben wir ja, ähm, normalerweise früher immer diese Wegwerfprodukte benutzt mit dem, ähm, ja, aus Plastik einfach. Manchmal hatten die dann noch austauschbare Klingen, aber so wirklich lange haben die alle nicht gehalten. Und jetzt haben wir ganz normale Rasierhobel, so wie aus Opas Zeiten. Der Halil hat tatsächlich auch den von seinem Opa noch. Das's 'n ganz kleiner, superpraktisch für unterwegs. Ich hab aber 'nen eigenen und da kommen ganz normale Rasierklingen rein, so wie man die auch, ähm, früher in jedem Laden bekommen hat. Das wird jetzt zunehmend schwieriger, normale Rasierklingen zu bekommen, weil das jetzt immer so diese Hightech-Dinger sind, die überall verkauft werden.

Aber es gibt sie noch. Und die kann man in 'ner, sich in 'ner kleinen Reisebox kaufen oder man kann die eben halt einfach in irgend 'ne Plastikbox oder in 'ne Holzbox reinstecken in den Schrank und dann hat man das immer dabei. Also find ich superpraktisch. Und ich benutz schon ganz, ganz viele Jahre, ich v..., also ich würd mal tippen, bestimmt schon 20 Jahre, statt Rasierschaum einfach 'ne rückfettende Seife. Also ist ja kein Geheimnis, auch wir Frauen müssen uns ja rasieren an empfindlicheren und weniger empfindlichen Stellen. Und diese Seife, die brennt auch nicht, wenn man, ähm, wenn man sich dann rasiert hat. Die macht 'ne schöne Haut, die macht glatt und sorgt eben dafür, dass, dass die Rasierklinge leichter über die Haut gleitet. Funktioniert für mich ganz toll und ist superpraktisch, weil ich dann auch nur eine Seife mitschleppen muss und nicht noch irgendwelche Dosen und, ähm, Rasierschäume und sonst was alles.

Also selbe bei mir, einfach Seife und ich hab auch 'n Rasierhobel. Ähm, das ist relativ einfach und Rasierklingen gibt es eigentlich in jedem Drogeriemarkt, die sind allerdings Bückware. Was ist Bückware? Ist so 'n Begriff aus'm-

Klingt bisschen merkwürdig.

Aus'm Einzelhandel und bezeichnet, äh, wir, ähm, damit immer die Produkte bezeichnet, die ganz unten liegen. Das sind im Normalfall immer die sehr preiswerten Produkte. Ja, auf, auf Augenhöhe stehen ja im, im, im Markt im Normalfalle die Dinge, die relativ teuer und, äh, markenorientiert sind. Und die Bückware steht sozusagen unten und da findet man die eigentlich auch beim, beim Rasieren und im Zweifel kann man sie auch online bestellen, oftmals im größeren Gebinde. Ähm, also ich hab, ich hab einmal, ich glaube, vor sechs Jahren, äh, Rasierklingen bestellt, die werd ich wahrscheinlich noch die nächsten fünf, sechs Jahre haben. Die sind gut verpackt, da passiert nichts. Und wichtiger Punkt: Wenn ihr fliegt, die Dinger nicht ins Handgepäck packen.

Ja.

Äh, für euch getestet.

Aber die gibt's ja auch im Ausland noch einfacher als in Deutschland-

Das stimmt

... weil da noch viel mehr Leute sich so rasieren.

Und was natürlich noch richtig stylisch ist, damit habt ihr gar keinen, äh, Müll, sind, ist natürlich 'n Rasiermesser. Ähm, das muss man allerdings 'n bisschen lernen, äh, damit umzugehen und ich-- Das ist aber eher was fürs Gesicht. Ich glaube, das funktioniert nicht für jede Körperstelle. Spätestens wenn man nicht mehr sieht, wo man rasiert-

Ja

... ähm, ist das für mich 'ne relativ schwierige Geschichte.

Also ich sag mal so: Ähm, ich bin wirklich 'n Verfechter der, äh, des Rasierhobels, aber, ähm, im Intimbereich sollte man da sehr vorsichtig mit umgehen und, ähm, ja, im Zweifel dann auch mit Spiegel arbeiten.

Seife nicht gegen den Strich und, äh, bisschen üben.

Ja.

Und nicht zur Seite ziehen, sondern-

Genau

... immer wirklich von oben nach unten.

Sehr gut. Jetzt haben wir auch noch 'n Wick... Wir sollten YouTuber werden.

Ja.

Ähm, genau, dann hatt ich ja schon angesprochen das Thema, dass es nicht brennt auf der Haut, wenn man mit Seife arbeitet. Nichtsdestoweniger ist es aber vielleicht zwischenzeitlich auch mal angesagt, sich dann, ähm, doch nach'm Rasieren noch mal 'n bisschen, ähm, was auf die Haut zu packen zur Beruhigung. Da kann man ganz normal 'n reines Aloe-vera-Gel nehmen. Das gibt's auch in Bioqualität. Ähm, das kühlt schön. Ich nutz das sehr gerne und insgesamt zum Eincremen kann man das auch sehr gut benutzen. Also auch wenn man irgendwie trockene Haut an den Beinen hat oder Ähnliches. Ich weiß leider, wovon ich spreche. Ich hab sehr, sehr trockene Haut. Ich misch das dann häufig einfach mit Pflanzenöl, also mit 'nem ganz normalen Speiseöl. Da gibt's ja auch welche, die ganz neutral riechen.

Also stinkt man auch nicht irgendwie ranzig oder so. Und das macht normalerweise 'ne, 'ne sehr schöne Haut und wenn das nicht reichen sollte oder wenn Öl zu fettig ist, dann kann man einfach 'ne normale Feuchtigkeitscreme, ähm, aus der Drogerie nehmen, ähm, in der Sensitivversion, irgend 'ne Bio-Naturkosmetikprodukt. Das hat dann auch relativ wenig Inhaltsstoffe.

Ja, das nächste Thema musst du leider auch abhandeln, weil ich davon einfach keine Ahnung habe.

Du meinst die Sonnencreme?

Nee. Ach so, stimmt.

Ach so, die Periodenprodukte.

Stimmt, ich, ich könnte noch mit der Sonnencreme dazwischenfunken.

Genau, machen wir.

Also, also Sonnencreme generell, vielleicht auch jetzt erst mal nicht aus der Nachhaltigkeitsperspektive. Wenn ihr dahin fahrt, wo mehr Sonne als in Deutschland ist, nehmt auf jeden Fall Sonnencreme mit und benutzt diese auch. Ich sehe hier in der Algarve immer wieder die Menschen. Erstaunlicherweise kommen die häufig aus Großbritannien. Ich bin ja eigentlich kein Fan von so Schubladendenken.

Ja, ich weiß, was du meinst.

Es gibt da tatsächlich 'ne große, 'ne große Schnittmenge, ähm, die halt einfach dann hier in die Sonne gehen, sich nicht eincremen und wirklich nach 'ner, 'nem halben Tag aussehen, äh, wie so 'n Krebs. Und, ähm, also nehmt Sonnencreme mit, nutzt die auf jeden Fall. Das ist 'ne wichtige Geschichte. Achtet darauf, dass wenn ihr euch eincremt und danach ins Wasser geht, dass die meisten Cremes im Wasser abgewaschen werden. Das ist zum einen natürlich sehr ärgerlich, weil euer Sonnenschutz verloren geht und ihr wieder Creme auftragen müsst und zum anderen können die aber auch schädlich für Wasserorganismen sein. Je nachdem, wie klein das Gewässer ist, hat das, äh, dann auch 'ne deutlich höhere Auswirkung. Und, äh, da könnt ihr also auch beim, beim Kauf drauf achten, ob das Mittel sind, die quasi auch mit, äh, der Tierpflanzenwelt, ähm, weniger hart umgehen, als es vielleicht die, ich sag mal, großen Markenprodukte sind, die da sind.

Also schaut euch da mal im Naturkosmetik-, äh, Bereich um. Da gibt's also auch durchaus Unterschiede.

Da würd ich euch empfehlen, weil ich auch schon 'n paar Mal reingefallen bin, dass ihr auch euch die Rezensionen 'n bisschen genauer anguckt. Ich pack euch, wenn ich's noch mal wiederfinde, weil ich hab die Packung jetzt neulich erst entsorgt, äh, eine Empfehlung in die Show Notes. Das is 'n Produkt, ich glaube, das wurde für, für Surfer entwickelt, also is auch weitestgehend wasserfest und schädigt also angeblich die, die Wasserwelt nich, hinterlässt aber nicht diesen Film, diesen ganz weißen Film, wo man aussieht, als hätte man sich mit Kreide eingeschmiert. Das hat den Hintergrund, dass bei v-vielen Naturkosmetikprodukten das quasi, ähm, kein chemischer, sondern physischer Filter wohl is, der dann wirklich, äh, also man sieht aus, als, als wär man irgendwie so 'ne Geisha.

Und das fand ich immer sehr unangenehm, fühlt sich auch nich gut an und ich hab dann irgendwann dieses Produkt entdeckt und war damit echt super zufrieden, jetzt auch beim, bei der letzten Mexiko-Tour. Schau mal, ob ich das noch mal wiederfinde.

Also meiner Meinung nach gibt's keine chemischen Sonnenfilter, sondern das sind alles physische Filter, die einfach die Sonne wegreflektieren. Aber ich mag mich irren, wenn einer unserer Hörer und Hörerinnen da mehr Ahnung hat als wir, wie Sonnencreme genau funktioniert, dann-

Ja, bitte.

Gerne noch mal mit eurem Feedback her, dann packen wir das auch gerne mit rein und informieren alle. Wir haben uns jetzt da nicht so in die Tiefe recherchiert, weil das aus unserer Sicht nicht relevant war. Aber wie gesagt, falls ihr da Wissen habt, äh, und uns da unterstützt, weil es gab jetzt auch ein, zwei Zuschriften zu konkreten Produkten, die wir angesprochen hatten, die wir dann in der, wie gesagt, nächsten Hörerfolge und Hörerinnenfol..., äh, Feedbackfolge einmal unterbringen werden. Wenn ihr da hier zu Sonnencreme was habt, dann gerne her damit.

Ja, dann kommen wir zum Thema, was, ähm, alle Menstruierenden unter uns betrifft, nämlich Periodenprodukte. Ich finde das generell unterwegs immer so 'n etwas schwieriges Thema, weil, ähm, je nachdem auch, wie stark die Menstruation ausgeprägt is, gibt's Produkte, die einfach besser und weniger gut funktionieren. Also generell habt ihr ja jetzt auch schon mitbekommen, bin ich immer dafür, Dinge zu nutzen, die keine Wegwerfprodukte sind. Ähm, es gibt verschiedene Periodenprodukte, die dieses Kriterium erfüllen. Das sind zum einen diese Menstru cups, die man, also das sind so Silikongefäße quasi, die man halt einführt und die fangen dann, ähm, das Periodenblut auf, werden dann ausgewaschen und einfach wieder eingesetzt.

Fand ich super charmant, hab das auch ausprobiert, weil grade wenn man im Sommer zum Baden gehen möchte, dann is ja Tampon immer auch so 'n, so 'n Thema, was gesundheitlich nicht unbedingt bedenkenlos, äh, is. Und wenn man dann in irgend 'nen See geht und dann hängt da das Wasser drin, also ich, ich find's schwierig. Ich bin allerdings mit den Cups überhaupt nicht klargekommen. Also das war, ähm, ich möcht jetzt hier in unserem Podcast nicht ins Detail gehen, aber es war wirklich 'n absoluter Reinfall für mich. Ich weiß aber, dass es für viele Frauen sehr gut funktioniert, unter anderem auch die Kolleginnen, von denen ich das empfohlen bekommen habe. Das is also 'n, 'n sehr gutes, ähm, 'ne sehr gute Alternative zu Tampons, weil man ja auch beim Camping noch mehr das Problem hat, wo man das Zeug immer entsorgt.

Also wir wissen alle, wenn man dann so im Camper unterwegs is, dann soll das ja nicht in die Toilette und kommt das in irgend 'nen Abfalleimer und man hat vielleicht nicht sofort die Möglichkeit zu entsorgen und dann fängt es bei Hitze halt an zu riechen. Und da find ich eigentlich so 'ne Lösung zum Auswaschen sehr, sehr gut. Ähm, man muss halt auch da wirklich auf die Hygiene achten, damit man nicht irgendwie, äh, mit schmutzigen Fingerchen sich das wieder einsetzt, was beim Camping, je nachdem, wie man das macht, halt auch mal vorkommen kann, weil man ja auch nicht immer die Möglichkeit hat, sich überall sofort super die Hände zu waschen. Also das is für mich so 'ne totale Abwägungssache und, ähm, auch 'ne Sache des Ausprobierens. Was ich gut finde, sind waschbare, äh, Periodenslips.

Die, ähm, muss man dann natürlich relativ zügig auch waschen, aber die trocknen sogar relativ schnell. Das hab ich ausprobiert. Und die haben auch meistens so 'ne, so 'n, 'n antibakteriellen, ähm, Ein..., so 'ne antibakterielle Einlage oder 'nen antibakteriellen Stoff. Und das sind also Produ-Produkte, die könnt ich wirklich empfehlen, wenn man jetzt eben nicht übermäßig starke Blutungen hat. Also so vielleicht zum Ausprobieren für euch als Ideen, wenn ihr da Interesse habt. Das wären so die zwei Punkte, wo ich sagen würde, da könntet ihr mal gucken, wie's funktioniert für euch.

Ja, kommen wir zum Wäschewaschen. Ich glaub, den Körper haben wir jetzt so weit abgehandelt. Ähm, hier wäre mein erster Tipp, weil ich's grade auch wieder bestellt habe, weil ich das in Portugal nicht bekomme und mitnehme. Ähm, tatsächlich fürs Waschen in der Waschmaschine, ähm, nutzen wir so, ähm, Waschmittelblätter. Ich weiß gar nicht, wie der Fachbegriff dafür ist. Das sind letzten Endes wie so 'ne, so 'ne Art Papierblättchen. Ähm, die haben, was haben die? A5, A6, denk ich mal so. Und die sind quasi mit dem Waschmittel getränkt und die gibt man mit in die Wäsche, kann man auch zerreißen, kann also auch nur 'n Teil nehmen, wenn man eben nur 'n bisschen Wäsche wäscht. Äh, so generell so 'n Blättchen für eine gefüllte Maschine und, äh, die lösen sich auf.

Das ist Zellulose. Das heißt, das geht einfach im, im, ne, im, im Waschwasser mit, mit auf. Und, ähm, das hat 'n großen Vorteil, dass ich eben keine Verpackung habe. Wir haben keinen Kunststoff und wir haben auch, ähm, nur 'ne Pappverpackung außen rum und die Dinger sind halt super leicht, super, super kompakt und lassen sich halt perfekt transportieren. Kann ich also schön mit unterwegs oder, äh, quasi mit auf Reisen nehmen. Das ist tatsächlich so die, das Mittel unserer Wahl. Davor hatten wir, bis ich das entdeckt habe, Tabs dabei, weil die halt auch relativ kompakt waren. Das wär jetzt auch so meine Empfehlung, weil diese beiden sozusagen Waschmittelarten kann man recht gut transportieren und sie haben auch gleichzeitig noch den Vorteil, dass sie wenig Verpackungsmaterialien mit dabei haben.

Darf ich mal fragen, welche Marke ihr da nehmt? Weil ich hab jetzt auch zum ersten Mal welche gekauft, die sind aber leider noch in Plastik verpackt, und zwar die, glaub ich, Dr. Beckmann heißen die.

Ich kann mal grade, also ich, ich oute mich mal wieder als Amazon-Fan, ähm, weil ich hab's-

Oh nein, doch nicht in 'ner Nachhaltigkeitsfolge.

Ich, mir, mir ist die Ambivalenz dessen völlig bewusst. Ähm, es ist aber, also ich hätte tatsächlich beim Hersteller bestellen können. Das Problem war, dass der, äh, halt einfach längere Lieferzeiten hat und das hat halt wieder nicht hingehauen. Also aktuell kauf ich die von Kuno und wir haben aber auch schon mal, wir können das auch gerne mal in den, in den Show Notes verlinken. Wir haben aber auch schon Produkte von Bluu verwendet, B-L-U-U, glaub ich, geschrieben. Die gab es allerdings diesmal auch nur mit sehr langem Versand und, ähm, das sind, glaub ich, immer 20 oder 40 Stück pro Verpackung. Ähm, und wie gesagt, kann ich in den, in den Show Notes verwenden und, äh, die kommen halt in so 'ne Pappverpackung einfach daher relativ unscheinbar und, ähm, sind, ja, also ist das, was wir immer haben. Äh, und die gibt's auch entweder geruchsneutral oder auch ich glaube, die Kuno gab's mit so 'ner Alpenfrische Geruch, wenn man das möchte.

Ähm, wir haben jetzt, äh, aber wieder die, nee, die Bluu gab's in Alpenfrische, die Kuno sind neutral, die haben wir jetzt auch wieder bestellt. Und wir nutzen's auch für zu Hause für die Waschmaschine ganz normal, weil's halt einfach weniger Müll hat und auch sehr praktisch vom Handling ist. Du musst nicht irgendwie mit 'ner Dosierkugel rummähen und Pulver abmessen und hast du nicht gesehen, ein Blättchen rein und, äh, los geht die Wäsche.

Find ich auch super nützlich, wenn man die Wäsche irgendwie transportieren muss. Also wir gehen ja entweder dann auf 'n Campingplatz waschen oder in Waschsalon und dann ist es manchmal nervig, wenn man da die ganze, ähm, das ganze Flüssigwaschpulver, die wie viel Liter das auch immer sind, da immer mitschleppen muss. Und bei den Blättern, die hab ich jetzt ja auch erst vor Kurzem für uns entdeckt, da nimmst du halt einfach die Menge mit, die, die du an Waschladungen planst zu waschen und, ähm, ja, wiegt halt einfach nix, ne. Und ansonsten, ja, was du schon gesagt hattest, halt auch Tabs, das wär auch meine Empfehlung gewesen. Auch hier wieder verhältnismäßig leicht, weniger Zuladung und platzsparend. Oder dann das klassische Pulver, da kann man ja auch 'ne kleinere Menge sich irgendwo abfüllen.

Und da hab ich mal noch mal 'n bisschen nachgeguckt, weil wir das eigentlich jetzt nicht mehr verwenden. Ähm, aber die Marken, die bei Waschmitteln von, ähm, Ökotest und Utopia, das ist so 'ne Nachhaltigkeitsseite, ganz gut bewertet wurden, sind eben, äh, Produkte mit, also entweder ohne oder mit ganz wenig Tensiden, Duftstoffen und Mikroplastik und da waren genannt SoNet, AlmaWin, Hess Natur und Ecover oder Ecover. Ich weiß nicht genau, wie es, ob das Englisch oder Französisch gesprochen wird. Da würd ich euch den Link zu Utopia auch noch mal in den Show Notes, ähm, hinterlegen. Dann könnt ihr euch den Artikel selber mal durchlesen. Ja, und ansonsten, was haben wir bei Wäsche noch? Na klar, das, was man zu Hause auch macht, die Wäsche halt bei einigermaßen schönem Wetter aufhängen, statt die in den Trockner zu packen.

Das ist auf jeden Fall auch nachhaltiger. Und da gibt's ja ganz tolle Wäscheleinen auch für Camper oder ihr nehmt halt einfach 'n Stück, äh, Fallschirmleine oder Ähnliches. Können wir euch auch noch mal ein, zwei Produkte in den Show Notes empfehlen.

Ja, und 'ne, 'ne Kernseife zum Beispiel oder 'ne, 'ne Wäschesseife für die Handwäsche ist auch 'ne sinnvolle Geschichte, die halt eben auch mit relativ wenig Verpackungsmaterial, äh, daherkommt und auch relativ wenige Stoffe enthält, ähm, wenn's dann die Handwäsche sein soll.

Da haben wir übrigens 'ne ganz tolle Seife mal schon vor zwei, drei Jahren muss das gewesen sein, zum Testen bekommen, und zwar die von Savion. Das ist so 'ne Naturseifen, ähm, so 'n Naturseifenhersteller. Da gibt's alles Mögliche, also Wäschesseife, äh, Soleseife, also mit, mit Salz, dann verschiedene, ähm, auch Fellseifen zum Beispiel für Tiere. Äh, da könnt ihr euch auch mal in dem Onlineshop umgucken. Das lohnt sich auf jeden Fall, ist aber auch 'n bisschen teuer. Also Kernseife tut's im Grunde auch.

Ja, ansonsten wenn wir beim Waschen und Putzen sind, können wir noch mal kurz gucken, wie man denn Dinge reinigen kann. Also sprich, äh, was weiß ich, das Waschbecken oder die Toilette oder auch den, den Ausguss. Und da sind wir tatsächlich mittlerweile auch immer mehr zu, äh, 'ner Sammlung an Stoffen gekommen, nämlich was bei uns eigentlich immer im Wohnmobil dabei ist und auch im Haushalt zu finden ist, ist eigentlich immer 'ne Flasche Essigreiniger. Also nee, kein Essigreiniger, sondern Essigessenz. So rum. Ähm, dann Natron als Pulver, ähm, Zitrone sowie Zitronensäure. Bei uns ist Zitronensäure. Die hab ich auch mal im Kilopaket gekauft, ähm, weil die halt einfach damit relativ vergiebig ist und, äh, da kann man ganz gut, äh, Dinge sauber machen. Also man kann zum Beispiel auch 'n, 'n Abfluss, der verstopft ist, da ganz gut wieder reinigen.

Grade, also vielleicht das ist noch 'n wichtiger Punkt: Wenn ihr anfangt, Seife zu benutzen, auch privat zu Hause, ähm, dann wird es dazu führen, dass euer Siphon sich unter Umständen ab und zu 'n bisschen zusetzt, ähm, weil einfach von der Seife halt 'n bisschen mehr Reste übrig bleiben. Das kommt 'n bisschen auf die Seifenart an, im Gegensatz zu den ganzen Flüssigseifen und was da alles ist. Da sind so viel Kram drin, dass das nicht passiert und demzufolge, ähm, kann euch da zum Beispiel Natron helfen. Also was man dann machen kann alle paar Wochen, äh, um den Siphon wieder zu reinigen, dass man einfach 'n bisschen Natron reinschüttet, also dann, äh, Essig drüberpackt, das Ganze einwirken lässt und wenn das dann 'ne ganze Weile eingewirkt hat, einfach mit heißem Wasser nachspült. Da kriegt man die Seifenreste ziemlich gut wieder entfernt. Und, ähm, ansonsten auch um Kalk zu entfernen, sind zum Beispiel Zitronensäure und genauso Natron, aber auch Essig, ähm, gute Gefährten, die man da entsprechend nutzen kann.

Ja, dem hab ich eigentlich jetzt fast nix hinzuzufügen, weil wir das ganz genauso machen. Ähm, außer vielleicht noch der Hinweis: Ihr solltet natürlich gucken, welche, ähm, Oberflächen und Armaturen was vertragen, ne. Also es gibt auch zum Beispiel Dichtungen, die können bisschen, äh, zickig auf, auf Säuren reagieren, also sprich auf Essig- oder Zitronensäure oder auch gewisse Metalle. Da vielleicht einfach mal vorsichtig austesten. Nicht dass ihr irgendwas kaputt macht damit, aber ansonsten, ähm, schließ ich mich da komplett, äh, dem Sebastian an. Das ist bei uns eigentlich auch im normalen Haushalt mittlerweile der absolute Standard, dass wir mehr oder weniger alles entweder mit 'nem, mit 'nem, ähm, Spülmittel, also Spülseife oder auch, es gibt auch so 'ne, ähm, so 'ne Badseife.

Ich weiß nicht genau, was da der Unterschied ist. Also fett- und kalklösend sind die beide. Äh, erst mal reinigen oder eben dann bei, bei härteren Verkalkungen auch so was wie Wasserkocher oder so einfach Zitronensäure rein, fertig. Und bei Oberflächen, die 'n bisschen anfälliger sind oder, ähm, zum Beispiel wenn der Gasherd im Camper irgendwie von Fett verspritzt ist, was ja häufig vorkommt oder auch der Grill, dann kann man da sehr gut auch mit effektiven Mikroorganismen arbeiten. Das hab ich vor vielen, vielen Jahren mal zufällig entdeckt. Da, das muss, ach Gott, 15, 20 Jahre auch schon her sein. Und zwar weil ich mich mit dem Thema beschäftigt hab. Ich hatte, ähm, Kopfhautprobleme und bin dann auf dieses Thema gestoßen, weil ich da eben noch nicht auf Naturkosmetik umgestiegen war.

Also kann man auch auf der Haut nutzen, aber ich nutz die nicht auf der Haut, das find ich irgendwie 'n bisschen unangenehm, sondern eben zur Reinigung. Die kann man entweder im, ähm, ja, im Handel ganz normal kaufen. Im, das sind dann so spezialisierte Onlineshops in der Regel, die sich entweder mit Gärtnern oder eben mit so Naturdingen beschäftigen. Sind normalerweise Flaschen von, ich schätz mal, so einem Liter, müsste ich jetzt nachgucken, steht im Bad. Oder man kann die dann auch in so, in so landwirtschaftlichen Größen, so wie fünf Liter oder so kaufen. Je nachdem, wie viel man da eben verbraucht. Sollte man aber nicht zu viel auf Vorrat kaufen, weil dadurch, dass das lebende Organismen sind, ähm, halten die natürlich nicht ewig, ne.

Die, irgendwann sterben die ab. Wir haben die auch 'ne Zeit lang, äh, so wie wir sie da gekauft haben, also ohne Duftstoffe, ohne alles für die Toilette benutzt. Das funktioniert auch ganz gut. Sind dann aber wieder auf Aviva umgestiegen und auf Amovit, was ich ja in der letzten Folge für, für die Toilette als Sanitärzusätze empfohlen habe. Für die Küchenreinigung zum Beispiel ist es so, dass man das einfach aufsprüht. Wir füllen das dann in so Sprühflaschen um und dann lassen wir das aufm Gasherd einfach mal, mein Gott, 'ne halbe Stunde, Stunde einwirken und dann neh-- kann man das mit 'nem feuchten Tuch relativ einfach abnehmen und meistens kommt dann auch das ganze Fett mit weg. Manchmal muss man noch mal 'n bisschen, äh, nachreiben oder, ähm, bei hartnäckigeren, also eingebrannten Stellen zum Beispiel kommt dann wieder halt hier de, das gute Natron zum Einsatz.

Da würd ich euch aber aufm Gasherd vor warnen: Wenn ihr da Natron einsetzt, dann bitte verflüssigt es vorher, weil wenn ihr dieses Pulver draufstreut und es dann einfach abwischt, dann kann das Kratzer auf der, ähm, Oberfläche des Herdes verursachen. Also das ist so unsere Kombination und die Mikroorganismen, die würd ich euch auch noch mal in den Show Notes verlinken. Das ist ein Shop, da k..., also da kriegt man die relativ günstig im Gegensatz zu anderen Shops, weil das einfach, äh, ja, das ist so 'ne Firma, 'ne ganz kleine Firma, die stellen die halt wirklich selber her. Kann man im Grunde auch selber sich ansetzen, ist aber 'n bisschen Arbeit damit verbunden.

Vielleicht noch eine wichtige Warnung an der Stelle: Wenn ihr mit den Natursachen hantiert, äh, mixt auf keinen Fall irgendwelche Zitronen und, also Zitronensäure- und Essigprodukte mit Chlorreinigern. Dabei kann tatsächlich Chlorgas entstehen. Das ist, äh, gefährlich, giftig, äh, und, äh, kann Verätzungen, äh, herbeirufen. Und wenn ihr mit Zitronensäure arbeitet, dann die bitte auch nur mit kalten Wasser runterspülen, nicht mit heißem Wasser, ähm, denn auch hier können sich eben grade in Verbindung wieder mit dem Kalzium bestimmte Dinge entfernen, die zum einen Best Case einfach nur schlecht entfernbar sind. Also tatsächlich nehm ich zur Abflussreinigung Natron und Essig. Das hat sich als sehr gut bewiesen oder, äh, doch bewiesen und, äh, mit heißem Wasser runterspülen, das funktioniert bei Zitronensäure, wie gesagt, dann wieder nur kaltes Wasser verwenden.

Also da ist durchaus sinnvoll, sich auch noch 'n bisschen schlau zu machen, zusätzlich zu den Warnungen, die wir grade gesagt haben. Und es gibt auch ganze Bücher, die sich tatsächlich nur mit diesen Stoffen auseinandersetzen, die dann zeigen, wie man auch Zahnpasta selber herstellen kann, Deo selber herstellen kann, verschiedene Reinigungsmittel herstellen kann. Da können wir ja mal das Buch verlinken. Ich glaube, wir haben das auch beide selber. Ähm, und, äh, das hat tatsächlich auch 'ne ganze Menge Umdenken bei uns, äh, auch im Haushalt gebracht, dass wir an vielen Stellen einfach mit diesen Mitteln, ähm, Dinge, Reinigungsmittel, Zahnpasta und so weiter selber herstellen. Manchmal, äh, nutzen wir dann auch wieder andere Produkte, wie zum Beispiel bei den, bei den Zahntabs. Ähm, aber das ist, glaub ich, noch mal 'n, 'n guter Hinweis, dieses Buch, wer sich damit beschäftigen will. Das ist auch gar nicht nur fürs Camping spannend, sondern kann tatsächlich auch zu Hause ganz normal eingesetzt werden.

Du meinst das von Smarticular?

Genau, mir fällt grad der, der Titel nicht ein.

Ja, da gibt's verschiedene Bücher, da ganz tolle auch zur Lebensmittelreste Verwertung und so weiter. Da können wir euch ja mal 'n paar in die Show Notes packen, denn auch Lebensmittel, ähm, kommen wir ja auch gleich zu, spielen 'ne wichtige Rolle beim Thema Nachhaltigkeit.

Ich mein jetzt aber tatsächlich das mit Essig, Natron, Zitronensäure und so weiter. Das waren so vier, fünf Produkte, wo's, wo's darum ging, was man alles damit anstellen kann. Aber da hast du grade schon 'n schönes Stichwort gesagt. Äh, kommen wir doch zu unserem Lieblingsthema, das Essen und die Campingküche und, und gucken mal, was wir da so an, an Gedanken haben. Also eine Sache ist natürlich das regionale Einkaufen, was, äh, ganz viele Aspekte hat. Äh, zum einen hat's eben den Vorteil, dass die regionalen Produkte nicht irgendwo weit hertransportiert werden mussten, dass regionale Produkte eben auch nur dann ja verkauft werden, wenn sie grade angebaut werden. Das heißt, sie müssen auch nicht in irgendwelchen Gewächshäusern mit 'n Haufen Dünger, mm, entstehen. Also es kann natürlich sein, dass die Produkte dann trotzdem regional verkauft werden, wenn sie aus 'm Gewächshaus kommen.

Das kann man jetzt erst mal da nicht ausschließen, aber generell ist das 'ne gute Geschichte. Und was dabei das wirklich Spannende ist, wenn man ja auch zum Campen unterwegs ist, dass man Land und Leute kennenlernt. Also für uns war so'n Marktbesuch immer sehr, sehr spannend. Der ist natürlich auch 'n ganzes Stück weit aufregend, wenn man in einem fremdsprachigen Land ist und vielleicht die Sprache nicht spricht. Also an sich die Dinge zu bekommen, ist kein Problem, weil man kann ja draufzeigen. Man sieht ja, was man hat, man kann draufzeigen und, äh, mit der Bezahlung wird man sich auch schon irgendwie einig. Im Zweifel hält man halt 'n Geldschein hin und dann bekommt man das Restgeld zurück. Aber wir haben schon die lustigsten Menschen dabei getroffen. Ähm, und wenn die Leute da, ne, und wenn man dann auch noch so'n bisschen die, die Basics wie bitte, danke, hallo, guten Tag, äh, spricht, dann ist das kein Garant dafür, dass man dann nicht auf der Landessprache weiter, äh, angesprochen wird.

Aber da kann man ja dann sagen, äh, sorry, sprech ich nicht und, ähm, dann wird's halt kein tiefsinniges Gespräch. Aber wir haben's immer wieder erlebt, dass Leute dann Englisch gesprochen haben oder sogar Deutsch gesprochen haben, weil sie 20 Jahre in Deutschland gelebt haben. Und also das ist tatsächlich immer spannend. Und was ein anderer Punkt ist, wenn's keinen lokalen Markt gibt, find ich auch tatsächlich immer die lokalen Supermärkte sehr spannend. Da kann man natürlich jetzt auch gucken, dass man kleinere nimmt, nicht die großen Ketten. Lässt sich nicht immer vermeiden, aber auch da findet man oft ganz viele Produkte aus der Region und ganz viele Produkte, die man vielleicht auch zu Hause nicht kennt und das erweitert ja auch immer den Horizont. Also das ist jetzt gar nicht so sehr die Nachhaltigkeit als auch wieder der, wie soll ich sagen, der Entdeckergeist, der so'n bisschen dann bei mir immer mitspielt.

Also wenn Sebastian und ich zusammen unterwegs einkaufen sind, dann eskaliert das immer völlig. Also unter 200 Euro oder 250 gehen wir da meistens nicht nach Hause. Das müsst ihr bitte nicht machen. Auch das ist nicht immer nachhaltig. Aber wir sind da einfach beide immer so gierig auf die ganzen lokalen Spezialitäten.

Ja, und wir kochen dann halt auch gerne, ne, und probieren Dinge aus und, ähm, deswegen sind dann die Rechnungen auch mal 'n bisschen höher. Ähm, ja, ne, nicht unbedingt, na ja, es ist weder nachhaltig noch nicht nachhaltig, aber wir versuchen halt auch, wenn's geht, irgendwie die regionalen Sachen einzukaufen.

Ja, wir gehen schon, wir gehen schon auch in kleine Läden dann, ne. Das sind ja nicht immer so Supermarktketten und wir ha..., wir kochen dann natürlich auch für mindestens vier Leute. Also von daher, ähm, von daher ist es, geht es dann vielleicht wieder in 'ne halbwegs erträgliche Relation. Aber was wir halt viel machen, ist dann wirklich auch hinzugehen an die Theken, zum Bäcker oder auch an der Metzgerei, das und dann zu fragen: „Was, was könnt ihr denn empfehlen? Was sind denn eure lokalen Spezialitäten?" Und dann freuen sich die Leute auch immer mega drüber. Und ja, ansonsten klar wäre vegan und bio am nachhaltigsten, ähm, und das Ganze dann noch regional. Aber wir wissen natürlich auch und wir sind da selber ja auch nicht so konsequent, dass es nicht unbedingt unterwegs immer so umsetzbar ist, auch nicht jedermanns Sache ist.

Wir kennen Leute, die das sehr, sehr konsequent umsetzen und es gut schaffen. Wir selber jetzt nicht so, aber das wär natürlich die, die optimale Lösung.

Ansonsten beim Thema Geschirr, also was wir auf keinen Fall benutzen, sind tatsächlich Einweggeschirre, Einwegbestecke und Einweggrills. Da, also beim Geschirr sowieso, das kann man einfach abwaschen. Ähm, da, ähm, Nele hat da jetzt auch viel vorbereitet, welches, welches Geschirr irgendwie nachhaltiger ist und welches nicht. Wahrscheinlich ist am nachhaltigsten das, was ihr von zu Hause grade mitnehmt. Ähm, es sei denn, es geht kaputt, dann ist es nicht so nachhaltig. Aber warum sag ich das? Weil man natürlich zu Hause meistens irgendwie das, das Porzellan beziehungsweise Keramikgeschirr hat und wenn man da nicht aufpasst, äh, beim, beim Transportieren und das so'n bisschen, äh, sozusagen abdämpft, dann geht eben Gefahr, dass da auch mal was kaputtgeht. Aber, ähm, generell ist das wahrscheinlich 'ne nachhaltige Geschichte.

Ansonsten ist erst mal grundlegend alles, was aus Kunststoff ist, nicht so nachhaltig wie alles, was aus, ähm, na ja, ist Porzellan jetzt nachhaltiger? Ja, es ist, lässt sich wahrscheinlich einfacher recyceln als der Kunststoff, ähm, genauso wie die, wie die Edelstahlgeschirre. Sie haben natürlich aber auch alle ihre Vor- und Nachteile, ne, wie Gewicht, ähm, Preis und so weiter.

Also ich, ich hab mich lange mit dem Thema Geschirr beschäftigt und hab irgendwie so für mich festgestellt, dass es echt schwierig ist, da 'ne wirklich nachhaltige, langlebige und gesundheitsförderliche Lösung zu finden. Denn wir haben ja, ähm, das Thema Bambus, haben wir ja auch schon öfter mal drüber gesprochen und auch drüber geschrieben, dass, ähm, dieses sogenannte Bambusgeschirr äußerst umstritten ist und ich glaub auch mittlerweile in der EU nicht mehr verkauft werden darf. Oder hast du da neue Erkenntnisse?

Es wird nicht mehr verkauft. Ob's jetzt 'n Verbot gab oder nur irgendwas im Raum schwebt, weiß ich nicht. Aber am Ende des Tages, also wir haben das eigentlich als 'ne coole Geschichte empfunden, bis wir uns dann damit näher beschäftigt haben und festgestellt haben, da ist zwar irgendwie sind da 'n paar Bambusfasern drinnen und deswegen heißt es Bambusgeschirr, aber am Ende des Tages war's eben sehr viel Melamin und andere, ähm, äh, Kunststoffharzverbindungen und die zum Teil tatsächlich auch so minderwertiger Qualität waren, dass wenn du heiße Dinge eingefüllt hast, also auf 'n Teller was Heißes gepackt hast oder in 'ne Tasse heißes Getränk eingefüllt hast, dann war eben die Gefahr, dass da eben, äh, Stoffe ausgeschwemmt wurden und dann eben in Lebensmitteln waren so.

Ja, genau das, genau das Gleiche bei, bei Melamin ja, also als, als reinem, bei reinem Melamingeschirr ja auch. Das soll man ja auch nich mit, ähm, Lebensmitteln von über 70 Grad in Verbindung bringen. Das, sonst können Schadstoffe austreten. Zwischenzeitlich gab's dann mal 'n Bambusgeschirr, was angeblich komplett ohne Melaminharze auskam. Das gibt's aber schon lange nicht mehr. Wahrscheinlich war das 'n falsches Werbeversprechen. Und dann hat, äh, gab's auch mal was aus Maisstärke, hab ich auch schon ewig nicht mehr gesehen. Also wir sind jetzt, ähm, immer noch momentan bei unserem uralten Melamingeschirr, weil das, also ich-- irgendwie red ich mir ein, dass wir das jetzt seit acht Jahren benutzen und, ähm, was jetzt noch nicht ausgetreten ist an Schadstoffen, das wird jetzt wahrscheinlich auch nicht mehr austreten.

Und am nachhaltigsten ist natürlich immer das, was man nicht neu kauft, sondern, äh, und wegschmeißt, sondern weiterverwertet. Wir versuchen's jetzt aber mal mit, ähm, Porzellantellern und Kristallgläsern von der Firma Silvi. Die haben wir schon bestellt. Das sind ja diese, ähm, diese, ist ja diese, dieses Geschirr mit den Magneten drin, ähm, weil ich eigentlich am liebsten von Porzellan esse, ähm, und weil jetzt die, die alten Teller wirklich langsam übern Jordan gehen. Die sind auch absolut zerkratzt mittlerweile schon und 'n paar sind uns auch schon runtergefallen. Die gehen auch direkt kaputt immer. Was man auch noch nehmen kann, ist BPA-freies Edelstahl. Das, äh, kann ich nicht benutzen, weil wenn man das, wenn man darauf irgendwas schneidet, dann kratzt das ganz unangenehm und das Geräusch kann ich einfach nicht ertragen.

Aber zum, ähm, für Tassen zum Beispiel hab ich sehr gerne Edelstahl. Und Emaille mag ich auch sehr gerne. Das erinnert mich immer so an meine Großeltern. Das ist aber halt sehr schlagempfindlich und wenn dann die Emaille-, ähm, Beschichtung abplatzt, dann können da auch wieder Schadstoffe austreten. Also es ist alles, was Geschirr angeht, nicht so ganz einfach. Wenn ihr aber zum Beispiel einfach euer gutes altes Porzellan- oder Keramikgeschirr von zu Hause mitnehmt, dann müsst ihr das natürlich gut sichern. Darüber haben wir, glaub ich, auch schon mal im Podcast gesprochen. Da würd ich euch entweder die Folge oder unseren entsprechenden Artikel dazu noch mal verlinken. Ähm, da findet ihr dann 'n paar Möglichkeiten, wie ihr das, ähm, so in die Schränke packt, dass es halt während der Fahrt nicht klappert und auch nicht kaputtgeht.

Im Prinzip auch bei Tellern grade kann man halt einfach so Filzstückchen dazwischen legen. Die gibt's natürlich wunderbar als Stern geschnitten oder man macht sich da auch selber was. Filz ist ja auch, je nachdem wie hergestellt ist, ein Naturprodukt und, äh, das dämpft eben das Ganze ab und, und lässt die nicht kaputtgehen. Ähm, und genau für alle anderen Sachen haben wir 'ne eigene Folge Geschirr, Transport und, und Sicherung. Die könnt ihr euch einfach mal anhören. Äh, da haben wir relativ viel zu gesagt. Dann bleibt letzten Endes noch so 'n bisschen das Thema: Was trinke ich? Was, was ist mit dem Wasser? Trinke ich das Wasser aus meinem Wohnmobil oder aus meinem, äh, Camping-, äh, Fahrzeugtank generell oder kann ich's nicht trinken? Kann ich Leitungswasser trinken oder nicht trinken? Ich möchte da gar keine Empfehlung geben, was ihr tun sollt, sondern ich möchte tatsächlich einmal sagen, wie wir es tun und warum.

Und dann könnt ihr für euch selber entscheiden, was für euch der richtige Weg ist. Und ich hab auch so ein, zwei Sachen noch, die wir im Laufe der Jahre für uns benutzt haben. Also generell: Das Wasser aus dem Tank haben wir bei unseren Fahrzeugen, nachdem wir sie übernommen haben und es einmal das ganze Wassersystem gereinigt haben, auch getrunken ohne irgendwelche gesundheitlichen Probleme. Wenn wir dann irgendwann den Fall hatten, dass das Fahrzeug ein, zwei Monate irgendwo stand und wir das nicht ablassen konnten, nicht reinigen konnten, dann haben wir aufgehört, das Wasser aus dem Tank zu trinken und haben uns quasi so 'n großen Wasserballon irgendwo mal gekauft oder so 'n Kanister genommen und haben den einfach lokal am Wasserhahn auf 'm Campingplatz aufgefüllt. Auch das ohne noch mal extra Filter, ohne irgendwas und nie mit Problemen.

Das Einzige, was man in Spanien und Portugal immer mal hatte, ist, dass relativ viel Chlorgeschmack oder Chlorgeruch oder es, ich glaub, es ist gar nicht Chlor, sondern irgend 'n anderer Stoff im Wasser war. Ähm, dazu lässt man das Wasser einfach kurz mit offenem Deckel 'n paar Minuten in der Sonne stehen und dann ist es ziemlich schnell verflogen und dann kann man's auch trinken. Wir haben zwischendrin auch mal experimentiert. Wir hatten so Trinkflaschen mit 'nem, ähm, Aktivkohlefilter drin, also wo man direkt beim Trinken quasi das Wasser noch mal durch, äh, Aktivkohle gefiltert hat. Das hat diese Stoffe auch rausgenommen. Das war uns aber irgendwann zu nervig und dann musste man die Filter ständig tauschen. Ähm, und wir haben tatsächlich sechs Jahre lang jegliches Leitungswasser getrunken, außer wir hatten irgendwie, ähm, da tatsächlich einen Hahn, der, äh, direkt neben der Toilette war.

Das haben wir tatsächlich nicht benutzt, ne, an neben der Toilettenentsorgung. Aber solange es irgendwelche Wasserhähne waren, Hähne waren, haben wir das immer getrunken und tatsächlich keine gesundheitlichen Probleme davongetragen. Das ist aber unsere Welt und das sind unsere Mägen, die nicht super robust sind, aber glaube ich halt so Durchschnittsmägen sind. Ihr könnt und müsst das selber für euch entscheiden. Und was wir immer noch dabei hatten, ist so 'ne halbe bis ein Liter Trinkflasche für jeden, ähm, die man quasi dann einfach hat, weil's praktischer ist, als immer diese großen Ballons, äh, zu haben. Aus denen kannst du nicht schlau trinken und mit kleinen Gläsern war wieder zu wenig. Deswegen hatten wir halt immer jeder eine Trinkflasche, die man dann auch mitnehmen konnte, wenn man irgendwo hingegangen ist, sodass man also immer quasi so sein persönliches Wasser dabei hatte.

Das ist so, wie wir's gehandhabt haben und damit über Jahre auch, äh, dauerhaft sozusagen im Wohnmobil unterwegs waren. Und vielleicht noch der letzte abschließende Punkt: Ich hab ja grade gesagt, wenn wir frisch gereinigt hatten, dann haben wir auch das Wasser aus 'm Tank getrunken. Das ist 'n ganz wichtiger Punkt. Wir haben das Fahrzeug aber auch 24/7 bewohnt. Das bedeutet, es war immer Bewegung im Wassertank drin und wenn die nicht mehr gegeben war, dann haben wir's nicht mehr getrunken. Das möcht ich noch mal als Warnung mitgeben, weil das kann eben für 'n Campingfahrzeug, was nur zum Urlaub benutzt wird, gelten, dass das Wasser lange steht und dann würd ich's definitiv auch nicht mehr trinken, ohne dass ich das ganze System einmal reinige.

Ja, oder dass sich halt eben irgendwie durch die Feuchtigkeit, die zurückbleibt, dann so 'n Biofilm oder Algen bilden. Ähm, ich mach's ganz kurz zum Thema Wasser. Äh, wir machen's komplett anders, ähm, weil wir beide von frühester Kindheit durch Halil Leben in Mexiko und ich Leben auf Reisen mit meinen Eltern in Afrika und sonst wo so was von drauf getrimmt sind, kein Wasser aus der Leitung zu trinken, wenn man die Quelle nicht wirklich kennt, dass wir tatsächlich, ähm, völlig unnachhaltig uns, ähm, unterwegs die großen Gebinde aus 'm Supermarkt holen. Ich bin sicher, dass es nicht nötig wäre. Wir waren aber auch schon in Europa auf Campingplätzen, wo das Wasser nicht nur von fragwürdiger, sondern von ganz schlimmer Qualität war, wo wir Gott sei Dank transparente Flaschen befüllt haben oder Kanister und gesehen haben, dass es irgendwie gelb und mit Schwebstoffen aus der Leitung kam oder einmal rot im Baltikum, also so wie, wie mit Rost.

Ähm, ja.

Das ist gar nichts Schlimmes.

Nee, ist auch nichts Schlimmes.

Sieht nur komisch aus, aber ja.

Aber es widersteht einem wirklich, das dann, das dann so direkt sich hinter die Binde zu klem-, zu klemmen. Ähm, also i-ich würde dir zustimmen, dass man in den meisten Regionen das Wasser mit Sicherheit, zumindest wenn's direkt aus der Leitung kommt und nicht irgendwelche Verschmutzungen an den Anschlüssen da sind, relativ bedenkenlos trinken kann. Ähm, bei uns ist es eher 'ne psychologische Sache, dass wir das nicht so wirklich über uns bringen, wenn wir's jetzt nicht abkochen, zum Beispiel für Tee oder für Kaffee oder Ähnliches. Ähm, aber wenn, wenn man dann schon den Plastikmüll verursacht, dann lieber so acht Liter, ähm, Gebinde als einzelne eins oder 1,5 Liter Flaschen sich zu holen, zumal häufig in den, äh, in anderen Ländern das ja auch nicht, ähm, dann an 'nem Pfandautomaten abgegeben werden kann, das sozusagen das Leergut.

Ich liebäugel immer noch mit dem Thema Wasseraufbereitungsanlage, aber das ist natürlich 'ne Investition, die muss sich auch lohnen und im Moment würde sich die weder von der Nachhaltigkeit noch finanziell für uns in irgendeiner Form rechnen. Von daher, ja, also da bin ich überhaupt nicht nachhaltig unterwegs.

Also vielleicht auch noch mal generellen Gedanke: Das, was ich grade gesagt hab, gilt ausschließlich für Europa und ausschließlich für, äh, ähm, Wasserhähne, die ans öffentliche Wasserleitungsnetz angeschlossen sind. Also achtet auch 'n bisschen auf Beschilderung. Wenn irgendwo steht kein Trinkwasser, würd ich erst mal davon ausgehen, dass es kein Trinkwasser ist. Das kann bedeuten, dass das Wasser aus einer Zisterne kommt. Das kann bedeuten, dass das Wasser aus einem Brunnen kommt. Kann ich dann vielleicht trinken, muss aber nicht sein. Vielleicht ein günstiger Filtertipp, weil das auch etwas ist, was wir hier in Portugal, also nicht hier, wo ich grade bin, sondern in Portugal, wo ich zurzeit grade lebe, bin, ähm, ist so 'n, ähm, Gravitationswasserfilter. Und zwar ist das, sind es letzten Endes zwei große, ähm, Metall-, äh, Eimer, sag ich mal, die aufeinanderstehen und in dem oberen sind quasi zwei Kerzenfilter drin.

Also das sind so längliche, runde Filter, die sind, haben bestimmtes, bestimmten Aufbau. Die filtern also tatsächlich, ähm, alle möglichen Dinge raus, bis hin zu Viren und Bakterien. Und, ähm, da, weil wir haben zum Beispiel auch bei uns eben einen Brunnen. Wir zapfen also das Wasser aus 'm Brunnen und geben das dann einmal durch diesen Filter. Und man, der heißt deswegen Gravitationsfilter, weil eben diese Filterkerzen oben sind. Das hat also 'n oberen Bereich, da füllt man das sozusagen Wasser aus 'm Brunnen rein und dann wird es durch Gravitation, durch diesen Filter gedrückt nach unten und unten kommt eben gefiltertes Wasser raus. Das schmeckt dann nach nix. Ähm, das ist auch der Grund, warum meine Frau das nicht sonderlich mag. Ich hab mich da relativ schnell dran gewöhnt und, äh, das ist auch Wasser, was wir jetzt seit vier Jahren trinken, wo es überhaupt keine Probleme gibt. Und ich hab das und so komm ich drauf, kennengelernt, weil Bekannte von uns das tatsächlich auch im Wohnmobil dabei haben und halt auch sämtliches Wasser dadurch filtern.

Das kann man machen. Ähm, wie gesagt, ich würd jetzt normales Leitungswasser, wenn's aus 'nem öffentlichen Leitung kommt, nicht filtern, weil ich davon ausgehe, dass die, äh, Trinkwasserregeln gut sind. Das schützt mich nicht davor, dass es da mal 'ne Ausnahme gibt. Aber im Normalfall ist Trinkwasser etwas, was sehr, sehr gut kontrolliert wird in Europa und deswegen bin ich da relativ entspannt. Vielleicht bis das erste Mal was passiert, das weiß ich nicht. Aber wie gesagt, man kann mit so 'nem Gravitationsfilter das noch relativ günstig machen. Ähm, es ist nur 'n bisschen Campingfahrzeug das Problem, wenn ihr jeden Tag weiterfahrt, sind die nix für euch, weil das Ding muss halt irgendwo stehen und, äh, muss quasi das Wasser filtern und das ist natürlich mit 'ner Fahrbewegung relativ schwierig. Wenn man aber lange auf einem Fleck steht, dann funktionieren die Dinger sehr, sehr gut.

Ja, wie krieg ich jetzt die, äh, den Bogen zu unserem letzten Themenbereich Wildcamping freistehen? Ja gut, weil da hat man auch keine Wasserversorgung.

Genau und überall da, wo kein Wasserhahn ist.

Genau. Also auch das, was jetzt kommt, soll nicht als erhobener Zeigefinger, ähm, verstanden werden bitte, sondern einfach als Denkanstoß, weil wir Camperinnen und Camper uns auch grade in den letzten Jahren selber, ähm, viel kaputtgemacht haben, was das Thema Wildcamping und Freistehen angeht. Da haben wir einfach noch mal so 'n paar Verhaltenstipps für euch zusammengetragen, damit ihr eben nachhaltig unterwegs seid, aber auch keinen Ärger bekommt mit Ordnungshütern oder Anwohnern oder wer da auch immer so alles unterwegs ist. Ganz wichtig immer und da gucken wir selber wirklich sehr genau drauf, ist, dass man eben nicht sich in Naturschutzgebieten niederlässt.

Also Naturschutzgebiete sind eigentlich in allen Ländern irgendwie durch Schilder an den Wegen gekennzeichnet und da sollte man bitte Auch zugunsten der lokalen Tier- und Pflanzenwelt einfach drauf verzichten, sich da hinzustellen. Das ist für mich 'n ganz wichtiger Punkt und da ist natürlich auch die Situation so, dass da, ähm, am strengsten kontrolliert wird und aus meiner Sicht, so was ich gehört habe, wir waren bisher selber nie betroffen davon, deswegen kann ich's nicht aus eigener Erfahrung sagen, aber da sind auch die Strafen am höchsten. Bei euch in Portugal ja auch, ne? Da, da wird ja auch viel mal geguckt.

Ja, also, es, zum einen hat's den Vorteil durch Corona, dass die, die Regelung sich etwas gelockert hat. Das heißt, man darf jetzt 48 Stunden da, wo's nicht verboten ist, stehen, also grad vor allen Dingen auf Parkplätzen, allerdings eben nicht in Naturschutzgebieten. Ähm, und, äh, man muss dazu wissen, dass eben in Portugal der ganze Küstenabschnitt auch als, als Schutzgebiet gilt. Also das heißt, generell Küste ist im Normalfalle tabu, selbst wenn da ein Parkplatz ist. Aber das ist wie gesagt Spezialregel Portugal. Generell eben da, wo was geschützt wird, hab ich eigentlich mit meinem Campingfahrzeug nichts zu suchen, weil ich damit auf jeden Fall auf, in irgend 'ner Art und Weise immer stören werde, ähm, weil ich da halt nicht hingehöre. Und, ähm, ja, Müll ist halt so 'n Thema, ne. Also wir kennen Camper und auch Wildsteher und Freisteher und haben das auch selber gelebt, dass wir versucht haben, äh, Müll, also den eigenen Müll sowieso mitzunehmen, aber auch eben der fremde Müll, der rumlag, mitzunehmen, also das heißt, müssen aufzuräumen.

Das rechtfertigt nicht, dass man wo steht, wo's nicht erlaubt ist, ähm, aber das ist natürlich 'ne, 'ne sinnvolle Geschichte. Das haben wir tatsächlich immer gemacht, wenn wir irgendwo standen, dass wir halt 'n Mülltüte rausgenommen haben und aufgeräumt haben. Aber generell lasst halt euren Kram nicht liegen, nehmt ihn mit. Und wenn der Mülleimer voll ist, dann schmeißt nicht obendrauf, äh, in der, in der schon, in dem Wissen sozusagen, dass es runterfallen könnte, sondern nehmt's halt grade in der Heckgarage mit bis zur nächsten Mülltonne, die frei ist. Ansonsten das Thema Feuer. Ich weiß, Lagerfeuer machen ist toll, Feuerschale rausstellen, Grill rausstellen, das ist alles super romantisch und toll und gehört für viele absolut dazu. Allerdings ist das Thema Brände halt 'n großes Thema und mittlerweile nicht mehr nur in Portugal und Spanien, sondern mittlerweile auch hier in Deutschland, wenn es richtig kalt ist.

Und ich kann nur eindringlich davor raten, ihr macht euch kein Bild davon, wie schnell so trockenes Gras, so trockene Bäume sich entzünden. Man hat da einfach keine Vorstellung von. Und wenn irgendwie ihr in Spanien, Portugal um die Zeit jetzt, also im Sommer unterwegs seid, dann ist da offenes Feuer tabu und, äh, nicht nur irgendwo, sondern überall. Es sei denn, es ist ein dafür ausgewiesener Platz, wo es erlaubt ist. Und ich seh auch hier immer wieder in Portugal Leute, die jetzt im Sommer unbedingt ihr Lagerfeuer machen müssen. Es ist nur ein Funke, der irgendwie nach oben geht, äh, und, und 'n Grasbüschel zum, äh, Brennen bringt und es gibt jede Menge Feuer jedes Jahr alleine dadurch. Also da möcht ich noch mal eindringlich informieren, dass das wirklich eine gefährliche Sache ist und man das überhaupt nicht abschätzen kann als Mensch an den meisten Stellen, wie gefährlich das ist.

Ja, du ha-, du hattest ja das auch schon oder ihr habt das ja auch schon quasi des Öfteren mehr oder weniger hautnah miterlebt, wie man sich da auch fühlt, wenn auf einmal irgendwo in der Nähe so 'n Feuer ausbricht und man nicht weiß, wie schnell is, kommt es zu uns, wie schnell kommt's zu uns. Und wer sich da mal so 'n bisschen informieren möchte, wie traumatisierend das auch ist, jetzt mal abgesehen davon, was an Natur kaputtgeht, höre sich einfach mal so 'n paar Zeugenberichte ganz aktuell an von Rhodos, wo die Leute ja teilweise nicht mehr wussten, wie sie überhaupt noch da rauskommen sollen.

Ja, und vieles davon kann wirklich vermieden werden. Also es ist nicht, sind nicht, sind nicht Lagerfeuer und Camper die einzigen, ne, definitiv nicht.

Nee.

Es gibt genügend Menschen, die einfach ihre Kippe achtlos wegschmeißen. Ähm, es gibt Menschen, die einfach im, in dieser, äh, Feuersaison mit 'nem Freischneider arbeiten, der 'n Metallblatt hat. Es, euer Auspuff vom Fahrzeug ist super heiß, wenn ihr lange gefahren seid. Wenn ihr damit auf einer trockenen Wiese, äh, euch hinstellt und das ist beim Freistehen auch eine Gefahr, dann kann's sein, dass die Feuer fängt. Ähm, das sind alles so Sachen, die passieren können. Das sind Maschinen, wo das passieren kann und so weiter und so fort, irgend 'n Funkenschlag. Es ist nicht nur das Lagerfeuer. Ähm, und grade das Thema mit dem heißen Auspuff und, und der Wiese, das haben wahrscheinlich die wenigsten auf 'm Schirm. Ich hab das tatsächlich schon erlebt in Portugal, ähm, dass, dass, äh, jemand, äh, das wirklich passiert ist und überhaupt nicht drüber nachgedacht hat und da fast 'n ganzes Hundeschalter abgebrannt wäre.

Also da-das sind ganz viele Dinge, äh, die grade eben beim Freistehen passieren, ja. Auf Campingplätzen ist man da meist vorbereitet und da hab ich vor allen Dingen auch 'ne Löschinfrastruktur. Wenn ihr halt irgendwo im Nirgendwo seid, ist die eben nicht vorhanden. Also habt da einfach 'n bisschen, seid 'n bisschen sorgsam, 'n bisschen umsichtig vor allen Dingen und da, wo's verboten ist, ich weiß, klingt blöd, aber da gibt's auch häufig Gründe, warum das so ist und, ähm, dann ist es manchmal schlau, sich dran zu halten. Es liegt immer an eurem Ermessen, was ihr macht. Nur wie gesagt, sind halt viele Dinge, die wir auf den ersten Blick gar nicht sehen und erkennen können, die da trotzdem schiefgehen können.

Zum Thema Zigarettenkippen noch mal ganz kurz. Ich bin ja selber auch, äh, Raucherin. Ähm, generell Feuer oder nicht, ist es immer 'ne schlechte Idee, Zigarettenkippen einfach wegzuwerfen, weil eine Kippe bis zu 40 Liter Grundwasser verseuchen kann, vergiften kann. Ähm, was super einfach ist und wirklich, ähm, in jede Tasche passt, es, es sind so kleine Taschenaschenbecher. Da muss man auch nicht die teuren kaufen, die dann noch irgendwie so 'n Zigarettenhalter zum Ausklappen haben, sondern da tut's irgendwie so 'ne, ähm, Pastillendose. Manchmal gibt's ja so Pfefferminz- oder Lakritzpastillen oder so in, in so Blechdöschen oder 'ne Pullmollschachtel oder was auch immer.

Ähm, irgendwas, was halt nicht selber entzündlich ist und da kann man super die Zigarette reinpacken. Das haben wir zum Beispiel immer dabei, auch, ähm, auch wenn wir an 'n Strand gehen, ist immer 'n kleiner Taschenaschenbecher dabei. Damit man halt, ähm, dann die Kippen wieder mitnehmen kann und da stinkt dann auch nix, weil wenn man die einfach so zum Beispiel in 'ne Hundekot-Tüte reintut, wenn die aus sind oder in 'ne Plastiktüte oder so und in den Rucksack packt, dann stinkt das halt manchmal ganz widerlich. Und wenn ihr das aber in diese Blechdosen reinpackt, zumindest, ähm, ist es so, dass sich der Geruch dann nicht irgendwie in den, ähm, in den Taschen festsaugt.

Ja, ansonsten die Chemietoilette gehört nicht in die Natur. Wenn ihr eure Notdurft irgendwo in der Scho, Natur hinterlasst, manchmal lässt sich nicht vermeiden, dann guckt halt, dass ihr das vergrabt. Ähm, wir haben's halt auch schon überlegt, dass, äh, oder erlebt, so rum, überlebt haben wir's auch, aber wir haben's schon erlebt, dass wir halt an irgend 'nem auch Freistehplatz waren, wo auch 'n, äh, paar mehr sich gesammelt haben, äh, war so die Weihnachtszeit und dass du dann aber wenn du da 'n bisschen durch die Büsche gelaufen bist, an jeder Stelle halt irgendwelches Klopapier hast liegen sehen.

Mit den entsprechenden, äh, zugehörigen Würsten. Du kannst es ruhig sagen.

Vergrabt's halt wenigstens, dass man, dass es weg ist. Das macht's jetzt nicht so richtig viel besser, wenn das im großen Stile auftritt. Aber wenn das in 'nem kleinen Rahmen ist, ist das immer noch was, wo die Natur mit klarkommt. Aber dann vergrabt halt den Kram wenigstens. Also zum einen ist es unangenehm, wenn man reintritt, zum anderen, wenn man 'n Hund auch noch dabei hat und der den Kram, na ja, ich erspar euch das, ähm, aber, äh, einen, einen wirklichen kleinen Klappspaten da dabei zu haben, wenn man halt Freisteher ist und, und schon keine Toilette dabei hat, ist sicherlich 'ne Geschichte, die man organisieren kann.

Ja, ein Punkt, der mir immer wieder auffällt, nicht nur auf Campingpl..., äh, nicht nur beim Freistehen, sondern auch auf Campingplätzen und vor allem auch gerne mal auf schönen Instagram-Bildern, ist, ähm, dass Menschen Wäscheleinen, Hängematten oder so, so ganz malerisch zwischen Bäume spannen. Und da würde ich halt immer drauf achten und auch darum bitten, dass ihr drauf achtet, dass ihr die Bäume dann entsprechend abpolstert, also mit 'nem Schaumstoff oder mit irgendwelchen Handtüchern oder ähnliches, dass die Rinde halt einfach nicht in Mitleidenschaft gezogen wird und dass man generell so wie's eben geht, nach Möglichkeit keine, ähm, Bäume oder Pflanzen beschädigt. Das heißt, keine Äste abbrechen oder absägen, damit man da irgendwie mit dem Fahrzeug durchkommt oder auch guckt, dass man sich jetzt nicht auf freiliegende Wurzeln stellt mit den Reifen.

Ähm, das find ich 'n total wichtigen Punkt, weil grade beim Freistehen, die Natur war halt auch zuerst da und, ähm, die sollte man auch respektieren und dann nicht auf biegen und brechen, um irgendwie besonders schön zu stehen, halt die Pflanzen, ähm, anpassen, sag ich mal. Also ich, ich erzähl das so ausführlich, weil wir's halt schon öfter beobachtet haben, dass das passiert. Selbst auf Campingplätzen hab ich mal einen gesehen, der, der dann echt irgendwie 'ne Säge auspacken wollte, weil er irgendwie, weil so der Ast zu tief hing für sein Dach und es sind halt so Punkte, die, also gehen halt gar nicht aus meiner Sicht.

Ja, generell einfach, ähm, ich glaub, das hat mal der Geschäftsführer von Bimobil gesagt: versucht halt möglichst, wenn ihr wieder fahrt, nicht mal einen Reifenabdruck zu hinterlassen. Ja, und das bedeutet nichts, nichts rausnehmen, nichts reinbringen, sondern, ähm, wieder verschwinden, als wäre nichts gewesen. Das ist sicherlich 'n guter Punkt. Ähm, auch das Thema, ne, nur weil auf einer Seife biologisch abbaubar steht, heißt das nicht, dass es irgendwie sinnvoll ist oder auch nur ansatzweise okay ist, äh, quasi das Seifenwasser in die Natur zu schütten. Biologisch abbaubar bezieht sich auf 'ne Kläranlage, also auf ein System, was dafür da ist, um, um, um so 'n, so was zu klären. Ähm, es hat nichts damit zu tun, dass ich das einfach in die Natur schütten kann. Seid euch dessen bewusst. Also packt das in euren Abwassertank und entsorgt dann an den entsprechenden Stellen.

Ähm, steht nur da, wo's, äh, erlaubt ist, wo ihr niemanden stört. Denkt auch an die Tiere, auch an die, die ihr vielleicht nicht seht, die ihr damit stört. Also seid halt einfach ein bisschen umsichtig. Das ist sicherlich 'ne wichtige Geschichte. Also ich, in mir schlagen da auch zwei Herzen. Auch ich weiß, wie toll Freistehen ist und auch wir haben das gemacht und mir ist auch klar, dass das, also dass wir ja oft gar nicht sehen, was wir vielleicht da anrichten. Ähm, das soll also hier nicht heißen, macht es nicht. Es soll nur einfach heißen, seid euch dessen bewusst, was ihr da tut, was ihr auch der Natur vielleicht, ähm, antut in Anführungszeichen, das klingt sehr negativ und versucht da, äh, umsichtig zu sein und, äh, möglichst keine Schäden zu hinterlassen.

Da ist auf jeden Fall 'n guter Tipp, bevor man auf 'nen Freistehplatz einfährt, einmal kurz auszusteigen und zu gucken, ähm, wie ist der Platz beschaffen. Ähm, es kann auch mal irgendwie 'n, 'n, was weiß ich, 'n Riesenwaldameisenhaufen da stehen, ähm, dass man den nicht, äh, irgendwie kaputt fährt. Also einfach mal einmal sich 'n bisschen umgucken und versuchen dann eben das Fahrzeug so, so hinzustellen, dass man möglichst wenig eingreift. Und ich glaube, es ist auch 'n guter Tipp, dass man sich so vornimmt, nicht länger als ein, zwei Nächte an so 'nem Ort mitten in der Natur zu bleiben, um halt auch da möglichst wenig in dieses natürliche Gleichgewicht einzugreifen und die natürlichen Abläufe zu stören.

Ja, und damit sind wir, äh, am Ende unserer sozusagen drei Tipp-Reihen, die sich halt deutlich länger gezogen haben mit dem nachhaltigen Camping. Wir haben gleich noch die Tipps der Woche für euch und, äh, da würd ich jetzt direkt übergehen, weil wir zeitlich tatsächlich schon wieder über unsere Dreiviertelstunde sind. Nele, was sind deine beiden Tipps der Woche für heute?

Ich hab wieder einen Podcast und zwar heißt der „Das wahre Leben, der Nachtcafé-Podcast." Ähm, das sind ganz, ganz unterschiedliche Interviews mit, ich sag jetzt mal in Anführungszeichen, ganz normalen Menschen. Also Menschen wie du und ich sind keine Prominenten oder sonst irgendwie bekannten Leute, sondern, ähm, ja, Leute aus der, aus verschiedenen Ecken der Gesellschaft Mit denen werden wirklich sehr, sehr schöne und super vorbereitete, aufgearbeitete Interviews geführt, ähm, weil diese Menschen irgendetwas Lebensveränderndes durchgemacht haben. Das geht also von, äh, tatsächlich, äh, Geschichten, ähm, Konflikten oder Übergriffen in der Kindheit bis hin zu, neulich hab ich eine Folge gehört, die war fast 'n bisschen amüsant, äh, bis hin zu einem jungen Mann, der Hochstapler war und sich so sein Lebensunterhalt verdient hat.

Also häufig, äh, sehr berührend, teilweise auch 'n bisschen schwer verdaulich, aber, ähm, sehr einfühlsam geführt durch den Host. Ähm, kann ich auf jeden Fall empfehlen. Ist jetzt aber nicht unbedingt was so, sich, um sich nebenbei so 'n bisschen berieseln und, und unterhalten zu lassen. Also da, dafür sind die Themen auch meistens zu, zu tiefgehend. Und dann hab ich noch was etwas, äh, Lockereres, und zwar ein sehr schönes Video, auf das ich gestern gestoßen bin, was ich eigentlich dir auch schon mal empfehlen wollte, Sebastian, weil wir uns ja immer so 'n bisschen über Workouts austauschen, bei, bei denen man möglichst nicht viel Beweglichkeit braucht und auch nicht so viel schwitzt. Ähm, also genau das Richtige für uns, nämlich Yoga für Faule. Fit ohne Sport mit dem Faultier Yoga.

Das sind so ganz, also sehen sehr gemütlich aus. Ich hab's ja noch nicht nachgemacht. Äh, sehr gemütlich, aber effektiv, ähm, für so Tage, an denen man eigentlich überhaupt keinen Bock hat, sich irgendwie zu bewegen. Und das werd ich jetzt gleich im Anschluss nämlich noch machen. Meine Yogamatte liegt schon bereit.

Ja, und bei mir gibt's heute zwei Produkt-, äh, oder Tipps sozusagen, weil ich bin grade wieder auf Reisen. Ich bin nach Deutschland geflogen. Ähm, vielleicht da auch noch 'n Nachhaltigkeitsgedanke zum Fliegen. Es ließ sich oder es lässt sich bei mir nicht immer vermeiden, einfach weil ich Termine habe, die eben physikalisch vor Ort stattfinden müssen. Die versuche ich generell zu vermeiden, das Ganze auf Video zu machen. Seit Corona ist es ja auch sehr gut akzeptiert und funktioniert sehr häufig. Wenn nicht, ähm, ähm, dann kompensiere ich zumindest meine Flüge. Das macht's jetzt nicht besser. Das CO₂ ist in der Luft, ähm, und ich bin dafür verantwortlich, aber zumindest wird an anderer Stelle etwas getan, um das Ganze wieder zu reduzieren. Äh, wie gesagt, das ist aber nichts, was das Ganze jetzt 100 % aus dem Raum schaffen würde, aber darum ging's mir jetzt gar nicht.

Das war nur so 'n Nebengedanke. Ansonsten zwei Produktempfehlungen. Das eine sind meine Noise-Cancelling-Kopfhörer, die ich seit, ich weiß gar nicht, sieben, acht Jahren mittlerweile habe. Das heißt, auch die sehr, sehr lange halten. Deswegen 'ne Empfehlung auch Nachhaltigkeitspodcast. Das Einzige, was da mal kaputtgegangen ist, sind die, sind die Ohrmuscheln. Also es ist 'n Kopfhörer, der auf dem Ohr sitzt. Und Noise Cancelling, wer's nicht kennt, bedeutet, die nehmen eben Umgebungsgeräusche raus, also sehr monotone Geräusche. Ähm, das ist natürlich eine Flugzeugturbine, das ist ein, ein, ein Motorengeräusch eines Fahrzeugs. Das heißt, wenn ihr, ähm, beim, beim Autofahren irgendwie entspannt 'n Podcast oder Musik hören wollt, also nicht als Fahrer, sondern als Beifahrer oder als Beifahrerin, dann funktioniert das sehr, sehr gut. Es nimmt auch sehr gut, ähm, menschliche Geräusche raus. Also wenn ihr Leute um euch herum habt, die sehr laut sind und ihr wollt jetzt einfach mal 'ne Stunde abschalten, dann kann ich die absolut empfehlen.

Ich hab jetzt, ähm, welche von Bose, die gibt's schon relativ lange, gibt da aber auch viele andere Hersteller, Sony und ich weiß gar nicht, wer noch alles so Noise Cancelling herstellt. Auch von Apple selber kommen welche. Ähm, liebe ich grade auch im Flugzeug, hab ich halt nicht so dieses Dröhnen der Turbine aufm Ohr, sondern hab halt absolute Ruhe, hör meinen Podcast, schlaf dann entspannt ein. Also Produktempfehlung Nummer eins. Produktempfehlung Nummer zwei, auch grade auf Reisen, ist 'ne kleine Powerbank, die sich an mein iPhone hinten per Magnet anschließen lässt. Also es gibt da so 'n MagSafe-System beim iPhone. Bei Android gibt's das, glaub ich, nicht. Ähm, da kann ich quasi hinten ans Telefon etwas Magnetisches, was dafür vorgesehen ist, ran, äh, packen und dann klebt das da durch Magnetismus. Und es ist eben 'ne Powerbank, die dann gleichzeitig das Handy, äh, schnurlos auflädt.

Das bedeutet, ich hab kein Kabel dran. Ich hab, äh, das hinten am Handy dran und, äh, das ist eben was, auch wenn ich, wenn ich viel unterwegs bin und viel Akkukapazität brauche, weil ich halt die ganze Zeit auch am Handy, das Handy in der Hand habe und's benutze, weil ich halt alleine irgendwo sitze, ähm, dann nutz ich das halt sehr, sehr gerne. Ähm, verlinken wir auch einmal die beiden Produkte. Wie gesagt, äh, nutz ich beide sehr lange und bin damit superzufrieden. Das ist übrigens auch, ich hab's auch im Wohnmobil benutzt, dieses, diese Powerbank. Wenn das Wohnmobil mein WLAN-Hotspot war für verschiedene Geräte und zum Beispiel der WLAN-Empfang, äh, oder der, der Handyempfang schlecht war, sondern nur am Fenster war, dann hab ich immer diese Powerbank, äh, angeklemmt, hab das, äh, Handy irgendwo ins Fenster gestellt im Wohnmobil und hatte dann im ganzen Wohnmobil, ähm, Internet.

Also das kann quasi, ist quasi auch campingerprobt.

Ja, sehr schön. Jetzt haben wir wieder über 'ne Stunde hier geschafft. Gut, dass wir das Hörerfeedback verschoben haben. Mmm, ansonsten gibt's eigentlich jetzt, glaub ich, nicht mehr viel zu sagen, außer dass wir uns natürlich immer über Bewertungen, Feedback und natürlich neue Abonnenten freuen. Also abonniert den Podcast, wenn ihr auch zum Beispiel die nächste Folge zum Hörerfeedback nicht verpassen möchtet. Und ja, dann steht die Messe vor der Tür. Da werden wir auch 'n bisschen was machen. Können wir vielleicht nächste Woche was dazu erzählen. Ich wünsch euch jetzt noch ein schönes Wochenende, Sebastian, dir natürlich auch und wir hören uns nächste Woche wieder. Tschüss.

Danke auch von mir und tschüss an euch alle. Ciao.

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