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Sonderfolge Hörer Feedback

Episode 178 · 00:29:19

Und noch einmal haben wir so viel Feedback von euch bekommen, dass wir alles noch einmal in eine eigene Folge gepackt haben.

Eine bunte Mischung aus Erfahrungen mit Tesla und Wohnwagen, einem abgebrannten Grill, Lob und einem halb abgefahrenen Wohnwagenreifen.

Viel Spaß beim Hören.

Der abgefahrene Reifen eines Hörers

Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute mit 'ner Sonderfolge zum Hörer- und Hörerinnenfeedback.

Wir haben's in der letzten Episode schon angekündigt, dass wir das Hörerfeedback noch mal in 'ner, ähm ja, in 'ner, in 'ner Einzelaussendung sozusagen behandeln, weil ihr uns wieder so fleißig geschrieben habt und WhatsApp-Nachrichten geschickt habt. Und da sind auch wieder ganz spannende Sachen dabei. Deswegen wollen wir dem Ganzen wie beim letzten Mal auch 'n bisschen Zeit widmen und das ausführlich beantworten.

Und ich würde sagen, Nele ist deutlich besser als ich im Vorlesen von langen Texten. Deshalb Nele-

Das behauptest du. Ich bin heute noch gar nicht richtig ausgeschlafen. Aber wir versuchen's.

Lies uns doch mal das erste Feedback vor, bitte.

Ja, ich fang mal an, und zwar mit einer sehr langen Mail von Katrin: „Liebes Camper Style-Team, liebe Nele, lieber Sebastian. Ich dachte mir heute beim Hören eurer aktuellsten Folge, dass ich euch einfach mal schreiben könnte, um euch einen kurzen Erfahrungsbericht zum Thema E-Mobilität mit Wohnwagen zu geben. Vielleicht findet ihr das ja interessant. Ich höre euren Podcast sehr gerne und auch einigermaßen regelmäßig, allerdings nicht ausnahmslos jede Folge." Das sollten wir dringendst ändern, liebe Katrin. „Daher weiß ich nicht genau, inwieweit ihr das Thema interessant findet oder ob ich euch überhaupt irgendwas Neues berichten kann." Also dazu ganz kurz: Wir hatten ja schon mal, ähm, zum Thema E-Mobilität, Erfahrungsberichte 'n paar Gäste hier. Die Folgen würd ich auch noch mal verlinken, aber natürlich interessiert uns da jeder einzelne Erfahrungsbericht, weil ja auch die Wahrnehmungen ganz unterschiedlich sein können und auch die Reiseerlebnisse.

Katrin schreibt also hier: „Seit Dezember 2022 sind mein Partner und ich Besitzer eines Tesla Modell drei in der Standardausführung. Es ist unser einziges Auto. Alltags lädt mein Partner das Auto bei seinem Arbeitgeber auf. Jeder von uns macht zwei Tage Homeoffice pro Woche, sodass das Auto an zwei Tagen pro Woche zu meiner Arbeitsstelle und drei Tagen pro Woche zu seiner Arbeitsstelle fährt. Ich arbeite in Teilzeit, alle übrigen Fahrten zu Hause erledige ich mit dem Fahrrad. Unsere bisherigen Erfahrungen mit dem Auto sind durchweg positiv." Und jetzt kommt der Teil, der eben für Camper spannend ist: „Im Juli haben wir unsere erste längere Reise mit unserem Wohnwagen Knaus Tabbert TAB 320, Baujahr 2014 unternommen. Unser Urlaubsziel lag im 720 Kilometer entfernten Füssen im Allgäu.

Der Stromverbrauch mit dem Wohnwagen ist natürlich deutlich höher, circa 30 Kilowattstunden pro 100 Kilometer anstatt circa 16 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Wir haben eine Hunderter-Zulassung für unser Gespann und sind im Schnitt circa 95 km/h auf Autobahnen gefahren. Unterwegs haben wir ausschließlich an Tesla-Superchargern aufgeladen. Pro Strecke haben wir insgesamt circa zwölf Stunden gebraucht, also hin und zurück. Davon waren es circa 9,5 bis 10 Stunden reine Fahrzeit und circa zwei bis zweieinhalb Stunden reine Lade, äh, reine Standzeit zum Laden. Pro Strecke haben wir fünf Ladestopps von jeweils 20 bis 30 Minuten eingelegt und den Akku von fünf Prozent jeweils auf 80 bis 90 Prozent aufgeladen.

Eine vollständige Aufladung auf 100 Prozent würde überproportional viel Zeit in Anspruch nehmen. Die Ladezeiten konnten wir sehr gut nutzen, zum Beispiel um uns die Beine zu vertreten, für WC, Kaffee, Fahrerwechsel und so weiter. Üblicherweise, und das haben wir so erwartet, sind die Tesla-Ladesäulen an einfachen Parkplät, äh, an einfachen Parkflächen aufgestellt, dass man rückwärts an sie heranfahren muss. Das hätte bedeutet, dass wir jedes Mal hätten abkoppeln müssen. Tatsächlich konnten wir aber an neun von zehn Ladestopps Hin- und Rückfahrt ohne abzukoppeln an die Ladesäule heranfahren. Das lag meistens daran, dass wir zwei hintereinander liegende Parkflächen ohne bauliche Trennung vorgefunden haben. Unser Gespann ist nicht länger als zwei Fahrzeuge und so konnten wir bequem über beide Parkflächen zum Laden parken. In anderen Fällen waren so viel freie Ladesäulen vorhanden, dass wir uns herausnehmen konnten, quer an die Ladesäule heranzufahren und für 20 Minuten vier bis fünf Ladeplätze zu belegen.

In einem Fall war die Ladesäule vorne an der Parkfläche aufgestellt. Wir konnten vorwärts auf die Parkfläche fahren und unser Wohnwagen stand etwas über. In Hilden gibt es sogar Supercharger zum Durchfahren extra für Anhängergespanne. Wir sind jeweils nach zwölf Stunden entspannt am Ziel angekommen. Dazu sei erwähnt, dass wir bei den einzelnen Ladestopps nicht immer konsequent nach 20 Minuten und bei 80, äh, Prozent Akkustand weitergezogen sind. Wenn man das macht, wäre eine gewisse Zeitersparnis möglich. Die vielen Pausen haben uns gutgetan. Auf dem Campingplatz haben wir ein Paar aus der, aus unserer Region getroffen, die mit Dieselfahrzeug für die gleiche Strecke etwa elf Stunden benötigt haben. Unser Fazit aus den Erfahrungen sind ein, ist eindeutig positiv. Es ist definitiv möglich, solche Strecken mit E-Fahrzeug und Wohnwagen zu fahren.

Die Ladeinfrastruktur ist gut und die Kapazitäten sind im Moment mehr als ausreichend. Viele Grüße."

Also das mit den Ladekapazitäten kann ich so unterstreichen. Ich hatte ja auch letztens den, den Miet-Tesla und die Supercharger sind natürlich geil. Also das, das Netz, was Tesla da aufgebaut hat, ist genial, wenn man Tesla fährt, weil man damit halt sein Fahrzeug wirklich extrem schnell aufladen kann, weil die halt wirklich Power haben. Und generell ist ja auch das, was wir immer mal wieder geschildert kriegen, ne, dass, dass wenn man das möchte und sich in Gedanken 'n bisschen umstellt, ne, dass das eben jetzt ein ganz klein wenig anders ist, dass vielleicht die Ladestopps bisschen länger sind als 'n Tankstopp, dann ist das 'ne sehr positive Geschichte.

Also ich möcht mich noch mal ganz ausdrücklich dafür bedanken, wie umfassend du den, ähm, Bericht Uns niedergeschrieben hast. Deswegen wollten wir ihn auch komplett vorlesen, weil das so detailliert ist, dass man sich wirklich auch genau, genaue Vorstellungen von eurer Reise machen kann. Ich hab mich ge-gefragt beim Lesen deiner Mail, ob du diejenige bist, die auch schon über dieses Thema in unserer Campinganfängergruppe neulich mal berichtet hat, wo's dann auch einige Diskussionen dazu gab. Vielleicht, ähm, wenn du das warst, meld dich gerne noch mal. Und wir haben ja jetzt die Strecke, ähm, ja Bayern-Baden-Württemberg ins Ruhrgebiet gefahren mit unserem, äh, Dieselfahrzeug und dem großen Wohnwagen und das waren 489 Kilometer, soweit ich weiß.

Und wir haben dafür mit Pausen, wir haben zwei, drei Pausen gemacht auch, ähm, ganz eine kürzere, ähm, und zwei 'n bisschen längere zum Tanken und haben dafür, ich glaub, achteinhalb Stunden bis neun Stunden gebraucht. Also wir fahren auch meistens relativ langsam, hatten auch 'nen Stau dabei und so weiter. Aber nur mal so zum Vergleich, das tut sich anscheinend trotz Ladestopps nicht viel. Das fand ich ganz spannend, weil ich hab mir das auch so vorgestellt, dass es doch deutlich länger dauert.

Ja und der, der Trick ist, glaub ich, auch halt grad wenn man so, so Ladestationen mit viel Power hat, so den Akku wirklich relativ leer fährt und, äh, dann eben auch nicht 100 % füllt. Also das, das ist wirklich so der Trick auch dabei, weil das macht dann, äh, viel Zeit wieder kaputt, wenn man den Akku halb voll lädt oder ihn dann ganz voll lädt, also ab halb voll lädt so rum und ihn ganz voll lädt. Also es macht schon Sinn, den relativ leer zu fahren. Das ist so 'n bisschen anders als beim Tank. Aber wie gesagt, also für mich auch absolut, äh, danke noch mal, dass du so 'n umfangreiches Feedback geschrieben hast. Ja, nächstes Thema kommt vom Alex. Hm, der hat uns per WhatsApp geschrieben: „Hallo liebe Camper-Stylisten. Ihr empfehlt ja gerne die Grills von Kadak. Leider muss ich die Empfehlung widersprechen. Ich besitze den Kadak Grillo Chef und der Grill hat bei mir grade in diesem Urlaub schon das zweite Mal zu brennen angefangen.

Beim ersten Mal hing der Grill an dem Außenanschluss meines Wohnmobils und ich konnte Gott sei Dank den Grill schnell abstecken und brennend außer Reichweite bringen, bevor mein ganzes Womo gleich mit abgefackelt wäre. Seitdem benutze ich den Grill nur noch unter Aufsicht und mit externer Gasflasche weit weg vom Womo. Nun hat der Grill heute wieder am Plastik zu schmoren begonnen. Da ich direkt daneben stand, konnte ich die Gasversorgung glücklicherweise unverzüglich trennen und das weitere Abbrennen stoppen. Eine Fehlbenutzung liegt nicht vor. Bei beiden Bränden habe ich einen blitzblanken Grill benutzt, keine sehr fetten Stücke gegrillt, sodass auch kein Fett in die Fettwange tropfte. Lediglich war es in beiden Fällen leicht windig, in Klammern, wie es in Graz am Meer leicht mal ist. Dieser leichte Wind scheint die Ursache zu sein, dass die Flammen auf das Plastikunterteil durchschlägt und der Kunststoff zu schmoren beginnt. Für mich eine klare Fehlkonstruktion und Anlass, zukünftig keine Kadak-Grills mehr zu kaufen oder zu empfehlen.

Anbei ein paar Fotos des Grills nach dem Brand. Viele Grüße, Alex", der zukünftig wieder einen Gasgrill vollständig aus Metall verwenden wird. Und ich hatte, ähm, dann mit, mit ihm noch hin und her geschrieben und hatte gesagt, wir, ne, gucken uns das an und ich geb's Nele weiter, weil sie bei uns, äh, die ist, die mit 'nem halben Kadak-Lager quasi unterwegs ist beziehungsweise es zu Hause hat und die Dinger liebt und, ähm, sie auch schon mal 'n Brand hatten. Da kann Nele gleich was dazu sagen und dann hat er noch zurückgeschrieben, also er hat Kadak informiert, äh, über den genauen Hergang und die Teile wurden anscheinend sowas ersetzt. Äh, zu den Fragen, wie es zum Brand kommen könnte, hat er aber keine Antwort geschickt, äh, bekommen und er hat uns hier auch ein paar Fotos geschickt, wie das Ganze aussieht. Ja, Nele, was sagst du dazu?

Ähm, also ich hab dazu verschiedene Gedanken. Ähm, vielleicht noch mal vorweg für diejenigen unter euch, die's noch nicht wissen, die das noch nicht mitbekommen haben: Wir arbeiten bei Camper Style ja schon seit fast Anbeginn mit Kadak zusammen, weil wir uns irgendwann mal, äh, in unserem ersten Campingjahr den, äh, kleinen Kadak Safari Chef gekauft haben und so begeistert davon waren und den auch immer weiterempfohlen haben. Und irgendwann kamen wir dann mit dem Hersteller halt zusammen und haben dann 'ne Kooperation vereinbart und im Rahmen dieser Kooperation testen wir eigentlich jedes Jahr neue Modelle. Manche behalten wir, manche schicken wir wieder zurück, weil zu groß oder halt für uns irgend, aus irgendwelchen Gründen nicht so geeignet für unsere spezifische Konstellation.

Aber ich würd mal sagen, dass wir jetzt über die Jahre bestimmt 20 Kadak-Produkte bei uns hatten, haben, getestet haben, mal mehr, mal weniger intensiv. Ähm, das nur so zum, zum allgemeinen Setting. Die, die Grills oder Kocher, die wir im Dauereinsatz haben, ist der, sind der Safari Chef und der Tucook. Den Grillo Chef hatten wir zum Testen tatsächlich nur für 'ne sehr kurze Zeit, weil das irgendwie nicht so unser persönliches Ding war und weil wir natürlich auch nicht, ähm, zehn Grills hier in den Wohnwagen packen können. Deswegen kann ich zum Grillo Chef an sich nichts Näheres sagen.

Aber du hattest ja schon angesprochen, wir hatten auch einmal einen Brand an einem Safari Chef. Den führen wir jetzt im Nachhinein darauf zurück, dass wir wahrscheinlich, ähm, den, äh, Gasschlauch nicht 100 % korrekt angeschlossen hatten, weil das ist uns vorher und danach nie wieder passiert und wir hatten damals auch mit Kadak Kontakt aufgenommen und die hatten es darauf zurückgeführt. Wenn Alex schreibt, dass er keinen Bedienfehler vorgenommen hat, kann's natürlich auch sein, dass es da mal 'n Montagsmodell, ähm, gibt, ne, bei der Menge an, an Produkten, die da ausgeliefert werden. Meine persönliche Meinung zu diesem Thema ist, wenn der Grill zweimal zu brennen angefangen hat, ohne dass man das wirklich auf 'n spezifischen Grund zurückführen kann, würd ich den ehrlich gesagt in die Tonne hauen.

Also da wär mir dann die, die Gefahr zu groß, äh, dass das noch 'n drittes Mal passiert und ich den dann vielleicht nicht schnell genug abgekoppelt bekomme. Ähm, ich versteh das auch, wenn man sagt, so nach so 'ner, nach so 'nem Erlebnis oder zwei solchen Erlebnissen möchte man dann von der Marke keine, äh, keine Produkte mehr. Was mich 'n bisschen wundert, ist, dass da nicht so richtig drauf eingegangen wurde auf die Frage. Aber vielleicht konnten die's auch einfach nicht beantworten, weil die sich nicht vorstellen können, woher das kam. Das kann ich jetzt alles nicht, ähm, kann ich jetzt auch nur spekulieren, aber, ähm, ich würde persönlich diesen Grill nicht weiter benutzen. Kadak, Fandom hin oder her, weil wenn da irgendwas mit dem Modell nicht stimmt oder mit, mit diesem spezifischen Produkt, dann ist es einfach zu gefährlich, mit Gas da rumzuhantieren.

Ja und generell ist es, glaub ich, bei allen diesen Produkten sinnvoll, sie unter Aufsicht zu betreiben. Mir ist natürlich gleichwohl bewusst, dass ich selber das auch schon nicht gemacht habe. Grade meine Pulled-Pork-Geschichten am aber größeren Grill am Wohnmobil, die halt 24 Stunden laufen, da bin ich natürlich nicht immer daneben gesessen. Also mir ist gleichzeitig bewusst, dass ich gegen diesen Rat auch verstoßen habe und das soll jetzt auch nicht heißen, dass du was falsch gemacht hast, aber generell ist es, glaub ich, 'ne gute Idee, halt, äh, so Dinge mit Feuer eben generell unter, äh, Aufsicht zu betreiben, auch wenn das vielleicht nicht immer super praktisch ist, aber es kann eben immer was passieren. Ich kann auch gar nichts dazu sagen, ne, wenn, wenn Wind gegangen ist und dabei, äh, die Plastikteile angeschmort sind, ist es sicherlich nicht gut und, und keinesfalls irgendwie sinnvoll.

Deswegen hatt ich auch gesagt, wende dich an Kadak noch mal und, ähm, besprech das mit denen noch mal. Äh, danke auf jeden Fall fürs Feedback auch hier. Und, äh, ja. Nächstes Feedback war von Thomas. Das haben wir jetzt ja in der letzten Folge auch schon, äh, mit reingenommen. Und zwar Thomas war derjenige, der uns aus, äh, Ostfriesland den Hersteller für Caravans empfohlen hat. Also Thomas selber ist in Ostfriesland und, äh, der Hersteller, das weiß ich gar nicht. Seven Even Fifty Camper heißt die Firma.

Oder Seven Fifty, weil vielleicht ist es, ist die sieben quasi der S-Ersatz, hab ich vorhin gedacht.

Seven Fifty.

Seven Fifty. Das werd ich dann rausfinden, wenn wir die besuchen, wie man den Markennamen richtig ausspricht.

Aber es macht eigentlich keinen Sinn, weil das, dies, na ja. Ja, äh, du fragst mal nach, wie man die Marke ausspricht. Sieben fünf null Minus Camper die ist die hat Webseite. Und da haben wir geguckt, die sind da auf 'm Caravan Salon. Der Thomas hat uns auch den Stand rausgesucht, den hatten wir dessen auch schon recherchiert. Warum spannend? Noch mal ganz kurz: Die bauen halt kleine Mini-Wohnwagen unter 750 Kilogramm, die es aber in sozusagen Ausstattung voll autark gibt, also mit Toilette und Strom und so weiter und so fort. Genau, also danke Thomas für das Feedback. Das ist 'ne coole Idee. Ist halt grad für die Elektrofahrzeuge und auch kleinere Fahrzeuge 'ne coole Geschichte. Gucken wir uns auf jeden Fall an, ähm, weil das sieht superspannend aus, was die da machen und wir werden darüber berichten.

Ja, jetzt kommt eine Nachricht von, ich seh keinen Namen hier, von anonym. Hast du 'n Namen dazu?

Ja, das, ne, nicht, ja, hab ich einen Namen dazu.

Ich les schon mal vor. Du kannst mir gleich den Namen sagen.

Du liest vor, ich, genau.

„Hallo, ich höre euren Podcast regelmäßig und gerne. Ich habe dabei schon viele Tipps erhalten, die mir das Camperleben erleichtert haben. Jetzt hoffe ich auf eure technische Expertise beziehungsweise Erfahrung. Nach der Urlaubsrückreise habe ich diesen Schaden auf einem Reifen entdeckt." Also, ähm, hat 'n Bild mitgeschickt und es ist tatsächlich wohl nur ein Reifen betroffen. „Das Profil ist an der Außenseite komplett weg. Habt ihr Erfahrungen, woran das liegen kann? Potenzielle Gründe: Reifendruck, Radlagerdefekt, Stoßdämpferdefekt." Ach, ist das deins? Ach so, sorry.

Was Nele grade vorliest, sind quasi, ist meine Antwort gewesen. Also, äh, das war jetzt der Jörg, der uns da geschrieben hat. Und, äh, w-ich versuch mal, ob ich dieses Bild mit in die Shownotes einbinden kann. Ansonsten auf camperstyle.de unter Podcast, äh, könnt ihr euch die Episode rausfinden. Da wird das Bild auf jeden Fall zu sehen sein. Und, ähm, erst mal das Bild noch mal beschreiben. Also es ist wirklich die Außenseite des Reifens, also so das, das linke, also es ist der linke Reifen und das linke, sag ich mal, Drittel ist halt komplett blank, also wie 'n, wie 'n Slick. Und er hatte gefragt: „Was kann das Problem sein?" Und ich, äh, hatte, also was ich noch an Wissen hatte von meinem Schrauberkumpel, das kann 'n Reifendruckthema sein. Danach sieht es aber ehrlich gesagt nicht aus. Das ist aber so das Erste und das, was man selber prüfen kann.

Deswegen hab ich den Punkt noch mal mitgegeben. Ansonsten sieht das eher wie etwas aus, wie dass das Radlager, äh, defekt ist oder die Stoßdämpfer 'n Problem haben oder auch die Gummipuffer verschlissen sind oder auch der Achsschenkel verbogen ist. Wobei dann müsste man schon irgendwo drangekommen sein, dass das passiert. Das ist aber bis auf den Reifendruck alles etwas, was man halt... Also entweder ist man selber Schrauber und weiß, was man tut, danach klingt aber die Frage nicht. Oder wo man halt wirklich auch leider in die, in die, oder was heißt leider, aber wo man halt in die Werkstatt muss, wo einfach die Mechaniker dann halt gucken müssen, was davon ist das Problem. Ich denke, wenn man sich's anguckt, weiß man das relativ zügig. Aber es ist 'n Thema am Fahrwerk. Es ist halt auf jeden Fall 'n Sicherheitsthema und damit würd ich dann auf jeden Fall relativ zügig zur Werkstatt fahren. Das hatten wir Jörg auch geschrieben und, ähm, er hatte gesagt, äh, danke für die Rückmeldung und, äh, hatte gefragt, ob wir uns auf 'm Laufen halten soll.

Das hab ich bejaht. Das heißt, falls Jörg dazu auch Feedback schickt, dann werden wir es auch hier noch mal mit verarbeiten.

Also das Einzige, was mir dazu noch einfallen würde, wäre unter Umständen auch mal die Gewichtsverteilung im Fahrzeug zu prüfen. Aber das, da das so weit außen ist-

Ja

... tipp ich auch eher auf einen der Gründe, die du genannt hattest und ja, bitte einmal Fachleute draufgucken lassen.

Ja, das, das sieht hier we..., also Gewichtsverteilung, der sieht halt so aus, als, also bisschen Fachbegriffe, der, der Sturz ist halt relativ steil, sodass der Reifen halt wirklich nur auf einem Drittel fährt und das kriegt man Eigentlich mit Gewichtsverteilung relativ schwierig hin, aber-

Sieht auf jeden Fall wild aus, ja.

Ja, wir, wir haben's, ne, wir, wir können's nicht sagen, wir waren nicht vor Ort. Das ist so, äh, anhand eines Fotos, ähm, ist auf jeden Fall was für die Werkstatt. Wie gesagt, wir bleiben dran, äh, falls Jörg nicht vergisst, also wo wir auch nicht böse sind, ne. Also denkt er nicht dran, dann auch noch mal Feedback zu geben, aber falls doch, dann werden wir das auf jeden Fall hier noch mal behandeln.

Dann hat uns Carolin oder Caroline noch mal geschrieben, ähm, hatten wir ja in einer der letzten Hörer-Feedbacks dabei: „Ihr Lieben, war ich, obwohl angekündigt, sehr überrascht, dass mein Feedback bei euch im Podcast erwähnt wurde. Ich wollte euch noch für die Extrafolge in dieser Woche danken. Eine willkommene Überraschung und ein guter Schachzug. Überall Sommerpause, gefühlt ohne Ende und was macht ihr? Eine Hörerfolge zusätzlich. Das hat mich sehr gefreut. Kompliment, danke und liebe Grüße, Caroline. PS", und das ist jetzt fast der wichtigste Teil dieser Nachricht, "habt ihr mehr als verdient, am meisten gehört zu werden als Camping-Podcast." Das finden wir natürlich auch. Vielen Dank, liebe Caroline.

Es ist natürlich ein sehr kongenialer Plan, dass wir jetzt, wo alle Sommerpause machen, senden. Das hatten wir ehrlich gesagt gar nicht aufm Schirm. Es, äh, können wir jetzt aber so verkaufen. Genau, wir verkaufen das jetzt natürlich, als ob das Absicht war. Ähm, nee, liegt halt einfach auch daran, dass, äh, der Sommer bei uns halt die Saison ist und es halt wenig Sinn macht, da Sommerpause zu machen, aber wir werden, das können wir jetzt schon mal ankündigen, bestimmt 'ne Winterpause diesmal machen. Beim letzten Mal haben wir's ja so gemacht, dass wir so kleine Sendungen für euch gemacht haben, wo wir kurz so 'n bisschen die aktuelle Lage berichtet haben. Wir gucken mal, ob wir das auch wieder machen, aber ich denke, dass wir uns auf jeden Fall im, im Winter mal versuchen, zwei Wochen Auszeit zu nehmen, um einfach auch mal durchzuschnaufen, mal wirklich Urlaub zu machen und, äh, dann vielleicht nur kurz für 'ne kleine Statusfolge zusammenkommen.

Dann ist's ja wieder so, dass Nele in Mexiko irgendwo ist und mal gucken, wann wir aufnehmen, wo ich dann bin. Ja. Anyway, danke Caroline für das Feedback. Wie übersetzt man eigentlich anyway auf Deutsch, dass es schlau klingt?

Sei's, wie's sei.

Sei es, wie es sei. Äh, wie auch immer, aber das hat so 'n bisschen so 'n negativen Touch, deswegen wollt ich das nicht sagen.

Auf jeden Fall oder jedenfalls oder, oder, ähm, Halils Lieblings-, äh, Ausspruch im Deutschen: Na ja.

Tja.

Tja.

Genau. Das, genau, das, das, das, was, was, äh, viele Ausländer nicht verstehen, dass das Wort „tja" ja wirklich für nahezu alles stehen kann und es sehr stark nur auf die Betonung ankommt.

Dann zu Babette. Magst du mal vorlesen?

Ich les mal vor: „Hallo Nele und Sebastian. Zunächst mal vielen Dank für eure vielseitige und authentische Arbeit. Ich höre diesen Podcast nun schon länger und ja, manche Themen interessieren mehr, andere weniger. Gerade die Vielfalt finde ich spannend und oft höre ich eine Folge, obwohl sie mich anfangs nicht interessiert und habe dann am Ende doch was mitgenommen oder gelernt. Ich persönlich finde es eine gute Idee, wenn die Hörer-Feedbacks am Ende sind. So kann ich überlegen, ob ich das noch hören möchte oder nicht. Herzliche Grüße aus Hessen von Babette."

Ja, vielen Dank, Babette, ähm, für dein schönes Lob, aber auch, ähm, noch mal für die Rückmeldung zum Hörer-Feedback. Jetzt haben wir's ja heute wieder mal rausgezogen, aber wir werden, wenn nicht so viel zusammenkommt, dann tatsächlich das Ende beibehalten. Das haben ja, glaube ich, jetzt auch mehr Leute geschrieben, dass sie das so okay fanden. Und, ähm, ja, dann denke ich, machen wir das jetzt weiter so und wenn wieder 'ne ganze Menge reinkommt, einfach kurze eigene Folgen, fertig.

Das bringt mich noch zur Schlauheit der Woche, zum schlauen Kalenderspruch der Woche, der mir da einfällt. Und zwar hat mal jemand zu mir gesagt: „Alles und jeder bringt dich weiter." Und, und was ist damit gemeint? Dass du quasi aus allem und aus jeder Begegnung und von jedem Menschen irgendetwas mitnehmen kannst, was dich weiterbringt. Selbst wenn die Begegnung negativ ist, ne, kannst du für dich was mitbringen. Und es geht quasi bei diesem Spruch darum, den Blick darauf zu haben, also das Positive zu sehen, sozusagen. Egal, und ich weiß, dass das leicht dahingesagt ist, wenn einem wirklich schlimme Dinge passieren, ähm, aber egal, was dir für Dinge passieren, du kannst aus allem etwas für dich mitnehmen, etwas lernen. Das ist natürlich einfacher, 'ne Podcast-Folge zu hören, die einen nicht so interessiert und was mitzunehmen.

Es ist deutlich schwieriger, ähm, bei irgendwelchen Schicksalsschlägen das für sich mitzunehmen. Am Ende des Tages geht's darum, das Positive zu sehen, um einfach etwas einfacher durchs Leben zu kommen, ums mal so zu formulieren. Das die Schlauheit der Woche.

Ja, hatte uns ja auch, ähm, letztes Mal, ich weiß nicht mehr, wer von unseren Hörern es war, der auch geschrieben hatte, er hört öfter mal Folgen, die er eigentlich gar nicht hören wollte, weil's beim Joggen irgendwie so umständlich ist zu springen und dass dann doch oft noch was dabei ist. Also das wär natürlich auch mein Tipp, dass ihr natürlich am liebsten jede Folge von uns hört.

Ich mach das tatsächlich auch auf, also ich hab das auf Konferenzen mir angewöhnt. Also, ne, wenn ich auf 'ner Konferenz bin, wo ja viele Menschen schlaue Dinge erzählen, dass ich immer wieder auch in Vorträge oder, oder Workshops gehe, die mich gar nicht so sehr interessieren, die vielleicht auch außerhalb von dem sind, was ich eigentlich tue, weil ich mittlerweile weiß, wenn ich achtsam drauf bin, dass ich dann halt wirklich für mich trotzdem Dinge lernen kann. Weil irgendein Impuls ist irgendwie immer dabei, der sehr wertvoll ist. Und, ähm, das kann man natürlich auf ganz viele Ecken, nicht nur beim Camping, äh, beziehen.

Dafür bewundere ich dich übrigens sehr, weil bei mir ist es leider nicht so. Ich hab ja so 'ne sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne und bin auch sehr hibbelig und ich schaff's manchmal noch nicht mal, mich, ähm, längerfristig auf Sachen zu konzentrieren, die mich interessieren. Aber ich ver..., ich versuche das auch, weil ich auch denke, das Wissen, was man einmal hat, kann im, kann einem niemand mehr nehmen, egal ob man's in dem Moment benötigt oder nicht.

Ja.

Aber gut, dann kommen wir jetzt zum letzten Hörer-Feedback, bevor wir jetzt total philosophisch werden hier.

Vielleicht machen wir noch 'n Zweit-Podcast über, äh, Philosophie am Camping.

Die Camper-Philosophen.

Ja.

Mhm. Genau.

Okay.

Also Philipp hat uns über WhatsApp geschrieben. Also ich find es gut, dass ihr die Feedbacks so ausführlich behandelt. Das war ja auch 'ne Frage, die wir an euch gestellt hatten, ob euch das nervt oder ob wir das beibehalten sollen. Ähm, er schreibt weiter: „Da gibt es für mich immer mal eine neue Ansicht auf Themen und Hintergrundinfos, die so nicht aufkommen würden. Ansonsten mag ich euren Podcast sehr und ich habe auch kein Problem, wenn er zwei Stunden gehen würde." Oho. „Ich kann ja einfach wieder wann anders weiterhören, wenn ich's am Stück nicht schaffe. Weiter gefällt mir, dass ihr euch mit eurer Sprache nicht einschränkt und einfach so natürlich sprecht, wie die meisten auch privat miteinander sprechen. Und danke dafür, dass ihr nicht gendert, sondern die Geschlechter einzeln erwähnt. Das macht das Hören so entspannt. Ihr habt mal den Campingplatz Ringlesmühle erwähnt. Da war ich vor 15 Jahren.

Echt ein schöner Platz mit Feuerschalenvermietung, netten Betreibern. Weiter so, ihr Lieben. Viele Grüße, Philipp." Ja, vielen Dank. An dieser Stelle mach ich auch gern noch mal Werbung für den Campingplatz Ringlesmühle im schönen Riesburg Utz Memmingen im Nördlinger Ries, also ein Kilometer von unserem Wohnsitz und trotzdem sind wir da manchmal, weil's einfach echt 'n ganz toller Platz ist und, ähm, sehr gemütlich, sehr naturnah und man fällt quasi aus dem Wohnwagen oder aus dem Wohnmobil in den Wald rein. Hat ganz tolle Spazier- und Wanderwege. Ähm, also wenn ihr euch mal in der Gegend umschauen möchtet, dann geht ruhig da hin und sagt schöne Grüße von uns. Dann Thema Gendern wolltest du noch was sagen, ne?

Ja, wir gendern ja letzten Endes auch nur, dass es halt versuchen so zu machen, wie's auch für uns gut klingt. Also wir haben ja oder ich hab ja auch mit dem, äh, Camper:innen oder Camper:in, also mit dem Binnen-, äh, Stern und dem I und was auch immer ausprobiert, aber für mich ist tatsächlich einfach beide zu nennen der sprachlich einfachste Weg, der für mich am flüssigsten ist. Ähm, ich find's okay, wenn's, wenn's jemand anders macht. Ich find's auch in Ordnung, wenn jemand sich für sich entscheidet, das nicht zu tun. Das ist ja jede, jedem seine individuelle Entscheidung. Für mich klingt's halt so am wenigsten sperrig so. Und ich muss ehrlich gestehen, ich denk mal, so zur Hälfte der Zeit ist es 'n Automatismus, dass ich's mit drin habe und zur Hälfte der Zeit hab ich noch mein altes Muster, dass ich eben nur die, die Standard maskuline Sprache verwende.

Das ist einfach 'ne Übungsgeschichte. Aber, ähm, sei es, wie es sei, vielen Dank für dein Feedback. Ähm, auf jeden Fall und, ähm, ich denke, zwei Stunden wird's relativ selten geben, weil's halt für uns auch einfach 'ne Sache des Schnittes ist. Da muss ja jemand sitzen und das ganze Thema schneiden und, ähm, das ist 'ne relativ anstrengende Geschichte. Das, das, deswegen werden wir uns weiter Richtung 45 Minuten bewegen. Aber ich kann mir zum Beispiel vorstellen, dass wir jetzt die, die Folge, die wir mit unseren, äh, Kollegen der Bloggerzunft, äh, aufm Caravan Salon machen wollen, also dass wir uns zusammen danach noch mal hinsetzen und so unsere Beobachtungen schildern. Dass wir die dann vielleicht auch einfach mal 'n bisschen länger laufen lassen und nicht nach 45 Minuten abbrechen. Da gucken wir einfach mal. Ich glaube, für so Ausnahmen finden wir das ganz cool, ansonsten bleiben wir bei den 45 Minuten.

Ist nicht mehr ganz die Länge, die man auf der Fahrt zur Arbeit hören kann, aber bis jetzt gab's da das wenigste negative Feedback zu, sodass wir da, glaub ich, 'n ganz guten Mittelweg gefunden haben.

Ja, vielleicht noch mal kurz als Hintergrundinfo, weil wir euch ja auch immer 'n bisschen hinter die Kulissen gucken lassen. Wenn, ähm, der Halil die Folgen schneidet, dann muss er die ja einmal komplett anhören. Also das wären dann quasi, wenn wir sagen 45 Minuten, dann muss er die einmal sich komplett die 45 Minuten anhören und dann noch mal Stück für Stück und gucken, haben wir uns irgendwo versprochen? Haben wir irgendwo neu angesetzt? Sind irgendwelche doofen Hintergrundgeräusche? Weil bei uns ja auch öfter mal die Hunde bellen zum Beispiel. Also man kann sagen, bis die Folge dann fertig ist, ist irgendwas zwischen der doppelten und der dreifachen Zeit, die die Folge dauert, ähm, dann insgesamt noch mal fällig für die Nachproduktion, also für die Nachbearbeitung.

Deswegen würde er uns wahrscheinlich 'n bisschen aufs Dach steigen, wenn jede Folge zwei Stunden dauern würde. Aber ich denk, äh, auch wie du gesagt hast, wenn wir jetzt in größerer Runde uns da treffen, dann kann's auch mal 'n bisschen länger dauern.

Ja. Genau, dann hoffen wir, dass euch die kleine extra Folge wieder gefallen hat, dass ihr was mitnehmen konntet, was lernen konntet. Und wir hören uns dann schon relativ zügig in den nächsten Tagen wieder mit der nächsten Caravan Salon Folge.

Bis dahin liebe Grüße, schreibt uns weiter fleißig, schickt uns WhatsApp-Nachrichten und abonniert und bewertet uns natürlich auch gerne. Bis dann, tschüss.

Tschau.

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