Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.
Hallo und herzlich willkommen zur Camper Style Kaffeepause, deiner kleinen Portion Camping für zwischendurch. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und wir gucken heute mal auf Schutzbriefe.
Das hatten wir in der letzten Kaffeepause schon kurz angekündigt, weil wir euch 'n bisschen aus vor allem Sebastians persönlicher Erfahrung berichten wollten. Ähm, wir selber, also Halil und ich haben damit jetzt noch keine direkten Berührungspunkte gehabt mit dem Wohnwagen. Allerdings mit dem Auto schon. Da kann ich ja auch gleich 'n bisschen was zu sagen, aber viel spannender ist ja die Geschichte von Sebastian und dem riesigen alten Wohnmobil.
Also genau, ich, also die Folge hier ist ja nicht so lang wie unsere Samstagsfolgen und das ganze Thema Schutzbrief müssen wir auf jeden Fall noch mal in 'ner Samstagsfolge aufbereiten, weil da gibt's 'ne ganze Menge Dinge, die im Internet kursieren. Einige davon sind richtig, einige sind nicht ganz richtig, einige sind auch falsch. Ähm, es gibt da auch sehr spannende Aussagen, die wir schon von einzelnen Anbietern haben und ich bin da grad dabei, noch mal tief in das Thema einzutauchen. Das heißt, wir werden da auch noch mal in den nächsten Wochen 'ne Folge zu aufnehmen, wo wir da noch mal richtig tief reingehen. Heute nehmen wir euch mit auf unsere Erfahrung. Ich kann tatsächlich auch zwei Erfahrungen beitragen, das eine aber nicht im Camper. Trotzdem ganz spannend, weil's so 'n, so 'n Spezialfall war.
Und, ähm, ich würd sagen, wir gucken halt 'n bisschen da drauf. Wir gucken so 'n bisschen auf die Geschichten, die da in Diskussion waren die letzten ein, zwei Jahren und, äh, gehen dann quasi noch mal in der eigenen Folge da richtig ins Detail und vergleichen auch mal wirklich alle Anbieter und Angebote. Also vielleicht nicht alle, aber viele miteinander, ähm, weil der Markt ist tatsächlich groß. Und bevor wir mit den Beispielen einsteigen, ganz kurz: Also was ist überhaupt 'n Schutzbrief? Für alle, die das nicht wissen, ähm, das sind quasi Versicherungen, die euch mehr oder weniger Mobilität garantieren, kann man, glaub ich, sagen. Also das heißt, wenn ihr 'ne Panne, 'n Unfall habt, dann sorgen die dafür, dass ihr, ähm, dass das Auto zu 'ner Werkstatt geschleppt wird in unterschiedlichen Varianten, also nächstgelegene bis zur, äh, heimatnahen Werkstatt, dass sich um euch gekümmert wird, dass ihr Übernachtung bekommt, Mietwagen, dies, das, jenes.
Alles immer sehr abhängig davon, was euch passiert. Das generell 'n Schutzbrief, den gibt's, äh, von den großen Gelben, dem ADAC, den, äh, gibt's vom CAV, vom AAV, AVC, vom, äh, von verschiedenen Versicherungen. Also mittlerweile hat auch jede Versicherung irgend'nen Schutzbrief dabei. Ähm, hintenrum erfolgt das meistens in Kooperation mit, mit einem der großen Anbieter. Das, äh, da verrate ich, glaub ich, auch nicht so viel geheimes Wissen. Ähm, ja, sodass es halt durchaus sein kann, keine Ahnung, wenn ihr bei eurem Fahrzeughersteller eine Versicherung habt oder bei einer bestimmten Versicherung habt, 'n Schutzbrief, dass dann halt 'n ADAC-Fahrzeug kommt. Das kann generell häufig passieren, da der ADAC eben viele Partner deutschlandweit hat, die eben mit gebrandeten Autos unterwegs sind, die aber nicht dem ADAC gehören, sondern eben den Partnern.
Und die rücken dann natürlich auch, wenn die, keine Ahnung, vom Citroën-Service, äh, einen Auftrag bekommen, rücken die natürlich auch mit dem ADAC-Fahrzeug aus oder wenn sie ein anders gebrandetes haben, aus. Und, äh, ja, also da steht manchmal was anderes drauf, als dann eigentlich drin ist, aber, ähm, mehr oder weniger kommt das alles von vielen großen Anbietern. So, das vorab. Wer jetzt der Beste ist, kommt wirklich sehr stark darauf an, wie ihr reist, mit was ihr reist, wo ihr hinreist. Da gehen wir noch mal in die Tiefe. Jetzt gehen wir mal so'n bisschen in die Praxis, was ist uns passiert. Also die Geschichte begann damit, dass wir ein gebrauchtes Wohnmobil gekauft haben, 'n Clueliner. Ist 'n, äh, Niesmann Bischof war, damals 27 Jahre alt, ist 'n Miniliner gewesen, sieben Meter 40 Länge. Wir haben den dann von Deutschland nach Portugal gefahren, wo wir unser anderes Wohnmobil stehen hatten, weil wir zu der Zeit eben dort unterwegs waren.
Haben dann, äh, alles umgeräumt. Ich hab das andere Fahrzeug nach Deutschland gefahren, wieder zurückgeflogen und wir sind dann da irgendwann weitergefahren und fahren so über die portugiesisch-spanische Grenze, fahren so weiter. Ich denk mir: „Mensch, eigentlich könnten wir tanken." Bin an der Tankstelle an der Autobahn vorbeigefahren, dachte: „Ach Mist, jetzt hab ich die verpasst." Na ja, tankst du dann an der nächsten. Es ging ein bisschen den Berg hoch und das Auto begann zu stottern. Und, äh, dann blieb es einfach stehen. Ich konnte dann noch mit, mit Mühe und Not quasi auf den Miniseitenstreifen ausweichen. In, in Spanien haben viele Autobahnen nicht wirklich so 'n schönen Standstreifen, wie hier in Deutschland wir das häufig haben. Und wir standen dann Gott sei Dank kurz nach 'ner Brücke, wo man so 'n bisschen auf die Wiese fahren konnte.
Und Tank zeigte aber an, das, keine Ahnung, ich glaub, es war noch so 'n Viertel voll und, äh, ja, die Karre sprang nicht mehr an. Na gut, wir bisschen probiert und es hat alles nicht geholfen. Die LKWs donnerten an uns vorbei, war wirklich keine schöne Situation. 'N Hund hatten wir dabei. Und dann also erst mal alle raus aus'm Fahrzeug auf die Böschung und dann hab ich eben bei unserer, äh, Notfallnummer der Versicherung angerufen. Also wir waren versichert über DMV und da war auch 'n Schutzbrief dabei. Da hatten wir extra drauf geachtet. Und da hab ich dann, also ich krieg's nicht mehr alles 100% hin, aber so in etwa wie das war. Also ich hab dann da angerufen bei 'ner deutschen Nummer und, äh, die hatten mir dann gesagt: „Ja, wir kümmern uns drum, wir melden uns wieder." Dann hat das 'n bisschen gedauert und dann haben sie mich zurückgerufen und gesagt: „So, wir haben jetzt hier einen lokalen Abschlepper gefunden."
Ähm, also die große Herausforderung war, das war ein siebeneinhalb Tonnen Fahrzeug mit drei Meter 40 Höhe, mit sieben Meter 40 Länge, mit zwei Meter 50 Breite, also schon 'n relativ großes Geschoss. Und dann, ja, mussten die quasi erst mal einen Schlepper ja finden, weil das war relativ klar, an der Autobahn repariert dort keiner 'n Fahrzeug, was nicht anspringt. Und so 'n großes Fahrzeug passt eben auf die Standardschleppfahrzeuge sowieso nicht drauf, weil du damit die Höhe der meisten Autobahnbrücken nicht mehr einhalten kannst. Also braucht es 'n Tieflader und den zu organisieren war wohl, also jetzt nicht super schwierig, aber jetzt halt auch was, was nicht innerhalb 'ner Viertelstunde ging. So nach irgendwann zwei, drei Stunden kam der auch, war alleine mit dem Tieflader.
Das war super spannend. So, der hat dann halt, ähm, sehr, sehr routiniert hat er sich vor das Fahrzeug gesetzt, hat noch mal kurz geguckt und hat dann quasi uns angewiesen, wie wir das Fahrzeug quasi auf den, auf den Tieflader gezogen kriegen. Hat gesagt: „Hier setz dich rein, lenk so 'n bisschen und mach das und das." Und dann hat er das halt wirklich da sehr routiniert alleine, äh, hochgezogen. Und dann haben wir gefragt, äh, was mit dem Hund und er sagt: „Ja, der Hund muss hier..." Also er sprach nur Spanisch und wir wenig Spanisch, also wir haben uns da mit Händen und Füßen verständigt, ähm, weil es war dann auch noch 'n Taxi mit dabei, was sie geschickt hatten. Das hat aber auch den Hund nicht mitgenommen und der Hund hat dann quasi im Wohnmobil gesessen. Das kannte unser Chief auch schon. Der hat sich dann auf den Fahrersitz gesetzt, in das Lenkrad und hat dann die ganze Zeit quasi aufgeregt geguckt.
Ähm, ich saß im Lkw vorne drin mit und meine Frau ist quasi mit dem Taxi mitgefahren. So, also alles super organisiert. Wir wurden dann irgendwo in die Nähe zu 'ner, ähm, Lkw-Werkstatt gefahren, weil es war 'n Lkw, was unser, unserem, äh, Wohnmobil war. Es war natürlich Freitagabend und, äh, die Werkstatt hat Samstag nicht gearbeitet. Das heißt, wir waren dort quasi dann erst mal gestrandet. Die Werkstatt hat aber noch offen. Der Chef kam raus und fragte, ob wir irgendwie was brauchen. Da haben wir gesagt: „Du, wenn du irgendwie Strom hast und 'n bisschen Wasser, dann sind wir glücklich." Wir haben direkt vor der Werkstatt gestanden. Die waren so 'nem, ähm, abgelegenen, ähm, Industriegebiet quasi vor den Toren der Stadt. Da war's relativ ruhig und wir haben dann da einfach zwei Nächte, beziehungsweise Freitag, Samstag, genau Samstag, Sonntag, drei Nächte übernachtet.
Samstagmorgen kam der Chef dann wieder, hat geguckt, ob wir duschen wollen, ob wir irgendwas brauchen. Haben wir gesagt: „Du, wir haben Wasser, es ist alles gut." Hat uns noch auf 'n Kaffee eingeladen. Und Montagmorgen ging's dann eben los, dass die Werkstatt dann das Problem gesucht hat. Also ganz kurz noch, der, der, die Fehlerursache war, der Vorbesitzer hat einen größeren Tank eingebaut, hat aber den Tankgeber nicht umgebaut und demzufolge war eben, wenn das, keine Ahnung, ein Viertel oder ein Drittel noch voll angezeigt hat, eigentlich schon leer.
Das war da, wo wir dann telefonisch übersetzt haben, oder? Mit dem Werkstattmann.
Genau. Also es, ne, sprach halt auch einer Englisch und, ähm, ich hatte die Vermutung, aus irgend'nem Grund, ich, ich weiß nicht warum, hatt ich die Vermutung, dass vielleicht der Tank leer ist. Und die haben dann eben erst mal den Tank abgesaugt, haben gesagt: „Guck mal, das riecht ganz komisch, das riecht überhaupt nicht nach Diesel. Habt ihr falsch getankt?" Und Zettel geguckt. „Nein, wir haben Diesel getankt." Ähm, und ich sag: „Das riecht auch wie Diesel. Ja, das riecht 'n bisschen anders als gern Dieselprobe, aber es riecht nach Diesel." „Nein, nein, ihr habt falsch getankt." Und ich sagte: „Ist vielleicht leer." Und genau, dann hat, haben wir Nele noch angerufen, dass die übersetzt. Das hat aber auch nur semi geklappt, weil ich glaube, er wollte sich nicht so richtig von 'ner Frau erzählen lassen-
Ja. Das war sehr eindeutig
... wie man das Auto repariert. Also das, das ist jetzt auch nicht die Schuld des Schutzbriefs gewesen, ne. Die haben halt die Werkstatt vermittelt und der Rest, den Rest hat die Werkstatt gemacht. Okay, so was hat man halt schon mal. Lustigerweise nach zwei Stunden sind sie dann drauf gekommen, dass der Tank leer war. Ähm, ähm, na ja, es, also auf jeden Fall konnten sie uns helfen, ne. Ist auch überhaupt nicht böse gemeint. Wir wussten's nicht, die wussten's nicht. Ich hatte 'ne Vermutung, aber es hätt auch alles sein können. Ich hab keine Ahnung davon, aber wir haben's dann irgendwann getestet und quasi rausgefunden. Und, ähm, ja, es ist nie 'ne Abrechnung gekommen. Es, wir mussten nichts dazu bezahlen und es hat halt alles wunderbar und super, äh, funktioniert. Dass, dass wir natürlich Freitagabend die Panne haben und dann übers Wochenende da keiner arbeitet, da kann niemand was für. Das ist aber im Wohnmobil, solang noch der Rest innen funktioniert, ja auch gar nicht so das Thema.
Da wär jetzt meine Frage beziehungsweise zwei Fragen: Was wäre passiert, wenn ihr den Schutzbrief nicht gehabt hättet? Ähm, und dann kannst du ja auch noch mal sagen, wo ihr den Schutzbrief hattet. Und was wäre aus eurer Sicht zu beachten bei der Auswahl des Anbieters? Weil, ähm, soweit ich weiß, ist es ja gar nicht so einfach, wenn man so 'n großes und auch teilweise so altes Fahrzeug hat, da noch Anbieter zu finden überhaupt für 'ne Versicherung.
Also w-w-, wir haben den Schutzbrief, wie gesagt, über die RMV bei der Kavak gehabt. Das war da quasi als Option mit drin. Der hat, glaub ich, ich meine 49 oder 149 im Jahr gekostet. Also eins von beiden. Weiß ich gar nicht mehr genau, müsste ich nachgucken. Ähm, und der war explizit nicht irgendwie begrenzt. Also es, klar war 'n für 'n Wohnmobil, aber es gab da eben, äh, ja, unser Fahrzeug war da also voll abgesichert. Also, ne, zum Beispiel eine Geschichte, was viele wissen, beim ADAC gibt's da eben Einschränkungen zum Beispiel. Wenn ein Fahrzeug höher als drei Meter 20 ist zum Beispiel, ähm, dann schleppen die das nicht mehr ab. Also dann kriegst du durchaus Pannenhilfe, ja, wenn vor Ort irgendwas möglich ist, aber die schleppen das nicht mehr ab, weil der ADAC eben, äh, keinen Zu..., also die haben natürlich schon irgendwo Zugriff auch auf Lkw-Schlepper und Tieflader.
Ähm, das ist aber, das weiß ich, weil ich Kollegen habe, die in dem Business unterwegs sind, halt 'ne, 'ne ganz andere Nummer auch kostenmäßig, ja. Also wenn-
Mhm
... wenn so 'n Tieflader rauskommt, dann werden da ganz andere Summen fällig. Und das, also ich hatte auch vorher mit meinem Kumpel erst telefoniert, bevor ich dann den, den, ähm, Pannendienst angerufen habe und der sagte so: „Oh, Diggi, hier, äh, Lkw abschleppen, das wird richtig teuer." Da hatt ich halt richtig Bammel gehabt, ähm, weil ich Auch irgendwie wusste, dass es halt 'n Limit gibt und, und Ähnliches, aber war alles nicht das Thema. Was wäre passiert, wenn wir den Schutzbrief nicht gehabt hätten? Na ja, wir hätten für alles bezahlen müssen, also zumindest für das Schleppen. Die Reparatur haben wir sowieso bezahlt. Das, ne, das ist ja nichts, was der Schutzbrief übernimmt. Aber dieses Schleppen und ich weiß, dass da durchaus schnell vierstellige Summen zusammenkommen, grad wenn das irgendwie außerhalb der Arbeitszeit ist, wo wir mit, na ja, Freitag 17 Uhr schon nahe dran waren, ähm, weil diese Fahrzeuge gibt's halt auch nicht an jeder Ecke, ne.
So'n Schlepper hat irgendwie in jeder, in jedem größeren Städtchen irgend, also gibt's 'ne, 'ne Firma, die abschleppt, aber so LKW-Schlepper ist schon mal 'ne andere Nummer.
Mhm.
Ähm, damit sollten deine Fragen beantwortet sein, oder? Oder hab ich was vergessen?
Nee, ich glaube nicht. Ich glaube, es passt so.
Also das, das war die Geschichte. Ähm, ja, und da waren wir wirklich dankbar und ich hatte damals eben mich nicht auf den ADAC-Schutzbrief verlassen, weil ich das schon wusste, dass das neue Fahrz... Das alte Fahrzeug war 3,20. Das hat also genau gepasst, ähm, und das neue war eben 20 Zentimeter höher und deswegen hatten wir da auch bei der Versicherung geguckt, was da dabei ist und haben uns auch, äh, quasi schlau gemacht, ob unser Fahrzeug denn auch versichert ist, ohne dass wir wussten, dass wir schon, das schon sehr bald brauchen würden.
Mhm. Okay. Also wir hatten einfach, ähm, mal mit unserem Zugfahrzeug, aber alleine ohne Wohnwagen, ähm, 'ne Panne. Da war die Kupplung im Eimer und der ist mir halt abgeschmiert direkt an 'ner Kreuzung. Zwar in 'nem kleinen Ort, aber es war trotzdem nervig am Wochenende. Ähm, mit dem Zugfahrzeug sind wir seit jeher bei der Gothaer versichert. Das hat auch super geklappt mit dem Schutzbrief. Da ist er, glaub ich, sogar kostenlos inkludiert in 'ner normalen Vollkasko. Und da konnte man dann sogar noch auf 'ner Karte, also da hat man per SMS 'nen Link bekommen, als der Abschlepper losgefahren ist und konnte dann auf der Karte nachvollziehen, wo der grade ist und wann der dann bei einem sein würde. Ich hab nur noch eine Anmerkung dazu: Ähm, wenn ihr 'nen Abschlepper, egal wie, ob mit Schutzbrief oder ohne oder was auch immer beauftragt und ihr habt ein Allradfahrzeug, dann solltet ihr das am Telefon durchgeben, weil dann muss das Fahrzeug irgendwie anders abgeschleppt werden.
Das war nämlich bei unserem alten Zugfahrzeug, das war auch 'n Allrad. Und dann kam der Abschlepper aus 'm nächstgelegenen Ort und musste dann wieder zurückfahren, weil ihm niemand gesagt hatte, ähm, dass er darauf achten soll. Und ich wurde das am Telefon bei der Aufnahme des Falles auch nicht gefragt. Also das, ähm, kann mal vergessen werden, ab, äh, dass die Leute es abfragen und dann müsst ihr das einfach proaktiv quasi einmal durchgeben.
Auf jeden Fall, weil es gibt halt, also viele Schlepper haben 'ne sogenannte Brille. Also das sind hinten so zwei Metallgestelle, da werden die Vorderreifen draufgestellt und dann wird das Fahrzeug halt hinterhergezogen. Und genau das kannst du bei 'nem Allradfahrzeug eben für gewöhnlich nicht machen. Und da braucht ihr dann halt 'n richtigen Schlepper, wo dazu das Fahrzeug draufgehoben wird. Ähm, das ist dann auch schon mit Wohnmobilen wieder schwierig. Also genau, für alles, was Allrad ist, ist auf jeden Fall vorhersagend, dass die den richtigen Schlepper, ähm, rausschicken. Wenn sie selber nicht abgefragt haben, ist es deren Schuld. Aber für euch natürlich blöd-
Mhm
... weil längere Wartezeit, dann muss der, der arme Mensch, äh, aus Versehen oder umsonst rausfahren und so weiter. Das ist für alle nervig. Deswegen, eigentlich müssten sie's abfragen, weil sie haben ja eine Standardcheckliste. Aber gut, wo Menschen arbeiten, passieren halt Fehler.
So. Kann immer passieren.
Genau, gehört dazu und wird und von daher, glaub ich, ganz wichtiger Punkt: Wenn ihr 'n Allradfahrzeug habt und 'ne Panne habt, dann das auf jeden Fall angeben. Ähm, ja, unsere zweite Panne, die ist meiner Frau passiert. Ähm, jetzt muss ich überlegen, war das letztes Jahr oder, oder schon vorletztes Jahr? Und da war sie mit 'm Auto unterwegs von Deutschland nach, äh, Portugal und mitten in Frankreich hat, äh, ist das Auto in den Notmodus gegangen und nur noch langsam gefahren. Und dann haben wir sie auch von der Autobahn runterbugsiert. Erst mal in 'n Hotel, dann hat sie den ADAC angerufen und, äh, die haben dann spannenderweise direkt gesagt: „Ja, äh, schleppen wir zurück nach Deutschland." So, wir wollten's eigentlich reparieren lassen, weil wir das Auto gern in Portugal halt noch 'ne Weile fahren wollten und hatten uns da schon gewundert und haben dann, ähm, aber rausgefunden, dass es in, in Frankreich, äh, das Problem ist, dass du auf 'n Reparaturtermin, also nur, um zu gucken, was kaputt ist, teilweise vier bis acht Wochen warten musstest.
Und deswegen haben die halt direkt gesagt, weil die das wussten: „Ab damit zurück nach Deutschland." Und was das Schwierige war, meine Frau hatte 'n Hund dabei. Also der ADAC hätte sofort 'n Flug für meine Frau bezahlt. Sie hätte zurückfliegen können. Ähm, das Auto kommt dann mit so 'nem Sammeltransporter in die Werkstatt. Also es dauert 'n paar Wochen, aber dann kommt das zurück. Also nicht 'n paar Wochen, aber kann schon mal ein, zwei Wochen dauern, weil die müssen den Transporter immer vollkriegen. Aber der Hund war das Problem, ähm, weil dafür gab's jetzt keinen Transport. Aber der ADAC hat dann gesagt: „Na, pass auf, ähm, wir haben hier 'ne, 'ne Maximalgebühr sozusagen. Dafür könnt ihr euch 'n Mietwagen holen und dann kann man den Hund entsprechend mit transportieren." Und das haben wir dann auch genau gemacht. Das hat auch alles funktioniert. Da gab's noch 'n bisschen Querelen, das lag aber am Mietwagenanbieter. Da brauchen wir jetzt heute nicht drauf eingehen. Aber das hat auch seitens des ADAC ist halt alles wirklich zur Zufriedenheit geklappt.
Die waren immer erreichbar, die haben sehr proaktiv kommuniziert. Es waren alle supernett. Meine Frau war wirklich 'n Nervenbündel zu dem Zeitpunkt, so, ne, Autopanne. Sie wusste nicht, was zu tun ist. Ähm, der Hund dabei, viel Gepäck. Aber also die Male, die wir da wirklich den Schutzbrief gebraucht haben, hat das alles wunderbar und einwandfrei funktioniert und, und alles wurde irgendwie für uns geregelt. Und die Kosten waren dann ein bisschen höher, ähm, können wir ja noch mal in einer anderen Folge drauf eingehen, äh, weil Mietwagen grenzübergreifend, äh, zu finden ist aktuell seit Corona fast unmöglich beziehungsweise unwahrscheinlich teuer. Und ich musste dann quasi von Portugal mit 'm Mietwagen dahinfahren und, äh, dann, oder beziehungsweise meine Frau ist mit dem Mietwagen von Frankreich nach Portugal gefahren.
Dann hab ich mich ins Auto gesetzt, hab's zurück nach Frankreich gefahren, um dann zurückzufliegen, weil das deutlich günstiger war, als quasi den Mietwagen in Frankreich anzunehmen und in Portugal abzugeben. Also da muss man dann auch ein bisschen manchmal kreativ sein, grade wenn man 'n Tier dabei hat, weil die kümmern sich eben im Normalfalle nicht um den Tiertransport, sondern, äh, geben euch halt 'n Mietwagen in dem Falle, was ja okay ist. Und, ähm, da muss man sich aber grade wenn man, wenn einem das im Ausland passiert, muss man 'n bisschen kreativ sein, was die Kosten angeht, weil der Mietwagen selber hätte, glaub ich, viereinhalbtausend Euro gekostet, ähm, von Frankreich nach Portugal. Und von Frankreich nach Frankreich mit Flug hab ich, glaub ich, dann sechs-, siebenhundert Euro insgesamt bezahlt. Also wirklich 'n Bruchteil. So das vielleicht noch als letzten Tipp von meiner Seite, wenn euch da wirklich im Ausland mit dieser besonderen Situation mal so was passiert.
Ja, also ist auf jeden Fall auch aus meiner Sicht 'ne lohnenswerte Investition, weil das einfach unfassbar Nerven spart. Meistens braucht man's oder hoffentlich braucht man's nicht, aber wenn, dann ist es halt so wie bei, bei vielen solcher Versicherungen, dass man dann wirklich, ähm, viel stressfreier durch so 'ne Situation durchkommt.
Ja. Und wie gesagt, wir gehen dann in der Folge, die wir noch dazu machen, noch mal in die Tiefe, auch so, ähm, Höhenbegrenzungen und ähnliches, was wir grad schon angesprochen haben. Auch das ganze Thema Anhänger, äh, was passiert, wenn ich 'ne Panne mit Wohnwagen habe, aber am Fahrzeug 'ne Panne habe, weil's da in den letzten Jahren beim ADAC 'ne ganze Menge Unklarheiten und auch, ähm, Aufregung gab. Also da gehen wir mal noch mal rein und vergleichen auch mal die größten Anbieter miteinander, um euch dann da wirklich noch mal 'n Bild zu geben, was eben sinnvoll sein kann, äh, und was ich vielleicht auch nicht brauche.
Das ist doch 'ne schöne Winteraufgabe.
Ja.
Ich schreib's schon mal in unsere, in unsere Podcast-Liste.
Ja, in diesem Sinne, ich hoffe, ihr konntet aus den Geschichten was für euch mitnehmen und wenn's nur war, dass eigentlich das meistens ganz gut ausgehen kann, äh, dass sich die Schutzbriefe entsprechend darum kümmern, dass es 'n paar Randdinge geben kann, wo man drauf vorbereitet sein muss. Da wollen wir euch eben entsprechend unterstützen und ansonsten hören wir uns am Samstag wieder. Bis dahin. Tschüss.
Tschüss.