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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute geht's zum zweiten Mal um Pick-up-Camping und Wohnkabinen.
Und wieder ist unser lieber Kollege Andreas Kirsch bei uns zu Gast, verantwortlicher Redakteur beim Magazin Pick-up Camper und seit den neunziger Jahren vom, äh, Pick-up-Camping- und Wohnkabinenfieber infiziert. Ich hatte es in der letzten Folge bei der etwas ausführlicheren Vorstellung schon gesagt, dass er ungefähr schon dreißig Kabinen im Zuge von Tests gefahren hat und auch mehrere eigene Kabinen besessen hat und, ähm, entsprechend kann er auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückblicken und uns heute wieder wunderbar mit seinen Berichten und Erklärungen durch die Folge führen. Herzlich willkommen, Andreas, zum zweiten Mal.
Ja, schön, dass ich noch bei euch sein darf. Ähm, ja, mal schauen, worum's heute geht.
Ja, ich kann ja schon mal 'n bisschen spoilern. Ähm, hatten wir letztes Mal auch schon angekündigt: Wir wollen heute mal auf, ähm, die Basisfahrzeuge und auf die passenden oder dazu passenden Wohnkabinen schauen und, ähm, vielleicht auch noch mal zu Anfang, äh, der kleine Hinweis: Auch in diesem, in dieser Episode gibt es wieder etwas zu gewinnen, nämlich, äh, drei Abos, drei Probeabos für das Magazin Pick-up Camper und wenn ihr erfahren wollt, wie ihr da rankommt, dann bleibt einfach bis zum Ende dran.
Genau. Und, ähm, wir haben uns ja das letzte Mal ein bisschen ausführlicher über die darunter liegenden Pick-ups unterhalten und, ähm, dann noch von dir gelernt, welche Arten von Wohnkabinen es so gibt und wie die Leute damit so unterwegs sind. Und, ähm, ja, heute wollen wir mal so 'n bisschen reingucken, wenn ich, wenn ich jetzt vielleicht mich schon mehr damit beschäftige oder vielleicht auch durch unsere Episode letztes Mal, ähm, Blut geleckt habe und jetzt so mich damit beschäftige. Ich will jetzt auch Wohnkabine fahren, hab auch nur vielleicht noch kein Pick-up. Wie gehe ich denn jetzt vor? Also wenn ich jetzt gerade mir ja quasi dann, ne, jet-- also jetzt habe ich ja den perfekten Einstieg, um meiner Partnerin zu sagen: "Wir brauchen jetzt 'n neues Auto, wir brauchen 'n Pick-up, weil das ist super praktisch, wenn wir demnächst Camping, äh, campen gehen."
Muss ich denn irgendwas beachten, wenn ich mir jetzt, äh, ein Fahrzeug kaufe, also abgesehen davon, dass es ein Pick-up sein sollte?
In der Tat gibt es, äh, das eine oder andere zu beachten. Ähm, wenn ich jetzt allerdings, äh, gar nichts hätte, also noch keinen Pick-up und auch noch wenig Ahnung von der ganzen Geschichte, da würde ich sogar vorschlagen, dass ich mich eher um verschiedene Wohnkabinen erst mal kümmere, bevor ich mich ums Basisfahrzeug kümmere. Warum ist das so? Ähm, wenn ich von Wohnkabinen erst mal wenig Ahnung habe, werde ich mich erst mal davon überraschen lassen und auch davon überrascht sein, welch unterschiedliche Arten von Wohnkabinen es überhaupt gibt. Und genau genommen ist es ja das der richtige Weg, dass ich mich entscheide, diese Größe, diese Art der Wohnkabine, dieser Anwendungsfall tritt ein und ich kaufe mir dann das Häuschen und muss dann sehen, dass ich ein Fahrzeug darunter bekomme.
Denn der Pick-up ist heutzutage, egal welches Modell man nimmt, ich sag mal vorsichtig, relativ standardisiert. Deshalb ist es eher wichtig: Brauche ich 'ne kleine oder 'ne große Wohnkabine? Wie viel Komfort soll die mir bieten? Was stelle ich damit an? Fahr ich zum Beispiel eher nach Skandinavien oder nach Schottland oder Island? Habe ich also eher die Wahrscheinlichkeit schlechten Wetters, ähm, kalten Wetters? Dann muss die gut isoliert sein. Dann muss die vernünftig ausgestattet sein. Ich möchte ja auch darin wohnen können, ähm, und nicht nur einfach 'n Regenbus aushalten. Und, ähm, fahr ich aber, sagen wir mal, nach Albanien, Griechenland oder in die Wüste Marokkos, dann kann die sehr viel leichter ausgestattet sein.
Dann kann ich auch viel draußen wohnen, ähm, dann kann die kleiner sein. Äh, dazu muss ich mir erst mal Gedanken machen: Was mache ich denn mit meiner Wohnkabine? Jetzt gibt's so 'n doofen Spruch in der Szene, das heißt, ähm, Wohnkabinen haben mit Frauen eins gemeinsam: Die zweite ist immer die richtige. Das heißt-
Halil, bitte weghören.
Das heißt, die erste ist ja immer die, in die man sich total verliebt. Ähm, die will man haben, die ist toll, die ist shiny, die ist neu, die, ähm, bietet wohl alles, was ich brauche. Und im Jahr ein, Jahr aus stelle ich fest: Oh, da gibt's noch ein paar Defizite. Ähm, das habe ich mir anders vorgestellt. Die passt jetzt doch nicht so zu dem, wie ich's mir gedacht habe. Und dann weiß man aber mit dem Wissen dieser, dieser Vorgeschichte, was man dann doch gerne hätte, also was man viel besser braucht. Und, ähm, im Falle von Wohnkabinen ist es so, dass es dann häufig zum Downsizing kommt. Leute beginnen mit 'ner relativ, also wenn sie das Budget dafür haben, mit 'ner relativ großen, gut ausgestatteten Wohnkabine, fahren damit weg, nur um dann nach ein paar Jahren festzustellen: Moment, wir machen jedes Mal die Vorräte nicht leer.
Wir haben jedes Mal noch Bekleidung nicht benutzt. Wir haben jedes Mal Ausrüstung nicht benutzt. Warum haben wir so 'ne große Wohnkabine? Und es gab auch nur zweimal Regen, das hätte man auch in einer kleineren Wohnkabine, äh, aussitzen können. Ähm, und dann kommt man über diese ganzen Überlegungen zur wahrscheinlich passenderen Wohnkabine. Grundsätzlich aber schlage ich vor, dass man, wenn man noch gar nicht Zeit hat oder wenn man noch kein Basisfahrzeug hat, sich zunächst mal Gedanken macht, was ist der Anwendungsfall, wo will ich hin und welche Wohnkabine mit wie viel Komfort, wie viel Größe will ich mir denn überhaupt antun. Und, ähm, im zweiten Gang suche ich mir dazu das passende Auto.
Also im Grunde ist es ja ähnlich wie das, was wir immer unseren Campingeinsteigern raten, ähm, die Anwendungsfälle einmal durchzuexerzieren, auch zu gucken, wenn Kinder mitfahren, wie lange fahren die denn realistisch noch mit zum Beispiel, ne. Wie, also wie viele Personen werden da über die nächsten Jahre realistisch mit unterwegs sein? Welche Art des Campens, ähm, möchte ich machen? Also stehe ich vielleicht doch dann eher auch auf Stellplätzen oder vielleicht auch mal auf Campingplätzen oder will ich nur frei stehen, was dann ja auch wieder mit dem Autarkiethema zu tun hat. Und, ähm, dann, wie du gesagt hattest, auch die Klimazonen. Jetzt sagen wir ja immer den, äh, Menschen, die noch keine Campingfahrzeuge haben: "Mietet doch mal, um zu gucken, welche Grundrisse auch zu euch passen." Gibt's denn Wohnkabinen, die man mieten kann?
Und falls ja, darfst du auch gerne Anbieter nennen.
Ähm, ja, also direkt ad hoc fällt mir ein, wer aus dem Süden kommt, der sollte es mal bei BoMu4You versuchen. Das ist in Sigmaringen-Dorf. Also jeder, der so aus dem, aus der Gegend zwischen dem Bodensee und Stuttgart kommt, etwa, äh, Augsburg ich vielleicht, ähm, da ist Sigmaringen-Dorf nicht so schrecklich weit weg oder aus der Pfalz. Da kann man sich mal umgucken. Das ist der Oliver Gitschier, ein, äh, sehr, äh, umfangreiches Angebot hält er da vor. Ähm, der Oliver ist jemand, der handelt selber mit Wohnkabinen, auch aller Couleur, ähm, und hat aber witzigerweise zur Vermietung noch mehr Modelle dort stehen. Ähm, auch aus einem besonderen Grund. Äh, ich weiß genau, welche zwei, drei Modelle er gerne handelt, weil er auf die schwört, aber er möchte halt anhand eines ja sehr viel größeren, einer sehr viel größeren Auswahl auf seinem Platz auch demonstrieren können, warum er diese drei gut findet.
Und dazu hat er sich tatsächlich angetan, mehrere Wohnkabinen, die er nicht so gut findet, auf den Hof zu stellen, um den Leuten die Möglichkeit zu geben, die denen entweder auch auszureden oder zumindest mal die Unterschiede zu demonstrieren. Und bei BoMu4You, also Oliver Gitschier in Sigmaringen-Dorf, gibt's zum Beispiel Wohnkabinen aber auch mit Auto zu mieten. Also genau, wer ein Fahrzeug hat, kann sich da eine Wohnkabine mieten. Wer noch kein Fahrzeug hat, kann sich da auch ein komplettes Gespann mieten. Ähnlich ist es-
Das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen nämlich.
Ja. Ja, ähnlich ist es, äh, bei Dux Camper in Bargstedt. Ähm, den habe ich auch schon in der letzten Folge erwähnt. Martin Dux, so 'n richtiger Norddeutscher, wohnt auch noch auf 'm Bauernhof und da hat er auch seine Wohnkabinen stehen in einem ganz kleinen Dorf bei Rendsburg. Ähm, der, äh, bietet genau dasselbe. Der hat, äh, eigene Wohnkabinen im Verkauf, aber auch im Verleih, die Dux Camper, ganz viele verschiedene Modelle. Und, ähm, in Zusammenarbeit mit der Firma Getröfer, das ist 'n Isuzu-Veredler, äh, kann, kann man da auch direkt mit dem Isuzu zusammen in der Regel eine Wohnkabine mieten. Ähm, hier in der Mitte wär's dann das Wohnkabinen Center der Jens Heidrich in Gevelsberg, also bei Wuppertal. Ähm, der liegt sehr, sehr ortsgünstig für Köln, fürs Ruhrgebiet, äh, fürs Bergische Land und Sauerland.
Auch da kann man sich, äh, was mieten. Der hat immer Gebrauchtfahrzeuge da, ähm, sowohl Pickups wie auch Wohnkabinen. Aber da kann man, ähm, das ist ungefähr Europas größte Ausstellung aus bis zu sechzig Wohnkabinen, sich auch eine aussuchen und sich vorher beraten lassen. Da geht's meistens nur auf Termin. Ähm, es laufen da mehrere Berater und Verkäufer durch die Halle und übers Freigelände. Aber das ist, glaube ich, auch so in etwa die größte Auswahl Europas. Also Wohnkabinen Center Gevelsberg, da lohnt es sich immer. Von anderen weiß ich's nicht genau, da gibt's bestimmt noch mehrere, aber das sind die drei, die mir einfallen. Äh, Dux Camper, ähm, BoMu4You und das Wohnkabinen Center. Ja, und das kann ich auch nur empfehlen. Ähm, die Preise sind ähnlich wie bei vernünftig ausgestatteten, äh, Wohnmobilen. Also ich denke, das liegt alles so um hundertzwanzig Euro am Tag.
Dann gibt's natürlich noch irgendwie 'ne Endreinigung, ähm, und dann ist man good to go für 'ne Woche. Ausprobieren, ob man das mag, ähm, finde ich gut. Ähm, häufig ist es übrigens so, dass die Leute nachher sofort das Gespann kaufen, was sie da auch ausprobiert haben. Weil, äh, wer da hinkommt, hat ja schon so 'ne gewisse Grundhaltung und der hat sich ja meistens schon von allem anderen irgendwie abgeladen und sagt: "Na ja, komm, Campingwagen hatten wir schon, Wohnanhänger hatten wir schon, 'n Bus hatten wir schon, finde ich aber irgendwie auch nicht so, so cool." Ähm, und, äh, da kommen wir ja schon mit so 'ner, so 'ner Einstiegshöhe dahin. Und wenn man sich dann in seiner Idee bestätigt fühlt durch diese Probewoche, dann kommt's natürlich auch zum Kauf, klar.
Ist denn das Thema Gebrauchtkauf, ähm, was ja auch jetzt hier der Fall wäre, ähm, den du geschildert hattest, für dich was, wo du sagen würdest, das kannst du empfehlen? Oder gibt's da irgendwelche Punkte, wo, wo du sagst: "Hm, da sollte man ein bisschen genauer hinschauen." Also ich gebe nur mal ein Beispiel: Wir haben, äh, zum Beispiel beim Thema Wohnmobile, Wohnwagen bei den klassischen Ausbauformen und Aufbauformen, ähm, häufig das, äh, Problem Feuchtigkeit, Hagelschäden und solche Geschichten, wo wir immer den Leuten sagen: "Bitte da einmal ganz genau hingucken, dass da nix ist." Gibt's an Kabinen auch solche Schwachstellen?
Prinzipiell genau dasselbe. Ähm, plus natürlich noch Schäden in der Struktur. Äh, da kann ich jetzt an dieser Stelle direkt mal drauf eingehen. Ich werde oft gefragt: "Warum sind denn Wohnkabinen so teuer? Also mit, mit 'nem vergleichbaren kleinen Wohnwagen bin ich heute mit zehntausend, fünfzehntausend Euro weniger dran." Ähm, das liegt aber auch an der besonderen Statik. Also so 'n Wohnwagen, ich vergleich's mal kurz, ist auf irgendeinem Rahmen aufgebaut, hat dann irgendeinen Rahmen für die Wände und hat von innen, ähm, irgendwelche Möbel eingebaut und Betten. Je nach Ausstattungsqualität kommt da 'n Preis zustande, aber der Aufbau von der Struktur her ist immer super ähnlich. Und ich kann auf so 'nem Rahmen eigentlich alles aufbauen. Wenn ich 'n starkes Fahrzeug hab, könnt der auch mal im schlimmsten Fall dreitausend Kilo oder dreitausendfünfhundert Kilo wiegen.
'Ne Wohnkabine aber, die auf 'nem Pick-up transportiert werden soll, der in der Regel so um die eine Tonne transportieren darf, muss in erster Linie leicht und trotzdem stabil sein. Denn so 'ne Wohnkabine muss drei verschiedene Dinge- Leisten können. Das eine ist, du musst, wenn die auf dem Pick-up steht und sie dort verzurrt ist an vier Ecken, musst du in der Wohnkabine auf dem Pick-up wohnen können und sie muss alle Fahrbewegungen mitmachen, obwohl sie ja nicht fest verschraubt ist. Das Zweite ist, in dem Moment, wo ich sie abstelle, muss sie so stabil sein, dass dieser Boden, der da nicht auf dem Boden aufsteht, mit drei oder vier Leuten belastet werden kann, ohne dass ich durchbreche und plötzlich auf dem Boden, der tatsächlich steht.
Und, ähm, die, die Stützenaufnahme dieser vier Stützen, auf der sie dann ruht, muss entsprechend stabil sein. Und das alles bei einem möglichst leichten Gewicht von maximal vielleicht siebenhundert Kilo. Ähm, wenn ich 'ne normale Wohnkabine kaufe, möchte ich sogar lieber eine haben mit nur fünfhundert, fünfhundertfünfzig Kilo. Äh, und da muss die das alles leisten. Also geländestabil muss sie sein, die Bodenstatik muss stimmen und ich muss auch noch, ähm, ja, isoliert sein. Ich muss auch noch Möbel drin haben. Ich muss auch noch Komfort drin haben und einbauen. Ähm, und jetzt kommen wir noch mal zu der Häufigkeit der Wohnkabinenverkäufe. Wenn natürlich so 'n Westfalia oder so 'n Hymer oder wie sie alle heißen, ähm, Türscharniere einkaufen, kaufen die davon zweihunderttausend Stück.
Wenn so 'n Wohnkabinenhersteller, der im Monat im besten Fall fünf Kabinen baut, Scharniere kauft, dann kauft der davon fürs ganze Jahr zweihundert.
Mhm.
Großartig so. Also die, die, die Fertigung kennen wir ja, äh, je mehr du davon kaufst, desto billiger wird es. Ähm, und, äh, da sind wir bei Wohnkabinen halt bei ganz anderen Konstruktionen, bei ganz anderen Mengen. Ähm, und deshalb sind Wohnkabinen auch im Vergleich teurer als Wohnwagen. Komm mal zurück zu der Frage mit den Schäden. Die Schäden sind ganz ähnlich, plus halt Strukturschäden, die man nicht sofort erkennt. Die kann mal mit dem Alkoven irgendwo gegengesetzt worden sein, wurde repariert, aber bei einem Wohnwagen wär das vielleicht nur 'n Schaden am Alkoven, den kannst du dann irgendwie wieder zukleben, ähm, mit GFK oder so oder mit Webematte und dann wieder drüber lackieren. Bei einer Wohnkabine kann das aber schon ein entscheidender Schaden am gesamten, an der gesamten Struktur sein und, ähm, kann dann einfach dafür sorgen, dass die an der Stelle nicht mehr so stabil ist.
Das kann dann Nachfolgeschäden, äh, mit sich bringen. Insofern Gebrauchtkauf kann ich immer nur empfehlen: Entweder nimmst du jemand mit, der sich grundsätzlich mit Wohnwagen oder auch mit Wohnkabinen auskennt, oder mein Vorschlag: Kauf besser gebraucht tatsächlich vom Händler. Das mache ich, das sage ich jetzt nicht, weil Händler zu unterstützen, sondern, ähm, die können damit umgehen. Also die, die wissen, wo sie hingucken müssen bei Wasserschäden. Die erkennen, dass zum Beispiel in so einer Außenhaut, ähm, wenn da Alu-Außenhaut ist, die kann noch so toll sein, ist da irgendwelche Aufkleber drauf. Dahinter ist vielleicht 'n ganz kleines Loch und ein kleines Loch, also ganz, ganz winziges Loch, so Stecknadelkopfgroß, da in der Außenhaut, in der Aluhaut ist, dann ist da schon Wasser in der Wand.
Mhm.
Das weiß man, aber als Gebrauchtkäufer weiß man das nicht. Ähm, wir hatten schon mehrere Artikel auch bei uns im Heft dazu, im Pickup Camper Magazin. Ähm, sind ja alle kostenlos online und unter www pickup minus camper minus punkt de. Ähm, da kann man das gerne noch mal nachlesen. Auch da, ähm, machen wir natürlich, äh, äh, ja nutzerfreundliche Artikel, damit die Leute wissen, worauf sie sich da einlassen überhaupt mit Gebrauchtkabinen. Aber in der Regel, wenn's nicht 'n guter Bekannter ist, von dem man weiß, der betuppt eigentlich, ähm, dann würd ich eher vorschlagen, kauf dir gebrauchte Kabine mit ein paar Serviceleistungen hinten dran, ähm, bei 'nem Händler, weil der weiß, was er verkauft.
Und gibt ja dann in der Regel auch noch 'ne gewisse Gewährleistung, ne?
In jedem Fall, ja, ja, genau. Und Serviceleistungen und so. Ähm, also da ist man, glaube ich, auf der sichereren Seite, zumal sie ja alle nicht billig sind. Und Wohnkabinen gibt's auch nicht billig. Also wenn da 'ne Wohnkabine im Netz steht, die, weiß ich nicht, vier Jahre alt ist und zehntausend Euro kosten soll, nee, nee, nee, das kann das nicht stimmen.
Mhm, mhm. Okay. Ja, ähnlich, ähnlich wie im, im Wohnmobil- und Wohnwagenbereich. Jetzt haben wir ja auch viele Menschen in unserer Community, die sich für, fürs Thema Selbstausbau interessieren, was bei 'nem Campingbus, Van und so weiter, glaube ich, noch ganz gut händelbar ist. Aber nachdem, was du jetzt erzählt hast, mit der ganzen Statik wahrscheinlich dann, ähm, bei einer Wohnkabine, äh, schon recht profunde Kenntnisse voraussetzen würde, oder?
Also wir haben immer wieder, also bei der GMH haben wir ein, zwei Eigenbauer, ähm, äh, äh, Geschichten und, ähm, da gucken natürlich auch potenzielle Eigenbauer mit. Äh, da ist der Punkt eigentlich, dass du in der Regel als Selbstbauer existierende Wohnkabinen nachbaust. So, also du guckst dir an, was gibt es auf 'm Markt, ähm, wie bauen die die und dann kopiere ich die einfach. Es gibt allerdings auch Bausätze und davon gibt's zum Beispiel gerade bei Nomad Campers, die heißen so, ähm, bei nomadcampers.de gibt's Bausätze, die schneiden dir deine Wohnkabine, ähm, nach drei, vier Standardgrundrissen, wie du's brauchst, machen dir dann im Zweifel noch deine Fenster- und Türausschnitte rein und dann, ähm, liefert dir der Juniorchef diesen Bausatz an, geht mit dir über Stunden die genaue Montage durch und dann hast du schon mal die Wände und alles fertig für das ganze Häuschen.
Sag ich jetzt mal. Boden, Wände, Dach ist dann alles fertig angeliefert. Das setzt du dir dann selber zusammen und der Innenausbau bleibt dir dann aber selbst überlassen. Nomad Campers macht nach, macht ausdrücklich nachweislich keinen Innenausbau. Dazu bräuchte es dann schon Kenntnisse und da kommt ja wieder viel zusammen, wie bei euch auch. Du müsstest dich in Elektrik auskennen, du musst dich mit so 'n bisschen Gaswasserinstallation auskennen, ähm, Möbelbau musst du dich mit auskennen. Äh, wir arbeiten da häufig, oder also die, die Eigenbauer arbeiten häufig mit, ähm, Material aus dem Plattenladen EU, das, das Sven Bauhaus zusammen. Wir haben ganz besonders leichte, hochfeste Hölzer, die Quickply-Hölzer beispielsweise. Ähm, und, äh, da kann ich da nur empfehlen, sich auch in dem Punkt als Eigenausbauer sich genauestens zu informieren, äh, was ich da brauche.
Denn noch wichtiger als bei euren, äh, Selbstausbau-Bussen ist ja bei der Wohnkabine das Gewicht, das Gewicht, das, das Gewicht, ne. Ähm, alles wiegt extra und wenn du hier, weiß ich nicht, fünfhundert Gramm und da fünfhundert Gramm, da hast du schnell fünfzig Kilo zusammen und das kann das entscheidende fünfzig Kilo, oder kann der entscheidende Zähler sein, wo du plötzlich auflasten musst, was wieder Fahrwerksumbauten nach sich zieht, ähm, was du sonst nicht gebraucht hättest, wenn du unter dem Limit geblieben wärst.
Das ist tatsächlich auch bei den, bei den Bussen und bei den Vans gar nicht so ein seltenes Thema. Es achten nur nicht viele drauf und schreiben nicht viele darüber, aber das ist da auch nicht viel anders. Auch wenn man da zwar mit, äh, insgesamt den dreieinhalb Tonnen vielleicht 'n bisschen mehr vermeintlich auf'm Papier hat, wiegt ja das Basisfahrzeug auch häufig schon mehr und, äh, dann, dann machst du da so deine schicken Holzpaneele rein und wunderst dich dann, äh, wo das ganze Gewicht herkommt. Also ich glaube, das ist, das ist da gar nicht so viel anders.
Und bei Wohnwagen und Wohnmobilen sowieso, wenn wir da mal auf die Zuladung gucken.
Ja.
Aber dann, da haben wir jetzt schon ein ganz wichtiges Thema, was so 'n bisschen den Boden, dem Boden, den Bogen schlägt, ähm, zum Basisfahrzeug.
Mhm.
Ähm, denn Gewicht haben wir v, in der letzten Folge auch schon gehört, dass, ähm, zwar die meisten Pickups 'ne gute, ähm, 'ne gute Zuladung haben. Das heißt, dass da eine Wohnkabine generell, äh, geeignet sein dürfte, aber auch da muss ich natürlich gucken, dass ich nicht über die zulässige Gesamtmasse, ähm, des Pickups drüber komme. Und, ähm, da wär jetzt auch noch meine Frage: Was sind denn so gängige, ähm, Gewichtsklassen, ähm, bei bestimmten Pickup-Modellen? Also nur mal, dass du mal ein paar Beispiele nennst, welche vielleicht so im unteren Bereich rangieren und welche dann, ähm, höher beladen werden dürfen.
Also in der Regel sind alle gewerblichen Pickups von Haus aus leichter. Das sind also die schlechter ausgesc..., vermeintlich schlechter ausgestatteten. Äh, bei Ford sind so die XLTs und was da drunter ist. Ähm, dann, äh, der Amarok ist leider komplett drüber. Also der ist jetzt so als, äh, Basisfahrzeug fast gar nicht zu bekommen. Äh, beim Hilux ist es so, da gibt es nach wie vor, ähm, Modelle um hundertfünfzig PS. Klingt jetzt erst mal vielleicht zu wenig, aber, äh, dafür ist das Auto auch leicht und da liegen dann die Gewichte der Basisfahrzeuge in der Regel so um zweitausend, zweitausendeinhundert Kilo. Ähm, und die dürfen dann um die tausend Kilo zuladen, dass ich also so auf drei eins drei zwei komme. Wenn ich jetzt 'n gut ausgestatteten Pickup hab, wie zum Beispiel 'n Ranger, ähm, Wildtrack oder Toyota Hilux Invincible oder, äh, Executive oder auch den, äh, Isuzu V-Cross, dann, ähm, hab ich natürlich viel Ausstattung und viel Ausstattung bedeutet auch 'n bisschen extra Gewicht.
Da bin ich eher so bei 2,3 Tonnen, zwei, zweitausenddreihundertfünfzig Kilo. Dann bin ich auch mit 'ner Tonne bei kurz unter dreieinhalb Tonnen. Und da muss ich mich halt entscheiden, ähm, möchte ich diese 3,5 Tonnen einhalten aus Versicherungsgründen, aus, äh, LKW-Zulassungsgründen und so weiter oder, ähm, geh ich da drüber, also auch vorsätzlich, dann, äh, kann ich meinen, meinen Pickup auflasten. In der Regel gibt's dann Fahrwerk, zum Beispiel von Ironman. Ähm, es gibt, äh, von, von anderen Herstellern, äh, ARB und so weiter, gibt's Fahrwerke, die in der Regel immer so bis zu dreihundertfünfzig extra Kilo ermöglichen. Das heißt, ich hätte dann so 'ne Zuladung von etwa 1,3, 1,4 Tonnen auf 'nem Hilux beispielsweise.
Wenn der dann, ähm, von Haus aus zweitausendzweihundert Kilo wiegt und ich kann 1,3, 1,4 Tonnen, äh, zuladen, dann bin ich so bei, also unter v..., unter vier Tonnen knapp, aber ich bin auf jeden Fall über 3,5. Dann ist es auch schon fast wieder egal, weil dann, äh, muss ich bisschen aufpassen, dass der Rahmen das dann noch mitmacht. Denn die Auflastung bezieht sich immer auf, äh, das Fahrwerk, ne, die Aufhängung. Ähm, natürlich beinhaltet das, äh, erst mal stärkere Federn, 'ne andere Aufhängung, ähm, häufig, äh, oder i-in der Regel dann Reifen mit C-Klassifizierung, also Cargo. Da gibt es auch für Pickups Reifen mit, mit hoher Lastklasse, ähm, und natürlich auch Schwerlastfelgen. Ähm, mitunter mach ich noch andere Bremsen drauf.
Ich muss die Gesamtmasse ja auch irgendwann mal abbremsen. Aber die eigentliche Grenze, die eigentliche Begrenzung ist immer der Rahmen an sich, weil auch der kann verstärkt werden logischerweise. Kirimbi Cat Rover oder andere machen das. Ähm, aber die-- Man muss es jetzt so sehen, der Pickup ist eigentlich dafür gedacht, um, ähm, ein Gewicht, um eine gewisse Ladung, 'ne Palette mit irgendwas, Baustoffe, grad Landschaftsbau, Pflastersteine von A nach B zu transportieren. Da wird der beladen, fährt irgendwo hin und wird wieder entladen. Das ist 'n Nutzfahrzeug. Und wenn ich jetzt über Wochen und Monate ein Gewicht von, keine Ahnung, achthundert Kilo da drauf habe, dann ist das 'ne andere Belastung, als wenn der mal im Streudienst unterwegs ist. Selbst wenn er das täglich ist, das ist ja immer nur für 'n paar Stunden.
Also das muss ich vorher wissen und das ist eigentlich so die natürliche Begrenzung dabei. Äh, allerdings, äh, wichtig für eure Zuhörer, viele wissen's nicht: Die Pickups in Deutschland, also Ranger, Hilux und so weiter, die Klasse, ähm, aber auch die Amerikaner werden alle besteuert nach der Steuerklasse, ähm, EU Nutzfahrzeug N1. Und diese N1 hat zur Folge, dass alle Pickups in Deutschland, egal welchen Hubraum und welche, welchen Motor drin ist, in der Regel um die einhundertachtzig Euro Steuern nur im Jahr kosten.
Okay.
Das ist das Interessante auch an 'nem Pickup-Camper. Du kannst dir sogar einen 5,7 Liter, ähm Ram Hemi da hinstellen und dann hast du nachher, weiß ich nicht, einhundertneunzig, vielleicht zweihundertzehn Euro Steuern im Jahr mit fünf Komma sieben Liter Hubraum. Das ist übrigens auch ein absolutes Plus, äh, gegenüber vielen anderen Fahrzeugformen.
Muss ich gleich mal mit meiner Frau sprechen, wenn wir hier fertig sind.
Ich, ich hab auch schon 'n bisschen lange Ohren bekommen.
Und der Versicherung kannst du die, äh, ähm, weil die, diese N1 wird von den meisten Versicherern eben, äh, auch als leichter Lkw versichert. Das ist analog und fast identisch mit Pkw-Klassen. Ähm, und dann bist du natürlich finanziell fein raus. Packst hier 'ne Wohnkabine drauf, die du nicht extra versichern und extra zulassen musst und bist finanziell schon mal fein gestrickt.
Müssen wir also jetzt nur noch Dachstyle Dachdeckerbetrieb aufmachen und dann haben wir perfektes Firmenfahrzeug und können dann für Camper Style die Wohnkabine draufsetzen.
Äh, das könnt ihr übrigens auch als Nichtgewerblicher, ne. Also jeder, jeder Pick-up in Deutschland ist N1.
Ja, aber wir wollen den ja, wir wollen den ja natürlich als Firmenfahrzeug.
Als Geschäftsfahrzeug. Ähm, das heißt also, 'n Pick-up auch mit Kabine, ähm, gilt zulassungsmäßig nicht als Wohnmobil.
Nein, ähm, äh, ja. Also ich sag mal, der Klassiker ist, du packst dir dein, dein, äh, äh, Wohnkabine drauf und weil die ja nur mit, ähm, Zurrbändern fest ist, ist die halt nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden und dadurch gilt die Wohnkabine als Ladung. Schwierig wird das, denn es gibt einen Haken dabei, eben bei der Versicherung der Wohnkabine. Es gibt, ähm, 'n paar Anbieter, die versichern dir die Wohnkabine, wenn sie auf dem Auto ist, weil sie natürlich 'ne teure Ladung ist, weil die fünfzigtausend Euro kostet. Also versichern die dir mit. Die versichern dir die auf der Reise mit, wenn du sie abstellst. Das heißt also, wenn ich jetzt in Obertal wohne und ich fahr nach Lom in Norwegen und stell die da ab auf 'm Campingplatz, fahr da zu irgend 'nem Gletscher, geh da irgendwie Ski laufen oder Mountainbiken und komm zurück.
In der Zeit, wo ich herumfahre und die im Urlaub nutze, ist sie mit dem Auto versichert, auch wenn ihr alleine was passiert, auch wenn mir einer mein MacBook da rausholt, während ich woanders mit dem Pick-up bin. Ähm, das ist leider nur in der Vorbereitung bei den meisten Versicherern, bei den, in der Vorbereitung einer Reise so, also etwa fünf Tage während der Reise selbst und wieder in der Nachbereitung, also fünf Tage oder so danach. Hab ich sie dann bei 'nem Bauer aufm Grundstück stehen, erlischt diese Versicherung, weil sie dann nicht mehr in dieser Transportversicherung Pick-up Camper drin ist. Da gibt es ganz viele lustige Auswüchse. Manche versichern die dann als Gartenlaube, als Geräteschuppen oder als Sportboot. Aber da kann ich jedem nur raten, muss er beim Kauf, bei, bei, bei der Kaufabsicht entweder mit seinem Verkäufer, mit seinem Händler sprechen, wie der das am besten vorschlägt.
Die haben da Ahnung von, kommt auch auf die Region an. Ähm, das machte früher die Agentur Schwarz, Andreas Schwarz, aber ich glaub, die machen das heute nicht mehr. Der hatte 'ne sehr gute Absprache mit allen Versicherern Deutschlands und hat dann 'ne komplette, äh, Wohnkabinenversicherung abgeschlossen, egal in welchem Derivatzustand, abgesetzt, aufgesetzt unterwegs, Deutschland oder anderswo auf der Welt. Ähm, aber ich glaub, der Andreas Schwarz macht das nicht mehr und insofern ist das da 'n bisschen schwierig. Also da muss man sich drum kümmern. Ist aber jetzt kein Hindernis dadurch, dass ja auf dem Auto es sowieso Ladung ist und mitversichert und, ähm, weil die Steuern ja un-unüberschaubar sind dafür. Und ich muss jetzt nicht extra mit dem Wohnmobil was anmelden oder 'n Wohnanhänger was anmelden und TÜV machen für die Wohnkabine.
Nee, das wollt ich jetzt grad fragen. Demzufolge, wenn's ja Ladung ist, also das hast du ja, ne, das ist ja genau das ist nicht fest verbunden, sondern ist quasi nur verzurrt, dann brauch ich quasi auch kein extra TÜV. Ich brauch theoretisch auch keine Gasprüfung, nichts. Das kann natürlich dann wieder aufm Campingplatz gefordert werden, auch wenn das in der Praxis äußerst selten passiert. Und dann ist immer auch noch mal eine andere Sache, was ist, wenn etwas passiert. Aber im Grunde hab ich 'n Pkw, da muss ich mich um TÜV und den Kram kümmern und der Rest ist wie ob ich da hinten eine Palette Steine drauflege oder 'ne Wohnkabine ist eigentlich völlig egal.
So richtig. Ja, absolut. Also mit der Gasprüfung muss ich noch kurz reingrätschen. Äh, die solltest du doch machen, weil grade in Skandinavien, da fragt auch der ein oder andere Campingplatz nach der Gasprüfung. Und, äh, abgesehen davon ist ja auch 'n Sicherheitsaspekt, ja. Also zum Beispiel Wohnkabinen Center in Gevelsberg, ähm, der gibt die gar nicht ohne Gasprüfung raus und weist auch darauf hin, dass die alle zwei Jahre wiederkommen und 'ne Gasprüfung machen.
Das dem unbe-- Also ne, dass das 'ne, ne sicherheitsrelevante und sinnvolle Geschichte ist, ohne, ohne Frage, ähm, aber es geht auch immer 'n bisschen um die rechtlichen... Also das ist ja generell ein schwieriges Thema, grade in dem, im Campingbereich, aber das fassen wir heute nicht auf.
Nein, bitte nicht.
Das haben wir in 'ner anderen, in 'ner anderen Folge schon mal ein bisschen beleuchtet.
Also definitiv ist jetzt, also sagen wir mal, der Pick-up ist 'n Pick-up, ähm, und 'n leichtes Nutzfahrzeug und die Wohnkabine ist autark und gilt unterwegs als Ladung und abgesetzt als, na ja, wie man sie halt versichert kriegt.
Mhm. Okay, wichtiger Hinweis. Ich möchte noch mal gerne 'n bisschen, ähm, von dem Thema Gewicht, was wir vorhin hatten, als eins der Auswahlkriterien für das passende, ähm, Pick-up-Fahrzeug weggehen, ähm, denn es gibt ja auch noch andere Faktoren, die unter Umständen 'ne Rolle spielen können. Ähm, ich sprech nur mal an, zum Beispiel was mir einfällt, Bauweise, Höhe, ähm, die ja unter anderem auch die Fahrdynamik von so 'nem Pick-up beeinträchtigen oder beeinflussen können. Ähm, wenn ich jetzt erst mal keine Ahnung habe, was möcht ich für 'ne Wohnkabine haben, wie würdest du empfehlen, an dieses Thema ranzugehen, um dann eben sich nicht irgend 'n Ei ins Nest zu legen?
Also ihr lest am besten das Pickup Camper Magazin.
Auf jeden Fall. Wir verlinken das auch noch mal in den Shownotes.
Nein, also ohne Witz, äh, ich glaube, wir haben keine in Deutschland erhältliche Wohnkabine noch nicht gebracht. Also ich glaube, da ist wirklich alles drin. Und, äh, noch mal, wir sind ja dauerhaft kostenlos online und bei Calameo zu lesen. Ähm, also wer da nix für sich findet, der sollte sich überlegen, ob er dann nicht doch 'n Wohnwagen kauft. Ähm, das ist das eine. Äh, das soll aber keine Eigenwerbung sein, sondern das ist echt ein praktischer Hinweis. Wer keine Ahnung hat, sollte mal ins Heft gucken. Ähm, zweitens, äh, ich würde immer den, den, den Interessenten vorschlagen, dass die in eine größere Ausstellung fahren. Auch da wieder ganz weit vorne hatte ich schon mal erwähnt, das, äh, Wohnkabinen Center Hebelsberg oder der Martin Dux oder eben Womo4you, ähm, weil die haben, äh, eine ganze Reihe von verschiedenen Bauformen, von verschiedenen Anbietern, von verschiedenen Modellen und selbst von Marken verschiedene, ähm, Bauformen und Ausbaustufen.
Und, ähm, der Jens Heidrich in Hebelsberg, der hat zwischen vierzig und sechzig Wohnkabinen da stehen. Der, ähm, der, der Oliver Gitschier unten in, äh, Siegburg-Ringdorf, der hat immer so neun bis elf Wohnkabinen unterschiedlicher Hersteller da stehen. Ähm, und beim Dux Camper gibt's zwar in erster Linie Dux und Capra Camper, aber die Dux Kabinen, ähm, noch gestern haben wir telefoniert, er und ich, weil ich sagte, das war nämlich unser Thema, sagt: "Du hast so viele verschiedene Bauformen." Ähm, äh, sag ich, einerseits kann's ja egal sein, welche du von deinen Kabinen verkaufst, andererseits, ähm, wär's nicht einfach in der Produktion für dich, drei oder vier Standards aufzulegen und dann verkaufst du die halt. Sagt er: "Nee", sagt er, "also mein hehrer Anspruch ist, ich möchte jedem Kunden seine Wohnkabine verkaufen können."
Also dazu bräuchte er 'ne große Auswahl. Also wer aus Norddeutschland kommt, der Weg da oben lohnt. Ähm, das ist, wie gesagt, Bargstedt bei Dux Camper. Ähm, ansonsten jede Messe, und zwar nicht, ganz wichtig, auch da haben wir schon mal in der letzten, äh, letzten Folge drüber gesprochen, möglichst nicht auf den Caravan Salon oder so, wenn man 'ne Wohnkabine braucht.
Ja.
Sondern da geht man auf die Adventure South Side, die Adventure North Side, äh, den, ähm, die, die, die Abenteuer und Allrad, äh, in, äh, ähm-
Bad Kissingen.
Bad Kissingen, genau. Ähm, und da stehen nämlich fast alle. Da stehen auch die deutschen Anbieter, die ich durchweg bevorzuge, ähm, weil, äh, da ist auch, wie gesagt, German Engineering drin, ne. Und da gibt's eben auch die, die, die, die geländegängigen, die Offroad, die Abenteueraufbauten. Und, äh, ähm, da wollt ich jetzt grade mal drauf kommen. Wir sprechen die ganze Zeit eigentlich über Wohnkabine so als Komfort, ja. Also Hardwall mit Platz bis zu vier Leuten, Bad und allem drum und dran. Aber das macht nur ungefähr so sechzig Prozent des Marktes aus. Die anderen vierzig Prozent fahren ungefähr mit, äh, also fahren mit, mit deutlich kleineren Kabinen herum. Ähm, eine, die ich sehr selber, also das ist jetzt nicht Empfehlung des Redakteurs, aber das ist einfach so mein Gusto inzwischen.
Ähm, ich bin von mehreren Hardwalls 'n bisschen downbesized. Also ich find zum Beispiel die amerikanische Kabine Formula Campers sehr gut. Das ist eine Kabine, die hat ein Pop-up-Dach. Wenn ich die aufklappe, was sehr einfach ist, hab ich, äh, komplett Stehhöhe, also zwei Meter und 'n bisschen hoch, ähm, und zwar an allen vier Ecken. Ich hab richtig Platz im Alkoven. Äh, das ist 'ne dicke Lkw-Plane. Da kann ich noch 'n, äh, Temperaturvlies einsetzen. Dann hab ich's auch isoliert für den Winter. Die hat 'ne Dieselheizung, die hat 'n Gasofen, die, äh, die hat 'n Gaskocher, die hat alles. Ähm, und die macht aber, wenn das Dach zuklappt, 'n sehr flaches Profil. Die sagen sogar von sich selbst lowest profile in the industry. Das stimmt nicht mehr ganz. Es gibt jetzt ein paar andere Anbieter, aber die ist halt in Deutschland auch so bekommen.
Ähm, dann gibt es, äh, Alu-Cab, wenn ich so in den Canopy-Bereich gehe. Äh, dann gibt es zum Beispiel, äh, natürlich Capra Camper, hab ich auch schon mal erwähnt, die türkische Kabine, die jetzt grade wieder auf den Markt kommt. Wenn ich also Offroad fahren will, dann gibt es durchaus andere Gelegenheiten. Ähm, und, ähm, ich hab immer wieder im Heft einige Anbieter, die dann so Westalpen-Touren fahren, die Bulgarien-Touren fahren, die, äh, über zum Beispiel Neujahr, Silvester jetzt, äh, in Marokko waren und da sind natürlich andere. Dann gibt's zum Beispiel aus dem Sauerland deutscher Hersteller Benno Kramer mit dem Fernsehmobil. Das ist 'ne Kabine, die kann ich zuklappen, also Klappdach vorne angelenkt, kann darin wohnen, auch wenn sie zugeklappt ist. Ich komme an alles dran und kann aufrecht drin sitzen, wenn sie zugeklappt ist.
Wenn ich aber das Klappdach hoch mache, hab ich hinten zwei Meter zwanzig Stehhöhe und natürlich auch genügend Platz überm Alkoven. Wenn das Ding zugeklappt ist und ich muss mal 'n tollen Sturm, 'n Sandsturm oder 'n Blizzard oder, ähm, 'n ganz schlimmen Regen oder Hagelschlag aussitzen, dann klapp ich das Dach zu und schlaf einfach auf dem unteren Bett, das ich aus der Sitzbank mache. Ähm, da sind die Ansprüche halt unterschiedlich.
Du schaffst es, alle Fragen, bevor ich sie stelle, schon zu beantworten.
Ja, bei mir auch.
'Tschuldigung.
Aber, aber eine, also, a, ich wollte jetzt nämlich grade das auch fragen, ne. Wenn du 'n kein, kein Hardwall hast, sondern quasi ein Klapp-, äh, Dingsi, dann ist das ja meistens irgendwie aus Stoff. Und dann hab ich mich halt gefragt: Was ist, wenn's jetzt doch kälter ist, aber du 'ne Heizung hast, ob das ausreicht? Hast du schon beantwortet. Jetzt hast du aber auch schon beim letzten Mal mehrfach das Thema Canapé, Canopy angesprochen.
Canopy, ja.
Das wolltest du auch erklären.
Ja.
Und da wäre jetzt die Frage: Was, was ist das?
Was ist das? Äh, ein, also eine Wohnkabine, sind wir uns jetzt zwar einig, jetzt mal von der grundsätzlichen Form her, ist eine in sich geschlossene Kabinenkiste, die ich hinten draufstelle und wieder abnehme und da ist alles drin, ja. Egal ob ich's draufhab oder runternehme, ist alles drin. Stell ich ab, fertig. Ähm, 'n Canopy funktioniert 'n bisschen anders. Man stelle sich vor, ein Hardtop, das ist also auf der Kante, der Ladekante montiert, nicht auf der Ladefläche, sondern auf der Ladekante. Ähm, das kennt man eigentlich so, äh, wenn Leute, besonders wenn die Hunde transportieren oder so was, dann haben die hinten, um die Ladefläche geschlossen zu haben, so 'n Hardtop da drauf, meistens mit zwei Fenstern links und rechts drin und 'ner Heckklappe. Ähm, da, da haben die häufig dann Hunde oder Ladung oder Werkzeug drin und die ausgebaute Version davon nennt man Canopy.
Dann ist dieses Hardtop höher als das Fahrerhaus. Ähm, man kann das innen ausbauen, also man kann Bänke entweder aus Formteilen oder selbst gebaute da einziehen. Ähm, das ganze Canopy hat aber dieses Hardtop, das man Canopy nennt, hat dann aber keinen eigenen Boden, sondern sitzt halt nur auf der Ladekante der Ladefläche und man hat eine irgendwie geartete Dachzeltlösung. Also entweder hat man separates Dachzelt, das dann da über die gesamte Fläche drauf ist, dann muss ich von außen da rein, äh, steigen, zum Beispiel durchs, ähm, Heckzel, äh, durch, durch die Heck-, äh, Fensteröffnung dieses Dachzeltes oder aber das ist mit dem Innenraum verbunden. Das kennt man, äh, zum Teil von Land Rovern oder Land Cruisern Geländewagen, dass man hinten durch die Heckklappe des Fahrzeugs einsteigt, aber dann durch das fehlende Dach des Fahrzeugs in, äh, das Dachzelt gelangt.
Das ist dann wie 'n Klappdach beim VW-Bus, nur, ähm, dass man direkt aus dem Inneren dieses Hardtops sich aufrichten kann und da oben reinkommt. Und das geht so weit, dass man insgesamt 'ne Stehhöhe unter diesem Klappdach hat, dass also dieses Canopy gar nicht oben ein Dach hat, sondern direkt 'n Klappdach hat und dass ich da Stehhöhe drin hab. Mit der, mit dem Unterschied nach wie vor, dass ich eben keinen Boden habe, sondern nur dieses Hardtop. Das ist so ungefähr die leichteste und offroad gängigste Lösung. Die sind aber auch am schwächsten dicht und am schwächsten isoliert zu bekommen.
Ich, äh, hab jetzt grade, nachdem ich jetzt wusste, dass es kein Kanapee ist, ähm, mal wieder heimlich, äh, nachgeguckt. Und was sehr spannend ist, die, die Amerikaner haben dann gleich wieder das Ding zum hinten, vorne, oben, unten ausklappen. Ähm, und was ich auch grade gesehen habe, es gibt quasi auch Leute, die einfach dann hinten noch mal was aufklappen und dann für 'n Zelt auf die, auf die Pick-up-Lagefläch, Ladefläche packen.
Ja.
Ähm, aber ja, jetzt, jetzt versteh ich, was so quasi ein, ein Canopy ist, ähm...
Da gibt's halt noch so Dinger für, für echte Expeditionen. Also wenn du so hard offroad fahren möchtest, ähm, und jeden Abend woanders bist, weil du, keine Ahnung, äh, äh, in die Mongolei möchtest, äh, dem, der Seidenstraße folgen, der Panamericana oder was auch immer Wildes sehen, Norwegen, ähm, dann gibt es grade in Deutschland zwei tolle Anbieter. Das eine ist 5010, äh, das ist der Stefan aus Saarbrücken und das andere ist, ähm, ah Quatsch, aus Wiesbaden und das andere ist der, äh, Pepep. Ähm, der kommt aus der Nähe von München. Und das, äh, die bauen auch solche Canopies, aber mit ganz, ganz, also jeder, der früher mit Jim oder Playmobil oder Fisher Price ge-gespielt hat, der ist damit total begeistert.
Also da gibt's 100 Klappen dran, Öffnungen, Staukästen, äh, Auszüge, Schubladen, äh, Kühlschränke. Also wer, wer so 'n Systembauweise mag und dann auch noch absolut offroadfähig, wettertauglich, ähm, total ausgedacht, wieder German Engineering. Die bauen da echt 'n bisschen anders als die anderen. Ähm, da muss ich sagen, also, äh, sowohl bei 5010 wie auch bei Pepep ist man da mehr als richtig. Ähm, das sind Aufbauten, die sind so bisschen für die Ewigkeit gemacht, funktionieren ausgesprochen gut und beide Chefs, äh, der Peter und der Stefan sind unglaublich zugänglich, unglaublich serviceorientiert und, äh, sind auch für ihre Kunden eher Freunde als jetzt irgendwie nur Verkäufer.
Habe ich mir auch hier heimlich 'n bisschen angeguckt. Das sieht schon sehr spannend aus, was es, was die da alles basteln.
Der Sebastian ist immer multitaskingfähig. Ich muss mich hier aufs Gespräch konzentrieren, sonst bin ich zu abgelenkt.
Ja, also grundsätzlich, ich sag jetzt mal, von, äh, in, in Gewicht gesprochen, so 'n Canopy wiegt vielleicht so 270 Kilo. Da geht das ungefähr los, je nach Ausbau. Natürlich hast du ja noch Ausrüstung drin, kannst auch Heizung reinbauen, dann wird's schwerer. Ähm, bis zur schwersten Wohnkabine, das ist momentan, äh, so die 750-Kilo-Klasse, ähm, kriegst du eigentlich alles und, ähm, fast alles kann halt von den üblichen Pick-ups getragen werden. Ähm, und, äh, sobald du natürlich anfängst, an die Grenze zu gehen, dann ist die Aufastung angesagt, die erstens aufwendig ist und zweitens natürlich noch mal was kostet, ne? So 'n Fahrwerk kostet. Äh, aber ich denke mal, so die normale, wenn wir jetzt nicht von amerikanischen Pick-ups sprechen, die normale Belastungsgrenze von so 'nem normalen Pick-up liegt so bei vier Tonnen, 4,1 Tonnen, da ist das Thema durch.
Schwerer sollte der auch mit Auflastung nicht kriegen sollen.
Ja, ich hab, hab auch da vorhin, als du über die Gewichte gesprochen hast, wieder sehr viele Parallelen letzten Endes auch zu den Wohnmobilen gesehen. Wir haben ja auch als erstes Wohnmobil einen, einen, äh, Alkoven auf Ducato-Basis gehabt und da ist ja auch das Thema, die sind grade wenn sie wenig Zuladung haben, ja superschwer, sind die ganze Zeit belastet. Ich mein, der Ducato ist zwar auf lange Strecken und auch Gewicht ausgelastet, aber genauso wie du's sagst, fährt der halt mal voll und dann auch wieder leer. Und man hat dem Fahrzeug auch deutlich angesehen, dass es halt wirklich über der Grenze war. Die Reifen waren schlecht, relativ einseitig abgefahren, die Federn waren durchgebogen. Also, ähm, das ist definitiv dann bei vielen Fahrzeugen 'n Thema. Das-- Ich hab jetzt noch zwei Fragen. Ich würde aber gern, bevor wir unsere letzten Fragen stellen, noch mal aufs heutige Gewinnspiel kommen.
Wer bei der letzten Episode dabei war, der, ähm, wird sich vielleicht erinnern. Also wir verlosen vom Andreas drei Probeabos seines Pick-up Camper Magazins. Das bedeutet, ihr bekommt vier Ausgaben nach Hause geschickt. Wir würden's der Fairness halber so machen, dass die Leute, die beim letzten Mal gewonnen haben, falls die jetzt noch mal mitmachen, wir sie nicht mehr in dem Lostopf lassen, weil ich glaube, es bringt niemandem was, wenn er zwei Abos hat und es, ich glaube, es haben mehr Leute Freude dran, wenn mehr Leute Abos bekommen. Ähm, aber das heißt nicht, wenn ihr nicht gewonnen habt, dann könnt ihr natürlich noch mal mitmachen, ne. Wir schmeißen wirklich nur die drei im Zweifel raus, die beim letzten Mal gewonnen haben. Nele, wollen wir wieder das Gleiche machen wie beim letzten Mal?
Würde ich sagen, ist dann auch fair.
Was haben wir beim letzten Mal gemacht?
Das Kurzzeitgedächtnis bei uns älteren Leuten funktioniert schon nicht mehr so gut. Ähm, wir hatten gesagt, dass ihr uns schreiben sollt bitte, was euch am Thema Pick-up-Camping fasziniert, ob ihr vielleicht schon mit 'nem Pick-up-Camper mit Wohnkabine unterwegs seid oder ob ihr konkrete Kaufabsichten habt oder einfach mal nur so 'n bisschen ins Thema reinschnuppern wolltet, warum euch das Thema interessiert und schreibt bitte in den Betreff "Gewinnspiel Pick-up", damit wir's vernünftig zuordnen können und damit keine E-Mail irgendwie, äh, liegen bleibt und dann vielleicht die Auslosungsfrist verpasst wird.
Und schickt es an podcast@camperstyle.de als E-Mail und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein, um zu gewinnen und ihr dürft nicht bei Camper Style arbeiten oder Angehörige sein. Ja, wir wünschen euch dabei ganz viel Erfolg. Bevor wir gleich zu den Tipps der Woche von uns kommen-
Moment, Ei-Einsendeschluss in zwei Wochen.
Oh, das ist noch gut. Genau, wir starten ja, also die Episode hier ist am 9.3. erschienen und ihr habt quasi bis zum 22.3. um Mitternacht Zeit, uns die E-Mail zu schicken. Alle E-Mails, die rechtzeitig reinkommen, landen im Lostopf und danach werden wir die drei Gewinner auslosen wie beim letzten Mal auch. Ihr braucht uns auch noch keine Adresse mitschicken. Schickt uns einfach das, was Nele gerade so schön noch mal erzählt hat per E-Mail und dann benachrichtigen wir euch, wenn ihr gewonnen habt und dann könnt ihr uns eure Adresse schicken. So, also wie gesagt, bevor wir gleich zu den Tipps der Woche kommen, hab ich noch zwei Fragen. Dann gucken wir, was Nele noch an Fragen hat. Also meine erste Frage, ähm, wäre: Gibt es in Deutschland irgendeinen Pick-up, der gar nicht dafür geeignet ist, mit 'ner Wohnkabine ausgestattet zu werden?
Oje, wenn ich jetzt natürlich wieder Marken sage, dann schlagen und verfolgen mich wieder alle, die so einen Pick-up fahren. Also es sind alle mehr oder weniger gut dazu geeignet. Allerdings muss ich sagen, äh, aus eigener Erfahrung, ich hab auch schon wirklich alle Pick-ups gefahren. Ähm, in meinen Augen eignet sich am wenigsten dazu der letzte L200 Mitsubishi und wir ja einen ganz alten fahren. Der war noch sehr gut dafür, aber, ähm, aufgrund der, der Form des Fahrerhauses und der Form der Ladefläche geht auch vor der Achse so viel Raum verloren – das ist einfach 'ne Design-Sache – ähm, dass du eine Wohnkabine kaum noch – und das ist eigentlich 'ne wichtige Geschichte – dass du eine Wohnkabine kaum noch so drauf kriegst, dass ihr Schwerpunkt vor oder auf der Achse liegt.
Das heißt, du hast sehr viel Überhang, das entlastet die Vorderachse und 'ne ernsthafte Wohnkabine, was Kleines geht natürlich, aber 'ne ernsthafte Wohnkabine in der Hardwall, ähm, würd ich jetzt zwingend auf 'nem L200 nicht montieren wollen. Ähm, aber das ist jetzt auch kein Zufall. Das ist jetzt nicht eigenes, eigener Geschmack, sondern das ist wirklich dem Design dieses Fahrzeugs geschuldet. Äh, alle anderen mehr oder weniger eignen sich. Klar, es gibt jetzt Abstriche in der Motorleistung. Zum Beispiel der Isuzu D-Max ist 'n sehr schönes, sehr haltbares, auch vom Styling her sehr hübscher, sehr hübsches Auto, sehr hübscher Pick-up, aber den gibt's halt nur bis 150 PS und nur mit 350 NM Drehmoment. Wenn ich den vergleiche und das muss ich halt, ist ungefähr dieselbe Klasse, ähm, mit 'nem 2,8-Liter-Turbo-Diesel Hilux mit 204 PS, ähm, und ich fahr den mit derselben Wohnkabine und das hab ich immer gemacht.
Das ist so meine Laborstrecke, sag ich mal. Und ich fahr dann dieses Auto mit derselben schweren Wohnkabine von 600 Kilo, ähm, die A1 bei Wermelskirchen den Berg hoch. Dann mach ich immer unten so 'n Beschleunigungstest, fahr mit 80 so an und guck mal, wie schnell das Auto oben ist. Dann ist das unglaublich unterschiedlich. Dann hat der Isuzu ist dann überhaupt nicht elastisch und hat 'ne Beschleunigung wie 'ne Wanderdüne, während der, ähm, der, der, äh, äh, Hilux beispielsweise noch 'n richtigen Punch entwickelt. Also da merkt man so 'ne Art Beschleunigung, obwohl die Wohnkabine drauf ist. Mit dem bin ich oben auf 130, 140. Ähm, mit dem Isuzu schaff ich vielleicht 110. Also wenn ich 'n gelassener Fahrer bin und, ähm, äh, das, das alles ertragen mag, dann, ähm, ist der Isuzu nach wie vor auch 'n richtig gutes Auto dafür, weil er auch das richtige Bier, äh, tragen kann.
Aber Motorleistung ist an manch einer Stelle durch nix zu ersetzen und da würd ich immer über 200 PS wählen wollen.
Und die zweite Frage: Wir, wir beginnen ja auch im Pick-up-Bereich so 'n bisschen mit dem Thema Elektro. Wir lassen jetzt mal vielleicht den, den Tesla-Pick-up außen vor. Ähm, hast du damit schon Erfahrungen?
Also ich selber hab noch keine Erfahrung, wir hatten aber schon mehrfach Kontakt auch zu den Herstellern. Es gibt da ein paar interessante und der für mich am interessantesten ist der Rivian R1T oder R1T, das ist ein amerikanischer-
Auch der teuerste, ne?
Ja, es ist alle gleich teuer. Äh, aber die haben beeindruckende Tests damit gefahren, die man auch glauben kann, ne? Ist ja nun mal kein Elon Musk dahinter, den man ja quasi ja gut, wenig glauben kann. Ähm, die Rivians sind, ähm, erstens sehr pfiffig und die haben zum Beispiel eine, eine sehr anerkannte, äh, Wüstentour gemacht mit ihren Autos und haben alleine durch die Rekuperation so viel Strom wieder eingefahren in 'nem ganz normalen, ähm, Overlanding-Szenario, dass das auch interessant wäre für 'ne mittelgroße Wohnkabine. Also so grad die amerikanischen Pop-ups im Stile der Four-Wheel-Campers, äh, oder der, ähm, da komm ich jetzt grad nicht drauf. Egal. Jedenfalls diese typischen Pop-ups, diese Offroad-Kabinen, die würden sich da auch ganz gut machen.
Abgesehen jetzt von den pfiffigen technischen Lösungen, die der Rivian ohnehin schon mitbringt. Ja, aber das ist auf jeden Fall demnächst Thema hier. Ähm, leider ist es anders als bei den City-Rutschonne, bei den kleinen, äh, Elektrofahrzeugen, die ja im Nahbereich immer mal Sinn machen und bei Dienstleistern und so, äh, ist es halt dummerweise bei den Pick-ups anders, ähm, die wir benutzen. Bei uns zählt natürlich Reichweite. Das ist nun mal so. Wenn ich jetzt 'n Elektrofahrzeug hab, mit dem ich, keine Ahnung, äh, Krankendienst fahre oder so, dann kommt der abends wieder an die Strom, äh, äh, an die Stromleitung, dann hab ich kein Reichweitenproblem. Wenn ich aber Overlander bin, dann hab ich 'n Reichweitenproblem und da ist die Frage, wann wir uns technisch langsam darauf einstellen können, dass es Sinn macht, solche Fahrzeuge zu, zu kaufen.
Aber nichtsdestotrotz, es gibt da durchaus 'n paar versprechende, äh, paar vielversprechende. Auch der Ford F150 Lightning scheint wohl 'n vernünftiges Auto zu sein. Ähm, dann hat, äh, dann ist der Hammer wieder auferstanden, auch unglaublich teures Auto. Den gibt's jetzt von GMC als Hammer AV, ähm, und der kann sogar so Sachen wie Panzerwände auf der Stelle, der kann Crab Gang, also der kann schräg links, schräg rechts fahren. Der hat, äh, ich weiß gar nicht wie viel Kameras rundum. Das ist auf jeden Fall 'n Thema und damit setzen wir uns auch im Heft immer wieder mal auseinander, wenn's da was Neues gibt.
Vermutlich werden wir da auch noch 'n bisschen brauchen, bis das wirklich für Overlander ist, aber es gibt ja auch tatsächlich einfach, ich sag mal in Anführungszeichen normale Camper, ohne das irgendwie negativ zu meinen, die dann wahrscheinlich mit so 'nem Elektroauto noch eher, äh, loslegen können, wo's vielleicht anfängt. Ich denke auch, bis wir, bis wir quasi in die Mongolei mit Elektro fahren, sind wir noch 'n bisschen hin, weil, ähm, also Diesel kriegt man halt da noch deutlich öfter, auch wo es nichts gibt, weil die müssen zumindest irgendwie ihre Lkw und, und Traktoren betanken überall auf der Welt. Also es sei denn, es gibt nur Hafer für die Pferde. Aber deswegen trotzdem ja 'ne spannende Geschichte, weil sich alles weiterentwickelt. Dann bin ich mit meinen Fragen durch, bevor wir aber gleich zu den Tipps der Woche noch kommen, die wir haben. Nele, was hast du noch an Fragen?
Ich hab noch zwei kurze. Ähm, die erste geht noch mal 'n bisschen zurück, ähm, auf das Thema Antrieb und, ähm, Motorleistung oder Hubraum. Ähm, wenn du's jetzt auch mit Blick auf die Uhr relativ kurz resümieren müsstest, ähm, was würdest du bevorzugen für einen Pick-up mit Wohnkabine, Benzin oder Diesel? Und ab wie viel, ähm, PS beziehungsweise, ähm, welche, welche Motorleistung brauche ich oder welchen Hubraum brauche ich auf jeden Fall auch für kleinere Pick-up Camper?
Ja, da würd ich immer so in top Shelf oder ins obere Regal greifen. Das heißt also, ich mach mal so 'n bisschen fest, ähm, der Pick-up sollte immer Allrad haben, zuschaltbar und am besten noch 'ne, äh, Interachse stelle, weil es gibt Pick-up Ersatzgetriebe früher oder später passiert das. Ähm, zweitens, er sollte 200 PS plus haben. Er sollte zweieinhalb Liter Hubraum plus haben und sich jetzt seine Leistung nicht immer nur aus so 'nem Vierzylinder Biturbo holen. Ähm, er sollte Diesel sein, auch aus den Gründen, die gerade Sebastian schon gesagt hat, äh, gibt's eigentlich auch überall. Ähm, das Drehmoment sollte auf jeden Fall bei 500 Newtonmeter liegen. Ich weiß, 'n SUV hat nur 350, krieg ich für die Haue, aber, ähm, eigentlich ist da auch da mehr, mehr. Äh, ganz einfach deshalb, weil ich aus verschiedenen Situationen im Schnee, Schlamm, äh, auf Schotter oder auch am Berg beim Lkw überholen, beim Überholvorgang besser wegkomm.
Ähm, er sollte eine Tonne ungefähr tragen können, also zumindest im Zusammenpass auf eine Tonne, äh, erhöhen können und, äh, er sollte, ähm, mindestens dreitausend, in der Regel aber dreitausendfünfhundert Kilo ziehen können. Dann hab ich auch die Option, selbst in der Wohnkabine noch 'n Motorradanhänger oder vielleicht sogar 'n Pferdehänger zum Turnier, äh, zu ziehen. Und da ist er übrigens auch sehr angesagt, also Pick-up mit Wohnkabine und Pferdeanhänger. Das ist sehr in den USA angesagt und ist momentan ja auch so 'n bisschen der letzte Schrei in Deutschland.
Ja, das war doch jetzt 'ne wunderbare Zusammenfassung, um noch mal, ähm, das Thema Auswahl von Absetzkabinen und Basisfahrzeugen abzuschließen. Und dann kommen wir jetzt zu den lange angekündigten Tipps der Woche. Da würd ich mal heute unserem Gast den Vortritt lassen. Andreas, hast du irgendwas, was du persönlich unseren Hörerinnen und Hörern empfehlen kannst? Es muss, muss nichts Camping oder Pick-up oder sonst was Relevantes sein, darf's aber natürlich.
Ähm, ja, dann fangen wir doch noch mal an mit Leuten, die, äh, noch gar kein Pick-up oder 'ne Wohnkabine haben. Also wie geht ihr das Thema an? Äh, da schlag ich halt vor, informiert euch umfassend. Ähm, fahrt zu den euch nahe gelegenen Händlern, geht auf Messen und, ähm, entscheidet euch nicht, weil sie euch gefällt für die erstbeste Kabine, sondern, ähm, da solltet ihr noch drüber schlafen. Das ist wahrscheinlich analog zu euren Wohnmobilen und Campingbussen auch. Ähm, erst wenn man drei, vier verschiedene Konzepte auch gerne gesehen hat, kann man sich da vernünftig entscheiden. Und, ähm, ja, also kauft von den anerkannten Händlern, denn 'ne günstige Wohnkabine zu kaufen ist das eine. Das Zweite ist aber, den Service und vor allen Dingen auch die Ersatzteilversorgung hinten dran zu haben.
Und, ähm, ernsthafte, seriöse Händler haben das natürlich. Du kannst da hinfahren, die werden Gewährleistung, Garantiearbeiten machen, ohne mit der Wimper zu zucken. Und die haben dann auch den Siphon, den Schlauchanschluss, den Gasanschluss, äh, oder die, ähm, Lüftungsverblendung für ihre Modelle da liegen, wenn die kaputt sind und können euch die montieren. Und, äh, das habt ihr halt zum Beispiel nicht, wenn ihr irgend so 'n No Name kauft oder aus China, äh, über AliExpress bezieht.
Dann vielen Dank. Äh, Sebastian, möchtest du oder soll ich eben?
Ich kann auch meinen Tipp sagen, der ist diese Woche gar nicht so campingig, aber darum geht's ja auch gar nicht, wobei man's auch beim Camping nutzen kann. Ich hab mir eine Heißluftfritteuse angeschafft nach sehr langem Zögern.
Oh, ich zögere noch.
Nachdem ich da, also ganz kurze Einleitung dazu, ich bin ja großer Fan von Kaltzonenfritteusen, also einer richtigen Fritteuse, wie man sie aus'm Imbiss kennt, und da Pommes zu machen, hab ich irgendwann abgeschafft, weil die Reinigung ist einfach für zu Hause So, dann nächste Evolutionsstufe war ein Wok. Da komm ich beim nächsten Mal dazu. Das ist dann noch 'n Tipp der Woche von mir. Ähm, da ging das ganz gut, auch mit dem Saubermachen und jetzt hab ich mich aber dazu entschieden, weil ich auch so'n bisschen mich damit beschäftigt habe, ein bisschen gesünder zu essen, ähm, so'n Ding zu kaufen. Hab auch lange recherchiert, hab gesehen, da ist am Ende des Tages ganz viel Marketing dabei. Hab mir einen relativ preiswerte, 60 Euro hab ich bezahlt, äh, ausgegeben, bisschen Preise beobachtet und ich bin absolut begeistert.
Die ersten Pommes sind gar nix gewesen. Das kann ich auch dazu sagen, ja. Ähm, die, die gelingen im, im Wok oder in der Fritteuse beim ersten Mal besser, aber, äh, ich hab mir das dann angeguckt, hab überlegt, was hast du falsch gemacht und, äh, wenn man sie doppelt frittiert, ne, zweimal durchlässt oder einfach lang genug drin lässt und die richtigen Kartoffeln hat, funktioniert das richtig gut. Ja, man die, die sind nicht so ölhaltig, die sind nicht ganz so lecker, wie wenn sie, äh, frittiert sind. Mega geil und ich hab, äh, 'ne Entenbrust diese Woche gemacht. Ich hab heute Lachs mal testweise drin gemacht, den ich sonst immer aufn Grill schmeiße. Ich habe Tofu drin gemacht. Es ist super geil. Ich kann das halt wirklich hier-- Wir haben 'n kleines Minihaus, Tiny Home hier. Das heißt, wenn ich unten Lachs brat oder Ente, äh, dann riecht das hier oben unter meinem Dach, wo ich sitze, den ganzen Abend nach Ente.
Ist alles gar nicht gewesen. Es riecht 'n bisschen. Also es ist super geil. Du hast kein Spritzen, kein nichts und das Zeug wird trotzdem lecker knusprig mit ganz, ganz wenig Öl. Also ihr merkt, ich bin da absolut geflasht von. War eine der geilsten Käufe dieses Jahr. Na ja, das Jahr ist noch jung. Mal gucken, was da kommt.
Also ist ja doch durchaus auch 'n, 'n Thema für viele Camperinnen und Camper.
Das wollt ich grad noch sagen. Äh, sorry-
Die sich so'n Teil mitnehmen. Genau
Genau, machen ja, machen ja viele und ich hab auch mal geguckt, also d-das Ding, was ich jetzt habe, hat 1.600 Watt, das braucht es meistens auch gar nicht. Ähm, es läuft ja meist nur zehn Minuten, 'ne Viertelstunde. Das heißt, man kann sogar wenn man 'ne, 'ne, äh, autarke Stromanlage mit Lithiumbatterien hat, die 'n bisschen Speicherkapazität haben, kann man das Ding sogar ohne Landstrom betreiben. Aufm Campingplatz, äh, vielleicht bei höchster Temperatur kann's 'n bisschen knapp werden, weil Worst Case sind das schon irgendwie sieben bis acht Ampere, die sie so braucht. Ähm, aber wenn man sie bisschen runterdreht, funktioniert das halt super. Wobei ich nicht weiß, die, die haben ja dann so 'ne Heizspirale drin und, äh, es gibt vielleicht manche, die dann auch weniger in der Spirale heizen und manche, die eben immer nur an, aus, an, aus. Da muss man 'n bisschen gucken.
Wenn du eine hast, die nur an, aus macht, kann's sein, dass die 'n bisschen mehr Energieverbrauch hat. Das müsste man dann vielleicht vorher einmal, ähm, zu Hause mitm Strommessgerät testen. Ich werd das aber auch noch mal 'n bisschen beobachten und dann vielleicht auch bei einem der nächsten Folgen noch mal berichten. Ähm, weil davon hängt ja auch viel ab, ob ich das, äh, vielleicht auch aus so 'nem kleinen, schlecht abgesicherten Campingplatz irgendwo benutzen kann oder nicht. Ja, das ist mein Tipp der Woche.
Mein Tipp der Woche ist, ähm, ja, passt eigentlich gar nicht so schlecht zum Thema der Folge. Und zwar ist ja in erster Linie was für Langzeitreisende und für Reisende, die außerhalb der EU oder außerhalb der Eurozone unterwegs sind. Und zwar teste ich jetzt beziehungsweise Halil und ich testen seit Längerem jetzt, ähm, die Wise Kreditkarte. Wise kennen einige von euch vielleicht noch unter dem Namen Transfer Wise, ähm, zum Geld versenden ins Ausland. Ähm, das war früher eben, ja, so die eigentlich die einzige Dienstleistung, so wie ich das im Kopf habe. Dafür haben wir's auch genutzt, um eben, äh, Geldsummen von Deutschland nach Mexiko zu bringen, ohne immer unmögliche PayPal-Gebühren und Umrechnungs-, äh, kurse zu bezahlen.
Und, äh, inzwischen haben die 'ne Kreditkarte aufgelegt, die sehr, sehr gut bisher funktioniert, sowohl in Deutschland als auch in Mexiko jetzt, ähm, testen wir die grade. Man kann sich bei Bedarf unterschiedliche Währungskonten anlegen und hat dann 'nen sehr, sehr günstigen Umrechnungskurs, ähm, sowieso im Verhältnis zu Banken, aber auch im, im Vergleich zu PayPal und anderen derartigen Services. Ich hab 'ne kostenlose Kontoführung für alle Konten, bekomm aufs Euro-Konto sogar Minizinsen, irgendwas mit eins Komma soundso viel Prozent. Kann mit der Kreditkarte zwei Bargeldabhebungen im Monat bis insgesamt 200 Euro kostenlos machen. Über 200 Euro fallen dann die üblichen, ähm, Bargeldabhebungsgebühren von 1,75 an. Aber alle Zahlungen in unterschiedlichen Währungen online und vor Ort haben bislang bei uns eins A funktioniert und waren jeweils ohne Gebühren und das macht das Ganze natürlich besonders spannend.
Ja, das waren unsere Tipps der Woche. Ich, äh, vielleicht konntet ihr da auch für euch was mitnehmen. Ich bedanke mich, äh, mal wieder beim Andreas für die tolle Folge. Es, äh, muss jetzt mal mit Frauchen reden, dass wir als Nächstes ein Pick-up anschaffen. Bin ja immer schnell begeistert von neuen Dingen, die ich hier lerne.
Und die kann ich steuern. Die sind günstig.
Vielen, vielen Dank dafür. Ich kann schon mal sagen, zur nächsten Folge bin ich leider nicht mit dabei. Das machen dann Nele und Andreas alleine. Ah, und wie beim letzten Mal wird's aber erst mal noch eine andere Folge dazwischen geben und die nächste Pick-up-Folge dann in 14 Tagen. Ich sag schon mal Tschüss. Vielen Dank, Andreas. Vielen Dank, liebe Hörer und Hörerinnen da draußen. Abonniert den Podcast. Könnt ihr kostenlos überall machen, wo ihr uns hört, damit ihr die nächste Folge zum Thema Pick-up-Camper auf keinen Fall verpasst. Also ich übergeb das Wort an Nele. Ich sag tschüss.
Ja, von mir auch noch mal ganz lieben Dank, Andreas. Ähm, war wieder eine sehr lehrreiche und spannende Folge mit dir. Ich freu mich schon sehr aufs nächste Mal. Da gehen wir nämlich teilweise so'n bisschen von den technischen Aspekten weg und unterhalten uns über das Reisen mit Pick-up und Wohnkabine. Wir werden auch etwas über rechtliche Bestimmungen erfahren und, ähm, über so Themen wie Fahrsicherheit, Wartung und solche Geschichten. Aber ich glaube, du bringst uns auch 'n paar schöne Reisetipps mit und 'n paar Reiseanekdoten und da bin ich natürlich immer ganz besonders für zu haben. Vielen Dank noch mal und du hast das letzte Wort.
Ja, ich bedanke mich erneut, dass ich, äh, wieder hier sein durfte. Und ja, ich freue mich auch schon auf die nächste Folge, denn, äh, was machen wir denn mit den Dingern? Wir lassen sie ja nicht rumstehen und setzen sie ab, sondern wir sind damit unterwegs und da gibt's dann bestimmt das ein oder andere nette zu erzählen.