Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.
Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style Kaffeepause, deiner kleinen Portion Camping für zwischendurch. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und, ähm, ja, wir sprechen heute über KI und Camping.
Oder so ähnlich.
Zumindest mal kurz. Ähm, ich glaube, das ist definitiv auch 'n Thema noch mal für 'ne längere Folge. Aber wir wollen die vor Kurzem erschienene Episode zu Ciclope Camper aus Spanien einmal kurz nehmen, um einmal zu erklären, noch mal ausführlicher, wie's zu der Folge gekommen ist, was wir da überhaupt gemacht haben, wie wir das gemacht haben, weil's auch schon ein, zwei Nachrichten zu dem Thema gab und wollen euch auch noch mal 'n kurzen Einblick geben, wie KI auch beim Camping bei uns 'ne Rolle spielt, um dann zu gucken, ob wir da vielleicht auch mal 'ne längere Folge für euch zu machen.
Da gebt uns auch gerne mal eure Gedanken zu hier rein über podcast@camperstyle.de oder auch über unsere, ähm, über WhatsApp, über Sprachnachrichten oder Textnachrichten. Findet ihr alles in den Show Notes, weil grade bei dem Thema finden wir es wirklich total spannend, da auch mal in den Austausch mit euch zu treten, weil wir da auch in so 'ner Bubble sind, weil wir natürlich beruflich auch viel mit KI zu tun haben. Wir entwickeln selber KI-Projekte für Kunden und für uns ist es so eigentlich schon 'ne natürliche Herangehensweise, dass wir es jetzt auch nutzen, um halt zum Beispiel Campingtrips zu planen und da mal zu gucken, wie funktioniert das, was funktioniert gut, was funktioniert gar nicht. Und mich würd mal interessieren, wie das so ist, äh, für euch da draußen, ob das bei euch schon 'ne Rolle spielt.
Ich glaub, für viele nicht, weil ich hab gestern von 'ner Statistik gehört, ich muss noch mal, jetzt, ich hab jetzt die Quelle grad nicht, also ich hab das im Podcast gehört, ich weiß die Quelle grad nicht, wo das herkam, aber nur ein, einer von fünf Menschen hat beruflich überhaupt seinen Arbeitgeber überhaupt die Erlaubnis, KI zu benutzen-
Mhm.
was ich absolut schräg finde. Also natürlich hat KI nicht nur Vorteile und birgt auch Gefahren und Nachteile. Und gleichwohl find ich aber, dass man's gar nicht nutzen kann dann aus Angst heraus, ähm, krass. Aber darum soll's halt nicht gehen, äh, sondern, äh, ich guck mal kurz auf die Ciclope-Folge, die wir gemacht haben. Und zwar begab es sich, dass Nele, ähm, das gefunden hat, das Fahrzeug, darüber berichtet hat und dann quasi mit den Jungs, äh, aus Spanien Kontakt aufgenommen hat. Nele spricht fließend Spanisch und es war also gar kein Problem, sich mit denen zu unterhalten. Und dann haben die uns auch jemanden für 'n Podcast geschickt, der, äh, super Deutsch spricht und wir haben die Podcast-Folge aufgenommen. Es-- Bitte versteht das nicht falsch. Es ist völlig in Ordnung, dass jemand aus Spanien nicht fließend Deutsch spricht.
Genauso wie ich eben aus Deutschland nicht fließend Spanisch spreche, ist das völlig in Ordnung. Warum wir lachen, ist, dass wir den Podcast angefangen haben und er hat wirklich 'n gebrochenes Deutsch gesprochen und mir war-- Also Nele hat das Interview prima geführt. Ich hab mir das bisschen angehört und mir war relativ schnell klar, das wird so nicht funktionieren. Das, das geht gar nicht. Das macht beim Zuhören, ist das so dermaßen anstrengend, dass wir das, also dass das keiner machen möchte.
Also, u-und was dazu kam, also, a-auf der einen Seite, ich bin's ja gewohnt, mit spanisch nativen, also spanischsprachigen Menschen zu tun zu haben, die nicht perfekt Deutsch sprechen. Das heißt, ich hab schon eigentlich 'n gutes Hörverständnis für den Akzent und für bestimmte, äh, Grammatikfehler und so weiter. Aber es war halt wirklich dann auch so, dass, ähm, dass es gar kein richtiges Gespräch war, weil er hatte sich natürlich auf unsere Fragen vorbereitet, aber auf Nachfragen dann nicht so. Und dann haben wir irgendwann gesagt, das ist, äh, besser, wenn wir's halt in, in der Originalsprache führen und dann versuchen, das mit KI zu übersetzen. Das war ja für uns auch jetzt ein Erstlingswerk und wir haben uns da auch erst mal rantasten müssen und es war gar nicht mal so einfach, ne. Ich weiß, dass du da sehr viele Stunden gesessen hast.
Ich, ich wusste halt, dass es bei Eleven Labs, das ist also 'n, 'n, äh, einer der führenden KI-Anbieter so für, für Sprach-, ähm, -übersetzung und Generierung und so weiter, wusst ich, dass es halt so 'ne, so 'ne Funktionalität eben für, für Übersetzung, für Synchronisierung gibt und hab dann halt wirklich, ne, nach zwei Minuten unterbrochen, hab gesagt: „Nele, das, das bringt ja nichts. Lass uns das, lass uns das hier unterbrechen. Führt das bitte zu zweit oder zu dritt auf Spanisch und, äh, wir übersetzen das mit KI." D-das war zumindest meine naive, äh, mein naiver Gedankengang.
Genau.
Fanden auch alle super und dann, dann haben die das, das Interview eben aufgezeichnet. Sie waren dann zu dritt, also zwei spanische Kollegen und Nele und haben das aufgezeichnet und, äh, dann hab ich irgendwie die Aufnahme bekommen und hab dann halt angefangen und wollte das mal eben schnell, äh, übersetzen lassen und bin dann eben an diversen, ähm, ja, Dingen sozusagen hängen geblieben. Also das eine war, dass die Aufnahme viel zu lang war, viel zu groß war. Ähm, der Dienst, mit dem wir das, das transkri-- oder übersetzen wollten, der konnte, glaub ich, nur, ich meine, 30 Minuten.
Ja, wir mussten's in zwei Teile auf jeden Fall teilen.
Das ging ja noch in zwei Teile und dann hat aber die KI, also wer, wer viel mit KI arbeitet, weiß das: Je länger so 'ne Session wird, je mehr man fragt und diskutiert und, und tut oder auch Audio bearbeitet oder Video bearbeitet, desto schlechter nach hinten raus wird die Performance. Das ist 'n ganz normales Thema. Das sind, ist bei manchen Modellen besser und bei manchen, manchen schlechter. Also das ist schon 'n wichtiges Learning für euch, wenn ihr mit KI arbeitet. Ähm, haltet die Dialoge, äh, möglichst kurz. Fangt lieber neu an, wenn's um 'n neues Thema geht. Das bringt euch deutlich bessere Ergebnisse. Und hier hab ich dann halt gemerkt, wenn's dann so die erste Hälfte der ersten 30 Minuten vorbei war, also so 15, 20 Minuten, dann findet's plötzlich anÄhm, Mist zu machen. Also der Anfang ist super. Das, das KI-Modell merkt sozusagen, dass es unterschiedliche Sprecher sind, weist denen auch Stimmen zu. Ich konnte dann auch mit Ne..., mit 'ner, mit Aufnahmen von Nele konnte ich dann auch 'ne Stimme trainieren, weil Nele klang am Anfang, als hätte sie 'n österreichischen Dialekt.
Na ja, ist ja fast Bayern.
Ich, ich konnte aber gleichzeitig mit Nele keine neue Stimme aufnehmen, weil Nele dann zum Zeitpunkt, äh, der Synchronisation so krank war und gar keine Stimme hatte.
Mhm.
Also hab ich mir mit alten Aufnahmen geholfen, hab dann 'ne Stimme trainiert, der was auch dafür, also für den wenigen Aufwand, den ich da betrieben habe, sehr gut funktioniert hat. Dann hatte aber zwischendrin hatte Nele plötzlich 'ne männliche Stimme und, ähm, das-
Und, und die, und die Gesprächspartner, also die spanischen Gesprächspartner wurden dann immer mehr Österreicher und Schweizer.
Ja.
Also die hatten dann auf einmal ganz harte Dialekte. Das war wirklich sehr interessant, ja.
Ja, also es, es war relativ viel Aufwand. Also zum einen so 'ne, also um mal bisschen auch Zahlen zu nennen, so 'ne, so 'ne Stunde, ähm, Übersetzung eines Podcasts hat uns insgesamt knapp 100 Euro gekostet. Man kann das auch günstiger hinbekommen. Ähm, mit sicherlich mehr Übung und 'n bisschen besserem Herangehen kriegt man das besser hin. Es war für uns aber das erste Mal, dass wir so 'n Projekt gemacht haben. Und zusätzlich hat's eben noch dazu geführt, dass Nele noch mal alle Fragen eins, also separat noch mal aufgenommen hat auf Deutsch. Ähm, ich ziemlich lange, also nicht nur ich ziemlich lange an der Übersetzung saß, sondern auch Nele, da ja noch mal alles sich angehört hat, alle Fehler korrigiert hat, wir noch mal zusammen dran gesessen haben. Also es war wirklich gigantischer Aufwand. Mal eben schnell-
Und der Halil ist auch im Schnitt, im Schnitt teilweise fast verzweifelt. Also das war wirklich 'n, 'n kleines Abenteuer. Da haben wir, glaub ich, insgesamt zwei Wochen gesessen und wir mussten dann im Verhältnis zum Original auch noch relativ viel doch noch mal rausschneiden, weil bestimmte Dinge einfach auch der Übersetzung geschuldet im Deutschen nicht so viel Sinn ergeben haben oder auch für Deutsche nicht relevant waren. Deswegen haben wir das ganze Interview auch noch mal für alle Menschen, die Spanisch sprechen, im Original hochgeladen. Da packen wir euch auch den Link in die Show Notes, falls ihr euch das noch mal anhören möchtet. Und da ist es natürlich alles viel flüssiger, viel natürlicher. Und in der KI-Übersetzung, da klingt vor allem unser Roberto, der, der ja auch im Spanischen so 'n bisschen härter gesprochen hat, klingt da manchmal etwas, mmh, wie sagt man da auf Deutsch?
So, äh, im Spanischen heißt gold Bardo, also so wie geschlagen, so, so hart und, und polter-polterig ist wahrscheinlich so der, der richtige Ausdruck. Und viele Dinge, die er im Spanischen ganz natürlich erklärt hat, wirkten dann im, in der Übersetzung, in der KI-Übersetzung wie so ganz fürchterlicher Werbetext. Und da haben wir eben viel rausgenommen, dass es für euch auch angenehmer ist zu hören. Und wir haben unter anderem auch von Philipp 'n Feedback bekommen. Der hatte mir, äh, heute Morgen geschrieben, also heute Morgen ist, ähm, Montag, der 16. März. Da war jetzt die Folge grade einen Tag online. Und, ähm, er schreibt: „Krasser Podcast mit der KI-Übersetzung. Die ersten zehn Sekunden waren so Schock, das ertrage ich nicht einen ganzen Podcast lang, aber dann ging's schlagartig besser. Die ersten zehn Sekunden klangen tatsächlich robotisch, dann, äh, war's viel schöner.
Zusammenfassend geiler neuer Approach. Warum nicht so einen Podcast machen?" Also generell so 'n KI-Podcast. Ähm, um: „Zum Spaß hör ich mir noch mal das spanische Original an, auch wenn ich kein Wort verstehe. Und inhaltlich fand ich es auch super. Sympathische Firma und interessantes Produkt. Die scheinen wirklich sehr smart zu sein und genau zu wissen, was sie da tun. Das hat mir echt gefallen."
Ich erstelle übrigens mit 'nem Kollegen grade einen völlig KI-basierten Podcast, ähm, über KI-Themen. Das, das können wir gerne mal verlinken. Das soll gar keine Werbung sein. Das passt nur grade gut rein, weil ich am Wochenende dran gesessen habe. Ähm, das, das können wir auch gerne noch mal oder beziehungsweise werden wir das mal in 'ner anderen Podcast-Folge verarbeiten. Nicht hier beim Camping, weil's kein Campingthema ist. Ähm, wir wollten euch nur mal mitnehmen, wie das quasi entstanden ist, dass das 'ne Chance ist. Ähm, viele Menschen ja auch immer propagieren: Ja, und da kannst du reich werden und da kannst du, ohne dass du irgendwie die Sprache sprichst, kannst du Dinge machen. Wenn das gut werden soll, kannst du das nicht. Es ist noch viel Arbeit notwendig. Nichtsdestotrotz wäre so 'n Projekt vor vier, fünf Jahren, hätte überhaupt nicht funktioniert beziehungsweise doch, es hätte funktioniert. Wir hätten uns halt, äh, Dolmetscher holen müssen oder hätten das selber mit einer Stimme machen müssen, was längst nicht so gut gewesen wäre. Ich weiß auch, da ist noch Luft nach oben. Ähm, nichtsdestotrotz sind wir eben auch Menschen, die so 'ne Sachen gerne ausprobieren und schauen, wohin uns Technologie führen kann und was wir damit umsetzen können.
Also ich, mich würde das wirklich interessieren, was ihr dazu denkt und schreibt uns bitte gerne ganz ungefiltert eure Meinung. Es ist auch wirklich nicht so, dass uns das dann irgendwie verletzt oder so, weil wir möchten ja einfach auch immer mal wieder neue Sachen austesten und gucken, ob da Potenzial drinsteckt. Und wir denken halt, generell ist da Potenzial, weil wir dadurch auch fremdsprachige Themen angehen könnten, für die wir keine deutschen Interviewpartner bekommen, also Projekte aus anderen Ländern oder, ähm, Fahrzeuge, ne? Es wär ja auch mal spannend, zum Beispiel in den chinesischen Markt zu gucken und, und sich da mal Ansprechpartner zu holen oder solche Geschichten. Und sagt uns einfach, ob das für euch was ist, was ihr euch anhören würdet. Hört auch gerne in die Folge mal rein, wenn ihr das noch nicht getan habt und guckt mal, wenn so wie bei Philipp so der, die erste Genervtheit durch, durch diese merkwürdige Stimme, ähm, vorbei ist, ob ihr euch vorstellen könntet, auch so 'n Podcast durchzuhören von, ich sag jetzt mal 'ner halben, Dreiviertelstunde, wie halt auch unsere kürzeren Folgen sind, damit wir so 'n bisschen einschätzen können, ob sich das auch lohnt, da noch mal so viel Aufwand reinzustecken.
Also genau, ne. Ist nicht das Ziel, dass jetzt jede Folge von KI gemacht wird, aber wir können eben damit auch mal anderssprachige Menschen unserem deutschsprachigen Publikum quasi näherbringen. Und das, das war eigentlich das, was ich sofort gesehen habe für mich. Ich hab damals nicht geahnt, wie viel Aufwand dahinter steckt, dass, äh, dass das gut klingt, ähm, weil eben, ähm, automatische Übersetzung auch nicht ganz easy ist. Aber wir haben auf jeden Fall viel gelernt und, ähm-Würden das ab und zu vielleicht mal machen. Genau, wenn wir mal 'n spannenden Gast, ähm, irgendwo im Ausland finden. Also wir können ja auch nicht jede Sprache umsetzen, ne. Zum Beispiel Chinesisch wird jetzt schon spannend, weil keiner von uns, äh, fließend irgendwie, äh, Mandarin oder, oder, äh, andere asiatische Sprachen spricht. Da müssen wir dann auch noch mal improvisieren. Aber ja.
Aber Englisch, also Englisch zum Beispiel, Spanisch, im Zweifel sogar Französisch mit 'n bisschen noch Vorbereitung, das, das wäre machbar. Ähm
Und eigentlich wolltest du jetzt noch was zum Thema, äh, Routenplanung sagen, aber wir haben tatsächlich-
Ich guck aber grad auf die Uhr.
Genau, wir haben tatsächlich so 'n bisschen, äh, aktuell das Problem, dass wir, äh, d-dass es privat bei uns Dinge noch gibt, die irgendwie nicht wie geplant laufen, dass Nele und Halil kurz davor sind, nach Spanien und Mexiko, äh, sozusagen aufzubrechen und dass es 'ne Menge Dinge zu organisieren noch gibt. Deswegen, äh, diese Mittwochsfolge ein bisschen kürzer und ich würd sagen, wir verschieben dann das Thema Reiseplanung mit KI. Da haben wir nämlich beide ganz spannende Dinge jetzt mal ausprobiert auf die nächste Episode. Vielleicht machen wir da auf einmal noch mal 'ne längere Episode draus. Ähm, gucken wir mal.
Können wir ja mal gucken, ja. Oder noch mal 'ne Kaffeepause, da, da schauen wir einfach. Ist auf jeden Fall 'n interessantes Thema, was mich, glaub ich, jetzt in dem Fall weitergebracht hat als dich. Deswegen können wir da auch 'n bisschen diskutieren, was, was funktioniert, was nicht funktioniert. Aber da habt noch 'n bisschen Geduld, das kommt dann in einer der nächsten Folgen.
Genau so. In diesem Sinne, bis Samstag. Macht's gut. Tschüss.
Tschüss.