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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute geht's um komfortables Schlafen im Camper.
Das war unter anderem auch ein Wunsch einer Hörerin, nämlich von Andrea. An der Stelle liebe Grüße, falls du uns auch wieder zuhörst. Sie schreibt: „Danke für eure immer interessanten und informativen Beiträge. Ich erfreue mich immer wieder aufs Neue. Danke dafür. Fände es interessant und hilfreich, wenn ihr euch mal mit dem Thema Schlafen im Campingfahrzeug beschäftigen würdet. Ich liebe unseren Caravan, aber der Schlafkomfort lässt insbesondere bei längeren Touren zu wünschen übrig." Und da hoffe ich natürlich, liebe Andrea und auch an euch anderen alle, dass wir euch da heute 'n paar Tipps geben können.
Und wir werden uns, wie ich im Titel schon gesagt habe, heute um die Campingfahrzeuge kümmern. Das liegt einfach daran, dass wir primär mit dem Campingfahrzeug unterwegs sind. Falls ihr Zelter seid oder gar noch mit anderen Campingdingen unterwegs seid, in denen Schlafkomfort natürlich auch ein Thema ist, dann schickt uns doch eine kurze Mail an podcast@camperstyle.de. Wenn's da Interesse zu gibt, dann werden wir uns da auch noch mal 'n Gast einladen und auch das Thema dann noch mal behandeln, weil da fehlt uns einfach 'n bisschen das praktische Wissen. Also ich kann für mich sagen, dass ich das Camping im Zelt immer nicht so geil fand, weil das meinem Rücken gar nicht gutgetan hat, aber das liegt sicherlich auch am falschen Equipment und da würden wir uns dann jemand dazuholen, der, der oder die da quasi Ahnung hat. Deswegen heute geht's um die Fahrzeuge.
Genau, gut, dass du da jetzt noch mal drauf hingewiesen hast. Ähm, wir werden auch das Thema Campingbusse 'n Stück weit streifen, aber auch da haben wir nicht so viel eigene Erfahrung bisher. Das wird sich jetzt dann bald ändern. Dann können wir vielleicht dazu noch mal 'ne eigene Folge machen, aber insbesondere geht's heute um Wohnmobile, Kastenwagen, Wohnwagen.
Genau, und wir haben einfach mal zusammengetragen, was aus unserer Sicht die dafür relevanten Dinge sind, die sich quasi auf, äh, einen guten Schlaf auswirken und ihr wisst ja wahrscheinlich alle, wie ihr seid, wenn ihr nicht ausgeschlafen seid. Ich bin dann kein entspannter Mensch und manchmal unerträglich. Deswegen ist es schon im Eigeninteresse, dass ich genügend und erholsam schlafe. Und, äh, ja, wie gesagt, wir haben mal zusammengetragen, was wir aus unserer Erfahrung wissen, was relevant dafür ist und geben euch sowohl unsere eigene Erfahrung mit als auch das, was auch unsere Autoren und Autorinnen da in die Richtung noch zusammengetragen haben.
Ja, dann fangen wir doch einfach mal schon mit der richtigen Auswahl des Stellplatzes an. Weil aus unserer Erfahrung hat das 'n sehr großen Einfluss auf den Schlafkomfort, sowohl was Wetter und so weiter angeht, als auch natürlich die Lautstärke, die auf manchen Campingplätzen herrscht. Und wir persönlich versuchen eben immer, wenn wir auf größeren Campingplätzen unterwegs sind, wo zum Beispiel, äh, Freizeitprogramm angeboten wird oder auch Kinderanimation oder Ähnliches, dass wir halt nach 'ner ruhigen Parzelle fragen, weil wir unter anderem ja auch unterwegs arbeiten müssen, aber eben auch, weil da erfahrungsgemäß schon morgens relativ viel los ist. Und wenn man eben sehr großes Erholungsbedürfnis hat, ähm, sollte man da so 'n bisschen drauf achten, um auch dann eventuellen Diskussionen mit den, ähm, Stellplatznachbarn aus dem Weg zu gehen.
Wie ist das bei euch, Sebastian? Ihr steht ja nicht so viel auf Campingplätzen. Wie sucht ihr eure Stellplätze mit dem Wohnmobil aus?
Ehrlich gesagt war das überhaupt kein Thema bei uns. Ähm, da war-- Also f-f, nicht dastehen, wo schon ganz viele stehen, ähm, weil da hast du eben zum einen die potenzielle Möglichkeit, dass dich jemand stört, weil er Lärm macht oder sie Lärm machen. Mmm, beim Freistehen auf Parkplätzen war's dann manchmal so, dass Leute halt einfach ihren, ihren Moppel, wie man so schön sagt, also 'n Generator rausgeholt haben und Lärm gemacht haben. Also da hieß die Regel, viel, viel, viel, viel Abstand zu diesen Dingern zu halten, weil die sind nervig. Und ansonsten haben wir eben möglichst geguckt, da zu stehen, wo niemand ist und wo man auch nicht so auffällt und wo man auch niemanden stört, weil dann die Gefahr auch gering war, dass, äh, man von Polizei oder auch Anwohnern vielleicht geweckt wird.
Ist uns tatsächlich auch nur, ich glaube, einmal passiert, dass, dass die Polizei morgens, äh, Bescheid gesagt hat, dass man hier nicht übernachten darf und wir sagten: „Nee, nee, natürlich nicht. Ähm, wir machen grade nur Pause hier." Und, ähm, das war bei uns weniger 'n Thema. Bei uns war eher das Thema, gradezustehen, ähm, also weil ich tatsächlich ein sehr arbeitssparsamer Mensch, was das Ausrichten angeht, bin oder war, ähm, weil's einfach grade beim Freistehen auch 'n Thema ist, dass wir eigentlich so gut wie nie auf, auf Keile gefahren sind, weil das ja dann ja wieder Campingverhalten ist. Und demzufolge war's eben wichtig, möglichst geradezustehen, um, äh, auch gerade im Bett liegen zu können. So wobei auch ehrlich gesagt, selbst wenn wir mal 'n bisschen schräg standen, das tatsächlich bei uns nicht zum Schlafkomfort beigetragen oder, oder dem abträglich war.
Das ist, glaub ich, dann aber auch immer so 'ne persönliche Geschichte, ne. Jeder und jede stehen ja irgendwie auf andere Sachen oder können bei anderen Dingen nicht schlafen. Also grad das ganze Thema Ausrichtung und wo wir stehen und so war bei uns gar nicht so das große Thema.
Da können wir auch gleich noch mal 'n bisschen näher drauf eingehen. Bei uns ist es tatsächlich 'n Thema. Ich bin auch nicht so empfindlich, aber mein Mann, der hat extreme Probleme mit dem Schlafen, wenn das Fahrzeug nicht richtig steht. Da können wir vielleicht eben noch mal 'n eigenen Punkt draus machen. Aber Thema Ausrichtung ist tatsächlich auch noch in 'ner anderen, ähm, in 'nem anderen Hinblick wichtig. Nämlich dass man eben, äh, zum Beispiel wenn's, wenn, wenn man bei heißem Wetter unterwegs ist, sich vielleicht unter, ähm, Bäume und Sträu... oder neben Hecken oder Sträucher stellt, um so 'n bisschen Schatten abzubekommen. Die dämpfen dann auch zusätzlich teilweise so 'n bisschen die Umgebungsgeräusche und, ähm, man kann so auch natürliches Licht und Wind ganz gut nutzen, um dann tagsüber eben das Fahrzeug entsprechend entweder, ähm, zu belüften, wenn's sehr warm ist oder 'n bisschen aufzuwärmen, wenn's eher draußen kühler ist, um dann natürlich auch nachts, äh, ja besser zu schlafen und 'n gut klimatisierten Innenraum zu haben.
Ja, da haben wir tatsächlich aber auch die Erfahrung gemacht, wenn du tatsächlich links und rechts vom Fahrzeug Platz hast und dann die beiden Fenster aufmachst, hast du häufig auch 'n, 'n Lüftchen, was irgendwie durchs Fahrzeug geweht ist. Das, das konnten wir sehr häufig beobachten und das-- Da kann dann 'ne Hecke natürlich wieder hinderlich sein, ähm, weil die das unter Umständen-
Mhm
... 'n bisschen abdämpft, aber man kann nicht alles haben.
Also man sollte sich so an die Hecken stellen, dass man die Fenster auf jeden Fall noch öffnen kann, weil generell 'n gut durchlüftetes Fahrzeug ist, äh, immer hilfreich für, fürs bessere Durchschlafen und Einschlafen. Zumindest für mich. Ich bin ja so 'n Frischluftfanatiker.
Ja, und wer da so 'n bisschen empfindlicher ist, grad auch was Hitze angeht und keine Klimaanlage hat, da gibt es auch Apps, zum Beispiel Sun Surveyor. Da kann man sich den Sonnenverlauf anschauen für die Position, an der man grade ist. Also m-man kann natürlich mit 'n ganz klein wenig Kenntnissen das auch, äh, so von Hand einschätzen. Aber wem das eben nicht gelingt, weil er das nie geübt hat, dann, ähm, kann man sich auch von Apps helfen lassen, um einfach zu gucken, wie sich die Sonne bewegen wird, um so 'n bisschen abzuschätzen: Bin ich jetzt zwar im Schatten, aber 'ner halben Stunde dann für den Rest des Tages, ähm, in der Sonne oder eben auch andersrum. Da kann man sich auf jeden Fall auch strategisch dann 'n bisschen geschickter ausrichten.
Ja, nutzen wir auch und das ist tatsächlich sehr hilfreich, vor allem wenn, ähm, wenn man unter 'nem Baum steht oder in der Nähe eines Baumes, dann kann man da schon gucken, dass man halt zumindest in den Nachmittagsstunden irgendwie dann nicht in der Prallsonne sich aufhalten muss.
Ja, und dann ist ja das Thema Ausrichten oder vor allen Dingen auch, äh, sozusagen die Stützen ausklappen beim Wohnwagen ein viel wichtigeres Thema, weil unser Wohnmobil hat vier Reifen und das steht, also wenn's jetzt nicht grade völlig am Hang steht, ganz gut und sicher. Es wackelt halt 'n bisschen hin und her. Also das war aber tatsächlich auch was, was mich nie gestört hat. Also, ne, wenn sich so 'n bisschen anfühlt wie in 'nem Boot, wenn sich jemand im Bett bewegt. Ähm, wer da empfindlich ist, äh, auch da gibt's am Wohnmobil die, die Kurbelstützen oder vielleicht natürlich auch hydraulische Stützen, wenn man das hat. Das ist dann sehr komfortabel. Damit kann man eben dieser, dieser, ja Wipp und Schwenk und Neig und was es da alles für Bewegungen gibt, denen 'n bisschen vorbeugen. Beim Wohnwagen hingegen ist es ganz elementar, damit das Ding nicht da hinten umkippt, oder?
Ja genau, weil die meisten Wohnwagen haben ja nur eine Achse und selbst die Doppelachser, da sind ja beide Achsen natürlich in der Mitte des Fahrzeugs verbaut und entsprechend eben, wenn man sich dann im Fahrzeug bewegt, einer schläft vielleicht schon, der andere will noch irgendwas in der Küche machen. Also Wohnwagen ist unverzichtbar, ab-, ähm, den abzustützen und man sollte ja auch 'nen Wohnwagen nicht über mehrere Tage am Zugfahrzeug hängen lassen, weil eben durch die zusätzliche Belastung dann, ähm, die dann aufs Zugfahrzeug und auf die Anhängekupplung übertragen wird, ähm, das ist nicht so gut fürs, fürs Zugfahrzeug. Deswegen, also Wohnwagen auf jeden Fall immer abstützen und da haben wir, das würd ich jetzt nicht alles genau erklären, da haben wir 'nen eigenen Artikel zu, wie man da genau vorgeht und wie man 'nen Wohnwagen optimal ausrichtet und nivelliert und den würd ich einfach in den Show Notes verlinken.
Dann könnt ihr das Schritt für Schritt euch noch mal, ähm, selber durchlesen.
Ja, wenn wir dann quasi das Fahrzeug halbwegs so stehen haben, wie es uns gefällt, also, ne, wir können's auch mit, mit, mit Keilen oder mit 'ner Stützenanlage auch das Wohnmobil natürlich ausrichten, wenn's wichtig ist, dass es in 'ne bestimmte Richtung steht. Ist ja auch immer die Frage, ob ich ein Längs- oder ein Querbett habe, äh, wie ich besser damit klarkomme. Also d-das ist 'ne super individuelle Geschichte. Da müsst ihr einfach gucken, ob und wie ihr euer Fahrzeug am besten ausrichtet. Wenn wir uns dann aber dem eigentlichen Schlafplatz widmen, dann machen wir da wirklich 'n riesiges Fass auf, weil hier gibt's so viele Möglichkeiten. Grundlegend ist ja, je kleiner das Fahrzeug ist, je mehr Kompromiss erst mal angesagt. Ne, man hat eben nicht unbedingt ein zwei mal zwei Meter großes Bett oder grade 'n noch größeres wie zu Hause. Es gibt, ähm, vielleicht nur sehr schmale Betten, es gibt, äh, Campingmatratzen, es gibt teilweise gar keine festen Betten.
Es gibt, äh, Sitzflächen, die zu Betten umgebaut werden, wo ich dann eben auf Polstern schlafen darf oder muss, je nachdem. Wenn die 30 Jahre alt sind, ist es eher ein Muss. Ähm, es gibt die unterschiedlichsten Matratzen von der, ja, eine, die nicht dicker ist als 'n bisschen Karton, äh, bis hin zu wirklich sehr bequemen dicken Matratzen, ähm, Topper und so weiter und so fort. Also wir wollen da mal so 'n bisschen durchgehen. Wir können euch nicht sagen, was genau für euch das Richtige ist. Das-- Also mein Tipp ist da erst mal zu gucken, wie schlaf ich zu Hause, schlaf ich zu Hause gut, ähm, und das dann einfach aufs Campingfahrzeug so gut wie's geht zu übertragen und meistens ist es sowieso so, dass man die Großteil der Zeit irgendwie draußen verbringt, äh, immer irgendwie, ja Action hat und dann abends sowieso schläft wie so 'n Stein und der Rest gar nicht so wichtig ist.
Aber wenn ihr damit Themen habt, ähm, dann findet ihr hier jetzt vielleicht die ein oder andere, äh, Variation und ich kann ja mal damit anfangen, wie wir das bei uns organisiert hatten. Ersten Wohnmobil, was wir hatten, das war 'n Alkoven. Da haben wir schon mal festgestellt, dass einer von uns, und zwar ich, ich glaub, meine Frau konnte gar nicht im Alkoven gut schlafen, äh, weil das Problem war, der war 'n bisschen sehr niedrig und, ähm, der hatte auch, äh, keine gute Belüftung. Und derjenige, der quasi zur Außenseite, also vom Innenraum weggeschlafen hat, also in dieser Höhle drin, der ist relativ zügig mit Beklemmungsgefühlen und Atemnot aufgewacht. Das ist mit Sicherheit ein großer Teil Kopfsache. Das konnten wir aber nicht abstellen und haben demzufolge nicht im Alkoven geschlafen. Das hab ich nur gemacht, wenn ich alleine mit dem Fahrzeug unterwegs war.
Also brauchten wir 'ne Alternative und bei uns war's ja auch noch so, wir haben dann nicht in Anführungszeichen nur einen Urlaub drin verbracht, sondern wir haben drin gelebt. Das heißt, wir haben 350 Tage im Jahr darin gepennt. Und Haben als Erstes dann, also das Fahrzeug quasi ja ohne Bedienungsanleitung bekommen. Es war 'n altes Fahrzeug und haben uns dann erst mal diese ganzen Einzelkissen, aus der die Sitzlandschaft bestand, zusammengebastelt und geguckt, wie kriegen wir daraus 'ne Schlaffläche? Und haben festgestellt, da fehlt 'n Kissen, da fehlen zwei Bretter. Das kann so gar nicht funktionieren. Und haben dann also aus 'm Baumarkt noch Holz organisiert, haben das Fehlende hinzugebaut, gebastelt, gepuzzelt. Und dann gab es eine Variation, wie das perfekt funktioniert hat. Die haben wir uns fotografiert, weil wir haben die sonst nicht noch mal so zusammenbekommen.
Und haben dann aber relativ schnell festgestellt, da schlafen wir nicht gut drauf, weil die Dinger sind durchgelegen. Das d-das eine ist härter, ähm, das andere ist schon durchgelegener und man schläft da wie irgendwie auf so einer Buckelpiste und haben dann relativ schnell einfach gesagt: "Ja, dann nehmen wir die Matratzen, die wir zu Hause im Bett haben, eben einfach mit." Die haben wir tagsüber in den Alkoven geschoben zum Lagern und abends haben wir die halt einfach unter ins Bett gezogen. Haben quasi das Bett ganz normal gebaut und dann auf die ganzen Polster unsere Matratzen gelegt. Das hat ganz gut funktioniert. Das war 'n bisschen nervig und das war natürlich zusätzliches Gewicht, was man dabei hatte und man musste jeden Abend Bett bauen. Und wenn man das Bett gebaut hat, war auch im Wohnmobil eigentlich nix mehr zu machen, weil alle Fläche war belegt. Aber wir konnten so ganz gut schlafen. Und dann haben wir, glaub ich, nach 'nem Jahr, ähm, noch die Möglichkeit gehabt, so richtig, richtig coole Matratzen zu testen.
Die hatten eine eingebaute, ähm, Lattenrost quasi. Ähm, das hat uns 'ne Firma ermöglicht und damit haben wir dann tatsächlich wie auf Wolken geschlafen. War aber auch jeden Morgen ein Akt, die Matratzen halt wieder in den Alkoven hochzuhieven. Ähm, das war meine Aufgabe. Frauchen ist mit den, mit den damals war's noch ein Hund mit dem Hund raus und ich hab quasi morgen das Bett abgebaut und abends das Bett gebaut. Ähm, ging. Ähm, irgendwann haben wir aber festgestellt, das nervt uns. Also das war natürlich dann trotzdem Jammern auf hohem Niveau, ne? Weil wir hatten ja 'ne bequeme Schlafsituation und haben dann eben, äh, upgegradet. Sind dann in diesen kleinen Liner vom, äh, von Clou oder von von Niesemann Bischoff gezogen, der dann eben ein festes Heckbett hatte. Das war dann aber nicht zwei Meter mal zwei Meter wie unsere Matratzen oder ich glaub eins achtzig mal zwei Meter, sondern nur noch eins vierzig mal zwei Meter.
Und wir hatten schon einen großen Hund und es ist ein zweiter, wenn auch damals kleiner, aber größer werdender Hund eingezogen. Und das ist dann halt irgendwann aus allen Nähten geplatzt, weil zwei so vierzig Kilo Hunde und zwei Menschen, das war teilweise ganz schön eng. So und ähm, das ist sozusagen unsere Bettsituation und auch im vielleicht das noch im im Clou Liner haben wir dann die vorhandene dünne, durchgelegene alte Matratze ausgetauscht. Wir haben uns dann ein Frolie-System installieren lassen. Frolie ist sind quasi so Kunststofffedern. Äh, die kann man sich in verschiedenen Härten, äh, mit verschiedenen Bereichen quasi entweder selber montieren oder auch montieren lassen und darauf dann 'ne Matratze packen. Haben dann eine neue Matratze angeschafft und haben das System eingebaut. Dafür haben wir glaube ich auch 'n Artikel geschrieben bei uns.
Ja, 'n Testbericht habt ihr da gemacht.
Genau. Und, äh, da haben wir auch abgesehen vom Platz mit den Hunden sehr, sehr gut bis zum Schluss geschlafen. Also das kann ich auf jeden Fall empfehlen. Und als letzten Tipp von meiner Seite noch: Wenn irgendwie die Matratze nicht mehr so das Goldene von Ei ist, mit 'nem guten Matratzentopper kann man noch sehr, sehr viel reißen. Und letzter Punkt, mein Tipp: Man kann jetzt ins Bettenstudio oder ins in Matratzenladen gehen und da diese teuren Matratzen für fünfhundert, achthundert, tausend, zwotausend Euro kaufen. Man kann sich aber auch die deutlich günstigeren Vanien-Varianten aus 'm Netz kaufen, die es in allen möglichen Varianten ja mittlerweile gibt. Die sind nichts anderes, ähm, nur sind eben deutlich preiswerter. Also auf Matratzen hat die Industrie ziemlich dicke Gewinnmargen.
Sollen sie auch haben, aber es gibt da eben auch deutlich günstigere Varianten, auf denen man sehr gut schläft. Wir haben aktuell, das können wir auch sagen, eine von Emma und, ähm, da schlaf ich tatsächlich perfekt drauf. Hab 'n bisschen geguckt, dass das für mein Gewicht passt. Das ist vielleicht noch der allerletzte Punkt und dann hör ich auf zu sabbeln, was das Thema angeht. Wenn ihr unterschiedlich, äh, schwer auch seid, dann, ähm, na, also wenn wenn, äh, euer Partner oder eure Partnerin anders deutlich anders gewichtet als ihr, dann dann würd ich auch gucken, dass ich jetzt Einzelmatratzen organisiere, wenn es geht, weil die sich halt deutlich besser auf das Gewicht anpassen lassen. Weil je schwerer ich bin, desto tiefer sink ich auch in die Matratze ein und desto mehr muss die eben entsprechend auch entgegendrücken, damit ich eine halbwegs gerade Wirbelsäule habe. So, und jetzt bin ich erst mal mit unserer Erfahrung, wie wir das machen, so weit durch.
Wie macht ihr das, Nele?
Also ihr seht, äh, neben Kochen und Essen ist Schlafen eins von Sebastians Lieblingsthemen. Ähm, also bei uns ist es so, wir haben 'ne relativ klare Situation in unserem Wohnwagen, auch ganz bewusst. Wir haben 'n Festbett jetzt bei jedem Wohnwagenmodell, was wir bisher hatten und bekommen jetzt auch beim neuen wieder gleiches Festbett. Ähm, wir haben uns für Längsbetten entschieden oder für ein Längsbett, weil wir das einfach praktischer finden, weil man da irgendwie, ähm, zum einen halt mehr Platz drin hat. Das ist insbesondere für etwas größere Leute auch besser geeignet, ähm, was jetzt uns nicht betrifft, aber trotzdem ist es für uns besser und man kommt auch leichter raus als aus einem Querbett in den meisten Fahrzeugen.
Wir werden ja alle nicht jünger. Deswegen also bei uns eins eins vierzig breit. Ist 'n sogenanntes Queensize-Bett, glaub ich. Und, ähm, bei uns ist nur die Sache, dass wir 'ne leicht abgeschrägte Matratze haben, weil das eben bauartbedingt im in den Fendt-Wohnwägen so ist. Wir, ähm, nutzen auch die Matratzen, die serienmäßig bei den Fahrzeugen dabei sind. Die sind bei vielen Herstellern sehr, sehr gut und bei vielen Herstellern kann man auch zwischen verschiedenen Matratzenmodellen auswählen. Also da gibt's dann wirklich bis hin zu Taschenfederkernmatratze alles. Und Lattenrost ist bei den neueren Fahrzeugen zumindest im Wohnwagen- und Wohnmobilbereich mittlerweile denke ich auch so weit Standard. Also da schläft man normalerweise sehr gut.
Wenn ich mir jetzt aber 'n gebrauchten hole Dann hab ich natürlich abgesehen vom Hygienefaktor auch, ähm, die Sache, dass die Matratzen halt oft sehr durchgelegen sind, auch teilweise einseitig durchgelegen sind und da würd ich wirklich empfehlen, in was Neues zu investieren. Und wie du schon gesagt hast, mit 'nem Topper kann man noch sehr viel machen. Da gibt's richtig tolle Topper auch, die, ähm, auch der Ergonomie sozusagen Rechnung tragen. Aber 'ne neue Matratze ist mit Sicherheit grade für Leute, die 'n bisschen mehr durch die Gegend reisen oder vielleicht auch Rückenprobleme haben oder Nackenprobleme mit Sicherheit 'ne gute Investition. Und zum Glück gibt's mittlerweile auch Anbieter für individuell zugeschnittene Matratzen, auch in sehr hoher Qualität.
Wir sind zum Beispiel da grade mit 'ner Firma im Gespräch, äh, die heißt die Polstermacher. Die werden eventuell für uns zwei Matratzen anfertigen, weil die von Fendt sind zwar sehr bequem, die dort verarbeitet sind oder verbaut sind, aber ich hab 'n bisschen das Problem, dass mein Mann relativ unruhig schläft und sich dann natürlich auch jedes Mal die Matratze mitbewegt durch so Federungsbewegungen, wenn er sich da im Schlaf hin und her wälzt. Und wir wollten einfach mal ausprobieren, ob vielleicht mit zwei Einzelmatratzen sich das lösen lässt.
Auf jeden Fall meine Empfehlung, weil ich bin auch so 'n, so 'n Drehschleifer.
Ja, also das ist wirklich, wenn man selber auch 'n etwas leichteren Schlaf hat, kann das teilweise sehr unangenehm werden. Von daher-- und, und das ist eben auch, ähm, von, von aus dieser Warte heraus meine Empfehlung, das Fahrzeug abzustützen, weil natürlich selbst beim Wohnmobil man auch heftigere Bewegungen nachts dann spürt. Ähm-
Aber auch das ist 'ne Indi-Individualgeschichte, ne.
Absolut.
Es gibt Leute so wie mich, den, die interessiert das gar nicht und andere sind schon bei der kleinsten Bewegung hellwach. Müsst ihr einfach, wie gesagt, gucken, ähm, beobachtet so 'n bisschen, wenn ihr nicht gut schlaft, woran mag das liegen? Versucht das so 'n bisschen rauszufinden und dann könnt ihr da quasi in die richtige Richtung aktiv werden.
Also ich schlaf zum Beispiel noch bei Schräglage sehr gut, aber jede Bewegung macht mich echt fuchsig, ne. Und da, da ist ja jeder, wie du sagst, auch anders. Aber das ist eben so 'ne-
Ja.
Das ist was, womit man relativ leicht solche Störungen minimieren kann, sage ich mal. Und es gibt natürlich auch die Möglichkeit, ähm, sich nach 'nem Fahrzeug mit Einzelbetten umzuschauen. Das hat dann auch zeitgleich den Vorteil, dass man, ähm, eben sehr bequem ein- und aussteigen kann, weil nicht einer über den anderen Partner drüber klettern muss. Das ist natürlich dann auch 'ne Sache, die man beim Fahrzeugkauf berücksichtigen sollte. Und das Thema Festbett versus umbaubare Sitzgruppe ist für uns total klar, dass wir keine umbaubare Sitzgruppe haben möchten, schon alleine aus Faulheit, aber eben auch, weil es da keine durchgehende Matratze gibt, sondern lauter Polsterteile, die man dann wie beim Tetris zusammensetzen muss. Und, ähm, mich stören so Ritzen und so was einfach total.
Aber auch da, ne, auch da kann man 'nen Topper drüberlegen, wenn einen das stört, wenn man sonst mit dem Umbau an sich keine Probleme hat. Oder, ähm, ja, man legt halt irgendwie 'ne dünne Schaumstoffmatratze drüber. Das kommt auch immer so 'n bisschen auf die körperliche Verfassung an.
Und Einzelbetten haben natürlich auch noch den Vorteil, wenn einer schnarcht, dass es dann eben, äh-
Nicht direkt ins Ohr geht
... diesen Lärmabstand etwas mehr hat. Genau. Aber es hat natürlich auch den, den Kuschelfaktor als Nachteil, ne. Das darf man auch nicht vergessen.
Ja, wobei man ja bei den, ähm, Einzelbetten meistens noch so 'n Zwischenstück mitgeliefert bekommt, dass man das quasi zu so 'ner großen Bettlandschaft ausbauen kann, wenn man halt-
Okay
... noch relativ frisch verliebt ist oder sonst irgendwie aktiv werden möchte.
Ich wollt es ja nur noch mal erwähnt haben, damit sich jetzt die Leute nicht-
Nein, du hast völlig recht
... auf den ersten Blick spannend ist und dann aber feststellen: "Oh, jetzt ist der Partner aber doch ganz schön weit weg."
Also ich hab ja, ähm, bei den, bei den Wohnwagenentscheidungen, die wir bisher getroffen haben, immer so scherzhaft und etwas überheblich gesagt: "Nee, Einzelbetten nicht, wir sind noch nicht so lange verheiratet." Und jetzt bin ich aber so langsam auch an 'nem Punkt, wo ich sage: "Nö, das könnte schon ganz komfortabel sein, auch mal so 'n Einzelbettchen zu haben."
Ja, das ändert sich im Laufe der Zeit. Ja, äh, wollen wir noch über Kissen reden? Weil da hab ich tatsächlich jetzt, äh, einen, einen jahrelangen Feldtest hinter mir, äh-
Ja, oh ja, ich auch
... gar nicht nur unbedingt beim Camping, sondern generell.
Da kann ich, da kann ich auch was zu sagen. Ich weiß nicht, wir hatten jetzt die verschiedenen Bettarten noch so 'n bisschen übersprungen. Es gibt ja auch noch Hubbetten, grade bei Kastenwagen werden die immer beliebter. Es gibt Stockbetten, aber im Grunde gilt dafür ja das Gleiche wie in 'nem Doppelbett oder Einzelbett, dass man eben, äh, die richtige Matratze sich, ähm, ausgucken sollte, um da gut zu schlafen oder 'nen Topper und da natürlich auch auf 'n entsprechenden Unterbau achten, sofern das vom, von der Bauweise her möglich ist.
Genau, tatsächlich das Thema Platz und Gewicht ist halt eben das. Also plus, äh, auch beim einen oder anderen Hersteller-hersteller das Thema Gewinnmaximierung. Äh, darf man auch nicht außen vor lassen, auch wenn ich da jetzt niemandem was unterstellen will, aber wir wissen alle, wie das läuft. Also die drei Sachen sind eben auch die Dinge, die ein Bett besonders günstig machen oder warum eben es manchmal keinen Lattenrost gibt, warum die Matratze superdünn ist, ähm, und so weiter, ja. Also da müsst ihr dann wirklich individuell gucken. Bei 'nem Neufahrzeug, wie Nele schon gesagt hat, stehen euch viele Wege offen. Bei 'nem Gebrauchten kann das, ähm, schwieriger sein, wobei da könnt ihr euch ja dann relativ viel bewegen. Grad wenn ihr Standardmatratzenmaße habt, dann könnt ihr ja quasi alles kaufen, was irgendwie platz-, gewichts- und größenmäßig reingeht. Ganz wichtiger Punkt, bevor gleich Nele zu Wort kommt: Achtet auf die Höhe.
Ähm-
Ja.
Die kann tatsächlich, äh, sehr, sehr wichtig sein, grade wenn ich 'n Lattenrost oder 'n Frolie-System oder so was drunter habe oder irgend 'n anderes, äh, Federsystem, die gibt's nicht nur von Frolie, und dann noch 'ne dicke fette Matratze drauf habe, kann's in dem Stockbett dann schon wieder eng werden oder eben auch in 'nem Alkoven. Also da achtet 'n bisschen drauf, dass ihr nicht die Sachen kauft und dann beim Einbauen feststellt: "Huch, ich pass gar nicht mehr rein." Ähm, das wär noch so 'n ganz wichtiger Punkt.
Ja, und übrigens kann das auch, ähm, für die Einstiegshöhe 'ne Rolle spielen. Also man merkt da wirklich, ob die Matratze fünf Zentimeter oder sieben Zentimeter höher oder niedriger ist. Ähm, also wenn man ins Bett krabbeln möchte und vielleicht das Bett sowieso schon so 'n bisschen höher gebaut ist. Ist ja in vielen Wohnmobilen auch grade der Fall. Was ich aber noch ergänzend zum Thema Betten sagen wollte: Bei vielen ausgebauten Campingbussen werden eher so Klappmatratzen mitgeliefert oder, oder so einzelne Matratzen, die man da auch zusammenpuzzeln muss. Solltet ihr darauf nicht gut schlafen, dann lohnt es sich auch, sich da mal 'n bisschen auf 'm Markt umzugucken. Da gibt's sehr, sehr große Qualitätsunterschiede und mittlerweile gibt's auch tatsächlich so Polster, die aus relativ festem Schaumstoff zum Beispiel bestehen, auf dem man sehr gut schläft.
Ähm, das ist nicht unbedingt immer bei den direkt mitgelieferten der Fall.
Und auch da kann man mit 'nem Topper auch noch ganz viel reißen, wenn man das möchte. Die, die lassen sich oft gut zusammenrollen und irgendwo reinpacken und, äh, können aber die Schlafqualität noch mal deutlich heben. Aber das müsst ihr auch wie gesagt für euch gucken, was da am besten für euch passt für gesunden und entspannten Schlaf.
Jetzt darfst du was über dein Kissen erzählen.
Ja, f-- also tatsächlich ist es, also für mich ist das Thema Kissen ein großes Thema, weil ich auf ganz vielen Kissen, die ich bis jetzt so beschlafen habe, irgendwie nicht gut schlafe, ähm, sondern eigentlich mit, mit verspanntem Nacken aufwache. Das ist sicherlich 'ne Kombination mit meinem Schreibtischjob, also dass ich halt extrem viel sitze und mich da auch wenig bewege. Deutlich weniger, als man's eigentlich sollte. Aber so ist es halt. Und ich hab jetzt in den letzten Jahren halt 'ne ganze Menge Kissen ausprobiert. Und ich muss sagen: Am allerbesten hab ich geschlafen – es passt aber nicht fürs Camping – in 'nem Wasserbett mit 'nem uralten Daunenkissen, was schon so richtig durchgelegen war, w-was man quasi, was sich quasi wie das Wasserbett an die Kopfform angepasst hat. Damit hab ich am besten geschlafen. Jetzt kann ich aber im Camper kein Wasserbett mitnehmen und wahrscheinlich selbst hier in unserem Tiny Home würde das Wasserbett durch den alten Holzboden krachen.
Ähm, also hab ich ganz viel ausprobiert. Zu m... Bei mir kommt auch noch dazu, dass ich halt 'n Seitenschläfer bin, also meistens auf links oder rechter Seite schlafe. Ab und zu aber auch auf 'm Rücken, da dann wieder zum Schnarchen neige. Also das auch gar nicht so einfach ist. Und ich hab quasi so Seitenschläferkissen ausprobiert. Die gibt's in so 'ner Kreuzform. Ähm, die waren, wenn man die gekauft hat, super cool, die zwei, die ich ausprobiert habe und sind aber nach kurzer Zeit so durchgelegen gewesen, dass die quasi, ähm, nicht mehr für mich gepasst haben. Dann hab ich, als ich die Matratze gekauft habe, gesehen, dass es von Emma auch Kissen gibt, äh, sogar teilweise mit so Kühlbezug drum, was ja hier in den heißen Sommern ganz angenehm ist. Da hab ich mir zwei Varianten gekauft, äh, mich voll gefreut drauf.
Gar nicht gut geschlafen. Die sind zu dick für mich. Die sind zwar auch angeblich für Seitenschlafen geeignet, passte für mich aber nicht. Und jetzt hab ich tatsächlich eins, es ist 'n winzig kleines Kissen, es nennt sich Athletic Pillow. Hab ich bei Amazon durch Freunde gefunden. Das ist Preis-Leistung-- Also preismäßig ist es absolut abgefahren. Kostet 150 Euro für 50 mal 40 Zentimeter. Also 'n winzig kleines Kissenhülle. Macht hier grad riesige Augen. Ich muss aber sagen, dass ich das jetzt seit, ähm, ich weiß gar nicht, seit drei Wochen in etwa habe und damit richtig gut schlafe. Ähm, Langzeittest muss ich jetzt sehen. Ähm, das, das Schwierige bei den Dingen oder was heißt das Schwierige, ne? Da musst du dann immer 'n speziellen Kissenbezug haben, weil das, was du hast, passt dann nicht.
Da bist du gleich noch mal irgendwie 30 Euro los. Da wird ja wirklich zugeschlagen. Aber, ähm, guter Schlaf ist halt durch nichts zu ersetzen. Und, und so bin ich jetzt bei dem Kissen gelandet. Ich hab zwischendrin auch noch ganz viele Daunenkissen und Textilkissen gehabt und es war alles Schrott. Ich hab nie gut geschlafen. Und jetzt ist so seit Langem mal wieder, dass ich halt morgens – es sei denn, die Hunde waren irgendwie schwierig in der Nacht – ähm, dass ich morgens aufwache und entspannt und ausgeruht bin.
Also mit dem Kissenbezug sag halt was. Ich kann dir einen nähen. Ich nähe hier auch Kissenbezüge für meine Sachen. Ich bin noch jetzt unter die Näherinnen gegangen.
Ich verstehe. Okay. Ähm, zu spät?
Nächstes Mal. Also ich, ich berechne dann meinen üblichen Stundensatz dafür einfach.
Wahrscheinlich kann ich's dann auch für 30 Euro bei Amazon kaufen.
Vor allem weil ich echt lang brauche noch. Ähm, ja ich hab 'ne ähnliche Kissenodyssee hinter mir wie du und hab also alles ausprobiert. Weil ich hatte in, in früheren Zeiten zwei unverschuldete Autounfälle, wo mir jeweils einer mit voller Lotte hinten draufgeknallt ist und jeweils mit Schleudertrauma und Pipapo. Und hab deswegen eben auch immer wieder Nackenprobleme. Und ich hab mir also wirklich alles zugelegt von richtig teuren speziellen Nackenkissen. Das sind dann die, die so 'ne, so 'ne Ausformung haben. Also da ist der Nacken so 'n bisschen höher gesetzt und dann gib-gibt, wird, da geht der so in so 'ne Kuhle über und hinten wird dann der Kopf wieder gestützt und auf keinem kann ich richtig gut schlafen, weil die meisten halt auch für Rückenschläfer irgendwie offenbar nur geeignet sind und ich auch Seitenschläfer bin.
Und die Kissen, mit denen ich bisher am besten geschlafen habe... Übrigens hab ich auch in Hotels immer 'n Riesenproblem, weil entweder sind die Kissen riesig und dick und fett oder sie sind ganz dünn.
Mhm.
Und dann muss ich entweder immer, ähm, irgendwie mich noch sonst wie abstützen oder die Kissen zusammenknüllen, um auf 'ne einigermaßen erträgliche Höhe zu kommen. Und ich hab zwei Kissentypen, mit denen ich super zurechtkomme. Das eine sind die billigen Camping- Fahrzeugkissen von Obelink, die wir vor acht Jahren irgendwann mal gekauft haben, als wir unseren ersten Wohnwagen hatten. Da haben wir zum Glück gleich drei oder vier Stück mitgenommen und die sind wirklich toll, weil die sind, also die halten ewig. Sind wir-- Die waren-- Ich weiß überhaupt nicht mehr, wie viel die gekostet haben, aber die können nicht teuer gewesen sein. Halten ewig, die halten auch die Form, die lassen sich wirklich nicht zerliegen sozusagen.
Und man kann halt, wenn man zwei Stück hat, die auch ganz gut kombinieren, wenn man ein bisschen höher oder ein bisschen niedriger schlafen will. Ich hab im Vorfeld zu diesem, äh, zu dieser Podcast-Aufzeichnung auch mal bei Obelink geguckt. Ich finde sie zumindest online nicht. Das kann auch sein, dass es die gar nicht mehr gibt. Aber ich will damit nur sagen, es muss nicht immer irgendwas wahnsinnig Teures sein. Ähm-
Nee, muss es nicht.
Da wir die jetzt aber schon acht Jahre im Einsatz haben, wie gesagt und ja dauerhaft und man die Kissen nicht waschen kann, sondern nur die Bezüge, haben wir uns jetzt entschieden, irgendwie die mal so weit auszusortieren und die nur noch so als Couch-Lümmelkissen sozusagen zu verwenden. Und, ähm, der Halil hat sich ein, ein Kissen selbst gebaut. Das ist also eine Kombination auch aus irgend'nem Billigkissen und aus einem, ja, so, ähm, ich glaub so, wie heißen die? Memory-Foam-Kissen, was wir mal auf, ähm, Caravan Salon gefunden haben. Und wir nennen das, ähm, Almochón, weil das quasi 'ne Mischung ist aus Colchón, was auf Spanisch Matratze heißt und Almohada, das heißt Kissen.
Und das haben wir-- Die beiden Kissen haben wir in 'nen ganz langen Bezug reingesteckt und den verdreht der Halil in der Mitte und, und hat dann quasi, kann dann immer die Liegeposition so anpassen und es ist wirklich unfassbar bequem. Also wenn ich kann, klaue ich ihm das Kissen auch zwischendurch, wenn er's nicht merkt. Und auch solche Lösungen können eben, ja, durchaus praktisch sein. Da muss man halt ganz viel ausprobieren. Und ich hab jetzt aber mein perfektes Kissen gefunden endlich letztes Jahr aufm Caravan Salon. Und zwar ist es, ähm, das sogenannte Drei-in-eins-Kissen von Die Polstermacher. Das ist 'n Kissen aus 'nem sehr hochwertigen Schaumstoff und das besteht aus drei Lagen.
Die stecken alle drei in 'nem sehr gemütlichen Bezug drin. Ich hab aber 'n Überbezug drüber gemacht, ähm, weil man das halt auch dann einfach hygienischer waschen kann und nicht den, den Originalkissenbezug einsaut irgendwie. Und ich hab's so gelöst, dass ich quasi den, das Mittelteil rausgenommen habe aus, aus diesem Dreierkomplex und das Mittelteil in 'nen eigenen Kissenbezug, den hab ich übrigens auch selber genäht, ähm, reingesteckt habe und das dann so gefaltet als Rückenkissen nehme oder wenn mir das andere Kissen dann zwischendurch 'n bisschen zu niedrig ist als Ergänzung. Und das ist für mich echt die perfekte Kombination und auf der schlaf ich jetzt seit August letzten Jahres wirklich sehr, sehr gut.
Vielleicht müssen wir mal das Almochón als Produkt bei Amazon rausbringen.
Ja, ich hab schon gesagt, das wär echt 'ne Marktlücke, weil es ist so unglaublich bequem und wir wissen aber leider nicht mehr. Wir haben letztes Jahr aufm Caravan Salon alles abgesucht, weil ich mir, bevor ich das Drei-in-eins-Kissen entdeckt habe, ähm, wollte ich mir eben auch noch mal so eins zulegen, um mir auch so 'ne Kombo zu basteln. Und es sieht aus wirklich furchtbar, weil das ist ja quasi in der Mitte komplett verdreht. Du kannst es auch überhaupt nicht schön drapieren. Wenn man mal Fotos für'n, vom Wohnwageninneren machen möchte, müssen wir das immer verstecken, weil es sieht aus, als hätte da wirklich jemand einfach seine, seine getragenen Klamotten in die Ecke geknüllt. Aber es ist einfach wahnsinnig bequem. Kann man nicht anders sagen.
Dieses, diese Drei-in-eins-Kissen, das ist grad was, was viele machen. Also die Emmas, die Emma-Kissen, die ich habe, sind auch so aufgebaut. Und was mir noch eingefallen ist, diese sehr ergonomisch geformten mit dieser Welle in der Mitte. Da hab ich auch, glaub ich, drei Stück probiert und ich hab zwischendrin sogar, es ist mir grad eingefallen, so 'n Kissen gehabt, da war ein, äh, ein Wasserbehält-- Also so 'n, so 'n, wie so 'n, also nicht Tank, sondern so 'n, wie so 'n Camelbag quasi dabei. Also konntest das Kissen auch noch unten mit Wasser auffüllen und konntest damit auch noch mal irgendwie Härte regulieren und, und Weichheit regulieren und, äh, ist alles bis jetzt nichts gewesen und jetzt bin ich tatsächlich grad happy. Und ja, der Preis ist absolut abgefahren teuer. Was das Geile an der Größe ist, ich kann das halt jetzt aber überall mit hinnehmen, ne. Ich kann das halt einfach in 'n Koffer packen, ähm, und kann's quasi ins Hotel mitnehmen.
Also wenn wir jetzt am Sonntag m-mit 'm Auto nach Deutschland fahren, dann werd ich das mit dabei haben und mal gucken, wie ich... Also da pennen wir halt in Hotels die drei Nächte, ähm, damit wir halt schnell durchkommen, weil wir auch nur mit 'm PKW unterwegs sind. Da bin ich mal gespannt, wie das funktionieren wird. Aber Kissen ist wirklich, also genauso wie Matratze, ist, ist wirklich für mich 'n Thema, während andere halt gefühlt auf allem schlafen, inklusive Teppich und Badewanne, ähm, ist das bei mir schwierig. Also ja, probiert halt Dinge aus.
Ich glaube, wer sich diese Podcast-Folge anhört, hat schon 'n Thema mit Schlafkomfort in irgend'ner Form und da ist halt wirklich Kissen, Matratze und übrigens auch Bettzeug, wozu wir gleich kommen werden, total entscheidend und im Grunde, wenn ihr zu Hause 'n Kissen habt, worauf ihr gut schlaft, dann nehmt's halt mit in den, in den Camper.
Ja. Guter Tipp. Und wenn ihr 'ne Matratze habt, dann auch, wenn's passt. Dann müsst ihr nämlich nicht euch umgewöhnen.
Kannste immer hin und her, hin und her tragen. Das wär ja nichts für mich. Aber ja.
Kommt drauf an, wie oft man's macht, ne. Wenn du natürlich jedes Wochenende unterwegs bist, mag's 'n bisschen anstrengend sein. Wenn du zwei, dreimal im Jahr in Urlaub fährst mit 'm Fahrzeug, mag's vielleicht funktionieren. Aber war nur 'ne spontane, schnelle Idee. Dann lass uns doch mal zum Bezug gucken, was ja bei mir gar nicht so das Thema ist. Was, was ist da dein favorisiertes, äh, deine favorisierte Lösung?
Du meinst so Bettdecke und so was?
Äh, genau. Also was, was-- Also stimmt, wir haben ja noch gar nicht über Bettdecken gesprochen.
Nee, das ist ja auch total wichtig. Also ich finde Bettdecken im, im oder also Schlafsack oder Bettdecke, was auch immer ihr da haben möchtet im Campingfahrzeug ist 'n total vernachlässigter, aber ganz wichtiger Faktor, weil wir natürlich in den Fahrzeugen, egal ob Wohnmobil, Wohnwagen, Kastenwagen, die Situation haben, dass die Isolierung nicht so ist wie zu Hause. Das heißt, die Kälte kommt schneller ran, die Wärme kommt schneller ran. Und ich hab die Erfahrung gemacht, dass es bei uns im, im Wohnwagen tatsächlich viel mehr drauf ankommt, auch atmungsaktive Bettwäsche zu haben, weil man eben relativ schnell schwitzt dann auch und die Feuchtigkeit ja nicht so wie bei 'nem gut durchlüfteten Schlafzimmer dann nach außen geleitet wird.
Und wir haben die Kombination aus zwei Decken im Sommer 'ne normale-- Also wir haben, wir haben 'ne, ähm, Ganzjahresdecke, die ist, die war gar nicht teuer, haben wir auch irgendwann mal bei Amazon gekauft. Die ist aber sehr gut, weil die, das ist nicht so'n gefühlt so'n Plastikbomber wie manche, sondern die, die belüftet auch sehr gut. Und im Sommer hab ich dazu zusätzlich so 'ne Merino-Reisedecke, also aus Merinowolle, ähm, 'ne ganz, ganz dünne Decke, die auch wenn's sehr heiß ist, als Einzeldecke super geeignet ist, weil die eben die Körpertemperatur sehr gut reguliert. Also wenn's kühler ist, wärmt sie und wenn's sehr heiß ist, dann kühlt die. Das ist 'n ganz angenehmes Material. Ich muss mal gucken, ob's die noch gibt, dann verlink ich euch die auch noch mal in der Folgenbeschreibung.
Und im Winter haben wir, ähm, ich so 'ne Wolldecke, so 'ne sogenannte, die ist natürlich nicht aus Echtwolle, ist auch irgend 'ne, ähm, irgend'n wahrscheinlich Polyestergemisch und der Halil hat sich mal eine bei Tchibo gekauft, die hat so'n Fleecebezug unten und oben fühlt sich das an wie so, ähm, wie nennt man das? Äh, so, wie so Mikrofaser. Und da schlafen wir beide sehr gut. Das Gleiche bei Schlafsäcken auch da, wenn ihr mit Schlafsack arbeitet, solltet ihr darauf achten, dass die Schlafsäcke zumindest innen 'nen Baumwollbezug haben, weil man eben in diesen Polyesterbombern unheimlich schwitzt. Zumindest ich. Ich kann da gar nicht drin schlafen. Und wir haben uns jetzt auch für Mexiko bei Decathlon, ähm, sehr, sehr gute Schlafsäcke geholt.
Diese, die waren nicht günstig, ähm, aber die haben innen eben auch so'n angenehmen Baumwollbezug und da haben wir jetzt selbst bei der Hitze echt gut mit geschlafen.
Ich bin ja Team, äh, Down-Bettdecke im Winter. Die hat vor allen Dingen den entscheidenden Vorteil, wenn du das ganze Jahr unterwegs bist, dass du die in so 'nen Vakuumbeutel packen kannst und dann mit 'nem Staubsauger die so dermaßen dünn, äh, und wenig Platz wegnehmend wird, dass du die quasi überall dazwischen schieben kannst. Meine Frau mag das nicht, die ist mit so 'ner, mit so 'ner zweifach, äh, Ganzjahresdecke unterwegs. Also da hast du quasi z-- 'ne dicken und 'ne dünne Decke, die kannst du aufeinander knöpfen, dann hast du 'ne ganz dicke und dann kannst du quasi je nach Jahreszeit eben die dickere oder die dünnere Decke nutzen. Das ist eigentlich ganz cool. Das haben wir auch zu Hause gehabt und damit fährt sie ganz gut und ich hab dann auch für'n Sommer sozusagen die dünne Variante und ich auch jetzt aber noch hier, wenn die Nächte kalt sind, schlafe ich immer noch mit Federbett, aber jetzt wird jetzt hier so im letzten Nacht siebzehn, achtzehn Grad gehabt.
Da wird das Federbett jetzt deutlich zu warm. Also ich mu-- hab jetzt auch gewechselt, aber so bis, bis um die Zeit bin ich eben mit Federbett unterwegs und ich find, äh, also mit Daunenbett sozusagen und ich finde, es gibt nichts Genialeres. Das ist so schön muckelig warm, ähm, und dabei halt nicht sperrig. Ähm, ich liebe es, aber ich weiß auch, dass Leute wie meine Frau gibt, die damit gar nicht klarkommen mit den, mit diesem Federgefühl quasi.
Mhm.
Aber da gibt's ja dann auch, auch andere. Also da muss man, glaub ich, auch so'n bisschen gucken, was man zu Hause hat. Da ist ja grundlegend auch nichts einzuwenden, die Sachen von zu Hause mitzunehmen. Klar, wenn, wenn das Fahrzeug schlechter gedä-- oder schlecht gedämmt ist, man zu Hause eher warm schläft, da muss man eben schauen, dass er vielleicht noch 'ne Zusatzdecke mitnimmt oder so. Ähm, aber das war tatsächlich bei uns nie so das Thema, ähm, weil auch meistens noch der Hund als Wärmekörper irgendwo mit im Bett rumgelümmelt hat. Äh, da war's ei... Also kalt war, zu kalt war eigentlich nie 'n Problem.
Also euer Hund ist natürlich 'n größerer Wärmekörper als unser Hund. Unser Hund-- Die Spezialität unseres Hundes ist ja eher immer, dass die selber unter die Decke will und dann die Decke so wegzieht, dass man dann 'n kalten Rücken bekommt, wenn man irgendwie das nicht merkt im Schlaf oder 'n kalten Popo. Ähm, zum Thema Wärme vielleicht auch noch eine Sache: Wir kommen ja auch sowieso noch jetzt gleich zur Schlaftemperatur. Es gibt Menschen wie mich, die gerne die Umgebungstemperatur kühl haben und frische Luft haben und da am besten schlafen können, die's aber trotzdem warm brauchen. Und im Wohnmobil oder Wohnwagen wird ja meistens mit Gas geheizt immer noch und ich empfinde die Gasheizungsluft als nicht angenehm zum Schlafen.
Da hab ich auch schon von vielen Leuten aus der Community die Rückmeldung bekommen, dass die auch zum einen mit Gas überhaupt nachts 'n Thema haben, ähm, weil die sich 'n bisschen Sorgen machen, dass da mal was passieren kann. Ähm, bei anderen ist es der Geruch oder auch das Gefühl, dass da die Luft so steht und ich kann das total nachvollziehen. Und wir machen's eben so, dass wir nachts die Heizung, wenn wir sie brauchen, auf ganz kleine Stufe nur schalten, dass sie nicht so bullert. Und ich hab dann dafür ein elektrisches Heizkissen, was dann bei Bedarf unter der Decke schön warm macht. Ich nenne es liebevoll mein Omi-Kissen und, ähm, unser Hund liebt es auch. Der Halli kann damit gar nicht schlafen, aber das ist zumindest für Leute mit 'nem hohe-höheren Wärmebedürfnis vielleicht noch mal 'ne Option. Die verbrauchen auch ganz wenig Strom, wenn man da 'n bisschen drauf achtet.
Ähm- Gibt's mittlerweile sogar auch als, ähm, in zwölf Volt Version oder mit, äh, mit 'nem Akku. Da hab ich, wie heißen die noch mal? Stoov, glaub ich. Da hab ich mir jetzt eins gekauft für dieses Jahr zum Testen. Das hat sich bisher sehr gut angelassen. Ist eigentlich 'ne Sitzauflage, aber man kann auch super drauf liegen und macht dann irgendwie sechs Stunden warm mit einer Akkuladung laut Hersteller. Das hab ich noch nicht komplett durchgetestet, aber ist auf jeden Fall sehr angenehm. Und das wäre eben auch noch mal eine Möglichkeit, wenn ihr mit der Heizungsluft nicht so gut schlafen könnt, dass ihr dann einfach unter der Decke ein bisschen für Wärme sorgt.
Diese Stoov-Kissen, die du grad ansprichst, die sind tatsächlich auch ganz geil. Vll-- Also die haben jetzt nicht so viel mit Schlafen zu tun, aber Geheimtipp: Lange draußen sitzen und 'n kalten Rücken kriegen-
Ja.
Dem, dem beugen die Dinger vor, weil die sind eben sozusagen beheizte Sitzkissen. Das ist ziemlich genial. Ähm, wenn euch das interessiert, sagt Bescheid, dann können wir die auch mal verlinken. Aber wieder zurück zum Bett. Was natürlich auch funktioniert, grade fürs Einschlafen nicht ewig lange, ist natürlich die klassische, ähm, Wärmeflasche, ne. Einfach kurz-
Oh ja.
aufm Gasherd bisschen Wasser zum Kochen bringen, äh, reinpacken. Das hält ja auch ein paar Stunden warm. Also das kann auch helfen. Hilft nicht für die ganze Nacht, aber das ist sicherlich auch was, wenn's, wenn's kälter ist, was ihr, ähm, oder was man halt mitnehmen kann. Weil's grade die aus, aus Kunststoff oder aus, aus Gummi, die nehmen ja auch nicht wirklich viel Platz weg und die kann man-
Ja, kann man super transportieren.
Genau. So.
Ja, Schlaftemperatur. Wie, wie ist es bei euch? Also ich hab ja schon ein bisschen gesagt, bei uns eher Kühl- und Frischluft. Ähm, wie schlaft ihr am liebsten?
Äh, ähm, ja, das, das ist tatsächlich für mich 'n schwieriges Thema, weil wenn's, wenn's zu kalt... Also ich-- Generell bin ich mittlerweile ein Mensch, der bei offenem Fenster schläft sehr gerne. Das Problem ist nur, wenn das zu kalt wird, dann wach ich morgens mit Halsschmerzen auf. Ähm, und das ist tatsächlich etwas, was mir im Winter im Camper sehr häufig passiert und wo ich noch nicht so die perfekte Lösung gefunden habe. Weil wenn du, egal wie weit du irgendein Fenster aufmachst, irgendwann passen sich die Temperaturen halt mehr oder weniger an und dann krieg ich Halsschmerzen. Das wird meist nicht schlimmer, manchmal schon. Ähm, deswegen ist bei mir so im Winter-Team noch mal lüften und Fenster zu und dann vielleicht noch mal, wenn ich nachts aufwache, kurz durchlüften und ansonsten aber so ab, ab jetzt auch immer mindestens gekippt ist, wenn nicht voll offenes Fenster und eher niedrigere Schlaftemperatur.
Was natürlich dann auch wieder geil ist mit dem Daunenbett, weil das interessiert mich dann auch nicht so sehr, wie, wie warm's draußen ist, äh, oder wie kalt es draußen ist. So rum, ja.
Das ist schön eingemuckelt.
Ja, genau.
Also für mich ist tatsächlich die, die Luftzirkulation genauso wichtig wie die Temperatur an sich. Ähm, aber im Winter ist es so auch bei uns, dass wir außer Zwangsbelüftung und die Fenster so 'n bisschen auf diese mittlere Stellung da... Ich weiß nicht, ist, ist das auch, heißt die auch Zwangsbelüftung? Da gibt's ja so 'ne, so 'n Nupsi, ähm, wo man gar nicht sieht, dass das Fenster offen ist. Zum Beispiel auch für die Toilette find ich das super praktisch. Da ist dann nur so 'n ganz kleiner Spalt das Fenster offen. Wie heißt das denn richtig? Peinlich, dass ich das nicht weiß.
Ich, ich ich hätte jetzt ja getippt, dass das alles irgendwie unter Zwangsbelüftung durchgeht.
Okay, dann nennen wir's einfach mal Zwangsbelüftung, ähm, und lassen uns unsere Ahnungslosigkeit nicht anmerken.
Ja, oder so 'n, so 'n Minimal-Luftaustausch-Dingsi ist vielleicht noch 'n Fachbegriff, was man gerne benutzen kann.
Ja, das hört sich gut an. Also da, da hat man dann auch immer so 'n bisschen 'n leichten Luftzug, kann aber für empfindliche Hälse vielleicht auch schon zu viel sein. Das weiß ich nicht. Aber das machen wir meistens so, dass auch die, ähm, die Heizungsluft 'n bisschen raus kann und etwas zumindest Frischluft reinkommt.
Ja, wie gesagt, ist für mich, wenn's draußen zu kalt ist, äh, ist, spielt das alles keine Rolle. Das-- Keine Ahnung, was das ist. Ähm, genau dann, äh, wenn wir bei der Luft sind... Also klar, ne. Ich mein, da-- Was ich persönlich cool finde, ist 'n Dachfenster. Das kannst du halt so 'n bisschen offen lassen und hast dann eben von, von oben 'n bisschen frische Luft, wenn du grad nicht zu den Seiten offen haben willst. Das ist 'ne Möglichkeit, weil man sich vielleicht beim Freistehen Gedanken macht, dass, dass da jemand irgendwie mal reingreift oder so. Und, ähm, da sind Dachfenster eigentlich ganz, ganz cool für, zumal man da eben, wenn man's auch nicht so dunkel braucht, schön den Sternenhimmel sehen kann. Also ich hab beim Clueliner, da hatten wir quasi direkt über dem Bett ein großes Panoramadachfenster. Das hab ich geliebt, weil du da halt wirklich den Sternenhimmel gesehen hast. Das war sehr, sehr cool. Ähm, ich brauch persönlich nicht unbedingt 'ne Verdunklung, also ich kann auch so schlafen und da war das natürlich ideal.
Und was, was bei mir aber ein, ein, also das, das aller-, allerwichtigste Thema ist, das fällt mir auch grade auf, weil seit gestern oder vorgestern hatten wir wieder 'ne Mücke im Schlafzimmer, äh, ist das Thema Insektenschutz. Ähm, da haben wir ja schon mal 'ne eigene Folge gemacht. Also wir müssen jetzt nicht so in die Tiefe gehen, aber Insektenschutzrollos, ähm, sind für mich das A und das O, ähm, um halt wirklich nachts keine kleinen Quälgeister zu haben. Weil das ist etwas, was mich wirklich den, den Schlaf und die Erholung kosten kann-
Das raubt mir-
wenn die kleinen Biester da sind.
Das raubt mir auch immer den aller-, aller-, allerletzten Nerv. Ähm, was man natürlich machen kann, wenn man jetzt irgendwie 'n Fahrzeug hat, bei dem keine Rollos, keine Insektenschutzgitter verbaut sind, dann kann man sich auch 'ne Konstruktion mit 'nem Moskitonetz übers Bett hängen. Das funktioniert sehr gut. Aber diese, diese Insektenschutzrollos, ähm, beziehungsweise auch diese, ähm, oben an der, ähm, an den Dachhauben sitzen, die sind gut. Aber ich muss auch dazu sagen, wenn man in Portugal bei Sebastian und Steffi auf 'm Grundstück steht, dann, ähm, sind die Mücken teilweise so klein, dass die sich durch irgendwelche Schlitze durchzwängen. Ich weiß nicht wo genau. Wir hatten damals bei euch das Dachfenster im Verdacht und haben ja dann alle, alle Also die ganzen Schlitze, da sind so ganz kleine Schlitze zwischen den Verkleidungen und dem Dach.
Und ich glaub, da sind die durchgekrabbelt und das haben wir dann alles mit Tape zugeklebt und dann ging's einigermaßen. Also da wär mein Tipp eben-
Die kommen überall rein.
Ja, die sind furchtbar und die sind auch so was von lästig bei euch, auch in anderen Ländern. Ähm, also das wär mein Tipp, dass ihr da noch mal schaut, wenn ihr 'n Problem mit Insekten habt, dass ihr einfach so, ähm, so Spalte zwischen dem Aufbau und irgendwelchen Verkleidungen noch mal extra abklebt. Da könnt ihr einfach 'n ganz normales, ähm, Kreppband nehmen, also so Malerkrepp oder Gaffer Tape, was wir sowieso immer empfehlen, was man immer dabei haben sollte und das hat bei uns dann sehr gut funktioniert.
Ja, die, die kommen auch manchmal... Also es war bei unserem Clueliner so, ähm, da hat der Vorbesitzer nicht sauber gearbeitet und der Kühlschrank hat ja hinten so eine Belüftungsgitter und nach innen sollte der eigentlich dicht sein, war er aber nicht. Und dann sind die kleinen Biester da halt durchgekommen. Oder sie sind durch 'ne Innenraumbelüftung, also der hatte nach oben so 'n Lüftungsschornstein raus, äh, was in den Innenraum ging und auch da sind die durchgekommen. Und das hab ich halt alles dann, hab mir, äh, Gage gekauft und hab das halt alles, ähm, quasi mit Gage versehen, damit die Viecher nicht reinkommen. Die sind aber dann auch durch kleine Spalten an den alten Rollos durchgekommen. Das Dachfenster hatte so 'n, so 'n Fliegengitter, was gefaltet war, also so wie Dreiecke waren. Also es hat sich zusammengefaltet. Da waren natürlich auch Lücken drin. Da haben wir also-- Hab ich dann mir noch mal ein extra Fenster für oben drauf, also so 'n, so 'n extra Fliegengitterfenster für oben drauf gebaut aus 'm Baumarkt.
Ähm, ich-- Wir hatten da in Spanien nämlich mal 'n paar Wochen auf 'm Stellplatz von Freunden aufgepasst und da kam grade die Mückeninvasion. Und nachdem ich wirklich so drei Nächte nur durchs Wohnmobil gerannt bin und Mücken getötet habe, übrigens meine wichtigste Waffe im, im, ähm, Anti-Mückeneinsatz ist so 'ne, so 'ne tragbare, wie so 'n Tennisschläger mit Strom, äh, nennt sich Rörich, ähm, und, äh, tötet die Mücken ziemlich zuverlässig, weil s-s-- Und da hab ich Nächte, also teilweise in der Nacht 35 Mücken gekillt. Und da hab ich dann das ganze Wohnmobil hermetisch mit, ähm, diesem Gage dicht gemacht. Bis vorne, also wir hatten ja 'n MAN-Lkw drunter und der hat auch vorne nach außen so Lüftungsrohre dicke, die in den Innenraum gingen.
Auch die hab ich vorne dann mit, äh, Gage ausgestattet. Und das irgendwann, äh, hatten wir dann Ruhe. Das-- Dann sind die nur noch durch die Türe halt reingekommen. Wenn du morgens zur Türe rausgehst, dann haben die sich direkt oder reingekommen bist, direkt auf den Rücken gesetzt und sind mit reingekommen. Das konntste nicht verhindern, aber danach hatten wir halt halbwegs Ruhe. Also wie gesagt, Mücken sind noch mal 'n eigenes Thema, haben wir aber auch schon 'ne Folge zu gemacht, wo wir da auch ganz viel, äh, beschrieben haben, was man da tun kann.
Ja, und wenn ihr eben nicht zum Mörder werden wollt, es gibt auch andere Lösungen, dann hört einfach noch mal in die alte Folge rein.
Ja.
Es hören ja auch Veganer zu und das mein ich gar nicht, das, das mein ich gar nicht ironisch, sondern, ähm, gibt ja auch Menschen, die, die, ähm, lieber vertreiben als killen.
Ist völlig okay. Ich, ich würde sie auch lieber vertreiben, aber es hat funktioniert einfach nicht.
Manchmal geht's einfach nicht.
Ich muss diese Biester dann... Egal.
Ja, und grade wenn man Hunde hat, ist es ja, ihr wisst es ja selber, ist es ja nicht nur 'n Thema der Lästigkeit, sondern das kann ja auch wirklich mit schlimmen Krankheiten für die Hunde verbunden sein, die man übrigens auch als Mensch kriegen kann, aber da sind sie ganz gut behandelbar, wie Leishmaniose zum Beispiel. Ähm, und deswegen sind wir wirklich auch bei Mücken sehr, sehr empfindlich, weil wir einfach da kein Risiko eingehen wollen, grade in den, im Mittelmeerraum, wo eben diese Krankheiten so weit verbreitet sind.
Ja, und dann haben wir eigentlich nur noch so 'n bisschen das Thema Lärm und vielleicht gleich noch mal Kinder, wobei mir da so 'n bisschen die Erfahrung fehlt.
Ich hab noch das Thema Verdunkelung.
Ja. Du hast-- Ach stimmt, da hab ich gesagt, das interessiert mich nicht. Dann, äh, das ist dein Part.
Also für m-für mich ist tatsächlich Verdunkelung 'n total wichtiges Thema, ähm, aus verschiedensten Gründen. Aber also ich fühl mich da geborgener, aber ich schlaf auch einfach besser, wenn's morgens nicht so hell wird im Wohnwagen. Und da gibt's ja verschiedene Lösungen. Es gibt also diese ganz normalen Verdunkelungsrollos, die funktionieren auch in aller Regel ganz gut. Da kommt zwar trotzdem immer noch irgendwo 'n Spalt Licht rein. Das stört manche Leute, mich stört's jetzt nicht so sehr. Aber grade wenn man jetzt irgendwie mit 'nem Kastenwagen Campingbus unterwegs ist, ähm, der solche Rollos nicht hat, dann kann man da sehr gut mit, ähm, Thermovorhängen oder auch mit so hochwertigen Thermomatten arbeiten, die dann gleichzeitig eben die, den Vorteil haben, dass sie auch die Temperatur so 'n bisschen regulieren.
Ähm, wir haben jetzt für unseren neuen Van uns die von, von der Blickdichtmanufaktur angeguckt. Die hat sich schon mal auf 'ner Messe gesehen, ähm, wo's wirklich sehr, sehr heiß war. Das hat-- Da hatten die diese Thermomatten an ihrem Fahrzeug angebracht und wir gingen da rein und es war halt echt total angenehm von der Temperatur her. Und die werden wir uns jetzt voraussichtlich holen im Sommer für unseren Van. Ähm, die werden mit so Saugnäpfen befestigt, sehen auch super schick aus, gibt's in ganz vielen Farben. Also ich will jetzt keine Werbung machen, ist auch keine bezahlte Werbung, aber das ist aus meiner Sicht so eine, eine der, einer der besten Anbieter auf 'm Markt, was das angeht. Ist allerdings auch nicht ganz günstig. Und als Raumtrenner in unserem, ähm, letzten Wohnwagen und jetzt auch in diesem haben wir uns statt der Falttür 'nen Vorhang einbauen lassen beziehungsweise bau ich noch ein jetzt im neuen.
Ähm, das ist 'n sogenannter Thermovorhang. Der ist also auch, ähm, der ist zum einen blickdicht und zum anderen hält der halt eben auch die Wärme so 'n bisschen im, in dem abgetrennten Bereich. Und den find ich sehr gut. Den hab ich jetzt einfach ausm alten Wohnwagen ausgebaut. Der kommt wieder in den neuen rein. Kann ich euch auch gerne verlinken. Ist 'n ganz einfacher Vorhang, äh, schlichtes Grau, hinten glaub ich schwarz. Muss ich noch mal gucken. Ähm, aber total einfach einzuhaken und für mich halt sehr schön, weil der Halil ja öfter mal abends noch arbeitet oder nachts, wenn ich schon schlafen möchte und da geht auch kaum Licht durch.
Dann bleibt noch das Thema Lärmschutz, oder? Und da gibt's eigentlich 'ne relativ einfache Lösung, Ohropax.
Ja, und zwar bitte die, zwar bitte die guten mit Wachs und Watte. Nicht diese Schaumstoffdinger, die man irgendwie so zusammenquetschen muss und die dann die halbe Nacht im Ohr rumdrücken. Ähm, sondern ich hab immer-
Die mag ich sehr.
Echt? Oh nee, ich hasse die Dinger. Ich kann nur mit denen mit Wachs schlafen, weil die merkt man nicht. Ich-- Mir ist es schon passiert,dass ich morgens aufgestanden bin und irgendwie schon gefrühstückt hatte und immer noch den Ohropax-Stöpsel im Ohr hatte,weil ich's nicht gerafft hab und irgendwann nur gemerkt hab,ich hör da irgendwie nix auf dem Ohr. Ähm, also die find ich wirklich sehr,sehr gut,aber wie gesagt,es gibt auch andere. Wenn du die Schaumstoffdinger gut findest,dann können wir die ja auch empfehlen,aber ich kann mit denen gar nicht. Die lassen für mich auch zu viel Lärm noch durch.
Nee,die funktionieren bei mir super. Ähm, das, d-das sind halt auch einfach die,die man überall geschenkt bekommt. Deswegen,ich hab noch nie andere baut. Ich brauch eigentlich auch so gut wie nie Ohropax. Ähm, das auch sicherlich wieder 'ne, 'ne persönliche Geschichte,ne,wie lärmempfindlich man ist.
Und ob man der Schnarcher in der Beziehung ist oder der Nicht-Schnarcher.
Das stimmt. Das stimmt. Da bin ich natürlich eher prädestiniert,keine zu brauchen. Da, äh, ja, z-sehr zum Leidwesen meiner Frau.
Ja.
Ähm, aber ich hab die anderen auch noch nie ausprobiert. Deswegen, ähm, kann ich zu denen nix sagen. Aber mir reichen,wie gesagt,diese, diese Schaumstoffdingens. Die passen bei mir super. Ist aber sicherlich auch 'n bisschen 'ne Frage der Bauform und auch der Bauform des, des Ohrkanals und so weiter.
Ja.
Aber da kann man sich ja mal ausprobieren.
Können wir euch ja, ähm, mal die, die Ohropax mit Wachs verlinken,aber die gibt's in jeder Apotheke. Die braucht ihr nicht, äh,online kaufen. Einfach die Ohropax Classic,die find ich am besten. Und wenn man 'n bisschen kleinere Ohrkan-- Hörkanäle hat, ähm, Gehörgänge heißt das eigentlich, dann kann man die auch teilen. Die kann man also einfach auseinanderrupfen und halbieren und dann passt es eigentlich für jedes Ohr. Aber gut, ähm-
Ohrdingis.
Ohrdingis. Und wer 'n bisschen... Genau,wegen Verdunkelung wollt ich noch mal sagen,wer jetzt das nicht anderweitig lösen kann mit Thermomatten oder, ähm, Verdunkelungsrollos,kann natürlich auch einfach 'ne Schlafmaske nehmen. Die sind auch sehr effektiv,ehrlich gesagt.
Das stimmt. Das ist der deutlich geringere Aufwand. Und, ähm, ja,bleibt noch... Ja,Nele?
Genau,du wolltest ja noch was zu Kindersicherung sagen.
Ja,tatsächlich kann ich da nicht viel zu beitragen. Also ich kenn die Dinger. Also es gibt halt so diese, diese Schutznetze,die man oben an den Alkoven anbringen kann,damit da eben niemand rausrollt. Wir haben die für uns nie gebraucht. Ich hab die direkt am Anfang ausgebaut,weil, ähm,also zum einen haben wir nie zu zweit im Alkoven außer einmal geschlafen und, und alleine sah ich da keine Gefahr,aber das ist sicherlich grad für Kinder oder wenn man wirklich auch sehr viel rollt in der Nacht,sicherlich 'ne schlaue Geschichte. Ähm, und ansonsten weiß ich aber gar nicht,was es vielleicht noch an Kindersicherung gibt. Ähm...
Also es-- Ich, ich hab mich da ja so 'n bisschen schlau gemacht und auch mal mit 'ner Redakteurin gesprochen,die selber 'n Kind hat,auch, ähm,damals in 'nem noch sehr jungen Alter. Die-- Es gibt also Gitter,können aus Holz sein. Ich hab auch schon mal, äh,was aus Alu gesehen oder eben die Netze,die du angesprochen hattest als Rausfallschutz. Und was natürlich auch immer ganz schlau ist,wenn man relativ kleine Kinder hat,dass man auch die Fenster entsprechend sichert,dass die sich nicht irgendwann mal,ähm,früh morgens oder, oder nachts aus'm Staub machen können,weil die die Fenster irgendwie aufknibbeln. Ähm, da gibt's eben Aluprofile. Es gibt auch so ganz einfache Aufsätze für die, für die Knebelverschlüsse an den Fenstern.
Da könnt ihr einfach mal im Campingfachhandel,ähm,gibt's ja Camping Wagner,Camping Shop 24,Francana und wie sie da alle heißen. Könnt ihr einfach mal nach, ähm, Rausfallschutz oder Kindersicherung gucken. Da werdet ihr bestimmt fündig.
Wenn ich jetzt auf meine Liste gucke,dann haben wir tatsächlich alle Punkte,die wir uns im Vorfeld aufgeschrieben hatten,abgearbeitet. Bleibt noch aus meiner Sicht drauf zu verweisen,dass wir das Ganze auch noch mal in 'nem Artikel runtergeschrieben haben. Nicht ganz so ausführlich,wie wir's jetzt grade hier, ähm, erzählt haben,aber durchaus noch mal mit vielleicht auch zehn Tipps,äh, die, die für euch spannend sein können. Also da könnt ihr noch mal reingucken. Wir verlinken das auf jeden Fall auch in den Show Notes. Der Podcast ist deutlich umfangreicher als der Artikel und wir sind,ich seh ja auch schon,schon wieder bei 'ner Stunde. Also wir sollten jetzt auch,äh,quasi zum Ende kommen der ganzen Geschichte. Ich denk aber,wir haben auch alles. Also von meiner Seite-
Ich hab nix mehr. Wir haben-
Okay.
Wir haben,glaub ich,jetzt grade auch das Thema Kissen wirklich durchgenudelt bis zum Abwinken. Aber wenn ihr da draußen auch noch Tipps habt für besseres Schlafen unterwegs,dann schreibt uns gerne an podcast@camperstyle.de. Ähm, dann können wir da eben vielleicht auch noch mal was ergänzen. Ob jetzt in unserem Artikel oder noch mal in 'ner neuen Podcast-Folge,müssen wir dann gucken,was da reinkommt. Ähm, ja,ansonsten lasst uns doch mal wissen,wieso eure Schlafkonstellation unterwegs ist. Sebastian,vielleicht kannst du das bei Spotify entsprechend freischalten,dass da die Leute kommentieren können. Das würd mich nämlich echt mal interessieren,wer,wer wie schläft. Ist ja fast so spannend wie das Klo-Thema.
Wir haben ja standardmäßig immer diese, diese Frage: "Wie hat dir die Folge gefallen?" Und da könnt ihr natürlich auch einfach kommentieren,wie ihr schlaft,wie ihr das löst. Ihr könnt da auch Fragen reinpacken und, ähm,könnt quasi auch darüber mit uns kommunizieren. Ihr müsst nicht unbedingt 'ne Mail schreiben,wenn ihr das nicht wollt. Wenn ihr uns bei Spotify hört,könnt ihr das entsprechend auch gerne natürlich nutzen. Da sind wir sehr gespannt und freuen uns auf jeden Fall, ähm,auf Feedback und auf Fragen. Auch vielleicht,ob das für euch spannend ist,wenn wir mal so 'n ganz klein wenig immer mal off Camping gehen. Also,ne,das ganze Bett-Thema ist ja nicht nur für Camping spannend,sondern durchaus auch für zu Hause. Wenn euch da auch so unsere Erfahrung interessiert,dann gebt uns da gerne 'n Zeichen. Uuund ansonsten,genau,meldet euch da gerne umfangreich bei Spotify zu.
Wenn ihr wollt,könnt ihr einfach in der App machen. Seht ihr schon,da ist die Frage gestellt: „Wie fandest du diese Folge?" Und da könnt ihr uns aber einfach euer Feedback quasi dazu geben. Freuen wir uns sehr und gehen auch drauf ein. Und in der nächsten oder übernächsten Folge,das schon mal als kleiner Teaser,kümmern wir uns dann um den Morgen danach,und zwar um das Thema-
Ach so,ich dachte grade so: „Hä? Ja,okay."
Um das Thema Kaffee.
Stimmt. Um das Thema Kaffee. Das ist ja auch was,was sehr,sehr viel nachgefragt wird und da haben wir eben jetzt auch über etliche Jahre Erfahrungen gesammelt und wollen euch darüber so 'n bisschen was erzählen. Und wie immer,wenn ihr das Thema oder auch die anderen Themen,die noch kommen,nicht verpassen wollt,dann abonniert gerne den Podcast. Und wie immer freuen wir uns natürlich auch über Feedback von euch,über Bewertungen. Am liebsten natürlich immer vier oder fünf Sterne. Ihr dürft uns aber auch Kritik schicken,wenn ihr was habt. Und dann hören wir uns in einer Woche wieder.
Bis nächste Woche. Ciao.