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Spezielle Kennzeichnungen für Wohnmobile und Wohnwagen

Episode 254 · 00:49:45

Heute wird es mal sehr theoretisch: Wir sprechen darüber, wie du in verschiedenen europäischen Ländern Fahrradträger & Co. oder besonders langen bzw. schwere Fahrzeuge kennzeichnen musst.

Zugegeben: Da ist eine ganze Menge an etwas trockenen Zahlen und Fakten zusammengekommen. Du kannst dich aber ganz aufs Hören konzentrieren, bei Bedarf findest du die Infos aber auch nochmal zum Nachlesen in unseren beiden Ratgeber-Artikeln:

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute erzählen wir euch 'n bisschen was über spezielle Kennzeichnungen für euer Campingfahrzeug in Europa.

Ja, unter anderem war das ja auch so'n bisschen, äh, ein Hörer- und Hörerinnenwunsch, dass wir mal über Verkehrsregeln, Maut und so weiter sprechen. Das, äh, damit fangen wir jetzt hiermit sozusagen an und ziehen das Ganze dann auch weiter, ähm, ins nächste Jahr rein. Da wird wahrscheinlich auch mal unsere Redakteurin Katja zu uns, äh, ins Studio kommen. Ich hab sie schon angefragt, weil sie beschäftigt sich grad sehr intensiv mit dem Thema Maut. Und ja, wie gesagt, heute fangen wir mal an mit den Kennzeichnungspflichten. Es war ein in der Recherche sehr komplexes Thema. Wir haben teilweise auch widersprüchliche Angaben in den verschiedenen Quellen gefunden. Ähm, wir haben das Ganze nach bestem Wissen und Gewissen für euch aufbereitet.

Wir würden euch aber trotzdem empfehlen, dass ihr euch vor Reiseantritt noch mal speziell mit den Bestimmungen für eure konkreten Reise- und Transitländer auseinandersetzt, denn es kann sich ja auch zwischendurch mal was ändern. Es gab auch schon, ähm, Anpassungen in den gesetzlichen Bestimmungen in dem einen oder anderen Land. Und wir haben uns jetzt auf einige der beliebtesten Reiseländer fokussiert, weil das Ganze sonst den Rahmen sprengen würde. Da sind jetzt dabei Deutschland, Österreich, ähm, Niederlande, Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Kroatien. Wenn ihr den Wunsch habt, dass wir auch andere Länder behandeln, dann gebt uns gerne Bescheid. Dann, ähm, nehmen wir das auf und stürzen uns da mal in die Recherche rein.

Ja, und wir haben uns natürlich vor allen Dingen auf die Klassiker, ähm, konzentriert, die beim Camping passieren. Also quasi, ihr habt 'n Heckträger drauf, wo Fahrräder oder, ähm, Motorrad oder Ähnliches drauf ist oder vielleicht auch 'ne Heckbox oder ihr habt Surfbretter dabei oder Sportgeräte irgendwo dran oder drauf aufm Dach und so weiter. Und, äh, diese Sachen sind eben je nach Land zum einen limitiert, wie weit sie überstehen dürfen, äh, vorne, hinten und zur Seite und auch wie sie markiert werden müssen und das ist teilweise extrem unterschiedlich. Und, ähm, ich mein, den Klassiker kennen viele noch, ja, Spanien, Italien, da nimmt man 'n ähnliches Schild, aber die sind eben in den Streifen, die da drauf sind, wieder unterschiedlich und das eine funktioniert nicht im anderen Land.

Aber es gibt eben auch noch 'ne ganze Menge Details und wir haben euch das mal alles rausgesucht und gucken uns auch so ein, zwei, ja ich sach mal, Ausnahmen auch noch an wie die Angle Morts. Nee, das hab ich wieder nicht richtig ausgesprochen.

Angle Mort.

Angle Mort, danke. Ähm, also die Toter-Winkel-Aufkleber in Frankreich, die ja seit einigen Jahren, äh, verpflichtend sind für unter anderem Wohnmobile und auch die ECE 70 in Spanien. Also so'n paar Besonderheiten. Und im Prinzip kriegt ihr diese ganzen Warntafeln und Schilder, ähm, in normalerweise jedem großen Versandhandel. Auch sicherlich da, wo's Autozubehör gibt, hin und wieder im Campingfachhandel und auch zum Beispiel in den Geschäftsstellen vom ADAC kriegt man solche Dinge. Und wir packen euch da auch noch mal 'ne Liste in die Folgenbeschreibung und wir packen auch noch mal die Artikel, die wir dazu haben, in die Folgenbeschreibung und sind die Show Notes mit rein, dass ihr das auch noch mal durchklicken könnt und euch dann auch vor Abfahrt sozusagen noch mal schlau machen könnt, was ihr eigentlich alles braucht. Das heute soll einfach so'n bisschen dem gelten, dass ihr 'n Gefühl dafür habt, wie komplex das Thema ist und dass es einfach sinnvoll ist, sich vorzubereiten, grade wenn man eben am oder auf dem Wohnmobil irgendwas dran befestigt.

Ja und wie ich ja vorhin auch schon gesagt hatte, schaut euch da nicht nur euer Zielland an, sondern auch die Länder, die ihr durchfahrt aufm Weg, weil's da eben, wie Sebastian grade schon sagte, sehr unterschiedliche Bestimmungen gibt, damit ihr da halt nicht auf die Nase fällt. Wir kommen am Ende auch noch mal dazu, ähm, dass das Ganze halt auch sehr teuer werden kann. Aber ihr braucht jetzt nicht alles mitschreiben. Wie gesagt, wir packen euch da noch mal die Artikel rein. Da könnt ihr das dann auch noch mal nachlesen und könnt euch jetzt einfach aufs Zuhören konzentrieren und ihr werdet in dieser Folge, ähm, sehr oft die Wörter Überstand, überragen, hinausragen und so weiter hören. Wir haben leider keine Synonyme dafür gefunden. Das müsst ihr jetzt einfach aushalten.

Ja, und das Ganze ist natürlich immer in 'nem rechtssicheren Text formuliert und die sind natürlich nicht ganz einfach zu lesen und zu verstehen. Und wir haben das versucht, so aufzubereiten, dass das wir und auch ihr das versteht, was da jeweils gemeint ist. Und ja, Nele, du wolltest noch was sagen?

Nee, ich wollt nur schon mal 'n bisschen Luft holen. Meine Stimme ist heute etwas angeschlagen. Ich kränkel nämlich seit 'ner guten Woche vor mich hin. Also seht's mir nach, wenn's zwischendurch 'n bisschen quietschig o-oder kratzig wird. Aber Sebastian, du unterstützt mich ja heute ganz toll und du darfst auch gerne mit unserem Heimatland Deutschland anfangen. Das ist ja eines der komplexeren, äh, Regelländer.

Und, und das, nachdem ich gestern ja erst irgendwie wieder zurückgekommen bin nach zehn anstrengenden Tagen und heute Nacht um zwei geweckt wurde mit den Worten: "Da läuft Wasser aus unserem Boiler."

Oh nein, das hast du noch gar nicht erzählt.

Nee, das hab ich noch nicht erzählt. Wollt ich jetzt 'n bisschen spannender machen. Wir haben ja, ähm, zum Warmwasser so 'n kleinen, ich glaube, 60, 80-Liter-Boiler. Mehr brauchen wir hier nicht, weil et ist ja meistens warm und, ähm, unser Wasser hier ist sehr, sehr kalk- und eisenhaltig und vermutlich hat's halt einfach die, den Heizstab und vermutlich auch die Dichtungen korrodiert. Haben wir ehrlich gesagt auch nie danach geguckt und heute Nacht war's wohl so weit, dass die, die Dichtung oder was auch immer sich quasi verabschiedet hat und et floss dann quasi das ganze Wasser unten raus. Ähm, Gott sei Dank jetzt, als ich heut wieder da war, ne. Gestern wär meine Frau alleine gewesen und, äh, hätte dann gar nicht so richtig gewusst. Zum Glück haben wir beim, beim Austauschen drauf geachtet, dass 'n, äh, Zufluss Ähm, 'n, 'n Ventil dran ist. Das heißt, ich konnte den dann, also nachdem ich wach war irgendwie nach zwei, drei Minuten, hab ich das Ventil zugemacht, da ist kein Wasser mehr nachgeflossen und hab den Stecker gezogen.

Der ist bei uns Gott sei Dank auch nicht immer an, sonst hätte wahrscheinlich, ähm, hätten wir's vielleicht eher gemerkt, weil die der FI-Schalter geflogen wäre, aber der geht bei uns nur, ähm, alle zwei Tage morgens 'ne halbe Stunde an, weil das reicht halt aus, um das Wasser warm zu halten. Und na ja, anyway, auf jeden Fall bin ich dann heute Nacht müde auf der Leiter rumgetorkelt und-

Oh nein, das wusste ich nicht. Es tut mir leid, sonst hätten wir's doch noch mal verschieben können, die Aufnahme, aber egal. Aber, aber diese ganzen Informationen, ich und ich mach jetzt eine sehr elegante Überleitung, sind dann ja auch für euch sehr hilfreich, wenn ihr dann im April umzieht nach Deutschland, weil dadurch fahrt ihr ja einige der Länder, die wir heute besprechen werden und dann könnt ihr euch gleich schon mal damit vertraut machen, wie ihr da eure überstehende Ladung kennzeichnen müsst.

Ja, werden wir nicht haben, weil tatsächlich wir für den Umzug versuchen jetzt, ähm, entweder Transporter oder geschlossene Anhänger zu kriegen, weil wir ja das Thema, also für uns ist eher das Thema Diebstahlschutz relevant, weil wir haben ja unseren ganzen Hausstand dann da drin oder wir lassen's halt von einem Umzugsunternehmen machen. Und, äh, also wir werden da keine Dinge überstehen haben, sondern für uns ist eher spannend, wie verhindern wir das, wenn wir nachts irgendwie übernachten, das Zeug da aus dem Anhänger geklaut wird.

Du hast mir gerade die Überleitung kaputt gemacht-

Ja, tut mir leid.

Aber wir können ja über Diebstahlschutz dann auch noch mal sprechen.

Ja, fangen wir, fangen wir trotzdem mal an in Deutschland. Also in Deutschland gibt's erst mal schöne, schöne gesetzliche Regelungen. Also die, die lesen sich so: Die Ladung darf bis zu einer Höhe von zwei Meter fünfzig nicht nach vorne über das Fahrzeug, äh, beziehungsweise bei Gespann ist das Zugfahrzeug gemeint, hinausragen. In der Höhe über zwei Meter fünfzig darf die Leitung um bis zu fünfzig Zentimeter hervor, äh, vorne herausragen beim Zugfahrzeug. Die Ladung darf nach hinten maximal ein Meter fünfzig hinausragen und Fahrzeug oder Gespann darf zusammen samt dieser überragenden Ladung nicht länger als zwanzig Meter fünfundsiebzig sein. Ist auch lustig, dass das so ein krummer Wert ist. Ähm, schlecht erkennbare Gegenstände wie waagerecht liegende Platten, einzelne Stangen oder Pfähle dürfen nicht seitlich über das Fahrzeug hinausragen.

Genau, das sind so die allgemeinen Regelungen, die betreffen uns als Camperinnen und Camper ja nicht so. Also selten wird man ja, ähm, so 'ne ganz weit überstehende Ladung haben wie jetzt 'n LKW zum Beispiel. Aber wir wollten euch einfach auch mal so die, die allgemeinen Bestimmungen mit auf den Weg geben, damit ihr es einfach 'n bisschen besser einschätzen könnt. Also in Deutschland ist auf jeden Fall eine Kennzeichnung nötig, wenn die Ladung nach hinten mehr als einen Meter über die Rückstrahler hinausragt und bei seitlichem Herausragen, ähm, von mehr als vierzig Zentimeter ebenfalls über die Rückleuchten. Ähm, und da gibt's dann noch mal 'ne Spezifizierung. Und zwar seitlich höchstens vierzig Zentimeter muss dann die Kennzeichnung vom Rand der Ladung entfernt angebracht werden und höchstens ein Meter fünfzig über der Fahrbahn nach vorne durch eine weiße Leuchte und nach hinten durch eine rote Leuchte.

Das betrifft aber tatsächlich nicht hier an der Stelle die klassischen Fahrradträger. Also die müsst ihr im Normalfall nicht markieren, sondern das gilt jetzt wiederum eigentlich nur für so andere Ladung, die man da vielleicht transportiert. Das passiert ja aber bei unseren Campingfahrzeugen im Normalfalle nicht. Ich will's nicht ganz ausschließen. Wird vielleicht jemanden geben, der irgendwie Baumaterial damit transportiert. Aber, äh, was wichtig ist, ihr müsst im Prinzip den Fahrradträger nicht kennzeichnen. Also braucht ihr kein Schild und ihr könnt den auch hinten dran packen. Ähm, das ist also kein Problem und der darf eben bis zu ein Meter fünfzig hinten herausragen. Also in Deutschland können wir relativ große Fahrradträger mitschleppen. Das ist aber meistens eher 'n Problem dann fürs Zugfahrzeug. Wenn das sowieso schon sehr hecklastig ist, dann verändert natürlich so ein ein Meter fünfzig langer Fahrradträger das Ganze nicht zum Positiven, weil es nimmt noch mehr, äh, sozusagen Druck von der Vorderachse und das Fahrzeug wird unter Umständen halt noch 'n bisschen weniger gut fahren und wird sich vor allen Dingen auch in Extremsituationen nicht so gut verhalten.

Also denkt nicht nur, also heute geht's nur um die Markierung, sondern denkt aber auch immer 'n bisschen dran, ne, wenn ihr, wenn ihr da richtig lange Halter dran macht, ich weiß gar nicht, ob's den ein Meter fünfzig gibt, ich glaube nicht, aber dass ihr damit natürlich auch die, die Fahreigenschaften eures Fahrzeugs verändert.

Ich meine, unter anderem bei Savico, also Tochtergesellschaft von Alco, gibt's so Plattformträger, wo man Fahrräder und Motorräder, also Roller und so weiter, draufpacken kann und die werden dann schon so an das Maß ungefähr rankommen. Das habe ich jetzt aber ehrlich gesagt nicht noch mal nachgeguckt. Wichtig ist vielleicht noch, wenn ihr kennzeichnen müsst, dann gilt für die Art der Kennzeichnung, ähm, dass es 'ne hellrote, mindestens dreißig mal dreißig Zentimeter große Fahne sein muss, die durch eine Querstange auseinandergehalten wird, also dass sie dann nicht, wenn der Fahrtwind da reinfährt, ähm, sich zusammenrollt. Oder ein hellrotes, mindestens dreißig mal dreißig Zentimeter großes Schild, das parallel zur Fahrzeugachse aufgehängt ist, oder einen hellroten zylindrischen Körper mit einem Mindestdurchmesser von fünfunddreißig Zentimeter und einer Höhe von dreißig Zentimeter.

Und auch hier gilt eben, dass die Kennzeichnung nicht höher als ein Meter fünfzig über der Fahrbahn angebracht wird. Ähm, bei schlechtem Wetter, also wenn die Sicht eben nicht so gut ist, muss zusätzlich eine Leuchte mit rotem Licht an derselben Stelle und ein Rückstrahler auf maximal neunzig Zentimeter Höhe angebracht werden. Also ehrlich gesagt ist mir das auch erst in unserer Recherche begegnet. Ich wusste das nicht. Ich hab schon mal das eine oder andere Teil transportiert, äh, was nicht so gekennzeichnet war, aber ich werde mich natürlich künftig dann auch dran halten.

Ja, wir haben auch meistens nur irgend 'nen roten Lumpen hinten rangehängt, wenn wir das mal gemacht haben, kann ich mich dran erinnern. Aber das ist ja Immerhin der gute Wille da gewesen. Ähm, gucken wir mal rüber in die Schweiz. Ähm, da ist es auch 'n bisschen so wie in Deutschland geregelt. Also zum einen ganz wichtig, ähm, Ladung darf in der Schweiz explizit, äh, Zugfahrzeug oder Anhänger seitlich nicht überragen. Also das heißt, die Außengrenzen dürfen nicht überschritten werden. Die einzige Ausnahme sind unteilbare Sportgeräte, also welche, die man nicht auseinandernehmen kann, die maximal zwei Meter, äh, fünfzig breit sind, auf speziell dafür vorgesehenen Anhängern sind. Also, ne, die dürfen dann quasi insgesamt zwei Meter fünfzig Breite haben. Damit sind sie 'n bisschen breiter als häufig die, die Zugfahrzeuge und Fahrzeuge.

Das ist die einzige Ausnahme. Also ich denke da so an Geschichten wie Boote-

So 'n Katamaran zum Beispiel, was man halt in der Schweiz so als Sportgerät mit sich führt.

Was halt 'n bisschen größer ist. Ansonsten darf man beim Zufahrzeug höchstens drei Meter nach vorne überstehen, ähm, und mit Anhänger höchstens fünf Meter hinter der Mitte der Hinterachse oder den Drehpunkt der Hinterachse hinausreichen. Also das heißt drei Meter nach vorne, fünf Meter nach hinten, aber es wird eben ab Mitte der Hinterachse gemessen. Das ist ganz wichtig. Also es wird nicht vom Ende des Fahrzeugs gemessen. Und, ähm, gemessen wird außerdem von der Mitte der Lenkvorrichtung, also auch da muss es nicht genau die Mitte der Achse sein, sondern, äh, kann wieder auch sich 'n bisschen unterscheiden. Das sind jetzt Details, ich glaube, die werden wir beim Camping nicht erreichen. Also was, was fünf Meter hinten überragt, halt ich für relativ unwahrscheinlich beim Camping. Ähm, deswegen können wir das so'n bisschen hier zur Seite schieben und auf Ladeflächen vor oder neben dem Fahrersitz sind nur Ladung gestattet, die keine Sichtbindung darstellen, ne.

Also wenn ihr quasi irgendwie, äh, da neben oder vor euch was, was drauf habt, ist aber beim Camping vermutlich auch nicht so relevant und bei Sichtbeeinricht-, äh, Beeinträchtigung, also wenn die Ladung quasi im Wege ist, ihr nicht richtig seht, dann braucht ihr noch Rückspiegel rechts und links außen, ähm, damit ihr eben einfach nach hinten ordentlich gucken könnt. Also auch das ist wahrscheinlich nur, äh, in den seltensten Fällen fürs Camping relevant.

Beim Wohnwagengespann hat man ja sowieso 'nen, ähm, die Zusatzspiegel an Bord, aber auch da gibt's ja dann nicht so viel Ladung. Ähm, gucken wir auf die Fahrräder. Da ist es 'n bisschen einfacher. Die dürfen in der Schweiz sowohl auf dem Dach als auch auf einem Heckträger transportiert werden, ähm, wobei hier die maximale Höhe von Dachträger und Fahrrad zusammen vier Meter nicht überschreiten darf. Also da könnte es schon bei dem einen oder anderen Campingfahrzeug eng werden. Ähm, wenn man 'nen Heckträger verwendet, dann darf der maximal, ähm, 20 Zentimeter seitlichen Überstand haben. Die Rücklichter und Nummernschilder müssen sichtbar bleiben und er darf keine Sichtbeschränkung darstellen.

Ähm, jede überstehende Ladung, die die genannten Maße überschreitet, muss auf jeden Fall gekennzeichnet werden. Es gibt, ähm, die Schweizer Verkehrsregelnverordnung VRV, das ist so wie bei uns die Straßenverkehrsordnung. Ähm, da, äh, im, ist der relevante Artikel der Artikel 58. Ähm, da ist zu lesen, dass die Kennzeichnung der Ladung an den äußersten Stellen stattfinden muss, tagsüber durch Wimpeln oder Tafel, Tafeln, ähm, nachts und bei schlechter Sicht, ähm, und jetzt wird's dann wieder so'n bisschen komplizierter, mit Licht- oder Rückstrahlern und auch hier wieder nach vorne weiß, nach hinten rot. Das ist eigentlich so die Bestimmung, die sich durch alle Länder durchzieht, soweit ich's im Kopf habe.

Also immer nach vorne weiß strahlen, nach hinten rot. Und bei Überstand nach hinten von mehr als einem Meter brauchst du einen zusätzlichen Signalkörper. Also als Beispiele wurden hier genannt Kugeln oder Pyramiden von circa 1.000 Kubikzentimetern mit rund zehn Zentimeter breiten rot-weißen Streifen plus Rückstrahlern oder reflektierendem Material. Also, ähm, da gucken wir mal, dass wir für euch noch mal was finden, was wir euch verlinken können, wenn ihr in die Schweiz wollt und 'ne Ladungskennzeichnung machen müsst. Und angebracht werden diese Kennzeichnungen, wie gesagt, an den äußersten Stellen der Ladung, die Rückstrahler bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen höchstens 90 Zentimeter über dem Boden.

Also so wie in Deutschland.

Aber das, das gilt ja aber wirklich auch nur, wenn man die Maximalsachen überschreitet und damit denk ich mal, dass auch das wieder für das Camping eher unrelevant ist. Vielleicht irgend'n super exotisches, äh, Fahrzeug, was super exotisch Riesendinge hinten dran hat, aber wie gesagt, ich glaub, fürs Camping oder für die, für die Camper, die uns hören, spielt das vermutlich keine Rolle. Also müsst ihr nicht jetzt mit noch, ähm, Objekten hinten dran anfangen, die ihr da auf eure Ladung draufpackt. Ja, gucken wir nach Österreich. Ähm, auch hier gibt's Kennzeichnungspflichten, wenn sie vorne oder hinten um mehr als einen Meter übersteht. Also auch da fürs Camping relativ unwahrscheinlich. Es sei denn, ihr habt ein sehr kurzes Fahrzeug und ein zum Beispiel sehr langes Surfbrett oben drauf. Aber, o-oder ihr habt halt wirklich einen großen, ähm, Fahrzeughalter hinten dran, also, ne, auch mehr als einen Meter Überstand, dann muss es wieder gekennzeichnet werden.

Ansonsten seid ihr da fein raus. Also das heißt, alles bis zu einem Meter vorne und hinten, äh, einfach machen. Und darüber hinaus, ähm, also in Österreich ist die genaue Kennzeichnungspflicht nicht richtig festgelegt, sondern in, äh, der Straßenverkehrsordnung, ähm, Paragraf 61 steht halt, man muss die Ladung deutlich kennzeichnen. So und, ähm, die ist dann wiederum und das ist in vielen Ländern so, das hat Neda auch grad schon gesagt, bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen, eingeschränkter Sicht und so weiter, wieder 'n bisschen strenger. Dann braucht man eine Warntafel. Ähm, die muss dann Maße 25 mal 40 Zentimeter weiß mit 'nem roten fünf Zentimeter breiten rückstrahlenden Rand sein. Ähm, bei Dunkelheit zusätzlich braucht man eine Leuchte und 'n Rückstrahler an den äußeren Punkten der Ladung und nach die nach vorne angebrachte Leuchte muss weiß sein, die nach hinten angebrachte rot.

Auch das kennen wir schon und die darf maximal neunzig Zentimeter über der Fahrbahn angebracht sein, muss annähernd lotrecht und senkrecht zur Längsmittelechse ausgerichtet sein. Ähm, aber wie gesagt, auch das nur, wenn ihr hinten und, äh, beziehungsweise hinten oder vorne um mehr als einen Meter, ähm, Ladungsüberhang habt. Wird vermutlich auch aus meiner Sicht fürs Camping eher nicht so zutreffen.

Bei den Niederlanden ist es 'n bisschen einfacher. Da darf pauschal unteilbare Ladung, also was man eben nicht auseinandermontieren kann, zerlegen kann, einen Meter nach vorne, einen Meter nach hinten überstehen. Mit 'nem Anhänger dahinter darf die Ladung bis zu fünf Metern hinter dem Anhänger rausreichen, an der Achse gemessen. Ähm, allerdings maximal null Komma fünf Mal die Länge des Gespanns und maximal zwölf Meter beim Doppelachser. Mit Ausnahme geht bis achtzehn Meter, aber das brauchen wir jetzt hier nicht vertiefen. Wenn wir eine Ladung haben von mehr als einem Meter, dann braucht's auch hier eine Warntafel. Die ist quadratisch, ähm, diagonal gestreift, ähm, abwechselnd weiß und ein fluoreszierendes oder reflektierendes Rot mit einer Breite jeweils der Streifen von sieben bis zehn Zentimeter.

Also wir sagen euch die ganzen Maße, weil's einfach dazugehört, aber wenn ihr dann eingebt im Netz, wenn ihr das sucht, Warntafel Niederlande, dann werdet ihr die finden. Da müsst ihr dann nicht, ähm, die Streifen nachmessen. Und nachts gilt auch hier, wie wir's jetzt schon dreimal gehört haben, weißes Licht vorne und rotes Licht nach hinten, wenn eben zusätzlich Rückleuchten oder so Strahler angebracht werden.

Ja, in Frankreich ist es noch 'n Ticken einfacher. Hm, da darf erst mal Ladung nicht den Boden berühren. Ich-

Das könnte man jetzt voraussetzen, aber ja.

Ja, w-w-wüsste jetzt auch nicht, wie das funktionieren sollte. Ähm, ähm, dann darf die Ladung nicht mehr als drei Meter nach hinten, äh, am Fahrzeugheck oder dem Anhänger hinausragen. Die darf vorne nicht über das Fahrzeug hinausragen. Also das heißt, wenn ihr 'n Surfbrett habt, dann, äh, muss es quasi, ne, wenn's lang ist, euer Fahrzeug kurz, muss es nach hinten überstehen und die zulässige Breite in der Ladung darf maximal zwei Meter fünfundfünfzig sein und alles andere ist quasi völlig in Ordnung. Und, ähm, auch hier müsst ihr kennzeichnen, erst ab einem Meter Überstand. Also das heißt, wenn der Fahrradträger zum Beispiel kürzer ist, dann müsst ihr das nicht machen. Und bei vierzig Zentimeter seitlichem Überstand.

Das passiert ja öfter mal bei Fahrradträgern, dass da ein bisschen größerer Überstand rechts und links ist, je nachdem, wie, wie groß die Räder sind und wie schmal das Fahrzeug ist. Also da, äh, solltet ihr auf jeden Fall darauf achten. Und als Kennzeichnung m-muss ein reflektierender Gegenstand verwendet werden, zum Beispiel eine Warntafel, die eben nach hinten zeigt, logisch, damit die nachfolgenden Fahrzeuge, äh, oder Fahrzeuglenker das sehen können. Und bei Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen, zum Beispiel durch Nebel, braucht man zusätzlich mindestens ein rotes Licht, das aus hundertfünfzig Metern Entfernung noch gut erkennbar ist. Und, ähm, wenn die Ladung eben seitlich hinausragt, brauchen wir bei Nacht oder bei schlechtem Licht nach vorne, ähm, auch wieder 'n Licht mit oder eine weiß reflektierende Vorrichtung, ähm, und nach hinten ein Licht oder eine rot reflektierende Vorrichtung.

Also nach vorne weiß, nach hinten rot.

Aber wie gesagt, auch das erst ab einem Meter, ne. Das heißt, die meisten Fahrradträger mit irgendwie zwei bis vier Fahrrädern sollten da grade so, also mit vier Fahrrädern sollten da grade so drin sein und im Normalfall braucht ihr das gar nicht. Ihr könnt natürlich auch immer noch 'ne Warntafel anbringen. Das, nur zu eurer Sicherheit mag das nicht schaden, grad wenn die Sicht schlecht ist. Ähm, wobei ein Meter, also wenn jemand so euren Sicherheitsabstand oder den Sicherheitsabstand unterschreitet, dass er einen meterlangen Fahrradträger rammt, na gut, dann gab's hier andere Probleme. Ja, und dann haben wir in Frankreich noch die-

Angle Mort.

Danke.

Ich, ich bau das jetzt immer ein.

Genau, die toten Winkelaufkleber, äh, gerne auch An-Anglees Morts ausgesprochen von Menschen, die des Französischen nicht mächtig sind. Ähm, die sind seit Januar zwoundzwanzig, ähm, Pflicht, ähm, müssen für alle Fahrzeuge, die, ähm, gewisse Größen überschreiten, also im Campingfalle eben für Wohnmobile und Gespanne mit mehr als dreieinhalb Tonnen. Also das heißt, Wohnmobile, ähm, über dreieinhalb Tonnen und Gespanne über dreieinhalb Tonnen. Das heißt, wenn euer Fahrzeug oder euer Gespann drunter ist, äh, dann spielt es keine Rolle, aber wenn ihr drüber seid, dann müsst ihr's auf jeden Fall machen, weil das gilt halt eben auch für ausländische Fahrzeuge. Und wenn euer Fahrzeug in diese Kategorie fällt, dann braucht ihr drei Aufkleber auf eurem Fahrzeug. Ähm, die müssen fünfundzwanzig mal siebzig, äh, siebzehn Zentimeter sein, Höhe mal Breite.

Und die gibt es quasi in zwei Varianten: einmal mit 'nem Lkw und einmal mit 'nem Omnibus-Symbol. Es gibt lustigerweise da draußen auch welche mit 'nem Wohnmobil, äh, drauf. Die sind aber im Gesetz nicht vorgesehen. Das heißt, wie, also uns sind keine Fälle bekannt, aber wenn 'n Polizist da irgendwie keinen Bock auf euch hat oder euch nicht mag, dann kann's sein, dass er sagt: "Nee, das ist nicht in Ordnung." Also, ähm, auch das Laienmeinung, ähm, aber da wär ich vorsichtig. Ähm, und ihr müsst halt drei Stück anbringen, einen auf der Fahrer-, einen auf der Beifahrerseite, sowie einen rechts hinten am Heck. Und, ähm, auch das jetzt einfach nur einmal erzählt: Äh, wir haben die auch auf unserem, äh, Leiner angebracht, an-anbringen müssen und da kam halt auch eine Anleitung dabei. Das steht dann ganz genau drin, wie hoch, äh, wo, wie, was, wann, wo müssen die angebracht werden.

Also die müssen an den Seiten in den ersten, im ersten Meter quasi von der Fahrzeugfront aus angebracht werden zwischen neunzig und hundertfünfzig Zentimetern und am Heck auch zwischen neunzig und hundertfünfzig Zentimetern Höhe, eben rechts von der Längsmittelechse. So, das sind die Regeln. Und ob ihr die halt wirklich richtig als Aufkleber draufpackt oder ob ihr die als Magnettafel oder mit Saugnäpfen da anbringt oder wie auch immer die halten, das ist völlig in Ordnung. Solange die nicht abfallen und ihr die drei Aufkleber habt, dann ist alles in Ordnung. Ja, also da gibt's keine weiteren Regeln. W- Insider oder Information von uns. Wir haben damals überlegt, na ja, ähm, wir wollen das Fahrzeug ja irgendwann verkaufen, dann bring-- machen wir nur welche, die ablösbar sind drauf. Ähm, aber die Chance, dass der Käufer halt mit dem Fahrzeug auch mal durch Frankreich muss, ist ja vielleicht gar nicht so gering.

Äh, und dann kann man halt auch einfach die normalen Aufkleber draufmachen, weil sie schaden ja auch nichts. Gut, mag jetzt den einen oder anderen optisch stören, der die Aufkleber drauf hat, aber am Ende des Tages helfen sie halt ja auch Verkehrsteilnehmern, weil's vielleicht auch wer jetzt nicht weiß, was die tun. Die weisen einfach Fußgänger und Fahrradfahrer darauf hin, dass das Fahrzeug eben unter Umständen tote Winkel hat, in denen sie nicht gesehen werden. Also auch wieder so 'n Sicherheitsaspekt, der aus meiner Sicht gar nicht schaden kann.

Und ich geh noch mal kurz zurück auf die beiden Symbole, die du vorhin genannt hattest, also Lkw- und Omnibus-Symbol. Dann verraten wir den Leuten auch, welche für Campingfahrzeuge genannt, äh, genommen werden sollen.

Sehr guter Punkt.

Laut ADAC sollte man das Omnibus-Symbol verwenden. Wir verlinken euch auch dazu 'nen ausführlichen Artikel. Ähm, da ist auch noch mal 'ne Infografik drin, wie das mit der Anbringung funktioniert. Da sind auch Bilder von diesen, ähm, von diesen Aufklebern drin und wir haben auch die entsprechenden Produkte dort noch mal verlinkt. Dann könnt ihr euch das mal in Ruhe angucken. Ja, Italien. Ähm, die Regeln erst mal generell: Überstehende Ladung muss immer gekennzeichnet werden, auch wenn man zum Beispiel 'nen Fahrradträger hat, der 'ne eigene Beleuchtung und auch ein eigenes Nummernschild besitzt. Also das haben wir zum Beispiel, so 'n Kupplungsträger. Die Ladung darf im Verhältnis zur Fahrzeuglänge generell nicht mehr als 30% überstehen und auch seitlich, ähm, hinausragende Ladung muss gekennzeichnet werden, sobald die Ladung die komplette Fahrzeugbreite einnimmt, also, ähm, nicht erst, wenn die übersteht.

Und allgemein ist nur maximal, äh, sind nur maximal 30 Zentimeter Überstand pro Seite zulässig. Ladung auf dem Dach muss nur dann gekennzeichnet werden, wenn sie über die Stoßstange hinausragt. Das könnte jetzt bei 'nem Surfbrett zum Beispiel der Fall sein. Ähm, nach vorne darf nichts hinausragen, also nur nach hinten.

Und die Kennzeichnung, auch hier gibt's wieder Warntafeln. Die sind 50 mal 50 oder sollten 50 mal 50 Zentimeter groß sein, aus Aluminium und die müssen diagonal rot-weiß schraffiert sein mit fünf roten und vier weißen Streifen. Es muss 'n deutlich sichtbares Prüfzeichen vorhanden sein und das Ganze muss, äh, an der Ladung parallel zur Fahrzeugachse, also zum Beispiel Fahrradträger am Heck mit Blickrichtung zur Straße, also nach hinten befestigt sein. Und vielleicht hier als Tipp, gleich kommt noch Spanien. Spanien hat auch solche Warntafeln, allerdings die Streifen sind anders bei Spanien. Aber es gibt quasi im Handel Warntafeln, die sind für beide Länder, die kann man dann nämlich umdrehen. Die eine Seite ist Spanien, die andere Seite ist Italien, äh, und, äh, ich glaub, auch Portugal wird, wird mit abgedeckt.

Also die kann man natürlich kaufen, wenn man, äh, beide Länder hin und wieder bereist. Aber wichtig, die sind unterschiedlich. Und auch da oder in dem Falle hab ich auch schon in Foren und bei Facebook Beiträge gelesen, wo Leute Strafe zahlen mussten, weil sie eben die für Spanien in Italien benutzt haben.

Ja, hab ich auch, krieg ich auch immer wieder mal mit. Also da ist wirklich der, die Empfehlung, wenn ihr beide Länder bereist, dass ihr euch gleich die doppelseitige Tafel kauft, dann habt ihr Ruhe. Nur dann eben dran denken, die umzudrehen.

Genau. Und die Tafel, wer jetzt nicht noch fragt: „Ja und welche ist jetzt für Portugal?" Das ist die spanische Tafel.

Genau. Ja, dann gucken wir Spanien uns einmal an. Da gibt's eine Kennzeichnungspflicht für jede Ladung, die über die in den Papieren eingetragene Fahrzeuglänge hinausgeht, also genau wie in Italien auch für Heckträger und Co. Generell darf die Ladung nicht mehr als 15% der Fahrzeuglänge überstehen, wenn sie nicht teilbar ist. Also auch wieder hier, ähm, wenn eben die Zerlegung schwierig oder teuer wäre, zum Beispiel Surfbrett und es wurde hier auch genannt bei der Recherche Fahrräder, die finde ich jetzt ganz gut zerlegbar eigentlich, aber, ähm, steht halt da der Vollständigkeit halber mit dabei. Und wenn die Ladung teilbar ist, dann nicht mehr als 10%, ähm, der Fahrzeuglänge. Da haben wir jetzt eben diese andere Warntafel, 'n rot-weiß schraffiertes Aluschild mit drei roten und drei weißen Streifen, auch 50 mal 50 Zentimeter wie in Italien eben, aber die haben noch so 'ne schwarze Umrandung dabei.

Ähm, das Ganze muss am hinteren Ende der Ladung angebracht werden, auch senkrecht zur Fahrzeugachse. Und bei nach hinten überstehender Ladung, die so breit ist wie das Fahrzeug, also das Wohnmobil selber, braucht ihr dann zwei Warntafeln, also links und rechts von der Ladung. Und da haben sie sich jetzt was ganz Feines ausgedacht. Da muss nämlich die Schraffierung der beiden Tafeln so zueinander zeigen, dass sich 'n umgedrehtes V ergibt, also so 'n, wie so 'ne kleine aufrechte Pyramide. Also da bitte dann auch drauf achten.

Und vielleicht noch mal ganz kurz diese 15%. Also bei 'nem sechs Meter Fahrzeug sind das 90 Zentimeter Fahrradträger. Das heißt, wenn ihr 'n großen Fahrradträger habt mit vier Fahrrädern und ein sehr kurzes Fahrzeug, ist selten, weil passt meistens auch vom, vom Fahrgefüge nicht so gut, aber falls doch, dann passt da 'n bisschen auf. Ansonsten, wenn ihr 'n, 'n sieben, acht Meter Fahrzeug habt, dann sind also auch ein Meter, ähm, Halter, äh, Fahrradhalter und Fahrzeughalter also kein Problem.

Ja, und dann haben wir in Spanien, ähm, auch noch mal 'ne Besonderheit, und zwar die sogenannten ECE 70 Aufkleber, die du ja auch schon in der Einleitung genannt hattest. Die sind relevant für Gespanne allgemein, also auch für Wohnwagengespanne, wenn diese eine Gesamtlänge von zwölf Metern überschreiten oder ein Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen überschreiten.

Genau, da könnt ihr euch auch merken, wenn ihr, äh, in, in Frankreich die schönen toten Winkelaufkleber habt, dann gilt das vermutlich auch mit oder mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für euch in Spanien mit diesen ECE-Aufklebern.

Genau, dann könnt ihr euer Fahrzeug schön zupflastern mit den unterschiedlichsten Aufklebern. Das sind, hm, wenn man die mal beschreibt, rechteckige Aufkleber, ähm, mit einem roten Rand und so 'nem gelb-orangen wabenförmigen Innenleben. Die müssen genau dieser Vorgabe entsprechen. Also es gibt die sogenannte ECE-Regelung. ECE steht für Economic Commission for Europe und, ähm, müssen eben 'ne Typgenehmigung nach diesem Recht besitzen. Die müssen eine Größe von 56,5 mal 19,6 Zentimeter haben. Gibt's aber überall auch im Campingfachhandel.

Da haben wir auch noch mal kurz geguckt in der Recherche. Die sind völlig problemlos hier in Deutschland zu erhalten. Und die müssen in einem Abstand von 50 bis 150 Zentimeter über dem Boden angebracht werden. Ob ihr die horizontal oder vertikal dahin klebt, ist völlig egal. Hauptsache, ähm, gerade. Also jetzt nicht irgendwie diagonal oder so, weil euch das besser gefällt. Also horizontal, vertikal, beides fein.

Ja, dann haben wir die Portugiesen, das haben wir ja grad schon 'n bisschen erwähnt. Also die Warntafel ist dieselbe wie in Spanien und die braucht ihr, wenn ihr mehr als 45 Zentimeter nach vorn oder 45 Zentimeter nach hinten überstehende Ladung habt. Das heißt, für 'n Fahrradträger meistens schon. Ähm, also die Warntafel, ne, da könnt ihr dieselbe wie in Spanien benutzen. Äh, da gelten auch genau die gleichen Regeln wie in Spanien. Also das heißt, muss am hinteren Ende der Ladung senkrecht zur Fahrzeugachse sein. Also das heißt, die, äh, Streifen müssen einfach grade nach hinten zeigen und die muss eben senkrecht hängen und nicht irgendwie quer, schräg, diagonal oder sonst was sein. Ansonsten gibt's da tatsächlich auch empfindliche Bußgelder, die, das weiß ich, in Portugal so bis 200 Euro durchaus gehen können.

Ja, dann gucken wir noch Richtung Kroatien. Das hat uns tatsächlich, ähm, 'n bisschen, äh, Nerven gekostet in der Recherche und wir haben auch ein neues Wort gelernt, nämlich das Wort Katadiopter. Da kommen wir gleich zu. Also generell muss überstehende Ladung wie in Deutschland ab einem Meter gekennzeichnet werden. Nach vorne darf die Ladung maximal einen Meter rausstehen, nach hinten über Fahrzeug und gegebenenfalls eben den Anhänger maximal eins Komma, äh, äh, maximal ein Sechstel der Länge, die auf dem Ladungsträger aufliegt.

Also das heißt, wenn wir das Surfbrett nehmen und das liegt quasi sechs Meter auf, ja, dann darf es noch einen Meter nach hinten rausragen, dürfte also sieben Meter lang sein. Ist dann schon 'n relativ gigantisches Surfbrett.

Wär 'n riesen Surfbrett.

Ja.

Mir fällt jetzt auch kein anderes Beispiel ein. Ich kenn mich auch ehrlich gesagt zu wenig aus mit so Sportausrüstung und so was.

Ja, ist glaub ich fürs Camping nicht so relevant. Dat ist eher, wenn du irgendwie große Bretter, Balken oder so was transportierst, da spielt das 'ne Rolle, aber, äh, äh, fürs Camping seh ich den Punkt auch nicht. Vielleicht bei irgendwie extremen lan-- aber selbst lange Boote, sieben Meter ist schon krass. So.

D-dafür ist die, ist die Kennzeichnung relativ einfach, weil da hängt man einfach 'n rotes Tuch dran tagsüber.

Außer, genau.

Außer?

Außer das ist 'n Anhänger, dann brauchst du 'ne Warntafel, quadratisch, 50 mal 50 mit fluoreszierenden orangenen und weißen Schrägstreifen. Und wenn tagsüber schlechte Sicht herrscht oder es dunkel ist, also nachts, dann brauchst du zusätzlich 'ne Leuchte mit roten Fluor-- also mit einer roten fluoreszierenden Substanz. Ähm, also dat heißt, es muss irgendwie fluoreszieren. Das bedeutet, wenn Licht rankommt, leuchtet es noch 'n bisschen nach. Und bei Ladungsüberstand von mehr als 20 Zentimetern über der vorderen oder hinteren Parkleuchte, dann brauchst du auch 'ne Leuchte und da kommt jetzt der Katadiopter zum Einsatz. Das ist im Prinzip einfach 'n Reflektor. Also das heißt, es muss 'ne Leuchte sein, die selber leuchtet und zusätzlich Reflektormaterial eingebaut hat und auch wieder nach vorne weiß, nach hinten rot. Da geht's vermutlich halt vor allen Dingen ums Abstellen der Fahrzeuge.

Ähm, da muss man aber eben aufpassen. Das kann eben aus meiner Sicht bei 'nem Fahrradträger durchaus, ähm, wichtig sein, wenn das Fahrzeug nachts irgendwo am Straßenrand steht, also quasi auf einer öffentlichen Straße. Ähm, und auch das Ganze muss am überstehenden äußeren Ende der Ladung, also, ne, links und rechts an den, äh, äußeren Punkten sozusagen angebracht sein. Also hier würd ich tatsächlich sagen, äh, ein Fahrradträger, der hinten dran ist und wenn ihr bei Nacht fahrt oder euch, äh, das Fahrzeug abstellt, dann müsst ihr da auf jeden Fall drauf achten.

Katadiopter. Ich möcht's einfach noch mal sagen. Find ich 'n schönes Wort.

Übrigens findet man im Netz ganz häufig die Information, dass man einen katadioptrischen Sensor benötigt. Äh, das ist Quatsch. Äh, wir brauchen einfach nur 'n Reflektor.

Ja, dann sprechen wir vielleicht auch noch mal so 'n bisschen über das Thema Befestigung. Da haben wir uns natürlich auch Gedanken zu gemacht. Generell würd ich euch empfehlen, jegliche Befestigung vor der Reise mal zu testen, ob die auch Erschütterungen standhält. Bei Aufklebern ist klar, die sollten in der Regel gut halten, wenn's jetzt nicht irgendwelche extremen Hitzewellen gibt oder so. Normalerweise dann und maximal, äh, lösen die sich dann 'n bisschen ab, dann kann man die wieder dranpeppen. Ähm, anders ist es so bei Magnetschildern, Saugnäpfen und so weiter. Das haben wir selber noch nicht getestet. Also grade jetzt auch bei diesen Angle-mort-Schildern, bei diesen tote-Winkel-Schildern. Auf jeden Fall die mal dran machen und mal gucken, wie die, wie die eben auf Fahrt und, und, ähm, auch, ja, Temperatur reagieren.

Nicht, dass sie euch dann abfallen und ihr dann irgendwelche Bußgelder bezahlen müsst. Und bei den Warntafeln für Italien, Frankreich, äh, Spanien und so weiter Da glaube ich, ähm, das seh ich auch immer wieder bei anderen, da kannst du ja gleich auch noch was zu sagen. Ihr hattet da ja eins an euerm Fahrradträger Befestigung mit Gummibändern oder meinen Lieblings-, äh, Gadgets, den Kabelbindern. Also Kabelbinder halt 'n Ewiggift. Die muss man dann halt aufschneiden, wenn man das, äh, Ding abnehmen möchte, zum Beispiel am Fahrradträger oder auch an den Fahrrädern oder Motorrädern selbst oder halt dem Ladegut, was ihr dann da habt. Wie habt ihr das gelöst? Ihr hattet auch so Spanngummis, ne?

Ja, genau diese, diese klassischen Gummis mit zwei Haken an, an beiden Enden und da hatten wir irgendwie zwei große und die sind dann quasi einmal hinten um die Fahrräder rum, die beiden Haken diagonal eingehakt in die Wandtafel, den anderen auf der anderen Seite und dann hat das eigentlich bombenfest gehalten und war auch ganz gut ausgerichtet. Also war vielleicht nicht hundert, nie hundert Prozent senkrecht, weil die Fahrräder natürlich immer so 'n bisschen 'ne keine glatte Oberfläche hatten, ähm, aber das hat ganz gut funktioniert.

Alternativ Schnur, Seil, Paracord, also Fallschirm, Fallschirmleine halt an den vorgeschriebenen Stellen.

Ja, es gibt auch teilweise so Schutzhüllen für die Fahrräder auf 'm Fahrradträger. Die haben dann noch so 'ne, so 'ne Tasche, wo man, äh, so 'ne, so, also so 'ne Sichttasche, wo man quasi die, ähm, diese Wandtafel auch reinschieben kann. Das ist natürlich auch ganz schick, wenn man so was hat.

Ja, oder halt selber was basteln da. Da wird der Halil, ähm, aufhorchen, weil der würde wahrscheinlich was mit 'm drei D Drucker ausdrucken, wo man das Schild dann schön einsetzen kann. Wichtig ist halt einfach nur, dass ihr den Anbringungsort, äh, berücksichtigt, der vorgegeben ist in den jeweiligen Ländern und dass das Ganze halt einfach hält, wie gesagt.

Ja, und abschließend noch mal der Hinweis, also du kriegst, also in den, in den Ländern gibt es immer Bußgelder auf die Geschichte, wenn du die Warnung, äh, die Ladung nicht, nicht ordnungsgemäß sicherst, so wie die Fortschri, äh, Vorschriften, die Fortschriften, die Vorschriften halt in dem Land sind. Ähm, die sind teilweise auch gar nicht mal so niedrig. Und wenn du auch noch die Ladungs-, also die, die maximalen Überhang und so weiter auch das noch überschreitest, dann kann's auch dazu kommen, dass du das Fahrzeug so nicht weiterbewegen darfst. Also, ähm, da kommt dann auf die Strafe quasi noch das hinzu, dass du erst mal so nicht weiterfahren darfst und das ganze Thema ändern musst. Also deswegen vorher informieren, wirklich genau gucken. Ihr habt gesehen, es gibt in einigen Ländern schon relativ knappe Regeln, die grade für 'n Fahrradträger mit vier Personen, äh, mit vier Personen, mit vier Fahrrädern.

Also heute ist irgendwie...

Also wenn ihr vier Personen auf 'm Fahrradträger habt, dann habt ihr generell noch 'n anderes Problem. Nein, aber für vier Fahrräder kann das in dem einen oder anderen Land schon 'n bisschen knapp werden. Also da wirklich genau messen, genau gucken, genau schauen. Seid ihr auch nachts unterwegs und das, das Fiese ist ja, man ist ja generell gar nicht so oft nachts unterwegs, oft ungeplant, weil irgendwie irgendwas länger dauert oder dann ist mal Nebel. Also weil viele dieser Regeln beziehen sich nicht nur auf nachts, sondern eben auch auf schlechte Sicht und das passiert ja durchaus mal in 'nem Urlaub. Also seid da einfach vorbereitet und, ähm, habt die Dinge dabei, die ihr braucht, um das einfach ordentlich kennzeichnen zu können. Das spart euch halt die Bußgelder. Das können schnell mal mehrere hundert Euro sein und das ist natürlich sehr ärgerlich, wenn euch das passiert.

Ja, also ich hab mir das mal 'n bisschen angeguckt. Ich hab jetzt mal drei Beispiele rausgesucht. Italien, je nachdem welches Vergehen, ähm, hab ich da in den verschiedenen Quellen gelesen, dass, ähm, da Bußgelder zwischen achtzig und dreihundertfünfundvierzig Euro fällig werden. Also das ist schon 'ne Hausnummer. Spanien ab zweihundert Euro, Portugal hattest du schon gesagt bis zweihundert Euro. Ich hab auch gelesen mindestens hundertzwanzig Euro. Also für das Geld kann man schon 'n paar Nächte auf 'nem Campingplatz übernachten. Das, ähm, da lohnt sich's auf jeden Fall, sich da gut vorzubereiten.

Ja, ansonsten noch der Tipp: Seid immer freundlich zu Polizisten. Je freundlicher man zu denen ist, auch wenn's halt grade nervig und ärgerlich ist, desto höher ist die Chance, dass die auch mal, äh, euch mit 'ner Verwarnung durchkommen lassen, ja. Wenn ihr einfach, äh, ja, wenn das einfach sympathisch ist. Das klappt nicht immer und passt nicht immer, aber es ist meine Erfahrung und, äh, ich hab festgestellt, manchen Menschen muss man das wirklich sagen, dass das hilfreich ist, dass man eben nicht da ausrastet, weil du, der sitzt immer am längeren Hebel, egal was du machst. Natürlich gibt's Rechte und die dürfen sich auch nicht alles rausnehmen, aber im Zweifel vor Ort hat der immer erst mal den längeren Arm. Und, ähm, da kann man sich jetzt, äh, da vor Ort erst mal dagegen wehren und laut und dies, das, jenes, aber es wird euch nix bringen. Es bringt euch was, wenn ihr ruhig und entspannt seid und dann einfach später guckt, wenn ihr euch im Unrecht fühlt, dann halt entsprechend die Rechtsmittel einlegen.

Aber vor Ort ist meine Erfahrung, seid entspannt, seid freundlich, das hilft euch deutlich mehr, egal wie unfair ihr euch behandelt fühlt. Und ob's dann nämlich auch so ist oder ihr nur das Gefühl hattet, das weiß man ja in dem Moment sowieso nicht mehr, ist dann sauer. Also anyway, versucht entspannt zu sein, dann klappt das auch meist, dass man auch mal mit 'nem, mit 'nem Vergehen mit 'ner Verwarnung durchkommt. Vielleicht das als letzter Tipp.

Ja, und solltet ihr mal 'ne Strafe kassieren, das gilt auch für, äh, Parkvergehen, Geschwindigkeitsübertretungen und solche Geschichten, kann es sich in dem einen oder anderen Land lohnen, das Knöllchen möglichst schnell zu bezahlen, wie zum Beispiel in Frankreich. Ähm, das kann man da relativ einfach über 'ne App machen. Und wenn man das nämlich schnell bezahlt, wird's deutlich günstiger, als wenn man sich da zu lange Zeit lässt, äh, für sie getestet.

Ist ja auch in Deutschland so, ne. Du hast erst mal, äh, je nach Vergehen erst mal 'ne Verwarnung, die ist günstig. Und, äh, nach x Tagen, wenn du nicht zahlst, wird 'n Bußgeldverfahren draus, was halt einfach schon höhere Gebühren, äh, ausmacht, weil eben deutlich mehr Bürokratie anläuft. Und je länger man wartet, desto teurer wird's. Also, und in Frankreich ist es halt ziemlich krass.

In Frankreich ist es, glaub ich, auch so, dass es eher so ist, also die Strafe ist so und so hoch und du bekommst 'nen Rabatt, wenn du schneller bezahlst. So hab ich das in Erinnerung. Das ist schon ewig her, dass ich glaub zehn Jahre, dass wir da das Knöllchen bekommen haben. Aber ich sag jetzt mal Strafe, wir waren zwei km/h zu schnell, äh, oder drei und die Strafe wär irgendwie Über 90 Euro gewesen und weil wir's aber innerhalb von soundso viel Tagen bezahlt haben und das war 'ne sehr knappe Frist, hat's dann nur 76 Euro gekostet oder irgendwie so. Da müsst ich noch mal nachrecherchieren. Fiel mir nur grade ein, da lohnt sich das auf jeden Fall zu spuren und das nicht zu versuchen auszusitzen, weil, ähm, das hat früher mal ganz gut funktioniert bei diversen Knöllchen. Es, äh, ist aber, glaube ich, mittlerweile so, äh, europaweit so umgesetzt worden, dass man's dann halt am Ende doch bezahlen muss.

Ja, es gibt eigentlich mit allen Ländern Rechtsbeihilfeabkommen. Also das heißt, dass die Sachen auch in Deutschland, äh, eingeholt werden können. Also-

Vollstreckt werden.

Vollstreckt, danke. Ja, würd ich nicht unbedingt drauf ankommen lassen. Vielleicht, äh, ne, das ist noch mal was anderes, wenn ich irgendwie so private Sachen, privaten Mordgesellschaften habe. Da gibt's so'n paar Dinge auch in Portug-- Also weiß man dann oft, wenn man vor Ort ist, hier in Portugal gibt's da so'n paar Gesellschaften, von denen man weiß, dass die vermutlich nichts einziehen, aber auch da hast du immer mal wieder einen dabei, der dann sagt: „Na, bei mir haben sie es doch gemacht nach fünf Jahren und ist noch richtig teuer geworden."

Oh, okay.

Also ja, ich würd's einfach... Also wenn einem so was passiert, dann hat man sich im Normalfall auch irgendwie entgegen der Regeln verhalten, auch, äh, wie unsinnig die einem auch vorkommen mögen. Und dann ist es halt so, dann muss ich auch dafür irgendwie geradestehen. Ja.

Ja, dann, ähm, bleibt uns eigentlich nur noch zu sagen, abonniert uns sehr gerne, lasst uns gerne 'ne Bewertung da. Schreibt uns auch, wie euch so sehr theoretische Folgen gefallen. Es ist ja so, dass die dann etwas trockener sind naturgemäß, ob euch so was auch gefällt oder ob ihr lieber eher so Geschichten haben möchtet, weil am Ende machen wir das Ganze ja für euch und wir sind ein Service-Podcast, aber wir, ähm, wollen's dann auch nicht zu, zu datenlastig machen.

Ja, und, und wenn wir 'n Land vergessen haben oder irgendwie aus eurer Sicht was fehlt oder was unklar war, dann schickt uns das Feedback natürlich auch gerne an podcast@camperstyle.de per Mail oder ihr nutzt den WhatsApp-Link in den Show Notes. Da könnt ihr uns 'ne Sprachnachricht, 'ne Textnachricht per WhatsApp schicken. Das nutzen sehr viele sehr intensiv. Und, äh, dann werden wir das entweder in 'ner, in 'ner Feedback-Folge aufgreifen, wenn wir der Meinung sind, das ist eine große Menge an unseren Hörer und Hörerinnen interessiert oder wir schicken euch halt auch einfach eine direkte Antwort. Wenn wir meinen, dass es jetzt kein so großes Interesse gibt, dann habt ihr zumindest da die direkte Antwort.

Ähm, zum Thema Feedback noch ganz kurz: Da haben wir ja noch mal Post bekommen von Jürgen, ähm, der, ja, ja, wie soll man sagen? Der so'n bisschen angekrittelt hatte, dass wir, ähm, so viele Wiederholungen ausgespielt haben in der Sommerpause. Er hatte uns jetzt noch mal geschrieben, hab ich mich sehr gefreut, dass, also wie er's gemeint hat, hat das noch mal erklärt und meinte eben, dass er das halt 'n bisschen ungünstig fand, dass wir jetzt ausgerechnet in der Camping-Hauptsaison alte Folgen ausspielen und da unsere Pause einlegen. Und das ist tatsächlich was, hab ich ihm auch schon geantwortet, was wir jetzt noch mal überdenken werden, weil eigentlich hat er damit nicht ganz unrecht. Das ist natürlich bei uns auch die Hauptsaison. Da haben wir am meisten Arbeit und Reisen und haben den Caravan Salon vor der Brust.

Aber ich denke, das, äh, hab ich noch gar nicht mit dir besprochen, aber hab ich so für mich gedacht, dass wir jetzt vielleicht die Zeit nutzen, ähm, auch schon 'n bisschen vorzuproduzieren. Haben wir ja auch teilweise schon fleißig gemacht und dass wir vielleicht die nächste Pause zu 'nem anderen Zeitpunkt einlegen und, ähm, den Sommer dann doch frische Folgen ausspielen. Kannst du ja noch mal drüber nachdenken, Sebastian, wie, wie du's findest.

Also das ist ja ganz spannend, ne. Vielleicht auch noch mal für alle, die das nicht gehört haben. Also uns schrieb ein Leser, also-

Ein Hörer.

Wir, äh, wir haben im Sommer, ähm, bisschen Podcast-Pause für uns gemacht, weil wir, äh, ne, viel zu tun hatten und wir haben einfach, äh, die beliebtesten Folgen aus den letzten vier Jahren noch mal wiederholt. Das waren sechs oder sieben Fol-- Episoden. Ähm, die sind auch gut gelaufen. Also das heißt, von unserer Seite, die Entscheidung, das zu tun, war richtig. Warum haben wir das gemacht? Zum einen wollten wir euch nicht ohne, ganz ohne was dalassen. Ähm, zum anderen wissen wir, dass nicht, äh, oder dass viele Hörer und Hörerinnen nicht alle Folgen gehört haben und zum anderen machen wir's auch für die Algorithmen. Wenn wir nämlich nichts senden, ähm, dann haben wir das Problem, dass wir weniger Menschen erreichen mit unserem Podcast, ne. Also das sind die Gründe, warum wir das tun. Deswegen haben wir das entschieden. Ähm, und dann hat ein Hörer uns geschrieben: „Das hat 'n Geschmäckle", und zwar habt ihr nur das geschrieben. So, ja, wie hat er das gemeint, war unsere Frage, weil das kann man jetzt ja natürlich sehr verschieden aufgreifen, ne.

Und als er's dann erklärt hat, war das absolut sinnvoll für uns. Wir haben da überhaupt nicht drüber nachgedacht, dass ja, klar, für uns Hauptsaison, wir hatten 'n Haufen Stress, wir hatten Messe, dies, das, jenes. Ähm, für euch ist es Hauptsaison. Ihr geht nach Informationen und nicht nach Wiederholungen.

Genau.

Hatten wir so gar nicht aufm Schirm. Deswegen super geil, auch wenn ihr uns Kritik schickt, aber dann erklärt die bitte, weil wir wissen nicht, was ihr meint, wenn ihr schreibt, das hat 'n Geschmäckle. Also der Jürgen hat's gemacht. Super, vielen Dank dafür. Wenn ihr uns Kritik schickt, schreibt doch dazu, wie's hätte besser gehen können, weil dann können wir's auch verbessern, weil nicht immer stecken oder eigentlich nie stecken wir in euren Köpfen drin, also nur als Stimme, aber wir wissen nicht, was ihr denkt und was ihr da grade quasi fühlt und denkt und, und in euch habt. Wenn ihr uns was schreibt, packt das mit dazu. Das hilft uns wirklich. Ähm, deswegen war das jetzt ganz gut, dass du noch mal aufgegriffen hast und wir werden das auf jedes, jeden Fall nächstes Jahr ändern. Müssen wir gucken, wie wir das hinkriegen, aber, ähm, das macht absolut Sinn.

Ja.

Dass wir das machen.

Kann man nicht anders sagen.

Ja.

Ja, das war's dann, glaub ich, auch von unserer Seite. Vielen Dank fürs Zuhören. Wie gesagt, meldet euch gerne, ob jetzt zu dieser Folge oder auch zu anderen Themen. Lob, Kritik, Anregungen, Themenwünsche sind immer gerne genommen. Und ja, freut euch weiterhin auf die nächsten Folgen. Wir haben noch etliche spannende Interviews, die wir in der Sommerpause voraufgezeichnet haben für euch, wo wir ganz tolle Geschichten und Reiseerlebnisse von anderen Camperinnen und Campern, von Wohnobilisten, Vanlifern und so weiter uns eingesammelt haben. Und deswegen machen wir jetzt immer abwechselnd eine Geschichte, also eine Geschichtenfolge und eine eher so Ratgeberfolge, wie ihr die auch von uns kennt. Und schreibt uns auch dazu gerne, wie euch so der Wechsel gefällt.

In diesem Sinne, wir hören uns nächste Woche wieder, wenn ihr Bock habt. Habt eine schöne Woche. Also wenn ihr uns jetzt am Wochenende hört, wenn ihr uns wann anders hört, habt einfach schöne Tage. Bis zum nächsten Mal. Ciao.

Tschüss.

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