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Traumjob: Britta "pimpt" hauptberuflich Wohnwagen

Episode 205 · 00:55:58

Unsere heutige Gesprächspartnerin Britta Schwanitz ist vor Kurzem in ein ganz besonderes Abenteuer gestartet: Wie wir selbst folgte sie ihrer Leidenschaft und stürzte sich vom sicheren Hafen eines “anständigen” Berufs in die wilden Fahrwasser der Selbstständigkeit – und zwar als Wohnwagen(um)gestalterin.

Sie verleiht alten Schätzchen durch liebevolle Handarbeit einen ganz neuen Charme und verwandelt sie in einzigartige Unikate, die garantiert DER Hingucker auf jedem Campingplatz sind.

Sie berichtet unter anderem darüber, wie sie zu ihrem neuen Traumjob gefunden hat, welche Projekte sie bereits umsetzen konnte, welche Materialien, Farben und Techniken sich fürs Wohnwagen-Renovieren eignen, wie auch du deinen Wohnwagen von ihr gestalten lassen kannst und was das in etwa kostet.

Außerdem gibt Britta Tipps für alle DIY-Einsteiger, die ihr eigenes Fahrzeug verschönern wollen.

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute geht's um hauptberufliches Wohnwagen pimpen als Traumjob.

Ja, ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich, wie man auf so eine verrückte Idee kommt. Und wir haben uns dafür Britta Schwanitz ins Studio eingeladen. Auf Instagram findet ihr sie unter Brittas Art der Kunst. Und ich fand die Geschichte von Britta so cool. Also wir werden heute ganz viel über sie und ihren Job sprechen. Es ist keine bezahlte Werbung. Ähm, ich hab halt nur gedacht, so 'ne, so 'ne Inspiration auch mal in die Community zu geben und jemanden auch mal zu hören, der so 'n verrückten, ja, Beruf sich ausgesucht hat, den müssen wir einfach interviewen. Aber am besten, Britta, stellst du dich mal selber kurz vor, bitte.

Ja, gerne. Hallo erst mal, ihr beiden. Ähm, ich bin Britta, 45 Jahre alt. Ich wohne in Bremen und habe mich in diesem Jahr, Anfang des Jahres erst nebenberuflich und dann seit Sommer diesen Jahres auch hauptberuflich selbstständig gemacht. Ähm, genau, ich nenne mich Wohnwagengestalterin. Ähm, genau, und das sieht so aus, dass ich, ähm, alte Wohnwagen kaufe, die, ähm, noch in einem guten Zustand sind, aber meistens, äh, sind die ja von innen dann eher etwas altbacken und dunkel. Ähm, genau, und da bring ich dann frische Farbe rein, neue Vorhänge, neue Bezüge, ähm, den Boden neu, was man da alles so machen kann, um sich darin dann wieder so richtig wohlfühlen zu können im Urlaub.

Für alle, die sich jetzt wundern, wie denn, äh, in den wenigen Tagen dieses Jahr schon Sommer gewesen kai, sein kann und Britta ihr Unternehmen gegründet hat: Wir nehmen die Folge kurz vor Weihnachten auf und Britta hat sich also quasi gerade aufs letzte Jahr bezogen. Das nur für euch, damit ihr nicht verwirrt seid da draußen.

Der Sebastian passt immer gut auf. Das wär mir jetzt wieder gar nicht aufgefallen. Ich war schon, ich war schon so in der Geschichte drin, weil ich, ähm, hab mich ja mit Britta auch schon vor ein paar Wochen mal länger unterhalten und, äh, das war einfach toll, weil wir haben festgestellt, dass unsere Lebenswege, äh, was so dem Herzen folgen und aus dem zuerst mal anständigen Beruf rauszugehen und dann so 'n, 'n Sprung ins kalte Wasser zu wagen, dass sich das sehr ähnelt. Wie kam's denn bei dir dazu, Britta? Was hast du vorher gemacht und was hat dann für dich so den Auslöser gegeben, dass du gesagt hast: „Nee, äh, jetzt kein Bock mehr. Ich will jetzt wirklich mich verwirklichen.“

Mhm. Ja, das war tatsächlich ein längerer Prozess bei mir. Ähm, ich komm gar nicht aus dem Kreativbereich. Ich habe ursprünglich nach dem Abi, äh, 'ne Ausbildung zur Kinderkrankenschwester gemacht und bin dann im sozialen Bereich erst mal geblieben, hab Behindertenpädagogik studiert. Mm, mir war's aber schon immer wichtig, was zu machen, was mir Freude macht und mir war's auch immer wichtig, äh, möglichst selbstbestimmt zu sein und Zeit zu haben vor allen Dingen auch. Ähm, genau, und dann war ich eigentlich so ganz lange auf der Suche nach etwas, ähm, ja, wo ich mich selber noch mehr einbringen kann, ähm, wo ich noch mehr Selbstbestimmung mit reinbringen kann. Ähm, und dann kam das irgendwie so zu mir.

Ähm, ich hab dann, 2019 war das, ähm, im Urlaub hab ich gedacht, ähm, genau, es war schon immer so, dass ich selber seit Kindheit an, ähm, auf Campingplatzen, Plätzen Urlaub gemacht habe, mit meinen Eltern erst und dann mit den eigenen Kindern. Ähm, von daher kenn ich das ganz gut, auch Wohnwagen, Wohnmobile, alle möglichen Campingfahrzeuge. Und, ähm, die Art des Urlaubes an sich fand ich immer total schön. Mm, und dann hab ich noch so 'ne Leidenschaft für schöne Räume. Also mir ist es immer wichtig, da wo ich bin, mich auch wohlzufühlen. Genau, und dann hatte ich diese verrückte Idee, wie gesagt, im Urlaub, ähm, ja, dass es doch eigentlich so viele schöne Wohnwagen gibt, die aber ja bzw.

gut erhaltene Wohnwagen gibt, die, ähm, noch Potenzial haben und schön gemacht werden können. Ähm, genau, so das war so der Anfang. Das war die erste Idee. Und dann hab ich nach dem Urlaub auch tatsächlich den ersten Wohnwagen gekauft. Äh, das war dann Anfang 2020.

Wie alt war der Wohnwagen, den du gekauft hast?

Mm, der Wohnwagen war von 1979.

Oh, mein Baujahr, das kann doch nicht sein.

Genau, ich bin 78, deswegen fand ich das auch ganz passend. Genau, das war ein, ein kleiner Knaus-Monsun-Wohnwagen. Das sind so, so kleine Kugeln.

Oh, schön.

Genau, so 'n typischer, äh, Retrowohnwagen eigentlich, den ich dann über eBay Kleinanzeigen von privat gekauft habe. Das war sozusagen der Anfang.

Und den hast du ja aber erst mal für dich eigentlich schön gemacht, ne? Es war so 'n Eigenbedarfsprojekt.

Ja, das war so 'n, ähm, nachdem ich die Idee hatte, war das so eins, aber jetzt probier ich das einfach mal aus Projekt. Ähm, also erst mal tatsächlich genau so als, als Hobby und, ähm, was ich da irgendwie vielleicht so machen kann. Äh, und dann war's aber so, dass als er fertig war, äh, war's genau zum Zeitpunkt, als der Lockdown war und Corona begann. Und dadurch stand der auch erst mal dann, ich glaube, ja, einige Monate auf jeden Fall bei mir zu Hause auf der Auffahrt herum, äh, bis ich ihn dann verkaufen konnte. Das war ein bisschen vom Start her blöd, weil ich natürlich gerne gewusst hätte, wie da jetzt tatsächlich so die Nachfrage ist. Und das hat das natürlich alles etwas, äh, verschwommen gemacht.

Kannst du 'n bisschen von dem ersten Projekt erzählen? Also wie, wie muss ich mir den vorstellen? Was hast du daran gemacht von innen, von außen? Und was hast du vielleicht auch für Fehler gemacht, wo du gesagt hast, oh, das würd ich jetzt heute 'n bisschen anders umsetzen?

Mhm. Ähm, genau bei dem hab ich angefangen. Ich hab da erst mal frische Farbe reingebracht. Ähm, ich arbeite da mit Kreidefarbe. Das ist mir so, so die liebste Farbe, auch für Wohnwagen. Ich hab's sonst immer, ich mag auch gerne, ähm, hab viele alte Möbel, äh, zu Hause. Das ist ja so 'n bisschen so was Ähnliches, so was Altes noch mal schön machen. Da hab ich schon immer mit Kreidefarbe gearbeitet und hab die dann auch für den Wohnwagen, äh, genutzt. Und der Wohnwagen an sich war schon so schön. Also der hatte so viele Elemente, die man auch lassen konnte. Also noch so 'n typisch 'n Retroboden da drin, so orange-rot mit so Ornamenten, den hab ich gelassen. Ähm, genau, und hab dann so die, ähm, die Schranktüren in so 'nem hellen, hellen Farbton gestrichen und, ähm, das ganze Holz drumherum eher in so 'nem sanftem Weiß.

Ähm, genau, und dann hingen da so dunkle Vorhänge drin, die hab ich ausgetauscht. Und es war tatsächlich auch so, ich hab mir damals noch eine Nähmaschine geliehen. Ich hatte gar keine eigene und ich konnte eigentlich auch nicht nähen. Also hab ich mir erst mal YouTube-Videos ganz viele angeguckt und Step by Step gelernt, wie man Vorhänge näht. Äh, und das war für mich auch total der Ansporn, weil ich da so Lust drauf hatte, das auch wirklich dann mal zu Ende zu machen und zu schaffen. Mhm. Genau, und dann ging's halt weiter mit den, mit den Polstern. Äh, die wollt ich natürlich auch neu beziehen, weil die auch dunkel waren. Ähm, genau und da hab ich mir dann auch bei YouTube-Videos angeguckt, wie man das am besten machen kann und welchen Stoff man da am besten nehmen kann. Mhm. Der Wohnwagen, der erste, der hatte noch ganz schöne, ähm, Möbelknäufe, die hab ich gelassen.

Also alles das, was noch so schön und gut ist, lass ich immer. Und bei dem hab ich tatsächlich auch außen noch nichts lackiert. Das kam dann so mit den nächsten Wohnwagen, an denen ich so mich ausprobiert habe. Da k-kam dann eigentlich immer mehr dazu. Also dann auch so Details, dann in Form von 'nem Mandala auf 'm Tisch oder, ähm, genau, dann hab ich den einen auch mal, da hab ich die Wände tapeziert. Bei dem nächsten hab ich dann auch angefangen, mhm, im Bad was zu machen, auch mal Kunststoff raus und 'n bisschen Holz rein. Das war so, genau, ich hab mich da immer so, ja, weiterentwickelt und, ähm, genau, so 'n Gefühl dafür gekriegt, ähm, ja, w-wo man die Farbe gut aufbringen kann, wie, wie viel Anstriche man braucht und genau.

Da werden wir auch für euch, liebe Hörerinnen und Hörer – das hab ich vorhin vergessen zu sagen im Intro – ähm, werden wir euch am Ende auch noch 'n paar Tipps geben, auch grade was so Materialien und, äh, Werkzeug und so weiter angeht, wenn ihr selber 'n bisschen was an euren eigenen Fahrzeugen machen wollt. Aber, ähm, jetzt hören wir erst noch 'n bisschen weiter der Britta zu.

Mich würd ja noch ganz kurz interessieren: Du hast jetzt von Kreidefarbe gesprochen. Für mich als Farbneuling, der keine Ahnung hat, was ist Kreidefarbe?

Mhm.

Also we..., wodurch zeichnet die sich aus?

Ja, also für mich hat Kreidefarbe noch mal 'n ganz besonderen Charakter. Kreidefarbe, da ist halt, wie der Name sagt, ähm, Kreide beigemengt und die macht, macht das noch mal so matt, ähm, so 'n matten, ähm, pudrigen Ton und die hat auch so 'ne bestimmte Sanftheit, die Farbe. Und für mich war's noch mal wichtig, auch, ähm, zu schauen, was kann man da ökologisch am besten verwenden. Also einmal für meine Gesundheit und die, für die, die natürlich dann den Wohnwagen nutzen und einmal auch für die Un-Umwelt und diese Kreidefarben beziehungsweise Kreidelacke, mhm, da ist nicht so viel Lösemittel drin und nicht so viel Bindemittel drin wie jetzt bei zum Beispiel Farben aus dem, aus dem Baumarkt. Und, ähm, ich merk es halt auch beim Verstreichen, die, die riecht angenehmer, die, da kriegt man keine Kopfschmerzen von ähm, und die lässt sich total gut verstreichen auch.

Die ist so 'n bisschen fester in der Konsistenz und, ähm-

Ist auch sehr anfängerfreundlich, finde ich. Ich hab ja auch 'n paar Möbelprojekte, hab ich dir erzählt in unserem Telefonat, ähm, paar Möbelprojekte umgesetzt mit Kreidefarbe. Also da kann man, da muss man auch nicht irgendwie, äh, wahnsinnig, äh, also ich bin ja eher so 'n etwas ungeduldiger Mensch. Bei mir muss immer alles schnell gehen und ich komm mit Kreidefarbe auch sehr gut klar, abgesehen davon, dass ich die schön finde.

Ja, ja genau, das stimmt. Die lässt sich tatsächlich sehr gut verstreichen. Das find ich auch.

Und die verwendest du aber nur innen oder auch für außen?

Mh, die verwend ich nur für innen. Ähm, die gibt's auch in mehreren Varianten. Ich nehm da schon die Variante, die dann auch die ist, die am stoßfestesten ist.

Mhm.

Mh, weil ich denke, im Wohnwagen stößt man schon noch mal eher irgendwo dran als jetzt im Haus an seine Möbel. Ähm, gen... und dann, ähm, ähm, insbesondere am Tisch oder an der Küchenarbeitsplatte, wenn ich die streiche, da mach ich dann auch noch mal 'ne Versiegelung drauf, damit das auch wirklich, wirklich auch noch mal wassergeschützter ist und auch wirklich hält.

Mhm. Also das heißt aber, an den Wänden dann wird die auch nicht noch mal überlackiert, weil das würde ja vermutlich auch diesen, diese Samft-Samtheit sozusagen so 'n bisschen wegnehmen. Da lässt du sie quasi einfach pur und auf, ich sag mal, stark beanspruchten Flächen Ähm, äh, da packst du quasi noch 'ne Versiegelung drauf. Also das, das ich versuche quasi auch so 'n bisschen für alle Hörer und Hörerinnen, äh, so quasi 'n paar Tricks schon mitzunehmen oder beziehungsweise rauszukitzeln, die sie dann für sich nutzen können. Deswegen frag ich da immer noch mal gezielt nach.

Ja genau, so, so ist es. Genau und bei der Kreidefarbe, wenn wir da jetzt grad schon sind, ähm, was ich da auch ganz vorteilhaft finde, da muss man nicht, ähm, vorher alles anschleifen extra noch mal. Das ist ja oft bei anderen Lacken so, dass man halt wirklich die ganzen Oberflächen anschleift und bei diesem Kreidelack, ähm, reicht es aus, das vorher zu grundieren, was man ja bei anderen Farben dann aber auch machen muss und dann kann man den direkt auftragen. Und auch auf Kunststoff, nicht nur auf Holz oder auf, also eben auch auf alle Oberflächen, die es im Wohnwagen so gibt. Und das, ähm, ist natürlich auch super.

Also, ähm, wir dürfen hier auch gerne Werbung machen, wenn du irgend 'nen Farbenhersteller hast zum Beispiel, den du besonders gerne nutzt. Also ich frag dich da komplett uneigennützig: Was ist, was ist denn so deine, deine Lieblingsmarke von den Kreidefarben? Also ich hab immer die von Miss Pompadour, die find ich sehr gut. Welche nimmst du?

Genau die.

Ah, guck mal.

Ich wusst jetzt nicht, ob ich hier bei Instagram sagt man dann ja immer unbezahlte Werbung.

Nein, das, das dürfen wir hier ganz schamlos machen. Das, äh, find ich nämlich auch ganz spannend, weil da gibt's ja wahnsinnig viele Hersteller auch und ich bin halt dann bei, bei dem hängen geblieben, weil ich finde, dass, dass die sich sehr angenehm verarbeiten lässt und, ähm, was du vorhin auch schon gesagt hast, ist, dass sie halt nicht so stinkt, weil auch gerade in 'nem Wohnwagen, wo man dann ja auch drin schläft-

Genau

... ähm, kann man ja nicht dann mal einfach die Möbel irgendwie 14 Tage zum Auslüften rausstellen.

Ja genau, deswegen das, das seh ich auch so. Die hab ich erst hier auch dann drinnen getestet und für gut befunden. Ähm, und bei der bin ich jetzt auch geblieben.

Und da gibt's ja auch dann die diversen Grundierungen, ähm, Primer, ähm, Versiegelungen und so weiter.

Genau, da kriegt man dann halt wirklich dann alles darauf abgestimmt dazu. Das ist halt auch, ähm, total praktisch einfach. Dann weiß man, welche Grundierung brauch ich für die Farbe, die Versiegelung ist passend zu der Farbe und somit kann man da dann auch nichts falsch machen. Also man kann da dann komplett alles einkaufen, ähm, auch noch mal, ähm, spezielle Pinsel, ähm, und, ähm, Farbrollen. Genau. Und man kriegt noch mal Inspiration da auch auf der Seite.

Wollte ich grade sagen, da gibt's ja auch so 'n tollen Bereich, wo man, ähm, so User-Projekte sich angucken kann. Da gibt's auch immer so schöne Farbwelten, die man sich abgucken kann.

Das verlinken wir auch in den Show-Notes. Also vielleicht auch noch mal für euch beide und auch für die Hörer und Hörerinnen da draußen. Wenn wir hier Produkte empfehlen, dann tun wir das oder auch unsere Gäste, weil wir das gut finden und nicht, weil wir dafür bezahlt werden. Manchmal empfehlen wir auch Dinge, weil wir dafür bezahlt werden und dann sagen wir auch dazu, dass es Werbung ist. Vielleicht um das Thema noch mal ganz kurz aufzugreifen. Und wenn wir hier wirklich Produkte empfehlen, die cool sind, dann ist da kein Geld geflossen und dann ist es auch keine Werbung, sondern das ist ganz konkret 'ne Empfehlung von uns und, äh, so halten wir's auch mit unseren Gästen. Deswegen, Britta, du kannst dich da völlig frei bewegen, ne. Wenn du Produkte einfach gut findest und sagst: „Hey, das kann ich euch da draußen auch empfehlen, das zu nutzen“, dann einfach her damit und wir verlinken auch noch mal. Also ihr sprecht jetzt über Dinge, mit denen ich mich noch nie beschäftigt habe, aber, äh, wahrscheinlich viele andere auch und wir verlinken quasi auch die Seite und den Hersteller, äh, gerne noch mal unten in den Show-Notes für euch.

Da könnt ihr euch dann auch das Ganze noch mal angucken. Und wie gesagt, immer wenn's Werbung ist, wenn wir zum Beispiel auch 'n Affiliate-Link haben, wo wir 'ne Provision bekommen, dann schreiben wir das mit dazu, dass ihr da auch volle Transparenz habt.

Ja, Sebastian, du wirst heute auch viel lernen. Also ihr müsst wissen da draußen, Sebastian ist eher unser technischer Pragmatiker und, ähm, ich bin die Lifestyle-Tante. Und, ähm, Sebastian kann so mit Designs mittlerweile 'n bisschen mehr anfangen als früher durch unsere Indoktrination. Ähm, aber es ist jetzt nicht so sein allergrößtes Hobby.

Bei mir steht Funktion im Vordergrund.

Genau.

Der Rest ist eigentlich meistens recht egal, um's mal pragmatisch auszudrücken.

Genau. Und, ähm, ich find halt genauso wie Britta auch so schöne Wohnräume und schöne Farben. Da hat ja auch jeder 'n anderen Geschmack, aber, aber es ist einfach toll, wenn man so was selber gestalten kann. Jetzt hattest du vorhin Britta ja auch schon angesprochen, dass du, ähm, auch mittlerweile mit Holz arbeitest, grade auch im, im Nasszellenbereich. Ähm, du, also mir kommt es so vor, dass du dich ja, wenn du nicht aus dem Handwerklichen kommst, da in sehr viele verschiedene Themengebiete auch einarbeiten musstest. Ähm, was ist denn zum Beispiel 'n Holz, was du gerne verwendest, was vielleicht auch 'n bisschen robuster ist, auch gerade wenn, wenn dann vielleicht 'ne Feuchtigkeit, ähm, auch 'ne Rolle spielt?

Mhm. Genau, also bis jetzt hab ich, ähm, überwiegend, ähm, Kiefernholz, ähm, genutzt, was dann auch irgendwie, ähm, lackiert ist. Also grad auch noch mal eben für zum Beispiel Küchenarbeitsflächen oder, ähm, für so kleine Bereiche im Bad. Da hab ich dann eigentlich, das ist dann eher, ähm, da nutz ich Holz als Ab, äh, Ablagefläche noch mal oder für so 'n kleines Regal. Und da muss ich aber auch, ähm, sagen, beim Thema Holz hab ich Unterstützung von meinem Freund, der, ähm, genau da dann für mich so 'n bisschen auch mal sägt und mithilft. Genau, also Holz ist nicht jetzt mein Spezialgebiet, aber da hab ich mir halt Leute gesucht, die mir da helfen können.

Und Wie bist du ausgestattet? Also du hast ja jetzt nicht 'ne Riesenhalle, ähm, wo dann da deine Wohnwagen drinstehen und dein ganzes Werkzeug. Kannst du mir mal so 'n bisschen dein, dein Setting erläutern?

Ja, gerne. Also das mit der Riesenhalle ist tatsächlich noch ein Traum von mir, der steht für nächstes Jahr auf der Liste, da was Geeignetes zu suchen. Im Moment ist es so, ähm, dass ich hier in dem Haus 'n, ähm, dass ich hier 'n Keller habe, in dem ich zumindest den Platz habe zu streichen. Am Anfang hab ich es noch so gemacht bei meinem ersten Wohnwagen, dass ich die, ähm, Klappen gar nicht ausgebaut habe, sondern alles im Wohnwagen gestrichen hab. Hab dann aber gemerkt, dass es schon noch mal arbeitserleichternd ist, auch wenn es erst mal mehr Aufwand ist, alles auszubauen, ähm, trotzdem noch mal angenehmer ist, die, ähm, Schrank, Schranktüren alle einzeln noch mal liegen zu haben und bearbeiten zu können. Genau, das mach ich dann eben unten i-im Werkraum. Da hab ich dann auch Platz, die trocknen zu lassen.

Mmm, genau, das ist eigentlich so das, das, was ich dafür brauche. Und dann hab ich noch mal 'n kleines Zimmer, wo ich dann einfach die Nähmaschine und die ganzen Sachen, die Stoffe liegen hab, dass ich das nicht immer alles extra noch mal aufbauen muss. Und das meiste spielt sich dann eigentlich im Wohnwagen noch mal selber ab. Also so, ich hab, würde mir natürlich schon noch mal 'ne größere Werkstatt wünschen auch, dass einfach noch mehr, noch mehr Platz ist für die ganzen Türen. Aber, ähm, genau, wichtiger wär tatsächlich noch mal so 'n überdachter-

Mhm.

-Raum, weil ich ja dann irgendwann auch angefangen hab, so 'n bisschen die, ähm, Wohnwagen von außen auch zu lackieren, um so die Farbe, die innen ist, auch noch mal außen wieder zu spiegeln. Und das ist im Winter dann schon etwas schwieriger.

Ja, auch mit, mit Trocknungszeiten und so weiter, ne. Müsste man ja auch, darf ja auch dann irgendwie kein Regen dran kommen und Ähnliches.

Genau, und dann auch noch mal innen jetzt, ähm, wenn ich da streiche und im Winter, ich mein, das ist hier in Deutschland nicht so oft, aber bei Minusgraden würd ich da auch die Farbe jetzt nicht aufbringen. Ähm, genau, das muss man dann schon auch berücksichtigen. Aber wie gesagt, das, ähm, kriegt man alles hier noch hin.

Ein neuer Tag auf der Liebesinsel. Es wird gezwitschert, geflirtet. Bist du einfach reich?

Bin reich mit Liebe.

Gestritten. Viel Spaß mit der Hexe hier im Haus. Und gefeiert.

Die Party kann losgehen.

Love Island VIP is back. Endlich. Donnerstag, 20:15 Uhr bei RTL II und auf RTL+ streamen.

Und für die Holzarbeiten habt ihr wahrscheinlich dann irgendwie so Kapp- und Gehrungssägen und so was.

Ja, genau. Also da ist mein Freund so 'n bisschen ausgestattet. Genau, was man da ja auf jeden Fall braucht, ist 'n Akkuschrauber.

Oh ja.

Da kommt dann doch einiges zusammen, was man da irgendwie an Schranktüren und Klappen hat. Das hätt ich auch gar nicht so gedacht. Genau, und dann halt, ähm, 'ne gute Säge. Ähm, und ich bin halt gut ausgestattet dann auch mit meinen Malmaterialien. Mmm, wenn-- Also ab und zu verlegen wir da auch 'n neuen Boden, je nachdem. Ich mach das entweder so, dass ich den auch streiche oder 'n Vinylboden reinlege. Oder wir haben auch schon in einen dann, ähm, hab ich auch mit Hilfe gemacht, dann, ähm, wie heißt das? Laminat verlegt. Da muss-- Genau, aber da, das Werkzeug, ähm, das sind ja dann auch nur ein, zwei Sachen, die man da noch mal braucht.

Also 'n gutes Cuttermesser auf jeden Fall. Hm, und so 'n Laminatschneidegerät ist noch hilfreich. Genau.

Und arbeitest du nur mit Farben oder nutzt du zum Beispiel auch mal so Klebefolien, die, die man ja nehmen kann, um quasi schnell schöne Effekte zu erreichen?

Ja genau, die nutz ich tatsächlich auch. Ähm, hab ich dann auch so nach und nach mit angefangen. Find ich auch schön, ähm, zum Beispiel auch für 'nen Tisch. Den kann man da ganz gut mal folieren oder eben auch teilweise den Küchenbereich, so einzelne Bereiche, die das dann noch mal auflockern und noch mal so 'n bisschen 'n Muster reinbringen auch. Mag ich auch total gerne. Das find ich allerdings, ist auch, ähm, gar nicht so einfach, die Folie so aufzubringen, dass die keine-

Oh ja.

-Blasen wirft.

So komm ich jetzt grade drauf. Genau, weil ich kann mich-- Mir ist nämlich grade eingefallen, dass unser erstes Wohnmobil, was wir hatten, das war ein sehr, sehr altes Modell, dass es da die, die Türen auch alle nicht mehr schön aussahen, also die Frontflächen. Und dass wir da tatsächlich ganz entgegen meiner Natur, ich glaube, so 'ne sehr helle oder weiße Folie gekauft haben, die wir aufbringen wollten. Und die haben wir dann, glaub ich, noch anderthalb Jahre in der Heckgarage oder im, im Staufach durch die Gegend gefahren. Und, und irgendwann dann konnt ich mich nicht mehr davor drücken und musste es dann aufbringen. Und genau, und da-das hab ich auch zum ersten Mal gemacht und das geht schon, wenn man ein bisschen YouTube-Videos vorher guckt. Das, also ich kann euch generell mitgeben, wenn ihr irgendwelche Sachen macht und nicht wisst, wie's geht, guckt auf YouTube, guckt euch drei, vier, fünf verschiedene Videos an, dann habt ihr 'n ganz gutes Gefühl dafür und achtet vor allen Dingen auch auf die Videos, wo erklärt wird, was alles schiefgehen kann.

Und dann hat das tatsächlich ganz gut funktioniert. Man kann ja da doch so 'n bisschen mit kleinen Löchern und so und, äh, tricksen und mit, äh, nass aufkleben und so weiter. Also muss sagen, das hat besser funktioniert, als ich gehofft habe, aber meine Frau ist dabei verrückt geworden. Die ist so wie Nele völlig ungeduldig und die, die konnte das nicht sonderlich gut haben, dass man da halt, ne, so im Kleinklein arbeitet. Aber de-deswegen-- Und das fiel mir halt grade ein, als du so Streichen sagtest und ich da grad drüber nachdachte, ähm, dass ja so 'n bisschen... Ich streich auch unheimlich ungern, weil bei mir Streichen immer in Nasen, in Bläschen, in Streifen und sonst was endet und irgendwie es noch nicht geschafft habe, in meinem Leben 'ne, 'ne Streichfläche zu machen, die irgendwie schön aussieht.

Ja, dann, also dann probier's mal mit Kreidefarbe.

Okay.

Also wenn, wenn sogar ich das schaffe, dann, ähm, ja.

Okay.

Also bei mir, meine Möbel sehen wirklich sehr, sehr gut aus und, äh, jeder

Der die sieht, kann nicht glauben, dass ich das gemacht habe.

Beim Wohnwagen find ich, ist es noch mal herausfordernder. Das hab ich auch nicht so eingeschätzt, aber der hat ja einfach so unglaublich viele kleine Ecken und man muss da ganz viel über Kopf streichen. Und das ist schon, ähm, das ist auch sehr zeitintensiv und das hab ich 'n bisschen unterschätzt. Vor allen Dingen, wenn man dann ja auch mindestens drei Anstriche macht, also Grundierung plus zweimal Farbe und manchmal reicht sogar zweimal Farbe nicht unbedingt. Da muss man an einigen Stellen dann noch mal drüber. Und, ähm, ich hab da 'n Freund, der hat Maler gelernt und der hat ab und zu mal Lust, da drin zu streichen. Da freu ich mich dann immer und der sagt auch nach drei Stunden: „Boah, das ist ganz schön frustrierend, wenn man sieht, was man in dieser Zeit eigentlich nur geschafft hat." Das ist noch mal was anderes, als wenn man jetzt im Haus seine Wände streicht oder einfach mehr Fläche hat.

Ja, es ist halt einfach alles in Miniatur und manchmal ja auch sehr verwinkelt.

Genau.

Mhm. Das kann ich mir gut vorstellen. Also tapezieren ist ja für mich sowieso 'n absoluter Graus, auch zu Hause. Ich hab einmal in meinem Leben tapeziert und wollte danach am liebsten alles aus 'm Fenster werfen. Ähm, das könnt ich mir jetzt im Wohnwagen auch gar nicht so gut vorstellen, das selber zu machen. Da, da hast du dann ja auch so diese ganzen kleinen Ecken und sch-schmalen Streifen, die dann da zugeschnitten werden müssen. Ähm, wie, wie machst du das? Also hast du dann da auch richtig deinen Tapeziertisch oder machst du das wirklich auch so kleinteilig dann auf 'm Wohnwagentisch?

Ja, das mach ich tatsächlich, äh, kleinteilig und auch, ähm, nicht alleine, weil ich, äh, da, ähm, ja, fluche ich auch regelmäßig. Das ist tatsächlich auch noch mal wirklich, ähm, so 'ne Friemelarbeit mit der Tapete und auch mit den um die Fenster herum, das so genau zu machen oder im Bad. Genau, weil es eben auch da so kleine Bereiche sind und überall sind noch mal Ecken und man kann eigentlich nicht ein Teil, äh, grade aufbringen.

Mhm.

Mhm, genau, also wie du sagst, das ist auch wirklich, ähm, ja nicht ohne. Und dann auch wenn man Muster hat, dass das muss dann ja auch-

Dass die dann wieder aufeinander passen. Oh Gott.

Genau. Also, ähm, dadurch, dass es aber dann nicht so riesenlange Bahnen sind, ähm, kann ich das im Wohnwagen alles aufbauen und das geht eigentlich ganz gut. Also dass man das dann auch direkt vor Ort, ähm, zuschneiden, ähm, Kleister drauf und genau.

Wenn man sich dein Instagram-Profil anguckt, dann sieht man ja so 'n bisschen auch zum Teil deinen Stil, aber zum Teil auch, was du halt als Auftrag für Kunden gemacht hast, glaub ich, ne. Was mir auffällt, ist, dass, also es ist viel Farbe, es ist viel bunt, aber trotzdem, ähm, ist es immer irgendwie, hat es immer so was Naturverbundenes oder so was, ja, also Naturtöne, teilweise auch so 'n bisschen erdige Töne, dann kombiniert mit Farbtupfern wie Gelb oder Orange. Wie würdest du denn selber deinen Stil beschreiben? Ist der sehr vielseitig oder hast du schon so 'ne Linie, wo du sagst, das ist so mein Ding?

Mhm. Da hab ich tatsächlich auch lange, äh, drüber nachgedacht, ob ich, ähm, das sagen kann, dass das 'n bestimmter Stil ist. Also das geht jetzt, ich kann jetzt nicht sagen, ah ja, das ist irgendwie Boho oder Retro oder Skandi. Ähm, ich glaube, was da wirklich, ähm, das ist, ist diese Farbkombination, wie du jetzt auch grade schon gesagt hast. Das ist eher so ein Gefühl, was es beschreiben würde, ist glaube ich, wenn man in den Wohnwagen kommt und was ich auch so zurückgemeldet bekommen hab, ist ein Gefühl von, von Ankommen, von Wohlfühlen, sich entspannen und genießen können. Und das, das machen glaube ich, diese, ähm, Farben und auch die Kombination der Farben, die ich da nehme. Genau, und, mhm, eigentlich auch schon so, wie du's grade beschrieben hast.

Ich versuch, das so 'n bisschen naturverbunden zu machen und sanfte Farben zu nehmen. Mhm. Genau, ich, ich mag gerne Grüntöne.

Ja.

Die kommen immer mal wieder vor. Und trotzdem ist jeder Wohnwagen anders. Also ich hab noch nie, ähm, das identisch gemacht und ich find das auch grade ganz spannend, ähm, auch da immer wieder neu probieren zu können. Ähm, auch wenn ich bestimmte Farben vielleicht sich wiederholen, trotzdem dann noch mal irgendwo 'ne Veränderung zu machen. Und abgesehen davon ist ja auch jeder Wohnwagen an sich schon unterschiedlich, aber sodass aber trotzdem jeder individuell gestaltet ist.

Wollte ich grade sagen, da ist keiner wie der andere und auch nicht, dass man jetzt sieht, das, äh, ist irgendwie immer dieselbe Linie. Deswegen, ähm, hat mich das jetzt mal interessiert, so ob, ob du für dich da was definiert hast. Aber wenn, wenn ich mir jetzt als Kundin von dir 'nen Wohnwagen gestalten lassen möchte, muss ich den selber mitbringen? Besorgst du den Wohnwagen? Ähm, sage ich dir, mach einfach, oder kann ich da auch eigene Wünsche und Ideen reingeben, wenn ich vielleicht 'ne Vorstellung hab, aber nicht das handwerkliche Geschick dazu? Wie läuft das bei dir ab?

Mhm. Genau, also ich hab jetzt, ähm, einmal 'n Auftrag gemacht. Da war es so, dass die Kundin den Wohnwagen schon hatte und, ähm, die hatte sich einen Waldwohnwagen gewünscht. Und da haben wir's dann so gemacht, dass wir uns natürlich vorher besprochen haben, was sind so ihre Vorstellungen, welche Farben findet sie gut, mhm, und dann, was kann ich mir vorstellen, ob das auch, wie passt das zusammen? Ähm-

Was heißt denn Waldwohnwagen? Heißt das, ein Wohnwagen, der im Wald stehen soll auf 'm Freizeitgrundstück oder wollte die das Waldgefühl sich in den Wohnwagen holen?

Ja, stimmt. Genau, die hat, wollte dieses Waldgefühl im Wohnwagen haben. Also viel Grün und Braun, was Erdenes. Ähm, genau und da haben wir dann zusammen geschaut und so stell ich mir das dann auch vor. Also ich find's total gut, wenn da, wenn ich da Wünsche berücksichtigen kann, wenn es da Vorstellungen Ähm, gibt und wir dann zusammen gucken können, ja, wie passt das denn am besten zusammen und, ähm, welches Material ist da vielleicht, ähm, der Kundin oder dem Kunden besonders wichtig. Mhm. Genau. Und dann gibt's auf jeden Fall ja auch noch mal 'n Zwischengespräch und so, um den ganzen Prozess zu begleiten.

Das heißt, du setzt dich dann mit den Wünschen der Kunden hin, machst dir, überlegst dir 'n Konzept, machst vielleicht auch so Scribbles oder so, dass, dass man so 'ne ungefähre Vorstellung kriegt?

Ja, genau. Dann guck ich, so dass man sehen kann, wie die Farben miteinander harmonieren und auch noch mal, ja, was, wie die Stoffe sich vielleicht anfühlen, was man da für Polsterstoffe, ähm, haben möchte. Und dann geht's natürlich zu so kleinen Details auch noch mal. Dann die Möbelknäufe und Lampen machen immer noch mal was aus, ähm, und Deko find ich auch nicht ganz unwichtig. Ähm, genau, so eben diese kleinen Details oder genau, was, was soll mit dem Boden passieren? Und das besprechen wir dann auf jeden Fall alles. Und für die Zeit, ähm, steht der Wohnwagen dann bei mir und einplan tue ich da mindestens vier Wochen für. Eigentlich sogar eher sechs, weil dann ist da noch mal so 'n bisschen mehr Luft. Ähm, genau.

Also in, in vier bis sechs Wochen hast du dann die Umgestaltung fertig.

Ja, genau. Also wenn's 'n klein-- das, es kommt ja auch noch mal auf die Größe an.

Ja, und aufs Wetter wahrscheinlich auch so, ne, aber...

Genau. Und was man da jetzt wirklich natürlich alles gemacht haben möchte. Also we-wenn ich den jetzt selber kaufe und gestalte, dann mache ich eigentlich einmal alles, weil ich finde, dass dann ist es rund, also einmal innen alles und außen dann auch. Aber dann kann es ja auch sein, ähm, dass von außen vielleicht gar nichts, gar nicht gewünscht ist, dass er gestrichen wird oder dass der Wohnwagen gar kein Badezimmer hat. Da muss dann natürlich auch nichts gemacht werden. Ähm, genau, das ist nicht so einfach zu sagen, wie viel, wie viel Arbeitsstunden da so auch drinstecken, weil das eben auch auf die Größe drauf ankommt und, ja, wie ich gesagt hab, was wirklich alles gemacht werden soll. Wenn, wenn die Decke zum Beispiel nicht gestrichen werden soll oder die, da keine Tapete rein soll, ist es natürlich noch mal was anderes.

Oder genau, kann man sich überlegen, soll der Heizkörper gestrichen werden? Wie ist es mit der Eingangstür? Da gibt's dann auch so ganz viele Möglichkeiten. Ähm, genau. Aber in Stunden, ich hab's mal versucht aufzuschreiben, hm, sind es eigentlich mindestens 80 und auch oft über 100, die da so zusammenkommen.

Noch nicht mitgerechnet die Stunden, die man nachts damit verbringt, wenn man im Halbschlaf noch richtig gute Ideen hat, die man dann gerne noch umsetzen möchte.

Ja, ganz genau. Und überhaupt der Weg, ähm, wenn es jetzt kein Auftrag ist, sondern wenn ich die Wohnwagen selber kaufe, überhaupt da 'n passenden zu finden.

Mhm.

Äh, das ist natürlich dann auch noch mal, den erst mal zu besichtigen und dann noch mal abzuholen. Und, ähm, ja klar, dann kommen natürlich noch die ganzen Überlegungen dazu, welchen Stoff, welche Farben. Ja.

Also an dieser Stelle fragen wir ja normalerweise dann immer: „Ja, was kostet das denn dann, äh, so 'n Projekt bei dir umzusetzen?" Aber wahrscheinlich ist es jetzt schwierig, das auch zu kalkulieren, weil es ja natürlich auch von den Materialien abhängt. Also nicht nur wie viel Material, sondern auch welche Materialien sich dann 'n Kunde oder 'ne Kundin wünscht. Aber kannst du trotzdem ungefähr sagen, so d-deine bisherigen Projekte waren von bis, dass man so 'n ungefähres Gefühl dafür bekommt?

Ja, genau. So ungefähr liegt es dann so bei zwischen fünftausend und siebentausend Euro und dann wieder je nachdem, ne, nach Größe und was man so will. Das, das kann ich jetzt nur so grob sagen und dann kommt das, äh, Material dazu. Da gucke ich natürlich schon immer, dass ich das irgendwie, dass es gut ist, aber auch nicht zu teuer. Ähm, auch schwierig zu sagen, aber das liegt dann wahrscheinlich so in etwa bei, hm, circa fünfhundert Euro noch mal. Da kommt es natürlich dann aber auch noch mal drauf an, wenn's jetzt irgendwie doch 'n ganz besonderer Boden sein soll oder dann kann das natürlich schon auch noch mal mehr werden.

Oder irgendwie 'n besonderes Holz. Also wir, wir haben ja in letzter Zeit auch viel Holz uns angeguckt und eingekauft und die Preise sind auch ganz schön gestiegen in der letzten Zeit. Also da, aber da wirst du, da wirst du ja dann auch die Kunden so 'n bisschen beraten und sagen: „Ja, da, mh, an, an der Ecke, da ist, das wär jetzt vielleicht 'n bisschen teurer, als wenn wir hier, weiß ich nicht, Vinyl verlegen zum Beispiel."

Genau, genau. Und das Teuerste, das ist einfach tatsächlich die Farbe dann, weil da braucht man auch relativ viel. Und, mh, genau, da, das ist aber die, die ich da auch mit gutem Gewissen nehme und, ähm, von daher weiß ich, dass die hochwertig ist und dass, ähm, ja, das Sinn macht, ähm, das Geld dafür auch auszugeben.

Und wenn man jetzt sich selber einen Wohnwagen kaufen möchte, um den selber quasi schön zu machen, ähm, hast du da noch 'n paar Tipps, auf was man achten sollte beim, beim Angucken und Kaufen?

Mhm. Ja, genau. Also ich guck auf jeden Fall dann immer, ja, erst mal ist es ja wichtig, dass der von innen, also dass der Wohnwagen an sich gepflegt ist, dass klar ist, man kann den, natürlich muss man, bevor man da anfängt, den einmal sauber machen und auch, ähm, genau reinigen, um da überhaupt streichen zu können. Aber einfach zu schauen, wenn man da jetzt nicht, ähm, auch so viel mit Holz vielleicht arbeiten will, dass man sich einmal die Schranktüren, die Klappen, das alles anguckt, ob das noch heile ist oder ob man's gegebenenfalls einfach 'n bisschen was leimen kann. Aber, ähm, genau, dass man da sich das einmal anschaut.

Darf ich da mal einmal kurz dazwischen gehen noch? Thema Wohnwagen reinigen ist, also reinigen bei Campingfahrzeugen ist ja immer 'n extrem schwieriges Thema, weil viele der Oberflächen auch relativ empfindlich sind. Was kannst du denn da für Reiniger für so 'n Do-it-yourself-Projekt empfehlen?

Mhm. Da nehm ich tatsächlich auch den Reiniger von Miss Pompadour. Muss ich jetzt hier noch mal Werbung machen, aber das ist auch so 'n natürliches Mittel. Heißt's, glaub ich, auch zum Reinigen. Ja.

Ja, heißt so.

Genau. Damit hab ich auch ganz gute Erfahrungen gemacht. Also ich hatte noch nie das Problem, dass, ähm, sich die Farbe dann nicht auftragen lässt oder so. Also damit geh ich dann auch wirklich einmal da komplett durch und mach erst mal alles sauber, auch die Wände, die Decken, Schränke. Ja.

Okay, also der ist dann auch für andere Oberflächen als Holz geeignet.

Genau, genau.

Ah ja, super.

Ja. Genau, das ist so das, ähm, worauf ich jetzt als Erstes gucken würde. Mhm.

Dann natürlich keinen Feuchtigkeitsschaden, weil sonst wird's auch schwierig mit der Renovierung.

Auf jeden Fall.

Also wir haben ja schon Folgen gemacht zum Thema Campingfahrzeug gebraucht kaufen. Es gibt auch 'ne, ähm, sehr umfassende Folge zum Thema Feuchtigkeit im Campingfahrzeug. Das geht nicht nur um Wohnwagen, sondern allgemein auch um Wohnmobile. Und die würden wir euch auch noch mal in die Show Notes packen, dann könnt ihr euch die anhören, weil das ist wirklich überhaupt, wenn ihr Wohnwagen kauft, aber natürlich auch, wenn ihr so alte Schätzchen zum Renovieren kauft, ähm, da geben wir auch Tipps zusammen mit 'nem Experten, worauf man da genau gucken muss.

Genau, das kann ich nur unterschreiben, dass das wichtig ist. Das mach ich auf jeden Fall auch, dass ich da vorher in jede Ecke reinschaue, mir alles ganz genau angucke. Genau. Und aber ich hab auch die Erfahrung gemacht, wenn's dann einen Wasserschaden mal gab, der dann gemacht wurde, hat man aber gute Möglichkeiten, auch mit der Farbe dann zu arbeiten. Also das funktioniert auch, dass man die gut, dass man das gut überstreichen kann dann. Voraussetzung ist natürlich, dass das alles behoben ist und trocken ist.

Okay, mhm.

Genau.

Und wa, also würdest du sagen, dass es zum Beispiel bestimmte Jahrgänge von Wohnwagen gibt oder, ähm, bestimmte Hersteller, die vielleicht Materialien verbaut haben, die 'n bisschen robuster sind, die sich also besser eignen für Renovierungsprojekte als vielleicht andere? Oder kann man jeden Wohnwagen grundsätzlich umgestalten, so wie du das machst?

Mhm. Ähm, also da würd ich tatsächlich sagen, dass man da eigentlich jeden Wohnwagen nehmen kann. Ich hab da schon ganz viele verschiedene, ähm, Modelle jetzt gehabt und Marken und kann nicht sagen, dass ich's bei der einen besser fand als bei der anderen. Also da guck ich eigentlich rein, wie, wie ist das Holz? Ist das alles so in Ordnung? Kann man das streichen? Also wenn das alles heile ist, ähm, und, und das nicht so dünne Pappen vielleicht sind, dann, ähm, eignen sich die tatsächlich alle ganz gut. Und man kann eben auch das, das Holz kann auch schon behandelt sein in Form von dass da irgendwie schon 'ne Lasur drauf ist. Ähm, das funktioniert, funktioniert mit der Farbe dann trotzdem ganz gut. Genau. Ob das jetzt behandelt ist oder nicht, das spielt da dann keine Rolle.

Und wenn ich mir jetzt, ähm, selber zum Beispiel was mit, mit Holz reinbaue, ähm, dann muss man das wahrscheinlich auch noch mal irgendwie lasieren oder versiegeln oder Ähnliches, ne, dass da keine Feuchtigkeit rankommt.

Genau, das würd ich auf jeden Fall immer machen, dass ich da noch mal 'ne Lasur drauf mache. Ja, das macht Sinn.

Und wenn ich jetzt als Einsteiger auch keine große Werkstatt habe und vielleicht jetzt auch, ähm, nicht Riesenbudget, um, um 'ne Verschönerung zu machen, was wären denn so Basics, wo man, ich sag jetzt mal, mit relativ einfachen Mitteln vielleicht ganz tolle Effekte erzielen kann in puncto Farbe, Materialien und was brauche ich da für 'n Werkzeug dann für?

Mhm. Ähm, was, ähm, ich finde eine einfache Technik ist, ähm, es ist ja oft so, dass die, die Polster nicht mehr auch nicht schön aussehen. Und da, ähm, gibt es die Möglichkeit, ähm, Bündchenstoff zu nehmen, den, also das ist dann wirklich einfach zu nähen auch. Man, also das ist dann so Schlauch, den zieht man über die Polster drüber, ähm, und der formt sich halt dann so, wie's sein muss. Da muss man nicht mehr viel drum herum nähen. Und das heißt, man muss auch nur eine Seite, eine Seite näht man zu, die andere Seite schlägt man ein und dann hat man ziemlich schnell da 'n frischen neuen Bezug drauf, den man auch total gut, ähm, waschen kann, äh, abziehen kann. Oft ist es ja so, dass es auch so eng alles draufsitzt, dass man, äh, nach dem Waschen das dann nicht mehr aufgezogen kriegt und der Stoff zerreißt.

Und das find ich bei diesem Bündchenstoff eigentlich ganz praktisch. Ähm, der ist elastisch, den kann man da gut draufziehen und die, so kann man die Polster wirklich schnell, schnell beziehen und hat 'n schönen Effekt direkt.

Und da muss man im Grunde nur 'ne halbwegs grade Naht nähen können beziehungsweise kenn ich auch die Variante, dass, äh, dass man das auch einfach unter dem Polster dann mit Sicherheitsnadeln feststecken kann, wenn man jetzt auch zum Beispiel keine Nähmaschine zu Hause hat.

Ja, genau, das ist dann eben, genau, man muss wirklich tatsächlich nur eine, eine gerade Linie nähen und wenn man möchte, kann man noch zwei, zwei Ecken nähen. Das ist dann auch nicht so das Problem. Und genau wie du gesagt hast, entweder schlägt man's ein oder man kann's mit Sicherheitsnadeln machen oder man holt sich so 'n Druckknöpfe. Ich weiß grad gar nicht, wie's heißt, aber man kann halt Druckknöpfe anbringen. Das ist jetzt auch nicht so schwierig. So 'ne Zange, so 'ne-

So 'ne Zange, genau. Da, da gibt's sogar Druckknöpfe, ähm, in unterschiedlichen Größen. Das nutz ich auch ganz gerne. Oder es gibt auch mittlerweile Klettverschluss zum Aufbügeln.

Stimmt, genau.

Ich hab ja, ich hab ja auch mit dem Nähen angefangen, aber auch dafür fehlt mir leider manchmal 'n bisschen die Geduld, um das alles so sauber zu machen. Also da gibt's mittlerweile ganz viel tolle Helfer, ähm, die, derer man sich bedienen kann, wenn man da nicht so die, die Fähigkeiten hat, die du dir jetzt vielleicht schon angeeignet hast.

Ja, total. Und der Bündchenstoff, das kann ich gleich mal dazu sagen, weil das ist eigentlich bei allen Polstern ungefähr die gleiche Größe. Drauf achten, 36 Zentimeter Breite. Und das ist dann, äh, also das passt dann einfach auch für die größeren Stücke und für die kleineren. Der, ähm, genau, vielleicht auch noch mal wichtig. Man braucht nur eine Größe und kann sich das dann zurechtschneiden, je nachdem, wie groß die Polster sind und dann-

Hab ich grade auch schon mal mitgeschrieben, den Tipps für die Show-Notes. Dann, weil den gibt's ja auch in ganz vielen verschiedenen Farben. Den kann man wirklich super nutzen.

Genau.

Und in puncto Werkzeug, ähm, was wären da aus deiner Sicht so die Basics, die man auf jeden Fall sich für so 'n, auch wenn's 'n kleineres Projekt ist, zulegen sollte?

Mhm. Also auf jeden Fall für, für die Farbe gute Pinsel find ich da irgendwie wichtig. Ähm, das macht echt was aus. Es gibt da so auch bei Miss Pompadour noch mal welche.

Liebe Miss Pompadour, wenn ihr diese Folge hört, ähm, ihr dürft uns gerne auch mit Farben sponsern. Die würden bei uns auch wirklich sehr gut in die Wohnung passen und auch vielleicht in den nächsten Wohnwagen.

Dann ist aber Werbung. Aber was mich interessiert: Was sind denn gute Pinsel? Also woran erkenn ich 'n guten Pinsel?

Mhm. Genau, also was ich da jetzt sagen wollte, die haben einfach auch noch mal so – und das ist speziell für Wohnwagen eben super – die haben so schräge Pinsel. Da ist das, ähm, kann man dann total gut so kleine Ecken eben auch noch mal, ähm, streichen. Und dann sind es welche, wo die Borsten nicht direkt irgendwie alle abflattern, sondern die dann, wenn man sie sauber gemacht hat, auch wieder in Form sind und auch in Form bleiben. Und die hinterlassen nicht so diese Pinselspuren, die man manchmal hat. Also ich hab zumindest da die Erfahrung gemacht, dass, dass sich das ganz gut verstreichen lässt, ohne dann nachher da so Muster drauf zu haben.

Aber das kann ich eigentlich entweder nur wie von euch beiden jetzt quasi als Empfehlung für 'n bestimmten Hersteller. Äh, also ich bekomm 'ne, 'ne Empfehlung für 'n Hersteller, dann weiß ich das. Oder ich weiß es eigentlich erst danach, ob's 'n guter Pinsel war, oder?

Ja, ich hab mich da tatsächlich 'n bisschen durchgetestet.

Okay.

Genau.

Ich auch. Am liebsten hab ich die, die dann schon irgendwie nach 'm zweiten Benutzen total hart werden und dann abbrechen und dann schöne Haare in der Farbe hinterlassen. Weil man zu geizig war, sich 'n ordentliches Werkzeug zuzulegen.

Ja, genau. Dann lieber 'n bisschen mehr Geld ausgeben und dann, ähm, ja.

Für Holzarbeiten, da kann, da kann ich was empfehlen. Da haben wir uns nämlich für unsern, ähm, Campingbusausbau eine wirklich unfassbar günstige Kapp- und Gehrungssäge von Einhell zugelegt. Die war damals bei, ich glaub, bei Toom oder was im Angebot für 70 oder 80 Euro. Und mit der haben wir sogar, ähm, Aluschienen zugeschnitten, und zwar viele. Also da muss ich echt sagen, die kann ich guten Gewissens empfehlen und die ist so handlich, dass die genau in eine Eurobox passt. Also die kann man sogar sehr gut transportieren, da braucht man auch keine große Werkstatt für. Da habt ihr wahrscheinlich 'ne etwas professionellere Ausstattung, aber wir haben ja gesagt, wir machen, ähm, wir geben auch Tipps für Leute mit 'nem etwas kleineren Budget.

Ja genau, das ist doch gut. Genau, und sonst sind es wirklich nur so Kleinigkeiten, auch bei den Vorhängen, dass man da irgendwie guckt. Da muss man ja Gardinenband anbringen und, äh, oh, dass man da auch bei dem Gardinenband irgendwie guckt, dass man vernünftig diese Aufhänger da reinbekommt und dass nicht so 'ne Friemelarbeit ist. Ähm, da weiß ich jetzt auch grad, hab ich jetzt keine Marke, aber, mhm, ich würd, da muss man, glaub ich, auch einfach mal testen.

Und, und wer dafür zu faul ist: Ähm, es gibt mittlerweile auch, ähm, so – die sind jetzt nicht so schön, wie wenn man da so richtige Rollösen oder wie die heißen, einhängt, ne. Aber es gibt mittlerweile auch diese Nupsis, da hängen einfach Klammern dran. Also da kann man die Vorhänge einfach dran klammern wie m, wie mit so 'ner kleinen Klemme. Und, ähm, die hab ich jetzt auch neulich mal benutzt, weil ich mal auf die Schnelle was schön machen wollte. Die kann ich euch auch noch mal in den, in den Show-Notes verlinken. Und wenn dir noch 'n Hersteller einfällt, Britta, auch für die, ähm, für die Bänder, die man da aufnähen muss oder aufbügeln oder wie man das auch immer macht, dann kannst du den im, im Nachgang auch noch mal gerne durchgeben.

Ja, das schau ich noch mal, mach ich gerne. Also ich näh die und, äh, bügel die nicht auf, aber die Möglichkeit, genau, die besteht ja auch, dass man das bügeln kann. Und mir fällt grade noch ein, ähm, ich würde tatsächlich auch schauen, dass ich, ähm, wenn in dem Wohnwagen, den man hat, schon Vorhänge drin sind, dass ich die Aufhänger aufbewahre, weil man kriegt die gar nicht mehr unbedingt alle so, die, die dann auch für diese Schienen geeignet sind. Ähm, und von daher ist, das mach ich auch immer so, ich, äh, schneid mir die auf jeden Fall immer alle ab von den alten Vorhängen, dann hab ich welche.

Ja, das ist 'n super Tipp, weil die, ähm, die Gardinenschienen, die haben auch teilweise irgendwie so komische Maße, dass es echt schwer ist, diese Rollösen dafür zu... Heißen die überhaupt Rollösen? Wie heißen die denn?

Tja, weiß ich auch grad nicht.

Gardinennupsis, ist, glaube ich, das richtige Wort.

Die Gardinennupsis, die haben dann manchmal 'ne andere Größe. Also das scheinen auch nicht immer die Standardgrößen verbaut zu sein, hab ich selber schon festgestellt bei unseren Sachen.

Ja, da scheint's vermutlich verschiedene Hersteller zu geben, wie bei allen Sachen.

Ja.

Und, ähm, ich hatte das nämlich auch schon festgestellt, dass, äh, wenn, die sind uns dann irgendwann an oder haben angefangen zu zerbrechen und das war dann echt schwierig, da neue zu finden. Ähm, da hab ich relativ lange gegoogelt. Man findet's dann so 'n bisschen, äh, mit Fotos. Also vielleicht an der Stelle noch so 'n Tipp: Wenn, wenn euch irgendwelche Dinge beim Reparieren kaputtgehen und da steht nicht drauf, der und der Hersteller, dies und dieses Modell. Was unheimlich genial ist, ist dann in die Facebook-Gruppen reinzugehen, 'n Foto von dem zu machen und einfach zu fragen. Irgendeiner weiß immer, was es ist. Also das kann ich euch noch als Tipp mitgeben und dann findet man oft auch noch irgend 'nen Händler, der das noch liefern kann.

Dafür ist Facebook dann mal gut auf jeden Fall.

Ja.

Total, ja.

Ähm, was du vorhin ja schon angesprochen hattest, was ich auch finde, das immer 'n sehr großen Effekt bringt, ähm, sind die Böden. Und ihr arbeitet oder du arbeitest ja auch teilweise mit Vinyl und da hab ich gesehen, mittlerweile gibt's da so schöne Vinylausführungen, die man wirklich optisch von echtem Holz kaum noch unterscheiden kann und die sogar so 'ne leichte Struktur haben, wenn man irgendwie mit der, mit dem Finger drüberfährt, dass man wie so 'ne Holzmaserung hat. Gibt's da noch irgendwelche Produkte, die du empfehlen kannst, die sich auch gut verarbeiten lassen von Anfängern?

Hm, ich hab da jetzt tatsächlich auch keine Marke, die ich da, ähm, empfehlen würde. Ich, mm, nehm da tatsächlich immer auch unterschiedliche und hab aber bis jetzt noch keinen gehabt, wo ich gedacht hab, oh nee, ähm, das war jetzt irgendwie nichts. Also ich würde, glaub ich, schon drauf achten, dass der nicht zu dünn ist. Den gibt es ja in verschiedenen Dicken, sodass man da auch noch mal 'n bisschen, ich glaub, das ist auch noch mal für die Fußwärme ganz nett, wenn man da so 'n bisschen Polsterung hat. Genau. Und ansonsten guck ich genau, gibt es da einfach so schöne, ja, so Sachen, die wirklich aussehen wie Echtholz oder auch, ähm, wenn man eher so noch mal so Ornamente oder so was mag, dann gibt es da auf jeden Fall auch ganz nette Sachen.

Da gibt's mittlerweile ja auch welche, die so in Fliesenoptik sind, ne?

Genau, stimmt, ja.

Die find ich auch so toll.

Ja, genau.

Also ich seh schon, also ich könnte mich hier stundenlang mit dir unterhalten. Der Sebastian, ähm, guckt irgendwie so 'n bisschen und, und denkt sich: Oh.

Ja, der Sebastian hat mal auf die Uhr geguckt.

Ja, das ist genau den Blick hab ich jetzt gesehen bei dir.

Und hat festgestellt, wir sind quasi im, im Rahmen. Wir, wir können schon noch 'n paar Minuten quatschen. Ich will euch auch überhaupt, also wollte euch auch jetzt gar nicht großartig unterbrechen, deswegen hab ich nix gesagt. Ähm, ist definitiv nicht mein Thener, Thema, das merkt man, äh, vermutlich auch. Das ist auch gar nicht schlimm, wenn man, wenn man da so wie ich keine, keine Muße zu hat. Ähm, aber meistens ist ja dann der andere Partner gegenteilig aufgestellt und dann landet's doch wieder zum Teil auf, auf, auf dem Tisch, weil man ja mit helf, mit hilft, weil manche Sachen gehen einfach zu zweit besser. Ja, von daher.

Also mir geht's beim Stromthema zum Beispiel so wie dir heute.

Ja, ist auch völlig in Ordnung, ne. Also deswegen-

Aber du stellst ja immer genau die richtigen Fragen dann, äh, die ich ja nicht aufm Schirm hab. Deswegen find ich das schon gut, dass du auch, äh, heute dabei bist.

Auf jeden Fall. Das, ich lern ja auch Dinge, auch wenn ich die jetzt wahrscheinlich die nächsten Jahre nicht unbedingt anwenden werde, weil, ach weißt du, selbst in unserem Tiny Home, die Wände, die gehen noch so 'n bisschen, noch 'n paar Jahre so wie sie sind. Aber, aber wie gesagt, irgendwann dann kommt vielleicht auch der Partner und sagt: „So, jetzt müssen wir die aber mal streichen." Und dann weiß ich, dann guck ich mir auf jeden Fall beim nächsten Mal das Thema Kreidefarbe an.

Also vielleicht, liebe Britta, dürfen wir dich ja auch irgendwann noch mal, ähm, wieder einladen und dann, um, um eventuell auch so 'n bestimmtes Thema 'n bisschen zu vertiefen. Uns ging's ja heute jetzt erst mal darum, jetzt haben wir auch gar nicht groß über deine Selbstständigkeit gesprochen und wie's dazu gekommen ist, weil wir dann tatsächlich doch direkt in die Tipps reingegangen sind, was ich extrem schön fand, weil ich glaub, dass die Hörerinnen und Hörer da ganz viel mitnehmen können. Aber es gibt sicher da auch noch mal Einzelthemen, ähm, zu denen man vielleicht noch mal Folgen machen könnte. Und vielleicht, ihr Lieben da draußen, wenn ihr Interesse habt, da, ähm, auch noch mal eine weitere Folge mit der Britta zu hören, dann, ähm, schreibt uns gerne unter podcast@camperstyle.de oder über unsere, ähm, unseren WhatsApp-Kanal.

Verlinken wir euch beides in den Show Notes, damit ihr das jetzt nicht mitschreiben müsst. Und, ähm, ja, und natürlich, wenn ihr Interesse habt, mal mit der Britta in Kontakt zu treten und vielleicht mal so 'n Projekt gemeinsam umzusetzen, äh, dann sagt Britta euch jetzt, wie ihr am besten sie erreichen könnt.

Ja, sehr gerne. Also entweder wie, wie Nele auch schon gesagt hat, über meinen Instagram-Account, Brittas Art der Kunst. Da kann man mir gerne eine Nachricht schreiben oder, ähm, genau, ich hab so 'n Google-Profil, dann einfach meinen Namen eingeben bei Google, Britta Schwanitz. Da findet man mich dann unter Britta Schwanitz Wohnwagengestaltung. Da kann man mir auch eine Nachricht schicken. Eine Website hab ich noch nicht. Die, äh, ist fürs nächste Jahr geplant. Also das wären jetzt erst mal so die beiden Wege, wie man zu mir finden kann. Genau, und ich überlege auch fürs nächste Jahr tatsächlich so 'ne kleine PDF zu erstellen mit allen möglichen Tipps und Tricks, weil ich gemerkt hab, dass, ähm, genau, da doch, ich krieg viele Fa-, äh, Fragen, ähm, zu so Gestaltung und, ähm, das fand ich jetzt noch mal ganz spannend.

Also, ähm, da werd ich mich noch mal reinhängen und da, glaub ich, was erstellen. Dann hat man so 'ne kleine Anleitung.

Ansonsten find ich's auch 'ne, 'ne schöne Idee, weil wir ja, wir haben's ja genau in der Einleitung angekündigt. Es geht darum, den, das Thema Traumjob, das haben wir jetzt tatsächlich, wie Nele gesagt hat, nicht geschafft. Aber was ich da gerade als Idee habe, wenn ihr auch euren Traumjob im Camping gefunden habt oder den sucht oder den, äh, quasi euch nicht traut und noch irgendwie was braucht oder was auch immer, dann meldet euch doch mal bei uns. Vielleicht machen wir dazu einfach mal 'ne Folge, wo wir 'n paar, ähm, Leute zu Gast haben, die, äh, ihren Traumjob schon gefunden haben, so wie Britta jetzt. Äh, und dann würden wir natürlich auch Britta noch mal einladen. Und vielleicht gibt's noch 'n paar mehr da draußen, die das auch für sich, äh, proklamieren. Ich mein, wir könnten da auch was zu sagen. Wir haben's ja letztens auch.

Ja, denk ich auch.

Ähm, aber das, das wär noch 'ne Idee. Dann meldet euch gerne und dann machen wir da auch noch mal 'ne gemeinsame Folge mit mehreren Leuten. Das ist mit Sicherheit auch ganz spannend. Und, ähm, vielleicht auch jemand, der das gerne will, aber nicht so richtig weiß wie. Also, ne, auch diese Themen rund ums Thema Camping wollen wir mit abdecken. Deswegen ist das vielleicht eine ganz gute Chance gewesen, dass wir das heute nicht geschafft haben. Äh, wenn ihr Britta, also das von Britta unbedingt hören wollt, dann gebt uns da 'n Feedback, wie's Nele gesagt hat. Dann machen wir's schon eher und ansonsten gucken wir mal, ob wir da nicht 'ne Folge mit 'n paar mehr Leuten auch hinkriegen, wo wir mal nur über das Thema sprechen.

Ja, find ich cool.

Mhm, klingt gut.

Sehr schön. Dann liebe Britta, ganz, ganz herzlichen Dank, dass du auch so viel, so viele Tipps weitergegeben hast. Wir können natürlich jetzt hier in, in so eine Folge nicht 'n komplettes Do-it-yourself-Tutorial einbauen. Das ist klar, aber ich denk, man hat so 'n ersten Eindruck bekommen, was sich so alles eignet an Materialien und Techniken, ähm, was man vielleicht auch als Nicht-Profi umsetzen kann. Und ja, wir wünschen dir auf jeden Fall ganz, ganz viel Erfolg. Wir wissen, dass Selbstständigkeit am Anfang immer mit Höhen und Tiefen verbunden ist. Dann, ähm, hoff ich, dass es bei dir mehr Höhen als Tiefen gibt und dass du dich vor allem nicht entmutigen lässt, weil ich find das total toll, was du machst. Und ich schau auch so gern, ähm, deine Fotos an, weil das halt sehr, sehr, ähm, meinen Geschmack trifft, was du da machst.

Also ganz viel Erfolg, ganz viele zufriedene Kundinnen und Kunden. Und ich hoffe, dass wir uns dann bald mal wieder an dieser Stelle hören.

Ja, vielen Dank an euch beide, dass ich hier sein durfte, dass ich erzählen durfte und hoffentlich ein bisschen inspirieren konnte. Und, ähm, ja, würd mich total freuen, wenn wir uns noch mal sprechen. Vielen Dank.

Ja, dann auch von meiner Seite vielen Dank. Wie gesagt, liebe Hörer und Hörerinnen, meldet euch gerne zu dem Thema und auch generell. Links dazu, E-Mail-Adresse, WhatsApp-Link findet ihr wie immer in den Show Notes. Und dann bedank ich mich fürs Zuhören, bedanke mich noch mal, dass ihr hier wart, Britta und ja, Nele, wie jede Woche. Und, ähm, wir hören uns alle außer Britta. Die hört uns auch, aber die hört ihr nicht noch mal. Also später. Na, ihr wisst schon. Ähm, bis zum nächsten Mal.

Egal.

Tschau.

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