Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.
Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Messepodcast. Ich bin heute auf der Caravan Live in Freiburg unterwegs und hab mir jetzt den Michael von Alpincamper geschnappt. Über Alpincamper haben wir ja, glaube ich, auch schon in unserer Berichterstattung vom Caravan Salon kurz zumindest erzählt und jetzt sitzen wir hier am Stand und heute ist das Thema bei uns Elektromobilität. Hallo Michael, herzlich willkommen.
Hallo, herzlich willkommen. Genau.
Stellst du dich noch mal unseren Hörerinnen und Hörer bitte einmal vor.
Ja, ich bin der Michael von Alpincamper. Wir haben vor jetzt circa sechzehn Jahren die Firma gegründet und haben, äh, klassische Verbrenner gebaut und uns etwas spezialisiert auf Minicamper, also auf ganz kleine Camper auf Basis von Caddy, ähm, Berlingo und haben damals ein, ähm, cooles kleines Auto gebaut. Äh, bauen wir immer noch, aber vor circa sechs Jahren jetzt haben wir mit Elektromobilität begonnen und das ist ja auch jetzt das, das große Thema im Endeffekt. Und Elektromobilität haben wir begonnen mit dem Nissan E-NV200. Also falls den niemand kennt, das war ein ganz kleiner, süßer, ähm, Kastenwagen und den haben wir damals zum Camper ausgebaut. Da waren wir auch die Allerersten und waren wir auch groß in der Autobild drinnen, haben wir echt alle drüber berichtet und haben das Thema Elektromobilität natürlich weitergeführt dann mit dem ID.Buzz. Der ID.Buzz waren wir dann auch so ziemlich die Ersten, den als Vollausbau rausgebracht haben. Und jetzt, wie ihr am Stand seht, haben wir natürlich, ähm, uns weiterentwickelt und haben jetzt, find ich, das perfekte Auto für einen Elektrocamper, den Kia PV5. Der Kia PV5 ist meiner Meinung nach das perfekte Auto, weil er halt jetzt vom Preis-Leistungs-Verhältnis endlich richtig gut passt, weil er uns die zweihundertdreißig Volt im Laderaum schon freigibt. Also Vehicle to Load ist bei dem Auto ja schon kein Problem und eben die zweihundertdreißig Volt im Laderaum.
Habt ihr auch schon ein Auge auf den PV7 geworfen?
Ah, die große, ähm, das, das große Thema PV7. Aber sehr gut, dass du es ansprichst. Ich find's jetzt wirklich toll, weil ich da eigentlich schon kurz, äh, 'n, 'n kleinen Bericht drüber, äh, erzählen wollte, weil der PV7, der jetzt auch grade in aller Munde ist. Also man muss zum einen sagen: "Hey, wir haben grad begonnen mit dem PV5." Der PV5 ist ein tolles kleines Auto mit vier Meter siebzig. Das wird perfekt vom Preis-Leistungs-Verhältnis und vom Wohnraum zum Camper umbauen. Aber natürlich die Frage: Ja, PV7 kommt jetzt und der wurde ja auch vorgestellt auf der IAA in Hannover-
Mhm.
-wo ich auch persönlich dort war, mir das Auto angeschaut hab. So und jetzt kommt's. Jetzt kommt's nämlich genau. Der PV7, ein tolles Auto, gar keine Frage, aber er kommt erst mal in der langen Version. So, das heißt in der, äh, fünf Meter fünfunddreißig, also fast fünf Meter vierzig, Variante ist er eigentlich ungeeignet, weil alles, was über fünf Meter ist, passt schon nicht mehr in die Tiefgarage, auf den normalen Parkplätzen, ist alles über fünf Meter ungeeignet. Dann muss man sagen: "Okay, achthundert Volt Technik, toll, ich kann ein paar Minuten schneller laden." Ja, aber ganz ehrlich, ein paar Minuten schneller laden und dafür ist das Auto auch noch mal deutlich teurer. Darf man auch nicht vergessen. Also, aber PV7 kommt bei uns auch, aber erst '28, wenn die kurze Version auf den Markt kommt.
Okay.
Und dann haben wir zum PV5 ev-eventuell noch ein Pendant, wo man sagt, ein bisschen mehr Raum, ein bisschen mehr Platz, etwas teurer für jemand, der auch etwas Geld, mehr Geld ausgeben möchte, in Ordnung, aber aktuell und für die nächsten eineinhalb bis zwei Jahre ist mit Sicherheit das einzige vernünftige Auto der PV5.
Ich hatte eben auch dran gedacht, dass es natürlich für Ausbauer dann auch noch mal mehr Möglichkeiten bietet, weil halt einfach logisch länger heißt mehr Platz, heißt vielleicht auch dann, ähm, mit mehr Personen reisen. Aber jetzt habt ihr ja auch den Maxus hier stehen.
Ja.
Ist ein Maxus, ne?
Der ist ein Maxus, genau.
Der ist ja auch schon länger als der PV5.
Ja, genau. Also das ist aber wieder was Besonderes, ähm, weil der Maxus, den bieten wir hauptsächlich in der Allradversion an.
Mhm.
Also wenn jemand Allrad haben möchte, elektrisch gibt's den ID.Buzz, gar keine Frage, der fährt auch ordentlich, bietet aber leider sehr wenig Innenraum und es gibt ihn nur in der kurzen Version.
Mhm.
Und der Maxus, okay, der ist jetzt fünf Meter vierzig, nicht mehr vielleicht für jeden geeignet, aber wenn jemand sagt: "Ich will 'n Allrad-Camper", dann ist er natürlich wieder so ziemlich das Einzige, was es aktuell gibt in 'ner vernünftigen Größe und auch Preis-Leistungs-Verhältnis.
Mercedes hat jetzt auch, ähm, die Allrad-Version vom V, wie heißt der? VET oder so, VTE, angekündigt. Ich hab das Modell gar nicht im Kopf. Die waren aber noch nicht mal auf dem Caravan Salon. Deswegen hab ich jetzt gedacht, ist wahrscheinlich für Camper jetzt nicht so spannend.
Nee, erst einmal nicht. Zum einen wissen wir gar nicht, wann er kommt, zum einen gab's 'n Preis auch noch nicht für das Auto, aber natürlich wird der Mercedes so vierhundertsiebzig aufwärts kosten. Und da muss ich mal sagen, boah, alles, was so hunderttausend Euro, ein kleiner Camper, find ich viel bis sehr viel. Wenn's 'n Mercedes-Fan gibt, gut, vielleicht bauen wir den auch noch, aber für alle anderen, sage ich mal, ist jetzt aktuell eben als normalen Camper. Und wir haben den ja nicht nur als Vollausbau, so wie hier, sondern mittlerweile auch für den Passenger mit Schlafdach.
Ah ja.
Ja, genau. Das ist auch noch ein spannendes Thema, das wir jetzt die nächsten Wochen und Monate angehen. Es wird den PV5-Passenger mit Schlafdach und von Schnierle, kennt man vielleicht ja auch, ähm, mit zwei umlegbaren Sitzen geben, sodass man auch als Familie reisen und auch zu viert dann schlafen kann. Ja, ganz spannendes Thema.
Ich hab mich ja ein bisschen in den PV5 verliebt schon seit Langem. Schon als der vorgestellt wurde, habe ich gedacht so, ist halt auch immer eine Geschmackssache, ne, ob man die Optik dann mag oder nicht.
Immer.
Aber mir gefällt der richtig gut und wir hatten jetzt öfter auch schon im Podcast das Thema bei uns auch, ähm, schon mit einem Hardcore-Nutzer, der sogar einen kleinen Anhänger hinten dran hat, der auch sehr gut damit zurechtkommt, halt mit entsprechend vielen Ladestopps.
Ja.
Ähm, mich würde jetzt mal interessieren, also du hattest ja schon gesagt, so ein bisschen, warum ihr euch die beiden Modelle ausgesucht habt, aber, äh, hast du denn so, also was hast du so für ein Gefühl oder vielleicht auch Erfahrungen der Automobilhersteller, was so die, die Zugänglichkeit der Elektromobilität angeht, auch für euch Ausbauer? Also ist da ein großes Interesse da oder ist es eher so was, was so ein bisschen stiefmütterlich behandelt wird? Oder wie, wie begegnet man euch da?
Ja, also das ganze Thema stiefmütterlich kann man sagen. Ich glaube, die haben uns, äh, noch nicht richtig auf dem Schirm. Ändert sich aber gerade. Also es ändert sich jetzt gerade, weil viele, ich bin ja nicht der einzige Ausbauer, der auf Elektrocamper baut. So ehrlich muss man auch sein und es werden auch immer mehr. Und auf das Thema vielleicht noch mal ganz kurz zurück: Ich, äh, wir haben angefangen mit, vor 16 Jahren nur mit Verbrenner. Wir haben vor sechs Jahren angefangen mit Elektromobilität, waren so die letzten Jahre mit, äh, 80 % Verbrennerumbauten und 20 % Elektrocamper. Aktuell die letzten Monate hat sich das komplett gedreht. Wir verkaufen jetzt 80 % Elektrocamper und 20 % Verbrenner. Und der Trend geht einfach dahin. Und auch die Großen, ich mein, kann man jetzt auch sagen, äh, Detlef hat jetzt auch schon 'n Kia sich geholt und die werden den jetzt auch testen und schauen, was sie daraus machen können. Ähm, und da ist es jetzt, oder weil du auch gefragt hast, äh, ob die Hersteller jetzt mittlerweile auf uns zukommen, das nicht. Aber sobald man das zumindest einmal das Thema angeht, die Hersteller anspricht, dann sind sie deutlich, ähm, gewillter, Informationen zu geben zu, äh, Ausbaumöglichkeiten, Preisen und, und, und. Also da muss man schon sagen, ja, es tut sich was in der Branche. Wir sind noch nicht am Ende. Es ist erst der Anfang, so muss man auch sagen. Aber es geht steil voran.
Also wir haben auf dem Caravan Salon seitens der großen Hersteller VW, Mercedes sehr wenig bis nichts gesehen. Und die einzigen Elektro-, äh, Camper, die, die da waren, wirklich nennenswert, das wart ihr als Ausbauer. Also nicht nur ihr speziell jetzt, sondern halt die Ausbauer, die dann auch am Stand Fahrzeuge präsentiert haben. Und da waren wir sehr überrascht, weil der Markt hat sich ja auch ein bisschen gedreht.
Ja, schon. Aber man muss jetzt auch sagen, okay, für uns kleineren Ausbauer macht das durchaus Sinn. Ähm, viele, ähm, machen das noch in Handarbeit alles und das Klientel oder die Nachfrage wächst ja jetzt erst. Also für die kleinen Ausbauer ist es gut, die können damit, äh, Geld verdienen für Miete und Mitarbeiter. Äh, ganz großes Geschäft ist es noch nicht, aber es wird langsam.
Mhm.
Und erst wenn die Masse bereit ist, auch Elektrocamper zu kaufen, kommen die Großen.
Ja.
Weil dann kommen Stückzahlen und dann ist es für die auch wieder interessant.
Mhm. Was ja dann für euch gar nicht so gut wäre als kleinerer Ausbauer, ne?
Nein, wir bleiben immer ein bisschen individueller als die Großen, was für viele auch toll ist und, äh, deswegen der Markt für uns kleine Ausbauer, ich denke, der bleibt und wächst auch noch ein bisschen. Wenn die Großen kommen, dann wird es in die Breite gehen oder auch in die Masse. Aber für, wir Kleinen haben immer noch eine Chance, mitzumischen.
Ich frage jetzt mal so ganz naiv: Was macht mehr Spaß auszubauen? Wenn wir jetzt mal ab unabhängig von Marktlage, Preisen und so gehen, sondern einfach nur, was macht euch mehr Spaß für den Ausbau handwerklich, Elektrocamper oder Verbrenner?
Jetzt muss man, ja, da muss man jetzt auch wieder sagen, ähm, der Ausbau ist eigentlich gleich.
Tatsächlich?
Also uns macht beides Spaß, weil wir bauen oder entwickeln gerne in die ein oder in die andere Richtung, weil im Endeffekt ist das Basisfahrzeug ja immer ein Kastenwagen. Ob jetzt, ähm, mit einem Benzin- oder Dieselmotor oder mit einem Elektromotor angetrieben wird, ist eigentlich wurscht. Was für uns natürlich immer faszinierender wird oder ist, ist natürlich Elektromobilität, weil es halt steil nach oben geht, weil es gut angenommen wird und weil die Autos jetzt auch vernünftig fahren und auch eine vernünftige Reichweite haben. Das war ja am Anfang noch nicht so. Wir hatten ja auch damals den, den Combo Electric ausgebaut. Nur mit 160, 180 Kilometer kommst du halt nicht wirklich weit.
Ja.
Genau. Und deswegen ist jetzt immer spannender die Elektromobilität. Aber Spaß haben wir am beiden.
Und wo liegen so die spezifischen Herausforderungen bei Elektrofahrzeugen? Also zum einen kann ich mir vorstellen, Gewicht natürlich. Das haben wir zwar beim Verbrenner auch wegen der 3,5-Tonnen-Klasse, aber trotzdem ist ja beim Elektroauto wegen der Reichweite mehr oder weniger jedes Kilo auch zu viel.
Ja, ja oder auch jein. Also bei den kleineren Campern ist ja der Möbelausbau nicht so, nicht so groß, sagen wir mal. So ein Bett, so, so 'ne Küche, das wird alles mit Leichtbauplatten gefertigt. Ähm, da haben wir nicht so viel Gewicht. Ich denke, der komplette Ausbau mit Kühlschrank, mit allem drum und dran liegen wir etwas bei über hundert Kilo. Und das ist wirklich nicht, nicht so schlimm. Okay, wenn ein Aufstelldach noch dazukommen sollte jetzt, ähm, sind wir noch mal bei achtzig Kilo mehr, aber insgesamt ist das alles noch, äh, in einem Bereich, wo man es kaum merkt von der Reichweite her. Ja.
Über welche Reichweiten sprechen wir denn jetzt bei den beiden Fahrzeugen, die hier stehen? Also mit Ausbau und mit, ähm, dem Hubdach jeweils.
Das können wir jetzt zumindest schon mal ganz gut, gut sagen, weil wir mit den Autos ja tagtäglich unterwegs sind und auch jetzt in Düsseldorf auf der Messe waren, waren auch siebenhundert Kilometer hin, siebenhundert Kilometer zurück. Aber in der Regel kommen wir immer um die dreihundertdreißig bis dreihundertfünfzig Kilometer. Mit siebenhund-- Äh, mit vierhundertzwanzig, so was ist angegeben, aber mittlerweile sind die so effizient und auch der Akku hat halt nur einundsiebzig Komma zwei Kilowattstunden, aber reicht aus für dreihundert bis dreihundertfünfzig Kilometer locker. Und jetzt ist es auch so, dass im Winter nicht mehr das ganz große Problem besteht, weil alle Autos jetzt eine Wärmepumpe haben. Das ist auch im Winter deutlich effizienter, was das Fahren angeht. Und da kommen, also ich bin da, weiß ich noch nicht. Äh, wir haben ihn nicht so lange, aber im Winter um die dreihundert Kilometer werden wir mit Sicherheit auch kommen. Und da ist alles gut.
Das sind ja dann, wenn man jetzt nicht noch einen Anhänger hinten dran hat, so einen kleinen Wohnanhänger oder so, sind es ja Reichweiten, bei denen man auf normalen Reisen eigentlich auch schon irgendwann mal eine Pause einlegt, oder?
Ja, genau. Das versu-- Also alle, die Elektromobilität schon leben oder, oder auch fahren, die wissen's, dass man mit einem Elektroauto keine hundertachtzig auf der Autobahn Vollgas hinfährt. Man fährt gemütlich, man fährt mit hundertzehn, hundertzwanzig. So, und dann, und wenn man, wenn man so dahin fährt oder auch mit der Landstraße, dann sind dreihundert Kilometer schnell mal dreieinhalb bis vier Stunden Fahrzeit. Und da muss ich echt sagen: "Hey, da kann ich mir eine Pause gönnen, gehe zum Bier und hole mir einen Kaffee. In der Zwischenzeit lädt das Auto und da ist es in dreißig, fünfunddreißig Minuten wieder weit fahrbereit. Ich steige ein und fahre weiter." Und das ist alles entspannt.
Also dreißig, fünfunddreißig Minuten dann wahrscheinlich auf achtzig Prozent, oder?
Ja, genau. Ja, etwas mehr. Also wir laden also so, so bis neunzig, ähm, Prozent, weil erst dann wird es deutlich langsamer, was die Ladegeschwindigkeit angeht und, äh, die spare ich mir und fahr dann einfach weiter. Kurz um zurückzukommen auf den Maxus noch wegen der zweiten Reichweite jetzt. Der Maxus hat eine deutlich größere Batterie mit achtundachtzig Kilowattstunden, kommt aber nicht viel weiter. Er ist nicht ganz so effizient. Er ist natürlich größer, schwerer und mit Allrad braucht er halt einfach etwas mehr.
Das ist ein permanenter Allrad wahrscheinlich, oder?
Ja, der schaltet sich dann zu im Endeffekt. Genau. Und, ähm, im, im Gelände. Aber er ist ja deutlich schwerer, was das angeht und nicht ganz so effizient.
Also ungefähr auch so-
Aber auch um die dreihundertfünfzig Kilometer. Genau.
Ja, also wie gesagt, das ist auch so eine Fahrzeit, wo wir eine Pause mal, wir sind mit Wohnwagen unterwegs. Da hast du, musst du auch mal alle paar hundert Kilometer mal durchatmen und tanken und so.
Ja, genau. Und, und das Gute ist jetzt auch, dass wir aus der Erfahrung sprechen können. Und wie du ja weißt, waren wir auch in Marokko, ähm, mit den Elektro-Campern. Aber nur, nur mal diesen einen Tag zu nennen auf der Rückreise, da waren wir dann schon in Europa und haben dann tatsächlich mal tausend Kilometer an einem Tag runtergerissen. Und das war mit dem Elektroauto auch eine ganz andere Erfahrung, weil nach den tausend Kilometern am Abend waren wir da und haben gesagt: "Puh, eigentlich könnten wir noch weiterfahren. So schlimm war das jetzt gar nicht." Und das war alles nur nicht so schlimm, weil wir alle zweihundert Kilometer angehalten haben, angesteckt und dann bewegst du dich, du gehst ein paar Meter, hockst dich wieder rein und fährst weiter. Und das ist einfach entspannter, angenehmer. Der Körper, weil ich bin jetzt auch nicht mehr der Jüngste, aber, ähm, es, es macht nicht mehr so viel aus.
Ja, genauso wie das etwas langsamere Fahren, wo, weil da, da musst du dann auch nicht immer auf hundertachtzig konzentriert sein.
Ja.
Oder?
Wenn ich das Thema noch mal kurz ansprechen darf, meine Frau kann es nicht mehr hören, aber ich, ich muss es immer wieder sagen, weil es war so eine tolle Erfahrung mit dem Elektroauto. Wir waren auch noch nie so weit unterwegs letztes Jahr, wie wir nach Marokko gefahren sind und wir sind in Lenggries losgestartet und ich bin losgefahren und dann war auf einmal eine Stille um mich herum. Wir sind ja so erst Landstraße und dann Autobahn mit hundert gefahren. Ich habe das so genossen. Ich habe kein Radio eingehabt. Ich habe einfach nur die Fahrt mit der Ruhe um mich rum so genossen, dass das für mich was ganz, ganz Besonderes war.
Weil da nicht so die Fahrgeräusche sind wie beim Verbrenner, meinst du?
Nee, weil, ähm, bei uns ist immer viel los, ähm, in der Firma, ähm, zu Hause, ähm, immer Action. Und dann hocke ich mich ins Auto rein und habe diese Stille um mich rum und das war für mich auf einmal ga-ganz was anderes. Da kommt man zu sich, man kann mit den Gedanken schweifen und das war mit dem Elektroauto wirklich schön. Ja.
Das ist auch ein schönes Abschlussplädoyer für die Elektromobilität. Wenn ihr Lieben da draußen Erfahrungen gemacht habt mit dem Thema, vielleicht auch mit einem der beiden Fahrzeuge, die wir jetzt hier genannt haben oder auch mit jedem anderen, dann schreibt uns gerne an podcast@camperstyle.de oder schickt uns eine WhatsApp. Ähm, wir wollen an dem Thema auf jeden Fall weiter dranbleiben, weil ja jeder weiß, der uns hört, dass wir da auch so ein Stück weit die Zukunft drin sehen und sehr gespannt sind auf neue Entwicklungen. Vielleicht dann auch auf neue Ausbauten von euch, lieber Michael.
Ja, da sind wir gerade dran und ich kann es dir schon verraten: Also der Kia PV5 mit dem Hochdach, da werden wir die Ersten sein, die jetzt so ein Vorserienfahrzeug bekommen und entwickeln dann natürlich unseren Ausbau in dieses Fahrzeug. Er bekommt keine zwei Meter Stehhöhe, aber er ist etwas höher. Ist ein tolles Auto mit einem absenkbaren Beifahrersitz. Also nur mal so kurz, was, was kommt. Dann, ähm, noch einen kurzen Ausblick für nächstes Jahr werden wir den Renault E-Traffic bekommen. Den werden wir dann auch bauen. Also man sieht schon, also die Entwicklung geht komplett in die Richtung weiter und wenn wir dann siebenundzwanzig, äh, beenden und achtundzwanzig anfangen, kann sein oder so wird es jetzt rausgehen, dass wir nur noch Elektro-Camper bauen. Ja.
Okay, spannende Entwicklung. Vielen Dank für deine Zeit. Weiterhin ganz viel Erfolg auf der Messe.
Wir sagen vielen Dank und viel Spaß weiterhin und, äh, viel Spaß mit deinem Podcast.
Danke schön. Ciao.
Ciao.