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Winterstellplatz für Wohnmobile und Wohnwagen: Kosten, Verträge und Suchstrategien

Episode 317 · 00:20:07

Heute sprechen wir über die Entwicklungen und Angebote bei Abstell- bzw. Winterplätzen für Wohnwagen und Wohnmobil. Auslöser war unsere eigene Odyssee mit drastischen Preissprüngen, schwer zugänglichen Hallenplätzen und einem sehr dünnen Angebot – trotz ländlicher Lage. Wir ordnen ein, worauf du bei Verträgen, Versicherung und Zugang achten solltest, und geben konkrete Suchtipps.

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Konkrete Tipps zum Einwintern deines Fahrzeugs sowie Hinweise zu Versicherungen & Co. gibt es dann ganz ausführlich in der regulären Folge am kommenden Samstag.

Kurzzusammenfassung

  • Marktbild: Große Preisunterschiede je nach Region und Anbieter; “Oldtimer-Tarife” oft teurer, auch bei identischen Flächen.

  • Praxisbeispiele: Von 65 €/Monat (Scheune) bis 250 €/Monat (Halle) in der Region 74xxx – in seltenen Fällen sogar noch höher

  • Vertrag & Recht: Privatmiete vs. Gewerbemiete unterscheiden sich stark; Kündigungsfristen und Rechte im Vertrag prüfen. Bei Preiserhöhung greift grundsätzlich ein Sonderkündigungsrecht.

  • Versicherung & Haftung: Offiziell gewerbliche Vermieter haben in der Regel passende Haftpflichtlösungen; bei Schwarzvermietung ohne Vertrag kann Nachweis und Regulierung im Schadenfall schwierig werden.

  • Zugang & Logistik: Eng zugebaute Hallen und starre Abhol-Zeitfenster können für Stress sorgen. Besser: gesicherter, kurzfristig möglicher Zugang und klare Hausordnung (z. B. Gasflaschen-Regeln, Brandschutz).

  • Suchen wie ein Profi: Statt „Wohnmobil/Wohnwagen/Oldtimer“ erst allgemein „Kfz-/Hallenstellplatz“ suchen; Communities und Self-Storage-Anbieter anfragen.

  • Community-Aufruf: Teilt bitte Preise und Region (PLZ) – wir möchten ein realistisches Deutschlandbild sammeln.

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zur Camper Side Kaffeepause, deiner kleinen Portion Camping für zwischendurch. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und wir sprechen heut mal über Stellplätze, wo man dein Fahrzeug übern Winter abstellen kann.

Also vielleicht vorab, es soll heute noch nicht ums Thema Einwintern gehen. Dafür haben wir eine gesonderte Episode aufgezeichnet. Die kommt, glaube ich, nächste Woche, spätestens übernächste. Ich hab's jetzt nicht genau im Kopf, ähm, sondern wir wollen eher mal so'n bisschen drüber sprechen, weil jetzt auch bei uns die Erfahrungen wieder ganz frisch sind: Äh, wie findet man überhaupt Unterstellplätze auch grade für, für Überwinterungen und, ähm, was hat es mit den aktuellen Preisen so auf sich, die mich auch 'n bisschen schockiert haben?

Die Folge kommt übrigens in drei Tagen schon. Ähm, also wir nehmen heute Mittwoch, äh, also wir nehmen nicht heute am Mittwoch auf, wir nehmen Montag auf für'n Mittwoch und wenn ihr die also hört, kommt dann am Samstag schon die Folge zum Thema Einwintern, wo wir euch so ganzes Wissen, äh, quasi erzählen, w-wie man das macht, auf was man achtet und so weiter und so fort.

Genau.

Ja, Äh, A-Aufhänger dieser Episode war tatsächlich jetzt weniger, äh, die, die euch 'n bisschen was über so Plätze zu erzählen. Das ist dann später gekommen, sondern Aufhänger dieser Geschichte war, dass Nele und Halil ihren St-, der, ihren Überwinterungsplatz sozusagen, ähm, der ist 'n bisschen teurer geworden, sag ich mal.

Unwesentlich. Also wir haben jetzt, wir haben eine monatelange Odyssee hinter uns. So kann man das auch beschreiben.

Ja, steigt doch mal damit ein. Erzähl, erzähl doch mal so'n bisschen, was ihr da alles Tolles erlebt habt.

Hm. Also, ähm, Vorgeschichte: Wir sind ja vor fünf Jahren mittlerweile ziemlich genau, als Corona zugeschlagen hat, hierher gezogen, ähm, in den Süden Deutschlands. Wir waren vorher komplett mit dem Wohnwagen unterwegs und wollten uns dann eben in der Nähe meiner Eltern niederlassen, also ländlich, sehr ländlich. Wir wohnen jetzt in einem kleinen Örtchen, das hat vielleicht 500 Einwohner oder so was um, um den Dreh. Und wir haben natürlich gedacht: „Na ja, da gibt's halt wahnsinnig viele Bauernhöfe und, und auch so kleinere Unternehmen. Da wird man ganz leicht 'n, ähm, Stellplatz finden." Dem war nicht so. Wir haben dann einen gefunden tatsächlich, ähm, in einem Nachbarort, auch sehr klein und der hat uns damals schon 100 Euro gekostet im Monat und das war, ja so, also in 'ner Halle natürlich, ähm, kein Freistellplatz, aber es war damals schon sehr üppig für uns, wo wir gesagt haben: „Na ja, 100 Euro, gut, dann zieht man noch die, die Mehrwertsteuer ab", weil die konnten auch Rechnungen ausstellen.

Das ist 'n Unternehmen. Dann sind wir bei irgendwas um die knapp über 80 Euro. Dann ist es ganz okay. Ähm, wir haben auch buchstäblich nichts anderes gefunden. Also es war unsere einzige Option. Diesen Platz hatten wir jetzt die letzten viereinhalb Jahre und es wurde aber immer unerträglicher, weil immer mehr Schrauber um uns herum sich so ausgebreitet haben und das Unternehmen selber mit Paletten und mit Rollwagen und so weiter, dass wir jetzt zuletzt jedes Mal ein bis zwei Stunden gebraucht haben, um den Wohnwagen überhaupt dort wieder rauszuholen. Also der war immer so eingebaut und auch tatsächlich millimetergenau eingebaut. Sprich, wenn irgendjemand an irgendeinen Rollwagen gestoßen wäre, dann hätten wir 'n, äh, hätten wir 'ne Delle in der Außenhaut gehabt.

Da haben wir irgendwann schon selber gesagt: „Das ist eigentlich so nicht mehr tragbar. Es macht auch gar keinen Spaß", weil wir wollen halt dann auch los. Wir mussten uns auch immer irgendwie mindestens 'ne Woche vorher anmelden, wenn wir den Wohnwagen abholen oder wieder einstellen wollten. Also alles für uns eigentlich nicht händelbar. Und dann trug es sich zu, dass wir dann am 1. Juni, mein ich, war das, auf jeden Fall war's 'n Sonntag, per WhatsApp von dem Stellplatz oder von dem Unterstellplatzbetreiber, ähm, darauf aufmerksam gemacht wurden, freundlicherweise Sonntagabend um sieben, dass ab heute, also ab dem ersten des Monats, die Stellplatzgebühr von 100 Euro brutto auf 200 Euro netto steigen sollte, weil die angeblich 'ne Mieterhöhung von ihrem Vermieter bekommen hätten.

Ähm, ja, dann hab ich natürlich sofort gekündigt, auch per, auch per WhatsApp. Musste dann noch, äh, rumdiskutieren, dass wir das Geld für den Monat zurückbekommen, was schon per Dauerauftrag quasi am Morgen desselben Tages rausgegangen war. Und dann hatten wir also jetzt keinen Stellplatz mehr. Und es war in diesen ganzen Monaten jetzt, es waren jetzt drei oder vier Monate, tatsächlich k..., nicht möglich, irgendwas zu finden, weil die Stellplätze alle voll sind oder nur für kleine Fahrzeuge oder nur für Oldtimer oder so teuer waren, dass wir gesagt haben: „Das machen wir nicht." Und was ich halt so erschreckend finde, ist, dass wir hier, wie gesagt, auf 'm platten Land sind.

Es ist hier so was von keine Infrastruktur vorhanden und ganz, ganz viele Bauernhöfe mit leerstehenden Scheunen, dies, das, jenes. Und trotzdem sind die Preise so irre hoch und ich wollte jetzt einfach mal über diese Thematik sprechen, weil mich das schon auch ärgert, dass hier so unverschämt zugeschlagen wird und ich hab dann eben, ähm, gedacht, wir sprechen auch mal so'n bisschen über die Hintergründe, warum das so ist. Und mich würden natürlich auch Meinungen und Erfahrungen von Hörerinnen und Hörern interessieren, weil ich kenn ja jetzt nur unseren Bereich hier so Umkreis 50 Kilometer Postleitzahl, äh, sieben sechs vier. XX. Und wie das so in anderen Regionen aussieht, ob da, ähm, auch so unverschämte Preissteigerungen waren in den letzten ein, zwei Jahren.

Ähm, ich erzähl auch nachher noch mal, was mir in meiner Heimatstadt Donauwörth für 'n Stellplatz angeboten wurde. Und ja, wat-- jetzt haben wir uns eben daraufhin so 'n bisschen mit den Hintergründen beschäftigt, weil nur uns auszukotzen bringt ja auch nix, obwohl ich das jetzt hiermit getan habe. Ähm, aber ich, ähm, mich interessiert jetzt mal deine Meinung dazu, Sebastian, auch.

Ja, also ich würd das tatsächlich noch mal auch für unsere Hörer und Hörerinnen 'n bissl einordnen wollen. Ähm, was steht denn in eurem Mietvertrag für 'ne Kündigungsfrist? Das wär jetzt das Erste, was spannend ist.

Wieso fragst du mich so was? Ich... Nein, ich weiß, was du meinst. Ich hab tatsächlich nicht reingeguckt. Ich hab einfach sofort gekündigt und es war auch, ähm, es war für uns einfach auch von der Gesamtsituation her nicht mehr tragbar, sodass wir gesagt haben: „Egal jetzt, wir, ähm, tun den Wohnwagen da nicht mehr rein", weil wir auch wirklich Sorge hatten, dass der schwer beschädigt wird mit dem ganzen Kram, der da in der Halle rumflog. Aber da wär sicherlich 'ne längere Kündigungsfrist, ähm, angemessen gewesen, aber ich hab's mir gar nicht mehr angeguckt.

Na, angemessen ist in dem Falle recht egal, weil für alle da draußen, das ist 'n Gewerbemietvertrag, weil ihr wi..., äh, habt als Firma gemietet. Und da gelten eben andere Bedingungen, als wenn ihr das als Privatperson mietet, was die meisten von euch da draußen ja sicherlich machen werden. Ihr werdet ja nicht als Firma mieten, sondern als Privatmensch. Ähm, wenn ein Privater mietet, dann gibt's da relativ, also 'n relativ guten Schutz für Mieter. Also da gibt es, ähm, ist eigentlich alles geregelt. Wenn ich gewerblich miete, ist es zwar grundlegend auch geregelt, und zwar übers BGB, aber bei gewerblichen Verträgen kann man im Prinzip das frei gestalten. Also wenn man sich dann auf 'ne Kündigungsfrist von einem Tag einigt gegenseitig als, als gewerblicher Mieter und Vermieter, dann ist das rechtens. Bei 'nem Privaten darf der Vermieter das nicht einfach runtersetzen.

Also da muss er sich an die Regeln halten. Deswegen, äh, war das jetzt genau meine Frage, ähm, und das ist eigentlich auch schon der Tipp an euch da draußen: Checkt halt auf jeden Fall ganz genau den Mietvertrag und lest da: Was sind eure Kündigungsfristen, die drinstehen? Was sind eure Rechte, was sind aber auch eure Pflichten? Ähm, und schaut auch zum Beispiel, ähm, wie sieht das Thema Versicherung aus? Also was, was passiert bei Schäden? Ist das da drin geregelt oder nicht? Ähm, wie gesagt, auch hier gibt's ansonsten 'ne ganze Menge gesetzliche Regeln, die euch da quasi zugutekommen. Aber deswegen hatte ich das jetzt als Erstes grade gefragt. Klar, wenn man, wenn man so genervt ist, will man raus und dann ist auch alles egal. Und das ist ja das Schöne: Bei 'ner, bei 'ner Preiserhöhung hab ich immer das Recht zu kündigen und, ähm, kann dann quasi auch das nutzen, um in dem Moment eben schnell aus dem Vertrag rauszukommen.

Ja, also das vielleicht noch mal vorweggeschickt oder hinterhergeschickt besser gesagt: Wir hatten natürlich 'nen gewerblichen Mietvertrag, weil's da um unseren dienstlichen Wohnwagen ging, den wir ja auch, ähm, aus der Camper Style-Kasse bezahlen. Aber das-- Ich finde das tatsächlich 'ne total, 'n total wichtigen Hinweis, grade wenn ich auch privat miete, dass ich drauf achte, dass das alles sauber läuft. Also in dem Bereich geht ganz, ganz viel schwarz. Das haben wir selber auch schon miterlebt. Wir wollten das nie machen und konnten's auch nie machen, weil wir ja Rechnungen brauchen. Aber, ähm, viele, viele von diesen grade so im ländlichen Raum, äh, die dann irgendwie 'ne Scheune haben, wo man dann halt auch mal 'n paar Fahrzeuge reinpackt, da wird ja auch oft noch bar bezahlt.

Und da hab ich natürlich auch dann als Mieter überhaupt keinen Nachweis über irgendwas, ne. Also wie lang war der Wohnwagen da drin oder das Wohnmobil? Was ist, was ist da abgemacht? Was hab ich, wie du sagst, für Rechte und Pflichten? Deswegen, ähm, also ich würd's persönlich nicht schwarz machen, weil das Ganze, ich weiß auch nicht, wie das dann zum Beispiel versicherungstechnisch aussieht, wenn dem Fahrzeug im Winterquartier was passiert. Ähm, da sprechen wir auch in der, in der Einwinterungsfolge drüber, was es da für, für Dinge zu beachten gibt und was da auch für Schäden auftauchen können. Und, ähm, ich erzähl da auch 'n bisschen was von unserem Hagelschaden, den wir mal hatten, äh, trotz Hallenstellplatz. Und wenn ich natürlich jetzt überhaupt keine Vereinbarung mit dem Vermieter habe, wenn, ähm, irgendwas passiert, sieht's dann für mich ziemlich schlecht aus, würd ich mal tippen.

Das bin ich nicht sicher. Ich denke eher nicht. Es kann nur schwieriger werden, sein, sein Recht quasi einzuholen. Also generell ist es so, wenn das 'n gewerblicher Vermieter ist, der das Ganze offiziell gewerblich macht, dann hat er auch die Pflicht, 'ne Haftpflichtversicherung zu machen. Das ist zumindest mein Kenntnisstand. Und, äh, die Haftpflichtversicherung ist ja genau dafür da, wenn fremden, äh, fremden Dingen, Gegenständen quasi durch dich oder das anderes bei dir Schaden entsteht. Also dafür versichert. Ähm, wenn das jetzt 'n Vermieter ist, der das schwarz macht, also was weiß ich, jemand vermietet euch einfach, äh, den Platz in seiner Halle, macht das aber nicht offiziell, sondern einfach so unter der Hand, dann hat er halt auch nicht die Pflicht einer Versicherung und im Normalfalle hat er auch keine Versicherung. Also der hat vielleicht dann 'ne, 'ne Wohngebäudeversicherung oder etwas, 'ne Versicherung für seinen Bauernhof, aber die deckt im Normalfalle ja nicht diesen Zweck ab und kann Zweifel dann auch unter Umständen querstellen und sagen: „Das bezahlen wir nicht."

Und dann heißt das für euch nicht, dass ihr nicht trotzdem Geld bekommt theoretisch, weil ihr habt ja mehr oder weniger einen Mietvertrag. Das muss man natürlich dann nachweisen können. Das ist als Privatmann immer noch 'n bisschen besser gestellt, weil da gibt's dann halt einfach ganz klare Rechte und Pflichten und ihr könnt natürlich, wenn sich derjenige querschiebt, auch mal fragen, ob wir das sonst nicht dem Finanzamt schon mal mitteilen sollen. Ähm, weil das ja auch Steuerhinterziehung ist, wenn er das Ganze nicht angemeldet hat. Aber, also, ne, das gibt es alles. Das muss nicht heißen, dass jetzt jeder, der vermietet und euch vielleicht keinen Mietvertrag gibt, das schwarz macht. Das muss nicht unbedingt sein, ähm, weil Verträge müssen nicht unbedingt schriftlich geschlossen werden, sondern das, ne man, also es ist 'n Vertrag. Wenn Nele und ich hier uns heute einig sind, dass wir keine Ahnung, sie kauft mein Mikrofon für 100 Euro ab und wir sind uns da einig, ist da auch 'n Vertrag zustande gekommen.

Da müssen wir überhaupt nichts schriftlich machen. Problem bei solchen Dingen ist immer die Nachweisbarkeit, ja, weil ich halt Zeugen habe und dann Aussage gegen Aussage steht. Aber im Grunde, wenn ihr das Fahrzeug quasi irgendwo reinstellt, ähm, dann ist derjenige, wo ihr's stehen habt, auch erst mal dafür verantwortlich und kann sich da auch aus meiner Sicht nicht so ganz aus der Bredouille ziehen, wenn da was passiert. Aber es ist dann halt im Zweifel nur über den Rechtsweg möglich und der kostet halt erst mal Geld, weil ihr müsstet erst mal 'n Anwalt. Ihr müsst denjenigen dann erst mal quasi verklagen oder, ähm, 'nen, 'nen Mahnbescheid schicken oder was auch immer, wie man das der Ganze da vorgeht. Also wir wollen hier auch überhaupt keine Rechtsberatung machen. Das ist alles jetzt nur Laienmeinung, die wir hier haben und beziehungsweise unsere Erfahrung. Ähm, deswegen, wer 'n Mietvertrag hat, wer schreibt, der bleibt, ja.

So diese, diese Geschichte. Und, äh, dann habt ihr auch ganz klar Bedingungen und da steht dann auch drin, wie Sachen geregelt sind. Und wenn euch das komisch vorkommt und ihr die Möglichkeit habt, quasi auch Alternativen zu nutzen, dann habt ihr auch die Möglichkeit, 'n Vertrag nicht zu unterschreiben oder den vielleicht auch noch mal zu prüfen, äh, oder auch prüfen zu lassen. Und da kann man sich tatsächlich auch schon mal mit, mit 'nem KI-Modell wie ChatGPT helfen, dass man den Vertrag da einfach mal reingibt und dann einfach mal Fragen stellt. Äh, sag mal, ist das hier alles nach den aktuellen Gesetzen? Und dann immer noch dazu fragen, äh, nach welchen Gesetzen ist das denn hier geregelt, dass ihr auch die Gesetzestexte noch mal angucken könnt, weil die KI durchaus auch Sachen erfinden kann. Aber wenn ich mir dann immer noch mal die Quellen geben lasse, nach denen das rechtmäßig oder nicht rechtmäßig ist, kann ich das entsprechend eben auch noch mal gegenchecken.

Also so kann man sich mittlerweile schon ganz gut helfen lassen, ohne dass man 'n Anwalt braucht. Häufig braucht man den auch nicht, weil ich mein, im Normalfall sind solche Verträge halt, äh, Standardverträge, die sich idealerweise, äh, ans, ans BGB halt wenden, äh, oder halten. Und manchmal hat man auch gar keine Möglichkeit, als das zu nehmen, ja. Das ist dieses Friss oder stirb. Und du hast es vorhin auch so schön gesagt: Es gibt bei euch wenig Angebote und das liegt sicherlich auch daran, dass es natürlich sehr viele Regeln gibt, äh, in Deutschland, die man beachten muss. Also Versicherungen, Zulassung-

Genehmigungen

...Genehmigung, Sicherheit, Brandschutz, dies, das, jenes. Also es gibt 'ne ganze Menge Sachen. Und, äh, das vielleicht noch abschließend für euch da draußen. Also es kann eben auch da entsprechende Vorschriften und Hausordnungen geben, an die ihr euch halten müsst. Also beispielsweise, dass keine Gasflaschen im Fahrzeug verbleiben dürfen, dass sie da nicht drin gelagert werden dürfen auf eben Grund von Brandschutzbestimmungen oder dass es bestimmte Abstände haben muss und dies und das und jenes. Also guckt da auch wirklich rein, dass ihr euch dann eben auch entsprechend von eurer Seite an die Regeln haltet, damit's eben auch keinen Grund gibt, dass man euch kurzfristig kündigt, weil ihr gegen den Vertrag verstoßen habt. Ähm, ja und ansonsten fragt vor allen Dingen auch, wenn ihr verzweifelt sucht und nichts findet, einfach, äh, in den Communitys nach und in der Nachbarschaft nach und vielleicht wisst ihr auch, wer noch 'n Camper hat und könnt darüber halt rausfinden, wo jemand, ähm, quasi sein Fahrzeug stehen hat.

Und ich würd euch noch den Tipp mitgeben: Wenn ihr nach Stellplätzen sucht, dann, ähm, gebt mal bei Kleinanzeigen und so mal so generell Kfz-Stellplätze oder so was ein. Also schaut erst mal, ob's so was in der Art gibt, ähm, bevor ihr nach Wohnmobil, Wohnwagen oder gar, ähm, oder gar Oldtimer sucht. Oldtimer sind immer am teuersten die Stellplätze, auch wenn es exakt dieselben sind wie die, wo du 'n normales Kfz abstellen würdest. Ähm, also ich hab jetzt einfach immer nach Hallenstellplätzen gesucht und da waren dann tatsächlich jetzt 'n paar dabei, die wir uns auch näher angeguckt hatten, die auch preislich halbwegs in Ordnung waren.

Also aktuell zahlen wir jetzt 65 Euro im Monat brutto. Da können wir jetzt die Mehrwertsteuer nicht ausweisen, aber es ist ja trotzdem deutlich günstiger als das, was wir vorher hatten. Ähm, das Teuerste, was ich hier in der Region im unmittelbaren Umfeld gesehen habe, waren tatsächlich 250 Euro im Monat eben für 'n Hallenstellplatz. Nicht nur bei denen, wo wir vorher waren, die so drastisch erhöht haben, sondern auch anderweitig. Und in Donauwörth wurde mir ein Stellplatz für 500 Euro im Monat angeboten.

Wow.

Und da hab ich dann auch gleich noch 'n Kaufangebot als Investition dazu bekommen, äh, was ich dann freundlich abgelehnt habe. Das hätte dann 150.000 Euro, glaub ich, gekostet, dieser, dieser Lagerplatz, weil da kann man so gut Geld mit machen, hat mir der am Telefon erklärt, dass sich das richtig lohnen würde, auch nicht nur für den eigenen Wohnwagen. Also da wird im Moment auch ziemlich viel Asche geschuffelt mit solchen Sachen und vergleicht da einfach ganz genau. Schaut euch die, ähm, Stellplätze genau an, die Unterstellplätze. Und was ich auch ganz wichtig finde und darauf solltet ihr achten, wenn es für euch auch 'n Kriterium ist, dass 'ne Zugänglichkeit sichergestellt wird. Also dass man sich eben nicht immer ein, zwei Wochen vorher anmelden muss, wenn man da mal zu seinem Fahrzeug möchte, sondern dass man auch spontan hin kann.

Wenn ihr zum Beispiel euch offen halten möchtet, über 'n Winter mal wegzufahren oder mal, ähm, das Fahrzeug eben, äh, zu begutachten, ob alles in Ordnung ist oder noch Sachen ein- und ausräumen oder Ähnliches. Also schaut, dass ihr euch da irgendwie 'nen-- muss ja kein 24-Stunden-Zugang sein, aber dass, dass man euch auch, ähm, da reinlässt, wenn ihr reinwollt. Auch ja sehr kurzfristig.

Wenn das für euch wichtig ist, ne. Wenn ihr die Kiste halt einfach jetzt abstellt und dann im Frühjahr erst wieder anguckt, dann braucht ihr das natürlich nicht. Da hat ja jeder auch andere, äh, Vorstellungen und andere Bedürfnisse. Ähm, guckt einfach, was euch wichtig ist und schaut, dass das halt geregelt ist. Und, ähm, im Zweifel kann man auch immer noch mal nachfragen. Mit vielen kann man ja auch wirklich gut reden und so, dass sich das lösen lässt. Und Tipp von mir vielleicht noch am Rande: Auch so Self-Storage-Anbieter. Ähm, klar, das ist auch was, wo, wo viel Geld gemacht wird, aber ne quasi wo ihr so Lagerräume mieten könnt. Die haben auch teilweise, weil sie Platz haben, Hallen und Ähnliches. Auch da kann man durchaus fragen, ähm, und Glück haben, dass man da irgendwo unterkommt. Ähm, das wär auch noch so 'n Tipp. Ähm, wenn, wenn ihr sucht, so nach Self-Storage auch mal suchen und gucken, ob die eben auch Fahrzeugunterstellung anbieten.

Ja, dann schreibt uns doch mal, wie ihr euer Fahrzeug über 'n Winter bringt und wie viel ihr bezahlt für eure Stellplätze, egal ob Halle oder draußen. Mich würde es wirklich mal interessieren, da so 'n Gesamtbild zu bekommen, weil ich hatte bei meinen Recherchen festgestellt, dass zum Beispiel Postleitzahlen vier und fünf sind relativ günstige Stellplätze zu haben, aber alles, was hier bei uns im Süden oder auch so Niedersachsen und so was unterwegs ist, ähm, sind dann doch wieder deutlich teurer und da würde mich mal so 'n, so 'n kleines, äh, so 'n kleiner Überblick interessieren. Schreibt gerne auch dazu, woher ihr kommt.

Ja, alle Links dazu, auch die, die E-Mail-Adressen und so weiter findet ihr alles immer in den Show-Notes unten. Und dann ja, stellt uns Fragen. Es war jetzt sehr, sehr kurz gehalten, einfach nur, um so 'n bissel das Erlebte und, und, äh, die damit einhergehenden Gedanken euch mitzugeben. Ich hoffe, ihr konntet was mitnehmen. Wenn ihr wie gesagt dazu noch Fragen habt, einfach her damit, dann packen wir in eine der nächsten Mittwochsfolgen eure Fragen und die Antworten auch mit rein. In diesem Sinne, bis zum Samstag. Tschüss.

Tschüss.

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