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Wohnmobil mieten: Kostenfallen, Versicherungen, Vertrag & Übergabe (Teil 2)

Episode 274 · 00:54:27

In dieser Folge steigen wir tiefer ins Thema Wohnmobilmiete ein und verraten dir, worauf du bei Kaution, Versicherung, Ausstattung, Übergabe und Rückgabe achten solltest. Außerdem teilen wir Tipps, wie du unnötige Kosten vermeidest, was es mit Langzeitmieten, Sonderaktionen und Zusatzversicherungen auf sich hat und wie du den Überblick bei der Fahrzeugübergabe behältst.

Wenn du also planst, zum ersten Mal ein Wohnmobil zu mieten oder einfach deine Mieterfahrung optimieren willst, bist du hier genau richtig.

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und, äh, heute haben wir den zweiten Teil, wo wir dir ganz viele Tipps zum Thema Wohnmobil mieten mitgeben.

Ja, wir haben ja letztes Mal dann doch, äh, entgegen unserer Ankündigung, dass wir die Folgen einfach immer durchziehen, unterbrochen, weil wir festgestellt haben, dass noch so viel aufm Tisch liegt und dass wir jetzt nicht unbedingt 'ne Folge plötzlich haben wollten mit zwei Stunden. Und dann haben wir das Ganze gesplittet. Vielleicht noch mal zusammenfassend: Wir haben uns in der letzten Folge angeschaut, unter anderem, äh, welche Arten für 'ne Wohnmobilmiete es gibt, also privat oder gewerblich. Wir haben, äh, 'n bisschen auf die Auswahlkriterien des passenden Mietfahrzeugs geachtet und wir haben uns erste Preise, ungefähre Annäherungen an Preise angeguckt für die verschiedenen, ähm, ja, Jahreszeiten oder Saisonen.

Saisonen oder Saisons? Ich weiß es nicht.

Ich würd ja Saisons sagen, aber ich, äh-

Saisons sagen wir dann einfach.

Saisonese.

Saisonese. Okay. Und ja, jetzt werfen wir 'nen Blick auf wichtige Kriterien bei der Anmietung. Einiges hatten wir in der letzten Folge schon so angeteasert. Da wollen wir jetzt aber noch etwas genauer drauf eingehen und da würd ich jetzt auch gleich, um den Anschluss zu finden, auf die Kostenfaktoren gehen. Wir haben den, äh, Mietpreis euch schon so'n bisschen vorgestellt, wie das aussieht für die unterschiedlichen Fahrzeugtypen. Wir haben euch schon gesagt, dass es nicht nur zwei Saisons gibt, sondern unter Umständen bei einzelnen Vermietern auch mehrere. Und was jetzt hier noch 'n ganz wichtiger Punkt ist, wenn jemand von euch plant, etwas länger mit 'nem Mietwohnmobil unterwegs zu sein: Es ist nämlich nicht nur so, dass man günstigere Preise bekommen kann, wenn man lange im Voraus mietet oder bucht, sondern auch Langzeitmieten können, wie ähnlich wie bei Airbnb kennt man das ja auch, können günstiger sein.

Und ich weiß zum Beispiel, dass Roadsurfer ist es, glaub ich, sogar so 'ne spezielle, so spezielle Tarife anbietet, wo man mehrere Monate 'n Fahrzeug mieten kann, wenn man zum Beispiel in Elternzeit gehen möchte oder Ähnliches. Also da würd es sich auf jeden Fall lohnen, wenn ihr so 'n richtige, 'ne richtigen ausführlichen Roadtrip plant, sich da einmal zu erkundigen.

Ja, ansonsten, ähm, gibt's auch manchmal so Black-Friday- und Valentinstagebot-Tag-Angebote. Das haben wir schon gesehen. Das sind jetzt meist nicht so die Riesenkracher. Das kann schon was ausmachen. Die sind zum Teil an Mindestmietgebühr, äh, gekoppelt. Ich, also w-ihr könnt das mitnehmen. Ihr könnt ja dann mal gucken, wenn ihr euch 'nen Anbieter ausgewählt habt, dann sucht ihr halt mal nach dem Anbieter und Coupon und Rabattcoupon und so und guckt mal, was es da die letzten Jahre gab. Und wenn die natürlich jedes Jahr ein Black-Friday-Angebot raushauen und es ist jetzt quasi erst im November und es ist jetzt Oktober, dann könnte man noch warten, ne? Das ist kein Garant, dass so was kommt, aber das kann man mit einfließen lassen. Das wär aber nicht meine Hauptentscheidungskriterium bei so 'ner Fahrzeugmiete, weil im Zweifel, je früher ich dran bin, desto besser ist der Preis. Das gilt auch nicht so, wenn ihr drei Jahre vorher bucht, dass ihr dann richtig viel spart, sondern es ist meist so fürs Folgejahr.

Also ne, ich hab jetzt die Preise mal für'n Sommer gebu-, äh, geguckt, auch beim Preisvergleich und da waren zum Teil halt Sachen auch schon wirklich ausverkauft, ähm, oder nicht mehr zu mieten. Also das, da müsst ihr ein bisschen achten, aber man muss jetzt keine drei Jahre vorher buchen. Und was 'n wichtiges Thema ist, ist Thema Kaution. Ja, das sind meist so 1.000 bis 1.500 Euro. Das kann auch mal nach oben und unten abweichen. Ähm, für mich ist es eigentlich immer super komfortabel, wenn ich das mit 'ner Kreditkarte hinterlegen kann, weil dann wird das, die Gebühr einfach geblockt. Das heißt, ich kann über den Rest meiner Kreditkarte verfügen und wenn das Fahrzeug zurückgegeben wird und keine Probleme sind, dann wird die einfach freigegeben. Das Ganze funktioniert im Normalfall in Echtzeit. Das heißt, in dem Moment, wo ich den Mietwagen abgebe und die das gecheckt haben, ist die auch wieder freigegeben. Das habt ihr halt nicht bei den Privatanbietern.

Da ist es eher so, dass ihr die Kaution in bar häufig übergeben müsst. Da ist 'n kleines Risiko, was mir so aufgefallen ist, weil wenn der Vermieter jetzt quasi in die Insolvenz geht, in die Privatinsolvenz geht, ja, dann ist unter Umständen das Geld weg. Weil ich glaube nicht, dass das privat, bei Privaten so geklärt ist. Bei Unternehmen ist es oft so, dass 'ne Kaution auf 'n Sonderkonto geht oder so sollte es sein. Ich bin auch ehrlich gesagt nicht ganz sicher, wie das im Vermietbereich ist. Ähm, aber das ist so 'n gewisses Risiko, ja. Das ist genauso wie 'ne Anzahlung an den Händler und der Händler geht in die Insolvenz. Ähm, das kann tatsächlich dann sein, dass das Geld weg ist. Ist, ist jetzt kein großes Risiko, ja, muss jetzt nicht täglich passieren, aber sollte man mal vielleicht gehört haben. Ähm, und, äh, ja, Bargeld, 1.500 Euro mit rumschleppen ist nicht jedermanns Sache.

Ähm, wir mussten das jetzt tatsächlich zweimal so machen. Ja, ist 'n bisschen nervig, weil ich halt persönlich 'n Typ bin, der nie Bargeld dabei hat. Ich zahl alles mit Karte.

Deswegen bin ich ja dann für dich zur Bank gegangen.

Das stimmt.

Und hab's Bargeld geholt.

Das hat dann auf jeden Fall geholfen. Also, äh, das ist jetzt kein Riesenakt, ne, da einmal zum, zum Geldautomaten, ne? Das stimmt nicht ganz so. Hier in Portugal zum Beispiel wäre das 'n Akt, weil an den meisten Geldautomaten kriegst du nur 200 Euro. Ähm, und teilweise kannst du nur dreimal nacheinander abheben, dann musst du wieder 'n Tag warten. Also das ist in Deutschland, glaub ich, nicht so. Da kann man, äh, über sein Limit sozusagen abheben und die sind meist höher. Aber, äh, ach so, habt das auch aufm Schirm, wenn ihr 'ne Kaution überweist oder auch Bargeld abheben wollt. Bei manchen Konten gibt's relativ kleine Limits, wenn man die nicht geändert hat. Also da darf man nur 300 Euro abheben oder kann nur 500 Euro überweisen. Wenn ihr so was das erste Mal macht, dann achtet drauf, dass ihr dann auch die Limits hochsetzt. Man muss häufig nicht zur Bankfiliale, aber es soll auch in Deutschland immer noch so all die Banken geben, wo man so 'ne Sachen dann irgendwie in der Filiale klären muss.

Und wenn ihr natürlich so 'nen Betrag abhebt in einem Land, das nicht zur Eurozone gehört, dann könnt ihr da auch direkt noch mal mit Gebühren rechnen, wenn ihr den Fehler macht und, äh, den falschen Knopf am, am Bankautomaten drückt. Das fällt mir jetzt gerade noch mal ein. Ähm, da wird dann immer gefragt, ob man den, also ob man quasi in Euro umgerechnet haben möchte oder wie heißt das, Sebastian? Du kennst dich doch da auch aus.

Ja, oder also, ja entweder du möchtest in Landeswährung abheben und in Euro umgerechnet bekommen von denen oder halt von deiner Bank quasi umgerechnet bekommen. Beides kann Vorteil und Nachteil sein. Es gibt Banken, die haben richtig, richtig schlechte Kurse. Dann wäre der Kurs des Geldautomaten vielleicht besser und, äh, Geldautomatenkurse sind aber generell nicht gut und wenn du bei einer Bank bist, die richtig geile Kurse hat, dann ist der Geldautomat halt quasi das Problem. Also ich glaub aber, das ist jetzt so 'n Spezialfall, ähm, tatsächlich, wenn man Fahrzeuge mietet. Also wir haben das zum Beispiel auch für Neuseeland beim letzten Mal so gemacht, dass wir die aus Deutschland gemietet haben und dann überweist man halt an ein deutsches Unternehmen, vielleicht 'n Vermittler. Wir haben das damals über ADAC gemacht. Das spart halt auch genau solche Probleme und bei tausend, zweitausend Euro können natürlich ein, zwei Prozent auch schon irgendwie Geld ausmachen, ne.

Da sind wir nicht mehr im, im Cent-Bereich, sondern schon im, im zweistelligen Euro-Bereich dann.

Ja und dann, ähm, Kosten, die noch anfallen können und wahrscheinlich auch werden, sind eben die Versicherungskosten, die wir jetzt schon 'n paar Mal erwähnt haben. Wenn ich, äh, in Deutschland miete, dann hab ich eigentlich bei den Vermietern klassisch mindestens 'ne Haftpflicht. Viele haben auch sogar automatisch 'ne Vollkasko dabei. Also ist mir jetzt noch nicht untergekommen, dass man die hätte extra abschließen müssen. Nur sind dann halt die Gebühren auch entsprechend höher. Im Ausland gibt's ja teilweise andere Versicherungsmodelle und gelten andere Bedingungen. Manchmal hat man auch so landesspezifische Versicherungspakete. Das hatten wir zum Beispiel, als wir recherchiert haben für unsere Freunde, die nach Island wollen, die ich in der letzten Folge erwähnt hatte. Da gibt's eine Versicherung gegen Ascheschäden, weil's da ja halt nun mal einen Vulkan gibt, der mal mehr, mal weniger aktiv ist.

Und so kann es landesspezifische Unterschiede geben und da lohnt es sich wirklich, die Versicherungsbedingungen auf den Vermieterseiten sich ganz genau anzuschauen. Ich hab mir die zum Beispiel, ähm, für Island von ChatGPT erklären lassen, weil ich konnt es zwar quasi wörtlich übersetzen, wusste aber nicht, welche Services und Leistungen hinter den einzelnen Abkürzungen und Paketen stecken. Also die haben dann halt auch so abgefahrene Namen wie bei uns teilweise, aber als Laie weiß ich nicht, was dann davon gedeckt wird. Und da im Zweifel dann auch noch mal bei den Vermietern nachfragen. Ähm, zum Beispiel ist so 'ne ganz, ganz wichtige Sache bei Freizeitfahrzeugen, vor allem bei Wohnmobilen und gerade bei denen mit, mit großen, äh, Windschutzscheiben das Thema Glasschäden.

Das ist nicht in jeder Versicherung mit drin, ne. Also all diese Dinge, Glasschäden, Einbruchschäden, Diebstahl, Reifen. In vielen Versicherungen sind zum Beispiel Reifenplatzer nicht inkludiert. Und da eben genau abklären, auch landesspezifisch, was von der Versicherung, äh, gedeckt ist und wie hoch die Selbstbeteiligung ist. Die schwankt auch, aber meistens ist die bei Vermietfahrzeugen dann in der Höhe der Kaution und das ist natürlich schon 'n dicker Brocken, wenn was passiert. Du schüttelst mit dem Kopf.

Ja, nein, das war ja ein abwägendes, ja, nicht ganz sozusagen. Also ei, also die, die Selbstbeteiligung ist eigentlich der Punkt, wo ich entweder sehr viel mehr ausgeben kann oder sehr viel sparen kann. Das kommt 'n bisschen auf meine Risikofreude an. Ähm, ich kann die häufig, äh, relativ hoch ansetzen, wie du schon sagst, meistens in Höhe der Kaution. So ist nämlich genau die Kaution auch, äh, äh, quasi hergeleitet, ähm, dass der Vermieter sagt: „Okay, dann hab ich zumindest, ne, wenn, wenn der 'n Unfall hat, dann hab ich die Kohle schon." Ähm, und man kann sie oft bis auf null reduzieren und das wird halt deutlich teurer, weil die Versicherungen halt natürlich 'n höheres Risiko haben. Das Ding ist halt wie mit jeder Versicherung, ne. Solange nichts passiert, ist es, äh, sinnlos ausgegebenes Geld. Wenn was passiert, ist es sehr gut angelegtes Geld. Die Entscheidung können wir euch nicht abnehmen. Das müsst ihr selber für euch entscheiden.

Hängt von eurem Geldbeutel ab. Ähm-

Also die Versicherung zur Reduktion der, des Selbstbehalts, die kann gut und gerne noch mal mindestens zwanzig, dreißig Euro am Tag ausmachen, je nach Fahrzeug. Und wenn, wenn ich natürlich 14 Tage miete, dann ist es schon 'n dicker Brocken.

Und jetzt bin ich zum Beispiel 'n Fan, 'n großer Fan von Kreditkarten, die 'ne Mietwagenvollkaskoversicherung dabei haben. Also wenn ich 'n Mietwagen mir hole, dann ist der im Normalfall über meine Kreditkarte Vollkasko versichert. Das heißt, ich buche die immer ohne Versicherung. Aber diese ganzen Versicherungen zahlen im Normalfall nicht bei 'nem Camper. Die zahlen im Normalfall für 'n PKW, äh, den man ganz normal auf der Straße nutzt. Und, äh, das ganz wichtig: Wenn ihr so was nutzen wollt, dann checkt vorher die Bedingungen, ob der Camper damit abgesichert ist. Mag welche geben, die ich jetzt nicht aufm Schirm habe. Ähm, ich weiß es von der Miles & More und von der Amex, der Platinum, dass die das nicht haben. Ähm, achtet da drauf. Ähm, im Zweifel zahlen die nämlich nicht, weil ihr halt einfach nicht versichert seid. Und wenn ihr doch 'ne Versicherung habt, die das einschließt, dann müsst ihr das manchmal dem Vermieter nachweisen, ähm, weil die einfach sagen: „Ich geb dir das Fahrzeug nicht ohne Versicherung."

Ähm, das kann manchmal Diskussionen geben, gerade bei so was wie 'nem Campingfahrzeug. Bei normalen Mietwagen-PKW ist das kein Thema, da kennen die das schon. Da versuchen die euch auch immer dann die Versicherung aufzu, äh, also anzuerzählen, äh, weil die damit natürlich auch Geld verdienen. Also, ne, die häufig wird das quasi inhouse versichert, aber würde jetzt zu weit führen. Also das auf jeden Fall sinnvoll und zu den ganzen Bedingungen und so weiter. Nele hat jetzt grad ChatGPT genannt als, äh, quasi KI-Modell. Es gibt von Google Notebook LM, das ist auch 'n Tool, das kann man aktuell noch kostenlos nutzen zum Zeitpunkt der Aufnahme, also, äh, Ende Februar 2025 Und da kann man quasi Dokumente und Links reingeben, auch Videos und, und auch Podcasts und, äh, kann dann diesem Sprachmodell Fragen dazu stellen. Also man könnte jetzt zum Beispiel die isländischen Vermietbedingungen, die isländischen Versicherungsbedingungen, die isländische Straßenverkehrsordnung reingeben und könnte dann Fragen stellen.

Also zum Beispiel, ähm: Welche Selbstbeteiligung habe ich? Äh, ist die Versicherung hoch genug, ähm, wie es vorgeschrieben ist von der Straßenverkehrsordnung? Ähm, welche Schäden sind explizit ausgeschlossen? Und so weiter. Und, ähm, ganz wichtig bei solchen Dingen wie ChatGPT und auch NotebookLM: Fragt danach bitte immer noch mal nach der Stelle, wo das steht, weil diese Systeme neigen zum sogenannten Halluzinieren. Ähm, ich will jetzt nicht erklären, wie die funktionieren, würde zu weit führen, aber die können Dinge erfinden aufgrund ihrer Funktionsweise. Das ist nicht schlimm. Nur wenn ich's nicht weiß, ist es schlimm und nicht nachkontrolliere. Das heißt, wenn euch das Ding halt eure wichtigen Fragen beantwortet, dann fragt immer noch mal: Bitte zeig mir die Quelle, wo das steht. Dann könnt ihr's noch mal nachlesen, könnt den Absatz noch mal mit DeepL oder mit 'nem anderen Tool übersetzen, könnt's noch mal checken, um auf Nummer sicher zu gehen, dass das Tool eben nichts erfunden hat, weil das ist die Gefahr bei diesen Tools.

Ansonsten sind die für so was genial. Man kann sie häufig kostenlos nutzen. Ähm, äh, Apple hat jetzt grade im Betriebssystem ein Update rausgebracht auf, ähm, zwölf Punkt drei oder so was und demnächst kommt Punkt vier raus und dann ist halt auch ChatGPT da integriert. Man kann's kostenlos nutzen. Auf Android gibt's das auch schon. Also da habt ihr ganz viele Möglichkeiten, das für euch zu nutzen und grade lange Versicherungsbedingungen, die in so 'nem Amtsdeutsch geschrieben sind, denen kann man dann einfach Fragen stellen und man kriegt die beantwortet. Das ist halt, finde ich, mega genial.

Und auch für zum Beispiel E-Mails mit vielen Fragen an Vermieter, ähm, die nicht deutschsprachig sind, kann man das auch ganz toll übersetzen lassen und, und dieses Sprachmodell bitten, da 'ne freundliche E-Mail zu, draus zu formulieren. Also das, das funktioniert wirklich einwandfrei. Aber wir schweifen 'n bisschen ab. Ähm, ich möcht noch mal auf's Thema Versicherung zurückkommen. Es gibt ja auch bei Vermietgeschäften immer noch 'ne Reihe an potenziellen Zusatzversicherungen, die man abschließen kann oder eben auch nicht. Und da will ich euch nur mal 'n paar als Übersicht geben und jeder und jede entscheidet dann nach eigenem Gusto, was man eben für sinnvoll hält. Es gibt die sogenannte Inhaltsversicherung.

Das ist quasi kurz gesagt wie so 'ne Hausratversicherung fürs mobile Leben, also für Freizeitfahrzeuge. Je nach Anbieter sind da auch unterschiedliche Dinge mitversichert und kosten die unterschiedlich, äh, und je nachdem, was ich versichern möchte. Wenn ich mit, äh, sehr viel teurem Equipment unterwegs bin – das geht los bei E-Bikes und endet bei vielleicht, äh, teuren Laptops – dann ist es mit Sicherheit 'ne gute Idee, da-darüber zumindest mal nachzudenken, denn diese Versicherung greift, wenn zum Beispiel 'n Einbruch passiert und Sachen verschwinden. Auch zur, zum Thema Inhaltsversicherung oder generell, ähm, Versicherungen gibt's ja Podcast-Folgen bei uns und gibt's auch Artikel im Magazin. Die können wir euch auch noch mal verlinken. Dann könnt ihr da in Ruhe nachlesen, was da so genau dahintersteckt.

Dann kennen sicherlich viele von euch eben, äh, aus 'm, aus 'm, äh, Flugurlaubsgeschäft die Rücktritts- oder Reiseabbruchversicherungen. Auch das kann unter Umständen sinnvoll sein, wenn man eben, äh, 'n teures Mietfahrzeug, äh, sich relativ weit im Voraus mietet und irgendwie sagt: „Okay, ich möcht mich absichern, wenn ich vor dem Urlaub krank werde", oder ich hab vielleicht 'n unklaren, ähm, Fall in der Familie, wo nicht sicher ist, ob jemand, ähm, pflegebedürftig wird in der nächsten Zeit oder Ähnliches. Dann, ähm, kann so 'ne Versicherung ganz, ganz hilfreich sein. Und dann gibt's verschiedene Schutzbriefe, zum Beispiel Fahrerschutzbrief, Schutzbrief für Pannenhilfe.

Und auch da würd ich euch die entsprechenden Artikel einmal verlinken, dass wir jetzt hier nicht zu sehr ins Detail gehen. Es geht mir nur drum, dass ihr wisst, es gibt solche Zusatzversicherungsoptionen und da müsst ihr halt dann schauen, wie das zu eurer spezifischen Lebens- und Reisesituation am besten passt.

Ich würd Pannenhilfe auch tatsächlich immer erst mal vom, vom Vermieter gucken, checken-

Ja.

... ob ich's da bekommen kann, weil im Zweifel der dann ja auch irgendwie 'n Austauschfahrzeug zur Verfügung stellen kann Schrägstrich muss, je nachdem. Ähm, das wär also mein erster Anlaufpunkt. Und wenn's da nichts gibt, dann kann man überlegen, ob man das dann überhaupt macht oder ob man dann alternativ geht. Und dann ist immer noch die Frage: Was passiert eben im Fall, dass es kein Fahrzeug gibt? Also, ähm, hofft man ja immer nicht, aber es passiert eben einfach, ja. Und es ist blöd, wenn es einem selber passiert und wenn man dann so 'n bisschen weiß, was ist, ähm, kann man dann entsprechend schauen. Okay, gucken wir in das Thema Ausstattung, ne. Also was, was, was ist alles dabei, ähm, und auf was sollte ich achten?

Da hatten wir ja in der letzten Folge auch schon was zu gesagt, aber vielleicht wiederholen wir's zumindest noch mal ganz kurz, damit's auch wirklich in den Köpfen hängen bleibt.

Also genau, so 'ne Be-Basisausstattung kann ich mir häufig hinzubuchen bei den professionellen Vermietern, also bei den kommerziellen Anbietern. Ähm, da ist zum Teil 'ne Basisausstattung drin und andere Dinge muss ich hinzubuchen. Das ist auch sehr unterschiedlich. Also da müsst ihr wirklich genau gucken. Da könnt ihr euch nicht drauf verlassen. Ja, 'n Campingtisch und Stühle sind schon dabei. Grade das ist häufig zusätzlich kostenpflichtig. Ähm, Geschirr ist manchmal dabei, manchmal auch nicht. Also in Deutschland ist es so, dass viele Vermieter auch davon ausgehen, dass ihr die Sachen alle mitbringt. Und das ist natürlich, wenn ich das erste Mal campen gehe, nicht unbedingt der Fall. Also ich kann natürlich mein Geschirr von zu Hause mitbringen und wenn ich das 'n bisschen sichere, dann geht das auch ganz gut. Ähm, aber Das müsst ihr halt wirklich checken und spätestens beim Thema Bettwäsche, Handtücher, Verbrauchsmaterial seid ihr dann auf euch gestellt.

Manchmal sind noch irgendwie zwei, drei Tabs für die Chemietoilette mit dabei, manchmal nicht, manchmal mehr, manchmal weniger. Unsere Erfahrung ist bei den privaten Plattformen sind die Sachen deutlich häufiger drin. Das ist auch, äh, zum Beispiel bei Camper 'ne, äh, 'ne, ähm, Voraussetzung, dass da gewisse Dinge mit immer dabei sind. Also das heißt, die Ausstattung ist häufig besser. Das war auch beim ersten Mal für mich einer der Hauptgründe, über, ähm, Paul Camper zum Beispiel zu mieten, ähm, weil die einfach, weil ich da halt Fahrzeuge hatte, die komplett ausgestattet sind, weil ich bin halt zur Messe geflogen, brauchte da 'n Fahrzeug mit Ausstattung und da kann ich nicht anfangen, mir noch irgendwo im Laden irgendwie Geschirr und Campingmöbel zu kaufen. Und das hat halt sehr gut geklappt.

Ja, und dann gibt's häufig noch diverse Zusatzoptionen, auch abhängig vom Vermieter. Grill, Vorzelt, Fahrradträger. Äh, die, die ganz modern unterwegs sind, bieten manchmal auch 'n WLAN-Hotspot mit an oder 'n, oder 'n Navi, wenn nicht eins fest verbaut ist. Und ja, da, da muss man einfach immer so'n bisschen gucken, was man selber halt für 'n, für 'n Anspruch hat. Aber wie du ja in der letzten Folge auch schon gesagt hattest, äh, bei Selbstmitnahme versus Miete dieser Ausstattung halt immer abwägen, ähm, Kosten gegen den Komfort oder gegen die Möglichkeiten, die ich auch habe, wenn ich irgendwo anders hin anreise, um 'n Fahrzeug zu mieten, zum Beispiel mit dem Flugzeug oder mit Bus, Bahn oder was auch immer.

Genau, eigentlich dann ist das so das, das Schrägste oder das Wichtigste. Oder auch wenn ihr das Fahrzeug weiter weg mietet, weil's vielleicht preislich super attraktiv ist, ähm, dann müsst ihr halt dran denken, dass ihr alles mitnehmt im PKW zum Beispiel, dann kann das auch funktionieren.

Führerscheinregelung hatten wir letzte Folge auch kurz erwähnt. Also ich sag's nur noch mal, Klasse B ist bis drei Komma fünf Tonnen, ähm, Gesamtgewicht, Klasse C1 bis sieben Komma fünf Tonnen, also für die größeren Wohnmobile und ich glaub, über sieben Komma fünf Tonnen mietet niemand hier aus unserer Community. Da müssen wir dann nicht unbedingt jetzt noch mal näher drauf eingehen. Ähm, wichtig für Einsteiger ist, dass diese drei Komma fünf Tonnen Gesamtgewicht nicht nur für Wohnmobile gelten, sondern auch für Wohnwagengespanne. Das heißt, wenn ich 'n Zugfahrzeug plus, ähm, Wohnwagen habe, dann dürfen die in aller Regel nicht über diese drei Tonnen Gesamtgewicht kommen, damit mein Führerschein Klasse B noch gültig ist. Einzige Ausnahme sind große Fahrzeuge bis, also große Zugfahrzeuge bis drei Komma fünf Tonnen plus ganz kleine Anhänger mit unter siebenhundertfünfzig Kilogramm.

Aber das, die sind wirklich im Wohnwagenbereich so nischig. Das sind dann halt so diese kleinen Teardrop oder Ähnliches. Ähm, die kann man auch mieten, aber ich glaube, diese Kombination ist doch 'n bisschen abseitig so für die, äh, für den Durchschnitt des, äh, Vermietgeschäfts.

Ja, das ist eigentlich so das Wichtigste, was ich da wissen muss. Ansonsten wichtig kann's auch sein, Stornierungsbedingungen zu beachten, also grade in Hinblick auf Flexibilität. Also da spielt ihr dann sozusagen Flexibilität gegen, äh, Preisersparnis, ja. Also je flexibler ihr seid, desto teurer wird's meistens. Äh, desto teurer es ist, desto besser kann man auch stornieren häufig und je länger und fester ihr bucht, desto günstiger wird's im Normalfalle. Da müsst ihr also wirklich gucken. Ähm, teilweise gibt's da so Staffeln, was weiß ich, bis drei Monate vorher könnt ihr kostenlos stornieren, bis zwei Monate vorher müsst ihr 30 % zahlen und so weiter und so fort. Also achtet da ganz genau drauf und bei Fahrzeugmiete auch laut ADAC gibt's keine, keine Widerrufsfristen. Also, ne, das ist nicht wie so'n Fernabsatzgesetz, äh, so'n, so'n Fernabsatzgeschäft, wo ihr quasi 14 Tage zurücktreten könnt oder drei Wochen, äh, vier Wochen, sondern hier gilt das sofort.

Also guckt da ganz genau, was ihr unterschreibt. Und guckt auch, Nele hatte ja vorhin die Reiserücktrittsversicherung angesprochen. Guckt halt auch, was passiert, wenn ihr krank werdet, wenn sich eure Jobsituation ändert, wenn sich, keine Ahnung, Worst Case in eurem Land, wo ihr hinfahren wollt, 'n Krieg, äh, quasi gestartet ist oder muss ja nicht so schlimm es sein, Vulkan ist ausgebrochen oder sind, sind Streiks oder was auch immer. Was könnt ihr dann machen und welche Möglichkeiten habt ihr dann? Ähm, passiert selten, aber passiert auch. Und wenn man dann halt irgendwie 'ne Versicherung hat, kann das gut sein. Und wenn ihr auch hier wieder Kreditkarten habt, die so was drin haben, checkt genau, gilt das auch für Campingfahrzeuge, für Freizeitfahrzeuge. Das kommt jetzt 'n bisschen auf die Kreditkarte an. Das kann drin sein, ähm, aber checkt auch hier die Bedingungen und da haben wir ja den Tipp gegeben, nutzt dafür ChatGPT oder NotebookLM.

Packt die ganzen Bedingungen da rein, stellt Fragen und verifiziert das noch mal, indem ihr fragt: „Okay, die Antwort, wo steht das hier in der Quelle? Bitte zeig mir das", um dann zu gucken, dass es auch wirklich so dasteht.

Ja, was spielt sonst noch 'ne Rolle, wenn ich, ähm, 'nen Vermieter auswähle? Es können auch je nach Reisesituation Mindest- und, ähm, Höchstdauern für mich vielleicht interessant sein. Meistens ist es so, dass jetzt man nicht für zwei Tage 'n Fahrzeug mieten kann. Also in der Regel hab ich so drei bis sieben Tage oder Nächte als Mindestdauer, auch bei den privaten Anbietern. In der Hauptsaison ist es sogar oft noch länger. Aber das kann ich mal so als Anhaltspunkt nehmen, wenn ich zum Beispiel jetzt mir 'n Fahrzeug mieten will, nur um's mal auszuprobieren, weil ich mir vielleicht 'n ähnliches oder dasselbe Modell kaufen will. Also da muss ich mit rechnen, dass ich das nicht einfach nur für Samstag, Sonntag mieten kann. Mag in Ausnahmefällen möglich sein, aber da muss man dann wahrscheinlich schon 'n bisschen gezielter dra, äh, danach suchen.

Und bei der Maximaldauer, ähm, ist es, wie ich schon gesagt hatte, ich mein, es war in der letzten Folge, dass man da eben Langzeitmieten verhandeln kann unter Umständen oder spezielle Tarife hat und ansonsten halt gucken, passt die Maximaldauer zu meinem Reiseverhalten. Ansonsten muss ich einfach weiter suchen.

Genau und ansonsten achtet halt nur wirklich, das haben wir jetzt schon mehrfach angesprochen, auf die Zusatzkosten, die so auf euch zukommen. Also sprich 'ne, 'ne einmalige Ausleihgebühr quasi oder so eine Bearbeitungsgebühr, die fast immer dazukommt, ne. Reinigungskosten, die am Ende dazukommen können, egal ob ihr selber sauber macht oder nicht. Da müsst ihr drauf achten, ähm, wie viel Kilometer sind mit drin? Was kostet ein extra Kilometer? Also da guckt euch schon mal eure Reiseroute an, dann habt ihr in etwa die Kilometer und könnt das bestimmen. Noch irgendwelche Servicegebühren. Teilweise kann man auch mit Mautgeräten zahlen. Da muss man aber wieder gucken, das kostet wieder zusätzliche Gebühren und vielleicht noch einen Anteil von den Mautgebühren. Also guckt da einfach ein bisschen drauf. Das muss alles immer nicht so schlimm sein, das kann aber teilweise richtig ins Geld gehen, ne. Wenn, wenn auch vierzehn Tage jeden Tag irgendwas zwanzig Euro mehr kostet, dann geht das halt ganz schön ins Geld.

Ähm, und seid da ein bisschen gewahr. Lest das Kleingedruckte. Ähm, ist auch heute viele Anbieter werben halt erst mal mit dem günstigsten Preis und dann kommt noch hier und da und dort was dazu, ähm, dass es nach wie vor gang und gäbe. Also achtet da wirklich drauf. Macht im Zweifel die Buchung bis kurz vorm Abschluss einmal durch, dann wisst ihr, welche Kosten ihr insgesamt habt. Ihr kennt das vielleicht vom Billigflieger, ja. Für neunzehn Euro von Hamburg nach London und dann wollt ihr noch Gepäck mitnehmen und wollt auch irgendwo sitzen und stehen.

Wollt sitzen, genau.

Ja und zack, kostet das Ding neunundneunzig Euro übertrieben gesagt. Also und so ist das zum Teil auch bei den, bei den Campingfahrzeugen. Also achtet da ein bisschen drauf und macht einmal die Buchung bis, bis fast zum Ende. Dann seht ihr, welche, welche Kosten da im Zweifel noch auf euch zukommen. Und wie gesagt, im Zubehör steckt noch mal oft ganz viel Zusatz, weil da kostet dann der Campingplatz mit Stühlen eben nicht zehn Euro einmalig, sondern zehn Euro am Tag. Und, ähm, ja, das sind dann halt schnell noch mal hundertvierzig Euro mehr zum Beispiel.

Ja, dann kommen wir zu 'nem weiteren wichtigen Punkt, und zwar zur Übergabe des Fahrzeugs. Das wird auch teilweise sehr unterschiedlich gehandhabt. Also ich spreche jetzt erst mal von der Übergabe, wenn ihr das Fahrzeug in Empfang nehmt. Wir kommen dann danach auch noch mal zur Rückgabe, was da alles zu beachten ist. Ich würde, wenn ich jetzt gerade Einsteiger wäre, unbedingt auch vorher fragen, wenn ich mit einem Vermieter in Kontakt trete, wie viel Zeit ich für die Übergabe einplanen soll. Weil wenn der sagt, es geht in fünf Minuten, dann würde ich als Einsteiger davon ein bisschen Abstand nehmen, weil das definitiv nicht ausreicht, um wichtige Dinge abzuklären und um mir auch wichtige Sachen zeigen zu lassen, die ich vielleicht nicht aufm Schirm hab, weil ich noch nie mit so einem Fahrzeug unterwegs war.

Aus meiner Erfahrung heraus auch bei Übergaben zwischen Vermieter und erfahrenen Campern, wie wir das ja sind nach über zehn Jahren, dauert es ungefähr so eine bis anderthalb Stunden ganz bestimmt, bis man mit allem durch ist. Man guckt sich gemeinsam den Vertrag an. Der soll auch nicht einem einfach nur so hingewuscht werden, dass man möglichst schnell unterschreibt, sondern man sollte ja auch die Gelegenheit haben, den zu lesen und noch mal Fragen zu stellen und dann eben diese ganze Einweisung ins Fahrzeug.

Und den Vertrag, den würde ich mir immer schon vorher schicken lassen.

Ja.

Im Zweifel einmal durch ChatGPT schicken oder abgleichen, einmal durchlesen und dann vor Ort nur noch mal gucken, ob's der gleiche Vertrag ist.

Ja.

Also das würde ich immer im Vorfeld schon machen. Da kann man sich natürlich Zeit sparen, aber den, die Zeitdauer, äh, kann ich, kann ich absolut so unterschreiten. Und wir haben das auch schon in zehn Minuten erlebt und das war nicht schön. Also das ist auch für 'n erfahrenen Camper natürlich durchaus machbar, ne. Dann fängst du aber bei, bei vielen Dingen an, doch noch mal zu googeln, ja wie geht das denn jetzt in dem Fahrzeug? Wo ist denn jetzt der Schalter oder wo macht man das? Ich mein, dank Internet heutzutage alles nicht das Thema, aber für 'n Einsteiger nicht ideal. Und, und wenn, wenn ihr da so 'ne Stunde bis anderthalb veranschlagt bekommt, ist das schon mal ein gutes Zeichen.

Und grade auch bei Privatvermietungen ist es ja häufig so, dass so etwas ältere Schätzchen, wie wir's ja jetzt auch hatten im Sommer, äh, am Caravan Salon, so 'n paar Macken haben, die einem der Vermieter dann auch erklären muss, damit man eben nichts kaputt macht. Also wir hatten zum Beispiel 'ne, 'ne Dachluke, die man nicht öffnen sollte, weil die irgendwie 'nen Schaden hatte und solche Geschichten. Das ist einfach wichtig, dass ihr da wirklich auch ausgeruht zu dieser Übergabe hingeht, dass ihr euch was mitnehmt, wo ihr euch Notizen machen könnt im Zweifel. Wir haben auch eine Checkliste, mein ich, ähm, zum Thema Fahrzeugübergabe. Da, die such ich noch mal raus. Wenn wir, wenn ich die griffbereit hab, dann verlink ich die euch auch, wo eben drinsteht, was euch die Vermieter alles zeigen sollten. Und ich steig jetzt einfach mal ein und Sebastian, du ergänzt bitte, wenn dir noch zusätzlich was einfällt.

Also als erstes natürlich sind die Fahrzeugpapiere komplett und ist der, ähm, ist der Vertrag so wie der vorher besprochen wurde, was du ja eben schon genannt hattest. Also Fahrzeugpapiere in erster Linie die Zulassungsbescheinigung, also die hieß früher mal Fahrzeugschein und die sogenannte grüne Karte für Reisen ins Ausland, die auch längst nicht mehr grün ist und irgendwie mittlerweile IVK, also internationale Versicherungskarte oder so ähnlich heißt. Die ist ganz wichtig, damit ihr eben bei der Einreise in andere Länder dokumentieren könnt, dass das Fahrzeug versichert ist. Dann machen wir immer 'ne sehr, sehr genaue Dokumentation von Schäden, auch wenn der Vermieter noch so nett und freundlich und entspannt ist. Ähm, wir, wir machen Fotos von allen vorhandenen Kratzern, Dellen, lockeren Griffen, Glasschäden und schreiben uns das auch noch mal auf und nehmen das dann auch ins Übergabeprotokoll mit auf.

Also damit das nicht nur bei euch aufm Handy sitzt, sondern eben auch von beiden Seiten sozusagen bestätigt wird.

Ja, was sehr gut funktioniert, ist 'n Video zu machen, ähm, und dabei auch mit dem Vermieter oder vom Vermieter die Sachen bestätigen lassen, dass er das auch einmal gesagt hat. Die Sachen zeigen mit den heutigen Handys kann man halt super gute Videos aufnehmen. Ähm, das kann dann natürlich auch helfen, weil dann hat man sozusagen den Beweis, dass man das nicht einfach später gemacht hat, sondern der Vermieter ist mit dabei, ähm, kann deutlich schneller gehen und dann, also das ist wirklich 'ne nervige Arbeit. Ähm, ich gebe zu, ich bin da sehr nachlässig. Ich hab bis jetzt immer Glück gehabt, ähm, aber irgendwann kommt vielleicht der Moment, wo sich das rächt. Ähm, je penibler man da ist, desto weniger Stress hat man halt im Zweifel irgendwann. Und so 'n Kratzer an so 'nem Campingfahrzeug, du bist einmal an 'nem hohen Baum vorbeigefahren, ist halt schnell passiert. Ähm, ja. Also wie gesagt, auch wenn ich's selber nicht mache, rate ich dazu und wenn ihr's dann nicht macht, dann seid ihr halt so wie ich selber dran schuld.

Ja, dann, ähm, wär sicher auch kein Schaden, mal 'ne kurze Probefahrt vor der Abfahrt zu machen, um, um so'n bisschen die, die Funktionalität zu checken und 'n Gefühl für das Fahrzeug zu bekommen. Das ist aber meiner Erfahrung nach nicht immer möglich. Also oft wird das Fahrzeug auch von den großen Vermietern halt einfach übergeben. Also das würd ich jetzt nicht als, als unbedingt 'nen Standard voraussetzen. Was aber ganz wichtig ist, ist 'n Technikcheck vor Fahrtantritt. Also einmal, ähm, Batterie, Wasserstände, Reifendruck, Beleuchtung, also funktionieren die Scheinwerfer, funktionieren die Rückleuchten, Blinker, Warnblinkanlage und so weiter und, ähm, sind auch Gasflasche oder Gasflaschen an Bord, weil ich muss mich ja unterwegs auch irgendwie versorgen, wenn eben gasbetriebene Geräte, äh, verbaut sind.

Und dann natürlich das, was ich eben schon angesprochen hatte, mich einmal ausführlich ins Fahrzeug einweisen lassen und das ist wirklich nicht zu unterschätzen. Also selbst für uns als Leute, die grundsätzlich wissen, wie 'n Campingfahrzeug funktioniert. Auch wir haben schon in Mietwa-Fahrzeugen dann irgendwelche Schalter nicht mehr gefunden oder Ähnliches. Also wie wird die Technik bedient? Was sind die wichtigen Sicherheitsvorkehrungen? Gibt's 'ne Alarmanlage, die aus- und abgeschaltet werden muss? Wie funktionieren Heizung, Kühlschrank, äh, Boiler, Rauchmelder, Toilette? Äh, Markise ist klar, die kurbel ich in der Regel aus, wenn's nicht 'n elektrisches Modell ist. Aber so was wie Navi, Rückfahrkamera, Gasanlage, wie tausch ich 'ne Gasflasche, wenn ich das noch nie gemacht hab, dass der Vermieter das bitte einmal zeigt, damit da nix passiert.

Da sind nämlich auch 'n paar wichtige Handgriffe zu beachten. Dann auch die elektrische Trittstufe, die gerne mal beim Wegfahren vergessen wird, wieder einzufahren. Klimaanlage, gut, TV ist jetzt vielleicht nicht so lebensentscheidend, aber dass ich mir auch einmal zeigen lasse, wie gehen die Fenster auf und zu. Das ist für Campingeinsteiger durchaus nicht zu vernachlässigen, dass diese, diese Knebelfeststeller oder wie die Dinger heißen, die sind 'n bisschen empfindlich und auch, dass das Fenster dann offen bleibt. Da brauche ich etwas Gefühl, ähm, um das immer einzurasten und auch das kann unterschiedlich sein in verschiedenen Fahrzeugen. Also lasst euch das-

Dass ich 'n Knopf brauche, also 'n Knopf drücken muss, um den Riegel zu öffnen.

Richtig. Bei manchen, ähm, ist es so 'ne Teleskopgeschichte, die, die über, ähm, Entlastung funktioniert. Also ich öffne das Fenster 'n bisschen weiter, wenn ich's wieder schließen möchte und dann, dann löst sich der Mechanismus. Bei anderen muss ich 'n Knopf drücken. Und das ist einfach wichtig, weil diese Dinger, die sind auch teilweise etwas empfindlich. Und wenn ich da mich nicht einweisen lasse, dann kann das auch schnell sein, dass ich mal so 'n Hebelchen in der Hand habe. Genau das Gleiche gilt auch für die Verschlüsse von Schubladen und Schränken. Ähm, bitte immer da auch genau hingucken, wie die Vermieter das machen und wenn die auf 'ne Schwachstelle hinweisen, die auch einmal notieren und gut im, im Kopf behalten.

Ja, ansonsten, ähm, Erste-Hilfe-Kasten, Warndreieck, Warnwesten, Feuerlöscher, also so Sicherheitsausrüstung. Einmal checken, wo ist es, damit man's einfach im Notfall weiß, wo man gucken muss. Und auch gucken, wohin wollt ihr und welche Sicherheitsausrüstung braucht ihr dafür und ist das vorhanden? Also ich, äh, Spanien schreibt jetzt demnächst so 'ne, so 'ne Blinkleuchte vor, die man braucht. Ähm, da muss man dann gucken, hat man's. Oder wenn man 'n Fahrradträger, äh, dran hat, gibt's 'ne Warntafel, die ich brauche. Auch da haben wir erst 'ne Folge zu gemacht. Also achtet 'n bisschen auf die Dinge. Und wichtigster Punkt: Ist es 'n Diesel oder 'n Benziner? Ähm, schreibt euch das am besten auf, dass ihr's im Zweifel wisst. Und auch hier noch 'n wichtiger Punkt: Wie ist denn die Tankregelung? Ähm, kriegt er den voll, gibt den voll ab, kriegt er den halb leer, gibt den halb leer ab.

Wie ist es? Und wie ist es auch mit den Gasflaschen? Das sind noch Sachen, die ihr auf jeden Fall einmal klären solltet, weil Gas werdet ihr bestimmt brauchen zum, äh, Worst Case heizen, für 'n Kühlschrank, für warmes Wasser und natürlich auch Sprit. Und dann klärt halt einmal, müsst ihr tanken, wie müsst ihr tanken, wie ist es mit Wassertank. Abwasser und Toilette müssen im Normalfall gesäubert und geleert zurückgegeben werden. Also da gibt's kein voll voll quasi, also hoffentlich nicht. Ähm, und, ähm, guckt das quasi, wie's auch mit dem Wassertank ist, ähm, was der Vermieter einfach möchte. Klärt das einmal ab.

Ja, und ein Punkt, der uns selber auch schon mal fast zum Verhängnis geworden wäre bei unserem neuen Wohnwagen: Bitte checkt die genauen Fahrzeugmaße und schreibt sie euch auf und packt euch einfach 'n Post-it in die Windschutzscheibe innen rein. Denn wenn man auf einmal sich einer Unterführung nähert, dann kann man nicht anfangen zu überlegen: "Ja, was hat jetzt der Vermieter noch mal gesagt?", oder irgendwo nachzugucken in irgend'ner Bedienungsanleitung. Und da ist eben der entscheidende Punkt, also natürlich Länge, Breite, Höhe und, äh, zulässige Gesamtmasse. Das kann wichtig sein auch für Brücken. Aber bei der Höhe bitte auch an die Aufbauten denken. Also nicht die reine Fahrzeughöhe nur sich aufschreiben, sondern auch wenn 'ne Klimaanlage oder 'ne SAT-Anlage drauf ist, dass ihr die einmal mit einrechnet.

Der Vermieter muss es ja wissen, wie hoch sein Fahrzeug ist. Und das genau aufschreiben, damit ihr einfach schnell, wenn ihr seht, es gibt irgendwo Höhen- oder, oder Breitenbeschränkungen, dass ihr das dann ganz fix im Blick habt.

Ja, das ist auf jeden Fall so der wichtigste Tipp. Ähm, bei großen Wohnmobilen, äh, wird euch nicht passieren, aber falls doch, auch die Achslast, äh, kann noch 'n spannendes Thema sein. Also für alles über dreieinhalb Tonnen ist das dann relevant. Aber Höhe, Breite, Länge und auch Breite mit Spiegeln noch mal gucken, ähm, das sind wirklich wichtige Dinge. Und natürlich könnt ihr, wenn ihr vor der Brücke steht, auch anfangen, dann erst zu suchen, aber das ist mega nervig, wenn hinter euch 100 Autos stehen und hupen.

Das würd ich gar nicht empfehlen. Das haben wir schon mehrfach hinter uns und das ist wirklich-- Also, also da kommen selbst wir unter Stress und ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen, in einer größeren Stadt auf, ähm, auf einer Hauptdurchgangsstraße mit Gespann oder auch mit 'nem großen Wohnmobil umzudrehen und den ganzen Verkehr als Ausländer aufzuhalten, ist nur bedingt vergnügungssteuerpflichtig. Also- Sorg lieber vor.

Genau. Also das, das ist wirklich so das Wichtigste, weil grad die Höhe ist, ist wirklich 'n wichtiger Punkt. Das, das wird vielen Anfängern irgendwann früher oder später passieren, dass sie vor 'ner Brücke stehen. Weil mit 'nem PKW achtet man da nie drauf. Warum auch? Man passt überall durch. Aber mit so 'nem Fahrzeug, was plötzlich, äh, mit 'nem Alkoven vielleicht drei Meter zwanzig hoch ist, spielt das plötzlich 'ne Rolle und ihr, äh, müsst erst mal anfangen, auf die Schilder zu achten. Die ersten ein, zwei werdet ihr vielleicht noch übersehen. Also seid wirklich bei den ersten Brücken, die etwas niedriger sind. Also 'ne, 'ne Brücke, wo keine Höhe dran steht, ist im Normalfalle, äh, ich weiß gar nicht, vier Meter oder sonst was hoch. Die ist hoch genug oder fünf Meter. Ich weiß gar nicht, wie die Standardhöhe ist. Aber wenn ihr, äh, wenn die niedrig aussieht, kein Schild hat, dann seid vorsichtig.

Und wenn 'n Schild dran ist, achtet halt wirklich drauf. Und das ist so die ersten ein, zwei Mal als Neu-Camper durchaus 'n Thema, was man nicht aufm Schirm hat. Ja, dann-

Ja.

Oder noch wichtiger Punkt: Checkt die Ausstattung. Ähm, alles, was ihr quasi dabeihaben sollt, also keine Ahnung, Geschirr und Möbel und so weiter. Guckt, ob das auch genauso in der Stückzahl da ist, ähm, dass ihr einfach dann nicht bei der Rückgabe halt gesagt bekommt: "Ey, hier fehlen fünf Teller", und, äh, ihr denkt euch, die waren davor schon nicht da. Deswegen macht das bei der Übergabe, dann kann da nix schiefgehen.

Ja, was ich vorhin schon angedeutet hatte, eventuelle Schwachpunkte am Fahrzeug sich erklären lassen, vor allem bei, äh, Privatfahrzeugen, wo das ja durchaus häufiger mal vorkommt. Also klemmt irgend 'n Türschloss, äh, rastet die Dachluke nicht richtig ein? Muss ich da noch mal genau hingucken. Bei Wohnwagen ist auch oft das Schloss am Gaskasten so 'n, äh, so 'n Thema, was 'n bisschen fummelig sein kann oder was leicht ausleiert. Und diese ganzen Punkte sich bitte einmal erklären lassen und im Zweifel auch gezielt danach fragen. Also dass man sagt: "Ja, worauf muss ich denn bei diesem Fahrzeug besonders achten?" Die Vermieter sind ja froh, wenn die auch merken, dass man, dass man sich über solche Dinge Gedanken macht und dass man eben möglichst alles gut hinterlassen möchte. Dann natürlich 'n ordentliches Übergabeprotokoll anfertigen, wo diese ganzen Punkte festgehalten werden, die man gemeinsam geklärt hat.

Also Schäden, die schon am Fahrzeug vorhanden waren, Ausstattung, die mitgegeben wurde und dann eben diese ganzen Vereinbarungen, die vielleicht auch individuell sein können, was Reinigung und so weiter angeht und das Ganze dann eben beidseitig unterschreiben. Ihr solltet davon auch 'ne Abschrift bekommen. Also der, der Vermieter sollte zwei, ähm, Exemplare davon dabeihaben. Und dann bitte auch einmal sich, falls sie nicht im Mietvertrag oder im Übergabeprotokoll stehen, so bestimmte Notfallkontakte geben lassen. Also natürlich 'ne, 'ne Nummer, unter der der Vermieter irgendwie auch nachts oder, oder außerhalb von gängigen Bürozeiten, sag ich mal, erreichbar ist, wenn mit dem Fahrzeug irgendwas ist. Pannenhilfe. Ähm, dann auch checken, w-wie im, im, äh, Falle einer Panne oder eines Unfalls oder eines sonstigen Schadens vorgegangen werden muss.

Ähm, es ist eigentlich normalerweise so, dass man den Vermieter kontaktiert und nicht die Versicherung direkt. Das kann aber auch mal abweichen. Also dass ihr da die, die Schritte einfach gemeinsam mit dem Vermieter einmal festlegt.

Und denkt dran, Privatvermieter wird nachts schlafen und im Zweifel das Handy lautlos haben. Den erreicht ihr dann nicht, wenn ihr Fragen habt. Die haben dann oft, wenn ihr 'ne Pannenschutz oder so was dabei habt, irgend 'ne Notfallnummer vielleicht, wo ihr in irgend 'n Callcenter oder bei irgend 'ner Versicherung rauskommt. Aber habt das auch aufm Schirm. Meistens ist das auch nicht schlimm, ja. Es sei denn, man steht halt wirklich mitten in der Nacht auf irgend 'nem Rastplatz und kriegt die Karre nicht mehr an, weil man vergessen hat, wie die Wegfahrsperre funktioniert. Dann ist es natürlich grade blöd. Ähm, aber ihr habt ja hoffentlich vorher euch das alles zeigen lassen und im Zweifel aufgeschrieben. Dann passiert euch das nicht.

Ja, und dann auch immer noch mal am besten schon vorm Vorabschluss des Mietvertrags, aber spätestens jetzt die Regelung zur Kaution einmal festhalten. Also w-wann auch die Kaution rückerstattet wird. Ich lese immer wieder, dass es da durchaus, ich sag mal vorsichtig, unterschiedliche Ansichten zwischen Mietern und Vermietern gibt, wann diese Kaution zurückerstattet wird. Manche Vermieter lassen sich zum Beispiel da, ähm, gerne 'n bisschen länger Zeit, wenn das Fahrzeug bei, ähm, schlechten Lichtverhältnissen oder in der Dunkelheit zurückgegeben wird, also abends zum Beispiel, was ich auch nachvollziehen kann. Weil die wollen natürlich gucken, ob auch außen alles in Ordnung ist. Aber legt euch da bitte einmal gemeinsam mit dem Vermieter fest, was diese ganzen Punkte angeht und lasst euch das schriftlich bestätigen, damit ihr dann hinterher nicht die Diskussion habt, ob es jetzt nach vier Wochen noch angemessen ist, wenn da 'ne Kaution zurückgezahlt wird.

Ja, das waren, glaub ich, die Sachen davor. Dann haben wir noch 'n paar Tipps, wenn ihr unterwegs seid. Ähm, wir haben's ja grad schon angesprochen: Wenn ihr das erste Mal mit so 'nem Camper fahrt, dann ist das eben ein bisschen anders, weil im Normalfalle sind die Maße anders als bei 'nem PKW, ja. Vorher habt ihr euch nie Gedanken darüber gemacht, ob ihr jetzt unter 'ner Brücke durchpasst. Ähm, also das war bei mir tatsächlich so, mit 'm PKW hat mich das nie interessiert. Ja, auch, äh, Parkhaus, da bist du einfach reingefahren. Ähm, äh, mit 'nem Wohnmobil, mit 'nem Kastenwagen im Normalfalle Parkhaus no Go und manche Brücken auch. Das heißt, ihr habt ja jetzt den, den, das Schildchen euch vorn reingelegt oder 'n Post oder was auch immer mit den Maßen Höhe, Breite, Länge vielleicht, äh, oder Gewicht und vielleicht sogar 'ne Achslast. Und dann seid ihr da vorbereitet.

Müsst natürlich jetzt dran denken, drauf zu achten. Und dann sind aber auch noch so Sachen wie wichtig wie 'n Kurvenradius zum Beispiel, ähm, das Ausscheren. Also wenn zum Beispiel sehr viel Überhang vorn oder hinten nach den Achsen ist und ihr fahrt um 'ne steile Kurve, dann kann's sein, dass das Fahrzeug halt hinten schon ganz schön weit ausschert. Ähm, erst recht noch bei 'nem Wohnwagen, ja. Da hab ich noch mal ganz andere Dinge. Da hab ich so Aufschaukeln und so was. Also Fahrverhalten ist Am Anfang, also ist immer deutlich anders als beim Pkw, aber am Anfang ist die Umstellung natürlich ziemlich groß.

Und der lange Überhang sowohl beim Wohnwagen als auch bei Wohnmobilen, die dann eben hinten oft nur, ähm, ja, eins fünfzig oder so haben hinter der Achse. Da kann's auch passieren, wenn man durch Senken oder unebenes Gelände fährt, also unebenes Gelände klingt so nach Offroad. Ich mein jetzt wirklich ganz normale, ganz normale Straßen oder, oder, äh, Geländeverhältnisse, wo ein bisschen hubbelig, äh, das Ganze wird, dass diese Überhänge auch gerne mal hinten aufsitzen und das natürlich auch 'nen Schaden verursachen kann. Also wenn ihr über 'ne Senke oder 'ne starke Steigung fahrt, dann bitte da ganz vorsichtig vorgehen, damit nicht dann irgendwie, ähm, die Straße euer, euren Überhang küsst.

Bäume sind auch so 'n gern-

Bäume sind auch schön. Ja.

Die an der Seite noch reinragen. Ist halt dann einfach höher als vorher. Also das sind alles so Dinge, die euch das Leben ein bisschen schwerer machen können. Ähm-

Ja, wenn wir schon jetzt bei den Bäumen sind, dann überspring ich mal kurz den Punkt, der, der hier als Nächster auf unserer Liste ist und geh mal direkt auf das Thema Einparken, Rangieren. Ähm, da ist es wirklich ganz, ganz wichtig und das sage ich jetzt aus vielen Jahren Erfahrung und auch aus der Erfahrung von Freunden, die gemietet haben zum ersten Mal und direkt 'nen Schaden hatten. Das sind, ist mittlerweile nicht nur unser Freund Jürgen, den ich ja jetzt schon hier im Podcast öfter mal gegrüßt habe an der Stelle, sondern es sind jetzt auch noch 'n paar andere dazugekommen. Und bitte weist euch immer ein gegenseitig oder wenn ihr alleine unterwegs seid, lasst euch von irgendjemandem einweisen. Das geht los bei engen, ähm, Zufahrten. Ähm, das geht weiter über herabhängende Äste von Bäumen, die man als Fahrer nicht im Blick hat und endet bei wirklich absurdesten Hindernissen, die wir schon selber auf Campingplätzen gesehen haben, wo wirklich auch auf unserem Standardplatz in München, da sind so kleine Pöllerchen, so Metallpöllerchen, die sind genau auf der Höhe der Stoßstange eines Freizeitfahrzeugs, ragen aber nicht darüber hinaus, dass man die unter Umständen sehen könnte.

Und jedes Mal, wenn wir auf diesem Campingplatz sind, wo wir jetzt seit zehn Jahren immer wieder hinfahren regelmäßig, knallt's irgendwo vor oder neben uns und ich meine, wir hätten selber auch schon mal so 'n Ding umgefahren. Da hatte ich neulich die Diskussion mit Halil, ob ich mir das einbilde oder ob das tatsächlich so war. Ich meine, wir hätten das auch schon mal mitgenommen. Oder auf 'nem anderen Campingplatz, der sonst sehr schön war, lagen dann wirklich scharfkantige Steine, also so Steinbrocken mitten in den Zufahrten, also als, als Parzellenbegrenzungen, aber auch die konnte man nicht sehen. Und da sollte immer einer aus 'm Fahrzeug aussteigen, ähm, sollte nach vorher abgestimmten Einweiszeichen die andere Person eben einweisen und bitte immer das Ganze sehr, sehr langsam machen und im Zweifel auch zentimeterweise, damit die Person, die einweist, auch die Möglichkeit hat, einmal ums Fahrzeug herumzulaufen und in allen Richtungen zu gucken, dass es nicht passiert.

Dachvorsprünge und Dachrinnen sind übrigens auch so 'n, ähm, so 'n Ding, wo ich, äh-

Dachrinnen.

Dachrinnen vor allem, die sind wirklich übel.

Die hat man halt tatsächlich als Pkw-Fahrer einfach, die, die haben einen nicht interessiert, weil die waren einfach viel zu hoch. Und jetzt habt ihr 'n Kastenwagen oder 'n Wohnmobil und plötzlich sind die in eurer Reichweite.

Übrigens auch teilweise Verkehrsschilder, die absurd in Straßen reinragen, wo du, wo du dir denkst, haben die Leute eigentlich kein Gehirn, die so was aufstellen? Weil es fahren ja nicht nur Camper, sondern auch LKWs durch solche Straßen. Also ja-

Baustellen, enge Baustellen, auch so 'ne gern genommene Geschichte.

So, und dann habt ihr jetzt hoffentlich euren Urlaub schadenfrei und sehr erholt und entspannt verbracht. Und jetzt geht's natürlich an die Rückgabe des Fahrzeugs. Und auch da gibt's so 'n paar Sachen zu beachten. Zum einen natürlich, dass ihr 'nen genauen Termin mit dem Vermieter vereinbart. Es ist wichtig, ähm, egal ob, ob kommerziell oder Privatvermieter, dass die nicht auf euch warten müssen. Außer es ist natürlich irgendwas Unvorhergesehenes wie 'n, äh, Unfall mit 'nem sehr langen Stau oder so. Da kann man dann natürlich anrufen und sagen: „Sorry, wir kommen bisschen später." Aber generell solltet ihr euch auf jeden Fall bemühen, da die Zeitfenster einzuhalten, weil es kann auch passieren, dass euch sonst zusätzliche Mietgebühren in Rechnung gestellt werden.

Ja, ansonsten, ähm, wir hatten's ja vorhin schon erwähnt, äh, Tankregelung auch Gas. Ähm, bei Gas ist ja jetzt so 'n bisschen die Schwierigkeit, dass ihr meistens keinen, keinen, ähm, Messgerät habt.

Füllstandsmesser.

Keinen Füllstandsmesser, danke schön, habt. Ähm, dann kann's natürlich 'ne Quittung, dass ihr die refuelt habt, äh, ganz hilfreich sein, um das im Zweifel nachzuweisen. Ähm, bei 'nem, bei Benzin oder Diesel braucht ihr das nicht, weil sieht man ja in der Tankanzeige. Da könnte man sich jetzt maximal noch absichern, indem man sich die Quittung mitnimmt, damit niemand kommen kann. Man hat falsch getankt, ist, glaube ich, sehr geringes Risiko. Aber lasst den Nachmieter falsch tanken und es euch versuchen, in die Schuhe zu schieben. Funktioniert im Normalfall nicht, weil es würde schnell kaputtgehen, aber man weiß ja nie. Ja, und ansonsten halt wirklich einmal ganz genau gucken, was, was die Regelung ist, ja, was ihr alles tun müsst, was ihr nicht tun braucht, ähm, und das tun oder eben nicht.

Ja, und auch was an Verbrauchsmaterialien quasi inkludiert ist und was nicht. Es gibt zum Beispiel bei den Privatvermietern, äh, die packen dann auch Toilettenpapier mit rein oft oder wie gesagt Sanitärflüssigkeit und da halt einfach sich einmal abstimmen, was sie gerne ersetzt haben möchten und euch dann auch frühzeitig drum kümmern, weil, äh, je nachdem, wo man unterwegs ist, hat man auch nicht an jeder Ecke 'n Campingladen. Also dass ihr da dann, ähm, eben stressfrei für Ersatz sorgen könnt. Wenn das gewünscht ist, dass die Sachen dann, ähm, wieder nachgefüllt werden sozusagen. Und bei der Reinigung ist es im Grunde ähnlich. Auch das ist 'ne Abstimmungssache. Es gibt Vermieter, die sagen: „Ich verlang standardmäßig 'ne Gebühr und mach selber sauber, dann weiß ich, dass ordentlich gemacht wird", oder, „Ich muss sowieso auch wenn vermiet, auch wenn 'n Mieter das ordentlich hinterlässt, noch mal alles gründlich sauber machen.

Deswegen, ähm, können die mir einfach das Fahrzeug so auf'n Hof stellen." Und es gibt andere Vermieter, die da sehr Wert drauf legen, dass das Fahrzeug eben sehr gut gereinigt wird oder nur besenrein abgegeben wird. Da einfach die Vertragsbedingungen beachten. Und wir haben jetzt zum Beispiel unseren Freunden empfohlen, die nur eine Woche mit Wohnmobil unterwegs sein werden, lieber 'ne Endreinigung zusätzlich zu bezahlen, um nicht noch mehr Zeit von ihren Urlaubstagen zu verlieren. Wenn ich natürlich jetzt vier Wochen damit unterwegs bin, dann spielt vielleicht ein Tag, den ich dann mit Reinigung und Rückgabe verbringe, nicht so die Rolle. Wenn ich aber nur sieben Tage habe, dann möchte ich vielleicht nicht den siebten Tag alleine damit verbringen. Und ich glaub, du hattest es ja auch so gemacht, ne? Einmal hattest du die Endreinigung bezahlt und einmal haben wir die gemacht.

Genau. Ähm, ne, weil auch das Thema Außenreinigung, da müsst ihr 'ne Waschanlage finden. Ihr könnt ja nicht einfach in 'ne PKW-Waschanlage fahren. Ihr braucht 'ne spezielle für LKW, ähm, oder 'ne, äh, äh, so 'ne, so 'ne Waschbox und so weiter. Dann, dann aber bei 'nem großen Fahrzeug vielleicht eine, wo ein Gerüst dabei ist und so weiter und so fort. Also das kann manchmal einfacher sein, einfach zu sagen, äh, äh, „Reinigt ihr das bitte?"

Ja.

Ähm, ist halt immer 'ne Kostenfrage. Muss man gucken, wie hoch die Kosten entsprechend sind.

Aber du hattest ja vorhin schon gesagt und ich find das auch noch mal 'n ganz, ganz wichtigen Punkt, den ich jetzt noch mal betonen möchte: Die Toilette bitte immer entleeren, egal was im Mietvertrag steht. Ich finde, das gebietet der Respekt vor anderen Menschen. Ich weiß zum Beispiel von diversen Pressefahrzeugen von Herstellern, dass sie gerne mal mit vollen Toiletten zurückgegeben werden und die Jungs aus der Werkstatt dann, ähm, quasi die Pipikacka von anderen Menschen entleeren müssen. Das find ich einfach unmöglich. Also das würd ich auf jeden Fall immer machen. Alles andere ist sicherlich 'ne Abstimmungssache.

Ja, und damit sind wir mit dem zweiten Teil auch durch mit unseren ganzen Tipps, die wir für euch aufgeschrieben haben. Ähm, ich hoffe auch hier, ihr konntet was mitnehmen. Ähm, es, es hilft euch an irgend 'ner Stelle weiter. Also wi- viele Dinge oder viele-- der Teufel lauert im Detail, wie man so schön sagt und so ist es auch hier beim, beim Wohnmobilmieten. Ähm, ich hoffe, ihr habt da jetzt 'n Gefühl dafür. Ihr wisst, worauf ihr, äh, drauf achten müsst, wenn ihr euch eins ausleihen wollt in der Vorabrecherche, dann beim Mietvertrag, äh, bei der Übergabe und bei der Rückgabe. Hab euch jetzt 'ne ganze Menge Sachen mitgegeben. Ich hoffe, ihr seid da jetzt bestens drauf präpariert. Wenn ihr da noch Fragen habt, dann nutzt doch einfach unseren WhatsApp-Link unten in den Show-Notes.

Da könnt ihr uns 'ne Sprach- oder Textnachricht über WhatsApp schicken, ganz einfach. Oder ihr schickt 'ne E-Mail an podcast@camperstyle.de. Das funktioniert natürlich auch. Ähm, oder hier bei Spotify könnt ihr uns auch direkt Fragen stellen, die wir dann regelmäßig beantworten.

Oder, oder nicht ganz so regelmäßig.

Ja, es, ja, das Problem ist, dass wir keine Benachrichtigung kriegen und halt, äh, immer wieder reingucken. Und, äh, wenn wir so wie jetzt, wo ich grade 'ne Woche irgendwie unterwegs war, dann bleibt das eben leider auch mal 'ne Woche liegen. Aber das ist ja alles nicht ganz so dringend. Von dem her passt das. Ja.

Ich, mich würde auch noch interessieren: Welche Erfahrungen habt ihr denn gemacht? Oder auf welche Punkte seid ihr vielleicht gestoßen, wenn ihr euch schon mal mit dem Thema Fahrzeugmiete besч-, also Wohnmobilmiete beschäftigt habt? Ähm, habt ihr vielleicht Anbieter, wo ihr sagt, ist top gelaufen? Oder habt ihr auch welche, wo ihr vielleicht, ähm, sagt: „Mhm, war nicht so optimal." Also gerne, schickt uns gerne euer Feedback und sagt auch uns dazu, ob wir das dann öffentlich vorlesen dürfen oder vortragen dürfen oder ob ihr es lieber halt anonym halten möchtet. Für uns ist immer ganz wichtig, so Input von euch zu bekommen, weil wir dadurch natürlich auch wieder auf neue Punkte aufmerksam gemacht werden, die wir vielleicht gar nicht so aufm Schirm haben. Und was uns auch sehr, sehr am Herzen liegen würde, wenn ihr uns nicht nur hört, was ihr ja schon tut, ganz fleißig, sondern auch gerne abonniert.

Weil wir merken immer wieder, dass uns ganz, ganz viele Menschen hören, aber dass tatsächlich die Abonnentenzahlen das noch nicht in der Breite widerspiegeln. Und das hilft uns sehr, um, um, ähm, ja, besser ausgespielt zu werden, dass noch mehr Leute auf uns stoßen. Und natürlich ehrlich gesagt würd's uns halt einfach auch persönlich freuen, wenn wir merken würden, dass wir ganz, ganz viele, ähm, Leute haben, die uns nicht nur regelmäßig hören, sondern die uns auch so abonniert haben, dass sie Bescheid bekommen, wenn wieder 'ne neue Folge von uns da ist. Also da würden wir uns mega drüber freuen und natürlich freuen wir uns auch immer über schöne Bewertungen. Auch die helfen uns total weiter und streicheln auch immer so 'n bisschen das Ego.

Ja, bis zum nächsten Mal. Nele hat alles gesagt. Macht's gut. Tschüss.

Tschüss.

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