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Wohnmobilverschiffung – Expertengespräch Teil 2: Abwicklung am Zielhafen und wichtige Tipps

Episode 209 · 00:59:09

In unserer zweiten Folge zur Wohnmobil-Verschiffung erklärt Denice Heinemann, Inhaberin von SeaBridge,

  • was den Unterschied zwischen einem Transport mit einer “normalen” Spedition und einer Verschiffung über einen spezialisierten Anbieter ausmacht

  • wie die Abholung des Fahrzeugs am Zielhafen vonstatten geht

  • welche Versicherungen du für die Weiterreise benötigst und wie du sie abschließen kannst

  • wie lange du überhaupt mit dem eigenen Fahrzeug und deutschem Kennzeichen in Übersee unterwegs sein darfst

  • was im Falle von Verzögerungen beim Transport oder bei unvorhergesehenen Ereignissen während der Reise zu tun ist

  • wo sie selbst schon unterwegs war und was sie dabei besonders geprägt hat

  • welche ausgefallenen Reisemobile sie bisher mit ihrer Firma verschifft hat

  • und vieles mehr

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Tipps der Woche

  • Denice: SeaBridge-Kundentreffen – hier kannst du unverbindlich und kostenlos in die Wohnmobilverschiffung “reinschnuppern”, dich beraten lassen und dich mit Leuten austauschen, die bereits mit eigenem Fahrzeug in Übersee unterwegs waren.

  • Sebastian: https://makemydrivefun.com/ und road.travel

  • Nele: App BenzinpreisBlitz https://www.benzinpreis-blitz.de/

Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute geht es um Wohnmobilverschiffung Teil zwei.

Wieder bei uns im Studio zu Gast Denise Heinemann, Inhaberin bei Sea Bridge. Wir hatten dich Denise letztes Mal, letzte Woche schon ausführlich vorgestellt. Deswegen kneifen wir uns das jetzt. Wenn ihr, liebe Hörerinnen und Hörer, die letzte Folge noch nicht gehört habt, dann, ähm, zieht euch die auf jeden Fall rein, weil da sprechen wir ganz viel über das Thema Transport bei der Wohnmobilverschiffung. Und heute wollen wir uns fokussieren, ja, so'n Stück weit auf, äh, die Zielländer, auf die verschiedenen. Also was muss ich da beachten? Wie ist es mit der Abholung am Hafen meines Wohnmobils und so weiter und so fort. Es ist also spannend. Bleibt auf jeden Fall dran.

Genau, und wir starten weiter mit unseren Fragen und gucken jetzt mal'n bisschen, was passiert denn eigentlich, wenn das, wenn das Fahrzeug in einem anderen Land dann angekommen ist? Was m-meine erste Frage wäre, wir haben ja letztes Mal auch schon gegen Ende über Transportversicherung gesprochen und was, was für mich jetzt so'n bisschen brennend ist: Welche Versicherung brauche ich denn dann vor Ort? Was weiß ich, sagen wir mal, ich verschiffe nach Kanada, möchte dann die Panamerika runter, da brauche ich ja vermutlich auch irgendwie eine Kfz-Versicherung, so wie hier in Deutschland auch. W-wie mache ich das denn? Wo kriege ich die her? Was, bei wem muss ich das bezahlen? Wie finde ich raus, welche vielleicht auch alle Länder abdeckt oder welche verschiedenen ich brauche?

Ja, hallo erst mal und, äh-... danke für den Fragenboost am Anfang.

Ich kann das auch nachher noch mal aufdröseln-

Ja, alles kein Problem. Ähm, das sind ja genau die gleichen Fragen, die unsere Kunden auch stellen. Also von daher sind wir ja auch genau dafür da, um alle Fragen zu beantworten, ähm, die da so mit einhergehen. Das macht uns ja, sage ich mal, auch'n bisschen den Unterschied aus, dass wir halt kein normaler Spediteur sind, der nur die Verschiffung bucht und dann noch 'ne schöne Reise wünscht, sondern, ähm, bei uns fängt ja der Service eigentlich da erst an, ähm, nach der Verschiffungsbuchung. Und grade so Fragen wie auch die Versicherung, ähm, brennt natürlich auch unseren Kunden eigentlich immer, ähm, ganz groß, ähm, auf dem Herzen, weil das braucht man natürlich. Also, ähm, unsere heimischen Kfz-Versicherungen sind in Übersee in der Regel nicht, ähm, gültig. Es gibt'n paar Schweizer, die zum Beispiel bei der Mobiliar versichert sind, deren Versicherung sie teilweise auch in Übersee versichert.

Das ist aber die große Ausnahme. Ähm, bei uns Deutschen oder Österreichern oder sonst im deutschsprachigen Raum, sage ich mal, ähm, haben leider nicht den Vorteil, dass unsere normale Kaskoversicherung, ähm, das mit anbieten würde, das Ausland zu versichern. Also bei denen gilt eigentlich, sobald man Europa verlässt, dann ist man auch außerhalb der Versicherung. Ähm, deswegen, egal wo man hinverschifft, geben wir unseren Kunden eigentlich auch immer Kontakte von lokalen Kfz-Versicherungen mit an die Hand. Ähm, und das heißt, man muss dann im Zielland, wo man reisen will, 'ne V, ähm, Haftpflichtversicherung vor Ort abschließen. Ähm, da haben wir, wie gesagt, in der Regel auch Kontakte, die das dann machen. Die Deckung, muss man dazu aber sagen, ist leider nicht vergleichbar mit dem, was wir halt in Europa so kennen.

Also in Übersee, sage ich mal, ist eine Deckung oft von fünfzig bis hunderttausend US-Dollar, sage ich mal, die Regel. Ähm, wenn man eine hohe Haftpflichtversicherung abschließt, dann ist eine hohe Haftpflicht fünfhunderttausend. Ähm, grade in USA, Kanada, Mexiko ist das wirklich so das Maximum, was man aktuell bekommen kann. Ähm, wir Europäer empfinden das eigentlich immer als sehr, sehr wenig, aber für, wie gesagt, die Lokalen ist das eigentlich schon wirklich 'ne sehr, sehr hohe Abdeckung. Die haben oft nur ein Zehntel davon selbst versichert.

Aber grade in USA – ich weiß nicht, wie's mit Kanada ist, ich denke, es ist dasselbe – sind ja doch zum Beispiel Behandlungskosten im Krankenhaus extrem teuer und sind ja auch, ähm, Schadenersatzforderungen immer exorbitant hoch im Verhältnis zu Deutschland. Das heißt dann also, wenn ich da 'ne Versicherung abschließe, dann deckt die unter Umständen nur 'nen Bruchteil dessen, was ich, wenn ich 'n Schaden verursache, bei dem 'n Mensch zu Schaden kommt, ähm, deckt der dann nur 'n Teil davon eigentlich ab, ne.

Also ich muss dazu ehrlich sagen, wir hatten in den fünfundzwanzig Jahren, in denen wir ja wirklich schon, ähm, Mobile verschiffen, wir haben, ähm, wie schon so viele Leute nach Übersee gebracht und wir hatten noch nie einen schlimmen Personenschaden, ähm, wo die Versicherungssumme nicht gereicht hätte. Also klar, wir hatten auch bei den Versicherungen schon, sage ich mal, eher die Vollkasko-, ähm, -schäden, wo dann halt irgend's anderes Fahrzeug, ähm, kaputt gefahren wurde oder so was in die Richtung. Wir hatten auch schon Schäden, wo dann halt, äh, zum Beispiel in Alaska ein Elch ins Fahrzeug reingelaufen ist und das eigene Fahrzeug hab, dann halt den Schaden hatte. Aber, ähm, wir hatten zum Glück, toi, toi, toi, noch nie, ähm, wirklich 'n schlimmen Personenschaden, wo der andere wirklich so schla-stark, ähm, beeinträchtigt wurde, dass die Haftpflichtversicherung nicht gedeckt hätte den Schaden.

Ähm, wir haben da auch mit den Versicherungen vor Ort schon viel drüber diskutiert, aber die sagen, es gibt halt bei denen nichts Höheres. Ähm, die sagen aber an sich auch, dass zum Beispiel Amerikaner an sich untereinander, die sind ja nicht so abgeneigt, sich gegenseitig zu verklagen. Ähm, das muss man ja ganz klar so sagen. Ich glaube, dass aber die Hemmschwelle, einen Ausländer zu verklagen, deutlich höher, ähm, als dass man, wenn man jetzt 'n, 'n eigenen Landsmann, sage ich mal, einen Schaden hat und da was zurückfordert. Ähm, also wie gesagt, ich weiß, manche haben da Bedenken, aber wir haben's bis jetzt zum Glück noch nie gehabt, dass das nicht ausgereicht hätte.

Okay, ich bin also zu deutsch in meiner Denke. Ich merk schon

Das sind aber ganz viele Deutsche so. Also unsere Kunden sind fast alle, die sagen: „Oh, ich hätte aber gerne meine zwanzig Millionen Abdeckung", und so was gibt es aber leider drüben einfach gar nicht.

Sind wahrscheinlich noch deutscher als ich in der Denke, weil durch die, durch die langen Mexiko-Aufenthalte sind wir natürlich auch diese Versicherungsbedingungen und diese ganzen Sachen gewöhnt. Aber da hab ich auch neulich schon mit meinem Mann drüber gesprochen, dass ich gesagt hab, du, die Autoversicherung, die wir da haben, die ist wirklich sehr, ähm, also hat eine sehr geringe Deckung. Sagt er, es, es gibt nix anderes, ne.

Ja, genau. Also es gibt einfach nichts anderes. Ähm, was wir mittlerweile haben, dass wir zum Beispiel hier in Europa haben wir jetzt einen neuen Partner gefunden, der bietet weltweit 'ne Kaskoversicherung an. Das heißt, wenn man dann halt auf anderen Kontinenten reist, dann ist es eine deutsche Versicherung, die einen dann im Ausland halt auch zumindest kaskoversichert. Das heißt, egal wo man dann unterwegs ist, ähm, hat man zumindest die Kaskoversicherung auf jeden Fall immer schon mal in der Tasche. Aber 'ne Haftpflicht bieten halt leider europäische Versicherungen im Ausland nicht an und oft sind's auch einfach, ähm, die lokalen Regularien, dass man halt 'ne lokale Versicherung haben muss für Haftpflicht, weil jedes Land hat ja auch, sage ich mal, immer noch seine eigenen Bestimmungen so ein bisschen und, ähm, deswegen muss man die in der Regel immer vor Ort machen.

Also zum Beispiel in Südamerika, da gibt's eine Versicherung, die kann dann, ähm, zum Beispiel Uruguay, Argentinien, Peru, Chile am Stück absichern, aber alles, was dann wieder nördlicher ist, muss man zum Beispiel dann auch im Land versichern. Teilweise kann man das schon vorher online machen, aber es gibt wirklich noch Länder, wo man wirklich persönlich zur Versicherungsagentur dann hinfahren muss, um das dann vor Ort abzuschließen. Ähm, genau, also das ist immer so ein bisschen pro Land unterschiedlich. Aber wie gesagt, gerade bei den Verschiffungen, ähm, versuchen wir eigentlich auch immer darüber zu informieren, welche Versicherungsmöglichkeiten es dann vor Ort haftpflichtmäßig gibt. Oft können auch die lokalen Agenten dabei helfen, eine abzuschließen. Also wir haben ja in jedem Hafen, wo man ankommt, immer einen lokalen Agenten, der einfach vor Ort bei Seite steht, der sozusagen, man geht dann zum Spediteur hin und der druckt einmal Papiere aus, hilft mit den ganzen Zollformularen, die ja teilweise in anderen Sprachen, zum Beispiel in Südamerika oder Mexiko auch sind und, ähm, macht alle Behördengänge mit einem, geht teilweise mit einem sogar dann mit den Kunden zum Hafen hin.

Okay.

Ähm, ne, und, äh, der ist in der Regel, kann der sogar auch noch 'ne Versicherung vor Ort teilweise abschließen. Also wie gesehen, geben oft vorher schon Kontakte, aber ansonsten kann's auch oft zur Not noch der Agent vor Ort mithelfen.

Ich hatte ja in der ersten Folge schon angedeutet, dass euer Leistungsumfang ja deutlich über die reine Verschiffung hinausgeht. Das hattest du jetzt auch noch mal so ein bisschen erklärt, dass ihr eben unterstützt mit Informationen, dass ihr auch Leute vor Ort habt, die zum Beispiel bei Sprachbarrieren helfen können. Was, was sind denn so die, die wichtigsten Infos, die ihr euren Kundinnen und Kunden mit an die Hand gebt? Also ich, ich denke jetzt nur mal, ich weiß nicht, ob ihr's so detailliert macht, aber wenn ich jetzt in fremdes Land komme, dann Versicherungsthema ist das eine, das haben wir geklärt. Aber dann, was, ähm, was muss ich vielleicht an meinem Wohnmobil machen? Irgendwelche Anpassungen, Warnschilder oder sonst was, wie's ja auch in Europa teilweise dann Vorschrift ist.

Wie komme ich da an die Infos, was ich für jedes Land brauche? Was ist mit Gasversorgung, ähm, Stromversorgung und so weiter? Da gibt's ja auch in, in jedem Land teilweise unterschiedliche Vorschriften, aber auch unterschiedliche Ausrüstung und Produkte, die ich mir da zulegen muss, unterschiedliche Systeme. Kriege ich da auch von euch die Informationen oder muss ich mir die selber erarbeiten?

Nee, also bei uns gibt's diese Informationen auch. Also bei anderen, ähm, Spediteuren halt in der Regel nicht, weil bei denen halt einfach die Buchung der Fracht im Mittelpunkt steht. Das ist halt deren Job. Ähm, wir sehen uns halt nicht als Spediteur, sondern sage ich mal als Reiseberatung eigentlich mehr. Also bei uns ist der Hauptservice ja eigentlich gerade diese Informationen, ähm, die wir auch einfach nur kennen, weil wir ja selber Camper sind. Wir sind selbst in den La-, in den Ländern schon rumgereist und, ähm, haben diese Information sozusagen live vor Ort ja dann auch gesammelt in Eigenerfahrung. Und, ähm, unsere Kunden kriegen von uns wirklich mit der Buchungsbestätigung so ein komplettes Infopaket, wo genau drinsteht, ähm, zum Beispiel in Nordamerika, welche Gasadapter man braucht. Die kann man dann zum Beispiel auch gerade die Gasadapter auch bei uns zum Beispiel dann kaufen.

Ähm, wir geben an zum Beispiel, okay, die Stromwandlung ist halt drüben anders. Dann ist halt hundertzehn Volt statt zweihundertzwanzig wie bei uns. Ähm, dann geben wir einen Kontakt, wo man einen Trafo dann sich besorgen kann, damit man dann sich auch vor Ort an den Landstrom anschließen kann, wenn man das möchte. Viele Leute haben ja zurzeit auch Solar, dass sie gar keinen Landstrom mehr unbedingt benötigen und autark sind. Aber wenn man sich an den Landstrom anschließen will, dann braucht man einfach, ähm, auch einen Stromumwandler. Die Information kriegen unsere Kunden auch von uns. Ähm, aber auch viele Kleinigkeiten, sage ich mal, ähm, die sonst noch so anfallen. Also zum Beispiel, wenn man im Zielhafen ankommt in Kanada, wo kann ich das erste Mal Gas füllen? Weil wenn ich ankomme und muss ja leere Gasflaschen haben, ähm, wo kann ich das erste Mal mein Gas wieder neu auffüllen?

Oder wo ist denn das erste Campingfachgeschäft, falls ich doch noch irgendwie was brauche? Ne? Also so Kleinigkeiten, ähm, das kriegen unsere Kunden auch von uns immer mitgegeben, ähm, sobald das halt einfach möglich ist.

Also auch diese ganzen praktischen Tipps, mit denen man sich so herumschlagen muss, die, die ja bei Campern auch bei uns in der Anfängergruppe auch für Europa immer wieder kommen. Wo finde ich? Was brauche ich? Und letz, in der letzten Folge haben wir kurz drüber gesprochen über die Verschiffungspreise. Da hattest du gesagt, wenn ich jetzt einen kleinen VW-Bus verschiffe Dann kann ich so ungefähr mit fünftausend Euro, äh, Frachtkosten rechnen. Aber dann kommt ja, kommen ja eure Dienstleistungen auch noch dazu, nehme ich an. Also wie viel würde mich denn jetzt bei unserem Beispiel VW-Bus dann das Komplettpaket bei euch kosten mit der ganzen Beratung und allem?

Das ist schon da drin.

Oh.

Also wir nehmen für unsere, ähm, Service sozusagen keine Extragebühr obendrauf, sondern wir kriegen halt von den Reedereien, ähm, 'ne Art Provision pro Kubikmeter. Und, ähm, das heißt, wir kriegen sozusagen von der Reederei Geld schon dafür und, ähm, wir sagen jetzt nicht: "Okay, ihr müsst jetzt noch mal fünfhundert Euro pauschal dafür für unseren Service bezahlen", sondern wir kriegen halt von der Reederei dann einfach, sage ich mal, was ab für die Vermittlung, dass, dass wir Ware denen aufs Schiff draufbringen. Ähm, das heißt für uns natürlich, Verschiffen verdienen wir an 'nem VW-Bus weniger als an 'nem großen Expeditionsfahrzeug. Ähm, das heißt aber nicht, dass unser Service deswegen anders ist für die Kleinen als für die Großen. Also da machen wir keinen Unterschied. Ähm, wir behandeln alle gleich, aber wir schlagen jetzt so gesehen nichts noch mal extra obendrauf.

Okay, also das dann schon, wenn ich bei euch buche, dann ist es das Gesamtpaket, aber exklusive der Versicherung, die ich dann obendrauf, ähm, buchen muss, wenn ich die haben möchte.

Genau, also wenn man bei uns, man kann ja auch einfach online sich 'n Preis anfragen mit den aktuellen Maßen, Länge, Breite, Höhe vom Fahrzeug. Und in unserer Kostenrechnung stehen sowohl die Frachtkosten drauf als auch die Hafengebühren hier in Europa. Und was man halt auch noch lokal halt dazurechnen muss, weil vor Ort im Zielhafen fallen halt auch oft noch mal Hafengebühren an, die man lokal zahlt. Das steht auch auf unserem Angebot mit drauf und auch die Transportversicherung bieten wir automatisch mit an, dass man sozusagen direkt 'n Komplettüberblick hat über alle Kosten, die mit dem Transport zusammenhängen. Das Einzige, was halt nicht auf unserem Angebot mit draufsteht, ist die Kfz-Versicherung, weil die halt oft einfach zeitwertabhängig auch ist, teilweise auch abhängig davon ist, zum Beispiel wie alt die Fahrer sind oder was für 'n Fahrzeugmodell das ist. Zum Beispiel 'n Camper Van ist oft günstiger zu versichern als 'n großes Expeditionsfahrzeug oder so was.

Deswegen können wir das nicht ganz so pauschal angeben. Ähm, aber alle Verschiffungskosten sind bei uns mit drauf, dass man auch wirklich genau weiß auf'm Euro vorher schon, was man ausgibt.

Okay.

Ich würde jetzt auch noch mal ganz kurz auf das Thema vorhin mit dem Spannungswandler und dem Gasadapter zurückkommen. Gibt's da noch andere Dinge? Weil das ist ja vielleicht auch wieder für Menschen spannend, die jetzt entscheiden wollen, nehme ich mein Fahrzeug mit oder nicht. Ähm, das heißt, ich brauche 'n Spannungswandler, wenn ich zum Beispiel in Nordamerika unterwegs bin, wo sie ja hundertzehn Volt statt zwohundertdreißig Volt haben. Ich brauche 'n Gasadapter entweder für meinen Gastank, wenn ich einen habe, dass ich den betanken kann. Gibt's eigentlich, da hab ich noch gar nicht mich mit beschäftigt, gibt's Gastankstellen in Nord- und Südamerika? Kann man das pauschal sagen?

Ähm, also bei Gas gibt's ja mehrere Möglichkeiten. Zum e-entweder kann man Gasflaschen mitnehmen, ähm, entweder kann man ja die eigenen mitnehmen, dann braucht man einen Adapter, um die befüllen zu können in Nordamerika. Ähm, ist manchmal 'n bisschen problematisch, weil nicht jeder in Nordamerika 'ne europäische Flasche ohne Füllstopp befüllen möchte, auch mit Adapter nicht.

Das ist auch in Europa so.

Genau, deswegen empfehlen wir eigentlich mittlerweile fast, dass man gar keine Gasflaschen mehr mitnimmt, sondern in Amerika sich vor Ort Gasflaschen kauft. Kriegt man überall, zum Beispiel im Wallmarkt oder halt auch im Campingfachgeschäft. Da kriegt man unsere Kunden halt von uns auch Kontakte, wo man die dann zum Beispiel direkt bekommt im Zielhafen. Und die kann man halt einfach einfacher, ähm, tauschen, weil die haben so 'n Tauschsystem. Das heißt einfach beim ganz normalen Supermarkteinkauf lässt man die leere Gasflasche da, nimmt 'ne volle wieder mit oder an der Tankstelle genauso. Das ist eigentlich die einfachste Möglichkeit. Da braucht man dann, dann 'n Adapter, damit halt die amerikanische Flasche bei uns reinpasst in die Fahrzeuge. Und man muss halt vorher 'n bisschen gucken, wie groß die sind, weil die amerikanischen Flaschen sind vom Durchmesser so circa zwei Zentimeter größer als unsere, dass es auch reinpasst in die Klappe.

Bei den meisten Mobilen klappt es. Bei kleineren Kastenwagen muss manchmal 'n bisschen geguckt werden, ob's reinpasst, aber die hätten auch kleinere Modelle an Flaschen, so wie bei uns auch. Gibt's ja auch die zehn Kilo und fünf Kilo Flaschen, nur dass die dann halt da nicht mehr einfach im Supermarkt zu bekommen, sondern dann auch im Fachgeschäft, beim Campinggeschäft muss. Ähm, die anderen haben 'n Gastank, 'n Tex eingebaut, den man ja von außen befüllen kann. Der braucht zum Beispiel in Nordamerika keinen Adapter, weil das der Außenstutzen, ähm, zum Befüllen ist in Nordamerika derselbe wie bei uns in Deutschland. Also die haben zum Beispiel 'n Vorteil. In Nordamerika ist es generell kein Problem, das Füllen. In Südamerika ist es, sage ich mal, unterschiedlich je Land. Also es gibt Länder, da kommt man recht gut an Gas, aber es gibt gerade in Südamerika auch einige Länder, wo es dann doch 'n bisschen schwieriger ist, an Gas zu kommen.

Ähm, da sind aber auch oft die Reisenden, die sich da untereinander austauschen. Es gibt, ähm, einfach mehrere Foren auch, die wir auch den Kunden nennen, ähm, wo die meisten sich dann auch einloggen. Und, ähm, da tauschen Leute eigentlich gegenseitig immer aus mit GPS-Daten, wo sie Gas bekommen haben, ähm, einfach weil's in Südamerika 'n bisschen abenteuerlicher ist, sage ich mal.

Mhm. Und muss ich sonst noch was anderes anpassen? Also tanken funktioniert ja wahrscheinlich. Die, die Tankrüssel kriege ich wahrscheinlich in meinen Tankstutzen für Benzin oder Diesel. Benzin und Diesel kriege ich ja auch im Normalfall-

Überall.

Überall. Und muss ich noch irgendwas anderes dran denken, was ich jetzt nicht aufm Schirm hab, was ich anpassen muss?

Ähm, fast nichts. Also man muss teilweise, ähm, für Wasser halt, wenn man Wasser füllen will, die haben oft 'n anderes Gewinde als wir. Da muss man aber nichts groß anpassen. Man kann sich vor Ort einfach halt vor Ort 'n Wasserschlauch mit dem passenden Gewinde kaufen und den kann man ja dann einfach bei uns reinhängen, weil der normale Wasserschlauch, der passt ja problemlos dann rein. Oder wenn man dann mit der Gießkanne füllt, was ja auch viele machen, dann ist ja das sowieso egal, was da für 'n Gewinde ist am Wasserhahn. Ähm, also da muss man eigentlich nichts ändern. Man muss auch nicht groß am Fahrzeug irgendwas ändern. Man darf im Ausland, ähm, mit einem normalen europäischen Fahrzeug, sogar mit europäischen Kennzeichen ganz normal temporär einreisen. Ähm, die meisten Länder, ähm, erlauben eine Einreise ein Jahr lang temporär ohne Umrüstung.

Ähm, von daher muss man eigentlich nicht viel am Fahrzeug ändern. Also Gas und Strom, das sind eigentlich so die beiden Hauptthemen. Ähm, alles andere muss man eigentlich in Übersee nicht am Fahrzeug anpassen. Also es gibt für Australien, Südafrika zum Beispiel empfehlen wir einen Aufkleber wegen Left-hand Drive, ähm, weil da ja einfach das das Lenkrad auf der falschen Seite ist, so gesehen für deren Straßenverkehr und wer möchte, kann sich da auch noch mal einen extra Spiegel dran machen, damit man einfach besser überholen kann, falls man zum Beispiel keinen Beifahrer hat. Ansonsten ist ja meistens der Beifahrer ein bisschen behilflich, wenn man überholt und guckt mal aus dem Fenster, weil der eigene Seitenblick halt nicht so viel bringt. Ähm, aber das sind eigentlich keine fixen Vorschriften, die man dann da erfüllt, ähm, sondern es sind eigentlich mehr dann die Tipps. Wie gesagt, normalerweise ist Gas und Strom sind die Hauptthemen und die Kfz-Versicherung.

Das sind eigentlich die drei Hauptthemen, die man beachten muss.

Okay.

Und die Einführung in die verschiedenen Länder? Ähm, also ich, ich fahr mit meinem Fahrzeug rein, muss da wahrscheinlich meine Papiere vorlegen. Oder fahr ich da einfach über die Grenze und, ähm, behelligt mich keiner?

Ähm, also wenn Sie im Hafen-- Man kommt ja erst mal am Hafen an und gar nicht an der Grenze, sondern ist ja wirklich in einem Hafen. Da ist die Abwicklung immer oft ein bisschen anders noch an einer Landesgrenze, weil einfach an der Landesgrenze sind ja Touristen das Tagesgeschäft. Ähm, in 'nem Hafen, die normalerweise Neufahrzeuge, ähm, abhandeln, ist es ja erst mal zumindest bei den ersten Verschiffungen oft immer was ganz Neues, dass immer Touristen vor einem stehen, statt irgendwelche Lkw-Fahrer, die da nur Neuware abholen wollen. Ähm, aber in den Häfen, die wir generell häufig anbieten, da ist auch da der Zoll mittlerweile schon so in der Routine, weil einfach so viele Leute mittlerweile verschiffen. Ähm, also zum Beispiel letztes Jahr, im Jahr 2023 haben wir tausendvierhundert Mobile insgesamt verschifft weltweit. Daran sieht man, es ist nicht mehr ganz so selten. Also man trifft auch durchaus häufiger andere Kennzeichen dann in Übersee, ähm, und man ist nicht mehr so ganz der Exot, wie das so ganz früher mal war.

Und, ähm, man braucht eigentlich den Kfz-Schein im Original, man braucht seinen eigenen Reisepass und das war's eigentlich schon. Alle anderen Papiere bereiten wir und der lokale Agent vor. Das heißt, alles, was mit dem Zoll zu tun hat, da muss man nicht noch irgendwelche seitenweise Formulare oder sonst was in fremden Sprachen und fremden Begriffen ausfüllen. Ähm, das kriegen unsere Kunden eigentlich gar nicht mit, sondern das machen wir alles im Hintergrund und der kriegt nur vom Spediteur die fertigen Unterlagen schon ausgedruckt, dann vor Ort ausgehändigt, die dann alles schon ausgefüllt wurden. Und wenn man dann zum Zoll geht und sagt: „Ja, hier, Wohmobil, Sea Bridge", dann, ähm, winkt der Zoll einmal, macht Stempel drauf und oft ist man halt innerhalb von anderthalb, zwei Stunden oder so was mit allem fertig bei der Abholung in Übersee. Also viele Leute, äh, sind da doch überrascht, wie einfach das geht, ähm, wenn's halt richtig vorbereitet ist.

Also von daher muss man sich da eigentlich keine großen Gedanken machen. Wie gesagt, Kfz-Schein und Pass ist eigentlich fast alles, was man benötigt, ähm, in Nordamerika, zumindestens Süd- und Mittelamerika genauso. Ähm, wenn das Ziel ein bisschen exotischer wird, wie zum Beispiel in Afrika oder in Australien, dann braucht man zusätzlich noch das Carnet de Passages. Das ist ein Zolldokument, ähm, das man zum Beispiel beim ADAC oder für die Schweizer beim TCS bekommt, also beim Automobilclub, ähm, was einem halt die temporäre Einreise in ein Land, ähm, erlaubt, damit man halt sozusagen die sichergehen können, dass man das nicht illegal einfach vor Ort lässt. Und, ähm, genau, das verlangt halt Südafrika oder Australien und Neuseeland. Ähm, die komplette Panamericana kann man aber ohne Carnet de Passages fahren, auch wenn der ADAC das auf seiner Seite ein bisschen anders vermittelt, sag ich mal.

Ähm, der verdient natürlich auch ein bisschen was da dran, ähm, wenn man ein Carnet ausstellt. Aber wir machen das seit über fünfundzwanzig Jahren und es hat noch kein Kunde ein Carnet gebraucht, um die komplette Panamericana von Norden nach Süd oder andersrum zu durchfahren, weil oft gerade in Südamerika wissen die Beamten gar nichts damit anzufangen. Und wenn das dann falsch gestempelt wird, hat man am Ende mehr Probleme, als wenn man's gar nicht hat.

Mhm.

Ja, genau.

Und jetzt gehen wir ja immer davon aus, dass alles klappt mit dem, mit dem Transport. Du sagst ja auch, es ist auch in der über-, über-, überwiegenden Anzahl der Fälle so, dass, dass nichts unterwegs oder wie auch immer passiert. Aber wenn doch? Also das Einfachste vielleicht gibt's Verzögerungen manchmal bei der Verschiffung. Also wenn man jetzt mal sagt, wir gehen jetzt von zwei Wochen aus, aber vielleicht dauert's doch drei Wochen und ich sitz dann in Mexiko in Veracruz und warte auf mein Auto. Oder wenn zum Beispiel 'ne, 'ne Beschädigung unterwegs passiert, die Versicherung hattest du gesagt, übernimmt ja dann, ähm, den kompletten Schaden, wenn ich die abgeschlossen habe.

Aber was ist dann, wenn ich dann schon am Zielland, im Zielland sitze und dann mein Fahrzeug vielleicht gar nicht einsatzbereit ist?

Ähm, also es gibt verschiedene Probleme, zum Beispiel gerade das mit den Verspätungen. Das ist wirklich was, das ist gar nicht mal so selten. Also es sind halt einfach Frachtschiffe, ähm, die haben keinen, sag ich mal, komplett getakteten, auf die Minute genauen Fahrplan, wie das jetzt zum Beispiel eine Fähre, äh, Mittelmeer hat. Die fahren natürlich auch viel, viel weitere Strecken und die Reederei macht zwar einen Fahrplan aufgrund, wie die Schiffe geplant sind zu fahren, aber auch die Reederei, ähm, hat natürlich keine Wahrsagekugel und weiß, wie das Wetter auf hoher See wann sein wird. Und wenn zum Beispiel einfach ein schlimmer Sturm auf hoher See ist, dann müssen die aus Sicherheit für die Crew und auch die Ware natürlich, ähm, so einen großen Sturm teilweise umfahren. Das kann dann durchaus sein, dass so ein Schiff auf dem Weg von Südamerika nach Europa oder andersrum drei Tage Verzögerung hat, einfach nur, weil es einen großen Sturm umfahren muss.

Oder es kann passieren, dass Schiffe vor einem Hafen liegen und der Hafen ist aber voll. Da liegen, da sind nur zwei Anlegeplätze und die sind bereits belegt und dann müssen die vielleicht ein, zwei Tage vorm Hafen warten, bis einfach der Hafen wieder 'n freien Platz hat, um zu be- und entladen. Das kann die Reederei vorher auch nicht wirklich, äh, wissen. Die können zwar beim Hafen halt melden, okay, wir kommen an dem und dem Tag, aber wenn dann halt schon andere Reedereien vorher dran waren oder die halt Verspätung haben, weil zum Beispiel irgendwo, ähm, Unwetter war, dann können die da auch nicht viel machen. Also von daher raten wir eigentlich immer, dass man 'n Puffer einplant bei der Buchung der Flüge. Ähm, die Flüge an sich buchen viele Kunden schon sehr früh ein, weil die werden ja immer teurer, je später man die bucht. Also es bringt jetzt nicht viel, das erst nach Abfahrt des Schiffes einzubuchen, weil dann zahlt man vielleicht pro Person sechshundert Euro mehr für den Flug.

Ähm, ist bei zwei Leuten auch schon über tausend Euro. Das macht dann auch nicht so viel Spaß. Also das heißt, die Flüge buchen viele Leute schon sehr frühzeitig und wir ver-versuchen einfach dann, das Schiff möglichst passend zu den Flügen zu buchen. Passt natürlich nicht immer hundertprozentig, aber in den meisten Häfen hat man auch 'n bisschen Puffer. Also zum Beispiel nach Nordamerika, was die meisten machen, da fahren die Schiffe jede Woche, planen wir sie auch immer zum gleichen Wochentag. Das kann man eigentlich sehr gut planen. Da sind Verspätungen auch eher selten, einfach weil die Überfahrt auch kürzer ist vom Schiff. Das heißt, da kann auch weniger passieren einfach auf der Überfahrt. Ähm, aber trotzdem kann's natürlich sein, das Schiff soll immer montags ankommen in Kanada, kommt jetzt aber zum Beispiel erst an 'nem Mittwoch an, weil irgendwie was Unwetter war. Dann kam, hatte man geplant, am Mittwoch abzuholen.

Das klappt dann aber nicht mehr, weil der Zoll braucht einfach seine zwei Tage, um die Waren freizugeben. Dann würde man zwei Tage im Hotel hängen und auf den Kosten bleibt man einfach sitzen, weil die Reederei hat keinen Termin sozusagen, den die bestätigen. Die sagen, es ist grob, soll es an dem Tag ankommen, aber man hat halt nicht so wie bei der Bahn oder beim Flugzeug dann das Recht, Schadensersatz einzuplanen, falls es nicht so ist. Ähm, das ist im Seerecht leider nicht so. Ähm, das heißt, man würde auf den Kosten sitzen bleiben. Deswegen raten wir unseren Kunden meistens, halt 'n bisschen Puffer einzuplanen und zum Beispiel entweder 'n paar Tage später den Flug zu buchen oder vielleicht sogar 'n komplettes Schiff vorher zu buchen. Weil in Kanada steht das Fahrzeug fünf Tage komplett kostenlos im Hafen und die Standgebühren danach sind zum Beispiel um die fünfundzwanzig Dollar am Tag.

Das heißt, sollte das Fahrzeug jetzt 'ne ganze Woche lang im Hafen stehen, dann hat man fünf Tage kostenlos, zahlt vielleicht noch mal einen Tag Standgebühr mit fünfundzwanzig Dollar, wenn's der Hafen dann überhaupt berechnet, weil für so kleine Summen, die oft dann sich gar nicht die Mühe machen, 'ne Rechnung auszustellen, ähm, wäre das immer noch viel günstiger, als vielleicht drei Tage extra im Hotel zu übernachten.

Mhm.

Ne, also da beraten auf jeden Fall auch schon. Ähm, in anderen Destinationen ist 'n bisschen schwieriger, einfach weil die Schiffe seltener fahren. Zum Beispiel nach Südamerika fahren die nur zweimal im Monat. Da ist es oft so, dass es nicht hundertprozentig passt und da sind auch einfach die lokalen Hafengebühren schon schneller und auch höher da. Einfach weil die Häfen auch oft nicht so die Kapazitäten haben. Ähm, da muss man einfach manchmal 'n bisschen gucken, aber eigentlich die meisten Kunden kriegen das schon sehr gut getimt. Ähm, aber passieren kann das natürlich, wie gesagt, Puffer einplanen ist eigentlich die beste Vorsorge. Ja, genau. Ähm, dann ansonsten, wenn 'n Schaden passiert während der Überfahrt, ähm, wie gesagt, toi, toi, toi, pas-passiert zum Glück nicht so häufig, aber es passiert definitiv, ähm, ab und zu.

Ähm, man muss es der Versicherung möglichst schnell melden. Also wir sagen immer, am besten Fotos machen einmal im Hafen, dass man der Versicherung beweisen kann, dass halt der bei Abholung der Schaden schon passiert ist. Man sollte es halt möglichst in den nächsten ein, zwei Tagen auch der Versicherung melden, weil wenn man irgendwie erst vier Wochen nach Abholung dann ankommt, ach übrigens vor vier Wochen, als ich abgeholt habe, da war übrigens der Seitenspiegel ab, ähm, dann wird die Versicherung wahrscheinlich nicht mehr zahlen, sondern halt anzweifeln, dass es wirklich während der Verschiffung passiert ist, wenn man so viel später damit ankommt. Ähm, aber auch da haben wir für unsere Kunden eigentlich immer so 'n Leitfaden, wenn was passieren sollte, ähm, was man machen soll. Wie gesagt, Fotos im Hafen machen, ähm, dass es dokumentiert ist. Am besten Hafenmitarbeiter fragen, dass die kurz aufschreiben, dass bei Abholung das da war.

Manchmal wollen die sich so 'n bisschen weigern, weil die Angst haben, sie dann verantwortlich dafür gemacht werden. Aber es geht nicht darum, dass die haften, weil der Hafen und die Reederei, die haften sowieso nicht, sondern es geht nur darum, dass man sozusagen belegt hat, okay, es war ein Schaden bei Abholung, dass man das vernünftig bei der Versicherung einreichen kann. Ähm, die machen's aber auch ohne Beleg aus dem Hafen. Wenn man einfach nur Fotos im Hafen macht, das reicht der Versicherung eigentlich immer, weil die wissen, dass es schwieriger ist. Ähm, wenn's natürlich 'n großer Schaden ist, haben manche Kunden manchmal das Problem, dass sie dann halt noch mal ins Hotel müssen, wenn das Fahrzeug vielleicht noch mal zwei Tage im, in der Werkstatt oder so was ist. Ähm, das erstattet die Versicherung leider auch nicht. Also die Versicherung, ähm, erstattet halt den, dass was kaputt ist oder teilweise sogar auch den Versand dahin.

Das schon. Aber zum Beispiel die Zeit im Hotel, während es repariert wird, das versichert die Versicherung leider nicht, ähm.

Mhm.

Genau.

Okay. Also wir wollen jetzt ja auch nicht den Teufel an die Wand malen, aber das sind ja alles auch Fragen, die auftreten können, wenn man so was plant, weil es ist ja schon 'ne große Sache, ne. Es steckt viel finanzieller Aufwand dahinter, es steckt viel logistischer Aufwand dahinter und da machen sich vielleicht die Leute auch 'n paar mehr Gedanken, als wenn man jetzt, äh, in Campingurlaub nach Italien fährt. Deswegen möchte ich gerne so die verschiedenen Fälle einmal so 'n bisschen aufdröseln. Ähm, mein letzter negativer Fall und dann kommen wir wieder auf was Schönes zu sprechen, wär jetzt auch noch: Was ist denn, wenn ich schon mit meinem Fahrzeug unterwegs bin, zum Beispiel in USA, Kanada, Mexiko, Panama, wo auch immer, und auf der Reise tritt ein Ereignis ein Was mich an der Weiterreise hindert.

Also wir haben's bei COVID gesehen, wie viele Leute irgendwo festhingen. Wir selber ja auch. Ähm, wir sehen aktuell in Ecuador zum Beispiel mit den politischen Unruhen, ähm, die's da jetzt gab in den, in den letzten Wochen, dass, ähm, dass Reisende sich auf einmal mit 'ner Situation konfrontiert sehen, die sie selber vielleicht nicht gehändelt bekommen. Ähm, und dass sie da einfach nicht mehr weiterfahren können oder weiterfahren wollen, weil's zu gefährlich ist oder was auch immer. Oder es tritt 'n persönlicher Notfall ein, was Gesundheitliches. Ähm, und ich muss dann mein Fahrzeug in Anführungszeichen stehen lassen, weil ich's vielleicht auch nicht mehr schaffe, das zum nächsten Hafen zu bringen. Ähm, was passiert denn mit solchen Fällen?

Also zum Glück haben wir so Fälle zumindest gesundheitlich selten, aber es kommt natürlich vor, dass Kunden zum Beispiel wegen 'nem gesundheitlichen Sache nach Hause fliegen müssen. Ähm, viele machen dann einfach 'ne kurzfristige Verschiffung, wenn's noch geht, ähm, weil zurück sind die Schiffe ja deutlich leerer. Das heißt, da können wir teilweise auf Zuruf, „wir wollen nächste Woche" oder „wir wollen halt in drei Tagen haben wir 'n Rückflug, wir müssen abgeben", ähm, kriegen wir das in den meisten Fällen eigentlich auch sehr kurzfristig hin. Ähm, während Corona hatten wir's natürlich auch viel, dass Leute in Übersee, sag ich mal, gestrandet sind und oder das Fahrzeug abgestellt haben, nach Hause geflogen sind und das Fahrzeug war noch da. Ähm, teilweise können das dann halt auch Leute vor Ort in den Hafen fahren. Das kommt aber auch immer 'n bisschen auf das Land an. Also zum Beispiel grad in Südamerika, die sind dann 'n bisschen empfindlich, wenn der Fahrzeugeigentümer nicht mehr vor Ort ist, ähm, weil die dann immer noch mit Apostille beglaubigte Vollmachten haben wollen und so was alles.

Ähm, das dann 'n bisschen komplizierter ist. Grade in Nordamerika oder so was, da ist es deutlich einfacher. Da kann mehr oder weniger auch jemand anders, 'n Bekannter, Verwandter, wer auch immer das Fahrzeug wieder im Hafen abgeben oder so. Also das hatten wir auch schon öfter. Also da versuchen wir natürlich dann möglichst zu unterstützen, die Leute auch, ähm, dass das halt auch gut funktioniert. Bei allem können wir natürlich nicht behilflich sein. Wir sitzen auch hier und können das Fahrzeug nicht selber für die Kunden in den Hafen fahren, aber wir haben ja vor Ort auch immer lokale Agenten, die oft dann auch jemanden kennen, der jemanden kennt, der dann auch behilflich sein kann oder so was. Ähm, zum Beispiel in Argentinien hatten wir in Corona damals, ähm, einen Besitzer von einem Campingplatz, äh, wo die Leute dann ihre Fahrzeuge untergestellt haben, als sie dann die Flüge nach Hause angetreten haben und der dann hinterher mit Vollmachten die Fahrzeuge nach und nach alle zum Hafen wieder gebracht hat.

Ähm, also da helfen die Leute sich eigentlich auch viel gegenseitig, sag ich mal, in der Community, ähm, und auch Campingplatzbesitzer und so was alles sind da eigentlich auch, ähm, oft sehr hilfsbereit. Wir versuchen natürlich, unsere Kunden auch generell bei Reisen so zu unterstützen, wenn irgendwas nötig ist. Also jetzt grade zum Beispiel mit Ecuador, ähm, da gab's ja jetzt seit einer Woche können die Leute ja offiziell nur noch durchreisen, ähm, wenn sie 'n polizeiliches Führungszeugnis mit Apostille aus Europa haben, was natürlich schwierig zu besorgen ist, wenn man grade in Peru oder Kolumbien rumfährt. Ähm, da haben wir jetzt aber auch schon einige Kunden durchs Land bekommen, indem wir zum Beispiel 'ne Verschiffungsbestätigung ausstellen und dann haben die Leute einen nachweisbaren Grund, warum sie durch das Land durchfahren müssen und dann kriegen sie zum Beispiel 'n Transit, ähm, genehmigt, obwohl man normalerweise im Land nicht rumreisen dürfte.

Also da versuchen wir natürlich dann schon auch zu assistieren, sofern das halt möglich ist.

Da braucht ihr ja dann wirklich auch nicht nur viel Erfahrung aus, aus der Vergangenheit sozusagen, ähm, die habt ihr ja jetzt über die Jahrzehnte, sondern auch wahrscheinlich ganz viele, ähm, Leute vor Ort, die euch dann auch diese Informationen geben. Weil wie kommt man da sonst dran? Also wie oder wie kommt ihr, wie kommt ihr an diese Tricks, dann zu sagen, okay, dann versuchen wir's mal auf dem und dem Weg oder versuchen wir's mal mit 'ner Verschiffungsbestätigung?

Zum einen, ähm, kennen wir natürlich auch viele Leute vor Ort, ähm, grad auf der Panamericana. Wir bieten ja selbst auch 'ne organisierte Panamericana-Tour an für die, die sich das selber nicht zutrauen, das individuell zu machen. Ähm, da bieten wir auch die Möglichkeit an, dass man alles sozusagen als Gruppenreise machen kann. Zwar nicht im Konvoi, aber zumindest so, dass man sich halt jeden Abend immer wieder trifft aufm Übernachtungsplatz. Und die haben natürlich auch sehr, sehr viele Kontakte, äh, grade in Süd- und Mittelamerika, weil die ja jedes Jahr vor Ort rumfahren mit ihrem Wohnmobil, aber auch ein-- die anderen Reisenden, ähm, gegenseitig. Also man ist ja, sag ich mal, eine Gemeinschaft. Und wenn Kunden von uns irgendwie was herausfinden, ähm, was funktioniert hat, dann wird das auch ganz oft an uns halt auch rangetragen. Und, ähm, wir beraten die nächsten Kunden dann natürlich auch mit dem Wissen, was wir von den einen Kunden mitgeteilt bekommen haben.

Davon profitiert dann auch der nächste Reisende wieder. Und, ähm, das versuchen wir eigentlich auch immer so weiterzuführen. Also auch zum Beispiel bei Rückverschiffungen, wenn Kunden zurückverschiffen, dann fragen wir auch immer, haben sie noch Tipps für die nächsten Reisenden wieder, ähm, die davon profitieren können. Und ich glaube, davon lebt das auch einfach ganz viel, dass man da im ständigen Austausch ist und sich nicht nur auf altem bekannten Wissen ausruht, ähm, sondern halt auch immer neue Tipps und, äh, von anderen Reisenden auch wieder annimmt und mit einarbeitet.

Ja, dann würd ich sagen, schließen wir dieses ganze Thema Probleme und, und Hürden und Risiken einmal ab, weil ich möchte gerne auch noch so 'n bisschen in deine persönlichen Reiseerfahrungen reingehen. Wir hatten ja in der ersten Folge schon gehört, dass du mit vier Jahren das erste Mal Übersee mit 'nem verschifften Wohnmobil mit deinen Eltern unterwegs warst, dass deine Eltern, ähm, mit euch... Ja, du hast auch noch Geschwister, ne?

Genau, 'n kleinen Bruder. Oder jüngeren Bruder. Er ist größer mittlerweile als ich, aber einen jüngeren Bruder.

Ähm, dass, dass ihr auch schon im Kindesalter, ähm, größere Reisen mit den Eltern unternommen habt. Und ich weiß aus unserem Vorgespräch ja, dass du selber auch schon mit, ähm, deiner Familie unterwegs warst oder mit deinem Partner. Und Da würd ich gerne so 'n bisschen reingehen und auch den, den Leuten Lust machen, sich mal in dieses Überseeabenteuer zu stürzen, weil's halt, also ich wie, wie gesagt, wir selber machen das ja auch und ich finde das auch einfach toll, wenn man sich mal 'n bisschen weiter weg von zu Hause begibt, um neue Erfahrungen zu sammeln. Also wo, wo warst du schon überall und was sind so deine Highlights und was würdest du den Leuten mitgeben, warum man das mal machen sollte?

Ja, also wie gesagt, angefangen, also ich glaub, in Nordamerika war ich schon ganz oft. Wie gesagt, das erste Mal, ähm, halt mit vier Jahren hat mein Vater damals unser eigenes Wohnmobil dahin verschifft. Ähm, da war das wirklich noch was extrem Exotisches. Also da gab's das so eigentlich noch fast gar nicht. Und er hatte sich das halt einfach selbst in den Kopf gesetzt und das versucht und dann natürlich wirklich selber eigentlich monatelang Zeit reininvestiert, um halt Informationen rauszufinden. Grade wie ist das mit Gas und Strom und Versicherung und, ähm, wie komme ich zollmäßig überhaupt da drüben hin? Ähm, war ja sogar auch noch so vor dreißig Jahren, da gab's das ja mit dem Internet noch nicht so. Das heißt, man konnte das wirklich sehr, sehr schwierig alles damals herausfinden. Und, ähm, vieles war auch Learning by doing. Also ich kenn das selbst noch aus meinen Kindertagen, dass wir dann halt einfach von einem Ort zum anderen gefahren sind oder meine Mutter mit uns auf 'n Spielplatz gefahren ist, während mein Vater halt rumgesucht hat, wo er dann jetzt neues Gas bekommt oder irgendwie so was.

Ähm, damit halt die Kinder beschäftigt sind, waren wir auf 'm Spielplatz und der ist dann halt irgendwie stundenlang rumgekurvt, um halt so Informationen rauszufinden. Ähm, aber ich fand die Zeit einfach damals sehr toll. Also für mich als Kind war das Wohnmobil eigentlich mehr oder weniger unser Zuhause. Ähm, also es gab wirklich Jahre, wo wir mehr Zeit im Wohnmobil verbracht haben als in unserem Haus. Ähm, mich hat das nie gestört. Also für mich war das Wohnzimmer dann halt immer das, was man draußen gefunden hat zum Spielen. Und, ähm, also ich fand das unheimlich toll. Und bevor ich dann in die Schule kam, hat oder gar nicht-- nachdem ich sogar in die Schule kam, ist mein Vater mit uns noch mal nach Australien verschifft mit dem eigenen Fahrzeug. Das heißt, ich musste dann wirklich, ähm, in Australien Hausaufgaben machen per Fax damals noch, weil Internet gab's auch damals noch nicht.

Das heißt, ich hatte mein Schulbuch dabei und hab Hausaufgaben hingefaxt bekommen zu australischen Campingplätzen und hab die dann wieder zurückgefax und so was. Also, ähm, auch sehr abenteuerlich. Ähm, genau, das war, sag ich mal, meine Kindheit in unterwegs in der Welt. Und, ähm, mein Vater hatte einfach damals das Bedürfnis, halt anderen Leuten das auch zu verwirklichen und hat halt eigentlich nur Reiseführer geschrieben, wie man das so anstellen kann, sein eigenes Fahrzeug zu verschiffen. Und die Firma ist halt dadurch entstanden, dass er so viele Anfragen hatte, ähm, wie das denn jetzt wirklich alles geht, dass er einfach dadurch die Firma gegründet hat vor fünfundzwanzig Jahren. Und deswegen bin ich eigentlich mein Leben lang schon mit dem Fir-- Thema betraut. Ähm, also ich glaube, mein, die längste Zeit meines Lebens, ich bin auch grade USA und Australien mehrfach noch später hingereist.

Also, ähm, das sind, glaube ich, so die Länder auf der Welt, die ich am besten kenne. Ähm, Südamerika ist leider immer noch mein weißer Fleck auf der Landkarte. Ähm, das wollte ich eigentlich in der Elternzeit machen, aber bei uns hat sich's dann einfach anders ergeben und wir sind dann doch in Europa rumgekurvt, weil na ja, dann mal ehrlich, die letzten Jahre mit Corona war's nicht so einfach, in die Ferne zu reisen. Und, äh, deswegen sind's dann doch die europäischen Länder geworden in den letzten paar Jahren jetzt mit Kindern. Ähm, aber das ist, sag ich mal, immer noch mein großer Traum dann, ähm, wenn ich auch mal Zeit habe, dann auch noch mal die Panamericana wirklich einmal komplett zu fahren. Also mein Vater hat sich den Traum schon verwirklicht vor 'n paar Jahren. Ähm, der ist mit meiner Mutter auch einmal die komplette Panamericana gefahren und, ähm, ja, das ist das, was ich auf jeden Fall auch noch machen will.

Ähm, ja, Südafrika oder südliches Afrika mit Namibia und Botswana bin ich auch schon mehrfach bereist. Ich weiß gar nicht auch, wie oft, ähm, ich da unten schon war, aber da immer mit, ähm, Mietfahrzeug. Also da wollte mein Vater damals auch verschiffen, ähm, aber da ich ja dann irgendwann doch in der Schule recht höher gekommen bin, in der Grundschule ging das noch mit mal eben ein halbes Jahr lang das Kind aus der Grundschule rausnehmen und Hausaufgaben faxen. In der weiterführenden Schule fanden die das dann nicht mehr so lustig. Dann waren wir immer auf die sechs Wochen eingeklemmt, sag ich mal, von den Sommerferien, die wir, glaube ich, auch auf den Tag genau immer im Ausland verbracht haben, die sechs Wochen. Aber dann haben wir halt doch oft vor Ort gemietet, ähm, einfach weil dann einfach die Zeit kürzer war und wir halt dann nicht mehr die Zeit hatten, sechs Monate zu reisen.

Und wo zieht's dich gefühlsmäßig von den Ländern, die du bisher bereist, bereist hast, am meisten hin? Wo, also man hat ja immer so Herzensländer und man hat Länder, wo man sagt, och ja, da war's auch schön.

Ich find, das ist immer ganz schwierig. Also für mich, ich hab früher immer gesagt, dass mein nächstes Ziel ist eigentlich immer mein Lieblingsziel, weil ich mich dann immer so geistig damit beschäftigt hab und die Vorfreude so groß war, dass das eigentlich immer so das war, wo ich mich am meisten drauf gefreut hab. Ähm, aber es hat einfach alles so schöne Sachen. Also ich find immer, Nordamerika kann von der Landschaft her eigentlich weltweit fast nichts mit grad im Westen der USA mithalten mit den Nationalparks. Also da könnte ich, ähm, Tage, Stunden, wochenlang durchwandern durch die roten Felsen, äh, mit dunklem blauem Himmel dahinter. Also ich find landschaftlich, ähm-

Hast du ja auch hinter dir. Die Hörerinnen und Hörer können's natürlich nicht sehen, aber es hängen hinter Denise Plakate, ähm, mit genau diesen Landschaften, die sie hier beschreibt.

So sieht, so sieht mein Büro auch aus mit Plakaten, Ausreisezielen bepflastert, ähm, weil ich ja leider doch viel mehr Zeit im Büro verbringe als auf Reisen, wie das so ist, wenn man noch im Arbeitsleben steht. Ähm, ja, Australien fand ich auch einfach unheimlich die Leute toll. Die sind ja einfach so offen und man kann mit jedem einfach reden, was man irgendwie gefühlt grade hier in Deutschland ja oft vermisst. Also einfach wenn man selbst mal im Bus sitzt, dass die Leute einen ansprechen. Wenn man an der Kasse steht, dann sprechen die Leute einen an, wenn man sie merken, man kommt aus 'm anderen Land. Und, ähm, da ist einfach die Gastfreundlichkeit unheimlich groß gewesen in Australien. Und in Südafrika ist einfach die Tierwelt. Also ich hab es geliebt, morgens früh aufzustehen, ohne Frühstück loszufahren ans erste Wasserloch, Fahrzeug hingestellt, einmal quer mit Blick auf 'n Wasserloch mit dem Tisch und man macht innen drin das Frühstück, setzt sich hin und hat halt einfach den Panoramablick und frühstückt mit Blick halt auf die Tiere.

Ähm, das kann einem ja auch mit 'nem PKW, wenn man da so 'ne Rundreise machen, auch keiner. Also selbst wenn man in so einer Lodge ist, die dann halt so 'n künstliches Wasserloch davor haben, ist es ja doch anders, als wenn man da mit dem eigenen Fahrzeug steht. Und wenn dann einem nicht so ist, fährt man einfach woanders hin. Also ich weiß es nicht. Jedes Land hat so viel Tolles. Ähm, ich darf immer noch weiterreden, dann kann ich auch 'ne Stunde nur über meine Reisen reden.

Ja, und ich merke gerade, dass ich in Mexiko sitze, was ja durchaus auch so 'n bisschen exotisch ist und schon, und schon wieder mich das Fernweh packt, wenn du hier so erzählst, dass ich schon wieder denke: „Oh ja, könnte man, könnte man doch auch noch mal sich angucken."

Ja, das ist auch das Schwierigste, glaube ich, in unserem Beruf. Also es ist ein unheimlich toller Job, wenn man einfach so vielen Leuten hilft, so 'n oft auch langen Lebenstraum ver-zu verwirklichen. Also es gibt ja wirklich Leute, die uns drei, vier, fünf Jahre bevor sie die Reise eigentlich starten, mit uns schon Kontakt haben und sich beraten lassen und so was alles einfach, weil das ja im Kopf auch vieles wächst oder man halt auf die Rente zuarbeitet oder auf 'n Sabbatjahr, äh, hinplant oder so was. Also wir begleiten ja teilweise wirklich Kunden über Jahre hinweg bei der Urlaubsplanung und verwirklichen dann mit die Träume und das ist einfach, find ich persönlich, was unheimlich Schönes, wo ich unheimlich gerne auch arbeite. Aber es macht schon Fernweh. Das ist das einzige Problem bei meiner Arbeit. Ich habe viel Fernweh, aber leider nicht die Zeit, äh, die gleichen langen Reisen, äh, alle zu machen wie meine Kunden, ähm, weil meine Kinder leider jetzt auch in die Schule kommen und...

Aber so ist das Leben. Es kommen auch wieder andere Zeiten und dann werde auch ich wieder die größeren Reisen anfassen.

Was, was mich noch interessieren würde, ein bisschen anderer Betrachtungswinkel: Was ist denn das kleinste und das größte Fahrzeug, was ihr bis jetzt verschifft habt? Kannst-- Also weißt du das aus dem Stegreif?

Ähm, ja. Also das klein, die zwei kleinsten Fahrzeuge waren zwei einzelne Herren, die haben zwei Tuk Tuks umgebaut zum Camper.

Oh nein.

Ähm, das war unheimlich süß. Die sind nach Südamerika verschifft und hatten halt wirklich diese Ein-Mann-Tuk Tuk, so wirklich vorne nur eine Person sitzen kann. Und dieser wirklich kleine, kleine Innenraum, ähm, wo eigentlich auch kein Schlafen ausgestreckt möglich war. Also bei gutem Wetter haben die sozusagen hinten die Klappe offengelassen und mit Außenventilation geschlafen und, ähm, ansonsten halt, sage ich mal, in Embryonalstellung und halt mit so 'nem Klapptisch an der Seite zum Essen, wenn's halt draußen nicht so war. Ähm, das fand ich damals wirklich ganz außergewöhnlich, ähm, dass die so was umgebaut haben. Und ja, große Fahrzeuge hatten wir halt natürlich auch schon. Also, ähm, sag ich mal, diese ganzen Luxusliner, die da elf Meter fünfzig oder so was lang sind und fast vier Meter hoch und das hatten wir natürlich auch schon teilweise mit PKW unten innen drin oder 'nem Quad innen drin oder so was.

Ähm, wir hatten Expeditionsfahrzeuge, wo die Reifen größer sind als die Personen, die innen drin sitzen, ähm, mit Sechsradantrieb statt nur Vierradantrieb und so was alles. Also, ähm, umgebaute Militärfahrzeuge, ähm, was nebenbei mit das Schwierigste ist teilweise in den Ländern dann. Ähm, also nicht nur für uns, sondern auch für die Leute, wenn die Ersatzteile brauchen, weil einfach die Ersatzteile dann ja auch Militärausrüstung ist so gesehen. Ähm, also wenn man sich so 'n Expeditionsfahrzeug zulegt, ist es besser, 'n altes normales Chassis als 'n Militärchassis, mal so als Reisetipp. Die sind zwar-

Guter Tipp.

Die sind zwar sehr robust, aber wie gesagt, die Ersatzteilbeschaffung, ähm, ist bei Militärfahrzeugen im Ausland manchmal ein bisschen trickreich.

Mhm. Klar, weil das ja einforbegrenzt ist, sind ja im, im Prinzip teilweise sehr stark begrenzt in was, wo man's hin ausführen, einführen darf. Mhm. Ist 'n guter Tipp, hätt ich überhaupt nicht aufm Schirm gehabt.

Ja, Supertipp. Nee, ich auch nicht. Ich würd grade sagen, da merkt man wieder die, die Erfahrung. Ähm, und jetzt beim Thema Militärfahrzeuge, da würde mich jetzt nur noch mal ganz kurz interessieren, wenn die noch als Militärfahrzeuge erkennbar sind, ne. Manche, die mögen das ja auch, dass die noch so, ähm, ja, dass, dass, dass halt dieser Look erhalten bleibt. Gibt's da auch irgendwas, äh, was man beachten muss in anderen Ländern?

Also bis jetzt hatten wir noch nie Probleme. Also ich weiß, wir hatten schon mal Kunden, die hatten ihr Fahrzeug angemalt wie 'n Zebra. Ähm, das fand ich auch, äh, sehr lustig. Das sah auch echt cool aus. Ähm, wir hatten halt natürlich auch schon so Land Rover, sag ich mal, die so in Tarnfarben generell gehalten waren. Ob das jetzt wirklich noch die Original-Militärmarkierung war, würd ich jetzt fast eher bezweifeln. Ähm, wir hatten schon alte Feuerwehrautos, die umgebaut wurden, ähm, zum Camper und so was alles. Ähm, also da gab's bis jetzt auch noch keine Probleme. Also ich glaub, man muss halt immer 'n bisschen aufpassen. Also ich mein, bei uns in Deutschland dürfen ja zum Beispiel auch Fahrzeuge drauf fa-fahren, wo Englisch Police draufsteht. Das ist ja erlaubt. Aber zum Beispiel der deutsche Begriff Polizei dürfte man ja zum Beispiel nicht mit den, äh, mit der normalen Polizeilackierung noch dranlassen.

Ähm, aber wie gesagt, dass wir so Fälle hätten, hatten wir bis jetzt eigentlich noch nicht, dass es anhand der Lackierung der Fahrzeuge Probleme gab bei der Einreise.

Ach, das ist so interessantes Thema. Ich könnt hier noch stundenlang weiterquatschen. Mal gucken, ob wir dich vielleicht noch mal einladen, ähm, irgendwann, um über Reisen zu reden, weil ich, äh, hab schon gemerkt, da, da, äh, hab-haben wir 'n Funken bei dir entzündet mit, mit diesem ganzen Thema Fernweh und so weiter. Aber ich glaube, zu diesem ganzen Bereich Wohnmobilverschiffung haben wir eigentlich jetzt alle wichtigen Fragen erst mal abgedeckt und auch wieder geht mein Blick auf die Uhr, damit wir nicht immer so wahnsinnig überziehen hier. Ich würde vorschlagen, ähm, wenn das für dich okay ist, Denise, dass wir unseren Hörerinnen und Hörern anbieten, wenn noch Fragen sind, dass sie uns die schicken können und dass wir die dann, wenn wir die nicht selber beantworten, äh, können, gegebenenfalls einmal an dich weiterleiten oder den direkten Kontakt herstellen, wenn sich jemand vielleicht auch ein bisschen konkreter dafür interessiert, so 'ne Reise zu machen, ähm, weil du ja auch gesagt hattest, dass man sich auch bei euch schon lange im Vorfeld beraten lassen kann.

Ja, genau.

Ist die Hürde vielleicht auch ein bisschen geringer für die Hörerinnen und Hörer, da einfach mal unverbindlich auch bei euch anzuklopfen und mal zu sagen, du, ich könnt mir das vorstellen, aber ich weiß noch nicht so genau, ob und wie.

Natürlich, dafür sind wir ja da für die Beratung.

Dann würd ich sagen, dann, äh, gucken wir jetzt noch mal auf unseren Tipp der Woche. Den haben wir jetzt schon eine ganze Weile nicht mehr so richtig gepflegt, weil wir auch über die, äh, Feiertage ja 'n bisschen vorproduziert haben. Aber wir wollen da heute einmal kurz zu kommen und lassen mal direkt Denise als erstes ihren Tipp sozusagen, den sie mitgebracht hat, äh, hier ausplaudern.

Ja, also mein Tipp für der Woche, ähm, wär eigentlich, ähm, ein Kundentreffen von uns, das aber nicht nur für unsere Kunden ist, sondern eigentlich für jeden Reisenden, ähm, der vorhat, in der Welt rumzureisen. Wir haben viermal im Jahr, ähm, SeaBridge-Treffen sowohl in Bad Dürrheim als auch in Bad Königshofen in Deutschland. Und da ist einfach jeder Reisende ohne Voranmeldung und ohne irgendwelche Kosten, ähm, willkommen. Also es kann einfach jeder auftauchen. Ähm, da ist ein großer Stellplatz und wir stellen halt einfach Reisen vor und haben auch zum Beispiel zur Verschiffung, ähm, hab ich da auch einen Vortrag, der dauert da circa drei bis dreieinhalb Stunden bestimmt, ähm, was auch so'n bisschen Frage- und Antwortspiel ist, wo ich auch einfach da sitze und Leute auf mich fragen können, alles mögliche und man halt auch davon profitiert, was die anderen so alles fragen.

Äh, man kann sich da natürlich auch immer selbst individuell beraten lassen im, im, äh, kleinen Gespräch, falls man nicht im großen Saal seine Fragen dann, äh, loswerden will. Das ist auch, aber was natürlich da fast noch wichtiger ist, als dass man uns treffen kann, weil uns kann man ja auch ansonsten anrufen oder mal per E-Mail kennenlernen. Ähm, man kann da andere Reisende treffen. Also das ist einfach 'ne große Community, sag ich mal, mittlerweile geworden an Leuten, die Reisen planen oder auch viele, viele Leute, die einfach schon verschifft haben, die einfach gern auch ihre eigenen Tipps und Erfahrungen weitergeben und vielleicht sogar Tipps haben, die wir vielleicht gar nicht aufm Schirm haben. Ähm, wenn man so untereinander dann abends noch, äh, im Campingstuhlkreis beieinandersitzt und, ähm, einfach miteinander redet. Und das ist einfach so mein Tipp, einfach mal dahin kommen, sich informieren.

Ähm, wir haben da sogar einen, ähm, Workshop, einen Reise-Werk-Workshop, sag ich mal, wo auch Themen aufgegriffen werden, ähm, wie rüste ich mein Fahrzeug auf fürs Reisen in fernere Länder, wie zum Beispiel mit Solar. Ähm, was mache ich mit dem Dieselpartikelfilter, wenn ich in die Höhe komme oder so was in die Richtung. Ähm, so Themen einfach. Also so was wird dann bei uns auch alles mit angesprochen. Also wer Interesse hat, einfach mal unverbindlich und kostenlos dahin kommen.

Vielen Dank dafür. Dann guck ich rüber zu Nele. Was ist dein Tipp der Woche?

Ähm, ich habe jetzt 'n ganz anderes Thema. Ähm, bei mir ist mein Tipp der Woche die Benzinpreisblitz-App. Benzinpreisblitz. 'N kleiner Zungenbrecher. Ähm, und zwar ist es ganz einfach, äh, wie der Name sagt, eine App, in der man, äh, Spritpreise vergleichen kann in der näheren Umgebung oder auch in 'nem, äh, vordefinierten Umfeld. Mit Postleitzahl kann ich da auch gucken. Ich hab die App jetzt über 'n Jahr bei mir aufm Handy und teste die auch regelmäßig und fahr auch immer wieder bei uns an den Tankstellen in der Gegend vorbei und schau, wie aktuell die ist. Und die ist wirklich bisher immer auf den Cent aktuell, ähm, in dem Moment, wo ich die Preisschilder mir angucke.

Ähm, es gibt 'ne Möglichkeit, nur jetzt geöffnete Tankstellen auszuwählen. Ähm, ich kann den Radius auswählen, also zum Beispiel fünf, zehn, fünfzehn Kilometer und gibt auch für, äh, gibt auch Infos für verschiedene Länder. Allerdings ist die Länderauswahl bisher leider 'n bisschen eingeschränkt. Also neben Deutschland ist dabei Österreich, Frankreich, Italien, Luxemburg, äh, Portugal, Spanien und Slowenien. Also bei Weitem nicht alle europäischen Länder. Das ist eigentlich das einzige Manko an dieser App. Ansonsten kann ich die sehr empfehlen, ähm, an alle Sparfüchse und Füchsinnen.

Vielen Dank auch dafür. Ähm, mein Tipp der Woche ist, hab ich durch Zufall bei Reddit gefunden, äh, 'ne Seite, die heißt makemydrivefun.com. Wir verlinken das auch noch mal in den Show Notes. Müsst ihr euch jetzt nicht merken. Und, ähm, da kann ich quasi, wenn ich, was weiß ich, passt ja gut für Camper. Ich fahr von Berlin, äh, nach Faro in Portugal. Dann kann ich quasi gucken, was auf der Fahrt vielleicht so Spannendes ist, was ich angucken kann. Es ist jetzt leider nicht so in Europa nicht so mega krass mit Inhalten schon gefüllt. Also grade die Strecke Berlin-Faro, da sind 'n paar Sachen, die ich mir angucken kann. Es sind aber meistens auch eher so Museen oder kuriose Dinge, die ich mir anschauen kann. Es sind auch nicht so viele. Ich bin gespannt, wie die Seite sich quasi weiterentwickelt.

Aber es ist passend zum Thema, hatte ich gar nicht drüber nachgedacht, fällt mir jetzt auf, für Nordamerika sehr spannend so, weil grade für die USA gibt's da halt sehr viele Dinge. Ähm, es nicht, sind nicht unbedingt Dinge, die vielleicht für Kids, äh, spannend sind, sondern eher für die Erwachsenen. Aber guckt's euch mal an, kann ganz spannend sein. Und ich hab dann auch mal geguckt, als ich die entdeckt habe, gibt's noch Alternativen. Und ich hab, ähm, road.travel gefunden, verlinken wir auch. Und da kann ich quasi auch 'n Ort eingeben. Ich hab das mal hier in unserer Umgebung gemacht für Faro und da hab ich zum Beispiel drei so Roadtrips gefunden, was weiß ich. Der eine: Entdecke die leckersten Dinge in der Algarve. Äh, man muss dafür dann auch bezahlen für jetzt den Trips. Also stellen Leute rein und verdienen damit halt auch Geld. Ich glaube, war zwischen fünf und acht Euro, was es da gab, also jetzt auch keine Riesensummen.

Und dann kriegt man quasi so 'n, so 'n, so 'n Roadtrip fertig, den man dann nachfahren kann. Fand ich zwei ganz witzige Ideen, grade für Leute, die, äh, vielleicht wenig in die Planung investieren wollen, ne. Es gibt ja Leute, die sehr exzessiv über Monate, äh, Urlaube planen und es gibt andere, die haben da überhaupt keinen Bock drauf. Beides völlig okay und für die, die da keinen Bock drauf haben, sind so 'ne Sachen eigentlich ganz cool. Also vielleicht ist es für den einen oder die andere da draußen ganz spannend und hilfreich.

Also ich werd's auf jeden Fall mal testen hier die Make My Drive Fun für Mexiko, weil wir ja jetzt auch wieder 'ne Tour planen.

Da bin ich mal gespannt.

Ja, da muss ich mal gucken, was es da gibt. Und unsere Tour wird diesmal uns woanders hinführen, und zwar an Orte, die ich bisher so noch nicht bereist hab oder zum letzten Mal vor 20 Jahren. Und vielleicht, äh, find ich da ja 'n paar Sachen, die spannend sind. Vielen Dank dafür.

Kannst du dann in einem nächsten Podcast davon berichten. Ja, dann m-möchte ich noch mal Denise danken, dass du hier zwei Folgen bei uns warst, uns mal in diese superspannende Welt hast reingucken lassen bei mir mit vielen, ich sag mal, Vorurteilen, die ich so 'n biss-- Also Vorurteile ist das falsche Wort, ist ja negativ. Aber mit vielen nicht ganz richtigen Gedanken, die ich dazu im Kopf hatte, äh, quasi mal aufgeräumt hast und auch viel mitgegeben hast. Und vor allen Dingen, das ist auch 'n Thema, was schon sehr, sehr lange sich von vielen gewünscht wurde. Deswegen, äh, bin ich happy, dass wir das jetzt, äh, dass wir dich da als Expertin auch gefunden haben und ganz viele tolle Infos bekommen haben. Ihr da draußen, wenn ihr Fragen habt, meldet euch bei uns. Könnt ihr per WhatsApp machen. Wir haben den Link immer in den Show Notes unten. Ihr könnt auch gern unseren WhatsApp-Kanal abonnieren, um auch nix zu verpassen, was auf Camper Style passiert, wenn ihr wollt. Und ansonsten verabschiede ich mich schon mal, übergeb das Wort an Nele.

Bis zum nächsten Mal. Tschüss.

Also das größte Vorurteil in Anführungszeichen, was ich zu dem Thema hatte, war, dass wir's eigentlich immer so 'n bisschen vor uns hergeschoben haben, weil wir gesagt haben: „Ja, ist ja halt 'ne totale Nische." Und wenn ich aber jetzt höre, dass allein ihr, äh, 1.300 oder 1.400 Fahrzeuge verschifft habt im, im letzten Jahr, dann muss ich sagen, ist so klein die Nische ja doch nicht. Und deswegen hoffe ich natürlich, dass wir heute, ähm, viele Leute auch interess, äh, viele interessierte Leute erreicht haben, ähm, heute und in der letzten Folge und vielleicht auch noch 'n paar erwischen, die, die das noch nicht so aufm Schirm hatten, dass das 'ne Option ist. Und ich bedanke mich auch ganz herzlich bei dir, Denise. Ich hab viele, viele neue Informationen und Erkenntnisse bekommen und du hast wie alle unsere Gäste das letzte Wort.

Ja, dann vielen Dank, dass ich, äh, hier sein durfte. Es hat mir sehr Spaß gemacht, mit euch, äh, hier zu reden. Und, ähm, ja, ich freu mich, wenn, äh, ich euch helfen konnte, euch, äh, viele neue Informationen gegeben hab und, ähm, vielleicht beim einen oder anderen 'n bisschen Reiselust auch geweckt habe. Weil ich finde, mal egal, was man am Ende macht, ist ja das Wichtigste, dass man einfach sein Reiseziel und sein Lebensziel irgendwie auch macht und nicht einfach alles immer nur vorausschiebt, bis es irgendwann nicht mehr geht. Grad in den letzten Jahren haben wir so viel gesehen, dass es dann doch einiges, was man vielleicht mal geplant hatte, auf einmal nicht mehr geht. Ähm, ne, also grad so was wie, keine Ahnung, durch Russland reisen oder so was geht nicht mehr. Äh, Transafrika ist immer schwieriger geworden und ich denke, so was sollte man einfach nicht aufschieben, sondern einfach das machen, was jetzt geht und das Leben so genießen, wie es das einfach möglich ist.

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