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Zibmak VarioKeder - so machst du mehr aus deiner Kederschiene

Episode 455 · 00:14:44

Nele trifft auf der caravan Live in Freiburg einen alten Messebekannten wieder: Kambiz von der Firma Zibmak, hat gemeinsam mit seiner Frau eine Lösung entwickelt, die Camper:innen mit Markisen von Thule Omnistor und Dometic das Leben deutlich leichter macht. Wie aus über 30 Jahren Camping-Frust ein Bestseller wurde und warum die Messe-Community für kleine Aussteller so viel mehr ist als nur ein Verkaufsort, erfährst du in dieser Episode.

Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Wie Kambiz als Sozialwissenschaftler ohne technischen Hintergrund mit einem 3D-Drucker und einem CAD-Programm fast ein Jahr lang tüftelte, bis der VarioKeder serienreif war

  2. Das konkrete Problem: Sonnensegel raus, Lampions rein – und warum es gar nicht so einfach war, ein universelles Produkt für die gängigen Markisen zu entwickeln

  3. Wie der VarioKeder funktioniert: Das Y-förmige System mit zwei Kederschienen unten und dem modularen Verbinder für nahtlose Stabilität über mehrere Stücke hinweg

  4. Die Entstehung des Adapter-Einsatzes für VW T6/T7 Multivanschienen

  5. Material und Produktion: Hart-PVC ohne Weichmacher und Glasfaser, hergestellt in Deutschland, verrottungsfest, verwindungssteif und UV-beständig

  6. Warum Messen für kleine Unternehmen wie Zimbak mehr sind als Verkaufsfläche: direkter Kundenkontakt, ehrliches Feedback und die herzliche Aussteller-Community

  1. zibmak.de – die offizielle Website von Zimbak mit allen Produktinfos und dem Online-Shop

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Jetzt bist du gefragt!

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Messepodcast. Ich bin Nele und immer noch auf der Caravan Live in Freiburg unterwegs. Und ich hab euch ja schon angekündigt, dass ich versuchen werde, einen lieben alten Messebekannten noch vors Mikro zu bekommen und das hab, hab ich geschafft jetzt. Bei mir ist Kambis von der Firma Zimbak und wir sprechen heute über deinen coolen Problemlöser für Kederschienen und Markisen und wir sprechen auch so ein bisschen, wie du dich so, ähm, im Messegeschäft zurechtfindest-

Sehr gerne.

-und wohlfühlst. Herzlich willkommen, Kambis.

Ja, danke. Danke für das nette Einladungsgespräch. Und, ähm, ja, ähm, wir haben unsere Firma, meine Frau und ich zusammen, haben unsere Firma vor gut drei Jahren gegründet, eigentlich als Problemlöser, ne. Wir sind seit dre, über dreißig Jahren Camper und, ähm, haben immer das Problem, wenn wir im Süden Europas unterwegs sind und da sind wir sehr oft in Kroatien, in Italien, da ist es immer heiß und die Sonne scheint. Und was mache ich immer? Ich ziehe sofort immer mein Sonnensegel rein in die Markise, in die Kederschiene Markise und dann am Abend will meine Frau gerne ihre Lampions haben.

Ja, verstehe ich.

Oder ihre Handtücher zum Trocknen aufhängen.

Ja, ganz genau.

So, was mache ich dann immer? Raus mit dem Sonnensegel, rein mit den kleinen Haken für die ganzen Zubehörteile. Ja, und das haben wir jahrelang gemacht, bis ich irgendwann gesagt habe: "Jetzt habe ich keine Lust mehr drauf", und hab geschaut im ganzen Netz weltweit, ob es eine Lösung gibt, nämlich eine Doppelkederschiene für die Markise.

Mhm.

Gab es nicht, sonst hätt ich sie gerne gekauft. Und aus diesem Grund habe ich gesagt: "So, und jetzt setze ich mich selber hin, entwickel das Teil", und wollt's eigentlich nur für uns selber haben. Und Freunde haben dann das Produkt gesehen, als es dann fertig war und haben gesagt: "Das musst du vertreiben, das wollen andere auch haben." Und so ist es entstanden.

Ja, das haben wir ja auch direkt gesagt. Wir haben uns ja auf der Messe in Leipzig kennengelernt-

Ja.

-letztes Jahr. Da standest du neben uns. Und dann habe ich auch gedacht: "Wieso ist da eigentlich vorher noch keiner auf die Idee gekommen?" Weil tatsächlich, das Problem haben viele.

Mhm.

Und, ähm, du hast ja m, dann auch angefangen, ganz im Kleinen. Ich glaube, du hattest damals erzählt, Prototypen mit 'm drei D-Drucker.

Genau.

Also ähnlich wie wir ja auch arbeiten mit unseren Produkten.

Deswegen haben wir sofort 'n Draht zusammen gehabt.

Genau, die ja auch aus Eigenbedarf-

Ja.

-vielfach entstanden sind. Ähm, und dann hast du, bist du aber in 'ne höhere Produktionszahl gegangen.

Genau.

Aus was für 'm Material besteht der Vario Keder jetzt?

Genau. Also vielleicht noch ganz kurz, weil du gesagt hast, mit 'm drei D-Drucker. Das ist korrekt. Ich bin kein, kein Techniker, ja. Äh, ich bin Sozialwissenschaftler.

Ach, das wusste ich nicht.

Ja, ich war, äh, jahrelang Personalchef von großen Firmen-

Ah ja.

-aktiennotierte Firmen und, ähm, hab eigentlich mit Technik wenig am Hut. Also habe ich mir quasi, ähm, ein kleines CAD-Programm gekauft und einen kleinen Drucker und habe einfach mal gespielt.

Ja.

Ja, und ich sag dir's, ich hab Höhen und Tiefen durchlebt.

Das glaub ich.

Echt wirklich 'n Dreivierteljahr, fast ein ganzes Jahr habe ich gebraucht, bis das Produkt endlich so war, wie es jetzt ist. Und, äh, wenn ich natürlich Ingenieur gewesen wäre oder Techniker, wär's schneller gegangen.

Ja.

Aber ich hab nicht aufgegeben und am Ende hat sich's, hat sich's gelohnt, find ich, ja. Das Produkt ist jetzt, äh, serienreif oder schon seit, seit fast zwei Jahren. Wir sind nämlich dann 2024, wir haben 2023 das Unternehmen gegründet und 2024 sind wir bei der CMT, haben wir mitgemacht beim Camp Fire der Ideen. Das ist so ein kleiner Wettbewerb für Start-ups und, äh, kleine Unternehmen, die gute Ideen haben und haben's da zum ersten Mal präsentiert und ist eingeschlagen wie 'ne Bombe. Kann ich wirklich so sagen.

Ja, das kann ich mir vorstellen. Wir haben ja auch jetzt drei Anläufe gebraucht, bis wir dich mal alleine am Stand erwischt haben. Jetzt ist es 18 Uhr vorbei-

Ja.

-und jetzt kannst du endlich durchatmen und mit uns sprechen. Also wenn man das Produkt erklären müsste, du hast ja schon gesagt, es ist eine Doppelkederschiene. Ähm, man zieht es quasi mit dem oberen Teil in die Kederleiste oder in die Markise ein und dann hat man unten noch mal zwei Kederschienen, wo man eben dann, wie du's vorhin beschrieben hattest, 'n Sonnensegel einziehen kann, 'ne Lampionkette einziehen kann. Eine, äh, ich, ich sehe hier auch so 'ne, so 'n kleinen Wäscheständer, also allerhand Dinge oder auch bestimmte Haken. Ähm, ich hab immer gerne meine Kräuter dabei.

Ja.

Die könnte ich dann da auch mit dranhängen.

Genau.

Und es ist eigentlich, ich sag jetzt mal, ja, sehr einfach. Da ist kein Schnickschnack dran.

Nein.

Du hast mittlerweile zwei Farben: Rot und so 'n helles Grau.

Mhm.

Ähm, ja, habe ich was vergessen?

Nein, alles richtig erwähnt. Super. Könnt's glatt bei mir anfangen.

Ja. Wenn Camper Style mal langweilig wird, dann bewerb ich mich.

Ja, ich kann bestimmt gute Mitarbeiterinnen gut gebrauchen. Nein, das Thema ist einfach, ähm, es ist ge, geboren durch diese, diese Produktidee, ne. Die Idee war einfach, 'ne Doppelkederschiene zu machen. Und, ähm, ich habe mich auf dem Markt umgeschaut und habe gesehen, ähm, von Thule Omnistor, der größte eigentlich Hersteller, Markisenhersteller in Europa, und Dometic gibt es nur eine Kederschiene an der Markise.

Mhm.

Fiamma hat das Glück, die haben zwei oder drei teilweise schon. Ähm, nur die anderen beiden Hersteller durften das nicht machen und deswegen hab ich gesagt: "Okay, für die entwickle ich das", weil ich selber auch Thule-Fan bin, hab alles und hab's an meiner Markise probiert. Und siehe da: Ich habe feststellen müssen bei der Entwicklung, dass Thule zwei verschiedene Varianten hat von ihren Markisen. Nämlich einmal ist die Kederschiene unten und einmal ist sie nach oben innen versetzt. Also war das Ergebnis: Ich konnte nicht mit einem Keder arbeiten, sondern ich musste mir zwei einfallen lassen, damit ich beide Varianten abdecken kann.

Ach, und das sind diese beiden-

Genau, und deswegen so 'ne Art Y entstanden. Ich hab zwei Keder oben und unten drunter dann zwei Kederschienen. Und durch diesen Y hat es 'n kleinen Vorteil ergeben, nämlich ich habe eine zweite freie Keder und an, über diesen freien Keder schiebe ich einen sogenannten Verbinder, der ist fünf Zentimeter lang, und dieser Verbinder sorgt für 'ne Stabilität. Das heißt, ich habe bei kurzen Stücken, die ich habe, die sind ja nur 48 Zentimeter lang, wenn ich zwei aneinanderband, äh, stecke und einen Verbinder drüber setze, habe ich 'ne Stabilität wie bei einer Ein-Meter-Stange.

Okay, dann kann man die also modular benutzen auch.

Genau, genau. Sehr schön. Gut gesagt. Ja, modular kann man sie nutzen. Man kann die modular aneinander setzen. Mit dem Verbinder hat man 'ne Stabilität wie eine ein, zwei oder drei Meter lange Stange und man hat 'ne saubere Flucht. Weil das Problem ist ja, wenn du 'ne Doppelkederschiene hast und 'ne zweite davor schiebst und du willst was durchziehen-

Ja.

-bleibst du in den meisten Fällen hängen.

Ist versetzt, ja.

Genau, weil es 'n Millimeter versetzt ist und du bleibst hängen und musst reinfriemeln sozusagen. Und das ist nicht mehr gegeben jetzt durch diesen Verbinder. Genau.

Und jetzt sehe ich hier noch 'n Teil. Ähm, das ist 'n, sieht aus wie ein aufgeschnittener langer Strohhalm.

Ja.

Ähm, der steckt ja auch in einer Kederschiene drin.

Mhm.

Was hat's denn damit auf sich?

Genau, das ist hier letz, wirklich letztes Jahr in Freiburg geboren die Idee.

Ach, tatsächlich?

Ja. Ich war draußen gestanden und mir gegenüber war der T6, der neue Multivan damals und, ähm, habe versucht, meine Keder da reinzuschieben und das hat nicht funktioniert, weil der eine leicht gebogene Form hat.

Ah, okay.

Und, ähm, ich habe ja meine kleinen Verbinder, die sind fünf Zentimeter lang und da ist die Idee geboren, okay, ich mach den Verbinder jetzt länger, nämlich genauso lang wie mein System, achtundvierzig Zentimeter. Und wenn ich den reinschiebe, verkleinere ich quasi den Querschnitt dieser Multiregel vom T7 und T6 und dann passen, passt jedes Zubehör, was sechs Millimeter hat, rein, ohne dass es rausfällt.

Also quasi wie ein Adapter-

Genau.

-für die Multivanschiene.

Genau. Verkleinerung entweder von acht auf sechs oder Vergrößerung von sechs auf acht.

Da ist man nie fertig mit der Entwickelei, ne?

Man hat immer gute Ideen.

Kennen wir selber leider auch immer. Und dann kommt der Nächste und sagt: "Ja, aber meine Gasflasche, da passt dann der Deckel auch wieder nicht drauf."

Das ist richtig, ja.

Ja. Jetzt habe ich hier deinen Verbinder abgepopelt.

Ist nicht so schlimm.

Den müssen wir gleich wieder dran machen.

Mhm.

Also es ist alles sehr leichtgängig. Ich habe den jetzt in einer Hand das Mikrofon und in der anderen Hand habe ich da rumgespielt. Ähm, den machen wir gleich wieder drauf.

Ja, es ist Hart-PVC, um uns da, um deine Frage von vorhin-

Genau.

-zu beantworten. Was für'n, was für 'n Material ist es? Erstens ist es, in Deutschland wird es produziert. Das war mir sehr wichtig.

Ja, schön.

Ja, weil ich hab kein Interesse in China zu produzieren, auch wenn's noch so günstig ist. Die Problematik mit der Verschiffung hierher, mit Reklamationen, mit dem, mit der Qualität, das wollte ich nicht. Also habe ich gesagt, ich will auf alle Fälle ein deutsches Produkt mit einem deutschen Hersteller. Habe ich auch gefunden bei mir in der Nähe, hundert Kilometer weg. Ähm, mit dem arbeiten wir schon seit drei Jahren zusammen, sind sehr zufrieden, weil er sehr reaktiv ist und wirklich auch gute Ideen hat. Und das ist ein Produkt, nämlich es nennt sich Hart-PVC. Da ist kein Weichmacher drin und kein Glasfaser. Dadurch ist unser Produkt verrottungsfest, sehr verwindungssteif und UV-beständig.

Mhm.

Und das war mir wichtig. Ich will lieber ein Produkt haben, was vielleicht dann auch am Ende des Tages, weil es in Deutschland produziert wird, etwas kostenintensiver ist und dadurch auch teurer im Verkauf. Aber ich habe keine Probleme mit Kunden-

Ja.

-weil ich keine Reklamationen habe und der Kunde ist zufrieden und das ist doch die Hauptsache.

Wo du gerade den Preis schon angesprochen hast, wie viel kostet ein Stück, also so 'n achtundvierzig Zentimeter Stück?

Genau, wir haben zwei Farben. Wir haben Rot und Grau im Programm. Wir haben mit Rot angefangen, weil Rot unsere Firmenfarbe ist und wir wollten einen USP schaffen, also quasi 'n Eye-Catcher für den Markt, dass man sofort uns erkennt, wenn man die rote Farbe an der Markise sieht. Ähm, seit einem Jahr haben wir jetzt auch Grau im Programm, weil doch einige Kunden gesagt haben: "Ja, uns gefällt das System, aber das Rot ist halt doch zu krachig. Die meisten Markisen sind grau oder schwarz. Ich will 'ne neutralere Farbe." Und seitdem haben wir auch Grau im Programm und, ähm, die Preise sind wirklich seit drei Jahren stabil. Äh, das haben wir auch geschafft. Äh, wir haben 'n Verkaufspreis beim Roten von vierzehn Euro neunundneunzig inklusive des Verbinders und bei dem Grauen sind wir bei sechzehn Euro fünfundsechzig inklusive Verbinder, also gut zehn Prozent teurer.

Und w-woran liegt es, dass Grau teurer ist als Rot?

Ja, die Preise sind gestiegen. Ich hätte Rot eigentlich auch teurer machen müssen.

Okay, du hast aber gesagt, ich möcht lieber meine Firmenfarbe ein bisschen verbreiten.

Genau.

Ja.

Der Vorteil ist einfach, du gehst, gehst an, am Campingplatz an 'ne Markise vorbei, vom Wohnwagen vom Nachbarn. Siehst was Rotes in der Markise hängen, ja, und sagst: "Was ist das?" Der Eye-Catcher ist einfach da.

Also Marketingbudget sozusagen.

Genau. Und deswegen hab ich gesagt, okay, die Roten lassen wir so und nur die Grauen, weil die, das Material inzwischen teurer geworden ist, die machen wir mit normalen Preis, aber den Roten, den sponsern wir selber.

Stichwort Marketing. Ähm, wir sprechen ja immer wieder mit kleineren Firmen auch, so wie deine Firma ist ja auch relativ klein, ähnlich wie wir. Und da denkt man ja immer, ja, lohnt sich da so 'ne Messe? Weil Messen weiß jeder, so ein Stand ist teuer.

Ja.

Man muss viel investieren. Man muss einen Messestand entweder mieten oder mitbringen. Also man muss da erst mal viel Geld in die Hand nehmen. Und, ähm, wir haben ja schon, ich hab ja schon eingangs gesagt, wir haben uns auf mehreren Messen getroffen.

Mhm, mhm.

Ähm, das ist jetzt seit November die fünfte, wo wir dich sehen.

Ja.

Wahrscheinlich warst du auf noch mehr.

Das Jahr war voll.

Ja, das glaub ich.

War wirklich voll und anstrengend, ja.

Und was, was würdest du denn sagen so, was lohnt sich denn für euch oder für dich an 'ner Messe? Ist es der direkte Kundenkontakt, dass die Leute Sachen anfassen können oder überhaupt, dass man, dass man bekannt wird? Oder was sind so deine, deine, äh, Beweggründe?

Beides. Also letztendlich beides. Es ist wirklich so, ich bin, wie ich eingangs gesagt habe, Sozialwissenschaftler, Personalleiter in vielen Firmen und gehe gern mit Menschen um. Ich rede gern mit Menschen. Ich, ich g-, ich hab einfach 'n, 'n kleinen Draht auch zu denen, ja. Und, ähm, was ich immer schön finde, ist, wenn die Kunden kommen mit einem Problem, dir das Problem äußern und du dich dann hinstellst, auch wenn noch so viel los ist und dich beschäftigst mit denen und dich konzentrierst auf diesen Kunden und sagst: "Das könntest du machen, das könntest du machen." Selbst wenn der Kunde am Ende des Tages oder am Ende des Gesprächs nicht das Produkt kauft-

Ja.

-wenn er zufrieden weggeht, reicht mir das wirklich. Und, ähm, mir macht es Spaß, mit Kunden zu arbeiten. Klar gibt's auch mal Kunden, die nicht so nett sind, ja, wo du sagst: "Oh, wär der mal lieber vorbeigegangen an meinem Stand", ja. Ähm, aber auch das gehört dazu. Aber die meisten Kunden sind wirklich total nett, sind hochinteressiert an unser Produkt und wenn sie's kaufen, freut's mich natürlich umso mehr. Ähm, was ich schön finde an solchen Messen, ist, wir sind ja jetzt schon, wie du selber gesagt hast, schon ein paar Mal uns begegnet und so ist es auch mit anderen Kollegen. Ich lerne sehr viele Ausstellerkollegen fest kennen und, ähm, die haben alle so denselben Esprit. Ja, die, die, die lieben Camping, ne, die leben fürs Camping und, ähm, das merkt man sofort. Und das macht Spaß und ich freue mich immer auf jede neue Messe, alte Bekannte wiederzusehen. Man ratscht zusammen vor der Messe, nach der Messe, während, müssen langlauf, vielleicht, wenn ein bisschen nix los ist, geht man hin und unterhält sich.

Trinkt man 'n Kaffee.

Ja, genau. Und, äh, die Camper-Community ist wirklich klein, ja, aber sehr herzlich. Und das liebe ich.

Das, die Erfahrung hatten wir ja jetzt zum ersten Mal gemacht auf den drei Messen, wo wir als Aussteller unterwegs waren. Und was ich auch irgendwie so schön fand, war, dass man tatsächlich mit Leuten wie mit dir zum Beispiel, wo man sonst gar keine Anknüpfungspunkte gehabt hätte, weil Wohnort ist ein anderer.

Genau.

Ähm, man hat sonst jetzt vielleicht auch nicht dieselben Hobbys oder so und dann kommt man doch zusammen und wir haben uns ja auch viel gegenseitig dann so auch motiviert, wenn man mal müde war oder mal irgendwie Süßigkeiten ausgetauscht oder mal 'ne Standwache gemacht-

Genau.

-wenn mal einer auf Toilette musste oder so. Und so dieses Zusammengehörigkeitsgefühl oder dieses Gemeinschaftsgefühl, ähm, ist wahrscheinlich auch was so, was das Ganze für dich ausmacht, ne?

Absolut, absolut. Als wir uns das erste Mal kennengelernt haben, wenn ich das noch sagen darf, ja, da war ich ja ganz alleine.

Ja.

Meine Frau hat ja sich verletzt am Knie. Sie musste operiert werden und war bettlägrig und ich musste die Messe, konnt ich und wollt ich nicht absagen. Also bin ich alleine hin und ihr habt mir wirklich mega geholfen.

Ach, schön.

Ja, muss ich's einfach sagen. Ihr wart total nett. Wir kannten uns ja gar nicht. Ich stand genau gegenüber von euch. Ihr habt mir beim Aufbau geholfen, beim Abbau, wie du grad gesagt hast, während der Pipipause, ja, habt ihr aufgepasst, weil ich allein war. Also das war wirklich super und das liebe ich am Camping und an, an den Messen, ja, insbesondere an den Indoor-Messen, weil man ein bisschen wetterunabhängig ist.

Ja.

Wir machen auch Outdoor-Messen, ähm, aber das ist halt mit unserem Produkt schwierig, weil ich brauch die Markise, ja. Wenn Wind und Wetter und Regen ist, das ist doof.

Mhm.

Aber Indoor ist wirklich schön und das macht Spaß.

Ja, das war doch jetzt auch ein schönes Schlusswort. Vielleicht erzählst du noch ganz kurz, wo man euch findet, ähm, online und offline.

Genau. Wir sind gelistet bei Camping Wagner mit unserem Produkt in Rot. Ähm, wir haben nur das graue Produkt bei uns selber auf unserer Homepage unter www.zipmak.de. Da findet man uns. Da ist ganz viel beschrieben auch zu unserer Firma. Ist 'ne kleine, kleine Start-up, zwei Mann. Also meine Frau ist Geschäftsführerin und ich helf ihr das kräftig aus. Ähm, da kann man alles bestellen. Wir versenden in Deutschland ab fünfzig Euro versandkostenfrei. Und na klar, durch die neue EU-Regelung ein bisschen schwierig ins Ausland-

Ja.

-aber ich bin grad dran. Österreich klappt ab ersten zehnten jetzt auch. Also das hab ich geschafft. Ähm, also ich kann auch die österreichischen Kunden wieder glücklich machen und, äh, ja, das freut mich ungehei-ungemein, ja.

Ja, vielen Dank. Dann noch guten Endspurt.

Ja, danke schön.

Und, äh, wenn ihr mal vorbeischauen wollt auf der Website, wir verlinken euch alles in den Show Notes und, ähm, es wird auch 'n Magazinartikel dazu geben, um das Produkt noch mal richtig vorzustellen mit Bildern und so. Dann könnt ihr euch das auch noch mal anschauen, weil, äh, es immer einfacher ist, wenn man so viel erklären muss.

Genau. Ganz lieben Dank für das Interview.

Ja, danke dir.

Und ich freue mich, wenn wir uns wiedersehen.

Ja, auf jeden Fall. Bis bald.

Mach's gut. Tschüss.

Tschau.

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