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Hallo und herzlich willkommen zum Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Sebastian, heute wieder ohne Nele und diesmal sitze ich im Studio der Messe Düsseldorf. Das heißt, wir haben heute mal keine Menschen im Hintergrund, die was erzählen und keine Autos und Busse, die vorbeifahren. Und zu Gast habe ich heute den Ian Hume. Das ist der Manager des P1 der Messe. Sie, sie können mich gleich verbessern. Stellen Sie sich doch vielleicht mal selber vor, was Sie hier machen den ganzen Tag.
Oh, was ich den ganzen Tag mache. Ja, äh, Ian Hume ist mein Name. Ich bin, äh, seit etlichen Jahren der, äh, äh, Director Logistik, äh, bei der Messe Düsseldorf. Das heißt, alles, was mit, ähm, mit dem Betrieb, logistischen Betrieb des Messegeländes zu tun hat, ist, ist, äh, in meine Verantwortung mit zusammen mit meinem Team. Ähm, und unter anderem betreiben wir, äh, den Parkplatz P1, äh, äh, wo und was natürlich, äh, zum Caravan Salon ein großen Camp-- großer Campingplatz ist, ja.
Und dann steigen wir doch direkt mal ein: Wie viele Fahrzeuge stehen denn während so eines Caravan Salons auf dem P1 insgesamt?
Das, äh, kann bis zu dreitausend Fahrzeuge stehen. Ähm, da haben wir ja achthundert versorgten, äh, Plätze oder Plätze mit Stromanschluss und der Rest ist, äh, unversorgt. Ähm, in der Regel sind das zweieinhalbtausend, je nach, je nachdem, äh, wie viel Fahrzeuge wir freigeben.
Okay, weil quasi nicht, also vielleicht auch gerade unter der Woche nicht alles ausgebucht ist.
Nein, außer wir könnten das... Äh, in der Woche ist es genauso voll wie an Wochenenden. Wir haben nur einfach alle andere Besucher, die kommen mit dem Pkw, ne. Da haben wir neben zweieinhalbtausend Reisemobile jetzt an dem heutigen Tag haben wir zehntausend PKW zu erwarten und, äh, da muss man auch, äh, das sind auch alle Camper.
Mhm.
Äh, und die müssen auch einen Platz haben.
Und ist dieser, dieser Stellplatz nur zum Caravan Salon geöffnet oder ist der auch für andere Messen geöffnet?
Ähm, das Caravan Center an sich ist eine Festeinrichtung, ähm, und, äh, die wird zu Messen geöffnet, Auf- und Abbau und, äh, Laufzeit. Caravan Salon ist natürlich eine Ausna-- ist Ausnahmezustand. Ähm, da haben wir in der Regel bei, äh, Messen mit dem Boot, ne, Freizeitmessen, ähm, hundertfünfzig Fahrzeuge vielleicht gleichzeitig dastehen, äh, bei anderen Fachmessen, äh, größere Fachmessen auch, äh, fünfzig bis hundert. Ähm, aber es kann auch nur fünf Stück sein, so eine Messe. Aber grundsätzlich sind alle Messen, äh, Caravan ist natürlich ganz was anderes.
Ja. Und bevor ich jetzt meine nächste Frage stelle, ist heute tatsächlich was passiert, was einen Teil dieser Frage schon beantwortet, nämlich was mich interessieren würde: Was sind denn so die Herausforderungen in puncto Organisation, Logistik bei dieser Menge an Fahrzeugen? Und wir können ja vielleicht mal damit anfangen, was heute, gerade wenn wir aufnehmen, also es ist Sonntag, der erste Messesonntag, was ist zum Beispiel heute Morgen passiert, was vielleicht den Ablauf ein bisschen stört?
Okay, was, was, was stört? Ähm, was sind die Herausforderungen der, der Organisation? Natürlich ist es, äh, eine ganze Menge, äh, ganze Menge Fahrzeuge. Äh, wenn Sie einen Parkplatz haben, der rund zweitausendachthundert Bäume drauf hat und alle Caravane sind ein bisschen größer. Das erste fängt man an, dass man, äh, rechtzeitig einen großen Baum, Baum, äh, Begutachtung macht und guckt mal, dass, äh, dass, äh, der Platz in der Höhe sind für alle diese Reisemobile unter den Bäumen. Das ist ein Punkt. Muss man, muss man machen. Das ist ein großer Aufwand, was wir auch jedes Jahr betreiben. Ähm, dann haben wir viele, äh, äh, äh, viele möchte, äh, etwas entsorgen aus dem Fahrzeug. Das heißt, wir müssen eine Infrastruktur zusätzlich aufbauen über die Fläche mit zusätzlichen Toilettenanlagen oder zusätzliche Entsorgungsanlagen zum Beispiel. Das ist nicht permanent da. Und dann haben wir natürlich ein, ein, ein Catering-Angebot, äh, und andere Themen da. Oder Servicefahrzeuge, Catering-Angebot, Servicepersonal, ähm, et cetera, was, was wir natürlich in, in der Organisation groß aufbauen, ne.
Und jetzt passieren ja dann da auch manchmal Dinge, die nicht vorhergesehen sind. Wir haben jetzt zum Beispiel heute Morgen einen Unfall hier-
Ja.
-auf einer der, der Haupteinfahrtstraßen Richtung Messe. Und, äh, was bedeutet das dann? Also wir können das ja mal ein bisschen Kontext geben. Wir wissen noch nicht viel, aber es gibt wohl eine Vollsperrung über alle vier Spuren. Es gibt sehr viele Einsatzfahrzeuge, die da untersuchen und so weiter. Das Ganze muss ja dann aufgehoben werden. Wie lang ist da jetzt gesperrt? Und das ist ja jetzt gerade, also wir nehmen hier kurz nach zehn auf. Das heißt, jetzt kommen die Leute, wollen auf die Messe. Was macht man dann?
Okay, ähm, heute, ich sage einfach, die Reisemobile sind weniger unser Problem jetzt, die stehen alle, ähm, sondern wir erwarten auch zehntausend Autos heute. Und das ist der Punkt. Kurz vor zehn, wenn ein Unfall vor zehn Uhr passiert, dann haben wir natürlich alle die ganze Ausstellerpersonal. Wir haben so rund sechstausend Ausstellerpersonal. Äh, die reisen erst mal an zum Messegelände. Äh, und die sind voll reingekommen und die, die, die kommen etwas leicht verspätet jetzt an. Das ist, äh, äh, in Klammern eine Straße aus dem Innenstadt. Das sind die Leute, die quasi von den Hotels kommen. Ähm, die sind, die stecken leider drin. In diesem Fall, ne, die Polizei hat uns sofort informiert, was, äh, dass, dass da was ist, dass, dass, ähm, aber leider muss dieser Unfall ordentlich aufbereitet werden und da können die nicht frühzeitig das räumen, aber, äh, wir sind in Kontakt mit der Polizei. Da sind wir, können wir wenig machen an und für sich, ne. Wir können auf die Unterstützung der Polizei warten, äh-
Ja.
-beziehungsweise, ähm, hoffen, aber das tun die auch.
Ja, man kann ja auch keine neuen Straßen jetzt bauen, wie man dann quasi plötzlich zur Messe kommt.
Nein.
Und-
Das, das ist ein Ausnahmezustand.
Ja.
Das ist, das ist einfach so, ne. Andere Themen, wenn wir einen Bahnstreik haben, zum Beispiel, äh, oder haben, dann können wir zusätzliche Shuttlebusse vom Hauptbahnhof einsetzen, zum Beispiel. Das sind so. Oder, äh, äh, äh, solche Themen können wir machen, aber da sind wir hilflos in dem Fall.
Ja. Ja, es geht uns ja auch so ein bisschen darum, dass die Besucher einfach auch verstehen, ne, wenn sie jetzt gerade im Stau stehen, warum so eine Sachen passieren. Und jetzt sind ja zweieinhalbtausend Campingfahrzeuge plus pro Tag zehntausend PKW, die anreisen in dem Zeitraum. Eine Menge Menschen mit ganz unterschiedlichen Einstellungen, Gedanken, Wünschen, äh- Wie sorgt man denn für, für Ordnung und Sicherheit auf, in diesem Gebiet? Also, ne, dass, dass kein Chaos ausbricht und dass jeder so'n bisschen das tut, was eigentlich gewollt ist.
Erstens, das Caravan-Publikum ist, ist extrem vernünftig, ne? Das ist das Thema. Wir haben auf dem, auf dem, äh, äh, trotz, m-m-m-teilweise Partystimmung oder was weiß ich, wir haben in der Regel überhaupt gar keine Probleme, äh, äh, auf jeden Fall zwischen den Kunden. Ähm, a-aber, äh, das ist eigentlich nicht das Problem. Wenn, wenn wir unseren Job in Klammern richtig machen und es läuft, äh, dann, dann, äh, ist die Stimmung meistens gut. Ähm, das kann passieren, dass es klemmt an der einen oder anderen Stelle, ne? Wir haben die zehntausend Autos ist auch, da parken wir in zwei Messehallen zum Beispiel zusätzlich, ähm, sodass wir Platz für die Besucher haben. Da haben wir so tausend Autos in, in zwei Hallen geparkt. Ähm, das heißt, wir nehmen an allen Ecken, Ecken, äh, Fahrzeuge auf und das ist, ähm, schon, ähm, schwierig zu koordinieren, ne, wenn an einer Ecke die Parkplätze ausgehen, aber man hat noch Kunden, die muss man nochmals umleiten. Das kann so'n bisschen Un-Unmut führen. Ähm, aber unsere erste, ähm, Aufgabe ist es, ausreichend Stellplätze für alles, alles zu machen und das vernünftig zu organisieren. Die Le-Leute versuchen, schnell zu ihrem Parkplatz zu bringen.
Jetzt, wo Menschen aufeinandertreffen, gibt's ja ab und zu auch mal 'n Reibungspunkt. Das passiert ja einfach, kriegt man auch manchmal mit, wenn man aufm, aufm P1 steht. Was sind denn so die Reibungspunkte, wo am ehesten mal irgendwie 'n, 'n Aufreger entflammt? Gibt's da was?
Ähm, ja, wenn wir, wenn, wenn einer kommt und sagt, wir sind voll und er hat nicht gebucht und kommt trotzdem und, und hat wenig Verständnis dafür, dass wir sagen: „Tut mir leid, wir sind einfach voll", zum Beispiel. Das ist der Punkt. Wir haben zwei Auswärts, äh, ähm, mit Partnern hier Schützenplätze, haben wir zwei Auswärtsstellplätze organisiert. Die sind nicht bei uns, äh, äh, im Vorverkauf, aber darauf können wir hinweisen. Ähm, aber wie gesagt, das, das ist 'n Punkt. Ähm, wir sind, äh, sehr schnell für die ganze Zeit ausgebucht. Wir haben dieses Buchungsportal. Man kann sehen, wenn ich kommen kann und nicht. Äh, in der Woche wird man, wird man vielleicht kommen können, aber am Wochenende ist natürlich, äh, alles relativ, äh, relativ schnell dicht. Ähm, das ist, ähm, das ist 'n bisschen der Punkt. Aber wir hatten zum Beispiel Freitagabend das Fortuna-Spiel-
Ja.
-gleichzeitig, äh, äh, da. Und da ist auch wenig Reibung, äh, passiert. Und da versuchen wir, die Gruppen zu trennen und, äh, na, Fortuna hat gewonnen. So, das ist ganz gut. Da ist die Laune immer besser.
Da ist die Laune zumindest danach dann auf jeden Fall sehr, sehr gut. Ja, da fragt man sich ja vielleicht, wenn man da nicht drüber nachdenkt: Ja, warum muss denn Fortuna genau während der Messe spielen? Warum machen die das denn nicht vor oder nach der Messe?
Das ist 'ne sehr gute Frage. Äh, das nennt sich, äh, ich glaube, das ist, äh, ähm, ja, ne, das ist die, die Arena ist, äh, unser, in unserer Nachbarschaft. Wir teilen uns die Infrastruktur.
Mhm.
Ne? Wir haben einen Bahnhof, wir haben, äh, fünfzehntausend Parkplätze, Stellplätze für PKWs, äh, gemeinsam. Wir betreiben das. Ähm, es ist gut, dass wir das betreiben, und dann haben wir ein paar Veranstaltungen, vor allem Caravan, wo eine Parallelität einfach schwierig ist.
Mhm.
Ähm, aber das kriegen wir meistens, meistens sehr gut und sehr reibungslos hin. Ähm, das ist so, ne? Aber, aber auf der positiven Seite, es gibt nicht eine Arena, wenn eine Infrastruktur, die nicht benutzt wird.
Ja.
Ne, eher, eher alle nur ein Tag in alle zwei Wochen benutzt wird. So, ähm, ich kann's verstehen. Es ist einfach, gibt's eine, ne, das ist höhere, höhere Gewalt und das nennt sich Fußball.
Ja. Ja, also ja, im, im Endeffekt ist es ja so, ne. Entweder steht das Stadion dann öfter leer und die Parkplätze werden häufiger nicht genutzt oder man kombiniert's und dann kommt's eben auch mal zur Reibung, weil wahrscheinlich auch Fortuna kann ja nicht einfach bestimmen, da wollen wir nicht spielen, sondern da hängen ja dann wieder andere Vereine drin. Die haben vielleicht auch wieder 'ne, 'ne Ortschaft, die sich mit jemandem teilen und so ist es manchmal unmöglich. Wie viele Menschen sorgen denn rund den Stellplatz und die Parkplätze dafür, dass das alles so reibungslos funktioniert, wie es funktioniert?
Gut, Caravan ist in, in der Hinsicht auch eine besondere Herausforderung. Es ist nicht nur die, die absolute Menge, die, da arbeiten, die arbeiten unsere Partner, Partnergesellschaft da in zwei Schichten. Das heißt, die muss das alles doppelt machen.
Mhm.
Ähm, das heißt, für das, äh, reine Parkgeschäft tagsüber sind rund hundertfünfzig Personen im Einsatz und dann für den zweiten Schicht rund achtzig. Ähm, so, da hat man insgesamt zweihundertdreißig Leute, die um, die sich um das Thema Park, Parkgeschehen, ähm, Caravan Center et cetera kümmern.
Also pro zehn Besucher ein Mitarbeiter, der sich quasi kümmert im übertragenen Sinne.
Wir haben rums, äh, ja, ja, wir, wir haben, wir haben gestern vierzigtausend oder zweiundvierzigtausend Leute auf'm Messegelände. So, so muss man's auch sehen. Das ist in dem Verhältnis.
Okay, also ja eher pro Fahrzeug quasi und nicht pro Person.
Ja, ja, genau.
Und jetzt tun ja Veränderungen Menschen manchmal weh. Jetzt gab's dieses Jahr 'ne größere Veränderung. Ähm, die Anreise wurde zum einen erst ab, also von neunzehn bis neunzehn Uhr und zum anderen auch wurde die Anwesenheitsdauer auf achtundvierzig Stunden auf dem Stellplatz begrenzt. Vielleicht, um so'n bisschen zu verstehen, warum das passiert, warum, warum wurde diese, diese Änderung gemacht? Fangen wir erst mal mit dem neunzehn, neunzehn Uhr an.
Fangen wir mit neunzehn Uhr an. Äh, Sie müssen den Zweck dieses, äh, Caravan Center sehen. Ja, es ist nicht unbedingt Campingzeit, es ermöglicht den Besuch der Caravan, des Caravan Salons, äh, mit dem Campingfahrzeug. So. Das heißt, wir haben ein, ein, ein, ein, eine Veranstaltung, die geht bis achtzehn Uhr. Ne? Das heißt, ne, w-w-wer, wer kommen möchte, kann, äh, soll, ähm, soll, äh, den Caravan Salon besuchen. Das heißt, äh, das, auch der Zweck des Campingplatzes ist der Besuch des Caravan Salons.
Ja.
So, es ist nicht ein, ein normaler Campingplatz.
Ja.
Wir haben, wir versuchen, das zu maximieren, wie viel Leute wir unterbringen können in diesen zehn Tagen, die wir haben. Ja, wir haben rund zweiundzwanzigtausend Reisemobil-Übernachtungen in der Zeitraum. So, so viel individuelle Fahrzeuge kommen.
Ja.
So, und dann ist die Frage, wie viel, ne, und wenn die mehr als zwei Tage bleiben, ne, in der Regel bleiben die eins Komma zwei, eins Komma drei Tage. Das ist der Durchschnitt. So, ähm, dann schaffen wir das, ne. Und je länger die individueller Leute bleiben, desto weniger haben die Möglichkeit, da einfach zu bleiben.
Ja.
So, so ist das. Deshalb haben wir gesagt, gut, 48 Stunden ist ein guter Mittelweg, ähm, und 19 Uhr ist das Thema, denn die Leute, die an dem Tag da waren, können ab-abreisen. Das ist die Abreisetermin auch, ne. Bis 18 Uhr ist eigentlich Abreise. Ja, 19 Uhr las-lassen wir zu und dann ist 19 Uhr die Neuanreise und dann haben wir die Möglichkeit, äh, die Parkplätze auch für den nächsten Tag gut zu belegen. So, das einfach, man muss verstehen, es ist kein normaler Campingplatz.
Ja, ja, das verstehe ich. Und jetzt mag's ja vielleicht Leute geben, die länger als zwei Tage auf den Caravan Salon gehen wollen. Warum gibt's denn genau die Beschränkung auf 48 Stunden?
Das ist eine, eine gute Frage, w-weil wir einfach geguckt haben, wir können gucken bei den Buchungen, äh, wir sehen, das ist, äh, wir sind hundert Prozent im Vorverkauf eigentlich ausgebucht. Wir können sehen, wie lange die Leute im Durchschnitt in der Vergangenheit geblieben sind. So, und deshalb haben wir gesagt, okay, es ist eineinhalb Tage, ne, oder unter zwei Tagen. Da haben wir gesagt, gut, dann setzen wir die Grenze auf zwei Tage. Dann, dann haben wir eigentlich die meisten Leute bedient.
Ja.
Wir hatten früher einen, einen, einen Campingclub aus einem nahegelegenen Club, äh, oder, äh, Stadt, ähm, will ich nicht sagen, welche. Die kamen, die fanden das ganz toll hier. Ähm, muss man überlegen, wir haben eine ganz, die Übernachtungsgebühren sind ganz gering auch.
Ja.
Das muss man einfach sagen, die sind ganz günstig. Ähm, und die kamen für alle zehn Tage der Caravan Salon, haben hier geparkt aufm Parkplatz, zwanzig Fahrzeuge, schön, schöner, schöner Campingurlaub gemacht und sind montags bis freitags zur Arbeit gefahren. So, und das ist, das ist nicht das Weg-
Ja, das verstehe ich.
-des Ganzen da. Die waren mit Sicherheit auf der Caravan Salon ein oder zweimal vielleicht, aber die waren nicht zehn Tage auf dem Caravan.
Ja, die haben dann quasi ihr kleines Treffen hier gemacht.
Genau.
Also ich kann das ja auch verstehen.
Ja, ich kann das auch verstehen.
Die Atmosphäre auf dem P1 ist ja schon sehr besonders und es ist ja auch wirklich immer wieder ein Erlebnis, da durchzulaufen, die Fahrzeuge anzugucken, mit den Leuten zu sprechen. Aber okay, dann kann ich auch verstehen. Also das heißt aber auch, Sie monitoren quasi auch immer, was die Leute nutzen, wie sie's nutzen und versuchen dann für den größten Teil der Menschen quasi, das sinnvoll zu gestalten.
Das ist, das ist das. Das ist das. Ja.
Und was sind denn außer, wir haben jetzt gerade über den Unfall heute gesprochen, was sind denn so andere wirklich unvorhergesehene, größere Probleme, die so dazwischen kommen, die dann einfach sich auch für die Besucher auswirken?
Okay, wenn wir ja anders, das kann passieren. Letztes Jahr hatten wir es vielleicht nicht. Wir haben das Konzept, äh, wir verfeinern das von Tag zu Tag und Jahr zu Jahr. Ähm, ähm, wenn einfach, äh, eine, eine Steigerung ist. Wir haben mehr Fahrzeuge oder mehr Besucher gehabt jeden, äh, als letztes Jahr. Das heißt, unsere Planungsda, Planungsbasis ist immer ein bisschen die Vorveranstaltung, ähm, und dann planen wir ein bisschen mehr et cetera. Wenn wir einen richtigen Sprung haben, dann ist es schwierig, ne. Die COVID, äh, Zeitraum, ne, und Caravan war die einzige Messe, die in dem ganzen Zeitraum stattfand.
Ja.
Der war immer so. Und da hatten wir ein, eine Besucherbegrenzung, äh, Begrenzung. Ähm, aber da seitdem haben wir Jahr für Jahr eine Steigerung. Es ist nur die Frage ist, wen muss man abschätzen, wie groß ist die Steigerung?
Ja.
Weil alles, was wir einstellen dafür, Personal et cetera, et cetera, ist alles mit Kosten verbunden. Wir müssen zusätzliche Flächen anmieten, ähm, teilweise. Wir müssen die Genehmigungen, es in den Hallen geparkt werden können et cetera, et cetera. So, das ist ein bisschen das Thema. Wenn, wenn, wenn wir zu, zu, zu beglückt werden mit Kunden, ähm, dann ist das, äh, das, ist das für uns eine logistische Herausforderung, aber das in der Regel kriegen wir das hin. Und dann, wenn es knapp wird, wenn die letzten Parkplätze voll sind, dann muss man sagen: „Okay, da hab ich Parkplätze ganz da hinten und leider sind die Kunden hier und die muss man versuchen, da hinzubringen." Und das kann ein bisschen dauern und das ärgert den Kunden. Das kann ich auch verstehen.
Ja.
Ähm, aber ja.
Aber gut, das ist halt auch jetzt hier nicht 'n, äh, äh, 'n Dorffest, wo mal hundert Leute kommen oder zweihundert Leute kommen, sondern es sind ja doch ein paar mehr. Und das war jetzt auch so ein bisschen unser Gedanke, dass wir euch, liebe Hörer und Hörerinnen, auch mal ein bisschen hinter die Kulissen gucken lassen, was eigentlich in so einer Messe noch passiert. Gibt's, gibt's noch andere, ich sag mal, Dinge, die wir als Besucher nicht so sehen, die aber großen Auswirkungen haben. Sie haben's ja grad schon gesagt, Sie müssen vorher einmal durch die Bäume gucken, dass das alles passt. Gibt's da noch andere Sachen, die so getan werden müssen?
Ähm, man muss sehr, sehr detailliert planen, ne. Das, das ist einfach das Thema. Man muss Tag für Tag sehen, was haben wir, was haben, ähm, ähm, was haben wir zu erwarten. Ähm, jeden Tag ist ein bisschen anders. Wenn man zum Beispiel bei unserem Partner, der, der, der Parkplatzgesellschaft, ähm, bespricht, das ist zehn Tage und die arbeiten mit, äh, äh, ähm, teilweise temporäres Personal und, und, und dieses Personal quasi auf ein Niveau zu halten, zehn Tage. Teilweise hat man Personalwechsel in der Mitte.
Ja.
Ne, das ist ein bisschen das Thema. So, nur weil es am ersten, zweiten und dritten Tag geklappt hat, es muss bis zum zehnten Tag klappen.
Ja.
Ne, das ist, das ist, das ist bei der Messe eine Herausforderung, dass, dass jeden Tag und komplett durch die Veranstaltung, äh, funktioniert.
Ja, Personal ist ja überall oder fast überall ein großes Thema aktuell. Dann komme ich zu meiner letzten Frage: Ähm, was können denn wir als Besucher machen, um quasi das Ganze noch ein bisschen entspannter zu machen?
Ähm, ja, einfach voraus, äh, äh, ähm, vorausschauend oder buchen, ne. Das heißt, wir haben, kann man so, äh, Pkw auf der Reisemobil kann man vorher buchen. Das heißt, bitte schauen, ob, ob, ob da Platz ist. Ähm, Pkw in der Regel haben wir das, aber da, da sind wir auch an Grenzen jetzt gekommen. Ähm, da, ähm, bitte nicht nur auf den Navi schauen. Da hangen sind Schilder, ne. Navigation ist ein bisschen, wenn Sie zum Veranstaltungsort fahren, ähm, und, und da steht ein großer Schild: Parkplatz geradeaus, aber der Navi sagt links. Neun von zehn Leute fahren links, ne. Wenn Sie mit nach dem Navi fahren. So bitte, wenn Sie irgendwo, wenn Sie Düsseldorf erreicht haben, ähm, oder Messe erreicht haben, bitte nicht auf Navi schauen oder hören. Ähm, bitte Schilder auf die, auf die, äh, auf die Hinweise des Personals achten. Äh, das würde uns sehr helfen.
Dann vielen Dank für den Blick hinter die Kulissen, Herr Jung. Ich, äh, wünsche, dass es keine weiteren großen, äh, Zwischenfälle mehr gibt. Ganz viel Erfolg bei der Messe und, äh, ja, Sie haben das letzte Wort für heute.
Ja, vielen Dank und, äh, es hat Spaß gemacht und, äh, ja, äh, äh, weiterhin sind wir bemüht, einen guten Service für alle, alle Besucher und alle Kunden zu, äh, liefern, äh, da. Und es macht auch Spaß. Ich hoffe, dass das auch gut bekommt. Vielen Dank.