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Wohnmobil & Wohnwagen winterfest machen: Checkliste 2026

Wohnmobil & Wohnwagen winterfest machen: Checkliste 2026© KI-generiert (Gemini)

Camping-Einsteiger

Wohnmobil & Wohnwagen winterfest machen - ausfürlicher Ratgeber mit Checkliste

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Wenn du im Winter nicht unterwegs bist, braucht dein Camper eine gute Vorbereitung auf die Winterpause. Frost, Feuchtigkeit und lange Standzeiten setzen Wasseranlage, Batterie und Reifen zu. Wie du Wohnmobil und Wohnwagen winterfest machst, zeigen wir dir hier Schritt für Schritt, mit Checkliste zum Abhaken und Video.

Wann solltest du Wohnmobil und Wohnwagen winterfest machen?

Am besten vor dem ersten Nachtfrost. Schon eine frostige Nacht reicht, damit Restwasser in Leitungen, Pumpe oder Boiler gefriert und Bauteile beschädigt. Je nach Region ist das meist zwischen Oktober und Anfang November.

Steht dein Fahrzeug im Winterquartier, plane den Termin so, dass du dort mit leerer Wasseranlage ankommst. Für die Fahrt dorthin genügt ein voller Tank, die Wasseranlage brauchst du nicht mehr.

Winterquartier: Halle, Carport oder draußen?

Wo dein Camper überwintert, entscheidet mit darüber, wie viel Pflege er im Frühjahr braucht.

  • Halle: Bester Schutz vor Schnee, UV-Licht und Nässe. Dafür die teuerste Variante, und gute Plätze sind oft früh vergeben.

  • Überdachter Stellplatz oder Carport: Schützt vor Schnee und Regen von oben. Wind und Luftfeuchtigkeit kommen trotzdem ans Fahrzeug.

  • Draußen: Die günstigste Lösung. Hier sind gepflegte Dichtungen, ein sauberes Dach und eine passende Abdeckung besonders wichtig.

Falls du eine Abdeckplane nutzt, muss sie atmungsaktiv sein und darf nicht direkt auf dem Fahrzeug aufliegen. Sonst staut sich darunter Feuchtigkeit.

Wie du einen Winterstellplatz findest und worauf du beim Vertrag achtest, besprechen wir im Podcast zum Winterstellplatz. Frag beim Betreiber vorher nach, ob Gasflaschen ausgebaut werden müssen.

Innenraum von Wohnmobil und Wohnwagen winterfest machen

Küche

  • Lebensmittelvorräte ausräumen. So finden Mäuse und Insekten keine Nahrung, und Flüssigkeiten können nicht gefrieren.

  • Kühlschrank leeren, abtauen und putzen (evtl. Winterabdeckung für die Lüftung anbringen)

  • Kühlschranktür und Gefrierfachklappe mit Handtuch oder trockenem Lappen offen halten

  • Kochnische und Herd säubern

Wohn- und Schlafbereich

  • Möbel mit schonenden Mitteln (z.B. milder Seifenlauge) reinigen

  • Textilien nach Möglichkeit komplett auslagern

  • Polster für bessere Luftzirkulation aufstellen oder etwas unterlegen. Das beugt Schimmel vor.

  • Bei Festbett: Bettkasten öffnen oder Matratze hochstellen

  • Schränke ausräumen, Schranktüren und Fächer nach Möglichkeit offen lassen

  • Feuchtigkeitsziehende Materialien entfernen (Teppiche, Kleidung, Bettwäsche, Handtücher, Papier, Toilettenpapier usw.)

  • Schlösser und Scharniere ölen oder fetten

  • Dichtungen mit Pflegemittel behandeln

Elektronik und Bordbatterie

  • Elektronische Geräte wie Fernseher ggf. ausbauen

  • Falls vorhanden: Bordbatterie abklemmen und ausbauen, frostsicher und trocken lagern
    (alternativ: Batterie vor dem Winter voll laden, damit sie die Frostperiode übersteht)

Wasseranlage und Heizung frostsicher machen

Gefrierendes Restwasser kann Leitungen, Pumpe und Boiler sprengen. Deshalb muss die komplette Anlage leer sein, nicht nur der Frischwassertank. Geh am besten in dieser Reihenfolge vor:

  • 1. Tanks reinigen und leeren: Frisch- und Abwassertank mit Spezialreiniger säubern und komplett ablassen

  • 2. Pumpe und Heizung ausschalten: So läuft beim Entleeren nichts nach.

  • 3. Alle Wasserhähne öffnen: Mischhebel in Mittelstellung, damit Warm- und Kaltwasserleitung leerlaufen.

  • 4. Boiler entleeren: Ablassventil am Boiler öffnen. Bei Truma-Heizungen heißt es oft FrostControl, ein gelber Drehschalter am Ventil.

  • 5. Duschkopf und Pumpe nicht vergessen: Hier steht meist noch Restwasser. Duschschlauch abnehmen und leerlaufen lassen.

  • 6. Leitungen ausblasen: Wenn du es ganz sicher willst, bläst du Restwasser mit leichtem Luftdruck aus den Leitungen.

  • 7. Alles offen lassen: Wasserhähne und Ablassventile bleiben über den Winter geöffnet.

  • 8. Heizung säubern: Heizung oder Heizungskasten von Staub befreien.

Toilette und Spülwassertank

  • Bad gründlich putzen

  • Toilettenkassette reinigen

  • Falls vorhanden: Spülwassertank entleeren (wird häufig vergessen!)

  • Im Anschluss den Tank nochmal mit etwas Wasser und Sanitärflüssigkeit füllen, gut schwenken und 1 bis 2 Tage stehen lassen. Dann ausleeren und gründlich mit klarem Wasser ausspülen.

  • Schieberdichtung der Kassettentoilette schmieren

Gasanlage sichern

  • Gas-Absperrhähne im Innenraum schließen

  • Gasventil an der Gasflasche zudrehen, Gas aus den Leitungen entweichen lassen, Schläuche entfernen

  • Falls möglich: Gasflaschen ausbauen und trocken lagern. Auf manchen Winterstellplätzen ist das sogar Pflicht.

Camper von außen winterfest machen

  • Außenwände gründlich reinigen (Radkästen nicht vergessen!) und ggf. konservieren

  • Schäden am Aufbau ausbessern

  • Falls möglich: Unterbodenwäsche

  • Fenster und Dachhauben sanft mit Schwamm oder weichem Tuch und schonendem Acrylglas-Reiniger säubern

  • Gummidichtungen an Türen und Fenstern pflegen, damit sie bei Minusgraden nicht porös werden

  • Markise und Vorzelt reinigen und trocknen

  • Bei fest installierter Markise: Gelenke fetten

  • Falls vorhanden: Antennen und Sat-Anlage von Schmutz befreien

  • Diebstahlschutz anbringen

Reifen, Achse und Stützen

  • Fahrzeug grob über die Räder ausrichten, also auf Auffahrkeile oder Unterlegbrettchen fahren.

  • Beim Wohnwagen die Stützen nur zum Feinjustieren nutzen. Zum Anheben sind sie nicht gedacht und können den Boden beschädigen.

  • Reifendruck erhöhen (empfohlen werden bis zu 0,5 bar über dem üblichen Wert)

  • Achse mit Wagenheber moderat entlasten und unterbauen, die Räder aber nicht ganz anheben. Das schont Gummifederung und Reifen und beugt Standplatten vor.

Speziell für Wohnwagen

  • Scharniere, Handbremse und Stützrad fetten

  • Schutzhaube auf die Deichsel packen

  • Evtl. Schutzhaube am Deichselkasten anbringen

Speziell für Wohnmobile

  • Starterbatterie komplett laden

  • Volltanken (idealerweise mit Winterdiesel)

  • Langsam fahren und dabei leicht bremsen, damit die Bremsen "trocken laufen"

  • Danach Fahrzeug mit Auffahrkeilen sichern, Unebenheiten ausgleichen und Handbremse lösen

  • Frostschutz für Motor und Scheibenwaschanlage prüfen und ggf. auffüllen

  • Scheibenwischer nach vorne klappen (Gummilippen sollten nicht an der Scheibe anliegen)

Versicherung, Saisonkennzeichen und HU

Steht dein Camper mehrere Monate, kannst du laufende Kosten senken. Mit einem Saisonkennzeichen zahlst du Kfz-Steuer und Versicherung nur für die Monate, in denen das Fahrzeug zugelassen ist.

Prüf außerdem, welche Schäden im Winterquartier versichert sind, etwa durch Sturm, Schneelast oder Marder.

HU und Gasprüfung vorziehen

Falls Hauptuntersuchung oder Gasprüfung bald fällig sind, lass sie schon vor dem Einwintern machen. Dann steht einem spontanen Ausflug im Frühjahr nichts im Weg.

Im Herbst und Winter sind die Wartezeiten für Werkstatttermine meist kürzer als kurz vor Saisonbeginn.

Während der Winterpause: der Monats-Check

Einmal im Monat solltest du nach deinem Fahrzeug schauen:

  • Fahrzeug kurz bewegen, um Standschäden an Reifen und Achse zu vermeiden

  • Gut durchlüften, am besten an einem trockenen Tag

  • Batterie nachladen

  • Bei Schnee: Dach freiräumen, bevor die Last zu groß wird

  • Auf Spuren von Mäusen achten, vor allem in Staufächern und an Kabeln

  • Alarmanlage und Ortungs- oder Alarmbox testen, Guthaben der Prepaid-SIM prüfen (ein Tipp aus unserer Leserschaft)

Checkliste zum Abhaken und Ausdrucken

Hier sind alle Schritte in Kurzform. Die Checkliste zum Ausdrucken bekommst du per Klick auf das Vorschaubanner darunter.

  • Vorräte ausräumen, Kühlschrank abtauen und offen lassen

  • Textilien auslagern, Polster aufstellen, Schränke offen lassen

  • Bordbatterie abklemmen (Minuspol zuerst) oder voll laden

  • Frisch-, Abwasser- und Spülwassertank reinigen und leeren

  • Boiler entleeren, Ablassventil und Wasserhähne offen lassen

  • Toilettenkassette reinigen, Schieberdichtung schmieren

  • Gas innen und an der Flasche zudrehen, Flaschen ggf. ausbauen

  • Außen waschen, Schäden ausbessern, Dichtungen pflegen

  • Markise und Vorzelt trocken einlagern

  • Fahrzeug gerade stellen, Reifendruck erhöhen, Achse entlasten

  • Diebstahlschutz anbringen

  • Wohnwagen: Deichsel, Handbremse und Stützrad fetten

  • Wohnmobil: volltanken, Starterbatterie laden, Frostschutz prüfen

  • Versicherung und Kennzeichen für die Winterpause klären

  • Monats-Check im Kalender eintragen

Wohnwagen & Wohnmobil winterfest machen
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Tipps und Empfehlungen für die Fahrzeugpflege

Waschanlage

Fahrzeugwäsche im öffentlichen Raum ist aus Umweltschutzgründen verboten. Zum Waschen deines Wohnwagens oder Wohnmobils fährst du deshalb an offizielle Waschplätze. In manchen Städten gibt es eigene Wohnmobil-Waschboxen, sonst eignen sich auch Lkw-Waschanlagen.

Vorsicht bei Dachaufbauten wie Solarmodulen oder Sat-Anlage: Sie können in einer Lkw-Waschanlage beschädigt werden. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, wäschst du von Hand.

Hausmittel zur Reinigung

Setz möglichst umweltverträgliche Putzmittel in sparsamer Dosierung ein.

  • Essig aus der Sprühflasche zur schonenden Desinfektion von Kühlschrank und Gefrierfach: Lösung auf ein weiches Tuch geben und die Oberflächen abwischen.

  • Eine milde Lauge aus Wasser und Naturseife für Möbeloberflächen und Arbeitsplatte

  • Natron und Zitronensaft für starke Verschmutzungen am Gasherd

  • Wasser mit ein paar Tropfen Spülmittel für Waschbecken und Toilettenschüssel

Produktempfehlungen

Für Außenhaut, Acrylfenster und Gummidichtungen:

Zur Reinigung von außen:

Für die Reinigung von Vorzelt und Markise:

Für Wassertanks und Leitungen:

Anleitung als Video: Camper winterfest machen

Die wichtigsten 16 Schritte, damit dein Fahrzeug die kalten Monate gut und trocken übersteht, zeigen wir dir in diesem Video:

Podcast: Fahrzeug einwintern

In unserem Podcast haben Nele und Sebastian das Thema "Fahrzeug winterfest machen" ausführlich besprochen. Hör doch mal rein:

In einer neueren Folge geht es zusätzlich um Versicherungen und Schäden im Winterquartier:

Ebenfalls hörenswert ist die Folge "Wohnwagen und Wohnmobil im Winterschlaf":

Podcast · Folge 78

Wohnwagen und Wohnmobil im Winterschlaf

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Wenn die Winterpause vorbei ist, hilft dir unser Frühjahrscheck beim Start in die neue Saison.

Wir wünschen dir eine schöne und nicht zu lange campingfreie Zeit!

Häufige Fragen zum Winterfestmachen

Häufige Fragen

Wann sollte man Wohnmobil oder Wohnwagen winterfest machen?

Am besten vor dem ersten Nachtfrost. Je nach Region ist das meist zwischen Oktober und Anfang November. Entscheidend ist, dass bis dahin kein Wasser mehr in Tanks, Leitungen und Boiler steht.

Soll man einen Wohnwagen im Winter abdecken?

Das kann sinnvoll sein, wenn er draußen steht. Die Abdeckplane muss atmungsaktiv sein und darf nicht direkt auf dem Fahrzeug aufliegen. Sonst staut sich Feuchtigkeit darunter und es droht Schimmel.

Wie vermeide ich Feuchtigkeit im Wohnwagen oder Wohnmobil über den Winter?

Textilien auslagern, Polster aufstellen und Schränke offen lassen, damit Luft zirkulieren kann. Einmal im Monat an einem trockenen Tag gut durchlüften. Auf Feuchtigkeitskiller verzichten wir inzwischen, einen Unterschied haben wir nicht bemerkt.

Kann ich meinen Wohnwagen draußen überwintern?

Ja, wenn du ihn gut vorbereitest. Wichtig sind eine komplett entleerte Wasseranlage, gepflegte Dichtungen und ein gerade stehendes Fahrzeug. Schau einmal im Monat nach dem Rechten und räum bei viel Schnee das Dach frei.

Wie entleere ich die Wasserleitungen in Wohnwagen und Wohnmobil?

Pumpe und Heizung ausschalten, alle Wasserhähne in Mittelstellung öffnen und den Boiler über sein Ablassventil entleeren. Tanks komplett ablassen und den Duschschlauch leerlaufen lassen. Hähne und Ventile bleiben den ganzen Winter offen.

Bordbatterie im Winter ausbauen oder drin lassen?

Am sichersten ist es, die Bordbatterie abzuklemmen und frostfrei zu lagern. Klemm dabei immer zuerst den Minuspol ab. Bleibt sie im Fahrzeug, lade sie vorher voll und einmal im Monat nach.

Muss ich die Gasflaschen über den Winter ausbauen?

Nicht zwingend, aber es ist sicherer. Dreh auf jeden Fall das Flaschenventil und die Absperrhähne im Innenraum zu. Auf manchen Winterstellplätzen ist der Ausbau Pflicht, frag also beim Betreiber nach.

21 Kommentare

  1. Markus
    Moin! Ich habe mir die Liste ausgedruckt ins Womo gelegt. Dabei 3 Punkte ergänzt: * iNet Box: Alarme aktivieren * Prepaid Konto auf Guthaben prüfen * Alarmanlage einstellen und testen ... vielen Dank für Eure Arbeit! Das hat mir als Anfänger wirklich geholfen!. Viele Grüße Markus
    1. SandraRedaktion
      Lieber Markus, vielen Dank für deine Ergänzungen, diese sind bestimmt auch für andere Camper hilfreich. Allzeit gute Fahrt und viele Grüße Sandra
    2. SandraRedaktion
      Lieber Markus, vielen Dank für deine Tipps, die wir in unserem Podcast (erscheint diesen Samstag) auch aufgenommen haben. Bei der nächsten Überarbeitung des Artikels, werden wir sie auch in die Checkliste mit aufnehmen. Herzlichen Dank und viele Grüße Sandra
  2. Norbert Wilke
    Beim Camping mit dem Wohnwagen, vor allem im Winter, bin ich in der Ferne zuhause. Ich habe alle meine liebsten persönlichen Gegenstände und meinen Wohnwagen dabei, in dem ich mich wohlfühle. Keine bösen Überraschungen beim Besichtigen der Hoteldusche, keine kaputte Klimaanlage im Zimmer. Ich habe mein Zuhause auf Rädern bei mir und weiß ganz genau was mich erwartet. Dieses Gefühl ist beruhigend und steigert die Vorfreude auf jeden Urlaub. Liebe Grüße Nobby
  3. Nobby
    Bei elektronischen Küchenhelfern, die im Kontakt mit Wasser oder Lebensmitteln stehen, ist die Gefahr von Kälteschäden hoch – lagern Sie diese besser im Haus. Unempfindliche Geräte wie TV oder Radio hingegen können sorglos im Wohnwagen überwintern. Viele Grüße aus dem Wohnagen - Aktuell im Münsterland Nobby
    1. SandraRedaktion
      Lieber Nobby, vielen Dank für deine Tipps und allzeit gute Fahrt. Viele Grüße Sandra
  4. HenningRedaktion
    Hallo, eine kleine Ergänzung bzw. Nachfrage zur Pflege der Gummidichtungen. Das zu machen ist ja auch und gerade dann wichtig, wenn man auch im Winter losfährt. Sonst geht irgendwann die Tür oder das Fenster nicht mehr auf. Aber welches Mittel ihr da nehmt, erschließt sich mir weder aus dem Video, noch aus dem Text. Ich habe bisher immer Hirschtalg benutzt, das gibts an der Tankstelle für genau den Zweck in so einem Stift zum auftragen. Als ich meine neue Aufbautür bekommen habe, hieß es, ich soll die Dichtung mit Silkonspray behandeln. Bei der Erwähnung von Hirschtalg hat der gute Mann deutlich die Nase gerümpft. Vermutlich gibt es da so viele Tipps, wie man Leute fragt. Aber was ist denn zu empfehlen? Gruß Henning
    1. NeleRedaktion
      Hi Henning, wir haben immer das Set "mycleanhome" von Easydriver genutzt, aus diesem stammt auch die Gummipflege. Infos findest du hier: https://reich-easydriver.com/produkte/reinigungsmittel/mycleanhome/ Liebe Grüße! Nele
  5. Mia
    Ich wollte hier nochmal danke sagen. Diesen Winter haben unsere Wohnmobile gut überstanden. ich freue mich schon auf den Früh, dann geht es wieder raus ins Grüne.
  6. Ronald
    Ich finde es extrem wichtig, dass die Camper ihren Wohnwagen wintersicher machen. Das ist so unablässig wie die Winterreifen auf das Auto zu ziehen. Sicherheit sollte einfach ganz oben stehen, ob es nervig ist oder nicht. Da finde ich die Tipps, die du gegeben hast sehr gut! Danke dafür. Denn auch wenn man Campingplätze in Deutschland oder Europa besucht sollte das höchste Ziel doch sein sicher anzukommen!
  7. Johann
    Hallo, schon in 2016 habe ich mich mit dem Thema Gummifederelemente beschäftigt. Ergebnis: Wohnwagen aufbocken während der Winterzeit. Hier eine Anleitung, wie das einfach vonstatten geht. https://www.youtube.com/watch?v=Z5a_NUFh9S4 Gruß aus NRW
    1. NeleRedaktion
      Vielen Dank!
  8. Götz
    Ich verstehe nicht, warum ein Wohnwagen horizontal ausgerichtet werden soll. Wir machen genau das Gegenteil, wir stellen Ihn so schräg wie möglich, damit Regenwasser abläuft und so die Rückstände auf dem Dach wegspült.
    1. NeleRedaktion
      Hallo Götz, leider haben wir deinen Kommentar jetzt erst gesehen - entschuldige die späte Rückmeldung! Wir stellen unseren Wohnwagen horizontal, damit Standschäden durch ungleichmäßige Belastung vermieden werden. Viele Grüße! Nele
  9. Nico Fahrzeugteile
    Da es sich bei den meisten Wohnwagenachsen um Gummifeder- oder Drehstabfederachsen handelt, ist ein Aufbocken des Fahrzeuges über die Winterzeit problemlos möglich. Hierbei sind Hersteller ausgeschlossen, die eine Einzelradaufhängung  ähnlich die eines PKW verwenden. Das "porös werden" von Gummisträngen liegt am Alter und an Umwelteinflüssen denen die Achsen im Alltag ausgesetzt sind. Hierbei verflüchtigen sich die Weichmacher im Gummi, die Hersteller empfehlen daher einen Wechsel nach etwa 8- 12 Jahren. Ein Tausch der Gummistränge ist durch zertifizierte Betriebe mit entsprechender Achspresse möglich. Da ein Wohnwagenchassis oft keine Aufnahmestellen für Unterstellböcke hat kann man spezielle Unterlegkeile verwenden, die sich der Radform anpassen und somit den Standplatten vermeiden. AL-KO hat dafür eine spezielle Aufbockhilfe für ihre Chassis im Programm. Gruß Jan
    1. NeleRedaktion
      Lieber Jan, auch dir ganz herzlichen Dank für deine Ausführungen! Die Infos, die wir von AL-KO bekommen haben, gehen in die gleiche Richtung wie dein Kommentar. Wir in unserer Liste und im Text auf dieser Basis ein paar Anpassungen vornehmen, damit das Ganze klarer wird. Viele Grüße! Nele & Jalil
  10. Dirk
    Hallo Ihr beiden, Meiner Meinung nach solltet ihr eure Liste etwas ändern. Unebenheiten beim Wohnwagen niemals mit den Stützen ausgleichen! Da sind im Boden keine Verstärkungen verbaut und dementsprechend drückt man nur den Fahrzeugboden ein, was zu erheblichen Schäden führen kann. Das gleich gilt für die Achse. Räder bitte nie ganz entlasten. An der Achse sind oftmals Silentgummis verarbeitet, die ausschließlich für Druckbelastung ausgerichtet sind. Zugbelastung (beim Entlasten der Achse) führt zu Rissen.
    1. NeleRedaktion
      Lieber Dirk, vielen Dank für deinen wertvollen Hinweis. Wir haben das Thema an die Werkstatt-Experten bei unserem Partner AL-KO weitergeleitet, um von dort eine fachkundige Stellungnahme einzuholen. Sobald uns diese vorliegt, werden wir das mit den entsprechenden Tipps in die Liste einarbeiten. Wir sind wirklich froh, aus unserer Leserschaft auf solche Punkte aufmerksam gemacht zu werden - man lernt ja bekanntlich nie aus :-) Wir melden uns bei dir, sobald wir Näheres wissen. Viele Grüße, Nele & Jalil
    2. NeleRedaktion
      Lieber Dirk, wie versprochen, hier nochmal ein kleines Update: AL-KO hat uns ein paar Infos zukommen lassen, die wir gemeinsam mit deinen und Jans Anregungen verwenden werden, um ein paar Stellen in unserem Text präziser zu formulieren. AL-KO schreibt: "Unsere Gummifederelemente sind beim Einfedern sowie auch beim Ausfedern gleich hoch belastbar. Eine moderate Entlastung (kein Ausheben) der Achse beim längeren Abstellbetrieb, ist mit Sicherheit ein Vorteil für die Gummifederelemente. Dieses Anheben sollte mit Wagenheber und Unterbauen der Achse erfolgen. Dies danken auch sicher die Räder (Vorbeugung von Standplatten). Die Stützen sind als Hebewerkzeug nicht geeignet! Das grobe Austarieren des Caravans sollte immer über die Achse erfolgen (auf Keile fahren, etc….) Die Feinausrichtung danach wird mit den Stützen gemacht." Auch dir nochmals danke für deine Mühen und viele Grüße! Nele

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Nele Landero Flores

Träumte seit ihrer Kindheit von einem Leben auf Rädern. Tourt jetzt mit Mann und Hund ganzjährig im Wohnwagen durch Europa und verbringt die kalten Wintermonate in Mexiko. Expertin für Caravan, Camping-Ausstattung, Reise-(Geheim)Tipps, Dauerreisen und Arbeiten unterwegs. Lieblingsspots: Andalusien, Baskenland, Albanien & Mexiko.

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