Nie wieder Chemie, kein Schwarzwasser, kein Entsorgungsstress? Die mobile Verschweißtoilette Clesana X1 verspricht genau das – und positioniert sich als flexible Hightech-Toilette für alle, die autark und hygienisch unterwegs sein wollen.
Als Erweiterung zum bereits bewährten Einbaumodell C1 bringt die neue Clesana X1 das Verschweißsystem erstmals in tragbarer Form auf den Markt. Wir durften den Prototyp als eine der ersten testen. Ehrlich gesagt stand ich dem Konzept anfangs mehr als kritisch gegenüber und habe dies in der Vergangenheit mehrfach in unserer Berichterstattung kundgetan. Zu viel Plastik, zu viel Technik, zu wenig Campingfeeling?
Doch im Laufe des Tests wurde klar: Das System hat mehr drauf, als man auf den ersten Blick vermutet. Und man gewöhnt sich überraschend schnell an den neuen Komfort.
Inhaltsverzeichnis
- Testbedingungen
- Produktvorstellung: Die Clesana X1
- Wann ist das Serienmodell der Clesana X1 erhältlich?
- Praxistest: So schlägt sich die Clesana X1 im Alltag
- Zusätzliches Zubehör
- Verschweißtoilette vs. Porta Potti vs. Trenntoilette
- Meine persönlichen Top-5-Tipps für die Nutzung der Clesana X1
- Fazit: Lohnt sich die Clesana X1 wirklich – und für wen?
Testbedingungen
- Testgerät: Clesana X1 (Prototyp)
- Testort: Wohnung (Bad) – für tägliche Tests im Winter praktikabler als im Bus auf dem Parkplatz, außerdem wurde Raumtemperatur und stellenweise auch höhere Temperatur für realistische Geruchstests benötigt
- Zeitraum: mehrere Wochen, rund 40 Verschweißvorgänge
- Nutzeranzahl: 1-2 Personen
- Zubehör: Folienliner, Superabsorber-Sachets, 12V-Kabel, Netzteil, Einhell-Akkus mit Ladegerät
Eine Besonderheit, die nicht geplant war, aber den Nutzen der Toilette für uns nochmal auf ein ganz anderes Level hob: Während der Testphase wurde wegen Rohrnetzarbeiten im Umfeld unseres Wohnhauses an mehreren Tagen das Wasser im Viertel komplett abgestellt – über Stunden hinweg und teilweise mit sehr kurzfristiger Ankündigung. Aus den Leitungen kam dann kein Tropfen mehr. Man kann sich vorstellen, dass wir in dieser Situation sehr dankbar für unser wasserloses Testklo waren 🙂
Disclaimer: Der Prototyp wurde uns für Testzeitraum kostenlos zur Verfügung gestellt. Für die Testperiode, die redaktionelle Auswertung sowie die Teilnahme an einer umfassenden Befragung des Herstellers, deren Ergebnisse in die weitere Produktentwicklung einfließen sollen, haben wir eine Aufwandspauschale Deckung unserer redaktionellen Kosten erhalten. Wie bei all unseren Testberichten ist eine Einflussnahme des Herstellers auf unsere Testergebnisse und die redaktionellen Inhalte nicht möglich.
Produktvorstellung: Die Clesana X1
Bauweise & Technik
Die Clesana X1 ist eine tragbare Verschweißtoilette mit kompakten Maßen (38 × 34 × 30 cm) und einem Gewicht von ca. 11 kg. Der Clou: Ein Teleskopmechanismus hebt die Toilette mit einem Handgriff auf eine Sitzhöhe von 41 cm – exakt DIN-konform. Der Mechanismus sorgt zudem für leichten Unterdruck, um den Liner für den nächsten Einsatz korrekt zu positionieren. Das Gehäuse besteht aus glasfaserverstärktem Polypropylen und ist spritzwassergeschützt (IPX4).
Beim ersten Auspacken war ich überrascht: Die X1 kommt komplett montiert – einfach aufstellen, Quick-Start-Anleitung lesen, Stromquelle anschließen und loslegen. Es ist weder Werkzeug noch ein komplizierter Zusammenbau nötig.
Der Blick in die Anleitung ist jedoch absolut essenziell – denn obwohl die Bedienung später sehr intuitiv wird, sollte man sich bei der Inbetriebnahme strikt an die vorgegebene Reihenfolge der Schritte halten. Wer zum Beispiel (wie ich) neugierig den Deckel während des Schweißvorgangs anhebt, bekommt prompt die Quittung: Der Verschweißvorgang stoppt aus Sicherheitsgründen sofort, damit man seine Fingerchen nicht zwischen die Schweißbacken stecken kann. Diese Fehlermeldung lässt sich ganz fix zurücksetzen, aber bei anderen Anwendungsfehlern könnte natürlich auch mal was am Gerät beschädigt werden. Also lieber vorher ein paar Minuten investieren.
Funktionsprinzip – Verschweißen statt Spülen
Das Herzstück der Clesana X1 ist das patentierte Verschweißsystem. Nach jedem Gang wird per Knopfdruck ein Beutel aus Hochbarriere-Folie verschweißt und geruchsdicht in die untere Schublade befördert. Das ist nicht nur hygienisch, sondern auch erstaunlich geruchslos – sogar bei wärmeren Temperaturen.
Für Urin oder gemischte Nutzung kommen optional Superabsorber-Sachets zum Einsatz, die Flüssigkeit zuverlässig in Gel verwandeln und die Folie vor Durchweichen schützen. Und das Beste daran: Die benutzten Beutel lassen sich einfach über den normalen Restmüll entsorgen.
Also keine nervige Suche nach Entsorgungsstationen mehr, kein stinkendes Schwarzwasser, keine ekligen dunklen Spritzer und Schleifspuren von Fremden in dubiosen “WC-Zimmerchen”. Ich bin zwar nicht sehr sensibel bei diesem Thema, aber tatsächlich war und ist die Chemieklo-Entleerung immer die ungeliebteste Aufgabe am ganzen Reisealltag.
Energieversorgung & Bedienung
Die Toilette lässt sich wahlweise per 12V/24V Bordstrom, 110–240V Netzstrom oder mit einem 18V Einhell Power X-Change Akku betreiben – Letzteres finde ich eine geradezu geniale und vor allem auch kundenfreundliche Idee. Denn anstatt irgendwann mal einen teuren Herstellerakku nachkaufen zu müssen, kann man einfach in den nächsten Baumarkt marschieren. Oder, sofern man (wie wir zum Beispiel) schon ins Einhell-System eingestiegen ist, einfach die vorhandenen nutzen.

Die LED-Folientastatur auf der Oberseite erlaubt die Auswahl der Beutelgröße (S/M/L) – praktisch, denn so passt sich dein Beutelverbrauch an den tatsächlichen Bedarf an.
Tipp
Wenn nur „klein“ gesammelt und das Toilettenpapier anderweitig entsorgt wird, kannst du standardmäßig den „S“-Beutel nehmen – egal ob du nur einmal oder mehrmals auf die Toilette gehst. Ein spezieller Mechanismus in der X1 macht es laut Hersteller möglich, bis zu 1,2 Liter Flüssigkeit in einem Beutel zu sammeln. Das habe ich in diesem Umfang jedoch nicht getestet, um Geruchsbildung zu vermeiden.
Bei den „M“- und „L“-Beuteln richtet sich die Größe nach der Menge an genutztem Toilettenpapier – hier würde ich gerade bei mehreren gesammelten Gängen dazu raten, im Zweifel lieber auf „L“ zu gehen, damit keine Papier in die Schweißnaht gerät (s. Erfahrungsbericht weiter unten).

Weniger optimal fand ich die Platzierung des Ein/Aus-Schalters an der Rückseite der Toilette. Der ist zumindest beim Prototypen nicht hinterleuchtet und durch die Platzierung leicht zu übersehen. Da ich unter anderem deswegen regelmäßig vergessen habe, das Gerät nach Gebrauch auszuschalten, leerte sich der Akku des Prototypen ziemlich schnell.

Clesana hat diese “Kinderkrankheit” im Serienmodell jedoch behoben: Ein optimiertes Platinen-Design senkt den Standby-Verbrauch spürbar – laut Hersteller zieht die X1 aktuell nur noch 0,2 W, künftig soll es noch weniger werden. Sobald der Verbrauch weiter reduziert wurde, erhalten die Kunden ein Software-Update.
Zwei Modelle: Clesana X1 und X1 ProCharge
Clesana bietet die X1 in zwei Varianten an: die Standard-Version und die X1 ProCharge. Grundsätzlich basieren beide Modelle auf derselben mobilen Verschweiß-Technologie: hygienisch, wasser- und chemiefrei, mit Hochbarriere-Folie und flexiblem Betrieb über Netz oder Akku.
Clesana X1 (Standard)
- Die klassische Grundversion, wie wir sie am Prototypen getestet haben.
- Sie funktioniert über 12 / 24 V, 110–240 V oder einen externen 18 V Einhell Power X-Change Akku.
- Für den autarken Betrieb muss der Akku extern am Ladegerät geladen werden, ähnlich wie z.B. bei einem Akkuschrauber.
- UVP: 1.095 €
Clesana X1 ProCharge
- Hat eine zusätzliche Ladefunktion integriert: Sobald die Toilette am Strom angeschlossen ist (z. B. am Netz oder am Fahrzeug), lädt sie den eingesetzten Akku direkt selbst, ohne ein separates Ladegerät.
- Das erleichtert den Alltag, weil man unterwegs nicht extra Akkus ausbauen und separat laden muss – besonders praktisch bei längeren Touren oder wenn nur begrenzte Platz- und Staumöglichkeiten vorhanden sind.
- UVP: 1.195 €
Wann ist das Serienmodell der Clesana X1 erhältlich?
Die X1 ist im Clesana-Onlineshop für Endkunden bereits verfügbar und soll noch diesen Monat (Januar 2026) in den Handel kommen. Aktuell ist das Modell jedoch ausverkauft. Die X1 ProCharge ist ebenfalls für Januar angekündigt.
Praxistest: So schlägt sich die Clesana X1 im Alltag
Handhabung & Bedienkomfort
Die Clesana X1 ist überraschend bequem. Der Sitz ist stabil, die Höhe für meine Körpergröße (knapp 1,70 m) perfekt – kein Vergleich zu niedrigeren Porta Potti oder unserer Trenntoilette im Euroboxformat.
Die Bedienung wird nach kurzer Eingewöhnung zur Routine. Ein echter Fortschritt gegenüber klassischen Lösungen – vor allem in Sachen Komfort und Geruchsneutralität.
Hygienestandard & Geruchsneutralität
Ich habe die Toilette ganz bewusst im warmen Badezimmer getestet, um die Geruchsentwicklung unter realistischen Bedingungen zu prüfen. Die maximale Temperatur lag im Testzeitraum bei 27 Grad über mehrere Stunden.
Ergebnis: Auch bei mehreren Benutzungen hintereinander blieb alles komplett geruchsfrei. Die Superabsorber-Sachets leisten dabei hervorragende Arbeit – sie sind klein, leicht, reagieren blitzschnell auf Flüssigkeit und verwandeln diese in einen dichten Schaum.
Die dicht verschweißten Beutel lassen sich, falls sie nicht direkt entsorgt werden können, problemlos in jedem Mülleimer aufbewahren. Das ist anfangs sehr ungewohnt und fiel mir ehrlich gesagt etwas schwer. Aber da wirklich gar nichts riecht und auch nichts ausläuft (bis auf zwei Fehler meinerseits, die ich weiter unten näher erläutere), sind Hygienebedenken hier kein Hindernis.
Verbrauch & Betriebskosten
Bei rund 40 Testverschweißungen habe ich sowohl die Einzel- als auch Mehrfachnutzung und alle Beutelgrößen vielfach ausprobiert. Wenn man bewusst vorgeht, also die Beutelgröße sinnvoll wählt und nicht nach jedem Geschäft verschweißt, hält sich der Verbrauch absolut im Rahmen.
Die laufenden Kosten liegen nach meinen Berechnungen je nach Beutelgröße bei etwa 20 bis 40 Cent pro Beutel, inkl. Stromkosten. Das bewegt sich in einem ähnlichen Bereich wie bei anderen Systemen mit Verbrauchsmaterial. Denn man darf nicht vergessen, dass natürlich auch Trockentrenntoiletten und erst recht „Chemieklos“ ebenfalls Folgekosten in Form von Sanitärzusätzen, Einstreu, Beuteln, Reinigern etc. verursachen.

Akkulaufzeit
Der Hersteller gibt an, dass aus einem 4 Ah Akku 40 Beutel produziert werden kann. Ob das realistisch ist, kann ich nicht berurteilen. Zum einen hatte ich ja, wie oben bereits beschrieben, ständig vergessen, die Toilette auszuschalten. Zum anderen war der Prototyp noch nicht stromsparend optimiert.
Da jedoch laut Hersteller in diesem Punkt bereits erheblich nachgebessert wurde und auch noch weitere Tests zur Optimierung anstehen (langfristiges Ziel ist bis zu 50 Beutel pro Akkuladung), sollte die Akkulaufzeit nun definitiv alltagstauglich sein. Einen zweiten Akku als stets geladene Reserve würde ich jedoch auf jeden Fall trotzdem empfehlen – sicher ist sicher!
Reinigung & Wartung
Wenn man die Toilette richtig nutzt, muss man sie im Grunde gar nicht reinigen – außer der üblichen Grundhygiene, die man bei jeder Toilette durchführen sollte: immer mal wieder über den Sitz wischen, den Deckel von innen und außen säubern etc.
Diese Fehler habe ich während der Testphase gemacht (und wie du sie vermeidest)
Im Laufe meines Tests wurden insgesamt zwei Beutel undicht. Der Hersteller hat prompt auf meine Nachfrage reagiert und gemeinsam konnten wir folgende Anwendungsfehler meinerseits identifizieren:
- Die Schublade war zu voll. Idealerweise sollte sie nach jedem oder jedem zweiten Verschweißvorgang entleert oder die Beutel zumindest ganz flach darin gelagert werden), damit es nicht zu Stauungen und fehlerhaften Schweißnähten kommt.
- Toilettenpapier ist in die Trennnaht gelangt. Das kann passieren, wenn man eine zu kleine Beutelgröße auswählt. Sobald Toilettenpapier im Spiel ist, braucht man mindestens Größe M.
- Der Akku war bereits nahezu entladen. Dadurch kann der Verschweißvorgang beeinträchtigt werden. Im Serienmodell wurden für diesen Fall eine kleine Stromreserve für den letzten Toilettengang sowie ein Warnton integriert – um diese potenzielle Fehlerursache brauchst du dich beim Endkundenprodukt also nicht zu kümmern.
In diesen Punkten ist also ein wenig Sorgfalt gefragt – aber wie bei so vielen Dingen, stellt sich auch bei der Nutzung der Clesana X1 ganz schnell eine Routine ein.
Insgesamt ist die X1 sehr einfach zu bedienen und vor allem wartungsarm. Kein Entleeren von Tanks, kein Chemie-Nachfüllen, kein Winterfestmachen. Einfach benutzen, Beutel entsorgen, fertig.
Zusätzliches Zubehör
In unserem Testpaket war er zwar nicht dabei, aber ich finde ihn super praktisch und würde ihn mir definitiv zulegen – den Trenneinsatz. Mit diesem kannst du die Clesana X1 im Grunde wie eine herkömmliche Trenntoilette nutzen, also den Urin getrennt sammeln und entsorgen.
Das spart Beutel und ist für viele Nutzerinnen und Nutzer, die nicht zwangsläufig alle “Geschäfte” einschweißen wollen oder aus Hygienegründen müssen, meiner Meinung nach eine interessante Alternative. Das Beste aus beiden Welten sozusagen.
Aktuell ist der Trenneinsatz im Paket mit Folienlinern (Beuteln) und Absorber-Sachets zum Sonderpreis erhältlich (Stand: Januar 2026).
Verschweißtoilette vs. Porta Potti vs. Trenntoilette
Im Vergleich zu klassischen Chemietoiletten punktet die Clesana X1 vor allem durch Komfort, Sauberkeit und den Entfall der Entsorgungsstation. Auch gegenüber Trockentrenntoiletten wirkt sie deutlich ausgereifter – gerade im Hinblick auf Geruchsdichtheit, Sitzkomfort und Bedienbarkeit.
Der hohe Preis von 1.095 € für die Clesana X1 bzw. 1.195 für die Clesana ProCharge (UVP) schreckt vielleicht auf den ersten Blick ab, relativiert sich aber bei intensiver Nutzung und wenn man den Anschaffungspreis ins Verhältnis zum Komfortgewinn und zu den Folgekosten für andere Toilettenvarianten setzt – z.B. Sanitärzusätze, Einstreu, Beutel, Reiniger etc. Und: Hochwertige Trenntoiletten liegen häufig in einem ähnlichen Preisrahmen.
Meine persönlichen Top-5-Tipps für die Nutzung der Clesana X1
- Bedienungsanleitung VOR Erstnutzung genau lesen!
- Geladenen Reserveakku mitführen
- Superabsorber verwenden, um Folienverbrauch zu reduzieren und Geruchsbildung zuverlässig zu vermeiden
- Schublade möglichst häufig entleeren – idealerweise nach jedem Toilettengang, spätestens aber nach 3-4 „Sitzungen“
- Beim kleinen Geschäft das Toilettenpapier getrennt entsorgen – dann kannst du theoretisch mehr als 1 Liter sammeln ohne dazwischen zu verschweißen.
Fazit: Lohnt sich die Clesana X1 wirklich – und für wen?
Ich bin, wie eingangs beschrieben, sehr skeptisch an den Test herangegangen, insbesondere wegen des Plastikverbrauchs. Und ich muss zugeben, dass es sich auch tatsächlich zu Beginn des Tests für mich immer noch sehr merkwürdig anfühlte, für jedes zweite bis vierte Geschäft einen Beutel zu „verschwenden“. Doch nach einem gescheiterten Langzeitversuch mit einer kleinen Trockentrenntoilette (bei der von „trocken“ leider kaum eine Rede sein kann) und fast 13 Jahren mittel- bis wenig zufriedener Nutzung klassischer Chemieklos in verschiedenen Varianten, beschloss ich, dieser neuen und innovativen Lösung eine ehrliche Chance zu geben. Denn mein Geruchssinn und auch meine Ekelgrenze haben in diesen vielen Jahren mehr als einmal sehr gelitten.
Und was soll ich sagen: Ich habe mich sehr schnell an den neuen Luxus gewöhnt und verspüre jetzt noch weniger Lust auf die klassische Entsorgung an versifften Stationen oder das zauberhafte Aroma von „Fäkalien mit Meeresbrise“. Um es etwas neutraler auszudrücken: Die Clesana X1 ist ein echtes Komfort-Upgrade fürs mobile Leben.
- Sie eignet sich perfekt für alle, die unterwegs auf eine saubere, geruchlose und wartungsarme Toilettenlösung setzen wollen – sei es im Van, im Boot, im Tiny House oder auf abgelegenen Baustellen.
- Insbesondere auch Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf sehr hohe Hygienestandards angewiesen sind, finden in der X1 einen Begleiter, der ihren Alltag deutlich erleichtern wird.
- Durch die kompakten Maße und das relativ leichte Gewicht lässt sich die mobile X1 problemlos von einer Person ins Fahrzeug laden und bewegen.
- Anders als das fest eingebaute Modell C1 benötigt die X1 keine Montage und auch sonst kein Werkzeug zur Inbetriebnahme.
- Was ich auch sehr praktisch finde: Die Clesana X1 lässt sich jederzeit in ein anderes Fahrzeug mitnehmen oder im Bedarfsfall auch zu Hause genutzt werden (z.B. wenn wie bei uns mal länger das Wasser abgestellt wird, man die Handwerker im Bad hat oder die normale Toilette aus anderen Gründen nicht nutzbar ist).
Kann ich mir vorstellen, die X1 selbst zu kaufen?
In unserem Wohnwagen ist eine herkömmliche Kassettentoilette verbaut, die wir nicht einfach rausreißen können, weil es sich um einen Sponsoren-Caravan handelt. Hier ist eine Veschweißlösung also nicht möglich. Aber für unseren Citroen Jumpy denken wir gerade ernsthaft darüber nach, uns die X1 zu holen – dafür wäre sie absolut ideal.
Der einzige Punkt, der uns aktuell noch zurückhält: Das Fahrzeug ist momentan nur ein paar Mal im Jahr für jeweils wenige Tage als Camper im Einsatz – zum Beispiel wenn wir mal ein Wochenende am Strand oder an einem Wanderparkplatz stehen wollen. Da die Toilette ja kein Billigschnäppchen ist, sollte sie natürlich auch entsprechend genutzt werden.
Auf jeden Fall bildet die X1 einen weiteren spannenden Baustein in Richtung mehr Autarkie und Hygiene beim Campen mit erstaunlich viel Alltagstauglichkeit und Flexibilität, der auch für uns selbst absolut relevant ist. Nach allem, was ich bereits beim Prototypen gesehen habe, stimmt auch das Preis-Leistungsverhältnis – und die bereits erfolgten Optimierungen für das Serienmodell festigen diesen Eindruck. Alles in allem also ein Produkt, das sicherlich ebenso schnell wie die C1 den Campingmarkt erobern wird.
Weitere Infos zu den allen Clesana-Produkten: clesana.com
Fotos: © CamperStyle
