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Podcast: "Camping mit KI (Teil 2) – Reise- und Tourenplanung im Detail"

In Teil 2 unserer tauchen Nele und Sebastian tiefer in das Thema KI für Camper ein und zeigen dir, wie du künstliche Intelligenz konkret für deine Reise- und Routenplanung nutzen kannst. Wir verraten, warum du KI trotz aller Skepsis ruhig mal ausprobieren solltest – und wie sie dir jede Menge Zeit sparen kann, wenn du sie richtig einsetzt.

KI als Co-Pilot für die Reiseplanung – wie gut funktioniert das wirklich? In Teil 2 unserer KI-Miniserie tauchen Nele und Sebastian tief in die Praxis ein: Nele berichtet, wie sie ihre Katalonien-Route inklusive Campingplatz- und Sightseeing-Tipps mit Claude bis zur (mutmaßlichen) Perfektion ausgearbeitet hat, Sebastian zeigt am Beispiel seiner Montenegro-Planung mit NotebookLM, wie man KI mit eigenem Wissen füttert.

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Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Neles Katalonien-Route im zweiten Anlauf: Warum Claude die Hochpyrenäen-Etappe (2.072 m, enge Serpentinen) aus der Route gestrichen hat – und was das über das richtige Prompten mit Fahrzeugdaten damit zu tun hatte
  2. Der 1,5-Faktor beim Wohnwagen: Warum KI Fahrzeiten für Gespanne nicht zuverlässig berechnen kann und wie man Google Maps zur Gegenprüfung nutzt
  3. Sebastians Montenegro-Planung mit NotebookLM: Wie er Offroad-Bücher als PDFs, Social-Media-Tipps und eigene Notizen in Googles kostenloses RAG-Tool eingespeist hat, um Points of Interest herauszufiltern
  4. Campingplatz-Recherche per Prompt: Sebastian baut live einen Beispiel-Prompt für eine Familie mit Hund, doppelachsigem Wohnwagen und Kroatien-Ziel
  5. Sprachbarrieren überwinden: Von der Echtzeit-Übersetzung mit Apple AirPods und Google Translate über Speisekarten-Fotos in Claude bis zu Neles Trick, mexikanisches Umgangs-Spanisch in formelles Castellano „übersetzen“ zu lassen
  6. KI im Alltag unterwegs: Trinkgeld-Fragen live beantwortet, Drogerieketten in Spanien recherchiert, Burger King an der Autobahn zwischen Figueres und Barcelona gefunden – alles mit kostenlosen Versionen
  7. Kühlschrank-Foto statt Rezeptbuch: Wie du mit einem Foto der Lebensmittelreste Gerichte für die Campingküche generieren lässt
  8. Prompting-Tipps zum Mitnehmen: Wie man die KI ihre eigenen Ergebnisse gegenchecken lässt

Jetzt bist du dran – teile deine KI-Erfahrungen!

Hast du KI schon mal für deine Campingplanung genutzt – und wenn ja, mit welchem Tool und welchem Ergebnis? Oder bist du noch skeptisch, ob das wirklich was taugt? Dann schick uns eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp!

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Das Transkript der Folge

Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.

Nele: Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele. Sebastian: Und ich bin Sebastian und heute mit Camping und KI, Teil zwei. Nele: Letztes Mal haben wir ja die Grundlagen gelegt. Da hattest du, Sebastian, ganz viel erzählt, so, ähm, was KI alles kann, was sie vielleicht auch nicht kann, wo die Risiken liegen. Und wir hatten ja gesagt, wir steigen jetzt heute in das Thema Reiseplanung, Routenplanung 'n bisschen detaillierter ein. Bevor wir aber damit anfangen, wollte ich noch mal kurz 'n Hinweis geben auf unsere letzte Episode vom Mittwoch. Falls jemand von euch nicht gehört hat, dass wir, ähm, die Auflösung dann nachmittags noch rausgehauen haben. Es war natürlich 'n Aprilscherz. Es gibt keine neue EU-Verordnung mit, äh, CO₂-Pass und ja, wir haben uns da einfach 'n bisschen Spaß erlaubt. Wir saßen zusammen, haben 'n bisschen rumgesponnen und ja, also das war natürlich Quatsch. Also bitte nicht mehr aufregen. Sebastian: Das Spannende ist, ich mag eigentlich gar keine Aprilscherze und- Nele: Ich auch nicht. Sebastian: hätte mir nie träumen gewagt, dass wir mal einen machen, aber wir haben irgendwie gesehen, die Folge fällt auf den 01.04. Ich hab gesagt: „Lass 'n Aprilscherz machen, Nele, das ist 'ne gute Idee." Und dann haben wir kurz nachgedacht und dann haben wir uns reingesteigert. Hm, ich kann jetzt zumindest verstehen- Nele: Es ist 'n bisschen eskaliert. Sebastian: Ja, warum Leute das machen. Wir hatten auch diebischen Spaß daran, äh, das quasi alles aufzubereiten. Wir hoffen, wir konnten 'n paar von euch hinters Licht führen. Wir hoffen, dass es, äh, niemand richtig, richtig schlimm ernst genommen hat und jetzt seinen Camper verkauft hat, weil er halt 'ne neue Steuer kauft. Ja, okay, lasst uns, lasst uns rüber zu KI gehen. Ähm, also ich will noch mal damit anfangen: Glaubt KI im Zweifel gar nichts. Und wenn ihr euch jetzt fragt: „Ja, warum sollte ich sie dann nutzen?" Ähm, dann ist meine einfache Antwort: Weil sie euch ganz viel Zeit sparen kann trotz alledem. Ähm, es ist aber halt immer die Frage, äh, quasi wie ihr damit umgeht. Und ein ganz, ganz wichtiger Punkt, da sagt auch Nele gleich ganz viel dazu: Äh, es gibt so 'n IT-Spruch: „Shit in, shit out." Also das heißt, wenn ich irgendwo Müll reingebe, dann krieg ich auch Müll raus und das gilt vor allen Dingen fürs Prompten. Wenn ich der Ki halt, KI halt sage: „Hey, ich brauch mal 'ne Reiseroute nach Spanien", dann werd ich das bekommen. 'Ne Reiseroute nach Spanien, die wird aber im Zweifel nicht dem entsprechen, was ich möchte, weil woher soll die KI das auch wissen? Das ist wie, wenn ihr mich fragt, ich brauch 'ne Reiseroute nach Spanien, hab ich auch keine Infos. Und je genauer ihr das macht, umso besser werden auch die Ergebnisse. Und da würd ich jetzt direkt mal an Nele rübergeben. Die f-, hat nämlich sich genau mit dem Thema beschäftigt, ähm, bei der Reisevorbereitung für Katalonien. Nele: Ja, ich hatte ja letztes Mal schon so kurz angerissen, dass die KI mir 'ne sehr tolle Route ausgearbeitet hat, aber dass ich nicht so ganz sicher war, dass, ähm, sie die Wohnwagenfahrzeiten berechnet hat und nicht die PKW-Fahrzeiten, obwohl ich ja im Prompt, ähm, angegeben hab, dass ich mit Wohnwagen unterwegs bin. Deswegen hab ich jetzt in der Zwischenzeit, also vor, vor dieser Aufnahme noch mal so 'n bisschen nachjustiert und hab mich noch 'n bisschen mit Claude unterhalten. Das war nämlich meine KI der Wahl für diese, ähm, Route und hab eben ganz einfach gefragt, so als würd ich 'nen Menschen fragen: „Du, hattest du aufm Schirm, dass ich alleine mit 'nem Gespann unterwegs bin, was zwischen 12 und 13 Meter Länge hat, mit 'nem Wohnwagen, der zwei Tonnen wiegt? Und hast du das bei deiner Routenplanung eigentlich berücksichtigt?" Und dann kam eben zurück: „Oh Mist." Also wirklich so. Die spricht ja mittlerweile auch so 'n bisschen wie wir, die KI. Ähm, hab ich leider nicht. Ähm, ja und dann haben wir eben gemeinsam noch mal 'n bisschen dran gearbeitet. Also mit diesen Angaben, die ich gemacht habe, ging's dann auch schon viel besser und Claude hat dann tatsächlich aus dieser Route auch Sachen wieder rausgestrichen, nämlich diese Pyrenäen-Strecke, die ja doch sehr steil war und, ähm, hinterher kam raus, dass da auch sehr enge, äh, Serpentinen wohl dabei waren. Und ich hab jetzt 'ne neue Route bekommen, die eben diese Teilstücke nicht ansteuert, sondern, ja, die, die besser befahrbaren Gegenden und die Vorpyrenäen zum Beispiel. Und hab dafür jetzt 'n paar zusätzliche Ausflugsziele reinbekommen, die ich halt mit meinem Zugfahrzeug alleine machen kann ohne den Wohnwagen. Wohnwagen bleibt dann wie geplant auf den Campingplätzen stehen. Und ja, ich hab dann Claude auch gefragt, weil ich das für euch so 'n bisschen, liebe Hörerinnen und Hörer, mitnehmen wollte: Was hat denn für ihn gut funktioniert von den Angaben, die ich gemacht habe? Also womit konnte er was anfangen für die Routenplanung und was hätt ich vielleicht besser machen können? Und da kam lustigerweise ziemlich genau das raus, was Sebastian beim letzten Mal schon gesagt hatte. Also dass der Ansatz, eben sehr viel Wissen schon mit reinzugeben, die Podcast-Transkripte, die Website des Catalan Tourist Boards und so weiter, ähm, sehr hilfreich waren, der Magazinartikel dazu sehr hilfreich war, also dass quasi die, die Planung auf bestehendem Wissen aufgebaut werden konnte und dass ich 'nen klaren Rahmen vorgegeben habe. Also die Dauer vier Wochen, ähm, die Geschwindigkeit, die gewünscht ist, Low Travel, und die, ähm, ja, dass ich eben gesagt hab, ich möchte immer eine Woche mit dem Wohnwagen an einer, äh, an einer Etappe stehen bleiben und von dort aus dann die ganzen Unternehmungen starten. Und so konnte er dann schon mal die Grundlage erarbeiten und er hat mir dann eben auch widergespiegelt, dassNatürlich, wenn ich die Angaben mit dem Wohnwagengespann, also Gesamtlänge, äh, welche Art von Zugfahrzeug, welches Gewicht, äh, ich da mit mir rumschleppe, wenn ich das schon von Anfang angegeben hätte, dass natürlich die Empfehlungen viel besser geworden wären. Also er musste Hochpyrenäen-Etappe streichen mit 2.072 Meter und Serpentinen und er hat das dann durch eine Ebene ersetzt, die Cerdanya-Ebene, also auch Pyrenäen-Feeling, aber eben gut ausgebaute Straßen und Tunnel. Und ja, so konnten wir das Ganze dann feinschleifen und das ist vielleicht für euch dann auch 'n ganz cooles Learning, ähm, dass ihr halt von Anfang an so, als würdet ihr das 'nem Freund oder einer Freundin erzählen, was ihr genau vorhabt, das dann da reinzugeben, damit die KI halt möglichst viel auf viel Basis zurückgreifen kann und eben dann nicht, ähm, wie hat er's genannt? War zu kurz. Also dass er das dann eben verfeinern kann, ohne den Gesamtkontext zu verlieren. Und wir hätten uns 'ne, die komplette Überarbeitungsrunde gespart. Ja, also das, das waren so die Rückmeldungen, die ich an, äh, von der KI bekommen habe. Und er hat mir auch gesagt, dass er die, die Fahrzeiten eben nicht so berechnen konnte, wie ich das mache, nämlich mit dem 1,5 Faktor. Also wir rechnen ja immer, wenn wir mit Wohnwagen unterwegs sind, die Fahrzeit, die Google Maps zum Beispiel oder ein anderes Navigations- und Routenplanungssystem ausgibt mal 1,5 und da kommen wir immer ziemlich genau hin, je nach Strecke natürlich. Und da hat er mir wieder gespiegelt, dass er das unterschätzt hätte, weil das eben Erfahrungswissen ist. Also auch wieder 'n Punkt, den du letztes Mal angesprochen hattest, Sebastian, dass 'ne KI natürlich immer nur auf Informationen zurückgreifen kann, aber eben nicht auf Erfahrungen, auf menschliches Wissen, auf menschliche, ähm, ja, ähm, Dinge, die, die 'n Mensch halt so im Lauf seines Lebens mitnimmt, wenn die nicht irgendwo konkret dann auch niedergeschrieben wurden. Und ja, das fand ich eigentlich ganz spannend, auch da noch mal 'ne Rückmeldung sozusagen zu bekommen. Jetzt würd mich mal interessieren, was du dazu sagst. Sebastian: Also interessant wird das jetzt, wenn du's dann tatsächlich fährst. Weil mehrere Dinge, die ich hier gern ergänzen möchte. Erst mal hat so 'ne KI, das will ich noch mal kurz wiederholen vom letzten Mal, eigentlich drei Möglichkeiten, auf Wissen zurückzugreifen. Das Erste, äh, die erste Variante ist, auf die internen Trainingsdaten zurückzugreifen, ne. Also aus diesen zig Milliarden Texten, auf die es trainiert ist aus'm Netz, auf die Informationen darauf zurückgreifen. Ähm, die zweite Möglichkeit ist, quasi zu recherchieren, also das heißt, 'ne Websuche durchzuführen, ähm, vielleicht auch Tools zu bedienen. Das können KI-Systeme mittlerweile, wobei das, ähm, weniger die webbasierten können, sondern mehr die, die auch auf'm Rechner laufen. Da gibt's auch Ausnahmen. Und die dritte Möglichkeit ist 'n sogenanntes RAG-System. Also das, ne, für alle, die's wissen wollen, Retrieval Augmented Generation heißt das. Das heißt, da gibt man dem, der, der, dem Sprachmodell quasi eigenes Wissen rein und das basiert dort oder antwortet dann nur aus diesem Wissen. So, und was du jetzt mit deiner Routenplanung gemacht hast, ist vermutlich nichts davon, sondern sie hat, na ja, wahrscheinlich 'n Mix aus, äh, Trainingsdaten und sie erfindet was gemacht. Ähm, ich würde demzufolge der Routenplanung nicht einfach blind vertrauen. Ähm, und vor allen Dingen würde ich nicht vertrauen, dass sie dir jetzt wirklich 'ne Route gegeben hat, die du fahren kannst. Und ich würd auch nicht drauf vertrauen, dass die Zeiten so passen, weil das kann sie einfach mit ihren Daten nicht unbedingt liefern. Es kann sein, dass durch Zufall diese Informationen alle in den Trainingsdaten waren. Okay. Das wissen wir nie und deswegen würd ich das auf jeden Fall überprüfen. Das heißt, von den ganzen Infos, die du jetzt hast, würd, ich würd als Nächstes sagen: „Hey, liebe, liebes Sprachsystem, Claude, was auch immer, gib mir doch mal die geplante Route bitte, äh, so, dass ich's in Google Maps öffnen kann." Nele: Mhm. Sebastian: Und dann machst du Google Maps auf und guckst mal, was Google Maps dazu sagt. Das kann stimmen. Es kann aber im Zweifel zum Teil stimmen oder auch völlig erfunden sein. Deswegen wär ich da mal skeptisch. Also ich würde mich da nicht drauf verlassen. Nele: Ja. Sebastian: Und würde das quasi machen. Nele: Auch bei, ich sag jetzt mal, wie bei allem, was mit Technologie zu tun hat, ne, also auch beim Navigationssystem sollte man ja immer auch das Hirn so 'n bisschen mit einschalten und nicht einfach blind folgen. Aber ich hab mir das mal angeguckt. Also grade in den Ecken, die ich ja auch kenne- Sebastian: Ja. Nele: ... scheint mir das bisher sehr realistisch. Und, ähm, ich hab die Rückmeldung bekommen, dass er jetzt die Grundregel angewendet hat, mit Gespann eben nur Straßen, die auch für Lkw freigegeben sind, ähm, zu befahren und die anderen Ausflüge halt mit dem Jumpy, also mit unserem Zugfahrzeug. Und das scheint mir, ähm, so wenn ich da so in die Tabelle reingucke und in die Streckenhinweise, realistisch zu sein. Die, die Fahrzeiten hat er ja gesagt, kann er so nicht einschätzen. Er nimmt die Daten aus Google Maps, die für Pkw vorgezu, äh, vorgesehen sind und da muss ich halt dann den 1,5 Faktor noch mal draufsetzen. Aber ich werd das auf jeden Fall machen, das auch noch mal bei Google Maps zu checken. Sebastian: Ja, und er wird halt auch kein, er kann auch keine Routenplanung in dem Sinne machen. Also es gibt sicherlich irgendwann KI-Modelle, die das können. Das kann man ja natürlich anbinden, aber an sich würd ich jetzt erst mal behaupten, er kann das nicht. Ähm, und, äh, ja, er erzählt dir, dass er nur Straßen nimmt, die für Lkw freigegeben sind. Auch die Informationen hat er vermutlich nicht, aber da du ja sowieso darin keine Routenplanung machst, sondern die dann ja im Zweifel sowieso in Google Maps danach machst, kriegst du gar nicht mit, wo er vielleicht sich was anderes überlegt hat. Und von dem her, ähm, ist hier 'ne hohe Wahrscheinlichkeit, dass das klappt. Aber, äh, an der Stelle für alle, ähm, auf jeden Fall diese Routenplanung noch mal hinterfragen und lieber noch mal mit 'nem System zusätzlich machen. Ähm, was, was aber wirklich gut ist oder was man wirklich gut machen kann, auch das immer noch mal nachprüfen, aber tatsächlich die Recherche nach, ähm, bestimmten Orten oder, oder was wirklich tolle Orte sind und so weiter, das funktioniert mittlerweile ziemlich gutAuch da ist natürlich immer das Risiko, also ich, ich wiederhol das deswegen so oft, weil ich einfach möchte, dass alle Menschen sich dessen bewusst sind. Auch da ist die Chance nicht null, dass er was erfindet, aber das lässt sich ja relativ einfach dann immer noch mal nachprüfen. Das ist übrigens auch was, was wir für Montenegro so grade gemacht haben. Also mein Kollege, mit dem ich fahre, hat als Erstes auch einen relativ einfachen Prompt genommen, hat so gesagt: „Hey, wir haben, wir planen eine mehrtägige Fahrt nach Montenegro, ähm, bitte such mir mal schöne Strecken raus, die man auch offroad fahren kann." Und das natürlich halt super unspezifisch. Und da muss man eben halt mitgeben, ne: Wie lang sind wir unterwegs? Ähm, von wo fahren wir los? Was möchten wir denn sehen? Was heißt denn offroad? Was haben wir für 'n Fahrzeug? Und das hat erst mal so ... Auf 'm ersten Blick war das auch alles super, was er ausgearbeitet hat, aber ich misstraue dem. Und was wir jetzt im zweiten Schritt gemacht haben, wir haben uns ja dann in der Zeit, äh, damit beschäftigt. Also ich, äh, bin in den sozialen Medien jetzt in der Montenegro-Bubble drin und seh da ganz viele Empfehlungen und Tipps und hab mir so 'n paar Sachen rausgeschrieben, er auch. Und, äh, wir haben uns ein, zwei Bücher, äh, gekauft digital und haben jetzt quasi ein Rack-System gebaut, so 'n bisschen wie der auch. Also das heißt, wir haben an der Stelle NotebookLM genutzt. Das ist 'n Tool von Google. Das kann man mit 'nem Google-Account sogar, äh, kostenlos nutzen. Und da haben wir die PDFs reingegeben und unsere Informationen und was wir schon so zur Strecke wissen und was wir gern sehen wollen und was wir für 'n Fahrzeug haben und so weiter. Und haben ihn dann gebeten, quasi daraus jetzt uns was zurechtzubauen. Also wir haben unter anderem ein Buch mit so Offroad-Strecken uns geholt und haben quasi jetzt, ähm, uns 'ne Strecke zusammenbauen lassen, die noch nicht so richtig vollständig ist, aber wir haben jetzt ganz viele Point of Interest, die wir quasi sehen wollen, wo wir hinwollen und auch mehr oder weniger Offroad-Strecken, die wir dorthin fahren können. Und wir müssen's jetzt nur noch verbinden beziehungsweise haben wir entschieden, wir fahren dann erst mal runter und gucken überhaupt erst mal, wie das so ist, weil es kann jetzt durchaus sein, dass die Hälfte der Strecken locker wegfällt, weil noch Schnee liegt, weil's vielleicht zu schlammig ist. Nele: Mhm. Sebastian: Und deswegen, ähm, machen wir gar nicht so konkret die Planung wie du, sondern-- Und wir haben das Buch auch zusätzlich noch mal als, ähm, gedruckte Variante gekauft und nehmen das einfach mit und, und gucken mal aber auch, wie die Empfehlungen von der KI sind. Also w... für uns ist es jetzt das erste Mal, dass wir so intensiv beide ja damit geplant haben. Deswegen wird's auch danach noch mal 'ne Folge geben, wo wir noch mal draufgucken und das, was wir alles geplant haben, wie gut hat das gestimmt? Wie gut hat das funktioniert? Wie gut konnte man sich drauf verlassen? Damit ihr auch das Feedback noch mal so 'n bisschen mitbekommt. Nele: Ja, und es wird ja sowieso auch Folgen geben zu unseren Reisen und da können wir das ja auch immer so 'n bisschen mit einfließen lassen, was, was davon halt dann uns die KI empfohlen hatte. Also ich bin ehrlich gesagt total fasziniert. Ich hab so tolle, ähm, so tolle Strecken und, und, äh, Sightseeing-Empfehlungen bekommen, und zwar genauso bunt gemischt, wie ich mir das gewünscht hatte zwischen Natur, Kulinarik, auch Kultur dabei, Architektur, ähm, viel auch, äh, Empfehlungen zu, zum Thema Mittelalter, was ich ja immer so schön finde. Und da haben natürlich die Podcasts extrem geholfen, weil die ja auch sehr persönlich waren von uns dreien, ne. Also die, die beiden Damen aus Katalonien haben ja sehr viel persönliche Empfehlungen auch abgegeben, aber ich selber ja au..., hab auch 'n paar Sachen beigesteuert und das hat eben die KI alles wunderbar verarbeitet. Und da sind jetzt einige Orte dabei, die ich bisher gar nicht auf 'm Schirm hatte. Auch Campingplätze, die ich überhaupt nicht kannte bisher. Und die Campingplätze, also mal gucken, ob er die erfunden hat, aber die meisten hab ich schon gecheckt, die sind tatsächlich existent. Und die, die ich kenne, die sind auch genau das, was ich mir wünsche, nämlich, ähm, hundefreundlich, eher familiär, eher naturnah, keine großen Plätze mit Wasserpark oder Ähnlichem. Und das trifft schon sehr genau auch so meine persönlichen Vorlieben. Aber wie gesagt, auch das muss man natürlich reingeben, ne. Wenn ich jetzt nur sag: „Such mir 'n Campingplatz an der Costa Brava", dann wird die KI vermutlich eher auf die großen Plätze wie Baixena Alegre oder der, auf dem wir jetzt aktuell sind, hier, ähm, Tres Estrellas, also Holacamp Barcelona gehen. Also so diese Klassiker halt, wo man auch mit 'ner Familie super hin kann. Sebastian: Ja, also das wirklich viel Kontext mitzugeben. Es ist im Prinzip wie auch überall da, wo ich mit Menschen zusammenarbeite, ne. Ich mein, klar, wenn ihr mit 'nem Kollegen oder 'ner Kollegin zusammenarbeitet, ihr kennt euch seit Jahrzehnten und wisst genau, wer was wo wie meint, dann ist das was anderes. Aber stellt euch vor, ihr kriegt 'n neuen Kollegen, 'ne neue Kollegin, müsst dem sozusagen, äh, oder braucht von dem Menschen irgendwas, dann je genauer ihr quasi eure, eure Anforderungen mitteilt, je mehr Kontext ihr gebt, desto besser wird halt das Ergebnis sein. Und so ist das bei KI letzten Endes auch, ne. Das ist 'n super fähiger Mitarbeiter, der hat aber halt keine Ahnung und ihr müsst eben dann ganz genau sagen: Was wollt ihr? Ihr könnt auch sagen: Was wollt ihr nicht? Beispiele sind immer 'ne gute Idee. Also, ne, auch wenn, wenn ihr 'n Beispiel für 'n guten Campingplatz habt, kann das durchaus helfen. Und eben ist bei manchen Sachen kann's sinnvoll sein, ein bezahltes Modell zu haben, weil grad so Webrecherche, intensive Webrecherche, intensives Nachdenken sind relativ teure Dinge bei so 'nem Sprachmodell und, ähm, das bieten die Anbieter dann teilweise erst, äh, auf Bezahlung, wobei auch der Markt sich immer wieder sehr stark grade verändert, weil so viel passiert. Ähm, ne, wir, Nele hat's ja gesagt, wir nutzen grade das, das Claude-Modell sehr, sehr intensiv von Anthropic. Wir haben davor zwei Jahre lang OpenAI, ChatGPT sehr, sehr häufig genutzt. Ähm, wir nutzen Gemini, aber grade ist eben Claude, weil's, ähm, eben einfach tatsächlich so die besten Modelle aktuell hat, die für uns am besten funktionieren, weil wir auch viel Softwareentwicklung damit machen. Und das kann sich aber auch nächste Woche wieder ändern, wenn's eben 'n anderes Modell gibt, was, was besser funktioniert.Und Gemini, wenn man grad 'n Google Account hat, ist eben was, was man mal ganz gut nutzen kann. Also Google nutzt da halt seine Marktmacht aus, um das relativ preiswert bis kostenlos unters, unters Volk zu bringen, um eben das KI-Spiel an der Stelle zu gewinnen. Das muss man natürlich auch immer im Kopf haben, aber da kann man natürlich, ähm, 'n recht gutes Modell recht günstig benutzen grade. Nele: Sollen wir mal für die Hörerinnen und Hörer so 'n paar Beispiele an Prompts vielleicht ausarbeiten, wo wir denken, äh, dass die erfolgversprechend wärn für verschiedene Szenarien? Sebastian: Ja, kannst mir ja mal, du kannst mir mal sinds-- ein Szenario sorgen und dann, äh, überleg ich mir mal 'n Prompt. Nele: Also wir haben ja viele Hörerinnen und Hörer mit Familie. Das heißt, ich würd irgendwas auf jeden Fall machen, ähm, für die Hauptsaison mit Kindern, wo die auch 'n bisschen beschäftigt sind. Vielleicht auch tatsächlich, äh, so 'n Klassiker wie Kroatien mit, ähm, mit 'nem Wasserpark oder mit Animation. Und wir reisen mit 'nem, äh, doppelachsigen Wohnwagengespann an und also, also zwei Tonnen plus und der Hund darf auch mit. Das wär mein Szenario eins. Sebastian: Einen Campingplatz oder 'ne Strecke oder was? Nele: 'N Campingplatz, genau. Nee, 'n Campingplatz. Ich bin jetzt schon bei der Campingplatzrecherche. Ich glaub, Strecken haben wir jetzt, äh, sehr intensiv abgearbeitet, wie man die sich, ähm, gut auswählen kann. Sebastian: Also da würd ich vermutlich 'n Prompt bauen wie: Du bist Experte im Suchen von Campingplätzen und wirklich gut in der Recherche dazu. Ich suche 'n Campingplatz für 'ne Familie. Wir sind x Erwachsene und x Kinder, jeweils im Alter von bis. Äh, unsere Interessen sind so und so und so. Wir mögen Campingplätze, die das und das und das und das haben. Wir haben einen Hund dabei. Wir haben einen großen Wohnwagen, der, äh, mit Fahrzeug über zwei Tonnen wiegt. Also das heißt, wir brauchen auch- Nele: Nein, der Wohnwagen alleine, sorry, Wohnwagen alleine über zwei Tonnen. Sebastian: Äh, der Wohnwagen alleine über zwei Tonnen. Wir brauchen also einen, einen großen Platz, wo er stehen kann. Wir mögen gerne, keine Ahnung, am Wasser stehen, ne. Also wirklich viele Informationen reingeben und wir suchen 'n Campingplatz. Wir wollen in der Hauptsaison im Juni 14 Tage dahin und nutze bitte die großen Campingportale, Campinginfo, Pincamp und die Websuche, recherchiere intensiv und liefere mir fünf Vorschläge für die besten Campingplätze. Begründe bitte, warum du mir die vorschlägst. Zeige mir auch, äh, wo meine Vorlieben da am besten passen. Das wär vielleicht so mein erster Prompt, mit dem ich ins Spiel reingehen würde. Nele: Ja, kleine Ergänzung: Ich sag dann immer noch, dass ich bitte die Links gerne dazu haben möchte oder die URLs, damit ich da einfach nur klicken muss und nicht dann Campingplatznamen noch suchen. Das funktioniert meistens auch ganz gut. Manchmal, manchmal führen die Seiten ins Leere, aber bei den meisten Sprachmodellen klappt das inzwischen. Sebastian: Ja, so weit wär ich jetzt noch nicht gegangen, weil die Links interessieren mich erst mal ja noch gar nicht, sondern ich hätte jetzt erst mal ihn recherchieren lassen, hätte vielleicht im nächsten Schritt mal Preise recherchieren lassen. Ähm, wohlgemerkt aber, was ich dazu sagen möchte: Ich hab 'n bezahltes Modell und ich weiß, dass er die Recherche sehr gut macht und ich würde wahrscheinlich so was auch, äh, in der, äh, Mac- oder Windows-App machen, also direkt auf meinem Rechner, und würde ihm im Zweifel auch sagen, er kann meinen Browser mitbenutzen. Also so 'n bisschen mehr Kontext wieder. Äh, das Cloud-Modell, was wir benutzen, hat eine, eine Windows- und Mac-App, die kann ich mir installieren und dann kann ich 'ne Erweiterung in den Chrome-Browser installieren und dann kann die KI quasi den Browser steuern. Und das hat den Vorteil, dass ja bestimmte Seiten die KIs auch blockieren. Das ist auch der Grund, warum manche Sachen nicht funktionieren, nicht aufgerufen werden können. Und so kann, äh, die KI eben viel, viel mehr recherchieren, viel, viel mehr nachgucken, kann meinen Browser benutzen. Ich kann da übrigens in 'nem anderen Browserfenster einfach weiterarbeiten, das stört sich nicht. Ich muss natürlich dann den, das Vertrauen haben, dass, äh, Claude da eben keinen Mist macht. Ähm, und ich möchte auch sagen, bei diesem Browser benutzen besteht die theoretische Möglichkeit, dass, äh, Claude auf irgend 'ne Seite kommt, die ein, äh, 'ne Malware enthält, die eben KI-Modelle überlisten möchte. Also das, auch wenn das Angriffsszenario aktuell noch recht gering ist, ist es trotzdem möglich. Nele: Mhm. Sebastian: Ähm, und das kann mir natürlich durchaus bei so was auch passieren. Das möcht ich nur dazu sagen. Ich geh das Risiko für mich ein, ähm, das muss aber jeder für sich selber entscheiden. Ich versteh auch, wenn Leute das nicht wollen, aber, und jetzt komm ich zum Ende: Das hat halt den Vorteil, dass die KI viel, viel mehr recherchieren wird. Ähm, und das ist auch 'n Weg, wie ich auch Hundefutter vergleichen lasse, mir die besten Preise für Hundefutter raussuchen lasse und wirklich halt sehr aufwendige Recherchen mache, die sonst nicht so gut klappen. Vielleicht manchmal mit Perplexity ganz gut klappen, weil das ist auch 'n Modell, was sehr, sehr stark auf Recherche ausgelegt ist. Ähm, auch das kostet aber, äh, Geld, wenn ich's halt sinnvoll nutzen mö-möchte. Nele: Weil du ja immer wieder, ich glaub auch in der letzten Folge, über das Thema Vergleiche sprichst. Sebastian: Mhm. Nele: Ähm, ich könnte dann ja auch, wenn ich jetzt von, ähm, der KI irgendwie so 'ne Auswahl an Campingplätzen bekomme, könnt ich mir doch auch ein, zwei Favoriten da aussuchen und dann sagen: „Ja, genau so was eigentlich such ich, aber hast du da auch was in günstiger", zum Beispiel. Oder mit Parzellen mit Meerblick oder irgendwas. Also auch da so, so Vergleiche zu machen, die vielleicht auch nicht nur preislich sind, sondern, ähm, dass man sagt: „Vom Stil her gefällt mir der Campingplatz gut, aber da gibt's keinen Wasserpark. Ich möcht gern was mit Wasserpark." Sebastian: Ja, die KI weiß natürlich nicht, was der Stil des Campingplatzes ist, ne. Die hat jetzt ja nur Worte zur Verfügung. Das kann halt so funktionieren oder auch schiefgehen. Also das, das funktioniertHäufig schon sehr gut. Ich bring nur deswegen so viel, also so viel Skepsis, wie ich hier reinbringe, könnte man glauben, ich bin ein großer Feind von KI. Dabei verbring ich halt wirklich stellenweise 100 % meiner Arbeitszeit in, in KI und mindestens 50 %, ne. Also das möcht ich auch dazu sagen. Aber ich will halt auch, dass Menschen genau verstehen, wo eben Grenzen sein können und wo sie Dinge hinterfragen müssen und noch mal nachkontrollieren müssen. Deswegen bin ich so 'n bisschen immer, erzähl da viel dazu. Aber das kann schon funktionieren, weil die Sprachmodelle halt schon auf so riesigen Mengen an Content trainiert sind und mittlerweile auch recht aktuellem Content. Also ich glaub, bei Claude ist so das Trainingsfenster bis, bis letzten Jahres irgendwo. Also da hat sich jetzt ja auch bei vielen Plätzen nicht so viel getan. Nele: Mhm. Sebastian: Und das funktioniert schon. Nele: Außer Preise teilweise. Sebastian: Ja gut, äh, Preise würd ich immer recherchieren lassen. Preise würd ich niemals aus den Trainingsdaten nutzen- Nele: Ja. Sebastian: ... sondern die muss man sich wirklich recherchieren lassen. Und da macht's dann auch Sinn, sich Links mitgeben zu lassen. Vielleicht macht's dann auch irgendwann Sinn, selber zu gucken noch mal. Ähm, also auch wenn ich jetzt, ne, ich hab jetzt auch gesagt, ich vergleiche Rundefutterpreise und so was, das kontrollier ich immer noch mal nach. Und da sind ganz viele Punkte auch für Fehler. Also schon alleine, da hatt ich letztens den Fall, die KI hat wirklich im Netz recherchiert, hat 'ne Preisvergleichsseite gefunden. Die Preise, die da standen, hat's übernommen. Als ich aber mir die Seite angeguckt habe und auf die Links geklickt habe, hab ich gesehen, dass die halt einfach so Preise, also die Preisvergleichsseite war halt einfach nicht aktuell. Nele: Okay. Sebastian: Ist mir als Mensch dann halt aufgefallen. Ich mein, wenn ich der KI sage: "Prüf die Preise dann noch mal nach, indem du allen Links folgst", ne, dann wird sie das auch wieder tun. Ähm, und das kann ich halt auch mit 'nem Bezahlmodell sicherlich gut machen, aber da kommt man langsam an Grenzen. Also- Nele: Ja, und da haben wir auch schon in der letzten Folge gesagt, es gibt auch Arbeitsschritte, da ist man schneller, wenn man da einmal selber kurz guckt, ne. Bevor ich da jetzt zehn Stunden mit der KI diskutiere, warum die Preise nicht stimmen und überprüfen muss ich's ja dann trotzdem. Und im Zweifel muss ich ja auch, grade wenn ich mit Familie unterwegs bin, vielleicht möcht ich da 'n Buchen, dann muss ich ja sowieso auch auf die Seiten gehen und dann seh ich ja da auch die aktuellen Preise eh noch mal. Sebastian: Ja, aber grad weil du vorhin sagtest, so Sachen miteinander vergleichen, wenn ich dann auch schon 'n paar Plätze vielleicht habe, ne, dann noch mal nachrecherchieren lassen. Recherchier mal die Plätze, die Webseiten der Plätze, guck mal bitte nach, was die alles liefern, ne. Das kann's dann wieder ganz gut, wenn 'ne Webrecherche mit dabei ist. Ähm, das, das funktioniert schon wieder ganz gut. Grad auch Sachen miteinander vergleichen, die's, auch die es vielleicht kennt, ne. Also ich hab jetzt auch grade viel Produkte recherchiert, weil ich noch 'n bissl Technik brauchte für unsere Reise und hab mir dann eben so Mikrofonmodelle und Kameramodelle vergleichen lassen. Und, ähm, da, wo's die Trainingsdaten nicht gab, hab ich dann einfach die Produktseite mit reingepackt beziehungsweise teils hat's es auch selber gemacht. Und das ist echt super, weil dann hab ich ohne Aufwand, ne, genau gesehen: Alles klar, ich kann mir das günstigere Mikrofonset kaufen, weil alle Eigenschaften, die ich brauche, reichen völlig aus. Nele: Ja. Sebastian: Ne, oder was weiß ich, bei der Kamera muss ich halt doch das zweitteuerste Modell nehmen, weil da eben zwei Features sind, die ich unbedingt brauche. Also für so 'ne Sachen geht's dann wieder schnell. Und das mein ich, Campingplatze vergleichen, so Eigenschaften recherchieren lassen, das ist ganz wichtig, ne. Die recherchieren lassen, ähm, das kann halt Zeit sparen. Nele: Also im Grunde so 'ne Vorauswahl zu treffen und dann noch mal genau selber hinzugucken, grade auch wenn, wenn Thema Preise 'n Thema ist, äh, was mir wichtig ist, da muss ich sowieso immer noch mal gucken, weil ja jeder Campingplatz auch 'ne andere Systematik hinter den Preisen hat, ne. Bei manchen sind dann schon zwei Erwachsene in der Parzelle mit inbegriffen, bei anderen zahlt man für jede Person einzeln. Ähm, ich find das manchmal 'n bisschen kompliziert, auch was so, was Strom und, und Duschen und so weiter angeht. Und ich glaube, dass das wahrscheinlich 'ne KI noch nicht so gut erfassen kann, was es wirklich bedeutet. Da steigst du ja als Mensch mit viel Campingerfahrung teilweise nicht mal richtig dahinter. Sebastian: Ja, s-solange da irgendeine Struktur und 'n System dahinter ist, kann sie's vermutlich ganz gut auch kennen. Ähm, manchmal tatsächlich auch so 'nem Muster besser als wir. Also das, das, das kann durchaus 'n Punkt sein, wo KI besser ist. Wenn natürlich kein Muster dahinter ist, dann nicht. Nele: Ich hab noch keins gefunden. Sebastian: Ja. Nele: In all meinen Campingjahren. Sebastian: Das ist auf jeden Fall noch 'n, noch 'n spannender Punkt. Also überall, wo's so Muster zu erkennen gilt, ähm, da ist, äh, sind halt diese Sprachsysteme auch wirklich richtig gut drin. Nele: Ich finde, in der letzten Folge hattest du noch 'n paar Themen angesprochen, die ich ganz spannend fand. Ähm, das eine war das Thema Sprache, also Sprachbarrieren überwinden mit KI und das andere war so irgendwie Technikgeschichten. Ob wir da heute auch noch mal 'n bisschen drauf eingehen wollen? Sebastian: Da gibt's ja auch grade zwei Techniken, ähm, die gar nichts jetzt mit den Sprachmodellen, über die wir grad sprechen, zu tun haben. Nämlich das Erste ist ja Apple mit seinen, äh, Airpods 3, Airpods Pro 3, die ja 'ne Übersetzungsfunktion eingebaut haben. Also das heißt, die, die könnt ihr aktivieren, dann habt ihr die Airpods im Ohr und dann spricht Nele zum Beispiel mit mir Spanisch und ich hör an meinem Ohr, äh, 'ne dei... die deutsche Übersetzung sozusagen. Und wenn ich dann antworte, kann mein Telefon das wieder in Spanisch wiedergeben. Und, äh, Google hat das Ganze vor zwei, drei Tagen, also wenn ihr den Podcast hört, ist es, glaub ich, schon 'ne Woche her, äh, hat das vor 'ner Woche dann rausgebracht, dass der Google Translator das jetzt kann, und zwar- Nele: Oh krass. Sebastian: ... mit jeglichen Kopfhörern. Ähm, ich brauch zwar, glaub ich, 'ne Internetverbindung dazu, aber das wird halt auch mit KI gemacht und, ähm, das ist natürlich cool, wenn ich unterwegs bin. Und ansonsten, was ich mit Sprache meinte, ähm, ist, sind einfache Sachen, ne. Was weiß ich, ich sitz im Restaurant und hab halt irgendwie 'ne Karte in 'ner Sprache, die ich nicht kenne, dann mach ich halt einfach 'n Foto. Es gibt ja auch von den ganzen KIs, also Claude, Gemini, ChatGPT, Grok, ähm, wie sie alle heißen, ähm, Smartphone-Apps, mach ich einfach 'n Bild und dann übersetzt die mir sofort und ich kann mir sogar noch Gericht erklären lassen, ne. Ich mein, kann ja sein, dass die Übersetzung mir nix sagt oder dass das eben in kulinarischen Begriffen übersetzt wird und dann weiß ich immer noch nicht, was ein, ähGut, 'n Soufflé kennen viele, aber dann weiß ich vielleicht nicht, was 'n Soufflé ist und dann kann ich mir noch erklären lassen, was 'n Soufflé ist, ähm, zum Beispiel. Und das ist natürlich großartig. Also nicht nur 'n Übersetzung, sondern auch 'ne Erklärung, die ich, die ich eben nutzen kann. Ähm, die kennt eben dann auch so spezielle Begriffe, die, äh, nicht, nicht vielleicht allgemeingültig sind, sondern in Dialekt, äh, in 'ner Region geschrieben oder so was. Also das kann KI wieder ganz gut. Das ist super spannend. Ähm, und was ich jetzt grade mache, ähm, also meine Frau re..., äh, lernt mit Duolingo Italienisch seit 'ner Weile. Ich find eigentlich, wie die App das macht, ganz cool und ich möcht eigentlich 'n paar Basics Montenegrinisch beziehungsweise Serbisch lernen, damit ich mich einfach so 'n ganz klein wenig be..., äh, verständigen kann. Es gibt allerdings keine schöne Sprachlern-App, die das kann. Also ist jetzt mein Plan, äh, mir nächste Woche mal mit Claude, äh, paar Minuten Zeit zu nehmen und zu sagen: „Hey, pass mal auf, ich möcht gern, äh, für meine Reise nach Montenegro so 'n paar wichtige Dinge lernen." Ich hab das Problem, dass ich relativ schwer, äh, mich tue im Lernen. Äh, neue Sprachen zu lernen, fallen mir sehr schwer. Ich find aber die App, äh, jetzt hab ich grad den Namen vergessen. Was hab ich gesagt? Wie heißt sie? Ähm- Nele: Duolingo. Sebastian: Duolingo ganz gut. Kannst du mir nicht 'n kleinen, äh, Sprachkurs für Montenegrinisch machen, die so wie Duolingo aufgebaut ist? Und lass mir quasi eine kleinen, einen kleinen Sprachkurs sozusagen dafür bauen, äh, dass ich das lernen kann. Mein Vorteil ist, ich hatte acht Jahre Russisch oder fünf Jahre Russisch. Das heißt, ich hab dann Zugang zu der Sprache. Das macht's mir wieder 'n bisschen einfacher. Und so nutz ich das zum Beispiel, um mir 'n Sprachkurs für 'ne Sprache zu machen, die, wo's eben jetzt keine schöne App gibt, die das kann. Das wären jetzt so mal so ein paar Sprachdinge, die man damit lösen kann. Und natürlich auch, wenn ich, ähm, keine Ahnung, Campingplatz reserviert habe und die haben mir Bedingungen mitgeschickt, die ich lesen soll und die sind jetzt nur auf Kroatisch zum Beispiel, wenn ich nach Kroatien fahre, dann geb ich halt das, das Dokument einfach der KI und sag: „Hey, kannst du mir das eben übersetzen?" Nele: Ja, ich hab jetzt relativ viel damit gearbeitet, w... also auch mit KI, weil ich sprech halt mexikanisches Spanisch und das ist in vielen Dingen ganz anders als hier. Also natürlich versteht man sich, aber grade für Essen und Trinken sind die Begriffe total anders. Und, ähm, ich hab jetzt auch so 'n paar, ähm, ja, Mails verschickt eben wegen der Reise. Also es ist ja 'ne Kooperationsreise mit dem-- gemeinsam mit dem, ähm, katalanischen Tourism Board. Und da möchte ich natürlich dann auch, wenn ich bei bestimmten Stellen anfrage, um irgendwie Termine zu vereinbaren, einigermaßen professionell wirken. Und man muss wissen, dass mein mexikanisches Spanisch jetzt nicht unbedingt das-- die allerhöchste Schriftsprache ist, sondern ich hab das halt sprechend quasi gelernt. Ähm, aber das ist dann manchmal schon so sehr umgangssprachlich, selbst für mexikanische Verhältnisse und für spanische klingt das dann vielleicht noch 'n Tacken, vielleicht auch vulgärer. Sebastian: Straßiger. Nele: Ich weiß-- Ja, straßiger, ne. Sebastian: Mhm. Nele: Und, und deswegen sag ich halt dann oft der KI, entweder geb ich 'n Spanisch, also 'n mexikanisch-spanischen Text rein und sag: „Schreib mir das mal bitte schön auf Spanisch, also auf spanisches Spanisch um", oder ich schreib halt auf Deutsch, was ich möchte und sag: „Mach bitte hier 'ne höfliche Anfrage an die und die Stelle." Und das hat super funktioniert bisher. Also grade heute hab ich 'n, 'n Ratafia-Tasting für nächste Woche vereinbart. Sebastian: Ich hatte mich schon gewundert. Also wir teilen uns bei einigen Sachen einen Account und ich hatte mich schon gewundert, wieso du spanische Texte da drin hast. Das hat für mich überhaupt keinen Sinn gemacht, aber jetzt, jetzt, äh, erklärt sich mir das. Nele: Ja, weil, also wir s... wir sagen halt so manchen Sachen ganz anders und dann verstehen die das nicht. Also dass ich zum Beispiel zu dem, zu dem Ratafia-Menschen, ähm, dem wollt ich halt schreiben ... Also wir waren schon bei dem. Wir haben schon mal 'n Tasting letzt, vorletztes Jahr bei dem gemacht. Da hatte der uns spontan in sein Privathaus eingeladen. Und dann wollt ich ihm halt schreiben: „Na ja, ich darf nächstes Mal nicht mehr so zulangen, weil ich muss fahren. Mein Mann ist nicht da." Aber auf mexikanisches Spanisch würd ich halt sagen „manejar", aber auf spanisch Spanisch heißt fahren „conducir". Und das sind halt dann zwei Wörter. Also ich weiß es im Grunde, aber mir fällt's dann in dem Moment, wenn ich so 'ne Mail schreib, einfach nicht ein. Und dann dacht ich bevor der arme Mensch, der ja eigentlich auch in erster Linie Katalanisch spricht und gar nicht Spanisch, glaub ich, seine Muttersprache ist, ähm, dann sitzt er da und weiß nicht, was ich ihm sagen möchte. Und deswegen auch, also selbst wenn man die Landessprache spricht, aber vielleicht 'nen anderen, äh, Dialekt oder so, kann es auch helfen, das noch mal so 'n bisschen glattzuziehen. Sebastian: Ja, und es hilft vor allen Dingen, wenn man die Sprache gar nicht spricht, unheimlich. Das kann ich auch dazu sagen. Weil ich ja auch in beide Richtungen halt recht easy übersetzen kann und, und, äh, da geht viel weniger verloren, als wenn ich das mit dem alten Google Translator mache. Also der ist sicherlich jetzt auch besser geworden. Ehrlicherweise hab ich ihn ewig nicht genutzt, weil ich bin irgendwann auf, äh, DeepL umgestiegen, weil die einfach besser waren. Ich denk, ich werd dem jetzt noch mal 'ne Chance geben mit dieser, mit dieser Sprach-, also Live-Übersetzung. Das find ich schon geil, das-- weil das ist einfach noch mal wirklich 'n, 'n krasser Qualitätsgewinn, weil ich mich halt jetzt wirklich dann viel besser mit Menschen unterhalten kann. Nele: Ja. Sebastian: Ähm, da bin ich wirklich gespannt drauf. Also wir haben das teilweise auch so gemacht, ne, dass du dann den Google-Übersetzer halt was, was reingegeben hast v... mit Text. Dann hat er das halt ausgesprochen. Das hast du dann das Telefon dem Gegenüber hingehalten. Dann hat der was gesagt. Das hast du dann aufgenommen und übersetzt. Das ging auch, aber jetzt geht das vermutlich noch viel, viel einfacher und viel flüssiger. Da bin ich sehr gespannt drauf. Also Sprache ist auf jeden Fall 'n Thema, was KI, äh, sehr gut kann und, und euch sehr viel helfen kann. Nele: Was mir grade noch einfällt, jetzt nicht direkt zum Thema Sprache, aber so 'n bisschen, ähm, Sitten und Gewohnheiten. Die kann ich ja dann eigentlich auch mal versuchen, mir von der KI ausgeben zu lassen, ne. Wir hatten gestern zum Beispiel im Restaurant die FrageÄhm, wollten wir schnell klären: Wie viel Trinkgeld ist eigentlich aktuell in Spanien üblich? Sebastian: Mhm. Nele: Weil ich hab nämlich festgestellt, dass die Leute sich immer sehr überschwänglich bedankt haben, wenn ich das Trinkgeld gegeben hab und ich bin eh eigentlich immer so 'n Tacken drüber, glaub ich, beim Trinkgeld in allen Ländern, weil ich immer denke: Na ja, lieber, lieber zu viel als zu wenig. Aber da hab ich jetzt irgendwie gestern nicht dran gedacht, ähm, da mal Claude oder ChatGPT zu fragen: Können die so was auch? Oder ist das ... Sebastian: Wie viel Trinkgeld gibt man in Katalo... Kata... Nele: Lonien. Sebastian: Lonien. So, die geb ich doch grade mal einfach in Claude ein und wir gucken mal live nach. Es dauert 'n kleinen Moment, bis ich 'ne Antwort habe. Ich hab jetzt nichts recherchieren lassen. Das hole ich mir aus den Trainingsdaten. Ich denke, da ist genügend Information drin. Nele: Weil da war ich nämlich, also speziell zu den Trinkgeldfragen war ich immer wahnsinnig genervt von den normalen Google-Suchen, weil da immer irgendwelche komischen Portale ganz vorne war, wo ich nicht so Vertrauen hatte und dann waren da immer unterschiedliche Au-Angaben dazu. Sebastian: Also es kann natürlich durchaus sein, dass es Korrelationen zwischen den Google-Ergebnissen und den Antworten in Claude gibt, ne, weil, ähm, die werden ja auf Webdaten trainiert und d-das wird zwar nicht unbedingt mit Google gemacht, aber natürlich die Chance groß, dass dann von den ersten Treffern auch viele abschreiben und dass das trotzdem in den Trainingsdaten drin ist. Also Claude sagt: Restaurants, äh, da sind fünf bis 10 % bei gutem Service üblich. In einfachen Tapas Bar, es rundet man eher auf oder lässt das Kleingeld liegen. In gehobenen Restaurants darf es auch etwas mehr sein. In Cafés und Bars lässt du das Kleingeld liegen, das ist völlig ausreichend und üblich. Bei Taxis aufrunden auf den nächsten Euro. Hotels ein bis zwei Euro pro Tag für 'n Zimmerservice, Gepäckträger ein bis zwei Euro pro Koffer. Und wichtig zu wissen: Trinkgeld wird in Spanien weniger erwartet als zum Beispiel in den USA. Ist 'ne Geste der Wertschätzung, keine Selbstverständlichkeit. In touristischen Gegenden ist man etwas mehr daran gewöhnt als in ländlichen Regionen und manchmal steht auch auf der Rechnung, äh, Servicio includio. Dann ist der Service halt mit eingeschlossen und da muss man gar kein extra Trinkgeld geben. Nele: Okay. Ja gut, da war ich jetzt aber nicht so drüber. Also- Sebastian: Und ich, und ich hab gelernt, wenn man, wenn's, wenn man das zu unfreundlich und nicht richtig macht, dann kann das auch, äh, genau das Gegenteil auslösen mit dem Trinkgeld. Also so mal schnell nur 'n paar Cent im Hotel liegen lassen- Nele: Ja. Sebastian: Wurde mir schon mal sehr unfreundlich ausgelegt, obwohl ich das gar nicht so gemeint hab. Im Nachhinein war mir das klar dann. Das hab ich jetzt nicht mitbekommen als Information, ne. Also das, das ist aber, find ich, auch schon sehr speziell. Ähm, aber ich denke, da sind die Trainingsdaten okay und ich sag mal so, jetzt 'n bisschen zu wenig oder 'n bisschen zu viel Trinkgeld gibst, dann geht die Welt vielleicht für den Service-Menschen kurz unter oder auf, aber ansonsten dreht sie sich weiter und es kann nicht so viel passieren. Nele: Gut, das ist auch spannend. Also da kann man ja auch nicht nur Fragen zum Trinkgeld, sondern auch zu anderen, äh, lokalen Besonderheiten stellen, ne. Also was, ähm, zum Beispiel: Was ist am Strand üblich, ne? Also ist da, ist da oben ohne generell in dem Land toleriert oder nicht, ne, solche Sachen auch. Sebastian: Ja, immer 'ne kleine Chance zur Halluzination, ne. Also kann sein, dass du dann die Einzige, die oben ohne rumrennt, wenn's- Nele: Wär nicht das erste Mal. Sebastian: Ähm, so, also, aber im Allgemeinen für so einfache Fragen sind die Trainingsdaten, mit denen das, das trainiert ist, meistens ganz gut geeignet und man kann sich da halbwegs drauf verlassen. Ähm, je, je mehr dein Leben in Gefahr ist, desto kritischer würd ich, würd ich werden sozusagen. Oder je teurer es werden kann, der Fehler, desto kritischer würd ich werden und es noch mal- Nele: Also lieber aus Versehen nackt als aus Versehen Knollenblätterpilz gefressen. Sebastian: Ja. Da, ja, ich glaube, das, na ja, es mag Länder geben, wo das auch schwierig ist, aber sagen wir mal ja. Ähm, was ansonsten nur sehr, sehr gut funktioniert, weil ich's, weil ich's auch mittlerweile wirklich fast immer mache, wenn's irgendwelche Probleme gibt. Also ich nutz das zum Beispiel auch, wenn mein Windows irgendeinen Fehler auswirft, den ich nicht verstehe. Und ich bin ITler, also ich kenn vieles, aber ich gerat auch manchmal an Dinge, ähm, das funktioniert super. Was, was auch richtig cool ist, wenn, was weiß ich, euer Kühlschrank im Fahrzeug 'n Thema hat oder euer, euer Fahrzeug irgendwo rumpockert oder irgendwas macht, ähm, da kriegt man schon wirklich richtig gute Antworten häufig raus, ähm, die jeden oder die nicht jeden, aber den ein oder anderen Mechaniker wirklich sprachlos dastehen lassen würden, weil halt einfach sehr viel Erfahrung in den Trainingsdaten ist, was vielleicht ein einziger Mechaniker eben nicht hat. Es sei denn, er macht die Sache halt schon irgendwie 50 Jahre. Nele: Aber auch da natürlich, ich glaub, wir müssen's jetzt nicht jedes Mal dazu sagen, aber jetzt an dieser Stelle vielleicht noch mal: Bitte dann trotzdem jetzt nicht eigenständig, wenn ich damit sonst keine Erfahrung hab, grade an Gas oder Elektrik, äh, brutscheln, sondern wirklich mal als Orientierung das Ganze nehmen, damit ich vielleicht auch weiß, was ich in der Werkstatt angeben kann als mögliche Ursachen oder, ne, am Telefon, dass ich sag: "Na ja, ich hab jetzt mal kurz recherchiert, könnte das und das sein." Sebastian: Also es ist durchaus denkbar, dass die KI euch den Tipp gibt, mit 'nem Feuerzeug nach 'm Gasleck zu suchen. Also die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, aber es, es kann eben ja sein, dass das häufig mal als Ironie irgendwo gesagt wurde und es in den Trainingsdaten drin ist. So 'ne, so 'ne offensichtlichen Sachen passieren selten, aber sie sind nicht ganz ausgeschlossen. Ähm, meist sind da aber auch Schutzmechanismen drin, die dann so 'ne Sachen eher oder von solchen Sachen abraten. Aber so generelle Sachen, die grad nicht sicherheitsrelevant sind, äh, da würd ich immer mittlerweile 'ne KI fragen und die, die Antworten sind gigantisch gut. Ähm, da kann man so viel mit anfangen oder auch einfach irgendwie Fotos von der defekten Sache machen oder von irgend'ner Sache, wo ihr nicht genau wisst, ist das das Problem machen. DieSysteme sind da wirklich gut darin, da Sachen drauf zu erkennen, die wir-- Also das sind wieder diese Mustererkennungen, ne, bei denen wir Menschen halt wirklich uns schwer tun. Das können die Systeme wirklich gut. Nele: Also was, was ich auch ganz interessant fand, war zum Beispiel ausländische Rezepte übersetzen. Also und zwar nicht nur, was die Sprache angeht, weil das hatten wir ja grade schon. Das geht natürlich mit Rezepten genauso wie mit Speisekarten und allem anderen, sondern man hat ja teilweise je nach Reiseland auch andere Maßeinheiten. Also zum Beispiel, wenn ich jetzt mexikanische Rezepte übersetze, dann wird dann viel mit den amerikanischen Einheiten gearbeitet, also mit Tasse, äh, Löffel, was weiß ich. Sebastian: Ja. Nele: Und das kann halt KI auch sehr, sehr gut, das umzuwandeln. Sebastian: Ja, obwohl sie nicht rechnen kann, aber da ist dann genügend Information in den Trainingsdaten quasi drin, weil's halt im Netz auch ganz viele Informationen gibt, wie viel eine Tasse, ähm, äh, Reis eben Kilogramm oder Gramm sind. Das stimmt. Die KI kann euch auch Rezepte generieren. Ähm, das funktioniert auch okay, muss ich-- Also das funktioniert mal mehr und mal weniger. Nele: Genau. Ich hab auch schon echt Mist, Mist bekommen. Sebastian: Das liegt aber auch daran, wenn du mal durch Chefkoch guckst, gibt's da halt genauso viel Mist, ne. Da gibt's wirklich Rezepte, wo sich mir die Zehennägel hochrollen und die Sachen sind halt wieder in den Trainingsdaten drin. Also auch da muss man immer alles mit 'ner Prise, sozusagen Salz betrachten. Ähm, wer viel kocht, der kann das gut einschätzen. Wer halt nicht so erfahren ist, der macht da halt auch mal 'n Fehlerchen und dann schmeckt's halt vielleicht nicht ganz so geil. Und wenn ihr das Gefühl habt, das, was da steht, ist Quatsch, dann fragt noch mal nach und dann korrigiert sie sich meistens auch. Aber, aber so wirklich-- Also was man ganz cool machen kann: Ihr habt noch irgendwie 'n paar Lebensmittelreste im Kühlschrank und wisst nicht, was ihr macht. Dann einfach 'n Foto, äh, sagen: „Guck mal, dat hab ich noch. Äh, wir sind zu zweit, wir haben Hunger. Äh, was können wir draus machen?" Und dann kriegt man ziemlich coole Sachen, die man dann irgendwie machen kann oder auch Inspiration und neue Blickwinkel auf, auf Rezepte und so was. Das funktioniert schon ganz gut. Also- Nele: Auch mit Foto. Sebastian: Auch mit Foto, ja. Ich, also ich hab auch schon, also grade mit Foto, das-- Ich find das total geil. Du fotografierst da deinen halb vollen Kühlschrank oder deinen fast leeren Kühlschrank, was noch drin ist und er erkennt halt ganz genau, was da, was da ist und sucht sich halt was Passendes raus so. Das ist jetzt nicht immer mega krass, was dann als Gericht rauskommt, aber ich lass mich schon ab und zu von KI inspirieren, hab auch schon viel gekocht und auch schon einiges gebacken. Es-- Ich pass das immer noch ein bisschen an, einfach aufgrund meiner Erfahrung, aber es, ich, wir hätten uns noch nie vergiftet und es hätt, wär auch immer okay gewesen so, oder? Seit-- Wir haben mal 'n Schokokuchen gemacht, der war, äh, übertrieben schokoladig, sagen wir mal, weil's einfach bisschen viel Backkakao war. Ähm, aber das sind jetzt alles keine schlimmen Sachen. Aber grad so Kochgeschichten funktioniert eigentlich ziemlich cool und Backen auch. Und vielleicht noch ganz wichtig: Du kannst halt auch, ähm, das fiel mir nur grade ein, halt irgendwelche Unverträglichkeiten, Allergien mitgeben. Auch da, wenn's lebensgefährlich werden kann, dann nicht drauf vertrauen, sondern noch mal prüfen. Aber auch da sind alles so Sachen, wo die Trainingsdaten relativ gut sind. Aber es kann halt immer mal irgendwie Ironie in den Trainingsdaten sein. Deswegen, ähm, ja, muss man immer bisschen gucken, aber eben generell funktioniert das auch sehr, sehr gut, dass er das gut erkennt. Nele: Was ich sehr intensiv aber schon letztes Jahr auch genutzt habe oder war's sogar schon vorletztes Jahr, weiß ich gar nicht mehr. Als wir in Tschechien waren, da brauchte ich dringend halt Sachen aus der Drogerie und da kann man auch gut mit Google Lens arbeiten, ähm, dass man quasi die, die Etiketten einmal mit Google Lens scannt und dann macht der quasi im, in der Kamera die Live-Übersetzung. Also du hältst die Kamera drauf und du siehst halt das, also das Etikett mit 'm Auge siehst du's auf Tschechisch zum Beispiel oder in deinem Fall wird's halt, was weiß ich, Serbisch sein und liest aber dann in der Kamera die deutsche Übersetzung davon. Das fand ich auch absolut faszinierend und das kann ich natürlich auch im Supermarkt machen. Wenn da Gerichte sind, die ich nicht kenne oder, oder, ähm, na, was sagt man, Lebensmittel, die ich nicht kenne, dann kann ich mir die auch anzeigen lassen oder eben auch da 'n Foto machen und in irgend'ne andere KI reinpacken. Aber ich fand das halt grade mit der, mit der Übersetzung im, in Echtzeit sozusagen so spannend. Ähm- Sebastian: Der Google Translator kann das auch genauso übrigens wie, wie Google Lens. Nele: Ist natürlich vor allem auch wahnsinnig interessant, wenn's 'ne Sprache ist, von der man gar keine Ahnung hat, weil viele von uns können ja zumindest auf Französisch oder vielleicht sogar Spanisch, weil man's mal in der Schule hatte, das eine oder andere erahnen. Aber wenn's dann zum Beispiel um slawische Sprachen geht oder gar was wie Albanisch, wo wir wirklich damals vor acht Jahren oder wann wir da waren, ähm, im Supermarkt standen oder in den kleinen Lädchen auf den Dörfern und überhaupt keine Ahnung hatten, was sich auch nur ansatzweise in diesen Dosen und, ähm, Gläsern verbergen könnte, dann wär natürlich so was sehr hilfreich gewesen, dass man zumindest so 'ne, so 'n Überblick bekommt. Sebastian: Ja, und es wird jetzt auch spannend. Die Sprachmodelle werden auch immer kompakter und ich hoffe ja noch 'n bisschen, dass Apple jetzt im, im Herbst mit der neuen iPhone-Generation das endlich schafft, ähm, wirklich so 'n Sprachmodell lokal auf 'nem iPhone laufen zu lassen. Ich weiß gar nicht, wie bei Google der Stand ist, ob die das schon können. Aber das ist dann natürlich noch cooler, weil dann brauch ich kein Internet mehr dafür, ne. Also aktuell brauch ich für all diese Sachen immer Internet. Nele: Ja. Sebastian: Das ist jetzt auch heutzutage nicht mehr das große Thema. Ähm, grad wenn ich, ne, so was, was wir jetzt gesagt haben, in der Zivilisation in irgend'nem Lädchen bin, hab ich auch meist irgendwie Mobilfunkempfang. Aber der, d-das geht auch dahin, dass die halt wirklich lokal auf 'nem Telefon laufen, was so den Vorteil hat, dass die Daten nicht nach draußen kommen. Und ich bin mal gespannt, ob wir da jetzt im, im Herbst sehen. Also rein technisch müsste es funktionieren.Ähm, und dann brauch ich halt da gar kein Internet für, was halt noch mal 'n, 'n großer Sprung is, wie ich finde. Nele: Sollen wa dann noch mal zusammenfassen- Sebastian: Ja. Nele: ... so die wichtigsten Tipps vielleicht für Leute, die jetzt sich das mal angucken wollen, die das mal ausprobieren wollen. Was, ähm, wie, wie kommt, wie findet man 'nen Zugang dazu? Also als erstes vielleicht, ähm, welche Tools würdest du überhaupt empfehlen? Ich hab ja schon 'nen klaren Favoriten im Moment. Sebastian: Ja, also letzten Endes, wenn ich grade anfange, dann, dann nehmt halt das, was ihr zur Verfügung habt, äh, oder das, was ihr vielleicht auch irgendwo nutzen könnt. Also, ähm, 'n, 'n, ob ein ChatGPT oder 'n Claude oder auch 'n, 'n, 'n Grok von, von X oder 'n Gemini von Google, wenn man 'n Google Account hat. Die sind für, für Basissachen alle ähnlich gut. Ähm, Unterschied ist dann wirklich halt auch vielleicht zwischen den kostenlosen und bezahlten Varianten wirklich in der Intensität des Nachdenkens sozusagen, also wie gut sie über die Antwort nachdenken, wie gut sie auch recherchieren können. Ähm, wenn man viel Recherche macht, lohnt sich halt auch ein recherchelastiges Modell wie, wie Gemini Ultra oder, ähm, ChatGPT oder Claude Pro oder auch, ähm, Perplexity. Oder wenn ich viele Sachen automatisieren will, dann lohnt sich 'ne, 'ne KI wie Manus zum Beispiel. Also da gibt's dann so Spezialfälle, aber ich denk mal, für'n Start so Gemini, ChatGPT, Claude, Grok, das sind so vier, mit denen man eigentlich starten kann, äh, um einfach so 'n bisschen sich auszuprobieren. Ähm, denkt immer dran, wenn ihr persönliche Daten rausgebt, landen die halt beim Betreiber auf den Servern und können vielleicht auch fürs Training herangezogen werden. Da solltet ihr 'n bisschen aufpassen. Ähm, prüft immer noch mal nach, was ihr da gesagt bekommt. Das kann eben halluziniert sein, also das kann erfunden sein. Und, ähm, man kann wirklich mit den kostenlosen Accounts aber erst mal loslegen und sich 'n bissl reinfuchsen. Ich arbeite ehrlicherweise seit zwei, drei Jahren nicht mehr mit den kostenlosen Varianten, weil's für mich nicht ausreicht, aber ich mach auch weit mehr als halt 'n Campingtrip damit planen. Ähm, und ehrlicherweise ich weiß nicht, ob die Planung, die wir jetzt so gemacht hätten, obwohl doch, die hätte eigentlich auch mit Free Tools ganz gut funktioniert, weil ich glaub- Nele: Glaub ich auch. Sebastian: ... Gregor, der mit mir fährt, nutzt Gemini in der, in der Free Variante und hat auch, äh, keinen Bezahlaccount und auch NotebookLM, was ich vorhin gesagt habe, wo man halt so Daten reingeben kann. Da kann man auch Videos reinpacken, wie jetzt YouTube Videos und, und Audiofiles und PDFs und so was. Ähm, das kann ich auch in 'ner, in 'ner für mich völlig ausreichend abgespeckten Variante kostenlos benutzen. Nele: Also ich hab gestern hier für Barcelona mit kostenlosem ChatGPT, was ich auf'm Handy habe, weil ich das nie verbunden hab mit, ähm, dem gemeinsamen Account, mir 'ne Route erstellen lassen, weil wir wollten uns so die, die wichtigsten Werke von Gaudí und seinen zeitgenössischen Architekten angucken und das hat er auch top gemacht. Also vielleicht sind es dann eher so kleinere Projekte, sag ich mal, aber da hab ich auch super Erfahrungen gemacht, genauso wie mit Übersetzungen, mit all dem. Und er hat mir sogar das Ganze noch ausgegeben für Google Maps. Also, ähm, und mit, mit- Sebastian: Okay. Nele: ... ähm, Claude, da hab ich auch mir einfach die, die kostenlose Version aufs Handy gezogen, weil da mach ich ja nicht viel mit. Und da sind auch, also alles Mögliche mach ich damit, ne. Das auch reisebezogene Themen. Ich guck grade mal rein, was so meine letzten, meine letzten Fragen waren. Es dauert jetzt grade 'n bisschen. Heute ist das Internet ja nicht so grandios. Ähm, aber da war, ah ja, da musste ich oh Gott, das ist wirklich peinlich. Aber da stand irgendwie, äh, dass der Parkplatz, den, auf dem wir gestern waren, 6,5 Cent die Stunde ko..., äh, die Minute kostet und dann war ich zu faul, das im Kopf zu rechnen. Dann hab ich das, hab ich auch gesagt: „Na ja." Und dann hat er mir den ganzen Rechenweg gezeigt, weil er denkt- Sebastian: 10 Minuten 65 Cent. Nele: ... ich könnte noch was lernen. Ja, egal. Aber ich wollte ja den Stundenpreis, nicht die zehn Minuten. Sebastian: Ja, und dann mal sechs. 65 Cent mal sechs sind, äh, 360, sind 3, 3,90 Euro pro Stunde. Nele: Ja, das kann ich aber nicht. Oder wir haben ihn gefragt auf der, auf der Strecke, weil der Halil Lust auf 'n Burger hatte, ähm, da hab ich ihn gefragt, wo zwischen Figueres und Barcelona noch Burger King an der Autobahn sind, wo man aber nicht von der Autobahn abfahren muss, äh, sondern wirklich Rastplätze. Und es stimmte. Sebastian: Cool. Nele: Also das sind wirklich, das sind wirklich ganz coole Sachen. Sebastian: Und das wär schon 'n bisschen nervig gewesen zu recherchieren, weil du das gar nicht immer genau erkennst, ob du jetzt für 'n, für 'n Rastplatz abfahren musst oder nicht. Nele: Oh. Sebastian: Ähm, also das ist jetzt noch nicht die Riesenherausforderung, das kriegt man schon hin, aber wenn's schnell gehen soll, spart das halt auch einfach Zeit und 'n bisschen Nerven, ne. Nele: Man wird halt auch immer fauler mit so was. Genauso wie, wie ich halt auch gefragt hab: Was, was sind denn Drogerieketten analog zu DM oder Rossmann in Spanien, weil ich 'ne bestimmte Creme brauchte, ne, so. Sebastian: Und was sind Drogerieketten? Nele: Ähm, warte, ich les dir mal vor. Das war ChatGPT. Sebastian: Mhm. Nele: Also. Ach nee, ich hatte für Frankreich zuerst gefragt. Ähm, genau, hier. Also und Spanien. Ähm, Ross-- Also DM hat keine Filialen in Spanien, plant dort bisher auch keine Expansion laut Business Insider. Rossmann ist seit 2020 in Spanien aktiv und hat einige Filialen eröffnet, zuerst in Valencia. Allerdings ist das Netz noch relativ klein. Alternative in Spanien: Stattdessen gibt's dort andere Ketten, zum Beispiel Müller oder lokale Kle... Ketten wie Clarel oder große Supermärkte mit Drogerieabteilungen. Dann hat er mich nach der Stadt gefragt, hab ich gesagt: Barcelona oder Girona. Also Rossmann gibt's tatsächlich in BarcelonaVor Ort, also nicht nur online, ähm, 'ne große Filiale und baut ihr Netz weiter auf. Laut lokalen Infos und Community-Berichten gibt's mehrere Filialen in Barcelona. Nicht so viele wie in Deutschland, aber definitiv vorhanden. In Girona kein Rossmann direkt in der Stadt. Aber Clarel, Farmàcia Xirgu, Alexandre Ramon oder wie man's auch immer auf Katalanisch ausspricht und noch mal 'ne andere Farmàcia Ecceutics. Und in Spanien übernehmen oft Apotheken und kleine Drogerieketten die Rolle von DM. Also find ich schon 'ne krasse Info. Die hätt ich so schnell auf jeden Fall nicht zusammen recherchiert bekommen. Sebastian: Ja. Ja und das mit der, mit der kostenlosen Variante, ne, das ist ja wichtig. Nele: Ja. Also die kann auch was. Sebastian: Also, äh, Tipp von uns: Die Gratisvariante zum Start reicht auf jeden Fall aus. Wenn ihr sehr intensiv wollt, müsst ihr vielleicht auch was dafür bezahlen. Man kann ja auch so, da sind bestimmt überall auch Limits, dass, dass man nur 'ne bestimmte Anzahl von Suchen kann. Da kann man sich ja dann so bisschen unter den Apps einfach durchtauschen, ne. Erst die eine, dann die nächste. Nele: Ja, der schaltet dann vom neueren Modell auf 'n älteres Modell zurück, was aber auch noch sehr gute Ergebnisse liefert. Hab ich alles schon durch. Sebastian: Okay, ja, die Erfahrung fehlt mir tatsächlich, weil ich wirklich nur noch die bezahlten Sachen nutze. Ähm, von daher vielen Dank, dass du das für uns getestet hast. Nele: Ja, sehr gerne. Ich opfere mich gerne für euch. Ja, du hast ja schon gesagt, all-alles immer prüfen. Ich hab jetzt die Rossmann-Thematik ehrlich gesagt nicht geprüft, weil's dann, weil ich dann das Zeug woanders im Supermarkt gefunden hab und dann war das nicht mehr, nicht mehr relevant für mich, aber klang schon sehr, äh, logisch und es standen auch Quellen dahinter. Dann ist es ja immer wichtig, auch der KI Feedback zu geben. Also wenn 'ne Antwort nicht passt, dass man die dann nachbessern lässt. Das war für mich am Anfang immer 'ne Herausforderung, weil ich mich immer schwergetan hab, mit Maschinen irgendwie so zu sprechen wie mit 'nem Menschen, aber es klappt mittlerweile auch gut. Aber du hattest ja beim letzten Mal auch schon gesagt, man sollte dann nicht endlos immer im selben, ähm, also ich sag mal, im selben Chat weiter diskutieren, weil sonst die Ergebnisse wieder schlechter werden können. Und das hab ich tatsächlich auch festgestellt und hatte aber nicht, hab irgendwie nicht gecheckt, warum. Aber das war für mich jetzt auch noch mal echt 'n guter Hinweis aus'm letz, aus der letzten Folge. Sebastian: Ich hab noch zwei, zwei wichtige Hinweise, die, ähm, sehr oder eigentlich drei, die wirklich, also Geheimtipps sind's, glaub ich, nicht, aber ich glaub, viele Menschen nicht aufm Schirm haben. Punkt eins ist: Wenn ihr 'n Prompt macht und seid euch 'n bisschen unsicher, ähm, ob ihr das wirklich jetzt alles so richtig beschrieben habt, dann sagt doch einfach, ähm: „Und bitte stelle mir alle Fragen, bis du zu 95 % sicher bist, dass wir vom Gleichen reden." Ähm, und was man auch noch ergänzen kann, zweiter Tipp: Ähm, und sag mir bitte auch, was ich vielleicht übersehen oder vergessen habe. Das hilft immer noch mal gut, Perspektiven reinzubringen. Es macht jetzt nicht bei jeder, bei jeder Anfrage Sinn, aber bei manchen Sachen, die 'n bisschen komplexer sind, grad so Campingplatzrecherchen oder Tourenrecherchen oder so was, kann das sinnvoll sein. Und, äh, jetzt ist mir grad der dritte Tipp, äh, entfallen, den ich grade noch sagen wollte. Ach so, und ihr könnt die KI natürlich auch noch mal ihre Ergebnisse kontrollieren lassen. Also wenn sie euch 'ne Antwort liefert, äh, dann hält euch ja niemand davon ab, zu sagen: „Äh, bitte prüf das doch noch mal nach, ob du das, ob du irgendwas davon erfunden hast." Oder ich sprech mit meiner KI und sag dann: „Sag mal, hast du jetzt irgendwo gepfuscht?" Ähm, ne, so bisschen das, die Bezeichnung für: Hast du irgendwo was dir was ausgedacht oder Mist gebaut? Und dann geht sie noch mal hin und recherchiert noch mal nach und guckt noch mal. Also das sind vielleicht noch drei wirklich gute Tipps. Die, ähm, treiben zwar die Nutzung 'n bisschen in die Höhe, aber die helfen wirklich noch mal, deutlich bessere Ergebnisse zu bringen. Und man könnte auch, vielleicht vierter Tipp, die KI sich selber noch mal intensiv prüfen lassen. Also wenn sie euch, äh, äh, Plätze rauszieht, dann sagt: „Okay, und jetzt prüf bitte noch mal nach, ob all diese Links wirklich funktionieren, ob da 'ne Seite dahinter ist. Surf die alle einmal an. Schau, ob die Campingplätze noch existieren." Ähm, da kann ich mir auf jeden Fall auch noch mal, ähm, etwas sicherer sein, dass die Sachen auch richtig sind. Nele: Also was ich da manchmal mache, ist, dass ich vo-von 'ner anderen KI dann die Ergebnisse der ersten KI überprüfen lasse. Sebastian: Ja. Nele: Auch da nicht mit 100-prozentigem Erfolg, aber zumindest, äh, bekommt man da dann schon immer 'ne ganz gute Plausibilitätsanalyse. Sebastian: Ja, das ist auf jeden Fall auch 'n guter Tipp. Ja, würd ich sagen, sind wir am Ende unserer zweiten KI-Folge. Ich hoffe, da war 'n paar Gedanken für euch dabei. Übrigens, die Sachen, die wir gesagt haben, die funktionieren nicht nur für Camping und KI, sondern für alle Themen in, äh, euerm Alltag. Also ich nutze das auch zum Beispiel, ich entwickle mit KI viele Dinge und da ist immer am Ende eines Prompts bei mir drin: Stell mir alle Fragen, die du jetzt hast, und sag mir auch, was ich vielleicht vergessen habe, weil das ist einfach ultrawertvoll, was, was ich an Perspektive noch da mit reinkomme. Und auch dieses: „Hast du gepfuscht?", ist bei mir wirklich so 'n Standard. Und die Qualität schwankt auch, wenn neue Modelle rauskommen. Ähm, die, die Anbieter sind immer wieder auch am Nachsteuern. Also das, das kann auch wirklich, also die, die gleiche Qualität gibt's eigentlich äußerst selten, sondern das ist immer stark schwankend. Also es gibt wenig vorhersagbare Ergebnisse. Das macht's an einigen Stellen schwierig, aber für das, was wir heute gezeigt haben, so, äh, Campingthemen, ist das alles hinreichend okay. Also, ähm, probiert da gerne euch 'n bisschen aus. Gebt uns auch Feedback, ähm, was ihr so dabei erlebt habt, wie gut das für euch funktioniert hat. Sehr, sehr gerne. Wir haben festgestellt, dass der WhatsApp-Link in unseren Show Notes seit 'ner Weile nicht mehr funktioniert hat. Nele: Ja. Sebastian: Das haben wir repariert. Ich hab das auch rückwirkend für alle Folgen repariert. Nele: Okay, cool. Sebastian: Könnt ihr jetzt wieder einfach mit Knopfdruck uns euer Feedback schicken. Äh, ja, tut das gerne und wir hören uns am Mittwoch wieder, wenn ihr mögt. Bis dahin. Tschüss. Nele: Tschüss.

Sebastian Vogt

Ich bin Sebastian Vogt, der Technik-Experte und Redakteur für smarte Lösungen und Gadgets bei CamperStyle. Meine Expertise ist fundiert durch sechs Jahre dauerhaftes Leben im Wohnmobil als Digitaler Nomade. Ich weiß aus First-Hand-Experience, welche Technologien im mobilen Alltag zuverlässig funktionieren und welche nicht. Daher schreibe ich hauptsächlich über Stromversorgung, Fahrzeugzubehör und die Digitalisierung unterwegs. Ein wichtiges Kapitel dieser Reise waren unsere drei geretteten Hunde – so teile ich zusätzlich meine fundierten Erfahrungen und Tipps rund um das Thema Camping mit Hund. Meine Lieblingsspots? Immer dort, wo ich einen Stellplatz am Wasser finde.

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