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Podcast: REISEN & CARAVANING Hamburg - eine besondere Campingmesse in Norddeutschland

Während Nele und Jalil sind bereits unterwegs in den hohen Norden sind, trifft Sebastian unseren „Dauergast“ Xandi Ege, um über die bevorstehende Messe REISEN & CARAVANING Hamburg zu sprechen. Wie immer, gibt es jede Menge Infos und Tipps aus erster Hand!

Während Nele und Jalil sind bereits unterwegs in den hohen Norden sind, trifft Sebastian unseren „Dauergast“ Xandi Ege, um über die bevorstehende Messe REISEN & CARAVANING Hamburg zu sprechen. Vom 5. bis 8. Februar öffnet die Messe ihre Tore – und wir verraten dir, was dich dort erwartet, was du bei deinem Besuch beachten solltest und was die R&C von anderen Branchentreffs unterscheidet.

Besuch uns in Halle B4 am Stand 351 – wir freuen uns auf dich!

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Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Die Besonderheiten und Schwerpunkte der Messe
  2. Aktuelle Camping-Trends
  3. Die Rolle kleiner Aussteller: Individualausbauer und Kleinserienhersteller als wichtigste Innovationstreiber der Branche
  4. Praktische Infos für Besucher: Stellplatz-Situation am Heiligengeistfeld (4-5 Minuten Laufweg), Drei-Nächte-Regelung in Hamburg, Wohnmobilhafen als Alternative für Aussteller
  5. Was eine Messe erfolgreich macht
  6. und vieles mehr

Jetzt bist du dran

Warst du schon mal auf der Reise und Caravaning in Hamburg oder planst du dieses Jahr einen Besuch? Welche Aussteller oder Themenbereiche interessieren dich am meisten – vielleicht die Angelreisen oder doch eher die neuesten Camping-Fahrzeuge? Schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp!

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Das Transkript der Folge

Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.

Sebastian: Herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Sebastian, heute ohne Nele da, die auf der Messe unterwegs ist. Dafür aber wieder mit einem Interviewgast. Ich habe mir noch mal den Xandi Ege von der Messe Stuttgart ins virtuelle Studio geholt. Wir nehmen das hier auch schon kurz vor der Messe auf. Äh, Xandi, für alle, die dich noch nicht kennen, kannst du dich noch mal kurz vorstellen, bitte? Alexander Ege: Ja, sehr gerne. Schönen guten Morgen auch von meiner Seite, äh, Xandi Ege oder auch Alexander Ege. Äh, ich bin verantwortlich für den Tourismus- und Caravaning-Bereich bei der Messe Stuttgart. Das bedeutet, für die Reisen und Caravaning, die jetzt ansteht, aber eben auch für die vergangene CMT in Stuttgart und die Touristik und Caravaning in Hamburg, äh, Leipzig. Entschuldigung, komme ich schon durcheinander. Sebastian: Und alle, die unseren Podcast verfolgen, werden sicherlich schon die anderen Folgen mit Xandi gehört haben. Wir selber sind ja in Leipzig, in Stuttgart und jetzt auch in Hamburg dabei gewesen beziehungsweise dabei, mit eigenem Messestand, mit Berichterstattung. Und, ähm, heute wollen wir mal ein bisschen über Hamburg sprechen. Ich habe ein paar Fragen zur Hamburger Reisen und Caravaning. Die findet vom 5. bis zum 8. Februar statt. Und, äh, bevor ich es vergesse, sozusagen, wir sind auch wieder mit einem Stand vertreten. Halle B4, Stand dreihunderteinundfünfzig. Diesmal aber ohne mich, sondern mit Nele und Halil. Alexander Ege: Oh, nein! Sebastian: Ich darf, muss Hundesitten. Ich glaube, es ist eher ein Darf, weil, wer Messe schon mal gemacht hat, weiß, wie anstrengend das ist. Natürlich ist es trotzdem doof, dass ich die beiden nicht unterstützen kann, aber, äh, ja, das Studium meiner Frau geht vor und die drei Hunde können nicht alleine bleiben. In diesem Sinne, lass uns mal starten. Ähm- Alexander Ege: Gerne. Sebastian: Was ist denn in Hamburg anders als in Stuttgart und in Leipzig? Alexander Ege: Also es ist einmal deutlich familiärer. Das Messegelände liegt auch mitten in der Stadt. Das ist, äh, wirklich, ähm, ganz cool, auch gelegen und auch, ähm, angelegt. Also man, man schafft auch in Hamburg, ähm, mit den Hallen so einen Rundgang hinzubekommen. Ähm, ja, und insgesamt ist es ein bisschen heimeliger, ja, familiärer, würde ich mal so formulieren. Sebastian: Wie viel Hallen sind das in Hamburg während der Messe, die geöffnet sind? Alexander Ege: Also wir haben das gesamte B-Gelände geöffnet. Das heißt, in Hamburg gibt es einmal das A-Gelände und das B-Gelände. Das ist mit einer Brücke über die Straße miteinander verbunden und wir haben das B-Gelände und das sind insgesamt sieben Hallen. Sebastian: Okay, also auch nicht ganz klein. Alexander Ege: Nicht ganz klein, nein. Das ist vergleichbar mit der Touristik und Caravaning, auch von der, von der Verteilung her. Ähm, wir haben einen großen Bereich in der B1 und in der B2 mit dem Themenbereich Genussreise, also Kulinarik. Auch eine Hamburger Ecke zum Beispiel, wo ganz viele regionale Anbieter sich präsentieren. Dann haben wir einen Teil von der B2 und die B3, das ist Fahrrad- und, äh, Wanderreisen, aber auch, ähm, natürlich so ein bisschen Outdoor mit der Outdoor-Bühne. Die B4, B5, B6 sind Caravaning und die B7 ist dann komplett touristisch, ist auch die größte Halle. Ist auch eine sehr schöne Halle, weil die dann wiederum so eine ganz lange Glasfront, äh, zu der Straße hin hat. Also ein ganz schönes, cooles, heimeliges, ähm, Gelände in Hamburg. Sebastian: Und es ist also quasi nicht nur Camping, sondern, äh, auch Reisen. Also ich meine, Camping ist ja auch Reisen, aber eben, es gibt auch viele Reiseformen, die ohne Camping stattfinden können, aber nicht müssen. Alexander Ege: Ja, total. Also auch Kreuzfahrt ist dabei, Schiffsreisen. Äh, wir haben einen ganz neuen Bereich, Angelreisen. Ähm, und wer sich damit mal beschäftigt, ist, äh, kann relativ schnell fasziniert sein von, von dem Themenbereich Angelreisen. Sebastian: Das wäre jetzt auch, äh, so in Richtung meiner zweiten Frage: Jetzt liegt Hamburg ja an der Nordsee, ist eine Hafenstadt. Ähm, und da war jetzt genau meine Frage, die ich als Nächstes gerne stellen würde: W- was oder spiegelt sich das in den Ausstellern und auch im Programm rund um die Messe halt wieder? Du hast jetzt schon gesagt, Angeln ist ein Thema. Alexander Ege: Genau, Angeln spiegelt sich wieder. Ähm, der, der Themenbereich Schiffsreisen, äh, Kreuzfahrt ist, äh, groß, mit einer eigenen, äh, Bühne, ähm, wo wir auch natürlich verschiedene Reisen, ähm, präsentieren und sich die Veranstalter präsentieren. Ähm, der ganze norddeutsche Bereich ist auch, äh, im, im Tourismusbereich sehr stark vertreten. Das ist auch sehr schön. Also es macht uns da einfach auch zu Norddeutschlands größten, äh, Urlaubsmesse und, ähm, das spürt man auch. Und was wahrscheinlich die wenigsten wussten, ist, dass Hamburg eine der größten, äh, Innenstadt-Angeldichte, Anglerdichte hat. Und deswegen haben wir diese, diesen Themenbereich Angeln und Angelreisen aufgenommen. Sebastian: Okay, das wusste ich auch nicht, aber es liegt auch daran, dass ich nicht angel. Deswegen weiß man das dann vermutlich nicht so genau. Alexander Ege: Ja, dazu kriegen wir dich noch. Sebastian: Ich habe das ehrlicherweise schon probiert. Äh, mir ist das zu langweilig. Ich brauche ja immer irgendwie Abwechslung, Bewegung und Action. Und stundenlang auf den Biss von dem Fisch warten, das ist einfach nicht meins. Ich weiß, dass es für viele Menschen total entspannt ist. Ich drehe da durch. Alexander Ege: Äh, ja, also so geht es mir oder ging es mir früher auch und mein Bruder war immer in einem Angelverein. Und, äh, bei da... und früher war das ja wirklich so: Man fängt an zu angeln und wirft es rein. Und mittlerweile gibt es da so viele technische Gimmicks. Also bis hin zu, dass der Köder ein Live-Bild überträgt auf deine Angel und du quasi, äh, draußen sitzt und, äh, schauen kannst, wo der Fisch ist, und weißt, wann du deinen Köder dann noch ein Stück ziehen musst. Also total abgefahren, was es da mittlerweile alles gibt. Sebastian: Okay, du versuchst, mich über die IT-Nerd-Schiene zu kriegen. Alexander Ege: Ah, ja, ja. Sebastian: Okay, jetzt, äh, jetzt liegt ja Hamburg auch, äh, nicht nur im Norden Deutschlands, sondern auch ist so das Tor zu Nordeuropa, zu Skandinavien. Ähm, gibt es auch mehr skandinavische, wahrscheinlich vor allen Dingen Destinationsaussteller in Hamburg als vielleicht auf den anderen beiden Messen in Deutschland? Alexander Ege: Also ja, gibt es. Ähm, sind auch mehr vertreten. Also Dänemark ist natürlich auch groß vertreten, weil das natürlich zum direkten Einzugsgebiet zählt. Ähm, es sind auch ein paar Campingplätze aus Norwegen und, äh, Schweden mit dabei. Ähm, und da arbeiten wir noch an den Landesvertretungen. Die hätten wir natürlich auch gerne noch stärker mit eingebunden, ähm, und das passiert auch jetzt nach und nach und, äh, gelingt uns immer besser, auch in, in Hamburg, ja. Sebastian: ... Da bin ich mal gespannt. Das ist natürlich jetzt schade für mich, weil ich habe am Wochenende just meinen nächsten Campingurlaub geplant. Der soll richtig back to the roots mit Zelt und Auto stattfinden, und zwar nach Dänemark. Alexander Ege: Cool! Sebastian: Ähm, aber gut, da muss ich mich jetzt quasi ohne die Beratung auf der Messe durchschlagen. Alexander Ege: Und mit Auto meinst du dann mit Dachzelt oder mit rein Auto, im Auto schlafen? Sebastian: Wir sind zu zweit, äh, und wir werden quasi 'ne Matratze im Auto haben und noch ein Zelt dabei und so 'n bisschen gucken, wie das quasi funktioniert, äh- Alexander Ege: Cool. Sebastian: wie kompatibel wir mit dem Schnarchen sind, weil ich mit dem Kumpel unterwegs bin. Alexander Ege: Oh! Sebastian: Kann sein, dass, dass wir mal abwechselnd quasi in einem Zelt und einem Auto schlafen. Alexander Ege: Oh, okay, also das ist dann das Kriterium, warum einer rausfliegt. Sebastian: Das, genau, äh, wird sich- Alexander Ege: Okay. Sebastian: das wird sich zeigen. Wir werden das sehen. Alexander Ege: Ja. Sebastian: Ähm, und ich weiß gar nicht, ob ihr so, so Statistiken zu euren Besuchern habt. Ähm, sind dann, also vermutlich sind natürlich mehr Leute aus dem Norden jetzt auf der Messe in Hamburg als, äh, in, in Stuttgart. Aber gibt's trotzdem oder wisst ihr, ob's auch, auch Zuschauer oder Besucher gibt, die aus ganz Deutschland anreisen? Alexander Ege: Also gibt es, ja, ganz Deutschland würde ich jetzt mal 'n bisschen einschränken. Also normalerweise haben wir hier so 'n maximalen Einzugsbereich von dreihundert Kilometer. Wenn sich auch dann die, äh, die Interessen in Richtung Fahrzeuge und, und Wohnwagen, ähm, halt mehren und da man wirklich bereit ist, auch 'ne, 'ne Reise anzutreten oder auch mal 'n Schnäppchen zu machen. Ähm, von dem her gesehen unterscheidet sich das immer, für welchen Themenbereich die, die Gäste kommen und anreisen. Aber ja, gibt's auch natürlich 'n, äh, längeren Anreiseweg, ähm, teilweise auch dann von Berlin, die das ja mit 'ner schnellen Verbindung nach Hamburg haben, äh, oder eben von Bremen oder solche, solchen Einzugsbereich, der dann da, äh, greift. Sebastian: Ja, okay. Und also es lohnt sich durchaus, auch von weiter her zu kommen, weil ma, grad wenn man halt die Themen auch cool findet, die ihr da jetzt zusätzlich abdeckt. Ähm, jetzt, jetzt warst du ja auch schon auf zwei Messen in Leipzig und in Stuttgart, die jetzt ja sehr dicht beieinander waren. Hast du da irgendein Thema gesehen, wo du selber glaubst, das wird wahrscheinlich das nächste große Thema im Camping? Oder vielleicht... Alexander Ege: Also ich find natürlich, das Thema, ähm, Gewichts... Also dieses Gewichtsthema treibt ja die Branche schon wirklich lange um, ähm. Sebastian: Mhm. Alexander Ege: Und jetzt ist natürlich einmal das Thema, ähm, dass Sachen zum Aufblasen kommen, dass da, ähm, äh, ja, mehr und mehr Produkte sich entwickeln. Ob das jetzt 'ne Heckküche ist, ob das irgendwelche, äh, Markisen sind oder eben Zelte, ähm, zum Aufblasen oder 'n Auf, ein Aufstelldach dann zum Aufblasen ist, äh, da gibt's immer mehr, äh, was kommt. Ich glaube, dass da die Entwicklung noch, äh, ganz am Anfang ist, auch für die, für die Messeveranstaltungen. Ähm, das ist so mein Eindruck. Sebastian: Mhm. Okay, ich bin gespannt. Ich hab ansonsten noch, äh, das Thema, ähm, Allrad wieder gesehen, was, äh, wir ja auch schon in unserem Podcast paarmal besprochen haben, was, was an jeder Ecke quasi sprießt. Und, ähm, ja, ich bin mal gespannt, was wir in Hamburg noch sehen werden beziehungsweise das Nele und Halil auch beschreiben. Alexander Ege: Ja, also Thema Allrad ist natürlich allgegenwärtig. Das hab ich jetzt nicht mehr ganz als neu, äh, angesehen. Ähm, ich denke, dass der Antrieb auch noch 'n Thema sein wird, wobei sich das jetzt in den Fahrzeugen noch nicht, äh, widerspiegelt. Also das Thema Elektro, äh, Antrieb. Ich glaub auch, dass 'n großes Thema sein wird, dass, äh, viel mehr auf einheitliche Energiezufuhr kommt. Also das heißt, entweder das Fahrzeug ist komplett elektrifiziert oder das Fahrzeug ist komplett auf Diesel vorbereitet. Sebastian: Mhm. Alexander Ege: Dass ich, äh, mit Diesel koch, mit Diesel heiz, mit Diesel eben alles mach. Äh, oder eben vielleicht auch Gas dann, ähm, aber eben nicht mehr dieses: ich hab Gas, ich hab Strom, ich hab, äh, Benzin, ich hab noch mal alle, alle unterschiedlichen Varianten. Ich glaub, das wird auch noch mal, um's, ähm, auch insgesamt einfacher zu machen, äh, 'n Thema der Zukunft. Und das Thema vernetztes Fahrzeug. Also ich glaub, das, was die Leute von zu Hause gewohnt sind, wird immer mehr Einzug halten. Sebastian: Ja. Alexander Ege: Und es ist ja auch was wirklich Cooles, wenn ich meine, ich komm mit meiner Musik, ich hab 'n, 'n Stöpsel im Ohr und ich komme in mein Fahrzeug und mein Fahrzeug sagt Hallo und, äh, übernimmt die Musik aus meinem Kopfhörer als Beispiel. Das sind ja schon so Themen, die einfach auch von zu Hause ge-gelebt, gelernt und auch, äh, ja, dann für unterwegs gesucht werden. Sebastian: Da kann ich auch schon teasern, dass wir da auch dieses Jahr die ein oder andere Folge in die Richtung geplant haben, mit Gästen, um auch da mal zu schauen, was da im Camping so geht. Und wir haben auch einen Gast dabei, der das Ganze richtig auf die Spitze treibt. Aber das nur als Teaser. Jetzt hast du ja vorhin auch ganz kurz gesagt, dass es ja durchaus Leute gibt, die mal weiter anreisen. Klar, von Berlin ist man mit dem ICE schnell, aber was ist denn mit denen, die mit 'm Camper vielleicht anreisen wollen? Es gibt ja dieses Jahr keinen Stellplatz mehr am Messegelände, oder? Alexander Ege: Genau, also den Stellplatz am Messegelände, den gibt's schon seit einigen Jahren nicht mehr. Direkt am, sozusagen, wo man auf dem Messegelände schlafen kann, den konnten wir jetzt auch für die Ausstellenden nicht mehr anbieten. Was es, sag ich mal, in vier, fünf Minuten Laufnähe gibt, ist das Heiligengeistfeld, wo es für Gäste gar kein Problem ist, mal ein, zwei, drei Nächte zu bleiben. In Hamburg ist das Thema, dass Hamburg selber sich, äh, quasi... In Hamburg gibt's das Regularium, dass man nicht länger als drei Nächte stehen bleiben darf. Sebastian: Mhm. Alexander Ege: Also auf keinem der Stellplätze, die innerstädtisch sind. Ähm, und für die Ausstellenden haben wir noch mal 'n zusätzlichen Stellplatz. Das ist der große Wohnmobilhafen, der Wohnmobilstellplatz Hamburg. Der ist zwei Stationen mit der S-Bahn entfernt, also auch relativ schnell erreichbar. Aber eben nicht dieser Luxus wie in Stuttgart und in Leipzig, wie wir den, äh, sonst haben bei unseren Veranstaltungen, dass man direkt hinter den Hallen schlafen kann. Ähm, aber wie gesagt, in Hamburg ist es echt 'n sehr cooles Ambiente auf dem Heiligengeistfeld, direkt neben dem Stadion, ähm, und, äh, eben in, äh, in S-Bahn-Distanz für die Ausstellenden auch länger. Sebastian: Funktioniert dann aber nur mit 'm Wohnmobil und nicht mit 'm Wohnwagen vermutlich, oder? Alexander Ege: ... äh, doch, ja, es gibt einen Betreiber von dem Heiligen-Geist-Zelt und der bietet auch Strom an. Und äh, die haben auch Sanitärka..., Container. Da holt man sich dann den Schlüssel und kann dann in den Sanitärcontainer. Also das funktioniert auch ganz gut. Sebastian: Okay, dann lass uns noch mal ein bisschen allgemeiner, äh, gucken. Ihr, dadurch ihr ja drei große Campingmessen betreut. Äh, kannst du da vielleicht was zu sagen? Welche Rolle spielen denn die kleineren Aussteller auch für die Weiterentwicklung der Branche insgesamt? Wie ist da deine Meinung zu? Alexander Ege: Also ich habe da eine sehr klare Meinung, ist, dass, äh, mir die Kleinen sehr wichtig sind. Ähm, ich finde, gerade die, ähm, jetzt sage ich mal, vom ganz kleinen Individualausbauer bis zu den Kleinserienherstellern, von denen kommen ganz viele Innovationen. Ähm, die treiben die Branche auch und, äh, man merkt es auch die ersten Messetage, insbesondere bei der CMT, weil da haben wir sehr viele kleinen, kleinere Anbieter. Ähm, da gehen die Großen, äh, auf Entdeckungstour und gucken mal, was da alles an Neuheiten versteckt ist. Und, ähm, das macht richtig Freude und denen wollen wir auch eine richtige Plattform bieten. Deswegen sehen wir da Stuttgart natürlich als ganz wichtig an. Ähm, und spannend ist es natürlich dann auch in Bezug auf Hamburg jetzt als Beispiel, wo, äh, viele aus dem Raum Hamburg wieder kommen, von den, ähm, von den kleineren Herstellern oder- Sebastian: Mhm Alexander Ege: ... Kleinserienherstellern und, ähm, die dann, wie gesagt, auch dort wieder präsent sind, aber die sich auch wiederum nicht alle Messen leisten können. Das muss man auch dazu sagen. Sebastian: Ja, klar. Alexander Ege: Also auch, a, auch rein von, äh, jetzt natürlich die Beiträge für die Messen, aber auch die Manpower, um dort, äh, dabei sein zu können. So wie ihr jetzt auch sagt. Also, äh, achtzehn Tage Messe ist einfach auch schon, äh, ein Brett. Sebastian: Und klar, wenn, wenn du ein kleines Unternehmen bist, so wie bei uns, wenn dann alle Festen auf der Messe sind, bleibt natürlich auch ganz viel hängen und liegen. Das merke ich jetzt gerade, was ich für einen riesigen Berg abtragen muss. Äh, das ist auf jeden Fall eine Herausforderung für die Kleineren. Alexander Ege: Ja, und dass ja eine Messe auch noch mal mehr Arbeit macht im Nachgang. Also man will es ja auch, also sowohl Fahrzeugverkauf als auch Produktverkauf. Aber es sind Bestellungen, es, äh, sind Anfragen, die beantwortet werden müssen. Man hat Interesse geregt und muss Fragen beantworten. Sebastian: Ja. Alexander Ege: Das sind ja alles die Punkte und... damit muss man rechnen. Aber dafür ist ja genau auch eine Messe da, neue Kontakte zu knüpfen und die dann später auch, äh, zu halten und auch auszubauen. Sebastian: Ja, das sind jetzt auch die Learnings, die wir jetzt quasi alle machen und Erkenntnisse und dann für uns quasi auch einen Messeplan entwickeln müssen, weil wir können nicht auf allen sein. Das, das schaffen wir überhaupt nicht, weil wir dann auch, glaube ich, irgendwann recht schnell ausgebrannt sind. Aber das wird jetzt spannend, so auch das weiterzusehen. Alexander Ege: Ja, da habe ich zum Beispiel, bin ich auch zum, ja, großer Verfechter von, ja, von, von Ausstellergruppen, die sich zusammentun und zusammenschließen. Also man muss ja nicht immer alles selber machen- Sebastian: Mhm Alexander Ege: ... sondern man kann sich auch zusammenschließen. Man kann damit auch die Kosten reduzieren, man kann den Aufwand reduzieren, aber man kann trotzdem seine Produkte, seine Marke, äh, und seine Idee präsentieren und spielen. Sebastian: Ja, das ist ein spannender Punkt. Alexander Ege: Ja, am Ende wirst du aber immer darauf zurückkommen, dass wenn du persönlich vor Ort bist, dass du halt am meisten daraus ziehen kannst. Das ist halt, ähm- Sebastian: Das haben wir auch gemerkt. Das hätte auch bei uns nicht funktioniert, wenn wir Standpersonal hingestellt hätten, weil es steht und fällt halt auch mit den Menschen. Natürlich durch unseren Podcast, durchs Magazin. Das ist auch bei den Kleinen natürlich wieder schwieriger, weil, äh, viel an den Menschen auch hängt, die da sind, weil man die eben auch kennt und weil das die Profis sind. Alexander Ege: Mhm. Sebastian: Und ich kann eben keinen Fremden so einlernen, dass er genauso begeistert und mit leuchtenden Augen von seinen Produkten erzählt, wie ich das selber kann. Also das... oder es würde halt sehr, sehr lange dauern. Alexander Ege: Und so geht's uns ja bei Messevorbereitungs, äh, themen genauso. Also, ähm, wir als Messeteam, wir wollen unterwegs sein, wir wollen die Kontakte haben und wir, ähm, sind auch diejenigen, die mit Herzblut eben das verkaufen können. Ähm, wenn wir jetzt einfach nur einen Vertrieb losschicken würden, dann funktioniert das halt nicht mehr so in der Form. Ja. Sebastian: Bringt, bringt mich noch zu einer anderen Frage: Wann, wann ist denn für dich eine Messe ein Erfolg? Also mal jetzt abgesehen von den Besucherzahlen. Alexander Ege: Ja, die Besucherzahlen sind natürlich so ein messbares Indiz. Äh, ein Erfolg ist es jetzt, wenn man die CMT als Rückblick nimmt, ist es ein Erfolg, wenn dich viele dafür, äh, wenn sich viele Ausstellenden dafür bedanken, dass sie eine tolle Messeergebnis, ein tolles Messeerlebnis hatten. Wenn die Stimmung gut ist. Ähm, ein ganz einfaches Indiz ist zum Beispiel auch, wenn, wenn während der Veranstaltung neue Messepartys, äh, an den Start gehen und, äh, nachfragen, ob sie noch feiern können. Das war jetzt in Stuttgart zum Beispiel auch wieder der Fall. Da war einfach eine sehr schöne Stimmung. Sebastian: Mhm. Alexander Ege: Ein tolles erstes Wochenende und dann, ähm, entlädt sich diese, diese positive Stimmung zum Beispiel in Standpartys, in Abenden, die länger dauern, und, äh, Zusammenkünfte, die, die etwas länger dann auch auf der Messe stattfinden. Und, ähm, das ist so für mich auch ein absoluter Gradmesser, ob jetzt eine Messe erfolgreich war, ähm, oder nicht. Sebastian: Das habe ich auch tatsächlich, so jetzt, wo du es sagst, so unterbewusst wahrgenommen, dass es, weil wir waren ja auch immer natürlich länger am Stand und dann musstest du abends durch die Hallen zurück. Und dann habe ich auch festgestellt, dass da überall Musik ist. Das, das habe ich zuletzt auf der Cebit vor, keine Ahnung, zehn, fünfzehn Jahren erlebt, dass da so viele Partys quasi noch an den Ständen noch abends waren. Das stimmt, jetzt, wo du das ansprichst. Alexander Ege: Ja, und das ist halt so, so ein bisschen, das zu messen. Äh, natürlich zählt für mich auch der, der zufriedene Gast, also der- Sebastian: Mhm Alexander Ege: ... der nur ein oder zwei Tage da ist. Der zählt für mich auch sehr viel. Da schaue ich ganz besonders auf die Bewertungen und versuche natürlich auch, äh, irgendwelche Kommentare entsprechend zu berücksichtigen in der Planung. Also ohne das jetzt alles einzeln zu beantworten, aber dann auch zu gucken, was sind denn die Hauptkriterienpunkte für, äh, von den Gästen, die bei uns waren? Sebastian: Mhm. Jetzt, jetzt gibt's ja Webseiten wie Camper Style und viele andere. Es gibt Podcasts, es gibt YouTube, es gibt KI. Alexander Ege: Mhm. Sebastian: Warum sollte man trotzdem auf eine Messe gehen? Alexander Ege: ... genau deswegen, weil es das alles gibt. Also ich kann mich überall informieren- Sebastian: Mhm. Alexander Ege: und mir geht's ja selber so, äh, ich hab genau für mein Auto eine Frage, wo ich jetzt die Schraube reindrehen darf und wo nicht. Jetzt zum Beispiel, wenn ich irgendwas umbauen möchte. Und dann finde ich im Internet ganz viele Tutorials und Videos dazu, aber oft nicht genau auf mein Fahrzeug. Und ich möchte halt wissen: Ist jetzt bei meinem Fahrzeug, liegt da vielleicht doch 'n Kabel und ich kann's nicht reindrehen? Sebastian: Mhm. Alexander Ege: Ähm, und ich kann genau diese Frage, aber ich, den Profi, ja, ste, die, die Frage stellen und dann bekomm ich halt meine Antwort. Das ist jetzt, äh, so auf den Fahrzeugausbaubereich mal gesehen, aber auch bei, bei Produkten. Ich kann die Produkte anfassen, ich kann mich mit Me, Menschen unterhalten und insbesondere im Tourismus finde ich das dann immer so 'n Gänsehautmoment, wenn, wenn die Hoteliers schwärmen und sagen können, was sie besonders für 'ne Tour anbieten können, was sie für 'nen Geheimtipp zum Abendessen haben und, ähm, und das auch wiederum auf den Gast anpassen können. Das, das sind so die Erlebnisse. Sebastian: Mhm. Alexander Ege: Und rein im B2B-Bereich bin ich der absoluten Überzeugung, dass es noch keine KI geschafft hat, die Menschen so zu vernetzen wie 'ne Messe. Sebastian: Mhm. Menschen mögen Menschen. Alexander Ege: Manchmal unglaublich, gell? Was, was so, äh... Sebastian: Ja, weil's ja auch auf so 'ner Messe durchaus anstrengend sein kann mit so vielen Menschen, die- Alexander Ege: Unglaublich anstrengend, ja. Sebastian: Ja. Ähm, und jetzt hätt ich noch zwei Fragen, die vielleicht auch für, für andere Aussteller oder potenzielle Aussteller spannend sind. Ähm, wir haben ja selber gesehen, dass du und deine Kollegen die ganze Zeit auf der Messe unterwegs wart, in, in Stuttgart und in Leipzig. Alexander Ege: Mhm. Sebastian: Und woran erkennst du jetzt als Messeprofi, dass 'n Stand funktioniert? Also ganz unabhängig vom Produkt, was da präsentiert wird. Alexander Ege: Boah, also wir machen uns ja schon bei der Planung der Stände und der, der Gänge Gedanken, wie was ankommen wird. Und, ähm, jetzt haben wir uns ja, nehmen wir mal 'ne ganz neu geplante Halle zehn in Stuttgart, das war das Technik- und Zubehörthema. Ähm, da hab ich meinen Kollegen dann gebeten: "Hey, lass uns doch den Gang noch 'n bisschen umplanen, eher attraktiver gestalten, ähm, weil ich glaube, dass der nicht so gut funktionieren wird." Sebastian: Mhm. Alexander Ege: Sagt man ja normalerweise als Messeplaner auf jeden Fall nicht, dass 'n Gang nicht so gut funktionieren könnte. Und genau der Gang hat aber in der Halle zehn extrem gut funktioniert. Dafür hat a, ein anderer Gang, äh, in dem Fall nicht so gut funktioniert und das war im Touristikbereich. Und, äh, wir nehmen das natürlich mit und schauen: Sind die Gere, sind die Gänge gerade geplant? Könn, hat der, hat der Aus, äh, Entschuldigung, hat der Gast 'n, 'n guten Überblick, wo er hinläuft? Ähm, und jetzt rein auf den Stand bezogen, sieht man relativ schnell, ob das beim Kunden ankommt. Ist das auf den ersten Blick attraktiv? Kann der vielleicht noch mal 'n bisschen was umstellen? Kann er 'n anderen Fokus in die, äh, nach vorne setzen, um, ähm, mehr Attraktivität zu bekommen? Und da geht's ja oft um, um zwei, drei Sekunden, die der, ähm- Sebastian: Mhm Alexander Ege: ... die der Gast hat, um auf den Stand zu gucken. Ähm, auch dann die Frage: Wie viel Werbung ist im Vorfeld gelaufen? Wie viel macht die Person auch auf dem Stand aktiv? Oder sitzt der nur aufm He, äh, mit 'm Handy aufm Stuhl ganz weit hinten, hat vorne 'ne Burg gebaut und, ähm, äh, und hält sich eher zurück? Sebastian: Mhm. Alexander Ege: Ähm, also da gibt's ganz viele Punkte, die dann, äh, sehr schnell auch 'n Bild machen, ob das jetzt 'n erfolgreicher Messebesuch wird oder nicht. Sebastian: Okay, ich seh schon, Nele und Halil müssen auf jeden Fall, wenn du an unserem Stand in Hamburg bist, dich mal fragen, was du so über den Stand denkst. Weil wir haben den ja, beziehungsweise Halil hat den komplett selber geplant und gebaut, ähm, auch sehr kurzfristig, weil wir uns das alles sehr kurzfristig überlegt haben oder entschieden haben mit der Messe. Und man wird dann ja auch sehr schnell betriebsblind. Okay, das, das geben wir mal mit und gucken mal, was wir da von dir lernen können. Alexander Ege: Also sehr gerne. Wir, wir, wir sagen das ja auch immer den, den anderen Ausstellenden, die, wenn uns was auffällt ... Also ich find bei euch zum Beispiel diesen Eyecatcher von dem 3D-Drucker mit den verschiedenen Farben, die sich seitlich einziehen, das find ich einfach 'n Hingucker. Sebastian: Mhm. Alexander Ege: Da bleibt dann der Blick da, insbesondere wenn der grade läuft, dann würde man ja gerne so lange stehen bleiben, ähm, dass man sieht, was dabei rauskommt. Das macht man natürlich nicht, aber, äh, da ist man natürlich schon erst mal mitm, mitm Fokus dabei. Sebastian: Ja, das ist auch der Gedanke. Alexander Ege: Ja, wenn ich mir jetzt aber vorstelle, ich hab auch 'n Stand gesehen, der war wirklich, da waren drei Fahrzeuge entlang des Gangs, äh, gestellt, und zwar längs, sodass du zwischen den Fahrzeugen nicht mehr durchgekommen bist. Äh, und drei Fahrzeuge heißt halt, das war 'ne Länge von knapp, ja, knapp zwanzig Meter. Ja, aber ich guck mir nicht zwanzig Meter die Seite von den Fahrzeugen an. Sebastian: Mhm. Okay. Alexander Ege: Und ich muss aber auf den Stand, also ich müsste einmal um alle drei Fahrzeuge rumlaufen, um dann quasi mir die anzugucken von innen. Hm, bin aber ja schon vielleicht vorbei oder das Fahrzeug interessiert mich jetzt von der Kategorie nicht, dann, dann ist schon mein, meine Augen merken, nicht gecacht worden. Sebastian: Sag mir doch mal bitte noch so zwei, drei Fehler, die du immer wieder siehst und die eigentlich total einfach, äh, zu vermeiden wären vom, vom, als für Aussteller sozusagen. Alexander Ege: Also, was ich immer wieder sehe, ist, dass nicht aktiv selber ge, die Messe genutzt wird. Also Aussteller, die nicht einladen, Aussteller, die, äh, uns, also jetzt in, in unserem Bezug zum Beispiel, die die Freikarten nicht nutzen, Aussteller, die die Chance nicht nutzen, in Kontakt mit anderen zu kommen. Das find ich einfach, ähm, schade, weil da, da wär dann einfach noch mehr drin. Ich hab's vorher so, schon gesagt: Wenn jemand mit, ähm, mit dem Handy hinten aufm Tisch sitzt, äh, am besten noch zwei Personen gegenüber, jeweils mit 'm Handy und, äh, auf dem Telefon irgendwelche Videos gucken. Ja, das kann man schon machen, dann darf man sich aber auch nicht beschweren, dass die Messe nicht so gut, äh, angelaufen ist. Ähm, ja, ich kann nur empfehlen, mit, mit Eyecachern zu arbeiten. Das, ähm, Eyecatchern heißt das, nicht Eyecachern. Sebastian: Mhm. Alexander Ege: Eyecatchern. Ich bin schon beim Angeln, wenn das der- Sebastian: Es können auch Cacher sein, die fangen ja auch ein. Alexander Ege: Ja, ähm-... Also das sind so Punkte, ähm, jetzt muss ich grad überlegen, was, was so, ja, was Attraktives fürs, fürs Auge zu bieten und dann die Aufmerksamkeit zu bekommen und dann den, den, die Person auch ranzuziehen. Das ist eigentlich die, die große Kunst des Messewesens. Sebastian: Ja, das, das kann ich bestätigen. Was mir noch aufgefallen ist, 'n, ein Spruch oder 'ne schnelle, lesbare, einfache, kurze, klare Übersicht, was es hier gibt, kann auch helfen. Alexander Ege: Ja. Sebastian: Ähm, ich gucke auf die Zeit. Wir machen ja eigentlich kurzes Podcast. Ich hab noch zwei Fragen. Ich beeile mich mal ein bisschen, äh, weil der arme Halil muss das ja jeden Tag noch schneiden, neben dem, neben der Arbeit aufm Messestand und dann abends ist es ja nicht zu Ende, dann muss er noch, äh, Sachen nachdrucken und so weiter. Alexander Ege: Ja. Sebastian: Deswegen, äh, beeile ich mich mal. Aber wenn du jetzt heute selber Camper wärst und nach Hamburg fahren würdest auf die Messe, in welche Halle würdest du zuerst gehen und warum? Alexander Ege: Also das ist in Hamburg relativ einfach, weil Hamburg hat drei Eingänge. Ähm, der Eingang Süd ist der stärkste und wenn ich dort mit dem Camper wäre, würde ich tatsächlich auf dem Heiligengeistfeld übernachten. Ich würde rüberlaufen und würde dann den Eingang Süd und dort stehe ich direkt in der B6, komm quasi im Angelbereich an und, äh, gehe dann zu den Fahrzeugen. Und die Messe ist ja, wie ich vorher gesagt hab, so simpel aufgebaut, dass ich in einem Rundgang alle Messen, Hallen bitte besuchen kann und deswegen einfach die Zeit mitbringen. Äh, ein Tag ist dort auch ebenfalls schnell verbracht. Sebastian: Und die letzte Frage: Hmm, du machst das Ganze ja schon 'ne ganze Weile. Was überrascht dich aber nach all den Jahren immer noch, was du so siehst? Was fällt dir als Erstes ein? Alexander Ege: Ah, ich bin eigentlich, ist keine Messe wie die andere. Was mich immer noch überrascht, sind Aussteller, die anmelden, ihre Rechnung bezahlen und dann nicht zur Messe kommen. Sebastian: Okay. Alexander Ege: Das überrascht mich immer noch. Menschen, die... auch ein Erlebtes aus Hamburg zum Beispiel: von vor zwei Jahren ist 'ne Dame gekommen. Um zehn Uhr öffnet die Messe, um zehn Minuten nach zehn stand sie bei mir am Projektleiterbüro und hat sich sehr, sehr lautstark beschwert, dass sie ihr Geld zurück möchte, weil die Messe bietet ihr nicht das, was sie gesucht hat. Und dann hab ich sie gefragt, ob sie denn alles gesehen hat. Und da hat sie gesagt: "Ja, ich hab jetzt alles gesehen." Da hab ich gemeint: "Ja, dafür hatten Sie jetzt genau zehn Minuten Zeit und Sie haben sieben Hallen angeschaut mit über vierhundertfünfzig ausstellenden Unternehmen." Ja, ja, sie hat alles gesehen und sie möchte jetzt ihr Geld zurück. Sebastian: Okay. Alexander Ege: Da kann ich natürlich dann auch nicht mehr helfen. Also, ähm- Sebastian: Ja. Alexander Ege: Es gibt, glaub ich, kein Messejahr, wo nicht etwas passiert, wo ich mich nicht drüber wundere. Sebastian: Okay, aber das Überwiegende ist ja schön und wir haben auch ganz viele tolle Menschen kennengelernt, sowohl bei den Besuchern als auch bei den Ausstellern. Ähm, ja, also wenn ihr in der Gegend seid oder die Anreise nicht scheut, äh, kommt nach Hamburg auf die Reise und Caravaning, 5. bis 8. Februar, äh, zu uns natürlich, Halle B4, Stand dreihunderteinundfünfzig. Holt euch euer kleines Geschenk ab und gerne natürlich auch zu den anderen Ausstellern, die da zahlreich in den Hallen vertreten sind. Guckt euch das Rahmenprogramm an. Wir werden jeden Tag einen Podcast wieder machen mit spannenden Dingen, die wir gefunden haben. Und es gibt eben ganz viel Rahmenprogramm. Auch das Wohnzimmer ist wieder dabei mit dem Rafael und ganz viele andere Bühnen, von denen du gesprochen hast. Ähm- Alexander Ege: Ja, das ist gar, das Wohnzimmer ist auch noch direkt gegenüber von euch. Das haben wir- Sebastian: Genau Alexander Ege: also geplant. Sebastian: Das ist wieder in Sichtweite wie in, in Leipzig und ich bin ein bisschen traurig, dass ich nicht da bin. Ich bin ein bisschen glücklich, dass ich nicht da bin, weil ich so viel arbeiten müsste. Ich bin da ganz ehrlich. Ähm, ich danke dir. Ich hoffe, ihr hattet, äh, ein bisschen Spaß da draußen und wir hören uns in der nächsten Episode. Ich sag schon mal Tschüss. äh, Xandi, du hast die letzten Worte an unsere Hörer und Hörerinnen. Alexander Ege: Ja, ich sag auch Tschüss. Ähm, vielen Dank fürs Zuhören und ich freue mich auch, wenn uns mal persönlich jemand begrüßt auf der, äh, Projektleiterseite und sagt, äh, was ihm, was ihm gefallen hat, was ihn gestört hat, was... ähm, einfach ein persönliches Feedback dalassen. Sehr gerne.

Sebastian Vogt

Ich bin Sebastian Vogt, der Technik-Experte und Redakteur für smarte Lösungen und Gadgets bei CamperStyle. Meine Expertise ist fundiert durch sechs Jahre dauerhaftes Leben im Wohnmobil als Digitaler Nomade. Ich weiß aus First-Hand-Experience, welche Technologien im mobilen Alltag zuverlässig funktionieren und welche nicht. Daher schreibe ich hauptsächlich über Stromversorgung, Fahrzeugzubehör und die Digitalisierung unterwegs. Ein wichtiges Kapitel dieser Reise waren unsere drei geretteten Hunde – so teile ich zusätzlich meine fundierten Erfahrungen und Tipps rund um das Thema Camping mit Hund. Meine Lieblingsspots? Immer dort, wo ich einen Stellplatz am Wasser finde.

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