Es war wohl eine der großen Überraschungen auf der CMT 2026: Nach dem erfolgreichen Start des kompakten, E-Auto-tauglichen NEXT 380 im Sommer hat Fendt-Caravan direkt nachgelegt und präsentiert nun den Next 381 – speziell entwickelt für Familien mit bis zu vier Personen. Der Clou: Trotz Stockbetten bringt der 381 nur 3 (!) Kilo mehr auf die Waage und bleibt auch beim Kaufpreis deutlich unter 20.000 Euro. Nele spricht mit Marketingleiter Thomas Kamm über das neue Modell.
Es war wohl eine der großen Überraschungen auf der CMT 2026: Nach dem erfolgreichen Start des kompakten, E-Auto-tauglichen NEXT 380 im Sommer hat Fendt-Caravan direkt nachgelegt und präsentiert nun den Next 381 – speziell entwickelt für Familien mit bis zu vier Personen. Der Clou: Trotz Stockbetten bringt der 381 nur ein paar Kilo mehr auf die Waage und bleibt auch beim Kaufpreis deutlich unter 20.000 Euro. Nele spricht mit Marketingleiter Thomas Kamm über das neue Modell und erfährt, wie Fendt dieses technische Kunststück geschafft hat.
Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen
- Vom Kundenfeedback zur Entwicklung – in Rekordzeit.
- Das Raumwunder im Detail – hochklappbare Etagenbetten im Heck, französisches Bett vorne (2,01 m x 1,39 m), Küche und Nasszelle in der Mitte – alles in der gleichen Bodygröße wie der Next 380
- Die beeindruckenden Gewichtsdaten – 808 Kilo Leergewicht (nur 3 Kilo mehr als der 380er) mit 192 Kilo Zuladung bei 1.000 Kilo zulässigem Gesamtgewicht
- Das Konzept der Marke Next – Gewichtsgrenze von 1.000 Kilo, attraktiver Preis, Kompaktheit und „back to the roots“ mit minimalistischer Ausstattung
- Ausstattungspakete
Weitere Infos findest du hier: next-caravan.de
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Und jetzt bist du dran
Was hältst du von der neuen Fendt Next Baureihe – könnte ein kompakter Familien-Caravan unter 1.000 Kilo auch für dich interessant sein? Oder bist du vielleicht sogar schon stolzer Besitzer eines Next 380 oder 381 und möchtest deine ersten Erfahrungen mit uns teilen? Dann schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp.
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Das Transkript der Folge
Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.
Nele: Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele und auch heute wieder live auf der CMT unterwegs. Jetzt gerade zusammen mit Thomas Kamm, Marketingleiter bei der Firma Fendt Caravan. Und, ähm, da gibt's jetzt auch wieder große Neuigkeiten, nämlich die Familie der neuen Marke Next ist gewachsen. Wir haben ja auf dem Caravan Salon schon den Next 380 vorgestellt. Der ist sehr gut angekommen, auch bei unseren Hörern. Und jetzt gibt's den Next 381. Herzlich willkommen, Thomas Kamm.
Thomas Kamm: Hi Nele, herzlich willkommen hier in der Halle eins auf der CMT. Grüß dich!
Nele: Erzähl doch mal, was hat's mit dem Next 381 auf sich?
Thomas Kamm: Ja, eigentlich ist es ja, äh, noch eine sehr kurze Geschichte, aber doch schon viel zu erzählen. Du hast es gerade richtig gesagt: Wir hatten im Februar 2025 mit dem Next 380 gestartet, mal auf den Händlerplätzen und hatten dann unseren ersten großen Aufschlag auf dem Caravan Salon, wo ihr auch da wart und über den Next 380 einen Podcast mit mir gemeinsam gemacht habt. Wir haben dann den Caravan Salon genutzt, um den Next 380 erstmalig dem Publikum, äh, auf einer Messe zu präsentieren, aber auch von unseren Interessenten und Besuchern, äh, Erfahrung zu sammeln, was denn an den Next 380 passt, was ihnen gut gefällt und auch eventuell die Leute mal zu befragen, die mit diesem Grundriss, mit diesem Modell noch nicht ganz so happy zu, äh, waren und sich was anderes gewünscht hätten. Und, äh, nach dem Caravan Salon haben wir uns dann in, in ein kleines Kämmerchen gesperrt und haben so die Eindrücke, das Feedback ausgetauscht. Und da gab es mehrere Hausaufgaben. Und die erste Hausaufgabe war die erfreulichste, nämlich das funktioniert. Das Konzept Necht, Next ist gut angenommen worden. Der 380 hat gut bevor, performt, aber es gibt noch Wünsche und zwar auf eine größere Next-Familie. Und der Hauptwunsch war für vier Personen, für eine Familie. Und das war der meistgenannte Modellwunsch. Und dann haben wir uns gesagt: "Ja, klar, wenn wir dieses Feedback vom Markt haben, wir wollen nicht am Markt vorbei produzieren, sondern in den Markt hinein produzieren, dann lass uns doch das Thema, äh, Familienkarawan angehen." Jetzt weiß jeder, dass der Zeitpunkt vom Caravan Salon bis zur CMT sehr, sehr kurz ist. Äh, es sind knapp drei Monate ungefähr zur Verfügung gewesen, weil ja Weihnachten dann auch noch war. Und wir waren uns nicht ganz sicher, ob das möglich war, zur CMT schon mit den Next 381, so wie er dann eben getauft wurde, auf den Markt zu kommen. Aber wir haben es punktgenau geschafft und freuen uns irrsinnig, dass wir die Weltpremiere am vergangenen Freitag, am Pressetag, hier in Stuttgart feiern konnten.
Nele: Da hast du uns auch kalt erwischt. Du hattest nämlich uns nichts verraten vorher. Wahrscheinlich weil es noch nicht sicher war, ob ihr damit da sein werdet. Jetzt vielleicht für die Hörerinnen und Hörer, die das Thema Next noch nicht so ganz auf dem Schirm haben, die die letzte Folge nicht gehört haben. Kurze Zusammenfassung: Der Next ist, ähm, eine eigene Marke, ein sehr kleiner, kompakter Wohnwagen, sehr minimalistisch, sehr reduziert aufs Wesentliche, weil ihr gesagt hattet, ihr wollt auch eine andere Linie anbieten, quasi als Gegenpart zu den Premiumwohnwagen, die ihr habt, die ja immer sehr gut ausgestattet sind, wo sehr viel Komfort drinsteckt und sehr viel Zusatzausstattung, aber eben auch Gewicht. Und, ähm, ihr habt gesagt, ihr möchtet das Ganze etwas reduzieren und was anbieten für Einsteiger, für Minimalisten, aber auch für Leute, die vielleicht ein E-Fahrzeug fahren. Das ist so die Kurzgeschichte. Ich weiß nicht, ob ich es richtig zusammengefasst habe.
Thomas Kamm: Äh, Nele, perfekt. Du hast genau das zusammengefasst, was die Kernpunkte und das Konzept von der Marke Next und von der dann entstandenen Modellpolitik waren. Das ist komplett richtig. Äh, wir bei Fendt Caravan, wir haben den Markt unter der tausendfünfhundert Kilo Grenze nicht mehr bedienen können, weil unsere Fahrzeuge eben die entsprechende Robustheit und auch die Ausstattung haben. Und, und der Markt ist immerhin fünfundzwanzig Prozent des Gesamtmarktes und in dieser Einsteiger- oder Kompaktklassenbereich waren wir nie platziert. Da haben wir, haben wir nicht stattgefunden. Und dann haben wir uns die Gedanken gemacht und haben gesagt: "Okay, wie kann man denn in diesem Bereich, ähm, tätig werden, ohne dass man, äh, das Konstrukt von Fendt Caravan total untergräbt?" Und da haben wir gesagt, das geht nur mit einer neuen Marke, weil die einen ganz anderen Kerninhalt haben muss. Und der Kerninhalt ist hundertprozentig genau das, was du, was du angesprochen hast. Einmal eine Gewichtsgrenze, die wir uns momentan mit tausend Kilo gesetzt haben. Einmal eine Preisattraktivität, die wir gesetzt haben, äh, und dann auch eine Kompaktheit. Und vor allen Dingen auch, wir haben gesagt: "Okay, es gibt genügend Leute," ich meine, wir haben momentan in der Gesellschaft so ein bisschen Wandel, die sagen: "Ich will mich von ein bisschen Ballast trennen. Ich brauche nicht mehr so viel, es reicht weniger. Weniger ist oftmals mehr." Und damit ist das Konzept eigentlich ganz genau umschrieben.
Nele: Was mich sehr überrascht hat, ich habe mir den ja, ähm, Freitag auf der Pressekonferenz mal näher angeschaut und als ihr gesagt habt, Familiengrundriss, dann bin ich davon ausgegangen: gut, das wird jetzt mindestens mal irgendwie dreißig bis fünfzig Zentimeter länger, das Modell. Natürlich auch deutlich schwerer, weil Familiengrundriss heißt ja bei euch immer, da sind Stockbetten drin, also Etagenbetten, dass die Kinder auch richtige Schlafplätze haben, nicht nur umbaubare Sitzgruppen. Und dann haben wir uns aber unterhalten im Nachgang und dann hast du gesagt: "Nee, ihr habt das ins selbe Häuschen reingebaut." Wie habt ihr das geschafft und wie sieht es jetzt vor allem auch gewichtstechnisch aus? Das war jetzt die Frage, die bei mir noch offen geblieben ist.
Thomas Kamm: Ja, das stimmt. Das ist natürlich schon eine, äh, Challenge, die wir da auf uns genommen haben. Wir haben gesagt, das wäre natürlich optimal, wenn wir die gleiche Bodygröße und, äh, das gleiche Höchstgewicht haben, nämlich die tausend Kilo. An denen haben wir uns orientiert und an den Abmessungen, die der Next 380 hat. Ähm-... dass dann genau das passiert, was du gesagt hast, dass es nämlich nicht ganz so einfach ist. Äh, das, äh, hat dann unsere Entwicklungsabteilung, unsere Technikabteilung natürlich dann genau beleuchtet und, äh, die haben, äh, meines Erachtens einen Traumjob gemacht und haben eine Lösung gefunden. Wir haben also im Heckbereich die Etagenbetten, die bei Nichtnutzung unabhängig voneinander, aber beide auch hochgeklappt und weggeklappt werden kann, dass man diesen Platz a, entweder als Stauraum oder b, als Nutzungsraum nutzen kann. Äh, dann im Bugbereich haben wir eine, äh, größere Sitzgruppe, zwar mit gegenüberliegenden Sitzbänken und mit einem Einhängetisch und diese wird dann zum Elternbett quasi umgebaut. Die Sitzgruppe, die dann eine Länge von zwei Meter eins hat und eine Breite von hundertneununddreißig Zentimeter und als französisches Bett in der Form dann genutzt werden kann und die Kinder haben ihr festes Reich. Im, im Mittelbereich ist dann auf der einen Seite die Küche und auf der anderen Seite gegenüber dann, äh, die Nasszelle, der Kleiderschrank und ein Kühlschrank. Und somit konnten wir genau diesen Raum ausfüllen, den der Next 380 vorgegeben hat. Und jetzt kommen wir zu dem großen Punkt, wo du gesagt hast: "Ja, natürlich habe ich nicht nur gemeint, der wäre länger, sondern auch wesentlich schwerer." Und das war dann natürlich ein Traum, wie wir dann am Ende des Tages die Konstruktion auf die Waage gestellt haben und feststellen konnten, dass dieser nur drei Kilo schwerer ist als der Next 380. Das heißt, der hat jetzt 'ne Masse im fahrbereiten Zustand von im Mittel achthundertacht Kilo gegenüber den achthundertfünf Kilo vom Next 380 und dann sprechen wir von hundertzweiundneunzig Kilo Zuladung.
Nele: Okay, und habt ihr bei dem Modell auch die Möglichkeit, den, ähm, aufzulasten? Also so wie bei dem Dreihundertachtziger, da gibt es ja die verschiedenen Pakete in den verschiedenen Auflastungsvarianten. Wenn jetzt Leute sagen: "Ja gut, Gewicht ist für mich jetzt nicht das Hauptthema. Ich möchte vielleicht ein bisschen mehr Equipment für meine Kiddies mitnehmen oder so," dass man dann auch da ein Ausstattungspaket sich dazu holt.
Thomas Kamm: In dem Bereich sind wir konsequent vorgegangen und haben das Konzept vom Next 380 fortgesetzt. Es gibt drei Ausstattungspakete, die drei identischen, mit der eins Komma eins, äh, Tonnenachse, mit der eins Komma drei Tonnenachse und mit den, äh, mit der Außen, Außenklappe, die wir haben, und den Fahrradträger jeweils als Paket. Dann gibt es das Next-Kom-Paket, äh, mit dem Fliegenschutz, mit der Warmwassertherme und mit den, äh, Filzkörbchen zusammen. Und als vierte Variante, das, äh, die Antischlingerkupplung, die AKS 3004. Das war's, was herstellerseitig von uns angeboten wird. Mehr gibt's vom Werk als Ausstattung nicht, weil wir dieses Konzept verfolgen.
Nele: Mhm.
Thomas Kamm: Gewicht, attraktiver Preis und back to the roots, nur das Notwendigste. Sollte jetzt aber der Interessent oder der Kunde den einen oder anderen Wunsch haben, der technisch machbar ist, dann kann er das mit dem Handelspartner-
Nele: Mhm
Thomas Kamm: ... vor Ort besprechen und kann das mit ihm dann abklären.
Nele: Muss dann aber natürlich auch gucken, gewichtstechnisch, dass das dann noch ausgeht, ne? Denn das, den Fehler machen ja viele, dass die dann sagen: "Ja, der Wohnwagen hat ja nur ein Leergewicht, achthundertacht Kilo" und dann aber noch eine Markise dran zimmern und dann-
Thomas Kamm: Genau, genau das ist der Punkt, weil wir haben, wo, wo die Gewichtsthematik nicht im Vordergrund steht. Bei Fendt haben wir eine große Ausstattungsliste.
Nele: Mhm.
Thomas Kamm: Da kann ich dann dementsprechend von der Gewichtsauflastung ja schon mal einige hundert Kilo drauf tun und dann genügend noch reinbauen. Das ist aber nicht der, das Konzept vom Next. Und deswegen auch eine eigene Marke, ein ganz eigenes Konstrukt.
Nele: Für viele sicher auch spannend, weil sie sich dann auch nicht so viele Gedanken machen müssen, was die Konfiguration angeht, sondern auf fertige Pakete zurückgreifen können.
Thomas Kamm: Das ist der zweite Punkt dann. Ich habe eine beschränkte Auswahlmöglichkeit und kann mich damit aber auch leichter und kürzer auseinandersetzen damit, ja.
Nele: Also kommt gerne vorbei. Halle eins, sag noch mal den Stand. Ich habe es nicht auf dem Schirm.
Thomas Kamm: Wir sind in Halle eins und die Nummer weiß ich auch nicht, aber gleich nach dem Eingang.
Nele: Ist nicht zu übersehen eigentlich.
Thomas Kamm: Gleich nach dem Eingang.
Nele: Genau, und guckt euch den mal an. Das ist wirklich auch ein ganz hübsches Fahrzeug. Ich mag den sehr, auch von der Formsprache her und auch vom Innendesign. Ist sehr modern gehalten, sehr klare Linien, klare Strukturen und, ähm, Halim und ich saßen jetzt wirklich oft schon drin und wir mögen das Fahrzeug sehr und haben ja auch schon uns mal angeboten als Testpersonen.
Thomas Kamm: Wir werden uns das überlegen, äh, aber, äh, unser Eindruck, äh, der von euch bestätigt worden ist, äh, finde ich schon mal klasse und ich bin dann auch schon gespannt, wenn ihr das erste Mal auf der Straße tatsächlich ist.
Nele: Mhm.
Thomas Kamm: Bei Next 380 haben wir ja mittlerweile ein paar Hundert schon auf die Straße gebracht. Das Feedback, das wir da bekommen, äh, das ist sehr positiv. Das freut uns. Das gibt uns auch so den Auftrieb, die, dass wir jetzt mit der Marke Next so richtig durchstarten können in nächster Zeit.
Nele: Dann wünschen wir euch weiterhin noch schöne Messetage, viel Erfolg, vielen Dank für deine Zeit.
Thomas Kamm: Danke schön.
Nele: Bis die Tage.
Thomas Kamm: Danke für den Podcast. Schöne Grüße. Tschüss!
Nele: Tschüss.