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Podcast: CMT-Neuheiten: Freescape Van mit einzigartigem Luftdachzelt und unerwartetem Raumgefühl

In dieser Episode spricht Sebastian live auf der CMT mit Leon Voss, Industriedesigner und Gründer von Freescape. Leon erzählt, wie er gemeinsam mit seinem Vater den Sprung vom Designdienstleister für große Camper-Marken wie Hymer und Bürstner zum eigenen nachhaltigen Campervan-Projekt gewagt hat. Du erfährst, wie aus der „verrückten Idee“ ein Ford Tourneo Custom wurde, der Nachhaltigkeit und Reisefreude auf kleinstem Raum vereinen soll.

Sebastian hat sich auf der CMT den jungen Industriedesigner Leon Voss von Freescape geschnappt, auf dessen Konto einer der größten Messe-Hingucker geht: Leon hat gemeinsam mit seinem Vater einen außergewöhnlichen Campervan entwickelt, der auf einem Ford Tourneo Custom basiert – einem normalen Bus, in dem man eigentlich nicht stehen kann. Doch Freescape hat eine innovative Lösung gefunden: ein spaciges, luftbetriebenes Schlafdachzelt, das eine permanente Stehhöhe von 2,50 Metern schafft und gleichzeitig als Wohn- und Schlafbereich dient.

Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Das innovative Luftdachzelt-Konzept: Wie Freescape mit Luftschläuchen (Tubes) aus dem Kite-Bereich ein Exoskelett geschaffen hat, das in 6-8 Minuten per Kompressor aufgebaut ist und eine Liegefläche von 1,40 x 2 Metern bietet
  2. Die bewegliche Küche: Ein Küchenmodul, das von der Fahrposition hinter dem Fahrer 90 Grad nach außen geschoben werden kann – innen und außen nutzbar ohne Heben oder Aushängen
  3. Der Schwenk-Drehtisch: Eine Tischkonstruktion, die über eine Achse von Längs- zu Querrichtung gedreht werden kann und seine Fahrposition im Möbel hat
  4. Gasfreies Kochen mit Induktion: Das Urban Vehicle setzt komplett auf elektrisches Kochen, unterstützt durch eine große Solarfläche und 300 Amperestunden Batteriekapazität
  5. Die flexible Pendelleuchte: Akkubetriebene Leuchten, die über dem Tisch hängen, aber auch als Leseleuchten oder beim Outdoor-Kochen genutzt werden können – mit magnetischer Befestigung
  6. Stehhöhe im Bus-Format: Wie das Team durch das aufgeklappte Dach eine Stehhöhe von 2,50 Metern in einem Ford Tourneo Custom realisiert hat
  7. Nachhaltigkeit im Design: Leons Motivation, mit durchdachter Materialwahl und gestalterischen Fähigkeiten nachhaltige Mobilität für verschiedene Zielgruppen attraktiv zu machen
  8. Preis und Verfügbarkeit: Der Freescape Campervan startet bei 79.990 Euro (Basisausstattung Ford) inklusive Schlafdachzelt, Möbel und Sitzbank – Produktionsstart Mitte 2024, Auslieferung ab Herbst/Ende 2024

Links und Ressourcen

  1. Freescape Webseite – mehr Infos zum Fahrzeug und zur Nachhaltigkeit
  2. CamperStyle Instagram – Reels und Fotos vom Freescape Campervan von der CMT
  3. CamperStyle Artikel zum Freescape Fahrzeug (erscheint in Kürze)

Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findest du hier: links.camperstyle.de

Und jetzt bist du dran

Was hältst du von Leons innovativem Luftdachzelt-Konzept? Wäre ein kompakter Campervan mit Stehhöhe auch etwas für dich, oder schwörst du auf klassische Kastenwagen? Und was ist dir wichtiger: Nachhaltigkeit oder maximaler Platz? Dann schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp.

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Das Transkript der Folge

Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.

Sebastian: Hallo und herzlich willkommen bei Camper Style, dem Camping-Podcast. Ich bin Sebastian und ich bin hier auf der CMT und ich habe mir den Leon Voss geschnappt. Und, äh, bevor ich jetzt viel dazu erzähle, Leon, stell doch erst mal ganz kurz dich und deine Firma vor und dann gucken wir mal, was wir für unsere Hörerinnen und Hörer hier haben. Leon Voss: Ja, hallo auch von meiner Seite aus. Ich bin Leon Voss, Industriedesigner, kurz vor Abschluss meines Studiums und bin dann auf die verrückte Idee gekommen, mit meinem Vater oder meiner Familie zusammen, ähm, die Firma Freescape zu gründen. Wir arbeiten schon viele, viele Jahre für die Campervan oder beziehungsweise Reisebranche oder, ähm, ja, Reisebranche im Allgemeinen, äh, als Dienstleister, als Designdienstleister, ähm, für, für große Kunden wie Hymer, Niesmann und Bischoff oder auch Bürstner. Also die ganze Gruppe, könnte man sagen. Und ich kam auf die verrückte Idee, mit meinem Vater zusammen: Wir möchten doch ein eigenes Fahrzeug bauen, ein eigenes nachhaltiges Fahrzeug, ähm, im Kleinen, auf einem kleinen Chassis, ähm, mit dem wir es eventuell schaffen, die Nachhaltigkeit an, an Menschen zu bringen, für die es wichtig ist oder für die es auch vielleicht nicht so wichtig ist, wir es aber schaffen, über unsere gestalterischen Fähigkeiten eben ein Feeling und eben auch die Freude am Reisen vermitteln zu können. Sebastian: Und wir stehen jetzt, ihr könnt's ja nicht sehen, was ich sehe, deswegen versuche ich, es euch zu beschreiben. Wir stehen jetzt quasi vor einem Campingbus, also noch nicht mal vor einem Kastenwagen. Was ist das genau für ein Basisfahrzeug? Leon Voss: Also, wir stehen jetzt oder ich sitze in dem Fall, ähm, vor einem Ford Tourneo Custom. Allerdings, ähm, wissen diejenigen, die sich mit der Branche auseinandersetzen, auch, dass die im selben Werk gefertigt werden wie der VW, der aktuelle, also der Nachfolger vom T6, könnte man sagen. Ähm, und somit sitzen wir vor dem Tourneo an unserer Stelle. Sebastian: Und wer das Fahrzeug kennt, also das ist ein, ist ein Bus, so ein ganz normaler Transporter, da, wo man ja normalerweise nicht stehen kann. Aber das Besondere an eurem Fahrzeug: Wir haben eine Stehhöhe. Das heißt, ich kann da reingehen, kann drinstehen. Wie schafft ihr das? Leon Voss: Genau, die, die Marke Freescape und vor allem, ähm, mein Vater und ich haben uns mit dem Thema "Klein reisen", nenne ich es jetzt mal, "groß wohnen", ähm, beschäftigt. Wir haben die Problematik erkannt, im, in den mit den klassischen Aufstelldächern von bekannten Herstellern, dass wir dieses Thema haben, mit gleichzeitig schlafen und le-- und wohnen ist, ist nicht gegeben. Es ist, wir müssen einen Kompromiss eingehen. Entweder, ähm, wohnen wir in dem Fahrzeug oder wir schlafen in dem Fahrzeug. Und diese gleichzeitige Nutzung ist, äh, nicht da. Die Stehhöhe ist zwar da, ja, aber wir haben es eben geschafft, über ein eigenentwickeltes Schlafdachzelt, was mit Luft, ähm, eine Kuppel bildet, also ein mit Luftschläuchen eine Kuppel bildet und sich über dem Fahrzeug hinwegspannt, ähm, eine permanente Schlaf- und Stehhöhe zu haben, ähm, im Raum von zwei Meter fünfzig Höhen. Sebastian: Das heißt für euch, wenn ich-- ich stehe jetzt gerade hinter dem Fahrzeug, das heißt, rechts auf der Beifahrerseite ist quasi, äh, dieses Dachzelt ausgeklappt. Ist wie so ein Vorbau, quasi über dem Eingang. Da ist die Schlaf- und Liegefläche oben drüber und über dem Fahrzeug habe ich quasi ein Loch im Dach, wo dieses, diese Kuppel drüber ist, wo ich quasi zwei Meter fünfzig Stehhöhe habe. Wie groß ist die Liegefläche? Leon Voss: Wir haben jetzt in dem, mit diesem Zelt eine oder wir schaffen mit diesem Zelt eine Liegebreite von ein Meter vierzig auf zwei Meter. Sebastian: Mhm. Leon Voss: Und sind somit, was die Größe angeht, in diesem Segment, also integriertes, das muss man auch sagen, es ist ein integriertes, ins Design vom Fahrzeug integriertes, fest verklebt verbautes Schlafdachzelt. Äh, so meines Wissens nach einzigartig. Sebastian: Und, ähm, wie seid ihr denn oder warum, ähm, nutzt ihr quasi so ein Luftvorzelt oder ein Luftdachzelt, besser gesagt, und nicht einfach so ein klassisches Dachzelt, was es am Markt ja schon gibt? Leon Voss: Also, die Idee war hinter dieser Lufttechnik, dass wir durch dieses Textil die Möglichkeit haben, den Bauraum wirklich völlig neu ausnutzen zu können. Das Textil oder der, die Textilien legen sich natürlich in jede, äh, Ritze, in jede Rille und wenn wir da jetzt mit einem starren Gestell kommen, haben wir natürlich das Problem, dass dieses Gestell sich eventuell stapelt oder, äh, sonst wo hinlegt und sperrig ist. Ähm, wir haben auch diese Thematiken uns überlegt gehabt: Setzen wir vielleicht zu dem Luftthema noch feste, starre, äh, Elemente ein? Wo wir aber dann gesagt haben: Nein, wir versuchen, das voll und ganz mit Tubes umzusetzen. Also wenn ich sage Tubes, dann meine ich quasi Luftschläuche, ähm, die aneinandergereiht sind und wie aus dem Kite-Bereich, ähm, eine festes Rohr bilden, sozusagen, und somit, ähm, es, wir es schaffen, ein wie ein Exoskelett aus diesen Lufttubes zu erstellen. Sebastian: Okay, also für euch da draußen, das, das Gestell, was man normalerweise bei so Zelten oder auch Dachzelten hat, das sind quasi hier Luftröhren, die eben aus Stoff gefertigt sind, aus dem Textil gefertigt sind. Dann kommen wir gleich zur nächsten Frage: Wie-- muss ich die mit meiner Lunge aufpusten oder wie kriege ich die Luft da rein? Leon Voss: Wir haben in dem Fahrzeug einen Kompressor verbaut, ähm, weil wir auch da als Freescape den Gedanken haben, wir möchten, äh, ein Premiumprodukt verkaufen und Premium ist für uns auch Komfort. Und Komfort wäre an der Stelle eben dieser verbaute Kompressor. Der befindet sich auf der, ähm, Fahrerseite des Fahrzeuges, im, im Seitenmöbel. Und dort schließen wir einen Schlauch an, stellen die, die gewisse PSI- oder Barzahl ein, die gewünscht ist und das ganze Zelt-... entfacht darüber oder entwickelt sich oder bläst sich darüber auf. Sebastian: Wie lange braucht es, bis es quasi, also vom Kompressor einschalten, bis es fertig aufgepustet ist? Leon Voss: Wir sagen, äh, vom Kompressor quasi einschalten, Play drücken, braucht das Zelt, ähm, zwischen sechs und acht Minuten. Sebastian: Und wie ist es rückwärts beim Abbau? Leon Voss: Beim Abbau geht das deutlich schneller, weil wir das, weil wir da ohne Kompressor arbeiten. Ähm, wir haben zwei Ventile, die drehen wir auf. Sebastian: Mhm. Leon Voss: Da schießt die Luft quasi raus und das ganze Konstrukt fällt sozusagen in sich zusammen. Sebastian: Ja. Leon Voss: Und wir müssen nur noch die Bettplatte am Ende zur Seite legen. Sebastian: Okay, wird die geklappt oder geschoben? Also schiebe ich die aufs Fahrzeugdach oder muss ich die umklappen? Leon Voss: Nein, die Bettplatte, die Bettplatte ist, äh, wenn ich jetzt sage, Bettplatte, ist die Liegefläche, die ja über das Fahrzeug hinausragt. Und die können wir mithilfe der Stützen, die drunter kommen, einmal über ein Scharnier, was sich längs im Fahrzeug oder längs auf dem Dach oder in Fahrtrichtung auf dem Dach befindet, einmal hundertachtzig Grad rüberklappen. Sebastian: Okay. Ah, und dann nimmt man quasi die Stützen, also die das quasi, wenn es ausgeklappt ist, halten, damit es nicht nach unten fällt. Die nimmt man dann quasi so als Hilfe, um das sozusagen- Leon Voss: Genau. Sebastian: -übers Dach zu schieben. Leon Voss: Wie ein verlängerter Arm. Sebastian: Kann ich das alleine noch machen oder sollte ich da zu zweit für sein? Leon Voss: Nein, grundsätzlich ist das Zelt dafür da, dass man das alleine machen kann. Sebastian: Mhm. Leon Voss: Man braucht da keine zweite Person. Ähm, ja. Sebastian: Und jetzt habt ihr das ja komplett neu entwickelt, hast du gesagt. Was ist denn so die größte Herausforderung, wenn man so einen, so einen Luftdom, äh, entwickelt? Leon Voss: Ähm, also zum einen arbeiten wir hier mit einer, mit einer gezielten, ähm, Bar- oder PSI-Zahl, wo wir, ähm, und die wir auch am Ende erreichen möchten. Und wenn allerdings Druck auf einem Tube ist, der zwei Meter lang ist, dann, äh, drückt er sich manchmal auch in Ecken oder, ähm, richtet sich manchmal so aus, wie es nicht soll. Ähm, und wir ko-- haben bewusst über gewisse Winkel, ähm, es geschafft, den Tube in eine gewisse Richtung zu leiten, gerade was die Tu, die Quertubes angeht, um eben diese Festigkeit, aber auch die Straffheit des Zeltes steuern zu können. Ähm, wichtig ist diese Straffheit aber auch, damit keine Pfützen sich bilden, auch obwohl wir hier über dreißig Grad Schräge haben. Wenn ich mich da recht daran erinnere, ähm, kann einfach bei viel, viel Feuchtigkeit und viel Wasser sich ganz vorne an der Spitze eine, eine Pfütze bilden. Sebastian: Mhm. Leon Voss: Zumindest war das am Anfang so und dem sind wir entgegengegangen und haben gesagt, wir halbieren den Tube in der Länge sozusagen und stellen ihn ein, ein wenig an, um an der Stelle das Zelt zu heben und diese Pfützenbildung oder Talbildung, wie man's nennt, äh, zu vermeiden. Sebastian: Was mich gleich zur nächsten Frage in die Richtung bringt: Wie ist es bei Sturm und Starkregen? Also habt ihr da mal so ein bisschen getestet, was so an, an krassen Klimagegebenheiten das aushält? Leon Voss: Ähm, ja, auch das haben wir. Ähm, wir sind zwar ein junges Unternehmen oder junge Firma, Unternehmen ist ein bisschen hochgegriffen. Eine junge Firma, ähm, beschäftigen uns schon sehr, sehr lange mit dieser Lufttechnik. Ähm, wahrscheinlich seit, seit bis zu zehn Jahren beschäftigen wir uns mit dem Thema- Sebastian: Ja. Leon Voss: -Luftzelte, haben für andere, ähm, Konzepte schon entwickelt und auch Prototypen gebaut und mitentwickelt. Und, ähm, das ist eben ein weiteres davon. Ähm, jetzt habe ich tatsächlich den Faden verloren. Sebastian: Und bis, bis zu welchen Windgeschwindigkeiten- Leon Voss: Ach genau. Sebastian: -und Regenstärken hält das aus? Leon Voss: Genau, uns gibt es zwar noch nicht so lange, aber wir haben auch das, äh, in dem Rahmen getestet. Wir hatten es draußen eine ganz lange Zeit und haben geschaut, wie, wie wasserdicht ist dieser Stoff? Der Hersteller gibt eine gewisse Wassersäule an. Sebastian: Ja. Leon Voss: Bitte frag mich gerade nicht danach. Ich habe die Zahlen nicht im Kopf, falls das die nächste Frage wäre, aber wir haben das echt getestet und das dadurch, dass das wie eine Kuppel sich aufbläst und wir durch die Tubes einen, ich würd mal sagen, Würfel oder Gerüst gebaut haben, ist das in sich sehr, sehr stabil. Und durch die hohe Spannung, die wir auf dem Stoff auch aufgebaut haben, haben wir wenig Flattern und sind sehr robust, was das angeht. Sebastian: Und es kann ja auch so gesehen kein Gestänge brechen. Leon Voss: Genau. Sebastian: Irgendwann wird's halt wahrscheinlich einfach, wenn der Wind zu stark ist, sich stärker bewegen. Ähm, gibt's dafür dann so eine Notfallschlafmöglichkeit innen, wenn mal das Unwetter so krass ist, dass ich das Dach eben nicht nutzen möchte? Leon Voss: Genau, also grundsätzlich sagen wir, das hält schon sehr, sehr viel Wind aus. Ähm, obwohl wir diese großen Flächen haben und diese Größe an Zelt haben, hält es schon wirklich sehr, sehr viel aus. Aber ja, wir, wir beschäftigen uns, ähm, also wenn ich sage, wir, meine ich Freescape und vor allem mein Vater und ich, beschäftigten uns vor allem auch mit dem gesamtheitlichen Fahrzeugkonzept. Wir möchten nicht nur der reine Zelthersteller sein, sondern möchten gesamtheitliche, ähm, Camper-Vans, Reisemobile, ähm, uns ausdenken und am Ende auch, äh, an, an die Menschen bringen und denen die Freude bereiten. Und ja, wir haben die Möglichkeit, im Fahrzeug eine, eine Bank als Schlaffläche umzubauen. Ähm, mit einem weiteren Modulsystem, was wir entwickelt haben, kommen wir da auch auf eine Liegefläche von zwei Metern. Sebastian: Okay, dann sag mir doch, jetzt hast du schon ein Stichwort gegeben. Lass uns doch noch mal kurz in den Innenraum gucken. Da macht ihr ja auch ein paar Sachen anders, als, äh, man das so bisher sieht. Sag mir mal drei Dinge, die bei euch anders sind als in anderen Fahrzeugen, in der Größe, im Innenraum. Leon Voss: Das, äh, ist natürlich schwierig. Drei ist natürlich, äh, nur geringe Zahl- Sebastian: Ja. Leon Voss: -weil ich der Meinung bin, wir machen vieles gut. Ähm, vielleicht machen einige oder manches auch besser an manchen Punkten, aber ich denke, wir haben grundsätzlich erst mal ein gutes Fahrzeug auf den Markt gebracht. Zum einen haben wir ganz klar unsere bewegliche Küche. Ähm, wir haben ein Küchenmodul im Design integriert, welches seine Fahrposition hinter dem Fahrer hat und wir aber, ähm, neunzig Grad zur Fahrtrichtung sozusagen bis außerhalb, also vollständig außerhalb des Fahrzeuges schieben können.... ohne groß Kraftaufwand und ohne Heben, Aushängen oder Sonstiges. Und somit haben wir die Möglichkeit, sowohl im Fahrzeug als auch außerhalb des Fahrzeuges zu kochen. Sebastian: Mhm. Leon Voss: Das ist ein wirklich großer USP, den wir haben, den, ähm, in diesem Stil kein anderer hat. Dann haben wir einen weiteren USP und das ist unser Schwenk- oder Drehtisch, wie ich ihn nenne. Der hat seine Fahrposition, äh, in dem Möbel, so komisch es klingt. Also wir haben einen Drehpunkt und können den Tisch über eine Achse, äh, von Längsrichtung zu Querrichtung Fahrt quasi herausdrehen und sogar auch noch weiterdrehen. Sebastian: Okay, wir werden das übrigens für euch da draußen noch mal auch in einem Reel festhalten, die nächsten Tage. Also guckt einfach auch bei Instagram, bei Camper Style vorbei. Da könnt ihr es dann noch mal-- weil das ist jetzt wirklich schwer zu beschreiben. Da könnt ihr es auch noch mal in Bildern und in einem Reel, äh, quasi beobachten. Guckt auch einfach mal wieder auf Camper Style. Wir werden da auch noch einen Artikel zu machen, weil wir das Fahrzeug wirklich spannend finden. Und das Dritte, was ihr anders macht als andere? Leon Voss: Das Dritte wäre beispielsweise unsere Pendelleuchte als kleines Produkt, was wir entwickelt haben. Also eine Pendelleuchte, die wirklich vom, vom, von der Decke über das, über die, ähm, über den Tisch hängt, mit Akkuleuchten betrieben wird. Die Akkuleuchten können wir weiter auch sonst wo im Fahrzeug nutzen. Da haben wir Positionen, wo wir die aufhängen können beziehungsweise mit Magneten können wir die an Punkte setzen, wo wir dann vielleicht noch mal Leselicht brauchen. Ähm, oder auch draußen, wenn wir draußen kochen möchten, können wir die mit nach draußen nehmen und sind damit sehr flexibel. Das Ganze findet statt in einer oder kann in einer Akkuladestation quasi oder in einer Leuchtenladestation geladen werden. Das ist doppelt bestückt, damit auch nicht die Frage kommt: "Ja, was mache ich, wenn die leer ist?" Denn wir haben alles doppelt und dann ist es kein Thema. Sebastian: Wie wird gekocht? Mit Gas, mit Diesel, mit Strom? Leon Voss: Genau, wir kochen, ähm, nur mit Induktion. Wir haben bei dem gesamten Fahrzeug auf Gas verzichtet, ähm, weil wir sagen, es ist auch nicht mehr Stand der Technik, nur mit Gas zu kochen. Wir haben kein Fahrzeug, mit dem wir bis in die Sahara fahren. Wir haben ein Fahrzeug, ein sogenanntes Urban Vehicle, wie wir es nennen, entwickelt, ähm, und da haben wir für reichlich Strom gesorgt. Wir haben eine große, ähm, Solarfläche auf dem Dach, haben die Möglichkeit, über die Fahrt zu laden, haben die Möglichkeit, über Landstrom zu laden, ähm, und haben eben eine sehr große Batterie schon drinne. Wo wir sagen, da ist man gut mit bestückt. Mit dreihundert Amperestunden kommt man wirklich sehr, sehr weit. Sebastian: Und das Ganze ist ja auch nicht eine Studie, sondern das ist wirklich ein Fahrzeug, was ich auch kaufen kann? Leon Voss: Genau, das Ganze klingt zwar nach einer Studie, aber nein, ähm, wir werden, ähm, ab Mitte des Jahres vermutlich mit der Produktion starten und unser Ziel ist, dass wir im Herbst beziehungsweise Ende des Jahres, äh, die Fahrzeuge auch, ähm, in, in einer hochwertigen Serienreife, ähm, ausliefern. Denn da konnten wir wieder auch auf unser Netzwerk zurückgreifen und können Qualität auch für sich. Sebastian: Und lass noch kurz über Preise sprechen. Wo geht's los bei den Fahrzeugen? Leon Voss: Ähm, in unserer Kalkulation ist es so, dass wir den Fahrzeug, also den Stickerpreis, wie man ihn auch nennt, der, der fängt bei uns bei neunundsiebzigtausendneunhundertneunzig Euro an, rund achtzigtausend Euro. Ähm, allerdings muss man da noch mal etwas differenzieren. Wir haben ein, ähm, Basisfahrzeug, also eine Basisausstattung, was den Ford angeht. Der VW wäre noch mal einen Ticken teurer, was den Ford angeht. Allerdings beinhaltet dieser Preis natürlich unser Schlafdachzelt. Sebastian: Ja. Leon Voss: Gegeben, also, äh, zwangsläufig oder beziehungsweise auch unser Konzept, wie wir, wie wir es dann erleben und hier auch auf der Messe erleben. Also auch mit dem Seitenmöbel links vor allem das große, rechts das kleine und der, der zweiten Sitzbank. Sebastian: Ja. Leon Voss: Das beinhaltet alles, diesen, dieser Basispreis: neunundsiebzigtausendneunhundert Euro. Sebastian: Okay. Und dann, je nachdem, was ich natürlich noch haben möchte, kommen dann noch mal Aufpreise dazu, wie das halt klassisch bei Campingfahrzeugen so ist. Leon Voss: Ganz genau. Sebastian: Gibt's abschließend noch irgendwas, was du auf jeden Fall noch unseren Hörern und Hörerinnen zum Fahrzeug mitgeben möchtest? Leon Voss: Ja, ich, ähm, möchte jeden motivieren, ähm, sich das Fahrzeug aus dem Innenraum anzuschauen, denn erst dann erlebt man wirklich, ähm, dieses Wohngefühl, dieses, diese Behausung, die wir geschafft haben. Von außen sieht das Ganze zwar recht groß aus, aber wenn man dort reingeht, äh, realisiert man erst mal, wie groß und wie der Vorteil wirklich von diesem völlig aufgeschnittenen Dach bei so einem Fahrzeug ist. Sebastian: Ja. Leon Voss: Und das würde ich jedem wünschen. Äh, schaut vorbei, guckt euch das an. Ihr müsst es eigentlich erleben. Es ist doof, so zu sagen, aber es ist leider wirklich so, auf den Videos kommt's recht groß rüber, aber, ähm, diese Stehhöhe von zwei Meter fünfzig ist schon wirklich, äh, ein tolles Raumgefühl. Sebastian: Ja, das kann ich so bestätigen. Wie gesagt, wir werden auch noch mal ein bisschen Video und Foto dazu machen, auch wenn es immer nicht so richtig wie das eigene Erleben ist. Aber ich hoffe, ihr habt vielleicht jetzt so ein bisschen schon ein Bild im Kopf, äh, über den Podcast. Wir finden das Fahrzeug und auch das Konzept sehr spannend. Haben wir ja auch im Vorfeld schon erzählt, dass wir das auf jeden Fall angucken wollen. Ja, und vielen Dank fürs Gespräch und für die Vorstellung eures Fahrzeugs. Ich hoffe, dass ihr da viel Erfolg mit haben werdet. Und liebe Hörer und Hörerinnen, wenn ihr noch Fragen habt, dann schickt ihr uns gerne über den WhatsApp-Link unten in den Kommentaren oder schickt uns eine E-Mail, wie ihr das gewohnt seid. Und wenn wir die Fragen nicht beantworten können, können wir das auch an den Leon weiterleiten, haben wir die Kontaktdaten. Und, ähm, ja, Freescape, Freescape ist das Unternehmen, findet ihr auch auf der Webseite. Verlinken wir auch noch mal, da könnt ihr es euch noch ein bisschen angucken und bis zur nächsten Folge. Danke, Leon, du hast das letzte Wort an unsere Hörer und Hörerinnen. Leon Voss: Ja, vielen, vielen Dank, dass ich auch die Chance bekomme, ähm, mein, meine Ideen, die ich die letzten zwei Jahre entwickelt habe, ähm, jetzt auch über so eine Art von Medien zu teilen. Das ist auch für mich ganz neu, aber ich bin unfassbar stolz und freue mich total, dass ich das machen durfte und, ähm, würde jedem raten: Schaut euch das Fahrzeug an, ähm, nutzt die Natur zu reisen, denkt an die Nachhaltigkeit. Auch wir versuchen, das habe ich jetzt nicht erwähnt, aber auch wir versuchen, dieses Fahrzeug möglichst nachhaltig zu gestalten. Schaut bei uns auf der Webse-- Webseite mal rein. Wir haben uns viele Gedanken bezüglich Materialität gemacht und bezüglich Material oder beziehungsweise Nachhaltigkeit. Und ich, und ich wünsche mir, wir schaffen es, den, den Planeten noch weiterhin aufrechtzuerhalten. Vielen Dank! Sebastian: Schöne letzte Worte. Danke dir. Leon Voss: Danke schön. Sebastian: Tschüss. Ciao.

Sebastian Vogt

Ich bin Sebastian Vogt, der Technik-Experte und Redakteur für smarte Lösungen und Gadgets bei CamperStyle. Meine Expertise ist fundiert durch sechs Jahre dauerhaftes Leben im Wohnmobil als Digitaler Nomade. Ich weiß aus First-Hand-Experience, welche Technologien im mobilen Alltag zuverlässig funktionieren und welche nicht. Daher schreibe ich hauptsächlich über Stromversorgung, Fahrzeugzubehör und die Digitalisierung unterwegs. Ein wichtiges Kapitel dieser Reise waren unsere drei geretteten Hunde – so teile ich zusätzlich meine fundierten Erfahrungen und Tipps rund um das Thema Camping mit Hund. Meine Lieblingsspots? Immer dort, wo ich einen Stellplatz am Wasser finde.

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