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Podcast: CMT-Neuheiten: Elektrisch campen im Kastenwagenformat – wie alltagstauglich ist der Nissan Eifelland Relax wirklich?

Sebastian hat sich gemeinsam mit Michael Meier von Eifelland über den Nissan Interstar E in der Relax-Ausführung angeschaut – einen wunderschön ausgebauten elektrischen Camper, der mit seiner Größe und seinem Raumgefühl überrascht. Du erfährst, was den 6,30 Meter langen E-Camper mit Festbett und großzügigem Platzangebot auszeichnet und bekommst spannende Einblicke in die Geschichte von Eifelland. Eine Episode für alle, die wissen wollen, wie die Zukunft des elektrischen Campens aussehen könnte.

Sebastian ist auf der Messe in einem Fahrzeug gelandet, das man nicht alle Tage sieht: einem vollelektrischen Kastenwagen-Camper mit richtig coolem Ausbau. Zusammen mit Michael Meier von Eifelland hat er sich den Nissan Eifelland Relax ganz genau angeschaut und darüber gesprochen, wie sich Elektromobilität im Camper-Alltag inzwischen schlägt. Es geht um Platzgefühl, Technik, Ladezeiten – und vor allem um die große Frage: Sind die „bis zu 460 Kilometer Reichweite“ realistisch nutzbar oder eher Theorie?

Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Der Nissan Eifelland Relax im Detail: Ein elektrischer Kastenwagen auf Basis des Nissan Interstar E mit 6,30 Meter Länge, 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht, Festbett (190 x 160 cm) und großzügigem Raumgefühl durch kompakte Möblierung
  2. Reichweite in der Praxis: WLTP vs. moderate Fahrweise vs. Autobahn – was kann ich im Alltag wirklich erreichen?
  3. Ladezeiten: von 9 auf 80 Prozent dauert 25 Minuten bei 135 kW Ladeleistung
  4. Energieversorgung und Autarkie: Truma iSi Elektroheizung über Aufbaubatterie, Solaranlage für Licht und Kühlschrank, Gasherd fürs Kochen (weil Induktion zu viel Energie verbraucht und die WLTP-Reichweite gefährden würde), Trenntoilette (Trellino) unter dem Sitz
  5. Fahreigenschaften: Optimale Geschwindigkeit zwischen 90 und 110 km/h, abgeriegelt bei 120 km/h, künftig soll auch die 480-Volt-Hochvoltbatterie mit 3 kW für die Heizung genutzt werden können
  6. Preis und Ausstattung: 84.000 Euro mit Hubbett und komplettem Autarkie-Paket (Solarplatte, Lithiumbatterie, Standheizung) – ohne Markise
  7. Ladeinfrastruktur in Europa: Michael räumt mit Vorurteilen auf – in Ländern wie Kroatien, Italien und Slowenien werden massiv Ladesäulen ausgebaut

Weiterführende Infos

  1. Unser Artikel zum Nissan Interstar mit Eifelland-Ausbau
  2. Website von Eifelland

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Und jetzt bist du dran

Was hältst du von elektrischen Campern wie dem Nissan Eifelland Relax? Kannst du dir vorstellen, mit einem E-Camper unterwegs zu sein, oder hast du vielleicht sogar schon Erfahrungen damit gemacht? Dann schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp!

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Das Transkript der Folge

Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.

Sebastian: Herzlich willkommen bei Camper Style, dein Camping-Podcast. Ich bin Sebastian, ich habe mich hier auf der Messe und jetzt habe ich den Namen schon wieder vergessen, weil ich muss den Namen dreimal hören: Michael Meier. Was ich aber weiß, ich bin bei Eifelland auf dem Stand. Michael Meier: Ja! Sebastian: ... und habe mir den Michael Meier geschnappt und, äh, wir sitzen gerade in einem elektrischen Camper. Das ist jetzt ja noch relativ selten, ah, aber in der Größe habe ich es tatsächlich noch gar nicht gesehen. Sagen uns mal schnell zwei, drei Dinge zum Fahrzeug, in dem wir sitzen, bitte. Michael Meier: Also das hier ist ein, äh, Interstar E, ein Nissan Interstar E, ausgebaut in der Relax-Version von Eifelland und damit ist es jetzt ein Nissan Eifelland Relax, so heißt er und den gibt es als Elektro und den gibt es auch als Diesel. Aber wir sitzen hier in der Elektroversion. Äh, ja, was musst du wissen? Drei Komma fünf Tonnen zulässiges Gesamtgewicht, sechs Meter dreißig ist er lang, zwei Meter und vier ist er breit, ist für zwei Personen im Moment ausgelegt, hat ein Festbett mit eins neunzig mal eins sechzig, große Küche und einen geräumigen Salon vorne, also mit der, mit der entsprechenden Stehhöhe. Ja. Sebastian: Genau, das, was man, was man als Erstes merkt, dass hier sehr viel Platz ist. Ähm, die Möbel sind sehr, sehr klein gehalten, also damit man halt wirklich viel Raum hat. Das ist ja nach wie vor ein, ein niedriger oder ein kleiner Kastenwagen und bringt viel Raumgefühl mit sich. Was wir normalerweise immer auch am Anfang noch fragen: Was macht ihr überhaupt bei Eifelland? Sag doch dann noch mal zwei, drei Sätze vielleicht dazu. Michael Meier: Oh, Eifelland selbst gibt's seit, also die, die, äh, jetzt, äh, schon länger jung sind, sagen wir's mal so, die kennen Eifelland tatsächlich. Äh, äh, gegründet wurde Eifelland in den, äh, Ende der Sechziger, Anfang der Siebziger, in tatsächlich in der Eifel, in Mayen und, äh, äh, wurde dann, äh, äh, in den, in den, äh, Achtzigern, äh, übernommen von der Knaus Tabbert Gruppe. Gehörte dann bis 2008 als, äh, äh, äh, ja, mit in diese Gruppe rein, Knaus, Tabbert, Wilk, Weinsberg und Eifelland gehörten dazu. 2008 selbst gab's dann, äh, eine Inso, Insolvenz, tatsächlich so, und da ist, äh, die, die, also Knaus, Tabbert, Wilk, Weinsberg an die holländischen Investoren gegangen. Die Branche kennt das. Und, äh, die Marke Eifelland ist in der Familie geblieben. Sebastian: Ah, okay. Michael Meier: Die Marke Eifelland selbst, äh, äh, ist in der Familie geblieben und, äh, ich gehöre selbst auch mit zur Familie, bin, äh, äh, mit, mit, äh, also Mitgesellschafter jetzt. Mit der, äh, wir, wir haben diese, die Firma Eifelland als Eifelland Karmo, Caravan und Motorhomes, als Eifelland Karmo GmbH 2020 neu gegründet. Sebastian: Okay. Michael Meier: Also die ist quasi neu gegründet. Sebastian: Eine junge Firma mit langer Erfahrung. Michael Meier: Genau, ja. Und am 1.3.20 haben wir gegründet, also quasi vierzehn Tage vorm ersten Lockdown. Sebastian: Ich wollte gerade sagen, perfekte Zeit, um ein Unternehmen im Campingbereich zu gründen. Michael Meier: Das war, ja, aber wir haben an dem Boom damals nicht teilgenommen. Sebastian: Okay. Michael Meier: Nee, nee, das war, das lag daran, dass wir ja, dass wir ja unsere Fahrzeuge nicht zeigen konnten. Es gab ja keine Messen zu dem Zeitpunkt. Ja, da mussten wir dann mal zwei Jahre die Füße stillhalten. Aber 2023, einige werden sich erinnern, Caravan Salon ging das dann los mit uns. Sebastian: Seit wann baut ihr elektrische Camper? Also baut ihr die aus, so rum? Michael Meier: Äh, jetzt den ersten haben wir bekommen im Juli, im Juli letzten Jahres haben wir den ersten bekommen. Sebastian: Mhm. Michael Meier: Äh, quasi noch als, als, ja Prototypen-Nullserie und haben mal überhaupt überlegt: Wie kann das gehen? Weil, äh, tatsächlich, äh, äh, gab es ja den, den neuen... äh, wir haben, angefangen haben wir, diese Fahrzeugkategorie haben wir angefangen als Renault, als Renault Master. Sebastian: Ja. Michael Meier: Äh, sind dann aber ganz schnell gewechselt zu Nissan. Äh, das hat was, äh, äh, zu tun mit Fahrzeugverfügbarkeiten und, und auch mit, mit, äh, äh, mit der Marktsituation selbst. Nissan wollte auch dringend, äh, in diesem, in diesem Segment noch wieder was unternehmen. Und, äh, äh, ich habe den, den, den, äh, äh, da einen, einen Kollegen kennengelernt, den Ernst Gaugräder von, von, von Nissan. Mit dem hat das sehr viel Spaß gemacht, zusammenzuarbeiten und unterm Strich ist da eine echt vernünftige Basis rausgekommen, sodass wir uns ganz schnell darauf verständigt haben, dass wir also tatsächlich von dieser Verbrennergeschichte mal weg. Also wir wollen das tatsächlich mit diesem Elektroauto mal versuchen. Sebastian: Ja. Michael Meier: Und was mich besonders, äh, äh, angemacht hat: Ich bin eigentlich gar nicht so der ganz große Elektrofan gewesen. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Ich bin eigentlich eher so der, gehöre zu der Verteidiger von der Verbrenner. Was mich wirklich begeistert hat, war Reichweite, äh, tatsächlich, weil das ist akzeptabel. Also wir sind hier, wir bewegen uns hier mit nach WLTP bei vierhundertsechzig Kilometern, sind aber, äh, gut, da muss man dann so zehn, fünfzehn abstreichen, aber wir kommen eben halt tatsächlich dreihundertachtzig bis vierhundert Kilometer mit dem Auto. Sebastian: Das wollte ich jetzt gerade fragen: Wenn du jetzt damit fährst, wie weit kommst du tatsächlich? Also... Michael Meier: Auf der Autobahn, auf der Autobahn, wenn man es schnell hat, äh, äh, verbraucht er auch viel und dann liegst du bei, habe ich nach dreihundertdreißig Kilometer, neulich gerade dreihundertdreißig Kilometer von hundert auf neun runter. Da habe ich dann noch neun Prozent und, äh, von diesen neun dann wieder hochladen an der, an der Schnellladestation von neun auf achtzig Prozent. Das ist immer so dieses Benchmark für Elektrofahrzeuge. Äh, das hat fünfundzwanzig Minuten gedauert. Sebastian: Mit wie viel kannst du laden? Michael Meier: Hundertfünfunddreißig. Sebastian: Hundertfünfunddreißig. Und ist in dem Fahrzeug dann wahrscheinlich auch alles elektrisch und gar nicht erst Gas verbaut? Michael Meier: Na ja. Sebastian: Na, okay. Michael Meier: Schön wär's, ja. Sebastian: Okay. Michael Meier: Schön wär's. Also tatsächlich haben wir eine Elektroheizung. Sebastian: Mhm. Michael Meier: Ja, das ist diese Truma iSi, die wir da eingebaut haben. Äh, die wird in diesem Auto hier noch über die bordeigene Lithiumbatterie, äh, ähm, also Aufbaubatterie sozusagen versorgt- Sebastian: Ja. Michael Meier: -die wiederum ihrerseits den, äh, die Energie aus der Solarplatte bekommt oder vom Außenstrom. Die vierhundertachtzig Volt Hochvoltbatterie, die hier eingebaut ist, da dürfen wir bei diesem Auto noch nicht ran, aber bei den nächsten ist es so, dass wir tatsächlich da drei kW abzweigen dürfen. Sebastian: Okay. Michael Meier: Und mit denen werden wir dann in Zukunft heizen. Was wir immer noch nicht können, ist kochen.... Weil beim Kochen verbrauchen wir zu viel Energie. Sebastian: Trotz Induktion quasi? Michael Meier: Ja, du bist mal bei zwei kW pro, pro äh Platte, hast in der Regel zwei Platten, bist bei vier kW. Und ähm, da gibt es vie verschiedene, da gibt es verschiedene Faktoren, die dagegen sprechen. Wir haben da einmal, äh, ist es tatsächlich der, der, äh, Energiefreis. Es muss ja erst mal runtergebracht werden von vierhundertachtzig auf zweihundertdreißig Volt. Der Energieverbrauch ein, äh, hier macht sich dann aber doppelt bemerkbar, zum Beispiel auch in der Reichweite. Sebastian: Ja, klar. Michael Meier: Und dann, Brüssel, haben wir keine Euro sechs mehr, weil wir die Reichweite nicht mehr erreichen. Sebastian: Ich verstehe ja. Michael Meier: Da gibt's Schwierigkeiten mit der WLTP. Das ist dann immer sehr kritisch. Sebastian: Okay, ja, Auto ist ja generell mit diesen Spitzfindigkeiten, muss man nur ein bisschen gucken. Also deswegen habt ihr, ich sehe es ja auch, habt ihr quasi einen Gasherd verbaut, dass ich quasi mit Gas kochen kann. Michael Meier: Das stimmt. Und zwar, das hat einen ganz einfachen Grund: äh, damit ist das Auto auch wirklich wieder autark. Sebastian: Ja. Michael Meier: Ja, also wir haben unsere, wir haben unsere, unsere äh, Stromversorgung im, im Fahrzeug, die rühren wir nicht an. Das heißt, äh, äh, wenn wir da mit vierzig Prozent Rest auf den Campingplatz kommen, dann bleiben das auch vierzig Prozent. Äh, unsere Lichtversorgung hier, das machen wir über die Solarplatte. Sebastian: Ja. Michael Meier: Ja, das haben wir also auch, da haben wir genug Speicher. Sebastian: Na gut, und die LEDs, die verbrauchen ja auch nicht wirklich viel. Michael Meier: Das verbraucht nicht viel. Der Kühlschrank selbst, der dümpelt auch so vor sich hin. Das ist auch nicht das, was uns arm macht. Und, äh, fürs Kochen brauchen wir dann hier halt in diesem Fall tatsächlich Gas. Wir könnten das natürlich, bei anderen Fahrzeugen haben wir es auch gemacht, dass wir da eine Elektroplatte reinmachen, auch Induktion, die muss dann von außen versorgt werden. Sebastian: Ja, okay, mit Landstrom dann quasi. Michael Meier: Ja, ist im Prinzip so eine Art Bulli-Konzept, weißt du, so was- Sebastian: Toilette hat er nicht eingebaut, vermutlich? Michael Meier: Doch, sitzt du drauf. Sebastian: Sitz ich drauf? Okay. Michael Meier: Ja, du sitzt auf dem Klo. Sebastian: Ich habe das gar nicht gemerkt, weil hat Polster. Okay, das heißt, hier unter dem Sitz, unter dem Sitz... Michael Meier: Genau, die Trellino ist da drunter. Sebastian: Okay, eine Trenntoilette. Sehr schön. Michael Meier: Ja. Sebastian: Und damit seid ihr auch tatsächlich ein relativ guter autark, weil man damit ja schon eine ganze Ecke kommt. Michael Meier: Ja. Sebastian: Spannend. Und es ist ein L3H2, richtig? Michael Meier: Äh, L3H2. Ja, so ist es. Genau. Sebastian: Ist ja immer so ein bisschen, woran viele sich anhangeln können. Michael Meier: Ja. Sebastian: Super spannendes Fahrzeug. Vielleicht noch letzte Frage: Was, äh, welche Durchschnittsgeschwindigkeit macht Spaß mit dem auf der Autobahn? Michael Meier: Alles zwischen neunzig und hundertzehn. Sebastian: Okay. Und was macht er Maximum? Michael Meier: Hundertzwanzig, ist abgeriegelt. Sebastian: Hundertzwanzig. Okay, ist abgeriegelt, damit er dann einfach nicht so sehr die Batterie leer saugt bei dem Gewicht. Michael Meier: Ja. Sebastian: Ja. Michael Meier: Ja. Sebastian: Okay, also wir selber, ihr wisst es, wir sind grundlegend große Fans der Elektromobilität, glauben, dass das oder für uns ist das ganz klar, dass das die Zukunft ist. Wir wissen aber auch, dass es halt in den Gewichten noch, äh, ein Thema ist, wo es noch ein paar Sachen zu klären gibt. Wobei wir jetzt ehrlicherweise so mit den Reichweiten, was du gesagt hast, finde ich das schon echt gut. Und ja, vielen Dank für das kurze Interview. Wir sind wirklich hier auf den Stand gestolpert. Und jetzt wirft mir gerade Nele, die hier übrigens am Aufnahmegerät sitzt, zu: "Ich habe gar nicht nach dem Preis gefragt." Wo sind wir denn preislich bei dem Fahrzeug? Danke, Nele. Michael Meier: Das Auto, so wie du das jetzt hier siehst, äh, äh, auch mit dem, mit dem, äh, Hubbett. Sebastian: Ja. Michael Meier: Und, und, und so wie es hier steht, sind es vierundachtzigtausend Euro. Sebastian: Okay, vierundachtzigtausend für ein Elektrofahrzeug, wo ich ja alles drin habe. Das heißt, ich kann quasi losfahren. Ist eine Markise mit dabei? Michael Meier: Markise ist jetzt hier nicht dran, äh, aber du hast deine Solarplatte dabei. Du hast deine-- also im Grunde genommen das, was man sonst Autarkie-Paket nennen würde. Hast du einen Riesenstauraum hier hinten drin, ähm, äh, die, die, ähm, äh, Kochgelegenheit, ähm, die Lithiumbatterie ist da mit drin, die Standheizung ist da mit drin. Also im Grunde genommen, ja, da bleibt, also wie, wie du schon gesagt hast, einsteigen, losfahren, Urlaub machen. Genau. Sebastian: Wunderbar. Dann noch mal vielen Dank für das spontane Interview. Wir sind ja einfach auf den Stand gestolpert und dir in die Arme und haben direkt ein Interview gemacht. Michael Meier: Ja. Sebastian: Vielen Dank dafür. Ich verabschiede mich schon mal, liebe Hörer und Hörerinnen, und du hast das letzte Wort und kannst gerne noch, äh, ein, zwei Dinge, die dir wichtig sind an dem Fahrzeug, gerne uns noch unseren Hörer und Hörerinnen mitgeben, wenn du möchtest. Michael Meier: Was mir wichtig ist, äh, es ist erstaunlich, mit, mit, mit wie viel Begeisterung dieses Auto angenommen wird. Äh, wir haben ja jetzt von dieser, von der Fachzeitschrift jetzt auch noch so einen, so einen, Award gewonnen. Da haben wir den zweiten Platz gemacht, was die Innovation angeht und so weiter. Und das wird auch gewürdigt. Ich finde das total spannend, wie die Leute auf die Elektromobilität reagieren. Und, und ich habe natürlich auch viele Argumente gehört, die dagegen sprechen. Sebastian: Mhm. Michael Meier: Ich habe aber eben halt auch, äh, äh, da dieses, das Reichweitenproblem ist eigentlich immer das Entscheidende. Und da gibt's zwei Dinge, die ich eigentlich bemerkenswert finde. Da war einmal immer die Frage: "Ja, und wenn ich nach Kroatien möchte, muss ich zwölfmal laden?" Nein, musst du nicht. Du musst viermal laden. Das Zweite ist: "Und wenn ich in Kroatien bin, kann ich nirgendwo laden." Auch falsch. Die bauen da im Moment enorme Ladesäulen. Sebastian: Ja. Michael Meier: In Italien, in Kroatien- Sebastian: Überall. Michael Meier: -in Slowenien, überall bauen die die. Weil die Deutschen würden nicht mehr kommen, die Norweger nicht mehr, die Schweden nicht mehr, die Dänen nicht mehr. Norwegen hat achtundneunzig Prozent Elektrolzulassung. Ja, das ist, das ist so im Kommen. Und, äh, wenn ich jetzt auch noch mal schaue, was auf den Campingplätzen, also in Deutschland, an diesen Destinationen, wo man hinfährt, am Wochenende zum Beispiel, das ist ein Radius von hundertfünfzig Kilometer, wo die Leute herkommen. Viel weiter fährst du auf dem Freitagnachmittag gar nicht- Sebastian: Ja, natürlich nicht. Michael Meier: -um mal so zwei, drei Tage auszuspannen. Sebastian: Klar. Michael Meier: Und da bist du mit dem Elektrofahrzeug hin und zurück. Das ist wunderbar, das passt. Sebastian: Und am Ende ist es doch, also jetzt sage ich doch noch was: am Ende ist es doch einfach nur eine Gewohnheit, dass ich vielleicht mein, mein Tankverhalten sozusagen ein bisschen anpasse, dass ich halt vielleicht ein oder zwei Stopps mehr habe. Auf der anderen Seite kann ich dafür aber auch jetzt, ab jetzt zu Hause tanken, was ich halt mit meinem Diesel oder mit meinem Verbrenner eben nicht konnte. Es ist einfach nur eine Umgewöhnung und wenn das irgendwann in den Köpfen drin ist, ist das auch kein Argument mehr. Michael Meier: Das, das ist auch so. Das ist auch so, ja. Sebastian: In diesem Sinne, vielen Dank noch mal- Michael Meier: In diesem Sinne. Sebastian: -fürs Interview. Michael Meier: Gerne. Sebastian: Macht's gut da draußen und wir machen auch noch ein kleines Reel. Das wird's bei Instagram geben, dass ihr noch ein paar Bilder dazu habt und mit Sicherheit auch einen Artikel bei uns. Da könnt ihr das Ganze dann auch noch mal in Bildern erleben, weil wir haben ja jetzt nur drüber gesprochen. Bis zum nächsten Podcast. Danke dir, Michael. Michael Meier: Gerne. Sebastian: Tschüss. Michael Meier: Ciao.

Sebastian Vogt

Ich bin Sebastian Vogt, der Technik-Experte und Redakteur für smarte Lösungen und Gadgets bei CamperStyle. Meine Expertise ist fundiert durch sechs Jahre dauerhaftes Leben im Wohnmobil als Digitaler Nomade. Ich weiß aus First-Hand-Experience, welche Technologien im mobilen Alltag zuverlässig funktionieren und welche nicht. Daher schreibe ich hauptsächlich über Stromversorgung, Fahrzeugzubehör und die Digitalisierung unterwegs. Ein wichtiges Kapitel dieser Reise waren unsere drei geretteten Hunde – so teile ich zusätzlich meine fundierten Erfahrungen und Tipps rund um das Thema Camping mit Hund. Meine Lieblingsspots? Immer dort, wo ich einen Stellplatz am Wasser finde.

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