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Podcast: Katalonien mit dem Camper entdecken - Insidertipps zu Landschaften und Sehenswürdigkeiten

Heute spricht Nele live auf der CMT in Stuttgart mit Montserrat Sierra und Anne Schlegel vom Catalan Tourist Board über die Gran Tour de Catalunya. Dieses Mal erfährst du, warum diese Route perfekt ist, um das unbekannte Hinterland Kataloniens mit dem Camper zu entdecken – abseits der bekannten Küstenorte. Lass dich inspirieren von Insidertipps, spektakulären Landschaften und Sehenswürdigkeiten, die du so vielleicht noch nicht auf dem Schirm hattest.

Komm mit auf eine virtuelle Entdeckungsreise durch Katalonien! Live auf der CMT in Stuttgart plaudert Nele mit Montserrat Sierra und Anne Schlegel vom Catalan Tourist Board über die Gran Tour de Catalunya – eine 2.200 Kilometer lange Route, die dir das unbekannte Katalonien abseits der beliebten (und vielerorts überlaufenen) Küste zeigt. Von den katalanischen Pyrenäen über imposante Vulkanlandschaften bis zum idyllischen Ebro-Delta: Wir versorgen dich Infos zu wunderschönen Landschaften, mittelalterlichen Orten, regionalen Märkten und lokalen Feierlichkeiten, die du ziemlich sicher noch nicht auf dem Schirm hattest.

Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Die Gran Tour de Catalunya – eine 2.200 Kilometer lange Route durch ganz Katalonien, die sich perfekt in Etappen aufteilen lässt und dir als Orientierungshilfe zum Selbstentdecken dient
  2. Überraschende Landschaften – von den katalanischen Pyrenäen mit dem Nationalpark Aigüestortes über die Vulkanregion La Garrotxa mit 40 inaktiven, grün überwachsenen Vulkanen bis zum Ebro-Delta mit seinen Reisfeldern, Flamingos und dem berühmten Reislikör
  3. Geheimtipps fürs Entschleunigen – die Provinz Lleida als „Gemüsegarten Kataloniens“ mit spektakulärer Obstbaumblüte im Frühling, Weinkooperativen und der Möglichkeit zur Ratafia-Verkostung
  4. Camping in Katalonien – eine ausgezeichnete Infrastruktur von großen Küstenplätzen bis zu kleinen, privaten Stellplätzen im Hinterland, besonders schön in den grünen, schattigen Pyrenäen
  5. Kulturelle Highlights abseits der Küste – die Weinkatedralen im Jugendstil, die drei Zisterzienserklöster (Poblet, Santes Creus und Vallbona de las Monges), die romanischen Kirchen im Vall de Boí und mittelalterliche Orte wie Montblanc, Pals und Pedretallada
  6. Lokale Märkte und Feste – Wochenmärkte in Vic und Reus sowie traditionelle Feste zu Ehren der Stadtpatrone mit den weltberühmten Menschentürmen (Castellers)
  7. Gastronomie-Tipps – vom Ebro-Delta mit Austern und Muscheln über die Weindörfer in Lleida bis zu den Chiringuitos am Hafen von La Ràpita
  8. Praktische Hinweise – Nebensaison bevorzugen für entspannteres Reisen, kleine Campingplätze wählen, und dass manche Betreiber nur Katalanisch sprechen (Google-Übersetzer hilft!)

Links und Ressourcen

  1. Website der Grand Tour de Catalunya
  2. Campspace – Plattform für Privatstellplätze in Europa (auch Katalonien)

Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findest du hier: links.camperstyle.de

Und jetzt bist du dran

Katalonien abseits der Küste – hast du das katalanische Hinterland schon mit dem Camper erkundet? Oder hat dich die Episode neugierig gemacht auf die Grand Tour de Catalunya, die Vulkanregion La Garrotxa oder die katalanischen Pyrenäen? Dann schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp.

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Das Transkript der Folge

Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.

Nele: Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Heute wieder live von der CMT in Stuttgart und ich habe heute gleich zwei Gästinnen bei mir. Eine davon kennt ihr schon aus Leipzig, nämlich Anne Schlegel vom Katalan Tourist Board. Sie ist Marketing Executive und wir haben jetzt heute sogar noch die Direktorin, äh, des Büros für Zentraleuropa, Montserrat Cierba, bei uns. Herzlich willkommen, ihr beiden. Wir sprechen heute wieder über Katalonien. Möchtet ihr noch ein paar Sätze zu euch sagen für die Hörerinnen und Hörer, die jetzt euch oder Katalonien auch noch nicht kennen? Montserrat: Also, ähm, ich freue mich sehr, ähm, jetzt gerade beim Podcast zu sein. Ich bin Montserrat. Anne: Ja, ich bin Anne und, äh, ja, arbeite jetzt seit knapp sechs Jahren, äh, beim Fremdenverkehrsamt in Frankfurt. Und ja, wir freuen uns, dass wir jetzt hier auf der CMT mit der Grand Tour dabei sind. Nele: Letztes Mal haben wir ja so ein bisschen über die Genussreise gesprochen, die ich ja bald auch wahrscheinlich selber machen werde, wenn alles klappt. Aber wir haben gesagt, heute wollen wir natürlich mal über ein anderes Thema sprechen, nämlich so ein bisschen, ja, Geheimtipps, Landschaften, Sehenswürdigkeiten. Weil es gibt ja nicht nur Leute, die sich durchfressen möchten, so wie ich, sondern vielleicht auch ein bisschen was anschauen. Montserrat, möchtest du mal anfangen? Vielleicht noch mal einen kurzen Überblick zu geben: Was ist die Grand Tour de Catalunya eigentlich genau? Montserrat: Ich, äh, bin schon etwas länger als Anne dabei, äh, jetzt fast zwanzig Jahre beim Projekt Katalonien, äh, Promotion in Deutschland und das Projekt Grand Tour de Catalunya. Grand Tour von Katalonien war für mich ein besonderes Projekt, denn das ist jetzt erst mal die Möglichkeit, äh, das Hinterland, das unbekannte Katalonien, bekannt zu machen. So ein bisschen diese tollen Landschaften, die eher jungfräulich sind, so ein bisschen näher an den Besucher zu bringen und, ähm, versuchen, dass sie, äh, diese, ähm, Katalonien-Reisenden nicht nur am Strand oder an der Küste bleiben oder in der Stadt Barcelona, sondern dass sie sich trauen, ein bisschen das unbekannte Katalonien zu entdecken. Nele: Das ist ja eigentlich auch das, was wir Camper uns wünschen, nämlich neue Orte zu entdecken, wo es nicht schon so überlaufen ist. Da kommen wir gleich auch im Laufe des Gesprächs noch dazu. Was ist denn so besonders spannend für Camperinnen und Camper an der Grand Tour? Was würdet ihr sagen? Montserrat: Ich finde, dass, ähm, die, die, das, das Zauber vom Grand Tour ist, tatsächlich so einen Leitfaden zu bekommen, dass man weiß, wo es langgehen muss. Man kann entdecken, aber man ist nicht gezwungen, an bestimmten, äh, Touren oder Straßen, äh, zu bleiben, sondern wir geben so eine, eine, natürlich, äh, einen Weg vor. Diese, diese lange Tour, die eigentlich zweitausendzweihundert Kilometer ist, aber auch mit der Möglichkeit, das in Etappen zu machen. Jeder kann entscheiden, wo er übernachten möchte, wo er stoppen möchte. Wenn man eher Fan ist von Kultur, dann kann man in den Orten bleiben, wo es tatsächlich ein größeres Angebot gibt. Aber für diejenigen, die eher für Natur sind oder Aktivtourismus sind oder sich bewegen, dann können sie auch andere Touren oder andere, äh, Stopps machen. Nele: Also eine Orientierungshilfe, äh, zum Selbstentdecken sozusagen. Beides auf einmal. Montserrat: Genau so. Nele: Was würdet ihr denn tippen? Welche Landschaften sind besonders überraschend, wenn man jetzt in Katalonien unterwegs sind, beziehungsweise am wenigsten bekannt auch? Anne: Ja, also ich glaube, ganz generell kann man auf jeden Fall erst mal über die Pyrenäen sprechen, weil ich glaube, ganz viele Reisende gar nicht so bewusst haben, dass der große Teil der Kal, äh, Pyrenäen in Katalonien liegt, äh, und wir sozusagen eben nicht nur diese ganz lange oder sechshundert Kilometer lange Küste haben, sondern eben, ähm, Montserrat hat es eben schon angesprochen, ein sehr, sehr großes Hinterland. Erst mit dem Mittelgebirge und dann mit dem Hochgebirge. Und ich glaube, dass das für viele wirklich auch noch sehr, sehr viele überraschende Orte bereithält, die man gar nicht so auf dem, äh, Schirm hat, wenn man jetzt erst mal an Katalonien denkt. Und deswegen, glaube ich, ist die Grand Tour eben die ideale Route, um, ja, sage ich mal, ganz Katalonien zu entdecken und vor allem auch bis hoch in die Pyrenäen zu fahren. Nele: Was wären denn da so konkrete Orte oder Regionen, die ihr empfehlen könntet? Ich habe auch so ein paar im Kopf, so von unseren Reisen, aber... Anne: Ja, also es gibt, äh, tatsächlich sehr, sehr viele Naturparks und einen Nationalpark, den Aigüestortes. Der ist dann quasi oben in den Hochpyrenäen. Aber wie gesagt, es gibt auch ganz viele Naturparks, die auch, glaube ich, noch eher so ein bisschen, ähm, unbekannt sind, gerade im Hinterland. Da zum Beispiel, ähm, die La Garrotxa. Das ist eine Vulkanregion. Auch sehr überraschend, ähm, für viele, weil die besteht aus vierzig stillgelegten Vulkanen, die inzwischen natürlich nicht mehr aktiv sind. Aber man erkennt schon noch die Krater und die sind inzwischen alle so grün überwachsen. Und das ist zum Beispiel ideal zum, ähm, ja, alles, was Outdoor, ne, was Fahrradfahren, Wandern. Also es ist eine ganz, ganz überraschende, sage ich mal, Landschaft, die man vielleicht auch gar nicht so erwartet. Und, ähm, ja, wenn man dann noch so ein bisschen weg von den Pyrenäen vielleicht mal in den Süden geht, nach Katalonien, ähm, ganz unten an der Grenze, das Ebro Delta. Das ist, äh, glaube ich, auch, äh, für viele überraschend, weil das ist ein Biosphärenreservat, was zum Reisanbau überwiegend genutzt wird. Also es ist auch noch mal so eine ganz, ganz andere Landschaft. Ähm, man kann sehr gut essen, man kann auch da sehr gut, äh, Fahrradfahren. Es gibt sehr, sehr schöne Strände. Man kann Flamingos, äh, anschauen, die leben da das ganze Jahr und ich glaube, das sind, ja, so einige. Es gibt natürlich noch viel mehr der Orte, die- Nele: ... überraschend sind, sage ich mal, für den Reisenden. Also Ebro Delta wäre auf jeden Fall auch eine persönliche Empfehlung von mir gewesen. Ähm, da sind wir eigentlich immer, wenn wir Stationen machen. Da ist auch besonders der Reislikör zu empfehlen, den es dort gibt. Falls wir noch welchen übrig gelassen haben in den Geschäften. Und, ähm, wenn man dann auf diese Landzunge fährt, hat man quasi, ich weiß nicht, wie viele Kilometer das sind, aber kilometerweit rechts und links Wasser, weil die Landzunge quasi so in das Meer reingeht und früher konnte man da noch mit dem Camper drauf fahren. Ich glaube, das ist jetzt mittlerweile nicht mehr gewünscht. Ähm, wenn, wenn, dann nur noch tagsüber. Das weiß ich nicht, da weißt du wahrscheinlich mehr, Montserrat, aber das war richtig schön, auch um da einfach mal zu stehen und zu picknicken. Ähm, ja, und auf jeden Fall bitte dort essen gehen, wenn ihr dorthin fahrt, weil, äh, da gibt's alles, was mit Reis zu tun hat, in allen Variationen. Richtig lecker. Montserrat: Da sind auch die Austernanbaubänke. Nele: Richtig. Montserrat: Da kann man auch eine tolle Tour mit dem Miniboot machen, sich das angucken und am Ende noch in ein Chiringuito, so ein kleiner, eine kleine Bar mitten, äh, im Hafen von La Rapita, noch Austern, Muscheln probieren und dann noch ein Glas, ein Glas Cava dazu nehmen. Das ist dann fantastisch. Also der, der katalanische Sekt, würde ich sagen, den Cava, ja. Ähm, gewünscht, erwünscht, wie du sagst, ist das, äh, nicht mehr sozusagen in der Hauptsaison. Das Problem, das sie gehabt haben, im Delta de l'Ebre, ist, dass da irgendwann auch viele, äh, Camper gekommen sind und das war alles nicht reguliert. Das machen sie jetzt. Sie, äh, sie sehen, dass das nicht, äh, zu voll wird und dass das alles auch nicht zu wild wird. Sie wollen, dass, äh, ähm, alle auch noch genießen können- Nele: Ja. Montserrat: -aber dann alles etwas, äh, kontrollierter, sagen wir so. Ähm, allerdings, was ich empfehlen würde, wir sind jetzt auch, äh, auf der CMT, diese Caravaning Camping. Ähm, Katalonien ist eine der Destinationen in, in Spanien, die die unterschiedlichsten Campingangebote hat, ja. Es, äh, groß sind vielleicht an der Küste, manche sehr edle, auch Campingplätze, auch öko. Ähm, manche haben sich wirklich nachhaltig sehr gut angepasst. Es gibt aber auch sehr kleine und das sind die, die ich dann für diejenigen, die entschleunigen möchten, die sich entspannen möchten. Zwei Tipps: Eins wäre kleine Campingplatz und zweite wäre, die Hauptsaison meiden, ja. Nele: Ja. Montserrat: Versuchen, dann, äh, die Nebensaison zu nehmen. Das ist natürlich dann schon entspannter. Nele: Also private Campingplätze sind ja sowieso auch immer so auf unserer Liste ganz weit oben, weil wir es eben lieber mögen, wenn es nicht so überfüllt ist. Und da gibt es sehr, sehr schöne und, ähm, können wir dann auch noch mal eine oder andere Plattform vielleicht verlinken, auf der man solche privaten Stellplätze findet. Man muss allerdings wissen, ähm, dass manche der Betreiber tatsächlich nur Katalanisch sprechen. Ähm, also vielleicht erst mal mit Englisch probieren, aber wenn es nicht geht, einfach dann irgendwie versuchen, mit Google-Übersetzer oder so, sich da zu verständigen. Du hattest es schon angesprochen: Entschleunigung ist aus meiner Sicht in Katalonien sehr, sehr gut möglich, wenn man jetzt nicht gerade nur an der Küste ist, weil da ist, glaube ich, schon ziemlich viel los, gerade auch in der Hauptsaison. Wenn wir so ein bisschen ins Hinterland gucken. Du hattest schon, äh, hier Outdoor- und Aktivcamping angesprochen, aber vielleicht gibt's ja Leute, die einfach nur chillen möchten. Was wäre da so eure Empfehlung? Wo ist es landschaftlich besonders schön? Wo kann man auch einfach mal sitzen, bisschen vielleicht in die Berge gucken, aber nicht besonders viel machen, nur ausruhen. Montserrat: Also chillen, gut essen und gut trinken, äh, lässt sich sehr gut in der Provinz Lleida, in dem Bereich von Lleida. Lleida wird genannt, sozusagen die Hinterkammer heißt das auf Deutsch. Also so die, die, ähm, das Gemüsegarten von Katalonien, ja. Da wird sozusagen das ganze Obst und, äh, Gemüse in Katalonien angebaut und in den letzten Jahren, ähm, ist das etwas bekannter geworden und vielleicht sind da auch ein paar Besucher, aber sehr wenige immer noch. Ähm, das ist für die, ähm, für die Zeit der Floration, das heißt, wenn die, äh, Obstbäume blühen. Das ist im Frühling und das ist fantastisch, weil da sind Felder und Felder von, ähm, Obstbäume, die blühen gleichzeitig und da kann man sehr gut entschleunigen. Man kann sich, äh, sehr entspannen. Man kann dann zum Beispiel Kellereien besichtigen. In Lleida, Lleida gibt es ein paar sehr schöne Kellereien, ähm, die gleichzeitig dann auch, ähm, ein tolles, äh, gastronomisches Angebot haben. Da sind auch die Kooperativen, Weinkooperativen, Ölkooperativen, ähm, wo man da auch einkaufen kann oder ein kleines Häppchen essen kann. Das würde ich sehr empfehlen. Immer noch sehr, ähm, ein Geheimtipp. Nele: Sind wir doch wieder beim Genuss gelandet, aber das lässt sich gar nicht vermeiden. Ähm, ich möchte noch eine Ratafia-Verkostung empfehlen. Das sollte man auf jeden Fall auch machen, wenn man in Katalanien, äh, Katalonien unterwegs ist. Mmh, schauen wir mal so ein bisschen auf die Sehenswürdigkeiten. Also Weindörfer habe ich jetzt schon verstanden. Gibt's, ähm, was haben wir denn sonst noch alles an so traditionellen Sachen, historischen Geschichten, vielleicht auch? Anne: ... Da gibt's natürlich generell ganz viele Sachen. Aber wo wir jetzt schon wieder beim Thema Gastronomie sind: Was ich zum Beispiel, als ich, ähm, angefangen hab, so für Katalonien zu arbeiten und auf meinen ersten Reisen sehr beeindruckend fand, sind die Weinkatedralen, die es, ähm, im Hinterland auch relativ viel gibt, die teilweise so im Jugendstil gehalten sind und die schon sehr, ähm, besonders sind, sage ich mal. Das kann man, äh, gerne mal, äh, so im Hinterkopf behalten. Das ist schon wirklich sehr beeindruckend. Auch nicht unbedingt nur so für Weinliebhaber, sondern das ist einfach, glaube ich, eine gute Mischung, auch, ne, so ein bisschen Kultur und Gastronomie zu kombinieren. Was wir ja generell immer sagen und was ich auch glaube, was Katalonien so ausmacht, dass eben diese Kombination von verschiedenen, ich nenne es jetzt mal Produkten, ne, wie Kultur, Gastronomie- Nele: Architektur. Anne: Architektur, genau, kommt da auch noch mit rein. Ähm, einfach auf relativ kleinem Raum sehr gut kombinierbar ist, weil man einfach sehr, sehr schnell oder in kurzer Zeit ganz viele unterschiedliche Sachen, sage ich mal, ähm, sehen kann. Und ansonsten Sehenswürdigkeiten. Klar, gibt's natürlich die, die ganz bekannten, aber auch da, wenn wir jetzt mal im Hinterland bleiben, zum Beispiel ganz oben, äh, in den Pyrenäen, fand ich zum Beispiel auch sehr im Vall de Boí. Diese, da sind so acht, neun romanische Kirchen, die da quasi seit Jahrtausenden stehen. Da hast du auch wieder diese Verbindung von Kultur und Outdoor. Ähm, das sind, glaube ich, alles so Orte, die, die man auf jeden Fall mal auf dem Schirm haben sollte und die eben so ein bisschen weggehen von der Küste. Nele: Ich bin ja großer Mittelalterfan. Ähm, da könnte ich mir vorstellen, gibt's auch einiges, was man empfehlen könnte. Habt ihr da nur vielleicht-- also wir können nicht alle Sachen nennen, ne, das ist klar. Es wird ja hoffentlich auch niemand beleidigt sein, wenn man dann seinen Ort nicht erwähnt. Aber so ein paar Highlights vielleicht, die man nicht so kennt, äh, wo man vielleicht irgendwie, also mittelalterliche Städte oder irgendwas in Richtung Burgen oder so was besichtigen kann. Montserrat: Wir warf, wir waren vor Kurzem, ähm, auf einem Kloster, Santes Creus. Ähm, das ist einer von unseren Lieblingskloster, weil da gibt es eine fantastische Audioguide, dass man, ähm, den Kloster besuchen kann oder besichtigen kann in der eigenen Geschwindigkeit. Ja? Und das ist sehr gut gemacht, mit Sounds von gregorianischen Gesängen. Das ist toll. Das sind die Zisterzienserkloster. Das ist die Gegend, ähm, so bis in das Hinterland von Tarragona, Reus, ungefähr. Zisterzienserkloster, Poblet, eins, Santes Creus, der andere, und Vallbona de las Monges. Das ist alles Mittelalter. Um die Ecke ist Montblanc. Das ist ein mittelalterlicher Dorf. Das ist eher vielleicht die eher unbekanntere Ecke. Sonst, äh, Mittelalter hat man auch im Norden, in Pals, in Pedretallada. Das sind auch ein paar wunderschöne Dörfer. Aber wirklich, die Zisterzienserkloster sind ein Geheimtipp. Nele: Okay, da, äh, kommt sofort alles auf meine Liste jetzt. Und was ich auch, ich frage ja rein aus, ähm, egoistischen Motiven jetzt hier euch auch so aus: Ich liebe auch Märkte. Was haben wir da so? Vielleicht auch so zwei, drei, wo ihr sagt, die sind nicht so bekannt. Muss man vielleicht sich ein bisschen durchfragen, dass man die findet. Solche Tipps lieben unsere Hörerinnen und Hörer auch immer sehr. Montserrat: Märkte, ähm, gibt es tatsächlich in alle Dörfer und Städten, die relativ, also so mittelgroß sind, sagen wir. Empfehlen könnte ich den Markt von Vic. Vic ist, äh, eine, ja, mittelgroße Stadt, äh, im Zentrum von Katalonien, so zwischen Girona und Barcelona. Da gibt es einen sehr schönen Markt am Samstag. Da kann man Gemüse kaufen, aber auch Klamotten. Und, äh, das ist in dem Hauptplatz ein sehr schöner mittelalterlicher Platz. Ähm, dann sonst, äh, würde ich empfehlen, jetzt im Sommer sind viele von diesen Märkten. Normalerweise sind sie am Samstag auch in den Hauptplatz, ja. Das könnte man dann in Reus finden, zum Beispiel. Das sind so die Art Städte, die solche Märkte anbieten, ja. Nele: Sehr schön. Gibt viel zu entdecken. Ich merke schon. Und was ich jetzt aus anderen Teilen Spaniens kenne, aber ich weiß nicht genau, ob es das in Katalonien auch so stark gibt, ähm, sind so Feste zu Ehren der Heiligen, also der, der Dorfheiligen. Habt ihr das auch in Katalonien? Montserrat: Jede Stadt hat, äh, einen Heiligen, einen Schutzpatron sozusagen. Bekannteste ist La Marce, die, äh, Gottesmutter von Marce. Das ist die Schutzpatronin von Barcelona. Aber das gibt dann in, äh, jedem Dorf, ähm, ich, ph, ich kann auch wieder von mir sprechen. Vic, noch mal, ist San Miquel. Das ist dann im Juli, gibt es ein großes Fest. Santa Tecla in Tarragona, zum Beispiel, ähm, San Narcís in Girona. Und das ist dann, äh, der Schutzpatron der Stadt und damit kommt dann die, das Fest, äh, das... Nele: Das finde ich auch immer total interessant, auch wenn man, wir sind ja auch nicht religiös, aber ich finde das so schön, weil da sieht man dann auch wieder so die, die Traditionen, die so lange gewachsen sind. Und es ist ja immer ein Riesenspektakel, auch weil, ähm, woanders feiert man ja auch manchmal ein bisschen ausgelassener als bei uns in Deutschland. Und es ist dann ganz schön, da einfach dabei zu sein. Montserrat: Tarragona kann man wirklich empfehlen, weil das auch verbunden ist mit den Menschentürmen, ja. Diese als Castellers, die Menschentürme, die Menschen, die diese, äh, großen Türme nur mit Menschen bauen, sozusagen. Inzwischen ist das auch eine Tradition, ein Wettbewerb zwischen manchen Städten, im Sommer, in viele Städten zu sehen. Aber für Santa Tecla in Tarragona, äh, gehen sie auch zur Kathedrale mit den Menschentürmen und das ist wirklich spektakulär. Nele: ... So 'n bisschen ähnlich wie in Mexiko. Ich guck gerade Halil an, liebe Hörerinnen und Hörer, ihr seht das nicht. Ähm, in Mexiko haben wir so was nämlich auch, nur da ist es dann noch verbunden mit ganz viel Feuerwerk und so. Ist auch immer ganz interessant. Ja, jetzt komme ich noch mal ein bisschen zurück zum Thema Camping. Wir hatten ja auch in der letzten Folge schon gesagt, wir können jetzt nicht konkrete Campingplätze großartig nennen, weil es gibt einfach so viele und es ist ja auch immer doof für euch, als quasi, ähm, ja, Verantwortliche auch für so viele, wenn man dann einzelne sich rauspickt. Aber generell können wir vielleicht noch mal festhalten: Es gibt eine sehr, sehr gut ausgebaute Campinginfrastruktur, auch im Hinterland, Fragezeichen? Ja. Montserrat: Ja, ja, ja, das ist es. Ähm, im Prinzip gibt es auch eine Tradition zum Camping, äh, unter den Katalanen selbst, ja. Dass man, ähm, als Kind schon mit, äh, der, äh, ähm, der Pfadfindergruppe auch unterwegs war und hat, äh, in den Pyrenäen Camping gemacht. Dann macht man das auch mit den Kindern, aber dann auch tatsächlich zu Campingplätzen. Es gibt so gut an der Küste viele Campingplätze, aber auch in den Pyri- Pyrenäen und Hinterland. Hauptsächlich sind das die, die, äh, Orte oder die Ecken, wo die meisten Campingplätze sind. Ähm, ich finde die natürlich in den Pyrenäen oder in den Bergen am schönsten, weil sie sehr grün sind, sehr schattig sind, oft klein, weil sie oft verbunden sind mit kleinen Dörfern. Das wären schon die für mich die schönsten, aber es gibt auch die anderen, die, die größer sind, die auch für Familien sehr gut sind, weil sie auch eine Infrastruktur haben, sodass die Eltern ihre, äh, Ruhe haben können und die Kinder auch ihren Spaß haben können. Das ist auch ein bisschen Sinn der Sache manchmal. Nele: Also auch da für jeden was dabei und Kinder können aufgeräumt werden oder nicht. Also guckt euch gerne einfach mal ein bisschen um. Wir verlinken euch natürlich auch in den Show Notes die Website, äh, der Grand Tour. Dann könnt ihr euch da mal ein bisschen inspirieren lassen. Ich habe auch schon reingeguckt. Ganz, ganz toll. Und ja, ich bedanke mich ganz herzlich bei euch beiden und freue mich, äh, dann schon auf die nächste Folge. Die werden wir nämlich dann in Hamburg miteinander machen. Dann abschließend noch: Wo findet man euch hier in Stuttgart auf der Messe? Anne: Ja, wir sind hier, äh, in Stuttgart einmal auf der CMT sozusagen, mit einem großen Stand in der Halle vier. Ist der Stand E11. Da könnt ihr sehr gerne mal vorbeikommen. Dann haben wir aber noch einen zweiten Stand, äh, in der Halle neun auf der Fahrrad- und Wanderreisen. Da sind wir auch noch mit einigen von unseren Partnern, äh, dann mehr spezialisiert auf das Thema Outdoor, Fahrrad, Wandern. Also an beiden Ständen sind wir quasi zu finden und auf der, dem CMT-Stand sozusagen, haben wir auch die ganze Woche über ein paar Aktivitäten am Stand. Wir haben quasi eine, äh, Virtual-Reality-Brille dabei, wo man so ein bisschen die Grand Tour virtuell erleben kann. Wir machen den ganzen Tag über verschiedene Verkostungen. Wir haben jeden Tag, ähm, ab Sonntag eine Präsentation im Urlaubskino, auch über die Grand Tour. Ähm, also sind sehr vielseitig hier unterwegs und freuen uns auf jeden Fall auf viele Besucher. Nele: Vielen Dank und tschüss. Tschüss, vielen Dank! Montserrat: Danke schön. Tschüss.

Sebastian Vogt

Ich bin Sebastian Vogt, der Technik-Experte und Redakteur für smarte Lösungen und Gadgets bei CamperStyle. Meine Expertise ist fundiert durch sechs Jahre dauerhaftes Leben im Wohnmobil als Digitaler Nomade. Ich weiß aus First-Hand-Experience, welche Technologien im mobilen Alltag zuverlässig funktionieren und welche nicht. Daher schreibe ich hauptsächlich über Stromversorgung, Fahrzeugzubehör und die Digitalisierung unterwegs. Ein wichtiges Kapitel dieser Reise waren unsere drei geretteten Hunde – so teile ich zusätzlich meine fundierten Erfahrungen und Tipps rund um das Thema Camping mit Hund. Meine Lieblingsspots? Immer dort, wo ich einen Stellplatz am Wasser finde.

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