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Podcast: Rückblick auf neun Tage CMT - mit Messedirektor Xandi Ege

Nele hat sich am letzten CMT-Tag nochmal Messedirektor Alexander „Xandi“ Ege vors Mikro geholt und mit ihm über neun intensive Messetage gesprochen. Es geht um Besucherzahlen, (un-)clevere Terminplanung, Schrittzähler am Limit und die Kauflust der Besucher.

Am letzten Tag der CMT in Stuttgart trifft sich Nele noch einmal mit Messedirektor Alexander „Xandi“ Ege, um auf neun intensive Messetage zurückzublicken. Von Besucherzahlen über Kaufverhalten bis hin zu versteckten Messe-Highlights – Xandi teilt seine Einblicke und verrät, wie viele Kilometer das Messeteam täglich zurücklegt.

Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Besucherzahlen der CMT 2024: Rund 268.000 Gäste waren in neun Tagen auf der Messe – etwas mehr als im Vorjahr
  2. Kaufverhalten trotz Krise: Aussteller berichten von gutem Geschäften – allerdings mit bewussteren, überlegten Käufen statt Spontankäufen
  3. Wohnmobil-Käufer mit Strategie: Viele Besucher schauen sich Fahrzeuge am ersten Wochenende an und kommen am zweiten Wochenende zur finalen Entscheidung zurück
  4. Die Selbstausbau-Halle: Neles Erfahrungen aus der etwas abgelegenen Halle im Kongresszentrum – trotz der Lage war sehr viel los mit intensiven Gesprächen und gutem Verkauf
  5. Schrittzähler am Limit: Das Messeteam läuft täglich zwischen 25.000 und 30.000 Schritte, manche Kollegin erreicht sogar 38 Kilometer – und die Smartwatch fragt nach erhöhter Sportaktivität
  6. Barrierefreies Reisen auf der CMT: In Halle 6 gibt es eine zentrale Infofläche „Reisen für alle“ mit umgebauten Fahrzeugen, Mobilitätshilfen und Informationen zu barrierefreien Urlaubsangeboten
  7. Standpartys als Stimmungsbarometer: Wenn schon am Montag neue Standpartys für Mittwoch angemeldet werden, weiß das Messeteam: Die Stimmung ist gut und das Geschäft läuft
  8. Und vieles mehr

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## Und jetzt bist du dran Warst du dieses Jahr auf der CMT in Stuttgart oder planst du, nächstes Jahr vorbeizuschauen? Gehörst du eher zu den Spontankäufern oder schaust du dir die Fahrzeuge erst am ersten Wochenende an und kommst dann zur Entscheidung zurück? Schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp!

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Das Transkript der Folge

Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.

Nele: Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Heute am letzten Messetag auf der CMT und bei mir ist jetzt noch mal der Alexander Xandi Ege, Messedirektor. Und wir schauen einmal jetzt zurück auf neun Messetage, die teilweise auch anstrengend waren, aber vor allem auch sehr schön, oder Xandi, wie ist bei dir die Stimmung? Alexander Xandi Ege: Ja, hi Nele, erst mal schön, dass ich wieder dabei sein kann. Ähm, die neun Tage waren sehr, sehr emotional, waren super, haben echt sehr viele Dinge haben gut funktioniert und ja, waren natürlich auch echt anstrengend. Nele: Ich glaube, bei uns, ich habe es gestern schon gesagt, in der letzten Aufnahme, bei allen sind die Stimmen jetzt schon ein bisschen angeschlagen. Alexander Xandi Ege: Schön, ich habe so eine tiefe Stimme bekommen. Das wäre spannend, mal so die Interviews nebeneinander zu legen. Nele: Kannst du ja machen. Wir hatten dich ja vor der Messe- Alexander Xandi Ege: Genau. Nele: -und jetzt. Ich wollte mit dir mal auf die Zahlen so ein bisschen schauen, weil ich hatte den Eindruck, auch was bei euch an Meldungen jetzt rausgegangen ist, schon in den ersten Tagen, dass fast noch mehr los war als in den Vorjahren, zumindest am ersten Wochenende. Hat sich das jetzt über die Laufzeit bestätigt oder wie ist es gelaufen für euch? Alexander Xandi Ege: Ja, also es hat sich am Ende jetzt bestätigt. Wir wissen jetzt natürlich noch nicht, jetzt ist es heute Mittag noch, ähm, ein bisschen mit dem Mittagsticket, was wir anbieten, noch die Möglichkeit, noch ein bisschen, ähm, ja, nach aufzuholen beziehungsweise drüber zu gehen. Aber wir sind etwas über Vorjahr und das freut uns, weil das war unser Ziel. Ähm, und wir werden jetzt so bei zweihundertachtundsechzigtausend Gästen landen, die in den neuen Tagen hier waren, in Stuttgart. Und das ist natürlich eine tolle Zahl. Das ist, äh, ich hoffe, dass davon auch zweihundertachtundneunzig oder zumindest siebenundneunzigtausend, äh, siebenundsechzigtausend, äh, glücklich nach Hause gefahren sind. Ähm, auch wenn wir das wahrscheinlich nicht ganz geschafft haben, aber dass das einfach, das hat sich durch die Hallen gezogen. Die Stimmung in den Hallen waren, waren durch die ganze Woche hin positiv. Also das, ähm, ja, das sind so ein bisschen die, die Hard Facts. Ähm, wir hatten auch unglaublich volle Wohnmobil-Übernachtungsplätze. Also die Stellplätze, die wir hier anbieten- Nele: Kann ich bestätigen. Alexander Xandi Ege: -waren voll. Hauptsächlich natürlich am ersten Wochenende, Freitag bis Sonntag und dann, äh, zweiter Freitag auf Samstag noch mal sehr stark. Ähm, Parkplätze waren, äh, gut ausgebucht. Hing natürlich auch damit zusammen, dass die, äh, ähm, S-Bahn ja, äh, geplanterweise eine, ähm, eine Baustelle hat- Nele: Mhm. Alexander Xandi Ege: -und nicht bis zur Messe, bis zum Flughafen gefahren ist. Das war jetzt an beiden Wochenenden so. Also ich glaube, da sind wir schon sehr froh, dass das, ähm, so toll geklappt hat und so viele Gäste da waren und so viele Aussteller einfach auch glücklich und zufrieden nach Hause fahren können. Nele: Wir haben uns tatsächlich ein bisschen gewundert, also im positiven Sinne, weil man hört ja immer so viel von Krise und dass die Leute kein Geld mehr ausgeben wollen und dass alles so schwierig geworden ist. Aber wir hatten jetzt zumindest hier auf der Messe, die, ähm, den Eindruck schon, dass immer noch gerne gekauft wird. Alexander Xandi Ege: Mhm. Nele: Könnt ihr das so aus dem Feedback der, der Aussteller bestätigen oder war, ist das jetzt nur so ein persönlicher Eindruck? Weil wir, wir sprechen ja nicht mit jedem. Alexander Xandi Ege: Ja, ja, also wir versuchen natürlich, fast mit jedem zu sprechen. Fast, sage ich, ähm, es ist echt auch schwer, mit tausendsechshundert, äh, sechzig Ausstellern ins Gespräch zu kommen und, ähm, wir versuchen uns da natürlich, eine sehr gute Meinung zu holen. Aber ist natürlich auch nachher spannend, was du als Ausstellerin dann erzählst, wie es für, für dich, für euch war. Ähm, für das gesamte Konsumverhalten können wir schon sagen, dass die Unternehmen uns sagen, dass gut gekauft wurde, dass auf Vorjahresniveau gekauft wird, teilweise ein bisschen drüber. Auch, dass bewusst gekauft wird. Also jeder, der etwas ausgibt und dann darauf achtet, äh, oder er möchte darauf achten, dass es sich auch lohnt, dass die Qualität passt. Das sind jetzt keine einfach nur direkten Spontankäufe, sondern, äh, überlegte Käufe. Nele: Mhm. Alexander Xandi Ege: Viele Gäste, die auch am ersten Wochenende sich ein Fahrzeug angeschaut haben, kaufen dann am zweiten Wochenende, gucken sich das dann noch mal an- Nele: Ah ja. Alexander Xandi Ege: ... ähm, gehen vielleicht in die engere Auswahl mit zwei, drei Fahrzeugen und entscheiden es dann, äh, wenn sie die noch mal angeguckt haben. Es wurde viel konsumiert, also das kann ich auch sagen, ähm, weil wir das einfach auch dann anhand von, äh, ähm, Rückmeldungen aus der Gastro und von den Ständen, ähm, widergespiegelt bekommen. Und ein Indiz auch, wie die, wie die Messe gelaufen ist, ist immer die Frage: Wie viel Standpartys gab es dann? Nele: Ja, jeden Tag, ne? Alexander Xandi Ege: Ja, und das ist natürlich, wenn dann am Montag schon für Mittwoch neue Standpartys angemeldet werden, im Messetrubel, dann weißt du, okay, da ging es dann auch schon, äh, positiv und jeder kann diese positive Energie auch weitertragen. Im Tourismusbereich ist es ebenfalls positiv, da gab es aber auch Hammerangebote. Also ich habe Angebote gesehen, die ich super gerne dann, äh, auch sofort gebucht hätte, also- Nele: Zum Beispiel? Alexander Xandi Ege: Boah, sieben, sieben Tage am Meer inklusive Flug, ähm, für, ich glaube, irgendwo dreihundertachtzig Euro. Nele: Wow, okay. Alexander Xandi Ege: Äh, also Hotel, Flug und, ähm, Verpflegung, wo ich gesagt habe: "Wow, super!" Nele: Vor allem jetzt nach der Messe ist die Sehnsucht nach so einem Angebot besonders groß, nicht? Alexander Xandi Ege: Ah ja, ja, meine Frau, äh, ist auch, die, die sitzt natürlich zu Hause mit den Kindern und, ähm, schickt dann so ab der zweiten Wochenhälfte, dass sie doch auch gerne in den Urlaub gehen möchte und wann wir denn jetzt fahren und wohin wir denn fahren und ja. Nele: Ja gut, da bist du an der Quelle, da gibt es keine Ausreden mehr. Alexander Xandi Ege: Ja, ich hatte auch nicht wirklich viel Zeit, mir alles anzugucken und das ist dann wieder ein bisschen schade für mich auch. Ich habe dann auch für mich einfach zu wenig Fahrzeuge gesehen in Caravan. Ich habe zwar viele Produktneuheiten kennengelernt, aber so diese klassischen "Ich schlender mal durch ein Fahrzeug," mache ich halt unglaublich gerne. Aber wie war es denn für euch? Erzähl du mal ein bisschen. Nele: Gut! Alexander Xandi Ege: Ähm, jetzt erstes Mal voll mit dabei und... Nele: Für uns war es sehr gut. Ähm, wir sind ja jetzt in der Selbstaufbauhalle, hatte ich ja im Podcast auch schon dreitausend Mal erzählt und wir finden die Halle wunderschön.... Sie ist ein bisschen abgelegen, also man muss schon irgendwie auch mal die Schilder sich angucken, dass man weiß, wie man hier, wie man hier hinkommt. Also das ist jetzt nicht so selbsterklärend wie die anderen zehn Hallen habt ihr ja offen. Aber es war trotzdem wahnsinnig viel los. Wir hatten am Anfang so ein bisschen Sorge gehabt, ob da überhaupt Leute zu uns kommen, ne? Weil es nicht so richtig in der anderen CMT integriert war. Alexander Xandi Ege: Ja. Nele: Aber es war wahnsinnig viel los. Die Leute sind auch immer in großen Wellen gekommen und am ersten Tag war schon hier um, um zehn Uhr standen die schon Schlange draußen. Also sehr, sehr gut. Viele gute Gespräche geführt wieder, viel, ähm, wurde auch gut gekauft. Bei uns sind es natürlich diese Kleinteile, ne- Alexander Xandi Ege: Ja. Nele: Da, da ist es, da musst du natürlich viel mehr verkaufen, als wenn jetzt irgendwie ein Federungssystem oder so was. Alexander Xandi Ege: Alltagsnutzen- Nele: Genau. Alexander Xandi Ege: -und Gegenstände, ja. Nele: Aber es war richtig spannend. Wir haben uns auch viel ausgetauscht, weil sehr, sehr viele Leute da waren, die selber 3D-Druck machen- Alexander Xandi Ege: Mhm. Nele: -die uns dann auch gefragt haben oder uns auch mal Tipps gegeben haben, was wir dann auch mal ganz interessant finden. Und wir sind aber doch jetzt auch, da wir das nicht gewohnt sind, nach den, äh, vier Tagen ordentlich geschlaucht, weil wir ja vorher schon die ganzen Tage Content gemacht hatten und da natürlich auch ganz viel mit Menschen gesprochen haben, rumgerannt sind. Und, ähm, da wollte ich dich noch mal fragen, ob du das schaffst, deine Termine so klug zu planen, dass du nicht jeden Tag achtunddreißig Kilometer rennen musst, weil du zuerst in Halle zehn, dann wieder in Halle eins, dann in Halle zehn, Halle neun, Halle drei. Oder ob du dann auch hier den Schrittzähler zum Explodieren bringst? Alexander Xandi Ege: Ja, ich kriege es auch nicht hin. Nele: Okay. Ein Mann, eine Trophäe. Alexander Xandi Ege: Auch nach vielen Jahren kriege ich das nicht hin, weil es natürlich auch im Team ganz viele gibt, die einen Termin ausmachen und die achten dann nicht darauf, wo ich davor bin. Und auf der anderen Seite kriege ich dadurch natürlich auch total viel von der Messe mit, dass ich in den, ähm, ja, in den Schwarm, in den Schwarm eintauchen kann, mitschwimmen kann, durch die Hallen sto, äh, strömen kann. Wir haben auch ganz viele Termine an den Ständen der Aussteller oder Ausstellerinnen gemacht, weil ich eben nicht mich irgendwo vergraben möchte neun Tage, sondern ich möchte dabei sein. Ich möchte sehen, was, äh, Interesse, Interesse weckt und dann auch diesem Interesse zum Beispiel für die nächsten Jahre wieder ein bisschen mehr Fokus geben. Und ich glaube, dadurch, dadurch schaffe ich es auch oder schaffen wir das natürlich mit dem Team, ähm, die Messe auch immer wieder neu und gespannt zu gestalten. Und, äh, ja, die, die Selbstausbau ist jetzt hier im Kongress, äh, Raum, Kongresscenter von uns. Ähm, und da müssen die Leute natürlich von vom Eingang Ost einfach ein bisschen abbiegen und hinlaufen. Ähm, auch das ist uns aber wirklich tatsächlich über die letzten zwei Jahre immer besser gelungen. Nele: Ja. Alexander Xandi Ege: Da gab es schon Messen, die das versucht haben und die haben es nicht geschafft. Deswegen bin ich da natürlich auch aufs Team stolz, dass wir da viele Aktivitäten, ähm, starten konnten, um, um das hier so auch eine entsprechend gute Nachfrage hinzubekommen. Nele: Ja, wir haben leider selber viel zu wenig hier mitbekommen, weil wir natürlich die ganze Zeit zu dritt hier am Stand waren. Wir sind ein bisschen rumgelaufen, morgens und abends, aber da waren auch ganz tolle Vorträge, habe ich auf dem Schild gesehen. Alexander Xandi Ege: Ja. Nele: Und wirklich spannende Leute, mit denen man sich ja auch unterhalten könnte. Aber da musst du dann selber auch ein bisschen die Muße mitbringen. Ähm, wie viele Kilometer machst du so am Tag hier? Alexander Xandi Ege: Also ich glaube, das Höchste war von der Kollegin, die hatte dreißigtausend Schritte. Äh, ich würde jetzt mal sagen, so zwischen fünfundzwanzig und achtundzwanzig liegen wir in der Regel alle. Nele: Mhm. Alexander Xandi Ege: Und, äh, heute Morgen hat mir meine, die andere Kollegin dann gesagt, hier, ihr, ihre Uhr zeigt jetzt an, dass es, äh, es eine erhöhte Aktivität gegeben hat, ob, ob man denn jetzt hier Sport getrieben hat. Nele: Mhm. Alexander Xandi Ege: Ähm, ja, aber klar, äh, ist anstrengend, es ist kräftezehrend. Es sind lange Tage, weil wir natürlich auch versuchen, auf vielen, ähm, ja, diese Abenden dabei zu sein. Wir haben viele offizielle Sachen am Anfang und viele, äh, auch dann zum Vergnügen gegen Ende und das macht's natürlich einfach für uns auch aus, für diese eine Woche hier Gastgeber in Stuttgart sein zu können. Nele: Ich bewundere da immer euer Durchhaltevermögen, weil wir fallen immer abends direkt ins Bett. Wir würden es nicht mehr schaffen, dann noch irgendwelche Partys zu besuchen. Aber es war wirklich praktisch jeden Abend irgendwo hast du laut Musik gehört und Leute am Feiern. Alexander Xandi Ege: Ja. Nele: Das war auch schön. Alexander Xandi Ege: Ja, es ist ja auch so, dass alle, die hier arbeiten, auch neun Tage arbeiten oder wie ihr jetzt vier Tage arbeiten, ähm, die wollen ja auch eine schöne Zeit in Stuttgart haben. Es ist ja nicht so, dass wir das jetzt nur für die Gäste machen, sondern wir machen es auch für die Unternehmen, die hier sind. Und da sind halt doch viele Abende dabei, wo man sich hervorragend vernetzen kann, wo man neue Leute kennenlernen kann. Ähm, ja. Nele: Ich wollte dich fragen, ob ich noch einen Wunsch äußern dürfte für die Messe? Alexander Xandi Ege: Immer. Nele: Ich würde mir sehr wünschen, weil ich jetzt auch dieses Mal wieder ganz viele Menschen gesehen habe, mit Rollstuhl, mit Gehhilfen, mit Krücken. Alexander Xandi Ege: Mhm. Nele: Ähm, also es sind viele Menschen mit Behinderung im Campingsektor unterwegs und ich fänd's total cool, wenn man die wenigen Angebote, die es für Menschen mit Handicap gibt, nicht irgendwo in den Hallen verstreut suchen müsste. Wenn man irgendwo in einem zentralen Bereich, wo die Menschen auch sich nicht so wahnsinnig weit bewegen müssen, im Zweifel, das schaffen würde, so eine kleine Insel thematisch einzurichten, wo man barrierefreie Angebote zeigt. Alexander Xandi Ege: Ja, du könntest natürlich anfangen bei uns. Mit neuen Ideen sind wir immer, sind wir-- über neue Ideen freuen wir uns immer. Auch da merkt man natürlich, dass ihr wenig rumgekommen seid die letzten Tage, weil das findest du bei uns in der Halle sechs. Nele: Ach, cool! Alexander Xandi Ege: Genau das. Ähm, du hast dort eine Infofläche für das Reisen für alle. Nele: Mhm. Alexander Xandi Ege: Dort haben wir einmal Mobilitätsthemen kombiniert. Das heißt, äh, wenn jemand mobilitätseingeschränkt ist, wie kann ich mich bewegen? Nele: Super. Alexander Xandi Ege: Ist das Zweirad, Dreirad, Vierrad? Ähm, dann haben wir dort umgebaute Wohn-, und, äh, also einen Wohnwagen und ein Wohnmobil umgebaut, dass sie rollstuhlgerecht sind. Äh, dort informiert aber auch das Bundesministerium, glaube ich, über Angebote zum Thema- Nele: Cool. Alexander Xandi Ege: -äh, Reisen für alle. Für uns ist es auch nicht nur das, was du angesprochen hast, diejenigen, die hier mobilitätseingeschränkt sind, sondern für uns ist es auch viel mit den Angehörigen, also diejenigen, die pflegen, die auch selber Urlaub machen möchten und zum Beispiel auf eine Dialyse im Urlaub angewiesen sind. Oder die, ähm, wissen möchten, wo sie für ihr, ihre Situation, ihren Umstand, einfach den besten Urlaub machen können. Nele: Verstehe. Alexander Xandi Ege: Ähm, die haben wir und die haben sich wiederum aus all, aus der gesamten, aus den Hallen wieder die Infos geholt, wo, wer bietet wo was an. Informieren quasi relativ neutral über verschiedene Themen und schicken dann wieder zu den Ständen, wo sie die Reisen auch buchen und kaufen können. Nele: Okay, ach, sehr cool. Vielleicht schaffen wir es dann heute, da noch mal ein paar Infos einzusammeln fürs nächste Mal. Alexander Xandi Ege: Ja. Nele: Das wird es wahrscheinlich dann bei der nächsten CMT wieder geben oder so was? Alexander Xandi Ege: Das ist wieder geplant. Genau, uns liegt das Thema Reisen für alle, ähm, einfach auch am Herzen. Wir haben ja auch das Thema Nachhaltigkeit, äh, nachhaltiges Reisen. Wie reisen wir in Zukunft? Ähm, das ist für uns total wichtig, weil wir auch wissen, dass das ein großer Markt ist und, äh, wir da ganz viele Leute auch glücklich machen, weil man zum Beispiel im Internet nicht auf die erste Suche da fündig wird. Und, ähm, von dem her gesehen planen wir das fürs nächste Jahr genauso wieder, ja. Nele: Super! Ganz lieben Dank, Sandy. Alexander Xandi Ege: Gerne. Nele: Jetzt noch, äh, viel Energie für die letzten paar Stunden. Alexander Xandi Ege: Vielen Dank! Ja, ihr auch. Nele: Dann bis bald in Hamburg. Alexander Xandi Ege: Freue ich mich drauf. Nele: Ja, wir auch. Alexander Xandi Ege: Nächste Woche geht's weiter. Nele: Danke dir. Alexander Xandi Ege: Danke.

Sebastian Vogt

Ich bin Sebastian Vogt, der Technik-Experte und Redakteur für smarte Lösungen und Gadgets bei CamperStyle. Meine Expertise ist fundiert durch sechs Jahre dauerhaftes Leben im Wohnmobil als Digitaler Nomade. Ich weiß aus First-Hand-Experience, welche Technologien im mobilen Alltag zuverlässig funktionieren und welche nicht. Daher schreibe ich hauptsächlich über Stromversorgung, Fahrzeugzubehör und die Digitalisierung unterwegs. Ein wichtiges Kapitel dieser Reise waren unsere drei geretteten Hunde – so teile ich zusätzlich meine fundierten Erfahrungen und Tipps rund um das Thema Camping mit Hund. Meine Lieblingsspots? Immer dort, wo ich einen Stellplatz am Wasser finde.

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