Das Transkript der Folge
Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.
Nele: Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Sebastian: Und ich bin Sebastian und heute geht's ums, äh, Grillen und Kochen beim Camping.
Nele: Ja, und da haben wir heute wieder einen Gast bei uns, und zwar den Matthias von Kadax Dometic. Er ist Account Manager und wer uns schon ein bisschen länger verfolgt, weiß ja, dass insbesondere Halil und ich sehr, sehr lange schon mit früher Kadax Grills, heute Kadax Dometic Grills unterwegs sind. Und deswegen haben wir halt auch 'nen ganz, äh, engen Draht auch zur Firma und können uns da immer Rat einholen. Und dann haben wir gesagt, dann machen wir heute mal so 'n kleinen Rundumsch, Rundumschlag zu dem Thema, wo wir eben über Zubehör sprechen für Gasgrills, über Gasverbrauch auch. Ähm, was haben wir noch alles auf der Liste? Über Grillen bei Kälte, was uns jetzt nämlich auch dann, ähm, bei der Hinreise betroffen hat. Und, ähm, vielleicht, wenn wir noch dazu kommen, auch so 'n bisschen schauen auf, auf Reinigung, wo darf ich überhaupt grillen und so 'n paar Randthemen. Matthias, möchtest du dich einmal noch kurz vorstellen? Wer bist du? Was machst du genau bei Kadax Dometic? Ich hab schon gesagt Account Manager, aber vielleicht, ähm, sagst du noch mal, was es genau ist.
Matthias: Ja, genau, sehr gerne. Also hallo in die Runde und nach draußen an die Hörer. Äh, ja, ich bin der Matthias und ich bin seit circa einem Jahr tätig für Kadax Dometic. Ähm, nennt sich Account Manager und das ist quasi, dass ich die Händler draußen vor Ort besuche, eng mit denen zusammenarbeite, über die Sortimente be, bespreche, was ist alt, was ist neu, Schulungen gebe. Ähm, ja, einfach quasi gemeinsam das Geschäft betreiben quasi.
Nele: Also du bist voll drin im Produktportfolio und kannst uns dann zu allen Sachen, die's grade so bei euch gibt, auch was erzählen.
Matthias: Ich denk schon.
Nele: Schön.
Matthias: Ich denk schon.
Sebastian: Wollen wir mal mit dem Zubehör einsteigen? Das ist, also wir versuchen, also das Thema Grillen hatten wir ja schon das ein oder andere Mal im Podcast Kochen noch nicht so oft und, ähm, wir wollen heute vor allen Dingen so 'n bisschen die Sachen drumherum aus dir raussaugen an Wissen. Ähm, und ich würd mal im Zubehör anfangen. Es gibt ja unheimlich viel für, für alle möglichen Grills. Es gibt Box, es gibt Pizzasteine, es gibt Gusseisenplatten. Ähm, welches Zubehör ist denn aus deiner Erfahrung das, was viele neu, Leute nutzen, was auch gut funktioniert mit den Grills? Und was sind vielleicht auch Sachen, wo du sagst, ich verstehe gar nicht, warum nicht mehr Menschen dieses Zubehör nutzen?
Matthias: Ja, gerne. Also aus der eigenen Erfahrung und, ähm, ja allein durch die enorm vielen Gespräche auf Messen – gehört auch zu meinem Job, hab ich gar nicht mit erwähnt, dass wir auf Messen, äh, mit, äh, ausstellen und helfen. Und da kriegt man halt wahnsinnig viel Rückmeldung von den Nutzern. Und weit vorne im Zubehör ist einfach die Paella-Pfanne.
Nele: Oh ja.
Matthias: Oh ja. Das geht von über, dass die Leute sagen, äh, wir haben mit verschiedensten Zubehörteilen angefangen, aber wir sind tatsächlich bei der Paella-Pfanne vollumfänglich hängengeblieben, weil wir darin nahezu alles machen können. Anbraten von selbst von Fleisch, Würstchen, Spiegelei sowieso. Äh, sie ist so vielseitig und auch mal 'ne größere Menge darin möglich, wenn man eigentlich nur für sich allein oder zu zweit was zubereitet und dann mal Besucher plötzlich mal und für 'n weiteren was mit, mitbereiten, mitzubereiten möchte, ist sie einfach wahnsinnig flexibel. Und das quasi, ähm, manche reisen ja mit verschiedenen Modellen, einmal mit 'm Grill und einmal mit 'm Kocher. Ähm, die ist dann halt auch für beides gut zu verwenden. Und das spricht über viele Jahre hinweg einfach für 'ne Paella-Pfanne als Hauptzubehörteil, weil die so flexibel ist. Genau. Ähm, was Leute gar nicht so viel nutzen, ähm, also quasi was so verkannt wird, ist echt 'ne gute Frage. Brauch ich noch 'n Moment zu überlegen.
Matthias: Komischerweise eigentlich, was noch später vielleicht noch dazu kommt, ist wirklich die speziellen Reinigungsbürsten.
Sebastian: Mhm.
Matthias: Also so 'n, auch so 'n Reizthema, so, ah, die Sachen sauber kriegen und so weiter.
Nele: Ja.
Matthias: Ähm, tatsächlich, ähm, klar werden die auch viel genommen, aber im Verhältnis, äh, eher geringer, obwohl sie wirklich gute Arbeit leistet, weil sie einfach die Beschichtung nicht beschädigt, ähm, die Borsten nicht verschmelzen, sag ich mal. So was zum Beispiel. Das und ja, ist einfach... Oh, noch was.
Nele: Okay, erst du. Dann, ich hab dann später auch noch Fragen, aber das, da kommen wir dann beim Thema Reinigung, glaub ich, noch mal dazu.
Matthias: Genau. Muss ich noch ergänzen, Zubehör auf jeden Fall unter Wert geschlagen sind die Reinigung, die Waschschüsseln, gerade von Kadax, die Soft Soaks. Wenn die Leute mit 'nem größeren Grill unterwegs sind, vierzig Zentimeter oder fünfzig Ze-Zentimeter sogar, äh, ist das 'n Wahnsinnsproblemlöser, die Grillplatten und so weiter da drin einzuweichen und so unkompliziert sauber zu bekommen. Das klingt zwar komisch, noch mal so 'n Teil mitzuschleppen und überhaupt, aber man kriegt die Platten sonst in kein Waschbecken und so weiter und, ähm, das ist 'n schöner Problemlöser. Genau.
Nele: Das kann ich aus eigener Erfahrung tatsächlich bestätigen. Also nicht aus ganz eigener, sondern mein Vater, äh, der hat ja mal von uns einen, ähm, wie hieß der noch mal? City Chef.Geschenkt bekommen. Und, äh, der hat ja 'ne etwas größere Platte und da haben wir ihm dann, genau dann haben, da haben wir ihm dann hinterher noch die, die Soft Soak dazu gepackt, weil eben genau das Thema war auch zu Hause im Spülbecken, dass sie da nicht so gut reinpasst und dass natürlich, wenn man dann mit so größeren Platten hantiert, auch die Spülbecken mal zerkratzen können oder so. Der nutzt die sehr gerne. Wir haben, ähm, für unseren Safari Chef, da brauchen wir die eigentlich nicht. Wir haben die zwar, ähm, die ist aber sehr gut zum Einweichen. Also wenn der stark verschmutzt ist, gar nicht unbedingt um, um die dann da, um, um die Platten dann darin zu reinigen und abzuwaschen oder so, sondern wirklich um die-- Ich glaub, dafür ist die auch ursprünglich konzipiert worden, ne, dass man die über Nacht, ähm, die Sachen drin lassen kann. Wir haben's früher immer ins feuchte Gras gelegt zum Einweichen.
Matthias: Der Klassiker. Der Klassiker, genau. Aber je nach Region kann feuchtes Gras auch selten werden.
Nele: Ja, oder, äh, also gibt ja auch dann Tiere, die es, also einschließlich dem eigenen Hund, der dann da gerne mal dran geht und sich der Reste habhaft macht. Deswegen ist schon tatsächlich ganz praktisch, ja.
Sebastian: Also für alle wie mich, die jetzt nicht so fit sind im, äh, Kadax Domestic Produktportfolio, die Soft Soaks, das sind quasi Kunststoffschüsseln, äh, oder Kunststoffbehälter, die vermutlich ein bisschen größer sind als das entsprechende Grillrost.
Nele: Ja.
Matthias: Genau.
Sebastian: Also so würd ich's mir zusammenleiten und dann kann ich das da reinlegen, Flüssigkeit dazu, vielleicht 'n bisschen Spülmittel, damit das halt einfach schön einweichen kann und sich die Sachen durchs Wasser dann über Nacht lösen.
Matthias: Absolut, genau richtig. Es ist, äh, Silikonmaterial, sieht aus wie 'ne Kuchenform. Ähm, tatsächlich heißt es wohl, dass es Leute gibt, die darin auch 'n Kuchen zubereitet haben.
Nele: Okay.
Matthias: Muss ich unbedingt selbst mal probieren. Ähm-
Nele: Sind die lebensmittelecht?
Matthias: Ja, ja und ich meine, Silikon ist ja dann auch üblicher geworden, ähm, das für so was zu verwenden.
Nele: Okay.
Matthias: Aber das ist jetzt nicht offiziell.
Nele: Mhm. Nee.
Matthias: Äh, auf jeden Fall Hauptaugenmerk liegt darauf, eure Grillplatten darin einzuweichen. Genau.
Nele: Persönlicher Tipp: Ähm, Natron, Spüli und heißes Wasser. Funktioniert super.
Matthias: Genau. Da drum bin ich großer Fan. Haben wir auch im Haushalt, ähm, der große Allzweck-
Nele: Sollte man immer dabei haben, auch zum Obstwaschen. Ja, dann gibt's ja noch einige andere Zubehörteile, also bei euch, die speziell dann für eure Grills entwickelt wurden, ähm, wie zum Beispiel, äh, Pizzasteine, dann verschiedene Grillplatten, die wir auch schon, glaub ich, an anderer Stelle vorgestellt haben. Also, ähm, die sogenannte Plancha, die ist glatt. Das ist dann eher so zum, zum Braten. Dann gibt's 'ne, 'ne richtige, ich, ich nenn's immer geriffelte Grillplatte oder Grillrost sozusagen.
Matthias: Nennen wir sie auch so, ne, Grillrost, genau und, äh, geriffelte, genau.
Nele: Was habt ihr denn noch alles für Aufsätze, sag ich mal?
Matthias: Ähm, recht neu dazu sind für die Kochermodelle, die ja diese eckigen Grillplatten haben, gibt's 'n Deckel dafür, der halt dafür sorgt, dass einfach, ähm, Gas gespart wird, die Sachen besser gar werden. Ähm, außerordentlich beliebt. Ähm, dann hast du schon eigentlich die wichtigsten Sachen als Aufsätze genannt.
Nele: Dann für Kaffee, Kaffee und, äh, Topfaufsatz, also Kaffeekocher und Topfaufsätze.
Matthias: Genau, so 'n, äh, Kaffeepotständer quasi, so 'ne, so 'ne Platte, die halt die, die Topfständer verkleinert. Genau. Jetzt neu für '26 kommt tatsächlich 'n Topfset auf den Markt.
Nele: Ah, okay.
Matthias: Ähm, genau, kann ich vielleicht später noch was dazu sagen. Ansonsten auch unsere eigenen Perkolatoren-, äh, -modelle kommen raus. Ähm, genau.
Nele: Also du weißt ja dann, wer die dann gerne mal testen würde. Wir, wir kriegen jetzt dieses, äh, dieses Jahr auch – ich weiß gar nicht, ob ich schon sagen darf, wie das Modell heißt – aber ich sag schon mal, es gibt ein neues Kochermodell.
Matthias: Magst du es sagen?
Nele: Kann-- Ist schon offiziell, ne?
Matthias: Ja, klar.
Nele: Der, der VanCook. Der, ähm, soll dann, wenn wir wieder zurück sind, Ende Mai bei uns ankommen zum Testen. Das ist so 'n kleiner Kocher, ähnlich wie der OneCook, den wir letztes Jahr vorgestellt haben, also 'n sehr kompaktes Modell. Aber genau das, was ich letztes Jahr am OneCook vermisst habe, auch also mit Kartuschen betreibbar und nicht nur mit 'ner Gasflasche. Und das ist halt für Vanlife dann, äh, oder für das, was wir halt auch im Bus dann brauchen, perfekt und deswegen haben wir uns da ganz selbstlos angeboten, äh, den dann auch mal bei uns vorzustellen.
Matthias: Ja, kann ich, äh, ich bin auch gespannt auf's Verwenden. Ähm, an sich, was man so gesehen hat, wir so gesehen haben, äh, sehr vielversprechend und es ist schwer, ihn zu beschreiben, weil an sich ist es 'n Kocher-Grill.
Nele: Ja.
Matthias: Ne? Wirklich mit Fettpfanne und Grillrost, Grillplatte, Topfständer und so weiter, ja.
Nele: Das war ja auch das, was uns, ähm, letztendlich schon zu Beginn, ganz zu Beginn unserer Camperkarriere zum Safari-Chef gebracht hat, dieses Modulare, dass man so auf so 'nem ganz kompakten Raum so viele Einsatzmöglichkeiten hat. Natürlich für 'ne begrenzte Personenzahl bei diesem kleinen Gerät, ne. Das ist ja völlig klar.
Matthias: Ja.
Nele: Aber wir haben, ähm, jetzt glaub ich, mittlerweile das vierte Safari-Chef-Modell-
Matthias: Mhm.
Nele: und haben ihn halt immer dabei. Und ja, das, also das find ich halt das Schöne. Deswegen haben wir gesagt, wir machen jetzt auch mal 'ne Folge, wo wir wirklich sehr stark aufs Zubehör eingehen, weil's eben so, so viele Möglichkeiten gibt. Wenn man 'n entweder 'n kompaktes Gerät sucht oder wenn man auch sagt, ich bin mit der Familie unterwegs, dann hat man ja auch die größeren Modelle und alle Modelle haben im Grunde mehr oder weniger dann ja auch dieselben Möglichkeiten, die noch mal so 'n bisschen zu pimpen.
Matthias: Ja.
Nele: Mhm. Jetzt würde mich aber noch interessieren:
Nele: Es gibt ja auch bestimmte Zubehörteile, die jetzt nicht von euch angeboten werden.Aber die man eben auch auf Gasgrills prinzipiell nutzen kann. Zum Beispiel, ähm, diverses Zubehör aus Gusseisen, also Gusseisenplatten oder auch, ähm, Gusseisentöpfe oder diese Dutch Ovens oder so wa-, äh, solche Geschichten, die ja auch in unserer Community sehr beliebt sind, wenn's eben jetzt bei den Leuten nicht so auf jedes Gramm ankommt.
Sebastian: Mhm.
Nele: Wie würdest du das einschätzen, so beim, bei euren Grillmodellen? Wie gut funktionieren diese, ja, ich sag jetzt mal, Gusseisenzubehörteile bei euch?
Sebastian: Ich sag mal, hauptsächlich haben wir unsere Modelle von der Gasleistung, von der Brennerleistung genug Leistung, um so was auch zu erhitzen.
Nele: Mhm.
Sebastian: Ich sag mal, andersrum sind ja unsere ... Es, es geht darum, was wird der, der Nutzer quasi wirklich erreichen, grade über ob es um ihn sein Grillerlebnis geht, sag ich mal, eben halt auf diesen Materialien zuzubereiten. Weil an sich hat sich gezeigt, dass das Grillergebnis rund um die, ums Fleisch und Wurst rein vom Geschmack eigentlich kaum auseinanderzuhalten sind.
Nele: Also zwischen den keramikbeschichteten ...
Sebastian: Genau. Es geht, ähm, geht's viel um das Grillerlebnis, was man halt auf 'm Kocher natürlich nicht so hat, wenn die Platten dann und das Fett spritzt nicht so und so weiter. Das ist halt komplett was anderes. Aber vom, wenn man da über diesen Erlebnisschatten springen kann, hat man vom Grillerlebnis, äh, voll leckere Ergebnisse, hundertprozentig, ne. Und, ähm, ja, weil's einfach bei uns darum geht, den Mix zu finden, das Grillergebnis, aber mit leichten Materialien. Eben halt nicht mit diesem schweren Guss. Genau.
Nele: Ja, das ist bei den meisten Leuten einfach 'n Thema, dass man eben nicht da den, den, die riesigen Gusseisentöpfe mitschleppen kann. Also selbst wir, wir haben viel Zuladung, aber wir haben jetzt auch nicht unsere Gusseisensachen unterwegs dabei, weil das dann auch, ähm, ich weiß auch nicht, in diesem auch etwas engen Rahmen mit dem Handling manchmal dann so 'n bisschen doof ist.
Sebastian: Die haben halt den entscheidenden Vorteil, dass sie natürlich sehr gut Hitze speichern, ne. Das ist cool, weil du hast halt super viel Material. Damit kannst du eben auch mit 'nem ... Ich, ich mein, ne, du kannst halt irgendwie 'n 800-Watt-Kocher haben und dann kriegst du alles superschnell heiß, aber eure Geräte sind ja grad die kleineren. Die haben halt nicht diese Riesenpower. Woher auch, weil das muss ja irgendwo herkommen. Und da ist natürlich aus meiner Sicht, also ich weiß nicht, ob viele Menschen das nutzen, wär Gusseisen eigentlich cool, weil lässt du einfach länger draufstehen und dann wird's halt richtig, richtig schön viel Hitze und, ähm, packst dann 'n paar Würstchen oder 'n Stück Fleisch rein oder was auch immer und es kühlt nicht so schnell aus. Auf der anderen Seite aber, das habt ihr grad schon gesagt, hast du halt 'n Gewichtsthema, ne. So 'ne gusseiserne Pfanne, so 'n, so 'n Dutch Oven, der wiegt halt also dann teilweise das Doppelte, Dreifache von so 'nem Kocher, der da drunter steht. Ähm, das ist vielleicht ein Widerspruch, aber vielleicht auch eigentlich 'ne ganz praktische Chance, weil man muss ja auch nicht immer das gusseiserne Besteck dabei haben. Aber ich werd das jetzt tatsächlich auch mal probieren, wenn ich jetzt unterwegs bin, ganz bewusst 'ne gusseiserne Pfanne und 'n Dutch Oven mitzunehmen, um auch mal das auszuprobieren, wie gut das funktioniert. Ich, ähm, ich glaub, das kann spannend sein, auch wenn's 'n bisschen an dem vorbeigeht, was ihr eigentlich versucht, nämlich kleine, kompakte, leichte Modelle quasi anzubieten. Ja. Ich denk, es hat auch viel mit dem, sagen wir, Lebensgefühl oder so zu tun. Dann wenn man's unbedingt dieses Erlebnis haben will, dann ist einem dieses Gewicht und die anderen Umstände halt auch egal. Dann möchte man sein Essen einfach so zuzubereiten. Das hat ja, find ich, halt auch enorme Gemütlichkeit, so 'n, äh, Ding einfach ins Feuer zu stellen und dann sitzt man drum rum und wartet, bis es halt fertig ist und, äh, solche Sachen. Das kann halt 'n Gaskocher dieses Art Erlebnis nicht bieten.
Nele: Nee.
Sebastian: Klar. Ne. Aber das, wie du schon sagst, das ist 'n, das ist 'n Erlebnisthema. Ich, ich war ja auch früher großer Verfechter des Holzkohlegrills und 'n Gasgrill kommt mir nicht in die, äh, nach Hause und dann, und dann hab ich das beim Kumpel das erste Mal gesehen. Das ist, keine Ahnung, 20, 25 Jahre jetzt her und, und fand das dann aber total cool, weil du kannst ja ... Also ich mein, das müssen wir, glaub ich, heute niemandem mehr erzählen, aber Gegensatz zu Holzkohle machst du den Gasgrill halt wieder an, wenn du noch mal Hunger kriegst und dann ist dir halt auch relativ schnell wieder warm. Und das war für mich damals der Punkt, wo ich gesagt hab, ähm, ja, wenn ich— Scheiß auf dieses Erlebnis. 'Tschuldigung für das Wort, aber ne, also egal mit diesem Erlebnis, mit dieser Holzkohle und dem Feuer, ne, und so. Aber dieser Komfort auch mit 'nem Gasgrill einfach schnell Hitze, wenn ich's brauche, schnell noch mal loszulegen, nicht so viel reinigen zu müssen, weil das Grillrost hab ich ja so oder so. Das war für mich damals so der große Game Changer und seitdem hab ich, glaub ich, nie wieder 'n Holzkohlegrill auch nur angefasst oder angeguckt.
Nele: Also bei meinem Vater war das ähnlich. Meine Eltern, die sind Griller ihr ganzes Leben lang gewesen und da stand auch immer, äh, der Weber Holzkohlegrill auf der Terrasse. Nur wir haben es, die war, also wir waren dann irgendwann auch einfach zu faul, das mit anheizen und dann warten, bis die Kohle fertig ist. Und wenn du dann mehr Leute da hast, dann musst du wieder Kohle nachlegen, weil's dann nicht mehr reicht. Und seitdem der sein, äh, seinen City Chef hat, ist er, ist er nur noch ... Also da-der macht sogar Schnitzel draußen, ne. Also wenn's dann statt, statt früher steht nicht mehr Mama in der Küche, sondern steht Papa auf der Terrasse bei 12 Grad, ähm, und der ist da total happy mit, weil er halt sagt: „Ja, ich muss auch nix mehr entsorgen. Ich muss nicht warten, bis die Asche dann abgekühlt ist, um die irgendwie wegzuschmeißen." Und das ist halt auch 'n Thema auf den Campingplätzen, dass immer mehr Campingplätze das ja auch generell verbieten, mit Holzkohle zu grillen oder dass man dann halt nur in Extrabehälter die Kohlereste und Aschereste entsorgen darf, wenn überhaupt.Und deswegen ja, ist auf jeden Fall praktisch ist es anders, das ist klar. Aber ich merk auch keinen Geschmacksunterschied, muss ich ehrlich sagen.
Matthias: Genau, das meinte ich halt, ne. Das ist, äh, dann wirklich so und, äh, ja, ist halt einfach dieses Erlebnis dann halt, ne, was man, was sich ändert und da fährt man für andere Zeit wie die Gäste oder, ja.
Nele: Kann noch mal bequem nachlegen, wenn doch noch 'n hungriges Mäulchen zu stopfen ist.
Sebastian: Also es wird auch Leute geben, den können wir das nicht wegnehmen, ne. Also ich mein, es, ähm, gibt ja viel Untersuchungen, dass, dass dieses bisschen Holzkohlerauch, was man dann hat, halt nicht wirklich sich groß auf den Geschmack, äh, auswirkt und ich seh das auch so und gleichzeitig weiß ich aber, dass der Rotwein im Urlaub viel besser schmeckt als zu Hause.
Nele: Ja.
Sebastian: Und demzufolge können wir das natürlich auch nicht niemandem, also und wir wollen, also ich will das auch niemandem wegnehmen, ne. Ich mein, wer halt sagt: „Nee, Holzkohle, da gibt's nix anderes", völlig fein, dann grill mit Holzkohle. Ähm, das Problem ist eben nur, dass wir jetzt grad, wenn die Sommer trocken sind, dass an vielen Stellen es leider nicht erlaubt ist. Ähm, und dann ist eben auch der Gasgrill eine Alternative, aber das ist mir auch noch mal wichtig zu sagen, wer seine Holzkohle liebt und meint, es schmeckt besser und es ist für ihn so, das ist alles fein. Da möcht ich überhaupt mit niemand diskutieren. Ähm, für mich ist das anders gewesen. Für mich überwiegt halt eher der, der Komfort und, ähm, wenn ich 'n Raucharoma will, dann kann ich ja auch noch, selbst dann könnt ich ja 'n bisschen selbst mit kleinen Gasgrills, auch mit 'ner ganz kleinen Smoke Box oder so was arbeiten, auch wenn das gar nicht so vorgesehen ist und jetzt auch nichts ist wie, ne, mit 'nem richtigen Holzkohle oder Smoker. Aber da könnt ich ja auch noch 'n bisschen spielen, wenn mir das wichtig wäre. Und, ähm, i-ich bin tatsächlich seit 20 Jahren wirklich Gasgriller und, und probier da viel aus, im Großen, im Kleinen, unterwegs, zu Hause und, und will nicht wechseln, aber ich möcht auch niemandem wegnehmen, dass er mit Holzkohle grillt, weil das ist völlig in Ordnung, wenn das jemand halt cool findet und toll findet und lecker findet. Und du sagst immer wieder das Erlebnis. Ich glaube, das ist der größte Punkt dabei. Das ist es mit-
Matthias: Absolut
Sebastian: ...das Feuer und Rauch und dann noch 'n bisschen Bier auf die Würsten, dass, dass es diesen Geruch gibt. Das ist natürlich schon geil und das kriegst du mit 'm Gasgrill auch nicht so ersetzt. Das stimmt.
Nele: Ich glaub, die Hardcore-Holzkohlegriller hören sich die Folge sowieso gar nicht an. Deswegen-
Matthias: Die haben wir schon abgeschaltet.
Nele: Genau, die sind schon, die haben schon gesagt: „Nee, danke." Ähm, ich hab noch ein Thema. Nee, eigentlich zwei, äh, weil der Sebastian ja grade die Smoker Box angesprochen hatte. Ich erinner mich, dass es bei euch vor 'n paar Jahren mal eine gab. Hab aber keine Ahnung ehrlich gesagt, ob ihr die noch im Sortiment habt und wenn ja, wie gut die auch angenommen wird, weil das war, ist ja eigentlich so 'n totales Nischenprodukt damals schon gewesen.
Matthias: Tatsächlich, äh, haben wir weiterhin 'ne Smoker Box im Sortiment, die dann halt so geformt ist, dass es halt eben in so 'n City Chef passt wie für deine Eltern. Äh, die Größe und dann halt größer für 'nen Safari Chef müsste die eigentlich auch passen, glaub ich. Ja, ja. Also auf jeden Fall gibt's da was. Äh, ich hab sie noch nicht verwendet. Ähm, damals zu meinen, ähm, Holzkill-Kohlegrill-Zeiten, äh, hab ich schöne Erfahrungen mit gemacht. Da hatten wir auch 'n richtigen Smoker. Also ich bin da auch, ähm, ja, leckere Erlebnisse, ähm, und Erfahrungen damit gemacht mit Holzkohle, keine Frage. Aber das ist wirklich Rand, Rand, Rand, äh, Nische, äh, in dem, in dem Bereich.
Nele: Okay, aber also definitiv kein Must-have, aber wer da halt Lust drauf hat, könnte sich die auch gar nicht holen.
Matthias: Unbedingt, weil man kann da schön die Geschmäcker mit lenken. Auf jeden Fall.
Nele: Also ich glaub, ich würd das tatsächlich mal ausprobieren, aber ich hab manchmal nicht so die Geduld, mich dann in so neue Sachen reinzufuchsen. Da ist eher bei uns der Sebastian zuständig für alles, was, wo man so 'n bisschen mehr, ähm, ja, Experimentierfreude braucht.
Sebastian: Ja, und Smoke, gesmokte Sachen sind ja auch häufiger so Low-and-Slow-Sachen, also die du halt einfach auch lange auf 'm, auf der Hitze oder auf der, der Quelle, Wärmequelle liegen lässt und das kommt ja dann deiner Geduld auch nicht so richtig zugegen.
Nele: Genau.
Sebastian: Ich erinner mich noch an die, an, an die Geschichte, als wir Pulled Pork gemacht haben unterwegs. Und dann wird das nicht fertig, weil's doch noch mal länger brauch.
Nele: Also der Sebastian weiß, wenn Nele Hunger hat, hat sie Hunger und dann kann man nicht noch 'ne Stunde, zwei Stunden, drei Stunden warten, bis da irgendwas gesmoked wurde.
Sebastian: Mhm.
Nele: Aber trotzdem find ich das halt spannend, dann auch, ähm, ja, einfach mal so 'n bisschen Sachen auszuprobieren. Ein etwas kontroverses Thema bei der Art von Grill, die ihr vertreibt, ist Pizzastein. Da gibt's ja sehr unterschiedliche Erfahrungen und ich hab auch sehr unterschiedliche Erfahrungen tatsächlich damit gemacht. Ähm, ich hab's dann irgendwann hinbekommen mit 'n bisschen Übung und experimentieren, da 'ne okaye Pizza drauf zu machen. Aber ich finde, da kommt so das Zubehör 'n bisschen an seine Grenzen. Ähm, also im Verhältnis jetzt zu 'nem richtigen Pizzaofen, der dann auf, weiß ich nicht, 400 Grad erhitzt, ne. Da, also da hat man halt ehrlicherweise nicht dieselben Ergebnisse. W-wie, wie würdest du das so einschätzen oder hab ich da irgendwas falsch gemacht?
Matthias: Nee, auf jeden Fall ist es 'n Zubehör, was polarisiert. Ähm, die, die sich's irgendwie, äh, also entwickelt haben, damit für sich leckere Pizzen zuzubereiten, sind happy. Ähm, und alle anderen, die vielleicht ein-, zweimal gescheitert sind, sagen: „Hm, probier ich nicht noch mal." Ähm, unsere sind bisher gut geworden, aber es ist einfach auch so viel, wie der Teig ist und, äh, und wie viel Platz hab ich, die Sachen zurechtzuschnippeln und den Teig selbst zu machen oder mach ich 'ne sogar 'ne Tiefkühlpizza oder 'n fertigen Teig. Das sind so viele Faktoren, die das dann beeinflussen.Äh, plus hinzu, dass ich find, dass man diesen Pizza Slicer heißt der bei uns, also diese Kelle quasi, um die Pizza runterzunehmen, ist ja auch notwendig. Da hab ich wieder 'n Teil mit dabei, was ich mal für 'ne Pizza brauch unterwegs.
Nele: Ja.
Matthias: Boah, da muss ich schon echt, ähm, Pizza lieben und Platz haben. Für zu Hause mach ich das schon ganz gerne. So wirklich in 'nem, aufm, über Gas das zuzubereiten und nicht nur im Backofen, äh, der über Strom läuft und so. Ähm, ist schon 'n anderes, aber es macht Arbeit und nicht immer, ist kein Selbstläufer und nicht immer ein Garant, dass es funktioniert. Das stimmt.
Sebastian: Ich glaub auch einer der größten Fehler, den die meisten Menschen machen, ist wieder das Nele-Problem, keine Geduld zu haben.
Nele: Na, Moment, ich hab 'ne sehr gute Pizza hinbekommen dann. Das werd ich gleich noch mal erzählen. Ja, bitte.
Sebastian: Aber, aber einfach nicht genug, äh, also der brau..., der muss einfach Hitze speichern und das geht über Zeit. Das braucht halt einfach lange und viel Wärme. Und das, das ist schon für viele Menschen, wenn sie mit schwerem Kochgeschirr kochen, schwierig, ja, 'ne Pfanne entsprechend lang genug aufzuheizen, damit sie halt die richtige Temperatur hat und so weiter. Und ich glaube, das daran scheitern viele, äh, sowohl beim Grillen als auch beim Kochen, äh, als auch beim Pizza machen, dass sie einfach die Geduld nicht mitbringen, weil sie's auch nicht wissen. Ist ja auch klar. Aber da kann, glaub ich, kann man mit Warten und, ähm, so Geduld noch viel reißen quasi, weil das einfach Zeit braucht aufzuheizen. Also vielleicht auch das mal, wenn ich in meinem Backofen Pizza mache und ich hab leider auch aktuell einen, der ist schon sehr alt, der wird nicht so richtig mehr heiß. Der kriegt noch so 220, 230 Grad hin. Eigentlich nicht so cool für Pizza. Aber wenn ich den halt 20, 30 Minuten laufen lasse, was lang ist und wo man sich auch denkt: „Oh, die Energie", aber dann entwickelt der halt auch genügend Hitze mit 'nem Pizzastein zusammen, dass die Pizza okay wird. Und ich glaube, das ist 'n wichtiger Trick, den wir hier noch mitgeben können für, äh, Pizzabacken.
Matthias: Ja, und vor allen Dingen, ähm, unsere Steine sind ja bis 300 Grad locker zu erhitzen und dann, wenn er startklar ist, ähm, dann runterdrehen, ne. Auf entweder aus oder nur auf niedrige Temperatur, wenn da die Pizza drauf liegt. Ähm, ja, ja, das an sich geht's schon. Aber wie gesagt, ist Geduld halt, ne.
Nele: Ja, also das muss ich auch zugeben, dass ich den Fehler natürlich die ersten Male auch gemacht habe. Ähm, ich hab dann, wie gesagt, ganz okay Ergebnisse erzielt. Da hab ich auch 'n Artikel drüber geschrieben. Den würd ich in den Show Notes einmal verlinken. Wer sich dafür interessiert und 'n Kadak-Grill hat, der, äh, Kadak Dometic Grill, so, ähm, der kann sich das angucken. Wichtig ist natürlich, dass man 'nen Deckel hat, logischerweise, weil man dadurch dann auch so 'n bisschen die Oberhitze erzeugen kann. Aber es ist 'n bisschen 'ne Herausforderung dadurch, dass ich ja keine Flamme von oben habe oder von der Seite, ähm, dass man dann so den, den richtigen Moment erwischt zwischen der Teig wird zu durch, aber oben ist es, äh, noch nicht ganz knusprig. Also da wirk, muss man wirklich dann, wenn man das machen möchte mit seinem Campinggrill, auch die Bereitschaft mitbringen, so für den eigenen Grill 'n bisschen damit zu experimentieren, egal ob der jetzt Kadak oder anders heißt. Das wird, mmh, etwas Übung brauchen.
Matthias: Ja, genau. Aber was ich auf jeden Fall empfehlen kann, ist, egal von wem die Pizza dann ist, äh, ist unser – hab ich vorhin falsch gesagt – der Pizza Slicer ist unser, äh, Schneidetool, um Pizzen zu schneiden, ne. Das, äh, das sieht aus wie so 'n Kuchen-, Tortenheber mit dem Rad zum Drehen dra, zum Schneiden dran. Voll geil.
Sebastian: Sehr beliebt.
Nele: Den kann man ja auch für zu Hause verwenden dann.
Matthias: Genau.
Nele: Wenn man die, wenn man die Tiefkühlpizza in Backofen schiebt zum Beispiel. Wenn jetzt jemand grade zum ersten Mal seinen Kadak Dometic Grill gekauft hat und vielleicht jetzt auch nicht, äh, die Premiumvarianten. Ihr habt ja von fast jedem Modell 'ne etwas einfachere Variante, wo so Basic-Zubehör dabei ist und dann gibt's die etwas höherpreisigen Varianten. Da ist dann eben entsprechend mehr dabei. Aber wenn ich jetzt vielleicht mir ohne Erfahrung, ähm, gedacht hab, ja, erst mal so die, die günstigere Variante zu kaufen, was würdest du denn sagen, was sind so zwei, drei Sachen, die man sich auf jeden Fall noch dazu holen sollte, wenn man vielleicht auch noch gar keine Ausrüstung hat?
Matthias: Mhm. Also die Erfahrung zeigt, dass, ähm, manche, die sich 'n, die 'n Kocher suchen und den Kocher dann ohne Zubehör sich entscheiden, weil sie noch nicht das Vertrauen haben, sodass diese Grillplatten auch so funktionieren. Also dass man wirklich drauf 'ne Wurst machen kann oder erst recht 'n Stückchen Fleisch und überhaupt. Sie deswegen erst mal nur rein den nackten Kocher nehmen, um zu kochen und dann erst mit der Zeit bei Nachbar, am, beim Campen, beim Nachbarn sehen: Ach, da lässt sich ja doch drauf grillen. Und sich dann quasi 'ne Grillplatte dafür halt zusätzlich besorgen, ne. Also sprich, das ist so oft, äh, der Weg, äh, von 'nem, ähm, Grundmodell ohne weiteren Zubehör, sich dann 'ne Grillplatte dazu nachzukaufen. Ähm, 'n anderes Zubehör, ähm, ist je nach Reisetyp, ähm, was auch schnell helfen kann, ist, sind unsere Schnellkupplungen für die Gasan-, äh, Gasanschlüsse. Also sprich, wenn die Leute einfach immer nur kurze Trips beziehungsweise kurze Standzeiten haben und ihren Kram ein- und auspacken, dann ist so 'ne Schnellkupplung, also sprich, dass ich den Schlauch nur anstecken muss und nicht reindrehen muss, ähm, 'n schönes günstiges, äh, Helferlein.
Nele: Kann man die nachrüsten an bestehenden Geräten?
Matthias: Ja.
Nele: Ah.
Matthias: Die schraubst, schraubst du quasi auf deinen Gasanschluss.
Nele: Ah, okay.
Matthias: Und dann brauchst du den nicht wieder handfest andrehen und so weiter. Dann ist es bloß nur drauf gesteckt und-Ja. Also ich sag mal, wenn jemand 14 Tage an seinem Platz steht, ist das vielleicht nicht so mega relevant, aber umso öfters man das auf- und abbaut, absch-anschließt und so weiter, ist das echt 'n schönes Zubehör.
Nele: Ja, oder auch 'n Sicherheitsthema.
Matthias: 'N Sicherheitsthema und es gibt ja die auch gewinkelt, sodass halt bei den Kochern, die irgendwo draufstehen, dann der Schlauch nach hinten geführt wird dadurch. Äh, hilft den Leuten auch manchmal so auf ihren Tischlein, wo sie sich organisieren. Genau. Aber und ganz-- Ich weiß nicht, ob es unter Zubehör fällt, aber ich find, wenn man anfängt darauf zu kochen und zu grillen, ist 'n Rezeptbuch speziell zum Kochen und Grillen auf beim Campingkochen richtig hilfreich. Ne, das hilft dir zu sagen, okay, wenn ich gewohnt bin, auf vier Platten zu kochen zu Hause, ähm, kann halt so 'n Rezeptbuch, was halt aufs Grillen ausgelegt ist, echt auch 'ne schöne Hilfe sein, dass man da schneller reinkommt und Sachen sich zubereitet, ähm, ja, die schnell gelingen dann halt, ne, und abwechslungsreich sind.
Nele: Da haben wir sogar mal eines mit euch zusammen gemacht, aber ich weiß gar nicht, wo das, wo man das überhaupt noch bei uns runterladen kann, Sebastian. Da müssen wir mal gucken. Das ist schon viele Jahre her, aber das war eigentlich schön. Da haben wir auch von Usern, die selber auch, äh, Kadergrills haben, uns Rezepte, ähm, mit reingenommen. Ihr habt wahrscheinlich, wenn du's so sagst, auch, auch eins im Programm.
Matthias: Rein zufällig. Rein zufällig kochen und grillen. Äh, ja, es ist einfach 'ne wunderbare Hilfe für die, für die Leute. A, die vielleicht schon Erfahrung haben, äh, finden noch was Neues und als Rechtanfänger wirklich super.
Nele: Noch mal kurz zum Thema Schnellkupplung. Also auch wenn ich da jetzt Werbung für was mache, was, ähm, ein Produkt dann dafür unnütz macht, was wir in unserem eigenen Shop anbieten. Wir haben nämlich so 'ne kleine Auf- und Zudrehhilfe für Gasschläuche, um die eben-
Matthias: Okay, ah ja.
Nele: Also für, für Gasgrills, um die eben handfest zu bekommen, die Überwurfmuttern, weil mich das immer wahnsinnig genervt hat, dass ich das mit der Hand, äh, es ist richtig unangenehm manchmal, diese, diese Schrauben, sag ich einfach, die Überwurfmuttern festzudrehen. Ähm, aber die Schnellkupplung, ähm, hatte ich bei Testgeräten von euch und ich hab nicht gerafft, dass man die auch nachrüsten kann leider. Das ist natürlich schon 'n ganz anderes Komfortthema dann.
Matthias: Mhm.
Nele: Aber wer, wer keine Schnellkupplung möchte, kann auch natürlich unsere Auf- und Zudrehhilfe kaufen. Link in den Show Notes, Werbung Ende.
Matthias: Äh, Gegenwerbung.
Nele: Ja.
Matthias: Gegenwerbung ist 'n Katak Dometic-Schlauch hat diese Schraubhilfe dran.
Nele: Oh nein, verdammt.
Matthias: Das sind, das sind die blauen, äh, Plastikteile, wo manche nicht wissen, wofür das ist und das ist genau dafür, damit das nicht .
Nele: Unseres ist natürlich viel besser. Mhm. Okay, nächstes Thema. Sebastian, du wolltest irgendwas sagen. Du hast schon so Luft geschnappt.
Sebastian: Bevor ihr euch jetzt hier mit, mit Werbung sozusagen überbietet, ähm, lasst doch mal, weil wir eh grad bei Gas sind, so 'n bisschen auf Gasverbrauch gucken. Das ist ja für viele Menschen auch irgendwie schwer einschätzbar. Brauche ich, sollte ich meinen Grill an 'ne Gasflasche anschließen? Muss ich 'ne Kartusche anschließen? Muss ich so 'n Multipack, äh, Pack nehmen? Wie groß sollte die Kartusche sein? Ähm, das ist ja relativ schwer abschätzbar. Gibt's da von, von dir irgendwie so, also es wird nicht den einen Tipp geben, aber so 'n bisschen vielleicht so Pi mal Daumen regeln, wo du sagst: „Ja, ne, wenn du irgendwie, keine Ahnung, dreimal im Urlaub grillst, dann, dann reicht eben das. Und wenn du halt jeden Tag drei Mahlzeiten damit machst, dann greif lieber da zu." Also hast du da so 'n bisschen Tipps und Gedanken zu?
Nele: Gerne auch je nach Gerät, weil die verbrauchen ja auch unterschiedlich, ne. Ihr habt ja wirklich vom ganz kleinen Kocher bis zum großen, äh, fünf, sechs Personen Grill.
Matthias: Ja. Also ich find, ähm, so 'ne Orientierung ist, wenn man sagt: „Okay, ich hab einen einflammigen Kocher", oder diesen kleinen Safari Chef, also 'n, 'n Grill mit 'ner circa 30 Zentimeter Platte für zwei bis drei Leute quasi, ähm, find ich das mit einer Standard 500 Gramm Gaskartusche, äh, du ein Wochenendtrip 100 % sicher bist mit dem Verbrauch. Weil dreimal, sag ich mal, am Tag irgendwas zubereiten ist locker drin und zwei Wochenenden, zwei Wochenendtrips von Freitag weg und Sonntag wieder zurück auch eigentlich noch sehr wahrscheinlich. So als ungefähre Richtung.
Nele: Mhm.
Matthias: Weil die Angaben, die wir machen bezüglich der Verbrauch, des Verbrauchs von unseren Geräten, ähm, bezieht sich ja auf voll aufgedreht.
Nele: Ah, okay. Mhm.
Matthias: Ne, also sprich dein Modell, was du nutzt, den Safari Chef, da sagt man bei der kleinsten Kartusche, also diese Bajonett Haarspray Kartusche, wie sie auch manchmal genannt wird, äh, 227 Gramm, hat man circa fast zwei Stunden Gas, äh, unter Volllast.
Nele: Mhm.
Matthias: Und wann hab ich das Gerät unter Volllast eigentlich? Eben wenn ich den Pizzastein erhitze, aber in der Regel für 'n Pott Wasser oder so oder 'n Kaffee und alles andere bereite ich eigentlich nicht so lange unter Volllast, äh, zu, sodass ich das ungefähr aufs Doppelte dieser Zeitangaben mind-- circa aufs Doppelte, wenn nicht sogar länger halt, äh, ausweiten lasst, ausweiten lässt. Sprich wenn es circa zwei Stunden sind, locker eigentlich ja vier Stunden. Wir hatten eben dein Modell, was du da hast, auch über 'n ganzes Wochenende, also F-, äh, Freitag, Samstag, Sonntag auf 'ner Messe auf kleinste Flamme brennen. Alle, also 16, 24 Stunden.
Nele: Okay. Und dann hat auf Kartusche, also auf die kleine Kartusche?
Matthias: Genau.
Nele: Ah, okay.
Matthias: Ah, und nicht, Entschuldigung, nee, das war dann die 500 Gramm. Entschuldigung.
Nele: Ah, die 500, ja, weil ich denk grad-
Matthias: Das war ich verkehrrt. Ja, ja, das war ich verkehrrt. Aber an sich man-- Ne, das ist, ähm, die, die Angaben, die es da gibt, sindJa, eine Orientierung, aber in der Praxis, deswegen eure Frage, hat mir damals so diese Faustregel geholfen. Das nehme ich jetzt mit, wenn ich mit Kind und Frau mal kurz 'n Abstecher mache und wenn man sagt: „Okay, wenn ich das auf 'ne Woche Urlaub ummünze, dann, äh, nehme ich sicher selber noch 'ne zweite mit und dann bin ich für diese Zeit total gut aufgehoben.
Nele: Und wenn ich mir jetzt mal so zum Beispiel den Carry Chef angucke, das ist ja euer größtes Modell, ne? Und euer leistungsstärkstes.
Matthias: Genau, 50er.
Nele: Was würdest du da sagen? Also 50 Zentimeter Grillplatte, ähm, entsprechend auch 'ne größere Fläche zu beheizen. Den schließt man ja natürlich nicht an 'ne Kartusche an, außer ihr habt halt... Außer man hat ja, also ich würd da immer 'ne Gasflasche nehmen.
Matthias: Also zu Hause, zu Hause nicht unbedingt, sondern unterwegs. Ne, da wir haben ja da auch diesen, äh, Doppelanschluss, ne, dieses Duo Powerpack, wo du dann zwei Kartuschen dran packst gleichzeitig. Du musst ja das nicht so oft wechseln.
Nele: Ich glaub, mit drei habt ihr auch was, ne? Die oder gibt's das nicht mehr? Diese drei, wo die drei Kartuschen eingesetzt werden.
Matthias: Genau, also es gibt das Duo Powerpack, wo du die normale Schraubkartuschen reindrehst und, äh, es gibt das Trio und mittlerweile das Quad Powerpack für Bajonettkartuschen, wo man schaut, dass man gewichtsmäßig und volumenmäßig ungefähr halt 'ne kleine fünf Kilo Flasche ersetzen kann, um, äh, da einfach diesen Platz und Gewicht zu sparen. Genau. Ähm, hab ich so jetzt grad nicht im Kopf. Ähm, der große Chef braucht 'n paar Stunden. Trotzdem, das, äh, muss ich noch mal nachlesen.
Nele: Auch mit den Kartuschen.
Matthias: Ja, auch mit den Kartuschen.
Nele: Können wir ja gleich noch mal den, den Verbrauch nachliefern.
Matthias: Genau, hab ich mir notiert gehabt, wie das riecht, aber hab's grad vergessen.
Nele: Also ich, ich sehe hier 196 bis 204 Gramm pro Stunde. Das ist allerdings die KI-, ähm, Information. Ich weiß nicht, ob das so stimmt. Da bin ich immer 'n bisschen skeptisch, wo die herkommen.
Matthias: Mhm. Ja, dauert 'n Moment.
Sebastian: Ich versuch mal, die Zeit grade zu überbrücken. Also ich, ich kenn das Gefühl quasi, den Kartuschen nicht zu vertrauen und lieber 'ne Gasflasche mitnehmen zu wollen. Das ist zumindest was, was, äh, bei mir im Kopf auch verankert ist. Und ich bin dann auch eher Freund davon, dass ich meinen Grill lieber an 'ne Gasflasche hänge, ähm, mit allen Vor- und Nachteilen, die das mit sich bringt, ne. Klar, Gasflasche, größeres Volumen, äh, wird mir nicht so schnell ausgehen, aber eben auch deutlich größeres Gewicht und auch mehr Platzverbrauch. Klar, dann kann ich wieder 'ne Alugasflasche mitnehmen, die ist leichter, die ist aber auch wieder deutlich teurer. Also ich, ich kenn aber diese, diesen, diesen Gedanken, den man in sich hat und ich bin ehrlicherweise auch Team Gasflasche. Äh, ich war aber bis jetzt auch immer mit größeren Fahrzeugen unterwegs, wo das nicht so 'ne Rolle gespielt hat und hatte dann auch oft 'n entweder 'ne, 'ne Außengasanschlussdose oder eben 'ne einfache Möglichkeit, das auch ans Gassystem anzuklemmen. Ähm, dann kann das natürlich helfen. Die Kartuschen, also das werd ich jetzt machen, wenn ich jetzt unterwegs bin, werd ich auch mit Kartusche das erste Mal in meinem, nee, nicht das erste Mal in meinem Leben, aber, äh, außerhalb eines Festivals das erste Mal sozusagen mit Kartusche, äh, unterwegs sein. Da bin ich sehr gespannt, wie gut es funktioniert. Aber ich kenn dieses, dieses, also so dieses mulmige Gefühl: „Oh, und was ist, wenn mir das jetzt in Montenegro ausgeht und dann krieg ich kein, kein Gas?" Aber das kann ich dann im Nachhinein berichten. Ich glaub, das wird nicht so schlimm, wie man sich das vielleicht manchmal dann in schlimmen Momenten vorstellt. Verhungern werden wir bestimmt nicht.
Nele: Nee, also das, davon geh ich aus und ihr habt ja auch keinen Carry Chef dabei in dem kleinen Auto, sondern, ne, da, da ich glaub, wenn man halt mit, mit so 'nem Gerät wie Carry Chef unterwegs ist, der ja doch auch 'n, 'n anderes Packmaß hat als 'n Safari, dann ist man wahrscheinlich jetzt nicht unbedingt darauf angewiesen, nur mit Kartuschen zu grillen und zu kochen. Ähm, und es ist natürlich dann irgendwann auch 'n preisliches Thema, weil relativ betrachtet sind die Kartuschen halt auch teurer, als wenn ich jetzt mir 'ne, 'ne fünf oder 'ne elf Kilo Gasflasche da dran kloppel. Aber es ist gut zu wissen auf jeden Fall, dass man es könnte. Und jetzt, wo ich in mich gehe, weiß, erinner ich mich auch, dass wir's auch tatsächlich vor 'n paar Jahren schon mal getestet haben mit dem Trio Powerpack oder wie das heißt.
Matthias: Mhm. Genau.
Nele: Da gab's das Vierfach noch nicht. Ähm, Duo, Duo und Trio haben wir getestet schon. Ähm, aber tatsächlich auch nicht, bis es dann wirklich auf 'n letzten Tropfen leer war, sondern wir haben halt mal geguckt, ja, funktioniert das auch von der Leistung her und alles. Das hat gut geklappt, aber wir haben jetzt nicht da stundenlang rumgekocht, nur um zu sehen, wie, wie lang die dann halten.
Matthias: Genau. Also ich kann jetzt auch das nachliefern. Bei 'ner 500-Gramm-Kartusche si... ist man auch bei fast zwei Stunden bei voller Leistung bei dem großen Carry Chef.
Nele: Okay, cool.
Matthias: Und, ähm, von daher ist man da, schätzt man das falsch ein und erst recht, wenn man dann 'n Zweierpack nimmt, hält das auch über einiges an Menüs und, äh, Kaffees und Rühreier.
Nele: Ja. Also wir haben, wir haben ja in Mexiko kochen wir fast nur, wenn wir unterwegs sind, auf 'm, auf 'm kleinen Kocher, auf 'm ganz billigen, ähm, den wir da vor Ort uns geholt haben. Und da kannst du wirklich auch mehrfach Spaghetti kochen und so. Das dauert 'n bisschen, aber Sebastian, ich kann dir die Sorge nehmen, das wird alles klappen.
Sebastian: Gut.
Matthias: Genau. Und genau. Okay.
Sebastian: Dann lass uns mal noch... Also das war 'n Tel-, äh, 'n Thema für Nele. Der Winter ist jetzt Gott sei Dank erst mal vorbei vermutlich.
Nele: Ja.
Sebastian: Weil die Feiertagen ja vielleicht noch mal kommen. Mal gucken. Aber, äh-
Nele: Nicht bei uns.
Sebastian: Nee, nicht, nicht in Spanien, wo du jetzt bist. Aber wie ist das dennIm, im Winter bei Grillen. Also es gibt ja so das Thema, äh, mit den verschiedenen Gasarten und, äh, da sind so die null Grad so 'ne magische Grenze. Wie ist das denn beim Grillen grad vielleicht mit Kartusche? Ähm, kann ich das ab 'ner bestimmten Temperatur nicht mehr oder ist das kein Problem? Wie sind da, äh, deine Erfahrungen?
Matthias: Ja, also auf jeden Fall, ähm, wirkt sich dann die Gesetze der Physik aus. Ab 'ner gewissen Temperatur, dass halt Kartuschen mit der Standardfüllung ist ja Butan-, äh, Propan-Mix. Dann wie du schon sagst, um die null Grad, ähm, macht sich dann der Effekt, ähm, bemerkbar, dass, ähm, ja einfach der Druck nachlässt, ähm, durch die Außentemperatur, wenn das so abkühlt und quasi die Flamme sich nicht mehr voll entwickelt, ne. Sprich, äh, wenn man ganz klar weiß, es sind halt kältere Temperaturen, wo ich hinreise für längere Zeit. Also ich muss über mehrere längere Zeit einfach, ähm, ja bei Kälte kochen, brauchen ja dann quasi die andere, also die Winter-Mix-Kartuschen, die dann für die kälteren Temperaturen ausgelegt sind und dann, ja, es ist bis -15 Grad eigentlich auch gut möglich. Vor allen Dingen, wenn man noch 'ne Lösung findet, wie man die Kartusche ein bisschen wärmer hält und die nicht direkt, äh, in den Schnee stellt, sag ich mal, äh, wo sie noch mal zusätzlich abkühlt. Ähm, genau, das sind so die Punkte. Ja.
Sebastian: Ja, das Problem. Das Problem be-, ver-verstärkt sich auch 'n bisschen selber. Wir hatten das jetzt, erinner ich mich grade, nämlich auf 'm, auf der CMT grade erlebt, da war's recht kalt und dann hatten wir bei Nele und Heidi-
Matthias: Oh ja
Sebastian: ... in den Gaskasten geguckt und dann haben wir gesehen, dass die Gasflasche halt auch komplett außen gefroren war, weil, also für alle, die jetzt nicht so physikalisch und mit dem Gas bewandert sind: In den Kartuschen oder in den Flaschen ist Gas in Flüssigform drin und das muss, damit wir sie verbrennen können, erst gasförmig werden. Und das tut es eben, wenn wir jetzt Butan und Propan als Gase haben, 'n reines Butan eben ab null Grad nicht mehr. Das wird einfach nicht mehr gasförmig. Ähm, es verdampft also nicht mehr. Und wenn es aber verdampft, dann, äh, kühlt es sozusagen seine Umgebung auch ab. Und das sorgt dann so 'n bisschen für 'ne Selbstverstärkung. Und deswegen war grade quasi auch die Empfehlung von Matthias: Wenn ich dann also meine Flasche oder auch meine Kartusche vorher im Warmen lagere, dann kann ich quasi dieser, dieser Anfangsunterkühlung ein bisschen gegensteuern. Und ich hab ja auch den Vorteil, grad bei 'nem Kartuschenkocher, wenn die Kartusche dann vielleicht jetzt nicht über der Flamme, aber, äh, quasi in der Nähe ist, dass die auch ein bisschen Wärme dann mit abkriegt und dann der Effekt nicht so schlimm ist. Ich will nicht dazu raten, die Kartusche dann an die Flamme zu halten.
Nele: So mitm Feuerzeug aufwärmen.
Sebastian: Aber die sind ja, ne, d-d-die sind ja dann doch in der Nähe und kriegen natürlich so 'n bissl Umgebungswärme auch mit ab. Aber das vielleicht noch zur Physik, was da so passiert und warum das passiert. Also je mehr Propan ich dann dabei habe, desto unempfindlicher bin ich sozusagen gegen Kälte. Auch das hat seine Grenzen, aber ich denke, die wenigsten von uns werden dann bei unter 15 Grad draußen noch grillen oder kochen. Ähm, ja und wenn doch, müsst ihr dann halt gucken, dass ihr das, den Kram halt vorher entsprechend aufwärmt und dann, dass das auch warm genug bleibt, damit es halt weiter funktioniert.
Nele: Und habt ihr im Sortiment auch solche Winterkartuschen oder gibt's die nur bei speziellen Outdoor-Ausrüstern zum Beispiel?
Matthias: Ähm, wir haben 'ne 7030 Mischung.
Nele: Also 70 Propan, 30 Butan, mhm.
Matthias: Genau, was das schon 'n bisschen flexibler macht. Über 2080 ist dann eher sehr üblich, aber speziell für 'n Winter haben wir nichts, nein.
Nele: Okay.
Matthias: Genau.
Nele: Also dann, ich sag jetzt mal, wenn man so bei etwas kühleren Frühlingstemperaturen vielleicht unterwegs ist, kann man die nehmen. Aber wenn man jetzt richtig-
Matthias: Super
Nele: ... irgendwie in die Berge geht im, im Winter, dann sollte man-
Matthias: Ja
Nele: ... vielleicht beim Outdoor-Ausrüster sich einmal umgucken.
Matthias: Ich denke mal, da landet man kurz über kurz oder lang bei 'nem Benzinkocher. Die sind dann halt noch mal, äh, anders dafür ausgelegt. Äh, ja, genau.
Nele: Okay, dann haben wir ja-- Oder gibt's noch zum Thema Wintergas irgendwas, was ich noch vergessen hatte zu fragen oder was ihr noch wichtig findet?
Matthias: Nee, alles gut. Sebastian hat's noch mal super erklärt, ähm, wie es sich mit dem Gas verhält. Alles gut, ja.
Nele: Dann würde ich gerne zur Reinigung kommen, weil das ja auch immer 'n Thema ist, was ich viel in Facebook-Gruppen zum Beispiel, also früher beobachtet habe. Jetzt nicht mehr, weil ich da nicht mehr bin, weil mich das genervt hat irgendwann. Ähm, da gab's ja immer wieder auch die Diskussionen, grade bei, bei den, äh, Kadax-Grills, dass sie angeblich schwer zu reinigen seien. Ich muss dazu sagen, ich hab da persönlich andere Erfahrungen gemacht. Ich finde das nicht früher mit den, ähm, als noch, als wir das erste Safari-Chef-Modell hatten, da waren die Platten noch nicht so beschichtet, wie die es heute sind. Ja, da war das halt dann mal 'n bisschen krustig, aber das ist ja auf 'm Grillrost auch. Der ist ja auch nicht immer blitzblank. Ähm, das bringt ja auch 'n gewisses dann vielleicht Geschmackserlebnis mit sich. In Mexiko reinigt man das dann einfach mit 'ner Zwiebel. Also ich bin da nicht so empfindlich, wenn da mal noch irgendwie so 'n paar Reste sind, weil es wird ja wieder heiß gemacht.
Matthias: Genau.
Nele: Aber wir haben auch 'n Artikel dazu, wo ich das mal beschrieben habe, wie wir das machen mit der Reinigung. Aber vielleicht mal so für die Leute, die da etwas höhere Standards haben, was die Sauberkeit ihrer Grillroste und Grillplatten und Fettwannen und so weiter, was man da noch so alles hat, angeht. Was wären denn da so Tipps von dir als Profi? Wie soll man das machen? Richtig erhitzen, damit alles wegkohlt? Oder lieber vielleicht dann nicht so lange warten mit der Reinigung und nach jeder Nutzung irgendwie vernünftig einweichen? Was, was ist da, da so deine Herangehensweise?
Matthias: Also wir gehen mal an den Anfang zurück. Ähm, wenn man sich was Neues anschafft, ist es wirklich wichtigDiese Grillplattenroste einzubrennen. Damit eben diese Keramikbeschichtung, das heißt immer aktiviert wird, aber ich, ja, dass die ja wirklich dann funktioniert. Und, ähm, grade über die vielen Gespräche auf Messen, äh, merken wir, dass eben das nicht gemacht wird. Wurde oder, oder, ähm, und wenn's dann heißt, es funktioniert nicht und so weiter, kann man's mit drauf zurückführen. Nicht immer, aber, ähm, es ist sehr wahrscheinlich.
Nele: Es könnte sein, dass auch hier im Raum anwesende Personen nicht die Bedienungsanleitung gelesen haben.
Matthias: Ich glaube, der Raum kann riesig groß sein und da sind 'ne Menge, die das nicht, äh, lesen, weil also Bedienungsanleitung lesen ist eh nicht so cool und bei einem Kocher oder Grill, boah, das ist ja ... Deswegen hat man tatsächlich für den Einzelhandel draußen separate Flyer gemacht, die dann rumliegen oder mitgegeben würden, wo das dann direkt beschrieben wird in Kürze, dass man dies genau machen sollte. Genau. Ähm, sprich, wenn man's eingebrannt hat, es geht wirklich ganz schnell, drei, vier Minuten auf mittlere Hitze, vorher ein bisschen einpinseln mit Öl und so weiter und dann wieder abkühlen, bisschen sauber machen mit, ja, warmem Wasser. Und dann kann es eigentlich losgehen. Sprich, äh, deine Ungeduld, die du vielleicht von dir kennst, wenn du Hunger hast , die ist dann bei den Leuten besonders kurz, diese, äh, diese Geduld, wenn's darum geht, den neuen Grill, äh, einzuweihen.
Nele: Ja, verstehe ich.
Matthias: Da hat keiner, hat keiner Bock, äh, vorher das anzulesen oder erst recht davor noch auch was einzubrennen. Das ist, obwohl's keine zehn Minuten sind. Also das ist kann oft der Grund sein, dass man liest, dass es nicht so gut funktioniert, wie's wie andere wieder rumschreiben. Ähm, bezüglich dieses Ausbrennens, also sprich, wenn man, äääh, fertig ist mit Grillen und die Temperaturen hochdreht, um da die Reste anzubrutzeln wieder, ähm, würd ich sagen, sind unsere nicht so gut dafür geeignet, weil unsere Grillplatten sind bestehen aus Materialmix, Aluminiumguss. Ne, also der Aluminiumanteil Aluminiumanteil, damit die halt leicht bleiben. Ähm, und dadurch sind die vielleicht bis zweihundertfünfzig, vierzig Grad gut ausgelegt, weil darüber hinaus kann es gut passieren, dass die sich verziehen.
Nele: Okay, also keine Pyrolyse oder wie das heißt.
Matthias: Genau, ist bei unseren nicht so gut geeignet. Eher ist es so, dass wenn man wenn die Platten nach dem Grillen noch warm sind und die Reste dran noch nicht hardcore angebrannt sind, Entschuldigung, dass man die dann eben mit so 'ner besagten Bürste schon mal abbürstet. Durch die Rillen durch und wenn die dann durch die Reste durch die Öffnung in den Grillkost runterfallen, äh, hat man schon mal 'ne erste Reinigung. Und dann kann man sagen, okay, ich bin jemand, der nutzt gerne irgendwie Reinigungsmittel. Da benutz ich so 'n spezielles Spray für die Reste. Oder wenn man sagt, ich muss ich nicht haben, ich leg's mir lieber ein, äh, dann weich ich eben diese Grillplatten in so 'ner Schale, in so 'ner Soft Soak ein. Und danach krieg ich's eigentlich wunderbar sauber.
Nele: Mhm.
Matthias: Die Beschichtung ist nicht dafür da, dass es die Sachen nicht anbrennen. Das passiert, kann durch unterschiedlichen Dinger halt immer passieren. Es geht nur darum, dass man's leicht reinigen kann, wenn man eben bestimmte Schritte macht und nicht erst nach 'ner Woche oder so.
Sebastian: Ja, da hab ich jetzt noch zwei Fragen. Die erste Frage ist, äh, erklär uns doch mal kurz den Einbrennvorgang des Rostes. Also wie du's schon gesagt hast, war das richtig. Also das heißt, wir pinseln's mit Öl ein oder reiben's mit Öl ein und dann machen wir's so mittlere Hitze, paar Minuten warm und spülen's ab und dann ist es fertig oder fehlt da noch 'n Schritt?
Matthias: Dann kann man's dann wieder eins, dann kann man's wieder immer einölen, also immer mit Öl a-arbeiten. Auch beim Einlagern, wenn man, äh, sich Gedanken macht, wie man's am besten weglagert, äh, einlagert. Auch, ähm, zwischen dem Verwenden immer 'ne leichte Schicht drauf lassen, das hält das wunderbar. Aber zurückgekommen auf dem Ei, ob das Einbrennen, ja, wie du's grad gesagt hast, richtig verstanden.
Sebastian: Okay.
Nele: Also 'n bisschen wie bei Gusseisen dann.
Sebastian: Ja, und da wollt ich jetzt drauf hinaus und das ist nämlich die zweite Geschichte. Ihr weicht's ja dann ein in diesen Soft Soakern. Ähm, wie ist das denn jetzt? Also in, in, in Gusseisen zum Beispiel sollte ich nicht mit Spülmittel zum Beispiel einweichen, weil ich dann die Patina wieder entferne. Wie ist das bei euren Grillrosten? Kann ich die auch mit 'nem Spülmittel entsprechend einweichen oder nur in Wasser?
Matthias: Nee, nee, vielleicht ist, also normales Spülmittel, ähm, nur wenig reinmachen, ähm, funktioniert. Ja.
Sebastian: Okay, weil das ist nämlich das, was man beim Gusseisen nicht macht, was der Unterschied ist, weil ich sonst da die Patina wieder entferne, die ich mir mühsam aufgebaut habe, vielleicht über Jahre.
Matthias: Genau.
Nele: Oder so wie meine Mama einfach in die Spülmaschine stecken, weil sie keine Lust auf Handreinigung hat und dann wundert sie sich, warum das irgendwie nicht so gut funktioniert wie bei mir.
Matthias: Genau. Nee, nee, ähm, bitte so wie beschrieben, Spülmaschine, äh, vermeiden und, äh, ja, dann-
Sebastian: Okay
Matthias: ... hat man lange Freude dran.
Nele: Also ehrlich gesagt bin ich grade ziemlich von der Rolle, weil das komplett neu ist für mich das Thema. Ähm, wir haben tausende gefühlt Stunden mit euren Produkten verbracht, aber ich hab noch nie irgendwas eingebrannt, weil mir das gar nicht klar war, dass man das auch bei so Antihaftbeschichtungen machen sollte. Ähm, das werd ich jetzt dann bei dem neuen Testgerät auf jeden Fall machen. Kann man das noch nachholen, wenn man's irgendwie so wie ich verpeilt hat, dann ist der Zug abgefahren, wa?
Matthias: Genau.
Nele: Okay.
Matthias: Und, ähm, ich weiß nicht, welche Faktoren wirklich 'ne Rolle spielen, dass man trotzdem das leicht reinigen kann und andere wiederum, äh, damit große Probleme haben.Das, aber ich denk mal, es liegt halt an der Zeit, dass man's gleich macht oder ich weiß nicht.
Nele: Ich, ich vermute so 'n bisschen, dass es wirklich 'ne Frage der Standards ist. Also ob man's halt wirklich dann auch nach vielen Gebräuchen noch blitzeblank haben will oder ob man damit leben kann, dass halt 'n bisschen in der Fettwanne 'n paar Verkrustungen und Flecken sind. Zum Beispiel die Fettwanne ist ja eigentlich so das Hauptthema, die kann man ja auch nicht richtig einbrennen. Ähm
Matthias: Nee, nee, die wird nicht eingebrannt, genau.
Nele: So und, und ja, also ich hab damit, wie gesagt, halt kein Thema und wenn, wenn da noch 'n bisschen was zu sehen ist an Resten, weil es ist ja nichts, was irgendwie jetzt, äh, unhygienisch wäre im Sinne von Krankheitserreger oder so. Es wird alles wieder heiß gemacht und ja, dann ist es halt nicht wie neu. Ähm, ansonsten kann ich's mir eigentlich nicht erklären, weil selbst, also man sieht ja jetzt, ich hab den Fehler gemacht, das nicht einzubrennen und trotzdem kriegen wir die Dinger sauber. Von daher, ja. Und wie gesagt, dann halt 'n bisschen mit, mit im Zweifel mit Natron arbeiten, wenn es hartnäckige Verkrustungen sind, dann ist es auch ziemlich schnell eigentlich erledigt. Wir, wir haben die Reiniger von euch auch ausprobiert. Wir brauchen die einfach nur nicht. Die sind ja relativ effektiv. Ähm, aber wir, wir haben, glaub ich, noch sogar eine volle Kartusche da, weil wir die gar nicht nutzen, weil das rei-reine Einweichen reicht eigentlich in der Regel.
Matthias: Genau, weil das muss nicht sein. Ich kenne auch Fälle, wo die einfach das auch dann auf 'n nasses Zeitungspapier legen und dass das darüber ... Also es gibt viele Möglichkeiten nur, man sollte einfach nicht so ewig mit warten.
Nele: Ja.
Matthias: Und, ähm-
Nele: Also nicht 20-mal grillen und dann genau und dann sich wundern, dass es nicht mehr weggeht. Okay.
Matthias: Genau, genau.
Nele: Ich hab noch mal 'ne Frage zu den Bürsten. Also auch die haben wir, weil wir werden ja immer sehr gut und großzügig von euch ausgestattet, wenn's wieder neue Geräte gibt, dann kriegen wir auch meistens das Zubehör dazu. Ähm, die sind, es gibt eine oder gab, vor zwei Jahren hab ich die, glaub ich, bekommen, eine mit so Naturborsten. Sieht zumindest wie Naturborsten aus. Und eine, die ist so länglich geformt. Ich meine, grau war die mit relativ harten Plastikborsten. Und ich hab mich da wirklich nie so richtig dran getraut, weil ich immer denke, ja, irgendwie ist es ja doch halt auch 'ne Beschichtung und kein, äh, kein Eisen, ähm, weil mir die sehr hart vorkommen. Aber natürlich habt ihr die ja dafür entwickelt. Kannst du mir m-mal sagen, wie man mit denen richtig umgeht am besten?
Matthias: Ja. Also ich finde, wenn, äh, Hörer innerhalb der Grillmarke, sag ich mal, bleibt mit dem Zubehör, haben sie dadurch halt eigentlich auch 'ne große Sicherheit, dass die Sachen besonders gut aufeinander abgestimmt sind. Und in dem Fall ist es halt auch so, dass wir halt die Materialien verwenden, die hart genug sind-
Nele: Mhm
Matthias: ... die Sachen abzubürsten, aber eben, ähm, die Beschichtung halt in Ruhe lassen. Ne, sprich, ähm, dass man zum Beispiel den Naturborsten quasi, ähm, die nimmt, wenn halt das noch warm ist und die Reste dran kleben von der letzten, dass man damit quasi das, ähm, anfängt drunter zu bürsten in die Grillöffnung und, ähm, ja. Die andere graue Bürste quasi, die mit so 'nem Deckel hat, quasi nach dem Ei-Einweichen noch nimmt, wenn halt wirklich dann noch, äh, nach dem Einweichen noch Sachen dran kleben, ne.
Nele: Okay.
Matthias: Mhm. Genau. Mehr ist es eigentlich nicht und die Roste haben eine schöne Führung, ähm, dass man da wirklich da gezielt durchgehen kann. Ja.
Nele: Gut, also ich, ich, äh, dann werd ich mich da noch mal dran wagen, weil die, äh, liegen noch bei uns-
Matthias: Keine, keine Sorge, keine Sorge
Nele: ... eingelagert. Also die, die mit den Naturborsten, die kommt immer mal wieder zum Einsatz, auch unter anderem für mein Gusseisen. Wenn's da 'n bisschen hartnäckiger ist, kann man die auch super verwenden und sie ist auch, äh, sehr gut geeignet, wenn zum Beispiel Kartoffeln etwas hartnäckiger verschmutzt sind. Kann man die auch nehmen. Es ist also ein multifunktionales Produkt. Ähm
Matthias: Stimmt. Äh, ich weiß, was du meinst, ja.
Nele: Hast du schon probiert?
Matthias: Tatsächlich. Von den selbst ge-, von den selbst geernteten hier, äh-
Nele: Genau.
Matthias: Tatsächlich, stimmt.
Nele: Und, und Topinambur bauen wir ja auch selber an und der ist ja noch ekliger zu reinigen als Kartoffeln, wenn die so v-verkrustet sind und da ist sie auch sehr viel im Einsatz. Äh
Matthias: Aber darf ich kurz was anderes fragen? Wenn du da so 'n Weg bist, kennst du Yacon?
Nele: Nee, was?
Matthias: Wenn du da drüben bist. Das ist so 'ne Mix aus, ähm, also einer Kartoffelart, wächst in dem Bo-, im, im Boden. Ähm, sensationell lecker. Ähm, nur mir sind meine Zielinge hier, äh, eingegangen. Jetzt hab ich keine Yacons mehr. Die kann man roh essen, die sind süß und, äh, die hab ich da auch so sauber gemacht mit der Bürste. Ähm, hätt ich jetzt gedacht, dass du-
Nele: Aber, aber, ähm, das sieht aus wie, ähm, das, was wir in Mexiko als Camote bezeichnen. Das ist so wie so 'ne Süßkartoffel.
Matthias: Ja, tatsächlich.
Nele: Und die gibt's in bisschen heller und in so orange.
Matthias: Ja, ja genau. Und man kann sie halt roh essen und, ähm, mega lecker.
Nele: Ah nee, dann ist es was anderes. Also das, was ich meine, kann man nicht roh essen. Das ist wirklich 'ne Süßkartoffel einfach. Die muss man kochen oder braten oder so. Okay. Nee, dann, das muss ich mal ausprobieren. Mal gucken, ob ich die finde. Guck mal, haben wir jetzt doch noch über Essen gesprochen, wie immer, wenn, äh, wenn man beim Grillthema landet. Ich hab jetzt noch eine Frage bezüglich der Einlagerung, weil du's ja auch schon angesprochen hattest. Also du hast gesagt, die, die Platten am besten bisschen einpinseln. Ähm, A, welches Öl sollte ich da nehmen? Wahrscheinlich 'n hoch erhitzbares irgendwie.
Matthias: Ja.
Nele: Leinöl.
Matthias: Zum Beispiel.
Nele: Mhm.
Matthias: Bin der große Fan von, ja, genau.
Nele: Okay. Und was ist sonst noch wichtig, wenn ich 'nen Katak Domestic Grill einlagern möchte? Oder wahrscheinlich gilt das auch für andere Gasgrills. Ähm, was, was kann man da falsch machen? Was ist wirklich tödlich für so 'nen Grill?
Matthias: Genau. Also wir haben festgestellt, ähm, ist einfach auch irgendwo logisch, dass wenn's noch durch irgendwas klamm und feucht weggestellt werden, ne. Also sprich, äh, wenn's eingelagert wird, einfach wirklich gewissenhaft säubern und trocknen und dort überwintern lassen, wo es auch halbwegs gleichmäßige Temperaturen sind, nicht unbedingt im Caravan und Wohnanhänger draußen stehen lassen. Ähm, wirklich gut wegpacken beziehungsweise von der Verpackung, die mit dabei ist, diese Packtasche vielleicht noch 'n bisschen offen lassen, dass 'n bisschen Luft zirkulieren kann, dass einfach keine, ja, Schimmelbildung entstehen kann. Ähm, das ist das Wichtigste, einfach die trockene Lagerung, dass es und mit gleichmäßigen Temperaturen in den Räumlichkeiten. Ähm, genau, das ist so das Wichtigste. Aber wie gesagt, auch mit diesen, äh, Platten, mit diesen Einölen auch in kurzen Abständen, wenn man weit gegrillt hat und nächste Woche wieder, ähm, hilft es den Platten, ähm, einfach, dass die eingeölt bleiben.
Nele: Okay.
Matthias: Und für die Einlagerung, mindestens für die Einlagerung dann das, das machen, ja.
Sebastian: Also vielleicht da auch noch als Ergänzung, das muss jetzt keine fette Ölschicht sein, ne. Man reibt das bisschen Öl ein, wischt das wieder 'n bisschen ab, dass das nicht trieft. Also weil man sich vielleicht ja sonst auch die Unterlage oder wo der Grill dann steht, kaputt, also, äh, bisschen versaut. Es ist nur, dass da 'n ganz, ganz hauchdünner Film drauf ist einfach, damit halt Flugrost und 'n bisschen Feuchtigkeit, die in der Luft ist, keine Chance hat. Das ist das Gleiche, was man auch mit, ähm, Gusseisengeschirr ja macht, dass man das auch ganz leicht einölt. Aber das heißt nicht, dass da irgendwie 'ne Öllache drin schwimmen sollte oder drauf sein sollte.
Matthias: Nee, nee, bitte nicht, bitte nicht, bitte nicht. Genau. Und dafür haben wir jetzt auch das neue, äh, Cooking Spray, Non-Stick Cooking Spray.
Nele: Guck mal, noch mal 'n Produkt schnell untergebracht zum Ende hin. Sehr gut.
Matthias: Nee, ich, also das, ähm, es ist alles schon da da draußen in der Welt. Es ist ja nicht das grade so was man neu erfindet. Aber es wirkt bei den Leuten einfach, wenn die unabhängig jetzt von Katak, Katametics und auch andere Marken, wenn die innerhalb ihrer Marke sich bewegen und sagen, das Zubehör nehm ich dafür, dann ist es einfach 'ne andere Sicherheit zu sagen, okay, das ist dafür gedacht und es funktioniert auf jeden Fall richtig gut, ne.
Nele: Sehr cool. Ähm, ich hab nur noch eine aller, allerletzte Frage. Sebastian, wie sieht's bei dir aus?
Sebastian: Nee, ich wart mal deine Frage ab und dann guck ich, ob ich noch eine habe oder ob das gleiche ist.
Nele: Das wär jetzt eigentlich 'n schöner Abschluss, meine Frage. Nämlich, ähm, wenn ich jetzt, jetzt ist ja grade die Zeit, wo die Leute wieder mit ihren Campingfahrzeugen losfahren. Viele haben schon angegrillt, manche grillen jetzt auf der ersten Tour an. Ähm, was sollte ich da vor dem ersten Einsatz vielleicht einmal überprüfen an meinem Grill? Unabhängig jetzt von, von Marke, sondern generell bei Gasgrills.
Matthias: Also ich schau auf jeden Fall nach den Gasschläuchen, ne. Also ist da irgendwas passiert? Hat hier im Schuppen mir 'ne Maus was angeknabbert oder so, äh, an den Schläuchen? Das ist so für mich der erste Bereich, dass ich mir das angucke oder wie ist das Verfallsdatum quasi? Äh, ist das schon überschritten? Das ist so für mich der erste Schritt. Und, ähm, dann mach ich eigentlich wie so 'n Probedurchgang, ähm, bevor ich den eigentlich wirklich brauch, schmiss ich alles an. Also stell den an quasi, um zu schauen, dass alles funktioniert. Nicht, dass es mir erst dann auffällt, wenn ich ihn wirklich brauche.
Nele: Mhm.
Matthias: Ähm, mehr Sachen müsst ich jetzt eigentlich nicht. Ähm, ja, das ist halt.
Nele: Also einfach einmal 'n kurzen Probelauf machen. Vielleicht nicht unbedingt in geschlossenen Räumen, falls doch irgendwie mal was nicht so funktioniert. Vielleicht lieber draußen, denk ich mal, ne.
Matthias: Zum Beispiel, danke für den Hinweis, genau. Ähm, das ist natürlich dann noch mal 'n anderer Sicherheitspunkt, grade wegen den Gasschlauch prüfen. Genau, ja.
Sebastian: Das wär auch meine Frage gewesen damit.
Nele: Süße, Arbeitsehemann.
Sebastian: Bin ich dann auch happy.
Matthias: Wollt ich grad sagen. Eingespieltes Team, ja.
Nele: Ja, auf jeden Fall. Ja, vielen lieben Dank, Matthias. Wenn ihr Lieben da draußen Fragen habt zum Thema Zubehör, vielleicht auch, ähm, Wartung, Reparatur, also das sind jetzt Punkte, zu denen wir jetzt heute nicht mehr gekommen sind. Die hatten wir uns so 'n bisschen als optional mit auf die Liste gesetzt, äh, je nach Zeit. Also wenn's da irgendwelche Fragen gibt, wenn irgendwas nicht klappt mit der Reinigung, dann meldet euch gerne unter podcast@camperstyle.de oder über den WhatsApp-Link, den ihr in der Folgenbeschreibung findet. Dann können wir entweder vielleicht Antwort geben oder Matthias, äh, als Fachmann hilft uns da noch mal aus. Auf jeden Fall meldet euch gerne, sagt uns auch, wie so eure Erfahrungen mit euren Campinggrills, Gasgrills, Gaskochern sind, was ihr da so mit dabei habt. Da finden wir immer spannend, so 'n bisschen drüber zu diskutieren mit euch. Und ansonsten dir Matthias ganz lieben Dank, dass du heute bei uns warst. War super spannend und wie man merkt, ähm, hab auch ich wieder eine To-do mit auf den Weg bekommen. A, Bedienungsanleitung lesen, B, endlich mal richtig mit den, mit dem eigenen, mit der eigenen Ausstattung umgehen. Und ja, ich übergebe dann an Sebastian.
Sebastian: Ja, auch von mir vielen Dank, dass du da warst. Ich, für mich war tatsächlich das Spannendste, auch wenn's mich nicht betrifft, aber ich glaub, für viele Menschen hilfreich ist, diese, dieser Tipp noch mal auch ein, ein Rezeptebuch, äh, zu haben, was sich mit dem Thema eben intensiv beschäftigt, um einfach auch die Unterschiede mitzunehmen, ne. Weil ja, äh, zu Hause kochen, wenn ich vier Kochplatten habe und ganz viele Dinge immer noch mal 'n anderer Schnack ist, als unterwegs zu kochen. Auch wenn das viele Menschen vielleicht intuitiv an vielen Stellen hinkriegen, ähm, kann man sich da, glaub ich, noch mal viele Dinge mitnehmen und vielleicht viele, na ja, schmerzhaft ist das falsche Wort, aber vielleicht frustrierende Momente sparen. Ähm, das war für mich tatsächlich ein spannender Punkt. Ansonsten klar, ich grille viel und mache da, da hast du mir jetzt nicht viel Neues erzählt, weil wenn man so tief im Thema ist, äh, aber, aber das mit dem Kochbuch, das war für mich noch mal so 'n ganz spannendes Thema, was auch bei uns in den Artikeln häufig viel zu kurz kommt. Ähm, und ja, dafür vielen Dank. Vielen Dank, dass du hier warst und, äh, jetzt übergebe ich an dich für die letzten Worte an unsere Hörer und Hörerinnen da draußen.
Matthias: Ja, auf jeden Fall auch vielen Dank für die Möglichkeit, dass wir uns so in der Form darüber unterhalten. Ähm, und find ich's ja auch für mich spannend, mit solchen erfahrenen, äh, Menschen da zu sprechen und eigentlich querbeet verteilt in der Welt. Ich weiß gar nicht, wo du grade bist, Sebastian.
Sebastian: Ich sitz ganz langweilig grade noch in Deutschland, auch wenn mein Hintergrund, den ich hier an meiner Kamera habe, anders aussieht, aber aktuell-
Matthias: Genau
Sebastian: ... aber in 'ner Woche dann unterwegs nach Montenegro.
Matthias: Ui, sehr schön. Genau. Also Dank an die Technik, dass das so möglich macht, ne, dass wir so verteilt, äh, uns hier treffen und darüber uns unterhalten. Ähm, ja, also ich bin dankbar für die Leute da draußen, die Katak, ähm, Katak seit Jahrzehnten nutzen. Das ist 'ne Marke von 1948 aus Südafrika, nur mal ganz kurz, ne. Ähm, und mittlerweile seit drei Jahren Katak Domestic nutzen. Ähm, ja, und beide haben viel Freude dran und wendet euch an die beiden, wenn ihr weitere Fragen habt. Da seid ihr sehr gut aufgehoben.
Sebastian: Tschüss.
Nele: Tschüss.
Matthias: Tschüss.