|

Podcast: Reifenpanne in Montenegro oder: wilde Steine im Angriffsmodus!

Sebastian ist noch auf seinem Roadtrip durch Montenegro – und ein frecher Stein hat ihm buchstäblich die Tour vermasselt! In dieser Episode erzählt er, wie es zu einer Reifenpannen mitten in den Bergen kam, wie er in der abgelegenen Gegend an Ersatz kam und was man bei einer Tour durch Montenegro besser nicht nachmachen sollte.

Ein unverschämter Stein, eine Reifenpanne am Berg ohne Mobilfunkempfang und ein Feiertag, der alle Pläne durchkreuzt – Sebastians Montenegro-Roadtrip mit Kumpel Gregor hält, was er verspricht: echtes Abenteuer. In dieser Kaffeepause berichtet er live aus dem Durmitor-Nationalpark, während er auf seine neuen Reifen wartet. Nele, die momentan im eher gemütlichen Ebro-Delta verweilt, hat dagegen „nur“ einige festgefahrene Städter mit Hilfe von Auffahrkeilen und Kunststoffmatten aus dem Sand befreit.

Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Sebastians erste Offroad-Erfahrungen in Montenegro: Von Kotor in die Berge auf 1.500 Meter
  2. Die Reifenpanne am Berg: Wie ein Stein den Reifen des Ford Ranger außer Gefecht gesetzt hat – und das bei schlechtem Empfang, Hunger und leichter Schräglage
  3. Wagenheber suchen ohne Internet: Wie Edge-Empfang, eine extern ausgerichtete Router-Antenne und YouTube beim ersten Reifenwechsel mit einem ungewohnten Mietfahrzeug halfen
  4. Die „Montenegro-Regel“: Warum Sebastian und Gregor jetzt gleich zwei neue Reifen kaufen mussten
  5. Zwei unfreiwillige Ruhetage am Canyon-Eingang mit Bergblick: Zwangspause dank Feiertag
  6. und vieles mehr

Links und Ressourcen

  1. Live-Tracker von Sebastians Montenegro-Tour (mit ca. 2 Tagen Verzögerung)

Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findest du hier: links.camperstyle.de

Jetzt bist du dran!

Hattest du schon mal eine Reifenpanne auf dem Roadtrip – und wenn ja, wie hast du die Situation gerettet? Oder hast du vielleicht sogar selbst Erfahrungen mit Montenegro und seinen abenteuerlichen Bergstraßen gemacht? Dann schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp!

Profitiere von unserem geballten Camping-Wissen: Jetzt persönliches Online-Coaching mit Sebastian & Nele buchen

Als Podcast-Hörer:in erhältst du mit dem Code podcast15 exklusiv 15 % Rabatt in unserem Online-Shop.

Komm in unseren WhatsApp-Kanal. Tägliche Camping-News, Fahrzeugneuheiten, Schnäppchen, Reisetipps, Kuriositäten und vieles mehr!

Unser Buch für Camping-Einsteiger: Camping. Das große Handbuch

Wenn dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns riesig über eine gute Bewertung auf deiner Lieblingsplattform und ein Abo – das hilft uns, noch mehr Campingfans zu erreichen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das Transkript der Folge

Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.

Nele: Hallo und herzlich willkommen zur Camper Style Kaffeepause, deiner kleinen Portion Camping für zwischendurch. Ich bin Nele. Sebastian: Und ich bin Sebastian mit dem Bergfest in Montenegro. Nele: Also ich bin jetzt selber ganz aufgeregt, weil ich hab auf Insta irgendwas mit Reifenpanne gesehen. Irgendjemand lag unterm Fahrzeug mitten in den Bergen und du hattest mir gestern geschrieben und da hat mein Gehirn aber nicht schnell genug geschaltet, weil wir waren irgendwie dran, wie, wann können wir Podcast aufnehmen? Da hattest du geschrieben: „Unsere neuen Reifen“, Plural, „kommen erst vierzehn Uhr. Wir können vorher Podcast aufnehmen.“ Und ich will alles wissen: Wie um Himmels willen habt ihr geschafft, jetzt schon Reifen zu schrotten? Sebastian: Schrotten klingt so negativ. Wir wurden von einem Stein attackiert, von einem wilden Stein wurden wir attackiert. Nele: Der hat sich euch einfach in den Weg geworfen. Sebastian: Ist genau. Nele: Okay. Sebastian: Ich suche, ich suche grade noch, ähm, also ich hab lustigerweise einen Tag, bevor das passiert ist, mit meiner Frau geschrieben und wir haben so ein, zwei Sachen gehabt, äh, die vielleicht nicht so ideal waren und sie hat so im Scherz gesagt: „Mensch, na ja, wenn euch da noch bisschen was passiert, könnt ihr ja dann 'ne schöne Folge machen: Alle Fehler, die du bei einem Roadtrip durch Montenegro nicht machen solltest, die wir für euch getestet haben." Nele: Oh, schön. Sebastian: Und, äh, dann haben wir noch darüber gescherzt, dass wir ja ein bissl jetzt Abenteuer endlich wollen und, äh, jetzt ins, in die, in die sozusagen Berge fahren. Und, ähm, es hat dann noch acht Stunden gedauert und dann hatten wir uns Abenteuer. Nele: Oh nein. Scheiße. Okay. Sebastian: Ähm, ich find jetzt auf die Schnelle nicht mehr den, den, äh, den Nachrichten, aber es war so 'n bisschen so. Also was, wie war's bis jetzt? Also wir, wir sind jetzt, wenn wir aufnehmen, grade, äh, bisschen übers Bergfest hinüber. Wir sind ja Samstag losgefahren, waren Sonntagmorgen dann irgendwann in Montenegro und jetzt zum Zeitpunkt der Aufnahme ist es quasi Montagmorgen. Und, ähm, bis jetzt waren wir noch nicht so viel offroad, das kann ich sagen. Also wir waren, äh, sind einmal gleich am Montag, ähm, hoch über Kotor in die Berge gefahren. Das war schon 'n bisschen offroadig. Das war so 'n erster Geschmack. Das war aber noch relativ easy peasy. Ähm, da waren das Gefährlichste, äh, 'n paar ganz kleine niedrig hängende Äste und waren dann da zwei Nächte. Ähm, das, das Internet war 'n bisschen okay. Gregor, mein, mein Reisebegleiter, muss leider, äh, musste arbeiten 'nen halben Tag und deswegen haben wir dann entschieden, okay, wir fahren jetzt da runter, haben da schöne Fotos und so gemacht. Wollten eigentlich auch noch so 'n bisschen coole Bilder machen, wie das Fahrzeug halt so vorm Sternhimmel vor der Milchstraße steht, aber der Mond ist uns immer in die Quere gekommen. Und- Nele: Scheiß Mond. Sebastian: Ja, dann haben wir entschieden, wir düsen runter. Ähm, ich hab dann so 'n bisschen luxuriösen Camp-Spot uns gesucht, ähm, weil das einfach so die beste Wahl kurz vor der Hauptstadt war. Wir wollten Richtung Hauptstadt, ähm, weil wir, äh, auch noch 'n Kartenleser besorgen wollten, weil wir den vermeintlich vergessen hatten und sind dann auf 'n wirklich schönen Camp-Spot gekommen mit so 'm bisschen, ja, Fine-Dine-Restaurant auch angeschlossen und das, das war schon sehr schön. Wir haben uns dann das gut gehen lassen, haben also nicht selber gekocht, sondern waren dann jeden Tag zweimal essen. Und, äh, Internet war schnell. Wir konnten arbeiten und haben dann, weil's am nächsten Tag geregnet hat, entschieden, noch 'n Tag länger zu bleiben, noch 'n bisschen Arbeit zu erledigen und dann, äh, quasi nach zwei Tagen zu fahren. Und dann sind wir auf unseren ersten Trail gefahren. Das war schon sehr, sehr spannend. Also wir sind erst ewig lange, ähm, kleine enge Straßen durch kleine Dörfchen in die Berge, haben uns hochgeschraubt auf 1.500 Meter, sind durch so Waldbrandgebiete gefahren. Das war so 'n bisschen spooky und, ähm, hatten, haben da wirklich auch coole Fotos, Videos unterwegs gemacht und, ähm, dann standen Kühe aufm Weg und Pferde standen aufm Weg. So alles, was man sich so halt klischeemäßig vorstellt, äh, haben wir da erlebt. Und dann laut unserem Reiseführer, ne, waren dann irgendwann auch die Teerstraßen zu Ende und es ging ins, ins Gelände rein und ging auch gleich mit wirklich großen Schotterstücken los und dann, dann war der erste Schnee so 'n bisschen aufm Weg, äh, runtergekommen und dann, ich denk mal, so nach 20 Minuten haben wir schon von weitem gesehen, da standen irgendwie drei Geländewagen, einer mitten aufm Weg, wo ich schon dachte: „Hä, was, warum machen die das? Wie soll man da vorbeikommen?“, ähm, haben dann in der Nähe der Fahrzeuge auch geparkt und sind dann zu dem gelaufen, der mitten im Weg stand. Also waren noch keine Leute da, die standen da einfach. Und dann haben wir aber gesehen, dass vor dem Geländewagen, der da stand, der Schnee die Hälfte des Weges bedeckte, und zwar nicht nur 'n paar Zentimeter Schnee, sondern halt so 'n richtig halben Meter hohe abgeschrägte Schneewehe. Nele: Okay. Sebastian: Und da war dann leider für uns Schluss. Ähm, wir hatten, glaub ich, noch so 500 bis 1.000 Meter bis zum Pass und der Weg sah also die ganze Zeit so aus. Das war leider nicht mehr machbar. Da mussten wir dort quasi unverrichteter Dinge, äh, wieder abdrehen, konnten da Gott sei Dank wenden und sind dann umgekehrt, sind dann einen anderen Weg zurück ins Tal gefahren und sind dort neu orientiert und haben überlegt: Okay, dann fahren wir jetzt hoch vom, ähm, Südwesten oder vom, vom Süden hoch in den Nordosten, so 'n bisschen Richtung Durmitor in den großen Nationalpark und machen eben dort 'n paar coole Touren, weil dann, äh, verbringen wir da oben einfach Zeit. Und dann bin ich irgendwie sieben Stunden, sechs Stunden gefahren durch enge Serpentinenstraßen, durch die Tara-Schlucht zum Teil.Ähm, beziehungsweise lief die Tara durch. Ich glaub, das ist nicht mehr die Tara-Schlucht, aber, äh, auch durch eine Schlucht mit dem Tara-Floß und, äh, war 'n bisschen anstrengend, aber sehr, sehr schön. Haben uns da auch wieder über zwei Pässe quasi rüber begeben. Da ging's mit dem Schnee und sind dann, ähm, am Einstieg hier von so 'nem Canyon gelandet und wollten da übernachten und dann am nächsten Tag quasi in den Dumitor fahren und hatten uns 'n, 'n, 'n Spot rausgesucht, sind da hingefahren und so aufm Weg dahin waren linkerhand so zwei große Steine, die hab ich auch gesehen und m-musste aber auch nach rechts gucken, weil auf der rechten Seite waren keine Steine, aber 'n Abhang und, äh, hab mich dann vielleicht ein bisschen weit links orientiert und man hört nur ein lautes Psssch. Nele: Fuck. Sebastian: Und dann sag ich so: „Oh, ich glaub, wir haben uns 'n Reifen aufgeschlitzt." Haben angehalten, geguckt und ja, hinten links so fünf, sechs Zentimeter zwei Schlitze im Reifen drin. Also nix, was man auch vielleicht auf die Stelle hätte reparieren können. Das Ganze auf 'nem engen, ähm, Weg, wo auch links und rechts nicht viel Platz war, ähm, am Berg, ähm, ohne irgend 'ne Möglichkeit, irgendwas zu tun. Und da hatte ich erst mal schlechte Laune, weil ich hatte auch Hunger und- Nele: Oh nein. Sebastian: Wir kommen gleich an und dann essen und so, ne. Und wie das so ist, wenn man 'n bisschen unterzuckert ist, war ich erst mal 'n bisschen gestresst. Gregor sagte: „Ja, beruhig, entspann dich irgendwie. Das wird schon alles gut werden. Wir haben ja 'n Ersatzreifen da." Das hatten wir im Vorfeld ja gecheckt. Und dann haben wir auch Glück im Unglück gehabt. Das ist nicht an der richtigen krassen Schräge passiert, sondern nur so an bisschen Schräge. Und, äh, dann, ähm, ja, war das Nächste: Wo ist denn jetzt eigentlich der Wagenheber? Also erfahrene Offroad-Menschen, die wissen, wo ihr Wagenheber sich befindet. Ja, Menschen wie wir, die das das erste Mal mit 'nem Mietfahrzeug machen, die wissen das nicht. Na ja, könnte man im Internet gucken. Was braucht man fürs Internet? Empfang. Nele: Ach Scheiße. Sebastian: Wir hatten Edge. Mit Edge ziehst du natürlich keine Butter vom Brot. Ähm, dann hab ich den, die Router externe Antenne so 'n bisschen Richtung nächste Zivilisation, die wir da gesehen hatten, in der Ferne ausgerichtet und siehe da, das hat uns irgendwie zwei Balken 4G gebracht. Und damit konnten wir dann quasi gucken, wo befindet sich eigentlich beim, äh, Ford Ranger der Wagenheber. Der ist unter der Rücksitzbank, ähm, die natürlich vollgeladen war. Also erst mal da in diese enge Rücksitzbank ausladen, Wagenheber gefunden. So, dann war das Nächste: Jo, wie kriegt man denn jetzt das Ersatzrad runter? Erst haben wir gedacht, man muss unten dran, äh, so 'ne Schraube drehen, ging aber nicht. Also wieder ge-, YouTube-Video geguckt. Ah, da gibt's, äh, 'ne Mechanik, ziemlich geil. Da verlängerst du so 'n Stab, äh, und schiebst den überm, äh, Nummernschild rein und kannst dann das runterlassen mit 'ner Kette. Das ist ziemlich cool gemacht. Muss man erst mal drauf kommen. Ähm, da war uns dann noch die Nummensch-, Nummernschildhalterung im Weg, die haben wir kurzerhand da abgeschraubt und ja, konnten dann das Ersatzrad runterlassen. Gott sei Dank passten auch der Schlüssel für die Alufelgen. Es war jetzt Gott sei Dank keine fancy, äh, Diebstahlsicherung dabei. Nele: Mhm. Sebastian: Das hätte uns dann wirklich, äh, vor Schwierigkeiten gestellt. Na ja, und dann haben wir da am Berg mit den Stützen und Steinen und Bremse den, äh, den Reifen gewechselt, äh, was halt mit viel unterm Fahrzeug liegen zu tun hatte. Das waren dann auch so die Fotos und Videos, die du, äh, quasi gesehen hast und die ich gezeigt habe und wir haben Reifen gewechselt, haben dann alles wieder eingeladen, sind dann die ganze Strecke rückwärts gefahren, weil, äh, wir haben dann auch gesehen, weiter vorne wurde es richtig steil und da hatten wir halt keinen Bock mehr drauf, weil wir hatten jetzt auch kein Ersatzrad mehr und sind also die ganze Strecke rückwärts gefahren. Nele: Warte ganz kurz, ganz kurz. Sebastian: Ja. Nele: Ähm, kommt noch eine Information, warum du mir geschrieben hattest, unsere Reifen, Plural? Sebastian: Ja, das stimmt gleich. Nele: Okay, dann erzähl weiter. Sebastian: So was passiert ja natürlich, äh, Freitagabend am Feiertag und, ähm, wir konnten ja dann Gott sei Dank fahren. Das heißt, wir, wir haben dann, äh, die nächstgrößere Stadt gesucht. Die war so 30 Kilometer entfernt, da, ähm, Sabeljak. Da sind wir dann hingefahren. Ich glaube, ich hab's nicht richtig ausgesprochen. Ähm, da sind wir dann hingefahren, hatten auch da zwei, äh, Kfz-Werkstätten, einen Reifenhändler gefunden, haben dann überlegt, wir stellen uns einfach vor dem sein Tor und warten halt bis zum nächsten Morgen. Nebendran war aber die lokale Sporthalle mit 'n paar Parkplätzen. Also haben wir dann uns da hingestellt und haben da die Nacht verbracht. War irgendwie 'n bisschen unruhig, weil ständig Autos vorbeikamen. Aber nichtsdestotrotz, am nächsten Morgen um neun sollte der öffnen. Wir waren also um neun vor der Tür, Tor zu. Okay, na ja gut, ne, Samstag, ähm, fangen die vielleicht bisschen später an. Ist ja hier jetzt 'ne kleine Stadt, ähm, haben wir also gewartet und sind da bisschen rumgelaufen, haben dann auch 'n Local da gesehen, den haben wir gefragt und der sagte, ähm, also so mit Händen und Füßen, dass heute Feiertag ist. Also dann haben wir geguckt. Es gibt also nach dem 1. Mai noch den 2. Mai, der auch ein Feiertag ist. Sebastian: Und, äh, Gott sei Dank kannte der aber den Werkstattbesitzer und hat den angerufen und sagte dann: „Ja, hier, der ist in 'ner Stunde da." Und wir hatten schon 'ne Bewertung gesehen. Also der, der Werkstattmensch lebt davon, dass Menschen hier im Dumitor-Nationalpark Reifenpannen hat, der sie abschleppt und sie dann versorgt. Die waren auch alle super begeistert davon. Und deswegen war er unsere größte Hoffnung. Wir haben ja jetzt auch keinen Standard, Standardstraßenreifen drauf, sondern wir haben ja hier so, äh, ich glaub AT3, also so geländegängige Straßenreifen auf dem, äh, Ford drauf. Und na ja, der kam dann nach 'ner Stunde, ähm, sprach kein Englisch, äh, hatte, hatte aber schlauerweise Google Translate, äh, dabei und damit haben wir uns dann quasi verständigt.Ähm, er hat uns erst mal aufgeklärt, dass man, ich, ich bin zwar nicht sicher, ob das so ist, aber, ähm, wir können das nur so glauben. Im Internet steht nichts davon, dass man in Montenegro Reifen nur in Zweierpaaren kaufen kann. Nele: Oh. Sebastian: Deswegen kaufen wir jetzt Reifen und hat auch gesagt, dass halt heute Feiertag ist und, äh, da heute nichts erreicht, ähm, und hat dann erst mal geguckt, ob er noch in seinem Vorrat von Altreifen irgendwas findet, was passte, aber es passte nichts. Und, ähm, da 'n bisschen rumgeguckt und dann hat er halt gesagt, okay, er hat jetzt den Reifengroßhändler privat erwischt, weil er den kennt und der hat aber grad schlechtes Internet und kann nicht gucken. Nele: Oh nein. Sebastian: Und nach 'ner, nach 'ner Viertelstunde hat er oder, äh, nee, Quatsch und dann haben wir WhatsApp ausgetauscht und haben gesagt: „Okay, wir machen das bei dir. Wir fahren jetzt auf 'n Campground und, äh, du schreibst uns einfach sozusagen, wenn, ähm, es was Neues gibt." Und dann hat er irgendwie nach paar Stunden geschrieben, hat gesagt: „Der Reifenhändler hat jetzt, der Großhändler hat jetzt geguckt, der hat Reifen. Das sind nicht, nicht unsere, aber was Passendes sozusagen." Nele: Okay. Sebastian: „Und die könnten Montag 14 Uhr da sein." Ja, und dann, äh, ja, hatten wir quasi Samstag, Sonntag dann, äh, Freizeit, weil wir wollten jetzt nicht ins Gelände fahren ohne 'n Ersatzreifen, weil wenn das Ganze noch mal passiert, wird's ja deutlich schwieriger. Und 'nen Geländewagen abschleppen ist das eine, aber hier die großen mit der Hauptabsetzkabine abschleppen, ist noch mal 'ne andere Nummer. Das wollten wir nicht riskieren. Deswegen haben wir uns hier so 'n, äh, Platz gesucht. Die haben zwar noch nicht offen, ähm, aber da die hier so Reittouren anbieten, waren da schon Leute da und stehen hier quasi wirklich mit gigantischem Blick, äh, auf die Berge, auf 'm kleinen See und, ähm, bis gestern auch ziemlich einsam, denn gestern sind noch zwei Camper dazugekommen, die jetzt grad schon wieder abgereist sind. Und, äh, ja, haben hier quasi die letzten zwei Tage verbracht. Haben gestern noch 'ne Quad-Tour einfach gemacht, weil wir so 'n bisschen Langeweile hatten und haben uns, äh, da bisschen die Gegend schon mal angeguckt. Und jetzt ist es grade kurz vor 11 und wir hoffen, dass wir gegen 14 Uhr dann 'ne WhatsApp-Nachricht kriegen und irgendwie die Info kriegen: „Hey, die Reifen sind da. Ihr könnt vorbeikommen. Wir bauen das jetzt drauf." Nele: Und habt ihr überhaupt Platz für zwei Reifen? Weil normal ist ja, also quasi der Ersatzreifen, der hat ja irgendwie so 'n festen Platz. Sebastian: Ja, der, genau. Also ein Reifen kommt, also der alte Ersatzreifen kommt dann wieder dahin, wo er war. Nele: Mhm. Sebastian: Und der Zweitreifen, den haben wir hinten. Wir haben ja 'ne Doppelkabine. Das heißt, wir haben ja 'ne Z-, 'ne Sitzbank, 'ne komplette noch. Und da haben wir jetzt schon so weit Platz gemacht, da war auch der kaputte Reifen. Nele: Mhm. Sebastian: Und den Platz haben wir gelassen und da packen wir dann quasi den, äh, sozusagen Ersatz-Ersatzreifen einfach hin. Nele: Mhm. Sebastian: Und wir haben Gott sei Dank Decken mitgenommen, sodass wir halt die, die Vorteil natürlich auch die schicken Ledersitze drin, dass wir die nicht machen, haben wir De-Decken dabei. Und dann haben wir halt jetzt einfach einen Ersatz-Ersatzreifen. Und wenn uns also wieder was passiert, äh, dann haben wir erst mal den sozusagen Originalersatzreifen, den wir drauf machen können und dann in der Werkstatt muss sozusagen nur noch dann der Reifen auf die Felge gezogen werden und wir können fahren. Das heißt, ich hoff's nicht, aber falls uns noch mal was passiert, dann sind wir da jetzt besser gerüstet. Nele: Okay, also ich fass mal zusammen: Ihr habt in wie viel Tagen? Sieben Tagen schon- Sebastian: Mhm Nele: ... ähm, mehr geschrottet als ich in, äh, viereinhalb Wochen Solotour. Sebastian: Ja, aber wir sind ja auch in ganz anderem Terrain unterwegs als du. Nele: Bei mir ist nur, bei mir ist bisher nur, ähm, es gab nur kleinere, äh, kleinere Macken an unserem Fahrzeug. Aber, äh, habt, was sagt Tischer dazu? Weil ist ja nicht unser Fahrzeug. Sebastian: Das wissen wir noch nicht, weil es ist ja am Wochenende und über die Feiertage passiert. Arbeitet bei Tischer niemand. Ähm, ich, äh, setz mir jetzt gleich mal hin und schreib schon mal 'ne Mail, dass die Bescheid wissen. Nele: Okay. Sebastian: Ähm... Nele: Ja gut, kann passieren bei so 'm Fahrzeug, ne? Sebastian: Kann passieren. Das, das ist ja alles versichert. Ist, äh, ne, wir zahlen jetzt halt einfach aus eigener Tasche die Reifen. Wir haben sowieso 'ne Selbstbeteiligung. Das heißt, ich, äh, das, das ist jetzt halt einfach eigener Verschleiß, macht den Urlaub halt 'n bisschen teurer. Ähm, lässt sich einfach nicht ändern. Ich denk jetzt nicht, dass das von Tischer 'n Problem ist. Die werden sicherlich dann noch mal die, den einen Reifen tauschen gegen einen wieder passenden, ne, weil die beiden, die wir jetzt haben, sind ja quasi andere. Das kann ich mir vorstellen, aber das müssen wir dann einfach in Deutschland klären. Nele: Okay, interessant. Ähm, das heißt also, langweilig wird's bei euch auf jeden Fall nicht. Wie lang habt ihr jetzt noch vor euch? Zum Zeitpunkt der Aufnahme Montag. Sebastian: Na ja, wir haben noch den Dienstag, Mittwoch, Donnerstag. Also es sind jetzt wirklich nur noch drei Tage. Deswegen hoffen wir, dass es heute klappt, dass wir morgen wieder ins Gelände können. Nele: Mhm. Sebastian: Weil Freitag müssen wir schon zurück, damit wir Samstag eben wieder da sind, damit ich Sonntag das Fahrzeug ausräumen kann und dann- Nele: Mhm Sebastian: ... Montagabend oder Montag früh zurück zu Tischer fahren kann, wo ich dann wieder Fahrzeugübergabe habe. Nele: Okay, also jetzt, wenn ihr Lieben da draußen die Folge hört, ist das große Abenteuer schon fast vorbei, aber wir werden natürlich berichten, falls sich noch was tut. Und von mir wird's auch noch mal 'n Katalonien-Update geben. Ich hab ja jetzt quasi die, die Soloreise abgeschlossen. Der Ehemann ist wieder an Bord, es herrscht wieder Ordnung hier. Und, ähm, ja, am Samstag sprechen wir auch 'n bisschen übers Thema Alleinreisen mit Wohnwagen, grade auch als Frau, wie das so war für mich. Und es gibt dann auch noch mal, ja, 'n kleines, äh, 'n kleines Update über die restliche Route, die ich noch gefahren habe, wo noch schöne Ecken sind. Auch meine Abenteuer. Ich hab zum Beispiel zweimal, also einmal alleine, einmal als Halil schon da war, haben, äh, Leute aus'm Sand gegraben hier im Ebro Delta, weil die sich festgefahren hatten und, äh, als Städter nicht wussten, wie sie wieder aus'm Sand kommen. Also auch bei uns gab's 'n bisschen noch Anekdoten zu erzählen. Und ja, Sebastian, euch jetzt erst mal noch schöne restliche Tage und wir hören unsDann am Samstag schon mal mit dem Thema Alleinreisen und vielleicht auch noch mit 'n paar weiteren kleinen Katastrophen aus Montenegro. Sebastian: Genau, also noch mal abschließend: Verfolgt uns bei Instagram, da sind wir am aktivsten. Ähm, und, äh, wir posten in den Show Notes auch noch mal den Link, dass man unsere Tour 'n bisschen nachverfolgen kann. Den, wir haben so 'n Live-Tracker dabei, der mit zwei Tagen Verzögerung quasi das zeigt, wo wir sind. Wir haben jetzt die letzten zwei Tage war der durch die Umräumaktion nicht immer online, aber man kann ganz gut unsere Strecke sehen und ab morgen oder heut Nachmittag, wenn wir dann wieder auf, äh, Offroad-Tour sind, dann wird er auch wieder im Einsatz sein. Also guckt da auch gerne rein. Ansonsten vielleicht noch mal, äh, abschließend, wie's so ist mit der Kabine. Also da sind wir wirklich mega happy. Es funktioniert alles super. Ähm, d-das Einzige, aber das, das ist jetzt gar nicht Tischer-spezifisch, sondern das beobachte ich bei vielen Fahrzeugen und das ist vielleicht auch nicht schlimm, wenn man im, das Fahrzeug selber besitzt, aber so das Thema Mülleimer in aktuellen Fahrzeugen vermiss ich 'n bisschen. Da muss man sich quasi selber kümmern. Ähm, und es gibt ja auch mittlerweile coole, die man irgendwie einhängen kann an irgendwelchen Türen oder so. Aber das ist tatsächlich was, äh, für alle, die mieten: Guckt doch, dass ihr 'n Mülleimer dabei habt. Dann klar, ansonsten man kann immer 'ne, 'ne Mülltüte rumhängen lassen in seinem Fahrzeug, aber, äh, das ist natürlich optisch immer nicht so schön. Aber wie gesagt, das ist jetzt keine Tischer-spezifische Sache, sondern das seh ich bei ganz vielen Neufahrzeugen auch auf Messen, dass es da keine Mülleimer mehr drin gibt. Nele: Ja, ist so. Und wenn dann ziemlich unpraktische. Aber das können wir auch noch mal in 'ner eigenen Folge vertiefen. Sebastian: Ja. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal. Mal gucken, was wir hier noch alles erleben. Nele: Viel Glück. Bis dann. Sebastian: Danke. Tschüss. Nele: Tschau.

Sebastian Vogt

Ich bin Sebastian Vogt, der Technik-Experte und Redakteur für smarte Lösungen und Gadgets bei CamperStyle. Meine Expertise ist fundiert durch sechs Jahre dauerhaftes Leben im Wohnmobil als Digitaler Nomade. Ich weiß aus First-Hand-Experience, welche Technologien im mobilen Alltag zuverlässig funktionieren und welche nicht. Daher schreibe ich hauptsächlich über Stromversorgung, Fahrzeugzubehör und die Digitalisierung unterwegs. Ein wichtiges Kapitel dieser Reise waren unsere drei geretteten Hunde – so teile ich zusätzlich meine fundierten Erfahrungen und Tipps rund um das Thema Camping mit Hund. Meine Lieblingsspots? Immer dort, wo ich einen Stellplatz am Wasser finde.

Dir hat der Beitrag gefallen?

Dann teile ihn mit deinen Freunden!

App - Post Subscribe Form

Erhalte kostenlose Camping-Tipps und Infos per Mail!

Nach dem Absenden des Formulars bekommst du eine Mail mit einem Link, den du anklicken musst, um dich zum Newsletter anzumelden. Du bekommst dann 1-2 Mal im Monat E-Mails von uns zu Camping-Themen. Die Frequenz hängt von der Menge an News und Ratgebern im Monat ab. Du kannst deine Einwilligung jederzeit per E-Mail an post@camperstyle.de oder durch den sich in jeder Mail befindlichen Link widerrufen. Der Versand erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung unter https://camperstyle.de/datenschutzerklarung/