Das Transkript der Folge
Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.
Nele: Hallo und herzlich willkommen zur Camper Style Kaffeepause, deiner kleinen Portion Camping für zwischendurch. Ich bin Nele.
Sebastian: Und ich bin Sebastian und wir gucken heute mal auf die Trends beim Caravan Salon dieses Jahr 2026.
Nele: Und da es ja eine Kaffeepause ist, wollen wir heute mal versuchen, uns wirklich kurz zu halten. Wir stellen euch ja dann sowieso die ganzen Trends auch noch mal ausführlicher vor, wenn wir auf der Messe vor Ort sind. Aber einfach, damit ihr schon mal so 'n kleinen Ausblick habt, was es dieses Jahr alles in Düsseldorf zu sehen gibt.
Sebastian: Genau, wann findet das Ganze statt? Erst mal ganz kurz, 28. August bis 6. September dieses Jahr. Das heißt wie immer, Freitag geht's los mit dem Preview Day, wie er jetzt heißt. Ähm, doppelter Eintritt, dafür halb so wenige Menschen, die rein dürfen und, äh, demzufolge deutlich entspannter. Wer also da Bock hat, auf jeden Fall das so machen. Und es ist das 65. Jubiläum des Caravan Salons dieses Jahr.
Nele: Ja, und dafür gibt's einiges an auch neuen, äh, Schwerpunkten, die die Messe selbst gesetzt hat. Aber bevor wir einsteigen, noch ganz kurz der Hinweis: bleibt auf jeden Fall dran. Wir haben am Ende auch noch 'n kleines Ticket-Gewinnspiel für euch. Ähm, vielleicht ganz kurz zu den Eckdaten: Wir haben wieder über 750 Aussteller. Es werden wie jedes Jahr mehr als 250.000 Besucher erwartet. Dieses Jahr gibt die Messe rund 270.000 als Prognose aus und die Tickets kosten 18 Euro werktags, 20 Euro am Wochenende, ähm, Kinder von sechs bis zwölf sechs Euro und für den Preview Day, wie Sebastian gerade schon gesagt hatte, das Doppelte eines Tagestickets, nämlich 39 Euro.
Sebastian: Und wir haben auch jedes Jahr 'n Artikel dazu zum Caravan Salon, wo wir euch ganz viele Tipps geben zum Stellplatz. Der Stellplatz P1 wird ja zum Europas größten Stellplatz sozusagen an diesen Tagen, vor allen Dingen an den Wochenenden ist es rappelvoll. Ist jetzt schon fast zu spät noch für manche wahrscheinlich 'n Ticket zu bekommen. Ähm, nichtsdestotrotz noch mal, wie gesagt, ganz viele Hinweise in dem Artikel drin, wie ihr die Messe entspannt über die Runde bringt und so weiter und so fort. Das haben wir auch die letzten Jahre immer schon im Podcast erzählt. Das sparen wir uns dieses Jahr. Deswegen gucken wir quasi auf die Trends. Wir verlinken den Artikel aber auch noch mal in den Show Notes unten.
Nele: Und natürlich auch die anderen Quellen, ähm, auf den ihr euch informieren könnt, wie zum Beispiel der interaktive Hallenplan, ähm, auf der Caravan Salon-Website. Packen wir euch auch alles in die Show Notes.
Sebastian: Genau, auch die, die App ist eigentlich immer 'ne gute Empfehlung, weil ich da wirklich alles drin habe, alles vom Handy habe und, äh, dann wunderbar auch auf der Messe rumnavigieren kann. Ja, kommen wir zu deinem Lieblingsthema.
Nele: Ja, dieses Jahr hat der Caravan Salon den Schwerpunkt Wohnwagen ausgerufen. Mmm, vielleicht der kleine Hintergrund dazu: Also, ähm, Reisemobile boomen weiter. Da hatten wir jetzt auch wieder schon in den ersten fünf Monaten des Jahres 'n leichtes Plus bei den Zulassungszahlen, aber eben auch ein Minus bei den Wohnwagen. Und jetzt haben sich, soweit ich weiß, der Caravan Salon mit eben den Herstellern so 'n bisschen, äh, zusammengeschlossen für diese Kampagne. Also die, die Wohnwagenkampagne, die läuft auch branchenübergreifend, grade mit, äh, dem Händlerverband und ich glaub auch mit dem Campingverband. Und ja, jetzt gibt's eben auf dem Caravan Salon dieses Mal eine, einen großen Themenbereich. Ähm, also auf der einen Seite natürlich bei den ausgestellten Fahrzeugen, äh, da wirbt die Messe mit der weltweit größten Vielfalt an Wohnwagen, eben vom kompakten Einsteigermodell über Familien-Caravans bis hin dann zu Premium- und Offroad-Varianten. Und, ähm, es gibt aber auch jetzt in der Starterwelt zu diesem Thema spezifische Vorträge und natürlich auch wieder Beratung und jetzt erstmals, was ich super finde, Live-Vorführungen am Gespann. Also zum Beispiel an- und abkuppeln, rangieren, richtig beladen, solche Geschichten. Ich warte da grade noch auf nähere Informationen, weil ich werd auch selber vor Ort sein an drei verschiedenen Tagen und werde euch dann da 'n bisschen was erzählen und natürlich auch zeigen. Und zwar am Montag, den 31.8., am Mittwoch, den 2.9. und am Freitag, den 2.9. Pack ich euch auch in die Show Notes, die ganzen Informationen.
Sebastian: Ich glaub, das ist der 4.9., nicht der 2.9. Den gibt's nur einmal.
Nele: Ach, Entschuldigung. Genau, Mittwoch, 2.9., Freitag, 4.9. Und, ähm, da kommt gerne vorbei, sagt Hallo, bringt auch gern eure Fragen mit und dann schauen wir uns gemeinsam an, wie man mit so 'nem Wohnwagen richtig umgeht.
Sebastian: Ja, finden wir 'n ganz gutes Signal, weil wir haben ja auch schon darüber gesprochen, warum der Wohnwagen so unsexy geworden ist und, ne, zuletzt ja Börstner, die ab 2027 aus der Caravan-Produktion komplett aussteigen wollen, was sie bekannt gegeben haben und von daher ganz spannend. Wir sind da sehr gespannt. N-Nele noch mehr als ich. Ich bin ja auch eher so der bekennende, äh, motorisierter Fahrzeugfahrer. Ähm, Wohnwagen nutz ich tatsächlich meistens zur Messe, weil's da für mich praktisch ist. Mit dem bin ich auch diesmal wieder da. Aber alles in allem find ich das trotzdem 'ne sehr, sehr spannende und gute Geschichte und wir sind sehr gespannt, wie das bei euch und natürlich auch bei allen anderen Besuchern und Besucherinnen da draußen ankommt.
Nele: Ja, und beim Thema Starterwelt, die kennen viele von euch natürlich schon. Das ist ja diese markenunabhängige Beratung, ähm, wo man einfach sich verschiedene Fahrzeuge angucken kann ohne Verkaufsdruck. Da sind dann Leute, die euch einfach so 'n bisschen das Handling erklären. Ihr könnt in die Fahrzeuge reingucken, ihr könnt Fragen stellen zu allen möglichen Campingformen. Das ist wieder im Freigelände zwischen Halle fünf und neun, aber dieses Jahr eben deutlich ausgebaut, weil man sich immer stärker an Einsteiger richten möchte.
Sebastian: Ja und vor Halle 13, Halle 14 gibt's die Abenteuer Selbstausbau, so wie in den letzt oder im letzten Jahr. Da hab ich's auf jeden Fall schon gesehen. Ich weiß gar nicht, ob's dasselbe Platz war, aber da geht's tatsächlich um das ganze Thema: Wie bau ich mein Fahrzeug selber aus? Da gibt's ganz tolle Workshops, ganz viele Produkte, die ich mir angucken kann. Viele Hersteller sind da und es gibt auch diesmal Live-Demo-Fahrzeuge, wo ihr halt wirklich den Ausbau Schritt für Schritt sehen könnt. Würd ich nicht so unwahrscheinlich ungerne basteln, wär das auch für mich spannend. Ich hätt da voll Bock drauf, aber ich weiß ganz genau aus meinen letzten 20 Jahren mit Hobbys, ich hab da nur ganz, ganz kurz Spaß dran und dann verfliegt die Lust und dann würden wahrscheinlich irgendwann hier drei halb ausgebaute Fahrzeuge rumstehen. Deswegen nix für mich, aber ich glaube, es gibt ganz viele Leute, die das super spannend finden. Ja, und dann mach ich schnell weiter, weil das ist der Bereich, der mich ja jetzt auch dieses Jahr so 'n bisschen angefixt hat, weil ich mit Gregor in Montenegro mit, mit dem Ford Ranger in der Absetzkabine von Tischer unterwegs war. Und zwar ist das ganze Thema Offroad, Dachzelte und Microcamping. Da gibt's also 'n neuen Offroad-Bereich in Halle 16, Halle 17 mit Allrad, Crossover, Expeditionsmodi-, äh, -mobilen und natürlich viel Ausrüstung. Find ich halt super spannend, weil da hab ich ehrlicherweise ein bisschen Blut geleckt. Ähm, der Hymer Venture S, das ist ja so 'n, äh, auf Mercedes-Basis Crossover. Dann haben wir den Eura Mobil Xtura, den hatt ich mir letztes Jahr schon mal angeguckt, so beides Allradfahrzeuge und, äh, tatsächlich werden wir da wahrscheinlich 'ne Dominanz vom Sprinter 4x4 sehen und eben das ganze Thema Absetzkabinen, weil eben Tischer jetzt auch für VW Pritschenwagen mit Allrad da was auf der Messe zeigen wird. Da bin ich auch sehr gespannt drauf. Und dann haben wir das Thema Dachzelte, die sind im eigenen Bereich, diesmal in Halle 7A. Und ja, da find ich alles, so rund um Dachzelte, Softop bis Hartschale, das Thema ist auch für mich immer noch irgendwie spannend, auch wenn ich's noch nicht selber getestet habe. Aber es, ich merke, es beschäftigt mich doch immer mal wieder. Also es würde mich nicht wundern, wenn ich da auch noch mal irgendwann mit experimentieren würde. Und dann haben wir das ganze Thema Microcamping, also kleine Fahrzeuge, Hochdachkombis, äh, als Minicamper, Naturstellplätze per App und ganz vieles zu dem Thema. Ich find das super spannend. Sind ja alles super Nischen mehr oder weniger, aber ich find's sehr interessant, dass die Messe dem Thema, äh, Raum gibt und das wird vor allen Dingen auch Gregor freuen, weil das nämlich die Bereiche sind, wo der sich auch wohlfühlt und er wird auch ein, zwei Tage mit mir unterwegs sein und da werden wir uns, glaub ich, dann da aufhalten und gucken.
Nele: Ja, dann haben wir 'n weiteren Trend, der hat ja schon in den letzten Jahren begonnen. Das ist diese Geschichte Leichtbau, E-Mobilität und gasfreie Fahrzeuge, was teilweise ja auch miteinander zusammenhängt. Also E-Auto als Zugfahrzeug ist einfach im Kommen, haben wir ja schon oft drüber gesprochen und das macht halt das Gewicht auch so 'n, zu 'nem entscheidenden Faktor für die Reichweite. Deswegen sehen wir immer mehr Trend zu kleinen, leichten, teils auch einklappbaren Wohnwagen, ähm, häufig unter 800 Kilogramm, auch Faltcaravans dabei, die halt dann wenig Luftwiderstand haben. Ähm, viele von den kompakten Modellen lassen sich jetzt schon mit den aktuellen E-Autos ziehen. Da wird sich sicherlich in Zukunft auch noch was tun. Und dann haben wir eben auch, ähm, jetzt dieses Jahr voraussichtlich vollelektrische Campervans wieder, zum Beispiel auf Mercedes E-Sprinter. VW hat den ID. California mit 'ner 111 Kilowattstunden Batterie angekündigt. Auf den bin ich sehr gespannt. Und, ähm, ja, dann eben Stromspeicher ohne Lithium oder Cobalt, aerodynamische Solardachspoiler, ähm, allerhand, ja, auch Zubehör eben für die Elektromobilität.
Sebastian: Und dann haben wir das Thema gasfrei, was ich ja, wie soll ich sagen, das, ich versteh's nicht so ganz. Ich kann's 'n Stück weit schon verstehen. Ich, ich, nicht so richtig, weil Gas ja tatsächlich ein sehr, sehr günstiger Energiespeicher ist. Aber nichtsdestotrotz, das ist, äh, eben ein Trend, der sich abzeichnet. Viele Menschen haben Angst vor Gas. Mmm, macht eigentlich keinen Sinn, wenn man die Sicherheits, äh, bedingungen oder, ne, die Sicherheits, äh, richtlinien und so weiter beherzigt. Aber wer sind wir, irgendjemand was vorzuschreiben? Demzufolge, wir gucken uns das Thema auch an. Ähm, an sich natürlich, ein Punkt ist, ich muss nicht immer nach 'm elf Kilo Gasflasche, äh, suchen, was vor allen Dingen, wenn ich im Ausland unterwegs bin, definitiv 'n Pluspunkt ist. Also de, das seh ich auf jeden Fall. Ähm, ja, was gibt's als Alternative? Natürlich die Dieselheizung, den Kompressorkühlschrank oder das Induktionskochfeld. Wenn bei jedem Fahrzeug, was sowieso elektrisch angetrieben ist, versteh ich's voll und ganz, weil da hab ich sowieso 'ne große Batterie und dann kann ich's auch dafür nutzen. Aber ansonsten seh ich halt häufig, dass die Fahrzeuge relativ kleine Batterien haben für diese ganze Geschichte. Und gut, wenn ich auf dem Campingplatz stehe, egal, aber wenn ich eben viel unterwegs bin, äh, kann das durchaus 'n Thema sein, was man sich noch mal ganz genau angucken sollte. Ansonsten die Solarmarkise wird da sein, wird größer diesmal, 510 Watt kann die jetzt pro Meter und die liefert auch bei diffusem Licht Strom. Das wollen wir uns auch noch mal angucken, was da geht. Ist zwar letzten Endes auch so, dass ich sie ausfahren muss, um sie zu nutzen, ne. Sie nützt mir nichts, wenn ich halt viel unterwegs bin. Deswegen auch nicht für jeden Reisen geeignet, aber durchaus 'n sehr, sehr spannendes Produkt. Und wir gucken halt mal, ähm, die wird natürlich nicht ganz günstig sein. Also ich glaube, pro Meter 1.000 Euro, ähm, ist 'n Thema für alle Überwinterer, die viel am selben Platz stehen. Unheimlich spannend für alle, die reisen, so viel fahren, vielleicht nicht ganz so das Wahre, aber trotzdem 'n sehr, sehr spannendes Produkt, das ganze Thema.
Nele: Ja, dann haben wir noch den Bereich aufblasbares Zubehör und smarte Technik. Diese ganzen aufblasbaren Module und Komponenten beobachten wir ja jetzt schon mindestens seit Ende letzten Jahres, ähm, wo auch 'n Anbieter, der aus der YouTuber-Szene bekannt ist, Van4Van, mit eingestiegen ist und da wohl ziemlich gute Produkte auf den Markt gebracht hat. Und ich denke, der Trend wird sich weiter fortsetzen, weil eben diese ganzen Module sehr platzsparend zu transportieren sind. Das heißt, wenn, wenn der, ähm, andere Trend mit den kleinen Fahrzeugen und leichten Fahrzeugen sich weiter durchsetzt, dann stellt sich natürlich auch immer die Frage: Wie transportier ich das ganze Zubehör, ähm, von der Markise bis zu Küchen oder, oder Bettkomponenten? Und ja, das find ich auch ganz interessant. Ich, ich mag die optisch nicht so gerne, diese aufblasbaren Sachen, weil die immer so, so wulstig sind, aber trotzdem haben die natürlich ihre Daseinsberechtigung und sind super spannend für alle, die auf Gewicht und Packmaß achten müssen. Also guckt euch das auch gerne mal an.
Sebastian: Ja, ansonsten smarte Sachen, so wie AFID-Zugänge ohne Schlüssel. Ähm, wir haben Klimaanlagen mit Wärmepumpe. Also 'ne Klimaanlage ist ja letzten Endes nichts anderes als 'ne Wärmepumpe oder 'ne Wärmepumpe ist nichts anderes als 'ne Klimaanlage. Aber, ähm, da sind wir mal gespannt, ob das jetzt nur Marketing ist, ähm, was da gezeigt wird oder ob das tatsächlich, äh, 'ne Weiterentwicklung ist, ob's da irgendwas Neues gibt. Da sind wir gespannt. Und dann eben das Thema hydraulische Hubstätzen mit Wiegefunktion, sodass man halt wirklich gleich sehen kann, bin ich überladen, bin ich nicht überladen. Aus meiner Sicht wirklich 'n spannendes Feature, weil wir haben uns schon selber, als wir noch im Wohnmobil gelebt haben, mehrfach dabei erwischt, dass wir eigentlich zu viel dabei hatten und dann noch mal ausladen mussten und dafür musst du dann aber immer irgendwie 'ne Waage finden. Funktioniert alles, aber wenn ich das natürlich eingebaut habe, ziemlich cooles Feature.
Nele: Ja, dann haben wir gesagt, verlosen wir was, und zwar dreimal zwei Tagestickets für den Caravan Salon. Das heißt also, ihr könnt, wenn ihr gewinnt, dorthin gehen und 'ne Begleitperson mitnehmen. Wenn ihr mitmachen wollt, dann einfach auf gewinnen.camperstyle.de gehen. Link findet ihr auch noch mal in den Show Notes. Teilnahmeschluss ist der 16. August um 23:59 Uhr, also eine Minute vor Mitternacht. Ähm, das ist am kommenden Sonntag, also schnell sein. Und die ganzen Teilnahmebedingungen et cetera findet ihr auf der Gewinnspielseite. Wichtig ist, ihr müsst dafür nix tun. Ihr müsst auch nicht eure Daten hergeben. Wir brauchen im, eigentlich nur 'ne E-Mail-Adresse von euch und es wird dann auch nach dem Gewinnspiel wieder gelöscht.
Sebastian: Genau, und, äh, wir informieren dann die Gewinner und dann können sie uns ... Nee, wir brauchen ja nicht mal Adressen, weil die Codes kommen ja nur noch als, als Gutscheincode sozusagen, den man online einlösen kann.
Nele: Genau.
Sebastian: Das heißt, wir brauchen da auch keine weiteren Daten. Äh, wichtig, Anreiseunterkunft ist nicht enthalten. Also da müsst ihr euch dann selber drum kümmern.
Nele: Ja, vielleicht noch mal ganz kurz 'n Fazit. Ähm, hab ich mir aufgeschrieben in den Notizen: Branche im Umbruch, Fragezeichen. Ähm, wir meckern ja immer so 'n bisschen, dass es zu wenig echte Innovationen gibt und, ähm, dass, dass so 'n bisschen Bequemlichkeit sich in den, in den letzten Jahren eingeschlichen hat in der Branche. Ich hab aber irgendwie das Gefühl, dass jetzt doch die, ähm, die ganzen Hersteller sich so 'n bisschen mehr in Richtung Digitalisierung entwickeln. 'N Trend zu leichter, autarker ist sichtbar. Ich weiß es nicht. Wir werden's vor Ort dann einmal prüfen, ob das jetzt nur von außen übers Marketing so wirkt oder ob sich da tatsächlich jetzt, ähm, nennenswert was getan hat, auch seit dem letzten Jahr. Wie schätzt du das ein?
Sebastian: Ich bin ja skeptisch. Wir Deutschen an sich tendieren ja sehr dazu, äh, allem Innovativen und Neuen erst mal sehr skeptisch gegenüberzustehen und deswegen würd ich's nicht ganz so positiv sehen. Also es gibt definitiv Bewegung, eher aber bei kleineren Marken, hab ich so das Gefühl. Aber ich bin gespannt, wie das aufm Caravan Salon sein wird. Wir haben ja jetzt nur die Sachen, äh, uns angeschaut, die halt irgendwie uns aufgefallen sind. Ähm, das kann jetzt heißen, dass, äh, die ganz viele große Hersteller ganz vielen geilen Scheiß machen und der ist uns noch nicht aufgefallen. Es kann aber auch heißen, dass die halt, äh, ihr Süppchen, was sie seit Jahrzehnten kochen, weiterkochen. Mal gucken. Und wir können natürlich auch nicht, also wir haben nicht die Kapazität, das alles anzugucken, um halt auch wirklich genau diesen Vergleich zu machen. Von daher, wir gucken, was finden wir cool, was ist neu. Ich bin nicht sicher, ob's jetzt der Umbruch in der Branche ist. Ich denk schon, dass wir durch die ganze Preisentwicklung, die ja wirklich alle Branchen mittlerweile, ähm, bewegt und unser ganzes Leben quasi beeinflusst, äh, dass das schon irgendwas verändern wird. Auf der anderen Seite seh ich aber auch, dass wir in Deutschland halt mit die höchsten Spritpreise haben und wir die trotzdem zahlen und es außer 'n bisschen Murren, äh, eigentlich da nichts gibt. Ich glaub, der Deutsche ist da sehr leidensfähig und sehr, ich weiß nicht, ich möcht's jetzt nicht innovationsfeindlich nennen, aber Neuem gegenüber ist der Deutsche generell schon sehr, sehr vor..., ähm, wie soll ich denn sagen? Vorsichtig-
Nele: Vägel
Sebastian: ... eingestellt. So. Und demzufolge wird es schon alles lange dauern. Ich seh jetzt da keinen Umbruch, aber du, wenn sich hier und da neue Sachen tun und die Messe ja auch, äh, diese Dinge jetzt quasi den mehr Platz gibt, dann ist das doch 'ne ganz coole Geschichte und, ähm, gibt uns halt Platz, äh, da in Ruhe alles anzugucken und euch darüber zu berichten.
Nele: Ich find auf jeden Fall den Wohnwagen Schwerpunkt stark. Ich freu mich auch, dass, ähm, 'ne Entwicklung zu sehen ist, dass zum Beispiel Dachzelt nicht so 'ne kleine Nische mehr ist, sondern, ähm, sich wohl im Aufwind befindet. Unser Praxistipp für euch: Wie jedes Jahr plant mindestens 'nen vollen Tag ein, wenn ihr euch jetzt nicht nur ein, zwei Sachen konkret angucken wollt, sondern auch so 'n bisschen stöbern möchtet, was sich bei der Messe auf jeden Fall auch wieder lohnt. Ähm, wenn's geht, plant zwei Tage ein.
Sebastian: Genau.
Nele: Mehr ist immer besser und nehmt bequeme Schuhe mit und lasst, wenn's geht, wenn's irgendwie möglich ist für euch, eure Hunde zu Hause. Wie gesagt, wir können's leider nicht tun. Ähm, unsere wird dann immer gebabysittet, äh, stundenweise, aber mutet es den Hunden nicht zu. Ich hab vorhin die Zahl genannt, 250 bis 270.000 Leute werden erwartet. Das ist einfach für Hunde richtig scheiße.
Sebastian: Ja, und, äh, ansonsten werden wir vermutlich wieder täglich von der Messe im Blog und natürlich auch hier im Podcast berichten. Wir werden wieder Kurz-Podcasts machen. Haben wir uns zumindest vorgenommen. Wir sind mal gespannt, ob wir das jeden Tag schaffen. Versuchen wir mal.
Nele: Ja.
Sebastian: Und weil das Feedback in den, auf den letzten Messen war ja da sehr positiv von eurer Seite. Wir versuchen da so einzelne spannende Sachen und Menschen rauszupicken und da 'n bisschen drüber zu berichten. Seid also da gespannt, abonniert den Kanal, wenn ihr das noch nicht gemacht habt. Kostet euch nix und ihr kriegt dann 'ne Benachrichtigung, wenn 'ne neue Episode erschienen ist. Ja, und dann, äh, sind wir gespannt. Es ist jetzt nicht mehr lange hin, dass es losgeht. Noch knapp zwei Wochen, dann sind wir quasi schon die erste Nacht wieder auf dem P1 oder haben die erste Nacht auf P1 hinter uns gebracht. In diesem Sinne, ich sag schon mal tschüss und du hast das letzte Wort.
Nele: Ich sag auch einfach nur tschüss. Bis denne.
Sebastian: Tschau.