Das Transkript der Folge
Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.
Nele: Hallo und herzlich willkommen zur Camper Style Kaffeepause, deiner kleinen Portion Camping für zwischendurch. Ich bin Nele.
Sebastian: Und ich bin Sebastian und erzähl dir heute, warum ich in München unterwegs war.
Nele: Ja, und da sind wir jetzt tatsächlich, liebe Hörerinnen und Hörer, ihr und ich auf einer Wissensstufe. Ich hab mich nämlich auch noch nicht so richtig mit Sebastian über das Event ausgetauscht. Ihr, äh, hört jetzt quasi unserer privaten Plauderei so'n bisschen zu. Und was wir letztes Mal angekündigt hatten, dass wir noch mal 'n bisschen was, äh, zu Verkehrsregeln und so weiter in Spanien sagen, haben wir jetzt vertagt, weil uns aufgefallen ist, dass es ja sinnvoll wäre, wenn wir nicht nur über ein oder drei Länder sprechen, sondern vielleicht so'n bisschen umfangreicher und das müssen wir ordentlich vorbereiten. Das heißt, es wird in Kürze wahrscheinlich, ähm, am 1. August, so wie's im Moment aussieht, eine Folge geben zu Verkehrsregeln und, ähm, zu den ganz groben, äh, Umweltzonenthematiken in den wichtigsten europäischen Reiseländern. Genau, das schon mal als kleine Vorschau. Und Sebastian, du warst bei einem Carado Creator Event in München.
Sebastian: Nee, war ich nicht.
Nele: Nee?
Sebastian: Ich war bei der Pressevorstellung.
Nele: Okay, also war nicht nur-
Sebastian: Der Firmen, die machen, machen, der Firmen, die machen Creator Events. Dann, das, das richtet sich dann irgendwie an, ja, Creator sind oft für die dann YouTuber und Blogger. Und dann gibt's ja so Presseevents. Das richtet sich an die klassischen Journalisten. Der Unterschied ist immer, dass für die Presseevents viel, viel mehr Geld in die Hand genommen wird. Ähm, und, und eigentlich sind diese Presseevents auch meistens irgendwo im Ausland, wo's warm ist, in Luxushotels. Ähm,
Sebastian: ja, das ist das-
Nele: Aber nicht in der Campingbranche.
Sebastian: Doch, auch da.
Nele: Auch.
Sebastian: Mmm, Carado nicht. Ich find das jetzt auch ehrlicherweise nicht schlimm, ähm, weil natürlich ist es schön, wenn man irgendwie von 'nem Hersteller bezahlt bekommt, äh, in, in warme Länder zu fahren, aber es hat natürlich auch immer ein bissel 'n Geschmäckle und das soll natürlich auch ganz bewusst, äh, vielleicht die Wahrnehmung ein bisschen verändern.
Nele: Mhm.
Sebastian: Ich war bei Carado, die haben in München geladen zum 20. Firmenjubiläum und, ähm, haben dort eben Journalisten eingeladen von verschiedenen Medien, um bisschen darüber zu sprechen, was es denn im nächsten Modelljahr, also 2027 bei Carado Neues gibt. Ähm, vielleicht erst mal kurz, also wer Carado nicht kennt, das, äh, ist 'ne Marke aus'm Hymer-Konzern. Die wurde 2006, äh, gegründet, deswegen haben die jetzt 20-jähriges Firmenjubiläum gefeiert und soll so'n bisschen quasi der, ja, so'n bisschen die Einsteigermarke sein, so günstig für Familien sozusagen. Ähm.
Nele: Das, deswegen haben wir ja auch gesagt, dass das vielleicht ganz spannend hier für die Hörerinnen und Hörer ist, ähm, da noch mal 'n Blick drauf zu werfen, jetzt ergänzend zu den Fahrzeugneuheiten, auf die wir in der vorletzten Kaffeepause schon geguckt haben. Eben grade wegen dieser Einsteiger- und Familienthematik, weil wir ja auch wissen, da, wie sich die Preise in den letzten Jahren entwickelt haben und dass es eben nicht mehr für jeden erschwinglich ist, sich so'n Wohnmobil zu holen. Und ich glaub, bei Carado ist es auch preislich so wie bei einigen anderen Einsteigermarken auch, dass man die noch irgendwie bezahlen kann, oder?
Sebastian: Ja, also also auch die sind teurer geworden. Ich hatte Gregor mit dabei, ähm, den ihr schon aus Montenegro-Tour vielleicht kennt und aus dem Podcast. Und, ähm, der war schon ein bisschen, äh, erstaunt über die Preise, aber in Relation zu dem, was so am Markt, äh, sonst Fahrzeuge kosten, sind sie doch noch eher im günstigen Segment unterwegs.
Nele: Ja, Gregor, muss man dazu sagen, ist ja ganz neu in der Campingbranche jetzt durch uns. Der kennt die Preise noch nicht so, die, die da so mittlerweile für ganz normale Fahrzeuge aufgerufen werden.
Sebastian: Ja.
Nele: Aber fang vielleicht doch mal von vorne an, ähm, so uns 'n kurzen Überblick zu geben, was, was es da so an Neuheiten gab.
Sebastian: Ja, also wie so oft in der Campingbranche sind neue Farben und, äh, tolle Farbsondereditionen, äh, ein Teil der Neuheiten. Also tolle neue Kombinationen aus Stoff und Echtleder mit tollen Namen und so weiter. Ehrlicherweise ist das 'ne Sache, die finde ich todlangweilig und auch überhaupt nicht berichtenswert. Es mag Menschen geben, denen das wichtig ist und das ist auch völlig in Ordnung. Ich find das halt maximal unspannend. Ähm, ist aber nicht alles. Also ich will jetzt auch Carado hier irgendwie nicht schlechtreden. Das machen alle Hersteller und, äh, gibt dann hier 'ne neue Lackierung Moondust-Silber und da irgendwie dies, das, jenes. Ähm, man hat jetzt halt Jubiläums-Makeover gemacht. Also wie gesagt, das am Rande. Ähm, was ich ganz spannend fand, ist der, äh, CV 595 X Edition. Das ist quasi, also Carado springt jetzt auch auf den Allrad-Offroad-Trend auf. Ich würd's aber bewusst nicht Offroad nennen, sondern Allrad. Ähm, der ist neu 2027. Das heißt, das ist 'n Campervan mit Allradantrieb, wie der Name schon sagt. Sie bauen das auf 'm Crafter auf-
Nele: Hm
Sebastian: ... mit 'nem 163 PS Automatikgetriebe und, äh, 5,98 Meter Länge, also relativ kompakt und soll für bis zu vier Personen Platz bieten. Und man hat quasi hinten im Heck so zwei, ähm, Klappbetten mit so Verbreiterungsstücken in den Fenstern, also so Verbreiterungsbacken nennen die das, sodass man halt entsprechende Liegefläche hat. Also man kann da, äh, eins Me..., ein Meter sechsunddreißig, glaub, auf zwei Meter liegen. Bei eins achtundneunzig Stehhöhe insgesamt im Fahrzeug. Und, ähm, ja, die anderen Personen können halt entsprechend dann vorne sich 'n Bett machen. Ich denke, es ist eher für zwei Personen entspannt mit Kindern vielleicht vier Erwachsene. Seh ich da jetzt nicht so richtig bequem. Mal für'n Wochenende geht das bestimmt auch. Und, ähm, es hat 'ne, also ganz klassisches Bad gehabt, also so wie's da stand, auch mit 'ner klassischen Chemietoilette. Sie haben so 'n, ähm, ähm, na, wie heißt das, so 'n, so 'n Klappwaschbecken, was halt, äh, entsprechend Platz spart. Das kannt ich jetzt schon aus der Absetzkabine. Das ist ganz spannend. Und jetzt muss ich kurz nachgucken. Ich hab mir auch den Preis sagen lassen, weil eigentlich sollten wir diese Woche auch noch die Preise bekommen. Die waren nämlich, äh, zum Zeitpunkt des Events noch nicht publik beziehungsweise haben wir sie auch nicht bekommen. Und bei dem Fahrzeug geht's mit achtenachtzigtausendneunhundertneunundneunzig Euro Basis los. Also sagen wir mal neunundachtzigtausend, so knapp unter neunzigtausend. Wenn man dann noch so 'n bissel Offroad-Ausstattung dazu haben will, also sprich vorne drauf hier so 'n, so 'ne Lichtleiste und, äh, so 'n bisschen die gröberen Pneus und ich weiß gar nicht, was noch dabei war, dann kommen wir noch mal sechstausend dazu. Da ist man also bei bummelig fünfundneunzigtausend. Und man kommt aber durchaus auch, wenn man alles reinkonfiguriert, was es so an Assistenzsystemen und so weiter gibt, kommt man auch über die hunderttausend. Aber, ne, weil du gefragt hast, äh-
Nele: Ich wollt grad sagen, das ist jetzt nicht, das ist jetzt nicht der Einsteigerpreis, dieses Modell.
Sebastian: Ja, so. Es ist, es fühlte sich inne alle gan, also innen alles ganz okay an. Es, äh, hast, kommst quasi rein, hast auf der linken Seite gleich die, den Küchenbereich quasi mit 'nem, äh, zweiflammigen, äh, Gaskochfeld, mit 'nem kleinen Spülbecken, einklappbar, wo du auch 'n, äh, quasi das, das Waschbecken zuklappen kannst. Gegenüber hast du das Bad, vorne hast du 'ne Sitzecke, hinten hast du eben dieses Hochklappbett, wo du auch noch mal, äh, Sitz- und Abstellgelegenheit hast. Und sie haben auch so 'ne, so 'ne verschiebbare Schottwand vorm Bett. Also das ist so 'ne halbhohe Wand, wo man dann auch noch 'ne Trittstufe drin hat, sodass man quasi in das doch höher liegende Bett quasi entspannt reinsteigen kann. Sie haben 'ne Dachmarkise, die sie, also sie haben das, das Dach selber konstruiert und bauen da die Dachmarkise mit ein, sodass die sich halt relativ gut ins Fahrzeug integriert. Aber ehrlicherweise, also wenn ich das jetzt einschätzen müsste, ob das irgendwie offroadtauglich ist. Also zum einen hat's 'ne Trittstufe an der Seite. Äh, die Trittstufe bringt dir halt, äh, noch mal Verlust an Bodenfreiheit. Außerdem liegt auch der Abwassertank relativ niedrig. Also das Fahrzeug hat relativ wenig Bodenfreiheit. Äh, es hat auch keine Einzelradaufhängung. Ja, es hat halt 'n Allrad, aber ehrlicherweise außer irgendwie bissl Schotterweg wirst du damit nicht viel ins Gelände fahren. Also wo's wirklich anfängt, halt riesige Löcher und so was zu geben und Steine, ist das Fahrzeug fehl am Platz. Aber du kannst halt irgendwie, keine Ahnung, ne, wie man's auch so bei der Kabine hat, irgendwie in, äh, Skandinavien so die Waldwege und so was. Das kannst du damit machen. Da brauchst aber ehrlicherweise auch kein Allrad. Der Allrad ist vielleicht spannend, wenn du mal auf 'ner nassen Wiese stehst und, äh, wo du da mit 'nem Zweiradantrieb definitiv oft stecken bleibst. Da kann der Allrad tatsächlich seine Stärke ausspielen. Ob's das jetzt braucht, weiß ich nicht. Er wirkt halt auch so 'n bisschen, also ich hab grad noch mal das Prospekt vor mir. Wirkt halt schon so 'n bisschen schicki, ne. Hat 'n bisschen die, die Farbgebung vom Fahrzeug, was sie da hatten, ist in so 'nem Sandgrau mit so 'n bisschen orangen und schwarzen Streifen. Also sieht schon ganz schicki aus. Ähm, gibt's auch mit Klimaanlage, wenn man das möchte. Ich glaube, es gibt ihn auch mit 'ner Lithiumbatterie, aber auch da, äh, Thema Offroad verbinde ich im Kopf immer auch Autarkie. Ähm, da machst du jetzt, also die, die 100 Amperestunden Lithiumbatterie, die ist okay, aber da machst du natürlich keine Riesensprünge und viel Platz aufm Dach für große Solaranlage, die dir Autarkie bringt, hast du jetzt auch nicht und mit der Chemietoilette ist es auch nicht weit her mit Autarkie. Also lange Rede, kurzer Sinn: Das greift 'n Trend auf. Ja, viele Menschen mögen diese Fahrzeuge grade. Äh, würd ich damit richtig ins Gelände fahren? Eher nicht.
Nele: Ich muss mal ganz blöd fragen: Ich hab selber jetzt noch nie 'n Offroad-Fahrzeug, 'n echtes Offroad-Fahrzeug mit Automatik gesehen. Funktioniert das? Ich da, hatt immer das Gefühl, dass man da 'n bisschen manuell irgendwie die Kontrolle behalten muss.
Sebastian: Das ist, also das ist, glaub ich, 'ne, 'ne, 'ne harte Glaubensfrage, die du da grade stellst und da möcht ich mich jetzt auch gar nicht in die Nesseln setzen. Ähm, ich weiß-
Nele: Dann schreib uns doch mal
Sebastian: ... dass richtige Offroad-Fans, äh, große Fans davon sind, wenn sie alles schalten können, wenn sie alles manuell zu- und abschalten können. Wir waren ja mit dem Ranger in Montenegro unterwegs, der hatte auch 'ne Automatik.
Nele: Okay.
Sebastian: Ähm, der hatte so Automatikprogramme, wo er auch den Untergrund, äh, sich angepasst hat. Für mich war das völlig okay. Das mag jetzt andere geben, denen sich da die Fußnägel hochrollen, die das nicht leiden können und das alles selber machen wollen und da kann man bestimmt auch noch viel mehr machen. Ehrlicherweise, da wo das Fahrzeug rumfährt, ist, glaub ich, 'ne Automatik geil, weil du hast halt dieses Schalten nicht. Du kannst halt einfach dich aufs Fahren konzentrieren. Und wie gesagt, groß im Gelände gurkst du mit der Karre eh nicht rum. Der hat 'ne Differenzialsperre, 'ne zuschaltbare dabei, aber ja, wie gesagt.
Nele: Okay.
Sebastian: Äh, das ist-
Nele: Es ist nicht ausgeschlossen, also dass man-
Sebastian: Es ist eher ein fancy Offroad-Fahrzeug wie das, wo wir ja auch so immer 'n bisschen drüber, ich will nicht lästern sagen, aber uns so 'n bisschen drüber amüsieren, dass viele Menschen das halt einfach aus Optikgründen kaufen. So würd ich's hier auch sehen.
Nele: Okay. Da würde ich durchaus dem Trend auch unter Umständen zum Opfer fallen können. Ähm, kommen wir zum nächsten Fahrzeug, damit wir noch 'n bisschen mehr schaffen heute.
Sebastian: Ja, so viel, so sehr viel ist es nicht. Ähm, es gibt dann noch den, den CV 602 Pro Plus. Also ich muss die Modelle ablesen, weil das kann sich keiner merken. Doch ich glaub, die wirklichen Profis, die sich den ganzen Tag nur damit beschäftigen, haben das alles im Kopf. Ähm, ist auch 'n Campervan, hat 'ne platzsparende Badlösung. Da ist so 'n Schwenkbad, äh, drin-
Nele: Mhm
Sebastian: ... was halt relativ kleine Grundfläche bringt. Und, ähm, damit hast du quasi keinen festen Raum, sondern, ne, du schwenkst die quasi so in Position, wie du's quasi brauchst, Dusche, Toilette und damit hast du halt mehr Platz. Hm, ansonsten haben sie hinten zwei klappbare Einzelbetten. Das ist so ähnlich, also beziehungsweise der, der, der Allrad grade hatte, glaub ich, 'n Doppelbett und jetzt sind's zwei Einzelbetten. Haben, äh, 'n Fenster überm Bad, sodass du da quasi nicht nur Licht, sondern auch lüften kannst. Und, ähm, auch die Rolladentür, die sie da eingebaut haben, spart Platz. Das kenn ich auch aus der Kabine von Tischer. Das ist eigentlich ganz cooles Konzept. Und, ähm, ja, das ist eigentlich 'n Fahrzeug auch so für Paare, die halt Wert auf flexibles Bad und 'n bisschen mehr Platz im Innenraum, äh, Wert legen. Weil bei dem ersten hatte, wie war die Modellbezeichnung? Bei dem CV 595 ist schon der Sitzbereich eng so, ne, wie man das eben aus kurzen Kastenwägen kennt und hier hast du dann 'n bisschen mehr Platz.
Nele: Mhm.
Sebastian: Preis leider noch keiner für mich bekannt. Ähm, wird bestimmt die Tage noch 'n Artikel bei uns geben, wenn wir den Preis haben. Bis jetzt wurde uns leider noch nicht kommuniziert.
Nele: Okay. Ich glaube sogar, dass das vielleicht sogar eins der Fahrzeuge war, die wir in der motorisierten Neuheitenfolge kurz vorgestellt haben. Aber gut, dass du's jetzt noch mal so 'n bisschen ausgeschwärt hast.
Sebastian: Ich glaube ja.
Nele: Kommt mir nämlich so bekannt vor.
Sebastian: Ähm, dann haben sie drei Teilintegrierte, wo es neue Grundrisse gibt. Also, ähm, sie haben 'n bisschen Wechsel vollzogen zum Teil, dass sie auf die Ford-Grundrisse gehen bei einigen Fahrzeugen.
Nele: Mhm.
Sebastian: Um vermutlich auch den Preis einfach hinzubekommen und auch das Liefer-, das Thema Lieferfähigkeit ist da so 'n bisschen ein Thema. Also dass nicht jeder, äh, Grundfahrzeughersteller immer alles, äh, schnell liefern kann aktuell. Und da gibt's den T335 Edition 27. Der hat 'n großes Heckbad mit 'nem integrierten Kleiderschrank ganz hinten drin und so 'ner, ja, Lounge-Sitzgruppe und, ähm, hat 'n elektrisches Hubbett über der Sitzgruppe. Was man also, also das heißt, man hat jetzt kein festes Bett, sondern man hat quasi ein, ähm, Bett, was sich runterklappen kann. Das bringt mir halt das Bettpuzzeln rein. Wir haben ja das Thema auch schon, glaub ich, vor zwei Episoden gehabt.
Nele: Mhm.
Sebastian: Aber eben dadurch tagsüber 'n bisschen mehr Platz. Das heißt, du hast 'n relativ großes Bad, du hast relativ viel Bewegungsfreiheit und, ähm, nachts dann eben die Einschränkungen, die so 'n, so 'n Hubbett halt mit sich bringen-
Nele: Ja
Sebastian: ... dass es da halt im Wege ist und du nicht wie dort machen kannst. Aber das haben wir ja auch gesagt, dass das einfach so 'n bissl von, vom eigenen Fahrreise- und auch Aufenthaltsverhalten abhängt. Mal ist das eine und für andere ist eben das andere gut.
Nele: Na ja, für Leute, die 'nen sehr gleichen Schlafrhythmus haben, also die, die zusammen ins Bett gehen und mehr oder weniger zusammen wieder aufstehen, ist das ja super. Für uns wär's gar nix, ne. Da müsste ja dann immer einer sich irgendwo hin verziehen zum Arbeiten, aber so find ich das eigentlich 'ne gute Lösung.
Sebastian: Ja, das war auch, also ist auch so ganz cool. Also ist jetzt, ähm, Teilintegrierte, Vollintegrierte ist jetzt grad nicht so mein Beuteschema. Deswegen war ich da jetzt nicht so megamäßig dran interessiert. Ähm, ich hab mich eher so 'n bisschen in 'm Kastenwagenbereich umgeschaut. Ähm, aber was haben sie noch? Den T457 Edition 27. Da haben sie quasi Wohnen, Schlafen, Bad voneinander getrennt. Also du hast mehr oder weniger eigene kleine Räume.
Nele: Mhm.
Sebastian: Und der hat auch im, ähm, im Heck zwei, äh, Längs-Einzelbetten. Davor gibt's 'ne Schiebetür. Dann gibt's vorne die Sa..., äh, so 'ne Couchsitzgruppe mit zwei integrierten Klappsitzen auch.
Nele: Mhm.
Sebastian: Ähm, und die sind, glaub ich, auch beide mit Gurt. Also das heißt, du kannst den insgesamt mit vier Sitzplätzen bekommen. Und dann hast du halt zwischen eben, wie gesagt, zwischen Wohn- und Badbereich die Tür, sodass du quasi, ähm, also du hast quasi, wenn du von vorne nach hinten gehst, hast du die Sitzecke, äh, dann kommt 'ne Türe, dann kommt das Bad, dann kommt 'ne Türe und dann kommt der Schlafbereich.
Nele: Ah, okay.
Sebastian: Also wirklich so auf, auf relativ kleiner Fläche getrennte Räume. Fand ich, äh, tatsächlich die Trennung zwischen Bad und Wohnbereich und auch Bad und Schlafbereich fand ich in unserem Liner ziemlich geil, ähm, weil du halt einfach diese, die unterschiedlichen Aufstehrhythmen konntest du da halt viel besser abfedern.
Nele: Und auch gar nicht doof, dass das Bad so in der Mitte liegt, weil man dann eben von beiden Seiten den Zugang hat, ne. Das-
Sebastian: Genau.
Nele: Ja, das's cool.
Sebastian: Also genau, das wär jetzt zum Beispiel einer der Grundrisse, die mir, äh, äh, gefallen würden, weil zum einen haben wir eben hier in als Pärchen unterschiedliche, äh, Schlaf- und Wachrhythmen-
Nele: Mhm
Sebastian: ... auch mit den Hunden zusammen und dann kann man da einfach deutlich besser, ähm, das Ganze nutzen. Richtig. Und dann haben wir noch den T459 Edition 27. Das ist quasi wie der T457. Allerdings statt Einzelbetten halt 'n Queensbett im Heck.
Nele: Mhm.
Sebastian: Damit, da kannst du auch von beiden Seiten ran. Das ist schon im, im Kastenwagen ungewöhnlich. Ähm, das, also es gibt sicherlich Zielgruppen, für die das sinnvoll ist, dass sie, ne, dass man nicht über den anderen, über den Partner klettern muss. Nimmt natürlich auch Platz weg und ich mein, so 'n Kastenwagen ist nicht wirklich breit. Ähm, ist halt schon ein schmaleres Bett dann. Aber wie gesagt, für die, die halt auch da getrennt ein- und aussteigen wollen, auf jeden Fall 'ne praktische Geschichte. Und, ähm, zusätzlich noch dazu, dass du halt auch da, da bin ich jetzt gar nicht sicher, ob's Liste ist oder ob du's zusätzlich buchen kannst, halt 'n Hubbett vorne. Ähm, damit kannst du eben aus 'nem Pärchenmobil auch 'n Familienmo-mobil machen und kannst dann eben noch zwei Leute mehr mitnehmen, die dann vorne schlafen können.
Nele: Das wird wahrscheinlich Sonderausstattung sein, weil es ja 'ne relativ, 'ne relativ teure Komponente ist. Kann ich mir jetzt nicht vorstellen, dass es serienmäßig dabei ist. Aber auch das, äh, kannst du ja vielleicht für deinen Artikel dann noch mal recherchieren, dann können wir das da mit reinpacken.
Sebastian: Genau. Also ja, we-wenn man's zusammenfassen will, also ne der, der, ähm, Allrad, ja da wo der Asphalt aufhört, kannst du mit dem noch fahren, so 'n bissl Schotterpiste, vor allen Dingen Wiesen, matschige Wiesen-
Nele: Schnee
Sebastian: ...versteierter Parkplatz. Genau, das sind alles so Bereiche, da fühlt er sich sicherlich wohl und da hast du definitiv mit dem Allrad auch Vorteile. Ich bin zwar der Meinung, das braucht man nicht so oft, aber hey, jedem Tierchen sein Pläsierchen völlig fein. Ähm, da, also wir sind auch schon auf 'ner nassen Wiese hängen geblieben, mussten rausgezogen werden. Definitiv mit Allrad wär das nicht passiert. Ob man den Mehrpreis ausgeben will, muss dann jeder für sich selber entscheiden. Dann der, der CV 602 Pro Plus, also der andere Kastenwagen ist halt für Paare, ne die einfach allein reisen wollen oder also zu zweit halt reisen wollen und einfach 'n bisschen Badkomfort haben wollen. Für die ist das das richtige Fahrzeug. Der kleine Teilintegrierte, der T335 ist eben für die, die dieses Raumgefühl mit dem größeren Bad auch noch geiler finden, weil man das eben so dieses, dieses, ähm, äh, ja Hin- und Herklappbad sozusagen nutzen kann und mit dem Hubbett bringt halt Platz. Also ich find Hubbett persönlich immer unpraktisch, weil es halt einfach, ähm, die, die Sitzecke meistens blockiert. Aber wie gesagt, gibt, das ist mein Leben und andere finden das praktisch.
Nele: Man hat noch mal zwei Meter mehr Lebensraum tagsüber, ne.
Sebastian: Klar, alles fein.
Nele: Das ist schon krass, ja.
Sebastian: Ähm, aber es blockiert halt meist auch die Tür. Jetzt weiß ich nicht, wie's in dem Fahrzeug hab ich's grad nicht aufm Schirm. Es blockiert halt teilweise die Tür, sodass du auch nicht rauskommst beziehungsweise dich halt übelst verrenken musst. Aber wie gesagt, das, ich will das gar nicht schlechtreden. Es, es gibt für jeden Camper irgendwie das Fahrzeug mit der Ausstattung, das irgendwie auf sein Camperleben und, und Bedürfnisse und Gewohnheiten passt. Na ja und dann haben wir die, die 457, 459 halt einfach vernünftig ausgestattete Teilintegrierte, würd ich sagen, für Paare. Ähm, und eben durch dieses Hubbett kannst du eben auch mal Gäste oder wahrscheinlich eher Kinder mitnehmen. Ähm, und, äh, dann eben der Unterschied: Willst du einzeln schlafen oder willst du im Queensbett schlafen? Wobei ich jetzt, na ja Queen, also wirklich Queensbett ist das nicht, weil's halt schon recht schmal ist im Kastenwagen, aber ja. Im Endeffekt hast du halt quasi relativ viel Variation. Du kannst es relativ gut gestalten. Es ist preislich alles eher im Einstiegssegment eingesi..., angesiedelt, aber kriegst du halt auch nicht mehr für 40.000, äh, quasi hinterhergeschmissen, sondern es ist halt alles teurer geworden. Aber waren für mich alles solide Modelle und, ähm, wie gesagt für mich war 'n bisschen der Fokus auf den Kastenwagen, die ich einfach für mich halt gerade spannender fand.
Nele: Mhm. Cool.
Sebastian: Ansonsten war das auch vielleicht auch da noch mal, falls jemand von Carado zuhört, 'n schönes Event. Das war toll organisiert. Die haben sich da super um einen gekümmert. Das Wetter war leider total bescheiden. Es hatte halt grad an dem Tag die, fast die ganze Zeit geregnet.
Nele: Mhm.
Sebastian: Das macht's dann 'n bisschen schwierig, draußen Fahrzeuge anzugucken.
Nele: Und schön zu fotografieren auch.
Sebastian: Genau. Und man konnte auch Probefahrten machen, aber ehrlicherweise mit 'nem Allradfahrzeug 'ne halbe Stunde knapp in München rumtingeln, das war's jetzt für mich auch nicht so, dass das ware. Da kann man relativ wenig feststellen. Deswegen haben wir uns drauf beschränkt, einfach die Fahrzeuge so, äh, zu fotografieren, anzugucken und dann einfach auch bissl mit Kollegen uns auszutauschen. Und ja, also vielen Dank auch noch mal an Carado an die Orga. Und da werden wir jetzt sicherlich das eine oder andere so 'n Event mitnehmen und dann einfach halt auch schon sehr früh über Fahrzeuge berichten können, die so neu auf den Markt kommen.
Nele: Und die Artikel, also zum Zeitpunkt der Aufnahme bist ja gerade dran, die zu erstellen. Die werden wir dann aber auch natürlich in den Show Notes verlinken, sofern sie schon da sind.
Sebastian: Artikel ist auch so weit fertig. Ich warte halt tatsächlich eigentlich auf die Preise.
Nele: Mhm.
Sebastian: Ähm, und na gut, wir nehmen jetzt Dienstag auf. Vielleicht kommen sie ja noch, ähm, im Laufe der nächsten Tage. Also ich hoffe, dass der Artikel dann auf jeden Fall online ist, wenn ihr den Podcast hört.
Nele: Sehr gut. Ja und ansonsten schickt uns gerne wie immer auch Themenwünsche. Natürlich auch wenn es irgendwas Kleineres gibt, was ihr vielleicht mal in 'ner Kaffeepause behandelt haben möchtet. Ja und dann sehen wir uns, hören wir uns am Samstag wieder mit, soweit ich's im Kopf habe, einem, äh, neuen Gast bei Köpfe der Branche, der uns auch wieder sehr schön hinter die Kulissen gucken lässt und auch wieder 'n bisschen privat aus'm Nähkästchen plaudert. Freut euch drauf, ähm, abonniert uns gerne und ja, Sebastian, dir vielen Dank für die Einblicke. Bis Samstag.
Sebastian: Bis denne. Ciao.
Nele: Tschüss.