Das Transkript der Folge
Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.
Nele: Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Sebastian: Und ich bin Sebastian und heute haben wir das Thema E-Auto als ein Zugfahrzeug beim Camping.
Nele: Lieber Thomas, du bist heute unser Gast. Endlich, endlich. Und wir hatten schon ganz viel Kontakt. Wir haben auch etliches Hörerfeedback schon von dir vorgetragen bekommen. Wir haben den Kontakt zu 750 Camper durch dich gemacht. Also du bist 'n ganz, ganz treuer Hörer und eben inzwischen auch E-Autofahrer und hattest uns angeboten, wenn du mit deinem Kia PV5 'n bisschen mehr Erfahrung gesammelt hast, dass du dann auch mal zu uns ins Studio kommst. Und heute ist der Tag. Herzlich willkommen, Thomas.
Sebastian: Herzlich willkommen.
Thomas: Ja, hallo. Ähm, ja, ich bin Thomas. Ähm, genau, wir hatten schon öfter Kontakt. Wir haben uns auch auf Messen ja schon getroffen und, äh, genau, wir sind als Familie, ähm, unterwegs. Also wir sind, äh, tatsächlich zwei Erwachsene und zwei Kinder. Die sind vier und sechs Jahre und wir campen halt, ähm, schon-- Also wir haben mit Dachzelt angefangen zu campen beziehungsweise ganz früher natürlich mal irgendwann mit Zelt, so wie viele Leute halt mal auf Festivals und so was. Ähm, aber haben dann irgendwann angefangen, uns Dachzelte auszuleihen und haben dann, wir sind mit Dachzelten in, in Norwegen gewesen und kürzere Trips und so was und haben irgendwann unser eigenes Dachzelt gekauft. Und genau, äh, irgendwann ist uns dann aufgefallen auf 'ner längeren Reise Richtung Spanien im Winter, ähm, dass es doch ganz nett wäre, wenn man außer dem Dachzelt noch 'nen, 'nen zweiten Raum, 'n weiteren Raum hätte, 'n bisschen mehr Platz, wo man auch mal so sitzen kann, äh, und nicht immer nur das, äh, Zelt, was man dabei hat zum Frühstücken oder so, was man halt immer aufbauen muss, abbauen muss und so. Und damals waren die Kinder halt auch noch 'n bisschen kleiner. Ähm, die Kleine war tatsächlich erst neun Monate alt. Die Große war zweieinhalb zu dem Zeitpunkt ungefähr. Ähm, ja, sind wir halt auf den Miniwohnwagen gekommen, auf 750, hast du grad schon erwähnt, Nele, ähm, und haben dann 'nen Miniwohnwagen gekauft, bestellt. Beziehungsweise auch den haben wir erst gemietet, haben getestet, ähm, haben ihn dann irgendwann bestellt und haben jetzt das Dachzelt tatsächlich auf dem Anhänger oben drauf. Es ist halt 'n umgebauter Kofferanhänger, der innen drin eigentlich alles hat, was 'n normaler Wohnwagen hat auch. Wir haben 'ne Toilette, wir haben Strom, wir haben 'ne Kühlbox, wir haben, äh, ja alles. Was, was sag ich immer? Das ist unser Van zum Anhängen, weil das passt von den Maßen ziemlich gut. Der ist, äh, drei Meter lang, 1,50 hoch, 1,50 breit. Passt ungefähr wie so 'n Van. Nur halt, dass wir ihn hinter, ähm, jedes x-beliebige Zugfahrzeug jetzt hängen können. Ähm, genau. Wir waren also, äh, mit dem Anhänger jetzt gut zwei Jahre unterwegs mit 'nem klassischen Dieselfahrzeug, sag ich mal so. Beziehungsweise mit zwei. Wir haben zwei, äh, Fahrzeuge, beide waren Diesel. Beide hatten Anhängerkupplung. Beide durften den Anhänger ziehen auch, weil, ähm, ja, der Anhänger halt relativ leicht ist auch. Im Vergleich zum Wohnwagen ist er kompakt, ähm, wobei kompakt halt relativ ist. Ich mein, da kommen wir gleich noch mal zu, was genau. Ähm, ist halt, ja, 'nen, 'nen Anhänger beziehungsweise halt 'n Wohnwagen. Ist tatsächlich 'n Wohnwagen, auch wenn er aussieht wie 'n Anhänger, den man mit ziemlich jedem Auto ziehen kann von der Anhängelast her.
Nele: Ja, vielleicht noch mal ganz kurz 'n kleiner Einschub: Wenn ihr nicht wisst, wer oder was 750 Camper ist. Es gibt 'ne alte Folge von uns vom Caravan Salon. Ich mein, es war 2024. Da haben wir, ähm, die mal interviewt und haben so 'n bisschen das Unternehmen vorgestellt. Das ist so 'ne ganz kleine Manufaktur. Ähm, die bauen eben, wie Thomas grade gesagt hat, Kofferanhänger aus, machen ganz, ganz tolle Arbeit, auch sehr individuell. Es gibt auch die Möglichkeit, im Zweifel sich so was barrierearm umbauen zu lassen. Und ja, also schaut da gerne mal vorbei. Ist auch 'n super Team. Können wir einfach nur empfehlen, vor allem wenn jetzt dann wieder Messe ist, dass ihr da vielleicht mal, wenn die da sind, 'ne kleinen Besuche abstattet und schöne Grüße von uns bestellt. Genau. Jetzt aber zurück zu dir, Thomas. Jetzt hast du ja gesagt, ähm, ihr wart einige Jahre auch mit 'm Diesel unterwegs. Ich denk, das kennen die allermeisten Wohnwagenbesitzer, wir ja auch. Da ist ja bisher klassisch der Diesel einfach das Zugfahrzeug gewesen. Ähm, und jetzt seid ihr aber umgestiegen auf den Kia PV5, also ein elektrisches Zugfahrzeug. Wie seid ihr überhaupt auf genau dieses Modell gekommen? Weil es gibt ja mittlerweile 'n relativ großen Markt. War das speziell jetzt bei euch schon mit dem Gedanken, den Wohnwagen dann damit zu ziehen oder was, was hat da den Ausschlag gegeben, dass ihr euch für das Modell interessiert habt?
Thomas: Ähm, nee, tatsächlich am Anfang stand-- Also wir haben halt zwei Autos gehabt, was weil's einfach, ja praktisch ist, mit zwei Kindern zwei Autos zu haben auch. Und der eine war halt, äh, gut 15, 16 Jahre alt und war halt, ja technisch halt gebraucht und es lohnte sich tatsächlich nicht mehr, ähm, also auch wirtschaftlich nicht mehr, nicht mehr sinnvoll, da jetzt noch groß Geld reinzuinvestieren. Also haben wir gesagt, okay, der kommt halt weg. Der hatte nämlich, ähm, also im Prinzip die Deadline war der TÜV, weil es war halt klar, dass, äh, 'ne teure Reparatur anstehen würde.
Sebastian: Sag doch auch ruhig mal, was das für Autos waren, weil dann, dann haben vielleicht auch die Hörer und Hörerinnen da draußen so 'ne Idee, wenn sie selber was Ähnliches fahren, äh, von wo nach wo ihr gewechselt habt. Ich glaube, das fällt dann etwas einfacher nachzuvollziehen.
Thomas: Ja, also der, der eine SUV ist 'n, äh, Peugeot dreitausendacht. Der, äh, hat halt 'n normalen Dieselmotor, so 'n mittelgroßen, hat 'ne Anhängelast von 1,2 Tonnen und der andere war auch 'n Peugeot, 'nen, äh, dreihundertacht, der hatte 'ne Anhängelast von tausendsechshundert Kilo. Also so ganz normale Limousinen, sag ich mal, ähm, nicht, nicht großartig von der Zuglast, aber auch halt jetzt keine, keine Kleinstwagen so. Und der, äh, dreihundertacht war halt alt und hatte auch uns schon nach Norwegen gefahren und was ich was. Also das war auch so unser Hauptreiseauto in den letzten Jahren und, äh, der hatte 'n Problem mit der Abgasreinigung. Also der, der, ähm, äh, nee, Entschuldigung, nicht Abgasreinigung, Start-Stopp-Automatik funktionierte nicht, der Kondensator war kaputt und, ähm, ja, das ist halt TÜV-relevant, Start-Stopp. Wenn's verbaut ist, muss es funktionieren. Und, ähm, ja, das hätte tausend Euro gekostet. Plus, äh, wir hatten noch 'n paar andere Sachen an dem Auto. Ähm, ja und bei dem Alter, ja, der, der Wagen war halt nicht mehr wirklich so viel wert, dass es, dass man sagt, ähm, wir investieren das Ganze jetzt noch mal. Also, ähm, meinte meine Frau damals: „Ja, guck doch mal, was so, was so gibt." Dann hat man angefangen, natürlich auch Kleinwagen. Ich sag: „Ja, irgendwie macht's ja Sinn, was Elektrisches zu probieren." So, weil ja gerade für, für Kurzstrecke und so, ähm, wenn man zu Hause laden kann, äh, Kinder zur Kita oder so, ist einfach, ja. Und dann hab ich geguckt und dann die klassischen Einsteigerautos, ähm, ich sag mal so ab, ab fünfzehntausend Euro. Ich mein, im Moment sind's natürlich, äh, die, die Preise sind auch da ordentlich gestiegen jetzt, aber so zu der Zeit ging's so, ich sag mal, ab fünfzehn, fünfzehntausend Euro ungefähr los. Und dann hat man geguckt und getan und, ähm, dann bin ich auf 'nen Blogartikel, den Nele damals geschrieben hat, gekommen, und zwar, ähm, über den PV5. Ähm, als optionales Camperfahrzeug hattest du damals, glaub ich, geschrieben. Ähm, und dacht ich: „Na ja, okay, ja, s-sieht interessant aus", weil, ähm, wer mal, äh, nach dem Fahrzeug, äh, im Internet schaut auch, äh, sieht, das Auto sieht anders aus. Also es ist halt schon 'n bisschen speziell. Ähm, m-muss man mögen, äh, manche mögen's nicht. Ähm, damals dachte ich tatsächlich auch: „Was ist das denn für 'n Auto?" Also als ich, weil die Bilder, die, die Nele, äh, drin hatte in dem Artikel, waren halt auch, ähm, keine Bilder, sondern es waren alles noch, ähm, erstellte Zeichnungen. Ähm, es gab halt ganz lange von dem Auto keine richtigen reellen Bilder, sondern es war alles konstruiert und, und sah professionell gemalt aus, sag ich mal, aber schon, ja, eigenwillig. Also es war schon sehr gewöhnungsbedürftig, auch, auch für mich. Und dacht ich auch: „Wer, wer fährt denn so 'n Auto?" Hab ich damals tatsächlich, das war mein, mein Gedanke so. Ich sag: „Wer, wer kann denn, also der sieht ja voll hässlich aus." So, da hab ich für mich halt gedacht auch. Und, ähm, ja, aber dann hab ich mich mal mit den, mit den Daten so 'n bisschen beschäftigt und irgendwann kamen dann Mitte letzten Jahres auch dann von Kia die ersten, ähm, richtigen Abbildungen und, und richtige reelle Fotos auch. Und dann sieht er schon ganz anders aus als vorher auf den, auf den Zeichnungen, auf den voll digitalen Sachen. Ähm, und dann hab ich mich 'n bisschen mit dem Auto beschäftigt und dann konnte man ab Mitte letzten Jahres, irgendwie ab Juli, äh, waren auch die Preise raus für das Fahrzeug und, äh, technische Daten und so was kamen dann. Äh, und er war, ich glaub, Anfang August war er theoretisch auch bestellbar. Und dann haben wir halt, ähm, hab ich mich damit beschäftigt, hab ziemlich viel YouTube-Videos geguckt, weil nämlich in, äh, Asien das Fahrzeug zumindest als Vorführ..., als Vorserienfahrzeug und Vorführer bei Händlern stand und es gab ziemlich viel Video-Content, ähm, zu dem Fahrzeug, Vorstellungen und, und so was alles. Probefahrten ganz vereinzelt nur, aber man konnte sich halt 'nen, 'nen, 'nen Bild über das Fahrzeug machen so. Und, ähm, genau, ja, das hab ich dann halt ziemlich ausführlich gemacht. Und dann beschäftigt man sich natürlich auch noch mit den Fahrzeugen, die's sonst noch so gibt in, in der Größe, weil wir suchten ja 'n Zweitwagen. Und wenn man sich dann, äh, äh, den, den Kia anguckt, ähm, der ist tatsächlich, ähm, im Vergleich zu dem, zu dem, äh, schon bereits erwähnten Peugeot dreitausendacht, äh, nur 15 Zentimeter länger. Also der ist 15 Zentimeter länger als 'n SUV, ist aber vom Platzangebot her, er hat halt keinen Motor vorne und hinten ist quasi die Heckklappe und das Auto hört auf. Der ist einfach sehr gut ausgenutzt, der Innenraum. Ja.
Nele: Also mich hat der halt sofort gecatcht, als ich den das erste Mal gesehen hab. Ich hatte, ich hab noch zu den Jungs gesagt, also zu Sebastian und Halil: „Ich hab noch nicht entschieden, ob ich den potthässlich oder attraktiv finde." Also da war ich auch so 'n bisschen auf deiner Schiene, aber ich fand so dieses Konzept dahinter halt mega cool, weil die ja von Anfang an 'n modulares Nutzungskonzept geplant hatten seitens Kia. Also dass man das im Grunde als Transporter, als Handwerkerauto, aber eben auch als potenziellen Van, ähm, dann nutzen können sollte. Und das fand ich irgendwie cool, dass sie das direkt mitgedacht haben. Und ich muss sagen, heute find ich den schön. Also w-wie bei dir, als ich dann die ersten Fotos gesehen hab, die haben, waren natürlich auch super schick gemacht, die Fotos auch von dieser Vorstellung auf den Messen und, äh, hier Pressekonferenzen und so weiter. Aber grade auch in bestimmten Farben, ich weiß nicht, in welcher ihr ihn habt, aber da sieht der richtig schick aus.
Thomas: Ja, also wir haben ihn in, in Frostblau tatsächlich.
Nele: Oh schön.
Thomas: Also Frostblau und er hat ja in der Mitte diese schwarzen Applikationen ja immer.
Nele: Mhm.
Thomas: Also die Fra-Farbe hat meine Frau dann tatsächlich ausgesucht irgendwann.
Nele: Wie immer.
Thomas: Im weiteren, im weiteren Prozess. Ähm, aber was, was ich halt interessant fand bei der, bei der Auswahl, ähm, war neben der Größe, also wir hatten, das war irgendwann wenn man guckt und, und E-Autos, also es gibt halt ganz wenige klassische E-Autos ja. Die meisten sind ja doch Verbrennerumbauten, was so angebau..., was auf'm Markt ange, ähm, boten wird. Egal welcher Hersteller eigentlich. Ähm, die haben oft 'ne Karosserie genommen, äh, den, den Verbrennermotor ausgebaut und die E-Technik eingebaut.
Nele: Mhm.
Thomas: Was bei dem Kia jetzt war, es ist ja 'ne komplett neu entwickelte Plattform auch und es ist halt 'n reines E-Auto auch und dementsprechend ist die Batterie ziemlich gut verteilt und so auch. Und, ähm, ja und das war dann irgendwann hab ich dann zu meiner Frau gesagt: „Hier, na ja wir suchen zwar 'n Zweitwagen , aber, ähm, ja guck dir doch mal die Videos an. Was meinst du denn dazu?" Ähm, und dann ist die Preisfrage auch. Also es wird ja irgendwann ich sag mal 'n Auto, wo man auch zu viert drin sitzen kann vernünftig. Ich bin jetzt nicht der Kleinste, ich bin 1,90, 1,92 so. Und dann sind die günstigen Autos, was ich grad sagte, die Einsteigerautos um die 15.000 Euro schon nicht mehr ganz so alltagstauglich tatsächlich. Wenn man sich da mal reinsetzt, ist das schon 'ne ganz schön enge Kiste so.
Nele: Mhm.
Thomas: Und wenn man dann preislich etwas höher geht, ist man so ich sag mal Mitte 20 bis 30.000 Euro so vom, vom Preisniveau her und hat dann eigentlich immer noch 'n relativ kleines Auto.
Nele: Ja 'n normales so Alltagsauto.
Thomas: 'N normaler PKW. Genau.
Nele: Genau.
Thomas: Aber, ähm, Anhängelast ist dann natürlich null quasi. Bei dem, also auch, auch bei vielen, äh, äh, Fahrzeugen, die angeboten werden, äh, im E-Bereich ist die Anhängelast ... Ja, also es gibt halt Hersteller, die haben 'ne Anhängerkupplung und geben gar keine Anhängelast an. Also 'n Fahrradträger ist okay noch, aber mehr halt nicht. Und ja, bei ganz vielen ist bei 700, 800 Kilo so round about Schluss im Moment. Was aber meines Erachtens nicht unbedingt an der Technik liegt, also die könnten mehr. Das war halt bei dem 3008, den wir haben, auch sehr merkwürdig. Der hat halt nur 1.200 Kilo. Was glaube ich aber ... Ich mein, ihr hattet ja am 1. April die Abgasfolge. Ähm, ich glaube, es ist halt 'ne, 'ne Zulassungssache auch, äh, um halt die Flottenemissionen und so was. Äh, weil man kann den als Einzelabnahme, ich glaub sogar bis zweieinhalb Tonnen bringen als, als Zuglast, ähm, wenn die, wenn die Anhängerkupplung passt. Ähm, aber gut, das bei 'nem E-Auto, wenn man halt schon sucht, macht's ja Sinn, auch irgendwas zu nehmen, was schon 'n bisschen mehr ziehen kann. Und ja, denn der, der Kia war dann angegeben, wenn der 'nen großen Akku hat und den großen Motor, darf der 1,5 Tonnen ziehen.
Nele: Oh.
Thomas: Und hat 'ne Stützlast von 150 Kilo. Was, ähm, ich mein, bei der, bei, bei 1.500 Kilo ist natürlich 150 Kilo 'n bisschen sehr übertrieben eigentlich, aber ist halt für 'n E-Auto schon ordentlich. Also schon, schon gut. Ich mein, 'n klassischer Wohnwagen ist dann auch ... Aber wir hatten ja den Minicamper, also der 750, ähm, ist ja grade ... Na ja, wie alt ist er jetzt? Jetzt ziemlich genau zwei Jahre haben wir ihn jetzt. Ähm, also er stand ja auf'm Hof und also macht es halt auch Sinn, nach 'nem Auto zu gucken, was ihn ziehen kann und, äh, ziehen darf vor allem auch, ja.
Nele: Wie viel wiegt der 750 noch mal?
Thomas: Ähm, der 750 wiegt round about 700 Kilo plus Dachzelt, also 800 Kilo, wenn er, wenn er, ähm, ich sag mal, reisefertig ist. Äh, gut, ich hab da natürlich, ähm, Platz. Ich kann, je nachdem, wie ich mir bau ... Es gibt die, die Biker-Variante ja, die die bauen. Äh, da kann ich mein Motorrad reinstellen noch. Ähm, die haben jetzt 'ne neue Version, da passen sogar zwei Motorräder rein. Ich sag mal so, man ist eigentlich unter 1.000 Kilo so, wenn man reisefertig ist so, ne.
Nele: Und deiner, also eurer?
Thomas: Unser ist, ähm, ja, der wiegt also so um die 800 Kilo plus Dachzelt, 850. Ähm, wenn ich dann noch 'n paar Sachen reinpack. Ich, also auch unter 'ner Tonne. Ich würd sagen, so 900 Kilo haben wir so im Normalfall. Ähm, jetzt diese Tage, ich bin grade ja auf 'ner Veranstaltung, äh, hatte ich Bierzeltgarnituren und was weiß ich was bei, war ich mit Sicherheit mehr, äh, hatte mehr drin. Weil, äh, das ist kein Problem. Der Anhänger heißt zwar 750, weil die haben damals mit 750 Kilo Anhängern angefangen, aber die meisten Anhänger, die sie im Moment ausbauen, sind 1,3 Tonnen Anhänger. Das heißt also, man hat, äh, also noch 'ne ordentliche Reserve. Äh, auf Wunsch geht natürlich auch schwerer. Es geht auch 1,6 Tonnen. Ähm, wenn man jetzt ja mehrere zwei Motorräder, ich glaub selbst zwei Motorräder kommt man mit 1.300 Kilo noch ganz gut hin. Und wir hat-- der, der Kia passt dann halt auf jeden Fall auch. Weil wir, wir hatten mit dem einen Verbrenner sind wir so auf 1.200 Kilo, ähm, Zuglast beschränkt und, und ja, auch da kommen wir halt im Normalfall nicht, nicht drüber.
Nele: Also hast du ja, hast du ja noch gut Reserve dann auch beim Kia.
Thomas: Ja, genau. Also.
Nele: Und da, da würde ich jetzt gleich schon mal in die Fahreigenschaften einsteigen, weil das ist ja quasi auch so das eigentliche Thema. Ähm, hast du das Gefühl, dass die 1.500 Kilo Zuglast realistisch sind? Oder würdest du sagen, mm, eigentlich, also ... Schnauft der dann schon ordentlich oder, ähm, ist der Verbrauch, also der, der, der Stromverbrauch dann so hoch, dass dann die Reichweite halt erheblich leidet? Oder wie würdest du das einschätzen? Du hast jetzt wie viel, wie viel Kilometer habt ihr jetzt im Moment runter schon mit Anhänger?
Thomas: Also wir haben den Wagen, äh, im, im Februar bekommen. Mitte Februar haben wir den übernommen und wir haben jetzt so zwischen 7 und 7.500 Kilometer gefahren, ähm, wobei fast 1.500 Kilometer Anhängerbetrieb waren, äh, und davon waren, ich sag mal, 1.400 bestimmt, ähm, mit dem, mit dem Minicamper hinter und Dachzelt drauf. Ähm, also nein, überhaupt nicht. Also der hat, äh, 120 kW Leistung, weil er, also er hat 'nen starken Motor, deshalb ja die, die hohe Anhängelast. Fahrtechnisch merkt man's nicht, weil der hat halt, ähm, ich mein, Sebastian weiß das ja, er, ist ja, fährt ja auch ab und zu E-Autos, auch Leihwagen oder so was. Ähm, 'n E-Auto geht schon ganz gut ab und auch beim Anhänger merkt man's halt nicht, weil ist jetzt ja kein, äh, kein Steinanhänger, der jetzt, äh, zweieinhalb Tonnen wiegt oder so. Also merkt man gar nicht. Unser zweiter Anhänger, den wir zu Hause haben, der hat ziemlich genau die gleichen Maße. Ähm, ist 'n klassischer Planenanhänger, ist natürlich etwas leichter, wiegt so um die, etwas über 300 Kilo, wenn er leer ist. Aber von, von der Windlast her ist er, äh, genauso breit, genauso hoch wie, wie der Mi-Minicamper mit Dachzelt drauf. Die kommen beide ungefähr auf 'ne Höhe von zwei Meter 35, zwei Meter 40 so. Sind damit halt etwas höher als der Kia, der ja ein Meter 99 ist, also voll tiefgaragentauglich ist und, äh, steht halt doch noch rüber, aber man, man merkt's nicht. Also fahrdynamisch nicht. Verbrauchsdynamisch merkt man's natürlich schon, aber das merkt man bei 'nem PKW auch, beziehungsweise bei dem, wenn ich jetzt beide Fahrzeuge, die wir jetzt haben, vergleiche, ich hab den SUV, ähm, der braucht so im, im Tagesgeschäft, ich sag mal, so ungefähr fünf Liter. Da nehm ich als Vergleich den Kia. Den fahren wir jetzt im Sommer mit unter 18 Kilowattstunden. So. Wenn ich jetzt wirklich Kurzstrecke fahre und die Kinder wegbringe, fahr ich ihn teilweise sogar mit 14,5 Kilowattstunden. Wenn man sich überlegt, wie groß der Wagen ist, ist das schon, ähm, echt gut und es ist auch deutlich unter dem, was Kia angibt. Kia gibt halt 'ne Reichweite von 419 Kilometer an. Die schaffen wir im Alltag locker. Also unsere Anzeige, ich hab diese Tage vollgeladen, weil ich hier losgefahren bin auf 100 % und da hatte ich tatsächlich auf der Anzeige 520 Kilometer Reichweite. Ähm, errechnet vom Fahrzeug, klar hab ich dann Verluste und was weiß ich was, aber, ähm, ich, ich red jetzt einfach mal über die Anzeige, weil das das, was, was jeder sieht und auch auf 'ner Probefahrt sehen kann, wenn, wenn er's Auto mal testet. Und das ist echt gut, weil das Auto ist halt auch schwer. Es ist ja 'nen, 'nen Van, ähm, der halt, äh, vier Meter 70 lang ist, ähm, zwei Meter und 'n bisschen breit und halt zwei Meter hoch. Ähm, das, das ist halt okay. Ja, der, ähm, Peugeot, der, der 3008, wenn der halt, äh, 'nen Anhänger zieht, brauche ich zehn, elf Liter. Also das Doppelte.
Nele: Mhm.
Thomas: Ungefähr. Ich mein, auch da kommt wieder an, setz ich mich irgendwo hinter in 'n Windschatten und so, ähm, weil der hat auch nur 'n Hunderter zu lassen.
Nele: Und auch fahr ich über, äh, die Berge oder geradeaus, ne. Ist klar, das, das wird beim E-Auto nicht anders sein, dass auch da die Umgebung halt 'ne Rolle spielt, was den Verbrauch angeht.
Thomas: Genau. Also ich hatte letztens auch mal 'ne, 'ne Diskussion, das könnt ich ja nicht vergleichen und, ähm, der Kia braucht ungefähr 50 % mehr. Wird, also er wird ungefähr angegeben, weil wenn ich ihn jetzt wirklich auf Autobahn fahre, auch ohne, also als nicht gespannt, lieg ich so bei etwas über 20, 22 Kilowattstunden so ungefähr. Da, da stimmt der Verbrauch, den, den Kia angibt, schon ziemlich genau. Es kommt natürlich auch da wieder drauf an. Der Wagen ist ja gedrosselt auf 135, ähm, km/h. Das ist ja auch immer 'ne kontroverse Diskussion, äh, im Internet. Äh, ein gedrosseltes Auto fahr ich nicht. Wobei, wenn man mal 135 mit dem Wagen fährt, auch, das ist gar kein Problem. Also auch von der Beschleunigung her, der ist auch schnell bei 135. Äh, nur dann, äh, sind die Verbrauchsdaten natürlich ganz andere, äh, auch, auch ohne Anhänger. Deshalb, ähm, wenn man 'n bisschen sparsam und, und vorausschauend fährt und so, ähm, ja, liegt man so bei, bei 22 Kilowattstunden auf 100 Kilometer auf Autobahn so. Und wenn ich jetzt den Anhänger habe, ich mein, ich bin jetzt ja grade auch, ähm, mit dem Gespann unterwegs gewesen, hatte 'ne Mischung aus Autobahn und, und Überland und so, ähm, lag ich ungefähr bei 30 Kilowattstunden. Das heißt also, ich hab ungefähr 'nen Mehrverbrauch von 50 %.
Nele: Das heißt in Kilometern pro Ladung?
Thomas: Ähm, Kilometer pro Ladung ist ungefähr, ähm, wenn ich, also mit 100 % zu Hause losfahre, weil ich zu Hause geladen habe, schaffe ich so 270 Kilometer, gibt das Auto mir an. Ähm, weil ich mein, ich bin jetzt nicht ganz so mutig und fahr's dann wirklich auch runter. Ähm, aber, äh, weil bisher hat's immer meistens funktioniert mit'm Laden, aber man muss ja auch mal damit rechnen, dass es doch mal nicht funktioniert und dann schadet's nicht, wenn man 'n paar Kilometer Reserve hat noch. Ähm, also 270 gibt er an. Das heißt also, ich fahre mit dem Gespann auf der Autobahn so round about zweieinhalb Stunden ungefähr. Ähm, wie gesagt, ich sagte vorhin ja, unsere Kinder sind vier und sechs. Ja, da kommt trotzdem mal öfter, ich muss auf Toilette, wie auch immer. Wir haben, wir haben tatsächlich dann die Toilette ja dabei, sodass man, wenn man alle zweieinhalb Stunden 'ne Pause macht, das echt angenehm ist. Also, ähm, die, die erste Tour, weil, ähm, es war am Anfang 'n bisschen schwierig. Deshalb sprechen wir auch jetzt erst miteinander, weil der Wagen sagt ja grade, haben wir im Februar haben wir ihn übernommen, aber die Anhängerkupplung gab es erst Mitte Mai. Es gab halt da Lieferprobleme und, äh, wir haben die Anhängerkupplung Mitte Mai angebaut und, ähm, dann ging es tatsächlich 'ne Woche später für meine große Tochter und mich von Ostfriesland aus nach Hameln. Das sind gut zweihundertsechzig Kilometer so ungefähr über'n, über'n Daumen. Und, ähm, ich habe, äh, dann irgendwann nach guten zweihundert Kilometern nachgeladen das erste Mal dann als Gespann. Das war, also es ging direkt auf, auf 'ne längere Tour, ohne groß Erfahrungen zu haben. Ich hatte vorher noch, ähm, 'ne, 'ne Fahrt zum, zum Wertstoffhof gemacht mit unserem anderen Anhänger, um halt zumindest mal, äh, dreißig, vierzig Kilometer mit Anhänger gefahren zu sein, um es 'n bisschen einschätzen zu können, weil, ähm, der Wagen erkennt dann direkt auch, dass, dass man, äh, äh, 'ne Trailerkonfiguration fährt, äh, zeigt er auch direkt an und rechnet auch direkt die, die Verbräuche halt runter und so. Aber ist halt ähnlich wie, wie sonst beim, beim PKW ja auch, wenn die Reichweite, was, was Nele vorhin schon sagte, es kommt halt ganz darauf an, wo, wo ich langfahre und das Auto weiß ja nicht, fahr ich jetzt über die Kasseler Berge oder, ähm, bleib ich oben in Ostfriesland und, äh, hab plattes Land oder über die Alpen oder sonst wo. Und dann, äh, haben wir nach gut zweihundert Kilometern geladen, was halt echt praktisch ist, der Wagen lädt von zehn auf achtzig Prozent in 'ner halben Stunde. Das ist okay für 'ne Pause, würd ich sagen. Also f-für uns ist es okay, für, für mich ist es sehr okay. Oft, äh, kombiniert man das Ganze und die Kinder essen noch 'n Eis oder, ja, wenn sie auf Toilette müssen. Und manchmal war's tatsächlich auch, ähm, wenn, wenn ich mit den Kindern gereist bin, ohne, ohne Gespann und wir haben nachgeladen. Ich hab tatsächlich die, die Ladebegrenzung nicht mehr auf achtzig Prozent stehen, ähm, wobei jetzt viele, viele, ähm, Ladustellenbetreiber ja Bonis geben oder Rabatte gewähren, äh, wenn man bei achtzig Prozent abstöpselt, ähm, weil ab achtzig Prozent wird's ja deutlich, deutlich länger und, äh, unwirtschaftlicher, ähm, wenn man unterwegs ist, weil, äh, was ich grad sagte, von zehn auf achtzig in 'ner halben Stunde und für den Rest von achtzig auf hundert braucht er, glaub ich, noch mal fast 'ne Stunde für zwanzig Prozent dann.
Nele: Also dann blockiert man quasi die Ladesäule und die können keinen Reibach mit dem nächsten machen, der auch auf achtzig Prozent lädt.
Thomas: Gen-genau und deshalb gibt's, ähm, also es gibt im Moment zwei große Ladeparkbetreiber, äh, die geben dann irgendwie Bonis fürs nächste Mal laden, kriegt man irgendwie frei Kilowattstunden. Ich weiß gar nicht genau, ähm, deshalb nenn ich auch keine Namen, weil, äh, ich grad das nicht genau wiedergeben kann, aber die wollen einen quasi schnell wieder loswerden. Und, ähm, das schnell wieder loswerden ist tatsächlich, letztens, äh, war ich in den Niederlanden mit den Kindern und dann haben die 'n Eis gegessen und auf mal kriegte ich aufm Handy die Meldung, äh, ja, achtzig Prozent erreicht und die Kinder waren aber immer noch am Eis essen. Also ja, ist halt schon praktikabel, sag ich mal, ne, wenn, also weil die Pause dauert de facto länger als, als das Auto eigentlich lädt. Und, ähm, genau, das ist so das, was wir bisher an Erfahrungen haben.
Nele: Also wir plädieren ja sowieso immer dafür, dass man, grade wenn man mit Anhänger unterwegs ist, nicht so durchheizen sollte. Wir selber machen auch immer nach so zweieinhalb, maximal drei Stunden 'ne kurze Pause, Fahrerwechsel und so weiter. Ähm, von daher, also für unser persönliche Reiseart wär das jetzt auch keine große Einschränkung, mit 'm E-Auto unterwegs zu sein. Es ist halt immer so vom Gefühl her eher, ne, dass man dann in Anführungszeichen gezwungen ist, die Pause zu machen, auch wenn man vielleicht so vom Feeling her noch weiterfahren könnte, noch nicht müde ist oder sonst was. Aber die Erfahrung hat ja auch gezeigt, dass man da deutlich entspannter ankommt, genauso wie wenn man den, äh, Wohnwagen nicht bis den, bis zu den zugelassenen hundert km/h ausfährt oder vielleicht sogar noch drüber, sondern wenn man halt einfach mit irgendwie achtzig, neunzig dahin zuckelt. Das macht 'n wahnsinnigen Unterschied in der Erholung aus, die man hat oder nicht hat unterwegs auf der Strecke und ich denk, das ist bei den häufigeren Pausen auch so. Kommst vielleicht 'n bisschen langsamer an, dafür ist der erste Tag halt nicht direkt im Eimer, weil du nicht erst mal durchschlafen musst. Also ich bin da, ich bin da auch mittlerweile so, dass ich denk, ja komm, lieber eine Pause mehr und dafür dann den ersten Tag auch schon vor Ort genießen.
Thomas: Ja, also ich mein, wir wohnen halt in Ostfriesland. Äh, wir sind oft auf Plätzen, äh, in Niederlanden, weil die, da gibt's halt ganz viele Plätze, ja, die für Kinder 'ne ganze Menge bieten. Ich sag mal, von uns aus bis Südholland, also südlichsten Zipfel der Niederlande sind es etwas über vierhundert Kilometer. Und das heißt also, ich komme eigentlich durch die Niederlande mit zwei Ladestopps beziehungsweise einen, ich brauch dann am, am Ankunftsort irgendwie brauche ich 'ne, 'ne Möglichkeit zu laden. Wobei grade die Niederlande ja sehr fortschrittlich sind. Also wir waren jetzt, die, die Tour, was ich vorhin sagte, ähm, die wir gemacht haben, äh, ging dann weiter von, von Hameln aus sind wir Richtung Zandvoort gefahren und da hab ich dann an unserem Ankunftsort im Wohngebiet 'ne Ladesäule gefunden, wo ich für fünfunddreißig Cent laden konnte, was vollkommen in Ordnung ist für 'ne öffentliche Ladesäule. Also es war kein Schnelllader- Ähm, aber über Nacht, ähm, ist das Auto nichtsdestotrotz voll. Also der, der große Akku, den wir haben, ähm, ist am, am, äh, 11-kW-Lader in, ich weiß gar nicht genau, sieben Stunden voll auch alle Male wieder, also auf 100 % dann. Ähm, wenn man auf 80 lädt, geht's natürlich dann wieder schneller, wobei der, der Ladezeitverlust zwischen den 80 und die 100 natürlich bei, beim, äh, 11-kW-Laden nicht so krass ist wie beim Schnellladen dann auf der Autobahn bei der Reise. Ähm, genau, ich hatte vorhin ja gesagt, von 100 %, also sind's ungefähr so 270 Kilometer. Wenn man dann das nächste Mal halt nur auf 80 geladen hat bei der Reise, hat man ungefähr so 220, 210 Kilometer. Also man kommt nicht mehr, man, man verliert ungefähr 50 Kilometer, wobei auch das ja immer nur so, ja, ja, je nachdem, wo ich hinfahre, Werte sind. Im Weserbergland, äh, wo Hameln ja nun mal liegt, ähm, hab ich natürlich 'n höheren Verbrauch, als wenn ich dann, äh, durch die flache Niederlande rolle, ne.
Sebastian: Wie ist es denn unterwegs mit dem Laden? Ähm, ist die Ladeinfrastruktur aus deiner Sicht bess-, also wenn wir jetzt mal Deutschland uns angucken, besser als die Tankstelleninfrastruktur? Das heißt, ist es irgendwie, hast du Schwierigkeiten damit, 'ne Ladesäule immer zu finden, wenn du eine brauchst? Du hast ja auch gesagt, du bist noch 'n bisschen vorsichtig und fährst den ungern runter. Ähm, wobei ja eigentlich genau das die Empfehlung ist, ja, wirklich auf 10 % zu fahren und dann zu tanken. Hast du ja grad gesagt, warum.
Thomas: Ja, also tatsächlich, ähm, ich, ich fahr ihn auch auf zehn, also auf 10 % fahr ich ihn auch schon runter. Ähm, ich hab ihn auch schon auf, auf 5 % oder so was runtergefahren. Ähm, äh, das hat bisher ganz gut funktioniert. Ähm, auch grad Schnellladesäulen, was halt 'n bisschen schwierig ist, ähm, mit Gespann laden. Also man dadurch, dass ... Und da ist halt der Minicamper, also der 750, wieder 'n, 'n krasser Vorteil, weil den kann ich mal eben, dadurch, dass er ja leicht ist, äh, er hat vorne 'n, 'n Schwerlast-, äh, Stützrad dran auch. Äh, ich kann ihn mal eben abkuppeln. Das geht recht zügig. Ich kann ihn mal eben in die Parklücke rückwärts schieben, mal eben in die Nachbarparklücke, weil, ähm, Gespann-Ladestationen, es gibt, äh, Hersteller, Parkhersteller, die haben das. Da ist es fast immer möglich. Oft ist auch an Einkaufszentren oder so, wenn man seitlich ranfährt und nicht viel los ist, ähm, ich meine, das ist immer Rücksicht, ähm, man soll halt Rücksicht nehmen, wenn, wenn die letzten Parkplätze natürlich voll sind, sollte man sich da nicht quer hinstellen. Aber es gibt auch da, ähm, Ladeparkbetreiber, wo das geht. Wenn, wenn die auf 'nem Rieseneinkaufszentrum-Parkplatz in der Ecke stehen, die Ladesäulen, kann ich mich mal quer da hinstellen und, und einfach anstecken. Äh, der Vorteil ist nämlich, ähm, der Kia ist 'n Nasenlader.
Sebastian: Mhm.
Thomas: Ähm, das heißt also, ich kann vorwärts an die Ladesäule ranfahren und kann laden. Ähm, das ist halt 'n, grade wenn ich als Gespann fahrenden, also seh ich's als, als Vorteil, ähm, als wenn ich, äh, an einer Seite immer schräg an, an 'ne Ladesäule ran muss, ähm, dann hab ich noch 'n größeres Problem. Aber ich muss schon mehr als 80 %, glaub ich, der Fälle, ähm, abkuppeln und separat laden. Grade wenn man 'n bisschen auf die Preise achtet. Es gibt ja, ähm, verschiedenste Möglichkeiten. Man kann Abos abschließen bei bestimmten, ähm, Ladeparkbetreibern oder man guckt halt, ob man ad hoc irgendwo laden kann, äh, wo man dann per PayPal bezahlt oder per, äh, Bankkarte, wie auch immer. Und die sind meistens etwas, äh, ja auch, auch in Parkplatzecken, aber da kann ich nicht, äh, nicht als Gespann laden, definitiv nicht, wenn ich 'n bisschen drauf achte. Ähm, was sich ändert und dass, ähm, ja, meine Frau dann: „Ja, was guckst du denn jetzt schon wieder?" Ich sag: „Ja, wir fahren ja diese Tage da und da hin und es macht halt Sinn, sich 'n bisschen vorzubereiten." Es gibt halt diverse Apps, um, um Routen zu planen, um, um Ladepunkte zu suchen. Ähm, wenn ich, wie jetzt Strecke machen will, macht's Sinn, größere Ladeparks zu nehmen und mich au... nicht auf einzelne Ladesäulen zu verlassen, weil, ähm, also kaputte Ladesäulen hatt ich bisher tatsächlich noch nie, aber, äh, voll kann schon mal passieren halt, dass, äh, jemand irgendwo die Ladesäule grade kurz vor einem gebucht hat, ne. Das passiert schon.
Nele: Sebastian, du bist ja auch ziemlich viel, ähm, im Moment noch gemietet, aber vielleicht auch bald selbst mit E-Auto unterwegs. W-was sind da so deine Erfahrungen bisher, äh, auch so vielleicht deutschlandweit? Gibt's da Unterschiede nach, keine Ahnung, Bundesländern zum Beispiel, so wie beim Internet, dass es da mal mehr, mal weniger ausgebaut ist?
Sebastian: Nee, ich glaub, also so nicht. Also was ich mittlerweile wahrnehme, dass es auf den Autobahnen jetzt ganz häufig, ähm, Rast oder Parkplätze gibt, wo du eine Elektroladesäule hast, aber keine Tankstelle. Das, ähm, und da, wo du 'ne Tankstelle hast, hast du eigentlich auch mittlerweile immer 'ne Elektroladesäule. Also das find ich tatsächlich positiv. Das heißt, du hast aus der Sicht mehr Ladeplätze als Tankplätze. Ähm, was 'n bisschen nervt bei der Elektromobilität grade, ist das Ladechaos, dass es halt 1.000 Anbieter, ähm, Faktor oder in, in Zehnerpotenz dann noch mal Tarife gibt, ähm, 1.000 Apps, verschiedene Zahlmöglichkeiten und alles drum und dran. Also, ne, du kannst quasi mit, mit zehn Apps an derselben Ladesäule mit zehn verschiedenen Preisen oder mit, mit 50 verschiedenen Preisen laden.
Nele: Okay.
Sebastian: Ähm, das, das ist, glaub ich, aber auch normal bei neuen Technologien, weil der Markt muss sich quasi erst regeln und das muss sich alles so 'n bisschen finden und jeder hat natürlich die Dollar in den Augen.
Nele: Mhm.
Sebastian: Ich glaub, das ist 'n bisschen nervig hier und da. Aber ansonsten hab ich jetzt, ich glaube, einmal bei meinen Fahrten die Situation gehabt, dass es wirklich knapp war, weil wir uns im Auto verquatscht haben, nicht drauf geachtet haben. Ich mein, das ist mir auch schon mit 'm, mit 'm Benziner passiert, ne. Verquatscht, nicht aufgepasst. Oh Gott, wo krieg ich jetzt, äh, am Sonntagnachmittag in Bayern aufm Land noch 'ne Tankstelle her? Das ist genauso schwierig und im Zweifel kannst du ja immer noch an 'n Privathaus fahren und fragen, ob du an die Steckdose darfst. Ähm, von daher nee, ich glaube, schon wo weniger, ähm, Menschen leben, hast du natürlich auch weniger Infrastruktur. Das ist sicherlich 'n Thema. Das, da ist es 'n bisschen gleich mit dem Internet, aber ansonsten hab ich die Ladeinfrastruktur immer als recht gut wahrgenommen. Du hast halt im schlimmsten Fall grade an, an so älteren Säulen halt auch mal nur elf kW. Also das ist so wie zu Hause an der Steckdose. Und dann dein Auto natürlich leer ist, stehst du da 'ne ganze Weile. Aber es gibt dann meist die Möglichkeit, wenn du das als Notlader nimmst, noch mal zehn Minuten zu laden und dann einfach noch mal wieder zehn Minuten bis zum größeren Ladepark zu kommen. Und ich seh das mit dem, vielleicht das noch abschließend, das mit dem Anhänger laden. Ja, das ist sicherlich nervig. Das würde mich vermutlich auch sehr nerven, weil die, die meisten Ladeparks, die ich gesehen habe, da hast du eigentlich immer so gegenüberliegende Ladesäulen. Das heißt, du fährst da halt wie auf so 'n Parkplatz, da ist auf der einen Seite und dann gegenüber noch mal Ladesäulen und da ist natürlich mit 'm Anhänger, äh, bescheiden. Ich hab aber auch schon welche gehabt, wo du seitlich ranfährst, wo tatsächlich da vorn und dahinter immer noch 'ne Parklücke war. Da würde das gut funktionieren. Ich glaube, das ist auch, was sich im Laufe der Zeit noch verbessern wird, weil das werden dann ja sicherlich mehr Gespanne werden, die elektrisch unterwegs sind und das werden auch die, die Ladeparks so nach und nach anpassen. Sicherlich nicht jetzt alte schnell umbauen, aber zumindest neue werden da sicherlich besser geplant werden. Also ich seh da tatsächlich aktuell keinen Nachteil mehr und ich bin auch, wie du schon gesagt hast, ne, also bei mir nächstes Auto wird kein Verbrenner mehr werden.
Nele: Das hört sich ja genauso wie ja auch in anderen Folgen, die wir schon gemacht haben mit Leuten, die E-Auto fahren oder E-Zugfahrzeug teilweise auch fahren, eigentlich aus meiner Sicht so relativ entspannt an. Und was aber natürlich nach wie vor ist, dass dieses Thema E-Auto sehr hitzig und auch für mich nicht nachvollziehbar emotional diskutiert wird, ähm, wo ich mich halt mittlerweile auch frage, warum ist es immer noch so? Also es wird A: ja im Moment zumindest noch niemand gezwungen, sich 'n E-Auto zu kaufen und B: sind ja viele der gängigen Vorurteile entweder längst widerlegt oder auch obsolet durch die technische Weiterentwicklung. Und da würde mich jetzt mal eure Meinung interessieren und vielleicht auch eure Erfahrungen, weil ich hab ja keine bisher mit E-Autos, was ihr so in puncto Vorurteile, äh, Kommentare auch von Bekannten mitbekommen habt. Thomas, du hast ja im Vorgespräch angedeutet, deine Frau war anfangs jetzt auch nicht ganz so überzeugt von dem Thema E-Auto. Ähm, ja, also was, wie, wie empfindet ihr das so, wenn ihr mit Leuten darüber sprecht?
Sebastian: Also ich kann das ganz kurz machen. Veränderung tut uns Menschen immer 'n bisschen weh, weil's anstrengend ist und ich glaub, wir Deutschen sind da ziemlich großartig drin, dass uns das richtig wehtut. Das ist zumindest meine Beobachtung. Und ich glaube oder ich beobachte, dass jede neue Technologie, äh, von daher immer erst mal extrem skeptisch beäugt wird und was das jetzt schon wieder Neues ist und deswegen auch so emotional geführt, weil's, weil die Hirne einfach keinen Bock auf diese Veränderung haben. Da sind wir irgendwie in Deutschland richtig groß drin, was sehr schade ist und was uns, glaub ich, auch sehr ausbremst, weil aus meiner Sicht ... Klar ist es anders. Natürlich hab ich vielleicht längere Pausen, die ich, die ich mache, aber für die meisten Menschen ist das völlig irrelevant, weil Thomas hat's ja grad gesagt, die Kinder sind dann noch nicht fertig mit 'm Eis essen und das Fahrzeug ist schon wieder auf 80 %. Und klar, für 'n Menschen so wie ich, der, der seine langen Strecken einfach durchrauscht und eigentlich gar keine Pause macht und im Zweifel, äh, wirklich nur 'ne ganz kurze Pipipause, ist das 'ne Umstellung, definitiv. Sterb ich davon? Nein. Äh, tut's mir weh? Ja, am Anfang unheimlich, weil es 'ne Veränderung, aber ich glaube, es ist, das hast du zweimal gemacht und dann ist das völlig in Ordnung, ähm, weil du vielleicht sogar feststellst, dass die, dass du entspannter ankommst, wie du's gesagt hast. Ja, wir führen da immer ganz viele Diskussionen, weil, weil wir Angst vor dieser Veränderung haben.
Nele: Ja, ich erinner mich da auch noch sehr gut an die Diskussionen, ähm, als das Rauchen in Restaurants verboten wurde, wo auch ich als Raucherin damals gesagt hab: „Boah, wie soll man da jetzt noch genussvoll essen?" Und heute kann ich's mir auch nicht mehr anders vorstellen. Ähm, also ich könnt mir nicht mehr vorstellen, dass ich am Essen sitze oder, äh, jemand anderes am Tisch isst und man sich dann 'ne Kippe anzündet. Und ich vermute, dass es halt mit, mit den Autos ähnlich sein wird, aber, ähm, ich find's halt interessant irgendwie auch, wie dann die Gemüter immer so hochkochen. Man muss ja nur einmal in 'ne Kommentarspalte gehen, ob das jetzt ist E-Auto oder vegan oder, äh, was weiß ich. Also alles, was ... Windräder auch, ja, Windräder auch, äh, großes Thema. Wie, wie ist es bei dir, Thomas? Hast du da irgendwie Erfahrungen machen dürfen mit solchen Leuten oder bist du da bisher verschont geblieben?
Thomas: Ja, ich hab tatsächlich zwei Sachen. Also einmal tatsächlich, ähm, hab ich mit meiner Frau zu Hause manchmal ... Also wir haben uns ja dafür entschieden, wir haben das Auto, wir fahren's auch. Ähm, nichtsdestotrotz haben wir tatsächlich zu Hause manchmal die Diskussion, weil wenn man mal E-Auto fährt, ist es echt angenehmes Fahren. Es ist nicht laut, es ist, ähm, ist, ist auch agil, wenn man will. Ähm, also es macht auch Spaß, E-Auto zu fahren. Ja, es röhrt und brummt nicht. Das, äh, kann aber durchaus auch ganz angenehm sein. Äh, wenn ich halt, äh, zwischendurch mal wieder mit dem Diesel unterwegs bin, denk ich auch: „Oh, irgendwie hört sich das doch ganz schön, ähm, komisch an hier." Ähm, und dann mein manchmal Diskussionen Wenn wir, äh, unsere Verwandtschaft im, im Ruhrgebiet besuchen oder so, ähm, sagt meine Frau: „Ja, wir fahren dann mit dem E." „Ja, warum denn? Wir können ja den Diesel nehmen, da können wir durchfahren." Na ja, es, aber wenn man das mal durchrechnet auf Kilometer, ist das E-Auto, weil was wir ja sowieso schon haben, ist es günstiger. Und vor allem, wenn ich's zu Hause vollladen kann, zwischendurch nur mal 'n bisschen nachladen muss und zu Hause wieder vollladen kann, ähm, je nachdem, wie, was für eine Infrastruktur. Ich mein, Sebastian hat's ja letztens auch schon mal gesagt mit der PV-Anlage auf 'm Dach, äh, die sowieso schon, ich sag mal, bezahlt, abbezahlt, wie auch immer wirtschaftlich, äh, quasi durch ist, ähm, ja, kann ich halt eigentlich nicht, nicht günstiger fahren, weil ich meinen eigenen Strom, äh, in mein Auto tanke. Und, äh, selbst wenn ich ihn kaufe, ist es halt, äh, im Vergleich zum, zum, äh, Benzin grade im Moment, ähm, 'ne wirtschaftliche Entscheidung, das E-Auto zu nehmen, wenn ich eins hab. Wenn ich's noch kaufen muss, ist natürlich immer die, ist aber meist ja so, wenn ich irgendwas neu anschaffen muss, ähm, muss ich's überlegen, aber grundsätzlich, wenn ich mich sowieso schon dafür entschieden hab, ähm, 'ne wirtschaftliche Sache. Und dann: „Ja, wenn das so wirtschaftlich wäre, ähm, dann würden ja alle E-Autos fahren." Ich sag: „Ja, gut." Ich mein, wenn man halt 'nen Auto hat, natürlich ist immer 'ne Kostensache. Also wir haben das Auto zu 'nem ganz guten Kurs gekauft, weil, ähm, grade wenn man sich überlegt, es gibt ja eigentlich nur drei verschiedene Hersteller, die vergleichbare Modelle haben. Ähm, also es gibt einmal den, den Kia PV5 und dann gibt's halt noch zwei deutsche Hersteller, die vergleichbare Fahrzeuge haben, die preislich-
Sebastian: ID.Buzz und welcher noch?
Thomas: Den ID.Buzz, genau, und den, äh, EQV von Mercedes.
Sebastian: Ja, mhm.
Thomas: Das sind so die, die drei, die man in eine Kategorie packen kann. Ähm, preislich liegen die aber doch auf ganz anderen Ebenen als der Kia. Und das war vorhin auch, was ich, bei in der Entscheidung. Also wir haben den ID.Buzz zu 'nem echt guten Kurs gekriegt, ähm, der den auch, auch 'nen, ich sag mal, hätten wir jetzt 'n zweiten SUV-Diesel kaufen wollen, wäre der genauso teuer gewesen ungefähr. Ähm, wir haben, äh, ja natürlich verhandelt, wie man Listenpreise immer verhandeln sollte mit 'm Händler, wenn man 'n Auto kauft und, äh, es gab zu dem Zeitpunkt keine Förderung. Wir, wir haben das Auto gekriegt, also wir haben ihn förderfrei gekauft und, und gekriegt. Ähm, hat natürlich jetzt andere, andere, ähm, zum jetzigen Zeitpunkt der, der Aufnahme gibt's natürlich das, das Förderprogramm wieder. Dafür sind die Preise halt auch wieder etwas anders.
Sebastian: Möchtest du uns verraten, was du bezahlt hast?
Thomas: Ja, etwas über 40.000 Euro. Etwas über 40.000 Euro mit Anhängerkupplung für den Wagen bezahlt. Das ist 'n für das, was man kriegt, 'n ganz guter Preis. 'N okayer Preis. Also weil 'n normaler Wert hätt ich, äh, als Vergleichwert 'n Peugeot 3008, lieg ich auch bei 45.000 Euro ungefähr zwischen 40 und 45.
Nele: Also wir haben für unsern gebrauchten Citroën Jumpy, zwei Jahre alt, 32 acht bezahlt. Nur mal so zum Vergleich, ne.
Thomas: Ja, genau und das war dann jetzt endlich auch der Grund. Weil ich sagte ja vorhin, man, man liegt dann schnell bei, bei 30.000 Euro für 'nen PKW Mittelklasse. Und wenn man dann jetzt noch prozentual 'n bisschen drauf, natürlich sind's auch 10.000 Euro. Also ich will's nicht, nicht kleinreden. Es ist schon 'n Invest auch auf jeden Fall. Aber wenn man das Ganze dann hochrechnet, weil wir haben auch geguckt, lohnt sich 'n, 'n Leasing oder nicht? Oder, ähm, ja, es lohnte sich nicht, weil eigentlich ich das Auto nach, nach vier Jahren schon halb bezahlt hab. Und wenn ich sag, ich will das Auto zehn Jahre fahren, macht es einfach Sinn, den Wagen zu kaufen. Und, ähm, genau, so sind wir halt dann auf den, auf, auf den Zweitwagen, der doch deutlich größer ist, gekommen, als, äh, äh, wir halt, äh, damals die, die, die, ja, wir haben tatsächlich, ich hatte irgendwann mit 'm, mit 'm Dacia Spring oder so, ähm, meine, meine Gedanken so gestartet und jetzt sind wir halt bei 'nem, bei 'nem Kia PV5 gelandet. Aber, äh, mit den Kontroversen waren wir eigentlich grade stehen geblieben. Äh, das ist halt, ja, Diskussion hab ich tatsächlich, äh, zu Hause auch, aber vom Fahren her ist es, sagte Sebastian grad auch die, die, die, der Komfort und so, ähm, und auch das Durchbrettern. Natürlich kann ich halt jetzt, wenn ich keinen Anhänger hinter habe, komme ich mit dem Auto auf der Autobahn, ich sag mal, gute 350 Kilometer so, dann muss ich nachladen. Wenn ich jetzt nicht übertrieben, ähm, rase und 'n bisschen drauf achte. Wären dann dreieinhalb Stunden, drei, dreieinhalb Stunden so ungefähr, ähm, da müsst ich halt 'ne Pause machen. Natürlich ist das jetzt nicht unbedingt 'n Auto. Ich mein, Sebastian wohnt jetzt ja wieder in, in Deutschland und nicht mehr in Portugal. Wenn das jetzt 'n Pendlerfahrzeug von Deutschland nach Portugal, kann ich mir durchaus vorstellen, dass es, ja, ich weiß nicht, ob's wirklich nervt oder nicht.
Nele: Dann wäre auch Sebastian mal gezwungen, auf dem Weg von Deutschland nach Portugal mehr als einen Fahrerwechsel und eine Pause einzulegen. Ich fände das ganz gut für die, für die allgemeine Sicherheit.
Thomas: Ja, also das ist halt, ich weiß nicht, es kommt dann wieder auf die Reiseart an. Aber ich sag mal so, der, der, der Ottonormal-Autofahrer und auch der Ottonormal-Camper fährt ja meistens nicht öfter nach Spanien als einmal im Jahr. Ähm, und selbst dann sind es ja auch nur, ich weiß nicht, wie, wie viele prozentual, da habt ihr vielleicht genauere Zahlen, aber wirklich Langstreckenfahrer sind ja die wenigsten und auch mit Gespann dann noch. Das heißt also eigentlich für über 90 % der Fahrer Ist das, glaub ich, ganz realistisch auch jetzt schon zu fahren und es ist praktikabel auch. Was ich vorhin sagte, die Niederlande wären quasi vier Stunden Fahrt so, weil's etwas über 400 Kilometer sind, mach ich halt ein bis zwei Ladestopps, eigentlich einen und dann am, am Ankunftsort auch. Wenn ich von Ostfriesland aus fahre bis Kassel, sag ich mal ungefähr so Mitte Deutschland, sind auch 460 Kilometer, komm ich auch mit zwei Stopps hin. Wenn ich von uns aus Richtung, Richtung Alpen, äh, fahre, ist es natürlich schon mehr, sind 800, ich weiß gar nicht, 850, 870 Kilometer, irgendwie so was, je nachdem auch, wo ich hin will natürlich. Gut, dann sind die Pausen natürlich länger. Dann ist die Frage mit den Kindern, wenn ich über Nacht fahre und ich muss alle zwei Stunden laden. Ja, aber auch das ist ja nicht die Regel. Also auch das ist, ist, mach ich einmal im Jahr und die meisten machen's einmal im Jahr für 'n Urlaub. Da, und wenn ich gar nicht will, aus welchen Gründen auch immer, kann ich auch immer sagen, für die zwei Wochen leihe ich mir 'n Auto, weil dann kann ich durchfahren und die Kinder können schlafen oder weil meine Reisegewohnheiten sind anders. Aber dann hab ich halt immer noch, äh, 50 Wochen im Jahr, wo das Auto praktikabel ist und prozentual ist der Anteil dann vom Nicht-Praktikabel schon, äh, ich weiß gar nicht, weit über 95 % bei praktikabel halt tatsächlich, ne.
Nele: Na ja, die Realität wird ja sein, wie bei uns auch, dass in erster Linie im Alltag relativ kurze Strecken bewältigt werden. Also einkaufen, Familie besuchen, ne. Das wird sich im Alltag, wenn man jetzt nicht grade über lange Strecken jeden Tag zur Arbeit pendelt, in 'nem Rahmen von unter 50 Kilometern am Tag bewegen bei den allermeisten Menschen. Und das ist tatsächlich 'n, 'ne Perspektive, die ich so auch noch nicht eingenommen habe, weil wir ja durch unsere Arbeit bedingt und durch unseren Lebensstil schon viel Langstrecke fahren. Also wir persönlich, aber das ist ja nicht die Realität der allermeisten Menschen in diesem Land, sondern die allermeisten werden morgens zur Arbeit fahren, die fahren zum Einkaufen, die fahren ihre Kinder irgendwo hin, ähm, je nachdem, wo sie leben, in der Stadt oder auf 'm Land, irgendwas zwischen fünf und 20, 30 Kilometern so und dann ist natürlich der Diesel, der nimmt einem das auch gerne mal übel dann über 'ne längere Zeit.
Thomas: Ähm, ja, genau. Also was, äh, grade aber für diese Langstreckenreisen, ähm, spricht, also wir, wir haben den, den, äh, 750 Hänger hinter. Ähm, da innen drin, ähm, lässt sich im Prinzip die, die Sitzgruppe zu 'nem Bett umbauen. Wie ich sagte vorhin, ist wie, wie 'n Wohnwagen nur in klein. Äh, das heißt also, ich habe eine Schlaffläche von 1,50 auf zwei Meter. Äh, oben drauf das Dachzelt, äh, hat halt wieder Schlafplätze. Ähm, das ist tatsächlich, wenn's ausgeklappt ist, 1,80 Meter breit und 2,40 Meter lang. Also ist auch schon, schon 'ne ordentliche Schlaffläche. Ähm, da haben wir mittlerweile auch 'n Tellerfedersystem drin. Also man schläft auch echt gut da oben drin. Ähm, die Sache ist natürlich, wenn wir jetzt doch länger reisen sollten und fahren sollten, haben wir noch die Möglichkeit, tatsächlich im Bulli zu schlafen auch. Wir haben 'nen Klappbett auch noch, ähm, was wir im Kofferraum stapeln können mit der Matratze, sodass wenn man nur auf der Durchreise ist, weil das Dachzelt ist 'n Klappdachzelt, der Aufbau dauert, ja, kommt 'n bisschen drauf an, ähm, so zehn Minuten, 15 Minuten schon, abbauen auch. Wenn's regnet, ist halt alles unangenehm so 'n bisschen. Und deshalb haben wir tatsächlich noch die, die dritte Schlafoption. Ähm, also theoretisch haben wir sechs, sechs Schlafplätze, bzw. im Dachzelt, wenn, wenn kleinere Leute sogar noch mehr. Ähm, wir können halt also auch im Bulli auch noch schlafen. Also im, im, im T5 können wir noch schlafen. Ähm, man klappt halt die Rücksitzbank um und baut die Matratze drüber und hat hinten dann trotzdem auch noch Platz. Hat dann da noch mal 'ne Liegefläche von zwei Meter auf 1,20 Meter auch. Und, ähm, das haben wir tatsächlich getestet. Im, im, äh, März hat meine Frau und ein Kind im Wagen geschlafen und das Auto hat ja den Standmodus und dann sagt man ihm, äh, im März, es waren bei uns oben an der, an der Küste, ich weiß gar nicht, irgendwie zehn Grad. Nachts waren's, glaub ich, drei Grad oder so. Ich weiß gar nicht genau. Man sagt dem Auto dann so: "Auto, du machst jetzt 20 Grad." Und das Auto macht die ganze Nacht über 20 Grad, weil wir haben nämlich die Wärm-, 'ne Wärmepumpe mit drin. Und, ähm, ja, man hat morgens nicht mal beschlagene Scheiben, obwohl zwei Leute die ganze Nacht drin geschlafen haben. Ähm, und ich habe tatsächlich auch überlegt, jetzt, ähm, wo ich grad unterwegs bin, das Bett auch noch mitzunehmen. Ich mein, im Moment schlaf ich Dachzelt oben, hab alles offen und schön luftig, aber wenn's jetzt, ähm, noch 'n bisschen heißer geworden wäre, ähm, hätt ich halt gesagt: "Okay, ich schlafe einfach im Auto und nutze nachts die Wärmepumpe schräg durch Klimaanlage des Autos, um's mir halt ganz angenehm zu machen."
Nele: Ist das nicht diese Funktion, Sebastian, die wir neulich mal besprochen haben im Podcast, die VW jetzt, ähm, beim ID Buzz als Campingpaket für 300.000 Euro mit verkauft oder täusch ich mich?
Thomas: D..., ja, aber da muss man natürlich ehrlicherweise dazu sagen, da waren noch 'n paar mehr Features mit dabei. Ist jetzt nicht nur das Campingschema.
Sebastian: Ähm, ja, waren glaub ich auch noch 'n paar andere Komfortfunktionen. Aber lustigerweise, ich beschäftige mich ja grad mit Skoda sehr intensiv und die haben jetzt auch grad 'n Camp-Modus für ihre Fahrzeuge gebracht. Ich mein, Tesla hat ja damit angefangen, ähm, mehr oder weniger erst mal für die, für die Hunde im Auto und dann auch fürs Camping und Skoda bringt das jetzt auch. Ich glaub, das werden jetzt auch immer mehr Hersteller machen und d-da wäre auch mein Tipp für alle, die irgendwie in dem Fahrzeug pennen wollen, würd ich auf jeden Fall immer, wenn's die Möglichkeit gibt, die Wärmepumpe mit dazu buchen. Die ist meistens nur in den ganz großen Paketen und Fahrzeugmodellen dabei. Ansonsten kann man die aber oft dazu buchen und meist so elf, zwölf, 13, 1.500 Euro, je nach, je nach Hersteller. Das lohnt sich aus meiner Sicht, weil wie du's grade gesagt hast, Thomas, man kann dann einfach, ähm, das Fahrzeug wohltemperieren. Geht natürlich 'n bisschen auf eure Reichweite, aber die Wärmepumpe ist ja sehr effizient. Also die macht ja so im Schnitt aus, aus einem Kilowatt Strom so zwei bis drei Kilowatt, äh, drei bis vier Kilowattstunden Wärme oder auch Kühlung, je nachdem, was ihr braucht. Und das ist halt einfach sehr, sehr effizient und das wäre meine absolute Empfehlung für alle, die irgendwie im Auto pennen wollen, sich darüber Gedanken zu machen. Und natürlich alle, die komfortabel in ein nicht beschlagenes, aufgewärmtes, abgekühltes Auto einsteigen wollen. Das find ich tatsächlich übrigens beim Elektroauto richtig geil. Du, äh, bist im Supermarkt oder du bist irgendwo unterwegs, dein Auto steht acht Stunden in der Sonne. Du, äh, machst irgendwie zehn Minuten, bevor du zum Auto kommst und in deiner App sagst du schnell: „Bitte vortemperieren", und dann geht halt einfach die Klimaanlage, Wärmepumpe, was auch immer an und du kommst in dein perfekt temperiertes Auto, ohne dass du einen Motor anmachen musst oder irgendwelche Scherze wie beim Verbrenner. Also es gibt auch halt wirklich richtig handfeste Komfortvor-, ähm, Dinge, die beim, beim Elektrofahrzeug sind, die viele nicht aufm Schirm haben.
Thomas: Ähm, ja, was, was noch Komfort ist, ähm, ich war, äh, die, die erste Reise war tatsächlich zu 'ner, zu 'ner Veranstaltung auf 'nem, ich sag mal, Festivalgelände in Hameln. Ähm, und wir haben da über mehrere Tage gestanden und man hat natürlich auch aufm Platz die größte Batterie, ne. Ich ha... Wir haben, also in dem Auto ist 'n Wechselrichter eingebaut und wir ham 'nen Stecker vorne für, für die Nase, wo man, äh, bis zu dreieinhalb Kilowattstunden rausziehen kann. Und das haben wir im Winter auch getestet, weil wir den, äh, 750 teilweise mit Strom heizen. Wir haben auch 'ne Dieselheizung, die wir außen anschließen können. Ähm, und wenn man, ich sag mal, mit dem Setup, so wie wir's haben, also der, der Camperanhänger plus der Wagen, wenn die irgendwo stehen, kann ich gut zweieinhalb Tage stehen und beides heizen. Und, äh, gut, dann muss ich irgendwann gucken, dann ist der Akku irgendwann leer auch. Wobei, ähm, wir so 'n, so 'n, so 'n Camper mit Strom heizen, da, da gehen schon 'n paar Kilowattstunden durch auch. Ähm, aber wie gesagt, so zweieinhalb Tage, ähm, sind realistisch. Wir haben's mal einen, also 24 Stunden getestet, einfach nur, um auch da mal 'n bisschen Erfahrungswerte zu kriegen. Äh, jetzt auch, ich steh jetzt auch wieder auf 'ner Veranstaltung, äh, da gibt's teilweise Stellplätze mit Strom, aber nur sehr begrenzt. Also sind hier, wir sind hier, äh, an die 50 Fahrzeuge und es gibt für vier oder fünf gibt's, gibt's Strom und hat's natürlich auch Vorteil jetzt, die, die Kühlbox und, äh, auch 'nen, 'nen, 'n Rechner-Setup oder was auch immer betreiben zu können. Deshalb hatte ich, ähm, vorhin war noch mal die Frage, was, was für Negativ-Lade-Erfahrungen ich gemacht habe. Ich bin tatsächlich mitten in Niedersachsen im Moment hier und es gibt eine Schnellladesäule in dem Ort, wobei Schnellladen tatsächlich 50 kW ist, ähm, was nicht furchtbar schnell ist. Da bin ich dann hingefahren, äh, beziehungsweise ich hab erst versucht, 'ne, 'ne normale lokale Ladesäule. Da wollte aber, ähm, ja weder die App noch sonst wie. Der Ladevorgang ist nicht gestartet, da bin ich zur nächsten gefahren. Da hat's auch wieder nicht funktioniert. Dann bin ich zu der, äh, Schnelllader gefahren. In der App, äh, sollt ich scannen, war sie als deaktiviert angezeigt. Da hätte ich tatsächlich aber die, also das war, ist natürlich 'n fairer Preis gewesen. Die 50-Kilowattstunden-Lader war angeboten für 35 Cent pro Kilowattstunde. Also ist wieder dann 'n Preis, der ganz fair ist, ähm, aber ich konnte es halt nicht aktivieren per App. Ich stand davor und hab dann, ähm, Sebastian sagt das vorhin noch mal: Also wir haben im Auto, ich hab 'n eigenes Portemonnaie, beziehungsweise 'n Kartenportemonnaie, wo ich glaube, an die zehn Ladekarten mittlerweile drin sind. Ähm, dann hab ich eine genommen, die ziemlich universell ist und musste dann anstatt 35 Cent, hab ich tatsächlich 50 Cent pro Kilowattstunde bezahlt, weil ich wollte halt noch mal mit 'nem sehr vollen Akku hierhin, weil ich wusste halt nicht, ich steh, ich steh jetzt hier tatsächlich von Mittwoch bis sonntags und wollte halt 'n vollen Akku haben, um auch, ähm, ja ... Letztens haben wir zum Beispiel auch, äh, auf der anderen Veranstaltung, was ich vorhin sagte, 'nem, 'nem Bekannten, der hatte kein Gas mehr und dann hat er sein Wohnmobil einfach an unser, an unsere große Batterie angesteckt und konnte dadurch seinen Kühlschrank halt noch zwei Tage weiterbetreiben auch, ähm, weil er einfach seine Aufbaubatterien, äh, weiter laden konnte und noch keinen, keinen PV oben drauf hatte. Ähm, das, äh, war dann halt, ähm, ja, das war so 'ne Negativerfahrung, die ich dann da gestern, äh, vorgestern gemacht habe, ähm, weil die Ladesäule zeigte mir an, sie ist in Ordnung. In der App war sie deaktiviert und so. Ähm, und, und das Ladechaos geht natürlich noch weiter. Und zwar ist es manchmal so, äh, ich hab tatsächlich auch, äh, also bestimmt zehn Ladekarten, was ich grad sagte, ähm, aber bestimmt die doppelte Anzahl an Apps noch mal aufm, aufm Handy, weil, ähm, es gibt halt welche für, für Ladepreise, für Ad-hoc-Pra... Ladepreise. Äh, dann jeder Hersteller hat natürlich, also jeder Ladeparkbetreiber hat seine eigene App noch mal wieder, sodass man bestimmt auf 20 Apps kommt oder so. Ähm, und das Paradoxe ist tatsächlich, es gibt Betreiber von Ladeparks, die natürlich ihre eigenen Ladekarten haben und dann gibt es aber Ladepreis-Apps und wenn man da mal guckt, k-kann man teilweise mit fremden Ladekarten an den Parks günstiger laden als mit der eigenen Ladekarte. Also, ähm, ich hab zum Beispiel 'ne Stadtwerke München-Ladekarte, wenn ich das mal so sage, und da kann ich an, an manchen Ladepunkten günstiger laden, als wenn ich da die eigene Karte vorhalte oder die eigene App nutze von dem Ladestandortbetreiber. Also es ist sehr unübersichtlich und sehr, ja, manchmal, ich denke mal, die werden einfach Kontingente kaufen oder so. Genau weiß ich's nicht, ähm, und können's dann günstiger anbieten. Ähm, aber da muss man schon gucken. Und hier auch, was ich vorhin schon mal angeschnitten hatte, die Planung. Also es macht Sinn, halt 'ne Strecke zu planen und, äh, wenn ich sag, ich, keine Ahnung, ich fahr jetzt von Ostfriesland nach, nach München hin, ähm, guck ich mir schon vorher an, äh, wo kann ich laden, äh, wo macht's am meisten Sinn? Wo ist zum Beispiel auch, ähm, 'n Spielplatz für die Kinder oder so. Es gibt, äh, auch da gibt's ja verschiedenste Apps. Ähm, auch übrigens für das, äh, Gespannladen. Ähm, es gibt 'ne, 'ne Lade-App für LKWs. Ähm, da, wo, äh, sind Ladeparks für LKWs und Ge-, äh, Gespanne quasi verzeichnet. Ähm, auch da sollte man natürlich 'n bisschen Rücksicht nehmen. Ich mein, wenn, wenn einer, äh, wenn sein Lkw da vollladen muss, weil er, weil's halt sein Job ist, sollte man sich gleich überlegen, ob's, ob ich grade auf meiner Urlaubsfahrt da den, den Platz blockiere. Aber wenn der Ladepark, äh, ich sag mal, 20 Ladepunkte hat, dann kann ich auch einen mit meinem Gespann benutzen, wenn, wenn nicht grad alle voll sind. Ich mein, das gilt halt wie, wie oft im Leben, ähm, Rücksicht, äh, ne, ist halt, äh-
Nele: Wie auf Rastplätzen ja auch, wenn ich da mit meinem Anhängergespann komme, muss ich vielleicht nicht unbedingt den allerletzten Lkw-Parkplatz mir schnappen, sondern im Zweifel eine Ausfahrt weiter.
Thomas: Ja, genau. Und so hab ich dann halt da aber, ähm, auch die Möglichkeit, darüber noch mal, äh, ja, Ladeplätze zu finden und so, ne. Ja.
Nele: Also wenn ich jetzt mal so zusammenfasse als jemand, der mit dem Thema noch keine persönlichen Erfahrungen hat. Ich versuch mal zu resümieren. Also von der Infrastruktur her, glaub ich, ist bei euch beiden die Einschätzung, ist gut machbar mit der Bereitschaft halt, mal öfter 'nen Ladestopp einzulegen und den auch gleich als kleine Auszeit vom, vom Fahren zu nehmen, auch für Kinder und so weiter, vielleicht auch für mitreisende Tiere. Hm, preislich durchaus attraktiv, wenn man jetzt generell mal die Rechnung aufgemacht hat, ob sich 'ne Neuanschaffung von 'nem Auto, egal ob E oder Verbrenner, überhaupt lohnt wirtschaftlich. Aber mich schreckt jetzt grade noch so'n bisschen die Sache mit den Apps ab, weil ich hab jetzt wieder das Gefühl, dass das was ist, worauf man Bock haben muss, sich da auch so'n bisschen reinzufuchsen. Und das ist ja für jemand wie mich, dem's schon zu viel ist, 'ne dreiseitige, ähm, Quickstart-Bedienungsanleitung sich mal zu Gemüte zu führen und der an seinem, an seinen Autos immer noch nach fünf bis neun Jahren neue Funktionen entdeckt. Das klingt mir 'n bisschen anstrengend und deswegen würd ich jetzt gerne mal von euch 'ne ganz ehrliche Einschätzung haben, für wen so'n Setup, also E-Camper oder E-Auto als Zugfahrzeug in der aktuellen Situation das Richtige ist und wo ihr eher sagen würdet: „Nee, Nele, du vielleicht mit deiner kurzen Geduld im Moment lieber noch nicht."
Sebastian: Also das mit den Apps ist ja nur 'n Thema, dass du dann halt günstiger noch mal laden kannst. Das ist wie im echten Leben mit, mit irgendwelchen Coupons, Rabatten, 20 Apps beim Einkaufen.
Nele: Ah, okay, das kann ich.
Sebastian: Ach so, da kannst du's dann.
Nele: Das kann ich, ja, ja.
Sebastian: Aber ja, und das ist hier nichts anderes. Du musst das ja auch nicht machen. Du kannst ja auch irgendwie eine Ladekarte holen von einem Anbieter, wo du sagst: „Okay, das ist für mich so okay", äh, und, und kannst damit fast überall laden. Also es ist tatsächlich so, dass die meisten Apps und Karten auch mit den meisten Ladesäulen irgendwie funktionieren. Es gibt Ausnahmen. Das ist aber genauso, wie nicht jede Kreditkarte vielleicht überall geht oder, äh, so 'ne Geschichten. Das kann schon mal passieren. Das heißt, wenn du noch 'ne Backup-App vielleicht hast oder 'ne Backup-Ladekarte, wirst du wahrscheinlich 98 % der Ladepunkte abdecken. Ähm, aber um halt wirklich immer am günstigsten zu laden und das ist halt wie beim, beim Benzin auch, musst halt gucken, welche Tankstelle ist grad günstig. Es ist beim Elektroauto grad noch 'n bisschen chaotischer, weil's wie gesagt ganz neuer oder relativ neuer Markt ist. Ähm, aber auch beim, beim Sprit und beim Diesel kannst du in verschiedene Tankstellen fahren, die verschiedene Preise über 'n Tag verteilt haben.
Nele: Mit Payback und ohne Payback.
Sebastian: Genau, ne. Also-
Nele: Okay.
Sebastian: Du musst das aber alles überhaupt nicht machen. Du kannst auch einfach ranfahren und meistens mit deiner Kreditkarte oder irgendwie tanken. Du musst fast noch nicht mal 'ne Ladekarte haben. Wenn du 'ne Kreditkarte hast, kannst du fast überall auch mit Kreditkarte einfach tanken. Das ist auch nicht das Problem.
Thomas: Ja, also genau, ich, ich seh es ähnlich wie Sebastian. Also du kannst, ich sag mal, wenn dir der Preis egal ist, kriegst du immer überall Strom, glaub ich, so. Ähm, nur das andere ist halt, ähm, es gibt zum Beispiel Ladeparks, äh, die eigene PV-Anlagen haben. Da kannst du natürlich dann jetzt im Sommer kannst du über Tag sehr günstig laden, äh, abends dann halt zum anderen Preis. Äh, also ist auch ... Aber es ist ähnlich wie, wenn du, wenn wir bei der Strecke Ostfriesland-München bleiben, wenn ich auf der Autobahn, äh, auch da, wenn, wenn ich halt gucke, wenn mir egal ist, wie teuer der Sprit ist und ich fahr einfach an die Raststätte und tank voll, kann ich machen. Ich komm weiter, ähm, zahl aber den entsprechenden Preis, wenn ich doch mal eben von der Autobahn runterfahre. Ne, und so ist es, glaub ich, beim, beim, beim E-Auto auch, was Sebastian schon sagte. Du kannst halt, ähm, ja, also Machen kannst du's definitiv und wenn du bisschen preisbewusster sein willst, äh, ist es halt 'n bisschen zeitaufwendiger im Moment so noch. Ja. Weil du an den Ladesäulen ja auch nicht, da-das halt auch 'nen, 'nen Nachteil. Das hattest ihr, glaub ich, auch schon mal thematisiert. Ja, ich fahr an 'ne Ladesäule ran und wird mit verschiedenen Karten zahl ich verschiedene Preise zu verschiedenen Zeiten auch noch. Ähm, mir wird der Preis nicht angezeigt. Es gibt kein, kein, keine große Preistafel, hier laden für x Cent oder so, sondern man muss dann wirklich gucken, ähm, was bezahle ich, bzw. was wird mir nachher in Rechnung gestellt, ähm, mit meinem Setup, mit meiner Karte zu der jetzigen Zeit so, ne. Ähm, wenn mir das egal ist, kann ich halt, ja, kann ich einfach laden. So, das, das ist schon so, ja.
Nele: Und wo liegen momentan noch so aus eurer Sicht die Grenzen der E-Mobilität in puncto auch einfach Komfort, also Fahrkomfort, ähm, Reisekomfort und so weiter. Und wenn ihr mal so beide 'n bisschen in die Zukunft guckt, ihr beschäftigt euch ja viel mit solchen Themen, was, was, wie würdet ihr so die Entwicklung für die nächsten zwei bis fünf Jahre einschätzen, wenn wir jetzt über den Einsatz von E-Mobilität im Campingsektor sprechen wollen? Weil im, ich, ich würd mal sagen, so im Alltag ist es längst angekommen, sieht man ja auch immer mehr auf der Straße, aber ich möcht jetzt wirklich noch mal diese, diese Camping, diesen Campingbereich mir vorknöpfen. Sebastian.
Sebastian: Mhm, na ja, der Knackpunkt sind halt noch die Batterien, ne. Die sind noch, ähm, bei 'ner okayen Größe und Gewicht von der Reichweite für so größere Fahrzeuge noch nicht so perfekt, wie es vielleicht 'n Verbrenner mit 'nem großen Tank ist. Also klar, du schaffst, äh, ohne Anhänger mit dem, mit de-, oder ich, ich meine, 400 Kilometer ist ja schon ziemlich gut. Ähm, das schafft man mit 'm Benziner halt, mit 'm großen Tank schafft man mehr. Das ist richtig. Ich glaube, das ist noch so 'n Punkt, wo man noch mal 'ne Menge irgendwie, die das nicht mögen, äh, mitnehmen könnte. Und man sieht's ja auch im Campingbereich, ne. Vor, ich weiß gar nicht, ich glaub schon vor fünf, sechs Jahren war ja das erste elektrische richtige Wohnmobil auf 'm Caravan Salon und wir sehen's immer noch nicht kaufbar. Das hat ja 'n Grund, ne. Das ist einfach von der Batteriekapazität einfach noch nicht so, dass man vermutlich die meisten Käufer mitnehmen kann. Ähm, das ist aber vermutlich nur 'ne, oder nicht vermutlich, sondern ist 'ne Frage der Zeit. Batterietechnologie entwickelt sich rasant weiter, weil je mehr Elektroautos wir da draußen haben, desto spannender wird das, desto mehr Firmen gehen darauf, desto mehr wird geforscht, äh, desto mehr wird sich da auch immer weiterentwickeln. Und es ist quasi irgendwann nur 'ne Frage der Zeit, bis genau dieser Campingknoten platzt. Und machen wir uns nichts vor, also ich hab jetzt grad für 2,49 Euro, äh, Diesel getankt. Das war auf der Autobahn zugegebenerweise, aber das war für mich der letzte Punkt, wo ich sage, so, ihr Punkt, Punkt, Punkt, böses Wort von der Ölindustrie. Auf gar keinen Fall geb ich euch noch einen Cent, äh, freiwillig mit meinem Auto. Und defini..., also wenn ich bis dahin noch nicht überzeugt gewesen wäre für 'n Elektroauto, das wär der Punkt gewesen, wo ich Ihnen gesagt hätte, auf gar keinen Fall. Ähm, unser Planet wird immer heißer. Es macht überhaupt keinen Sinn, aus ganz vielen Gründen noch irgend 'n Verbrenner zu fahren und es macht auch keinen Sinn, das im, im Camping weiterzumachen. Aber aktuell, wie gesagt, haben wir halt dieses Reichweitenthema bei dem großen Gewicht und den Schrankwänden, die wir durch die Gegend fahren, ne. Bei 'nem, bei 'nem Campingbus wie dem Kia oder auch dem, dem E-Bus und wie sie alle heißen, ist noch mal was anderes. Die sind nicht ganz so hoch, die sind noch halbwegs windschnittig, da geht das noch. Aber wenn ich so 'ne Schrankwand mit, äh, drei Meter 40 durch die Gegend fahre, bin ich dann halt vielleicht nur noch bei 150, äh, Kilometer Reichweite. Und das ist zugegebenerweise, ähm, vielleicht nicht ideal, wenn ich tatsächlich auch gerne mal irgendwie 'n bissl weiter wegfahren will als nur hier in meinem Umland. Und ich glaube, wenn, wenn dieser Punkt der Akkutechnologie da ist, macht's klack und dann sind auch die elektrisch. Also ist für mich nicht ein ob, sondern nur wann.
Thomas: Ja, also ich glaube auch, dass tatsächlich, ähm, dass das kommen wird, weil die Batterien werden einfach besser werden. Und was auch ja kommen wird, sind auch, weil auch die meisten Autos, grade im Transporter, also im größeren Transporterbereich, sind ja bisher umgebaute Verbrenner wieder. Was ich vorhin schon mal sagte, ähm, es werden, ähm, egal welcher, welcher Kastenwa... Also m-meistens basieren ja die, die Fahrgestelle auf Kastenwagen, äh, sind ja heut, also egal welchen Hersteller ich nehme, sie bieten ja E-Auto, vari, also sie bieten E-Varianten an, aber meistens sind es tatsächlich, ja, Fahrzeuge, die umgebaut sind. Und damit hab ich auch die Batterien irgendwo untergebracht und ich mein, wenn ich 'n Tank ausbaue, ähm, je nachdem wie groß er halt ist, äh, wenn ich 'nen, 'nen 100 Liter Tank habe, hab ich halt nur 'n bestimmtes Volumen und Batterien haben natürlich 'n größeres Volumen und das muss ich irgendwo unterbringen. Und, ähm, wenn auch da irgendwann mal Fahrzeuge auf den Markt kommen, die rein elektrisch entwickelt sind, ist das, glaub ich, auch vom, vom Nutzungsverhalten her, äh, wesentlich besser, weil sie wie auch immer im Unterboden verbaut sind beziehungsweise über die komplette Fahrzeuglänge oder so und nicht irgendwo punktuell aufgehängt sind oder so. Und dann kann ich, glaub ich, auch andere Kapazitäten erreichen und wird, äh, es gibt ja Hersteller, die haben jetzt, äh, immense Kapazitäten, die sie in, in zehn Minuten reinladen und ich mein, zehn Minuten, wenn ich, wenn ich an der Seb..., ich mein, wenn ich in 'ner Tankstelle halte, in die Tankstelle reingehe, bezahle, rausgehe, äh, sind auch zehn Minuten durch. Und wenn ich an 'ne Ladesäule fahre, halte meine Karte, App, was auch immer davor, äh, stecke ein und kann nach zehn Minuten wieder fahren, hab ich de facto dann Die gleiche Zeit. Und wenn das irgendwann serientauglich ist und auch serienreif ist, ähm, ja, dann ist das, glaub ich, was Sebastian sagt, es ist 'ne Frage der Zeit, ähm, wie lang die Zeit ist, bestimmen im Prinzip die Fahrzeughersteller, glaub ich.
Sebastian: Also es ist ja so, also in, in Deutschland sind wir ja, wenn wir über Sch, über Schnellladen sprechen, reden wir so über 300 bis 400, äh, Kilowatt, was wir laden. Das sind schon nur noch wenige Fahrzeuge, die das aktuell können. Ähm, standardmäßig sind wir meist so, glaub ich, zwischen, zwischen 150 und 200 so im Schnitt. In China sind wir bei 1.000 bis 1.500 Kilowatt laden. Also das heißt, die schon die 300, 400 noch mal, äh, verdrei- bis vierfachen. Und das ist aber nichts, was die grad forschen, sondern das bauen die grade. Die bauen grade ihr Ladenetz auf. Ich glaub, das ist BYD primär. Ähm, die bauen grade Tausende von diesen Flash Chargern auf und damit ist natürlich noch mal die, die, die Dauer des Ladens deutlich besser. Ähm, das Gewichtsthema bleibt trotzdem bestehen. Da kriegen wir jetzt ja die, die 4,25 Tonnen immerhin, äh, bei den Wohnmobilen, die ja genau dafür, äh, gemacht wurde, dass die Fahrzeuge halt schwerer sind. Ich glaub, wir werden in Deutschland auch noch mal fünf bis zehn Jahre brau... na ja, vielleicht eher fünf Jahre brauchen, bis wir so 'ne Flashlader kriegen. Ähm, aber wenn wir mal, äh, in andere Länder gucken, sehen wir, wo die Reise hingeht und dass das schon heute deutlich, deutlich geiler geht, als wir's hier grade jetzt gewohnt sind.
Nele: Ja, das war 'n schönes Stichwort und Schlusswort. Und ja, ich fand's total spannend, mit euch zu quatschen. Ich hab jetzt auch wieder, wieder mehr Bock auf, auf E-Mobilität bekommen, aber bei uns geht's eben leider noch nicht, ähm, wegen des großen Wohnwagens, den wir ja aus beruflichen Gründen haben und jetzt nicht nur rein als, als Privatvergnügen. Ähm, aber also grade das, was ihr vorhin gesagt hattet, so mit, mit, ähm, der Klimatisierung auch für Hunde, würde ja auch vielen von uns, egal ob für Alltag oder für Reisen, 'ne ganz große Belastung abnehmen, wenn man auch mal den Hund für 'ne gewisse Zeit im Auto lassen könnte, zum Beispiel für Einkaufen oder sonst was oder mal aufm Stellplatz lassen kann. Mmh. Also wieder 'ne, 'ne sehr interessante Folge für mich auch persönlich. Ich hoffe, ihr Lieben da draußen, ihr konntet auch wieder was für euch mitnehmen und euch vielleicht, wenn ihr bis zum Ende durchgehalten habt und vorher nicht so begeistert wart von dem Thema E-Mobilität, vielleicht euch auch gedanklich 'n bisschen öffnen für die Zukunft. Das find ich immer ganz schön, wenn man auch seine eigene Meinung immer mal wieder überdenkt und revidieren kann. Ähm, Thomas, dir ganz lieben Dank, dass du bei uns warst. Ich hoffe, wir sehen uns in Düsseldorf. Du hattest ja gesagt, du bist auf jeden Fall da. Und ja, Sebastian, ich übergeb heute mal an dich.
Sebastian: Ja, also wir zwingen auch nach wie vor niemand zum Elektroauto. Kann jeder für sich selber entscheiden. Ich hab meine Entscheidung für mich schon, schon länger getroffen. Als ich eigentlich das erste mal in 'nen Elektroauto eingestiegen bin, dacht ich, das wird mein nächstes Fahrzeug, weil es einfach die Beschleunigung und die, äh, ist einfach geil, weil so 'n Elektromotor halt einfach anders funktioniert als 'n Verbrenner. Ähm.
Nele: Kleiner Einschub für Beifahrer ist die manchmal nicht so geil, wenn man schnell seekrank wird und bei Sebastian, ähm, mitfahren muss zum Einkaufen.
Sebastian: Bist du noch gar nicht Elektroauto bei mir mitgefahren?
Nele: Doch, natürlich. Mehrfach schon.
Sebastian: Wann denn? Echt?
Nele: Na, zum Beispiel, äh, als, als ich dich in, äh, äh, Zwickau besucht habe.
Sebastian: Ja, das war Verbrenner, die wir da gefahren sind.
Nele: Ach so.
Sebastian: Na ja, ich bin gern manchmal 'n bisschen schneller unterwegs. Für mich, das ist auch Umgewöhnung. Also ich bin jetzt auch grad wieder im Harz gewesen und bin auf der Rücktour mit, mit auch trotz der Spritpreise mit 220 gefahren, äh, weil ich nach Hause wollte und es auch ging. Das kann ich mit 'm Elektroauto nicht mehr, bin ich mir völlig bewusst. Ist aber in Ordnung. Ich bin auch fein mit 'nem Tempolimit auf 130 und mit 'm Elektroauto wird das auch eher die, die Fahrweise sein, weil der natürlich bei 150, 160 gibt ja Autos, die auch durchaus 200 schaffen, aber auch 'n immensen Verbrauch hat. Kann man sich immer entscheiden, das zu tun. Für mich ist das fein. Ich, ich mag's schnell zu fahren, aber ich komm auch genauso gut klar, wenn's nicht mehr geht. Und von dem her, ich freu mich da sehr drauf. Ich bin gespannt, was jetzt wird. Es, das ist irgendwie nicht einfach, so sich ein Modell rauszusuchen, weil grade gefühlt jedes Vierteljahr was Neues auf den Markt kommt, was eigentlich noch geiler ist, noch mehr Reichweite hat, noch geiler 'n Akku hat. Das macht's mir grade 'n bisschen schwer, mich zu entscheiden, weil man ist ja dann doch irgendwie 'n paar Jahre quasi drauf festgelegt, aber es, ja, ist wahrscheinlich wie immer im Leben. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich find's cool. Vielen Dank, Thomas, dass du hier warst. Ähm, wir sehen uns aufm Caravan Salon. Ich wünsch dir noch viel Spaß bei dem Event, wo du grade bist und die letzten Worte hast du damit an unsere Hörer und Hörerinnen.
Thomas: Ja genau. Also wie ihr schon sagtet, also wer, äh, wir werden's aufm Caravan Salon sehen. Ich werde da auf dem Stand zwischenzeitlich sein von 750 Camper und, ähm, ja, wer da Fragen hat, kann mich auch gerne da ansprechen zu E-Moli-Mobilität und Erfahrungen mit dem Anhänger. Und, ähm, ja, vielen Dank, dass ich zu Gast sein durfte bei euch und ja, vielen Dank.