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Podcast: Wohnwagen - Unsexy oder nur falsch vermarktet?

Hat der Wohnwagen ein Image-Problem? Nele und Sebastian gehen in dieser Episode der Frage nach, warum Wohnwagen in Werbung und Medien immer mehr in den Hintergrund gedrängt werden – obwohl sie einst der klassische Einstieg ins Camping-Leben waren. Eine subjektive, aber spannende Diskussion, die dich vielleicht dazu bringt, den guten alten Wohnwagen mit ganz anderen Augen zu sehen.

Hat der Wohnwagen wirklich ein Image-Problem – oder wird er einfach nicht richtig verkauft? Nele und Sebastian diskutieren, warum Caravans in der Camping-Welt viel weniger wahrgenommen werden als Bulli, Kastenwagen & Co., welche Vorurteile dabei oft nur Kopfsache sind und was Hersteller tun könnten, um den Wohnwagen endlich (wieder?) sexy zu machen.

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Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Sebastians persönliche Blockaden gegenüber Wohnwagen und wie zwei Messetrips (Caravan Salon und CMT) seine Sichtweise verändert haben
  2. Neles Erfahrungen aus 13 Jahren Caravanlife
  3. Die echten Vor- und Nachteile des Wohnwagens: weniger Flexibilität auf der Reise, aber deutlich mehr Freiheit vor Ort – plus das unterschätzte Argument, dass man den Wohnwagen für kurze Übernachtungen gar nicht abkoppeln muss
  4. Warum der Wohnwagen gerade für Camping-Einsteiger mit begrenztem Budget oft die bessere Lösung wäre – und trotzdem kaum jemand ihn auf dem Schirm hat
  5. Fehlende Ausstattungsoptionen beim Wohnwagen: feste Abwassertanks, Lithium-Ionen-Batterien und Solarpakete als Werksausstattung – das Henne-Ei-Problem zwischen Herstellern und Käufern
  6. Warum Wohnwagen optisch oft in der Vergangenheit feststecken – und wie bunte Folierungen, verschiedene Farboptionen und modernere Design sdas ändern könnten (inklusive einer spontanen Geschäftsidee)
  7. Der Plan: Sebastian will nach seiner Montenegro-Tour mit einer Absetzkabine testen, ob ein kompakter Wohnwagen dieselbe Reise ermöglicht hätte

Jetzt bist du gefragt!

Hast du selbst einen Wohnwagen – oder hast du vielleicht sogar ähnliche Vorurteile wie Sebastian? Wir sind gespannt, ob dich diese Episode dazu gebracht hat, den Caravan mit anderen Augen zu sehen! Schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp.

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Das Transkript der Folge

Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.

Nele: Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele. Sebastian: Und ich bin Sebastian und wir fragen uns heute mal, ob Wohnwagen wirklich unsexy sind oder nur falsch verkauft werden. Nele: Das ist 'n Thema, was ich mir so 'n bisschen gewünscht hatte, weil mir auf Messen und auch in Gesprächen mit Herstellern, Ausstellern, Kollegen und so weiter in der letzten Zeit immer wieder aufgefallen ist, dass Wohnwagen in der öffentlichen Wahrnehmung und auch in der, in der PR, in der Werbung, in den Medien immer weiter nach hinten gedrängt werden zugunsten der motorisierten Fahrzeuge. Und ich hab mich so 'n bisschen gefragt, warum? Weil das war ja eigentlich so mal ursprünglich der Einstieg in dieses ganze Campingthema. Die Firma, äh, Dethleffs hat ja, äh, schon vor Jahrzehnten den ersten Wohnwagen auf den Markt gebracht in Deutschland beziehungsweise Europa und ich weiß halt, dass Wohnwagen früher irgendwie wahnsinnig beliebt waren. Und ja, das treibt mich so 'n bisschen um, weil wir ja selber auch Wohnwagenbesitzer sind und ich versteh's irgendwie nicht so ganz. Und deswegen wollt ich das heute einfach mal mit dir diskutieren, weil ich denke, dass du da 'n ganz anderen Blick auch noch mal drauf haben wirst. Sebastian: Ja, wobei das natürlich heute sehr viel subjektive Meinung ist, weil Fakt wäre ja tatsächlich mal und auch das ist wieder dann nur, äh, nicht wirklich Evidenz, aber man könnte mal auf 'n paar Campingplätze fahren und könnte sich mal angucken, wie viel, wie viel von welchem Fahrzeug stehen da. Ähm, da wir aber beide grade nicht so Fans von Campingplätzen sind, ähm, müssen wir das weglassen. Das könnt ihr da draußen machen und uns mal Feedback geben. Nele: Ich meine aber nicht auf Campingplätzen. Ich meine in der, in der Wahrnehmung, in der, in der Werbung. Sebastian: Ja, ja. Nele: Ne, also. Sebastian: Aber wo sind denn die meisten Camper? Die meisten Camper sind auf Campingplätzen oder nicht? Nele: Ja, aber es geht mir nicht die reale Zahl, sondern es geht mir die, um, um das Image sozusagen, um die Wahrnehmung. Sebastian: Na ja, da kommen wir ja grade hin. Ähm, das ist ja jetzt die-- Also da, und da ist ja dann die Frage: In welcher Bubble bist du grade? We..., also ne, weil Wahrnehmung ist ja immer irgendwas mit in welcher Bubble du dich befindest. Du hast ja vorhin so schön gesagt, mit Kollegen, dies, das, jenes. Ähm, wie es denn da schon quasi die, die Story beeinflusst. Das wären so alles Dinge. Aber letzten Endes, was ich von meiner Seite sagen kann, also ich bin ja, bin ja irgendwann aus Versehen zum Wohnmobil gekommen und wir waren Sebastian: fast sieben Jahre im Wohnmobil unterwegs und ich war nie Fan davon oder ich hab nie auch nur einen Gedanken daran verschwendet, nee, nee, verschwendet ist falsch, aber nie 'n Gedanken daran, äh, sozusagen gedacht, äh, einen Wohnwagen zu wechseln. Für mich war das tatsächlich unsexy. Warum? Weil unser Reisemodus vor allen Dingen am Anfang so war, irgendwo hinfahren, irgendwo abstellen, raus, irgendwo rumlatschen, irgendwo an 'n Stand gehen, irgendwo was angucken, ähm, oder drin sitzen, arbeiten, weiterfahren. Also viel Bewegung des Fahrzeugs, äh, viel, ähm, teilweise täglich hin- und herfahren und da war für mich, äh, nicht mal ansatzweise ein Wohnwagen sinnvoll. Weil f..., ne, in meiner Gedankenwelt war immer: Okay, dann kommst du irgendwie an, dann musst du den abkuppeln, weil du kannst ja nicht einfach da drin wohnen, wenn der an, am Fahrzeug dran ist und dann musst du ihn aufstellen und dann musst du alles wieder hinräumen und so weiter und so fort. Ich mein, manche Argumente verschwinden, weil dieses Hinräumen und Wegräumen, das hast du im Wohnmobil genauso, weil wenn du alles stehen lässt, dann liegt's halt danach aufm Boden. Nele: Mhm. Sebastian: Aber so dieses, dieses ich hab auch nur ein Fahrzeug, war für mich irgendwie immer viel, viel einfacher. Ich hab aber auch gemerkt, das ist ganz-- oder das ist fast ausschließlich nur Kopfsache, ja. Das ist alles nur in meinem Kopf, weil ich war ja jetzt, ähm, mit dem Wohnwagen zweimal hintereinander unterwegs. Also einmal ja zum Caravan Salon, äh, und einmal jetzt zur, zur CMT, wo ich jeweils mit 'm Wohnwagen sowohl gefahren, also gereist bin, als dann auch an einer Stelle gestanden habe. Da war das für mich okay. Ähm, da hat der Wohnwagen tatsächlich seine Vorteile ausgespielt für mich, weil ankuppeln, hinfahren, abkuppeln, aufstellen, Auto ab und jeden Tag kannst du mit dem Auto rumfahren und deine Wohnung bleibt sozusagen stehen. Du kannst alles, äh, ich bin ein sehr chaotischer Mensch, also bei mir ist nicht alles in den Strängen, sondern es liegt irgendwo rum. Nele: Das stimmt. Oh Gott. Sebastian: Und da kommt natürlich der Wohnwagen spielt tatsächlich Vorteile aus. Und gleichzeitig ist es aber nicht mein Reisemodus. Also wenn wir jetzt unterwegs sind, wir haben ja im letzten Podcast angeteast, ich, äh, fahre dann land mit M und es ist nicht Mazedonien, das ist Montenegro. Und, ähm, da sind wir mit 'ner, mit 'ner Kabine unterwegs, also eher sozusagen etwas Richtung Wohnmobiliges. Ähm, wobei auch nicht ganz, weil man könnte die Kabine absetzen, aber ich bin fast der Meinung, dass wir das nicht tun werden, weil warum sollten wir in 'nem fremden Land, wo wir Urlaub machen, nur mit der, mit dem Pick-up losfahren, wenn die Kabine ja hinten mit drauf ist und auch nicht viel größer ist. Also so, ne? Das, das seh ich nicht. Und da bin ich wieder mit 'm Womi unterwegs, weil also mit 'nem, ja wie soll ich sagen, nicht mit 'nem Anhänger, weil ich mir sicher bin, wir werden rumfahren, werden sehr viel uns bewegen, werden jeden Tag oder spätestens alle zwei Tage woanders sein und da ist dann wieder dieser Anhänger für mich unspannend. Und er ist in meinem Kopf halt immer so 'n Anhängsel, was mich auch hindert. Ich bin aber auch ganz ehrlich, ich glaube, das ist viel Kopfsache. Vermutlich, wenn man, also klar, wenn ich 'n zehn Meter Anhänger hinter mir herschiebe, dann macht mich das unflexibel, äh, hinter mir herziehe, aber wenn ich halt 'n kleinen, ähm, Wohnwagen habe, wie ich hier zweimal hatte, dann kann ich natürlich auch mehr damit erreichen als so mit so 'nem riesigen Gespann, wenn ich das halt habe. Nele: Also wir haben ja schon oft gesagt, es gibt nicht richtig oder falsch und es gibt auch nicht das Perfekte, die perfekte Lösung. Ähm, ich muss immer beim Campen mit Kompromissen leben. Und ich seh natürlich auch bei aller Vorliebe für Wohnwagen, die ich nach wie vor habe, dass der Wohnwagen Nachteile mit sich bringt, ne. Man ist weniger flexibel im Reiseverhalten selber, dafür ist man deutlich flexibler vor Ort. Sebastian: Mhm. Nele: Ähm, man ist natürlich auch beim Fahren anders unterwegs, alleine schon von der Geschwindigkeit her, also 80 bis maximal 100. Mit 'nem Van kann ich im Grunde, äh, fahren wie mit 'nem PKW, wenn's eben die Verhältnisse zulassen, ähm, oder auch mit 'nem kleineren Wohnmobil. Ich hab 'n Anhänger, ich muss anders rangieren, ich muss mich teilweise an Überholverbote halten. Ich muss, ähm, bestimmte Dinge lernen auch, was das Fahrverhalten angeht. Anhänger sind immer 'n bisschen anfälliger, egal in welcher Größenklasse, ähm, für, für Schlingerbewegungen, für, ähm, ja, für, für Instabilität einfach, weil man halt dann seine, äh, weil man halt was hinten dran hat, was potenziell schlenkern kann. Aber nichtsdestoweniger ist mir halt aufgefallen, dass auch das Marketing, äh, für die, für die Anhänger irgendwie für mich nicht mehr zeitgemäß teilweise ist. Also ich geb mal 'n Beispiel: Wenn ich mein Google Feed, mein Discover Feed aufmache und irgendwas zum Thema Camping sehe, dann ist da neun von zehn Mal mindestens 'n motorisiertes Fahrzeug drauf. Also oft Kastenwagen oder Bus, weil die sind ja auch noch 'n bisschen sexier als Weißware, wie wir immer so schön sagen, also als jetzt irgendwie, ähm, 'n weißes Alkoven-Wohnmobil. Und ganz oft stehen die dann in wahnsinnig schönen Landschaften, also am Meer direkt oder in 'nem Wald oder so, was ja gar nicht mehr realistisch ist, ähm, wenn man jetzt in normal in Mitteleuropa campen geht, ne. Ich darf fast nirgendwo mehr frei stehen. Wildcampen war eh immer so 'n schwieriges Thema. Ich muss da auf, auf Stellplätze oft ausweichen, die wirklich alles andere als ansprechend sind. Das sind dann häufig irgendwelche Betonplatten in oder an Städten. Also dieses, dieses romantische Campingklischee, das leben ja in der Realität die wenigsten. Und ob ich jetzt dann mit 'nem Wohnwagen oder mit 'nem Wohnmobil auf 'm Campingplatz stehe, ist jetzt von der Flexibilität her für mich eigentlich kein großer Unterschied mehr, außer dass ich halt beim Wohnwagen nicht immer alles abbauen muss und dann, äh, wenn ich nur einkaufen g-gehen möchte, mein ganzes Zeug einpacken muss. Und deswegen ist halt bei uns so der Grund, dass wir echt immer noch jetzt nach den vielen Jahren – wir sind jetzt zwölf Jahre mit Wohnwagen unterwegs – immer noch eigentlich denken, dass es für uns bei allen Einschränkungen die beste Variante ist. Und wenn ich mir dann, so wie wir's gemacht haben, noch 'n Campingbus vorne dranhänge und da irgendwie 'n Bett reinzimmere und 'n Klöchen, dann hab ich ja sogar auch noch vor Ort die Möglichkeit, den Wohnwagen mal 'ne Woche irgendwo stehen zu lassen und dann, wenn's die Möglichkeit gibt, eben wildcampen zu gehen, mal mit 'm Bus mich irgendwo hinzustellen paar Tage. Und ich wunder mich halt, dass es zum Beispiel so wenige Caravan-Influencer gibt oder dass es so wenige, ähm, äh, so wenig Werbung auch gibt von Seiten der Hersteller, die so von diesem klassischen Familien-Dauercamping-Ding weggehen. Weißt du, was ich meine? Sebastian: Vielleicht denkt man da gar nicht drüber nach. Also vielleicht ist das so 'n Henne-Ei-Problem. Ich mein, die Kastenwagen sind ja noch nicht so ewig da. Das ist ja 'n relativ junges, sag ich mal, oder der große Erfolg ist noch relativ jung in, in Relation zu dem Wohnmobil und zu dem, ähm, Wohnwagen. Und, und dieses Vanlife und dieses Social Media, diese, diese, diese Hochglanzbilder und am Meer und dies, das, jenes, das gibt's ja auch alles noch nicht so lange. Nele: Ja. Sebastian: Und, ähm, man, man, man hat irgendwie sich vielleicht noch keine Gedanken darüber gemacht, den Wohnwagen da mal mitzunehmen sozusagen in, in, ins Marketing, sondern lässt den halt auf 'm Campingplatz stehen. Und das meint ich am Anfang: Wenn der Wohnwagen halt einfach mal zu, keine Ahnung, über 90 % von A nach B gefahren wird, also von zu Hause auf 'n Campingplatz und da steht, dann kommt halt vielleicht keiner auf die Idee- Nele: Ja, ja. Sebastian: -mit dem mal irgendwo hinzufahren und den zu platzieren, so wie ihr das ja auch auf Fotos macht. Also, ne? Und dann fehlt das Marketing vielleicht und dann, und dann sieht es keiner und dann macht es keiner. Und wir wissen ja auch, dass es 'n paar Einschränkungen gibt für Wohnwägen, die eben nicht einfach mal an jedem Stellplatz stehen dürfen und, und, und, und, und. Da haben wir ja auch schon drüber gesprochen. Und das ist vielleicht so das, das Bundle, was dann dafür sorgt, dass auch keiner mal sich Gedanken darüber macht und das wagt oder das probiert. Und ja, das, das ist vielleicht die Ist-Situation. Nele: Also ich merk das immer wieder auch auf-- bei bestimmten Situationen, wenn ich mit Leuten auf Messen oder sonst wie ins Gespräch komme, die auch grade dabei sind, so sich für 'n Fahrzeugtyp zu entscheiden, dass viele den Wohnwagen gar nicht auf 'm Schirm haben. Sebastian: Mhm. Nele: Und wenn wir dann darüber reden und ich dann, äh, sage: „Ja, wir sind ja mit 'm Wohnwagen unterwegs aus den und den Gründen", dann merkst du, dass da richtig so der Groschen fällt und dass die Leute sagen: „Ja, das stimmt eigentlich. Da, da hab ich überhaupt noch nie drüber nachgedacht." Und ich finde halt, wenn du jetzt nicht klassisch mit Familie unterwegs bist, ähm-Dann hast du den Wohnwagen oft auch nicht aufm Schirm, weil eben andere Vorteile, die der Wohnwagen hat, nicht genug in den Vordergrund gerückt werden. Also zum Beispiel alleine schon die Kosten. Anschaffung, Unterhalt ist beim Wohnwagen deutlich günstiger als bei 'nem gleichwertigen Wohnmobil, weil ich halt eben kein motorisiertes Fahrzeug habe. Und für junge Leute, die vielleicht auch nicht 'n Riesenbudget haben, kann das durchaus sinnvoll sein, wenn die schon irgendwie 'n Zugfahrzeug haben, wo, äh, man 'ne Anhängekupplung nachrüsten lassen könnte oder vielleicht sogar schon eine da ist. Dann wäre ein Wohnwagen zum, zum Ausprobieren, zum Reinwachsen ganz oft tatsächlich, glaube ich, die bessere Lösung, als sich dann irgend 'n Campingfahrzeug zu kaufen, wo ich dann noch sehr viel auch reininvestieren muss, entweder an Arbeit oder an Geld oder beides, weil man sich's eben nicht leisten kann, sich was Neues zu holen. Und dann kann ich mir halt einfach 'n Anhänger dranhängen, 'n Wohnwagen, fahr damit los und den Rest der Zeit, äh, steht der halt irgendwo in der Einfahrt oder bei 'nem Bauern. Und auch die Tatsache, dass ich halt für dasselbe Geld in Anführungszeichen viel mehr Platz bekomme, weil ich halt nicht die Fahrerkabine noch mit drin habe oder dass ich als Paar auch nicht immer zusammen alles unternehmen muss, sondern dass einer auch mal am Wohnwagen bleiben kann, Siesta machen, schlafen, ähm, lesen, irgendwas und der andere fährt irgendwo hin, macht 'nen Ausflug, geht einkaufen oder macht auch, wenn man als Familie unterwegs ist, was mit den Kindern, macht was mit 'm Hund. Ähm, das sind ja, ist ja unser Alltag sozusagen. Und das sind alles so Punkte, die vermiss ich immer bei den Herstellern, die eigentlich wissen müssten, wie sie ihre Fahrzeuge gut präsentieren. Sebastian: Aber die Frage ist ja, wie weit sind wir weg? Also ich weiß die Antwort darauf. Wie weit sind wir weg von der klassischen Camper-Familie? Also du hast ja grade angesprochen, ne, mal was getrennt machen. Vielleicht ist für andere Menschen eher, dass mal was zusammen machen im Urlaub das Spannende, weil ja du in 'nem klassischen, sagen wir mal, Haushalt hast du noch die Verteilung, dass mindestens ein Partner oder vielleicht sogar beide arbeiten, und zwar gar nicht mehr so häufig im Homeoffice, sondern unterwegs. Das heißt, du siehst dich relativ selten, ähm, und dann ist vielleicht der Urlaub grade das, wo du Dinge zusammen machst. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum das mit den getrennten Fahrzeugen gar nicht so spannend für manche ist. Das weiß ich eben nicht. Das meint ich vorhin mit Bubble, ne. Das ist immer die Frage: Wen betrachten wir jetzt? Und, und d-das-- Also ich kann mir vorstellen, dass man das gar nicht so richtig aufm Schirm hat, das auch mal versucht, quasi sexy zu machen. Man hat es, glaub ich, in den letzten Jahrzehnten auch nicht nötig, ne. Also wir, wir- Nele: Ja, das kommt dazu. Sebastian: kritisieren ja auch immer wieder 'n bisschen, dass die Campingbranche ein wenig träge und, äh, langsam ist, was, was so Sachen angeht und ja auch sehr verwöhnt, weil das boomt ja seit eh und je und es boomt ja weiter und die meisten Hersteller haben ja auch beides im Portfolio. Es sind ja nur wenige, die quasi sich nur auf eine Fahrzeugkategorie mehr oder weniger spezialisieren. Nele: Ja, da muss ich aber die Einschränkung machen, dass ich zumindest bei zwei Herstellern mehr oder weniger gesichert weiß, dass die die Wohnwagensparte entweder sehr stark reduziert haben schon, ähm, oder weiter reduzieren bis auslaufen lassen werden. Sebastian: Ja. Nele: Und das ist halt auch so das, was mir jetzt auf den Messen aufgefallen ist, dass die auch bei den Herstellern, die beides anbieten, visuell gar nicht mehr so präsent sind, ähm, sondern dass viel da auch zugunsten von, ähm, Kastenwagen, Campingbussen dann weggefallen ist. Und Nele: irgendwie hab ich das Gefühl, dass so diese neuen Geschichten rund um das Thema Wohnwagen 'n bisschen fehlen. Also es gibt ja einzelne Hersteller, die dann tatsächlich auch ganz neue Modelle auf den Markt bringen. Da zählt zum Beispiel Fendt dazu mit dem Next, da zählt auch, ähm, Hobby dazu mit dem Beachy und da gibt's dann auch 'n paar insbesondere ausländische Hersteller, äh, Türkei, Rumänien und so weiter, die, ähm, Offroad-Wohnwagen anbieten. Aber so richtig, dass man jetzt mal auf breiter Front bei den, bei den großen etablierten Herstellern in Deutschland, ähm, mal so sich überlegt: Was kann denn 'n Wohnwagen alles? Was kann ich dafür-- Was, was kann ich damit machen? Was-- Wie kann ich auch so 'n Design vielleicht mal so überarbeiten, dass sich Menschen mit Mitte 20 davon angesprochen fühlen? Das kommt halt sehr, sehr selten vor und, und wenn ich mir dann halt so junge Zielgruppen angucke, dann kann ich schon verstehen, dass die jetzt von so 'nem, ähm, von so 'nem Wohnwagen teilweise dann nicht so geflasht sind wie von dem Bulli, den man dann irgendwie schön auf Postkarten sieht. Sebastian: Mhm. Ja, und der Bulli ist ja halt nicht nur 'n reines Campingfahrzeug, sondern- Nele: Ja. Sebastian: der kann und ist eben häufig auch Alltagsfahrzeug. Und das, das macht's dann für den Wohnwagen schwer, weil der ist halt-- Den kann ich im Alltag nicht benutzen. Der ist halt 'n Urlaubsfahrzeug, oder? Also, ne? Den kann ich nicht anders benutzen. Klar, in, in, in Liner auch nicht, also schwierig im Alltag. Nele: 'N Alkoven auch schon nicht mehr normalerweise, wenn ich nicht auf 'm Land wohne. Sebastian: Mit 'm, mit 'm Kastenwagen geht es grade noch und alles, was größer wird, wird dann ja schon schwierig. Ähm, ich merk das ja schon, fahr 'n, 'n ziemlich alten SUV, der ist relativ groß. Äh, da hab ich hier in Deutschland schon ganz schön Themen, äh, in Parkhäusern und Parkplätzen. Das ist schon alles ganz schön eng und, äh, dann mit 'm Wohnmobil wird das halt alles schon schwierig. Das ist, ja, schon ein Punkt. Ich glaube, es ist tatsächlich, wie gesagt, so 'n, so 'n, so 'n Henne-Ei-Thema, dass, ähm, die Zielgruppe, die fährt, ist älter. Ähm, man macht halt das Marketing dafürTeilweise merkt man, der Absatz sinkt, aber der Absatz in anderen Bereichen geht hoch. Und, ähm, dann wird eben und das ist vielleicht auch ein Punkt, dass viele Hersteller eben beide Fahrzeugmodelle haben, also sowohl motorisiert als auch unmotorisiert, also Anhänger und Motorfahrzeuge. Und dass die dann einfach sagen: „Ja gut, dann switchen wir halt unsere Kapazitäten einfach rüber." Und da es nur wenige Hersteller gibt, hast du ja gerade gesagt, die nur Wohnwagen herstellen, ähm, ist dann eben auch das riesige Interesse gar nicht da. Dann wird halt einfach die Produktion im Laufe der Zeit umgeswitcht und dann haben nur die, die eben nur darauf konzentriert sind, die lange Nase. Aber dass die jetzt dann vielleicht auch nicht so sehr aktiv im Marketing arbeiten, ist dann ein umso größeres Problem, ne, mit der jungen Zielgruppe. Nele: Ja, und man könnte so schöne Geschichten zeigen, ne? Also wir reisen ja mit dem Wohnwagen auch eher wie, wie Leute, die normalerweise mit dem Wohnmobil unterwegs wären. Also wir machen Roadtrips damit. Natürlich ist es anders, wenn ich mit dem Wohnmobil mich einfach hinstelle und, äh, im Zweifel noch nicht mal irgendwelche Stützen runterfahre, ähm, und dann, und dann fertig bin. Und ich hab dann vielleicht schon 'n Wohnmobil, was eh schon autark ist, wo ich dann mich nicht mal an Strom anklemmen muss. Viele Wohnmobile, äh, sind ja beim Kauf schon mit entsprechenden Autarkielösungen ausgestattet. Das kommt noch dazu. Das fehlt beim Wohnwagen in aller Regel. Muss man dann selber nachrüsten, wenn man das haben möchte. Aber trotzdem kann ich mit 'nem Wohnwagen und noch dazu mit 'nem kleineren super flexibel eigentlich reisen. Also wir waren ja früher in 'ner ganz anderen Konstellation unterwegs, nämlich mit 'nem relativ kleinen SUV und mit unserem kleinen eigenen Wohnwagen. Und da warst du natürlich super flexibel, ne. Also je kleiner der Wohnwagen ist ja logisch, desto mehr kommst du auch an Stellen, wo du vielleicht mal auf 'nem Privatgrundstück stehen möchtest oder, ähm, durch engere Gassen oder auf engere Stellplätze. Und ich glaube, dass die Leute das auch gar nicht auf dem Schirm haben manchmal, dass es ja auch kleine und wendige Anhänger gibt, in denen man sehr, sehr gut leben und schlafen kann. Sondern wenn man das Thema Wohnwagen hört, dann, dann hat man immer direkt irgendwie so'n, so'n Riesenkasten vor seinem geistigen Auge. Sebastian: In meinem Kopf spielt das doch überhaupt keine Rolle. Ich denk da auch-- Also ich hab das grad noch mal, bin so ein bisschen in mich gegangen, wenn du erzählt hast. Ich, für mich spielt das aus all diesen Gründen, die du genannt hast, auch überhaupt keine Rolle, über 'n Wohnwagen nachzudenken, weil das sind genau die Punkte. Ich hab keine Autarkie. Ja, kann ich mir irgendwie nachrüsten. Vielleicht. Also, ne, je nach Fahrzeug. Manchmal ja, manchmal nein. Ähm, j-ich muss ihn immer abkoppeln, zum darin schlafen. Das wär für mich so 'n Thema. Das ist natürlich wieder ein spezielles persönliches Thema von mir, weil mir das einfach auf die Nerven geht. Das ist nicht schön, das zu machen. Nele: Und musst du ja nicht, wenn du jetzt sagst, du willst nur eine Nacht irgendwo bleiben, dann musst du den ja nicht abkoppeln. Sebastian: Geht das? Also kann ich da drin- Nele: Ja, natürlich. Machst du hinten, machst du hinten ein oder zwei Stützen runter. Das machen wir, das machen wir immer. Sebastian: Aber ohne Stützen? Nele: Ja, dann wackelt's halt ein bisschen. Sebastian: Für mich war Stützen eins der nervigsten Dinge am Wohnmobil und das hab ich nach zwei Wochen aufgehört, die auch nur ansatzweise noch zu benutzen. Und das Nächste waren Keile, die ich nur noch wirklich in Extremfällen benutzt habe. Das ist aber 'ne persönliche Sache. Es gibt andere Menschen, deren Gehirne haben damit gar kein Thema. Nele: Ja. Sebastian: Für mich, das ist 'n Riesenakt gewesen. Immer dieses, dieses Rein- und Rausdrehen, da hatt ich gar keinen Bock. Also- Nele: Ja, aber also, äh, sollte man beim Wohnwagen machen, weil sonst wackelt's halt 'n bisschen. Aber wenn du alleine schläfst, ist es auch kein Thema. Das ist nur, wenn du halt zu zweit bist und einer bewegt sich da im Fahrzeug, dann wird's 'n bisschen wackelig. Aber wenn wir nur eine Nacht irgendwo auf dem Stellplatz stehen, machen wir-- dann koppeln wir eigentlich nie ab, wenn genug Platz da ist. Sebastian: Siehst du, in meiner Wahrnehmung muss man den immer abkoppeln. Nele: Nein. Und, und wenn ich, wenn ich länger bleibe, dann sollte man das natürlich machen, weil sonst auch die Anhängekupplung des Fahrzeugs zu stark belastet wird, wenn man da immer drin rumstravanzt und, ähm, dann ist es auch angenehmer, wenn, wenn der dann mit seinen vier Stützen steht natürlich. Aber für so schnelle Übernachtungen ist das überhaupt kein Ding, den mal angekoppelt zu lassen. Und das meine ich eben. Das sind so Sachen, die haben viele Leute einfach nicht auf dem Schirm. Sebastian: Yes. Und also in meinem Kopf sind aber noch mehr Sachen. Dann sind's so, wenn ich dann überlege, wo wir halt schon mit unserem Wohnmobil-- Ich mein und wir haben ein Alkoven-Wohnmobil, das, das war jetzt nicht riesig mit sechs Meter neunzig. War's doch sechs Meter neunzig. Es war jetzt auch nicht winzig. Aber wo wir da schon überall waren und auf was für, für, für Flecken wir mit diesem ollen Ducato hingekommen sind, so richtig ist das in meinem Kopf nicht verknüpft, dass das mit dem Wohnwagen geht. Ich bin mir sicher, dass das an vielen Stellen funktionieren würde, aber es ist irgendwie blockiert. Nele: Ja, an vielen Stellen funktioniert's definitiv nicht an allen. Aber die Frage ist ja auch immer das, was ich eingangs gesagt hatte: An den ganzen Stellen, wo ihr früher wart vor sechs, sieben Jahren- Sebastian: Mhm. Nele: ... und wo wir ja auch teilweise mit euch waren oder wo wir auch unterwegs waren in Spanien, in Frankreich und sonst wo, kannst du überall jetzt nicht mehr stehen. Also es gibt natürlich noch Möglichkeiten, aber realistisch betrachtet, die überwiegende Mehrzahl der normalen Camper, die fahren ja nicht bis dort hinaus, um irgendwo frei zu stehen. Sebastian: Also wir, wir machen jetzt mal Folgendes: Wir-- Ich bin ja jetzt mit 'nem völlig neuen Fahrzeug sehr offroadig wahrscheinlich in Montenegro unterwegs und ich werde mir danach, danach sprechen wir noch mal drüber, ob ich mir das mit dem Wohnwagen, mit einem Wohnwagen hätte vorstellen können. Ich denk da jetzt konkret an wirklich 'nen kleinen, ne, der, der, ähm, nicht viel sozusagen Länge hat und da reden wir mal drüber. Und wenn ich mir das vorstellen kann, dann bringen wir mal irgendeinen Hersteller dazu, uns so'n, so'n Teil, äh, quasi für so'n Test zur Verfügung zu stellen. Und dann mache ich noch mal mit Gregor 'ne Tour. Dann woanders hin natürlich, ähm, mit 'nem Wohnwagen und wir probieren das einfach mal. Weil ich kann ja mein SUV davor spannen, da bin ich-Nicht ganz so geländegängig, aber schon okay. Das heißt, ich kann dann auch mal so Sachen probieren. Und das, wir lassen noch mal offen, was das für ein anderes ist. Und das würd ich tatsächlich mal probieren, um auch diese Block-- Also ich bin mir bewusst, dass die, die Dinge, die ich im Kopf habe, oft einfach keine Ahnung. Die sind irgendwo in meinem Leben da reingekommen, ne. Diese Gedanken, man kann mit dem Wohnwagen nicht irgendwie ins Gelände. Natürlich, mit jedem wird das nicht funktionieren, weil der ist nicht autark, dies, das, jenes. Das sind ja alles irgendwie Vorurteile am Ende des Tages. Und ich würd sie mir selber gern auch mal gucken, wo ich sie widerlegen kann und wo nicht. Also wir machen das mal, wenn ich ... Also ich bin jetzt einfach zu lang nicht campen gewesen mit dem Fahrzeug, um da zu sagen, ich kann mir das vorstellen. Aber ich würd jetzt nach der Tour sagen, da setzen wir uns noch mal hin und sprechen noch mal drüber, ob's, ob's Ecken gab, wo ich sage, ähm, das wär auch cool gewesen, vielleicht 'n Wohnwagen zu haben und es wär auch hier gar nicht gegangen mit dem Wohnwagen. Nele: Also ich sag mal so: Ich weiß jetzt nicht, ob die Tour, die ihr in Montenegro jetzt vorhabt, geeignet dafür ist zu sagen: „Ja, da hätt ich jetzt auch locker mit dem Wohnwagen hinfahren können." Wir hatten ja, als wir in Albanien waren, auch Einschränkungen dadurch, ne. Da gibt's einfach Ecken, die wir gerne gesehen hätten. Da brauchst du halt 'n geländegängiges Fahrzeug. Ähm, und jetzt mit unserem 7 22 Wohnwagen plus, ähm, fünf Meter Frontantrieb vorne dran ist es auch was anderes als damals, wo wir noch unseren, unseren, äh, Allrad-SUV hatten und den kleinen Fendt-Wohnwagen hinten dran, der nur irgendwie fünf Meter auch hatte, glaub ich. Sebastian: Mhm. Nele: Da merkt man schon deutliche Unterschiede und deswegen sage ich ja auch immer den Leuten, die sich egal welches Fahrzeug kaufen wollen: Probiert's bitte mal aus, was für euch die ideale Balance zwischen Komfort und Flexibilität ist, die ihr braucht für euch. Ähm, ich geh ja auch ganz offen damit um, dass die Kombination, die wir jetzt haben, unfassbar komfortabel ist und auch supertoll für so Sachen wie Messen oder auch, äh, ausgedehnte Touren. Sebastian: Ja. Nele: Aber die ist nicht so ideal wie die Minikombination, die wir vorher hatten, wo wir wirklich auf jedes kleine Grundstück gekommen sind, einschließlich bei euch, wo dieses Eisentor, äh, früher mal war. Sebastian: Ich würd ja jetzt gedanklich zum Beispiel unsere Montenegro-Tour auch nicht mit 'nem, mit 'nem zehn Meter Liner planen. Nele: Ja. Sebastian: Auf die Idee würd ich nicht kommen und ich hätte wahrscheinlich schon mit 'nem Alkovenfahrzeug Bauchschmerzen. Ich denke, 'n Kastenwagen würd ich noch am ehesten das zutrauen. Und da muss man dann natürlich auch quasi sagen, also dann ist sozusagen 'ne Absetzkabine und ein entsprechend kurzer Wohnwagen ja auch die Vergleichsplattform. Also das heißt, ne, dann-- weiß noch nicht genau, was wir kriegen, wie lang die ist, aber wenn ich dann anfange, mit 'nem sieben Meter Wohnwagen das zu vergleichen, dann macht das natürlich keinen Sinn, weil das ist Äpfel und Birnen. Nele: Ja. Sebastian: Das ist generell Äpfel und Birnen, die zwei Sachen, aber ich würd dann schon versuchen, sozusagen ähnliche Verhältnisse herzustellen und es einfach auszuprobieren. Also ich hab da, glaub ich, auch Bock drauf, das auszuprobieren und ich weiß, dass Gregor da auch Lust drauf hat, äh, so Sachen zu testen und ich denk, wir werden das einfach mal, äh, dann machen, so als nächste Idee quasi, um für uns das auch zu sehen, um halt diese Frage auch abschließend beantworten zu können. Weil ich merke, ich hab ganz viele Blockaden im Kopf dazu. Nele: Mhm. Ich glaub, viele Leute. Sebastian: Ja, und das kann sein. Und dann ist die Frage aber: Wo kommt's her? Das kann ich grade nicht so genau sagen. Sind alles irgendwie ... Wie gesagt, das mit dem nicht abkoppeln, bin ich mir sicher, hab ich bei euch gelernt. Das, das mein das gar nicht negativ, ne. Aber ich hab irgendwie in meiner Beobachtung, Wahrnehmung: Ja, der muss immer abgekoppelt werden. Nele: Na ja, du warst ja auch noch nie mit uns unterwegs, wo wir nur mal kurz zwischenübernachtet haben. Sebastian: Genau. Nele: Sondern das war immer Messe bei euch oder wenn wir halt zusammen auch mal gereist sind. Da war ja dann-- Es sind ja dann ganz andere Voraussetzungen auch. Sebastian: Genau, und das seh ich aber immer, ne. D-d-der ganze Kladderadatsch. Und e-ehrlicherweise beim Wohnmobil ist das ja bei manchen Leuten auch so. Ich mein, ich war da sehr pragmatisch. Wenn das Ding halbwegs grade stand, war das für mich fein. Aber ich weiß, dass viele Menschen das ausrichten, Stützen raus, damit's eben nicht wackelt, wenn man drin läuft. Das sind alles Dinge, die für mich keine Rolle gespielt haben. Ähm, und dann hab ich das natürlich bei euch beobachtet. Aber es gibt mit Sicherheit auch Wohnwagenfahrer, die da nicht so, äh, das alles perfekt machen und da auch eher pragmatisch wie ich sind und- Nele: Also ich sag mal so, beim-- Wenn ich da irgendwo hinfahren würde, wär das auch nicht immer alles so perfekt mit Wasserwaage und so. Da ist es tatsächlich so, dass der Halil auch sensibler ist mit, äh, schief schlafen oder so. Ich bin ja jetzt dann in Katalonien alleine unterwegs 'ne ganze Ecke, äh, wahrscheinlich u-um die vier Wochen. Und da wird sich dann auch zeigen, wie viel Aufwand ich betreibe, um den Wohnwagen dann perfekt einzurangieren und auf die Auffahrkeile zu stellen und hier noch mal und da noch mal ausgleichen. Ähm, ich denke auch, dass bei mir das alles sehr viel, ähm, hemdsärmeliger zugehen wird, um es mal so zu sagen. Und was mich am Wohnwagen wirklich nachhaltig nervt, könnte man herstellerseitig aus meiner Sicht relativ einfach lösen. Ähm, zum Beispiel dieses mit diesen mobilen Abwassertanks. Die sind praktisch, wenn du länger auf 'm Campingplatz stehst, weil dann musst du nicht immer das Fahrzeug bewegen, um Wasser wegzubringen. Aber ich find's halt unfassbar umständlich, wenn ich auch nur mal kurz irgendwo stehen möchte und mir die Hände waschen oder mal Zähne putzen und muss sofort immer dann aus'm Gaskasten das Wasser rausho..., äh, den Wasserkanister rausholen. Und das sind so Sachen, wo ich nicht verstehe: Warum baue ich denn nicht einfach 'n festen Abwassertank, 'nen schmalen unter so 'nen Wohnwagen? Der muss ja nicht so riesig sein, der muss ja keine 200 Liter fassen. Da würde ja die Kapazität, die ich im Wassertank habe, ausreichen, um einfach die Möglichkeit zu geben, auch mal schnell das Wasser zu benutzen, ohne immer hin- und herzupacken. Und dann mache ich an diesen, an diesen Abwasser-Tank ein Ventil dran oder einen Auslass, wo ich dann drunter den Mobilen stellen kann, wenn ich wirklich lang stehen möchte mit dem Wohnwagen, ne. Solche Sachen. Oder, oder mal, ähm, vernünftige Bordbatterien mit anzubieten. Es gibt bei Wohnwagen immer diese sogenannten Autark-Pakete. Das sind ganz normale, ähm, Nassbatterien, die dann nur den Mover versorgen, also die Rangierhilfe. Warum mache ich die-- Warum biete ich die nicht als Zusatzausstattung so an, dass da auch eine Lithium-Ionen-Batterie rein kann, ähm, die ich mir dazu konfigurieren kann, wo ich dann vernünftig mir eine Autark-Ausstattung, äh, anschließen kann, wenn ich das haben möchte, ne? Solche Sachen. Also dass die, dass die Wohnwagenhersteller teilweise diese neuen Nutzungskonzepte, die ja definitiv da sind – ich kenne ja auch genug Leute, die sich die Wohnwagen einschließlich uns so ein bisschen umgebaut haben, wie sie es brauchen. Aber dass diese neuen Nutzungskonzepte seitens der Hersteller bisher noch nicht wirklich berücksichtigt werden in den Angeboten. Sebastian: Und gibt's das gar nicht oder nur wenig? Ich hab ja gar keinen Überblick über die, über die Wohnwagenwelt, weil es- Nele: Ich, ich sprech immer über die großen Hersteller, ne. Ich sprech nicht über die kleinen, ähm, die sowieso schon sehr, sehr individuell unterwegs sind oder die vielleicht sogar, ähm, Individualausbauten machen, sondern mir geht's drum, so die, die, die halt am meisten verkaufen in der DACH-Region. Sebastian: Mhm. Nele: Und da siehst du halt immer noch im Grunde dieselben Ausstattungsmerkmale wie bei, äh, wie vor Jahren. Gibt's mal 'ne Änderung? Ja, bei dem einen oder anderen, aber so im Grunde hab ich das Gefühl, dass die gar nicht auf 'nen, auf 'ne junge Zielgruppe, die vielleicht anders reisen möchte, bisher sich einstellen, weil die dann sagen: „Na ja, das ist 'ne Nische," ähm, können die sich dann ja selber zusammenzimmern. Aber viele können's eben nicht. Sebastian: Mhm. Nele: Und warum, warum soll ich denn nicht für 'nen Wohnwagen als Zusatzausstattung auch 'ne Lithium-Ionen-Batterie und 'n, äh, 'n Solarpanel anbieten? Sebastian: Henne Ei. Nele: Ja. Sebastian: Da sind wir wieder genau bei demselben Thema, ne. Ist irgendwie-- Die Hersteller sagen: „Keiner will's, können sie selber machen" und, äh- Nele: Und die sagen: „Keiner bietet's an, machen wir selber." Sebastian: Genau. Nele: Ja? Sebastian: Ja oder machen wir dann nicht selber, weil geht ja eh nicht oder was auch immer. Also- Nele: Ja. Sebastian: Ähm, das ist ja auch nicht jeder, der sein altes Wohnmobil aufrüstet mit Solaranbatterie und sonst was. Das fällt ja auch vielen Menschen schwer und die haben keinen Bock, sich damit zu beschäftigen. Nele: Ich hab da auch keinen Bock, Sebastian. Wirklich. Ich hab auch keinen Bock. Wir sind so lange jetzt in der Branche tätig und w-wir haben so viele Informationen, Kontakte, Ratgeber. Ich kann dich fragen. Gestern hatte ich die Diskussion, ähm, was heißt Diskussion? Gespräch mit unserem Partner AL-KO. Die bieten ja auch in ihrem Onlineshop von ihrer Tochterfirma, ähm, Solarkomplettpakete an. Und die haben mich dann gefragt: „Ja, möchtet ihr da nicht mal eins haben für den Wohnwagen und das testen?" Sag ich: „Ja, möchten schon, aber wer baut's denn ein?" Ich, ich mag einfach nicht das einbauen. Und ich hab dann wieder Schiss, dass ich dann in unseren Sponsorenwohnwagen oder auch in den eigenen 'ne Durchführung reinbau, dass sie dann undicht wird. Und es gibt Leute, die haben Berührungsängste mit dem ganzen Technikzeug und ich gehör da leider auch 'n bisschen dazu. Und warum biete ich's denn nicht an? Ich-- Wenn's keiner möchte, dann sieht man das ja. Aber ich weiß doch nicht, ob's jemand kauft, bis ich's mal angeboten habe. Sebastian: Also müssen wir jetzt mal alle Wohnwagenhersteller abtelefonieren. Nele: Ich weiß auch nicht, warum ich dich gerade schimpfe, wenn ich eigentlich die Hersteller meine. Sebastian: Ja. Nele: Aber du weißt, was ich meine, ne? Weil, also es heißt immer: „Ja, es will keiner", aber woher weiß ich's denn, wenn, wenn ich's gar nicht anbiete? Sebastian: Aber da sind wir wieder bei dem, was ich vorhin gesagt hab. Die Campingbranche, der geht's gut, die ist verwöhnt. Warum sollen sie denn Dinge ausprobieren? Das kostet ja alles Geld. Das kann man sich ja sparen. Es läuft doch auch so. Nele: Ja. Ja, und beim Vanlife ist es halt so, dass sich das natürlich sehr romantisch vermarkten lässt. Es sieht halt auch objektiv betrachtet irgendwie romantischer aus, wenn da ein alter VW-Bus im Sonnenuntergang steht mit Makramee-Deko, als wenn da ein Wohnwagengespann steht. Das-- Also ich, ich mach ja-- Ich verschließ ja auch nicht die Augen vor der Optik, ne. Das ist nicht der Punkt, aber ich find's irgendwie so schade, weil ich glaube, dass der Wohnwagen gerade für viele Menschen, die mit dem Camping anfangen, wirklich 'ne super, super Lösung wäre, wo sie eben nicht wahnsinnig viel Geld auf'n Tisch legen müssen, um 'n sehr schönes Campingerlebnis zu haben. Und es sind ja nicht alle Leute selbst mit Wohnmobilen so unterwegs, dass die jetzt jeden Tag irgendwo anders sich hinstellen wollen. Sondern ich seh's ja auch auf Campingplätzen. Da sind ja, stehen ja teilweise die Wohnmobile deutlich länger als wir. Die stehen schon, wenn wir kommen und die stehen noch, wenn wir wieder fahren. Sebastian: Und meinst du, man könnte etwas tun, damit Wohnwagen auch optisch sexier werden würden? Und wenn ja, was? Nele: Na ja, auf jeden Fall. Ich versteh das bis heute nicht, dass es bei, bei Wohnwagen und auch bei den klassischen Wohnmobilen so wenig Möglichkeiten gibt, dass, äh, zum Beispiel das Design, das Außendesign selbst zu bestimmen, wie ich das ja beim Auto habe. Ich weiß, ist alles 'ne Kostenfrage und es ist alles hochstandardisiert in der Campingbranche und jede Miniänderung, die nur 'n Heckleuchte betrifft, kostet den Hersteller so und so viel Tausende Euro. Ähm, aber ich finde irgendwie auch alleine diese Zierstreifen, ne. Ich kann sie einfach nicht mehr sehen. Egal, was, was die Hersteller damit machen, es ist halt immer irgen-- Es hat immer so dieses leicht Spießige. Und ich versteh halt nicht, dann verkauft die Dinger doch weiß. Die müssen ja keine Zierstreifen haben und wer die haben möchte, der lässt die sich halt ... Also der kann dann anklicken beim Kauf: „Ja, möcht ich haben." Oder biete halt irgendwie verschiedene Varianten an oder auch vielleicht mal verschiedene Farben.Und- Sebastian: Henai. Nele: Ja. Sebastian: Ich glaube, ohne dass es Herstellern wirklich richtig, richtig schlecht geht, weil, äh, keine Wohnwagen mehr gekauft werden, wird sich da vermutlich nichts ändern. Also das ist jetzt mein, mein Blick von außen, ne. Das kann auch falsch sein, aber- Nele: Ich, ich finde zum Beispiel – sorry, wenn ich wieder mit Fendt anfange – das sind unsere Partner. Das weiß auch jeder, der uns hört und liest. Ähm, gibt auch andere, die hab ich jetzt aber nicht so auf dem Schirm, außer Hobby. Die, die haben ja jetzt mal was Neues gemacht. Die haben jetzt 'ne komplett neue Wohnwagenlinie auf den Markt gebracht und die ganz anders aussieht auch als die bisherigen Modelle und die aerodynamischer ist, die, ähm, vom Style her innen ganz anders aussieht, die außen auch anders aussieht. Sebastian: Aber weiß sind sie trotzdem. Nele: Ähm, ja, aber zumindest, zumindest mal auch so'n bisschen frischer mit dem, mit dem Grün und, ähm, ist immer 'ne Geschmackssache, das ist mir auch klar. Aber da hat jetzt mal 'n Hersteller wirklich gesagt: „Okay, wir gehen jetzt komplett weg von dem, was wir bisher kannten." Und man muss sagen, der Erfolg gibt ihnen ja auch recht. Also die-- Das war ja auch nicht ganz klar, wie diese neuen Modelle angenommen werden und jetzt können die sich nicht mehr retten vor Bestellungen. Und beim Beachy war's ja genauso bei Hobby und bei anderen Fahrzeugen von anderen Herstellern hab ich halt einfach nicht die Einblicke. Aber ich finde das schon spannend, wenn dieser, wenn die dann was Neues machen, dass das dann ja schon auch gut angenommen wird. Sebastian: Aber wenn ich mir jetzt beides angucke, ne, dann ja, die Form bei sowohl beim Next als auch beim Beachy sind anders. Biss-- Also Sebastian: ein bisschen andererers als bei den klassischen Wohnwagen. Aber die Dinger sind wieder weiß und die haben halt 'n paar Zierstreifen. Und ja, die haben jetzt beim, beim Next so'n bisschen diese grünen Farbflächchen, aber die Dinger sind halt weiter weiß und sehen aus wie Wohnwagen. Ich bin jetzt da mal hart. Nele: Na ja, 'n Wohnwagen wird immer aussehen wie 'n Wohnwagen, ne. Sebastian: Dann mach ihn doch bunt, mach ihn doch farbig, mach ihn schwarz, mach ihn rot, mach ihn blau, mach ihn gelb. Nele: Das mein ich ja. Und die, ähm ... Also ich bin ja auch der Meinung, warum geht das nur bei Kastenwagen oder bei Bussen? Warum kann man nicht bei Campingfahrzeugen auch verschiedene Farben anbieten? Das darf-- Wenn das jemand haben möchte, dann kann's ja auch was kosten, ne. Und Nele: ich bin ... Ja, ich weiß auch nicht, wie ich's sagen soll. Also dieses Starre, egal ob Wohnwagen oder Wohnmobile, ähm, das treibt mich 'n bisschen um seit vielen Jahren. Weil Nele: natürlich aus der Vergangenheit Camping mit diesen, mit dieser Art von Fahrzeugen, als es eben noch nicht diese, diese wahnsinnig großen Trends mit Campingbussen und Kastenwagen gab, ähm, hatte ja einfach auch 'n ziemlich verspießertes Image. Und das hat sich zum Glück gewandelt. Camping ist wieder cool geworden aus vielerlei Gründen. Da haben sicher auch, ähm, Influencer dazu beigetragen, die, ähm, das Thema jetzt 'n bisschen sexy auch insgesamt gespielt haben. Aber irgendwie hab ich das Gefühl, so von der Optik her, wie du sagst, sind halt die klassischen Campingfahrzeuge sowohl Wohnwagen als auch Wohnmobile optisch in vielen Bereichen immer noch so'n bisschen in der Vergangenheit. Und ich glaube, das könnte man alles 'n bisschen stylischer machen. Und da bin ich ja jetzt auch vielleicht nicht mehr die richtige Zielgruppe. Ich bin jetzt sechsundvierz... 46? Ja. Ähm, ich muss kurz nachdenken. Sebastian: Du bist jetzt genau die richtige Campingzielgruppe. Da geht's doch jetzt los. Nele: Ja, aber die, aber die Hersteller, die sollen doch auch jüngere Leute ansprechen. Und- Sebastian: Sie könnten jüngere Leute ansprechen. Nele: Ja. Sebastian: Warum tun sie's nicht? Nele: Das wär auch meine große Empfehlung, weil auch wenn diese jüngeren Leute im Moment vielleicht in der überwiegenden Mehrzahl noch nicht das Geld haben, irgendwie 90.000 Euro für 'n Campingfahrzeug auf'n Tisch zu legen, irgendwann haben sie's vielleicht. Und ich würde halt, wenn ich 'n Hersteller wäre, würd ich mir die Zielgruppe mal wirklich ganz genau in Augenschein nehmen und würde mal da auch klären: Was sind da die Bedürfnisse? Was sind die Vorlieben? Weil die werden ja auch erwachsen in Anführungszeichen. Die werden auch irgendwann 'nen Job haben, äh, der es ihnen erlaubt, vielleicht sich 'n bisschen Luxus zu gönnen. Und da würde ich halt mal reingehen und würde mal anfangen, mich umzuhören, Umfragen zu machen, zu gucken, was, was wollen die designmäßig nicht, was wollen die fahrzeugmäßig? Weil die werden dir alle sagen: „Ich will 'nen Campingbus haben", weil die gar nicht auch das Wohnwagen-Thema so richtig auf'm Schirm haben. Aber generell mal gucken: Was wäre dir denn wichtig bei 'nem Campingfahrzeug, ohne auf den Typ einzugehen? Was, äh, zeig mir mal, ähm, aus diesen ganzen Bildern, die ich dir schicke von 'nem Moodboard, zeig mir mal, was wären so deine Designs und Farben, die du gerne hättest in deinem Campingfahrzeug? Also mal wirklich mir 'n Pool an Leuten zu suchen, die generell campinginteressiert oder affin sind und da immer wieder zu gucken, was, ähm, w-was sind denn so die Sachen, die dir gefallen mit-- Also dir junger Mann, 20, dir junge Frau, 25. Was sind deine-- Teil mal dein Pinterest-Board mit uns, bitte. Sebastian: Ja, aber da trotzdem beißt sich da die Katze ja wieder in ihren Schwanz, weil Sebastian: ja viele Menschen dir das gar nicht so richtig sagen können und dir das besser sagen könnten, wenn sie Sachen sehen würden, die es gäbe und die gibt's ja aber nicht. Also wir drehen uns da immer wieder drum rum. Nele: Deswegen sag ich ja, da müsste man halt-- Kannst du doch heute alles machen mit KI. Da würd ich als Hersteller mal 'ne Serie an Bildern generieren oder vielleicht auch von 'nem Inneneinrichter mir was machen lassen mitFarben, mit Deko, mit, ähm, mit Mustern, mit, äh, wie, wie sagt man da? Mit verschiedenen Stoffen, also mit verschiedenen Oberflächen. Und das den Leuten mal vorlegen und sagen: „Was spricht dich davon an?" Sebastian: Ja, vielleicht hört ja 'n Hersteller zu und macht das mal. Nele: Ich weiß, dass uns Hersteller zuhören und nicht wenige. Sebastian: Ja, vielleicht macht das mal jemand. Oder, oder- Nele: Die dürfen uns auch gerne ansprechen. Ich hätte sehr viele Ideen. Sebastian: Oder sagt uns auch, warum das nicht so ist, ne? Ich mein, wir, wir dürfen nicht vergessen, wir haben jetzt halt unseren Blick, äh, von außen mit, mit, mit unserem Kontext, aber gleichzeitig hat ja so 'n Hersteller natürlich noch 1.000 andere Gründe, die vermutlich völlig valide sind, das nicht zu tun. Ähm, vielleicht sind die auch nicht so zeitgemäß, das weiß ich nicht, aber- Nele: Ja, oder finanziell nicht möglich. Kann ja auch sein. Sebastian: Wir sind auch reflektiert genug zu wissen, dass nur weil wir jetzt der Meinung sind, dass bunte Wohnwagen sich besser verkaufen, sind wir reflektiert genug zu wissen, dass es nicht unbedingt so sein muss. Ähm, nichtsdestotrotz, also, ne, wenn uns jemand zuhört und da gerne auch mal was zu sagen möchte, vielleicht sogar im Podcast, dann gerne her damit. Also da sind wir sehr, sehr interessiert und sehr, sehr offen für Gedanken, das vielleicht an der Stelle. Nele: Das find ich 'ne gute Idee, dass mal 'n Hersteller vielleicht zu uns kommt und sich mal befragen lässt, warum bestimmte Dinge sich nicht umsetzen lassen oder warum die vielleicht nicht sinnvoll sind. Aber ich finde, man darf ja auch mal Impulse geben und man darf ja auch, ähm- Sebastian: Träumen Nele: ... seine Meinung äußern und 'n bisschen träumen, ja. Sebastian: Ja. Nele: L-lustigerweise übrigens, ähm, werden wir ja sehr oft angesprochen, obwohl unser Wohnwagen wirklich exzessiv bunt ist, wo ich gedacht hab, dass es die Leute richtig kacke finden teilweise. Ähm, und nicht nur werden wir sehr oft angesprochen, wo es das zu kaufen gibt. Wir wurden auch schon angeschrieben und um die Dateien gebeten. Die können wir leider nicht rausgeben, weil das ist halt unser Design und das ist unsere Marke und, und auch in der Kooperation mit Fendt geht das halt einfach nicht, dass es jemand einfach nachbaut und dann mit demselben Design unterwegs ist. Leider. Aber, ähm, auch die Menschen, die unsere bisherigen so bunt designten Wohnwagen gekauft haben, haben die Folierung nicht entfernt. Also die fahren auch mit dieser Folierung nach wie vor rum. Die haben nur unser Logo weggemacht, weil sie's halt einfach so schön fanden. Sebastian: Vielleicht ist das 'ne Marktlücke für Folierungsunternehmen, mal geile Entwürfe zu machen und die zu bewerben. Oder vielleicht können wir 'n neues Unternehmen aufmachen und- Nele: Ach ja. Sebastian: -Folierungen bauen. Nele: Ja. Also Designs. Ich möchte nicht folieren, bitte. Das würde mich den letzten Nerv kosten. Sebastian: Der das kann und da und da Erfahrung hat. Ich hab das auch einmal gemacht. Das mach ich nie wieder. Nele: Nee, Gottes willen. Sebastian: Aber ja, das ist ja mal 'ne Idee. Dann, dann könnte man ja auch mal drüber nachdenken. Nele: Ja, du, lass uns das echt mal-- Aber da hätt ich echt Spaß dran, so Designs zu machen und ich glaub, der Halil auch. Sebastian: Ich nicht, aber ich hab dann Spaß daran, dass wir das vermarkten und auf die Beine bringen. Nele: Könnte halt sein, dass es 'n bisschen zu bunt ist für die überwiegende Mehrheit, aber das werden wir dann ja sehen. Sebastian: Na gut, du hast ja aber gesagt, Dinge ausprobieren, ne? Und ich mein, das Schöne ist ja, dass so Designerstellen kostet natürlich unheimlich viel Zeit. Es kostet nicht nichts, aber es ist ansonsten kein, kein großer Aufwand notwendig. Das können wir ja mal ausprobieren. Nele: Das ist schön. Also, ähm, dass wir uns jetzt wieder was Neues aufhalsen, wo wir noch nicht mal die Sachen ordentlich schaffen, die wir eigentlich schon am Bein haben. Ähm, Halil, wenn du das jetzt hörst beim Schnitt, sag doch mal, was du davon hältst, jetzt auch noch Wohnwagen, äh, zu designen. Sebastian: Ich höre ihn die Augen verdrehen. Nele: Ich auch. Er ist Gott sei Dank grade nicht da. Ähm, ja, spannende Diskussion. Ähm, könnt man noch ewig weiterführen, aber ich glaub, dann dreht man sich auch irgendwann im Kreis. Ich, ähm, bin gespannt, ihr Lieben da draußen, was ihr für 'ne Meinung dazu habt. Schreibt uns das bitte an podcast@camperstyle.de oder per Nachricht an WhatsApp findet ihr in der Folgenbeschreibung verlinkt. Könnt uns auch Sprachnachrichten schicken. Und ja, wie gesagt, wenn uns der eine oder andere Hersteller oder auch ansonsten Brancheninsider zuhört, meldet euch auch gerne entweder direkt oder auch anonym, wenn ihr uns mal da 'n bisschen Einblicke geben könnt oder wollt. Und ja, dann bin ich gespannt, was, was, äh, da an Feedback kommt zu dieser Folge. Sebastian: Genau. Ihr habt unten 'nen WhatsApp-Link, den könnt ihr benutzen oder schreibt an podcast@camperstyle.de. Und ja, sehr gerne Feedback und Gedanken und, äh, Insiderwissen. Wir sind sehr gespannt. Ansonsten hören wir uns vermutlich am Mittwoch wieder. Also je nachdem, wann ihr uns hört. Also heute ist Samstag, wenn die Folge rauskommt, am Mittwoch nächste Episode. Ja, bis dahin. Nele: Macht's gut. Tschüss. Sebastian: Tschüss.

Sebastian Vogt

Ich bin Sebastian Vogt, der Technik-Experte und Redakteur für smarte Lösungen und Gadgets bei CamperStyle. Meine Expertise ist fundiert durch sechs Jahre dauerhaftes Leben im Wohnmobil als Digitaler Nomade. Ich weiß aus First-Hand-Experience, welche Technologien im mobilen Alltag zuverlässig funktionieren und welche nicht. Daher schreibe ich hauptsächlich über Stromversorgung, Fahrzeugzubehör und die Digitalisierung unterwegs. Ein wichtiges Kapitel dieser Reise waren unsere drei geretteten Hunde – so teile ich zusätzlich meine fundierten Erfahrungen und Tipps rund um das Thema Camping mit Hund. Meine Lieblingsspots? Immer dort, wo ich einen Stellplatz am Wasser finde.

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