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Podcast: Fluch oder Segen? Die digitale Zukunft von Campingplatzbuchungen - Interview mit Campalot

In dieser Episode sprechen Nele und Sebastian mit den beiden Campalot-Gründern Sebastian und Alex über die digitale Zukunft von Campingplatzbuchungen. Campalot ist ein innovatives Buchungs- und Verwaltungssystem, das Campern eine unkomplizierte Online-Buchung ihres Wunschplatzes ermöglicht und gleichzeitig Campingplatzbetreibern den Arbeitsalltag erleichtert. Und wir diskutieren das Für und Wider von Buchungen generell.

Vielleicht kennst du das: Du möchtest spontan auf einem Campingplatz anfragen, ob noch was frei ist – kriegst aber niemanden ans Telefon. Oder du willst deinen Wunschplatz buchen und die Antwort per Mail lässt Tage auf sich warten. In dieser Episode haben Nele und Sebastian zwei der Gründer von Campalot zu Gast: Sebastian und Alex. Die beiden haben eine modulare Software entwickelt, die es auch kleinen Camping- und Stellplatzbetreibern ermöglicht, sich digital besser aufzustellen und ihre Organisation zu vereinfachen.

Sie erzählen, wie aus einem privaten Abendessen auf der Schnitzmühle im Bayerischen Wald ihr erstes echtes Kundenprojekt wurde, warum Kaltakquise bei Campingplatzbetreibern fast gar nichts bringt und wie auch das spontane Buchen in Zukunft so viel einfacher sein könnte.

Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Wie Campalot entstanden ist: vom Eventmanagement für Großkonzerne zur Buchungssoftware für Campingplätze
  2. Die große Spontaneität-vs.-Buchung-Debatte: Nimmt Online-Buchung die Flexibilität beim Campen oder schafft sie erst echte Transparenz über freie Plätze? Nele, Sebastian und die Campalot-Gründer diskutieren das offen und kontrovers
  3. Warum viele Campingplatzbetreiber lange keine Software wollten – und wie der Generationenwechsel auf Familiencampingplätzen das gerade verändert
  4. Das Preismodell von Campalot: auch für kleine Plätze mit 10 bis 15 Stellplätzen zugänglich
  5. KI und die Zukunft der Campingplatzbuchung
  6. Die geplante Zusammenarbeit mit Jenny und Lukas von der Camping-App

Links und Ressourcen

  1. Campalot Campingplatzkarte

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Das Transkript der Folge

Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.

Nele: Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele. Sebastian: Und ich bin Sebastian und heute geht's um, ja, Campingplatzbuchungen irgendwie. Nele: Ein sehr kontroverses Thema, auch teilweise bei uns intern. Und wir haben heute zwei ganz spannende Gäste bei uns, nämlich Sebastian, also noch 'n Sebastian und Alex von CamperMat. Und ja, ich bin sehr, sehr, ich will nicht sagen aufgeregt, aber ich freu mich sehr, dass wir heute mal über dieses Thema mit euch sprechen können. Vielleicht sagt ihr einmal ganz kurz, was CamperMat eigentlich ist und was so eure beiden Rollen sind im Unternehmen. Sebastian, magst du mal anfangen? Sebastian (CamperMat): Ja, sehr gern. Ja, erst mal vielen Dank für die Einladung. Hat mich echt, äh, wahnsinnig gefreut, dass ihr so 'n Interesse habt an unserem, äh, Unternehmen. Ähm, ich bin der Sebastian, bin einer der Gründer von CamperMat. CamperMat ist ein Buchungs- und Verwaltungssystem für Campingplätze und Stellplätze. Das ist im Prinzip sind's zwei Parts, sagen wir mal, das Buchungssystem. Ähm, ja, das ist alles, wenn, wenn jetzt ein Campingplatz, äh, ein, ein Gast oder ein, ein Camper auf die Webseite geht eines Campingplatzes, dann kann er seinen speziellen Platz buchen, direkt buchen bei uns. Und auf der anderen Seite ist es auch ein Verwaltungssystem, äh, für die Campingplatzbetreiber. Das heißt, er hat dann den kompletten Überblick über seine gebuchten Plätze, kann er alles, äh, verwalten. Es laufen auch im Hintergrund automatische Prozesse ab. Also es hilft, äh, ungemein den Campingplatzbetreiber im, in seinem Arbeitsalltag. Sebastian: Und wir haben auch noch den Alex mit da, wie Nele gerade gesagt hat, von CamperMat. Alex, was, was machst du bei CamperMat und hat Sebastian irgendwas vergessen, was ihr noch macht? Alex: Nee, im Grunde nicht. Eigentlich alles gut, alles dabei, was man, äh, was man wissen muss. Also wie gesagt, ich bin, ähm, auch einer der, der Gründer von vier von CamperMat und, ähm, meine Aufgabe ist jetzt zum einen der, ich sag jetzt mal, grafische Part und, äh, der, ich bin dafür verantwortlich, dass alles schön aussieht. Ähm, das ist so mein Job. Also der Ursprung ist Grafikdesign bei mir. Und was ich noch mache, ist eben die, so was wie Platzplangestaltung oder die Einrichtung der ganzen Systeme und hab natürlich auch die, die ehrenvolle Aufgabe, so was wie Rechnungen zu schreiben und so. Da haben wir uns so intern so 'n bisschen aufgeteilt und jeder macht so sein, sein Ding. Genau. Sebastian (CamperMat): Sein Spezialgebiet. Genau, also ich, ich mach meistens die Demotermine, zeig eben neuen Interessenten unser System von vorne bis hinten, äh, bin Ansprechpartner für Fragen, äh, zusätzliche Wünsche oder eben auch um die Aktualisierung. Man sagt, äh, von der Saison eins zu Sa-Saison zwei gibt's, äh, durchaus immer Änderungen, ähm, von, von Preisen oder es, es gibt neue Stellplätze oder es wird, wird komplett, ähm, ja, der, der Campingplatz einfach umstrukturiert. Ne, da ist ja immer alles in Bewegung. Genau. Und, äh, zusätzlich kümmer ich mich noch um Kooperationen oder um Partnerschaften. Ja, und ja, mach auch so lästige Sachen wie Buchhaltung oder Finanzen. Also- Alex: Steuer. Nele: Yay. Sebastian (CamperMat): Steuer gehört auch dazu. Ich hab, äh- Sebastian: Riesenthema. Sebastian (CamperMat): Genau, leidiges Thema. Sebastian: Okay, und wir haben euch eingeladen, also der Sebastian hat mich auf der CMT angequatscht an der, waren bei uns am Stand und wir sind so 'n bisschen ins, ins Erzählen gekommen und dann hat er so 'n bisschen erzählt, was sie machen. Und ich fand das tatsächlich spannend für 'n Podcast, weil wir gerne auch hin und wieder mal so hinter die Kulissen von Unternehmen gucken wollen, also euch dahinter gucken lassen, sagen wir's mal so rum. Und, ähm, damit ihr auch mal die andere Seite seht. Also ich mein, ne, wenn, ihr da draußen seid ja mehr oder weniger Camper, die meisten von euch. Das heißt, ihr kennt den Campingplatz und so 'ne Buchungssoftware eher von der Seite, ihr wollt wohin und wollt vielleicht online was buchen. Und wir wollen heute mal 'n bisschen dahinter gucken, wie eigentlich so 'ne Idee entsteht, wie auch so 'n Unternehmen entsteht, wo ihr herkommt und auch mal 'n bisschen über das Thema Buchung sprechen, was ja durchaus kontrovers betrachtet werden kann und wollen da mal so 'n, ja, einfach so 'n Blick auf das ganze Thema werfen. Deswegen haben wir euch eingeladen. So vielen Dank, Sebastian, noch mal, dass du mich angesprochen hast. Ja, du hast mir dann auch erzählt- Sebastian (CamperMat): Eigentlich, eigentlich, eigentlich hab ich mich als Fan geoutet und wollt euch einfach auf der, auf der CMT nur Hallo sagen. Sebastian: Und ich hab dich gleich verhaftet und hab gesagt, lass mal 'n Podcast machen- Sebastian (CamperMat): Mhm. Sebastian: Und hab dich 'n bisschen überrumpelt damit, weil wie gesagt, ich fand's halt spannend. Sebastian (CamperMat): Mhm. Sebastian: Ähm, dann lass uns doch mal reingehen. Also jetzt wissen wir, was ihr bei CamperMat macht. Äh, wir haben ja Vorgespräch so 'n bisschen per E-Mail geführt sozusagen und ihr habt mir auch gesagt, was ihr vorher gemacht habt. Also aus, wo kommt ihr denn beruflich her? Was habt ihr oder macht ihr eigentlich noch was neben CamperMat oder ist CamperMat jetzt eure Hauptbeschäftigung? Sebastian (CamperMat): Na ja, teils, teils. Also wir kommen eigentlich, äh, kommen ja von der Werbung. Wir sind alles aus einer Werbeagentur raus. Der Alex, äh, wir kennen uns, glaub ich, schon seit 20 Jahren. Ähm, der Markus, der auch noch mal im Team ist, den kenn ich eigentlich schon seit der siebten Klasse, der war auch in der Agentur. Also seit rund 35 Jahren jetzt schon. Ähm, der Dirk, der vierte, der ist eigentlich mehr oder weniger auch von der Agentur raus. Das, das 'n externer ITler bei der Agentur gewesen. Genau, und die, die Agentur, ähm, war sehr eventlastig. Das heißt, wir haben immer größere Events gemacht, so für, für Daimler oder für Bosch, Siemens Hausgeräte. Also richtig kom-komplizierte Events, wo wir da das Teilnehmermanagement gemacht haben.Und, ähm, ja, man muss sich vorstellen, dass wir die Leute weltweit eingeladen haben. Äh, die konnten sich auf 'ner, auf 'ner Eventseite anmelden zu ihren Vorträgen, zu ihren Rahmenprogrammen, konnten Flüge buchen, Hotels buchen, also richtig, äh, komplizierte Events. Ähm, ja, privat sind wir aber leidenschaftliche Camper und haben uns da immer wieder die Frage gestellt, warum man eigentlich nicht Campingplätze buchen kann. Und irgendwie hat sich das dann so vermischt, weil wir haben dann irgendwann mal, ja, uns gefragt, ob man nicht, ob das nicht eigentlich dasselbe ist, ob ich jetzt 'nen Event buche mit Rahmenbedingungen oder, oder, oder Campingplätze. Ähm, da haben wir sehr viele Parallelen gesehen, ähm, anfangs. Äh, je mehr wir uns mit, mit der Thematik auseinandergesetzt haben, desto schwieriger wurd's natürlich. Oder beziehungsweise wir haben dann erst mal gesehen, was denn eigentlich zum, zum Buchen eines Campingplatzes alles dazugehört. Also da, ähm, von der Idee her bis, bis, äh, ja, bis zum richtigen Prototypen, sag ich jetzt mal, hat's relativ lang gedauert, weil man's natürlich auch, ähm, ja, wir haben das auch natürlich klassisch wie, wie so ein Start-up so neben der Arbeit gemacht am Wochenende, so wie andere vielleicht, äh, keine Ahnung, zum Fußballverein gehen oder, oder sich irgendwo treffen, äh- Nele: Oder ein Campingmagazin gründen. Sebastian (CamperMat): Oder ein Camping, genau, ihr wisst es auch. Also es, deswegen kann man da gar nicht so richtig sagen, wann's angefangen hat. Also bei mir war der Leidensdruck irgendwann mal so groß, wo ich gesagt hab, äh, es, es kann doch nicht sein, dass der Aufwand eines, äh, von, von, vom, vom Campingurlaub eigentlich so kompliziert ist, äh, während ich Hotels buchen kann, äh, oder, oder, oder Flüge buchen kann, da war auf Ebene der, der Campingplätze einfach nichts da. Also genau. Sebastian: Und was war dann zuerst da? Eure Software oder der erste Campingplatz, der dir quasi das Bedürfnis danach gehabt hat? Sebastian (CamperMat): Ja, eigentlich war's ja erst so, so der Prototyp, oder? Was sagst du? Ähm, also ich glaub, also ich, ich hab mal überlegt, wie es, wie, wie's war. Ich glaub, 2016 hatten wir so 'n bisschen die Idee und dann haben wir immer philosophiert und gemacht und getan, äh, und haben uns, wie gesagt, immer wieder getroffen, ähm, aber es hat sich irgendwie mal totgelaufen, weil wir kamen irgendwann mal zu dem Punkt, ähm, wir haben uns da 'ne, 'ne, 'ne schöne grüne Wiese kreiert, aber so richtig, äh, ob das jetzt richtig ist oder nicht, wussten wir jetzt nicht so richtig, weil wir, wir sind ja keine Campingplatzbetreiber. Wir haben das alles aus Sicht, äh, von einem, äh, von einem Camper gesehen und wollten halt einfach mal sagen, ähm, so wie's, wie's damals lief mit, mit irgendwie, ich ruf an einem Campingplatz an, äh, da geht vielleicht keiner hin. Bestenfalls gibt's noch, äh, ein Anfrageformular, äh, wo ich nach zwei, drei Tagen vielleicht mal 'ne bestenfalls 'ne Zusage kriege, aber eigentlich immer 'ne Absage. Ähm, ja, also das wollten wir halt am, wollten wir halt einfach irgendwie lösen, aber wir wussten auch nicht so richtig, ist das, was wir uns ausgedacht haben, ähm, ist es das einfach. Und, äh, deswegen hat's eigentlich relativ lang gedauert. Ähm, unseren ersten, ersten richtigen Kunden, das war auch reiner Zufall. Und zwar bin ich mit meiner Family, ähm, privat bei der Schnitzmühle gewesen. Die Schnitzmühle ist ein, ein, ein Campingplatz im, im Bayerischen Wald. Ähm, eigentlich total am ADW, sag ich jetzt mal, aber das ist halt einfach ein cooler Campingplatz. Also da fühlt man sich gleich wohl und deswegen war man da privat immer öfter und die hatten auch kein, äh, keine, keine Software so richtig. Ähm, beziehungsweise sie hatten eigentlich 'ne Software, aber die war auch immer so, ich weiß auch nicht, die hat auch keinen Spaß gemacht. Das war auch bestenfalls 'ne Anfrageformular. Bisschen anders gestrickt, aber eigentlich war's ein Anfrageformular. So, und da sitzen wir oder, oder wir waren dann, äh, auf der Terrasse gesessen, haben dann gegessen abends und, ähm, ja, irgendwann mal kam zufälligerweise der Betreiber dann auf die Terrasse. Ich hab den gekannt, weil auf der Webseite, äh, war ein Foto von dem Team, ähm, und da haben wir gedacht: So, den muss ich mir jetzt schnappen. Äh, das ist vielleicht echt so der, der Augenblick, wo, wo man halt einfach mal die Gelegenheit hat, jemanden wirklich mal, mal anzusprechen. Genau, und dann hab ich dem Sebastian gesagt: „Du, ähm, du kennst mich nicht, äh, äh, du weißt wahrscheinlich auch gar nicht, was wir machen, aber wir hätten da irgendwie so 'ne Idee und wir hätten total Bock drauf, äh, das mit euch umzusetzen." Und der Sebastian hat dann gleich eigentlich Ja gesagt, weil, weil zu der Zeit, wie gesagt, er hatte eher so 'n rudimentäres System, das eh abgeschaltet wäre im nächsten Jahr, weil er, weil das auch so 'ne One-Man-, ähm, Unternehmen war, der dann aufgehört hat. Und ja, dann haben wir uns einfach nach dem, nach dem Gespräch dann abends, äh, haben wir uns am, am nächsten Morgen dann noch mal im Büro getroffen, haben das alles so 'n bisschen durchgesprochen und er hat gesagt: „Okay, ähm, lasst's uns versuchen. Äh, ihr habt jetzt 'n halbes Jahr und dann schauen wir mal, wie's, wie's funktioniert." Und ja, dann hatten wir eigentlich genau, ja wie soll ich sagen, äh, hat man die not-notwendige Deadline, dieses System dann auch auf, äh, auf Schiene zu setzen. Das ist ja auch mal, auch mal ganz gut, äh, wenn man dann sagt, man hat so 'ne, so 'ne richtige Deadline. Und dann haben wir halt einfach zusammen, halt einfach mit dem Sebastian zusammen, ähm, immer Pingpong gespielt, haben gesagt, so und so könnt man's uns vorstellen. Er hat uns dann, äh, super Feedback gegeben und dann haben wir's am Schluss dann wirklich pünktlich auf Schiene gesetzt und haben's dann, äh, mit der Schnitze, ähm, ein Jahr lang dann wirklich im Live-Test gehabt, sozusagen. Sebastian: Und für, für alle, die jetzt nicht so wissen, wie so 'n Campingplatz und die Software funktionieren: Also die Software ist nicht nur auf der Webseite für die Buchung da, sondern die ist vermutlich auch quasi auf dem Computersystem des Campingplatzes, um dann auch entsprechend dort den Platz verwalten oder, ähm, wie, wie ist die Software aufgebaut? Alex: Also im Grunde ist es eigentlich nur 'n Link auf deren Website. Also da steht halt dann ein, wie man's halt kennt, klassischen Button „Jetzt buchen" und dann gelangt der Gast halt zu uns und das war's eigentlich schon. Also man muss halt vor Ort jetzt nicht irgendwie 'ne neue Hardware hinstellen oder, oder lokal irgendwas installieren. Im Endeffekt läuft unser System, also es, man kennt ja diesen Begriff Cloud, aber, äh, er läuft halt online, das ganze Ding. Genau. Sebastian: Aber, aber der Campingplatz nutzt es schon auch für sich, um seine Plätze zu verwal... Also weil irgendwie muss der Campingplatz ja irgendwo angeben, ich hab hier zehn Plätze, die sind dann und dann frei, dann, dann sind sie schon belegt. Das muss ja alles irgendwie koordiniert sein, sonst gibt's ja 'n heilloses Chaos. Alex: Genau, also das läuft halt dann im Backend. Also ich, ich, ich richte quasi zusammen, äh, nach Sebastians Demo und dem, ja, wir möchten euch, äh, äh, haben, äh, richte ich das System ein und da werden eben genau diese Fragen und Wünsche, äh, ja, erledigt und umgesetzt. Und ich kann halt, was ich halt auch noch sagen kann, ähm, es ist tatsächlich von unseren knapp 120 Kunden oder so, äh, da ist jeder Platz komplett anders. Also wir haben kein System, Alex: w-was irgendwie von der Stange ist. Also das haben wir halt auch sehr gelernt, also in dem ganzen Prozess, also auch mit der Schnitzmühle natürlich. Ähm, da können wir das noch so und so machen, weil, und also wir sagen dann immer: „Okay, ja, das macht Sinn, machen wir." Also dass es halt für andere Kunden auch Sinn macht. Und so hat sich eben über die Jahre unser System irgendwo entwickelt. Und jetzt können wir eigentlich so gut wie fast jede Frage oder jeden Wunsch mit Ja eigentlich beantworten und es dann für den Kunden halt eben dementsprechend umsetzen. Sebastian: Also bis hin zu, keine Ahnung, Vermietung der Tischtennisplatte und der Fahrräder. Alex: W-würde irgendwo auch gehen, wenn's über, über eine Nacht ist. Ja, genau. Sebastian (CamperMat): Nee, also wie gesagt, das sind eigentlich so zwei Teile. Ähm, einmal, einmal, wie gesagt, ist dieses Frontend, das ist das Ding für, für, für die Camping, für die Gäste, wo ich meinen Platz buche und das Pendant im Backend, ähm, das für den Betreiber, äh, wichtig ist, um einfach, äh, 'nen Überblick zu behalten, welche Plätze sind denn, ähm, noch frei, welche sind schon belegt. Ähm, dann kann er darüber natürlich auch die ganzen Rechnungen schreiben, die ganzen, äh, bis hin zu Stromsäulen freischalten, äh, seine Schranke betätigen, alles mögliche. Also es laufen ja sehr viele Prozesse im Hintergrund ab, was der Gast eigentlich so nicht mitkriegt. Sebastian: Mhm. Sebastian (CamperMat): Ähm, genau. Sebastian: Und jetzt hat ja, jetzt hat ja die, die Corona-Geschichte die Digitalisierung, äh, weltweit und auch in Deutschland ja vorangetrieben auf allen möglichen Ecken. Ähm, wie viel Campingplätze sind denn euch jetzt in eurer Laufbahn begegnet, die total chaotisch, vielleicht noch mit Papier die meisten Sachen verwalten und auch keinen Bock auf 'ne Software hatten? Sebastian (CamperMat): Ähm, sehr viele. Sebastian: Okay. Sebastian (CamperMat): Sehr viele. Also am Anfang hatten wir, ähm, die lustige Idee, Kaltakquise zu machen. Ähm, genau, also haben, wir hatten der Mei... hatten die Meinung, ja, wir haben ein richtig super System und alle Welt wartet natürlich drauf. Ähm, das hat eigentlich fast null gebracht, weil so 'n Campingplatzbetreiber, den, ja, wann sprichst du den an? Der, der sperrt im April auf, äh, ist dann in seiner Welt bis, äh, September, Oktober, äh, ist dann im Oktober total durch, äh, freut sich auf, auf 'n Urlaub, äh, und taucht dann vielleicht irgendwann mal im Januar, Februar wieder auf, ähm, hat aber sein, ja, sein, seine nächste Saison eigentlich schon wieder im Kopf. Also da ist man auch schon wieder zu spät. Deswegen, äh, waren wir am Anfang natürlich total frustriert, wo wir gesagt haben: „Verflixt, jetzt arbeiten wir seit drei Jahren an diesem Ding. Es funktioniert eigentlich, aber irgendwie braucht's keiner." Und a-aber andererseits, äh, haben wir das totale Gefühl eigentlich, man braucht, man braucht's unbedingt, weil, ähm, wie gesagt, das war ja eigentlich unsere Idee oder, oder unser eigener Schmerz, äh, weil wir einfach gesehen haben, dass man Campingplätze nicht buchen kann und, äh, und dadurch diese, diese, diese Flexibilität, die ja Campen eigentlich ausmacht, äh, verloren geht. Weil, äh, im, im Grunde genommen ruft man oder, oder entscheidet man sich vielleicht Dienstag oder Mittwoch, äh, am Wochenende campen zu gehen und dann ruft man dann durch oder versucht dann irgendwie, ähm, 'nen, 'nen freien Platz zu organisieren. Ähm, und, äh, das war halt dann einfach, also für uns war es viel zu aufwendig und deswegen wollten wir eben sagen: Okay, es wär doch total gut, wenn ich auf, auf die Webseite gehe, sehe, da und da ist was frei und dann kann ich direkt buchen. Also das müsste doch eigentlich auch, äh, im Interesse des Campingplatzbetreibers sein. Da haben wir uns leider 'n bisschen verkalkuliert, weil man halt einfach, äh, Kaltakquise an sich, glaub ich, ist, ist immer schwierig. Alex: Ja. Sebastian (CamperMat): Und viele Campingplatzbetreiber sind dann einfach in ihrem Trott drin. Also die machen seit, seit, äh, seit Jahren das Gleiche und in ihrem bewährten System und das ist auch überhaupt, da, da ist auch überhaupt gar nix einzu-zuwenden, ähm, weil's auch einfach funktioniert, weil die sehen oder die viele haben den Bedarf auch gar nicht gesehen, weil sie gesagt haben: „Nee, ich brauch kein Buchungssystem, ich bin eh immer voll." Ähm- Sebastian (CamperMat): Da, da hab ich gesagt: Ja, aber, aber der Aufwand ist halt relativ groß. Also du, du nimmst dir jede Anfrage nimmst du eigens in die Hand, schreibst dir vier, fünf E-Mails hintereinander, äh, äh, erklärst oder, oder beantwortest die Fragen. Äh, das braucht's alles nicht. Und schreibst jede Rechnung einzeln und also eigentlich, ähm, ist es eigentlich nicht notwendig. Nele: Aber das ist ja was, was wir durchaus in unserer Anfangszeit vor allem auch zu spüren bekommen haben, ne. Diese, hm, wie soll ich sagen, dieses haben wir noch nie so gemacht, haben wir immer so gemacht. Sebastian (CamperMat): Ja genau. Nele: Diese Mentalität, die ist schon anscheinend auch in der Campingbranche durch diese familiären und sehr lange gewachsenen Strukturen vielleicht 'n bisschen mehr verhaftet als in schnelleren Branchen wie bei dem Automobilen oder was weiß ich. Aber wie du sagst, also es geht ja nicht drum, dass Dinge nicht grundsätzlich irgendwie so gehen, wie man die immer gemacht hat, aber man kann sich halt vieles vereinfachen, sich selbst und den Nutzern. Und ich find's immer wieder spannend und w-- es gibt ja immer noch Projekte, von denen wir überzeugt sind, dass die super wären, aber wir sind zu früh damit. Ähm, passiert uns auch heute noch teilweise, dass wir's, dass wir das irgendwelchen Kunden anbieten und dass die sagen: „Ja, coole Idee, aber haben wir jetzt grade nicht, äh, den Kopf, das umzusetzen", obwohl wir genau wissen, wenn wir's jetzt umsetzen würden, wird's euch halt dann in Zukunft sehr viel Arbeit abnehmen. Alex: Ja, aber das merken sie dann irgendwie so nach 'ner Weile dann so. Also wenn man so ständig am Telefon hängt, äh, wie Sebastian schon gesagt hat, irgendwie zehn E-Mails hin und her schreibt und, äh, ja, dann merkt, ich hab ja eigentlich gar keine Zeit für meinen Gast. Nele: Ja, ja. Oder für andere Sachen, die vielleicht auch wichtig wären, ähm, die man dann in der Nebensaison alle machen muss, weil man in der Hauptsaison halt nur damit beschäftigt ist, mit den Gästen zu kommunizieren. Sebastian (CamperMat): Genau, genau. Nele: Jetzt, jetzt hast du, Sebastian, was gesagt vorhin, was mich 'n bisschen hat aufhorchen lassen und wo ich wahrscheinlich etwas anderer Meinung bin. Du hast gesagt, durch die fehlende Buchbarkeit nimmt man sich die Flexibilität. Sebastian (CamperMat): Mhm. Nele: Und das find ich 'nen spannenden Standpunkt, weil ich hab eigentlich immer 'n ganz anderen Standpunkt vertreten, ähm, weil ich immer sage: Na ja, durch die ganzen Buchungen haben wir wenig Flexibilität mittlerweile, weil wir halt sehr spontan reisen- Sebastian (CamperMat): Mhm Nele: ... und dann auch immer mal wieder vor vollen Campingplätzen stehen, auch jetzt wieder, wo ich gemerkt hab, so auf dieser Reise jetzt Katalonien, Nebensaison sogar, ähm, teilweise alles ausgebucht. Sebastian (CamperMat): Mhm. Nele: Und das ist so 'n Punkt, den würd ich gerne mal mit euch diskutieren, ganz ergebnisoffen. Ich, ich seh auch deinen Punkt und ich, ähm, muss gestehen, dass ich selber jetzt auf den, äh, auf der Reise, die, die mehr als fünf Wochen gedauert hat, sehr viel gebucht habe, weil ich einfach nicht alleine mit 'nem fast 13-Meter-Gespann dann irgendwie von Campingplatz zu Campingplatz tingeln wollte und gucken wollte, ob noch irgendwo was frei ist. Also d-- bei mir schlagen da auch zwei Herzen in meiner Brust, ne. Aber, aber das ist halt, wahrscheinlich hört ihr das auch regelmäßig. Ja, aber was, was machen wir jetzt mit der Flexibilität? Sebastian (CamperMat): Ja, ich glaub aber, das ist das, äh, das allgemeine Missverständnis, so Spontanität, äh, versus Buchung. Also, ähm, ich campe jetzt seit fast 30 Jahren und dieser Mythos Spontanität, ähm, also ich hab's noch nicht erlebt. Also wir s... wir wohnen im Raum München und wenn du quasi, ähm, übers Wochenende irgendwo 'n, zum Campingplatz fahren wolltest, war das eigentlich nie so richtig möglich oder mit eben so 'nem großen Aufwand, weil eh alles ausgebucht war, beziehungsweise wenn, wenn nicht gebucht, dann waren die Leute ja schon vor Ort. Also es ist ja, ist ja jetzt nicht so, du bist ja wahrscheinlich, ähm, bei den Campingplätzen gewesen, ob die jetzt gebucht haben oder spontan hingefahren sind, das weißt du ja gar nicht. Also diese Buchbarkeit oder Spontanität, ähm, das darf man, glaub ich, nicht, das darf man, glaub ich, nicht vermischen. Also ich, also wir haben, also grundsätzlich, wie wir Camperlot gegründet haben, äh, wollten wir unseren Beitrag leisten, einfach diese Transparenz wieder oder, äh, reinzubringen, weil es gab ja, äh, in dem Sinn, gut, für Park4night, äh, gab's schon, äh, Campinginfo, aber es ist, ob jetzt was frei ist oder nicht, äh, kann man, kann man ja gar nicht, kann, ja wusste man ja nicht, sondern musste ja immer, okay, da ist in der Nähe ein, ein Campingplatz, den muss ich mal anrufen. Also diese Intransparenz ist ja nach wie vor da. Und da wollten wir eben unseren, unseren Beitrag leisten, äh, um zu sagen: Okay, wenn ich spontan unterwegs bin, dann hab ich die Möglichkeit, quasi spontan, äh, auf die Webseite zu schauen und ins, um zu sehen, ähm, ist da was frei oder nicht. Nele: Also auf was ich mich beziehe, ist halt wirklich einfach hinzufahren, was wir noch vor zehn Jahren als wir oder vor 13, als wir angefangen haben, laufend gemacht haben. Sebastian (CamperMat): Ja. Nele: Also vielleicht jetzt im Raum, im Raum München ist wirklich sehr special, den kennen wir ja auch sehr gut, ähm, weil da gibt's halt auch relativ wenig und, ähm, grade in der Hauptsaison sind die halt dann auch voll. Aber bei unseren ganzen Touren, die wir gemacht haben, waren wir nur einmal in der absoluten Hauptsaison in Slowenien vor 'nem, ähm, Platz, der voll war. Und mittlerweile ist es halt eher Standard. Und, äh, zu dem Punkt, dass man nicht weiß, ob die gebucht haben. Doch, ich weiß es, weil wenn ich 'n Campingplatz verlängern will und die sagen: „Nee, ab morgen ist alles voll, alle, alles ausgebucht", ähm, weil irgend'n Feiertag ist oder so- Sebastian (CamperMat): Mhm Nele: ... dann ist es natürlich schon so, dass, dass ich dann halt eben nicht spontan verlängern kann, so wie ich das gewöhnt bin. UndWie gesagt, also das, das ist so bei mir, ich bin da so zwiegespalten, weil ich schätz es natürlich mittlerweile auch, dass ich dann irgendwo hinfahre und weiß, da hab ich schon mein Plätzchen. Sebastian: Mhm. Nele: Auch wenn's das vorletzte war, was ich irgendwie ergattern konnte oder wenn vielleicht auch noch mehr frei wären, ist egal. Aber ich komm halt hin und stell mich hin und muss nicht erst gucken und diskutieren und ja, haben wir da noch was und passt es mit deinem Wohnwagen zum Beispiel. Sebastian: Aber die, die Planung an sich ist ja jetzt tatsächlich ja egal, ob die Planung über einen gebuchten Platz läuft oder ob das über ein schwarzes Büchlein vom Betreiber lief. Also ob jetzt da nächste Woche jemand kommt, also irgendwo muss ja gebucht sein an sich. Nele: Ja, nee, aber früher war das ja so, dass die Plätze halt einfach nicht gebucht wurden. Du bist halt einfach hingefahren. Sebastian (CamperMat): Ja, ich glaub, ich, ich glaube, es liegt aber weniger an dem Buchungssystem als vielmehr, dass, dass einfach viel mehr Leute unterwegs sind wie vor zehn oder, oder 20 Jahren. Also früher, also, also das ist eigentlich so der, der, der, der Hauptknackpunkt. Es sind sehr viele Fahrzeuge unterwegs. Also wir werden jetzt auch oftmals einfach auch von normalen Stellplätzen angefragt, weil sie sagen, es ist für die, für die Wohnmobilisten total frustrierend, wenn ich an abends oder nachmittag dann den fünften oder sechsten Stellplatz an-anfahre und die sind alle schon voll. Wenn die das vorher gewusst hätten oder wie auch immer oder irgendwo 'ne Möglichkeit gehabt hätten, das auszulesen, dann wären sie irgendwo schon weitergefahren. Oder also, also ich glaub, man darf das nicht miteinander vermischen. Also es sind einfach viel mehr Leute unterwegs und, äh, das Bottlenecks sind halt einfach diese Campingplätze oder Stellplätze. Jetzt wo man auch, äh, vermehrt nicht mehr, äh, wild campen darf, äh, wo das viel mehr, ähm, reglementiert wird, äh, ist, ist das natürlich oder, oder ja, ähm, soll ich sagen, konzentriert sich das doch eher auf, auf die, ich sag jetzt mal, legalen Campingplätze und Stellplätze. Also ich, ich glaube, da darf man unsere Branche, äh, nicht verteufeln, sondern eher, eher- Sebastian: Corona. Nele: Ja. Sebastian (CamperMat): Ja, Corona hatte natürlich, äh, so 'n Peak, ähm, das hat ja so'n bisschen nachgelassen, ähm, aber auch vor Corona hatten wir ja 'n totalen Campingboom. Also, ähm, ich glaub, ähm, es gibt ja immer so die Diskussion, äh, die Corona-, äh, Camper oder nicht, äh, das, das, das glaub ich nicht. Natürlich sind da mehr dazugekommen, aber auch ohne Corona hat's, hat's Camping total geboomt. Sebastian: Na ja, seit zehn Jahren boomt es ja am Ende des Tages. Also ich bin vor zehn Jahren zu Camper Style dazu gekommen und seitdem ist jedes Jahr das mehr, mehr Fahrzeuge, mehr Fahrzeuge, mehr Fahrzeuge, die müssen alle irgendwo hin. Sebastian (CamperMat): Genau. Nele: Corona war nur lebensverlängernd für den Boom, weil der wär vorher schon, der wär abgeflaut, glaub ich, 'n bisschen. Sebastian: Man weiß es nicht, ne. Es hat halt noch mal 'n krassen Peak gegeben und ja, jetzt müssen wir mal gucken, wie's jetzt weitergeht letzten Endes. Ich, ich hab für mich grade festgestellt, ich war ja grad in Montenegro unterwegs und unfreiwillig auch auf zwei, drei Campingplätzen, obwohl wir das nicht geplant hatten. Und mir ist grade bewusst geworden, wir sind da einfach hingefahren. Sebastian (CamperMat): Ja klar, also so machen's wir auch. Ich hasse buchen. Also privat, wir buchen auch nix, weil ich, ich find das, also was heißt nicht buchen, diese Buchung, das ja. Man muss ja auch 'n Unterschied machen, buch ich quasi, äh, um, um Wochen im Voraus oder, oder sag ich, okay, ich bin im Umkreis, äh, von zehn Kilometer such ich mir den nächsten und buch dann. Also, äh, das darf man, glaub ich, auch nicht vermischen. Also dieses, dieses weit im Voraus buchen find ich grauenvoll. Das kann ich auch gar nicht. Sebastian: Ja, ich werd, ich werd das auch nicht mehr machen. Ich hab da auch letztes Jahr 'n Dänemark-Trip gehabt und hab da Route und keine Ahnung wie viel Plätze vorher gebucht. Äh, hab's dann auch 'n bisschen bereut. Also, ähm, ja, ich werde auch in Zukunft auch losfahren, eine grobe Route und dann will ich natürlich aber trotzdem nicht acht Stellplätze anfahren. Nele: Ja. Sebastian: Ist auch die Frage aber wie ich reise, ne. Bin ich jetzt wirklich Reisemobilfahrer zum Beispiel und bin, bin wie du grade sagst ständig woanders, dann ist das das eine, aber viele Menschen fahren ja auch einfach zwei Wochen, drei Wochen auf demselben Campingplatz und für die ist eine Buchung mittlerweile quasi lebensnotwendig, weil wenn die nicht im Voraus über Monate buchen, dann, dann fällt vielleicht der Jahresurlaub, äh, ins Wasser, weil sie, äh, keinen Platz finden oder irgendwo sein, nur unterkommen, wo sie keinen Spaß haben. Also das hat, das hat beides Für und Wider und ich glaub, es gibt ganz viele Menschen, für die ist Online-Buchung ein absolutes Geschenk, ja, weil sie, weil sie einfach diese Sicherheit haben, so wie man's beim Hotel macht. Ob das jetzt, das wär jetzt auch nicht meine Reiseform, aber ich glaub, es gibt ganz viele Menschen, für die das elementar wichtig ist und die, für die diese Online-Buchung, äh, ganz viel Qualität gebracht hat in dem Urlaub. Und- Nele: Na ja, grad wenn du auch Kinder hast, ne und auf 'ne Hauptsaison angewiesen bist, wo dann natürlich auch diese, diese Familiencampingplätze schneller voll sind als vielleicht irgendwelche, äh, kleinen Plätze im, im Hinterland, ist ja auch noch mal 'n, 'n Unterschied. Und das ist, glaub ich, das ist, glaub ich das, wo, wo man so'n bisschen differenzieren kann und muss, ähm, weil wir eben auch normalerweise eher so reisen, wie ihr das grade beschrieben habt, ne. Wir haben eine grobe Route, wir wollen aber auch die Möglichkeit haben, da länger zu bleiben, wo wir's irgendwie schön finden oder vielleicht auch mal schneller abzuhauen als geplant, wenn's kacke ist oder wenn das Wetter nicht mitspielt oder was auch immer. Und was ich halt immer total cool fände und das wär auch 'ne Frage an euch, ist so, wenn man jetzt gucken möchte, dieser Platz ist, gibt's da noch Verfügbarkeiten? Kann man bei euch auch 'ne Verfügbarkeitsanzeige machen über die Plattform? Also dass ich gar nicht erst Buchungsdaten und so eingeben muss, sondern dass ich direkt gucken kann, ist heute oder morgen noch was frei? Oder wie muss ich mir das technisch vorstellen? Alex: Also wir haben mittlerweile 'ne wirklich komfortable API. Das heißt, du, äh, bindest also quasi unser System, wie soll ich das jetzt erklären? Ich glaub nicht jeder weiß, was 'ne API ist, aber die ist quasi auf der Webseite des Platzes, ähm, int-i-integriert und, ähm, dann sieht man eigentlich sofort, ob was frei ist oder nicht. Also wir haben aber auch zusätzlich noch die Möglichkeit, dass wir sagen, okay, dass gewitze, gewisse Stellplätze nicht angefahren werden können, sondern ab 'ner gewissen Uhrzeit erst. Wir haben auch die Möglichkeit, ähm, ein, ich sag jetzt mal, ein Backend-Kontingent freizuschalten, was dann nur der Betreiber dann verwaltet für Leute, die spontan anreisen. Das sind alles so Dinge, die wir eigentlich alle super abbilden können, damit da, glaub ich, jeder Camper irgendwo auch zufrieden ist und, ähm, ja. Sebastian: Und, und, und wie viele, wie viele eurer Kunden nutzen denn auch diese Möglichkeit? Also das ist ja das, wo wir grade diskutiert haben, auch ein Kontingent freizuhalten für vielleicht spontan Anreisende. Wisst, also wisst ihr das? Habt ihr da 'ne, 'ne Übersicht oder, oder so Pi mal Daumen? Alex: Es sind schon ein paar. Sebastian (CamperMat): Ja, es sind schon ein paar, ähm, die, die tatsächlich, äh, Plätze anlegen, die, die nur übers Backend gebucht werden können, äh, für Spontan-Anreiser. Also das, ja. Wie gesagt, wir sind, durch unser System ist man eigentlich in der Flexibilität nicht eingeschränkt, weil wir sind kein Standardsystem. Also wir passen uns da, äh, sehr, sehr stark an, an die Gegebenheiten des Campingplatzes an. Sebastian: Ist ja letzten Endes auch so 'n, so Plätze freihalten ein, ist 'ne Chance und auch 'n Risiko für so 'n Platzbetreiber. 'Ne Chance, weil natürlich Menschen, die spontan vorbeigekommen sind, zufrieden sind, weil sie vielleicht 'n Platz kriegen. Risiko, wenn keiner vorbeikommt, hast du vielleicht Menschen die Buchung nicht angenommen, weil du die Plätze freihalten wolltest und es kommt dann niemand. Also das ist auch immer, macht auch immer Sinn, mal aus Blick sozusagen des Campingplatzbetreibers zu gucken, warum gewisse Dinge gut oder auch nicht so gut sind. Wir würden uns als Camper natürlich immer wünschen, aber freigehaltene Plätze sind halt auch immer wirtschaftlich ein Risiko letzten Endes. Sebastian (CamperMat): Ja, was, was ich immer ganz cool find, ist, wenn, wenn ich wirklich solche Notplätze habe, also ich kenn das immer von Frankreich. Äh, Frankreich hab ich oftmals einfach vor dem Campingplatz noch fünf, sechs Plätze, die auch teilweise mit, mit, mit, mit, mit Strom ausgestattet, äh, sind. Und wenn ich das weiß, okay, äh, ich kann da, kann da hinfahren, ob ich jetzt gebucht hab oder nicht, kann ich mich hinstellen und dann am nächsten Tag geh ich in die Rezeption und sag: „Okay, äh, habt ihr noch was frei?" Oder: „Wie lang können wir bleiben?" Das find ich immer total super, wenn ich sag: „Okay, wenn alle Stricke reißen, da gibt's auf jeden Fall einen Campingplatz, da kann ich hinfahren." Alex: Wir haben zum Beispiel auch eine der, ähm, Anreiseart, ich glaub, Zelt mit Fahrrad kann erst ab 17 Uhr gebucht werden. Das ist für die, die gerade irgendwie eine Radltour machen und möchten gerne noch irgendwo schlafen. Für die ist dann dieser Platztyp zum Beispiel aktiv. Sebastian (CamperMat): Reserviert, ja. Alex: Oder, oder Expressplätze, die, äh, nur vor Ort gebucht werden können. Da ist halt dann 'n riesen QR-Code da und da können die dann nur diese vier Plätze für eine Nacht buchen. Und dann kann man ja dann am nächsten Morgen sagen: „Hey, wie schaut's aus? Äh, kann ich noch irgendwie bei euch aufs Gelände?", oder so. Also das sind alles Möglichkeiten, die wir anbieten. Nele: Also ich muss sagen, dass ich diese Möglichkeit der Online-Buchung und auch der Verfügbarkeitssuche und so weiter schon sehr charmant finde, weil ich bin 'n Mensch, der nicht gerne telefoniert, vor allem nicht mit Fremden. Alex: Ja. Nele: Ähm, Sebastian kennt das auch. Ich weiß nicht, wie's bei euch ist. Sebastian: Ja, ich find's auch nicht so geil. Nele: Es gibt natürlich auch, egal wie gern du telefonierst, aber du bist halt auch manchmal in Ländern unterwegs, wo deine Sprache nicht gesprochen wird und wo du vielleicht keine gemeinsame Sprache hast. Und ich sprech an, also einige andere Sprachen ziemlich gut und trotzdem find ich's dann noch schlimmer zu telefonieren. Also selbst auf Spanisch, was meine Zweitsprache ist, im meine Alltagssprache, mag ich's nicht gern irgendwo anzurufen, vor allem nicht in Spanien, wo 'n anderer, ähm, Akzent gesprochen wird als das, was ich kenne. Und ich glaube, dass das natürlich schon vielen Leuten hilft, grade auch mit, ja, wie gesagt, Sprachbarrieren, mit, äh, psychologischen Barrieren umzugehen und so. Von daher, ähm, und wenn's dir dann natürlich so einfach gemacht wird, dass du auch in diesem Buchungsprozess jetzt keine ewigen Sachen ausfüllen musst, sondern dass es halt auch relativ easy geht. Das ist wahrscheinlich auch platzbetreiberabhängig, was die dann alles von dir abfragen, ne, bei euch. Alex: Ja, also es ist, es gibt tatsächlich, äh, ja, Plätze, die fragen vier Sachen ab und es gibt Plätze bei uns, die, äh, fragen 24 Sachen ab. Also das kommt immer darauf an. Aber es ist tatsächlich so, dass, ich hab vor Kurzem tatsächlich auch ein, ein, so 'n, ja, Social-Media-Beitrag gemacht und mal so 'n bisschen recherchiert. Also wenn du, wenn du tatsächlich nicht online buchbar bist, dann, äh, also sagen wir es so, die Conversion-Rate ist ungefähr bei 25%, was Online-Buchung betrifft. Das heißt, jeder vierte, äh, ja, fällt halt dann irgendwo durch. Also wenn du, wenn du nicht online buchbar bist. Und, ähm, es gibt halt wirklich auch welche, die, das ist so diese, ich nenn's jetzt mal Messenger-Mentalität. Man telefoniert halt. Man, wann telefoniert man denn? Also man schreibt irgendwie WhatsApp oder E-Mail oder so, aber- Sebastian (CamperMat): Es geht ja, es geht ja auch viel schneller. Also, äh, w-ich bin ja viel schneller oder wenn ich, wenn ich sag, okay, ich hab auf einer Karte meinetwegen, ähm, meine vier Plätze und, und, und kann mich dann schnell durchklicken, als wenn ich dann vier, äh, Campingplätze durchrufe, wo ich wahrscheinlich drei gar nicht erreiche, weil die einfach gar nicht- Nele: Ja, weil die in der Hauptsaison sind. Sebastian (CamperMat): Ja, genau. Oder, oder der sagt mir: „Ja, äh, keine Ahnung, ich bin im Stress. Komm einfach, ich hab was." Und dann komm ich hin und, äh- Sebastian: Ist doch nix frei. Sebastian (CamperMat): Ist doch nix frei. Tut mir leid. Nele: Also was, was mir jetzt verstärkt aufgefallen ist und da wollt ich euch mal fragen, ob das eure Erfahrungen auch widerspiegeltAuf den Reisen, die wir jüngst gemacht haben und mit jüngst meine ich jetzt so die letzten ein, zwei Jahre, haben wir festgestellt, dass es grade häufig ganz kleine Plätze sind, die digital unfassbar gut aufgestellt sind- Sebastian (CamperMat): Mhm Nele: ... ähm, die richtig auch offenkundig investiert haben in 'ne digitale Infrastruktur, wo du, ähm, relativ unkompliziert deinen Platz buchen kannst. Du kannst auch dann teilweise andere Services dazubuchen. Du kannst manchmal sogar, ähm, dann elektronisch einchecken, wenn du irgendwie später kommst als geplant oder Ähnliches. Und das fand ich faszinierend, weil halt auch viele große Plätze, die wir kennen, das zumindest in, in der, in dem Komfortlevel nicht anbieten. Wie ist das so bei euch? Was, was, äh, spiegelt das so ungefähr auch eure Kundschaft wieder? Sebastian (CamperMat): Na ja, eigentlich, ich hätt jetzt fast, äh, gesagt, andersrum. Nele: Okay. Sebastian (CamperMat): Oder? Also ich weiß nicht, ich, ich glaube, es ist nicht 'ne, 'ne, 'ne Sache von der Größe oder von, ja, von, von, von der Anzahl der Stellplätze. Es ist einfach, ich, ich glaub, wie der Platz bisher geführt worden ist. Ähm, also wir werden halt oft angefragt oder vornehmlich angefragt, wenn zum Beispiel ein Betreiberwechsel da ist oder wenn quasi, ähm, der, ja, die nächste Generation quasi den, den Platz übernimmt. Weil klar, die Kinder oder, oder die Eltern, die haben das, äh, seit Jahrzehnten immer gleich gemacht. Die können sich, die fühlen sich auch wohl mit ihrem- Nele: Mit dem Telefon. Sebastian (CamperMat): Genau. Äh, die sind wahrscheinlich auch gar nicht so, ja, computeraffin. Also die, die haben wahrscheinlich noch Vorbehalte gegenüber Computer. Und wenn das dann die, die, die, die nächste Generation übernimmt, die vielleicht anders aufgewachsen ist, äh, die, die sagen natürlich: „Ah, so wie meine Eltern das gemacht haben, das kann ich mir gar nicht vorstellen." Oder: „Ich, ich mach das nur im Nebenerwerb, ich bin da gar nicht vor Ort die ganze Zeit." Äh, es, ähm, oder bei uns gibt's gar keine Rezeption mehr. Es geht ja auch, ja, auch 'n starker Trend zur kompletten Automatisation. Wenn ich sage: Okay, ich hab, ich hab dann vor Ort gar keine Rezeption oder, oder, oder 'ne Rezeption, die nicht den ganzen Tag, äh, besetzt ist. Ähm, also ich glaub nicht, dass es, dass es von der Größe her abhängt. Also unsere Erfahrung ist eher, ähm- Nele: Generationending Sebastian (CamperMat): ... Generationending und es ist natürlich, also je kleiner und je organisch gewachsener so'n Campingplatz ist, desto schwieriger ist es, äh, den in, in, in die digitale Welt umzumünzen. Also wir haben ganz viele Campingplätze, die einfach, wo jeder Stellplatz anders ist, wo es wirklich entscheidend ist, mit was kommt denn der eigentlich? Hat der 'n Wohnmobil dabei? Hat der 'n Zelt dabei? Hat der 'n großen Wohnwagen dabei? Weil viele Campingplätze oder viele Stellplätze sind oftmals gar nicht geeignet für alle, alle, alle Fahrzeuge. Nele: Mhm. Sebastian (CamperMat): Ähm, und da ist es schon entscheidend zu wissen, wenn der jetzt, äh, weil du vorher gesagt hast, ja, ist denn der noch frei oder nicht? Ähm, das heißt noch lange nicht, dass er, dass er für mich geeignet oder buchbar ist. Also, ähm, wenn ich sag: Okay, ich reise jetzt mit 'nem, mit 'm zehn-Meter-Wohnmobil, dann bin ich wahrscheinlich in meiner Auswahl sehr viel stärker eingegrenzt, als wenn ich jetzt sage, ich komm mit meinem VW-Bus, wo ich mich eigentlich überall hinstellen kann. Ähm, und da glaube ich, liegt bei uns so die Stärke, weil wir haben, wir haben sehr viele kleine Campingplätze, die erst sagen: „Ja, ich weiß nicht, äh, digitales System, äh, bei uns ist das total kompliziert. Wir müssen das irgendwie selber, selber einordnen oder selber im Hintergrund die Möglichkeit haben, die Leute, ja, auf den richtigen Stellplatz, äh, zu buchen." Ähm, ja, da liegt, glaube ich, unsere, unsere größte Stärke, weil durch unser System können wir praktisch schon jedem Campinggast den richtigen Stellplatz anbieten. Ähm, so auch so wie der Campingplatzbetreiber das auch manuell hätte gemacht. Sebastian: Alex will, glaube ich, die ganze Zeit was sagen. Sebastian (CamperMat): Mhm. Alex: Nee, nee, nee, also, ja, Sebastian hat schon, äh, viel davon gesagt, aber es, ich glaube, warum's die Kleinen eben eher haben als die Großen, ist natürlich auch der Personalmangel. Nele: Ja. Alex: Äh, und wir, wir haben viele Kunden, die sind, die betreiben den Stellplatz alleine. Und wenn die, also ihr kennt es ja selbst, wenn ihr irgendwo anruft und ein Anliegen habt, dann habt ihr vielleicht noch irgendwo so 'ne vielleicht sprachliche Barriere oder, äh, kommt, könnt euch nicht ausdrücken oder wie auch immer und ich oder der, der Betreiber ist vielleicht grade im Stress, dann bist du mindestens mit 15, 20 Minuten in einem Telefongespräch. Nele: Ja. Alex: So, und dann kannst du halt nichts machen nebenbei. Also jetzt lass mal vier, ja, lass mal vier, fünf noch anrufen, dann kommst du zu nix. Sebastian: Du hast auch Menschen dabei, die dir dann ihre Campinggeschichte erst mal erzählen wollen während der Buchung. Alex: Ja, das auch. Sebastian: Das mag alles okay sein, aber das hält natürlich auch auf. Nicht jeder ist da irgendwie auf Effizienz getrimmt und will schnell seine Buchung loswerden, sondern hat da auch immer noch 'n Mitteilungsbedürfnis. Alex: Genau, genau. Sebastian: Das macht's natürlich alles nicht einfach. Und wenn du dann alleine bist, ist es schwierig. Was, wie sieht denn so'n Preismodell für eure Software aus? Also mich interessiert jetzt gar nicht, was es im Detail kostet, sondern brauche ich dann verschiedene Module, die sich dann zusammenaddieren? Gibt's nur eine Software? Wie ist das? Kostet jede Buchung Geld? Wie, wie funktioniert, also was, was bezahle ich als Platz, wenn ich, äh, zum Beispiel eure Software buche? Sebastian (CamperMat): Also bei uns ist es so, dass wir, äh, kein Lizenzmodell haben, also so wie, wie vielleicht manche Mitbewerber. Ähm, wir berechnen eigentlich pro Buchung 'nen, 'nen Fixbetrag, ähm, aber da ist schon alles dabei. Also wir, wir, wir bauen das System komplett schlüsselfertig auf. Äh, wir, wir haben die Hotline, wir machen Aktualisierungen, wirUnd so weiter. Auch die, die meisten Schnittstellen, die wir schon, schon programmiert haben, sind kostenlos mit dabei. Also im Grunde genommen nehmen wir immer pro Buchung und das finden wir eigentlich, dass ja, das- Alex: Transparenteste und fairste. Sebastian (CamperMat): Transparenteste, fairste, genau. Weil es einfach, wenn, wenn beim Campingplatz was bei rumkommt, äh, kommt bei uns was rum und in den Wintermonaten, äh, vielleicht, äh, äh, kommt halt dann weniger. Ähm, da-dafür sind wir auch, ähm, ja interessant auch für, für, für, für kleine Campingplätze. Wir haben, wir haben 'n paar, die haben halt einfach nur zehn Stellplätze oder 15 Stellplätze. Ist genauso relevant wie unser Größte hat, glaub ich, knappe 600. Also das ist, ähm, genauso relevant. Also wir haben halt eben gesagt, ähm, eben, ja, was, was hindert eigentlich so 'n, so 'n, so 'n Campingplatzbetreiber, so 'ne Software zu, zu, zu installieren? Und da haben wir auch eben den, gesehen, dass das ja manchmal, ja, zehn bis, bis 15.000 Euro dann aufgerufen wird für so 'ne Software, was jetzt vielleicht so 'n, so 'n Größerer natürlich gut stemmen kann, äh, aber so 'n Kleinerer natürlich dann dafür gehindert ist, äh, äh, so 'ne Software zu installieren und das wollten wir eigentlich nicht, weil grad die kleinen bis mittleren Campingplätze liegen uns natürlich sehr am Herzen, weil, äh, das eigentlich, ja, Camping ist bunt. Also es, die, die, die Großen können's leisten und die Kleinen, äh, fallen vielleicht unten, hinten runter. Also das wollten wir eigentlich, wollten wir das eigentlich, äh, ja unseren Beitrag leisten, dass man sagt: Okay, äh, wir, wir helfen auch den, den Kleineren, äh, einfach, äh, diesen Schritt in die digitale Welt zu ermöglichen. Alex: Wobei man, man gar nicht so, so hart definieren kann, ob einer klein oder groß ist. Also für uns ist halt irgendwie, kann 'n Kleiner genauso groß sein wie 'n Großer. Also das, es kommt- Sebastian: Von der, von der Performance, ja, ja. Alex: Ja, kommt immer so auf die Fluktuation an. Also wenn ich natürlich 'n kleiner Platz bin und die Leute stehen nur maximal zwei Tage, aber ich bin immer voll, dann ist der natürlich für uns irgendwo 'n bisschen lukrativer als jetzt einer, der, wo die Gäste vier Wochen stehen. Nele: Also ihr, ihr, also quasi bekommt ihr dann 'ne Provision pro Event der Buchung, nicht für den, nicht für die Summe, die die Buchung ausmacht, sondern- Sebastian: Ihr bekommt einfach 'nen fixen Preis. In der Regel meistens keinen Prozentwert, oder? Alex: Genau, ist der gleiche, gleiche Betrag. Genau. Sebastian (CamperMat): Genau, ist natürlich dann auch für den Campingplatzbetreiber, äh, auch transparent und auch, auch, auch, ja vorhersehbar, was, was, äh, was unsere- Alex: Kommende Rechnung dann ist. Also er sieht dann einfach, okay, ich hatte jetzt, keine Ahnung, 250 Buchungen und 100 Stornos. Die, die schreiben wir im Übrigen immer wieder gut. Also 'ne Buchung, die storniert wird, ist halt null Euro. Äh, und genau. Also weil wir haben noch, äh, so 'n paar Sachen, die, äh, vielleicht noch on top kommen, wenn einer einen extra gestalteten Platz planen möchte, äh, den berechnen wir, weil da sitz ich dann, dann schon immer mal so 'n guten Tag mit allen Abstimmungen und so was wie, weiß ich nicht, so Son-Sonderlocken, die jetzt vielleicht, ähm, kein anderer Kunde brauchen würde. So was wie, keine Ahnung, klick mir auf jetzt Buchung und dann lass einen rosa Elefanten hochspringen oder so. Das wollen wahrscheinlich 110 andere Kunden nicht, sondern nur der. Da sagen wir dann schon: "Ja, wir brauchen so und so lang." Okay, ähm, dann machen wir 'n Angebot und dann setzen wir das um. Nele: Okay, aber generell, ähm, bezahlt der Platzbetreiber nur dann, wenn er auch verdient, kann man sagen. Sebastian (CamperMat): Genau. Und das kann er, w-w-wenn er so will, kann er das auch, äh, eins zu eins dann, ähm, auf die Buchung mitrechnen, so wie, wie beim- Alex: Keine Ahnung, Lieferando Sebastian (CamperMat): ... beim Konzert auch. Beim Konzert auch, so diese Vorverkaufsgebühren oder Bearbeitungsgebühren oder so. Das heißt, es, er kann's auch so machen, dass er einfach kostenneutral arbeitet. Weil mal, wenn jetzt, äh, eine, eine Familie vier, fünf Nächte bleibt, äh, und dann, keine Ahnung, zwei, dreihundert Euro zahlt, dann ist unser, unser Beitrag da wirklich, äh, verschwindend gering. Ähm, deswegen wollten wir's ja auch nicht umsatzabhängig machen, weil wir finden das auch, also auch nicht transparent genug. Nele: Ja, ja. Sebastian: Ja gut und der Unterschied vielleicht zu auch anderen ist ja auch, dass ihr jetzt nicht noch 'ne Buchungsplattform habt, wo man, wo auch Traffic drauf ist. Also da-dass ihr auch Menschen zu den, zu den Campingplätzen noch schickt, die buchen, sondern der, der Campingplatz macht das schon alles selber. Ihr bietet sozusagen die, das Werkzeug, um das Ganze halt, äh, umsetzen zu können. Alex: Ja, genau. Sebastian: Und so Buchungsplattformen wie, wie, was weiß ich, im Hotelbereich, Booking oder, oder Pincamp oder Campinginfo können ja durchaus 'ne Chance, aber eben auch, äh, ich will's nicht Fluch nennen sein, weil ich ja auch 'n Stück, also viele haben bestimmt schon mal drüber gehört, ne, wie gerade Booking zum Beispiel Hotels unter Druck setzt und natürlich seine Marktmacht ausnutzt und immer da, wo sich so Quasi-Monopole bilden, vermeintlich – muss man ein bisschen vorsichtig sein, wie man das formuliert – ähm, ist natürlich auch 'n Risiko für, für die Kleinen, da auf der Strecke zu bleiben und nur noch am Ende des Tages Provision zu bezahlen, ähm, und, und gar nichts mehr wirklich zum Leben zu haben so. Alex: Ja, es sind schon 'n paar Sachen, die draufkommen. So ist ja nicht, also halt auch, ähm, na ja, auch so Zahlungsschnittstellen und so. Man muss schon, wenn alles digital laufen soll, muss man halt auch dafür 'n bisschen zahlen. Das ist, ja, ist so. Also man kann, kann's auch, keine Ahnung, mit Überweisung machen oder so. Aber, äh, wenn ich Kreditkartenzahlung oder PayPal nicht anbiete, dann, dann ist es halt, ähViele denken sich, wissen gar nicht, was irgendwie 'ne Überweisung ist, weil sie in meinem Leben noch nie 'ne Überweisung gemacht haben. Also. Sebastian: Ja, und, und sagen wir, also ich bin ja 'n großer Freund auch von digitaler Zahlung. Das ist ja auch einfach wirklich easy, ne. Du hältst das Handy irgendwo hin oder gibst, klickst auf Apple Pay oder sonst was. Also, aber das ist 'n guter Punkt für alle da draußen, die, die auch diese Perspektive nicht kennen. Also so 'n, so 'n Campingplatz und auch jeder andere Händler, der irgendwie 'ne Kreditkartenzahlung anbietet oder selbst 'ne Lastschrift oder, oder, äh, selbst Rechnungszahlung, der hat da natürlich Gebühren, äh, die er oder Kosten für den Geldtransfer, die er bezahlen muss. Das ist meistens irgend 'n Anbieter, der so 'ne Schnittstelle betreibt, die das Payment eben anbieten oder abwickeln. Und selbst für 'ne Rechnungszahlung hab ich Gebühren, weil ich ja vielleicht 'ne Bonität checken muss, weil ich ja den Rechnungseingang prüfen muss und auch Bargeld kostet übrigens Geld, weil Bargeld muss ich irgendwo lagern. Ich muss es auf 'ne Bank bringen. Teilweise muss ich da Gebühren für bezahlen, wenn ich viel Bargeld holen will. Kleingeld kostet das teilweise Gebühren. Also das sind auch, das, das bringt einen jetzt nicht um, auch wenn manche Gastronomen es so aussehen lassen, als ob die Gebühren einen völlig fertig machen, aber das ist eben auch was, was einfach in der Kalkulation drin sein muss. Das, wir wollen ja hier so 'n bisschen dahinter gucken und das ist vielleicht auch noch mal 'ne spannende Info, wie so Dinge funktionieren, dass schon auch viele Unternehmen da eben mit beteiligt sind und auch natürlich ihren, ihren kleinen Teil vom Kuchen abbekommen, weil- Nele: Wie viel zahlen wir denn zum Beispiel für, für PayPal, ähm, bei unserem Shop? Das dürften irgendwas um die 10 % auf 'n Nettowert sein, oder? Sebastian: Nein, um Gottes willen. Alex: Nicht so viel, Gott sei Dank. Sebastian: Nein, wir sind irgendwie- Alex: Vier, fünf oder so, ne? Sebastian: Ja, wir sind irgendwie bei drei Prozent plus 'nem kleinen Fixum. Es kommt also, bei uns macht das Shopify zusammen mit Stripe, ähm, und wir sind so zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Prozent plus Fixum. Kommt 'n bisschen aufs Zahlungsmittel an, ob's zwischen PayPal ist oder 'n Klarna ist oder 'n, 'ne Kreditkarte ist, 'ne bestimmte Kreditkarte ist. Also das, das unterscheidet sich 'n bisschen, aber mit fünf Prozent kalkuliert man schon relativ hoch und am Ende des Tages, 'n schlauer Händler kalkuliert das in seine Preise mit ein, ne. Also da, da muss ich gar nicht drüber nachdenken, ob ich irgendjemandem Kartenzahlung anbiete. Natürlich kostet mich das Geld, aber am Ende des Tages zahlt das halt auch der Kunde mit, äh, die Dienstleistung. Und wenn ich schlau bin, kalkulier ich das halt mit ein. Und wenn ich halt nicht schlau bin, kalkulier ich's nicht mit ein und beschwer mich dann, dass alles zu teuer ist, ne. Alex: Ja, ich hab, ich hab ja vorhin kurz diese Online-Buchung mit 25 % angesprochen. Also tatsächlich ist es so, dass 15%, äh, ausmacht, wenn du kein, keine Kreditkarte oder also wenn nur eine Zahlungsmethode hast. Da springen halt die Leute ab, wenn sie nicht irgendwie online zahlen können. Das machen die halt einfach nicht. Sebastian: Ja, kann ich mir vorstellen. Sebastian (CamperMat): Ich glaub, ich, ich glaub, das hat sich halt auch, ähm, äh, gewandelt. Also auch, ich, sag mal, auch für den Camper an sich ist es ja auch, äh, kom-komfortabel oder, oder auch wenn er, wenn er die Gewissheit hat, dass er seinen, seinen, seinen Platz fix gebucht hat. Also wenn ich früher angerufen habe und der Platzbetreiber hat gesagt: „Ja, äh, komm vorbei, ich reservier", dann hat er ja noch nix irgendwie in der Hand. Aber wenn ich jetzt so sag: „Okay, ich hab, äh, jetzt 'ne Buchungsbestätigung bekommen, ich hab auch bezahlt", äh, dann kann, dann fahr ich doch mit 'nem, mit 'nem besseren Gefühl dann dahin. Äh, vor allen Dingen, wenn ich, wenn, wenn ich 'ne Familie dabei hab, wenn ich 'ne Anreise hab von drei, drei oder vier Stunden. Ähm, ja, also ich, ich glaub, also auch für, für, für die Gäste an sich ist es auch fein. Nele: Also uns ist es tatsächlich schon passiert, dass wir einmal irgendwo ankamen und dann hat sich keiner mehr erinnert, weil Mutti es irgendwie am Telefon angenommen hat und nicht an Vati weitergegeben und so. Ähm, es wurde dann 'ne Lösung gefunden. Gerade bei so kleinen Familienbetrieben ist es ja dann meistens so, dass man's dann irgendwie improvisiert bekommt, aber das ist mir nicht ganz fremd. Sebastian (CamperMat): Ja, und das fängt halt dann einfach auch schlecht an. Also wenn ich, wenn ich 'ne Fahrt hab von zwei, drei Stunden und möchte entspannt ankommen, also ich möcht ja nicht dann noch mal 'ne Stunde, ähm, diskutieren wollen, dass ich bez-bezahlt hab oder, oder, oder, ähm, reserviert hab, angerufen hab. Also da, da komm ich mir als Gast schon, schon komisch vor eigentlich, oder? Alex: Ja, du bist auch, wenn du irgendwo ankommst, also nach ein, zwei Tagen Fahrt. Also, gut, bei mir ist die Fahrt immer so 'n bisschen Arbeit. Also ich fahr halt 'n, äh, '81er Düdo, Baujahr, 'n uralten Mercedes und, äh, da bist du halt nach zwei Tagen, äh, willst du einfach dich nur noch irgendwo hinstellen. Nele: Da schwirren dann auch die Ohren so 'n bisschen, ne? Alex: Ja, das ist schon heftig. Aber genau, und dann willst du dich halt nicht noch irgendwie, äh, irgendwie gesagt bekommen: „Nee, hö? Sie haben angerufen? Nö, wissen wir nicht." Sebastian (CamperMat): Deswegen, ich glaube auch, also, ja, diese digitalen Prozesse, die jetzt, äh, immer, immer wieder reinkommen oder, oder sich nach und nach etablieren, wenn ich sag, es läuft viel automatisiert ab, das hilft auch den, den Gast. Weil wenn ich sag, okay, ich muss nicht dann extra mich in die Schlange stellen an der Rezeption, muss dann wieder, äh, sagen, ich bin da, äh, ich muss mir 'n Platz dann zuweisen lassen. Das hält ja alles nur auf und, und vielleicht hab ich dann im Auto dann zwei schreiende Kinder, die dann nur rauswollen. Ähm, so betreuen wir auch, ähm, viele Plätze, wo ich sag, okay, äh, ich hab, äh, durch die Buchungsbestätigung hab ich vielleicht 'nen QR-Code oder hab meine, mein, meine, mein Kennzeichen angegeben, dann fahr ich einfach durch die Schranke. Äh, ich bin dann automatisch eingecheckt. Äh, bei mir geht die Stromsäule an. Ich weiß dann, äh, auf was für 'n Platz ich fahr. Also ich muss eigentlich, ich komm erst mal entspannt an und dann, wenn ich aufgebaut habe oder wenn ich mal, keine Ahnung, was getrunken habe oder wie auch immer, dann geh ich vielleicht an die Rezeption und sag dem, dem, äh, Gastgeber dann kurz mal Hallo. Alex: Und der hat dann auch Zeit, mit mir zu quatschen, weil er nicht mit, äh, zehn anderen Check-ins zu kämpfen hat. Also das ist halt auch immer so 'n Vorteil. Nele: Also Schranke mit, mit Kennzeichenkamera liebe ich, muss ich ehrlich sagen, weil da kannst du nix verlieren, weil ich verlier ja auch gern mal so was wie Karten oder, oder so Chips oder so. Alex: Mhm. Nele: Ähm, das find ich superpraktisch tatsächlich. Alex: Hat aber auch seine, seine Nachteile. Sebastian (CamperMat): Hat auch Nachteile. So wir haben ja auch mit Kfz-Erkennung angefangen, aber haben dann auch gesehen, hoppla, es gibt ja jetzt auch so viele, die ihr Fahrzeug auch mieten bei Roadsurfer und, und Ahoi und so weiter. Die wissen-- oder wenn 'n Mo-Motorrad kommt, was machst du dann? Oder Fahrradfahrer oder, oder, oder. Also, äh, es hat, ich glaub, für den Gast ist es total komfortabel, weil er nichts machen muss. Ähm, aber in einem von zehn Fälle, äh, klappt's halt wahrscheinlich nicht so gut. Nele: Okay. Sebastian (CamperMat): Genau. Sebastian: Ja. Aber gut, damit hast du trotzdem neun Fälle abgedeckt und neun Fälle Entspannung statt vielleicht sonst zehn Fälle, um die du dich kümmern musst. Ne, ist immer auch 'ne Frage der Perspektive. Alex: Ja, oder du machst es halt dann eben mit QR-Code. Äh, das ist natürlich auch eine Option. Oder mit Anruf, glaub ich, haben wir letztens irgendwie- Sebastian (CamperMat): Mhm. Alex: Mit Anruf. Sebastian (CamperMat): Ja, da gibt's ganz unterschiedliche Konzepte. Nele: Jetzt gibt's natürlich aber immer wieder auch das Argument und ich find das auch verständlich, mhm, dass man dadurch halt auch Leute vielleicht abhängt, die nicht digital affin sind, insbesondere ältere Menschen, die ja auch gerne noch campen gehen. Ähm, und ich hab zum Beispiel heute, als ich beim Arzt war, noch wieder so 'n, so 'n Ehepaar gesehen. Das, ähm, war dann jemand anderes schneller, um ihnen zu helfen als ich, aber da, da blutete mir wieder so 'n bisschen das Herz, weil die halt wirklich gestruggelt haben mit dem, äh, Parkticketautomaten, ähm, weil die nicht gemerkt haben, als sie bezahlt hatten, dass das Ticket tatsächlich bezahlt war. Die dachten, da kommt noch irgendwas raus und waren dann ganz aufgeregt, dass sie jetzt mit ihrem Auto nicht mehr aus'm Parkplatz ausfahren können. Und da frag ich mich halt auch: Habt ihr irgendwie auch so, so Nutzerdaten, wie so die, die Altersgruppe der Buchenden ist? Also kriegt man, ist es so einfach, dass auch ältere Leute damit klarkommen, wenn die zumindest 'n Internetanschluss haben und, und so 'n bisschen auch 'n bisschen was machen können? Oder braucht man für die vielleicht jetzt noch für diese Zeit, ähm, bis quasi der Generationenwechsel komplett da ist, andere Angebote? Sebastian (CamperMat): Ähm, also ich glaube, wenn wir da, ähm, irgendwie 'n Denkfehler hätten oder 'ne Schwäche hätten, hätten wir nicht so viele Buchungen. Wir haben, wir haben mehrere 100.000 Buchungen im, im, im Jahr und wir haben eigentlich immer 'ne gute Rückmeldung von unseren Campingplatzbetreibern. Ich, ich glaube, das regelt vor Ort oder regeln viel in den meisten Fällen der Campingplatz vor Ort, weil jeder Campingplatz tickt ja anders und deswegen hat er auch 'ne andere Gästestruktur. Und er hat schon immer das, das, das bessere Gefühl, ähm, funktioniert das bei meinen Gästen oder, oder brauche ich da noch mehr Hilfestellung? Also, ähm, es ist ja nicht der einzige Kanal, dass ich sag, äh, ich kann, kann- Alex: Kann da trotzdem anrufen. Sebastian (CamperMat): Kann ja trotzdem anrufen oder 'ne E-Mail schreiben. Sebastian: Die schalten ja nicht einfach alles ab. Die anderen, die anderen Sachen bleiben ja bestehen. Nele: Ja gut, wenn wir jetzt aber über Campingplätze oder, oder nee, Stellplätze hatten wir ja vorhin gesagt, sprechen, wo's halt gar keine Rezeption und nix mehr gibt oder, oder gar keine, gar keinen Menschen vor Ort, dann wird's natürlich für Leute, die digital sich schwer tun, schwieriger. Sebastian (CamperMat): Das schon, aber ich glaub, man darf die Älteren gar nicht so unterschätzen. Also zum Beispiel meine Schwiegereltern, äh, die sind jetzt über 80, sind jetzt grade in Schweden, äh, und fahren jetzt nach Norwegen. Ähm, die haben mir gestern eben gesagt, hoppla, die haben in, in Schweden hat sich das weitgehend auch durchgesetzt, dass, äh, dass nur noch ganz eingeschränkte Rezeptionszeiten sind, wo fast alles digital läuft. Äh, und, ähm, ich glaube, man darf diese älteren, äh, Herrschaften überhaupt gar nicht so unterschätzen. Also jeder hat 'n, hat 'n Wohnmobil, jeder hat 'n Handy. Äh, wir haben unsere Buchungsstrecke auch so gemacht, dass es wirklich so einfach wie möglich ist. Also wir haben ja, wir haben ja sehr viel abgefragt bei den Campingplätzen, was, was, was für Fragen kommen denn da immer oder wie, wie muss man's gestalten. Also es ist wirklich total simpel mit den, den rudimentären Abfragen. Also von wann bis wann wirst du kommen? Mit was wirst du kommen? Äh, mit wem kommst du? Und dann suchst du deinen Platz aus. Also ich glaub, äh, einfacher geht's fast gar nicht. Ähm, und vor Ort, wenn ich dann sag, okay, ich hab 'ne Kfz-Erkennung, also ist ja noch simpler. Ich muss ja gar nichts mehr machen als Gast. Ich fahr dann einfach da durch und gut ist. Nele: Ja. Alex: Also wichtig ist natürlich vor Ort natürlich auch, äh, eine angemessene Beschilderung. Die ist jetzt gar nicht abhängig von uns, aber, äh, das ist egal, welches Buchungssystem oder ob man gar kein Buchungssystem hat. Wenn ich mich vor Ort nicht auskenne, äh, dann, dann, wo soll ich mich hinstellen? Und wenn dann natürlich keiner da ist, dann, ähm, bist du halt lost. Nele: Mhm. Sebastian (CamperMat): Das meint ihr. Also ich glaub, das haben sehr viel die Campingplatzbetreiber selber am, äh, im, aufm Schirm, wie, wie eben die Gäste sind vor Ort. Ähm, es gibt gan-ganz hippe Campingplätze, wo ich, äh, wo ich 'n junges Publikum habe. Es gibt aber Campingplätze, wo ich dann älteres Publikum hab. Also durch die Bank ist ja alles gegeben und, und da kriegen wir natürlich laufend Rückmeldungen. Der Alex hat anfangs schon gesagt, also bei uns ist, also wir haben, betreuen jetzt über 120 Campingplätze und Stellplätze und jeder ist komplett anders. Also, äh, wir gehen da mit 'nem normalen Setup rein und dann, äh, sagt uns meistens der neue Betreiber: „Ja, bei uns läuft das so und so und, äh, machen wir's doch so und so", oder „Wir sind es gewohnt", oder „Unsere Stammgäste sind es so und so gewohnt." Und dann versuchen wir uns natürlich genauso in diesen normalen Ablauf zu integrieren, dass eben das ein, ein sanfter Übergang ist.Für jeden eigentlich. Alex: Oder oft kommt auch die Frage: „Wie machen das denn die anderen?“, also halt unsere anderen Kunden. Also manchmal sind sie dann so 'n bisschen, äh, ich sag jetzt mal, sich nicht sicher,, wie sie denn gewisse Dinge machen sollen und dann wird halt oft unsere Meinung dann, äh, auch gefragt und die wird halt sehr oft eigentlich auch, ähm, akzeptiert und angenommen. Sebastian (CamperMat): Ja, also wie machen sie's? Die anderen, äh, jeder macht's irgendwie anders und jeder macht's irgendwie richtig. Also- Alex: Ja, ja klar. Sebastian (CamperMat): Ich kann nur sagen, äh, der und der macht so, probier's mal so. Also oder, oder, oder der hat 'n ähnliches Problem gehabt, äh, da haben wir das so und so umgesetzt. Also so kann man das schon machen, aber wie gesagt, da ist jeder Campingplatz ist irgendwie anders. Ähm, wir haben auch am Anfang hatten wir auch so die Idee, wir machen unser System einmal, äh, und können dann schön skalieren. Äh, das, das, das hat sich natürlich total falsch rausgestellt, weil wie gesagt, äh, jeder hat so seine Eigenheit. Alex: Aber das hat uns ja eben so weit gebracht, dass wir tatsächlich eigentlich so gut wie alles einfach abbilden können. Sebastian (CamperMat): Ja. Alex: Und wir haben, ich hab jetzt auch vor Kurzem wieder 'n System angelegt, die hat auch gesagt, die sucht seit Jahren irgendwie ein System und jeder hat gesagt: „Nein, das kann ich nicht abbilden." Und sie war schon kurz davor, jetzt 'nen Entwickler oder Programmierer zu engagieren, der ihr das Buchungssystem programmiert und dann hat sie uns gefunden. So, und jetzt ist sie da, äh, eigentlich super happy damit. Sebastian (CamperMat): Genau, also ich glaub, also unsere Kunden spüren auch, dass wir quasi der, die Partner sind. Das ist fast noch zu, zu, zu, zu wenig. Also wir, wir haben eigentlich zu, zu den meisten unserer Kunden haben wir ein total freundschaftliches Verhältnis. Das macht so Spaß mit denen, ja, einfach so zusammen das gemeinsam zu entwickeln und, ähm, und, und auch zu sehen, dass, dass die dann am Schluss total happy sind, äh, weil sie auf einmal wieder Zeit haben, dass, äh, oder, oder einfach die Hilfe halt einfach haben, ähm, durch unser System. Also das, das genießt man scho-schon sehr. Sebastian: Lass uns doch mal noch 'n, 'n, 'n Blick quasi in die Zukunft werfen. Jetzt hat ja das Internet und Corona das Online-Buchen ein bisschen vorangetrieben. Das Internet macht's möglich. Jetzt stehen wir ja irgendwie an der nächsten Evolutionsstufe. Wir haben jetzt KI, in, in welcher Form auch immer, wird es vermutlich nicht mehr weggehen, ja. Wahrscheinlich nicht unbedingt in der Form, wie wir's jetzt haben, wird sich's durchsetzen, aber ich denke, dass es die nächste Evolutionsstufe in unserer Technologie ist. Und, ähm, also wir nehmen heute am, äh, Mittwoch auf. Gestern hat Google seine, äh, Entwicklerkonferenz gehabt und sie haben halt gezeigt, dass bei ihnen alles jetzt nur noch auf KI geht, ne. Also es gibt, äh, quasi Agenten, dass man KI online shoppen lassen kann. Äh, in unserem Onlineshop gibt's mittlerweile auch so agentische Funktionen, dass quasi KI theoretisch bei uns bestellen kann. Ähm, beschäftigt ihr euch schon damit, wann das oder ob das quasi... Nee, ich glaub, es kann, also aus meiner Sicht ist keine Ob-Frage, aber das könnt ihr gleich noch mal aus eurer Sicht auch beantworten. Beschäftigt ihr euch damit? Guckt ihr, was da vielleicht geht? Oder seht ihr, dass das kommt, aber ihr wisst auch, in der Campingbranche wird das noch 20 Jahre dauern. Und und ihr lasst euch da 'n bisschen Zeit mit. Sebastian (CamperMat): Nee, ich glaub, so lang wird's auch gar nicht dauern. Also ja, wir beschäftigen uns schon stark damit, weil wir uns natürlich auch die Frage stellen, wie man in drei, vier, fünf Jahren bucht. Ähm, ihr hattet ja auch mal 'ne, äh, zwei Sonderpodcasts über, über KI, wo ihr das mal versucht habt, äh, wie ihr eure Reiseplanung macht. Ähm, das machen wir zum Teil auch privat. Also das ist halt einfach auch dem geschuldet, weil wir, äh, ja, mit der Reiseplanung völlig überfordert sind, äh, weil jeder im Ar-Arbeits-, äh, -alltag ist und dann auf einmal sagt: „Oh hoppla, äh, nächstes Wochenende geht's schon los. Äh, wo fahren wir überhaupt hin?" Äh ja, in die und die Richtung, aber wir haben diese Detailplanung haben wir noch gar nicht gemacht. Of-oftmals nutzen, nutzt meine Frau halt einfach die Anfahrt über, über sechs, sieben Stunden, sich da mal einzulesen. Genau, und da haben wir jetzt halt auch schon, schon öfter mal, äh, einfach mal mit ChatGPT geplant. Also so wie ihr das auch, äh, beschrieben habt, äh, wo man halt einfach mal eingibt, mit was man fährt. Also in unserem Fall ist es einfach 'n VW-Bus mit, mit 'nem kleinen Wohnwagen, mit zwei, zwei Kindern, äh, die und die Richtung fährt man, ähm, Sebastian (CamperMat): hat vielleicht, äh, noch, noch Schwerpunkt, äh, naturbelassene Camp-Campingplätze und so weiter und so weiter. Also alles, was man vielleicht früher im Reisebüro einem Reiseagenten gesagt hätte, ähm, äh, gibt man jetzt bei ChatGPT ein und die Ergebnisse sind jetzt schon verblüffend. Also wirklich, wenn man das vergleicht, dann, äh, wenn man 'nen, ähm, ja 'ne Reiseführer dann zur Hand nimmt, äh, den man unweigerlich natürlich noch braucht, weil ChatGPT natürlich sich dann auch widerspricht teilweise oder auch mal falsche Ergebnisse ausspuckt, ähm, aber es ist schon 'ne sehr, sehr, sehr hohe Trefferquote. Also ich glaub, äh, jetzt haben wir zwei, drei Touren gemacht, äh, wo wir erst ChatGPT gefragt haben und, und dann die Reiseplanung dann noch mal verfeinert haben. Also 90 %, sag ich jetzt mal, hätten wir fast genauso geplant. Also, also ich glaube nicht, dass das wann kommt, sondern es ist, glaub ich, schon, äh, im vollen Gange. Ähm, und, ja, ich, ich glaube auch, so wie in jeder Branche, das geht schneller, als, als, als sich so mancher, ähm, das denkt. Sebastian: Und wann glaubt ihr, wird der erste Kunde zu euch kommen und sagen: „Ich möchte, dass KI-Agenten bei mir Plätze buchen können?“ Sebastian (CamperMat): Wahrscheinlich nächstes Jahr. Sebastian: Okay. Seid ihr da schon drauf vorbereitet? Sebastian (CamperMat): Wir haben, äh, tatsächlich darüber gesprochen und, ähm, wir, äh, b-bereiten uns da schon intensiv vor und, und, ähm, ja, also ich, ähm, Alex, musst du mal sagen. Also ich hab so das Gefühl, also wir hatten vor, äh, äh, Samstag, Sonntag hatten wir unser, unser Strategietagung und wir haben gesagt: „Okay, ähm, w-was machen wir denn in zwei Jahren?“ Und wir haben gesagt: „Okay, vielleicht m-müssen wir das ganze Ding noch mal neu aufsetzen.“ Also wir haben ja, wie wir angefangen haben, äh, ich hab ja gesagt, wir haben mit der Schnitzmühle angefangen und da hatten wir so 'n Prototypen und, äh, wir haben das ein Jahr lang, äh, quasi laufen lassen, ähm, haben aber parallel quasi unser eigentliches System dann neu programmiert, also, und haben das dann quasi ausgephast, unser erstes System und wir arbeiten jetzt mit Version zwei oder drei grade. Und wir haben gesagt: „Okay, ähm, eigentlich ist es jetzt mittlerweile Zeit, äh, noch mal komplett von vorne anzufangen, äh, quasi unser jetziges System zu verbessern und auf Basis der heutigen technologischen Möglichkeiten quasi das noch mal auf, auf, auf, äh, grüner Wiese neu zu programmieren, um eben auf diesen technologischen Sebastian (CamperMat): Standard, äh, umzuspringen. Ähm, ich glaub, den Mut muss man auch, glaub ich, haben, dass man sagt: Okay, man, man, man hat vielleicht jetzt 'ne Version, ähm, die, die gut ist, die man verbessern kann, aber, äh, in, ja, in ein, zwei Jahren, äh, braucht man da auf jeden Fall ganz, ganz andere Sachen. Alex: Ja, aber ich glaube jetzt, äh, unser System, also das ist jetzt, glaub ich, nicht unbedingt der Hauptgrund gewesen, warum wir gesagt haben, wir machen jetzt 'ne 3.0-Version oder wie auch immer. Das hat jetzt nicht zwingend unbedingt was mit der KI zu tun. Das war tatsächlich jetzt auch diese zwei Tage, die wir hatten, 'ne große Diskussion. Ich glaube, intern sind wir auch da nicht alle 100 % einer Meinung, was dieses KI betrifft. Äh, ich, äh, ich nutz es zwar auch hin und wieder, aber, ähm, ich hab so 'n bisschen das Gefühl, dass man da so 'n bisschen dumm wird. Entschuldigung, wenn ich das jetzt so a-ausdrücke. Also halt man, es gibt halt welche, die schreiben keine E-Mail mehr, sondern die machen alles mit ChatGPT, wo ich mir denke so: Äh? Also klar, braucht man's irgendwo. Man darf es auf gar keinen Fall irgendwie, äh, vernachlässigen, aber wir sind da auch zu 100 % dran, damit da, äh- Sebastian (CamperMat): Ich glaub, es ist halt einfach wieder 'n neuer Kanal. Also, also die alten Kanäle wie, wie 'ne normale Online-Buchung oder, oder, oder auch, äh, 'ne normale E-Mail oder 'n Telefonat wird's nach wie vor geben, aber ChatGPT oder die ganzen, äh, KI-Anwendungen wird halt wieder 'n neuer Kanal sein, den man, den man neu bedient. So, so wie auch, es gibt nach wie vor Fax, es gibt nach wie vor E-Mail, äh, jetzt chattet mal W-WhatsApp, Instagram. Also es kommt halt einfach 'n neuer Kanal dazu, äh, die, ähm, die Leute nutzen und da muss man halt dann einfach auch diesen Kanal bedienen oder beziehungsweise deren Vorteile auch nutzen. Ähm, also ich bin fest davon überzeugt, dass es relativ rasch geht. Man sieht ja auch schon teilweise schon Anwendungen auch in den bestehenden Apps, dass sie KI-Anwendungen mit integrieren. Also es ist ja jetzt im Moment ist es so, dass, dass es quasi noch 'ne, 'ne, 'ne Zweiteilung ist zwischen den ganzen Apps und dann, äh, KI-Anwendungen zu, bei ChatGPT und Co. Aber, ähm, die ganzen Apps werden das nach und nach integrieren, äh, und, äh, darüber auch wird man oder kurz über lang auch buchen können. Alex: Ja, ja. Also es ist ja, es ist ja bei uns ja trotzdem, also die, die, wir haben das ja mal getestet dann auch, ähm, wir haben geguckt, buche mir. Also wir waren am Ruppenhof, äh, so Richtung Kufstein. Äh, das ist einer unserer, ich sag jetzt mal, längsten Kunden und, äh, wir haben dann tatsächlich auch diese Suchanfrage mal eingegeben, was er denn uns vorschlägt. Im Endeffekt kommt dann auch die Website unseres Kunden raus, äh, und im Endeffekt fehlt halt dann würde jetzt nur noch dieser Zwischenschritt. Also es war noch ein Schritt dazu. Im Endeffekt klickst du auf die Website und da steht dann jetzt buchen. Bist du im Endeffekt auch wieder bei uns. Ähm, das, diesen, also diesen Buchungsprozess wollen wir halt noch 'n bisschen verkürzen, dass es halt dann direkt, ähm, da rausgeht. Aber die API gibt's ja schon mit den Verfügbarkeiten und, äh, ich glaube, das ist jetzt nicht mehr so weit weg davon. Sebastian (CamperMat): Also ich glaub, es wird wie, wie gesagt in den anderen Branchen auch, man, man sagt immer: „Ja, wie, es dauert noch, es dauert noch, es dauert noch“, aber es, ich glaub, es geht dann schneller als man denkt. Alex: Ich hab halt, äh, ich hab halt also so 'n paar Sachen, da bin ich halt 'n bisschen kritisch. Al-allein schon auch, als ich mal 'n Kunde mich angerufen hat, äh: „Ja, ich hab euch über ChatGPT gefunden. Da steht aber das und das drin.“ Und dann so: „Hä? Wer, äh, von wo kommt 'n das?" „Ja, das hat mir irgend so 'n KI-Ding empfohlen." Und dann, das ist halt, so 'n paar Sachen sind dann halt einfach nicht richtig. Sebastian (CamperMat): Das ist halt so Sebastian: Aber das ist ja nur 'ne Frage der Zeit, bis sich, bis sich die Sachen klären. Also als die ersten Autos auf den Markt gekommen sind- Sebastian (CamperMat): Ja, ja klar Sebastian: ... waren auch die meisten noch begeistert von Pferdekutschen und haben sich gefragt, wie man mit den stinkenden Dingern fahren können. Die bringen ja gar nichts und sind laut. Aber guck heute raus, ich seh halt kein Pferdefuhrwerk mehr, ne. Also das- Sebastian (CamperMat): Ja, ja Sebastian: ... so wird's auch sein. Sebastian (CamperMat): Oder andere, andere haben auch gesagt so: „Hoppla, dann brauchen wir ja Ampeln an jeder, an, an jeder Kreuzung. Das wird sich niemals durchsetzen. Wie soll denn das gehen?" Ähm, also ich glaub, es, alle Systeme, je einfacher, äh, so 'n System ist, desto oder je mehr ich quasi dafür einen Nutzen habe, desto schneller wird's funktionieren. Das sieht man ja in der, äh, Musikbranche genauso. Also wer hätte vor 15 Jahren gedacht, dass meine HiFi-Anlage und mein, mein, mein, mein, äh, Schnurtelefon an der Wand irgendwie Spotify ergibt? Also man muss da einfach, äh, schauen, wo die Reise hingeht. Äh, ich, ich glaube, da stehen wir noch am Anfang, aber, äh, ich glaub, das wird sich relativ schnell entwickeln. Also heutzutage so 'ne, wenn, wenn man sich jetzt mal so 'ne, so 'ne, so 'ne App oder so 'ne Camping-App wie, ja eben wie Camping-App EU oder, oder, oder PinCamp oder Camping Info oder wie auch immer anschaut, äh, im Moment bilden sie ab, wo, wo sind die Campingplätze oder Stellplätze? Wo kann ich übernachten? Ähm, der nächste Schritt ist wahrscheinlich dann: Ist noch was frei? Äh, w-wie sind die Verfügbarkeiten? Was kostet das? Äh, das nächste wird sein, ähm, das direkte Buchen. Dann kommen wahrscheinlich KI-Anwendungen noch rein. Ich hab gesehen, äh, die Camping-App macht das schon oder testet es schon in der, äh, Beta-Version, dass sie halt noch zusätzliche Anwendungen über KI mit reinbringt, ähm, über ihre Routenplanung. Ich glaub, das wird relativ schnell gehen. Sebastian: Ich, das ist eigentlich auch grad noch 'n schönes Stichwort für mich. Ihr wollt ja auch mit, mit, äh, Jenny und Lukas von der Camping-App was zusammen machen, hab ich gehört. Sebastian (CamperMat): Ähm, ja, also wir sind im, im Gespräch. Also ich muss mal vielleicht 'n bisschen ausholen. Also ich hab ja schon gesagt, wie wir eigentlich so normalerweise reisen. Wir haben eigentlich immer, äh, sind wir mit, äh, Google, Google Maps und Park4night gereist. Äh, irgendwann bin ich über die Camping-App, äh, bin ich auf die Camping-App gestoßen und da war ich eigentlich total begeistert. Also da, das war eigentlich von Anfang an genauso, wie ich's mir vorstelle, eigentlich von der Bedienung und von der Übersichtlichkeit. Und man merkt einfach, einfach, ja, bei der Camping-App, die sind so bisschen am Puls der Zeit und nehmen genau die Trends auf, die's einfach da draußen gibt. Also die, da merkt man, da sind auch Camp-, wirklich, äh, Camper am, am Werk, ähm, und auch die nehmen die, die, die modernen Technologien ernst, äh, und, und nutzen die. Also da war ich von Anfang an begeistert und hab dann einfach mal die angeschrieben und, äh, wir haben uns jetzt in letzter Zeit, äh, öfter mal ausgetauscht und, äh, wollen eigentlich, äh, in, in Zukunft auch zusammenarbeiten, um uns da eigentlich zu, ähm, zu ergänzen beziehungsweise wir wollen eigentlich, äh, unseren Beitrag, äh, dazu leisten, äh, einfach, äh, diese App auch stärker zu machen oder auch mal, ja, diese Möglichkeiten, sei es mit der Übergabe an Verfügbarkeiten, an Preisen, äh, einen ganzen Buchungsprozess einfach, äh, äh, noch zu begleiten und, äh, zu unterstützen. Sebastian: Wir sind da eigentlich ja auch schon, also wir sind da mit einem Direktlink ja, also unsere Kunden sind da ja da schon drinnen. Also da steht dann, äh, Verfügbarkeit über die Website des Betreibers oder des Stellplatzes, dann klickst du drauf und dann bist du bei uns. Also- Sebastian (CamperMat): Das, das fand ich eben auch total sympathisch, weil da, da ist halt einfach kein, keine Buchungsstrecke, keiner dazwischen, sondern es ist einfach eine Weiterleitung an, an unser PMS-System. Ähm, und darüber kann ich jetzt schon so buchen, wie ich mir das eigentlich vorstelle. Ich such mir was aus, äh, äh, lande über einen Link dann direkt bei uns und hab dann einfach 'ne direkte Buchung. Ähm, so stell ich's mir eigentlich vor für die Zukunft. Bei anderen ist es halt anders, weil sie ein anderes Geschäftsmodell haben. Da hab ich dann die Buchungsstrecke auf deren Seite, ähm, hab aber gewisse Abstriche, dass ich vielleicht nicht den, den, den, den, meinen konkreten Platz aussuchen kann. Ich, ich hab vielleicht auch nicht die, die Abfrage der Verfügbarkeiten, nicht den richtigen Preis, ähm, aber der Camping-App ist es eigentlich recht, recht, recht schick gelöst. Also. Sebastian: Ich find da halt, also wir finden auch, also das Preismodell von der Camping-App auch ziemlich charmant. Also da zahlst halt nur einmal und zahlst halt nicht irgendwie im Monat irgendwie 20 Euro, damit du 'ne App sinnvoll nutzen kannst. Also das ist halt, äh, da passen wir auch ganz gut zusammen, so vom, vom Fairnessfaktor, finde ich. Sebastian (CamperMat): Hab ich jetzt in Montenegro gemerkt, da hab ich irgendwie fünf Apps abonnieren müssen. Wenigstens konnte ich Monatsabos machen und konnte die danach wieder kündigen, aber das, äh, ist schon allerhand, was da mittlerweile zusammenkommt, wenn man so- Sebastian: Ja, aber, ja eben, aber warum sollst du denn dafür zahlen, wenn du's gar nicht nutzt? Also, ähm, ja. Sebastian (CamperMat): Wie gesagt, deswegen war ich dankbar, dass es zumindest Monatsabos gibt. Es gibt ja auch Apps, wo du nur 'n Jahr buchen kannst und, und Dienste. Da war ich immer noch halbwegs happy. Sebastian: Da gibt es so einige Berichte auch. Sebastian (CamperMat): Wenn man viel unterwegs ist, dann, dann, dann rechnet sich das vielleicht, aber die meisten sind ja durchaus einfach nur ein-, zweimal im Jahr und dann, dann, dann lohnt sich das einfach nicht. Ja. Sebastian: Das war jetzt genau der Punkt auch bei mir. Nele: Wenn man jetzt sagt, ich hab jetzt die Folge gehört, find das cool, was ihr macht. Wo find ich euch und wo find ich vor allem auch die Campingplätze, die mit eurem Buchungssystem arbeiten? Sebastian: Das findet ihr eigentlich alles auf unserer Website. Also wir haben da tatsächlich unten zum einen, äh- Alex: Also auf unserer Website 'ne Karte, da ist da jeder unserer Kunden, äh, platziert und da kann ich, also man kann natürlich auch über Camperlot bei uns also seine Route planen und, äh, durchbuchen. Ähm, aber ansonsten findet man uns auf camperlot.de und, äh, mit gleichnamigen Namen auf sämtlichen anderen sozialen Netzwerken. Genau. Nele: Aktuell, ich hab die Karte vor mir. Ich hab, ich hab's natürlich vorher aufgemacht, bevor ich euch gefragt hab, aber ähm, aktuell habt ihr noch sehr stark Schwerpunkt auf Deutschland mit 'n paar vereinzelten Plätzen in, ähm, einigen Nachbarländern. Alex: Mhm. Nele: Aber ihr wärt grundsätzlich auch offen, nehm ich an, für Kunden, ähm, aus anderen Ländern, oder? Alex: Ja, ja klar, ist ja, ist ja schon so. Sebastian (CamperMat): Also wir haben Campingplätze auch daraus in, in Dänemark, Polen, äh, Frankreich ist, glaub ich, einer dabei. Nele: Einer, ja. Sebastian (CamperMat): Klar, also wir haben natürlich mit, mit, mit Deutschland angefangen, waren dann relativ schnell auch in der Schweiz und Österreich, aber wir sind jetzt auch in, in, in nicht deutschsprachigen Ländern auch schon unterwegs und unser, ja, unser Buchungssystem kann da auch mehrere Sprachen. Also ich kann durchaus auch, also es ist jetzt auch so, wenn, wenn zum Beispiel jemand in Deutschland bucht, äh, ich weiß aber über 'n Browser, er ist, ist kein Deutscher oder er ist 'n Englischsprachiger, dann wird er auch auf Englisch dann seine Buchungsstrecke haben. Also das, so weit sind wir eh schon vorbereitet, ja. Nele: Cool. Sebastian: Und abschließend noch eine Frage von mir: Wenn ihr einen Wunsch an die Campingbranche hättet oder wenn ihr euch einen was wünschen würdet, was, was würdet ihr euch wünschen? Alex: Oha. Wo war diese Frage noch mal? Sebastian (CamperMat): Ähm, ja, äh, b-campt so, so, so oft wie's geht. Camping ist bunt. Camping, äh, fahrt so oft, ähm, raus, wie, wie es geht. Seid offen für alles. Also, ähm, das wär'n, würd ich mir wünschen. Seid fair zueinander. Ähm, habt auch mal- Alex: Fair und ehrlich. Sebastian (CamperMat): Habt's auch mal vielleicht auch Ver-Verständnis für die Campingplatzbetreiber, äh, wenn sie mal 'n schlechteren Tag haben. Genau. Ähm, ja, das wär vielleicht, ja, meine Antwort auf die Frage. Sebastian: Mhm. Sebastian (CamperMat): Genau. Genau. Also wir haben auch, also wir, wir sind immer darauf auch bemüht, Campingplatzbetreiber irgendwie so auch so unter die Arme zu greifen. Also, ähm, das wollt ich vielleicht auch noch mal ins Spiel bringen. Also wir versuchen auch, Konzepte mit Campingplatzbetreibern zu entwickeln, um einfach deren, deren Buchungen vielleicht auch, äh, zu erhöhen. Also, äh, viele Campingplatzbetreiber jammern ja, äh, immer, dass man sagt, okay, am Wochenende bin ich immer ausreserviert, aber Montag bis Donnerstag, äh, ist vielleicht so 'n bisschen mau. Äh, und deswegen versuchen wir auch immer, immer, ja, auch Hilfestellung zu geben oder auch mal zu zeigen, äh, wie andere Campingplätze das, das, das in die Hand nimmt, weil viele Campingplatzbetreiber, äh, haben, glaub ich, immer so zwei, äh, Schwerpunkte an, an Zielgruppen. Einmal, ähm, einmal die Familien, äh, und einmal die Rentner. Und die meinen immer, am Wochenende kommen die Familien und am, und unter der Woche dann die Rentner. So ist es ja eigentlich auch nicht. Ähm, ich glaube, äh, die Campingplatzbetreiber müssen auch oder offen sein für, für, für, für neue Arten von Camping, ob's jetzt Vanlife ist oder, äh, Leute, die von unterwegs arbeiten. Ähm, da gibt's ganz spannende Konzepte, ähm, sagt, es gibt nicht nur ein, zwei Zielgruppen, sondern einfach auch mehrere Zielgruppen, die ich dann auch erreichen kann, um auch mal die, die, die Plätze auch mal unter der Woche besser auszulasten. Da muss ich nicht gleich mit 'nem, äh, mit 'nem Preisnachlass kommen, sondern es ist ja eigentlich immer, ja- Alex: Oder 'n Mehrwert halt. Sebastian (CamperMat): Ein Mehrwert. Alex: Genau. Sebastian (CamperMat): Oder ist ja auch oft nicht so der Preis, äh, das ausschlaggebende Kriterium, dass ich sag, äh, ich, ich fahr jetzt vielleicht am Dienstag oder Mittwoch zu dem, weil ich spar mir da zehn Euro, aber ich hab ja unter der Woche gar keine Zeit dafür. Deswegen, ähm, wollen wir quasi den Campingplatzbetreiber auch immer dafür sensibilisieren, äh, seid offen für, für ganz andere Camper, die jetzt neu dazukommen. Es gibt, wie gesagt, Camping ist bunt. Es sind nicht nur die Familien und die Rentner, sondern es sind halt einfach auch ganz andere Zielgruppen. Also wir haben zum Beispiel, keine Ahnung, es gibt Campingplätze, die, die, die externe Hundetrainer haben vor Ort, die sagen, okay, ich, äh, ich, äh, ich kann dir praktisch auch die Hundebesitzer, ähm, ja ein Programm anbieten mit Hundetraining oder find Ausflüge für Hund, die jetzt vielleicht sagen, okay, die sind vielleicht, ähm, ja, nicht so wetterfühlig und, und, und sagen, okay, auch bei schlechtem Wetter, äh, äh, sag ich nicht ab, sondern ich hab mein Programm gebucht, äh, und, äh, und- Alex: Mit dem Hund muss man ja so oder so raus. Sebastian (CamperMat): Genau. Alex: Dreimal am Tag. Sebastian (CamperMat): Oder auch die ganze, äh, Vanlife-Ecke oder die, die ganzen Leute, die von unterwegs arbeiten. Also, äh, äh, bietet vielleicht auch mal Möglichkeiten an, äh, wie stabiles Internet oder Meetingräume oder Konferenzräume oder, oder spezielle Angebote, die eben solchen Zielgruppe vielleicht auch mal, äh, anbieten, ja. Sebastian: Auf jeden Fall 'n wichtiger Punkt an die, an die Campingplatzbetreiber, dass man, auch wenn das Tagesgeschäft stressig ist, durchaus ja auch mal gucken kann, was man vielleicht noch machen kann, um sich von anderen abzusetzen. UndWürde quasi mit denen auch mit deinen letzten Worten zu dem Thema dann langsam zum Schluss kommen für heute. Ähm, Nele hat ja vorhin schon abgefragt, äh, wo man euch findet. Wir packen das auch noch mal in die Show Notes. Ähm, also ne, falls jetzt jemand Interesse dran hat, weil er selber 'n Platz betreibt, dann nehmt einfach Kontakt, äh, mit, mit den Jungs auf. Äh, ich werd das übrigens auch tun, weil ich hab tatsächlich auch einen, äh, Campingplatz, äh, der mich gefragt hat, ob ich nicht auch 'ne Software für die entwickeln kann, äh, für die Buchung. Und da hab ich gesagt, äh, könnte ich, aber das gibt's schon. Das muss ich jetzt nicht auch noch entwickeln. Und, ähm, ansonsten fand ich das spannend mit dem Blick hinter die Kulissen, wie, wie so 'ne Software funktioniert, wie ihr so denkt, wie ihr arbeitet. Ähm, ihr da draußen, gebt uns gern auch mal Feedback, wie ihr das findet, ob das was für euch ist oder ob ihr sagt: „Nee, äh, ich möchte gar nicht so hinter die Kulissen gucken", oder ob ihr sagt: „Doch, das ist super spannend. Lasst uns öfter hinter die Kulissen schauen." Das war jetzt so, ähm, eins der ersten Male, die wir das versucht haben. Und gebt uns da mal Feedback zu. Vielen Dank, Sebastian, dass du uns angeschnackt hast, äh, und dass du dich hast auch überrumpeln lassen, äh, zum Podcast zu kommen. Und Alex, dass du auch, äh, spontan mit dazugekommen bist. Alex: Sehr gerne. Sebastian: Ich bin sehr gespannt, wie es sich bei euch weiterentwickelt. Ich bin auch gespannt, ob wir da mit unserem Campingplatz zusammenkommen und wie das alles so funktioniert, äh, weil ich auch ein, ja, großer Fan von digitalen Dingen bin und von, von Automatisierung. Uuund, äh, ja, ich geb das Wort weiter. Ich sag schon mal tschüss und geb weiter an Nele. Nele: Ja, auch von mir noch mal ganz lieben Dank an euch beide, dass ihr da wart, dass ihr uns mitgenommen habt, auch so 'n bisschen auf eure Reise und ins Thema rein. Für uns ist es auch immer super spannend, halt externe Gäste zu haben, weil wir auch mal ganz viel Neues dadurch erfahren und, und selber ja auch gerne so 'n bisschen reinspickern, ähm, wie andere unterwegs sind und, ähm, wie man so 'n Projekt auch aufbaut. Und wir würden uns freuen, äh, vielleicht mal zwischendurch 'n Update von euch zu bekommen und wünschen euch bis dahin dann alles Liebe. Hoffen, dass wir uns bald mal wiedersehen. Und ihr Lieben da draußen, folgt uns gerne, abonniert den Podcast, hinterlasst uns Kommentare und Bewertungen und folgt natürlich auch Camperlot und schaut euch die Campingplätze an. Das werd ich jetzt auf jeden Fall auch tun und dann auch mal vielleicht so 'ne kleine Buchung machen für die nächste Reise. Bis dann. Tschüss. Sebastian: Dann tschüss. Alex: Tschau, danke für die Einladung.

Sebastian Vogt

Ich bin Sebastian Vogt, der Technik-Experte und Redakteur für smarte Lösungen und Gadgets bei CamperStyle. Meine Expertise ist fundiert durch sechs Jahre dauerhaftes Leben im Wohnmobil als Digitaler Nomade. Ich weiß aus First-Hand-Experience, welche Technologien im mobilen Alltag zuverlässig funktionieren und welche nicht. Daher schreibe ich hauptsächlich über Stromversorgung, Fahrzeugzubehör und die Digitalisierung unterwegs. Ein wichtiges Kapitel dieser Reise waren unsere drei geretteten Hunde – so teile ich zusätzlich meine fundierten Erfahrungen und Tipps rund um das Thema Camping mit Hund. Meine Lieblingsspots? Immer dort, wo ich einen Stellplatz am Wasser finde.

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