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Podcast: Sicher durch den Sommerurlaub: Wichtige Reisehinweise für Südeuropa

In dieser Episode haben Nele und Sebastian aktuelle Sicherheitshinweise vom Auswärtigen Amt ausgewertet und für deine Sommerreise kompakt zusammengestellt. Besonders im Fokus: die Waldbrände bzw. Waldbrandgefahr in Südeuropa, die gerade für Camper nicht zu unterschätzen ist. Hör rein und erfahre, welche Regionen aktuell betroffen sind – damit du bestens vorbereitet in den Sommer startest!

Pünktlich zur Hauptreisezeit haben sich Nele und Sebastian die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amts genau angeschaut und das Wichtigste für dich herausgefiltert. Im Fokus: Waldbrandgefahr in Südeuropa und Tipps, wie du dich vor Diebstahl und Überfällen schützt.

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Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Waldbrände in Südeuropa: Aktuelle Lage in Katalonien, Frankreich, Portugal, Griechenland, Albanien und Nordmazedonien
  2. Sebastians Erfahrungen aus Portugal: Wie schnell Feuer entstehen und sich ausbreiten, warum geparkte Autos auf trockenen Wiesen zur Brandgefahr werden und was es mit der Notfalltasche und den Fluchtwegen auf sich hat
  3. Cell Broadcast und lokale Warn-Apps: Wie das SMS-Warnsystem funktioniert, warum es nur die wirklich betroffenen Gebiete erreicht und wo ihr aktuelle Brandinformationen findet
  4. Hitzewellen: Warum es besonders für Säuglinge, Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen in Griechenland und Co. gerade kritisch werden kann
  5. Übernachten auf Autobahnraststätten: Warum wir das konsequent vermeiden und welche Alternativen es gibt
  6. Trickdiebstahl auf der A7 in Katalonien: Die bekannte Masche zwischen La Jonquera und Barcelona
  7. Taschendiebstahl in Städten: Hotspots, zunehmende Gewalt bei Diebstählen in Barcelona und die wichtigsten Schutzmaßnahmen für unterwegs

Links und Ressourcen

  1. Auswärtiges Amt: Aktuelle Reisehinweise für alle genannten Länder mit direkt verlinkten Warn-Apps und Webseiten – auswaertiges-amt.de
  2. Waldbrand-Übersichtskarte Griechenland: foties.gr – aktuelle Brandherde in Griechenland auf einen Blick
  3. Artikel zur Inhaltsversicherung: Die „Hausrat“ für Wohnmobil und Wohnwagen

Jetzt bist du gefragt!

Hast du schon mal eine brenzlige Situation rund um Waldbrände oder Diebstahl auf deiner Sommerreise erlebt – und wie bist du damit umgegangen? Oder hast du eigene Tipps, wie du dich und deinen Camper in Südeuropa schützt? Dann schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp!

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Das Transkript der Folge

Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.

Nele: Hallo und herzlich willkommen zur Camper Style Kaffeepause, deiner kleinen Portion Camping für zwischendurch. Ich bin Nele. Sebastian: Und ich bin Sebastian und wir haben heut noch mal, äh, Reise- und auch Sicherheitshinweise für euch Camper da draußen. Nele: Ja, die Hauptreisezeit geht ja jetzt los beziehungsweise ist wahrscheinlich schon für viele im Gange. Und wir sind ja seit einiger Zeit immer mit einem Auge auch so'n bisschen beim Auswärtigen Amt, weil da ja immer ganz gute Hinweise reinkommen. Und da haben wir jetzt einiges für euch gesammelt, für eure vielleicht Reiseziele für den Sommer. Und was halt ganz wichtig ist, das sind natürlich alles immer Momentaufnahmen, ne. Wir haben jetzt vor ein paar Tage gesammelt, also so Anfang Juli bis jetzt. Und, ähm, das kann sich natürlich täglich ändern. Das heißt, ihr solltet vor der Abfahrt immer auch noch mal den aktuellen Stand beim Auswärtigen Amt checken, wenn's eben um Regionen geht, wie die, zu denen wir jetzt gleich kommen. Sebastian: Ja, und in dem Sinne würd ich sagen, tauchen wir direkt rein, oder? Nele: Ja. Also ihr könnt's euch wahrscheinlich auch schon denken: Ein großes Thema in ganz Südeuropa ist natürlich aktuell das Thema Waldbrände beziehungsweise auch Hitze. Und da haben wir jetzt viele, viele Warnungen wegen Waldbrandgefahr oder auch schon wegen akuter Waldbrände. Das ist für uns Camper natürlich immer besonders relevant, weil wir ja oft auch sehr in der Natur stehen, beziehungsweise sind ja auch schon Campingplätze evakuiert worden wegen solcher Brände. S-sebastian, du hast auch schon einige miterlebt in deiner Zeit in Portugal. Sebastian: Mhm. Nele: Also damit ist gar nicht zu scherzen. Da sollte man auch nicht diese Gefahr irgendwie auf die leichte Schulter nehmen. Und deswegen geben wir euch jetzt mal 'ne kurze Übersicht, wo's aktuell brennt oder zumindest kritisch ist. Und den Anfang macht leider 'ne Gegend, wo ich jetzt grade auch erst war, und zwar, ähm, in Spanien, in Katalonien, in der Provinz Girona bei La Bisbal d'Empordà. Da brennt's richtig. Äh, da sind etliche Hektar Wald und Buschland betroffen, jetzt schon seit 'n paar Tagen. Aktuell hat die Feuerwehr zwar die Brände, so wie's heute aktuell gelesen habe, in einem Katalon-Katalanischen Medium einigermaßen unter Kontrolle, aber dadurch, dass es da auch immer, ähm, so'n bisschen heftigere Winde gibt, können sich die Brände jederzeit wieder weiter ausbreiten. Also da in der Gegend auf jeden Fall 'n bisschen vorsichtig sein. Sebastian: Ich hab im Anschluss an das Brandthema auch noch so'n paar Gedanken aus erster Hand aus unserem Portugal, also als wir in Portugal gelebt haben. Nele: Mhm. Sebastian: Das schon mal als Teaser, weil klar, vielleicht ist jetzt nicht für jeden das hier alles spannend, aber dann skippt 'n bisschen vor. Wir haben zum einen generell paar Tipps, aber wie gesagt, ich würd auch noch mal 'n bisschen was aus unserer Portugal-Erfahrung dazu beitragen. Nele: Ja, gehen wir weiter nach Frankreich. Auch da ist der Sommer sehr heiß und trocken. Brandgefahr steigt a-aktuell und da sind vor allem Campingplätze halt kritisch, die nah an trockenem Gelände liegen, also Wälder oder viel, viel Unterholz, viel, äh, Gebüsch, Gestrüpp. In den gefährdeten Gebieten rufen die Behörden höhere Warnstufen oder höhere Alarmstufen aus und reagieren dann auch entsprechend. Und dem solltet ihr dann natürlich auch Folge leisten beziehungsweise auch überlegen, ob ihr dann solche betroffenen Gebiete vielleicht aktuell meidet und woanders hingeht. Das ist ja das Schöne, wenn man nicht fest gebucht hat beim Camping, dass man dann auch im Zweifel mal ausweichen kann. Sebastian: Ja, dann Portugal. Ne, auch da, äh, ist Waldbrandalarmstufe. Ähm, Madeira, Azoren nicht, da ist es meistens feucht genug, aber das ganze Festland, also alles Festland Portugal. Und, ähm, da ist eigentlich jedes Jahr Waldbrandgefahr und auch die Warnstufe, die unterscheidet sich immer 'n bisschen nach dem Teil des Landes, wie heiß es auch ist, wie das Wetter grade ist. Und da könnt ihr und solltet ihr einfach auf die lokalen Medien bisschen achten. Also es gibt zum Beispiel als Tipp bei Facebook so 'ne Sicherheitsgruppe zu Portugal, wo immer auch aktuelle Warnmeldungen verbreitet werden auf Englisch. Der kann man ganz gut folgen. Und ansonsten gibt's auch 'ne App im App Store und es gibt auch 'ne Webseite, wo man auch die aktuellen Wald..., also Brände angucken kann. Und, ähm, ja, wie gesagt, zum Schluss noch mal 'n bisschen was dazu, aber Portugal ist auf jeden Fall jedes Jahr im Sommer, ähm, also und eigentlich geht das schon, ich muss grad überlegen, im Mai los und bis in den Oktober rein. Also, ne, länger, also langer Sommer, wo's immer wieder brennen kann und auch brennen wird und auch brennt und das auch teilweise sehr, sehr groß und durchaus sehr gefährlich. Nele: Griechenland gilt das Gleiche. Da gibt's ja auch immer wieder Waldbrände. Das ist gar nix Neues. Wir möchten nur wieder mal drauf hinweisen, ähm, da sind verschiedene Regionen im Moment betroffen. Da brennt's im Sommer auch sehr, sehr regelmäßig. Aktuell hab ich auf die Übersichtskarte geguckt. Ich weiß leider nicht, wie man die ausspricht. Also geschrieben wird's F-O-T-I-E-S Punkt G-R. Die verlinken wir euch auch in den Show Notes. Ähm, laut dieser Karte wüten derzeit auch 'n paar Feuer schon. Und es können halt immer dann kurzfristige Straßensperren oder auch Ausfälle bei der Infra..., Ausfälle bei der Infrastruktur passieren, grade auch in Tourismusgebieten. Ähm, und deswegen gilt auch hier: Informiert euch da einfach vorher, wenn ihr da jetzt kurzfristig 'ne Reise geplant habt, dann, äh, damit ihr da einfach sicher seid. Sebastian: Ja, same in Albanien. Auch da haben wir 'ne Warnung. Also auch da kommt's im Sommer immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Auch da offenes Feuer und Grillen sind verboten und Brände gibt's, äh, oder da gibt's die 1-2-8, das ist die Feuerwehr oder die 1-1-2, die ja international Zumindest in Europa gleich ist, um Brände zu melden. Nele: Und zum Schluss haben wir noch Nordmazedonien. Da gilt aktuell vom 1. Juli bis 31. August wegen der Waldbrandgefahr ein komplettes Aufenthaltsverbot in den Wäldern. Da gibt's auch saftige Geldstrafen, wenn man dagegen verstößt. Bis zu 2.000 Euro werden da fällig. Und wenn ihr vorhabt, einen der Nationalparks zu besuchen, dann müsst ihr ja da auch vielleicht in den Wald 'n bisschen rein oder wollt es machen, äh, dann gibt es dort Ausnahmegenehmigungen über die Behörden dieser Nationalparks. Also da müsstet ihr euch dann einmal im Vorfeld kümmern, dass man euch dann nicht den Zutritt versagt oder ihr halt 'ne Geldstrafe aufgedrückt bekommt. Was mir generell aufgefallen ist bei allen Ländern, ähm, über die wir jetzt gesprochen haben, ist, dass es dort 'ne sehr gute Informationsinfrastruktur gibt. Also einige Länder haben Apps, ähm, äh, mit, ähm, also wo Warnmeldungen rausgegeben werden, andere haben Übersichtsportale oder beides. Und alle diese Informationen findet ihr auch auf den jeweiligen Länderseiten des Auswärtigen Amts. Da sind die direkt verlinkt und da kann man sich wirklich super informieren und auch, ähm, eben immer dann ganz aktuell up to date halten. Sebastian: In den meisten Ländern gibt es auch tatsächlich Cell Broadcast, also das heißt, da bekommt ihr 'ne SMS gesendet. Ähm, das funktioniert bei ausländischen Handys meist auf Englisch, bei portugiesischen Handynummern meist auf Portugiesisch. Da bekommt ihr 'ne Warnmeldung. Das kenn ich jetzt persönlich aus Portugal sehr, sehr gut und das wird auch nicht dann einfach aufs ganze Land gesendet, wenn's irgendwo brennt, sondern es wird auf die Funkmasten gesendet, die es wirklich betrifft, sodass man, wenn man so 'ne Warnung bekommt, dann auch davon ausgehen kann, dass da in der Nähe 'ne Gefahr ist und besonders aufmerksam sein sollte. Und dann kann ich ja kurz, bevor wir gleich noch zu, zu allgemeinen Tipps gehen, kurz so 'n bisschen was aus Portugal euch mitgeben. Also generell, ich hab jetzt den ersten Sommer ja hier in Deutschland, äh, mach ich mit, beziehungsweise es ist schon der zweite. Davor hab ich zehn Sommer nahezu im Süden mitgemacht, in, in Spanien und Portugal und das ist einfach wenig zu vergleichen. Ähm, hier ist noch sehr viel grün, hier regnet's auch öfter mal. Das ist in den Ländern nicht der Fall. Also beziehungsweise stimmt auch nicht, im Norden kann's schon mal regnen. Im Süden, in der Algarve, wo wir waren, ist's tatsächlich so gewesen, dass es zwischen, äh, März und Oktober einmal geregnet hat im Jahr und dann war das auch nur so fünf Minuten und die Tropfen haben kaum die Erde berührt. Das heißt, es ist alles ausgetrocknet und es reicht wirklich ein Funke. Und aus dem Grund ist zum Beispiel auch nicht erlaubt, äh, ich glaub, nach März Freischneider mit Metallblättern zu benutzen. Also man darf 'n, ein, so 'n, so 'n, ne, so 'n Rasentrimmer mit so diesen Plastikdingern benutzen, aber nicht mit Metallblättern. Das ist verboten. Es müssen auch Grundstücke geräumt werden von, von Kram, der brennen kann. Das ist alles gesetzlich geregelt. Und, äh, natürlich keine Kippen wegschnitzen, das ist so 'n Thema. Und was viele nicht wissen: Auch euer Fahrzeug, wenn ihr lange gefahren seid, ist heiß unten dran und wenn ihr dann auf 'ner Wiese parkt, dann kann's zu 'nem Brand kommen. Das ist nämlich tatsächlich auch in Portugal passiert, da wo wir waren und da ist 'n ganzes Hundeshelter abgebrannt, weil die eben einfach die Autos auf 'ner Wiese geparkt haben. Also Sachen, an die man auch nicht denkt. Und das Geilste, was ich erlebt habe, war wirklich 'n-- Und ich weiß ja, wir Camper stehen auf Lagerfeuer und auf Grillen draußen und machen das gerne und das versteh ich auch. Und ich versteh auch, wenn man jetzt seinen Sommerurlaub in Portugal oder in Spanien oder in Griechenland macht, dass man das gern tun möchte, aber das ist eine der dümmsten Ideen, die man haben kann, weil wir hatten das auch schon erlebt, alles knochentrocken, Brandwarnungen und so weiter und da kommt 'n Typ und will abends 'n Lagerfeuer machen, ähm, wo außenrum wirklich das trockene, das trockene Sch..., äh, Gras, die trockenen Bäume alles standen und der hat das einfach nicht gecheckt. Ich, ähm, im Zweifel für den Angeklagten, wir können einfach sagen: „Okay, ist das aus Deutschland nicht gewöhnt", aber Leute, wenn da 'ne Warnung ist, dann hat das wirklich 'n Grund und ihr glaubt gar nicht, wie schnell irgendwo 'n Funke entstanden ist und es anfängt zu brennen und ihr könnt 'n offenes Feuer nicht kontrollieren. Das ist der Grund, warum's verboten ist. Es mag bei dem einen oder anderen mal gut gehen, aber jedes Jahr sterben in Portugal viele, viele Menschen, viele, viele, viele, viele Tiere, viel Land, viel Wald wird vernichtet, weil's einfach brennt. Das hat nichts unbedingt nur mit Touristen zu tun, sondern gibt's genauso viele Einheimische, die Mist bauen oder die, äh, Brände, die gelegt werden und Monokulturen hast du nicht gesehen, aber ich möcht da wirklich noch mal eindringlich euch mitgeben: Haltet euch da dran. Ihr habt kein Gefühl dafür, wie krass schnell das brennen kann. Und wir hatten in Portugal immer 'ne Notfalltasche, äh, quasi parat. Wir kannten unsere Fluchtwege und hatten auch 'n Plan, was wir tun, wenn es, äh, zur Brandgefahr kommt. Und ich hab zweimal auf meiner Terrasse gestanden und hab vor dichtem Nebel kaum noch was gesehen und hab geguckt, was, ne, wann müssen wir los. Also das ist da allgegenwärtig und man hat das, wenn man da nicht lebt, nicht so aufm Schirm und das ist auch völlig okay. Deswegen vielleicht noch mal so der Bericht von meiner Seite. Nele: Ja. Also generell herrscht dann ja meistens auch Rauchverbot. Auch an das sollte man sich halten, selbst wenn man die Zigarettenkippe nicht achtlos wegwirft. Auch ein, äh, eine glimmende Asche kann so was auslösen in diesen Ländern. Und in, äh, Katalonien, was ich vorhin genannt hatte, hier diese, diese, diesen furchtbaren Waldbrand, der da gerade tobt, den hat wohl ein Arbeiter mit 'ner, mit 'nem Sei..., äh, mit 'ner Flex oder so was ausge..., mit Trennschleifer oder was auch immer. Also genau das, was du vorhin gesagt hattest. Und ich hab auch gelesen, dass teilweise sogar elektrische Geräte, äh, oder elektronische Geräte verboten werden, ähm, in den Bereichen. Sebastian: Ist gerne in den, in den hippen Ecken in Portugal auch passiert. Da gab's auch ein, zwei Brände auch während unserer Zeit, die aufgrund von schlechter Elektroverkabelung passiert sind. Nele: Also Wenn ihr in solchen Gegenden unterwegs seid, lieber 'n Tacken zu vorsichtig sein. Man möchte auch, glaub ich, nicht die Verantwortung haben für so 'ne Geschichte, wo so viel Zerstörung dann herrscht. Ähm, ja und natürlich immer auf die Anweisungen der lokalen Behörden hören und die auch sofort befolgen und nicht so wie zum Beispiel auch meine Tante beim großen Hochwasser vor zwei Jahren, die dann gerne noch 'n bisschen in ihrem Haus ausharren wollte, um mal gucken, ob's wirklich so schlimm wird, wie angekündigt wurde, bis, äh, dann Polizei die Anwohner rausgestampert hat. Ähm, also da einfach vernünftig sein und, und auch Evakuierungsmaßnahmen halt dann, ja, ernst nehmen und vor allem denen folgen. Sebastian: Ja, ansonsten kein offenes Feuer und dazu zählt auch Grillen mit, mit Holzkohle. Das Grillen mit Gas ist im Normalfall erlaubt. Auch da können Funken durchaus mal passieren. Das ist, das ist eher selten, deswegen ist es oft erlaubt, aber ich hab tatsächlich auch in den, in der ganz krassen Zeit auch dann nicht mehr draußen gegrillt und hab darauf verzichtet. Ähm, das Gleiche irgendwie 'n Kaminfeuer machen, so 'ne Geschichten. Also nicht, dass es nicht warm genug wäre, aber weil's abends romantisch ist, man noch was, ne, auch da wieder irgendwas grillen will oder so, einfach drauf verzichten. Und wie gesagt, in vielen Ländern gibt's diese Cell Broadcast, also wo ihr einfach 'ne SMS bekommt, nichts vorher machen müsst. Das, äh, auf jeden Fall dadrauf achten. Und ich würd immer gucken, dass ich auch so 'n, so 'ne lokale App finde oder einfach die lokalen Webseiten, was Neelie ja schon gesagt hat, wie ihr auch beim Auswärtigen Amt verlinkt findet, mir angucke. Und auch noch 'n Tipp, d-diese Feuer sind teilweise grad wenn wind geht, superschnell und man macht sich da keine Vorstellung davon, wie schnell man auch gefangen ist. Also ich würd dann auch tatsächlich, wenn ich in der Nähe eines solchen Feuers bin, wirklich sehen, dass ich da wegkomme, ähm, weil das nicht ganz ohne ist und, ähm, sehr schnell einen auch einschließen kann und dann hat man wirklich 'n großes Problem. Nele: Ja. Sebastian: Und Handy dabei haben, dass ihr im Zweifel, ähm, um, äh, Notruf anrufen könnt. Und wenn ihr 'n Feuer seht, auch dann die 112 europaweit anrufen, das Feuer melden. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Nele: Mhm. Sebastian: Das ist auch generell immer 'ne gute, äh, Geschichte und meistens wird an den Leitstellen auch leidlich Englisch gesprochen. Nicht immer, nicht immer perfekt, aber oft kommt man irgendwie durch und kann das so 'n bisschen erklären. Nele: Ja, ansonsten damit verbunden das Thema Hitze. Da gab's jetzt für Griechenland eben 'ne Warnung, ähm, weil's da im Sommer häufig Hitzewellen mit über 40 Grad gibt. Das hab ich jetzt mal als Beispiel rangezogen. Das ist aber natürlich in anderen südeuropäischen Ländern auch der Fall. Spanien hatten wir das auch schon. Und da sollte man halt immer bedenken, dass es auch für, für Säuglinge, Kinder, ähm, aber auch für Senioren oder Menschen mit chronischen Erkrankungen, Herzkreislaufproblemen und so weiter gefährlich werden kann. Dementsprechend muss ich wahrscheinlich da nicht so viel zu sagen, halt immer 'n bisschen gucken, viel Sonnenschutz, viel Wasser mitnehmen, wenn man auch Tagestouren macht und auch da geladenes Handy und Powerbank dabeihaben und sich an die ausgeschilderten Routen halten, damit man halt im Notfall auch, wenn man irgendwie nicht mehr kann, gefunden wird bei Wanderungen oder ähnlichem. Sebastian: Ja, und dann halt auch oder unser zweiter großer Teil ist das Thema Diebstähle und Übergriffe unterwegs. Auch da gab es, äh, Reisewarnungen vom Auswärtigen Amt zu. Nele: Nicht Reisewarnungen. Sebastian: Reisehinweise. Entschuldigung, ja, du hast, hast in der Morgenaufziehen gesagt. Genau. Da gab es Reisehinweise, ähm, genau, noch mal ganz wichtig. Uuund, ähm, eins der wichtigsten Themen ist das Thema Übernachten, grade ja bei der An- und Abreise. Und da gilt nach wie vor auch unsere absolute Empfehlung, nicht auf Autobahnraststätten übernachten. Vor allen Dingen für die ganze Nord-Süd-Routen, also sprich Südfrankreich, Spanien, der ganze Süden Frankreichs. Wir vermeiden das generell. Ich hab's einmal in Deutschland gemacht, ähm, werd es aber eigentlich generell vermeiden, ähm, weil einfach das sind Orte, da ist man schnell als jemand, der, äh, äh, nichts Schön, nichts Gutes im Sinn hat, da ist man schnell hingefahren, man kann schnell wieder abreisen, selbst auf Mautstraßen mag das funktionieren. Ich wäre da also eher vorsichtig und die Alternative, weil das ist jetzt vielleicht die Frage, was kann ich stattdessen machen, ähm, dann ist, äh, 'n guter Tipp tatsächlich frühzeitig 'n, 'nen Stellplatz, Campingplatz suchen. Da findet man immer irgend 'n Notfallplatz in, grade in Frankreich haben viele kleine Dörfchen auch Plätze und, ähm, im allergrößten Zweifel irgendwo in der Nähe von 'nem Friedhof mal so 'ne spät kommen und früh wieder abhauen funktioniert auch ganz gut. Nicht, dass es erlaubt wäre und wir das jetzt generell empfehlen würden, aber wenn irgendwie alle Stricke reißen, kann das immer noch 'n guter Notnagel sein. Ähm, und ist deutlich uns oder deutlich besser geeignet als 'ne, 'nen Rastplatz, weil Menschen, die was nichts Gutes im Sinne haben, wissen natürlich, dass da häufig Reisende sind und, äh, die können oder die haben nicht die Zeit, jeden, ähm, Stellplatz und jeden Friedhof abzuklappern. Also das ist einfach der Gedanke. Nele: Ja, und wenn man mal was liest zu Überfällen auf Camper, auf Wohnmobilreisende, dann wenn man da mal genauer hinschaut und 'n bisschen hinterfragt, wo das dann passiert ist, auch in Facebook-Gruppen oder Ähnliches, dann kommt eigentlich so gut wie immer raus, dass es eben an solchen Rastplätzen passiert ist. Von daher, wir meinen's auch grundsätzlich. Wir sagen das ja auch immer wieder im Podcast, wenn wir auch übers Thema Sicherheit, Einbruch und so weiter sprechen. Von daher, warum sollte man sein Schicksal rausfordern, nur weil andere das jetzt schon 'n paar Jahre machen und nie was passiert ist. Ähm, 'ne weitere Sache, die Autobahnen betrifft, die hatt ich auch schon mal angerissen in einer und meiner Katalonien-Folgen, aber ich möcht's gerne hier noch mal wiederholen. Es gibt eine, ein Autobahnabschnitt, ähm, in Katalonien Wo es sehr bekannt ist, dass da immer wieder dieselbe Masche gefahren wird und wo ich auch Leute kenne, die das persönlich schon erlebt haben. Und zwar ist das die A7 zwischen der Grenze, äh, zu Frankreich, also bei La Jonquera und ungefähr Barcelona. Da werden Autofahrer immer wieder ausgeraubt, indem die Täter unterschiedliche Arten von Schäden vortäuschen. Also entweder täuschen die 'nen Schaden an ihren eigenen Fahrzeugen vor und bitten um Hilfe in Anführungszeichen oder was, äh, meines Ans... meiner Ansicht nach häufiger vorkommt, die, ähm, verursachen am, an deinem Fahrzeug quasi 'nen Schaden, also werfen 'nen Stein oder schlagen dir auf irgend'nem Rastplatz, äh, vorher oder an der Tankstelle 'n Rücklicht ein oder irgendwas in der Art, verursachen 'ne Reifenpanne bei dir, damit du anhalten musst. Manche geben sich angeblich auch als Polizisten aus. Das ist vom Auswärtigen Amt die Information, die hab ich jetzt vom Betroffenen noch nicht gehört, aber ich les es immer wieder. Und wenn du dann hältst, dann bietet eben jemand seine Hilfe an, lenkt dich ab und 'ne zweite Person holt sich die Wertsachen aus 'm Auto. Ähm, bisher ist mir nichts bekannt von Gewaltanwendung, aber ich, äh, würde nicht ausschließen, dass da vielleicht auch mal irgendwie geschubst wird oder sonst was, wenn man sich da nicht so verhält, wie die Kollegen das wollen. Ich lese immer wieder die Empfehlung von Polizei und auch von lokalen Behörden, dass man bei vermeintlichen Pannen nicht auf dem Seitenstreifen anhalten soll, egal was ist. Also irgendwie gucken, dass man bis zur nächsten Tankstelle oder zu 'nem belebten Punkt weiterkommt. Das kann, ähm, das kann dann auch 'ne belebte Raststätte sein, aber eben da dann auch gucken, dass man nicht irgendwo weit hinten parkt, sondern halt irgendwo, wo Menschen sind und dann erst mal Auto abschließen, vielleicht aussteigen. Ich würd zuerst die 112 anrufen und um Hilfe bitten. Ähm, man kann auch mal gucken, man kann sich auch den Schaden mal selber angucken, aber auf jeden Fall nicht mit den Leuten ins Gespräch gehen, die da vielleicht mit einem anhalten. Sebastian: Wichtiger Punkt noch ganz kurz zum Auto abschließen. Wir haben jetzt teilweise auch, ähm, Jammer dabei. Das bedeutet, wenn du die Fernbedienung benutzt und nicht darauf achtest, dass es klackt oder blinkt und dich drauf verlässt, dass du, wenn du das Knöpfchen drückst, das schon zu ist, dann funktioniert das dann in dem Falle nicht mehr. Das heißt, du drückst und dein Auto geht nicht zu. Also da Vorsicht, wirklich ganz genau gucken und ich weiß, das ist so 'ne Stresssituation. Im Zweifel schließt einfach physisch mit 'm Schlüssel euer Fahrzeug zu, weil das können sie nicht einfach blockieren. Nele: Ja, und wenn ein Abschleppdienst kommt, dann sollte man immer drauf achten, dass das Logo quasi 'n offizielles ist. Also jetzt hier in Spanien ist es, ähm, Autobistas zum Beispiel oder eben von deinem bestellten Pannendienst. In anderen Ländern hör ich auch immer wieder, dass es so Abschleppbetrug gibt. Das hatten wir ja neulich auch hier im Podcast, äh, zu, ich weiß jetzt gar nicht mehr, zu welchem Land das war. Auf jeden Fall immer darauf achten, dass der Abschleppdienst auch zu dem passt, den du gerufen hast. Und ich hab's im, im Balkan erlebt, dass da teilweise die ADAC-Logos gefälscht wurden. Also dass da irgendwelche Betrüger mit ADAC-Logos unterwegs waren. Also da einfach genau hingucken und im Zweifel auch noch mal beim Pannendienst anrufen und fragen, ob, äh, das der Kollege ist, den der geschickt hat. Sebastian: Ja, dann haben wir noch das Thema Diebstähle, also so ganz klassisch Taschen, Taschendiebstähle in Spanien vor allen Dingen gut verbreitet in den Städten, überall da, wo viele Menschen sind, ne, weil da kann man das halt recht einfach verüben. Das kann euch auch an Bahnhöfen und auch an Flughäfen passieren, im Ankunftsbereich zum Beispiel. Ähm, in Barcelona, da gibt's ja, äh, ganz bekannte Gegend, wo das passiert. Da nimmt mittlerweile die Gewalt sogar zu. Also dass das dann, äh, nicht nur heimlich, äh, die, die, die Taschen leermachen, sondern auch mit Gewalt passieren kann. Frankreich, Paris, die großen Städte, öffentlicher Nahverkehr. Auch in Nachtzügen teilweise gibt's die, den Hinweis, äh, Südfrankreich, Frankreich. Auch auf Autos, aus Mopeds heraus, auch ganz beliebt. Ihr habt das Handy aufm Tisch liegen, wenn ihr im Café sitzt und es wird, äh, mitgenommen oder auch ihr telefoniert und es wird euch aus der Hand gerissen. Ähm, für Albanien haben wir 'ne Warnung. Ähm, auch da das Thema Taschendiebstähle und so weiter. Nele: Ja, und Einbrüche eben auch in Autos und Wohnmobile, vor allem im Sommer, oft dann auch an den Stränden. Ähm, da werden dann in erster Linie die, die Dokumente wohl gestohlen, so wie das Auswärtige Amt verkündet hat. Ja. Sebastian: So 'n Reisepass ist wertvoll. Nele: Ja. Ja, und ansonsten halt generell Einbrüche in, in Fahrzeuge. Also auch wenn ich meinen Wohnwagen irgendwo abstelle und mit 'm Zugfahrzeug weiterfahre, kommen halt in, in allen genannten Ländern vor. Das weiß man ja im Grunde auch, grade halt auch an touristischen Hotspots, ne. Wenn, wenn ich da mein Auto abstelle, das ist uns in Frankreich selber auch schon passiert mit meiner Familie, dass wir zurückkamen und dann stand da halt einer und war grad dabei, unser Auto aufzubrechen. Das ist schon eher unangenehm. Also es fühlt sich auch scheiße an. Ähm, aber ja, dam-damit muss man einfach rechnen und dann halt gucken, ob's vielleicht auch bewachte Parkplätze in der Nähe gibt. Sebastian: Ja, was, was kann man ansonsten tun? Lasst halt nichts Wertvolles im Auto liegen, in eurer Ferienwohnung liegen. Ähm, tragt vielleicht auch nicht so offen den teuersten Schmuck in solchen Gebieten, wo viele Menschen sind. Das Portemonnaie nicht in der Tasche hinten bei den Männern, die Handtasche, äh, vorm Körper tragen, richtig festhalten, sind so die Klassiker. Ähm, Dokumente sicher aufbewahren, vielleicht 'ne Kopie dabeihaben, im Zweifel einfach mit 'm Handy Fotos machen, das ist ja schon mal was. Ist natürlich blöd, wenn das Handy mitgeklaut wird. Da macht's auch Sinn, wenn's vielleicht irgendwo in der Cloud liegt, wenig Bargeld dabei haben, bargeldlos zahlen. So 'ne Kreditkarte ist, äh, nicht so schwer zu missbrauchen, geht auch, aber ist man versichert? Vielleicht das auch noch ganz wichtig. Ähm, sofort sperren lassen natürlich, wenn euch was passiert. Dafür muss man aber die Sperrnummern im Kopf haben oder noch 'n Handy haben, wo man googeln kann. Aha, das würde mir so einfallen. Nele: Ja, Inhaltsversicherung im Zweifel machen, wenn man 'n bisschen wertvollere Sachen dabei hat. Da können wir euch noch mal 'n Artikel verlinken, wo alle Infos dazu stehen. Und ansonsten halt einfach skeptisch sein, ne. Also auch bei komischen Anrufen, ähm, bei Bußgeldern am besten immer 'ne Quittung verlangen, weil wenn die Polizei Bußgelder ausstellt, dann müssen die 'ne Quittung geben und in Menschenmengen halt die Sachen auch eng bei sich halten. Das ist, glaub ich, so das, was einem auch der Menschenverstand sagt, aber wo man vielleicht nicht immer dran denkt, wenn man grade irgendwo steht und durch so 'ne Stadt läuft und so irgendwie sich touristische Attraktionen anguckt. Ja, aber ich glaub, also wir, wir wollen mit solchen Folgen überhaupt keine Panik verbreiten, sondern wir wollen einfach informieren. Es, also wir sind ja ständig selber auch in diesen Ländern unterwegs und uns ist auch nie was passiert, uns ist nie was abhanden gekommen, aber es gibt eben diese Fälle und ich find's immer wichtig, grade zur Hauptreisezeit, wo sich dann vielleicht mehr von den langen Fingern rumtreiben, dass man einfach noch mal dafür 'n bisschen sensibilisiert wird, damit dann nicht der ganze Urlaub versaut ist, wenn was passiert. Sebastian: Genau, einfach 'n bisschen achtsamer sein. Waren wir immer jedes Mal super achtsam und haben jeden Tipp befolgt, den wir hier geben? Nein. Nele: Nein. Auf gar keinen Fall. Sebastian: Ist das normal, dass das so ist? Ja, ähm, aber nichtsdestotrotz, wenn man so 'n bisschen das schon mal im Kopf hat, dann, äh, hat man einfach 'ne geringere Wahrscheinlichkeit, dass es passiert und das ist einfach so, find ich, schon 'n guter Punkt. Ja, in diesem Sinne, nächste Woche haben wir noch 'n paar Themen zu dem Ganzen. Das Thema Spanien noch mal mit 'n paar Verkehrsende oder Verkehrsregeländerungen und Albanien haben wir, glaub ich, im Gepäck und, äh, warum ich letzte Woche in München war auch. Das haben wir leider diese Woche nicht mehr untergebracht. Nele: Ja. Sebastian: Ja, ansonsten Samstag zur nächsten Folge hören wir uns auf jeden Fall wieder. Nele: Bis dann. Sebastian: Und genau, bis dahin. Tschüss. Nele: Tschüss.

Sebastian Vogt

Ich bin Sebastian Vogt, der Technik-Experte und Redakteur für smarte Lösungen und Gadgets bei CamperStyle. Meine Expertise ist fundiert durch sechs Jahre dauerhaftes Leben im Wohnmobil als Digitaler Nomade. Ich weiß aus First-Hand-Experience, welche Technologien im mobilen Alltag zuverlässig funktionieren und welche nicht. Daher schreibe ich hauptsächlich über Stromversorgung, Fahrzeugzubehör und die Digitalisierung unterwegs. Ein wichtiges Kapitel dieser Reise waren unsere drei geretteten Hunde – so teile ich zusätzlich meine fundierten Erfahrungen und Tipps rund um das Thema Camping mit Hund. Meine Lieblingsspots? Immer dort, wo ich einen Stellplatz am Wasser finde.

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