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Podcast: Zum ersten Mal unterwegs mit Absetzkabine – Sebastians persönliche Erfahrungen, Teil 1

In dieser Episode teilt Sebastian seine ganz persönlichen Erfahrungen mit der Tischer Box 230. Gemeinsam mit Nele beleuchtet er das Setup, das Platzangebot und ob der Grundriss wirklich praktisch für 2 Personen war. Wenn du schon länger mit dem Gedanken spielst, ob eine Absetzkabine das Richtige für dich sein könnte, bekommst du hier ungefilterte Eindrücke aus erster Hand.

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Sebastian war zwei Wochen lang mit einerTischer Box 230auf einem knallorangenen Ford Ranger durch Montenegro unterwegs – die Reiseberichte dazu findest du, wenn du in deinem Podcast-Player etwas weiter nach unten scrollst. In dieser Episode teilt er seine Eindrücke rund um Grundriss, Setup, Möbelbau und Stauraum der Kabine: Was hat das Konzept im Alltag wirklich getaugt, wo hat die Kabine ihn begeistert und wo stößt sie (oder Sebastian) an Grenzen?

Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Innenraum-Rundgang: Küche, Kühlschrank, Sitzgruppe, Alkoven mit 20-cm-Verlängerung und überraschend viel Kopffreiheit – Sebastians erster Eindruck: „Oh, hier ist aber viel Platz“
  2. Schlafen im Alkoven: Warum der Alkoven in der Tischer Box sich ganz anders anfühlt als in Sebastians altem Wohnmobil – und ob er sich vorstellen kann, dort wieder zu schlafen
  3. Was gefehlt hat und was überflüssig war: Wie könnten Ausstattung, Ausrüstung und Lebensmittelvorräte noch optimiert werden?
  4. Kabine absetzen – Theorie vs. Praxis: Warum das Absetzen zwar funktioniert, aber Sebastian (und vielleicht die meisten anderen) es trotzdem selten tun werden
  5. Fahrgefühl und Spritverbrauch: Aufbauhöhe, Wind, Kurven – und ein Ford Ranger, der selbst bei Tempo 100 immer noch kräftig schluckte – wie viel Sebastian an Spritkosten abdrücken musste
  6. Heizung, Lüftung, Komfort: alles rund ums Wohlfühlen – und warum Gregor und Sebastian nachts sehr unterschiedliche Vorstellungen von der richtigen Temperatur hatten

Links und Ressourcen

  1. Unsere Folgen zu Montenegro: 16 Stunden Anfahrt mit Sonnenaufgang | Reifenpanne in luftiger Höhe | Serpentinen-Abgründe, Raki & Drohnen-Crash
  2. Die früheren Pick-up-Camping-Folgen: Teil I: Basiswissen | Teil II: Auswahl Kabine & Basisfahrzeug | Teil III: Reisen mit Pickup und Wohnkabine
  3. Tischer Box 230 (Herstellerseite)

Jetzt bist du dran – wir sind gespannt auf deine Meinung!

Warst du auch schon mit einer Absetzkabine gemacht, oder spielst du gerade mit dem Gedanken, dir eine zuzulegen? Oder möchtest du uns sonst etwas mitteilen? Dann schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp!

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Das Transkript der Folge

Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.

Nele: Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele. Sebastian: Und ich bin Sebastian und wir sprechen heute noch mal über Absetzkabinen und 'n bisschen über Montenegro. Nele: Das hatten wir ja schon länger angekündigt und das ist jetzt 'ne Folge, auf die ich mich auch ganz besonders freue persönlich, weil ich hab's ja schon in 'n paar Folgen mal angedeutet, dass ich seit dem, äh, seit der Miniserie mit dem Wikinger wirklich die Absetzkabine so als künftige Option für mich und für uns in Betracht ziehe und davon auch so 'n bisschen träume, vor allem für Mexiko. Und ich bin jetzt ganz, ganz gespannt auf deine ganzen persönlichen Eindrücke. Ähm, ich würde sagen, wir steigen noch mal wirklich ganz vorne ein, auch wenn du in der einen oder anderen Folge über Montenegro ja auch schon über die Kabine gesprochen hast. Aber dass wir's jetzt einfach noch mal kompakt in zwei bis drei Folgen darstellen, wie du da unterwegs warst und was du so persönlich für dich mitgenommen hast. Und da würde mich jetzt noch mal interessieren, äh, dass du das Setup einmal, ja, wiederholst einfach, mit dem du unterwegs warst. Sebastian: Ja, also wir hatten ja von, von Tischer für 14 Tage 'n Fahrzeug gestellt bekommen und zwar war das 'n Ford Ranger in 'nem, äh, Space Orange, also 'ne sehr auffälligen Farbe und da drauf war die Tischer Box 230. Das ist also 'ne Absetzkabine, die man quasi auf den Pick-up hinten auf die Ladefläche draufpacken kann, aber eben auch entsprechend absetzen kann. Das war das Setup, mit dem wir unterwegs waren. Nele: Okay. Sebastian: Und wir waren zu zweit unterwegs. Das vielleicht noch mit dazu. Nele: Genau, ist ja auch wichtig, äh, wenn wir später über so Aufteilung, Raumaufteilung, Platzangebot, Ausstattung und so weiter sprechen, ähm, dass wir einmal drauf gucken, so für wie viel Leute so 'ne Kabine eigentlich geeignet ist, mit der ihr jetzt da unterwegs wart. Gab ja auch 'n paar Anekdoten, äh, mit dem, mit dem Fahrzeug, mit euren Fahrkünsten, aber auch sehr viel schöne Momente, die du mir teilweise ja schon erzählt hattest, die du teilweise in Bildern uns auch geschickt hattest und veröffentlicht hattest. Und dann gab's noch den geplatzten Reifen. Ähm, aber wenn du jetzt mal so die ganzen zwei Wochen an dir vorbeiziehen lässt und überlegen würdest, welches Bild du im Kopf der Hörerinnen und Hörer hinterlassen möchtest, wenn's nur ein einziges sein dürfte, welches wär das dann? Sebastian: Dann ist es eigentlich das Fahrzeug, wie es auf 'nem Berg oben steht, auf 1.500 Meter Höhe. Vorm Fahrzeug geht's runter, äh, 1.000, keine Ahnung, 450 Meter Richtung Kotor. Auf der anderen Seite geht's runter, nicht ganz so weit in, ins Hinterland und wir standen quasi auf dem, na ja, Bergrücken, ähm, mit dem Fahrzeug und, ähm, konnten quasi da noch 'n bisschen laufen und haben dann halt das, das Fahrzeug da oben stehen sehen, im Hintergrund die Bucht von Kotor, wo 'n Kreuzfahrtschis-schiff rausgefahren ist und, äh, die, die Berge dahinter. Also das war einfach so 'n Gefühl von Weite, was man da oben hatte. Und das, das Fahrzeug war eigentlich nur winzig klein dazwischen. Wir haben da auch 'n paar schöne Fotos gemacht. Das ist eigentlich so das, das schönste Bild, dass du eben da oben bist, ganz alleine. Da war niemand. Ich glaub, wir haben in zwei Tagen, glaub ich, zwei Fahrradfahrer gesehen und ansonsten nur 'n paar Tiere, wir und viel Ruhe. Ja, und Wind. Das ist der Nachteil, wenn man so exponiert steht. Nele: Also jetzt mal abgesehen vom Wind, aber das ist tatsächlich auch so 'n bisschen das Traumbild, was ich habe von Reisen mit so 'ner Absetzkabine. Ähm, da wollen wir jetzt gleich mal im Lauf der Folge gucken, ob das der Realität standgehalten hat, dieses Traumbild. Ähm, aber wenn wir jetzt noch mal ganz kurz 'ne Einordnung vornehmen für alle, die jetzt vielleicht auch die alten Pick-up-Absetzkabinen-Folgen nicht gehört haben. Kannst du einmal noch mal so 'n kurzen Rahmen schaffen, erklären, was 'ne Absetzkabine eigentlich ist, jetzt für alle, die das noch nicht gesehen haben und, ähm, was da die Besonderheit dran ist? Sebastian: Im Prinzip ist das 'ne Wohnmobilkabine. Also so 'n, so 'n Wohnmobil, ich sag mal so 'n, so 'n Alkovenmobil oder so 'n teilintegriertes Wohnmobil ist ja im Endeffekt 'ne Wohnkabine, die auf 'n Transporter gesetzt wird, ne. Da wird vom Transporter ganz viel weggeschnitten im übertragenen Sinne und dann wird da die Kabine draufgesetzt und nichts anderes ist es auch hier. Also das heißt, du hast 'ne eigene Kabine und die kannst du quasi auf den Pick-up draufsetzen. Die Kabine ist immer für 'n bestimmten Pick-up-Typen gebaut. Also das heißt, du kannst nicht einfach die, die Fahrzeuge darunter wechseln, aber du kannst eben dasselbe Fahrzeug darunter rausfahren. Also die Kabine kannst du so auf vier Füße stellen, kannst die hochdrehen und dann kannst du deinen Pick-up einfach rausfahren und dann bleibt die Kabine stehen. Deswegen Absetzkabine, weil man die eben absetzen kann. Also man kann das im Grunde alleine machen und kann eben sein Alltagsfahrzeug in ein Wohnmobil mehr oder weniger verwandeln und auch wieder zurück. Nele: Und die Absetzkabine in so was wie 'nen Wohnwagen, den man einfach stehen lassen kann, wenn man dann irgendwie 'n Ausflug machen möchte, 'ne Besorgung machen et cetera pp. Das war ja das, was mich in den drei Folgen mit dem Wikinger so gecatcht hat, weil ich das irgendwie nie so aufm Schirm gehabt hatte, dass du ja diese beiden Komponenten einfach oder vielleicht auch nicht ganz so einfach trennen kannst. Sebastian: Mhm. Nele: Mhm. Jetzt hattest du eingangs gesagt, äh, bei dir war's 'ne Tischer Box. Ich seh immer wieder auf der Straße auch Tischer Fahrzeuge, äh, mit dem, äh, Modellnamen Trail. Jetzt wieder, als wir, ähm, von unserem Van-Caravan-Freundetreffen zurückgefahren sind. Da waren sogar zwei, die uns auf der Autobahn begegnet sind. Weißt du zufällig, was da die Unterschiede sind? Oder, ähm, oder sind das zwei verschiedene Linien? Oder wie muss ich mir das vorstellen? Sebastian: Nee, also das sind im Prinzip ähnliche Boxen. Nur dass die eine, also die Box, die wir hatten, halt eben einfach aus so 'nem Sandwichbauweise komplett gebaut wird. Also das, ne, ist, äh, Aluminium, Holz, äh, Dämmung und das ist halt, also sie ist nicht viereckig, aber die ist halt quasi eckig zusammengebaut. Und die Trail-Variante, die hat so 'n, äh, GFK, so 'ne GFK-Front quasi vorne am Alkoven, was sie 'n bisschen windschnittiger macht und, ähm, aber auch gleichzeitig ein bisschen Platz innen wegnimmt, aber eben 'n bissl mehr Aerodynamik reinbringt. Also das ist so der größte Unterschied, wie ich gelernt habe. Nele: Diese Montenegro-Tour war ja in der Vorbereitung etwas sprunghaft, wenn ich das mal so sagen darf. Also es war zuerst mal die Rede Zelt. Dann habt ihr, glaub ich, auch mal überlegt, 'n Fahrzeug zu mieten und dann kam eben der Gedanke mit der Absatzkabine. Ähm, können wir auch ganz transparent sagen, das war jetzt nicht, dass wir da jetzt ganz gezielt nach gesucht hatten, sondern wir hatten eben Gespräche mit Tischer über 'ne po-potenzielle Kooperation und haben dann gesagt, dass uns das auch mal interessieren würde, so 'n Fahrzeug zu testen oder dich jetzt speziell. Ähm, aber warum hast du dich dann tatsächlich auch für das Thema Absatzkabine überhaupt interessiert beziehungsweise was, was hast du dir davon erwartet? Was sich, was dir vielleicht an früheren Fahrzeugen gefehlt hat oder was dich gestört hat oder was auch jetzt an anderen Optionen für dich für diese Tour nicht so ideal ausgesehen hat? Sebastian: Da ist eigentlich Gregor völlig dran schuld, der das Thema Offroad halt reingebracht hat. Also er, er hatte nicht nur das Thema Montenegro ins Spiel gebracht, sondern auch diesen Offroad-Gedanken gehabt, also dass man irgendwo in den Bergen rumfahren kann, weit ab vom Schuss. Und da war dann so dieser Gedanke, dass da natürlich so 'n, so 'n geländegängiges Fahrzeug sinnvoll wäre. Und das ist ja jetzt mein alter Mercedes, den ich noch fahre auch, aber da ist mit'm Schlafen nicht so bequem und ich konnte mir- Nele: Mhm Sebastian: ... das nicht so richtig vorstellen, zu zweit da, äh, drin zu pennen. Und deswegen kam so die Idee: Okay, der, die Absatzkabine ist quasi der, der sinnvollste nächste Schritt. Und so ist das quasi entstanden, weil du hast 'n geländegängiges Fahrzeug drunter und du hast eben 'ne Kabine drauf. Das war der erste Gedanke und die erste Idee. Nele: Ja, und halt auch 'n vollwertigen Wohnbereich, ne. Also weil bei, bei euerm Mercedes wär's ja dann wirklich nur 'ne Schlafgelegenheit gewesen- Sebastian: Ja Nele: ... aber kein Raum, in dem man hätte sitzen können, kochen, was auch immer. Kommen wir gleich auch noch mal zu. Du hast in einer der Montenegro-Folgen auch schon so 'n bisschen den Innenraum beschrieben, aber nimm uns bitte doch trotzdem noch mal kurz mit. Also du, du hast das Fahrzeug in Empfang genommen, hast die Tür aufgemacht, um das in Augenschein zu nehmen. Was war so dein erster Eindruck und was sehen wir, wenn wir da reingehen? Sebastian: Also der erste Eindruck war: Oh, hier ist aber viel Platz. Ähm, das sieht von außen nicht ganz so aus. Also klar, die Kabine ist nicht grade klein und sie ist vor allen Dingen auf dem, äh, Ford Ranger, der halt sehr hochbeinig ist, auch ziemlich hoch gewesen. Aber trotzdem war so der erste Gedanke: Ui, viel Platz. Und was man sieht, wenn man, also wenn man zur Türe reingeguckt hat, hat man quasi auf die Türe vom Wartezimmer geguckt. Das war so 'ne, so 'ne Schiebetüre, so mit so Lamellenoptik. Da hat man jetzt nicht viel gesehen. Und dann, wenn man rechts rumgeschaut hat, hat man direkt auf der rechten Seite den kleinen Küchenblock gehabt, wo es relativ viel Stauraum gab, 'n Gewürzregal und eben den zweiflammigen, äh, Gasherd oder Gaskocher besser gesagt und 'nen kleines Spülbecken mit Wasserhahn. Auf der anderen Seite hat man auf 'n großen Kühlschrank geguckt und auch wieder Staugelegenheit und dann kam schon die, der Sitzbereich aus zwei gegenüberliegenden Bänken, die eine 'n bisschen schmaler neben der Küche, die andere, also die ist eher so für anderthalb Personen, die andere ist für zwei Personen okay. Also man, man kann da jetzt nicht krass lümmeln zu viert, aber man kriegt sich schon irgendwie hingesessen. Wir haben also zu dritt auch da drin gesessen, das war völlig okay. Und man hat 'n Tisch, den man recht gut verstellen kann und dann kommt danach wirklich ein riesiger Alkoven. Also die, die Bettfläche war wirklich groß und, äh, da durch wir so 'ne, die Kabine so 'ne 20 Zentimeter Alkovenverlängerung hatte, gab's da auch noch am Ende, also ganz vorne, ähm, drei riesengroße noch mal Schränke zum, äh, Sachen lagern. Nele: Im Alkoven drinne? Sebastian: Äh, vorne am Alkoven sozusagen als, als Abschluss. Nele: Jetzt weiß ich ja aus vielen Gesprächen, die wir schon geführt haben on und off the record, dass du eigentlich kein so 'n Riesen-Alkoven-Fan bist. Das war ja auch, glaub ich, einer der Gründe, warum ihr dann euer altes Wohnmobil verkauft habt und euch für 'nen Liner entschieden habt, halt mit 'nem, mit 'nem großen Bett. Sebastian: Ja. Nele: Wie war das jetzt für dich? Wär das was, wo du sagst: "Okay, zugunsten der Offroadigkeit und der sonstigen Vorzüge, die vielleicht so 'ne Absatzkabine hat, könnte ich mich wieder dran gewöhnen, im Alkoven zu schlafen?" Oder schließt du's eher für dich aus? Sebastian: Das Spannende ist, das haben uns viele gesagt, dass man, dass die alten Alkoven sehr, sehr flach waren und da einige Menschen Probleme haben und wenn man einen höheren Alkoven hätte, wär das nicht so das Problem. Und das-- Wir haben jetzt nicht zu zweit im Alkoven gepennt. Gregor hat unten quasi sich die Sitzgelegenheit umgebaut zum Bett und ich hab oben gepennt. Alleine war das auch in unserem alten Alkoven kein Thema. Und ich hatte hier das Gefühl, dass ja auch zu zweit kein Thema gewesen wäre, weil's einfach hoch genug war. Also man hat viel, viel mehr Kopffreiheit gehabt. Ich konnte nicht ganz sitzen, aber ich konnte mit leicht eingezogenem Kopf tatsächlich da oben sitzen und das wäre in unserem alten Alkoven niemals möglich gewesen. Also wir reden da wirklich von Welten an Unterschieden. Nele: Das sah gar nicht so aus auf den Fotos. Das ist so geräumig. Sebastian: Hab ich euch grade gesagt. Nele: Ja, okay, das, das ist ja dann im Grunde wie bei uns im Bus, ne. Da kann ich auch nicht aufrecht sitzen- Sebastian: Ja Nele: ... aber, aber schon einigermaßen bequem auch einsteigen ins Bett. Sebastian: Und du hattest auf beiden Seiten Fenster und also wie gesagt, war 'n ganz anderes Feeling und ich glaube, hier wäre das gar kein Thema gewesen. Ich denk, dass das im alten Alkoven so 'ne Mischung aus Kopfsache und 'n bisschen, äh, viel CO₂ oder Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, was man halt ausatmet- Nele: CO Sebastian: ... CO gewesen ist. Ähm, aber wie gesagt, seh ich hier gar kein Thema. Also würde ich zu zweit vermutlich ganz entspannt drin pen-pennen können. Nele: Okay und Sitzgruppe umbaubar. Das heißt, man könnte dann mit so 'ner Kabine auch, sag jetz mal mit ein, zwei kleineren Kindern unterwegs sein. Sebastian: Genau, die Teil-- Also für Gregor war das Bett okay von der Breite her. Zwei Kinder können sicherlich auch noch pennen, aber zwei Erwachsene würden, glaub ich, also die könnten beide hochkant aneinander gekuschelt im Löffelchen schlafen. Das wird wohl funktionieren. Aber mit zwei Kindern sollte schon klappen. Nele: Okay. Und ihr hattet auch Stehhöhe, ne? Hast du gesagt. Sebastian: Ja, großer, großer Vorteil. Du kannst also komplett stehen. Auch Gregor, der ja noch größer ist als ich, der in die zwei Meter geht, konnte ganz entspannt stehen. Nele: Hättest du an der Aufteilung, an dem Grundriss an sich irgendwas geändert, wenn du gekonnt hättest? Oder fandest du den jetzt so praktisch für das, was ihr gemacht habt? Sebastian: Also im Nachhinein hätten wir keine Dusche gebraucht, hm, weil wir die eh nicht genutzt haben. So wenn wir geduscht haben, haben wir das, wenn wir mal aufm Campingplatz waren, gemacht. Das heißt, die Dusche hätten wir uns sparen können und hätten da vielleicht 'n bisschen weniger Platz haben können. Und ich persönlich, hm, hätte, ja, die Stehhöhe, also ist immer schwierig zu sagen, ich hätt gern auf Stehhöhe verzichtet und etwas weniger Höhe gehabt. Ähm, das, das ist immer schnell dahin gesagt. Sebastian: Sind so Gedankengänge, die ich habe. Da würd ich, glaub ich, in der nächsten Episode noch 'n bisschen drauf eingehen, wenn wir da so 'n bisschen drüber sprechen. Aber eigentlich für mich nur im Nachgang, die Dusche hätt ich nicht gebraucht. Also wir haben sie auch tatsächlich einfach nicht genutzt. Ähm, weil wenn ich die Dusche dann da drin nutze, muss ich ja auch alles irgendwie trocken machen, sauber machen und da waren wir dann einfach zu faul zu. Wir haben die Toilette benutzt, äh, und das Waschbecken, aber die Dusche eben nicht. Und ich glaube, ich würde so, wie ich mit dem Fahrzeug reisen würde, die vermutlich auch nicht brauchen. Ist 'ne Außendusche dran, ähm, die reicht ab und zu mal und, und ab und zu fährt man eh mal auf 'n Campingplatz, ähm, und da hätte mir, also war auch Gregors Worte, also ohne die Dusche wären wir gut ausgekommen. Nele: Hätte man noch 'n bisschen mehr vielleicht Platz gehabt. Ich, ich muss sagen, für mich, wenn eine da ist, würd ich die auch sehr, sehr, sehr intensiv nutzen. Weißt ja, ich bin ja nicht so 'n Fremdduscher und, äh, Fremdscheißer, aber- Sebastian: Ja Nele: ... ja, ich hör das immer wieder auch bei beim Thema Wohnwagen, Wohnmobile, ne, dass die Leute ihre Dusche nicht nutzen. Ich, äh, versteh's auch, musst ja immer alles sauber und trocken machen, dies das. Sebastian: Für 'n Urlaub brauch ich die nicht, nee. Nele: Okay. Sebastian: Und ich hätte aufs Chemieklo verzichten wollen. Das wär so- Nele: Statt dessen 'ne Trenntoilette. Sebastian: Ja. Also ich merke, das, das, das Thema hat mich schon immer genervt, einfach 'n Reichweitenthema ist. Ähm, also die Kassette war groß und auch da haben wir, wir waren ja doch ab und zu mal auf 'm Campingplatz, äh, auch unfreiwillig so 'n bisschen. Das heißt, wir hatten genügend oft Toiletten auch zur Verfügung und ich mein, als Mann, wenn du irgendwo in den Bergen bist, gehst du halt auch mal in irgend 'n Baum pinkeln, das geht ja relativ easy. Und von dem her war jetzt Reichweite ja nicht so das Thema, aber ich merke so, das mit Chemie und du brauchst immer 'n Stellplatz, um zu entsorgen. Also das, das ist alles irgendwie nichts mehr, was sich, was sich für mich persönlich noch zeitgemäß anfühlt. Nele: Mhm. Ja, ist ja Dauerthema bei uns, dieses, dieses Toilettenthema, wo wir da immer wieder uns im Kreis drehen irgendwie. Also auch wir persönlich und ich weiß es ja auch von vielen Hörerinnen und Hörern, die für sich jetzt noch nicht die ideale Lösung gefunden haben. Ähm, was mich noch mal interessieren würde, ob du Unterschiede festgestellt hast zu so klassischen wohnmobilen Wohnwagen, wo wir ja immer wieder zum einen sagen, na ja, ist teilweise so 'n bisschen windig alles, weil man's so anfasst, ne. Also vielleicht für so Urlaube okay, aber für 'n Dauergebrauch dann eher bei den Premiumherstellern, hm, sag mal, geeignet und von der Qualität her jetzt, dass es eben auch so vielen Nutzungen standhält. Und zum anderen, das zieht sich über fast alle Hersteller hinweg, dass man immer wieder in den Grundrissen, in den Möbeln Sachen entdeckt, wo man sich so denkt: "Öh, was, was soll das? Ist es jetzt nur 'n Designelement?" Weil praktischen Nutzen hat's keinen. Hm, jetzt ist ja Tischer wie auch der ein oder andere, ähm, sonstige Ausbauer im, in diesem Sektor, hm, sehr stark darin verhaftet, eben so praxisnah auszubauen. Und da wollte ich jetzt noch mal von dir wissen, ob das gelungen ist oder ob du da auch wieder irgendwelche Sachen entdeckt hast, wo man sich denkt: "Oh, das hätt man sich auch sparen können." Sebastian: Also tatsächlich wenig. Also es gab zwei, zwei Punkte, die ich auch im Gespräch da vor Ort angesprochen und das hat mir auch schon, also mir hat 'n Mülleimer gefehlt. Ähm, da sagten wir mir natürlich, das wär kein Thema, kann man ja dazubuchen. Hatten wir jetzt nicht drin, ist für mich immer 'n großes Thema, aber bei 'nem Vermietfahrzeug ist das auch noch mal 'ne andere Sache. Und, äh, das zweite Thema, es hat am Eingang so 'n bisschen Griff gefehlt. Der, der Ford ist ja sehr hochbeinig und du hast nur eine Trittstufe und damit noch, also noch bin ich in dem Alter, wo das noch funktioniert. Aber meine Frau, die so mit der Bandscheibe und mit einem Bein so 'n bisschen Schwierigkeiten hat, die hätte sich halt 'n Griff gewünscht. Das sind so zwei Sachen, die mir gefehlt haben. Ansonsten der Möbelbau hat sich tatsächlich sehr hochwertig angefühlt. Da war jetzt auch nicht irgendwie, wo ich immer so 'n bisschen gucke, sind Scharniere und Pushlocks und, und Verbindungen, wie die gemacht sind. Und da war alles, hat sich hochwertig und gut angefühlt. Es hat auch nichts irgendwie ge-gewackelt oder schon geklappert und die Kabine war auch schon in der zweiten Saison und ehrlicherweise, als ich eingestiegen bin, dachte ich, die ist neu. So hat sich das alles angefühlt, weil, ähm, die roch auch noch tatsächlich so. Mir ist klar, dass man das alles mit Saubermachen so hinkriegt, aber du hast ja die zwei Jahre nicht angesehen und natürlich 'ne Vermietkabine, also auf der einen Seite würde man denken, die wird ja 'n bisschen grober auch mal angefasst, aber die wird vielleicht auch nicht so oft benutzt. Also da war ich wirklich positiv überrascht. Möbelbauaufteilung fand ich alles sehr, sehr zweckmäßig und praktisch. Also da war nichts irgendwie, wo ich, wo ich gesagt hab, das ist mega unpraktisch. Du hast halt unheimlich viel Stauraum auch über der Küche und unter der Küche gehabt. Da, wo du halt Sachen auch brauchst. Ähm, der Kühlschrank war gegenüber, also alles extrem zweckmäßig und hochwertig. Also da war jetzt nichts, wo ich aufm ersten Blick gesagt hätte: „Was, was haben Sie sich hierbei gedacht?" Ich muss jetzt auch der ehrlicher oder Ehrlichkeit halber sagen, ich hab auch nicht super intensiv nach Fehlern gesucht, wie ich's vielleicht jetzt machen würde, wenn ich, wenn das mein Plan ist. Aber im, äh, wir haben da ja über 'ne Woche drin gelebt und da ist mir gar nichts aufgefallen. Also da, da war ich sehr positiv überrascht von Qualität und vom Möbelbau und von dem Aufteilung auch wie die, ähm, die Schränke gebaut sind. Klar, also d-der einzige Kritikpunkt vielleicht noch diese großen Schränke vorne im Alkoven, die wir hatten. Die sind halt ein großes Loch. So da, da hab ich jetzt meine Klamotten reinge-reingepfeffert und, äh, für mich der Aufräum mit Gravitation war das in Ordnung. Zwar halt 'n Riesenchaos. Da könnte man vielleicht noch mal über drüber nachdenken, ähm, so Trennbrettchen einzubauen, ne, dass man einfach, also wenn du halt 'n Trennbrettchen drin hast, zwei Stück, kannst du halt drei Lagen Klamotten lagern. Nele: Mhm. Sebastian: Das wären jetzt so Kleinigkeiten. Wenn's das eigene Fahrzeug ist, kann man das sicherlich auch einfach nachrüsten. Aber das wären jetzt so die Sachen, wo ich sage, da könnte man vielleicht noch optimieren. Aber in den Schränken war das alles super aufgeteilt. Auch der große Schrank war gut aufgeteilt. Ähm, war alles auch sinnvoller Kompromiss zwischen leicht und, und irgendwie stabil. Hat sich nichts angefühlt, als ob wenn ich da unter gegendrücke, es gleich zusammenbricht. Ähm, der Tisch war, war super stabil. Die, die Aufhängung vom Tisch hat extrem viel Sinn gemacht, wenn man's ja einmal verstanden hat, also weil du ihn in alle Richtungen drehen und nei..., äh, äh, sozusagen verdrehen auch konntest. Nele: Das war ja das, wo ihr mal so kurz gestruggelt habt, ne, weil ihr nicht gecheckt habt, wie das geht. Oder war, erinner ich das richtig? Sebastian: Ja, man musste, genau, man musste einmal kurz gucken. Also der, der hatte halt drei Scharniere und, und Befestigungen und ich kannte das alles noch, noch gar nicht im Detail, weil, äh, unser Tisch damals hatte halt einen Hebel zum Festdrehen. Das war aber nichts, was man nicht nach 'ner Minute halt rausgefunden hat. Und dann war der wirklich cool, weil der war halt so, also der war sozusagen, ähm, nicht so gebaut, dass der in alle Richtungen sich gleich drehen lässt, ne, quasi dass die Drehgelenke in der Mitte sind, sondern die waren alle bisschen versetzt, sodass du halt ganz unterschiedliche Positionen machen konntest. Also sehr, sehr praktisch, egal wie und wer sitzen wollte. Es gab immer irgendwie, äh, coole Positionen und auch zu zweit mit zwei Laptops konnte man da okay dran arbeiten. Also ich mein, das ist, es ist nach wie vor 'ne kurze Kabine gewesen, ne. Es ist nicht so, dass wir da drin hätten noch tanzen können. Und, äh, wenn das Bett unten gemacht war, war noch Platz zum Kochen, aber auch sonst nichts mehr. Aber das war halt völlig okay. Und wir haben auch nur so die Hälfte der Zeit quasi den Tisch wirklich genutzt. Die meiste Zeit, wir waren einfach zu faul dazu, war der, war das Bett halt unten aufgebaut und wir waren sowieso draußen. Nele: Faul ist 'n gutes Stichwort für eine Frage, die mir auf den Nägeln brennt, nämlich, äh, dieses Thema Absetzen der Kabine. Also deswegen heißt die ja so. Du hattest ja eingangs gesagt, die kann man, da kann man das Fahrzeug dann quasi drunter rausfahren. Und ich hab jetzt kein Foto gesehen von dir, wo die mal abgesetzt gewesen wäre. Äh, habt ihr das nicht gemacht oder ging das nicht oder wolltet ihr nicht wegen, ähm, Sicherheit oder was, was war, wie war das? Sebastian: Also es wär natürlich gegangen, aber es, es ist nicht so, dass man einfach vier Füße runterklappt und dann, und dann ist die ab, sondern die ist natürlich mit dem Fahrzeug auch verspannt mit, äh, so zwei Gestängen sozusagen. Äh, die hätte man dann lösen müssen und es gab für uns keinen Grund, dass wir, äh, die Kabine absetzen. Also es hätte einen Grund vielleicht gegeben, als wir die, die, den Platten hatten, aber da waren wir eh an der Schräge. Da stellst du die Kabine vermutlich ähnlich ... Wobei dadurch man die Beine ja unterschiedlich rausdrehen kann, kann man auch wahrscheinlich das an der Schräge aufstellen, aber da haben wir ehrlicherweise nicht drüber nachgedacht. Da haben wir nur die Füße dafür genutzt, das Fahrzeug halt weiter zu stabilisieren. Das war auch super praktisch. Also das hat uns da wirklich, glaub ich, den, den Hintern gerettet, dass wir dort reparieren konnten am, am Berg. Aber ich bin ein Mensch, der so Aufwände extrem scheut. Nele: Das kenn ich. Sebastian: Ich würde das ehrlich, also ich vermute mal, dass ich auch in meinem Alltag die Kabine eher selten absetzen würde, sondern die wird halt meistens aus Bequemlichkeit einfach drauf bleiben. Ähm, und wie gesagt, es war auch im, als wir unterwegs waren, war das, es, wir hätten sicherlich ein, zwei Trails fahren können ohne die Kabine, aber da wir ja eh eigentlich geplant hatten, dann oben zu bleiben, wär's halt auch Quatsch gewesen, die Kabine nicht mitzunehmen. So von dem her war das für uns, hatte das keine Relevanz. Nele: Okay, schade. Ähm, also ich in meiner Fantasie ist es ja dann so, dass ich dann damit auf 'n Campingplatz fahre oder auf irgend 'nen Stellplatz und dann denk ich: „Ach, jetzt würd ich aber einkaufen gehen", aber der Halil wollte Podcast schneiden und dann würd ich einfach die Füßchen ausdrehen und, äh, das Fahrzeug drunter rausholen. Das ist dann wahrscheinlich eher nicht so realistisch. Sebastian: Na ja, es ist halt die Füße runterdrehen, dann das Gestänge lösen. Für das Gestänge musst du aber innen unter die Sitzbänke- Nele: Oh nee Sebastian: ... ähm, und, und musst es halt rausdrehen. Ähm, das ist 'n bisschen hakelig. Dann musst du das Kabel lösen. Also das ist nicht so, dass es gar nicht geht und du da 'n Tag, ganzen Tag brauchst, aber es ist auch nicht so, dass Halil da weiter sitzen kann und gar nichts merkt, sondern man muss da schon 'n bisschen was machen und das ist so der Punkt, warum wir's nicht getan haben und warum du's vermutlich auch in solchen Momenten oft nicht machst, sondern vielleicht mit Kabine dann losfährst. Aber das ist, glaub ich, ganz, ganz stark vom eigenen, äh, von der eigenen Gehirnstruktur abhängig. Es gibt Menschen, denen macht das ja gar nix aus und die machen das auch zweimal am Tag. Und es gibt Menschen wie mich, die vermeiden so 'ne Arbeiten ohne Ende und die würden quasi einfach immer mit Kabine einkaufen fahren. Nele: Ja, also das wär dann wahrscheinlich eher so, wenn man länger irgendwo steht oder wenn man halt sagt, ähm, ich park dann in den campingfreien Zeiten die Kabine zu Hause und hab dann noch mein Alltagsfahrzeug, aber nicht so wie, wie wir das machen, so für jeden Tag dann mal eben schnell einkaufen fahren, weiterfahren am nächsten Standort, selbes Spiel. Übrigens, wenn ihr 'n bisschen komische Geräusche hört, ich hab hier einen sehr intensiv träumenden Hund grade neben mir. Ähm, die verfolgt grade irgend 'nen Hasen oder so. Ich weiß es nicht. Sebastian: Oder, oder unsere vier Marder, die wir heute Morgen im Auto entdeckt haben. Nele: Ja, du hast uns ja das Foto geschickt. Vier Marder im Auto ist schon Hardcore. Sebastian: Mhm. Und die, und du machst die Motorhaube auf, weil der Hund, äh, sich aufregt und dich gucken halt vier süße Gesichter an. Das war wirklich so hin- und hergerissen zwischen: „Ihr Säcke, was macht ihr mitm Auto? Ihr müsst alle sterben" und „Ach Gott, ist das süß." Nele: Die waren wirklich zuckersüß. Ich glaub, dass es Jungtiere waren, wenn die auch nicht geflüchtet sind. Ja, ähm, jetzt noch mal ganz kurz letzter Punkt zu den, ähm, zur Absetzkabine abstellen. Du hast ja gesagt, ja, da muss man dann die Füße rausdrehen. Wie ist das? Ist das ähnlich wie beim Wohnwagen, dass man da so 'ne Kurbel hat? Ich muss wirklich ganz dumm fragen. Ich hab das noch nie gesehen. Oder, oder macht man das mit irgend 'nem Spezialwerkzeug oder mit 'm Akkuschrauber? Oder w-wie kommen die Füße auf 'n Boden? Sebastian: Ähm, die hinteren Füße, äh, sind, ähm, also da hast du, du hast bei allen vieren quasi so die gleichen, d-die gleiche Schraube quasi wie beim Wohnwagenfuß. Nele: Mhm. Sebastian: So dass die halt hier an der Seitenwand eingelassen ist und du hast halt so 'n Handwerkzeug und wir waren natürlich schlau und hatten 'n Akkuschrauber und 'ne entsprechende Nuss dabei. Ähm, die hinteren Füße nutzt du also quasi auch, um wenn du auf 'm Campingplatz stehst, das Fahrzeug zu, zu stabilisieren, weil das schwankt halt recht-- Also es hat recht stark auf dem Ford Ranger geschwankt, weil der hat natürlich 'n Luft-, eine Luftfederung und ist relativ sensibel. Nele: Ach, okay. Sebastian: Und, ähm, wir haben häufig dann einfach die Füßchen runtergemacht. Das ist mit 'm Akkuschrauber in 'ner Minute gemacht. Und die anderen, die vorderen Füße, die sind quasi, äh, hochgeklappt. Das heißt, da musst du erst so 'n, so 'n Splint lösen, dann klappst du die runter und dann kannst du die genauso rausschrauben. Also das, das eigentliche Schrauben geht mit 'nem Akkuschrauber sehr, sehr zügig und mit dem Handschrauber brauchst du halt 'n bisschen länger, so wie das halt auch beim, beim Wohnwagen ist, wenn du, ne, die vier Füßchen runterdrehst. Nele: Ja, da sind wir auch immer mit Akkuschrauber unterwegs. Das, da ist es recht komfortabel, aber auch sehr laut. Also wenn du dann irgendwie spät abends irgendwo ankommst, dann brauchst du nicht mit 'm Akkuschrauber ran, weil die, ähm, irgendwie ist der Mechanismus dann viel lauter, als wenn du von Hand kurbelst oder es fällt mir auf, weil's halt schneller geht. Ich weiß es nicht. Ich mach da nicht immer Akkuschrauber. Sebastian: Du hast auch mehr Resonanzkörper, der halt den Lärm verstärkt. Nele: Ja. Du hattest ja auch schon 'n bisschen vom Fahrgefühl berichtet, eben durch diese hohe Kabine, dass, dass es schon 'n anderes Fahrgefühl ist, als wenn man jetzt halt mit 'm PKW oder auch mit 'm Transporter unterwegs ist. Kannst du das noch mal kurz zusammenfassen? Ich glaub, das brauchen wir jetzt nicht so ganz ausführlich behandeln. Das könnt ihr dann noch mal in den anderen Montenegro-Folgen nachhören, aber einfach so, dass man 'ne Vorstellung bekommt auch vielleicht auch im Verhältnis zum, also zwischen PKW, Absetzkabine, Wohnmobil. Sebastian: Na ja, du hast halt drei Meter 20 Kabine, ne. Also drei, also wir waren drei Meter, glaub drei Meter 15, drei Meter 20 hoch. Das ist halt schon mal 'ne ordentliche Höhe. Das ist jetzt genauso hoch wie unser Alkovenfahrzeug vorher war. Und dat merkste natürlich, wenn Wind geht. Ähm, das merkst du, wenn du 'n Kurven fährst. Der ist halt einfach so 'n bisschen ... Wie, wie beschreib ich das? Ich mein, jeder, der Wohnmobil fährt, weiß, was ich meine. Für alle, die das nicht fahren. Also ist-- Du merkst halt, dass du ein bisschen höher bist, dass du ein bisschen mehr Gewicht mitbringst und, äh, und das manchmal 'n bisschen schaukelt. Alles überhaupt nicht schlimm. Und ich hatte auch nie das Gefühl, dass wir irgendwie was nicht fahren konnten. Wir hatten einige Strecken mit, mit krassem Wind, ähm, auch auf der Autobahn. Das war alles okay. Was halt wirklich hart war, war der Spritverbrauch vom Ford. Also der -- Ich glaub, ich hab mit 15 Litern gerechnet und dachte, ich bin damit schon gut, aber das war jenseits von, äh, dem, was der wirklich verbraucht und wir sind dann wirklich auf der Rückreise, also wären die Spritpreise jetzt nicht grade so völlig Katastrophe gewesen, wär's auch nicht ganz so schlimm gewesen. Aber auf der Rückreise sind wir wirklich nur noch 100 gefahren auf der Autobahn, ähm, um einfach, äh, halt mit zwölf, 13 Litern fahren zu können. Wenn du 130, 140 gefahren bist, hat sich das Auto halt 15, 16, 17, 18 Liter mit der Kabine genommen Nele: Aber ist der Ford an sich schon so'n Schluckspecht oder war-- okay, also ka-kamen quasi zwei Faktoren zusammen. Sebastian: Natürlich, genau. Du hast die Kabine Nele: Der Verbrauch vom, genau, vom Ford plus dann die Kabine, die natürlich jetzt durch den, durch die Höhe auch nich so aerodynamisch ist. Sebastian: Fährst dann 'ne Schrankwand durch die Gegend. Is wie beim Wohnmobil auch, aber der, während der, die Ducato halt, ne, der häufig drunter ist, ein sehr sparsames Fahrzeug ist, ist es der Ford halt nich. Der, der macht auch Spaß, ne. Der hat auch Kraft und, äh, der, der hat uns auch überall die im Gelände hochge-geboxt und hatte immer, also der hatte nich mal ansatzweise irgendwo Probleme, dass die Power nich ausgereicht hat. Nele: Mhm. Sebastian: Das ist 'n Riesenvorteil, aber so 'ne lange Strecke muss man schon 'n tiefes Portemonnaie haben. Also es ist, wir haben, glaub ich, 2.200 Euro an Sprit ausgegeben. Nele: Wow. Sebastian: Ja. Nele: Das ist krass. Okay, auf wie viel Kilometer? Wie viel-- hattest du noch mal Gesamtkilometerzahl getrackt über hier Trackiwi oder ...? Sebastian: Äh, ja, ich hab's jetzt grad nich im Kopf. Also ich würd mal sagen, es waren ... Warte, lass mich schnell, lass mich schnell doch mal bei Google Maps noch mal schnell überschlagen. Es sind von Zwickau bis Kotor 1.500 Kilometer. Also ich würd mal so sagen 4.000 Kilometer. Nele: Okay, also so 50 Cent pro Kilometer. Sebastian: Ja. Nele: Grob überschlagen. Sebastian: Ja, da haben wir aber auch, hab ich für'n zweiten Teil aber noch 'n paar, paar Tipps und Tricks, wie man das deutlich reduzieren kann. Nele: Okay. Sebastian: Wie gesagt, der, der Ford macht Spaß, aber es ist schon ein sehr durstiges Auto. Nele: Und im zweiten Teil gucken wir dann auch noch mal, ähm, auf die genauen Kilometer, auf die Route und auf so'n paar vielleicht technische Details. Sebastian: Mhm. Nele: Ich möcht jetzt noch mal 'n bisschen ins Wohngefühl reingehen, weil das ja auch was ist, was dann für uns vielleicht mal relevant werden könnte. Ähm, du hattest schon gesagt, ihr wart meistens zu faul, das Bett umzubauen. Das würde mir genauso gehen. Hat man aber ja jetzt nich, wenn man als Paar da übernachtet, ähm, weil man dann ja vielleicht im, im gleichen Bett schläft, außer der Mann schnarcht mal wieder oder die Frau, je nachdem. Sebastian: Nee, aber da macht ja, da macht ja nur das extra Zimmer Sinn und nich, wenn du genau zu den Füßen liegst. Also getrennt schlafen macht auch beim Schnarchen keinen Sinn. Nele: Das stimmt. Das stimmt. Aber w-wie, wie muss ich mir so den, den, äh, Tagesablauf auf diesem verfügbaren Raum vorstellen? Also die Routinen, ähm, Wechsel vom Fahr- in den Wohnmodus. Was, was spielt sich dann ein nach 'n paar Tagen? Was war vielleicht auch so, dass ihr euch nich so dran gewöhnen konntet? Sebastian: Das ist natürlich weniger ein Autothema als vielmehr ein Menschenthema. So. Nele: Das stimmt. Sebastian: Also weil Gregor und ich ja doch sehr unterschiedliche Rhythmen und Routinen haben, ähm, war das, glaub ich, am ehesten das, was, was, äh, nicht so gut ist falsch, aber wo wir uns viel umstellen mussten. So am, am Fahrzeug hat sich relativ schnell einge-eingedeichselt, dass immer einer, je nachdem wer halt grade, äh, sozusagen Zeit hatte und nicht was anderes gemacht hat, sich darum gekümmert hat, die Stützen ein- und auszufahren, wenn wir angekommen sind und losgefahren sind. Einer hat sich um Strom gekümmert, wenn wir das brauchten. Ähm, die Toilette hab ich mich gekümmert, weil das war jetzt für mich kein Thema. Jetzt bin ich aus irgendwie zig Jahren Wohnmobil gewöhnt und hab da überhaupt keine Berührungsängste quasi mit. Hab mich also immer um Versorgung, Entsorgung gekümmert und, äh, äh, Gregor hat quasi dafür tatsächlich viel gekocht, obwohl eigentlich ja ich immer der Koch bin, aber ich hatte häufig so wenig Muße oder vor allen Dingen, weil unsere, unsere Essrhythmen so unterschiedlich waren, hab ich viel zu spät gegessen, war dann völlig unterzuckert, hatte dann keine Motivation, mir was zu kochen. Also das war so'n bisschen so schwierig, aber das hatte mit dem Fahrzeug wenig zu tun. Ansonsten gab's gar nich so viel Routin... Also was ich immer gemacht habe, weil ich's einfach gewohnt bin, bevor wir losgefahren sind, hab ich geguckt: Sind alle Schränke zu? Sind alle Pushlocks reingedrückt? Ist der Kühlschrank verriegelt? Kühlschrankverriegelung hat einmal, äh, hab ich einmal irgendwie vergessen tatsächlich und uns ist auch einmal das, Sebastian: das Chiliöl, äh, Chili crisp Öl, äh, runtergefallen im Kühlschrank und aufgegangen. Nele: Ah, schön. Sebastian: Äh, und das Miso auch. Also wir haben den ganze, diesen ganzen Urlaub lang Miso- und Chiliölgeruch im Kühlschrank gehabt. Sebastian: Ähm, aber da hab ich mich drum gekümmert, weil ich einfach wusste, du musst immer vorm Abfahren gucken, dass alles zu ist. Das hatte Gregor jetzt nich so drin, weil das ist, ne, ist nicht so in seinem Alltag. Aber da haben wir uns, glaub ich, sehr gut ergänzt und ansonsten gab's da in dem Fahrzeug auch nicht viel. Also du bist halt angekommen, hast, wenn's irgendwie geregnet hat und wir mussten oder wollten drin arbeiten, haben wir natürlich das Bett weggeräumt sozusagen. Das hat dann einer gemacht, weil zu zweit geht das nich. Ähm, ich hab mein Bett oben immer gelassen, ähm, und, äh, hatte da auch meine Klamotten, hab da auch nicht viel, viel weggeräumt. Und also so gab's da wenig Routinen zu tun, ne. Eigentlich nur beim Ankommen eben, äh, Füßchen runter, Strom ran und beim Abfahren gucken, dass man ver- und entsorgt und ob das alles zu ist. Also es ist relativ wenig zu tun gewesen. Nele: Also eigentlich ähnlich wie beim Wohnmobil kannst du sagen. Sebastian: Genau. Nele: Und jetzt hattet ihr ja auch sehr schwankende Temperaturen. I-ich stell mir irgendwie, ich weiß nicht warum, so 'ne Kabine 'n bisschen stickig vor. Keine Ahnung. Ich, das ist wirklich totales Vorurteil. Wie, wie war das so mit, mit Lüftung, Heizung? Wie war die isoliert? Ähm, w-wie konntet ihr da Tag, Nacht regulieren? Sebastian: Ja, also die Isolierung war okay. Es war schon stellenweise sehr, sehr kalt, auch durch den Wind und wir haben, ähm, häufig die Heizung angehabt noch. Was so 'n bisschen schwierig war, dass Gregor ziemlich weit unten geschlafen hat und ich ziemlich weit oben. Nele: Mhm. Sebastian: Und Gregor eigentlich ein deutlich höheres Wärmebedürfnis hatte. Nele: Oh. Sebastian: Das hat immer so 'n bisschen für Schwierigkeiten gesorgt. Also und auch zur Situation, dass, dass dann halt ich mitten in der Nacht mal das Fenster aufmachen musste, weil ich oben fast erstickt bin. Mh, äh, es gab keinen Grund zu frieren. Also die Heizung war, hat superschnell gearbeitet, hat auch super ihre Temperatur gehalten, wenn du die eingestellt hast. Ähm, sie hat auch super auf Gas funktioniert. Wir waren mit dem Gas 'n bisschen sparsam, weil wir nicht wussten, weil wir immer hoch in die Berge wollten und nie wussten, wie kalt es wird, waren wir sehr sparsam mit Gas und haben also auch stellenweise, wenn wir aufm Stellplatz waren, einfach mit Strom geheizt über Nacht. Da braucht man ja eh nicht viel. War im Nachgang Quatsch. Hätten locker mit den zwei Flaschen hingehauen, aber da war ich lieber so ein bisschen vorsichtiger, als dass wir dann ohne Heizung irgendwo in den Bergen stehen, weil das wär echt kalt gewesen. Und aber es war halt megakomfortabel, ne. Du hast sofort, wenn du willst, warmes Wasser. Nele: Mhm. Sebastian: Die, die, die Truma, die da drin ist, macht halt ihr Ding. Du kannst die mit Strom und Gas. Genau, mit Strom und Gas mit beiden betreiben. Also halt super komfortabel mit, äh, mit App-Steuerung. Kannst halt, musst du nicht aufstehen, kannst im Liegen- Nele: Ja Sebastian: ... eben die Heizung an und ausmachen. Also das- Nele: Ja, da trauere ich sehr hinterher. Die haben wir ja bei unserem neuen Wohnwagen irgendwie, da haben wir gesagt, die brauchen wir eigentlich nicht. Wir wollten Platz sparen, dies, das und jetzt haben wir denselben Platz verbraucht durch 'n Riesenboiler unterm Bett, aber haben keine Kombi mehr drin, sondern die klassische Gasheizung. Aber die, die Kombi, die ist 'n Traum. Also ich, ich mag, mochte die sehr, sehr gerne. Sebastian: Also grad auch durch die Lüft-, Durchlüftung quasi kriegst du an alle Stellen. Die haben oben ums Bett herum so 'n Lüftungsschlauch gelegt. Äh, es ist halt wirklich super komfortabel und comfy alles. Nele: Okay. Und jetzt haben wir 'n bisschen über Ausstattung gesprochen. Mmm, punkto Ausrüstung, also so persönliches Equipment. Du hast zwar gesagt, viel Stauraum, aber ist ja trotzdem nicht unendlich. Das ist ja jetzt nicht wie 'n, ähm, doppelachsiger Wohnwagen mit, mit zwei, zweieinhalb Tonnen. Nele: Ich vermute mal, ihr musstet euch 'n bisschen begrenzen in puncto Ausrüstung. Was hattet ihr alles so dabei? Mmm, und was war vielleicht überflüssig? Oder was, wo, was hat euch auch gefehlt? Nur dass wir mal so 'n groben, so 'ne grobe Vorstellung bekommen. Sebastian: Wir hatten viel zu viel dabei, weil wir wussten, also ist ja 'n neues Fahrzeug, 'ne neue Reiseform, entferntes Land, Offroad. Wir wussten gar nicht, was auf uns zukommt und wir haben viel zu viel dabei gehabt, weil wir nicht wussten, was wir brauchen. Also, und am Ende des Tages haben wir den großen Vorrat an, an Eiweißriegeln, den ich dabei hatte, den haben wir aufgebraucht, weil der quasi immer Notfallnahrung war, wenn wir verzuckert, unterzuckert waren. Ja, der ist wirklich alle geworden. Nele: Wenn du unterzuckert warst. Sebastian: Nee, das ging auch Gregor so. Das, das ging uns beiden so. Von allem anderen, sowohl Lebensmittel als auch alle Klamotten, Technik, alles an Bergerausrüstung. Also wir hatten zwei krasse Sandbleche dabei, wir hatten Klappspaten dabei, wir hatten 'n Abschleppgurt dabei. Nichts davon, äh, äh, haben wir gebraucht. Die Powerstation war ganz nützlich, weil wir daran den, äh, den Trackiwie befestigt hatten, weil wir den ja nicht fest verbauen konnten im Fahrzeug, ähm, und weil wir daran quasi auch vorne im Fahrzeug noch sozusagen unser Ladeequipment erweitern konnten. Ähm, die war wirklich praktisch. Aber ansonsten haben wir ehrlicherweise bestimmt zwei Drittel zu viel mitgehabt. Also sowohl alle Lebensmittel, weil ich hab mir so vorgestellt, ne, dass ich jeden Tag wie zu Hause mein Oatmeal mache und dies, das, jenes und haben irgendwie anderthalb Paletten, äh, Pflanzenmilch dabei gehabt und irgendwie zwei Packungen davon genutzt. Es war, ja, und die Sandbleche haben wir natürlich auch nie gebraucht. Ähm, den Klappspaten noch nicht mal gebraucht. Also viel zu viel dabei gehabt. Also unser Ratschlag, einfach mit wenig anzufangen und dann durchzu-, zumachen und im Zweifel was dazu zu kaufen, wäre der sinnvollere Rat gewesen. Haben wir extra noch mal getestet, ob das stimmt. Nele: Ja. Sebastian: Das stimmt. Ähm. Nele: Aber da muss ich mal noch kurz einhaken. Also Thema Sandbleche zum Beispiel. Das ist ja was, also das kannst du dann ja nicht einfach dazu kaufen, wenn man's dann doch braucht, weil dann stehst du irgendwo und kommst nicht mehr raus. Und ich hatte ja in Katalonien die Situation, das hatte ich, glaube ich, auch erzählt im Podcast, dass ich halt dank unserer Sandmatten zweimal Leute aus 'm Sand befreien konnte, die sich festgefahren haben. Und das hätte mir genauso passieren können, da in der Gegend, wo wir unterwegs waren. Also das sind dann so die Sachen, die würde ich immer mitführen. Da habe ich auch den Hallin noch ausgelacht, dass er mir die, äh, i-in, in die Eurobox ins Auto gepackt hat und ich sagte: „Ja, w-was soll ich 'n jetzt Sandbleche und 'n Spaten mitnehmen?" Sebastian: Na, du hast Sandmatten. Zu 'nem Sandblech ist dann noch mal 'n großer Gewichts- und Platzunterschied. Nele: Ja, aber die sind halt auch geiler, die richtigen Sandbleche. Also die können schon auch mehr als solche Matten, ne. Sebastian: Ja, die mussten aber halt auch auf der Rückbank vom Ranger mitfahren und wenn's keine Doppelkabine gewesen wäre, hätten wir viele Dinge nicht mitgekriegt. Also im Fahrzeug war durchaus noch 'n bisschen Platz und man hätte auch viele Dinge noch, du hast ja quasi unter den Sitzbänken ist ja die Ladefläche vom Ranger und da ist durchaus viel Luft. Da ist es nicht trocken, weil die nach hinten offen ist, aber du hättest da durchaus Dinge in Tüten und Sachen, die nass werden können, lagern können. Ähm, das haben wir nicht gemacht, äh, aber wir haben eben die ganze, also die, die ganze hintere Sitzbank vom Fahrzeug war eigentlich voll mit Sandblechen, bissl Bergerausrüstung, mit Power Station, mit Wasser, mit Milch, mit Toilettenpapier, mit, äh, jeder Menge Technikkram. Nele: Weil bekannterweise in Montenegro gibt's einfach kein Toilettenpapier zu kaufen. Sebastian: Das hätt es gegeben. Das hat jetzt auch den wenigsten Platz weggenommen, aber andere Sachen tatsächlich so, so Speicherkarte, USB-Kartenleser und so 'ne Sachen gab's tatsächlich nur schwer. Ähm, Sebastian: ja, aber wie gesagt, man hätte, man hätte doch deutlich Sachen weglassen können. Wir hatten auch immer 'n bisschen zu viel Wasser, weil ich da halt immer tendieren würde, mehr dabei haben- Nele: Ja Sebastian: ... weil du nie weißt, wann du welches brauchst. Und, ähm, also ja, Milch hätten wir nicht gebraucht, aber Wasser war schon sinnvoll. Aber so gesehen, also um noch mal die, die Kernfrage zurückzukommen, also Platz war da eigentlich, äh, genügend, äh, durch die Rückbank. Wenn man zu viert gewesen wäre, wenn da Leute hätten sitzen müssen, dann wär das noch mal 'n anderer Schnack gewesen. Nele: Also das würde mich mal interessieren, weil du hattest jetzt genau meine Erfahrung angesprochen mit Essen. Ich hab zu Hause ganz andere Essensgewohnheiten als auf Reisen und auch 'n anderen Geschmack. Also das hat nicht nur immer damit zu tun, dass manche Sachen nicht so nach der Hand sind im Camper oder dass man manche Sachen unterwegs nicht bekommt, sondern mir schmecken je nach Land auch ganz andere Sachen. Und da würde mich mal interessieren, so wie euch das geht da draußen, liebe Hörerinnen und Hörer, ob ihr das bei euch auch feststellt oder ob ihr dann eure ganz normalen Routinen halt unterwegs weiter pflegt. Ähm, das Einzige, was ich wirklich in Katalonien aufgebraucht habe, war meine Cashewmilch von DM. Die gibt's da nämlich nicht zu kaufen. Die gibt's auch sonst nirgendwo zu kaufen und ich brauche immer 'ne Milch im Kaffee. Ähm, das ist die einzige, die mir schmeckt im Kaffee. Aber ansonsten hab ich auch wieder 1.000 Sachen mitgeschleppt, wo ich dachte, die muss ich unbedingt dabei haben, weil die hab ich zu Hause täglich aufm Teller und nichts davon hab ich angerührt. Die Eurobox ist fast genauso wieder ausgepackt worden, wie sie eingepackt wurde. Ähm, aber was würdest du denn sagen, wenn du mal von den überflüssigen Sachen weggehst, was hat sich tatsächlich bewährt? Vielleicht auch, was du nicht gedacht hättest, dass so oft im Einsatz ist. Was würdest du wieder einpacken für so 'ne Tour? Was hast, was habt ihr täglich benutzt? Sebastian: Mhm, so Eiweißriegel waren auf jeden Fall gut. Die haben uns meinen Tag gebracht. Ähm, ehrlicherweise, die meisten Lebensmittel hätte man zu Hause lassen können. Also was wir tatsächlich- Nele: Nee, ich meinte jetzt nicht Lebensmittel, sondern genau generell Ausrüstung. Sebastian: Also wenn ich Urlaub machen würde, würd ich auch nicht so viel filmen. Ähm, das heißt, ich hätt, bräuchte die Power Station auch nicht. Die wär aber tatsächlich immer so 'n Plan B gewesen, weil die, das Fahrzeug hat jetzt 'ne, ich glaube, 'ne 120 Amperestunden Lithiumbatterie gehabt. Ich mein, die ist völlig okay für, für zwei Tage entspannt damit, äh, zehren. Power Station wär sicherlich 'n cooles Backup gewesen. Würd ich, glaub ich, immer einpacken, wenn ich die, die Zuladung habe. Ich hatte, glaub ich, auch zwei Solarpaneele mitgenommen. Die wären aufm Berg oben sehr praktisch gewesen, weil man da hätte noch mal ordentlich Energie tanken können und auch länger hätte bleiben können. Aber sonst, ich würd, glaub ich, keine Sandbleche mehr mitnehmen. Sebastian: Vielleicht, also ich hab ja vor, noch offroadiger vielleicht zu fahren. Da macht das dann langsam wieder Sinn, aber da würd ich auch vielleicht mit 'nem anderen Fahrzeug unterwegs sein, was deutlich kompakter ist. Ähm, aber ich, ich glaub, wenn ich, wenn ich so irgendwie in 'nem weiten Land unterwegs wär, sag ich Skandinavien damit, würd ich die Sandbleche zu Hause lassen. Ich würd auch, glaub ich, kein, ähm, also ich würd 'n einfaches Abschleppseil für 'n Notfall mitnehmen, aber keinen Abschleppgurt, wie wir's hatten. Ähm, ich würd da, glaub ich, viele Sachen zu Hause lassen. Nele: Okay. Ja, Klappspaten brauchst du ja auch nur, wenn du wirklich ganz weit draußen unterwegs bist, wo gar keine Menschen sind, weil sonst kannst du ja nicht einfach ins Gebüsch kacken. Sebastian: Ja gut, wir hatten ja 'ne Toilette dabei, das war jetzt nicht das Thema, ne. Und, äh, der, also gut, so 'n Klappspaten, der ist jetzt auch was, den kannst du immer noch irgendwo unterbringen. Der, der kleine Bundeswehrspaten nimmt ja tatsächlich nicht viel Platz weg. Nele: Ja, und der ist ja auch für andere Sachen durchaus mal nützlich. Sebastian: Ich mein, selbst ich hatte so 'ne kleine Klappsäge und 'ne Axt mit, dass auch, äh, die Säge kam tatsächlich zum Einsatz,- Nele: Ja Sebastian: ... weil es musste halt 'n Baum, äh, der aufm Weg lag, äh, entfernt werden. Also... Nele: Da kann ich mich noch erinnern an die Episode. Die können wir auch noch mal verlinken. Sebastian: Und so 'n Baum ist halt auch schwer. Den hebst du nicht einfach so zur Seite, durfte ich lernen. Ich sagte so zu Gregor: „Den können wir doch eben rüberziehen." Da sagt er: „Mach mal." Na ja. Nele: Mhm. Wenn der frisch ist. Sebastian: Weigt schon was, so 'n Baum. Nele: Mhm. Sebastian: Und das war jetzt, das war jetzt nicht so 'ne Ein-Meter-Eiche, sondern dat war halt so 'n, ne, so 'n keine Ahnung,- Nele: Bäumchen Sebastian: ... das hatte der, zw-zehn, 20 Zentimeter. Aber ja, unterschätzt man oder ich hab's unterschätzt. Nele: Wenn ich dich jetzt fragen würde, so zum Ende dieser Episode nach 'nem Fazit für Leute wie mich, die noch so überlegen und denken: „Ja, bin ich da der Typ für so 'ne Kabine? Was, was sind so die, ähm, Vor- und Nachteile fürs Reiseverhalten?" Was würdest du mir sagen? Sebastian: Also Vorteile, das Ding ist halt super komfortabel, ne. Du kannst halt wirklich entspannt deinen Tag auch drinnen verbringen, wenn du willst. Du kannst entspannt stehen. Du hast 'ne tolle Heizung. Du hast allen Komfort, Dusche, Toilette. Die, dieses, äh, klappbare Waschbecken ist mega groß und komfortabel. Du hast genügend Stauraum für zwei Personen auf jeden Fall. Ähm, was dagegen sprechen kann, ist halt die, die, die Größe, die Höhe und Breite. Ich glaube, das ist für die meisten Absatzkabinenfahrer nicht so das Thema, weil ich glaub, die meisten haben nicht vor, da zu fahren, wo wir hin wollten. Nele: Mhm. Sebastian: Ähm, da, da haben wir schon sehr viel erwartet und ich glaub auch, ich glaube, was die Kabine mit uns erlebt hat, erleben die wenigsten Absatzkabinen da draußen, so von den, von den Trails her. Ähm, da, und da merkst du auch so 'n bisschen die, die Grenzen quasi. Aber ich, ich glaube, wenn du halt hier irgendwie Richtung, äh, Skandinavien unterwegs sein willst, wirklich autark sein willst, deine Ruhe haben willst, auch mal frei stehen willst, ähm, und eben auch mal, ne, so 'n Waldweg langfahren oder so 'n bisschen ins Gelände, dann ist das halt genau das Richtige. Und ja, also d-so, das, das würd ich sagen, es ist quasi Offroad mit super viel Komfort. Nele: Mhm. Okay, klingt gut. Also ich, ähm, hab's nach wie vor so für uns aufm Schirm. Entweder so was oder so 'n Allradfahrzeug mit 'nem, äh, wie so, ja, so 'n Kühlaufbau hinten drauf wegen der Isolierung. So was in der Art. Irgendwas, dann irgendwas ganz Diskretes. Aber so, ich muss sagen, so von der Ästhetik her gefällt mir auch die, so 'n Pick-up mit 'ner Absatzkabine echt gut. Und du hast halt dann noch mit dem Pick-up 'n richtig krasses Arbeitsfahrzeug für, jetzt für Deutschland braucht man's jetzt vielleicht nicht unbedingt, aber für das, was wir so in Mexiko vorhaben, ähm, mit Tiny House bauen und so, das wär durchaus 'ne Überlegung wert, ne. Sebastian: Da können wir ja nächste Episode auch noch mal 'n bisschen zu sprechen, so mit das mit dem, mit dem Pick-up im Alltag sein kann. Nele: Ja. Was kommt denn in der nächsten Episode, wenn wir schon dabei sind? Sebastian: Na, wir gucken mal so 'n bisschen, äh, ganz genau rein, äh, wie ist das so im Alltag mit so 'nem Pick-up? Also auch wenn ich jetzt nicht mit dem Pick-up alleine unterwegs war, aber, ne, wo macht der vielleicht Sinn? Wer, wer braucht so was? Wer braucht's auch nicht? Und für wen ist eigentlich so 'ne Absatzkabine das Richtige und wo fühlt sie sich wohl und wo vielleicht nicht und wo kann man sich damit wohlfühlen und wo nicht? Also so 'n bisschen, äh, da reingucken, für wen das eigentlich das Richtige ist. Und ist es auch für mich das Richtige? Hab ich quasi jetzt die Campingform gefunden, mit der ich alt und glücklich werde? Also alt werde, glücklich bin ich ja. Oder muss ich weitersuchen? Nele: Okay, tatsächlich bin ich diesmal bei diesen Folgen auch komplett unvorbereitet. Ähm, bin ich jetzt sehr gespannt. Ich hab noch nix gesehen, was du dir so an Notizen gemacht hast. Und, ähm, ich weiß jetzt gar nicht, kommt das dann schon in der nächsten Woche oder machen wir dazwischen 'ne Pause mit 'nem andern Thema? Sebastian: Das ist 'ne gute Frage und vielen Dank, dass du mich so völlig unvorbereitet lässt, weil mein- Nele: Wir sind wieder top in Schuss. Sebastian: Mein Rechner ist ja neu installiert, wie ich erwähnt habe. Nele: Ja, okay, das ist jetzt die, das ist jetzt die Ausrede für alles. Ähm, ja, okay, dann lasst euch einfach überraschen, was nächsten Samstag kommt. Dazwischen haben wir ja noch sowieso die Kaffeepause. Da wissen wir, glaub ich, auch noch nicht, was wir machen. Mal gucken. Also auf jeden Fall bleibt dran, abonniert uns, schreibt uns auch gerne zu diesem Thema oder zu anderen Themen, was euch aufgefallen ist, was ihr uns an Feedback mitteilen wollt. Und nachdem wir's jetzt schon so lange nicht mehr gesagt haben, wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns fleißig bewertet und teilt, damit wir den Algorithmus 'n bisschen ankurbeln, damit eben noch mehr Leute uns finden und- Sebastian: Da ist eigentlich schon besser. Am besten, am besten schaltet ihr unseren Podcast, wenn ihr die Episode durchgehört habt, einfach abends vorm Schlafengehen noch mal ein, dass ihr einfach noch mal 'ne Nacht durchnudelt. Nele: Genau. Sebastian: Das hilft am aller-, allermeisten. Nele: Das mach ich übrigens mit meinen Lieblingspodcasts auch immer. Da mach ich mir so 'ne kleine Playlist und dann laufen die einfach manchmal durch und dann wach ich morgens um drei oder so auf mit irgendwelchen Sachen, ähm, die sich dann teilweise so 'n bisschen in meine Träume integrieren. Das ist immer ganz interessant. Also ja, hört uns fleißig, ähm, meldet euch bei uns und dann hören wir uns mit welchem Thema auch immer am Mittwoch und am Samstag wieder. Sebastian: Bis dann. Ciao. Nele: Tschüss.

Sebastian Vogt

Ich bin Sebastian Vogt, der Technik-Experte und Redakteur für smarte Lösungen und Gadgets bei CamperStyle. Meine Expertise ist fundiert durch sechs Jahre dauerhaftes Leben im Wohnmobil als Digitaler Nomade. Ich weiß aus First-Hand-Experience, welche Technologien im mobilen Alltag zuverlässig funktionieren und welche nicht. Daher schreibe ich hauptsächlich über Stromversorgung, Fahrzeugzubehör und die Digitalisierung unterwegs. Ein wichtiges Kapitel dieser Reise waren unsere drei geretteten Hunde – so teile ich zusätzlich meine fundierten Erfahrungen und Tipps rund um das Thema Camping mit Hund. Meine Lieblingsspots? Immer dort, wo ich einen Stellplatz am Wasser finde.

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