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Podcast: Kaffeepause: Hörerfeedback Teil 3

Welches Navi ist wirklich das Beste fürs Wohnmobil? Welcher Camper ist für eine alleinreisende Frau geeignet? Und kann man die Sonnenfinsternis in Spanien beim Wildcampen genießen? In dieser Episode nehmen Nele und Sebastian den letzten Schwung Hörerfeedback zum Anlass, um ein paar weitere Fragen von euch zu beantworten.

In dieser Kaffeepause dreht sich alles um Fahrzeuge, Navigation und die große Frage: Welche App oder welches Gerät bringt dich am besten ans Ziel? Nele und Sebastian arbeiten sich durch den dritten und vorerst letzten Stapel Hörerfeedback.

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Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. ADAC Drive App und Mitgliedschaftspflicht: Hörer Thorsten hat festgestellt, dass die Fahrzeugdaten-Eingabe doch eine Mitgliedschaft erfordert – und stellt die Frage nach dem besten Navi fürs Wohnmobil
  2. Navi-Apps im Vergleich: Google Maps, OsmAnd und Sygic im Praxischeck – Stärken, Schwächen, Kosten und wann welche App sinnvoll ist
  3. Tablet statt Navi-Gerät: Warum Sebastian kein fertiges Navigationsgerät mehr kaufen würde und wie ein iPad mit Schwanenhalshalter zur günstigen Alternative wird
  4. Fahrzeugwahl für Solo-Travellerin Christine: Kleinbus mit Hubdach, modularer Campingausbau oder doch lieber erst mal mieten? Nele und Sebastian geben konkrete Empfehlungen
  5. Totale Sonnenfinsternis am 12. August in Spanien: Hörerin Vera fragt nach Freistehmöglichkeiten und wir analysieren die aktuelle Rechtslage
  6. Schutzbrief und Pannenhilfe mit Wohnwagen: Hörer Philipp erzählt von seinem buchstäblichen „Pannenwochenende“ – und schickt die wichtige Erinnerung: Unbedingt prüfen, ob der Anhänger im Pannenfall mitgenommen wird!
  7. Kia EV5 (PV5) mit Anhänger im Praxistest: Hörer Thomas berichtet vom Verbrauch unterwegs zum Dachzeltfestival Hameln

Links und Ressourcen

  1. OsmAnd – Open-Source-Navigations-App (direkt über die Website laden für die kostenfreie Version)
  2. Sygic – Navigations-App speziell für Wohnmobile und Campingfahrzeuge

Jetzt bist du dran – welches Navi nutzt du?

Schwörst du auf Google Maps, bist du Team OsmAnd oder hast du vielleicht eine ganz andere Geheimwaffe an Bord, die wir noch gar nicht auf dem Schirm haben? Dann schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp!

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Das Transkript der Folge

Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.

Nele: Hallo und herzlich willkommen zur Camper Style Kaffeepause, deiner kleinen Portion Camping für zwischendurch. Ich bin Nele. Sebastian: Ich bin Sebastian und wir haben noch ein bisschen Feedback und Gesprächsbedarf über Fahrzeuge im Gepäck. Nele: Schauen wir mal, wie weit wir kommen heute. Ich fange einfach mal an mit Feedback von Thorsten. Der hatte sich auf unser vorletztes Hörerfeedback hingemeldet. Da ging's ja um die, den Tipp zur ADAC Drive App und Thorsten schreibt: „Hallo ihr beiden, vielen Dank für euren Podcast. Ich habe die ADAC App ausprobiert und musste leider feststellen, dass man, um die Fahrzeugdaten eingeben zu können, eben doch Mitglied sein muss. Aber vielleicht ist das ja wirklich ein gutes Thema. Welches Navi ist das Beste im Wohnmobil? Macht weiter so. Liebe Grüße, Thorsten." Sebastian: Das ist ja, das ist, ich finde, also jahrelang hab ich da 'ne relativ klare Antwort gehabt und aktuell ist es tatsächlich gar nicht so einfach zu beantworten, weil's auch so viel gibt und so viel nicht mehr gibt, was es früher gab an, an Apps. Ich überlege grade, also wir haben jetzt tatsächlich sehr viel, als ich unterwegs war. Also Google Maps ist für mich nach wie vor immer noch eins der wichtigsten. Wir haben ja schon darüber gesprochen, warum, äh, das manchmal nicht so cool ist und nichtsdestotrotz, egal mit welchem Fahrzeug ich unterwegs bin, äh, ist es bei mir zu 90% im Einsatz. Jetzt in Montenegro kam noch ein bisschen Osman mit dazu- Nele: Mhm Sebastian: ... ähm, weil wir einfach Strecken hatten als, ich glaub, GPX-Dateien und das ließ sich halt damit supergeil abfahren und, äh, quasi nachvollz..., also nachfahren sozusagen. Da war das wirklich sehr hilfreich. Ähm, und, und ich hatte auch kurz überlegt am Anfang, ob wir SideJik noch mit, also ob ich da noch mal 'n Abo mache, aber die hatten dann nur noch irgendwie, glaub ich, das Jahresabo und das hab ich dann irgendwie nicht eingesehen für 'ne 14-tägige Fahrt. Und ich hab's auch ehrlicherweise überhaupt nicht vermisst, aber ich war natürlich auch mit 'nem, mit 'ner Absatzkabine und 'nem Pick-up jetzt weder riesengroß noch riesenlang noch riesenschwer, so dass das also nicht das Thema war. Aber ich würd die beste App für mich bez..., also noch rausgeben, Google Maps und dann Osman, weil ich's doch ab und zu mal, oder Osman, ich weiß gar nicht, wie man's ausspricht, doch ab und zu nutze. Wenn man's viel nutzt, ist aber SideJik, glaub ich, auf jeden Fall ein, ein ganz, ganz großen Blick wert, so aus, aus der historischen Erfahrung. Nele: Also wir testen grade Osman auch, ähm, weil wir eben, hatt ich ja schon gesagt, von Google Maps wegwollen. Wir sind da, also Halil fuchst sich da grade rein. Der sagt, das ist gut, aber führt ihn oft irgendwie über sehr große Umwege und das Tool ist sehr, sehr mächtig. Also das ist ja 'n Open-Source-Projekt und man muss da schon sich einarbeiten, wenn man das wirklich intensiver nutzen möchte. Und was wir festgestellt haben bisher, ist, dass zum Beispiel die Echtzeitstaumeldungen 'n bisschen schwächer als bei Google Maps oder ADAC Drive auch sind. Ähm, dafür ist es kostenlos und man kann, ähm, dann zusätzlich, glaub ich, für 'n paar Euro jährlich unbegrenzt Karten runterladen. Ich meine, das war auch bei Osman, dass Halil gesagt hat, im Google Store, also im Play Store, ist es irgendwie kostenpflichtig und wenn man's direkt über die Website runterlädt, dann ist's kostenfrei. Sebastian: Ja, wobei man das ja sozusagen gegen, am App Store vorbei, ja immer 'n Risiko mit sich bringt. Klar, wenn's, wenn's kostenlos ist, aber muss dann halt wirklich sichergehen, dass man auch bei dem Hersteller selber das runterlädt, osman.net und nicht irgendwo. Nele: Ja. Sebastian: Vielleicht das als Hinweis. Ähm, und das ist ja häufig so, dass, äh, aber den, den Startversionen kann man sich tatsächlich kostenlos einrichten und ich glaube auch, wenn man auf der Webseite sich den Account einrichtet, kann man das, glaub ich, auch nutzen. Ähm, ich hatte aber jetzt gleich das, das Monatsabo, ähm, mir geholt für Pro, glaub ich, weil ich wollt einfach zwei, drei Features daraus nutzen und fand Monatsabo halt super, weil ich brauch das halt die 14 Tage. Nele: Mhm. Sebastian: Und deswegen war ich auch sofort wieder schockverliebt in Osman und es hat auch uns nicht im Stich gelassen. Ähm, da auf jeden Fall meine Empfehlung. Nele: Ich bin immer noch Fan für SideJik. Die sind zwar teurer geworden, ähm, ich, ich glaube irgendwie aktuell so um die 90 Euro oder 80 Euro, je nachdem, was man halt braucht, aber die finde ich jetzt so in meinem oder in unserem Langzeittest bisher am zuverlässigsten. Und ansonsten, weil du ja nach Navis gefragt hattest, Thorsten: Welches Navi ist das Beste im Wohnmobil? Da kann ich dir leider keine aktuelle Auskunft geben, weil wir da schon ewig keins mehr nutzen von den tragbaren. Ähm, ich weiß gar nicht, ob's Falk überhaupt noch gibt, aber von TomTom und Garmin gibt's verschiedene. Ich finde, für das, was die dann bieten, sind die überteuert und mich nervt es halt, dass ich dann ständig wieder irgendwas kostenpflichtig verlängern muss. Ähm, wir hatten früher 'n TomTom, das war gut, aber irgendwann haben wir die Updates nicht mehr gemacht, weil die uns dann auch zu teuer waren. Die haben dann irgendwie so was um die 100 Euro im Jahr gekostet, alleine die Updates. Und dann haben halt die Staumeldungen nicht mehr funktioniert, die Stauumfahrungen nicht mehr funktioniert. Dann war das Ding irgendwann quasi auch für das, was wir brauchten, nicht mehr wirklich nutzbar und haben das dann ehrlich gesagt in die Tonne gekegelt und sind dann eben auf, auf Apps umgestiegen, weil wir da auch viel flexibler sind, wenn wir mal wechseln wollen. Sebastian: Und ja, dank, also wenn man 'n modernes Fahrzeug hat, hat man ja auch meist, äh, Apple oder Android CarPlay sozusagen, dass man's dann auch auf den Displays nutzen kann. Wir hatten in unserem Liner zum Schluss einfach 'n Schwanenhalsstativ, also so 'n Schwanenhalshalter und ich hatt 'n iPad dran. Nele: Mhm. Sebastian: Und wenn man 'n iPad mit, mit LTE-Modul hat, also mit, mit, mit Handymodul hat, dann hat das auch GPS eingebaut und das hat halt auch super funktioniert, weil da hatt ich halt 'n großen Bildschirm, weil die Frontscheibe im Liner war relativ weit weg und das, das kleine Handy war dann doch manchmal 'n bisschen weit.Ähm, da könnte man sich noch behelfen. Aber ich würde auch ehrlicherweise mir kein fertiges Navigerät mehr kaufen, weil die einfach-- Also klar, die schließt du im Zweifel an und die funktionieren so lang auch wie du dafür bezahlst. Ähm, aber so bist du halt mit 'nem Tablet deutlich flexibler- Nele: Ja Sebastian: ... und kannst es halt auch nicht nur für die Navigation nutzen, sondern kannst es halt auch noch abends, keine Ahnung, 'ne Serie gucken oder kannst was im Internet gucken. Und das find ich ehrlicherweise für meine Anwendungszwecke besser und der Kaufpreis ist auch gar nicht groß unterschiedlich, wie ich finde. Gut, man muss jetzt noch, wenn man, wenn man 'ne kostenpflichtige App wie Sidechick muss man natürlich den Abkaufpreis noch mit dazunehmen. Aber ich würde das gedanklich mal durchrechnen. Und empfangstechnisch im Auto funktionieren die eigentlich auch sehr, sehr gut, selbst mit bedampften Frontscheiben, was ja manchmal so das Problem war. Aber da haben wir tatsächlich überhaupt keine Probleme gehabt. Also vielleicht noch als Gedankenanstoß für die Hardware selber- Nele: Mhm Sebastian: ... ähm, ob man vielleicht nicht auch auf 'n Tablet setzen kann. Die Halter dafür kosten nicht viel. Man kann's an Strom anschließen oder wie gesagt, ansonsten halt, wenn man 'n modernes Fahrzeug hat, Car, CarPlay von Apple und von Android, ähm, auch eigentlich ziemlich gut integriert. Nele: Dann kommen wir zu Christine. Hallo ihr Lieben von Camper Style, besonders Nele und Sebastian. Zuerst herzlichen Dank für die Erwähnung meiner E-Mail und eure Rückmeldungen im Podcast. Ich stehe vielleicht vor der Anschaffung eines geeigneten Gefährts zum Campen vorausgesetzt. Ich bringe den Mut auf, allein loszufahren. Bis vor etwa fünf Jahren war ich noch gemeinsam mit meiner Tochter unterwegs, damals allerdings noch mit Zelt. Nun frage ich mich, wel-welche Variante für mich sinnvoll wäre. Schließlich wird man mit den Jahren nicht unbedingt wendiger. Das kann ich wohl bestätigen. Gerade hatten wir's dass ich so Rücken habe heute. Wahrscheinlich müsste es eher ein Fahrzeug sein, das ich auch im Alltag gelegentlich nutzen kann. Oder wäre vielleicht doch ein zweites Fahrzeug mit Wechselkennzeichen ratsam? Wichtig wäre mir außerdem, dass auch mein E-Bike gut Platz findet. Mir ist bewusst, dass es inzwischen viele praktische Hilfsmittel gibt, Einpackhilfen et cetera. Trotzdem würde ich mich an einen Wohnwagen, so wie du ihn fährst, Nele, wahrscheinlich nicht heranwagen. Alle Achtung davor. Mangels ausreichender Fremdsprachenkenntnisse würde sich mein Vorhaben vorerst wohl hauptsächlich auf den deutschsprachigen Raum beschränken. Falls jemand Tipps oder Erfahrungen hat, womit man möglichst unkompliziert unterwegs sein kann, ohne auf ein gewisses Maß an Komfort verzichten zu müssen, würde ich mich sehr freuen. Mich würde auch interessieren, wie anderen der Einstieg in ein gelegentliches Camperdasein gelungen ist. Vielen Dank euch beiden für eure Rückmeldungen und besonders auch dir, Sebastian. Nachdem ihr gerade an einem neuen Buch arbeitet, ist vielleicht sogar etwas dabei, das für mich hilfreich sein könnte. Ganz herzliche Grüße und viel Erfolg weiterhin, Christine. Darf ich da direkt anschließen? Es kommt natürlich drauf an, Christine, was du für 'n Budget hast und was du auch unter 'nem gewissen Komfort verstehst. Aber wenn du bisher mit Zelt unterwegs warst, könnt ich mir vorstellen, dass du mit einer Lösung wie bei uns, ähm, mit so 'nem kleinen Bus eigentlich ganz gut beraten wärst. Ich war ja mit dem Bus auch jetzt schon öfter mal alleine unterwegs für so Kurztrips und ich finde, für alleine ist es 'n Top-Fahrzeug mit so 'nem ausziehbaren oder umklappbaren Bett. Ähm, dann hast du da 'ne Sitzgelegenheit. Du hast 'ne, wenn du möchtest, je nachdem, was du dir dazu legst, 'ne kleine Kochnische. Du kannst 'ne Kühlbox aber auch einfach nur reinstellen und mit 'nem Kocher dann draußen kochen. Wir haben ja 'nen Citroën, äh, Jumpy SpaceTourer. Der ist 'n ganz normales Alltagsfahrzeug. Jetzt vielleicht nicht für 'ne Stadt, wo's nur Mini-Parkplätze gibt, ne. Aber so für Kleinstädte oder aufm Land oder so perfekt. Der hat keine fünf Meter Länge und man kommt damit wirklich auch noch in ganz normale, auch 'n bisschen engere Parklücken rein. Und dann bräuchte man halt keine zwei Fahrzeuge, was dann ja auch wieder mehr Unterhalt, mehr Anschaffungskosten und so weiter, ähm, bedingt und auch Stellfläche, ne. Muss man ja auch immer bedenken, dass man für jedes Fahrzeug, was man hat, auch 'n Stellraum braucht in irgend'ner Form. Und 'n E-Bike könntest du da super mit 'nem Heckträger oder vielleicht sogar mit 'nem Kupplungsträger transportieren. Das wäre so von dem, was du erzählt hast, eigentlich aus meiner Sicht 'ne ganz gute Lösung für dich. Wenn du jetzt sagst, mhm, du bist noch ziemlich flexibel, dann könnte auch vielleicht 'n Minicamper für dich infrage kommen, also so 'n Hochdachkombi. Aber ich würde jetzt eher tippen, so was in Kleinbusgröße, also VW-Bus, ähm, Citroën, Renault, Toyota, was es da alles gibt in der Größenordnung. Vielleicht mit 'nem kleinen Aufstelldach oder mit so 'nem kleinen Hubdach, damit man im Innenraum Stehhöhe hat. Das ist nämlich das, was ich sehr vermisse bei unserem Bus. Da werden wir mal gucken, ob wir uns da noch was einbauen können und dann hat man da eigentlich alles, was man braucht. Sebastian, du nix. Sebastian: Genau, das ist eigentlich das-- Ich hab gerade gedacht, also auf jeden Fall würd ich das Thema, äh, Hubdach, Faltdach, Klappdach, äh, mit, mit reinbringen an der Stelle, weil dann hast du halt quasi ein flaches Fahrzeug, wo du aber trotzdem Stehhöhe herstellen kannst. Das wär genau der Punkt. Das, das ist nämlich auch so was, wo ich grade immer mal wieder mich mit beschäftige. Ähm, ich war ja mit der Absetzkabine unterwegs und die, die war super komfortabel, weil du konntest halt drin stehen und auch Gregor, der sehr groß ist, konnte drin stehen. Aber dann hast du halt auch ordentlich Höhe, die du mitbringst- Nele: Ja Sebastian: ... die an, äh, hier und da einfach im Alltag manchmal hinderlich ist. Ich mein, für 'n normales Campingfahrzeug nicht das Thema, aber so alltagstauglich ist halt was Flaches deutlich angenehmer und deswegen genau dieses, dieses Klappdach, Hubdach würd ich da, äh, mit ins Spiel bringen, weil's eben auch deine Schlaffläche noch mal vergrößert und deine Wohnfläche und deine Arbeitsfläche und deine Lagerfläche. Also man ist dann einfach 'n bissl flexibler, weil man kann halt oben drin pennen- Nele: Mhm Sebastian: ... und muss dann auch nicht unten immer alles umbauen. Also es hat alles Vor- und Nachteile. Hat auch Nachteile sicherlich wie, ähm, Wind- und Wetteranfälligkeit, wo man sich mit beschäftigen muss. Auch da gibt's wieder verschiedene Lösungen. Ähm, ich, es, es ist halt ein sehr individuelles Thema, genauso wie generell Autokauf, ne. Das ist, äh, wo fängst du an, wo hörst du auf? Ähm, ähIch, ich würde da dahin kommen, dass ich dich auf 'ne, auf 'ne Campingmesse schicken würde, auf eine der großen und dann einfach dir zwei Tage Zeit nehmen und einfach rumlaufen und gucken, äh, welche Konzepte so auch dir ins Auge vielleicht fallen, für dich passen würden und danach dann quasi, ist auch immer 'ne Budgetfrage, ne, guck ich dann, kann ich mir 'n Neuwagen leisten, möcht ich lieber im Gebrauchtwagenbereich gucken. Aber dann hast du zumindest schon mal 'ne Idee von Grundfläche, von Stehhöhe, von Aufstelldach, von, äh, Fahrzeug und so weiter. Ich glaube, das nimmt viel ab, aber sind natürlich dann zwei, drei anstrengende Tage, die man einplanen muss. Nele: Was natürlich auch immer 'ne Möglichkeit ist, dass man sich 'n normales Fahrzeug, also so 'n normalen Kleintransporter kauft und den dann einfach modular bestückt. Also entweder mit 'ner Campingbox, die man auch wieder rausnehmen kann, dass man halt 'nen vollwertigen Transporter weiterhin hat oder so wie wir's gemacht haben, dass wir einfach Kühlbox, Klo und, äh, was haben wir noch? Ähm, ja, Kisten reinstellen und wir haben uns selber 'n Bett gebaut. Das war relativ einfach. Also das könnte man sich auch nachbauen ohne große handwerkliche Kenntnisse, ähm, mit Aluprofilen zum Beispiel, was man dann eben mit so 'nem ausziehbaren Rahmen versehen kann. Also dass man eben nicht die hohen Anschaffungskosten von so 'nem ausgebauten Campingfahrzeug erst mal sich aufhalst, sondern mal guckt, was man überhaupt wirklich braucht und dann vielleicht so Stück für Stück einfach die Sachen reinbauen lässt oder selber reinbaut, die man benötigt für unterwegs. Sebastian: Ja, und mieten, mieten, mieten, ne. Also vielleicht nicht in der Hauptsaison, aber in der Off-Season, ähm, einfach mal die großen Plattformen, grade die, die Privatplattformen wie PaulCamper und Yescapa und wie sie alle heißen, mal durchgucken, ähm, und einfach auch mal 'n bisschen größeren Umkreis schauen. Gar nicht nur bei dir in der Nähe, sondern großen Umkreis und sich einfach mal die Fahrzeuge angucken und dann, ähm, etwas, so bisschen filtern und schauen, was quasi da in deine Richtung käme und dann einfach mal 'n Wochenende damit losdüsen- Nele: Ja Sebastian: ... und, und einfach ausprobieren. Klar, ist alles mit Kosten verbunden, aber viel besser kannst du's quasi nicht hinkriegen. Also, oder das finden, was dich glücklich macht. Und hatte letztens Igor, äh, mein Mitarbeiter so schön gesagt, äh, Haus baust du dreimal, ne, so eigentlich. Äh, und das ist beim Camper auch nicht so viel anders. Also natürlich gibt's Menschen, die gleich beim ersten Mal 'n richtigen Camper finden, aber, ähm, auch da ist es so, dass du vielleicht erst beim dritten Camper genau das hast, was du brauchst. Aber deswegen find ich auch das Mietenthema oder Leihenthema sehr, sehr spannend, weil man da einfach ausprobieren kann. Weißt, es ist immer schön, wenn jemand Erfahrungen hat und Gedanken hat und das ist 'ne schöne Inspiration und vielleicht haben wir auch noch Hörer und Hörerinnen, die für Christine noch mal 'n bisschen Feedback haben, ähm, wie sie eingestiegen sind, wie sie angefangen haben, was ihnen geholfen hat. Aber am Ende ist halt dann noch mal die persönliche Geschichte die, die man selber ausprobieren muss. Und da wären, äh, das glaub ich, unsere Gedanken dazu. Nele: Dann komm ich zu Vera. Ganz spannendes Thema: Sonnenfinsternis am 12.8. in Spanien. Hallo Nele, hallo Sebastian, ich höre euren sehr informativen Podcast seit letztem Jahr. Dabei habe ich einige gute Tipps bekommen, insbesondere in der Folge über Norwegen. Letztes Jahr war ich dreieinhalb Monate solo in Skandinavien unterwegs mit Kastenwagen. Nun meine Frage: Ich möchte am 12.8. die totale Sonnenfinsternis beobachten. Da werde ich sicherlich nicht die Einzige sein. Habt ihr irgendwelche Infos, wie die Auslastung der Campingplätze sein könnte? Kann man frei stehen beziehungsweise werden die Regeln etwas gelockert? Zum Beispiel Markise ausfahren, Stuhl und Tisch aufstellen und ansonsten eher sich ruhig verhalten. Ich würde mich freuen, wenn ihr ein paar praktische Tipps für den Zeitraum rund die Sonnenfinsternis hättet. Schöne Grüße, Vera. Ich glaub, da sind wir einer Meinung, Sebastian. Was ist dein Tipp? Wird Spanien die Regeln lockern? Sebastian: Nein, ich glaub nicht, dass Spanien die Regeln lockern wird. Aber vielleicht noch mal für dich die Regeln und die sind eigentlich, find ich, ganz okay. Also was in Spanien generell erlaubt ist, ist, dass du mit deinem Wohnmobil da, wo es nicht verboten ist, parkst. Und jetzt ist die Frage: Was ist der Unterschied zwischen Parken und Campen? Ganz einfach: Was, was okay ist, ist in dem Fahrzeug schlafen und essen. Was nicht okay ist, ist draußen Dinge stehen haben, also Möbel draußen stehen haben, Stufe, Treppe draußen haben, auf Keile fahren, ähm, die Stützen ausgefahren haben, die Seitenfenster aufgeklappt haben. Die Dachfenster sind wiederum okay. Wäsche aufhängen, äh, Müllsack draußen hängen lassen. Das ist alles Campingverhalten, das ist alles nicht erlaubt. Nele: Ich möchte nur dazu anmerken, dass in ganz, ganz vielen Regionen Spaniens, ich hab's jetzt wieder in Katalonien gesehen, aber auch schon in anderen Bereichen, auf sehr vielen normalen Parkplätzen immer steht, ähm, Wohnmobile nur von zum Beispiel sieben bis 22 Uhr oder acht bis 22 Uhr oder eben Verbote für die Nächte. Also drin schlafen mach ich auch mittlerweile in Spanien 'n großes Fragezeichen dran, ob das überhaupt noch möglich ist. Wenn du natürlich 'n Kastenwagen hast, ist es 'n bisschen unauffälliger als mit 'nem weißen Wohnmobil. Mmh, aber generell würd ich eher tippen, dass die Regeln grade in der Hauptsaison, das ist ja im, im August noch mitten in der Hauptsaison, eher nicht gelockert, sondern vielleicht sogar verschärft werden. Also dass mehr geguckt wird. Sebastian: Nö, es ist einfach da, wo's erlaubt ist, darfst du das, was ich gesagt habe. Aber es gibt natürlich viele Bereiche, wo's verboten ist und in einigen, ähm, Regionen, also ich weiß, in Andalusien ist das so, aber auch in einigen anderen, dass du mit 'm Wohnmobil maximal 24 Stunden stehen darfst. Also quasi eine Nacht nicht Campin-Campingverhalten ist okay mit 'm Wohnmobil, länger oft nicht. Und wie du aber sagst, es gibt auch viele Bereiche, wo's halt schon per se verboten ist, ne, wo dann dran steht, Wohnmobile nicht. Das ist vor allen Dingen da, wo viele Wohnmobile sind, äh, gang und gäbe mittlerweile. Nele: Und da wär jetzt auch mein Tipp, wenn du die Möglichkeit hast zeitlich. Die Sonnenfinsternis ist ja so wie ich das mal gelesen hatte, äh, ich hoffe, ich täusch mich nicht, in erster Linie in Nordspanien und dann in Andalusien zu beobachten, also als totale Sonnenfinsternis. 'Ne partielle gibt's in ganz vielen Bereichen, aber die find ich jetzt persönlich nicht so spannend. Die hab ich einmal in Mexiko erlebt. Das war wie 'ne schnelle Dämmerung. Also das war völlig unspektakulär. Und wenn du die Möglichkeit hast, dann eben vielleicht nicht grade in Bilbao zu sitzen, sondern vielleicht bis nach Kantabrien rüberzufahren, wo generell halt zumindest meiner Erfahrung nach auch in der Hauptsaison bisschen weniger Tourismus ist als jetzt zum Beispiel in, in Andalusien oder vielleicht auch im, im Baskenland, einfach auch von der Erreichbarkeit her, dann könnte das vielleicht helfen, dass du Ecken findest, wo du in Ruhe stehen kannst. Aber so 'ne Sonnenfinsternis dauert ja nicht stundenlang, ne. Das, das sind ja, weiß nicht wie viele, wie viele Minuten, aber da sich mal irgendwo hinzustellen mit 'm Camper und das zu genießen, ist, da seh ich jetzt nicht das Riesenproblem. Sebastian: Also wenn du, also die ist, glaub ich, zwei Minuten und noch was. Also ist relativ kurz. Und, ähm, Asturien ist natürlich ganz spannend, aber Asturien ist auch einer der Gebiete, wo du nur maximal 24 Stunden stehen darfst. Ich meine, dass das für ganz Asturien gilt. Tipp von mir wäre halt, landeinwärts zu fahren. Also ich sehe zu die, die Gegend zwischen Burgos und Valladolid, Valladolid, ähm, äh, Saragossa und so weiter. Also da gibt's viele, viele Regionen, die extrem ländlich sind, wo du mit Sicherheit weder auffallen noch Schwierigkeiten haben wirst. Ähm, je mehr du an die Küste kommst, desto mehr wirst du halt Probleme kriegen. Also die kurze Antwort ist, die Regeln werden sicherlich nicht gelockert. Ich find tatsächlich aber die Regeln relativ entspannt in Spanien. Wie gesagt, du musst immer gucken, ob in dem in Anführungszeichen Bundesland, wo du grade unterwegs bist, ähm, die diese 24-Stunden-Regelung gilt und ansonsten Dachfenster auf, kein Problem, drin essen, drin schlafen und alles andere bitte nicht machen. Und dann ist das auch in Spanien im Normalfalle kein Thema, je weiter weg du von allen bist. Und, ähm, dann kannst du das da quasi sicherlich ganz gut genießen. Aber es ist ein kurzes Vergnügen. Nele: Ja. Und ich war wirklich, ich hatt mir 'n ganzen Tag freigenommen in Mexiko und hab die ganze Familie zusammengetrommelt, um auf unser Familiengrundstück zu fahren und damit wir das gemeinsam, diesen wahnsinnig verbindenden Moment erleben können. Und dann saßen wir da alle wie die Eulen, haben gewartet, bis die Sonne weggeht. Die Hunde waren völlig gelangweilt. Wir, äh, ich war die ganze Zeit mit Blick auf die Uhr und es war halt, wie gesagt, nur wie 'ne Dämmerung, 'ne, 'ne starke, schnelle. Na ja, ich hoffe, für dich ist es 'n bisschen spannender. Ich hab noch 'n interessantes Feedback von Philipp bekommen, allerdings, ähm, sind da viele private Infos drin, deswegen möcht ich's nicht vorlesen. Philipp ist ja unser Hörer und mein alter Schulfreund, der mit 'nem selbst ausgebauten Kofferanhänger als Wohnwagen unterwegs ist. Und Philipp hat mich noch mal auf die Wichtigkeit eines, ähm, guten Schutzbriefes beziehungsweise einer guten Versicherung oder einer guten Mitgliedschaft in einem Automobilclub aufmerksam gemacht. Philipp war nämlich mit der ganzen Familie, ähm, im Urlaub und sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt hatte er mit zwei unterschiedlichen Zugfahrzeugen eine Panne und das Auto musste jeweils abgeschleppt werden. Also wirklich so viel Pech kann man eigentlich gar nicht haben an einem langen Wochenende. Also die konnten sich dann 'n anderes Zugfahrzeug organisieren, weil die eben nicht so weit von zu Hause entfernt waren, ums kurz zu machen. Aber leider auf 'm Rückweg hat dann das andere Zugfahrzeug auch noch den Geist aufgegeben. Also musste der Abschlepper zweimal kommen. Sebastian: Oh Gott. Nele: Ja, und er hat gesagt, also beim, ähm, bei seinem Schutzbrief stand's tatsächlich bis zuletzt offen, ob der Wohnwagen mit abgeschleppt werden kann oder nicht, weil am Telefon haben sie ihm gesagt Ja und als der Abschlepper dann vor Ort war, hat er gesagt: „Nee, eigentlich, ähm, machen wir das nicht." Also da noch mal, wir haben's ja schon in mehreren Podcast-Folgen gesagt, der Hinweis: Bitte kontrolliert, wenn ihr mit 'nem Wohnwagen unterwegs seid, ob bei eurer Versicherung oder bei euerm Automobilclub oder bei euerm Schutzbrief oder bei allen zusammen auch die Klausel drin ist, dass der Anhänger mitgenommen wird, wenn nur das Zugfahrzeug 'ne Panne oder 'nen Unfall hatte. Es gab nämlich auch schon Nutzer, die dann den Anhänger sprich ihren Wohnwagen an, am, an der Autobahn haben stehen lassen müssen. Also oder selbst eben den Transport bezahlen mussten. Sebastian: Ja, das ist natürlich auch zweimal- Nele: Ja, das ist richtig ätzend Sebastian: ... an der Reise ist natürlich richtig nervig. Nele: Und dazwischen sind dann auch noch mal Sachen passiert. Das, das tut jetzt hier nix zur Sache, aber das war wohl 'n etwas stressiges langes Wochenende für die arme Familie. Sebastian: Ja, das ist, äh, auch noch ein Thema, was ich noch vor mir herschiebe, die Schutzbriefrecherche, weil einfach grade so viele Dinge, äh, dazwischen gekommen sind, aber das müssen wir auch noch mal angehen. Nele: Ja, und ist halt auch sehr, sehr umfangreich und wir wollen da ja keinen Quatsch erzählen dann, ne. Ihr solltet euch dann ja auch auf die Infos verlassen können. Sebastian: Zumal ja der große Gelbe grad angekündigt hat, dass er die Preise deutlich erhöhen wird, ähm, und viele kleinere auch sehr intensiv grade überall werben damit, dass ja der große Gelbe so teuer ist und gar nicht so viel leistet. Das ist also ganz spannend am Markt grade. Aber ja, wir, äh, haben viel auf 'm Tisch und viel auf 'm Plan, aber, äh, zu wenig Zeit, um alles umzusetzen, aber es steht noch auf der To-do-Liste. Nele: Dann letztes Feedback, das war, glaube ich, von Thomas, ne? Sebastian: Ich glaube ja, ich hab dummerweise den Namen nicht mit raus, äh, kopiert und mich grade aus WhatsApp ausgeloggt. Ich muss gleich erst mal das WhatsApp-Telefon suchen, was irgendwoSeit der Montenegro-Reise rumliegt in der Wohnung. Ich weiß gar nicht wo. Nele: Okay. Das, was wir, was wir neu bestellt haben für dich. Sebastian: Ich nutz das ja tatsächlich, äh, quasi immer nur, um WhatsApp aufm Rechner zu verbinden, damit ich halt da die WhatsApp-Nachrichten von euch lesen kann und ansonsten liegt das rum, weil, äh, ich reagiere da ja weder auf Anrufe noch auf irgendwas, aber es, es liegt jetzt irgendwo und ich hab mich gestern aus WhatsApp ausgeloggt. Nele: Okay. Also- Sebastian: Also Thomas, ja. Nele: Thomas, denk ich. Hallo und guten Morgen. Ich hatte euch beiden ja gesagt, wenn ich die erste Erfahrung mit dem E-Auto und dem 750 Camper habe, geb ich euch Bescheid. Ja, das muss Thomas sein. Also wir haben den Kia PV5 jetzt seit Ende Februar und ich habe auch das Bett von Travel Tiger drin. Seit letzter Woche Dienstag hat der PV5 oder heißt der PV5? Ich weiß es nicht. Jetzt endlich vom Kia-Händler die Anhängerkupplung bekommen. Es gab dann eine kurze Testfahrt mit unserem Standardanhänger, der mit Plane die gleichen Maße hat wie der 750 Camper mit Dachzelt drauf. Seit gestern Nachmittag bin ich nun mit der großen Tochter auf dem Weg nach Hameln zum Dachzeltfestival 26 und muss sagen, ähm, es ist gut mit dem Anhänger zu fahren. Der PV5 braucht natürlich mehr Strom, aber es ist okay. Unser Diesel braucht ja auch fast das Doppelte mit dem Wohnanhänger dran. Wir haben einen Verbrauch von circa 30 Kilowattstunden auf 100 Kilometer, was circa 50% mehr ist als im Alltag. Da liegen wir bei 18,5 Kilowattstunden auf 100 Kilometer. Wobei auf der Autobahn ohne Anhänger der Wagen auch 22,5 Kilowattstunden braucht. Natürlich alles bei jetzigen Wetterbedingungen. Punkt. Wenn ihr noch Fragen habt, gerne melden oder auch wenn noch, wie mit Nele besprochen, Interesse an einer Podcast-Aufnahme besteht. Ja, Thomas, auf jeden Fall. Ähm, schick mir doch bitte noch mal oder uns deine Kontaktdaten an podcast@camperstyle.de. Wahrscheinlich haben wir die auch irgendwo noch, aber dann hab ich die noch mal aktuell und dann kriegst du 'ne Einladung. Find ich total spannend. Sebastian: Ja, ich hatte dir auch schon per WhatsApp geschrieben und kann da auch noch mal dazu schreiben. Nele: Gerne. Sebastian: Also genau, find ich auch 'ne spannende Kombo, weil auch ich grade in meinem Leben sozusagen das Thema Auto aufm Tisch habe. Also sprich unser, unser, unser older SUV ist überhaupt nicht mehr wirtschaftlich und macht auch für das, wie wir hier leben und wie wir hier fahren, überhaupt keinen Sinn mehr. Und deswegen will ich ihn eigentlich jetzt zügig abstoßen und such was Neues. Und der Gedanke ist natürlich, also zum einen durch Montenegro hab ich jetzt sehr Bock auf Offroad bekommen. Gleichzeitig macht's aber da auch wieder keinen Sinn, irgendwie 'n Offroad-Fahrzeug mir hierherzustellen, weil dafür fahr ich einfach viel zu wenig. Das weiß ich noch nicht, wie man das lösen kann. Nele hatte mir vorhin grad ein T4 Synchro gezeigt bei, bei Kleinanzeigen. Nele: In den hab ich mich heute Morgen verliebt, weil zufällig kommen leider in meinem Algorithmus bei Kleinanzeigen, wenn ich nach Pflanzen suche, auch komischerweise immer irgendwelche Offroad-, also irgendwelche, äh, Allradfahrzeuge mit rein. Weiß auch nicht, wie das passiert. Sebastian: Ähm, weil für mich ist eigentlich klar, ich möcht 'n Elektrofahrzeug haben. Ich mach, brauch keinen Verbrenner mehr kaufen. Wir haben hier 'ne riesige Solaranlage, wo in zwei Jahren die Einspeisevergütung abläuft. Und, äh, also zusätzlich haben wir ja auch noch genügend Balkongraftwerke stehen. Also das würde quasi keinen Sinn machen. Wir fahren nicht so viel. Wir fahren nicht so viel lange Strecken. Äh, und da steck ich jetzt grade mitten in diesem Thema drin. W-, ähm, und dann überlegt man halt, will man auch irgendwas, was man vielleicht auch als Camper nutzen kann. Also sprich, geht man Richtung vielleicht ID Buzz oder auch den Kia PV5 oder, ähm, doch lieber nur 'n PKW und später mal das Camper-Thema. Es ist, ist also tatsächlich super schwierig und ich fühle aber irgendwie auch nicht, Nele hatte vorhin gesagt: „Wär nicht so'n kleiner Wohnwagen dann für dich toll?" Und am Ende des Tages aber 'n kleiner Wohnwagen würde für die Messen für mich Sinn machen. Ähm, aber ansonsten ist das gar nicht meine Reiseart, weil ich gerne lieber weit weg von Menschen sein wollen würde- Nele: Mhm Sebastian: ... und campen wollen würde und das ist dann halt kein, kein Wohnwagen. Ähm, ja, also d-das, da, da steck ich grade drin. Deswegen fand ich ja auch den, den, die Erfahrung bei dir, den PV5 oder PV5 mit 'nem Hänger zusammen. Also Hänger wird, kommt für mich nicht in die Tüte. Das macht es, ich will kein Gespann fahren. Ich glaub, dass das 'ne coole Kombo für viele sein kann. Ich, äh, werd mal gucken, was so die nächsten Wochen bringen. Wir werden uns da bestimmt jetzt irgendwann mal entscheiden, äh, weil noch kriegen wir für unseren alten ganz okayes Geld. Das wird sicherlich nicht besser werden. Also weil mit Sicherheit wird sich die, auch wenn's hier grade bisschen 'ne Entspannung auf dem Erdöl- und Spritmarkt gab, bin ich mir recht sicher, dass sich das weiter zuspitzen wird, weil es sieht nicht danach aus, als ob's da irgendwie 'ne, 'ne Besserung gibt und die haben mir sagen lassen, dass auch die, die Vorräte langsam zur Neige gehen. Also ja, lange Rede, kurzer Sinn, ähm, wir müssen da uns jetzt mal 'n bissl entscheiden und ich bin mal gespannt, was es werden wird, aber ich vermute, dass es eher ein normales Alltagsfahrzeug werden wird und, ähm, vielleicht wir das Dachzelt-Thema dann noch mal aufgreifen oder ich weiß es auch noch nicht. Also super schwierig. Nele: Aber schau dir mal ruhig den Kia an. Ich hatte ja da bei uns auch Artikel zu veröffentlicht, als er neu rauskam und ich meine, Kia hat auch vor einiger Zeit angekündigt, da so, ähm, Ausbaumodule für, fürs Camping mit anbieten zu wollen. Also das ist 'n richtig cooles Teil, find ich. Sebastian: Ist es, aber ehrlicherweise bin ich gedanklich auch gestern schon gegen den oder hab mich gegen den ID Buzz entschieden und der Kia ist ja so dieselbe Gruppe, weil ich's einfach dann doch zu selten nutze, als dass jetzt, als dass das sinnvoll wäre. Ähm, also wir werden's halt, wir werden das Fahrzeug über die Firma leasen und nicht, nicht kaufen und, äh, da ist, das find ich für 'n Camper sowieso schwierig, weil du dann nichts drin machen kannst. Und ich denke mal sozusagen, dass es dann jetzt eher ein Standard-Elektro-PKW wird, den wir leasen ganz normal und dann zusätzlich einfach gucken, was das Thema Camper in mein Leben spült. Nele: Mhm. Sebastian: Ähm, da, das hat ja die letzten, letzten Male immer gut geklappt und da bin ich auch guter Dinge und ich wollt ja dieses Jahr einfach auch noch 'n paar Sachen ausprobieren. Von dem her passt es vielleicht ganz gut. Nele: Ja, dann haben wir's jetzt geschafft. Also soweit ich weiß, ist jetzt unser komplettes Hörerfeedback erst mal abgearbeitet. Sollten wir irgendjemanden vergessen haben, meldet euch gerne noch mal. Also von denen, die uns, ähm, jetzt nicht nur ganz kurz irgendwie Hallo geschrieben haben oder 'n Lob, sondern mit irgendwelchen Fragen, dann kann auch mal was durchgerutscht sein. Ansonsten geht's dann am Samstag weiter mit der nächsten regulären Folge und nächsten Mittwoch wissen wir noch nicht, was wir machen. Lasst euch überraschen. Bis denne. Tschüss. Sebastian: Tschau.

Sebastian Vogt

Ich bin Sebastian Vogt, der Technik-Experte und Redakteur für smarte Lösungen und Gadgets bei CamperStyle. Meine Expertise ist fundiert durch sechs Jahre dauerhaftes Leben im Wohnmobil als Digitaler Nomade. Ich weiß aus First-Hand-Experience, welche Technologien im mobilen Alltag zuverlässig funktionieren und welche nicht. Daher schreibe ich hauptsächlich über Stromversorgung, Fahrzeugzubehör und die Digitalisierung unterwegs. Ein wichtiges Kapitel dieser Reise waren unsere drei geretteten Hunde – so teile ich zusätzlich meine fundierten Erfahrungen und Tipps rund um das Thema Camping mit Hund. Meine Lieblingsspots? Immer dort, wo ich einen Stellplatz am Wasser finde.

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