Das Transkript der Folge
Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.
Nele: Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele und heute mal wieder mit einem guten alten Bekannten, nämlich mit Andreas von autarker.de. Endlich sitzen wir mal wieder zusammen, wenn auch zu einem etwas komplexen Thema. Erstmal herzlich willkommen, Andreas. Ich freu mich, dass du heute hier bist und mit uns über die neue Regelung zu den Gastankflaschen sprichst.
Andreas Irmer: Ja, hallo Nele. Schön, dass ich mal wieder dabei sein darf. Ähm, ich freu mich immer, wenn's, äh, so 'n Thema gibt und, äh, wenn ich da vielleicht auch 'n paar klärende Worte zu, ähm, Gastankflaschen, Gasprüfung und so weiter sagen kann.
Nele: Ja, wir haben das Thema ja schon vor zwei Wochen, glaub ich, unserer Hörerschaft angekündigt, weil wir gesagt haben, wir müssen da unbedingt mal 'n bisschen einsteigen. Und dann haben wir aber schnell festgestellt, Sebastian und ich, dass wir als Laien und eben Nicht-Gassachkundige da so 'n bisschen an unsere Grenzen gestoßen sind und haben gesagt, da müssen wir uns einfach wieder den Andreas schnappen, weil der kennt sich da aus. Ihr verbaut diese Tankflaschen unter anderem auch. Und ja, vielleicht stellst du dich noch mal ganz kurz vor für alle, die dich jetzt in unseren vergangenen Folgen noch nicht gehört haben. Wer bist du und was macht ihr auch bei autarker.de so alles?
Andreas Irmer: Ja, mein Name ist Andreas Irmer. Ich bin, ähm, Inhaber und Gründer von autarker.de. Seit inzwischen elf Jahren gibt es uns. Ähm, ich hab mich mit meiner Firma drauf spezialisiert, äh, Kunden mit ihren Freizeitfahrzeugen eben autarker als normal zu machen. Das heißt, wir beschäftigen uns mit den Bereichen Strom und Gas, Multimedia, äh, Internetlösungen, Sicherheitstechnik, Trockentrenntoiletten, alles, was man so, ähm, braucht zum, äh, zum vernünftigen Leben im Freizeitfahrzeug, egal ob jetzt Wohnwagen, Wohnmobil, äh, Campervan oder Expeditionsmobil. Das, da kommt's für uns nicht drauf an, sondern wir beraten halt herstellerunabhängig und suchen die Lösung, die der Kunde braucht.
Nele: Und die vor allem auch zum Kunden passt, was ja da das Thema ist, was uns immer sehr gut an euch gefällt, dass ihr eben genau schaut, was brauchen die Leute. Und da sind wir jetzt auch relativ schnell beim Thema Gastankflaschen angekommen, denn, äh, das ist ja 'n, 'n sehr beliebtes Produkt bei euch. Ihr verbaut die, glaub ich, ziemlich oft, weil eben auch nicht nur Strom zum Thema Autarkie gehört, sondern alles, was du grade genannt hast, eben damit man seine, ähm, Unabhängigkeitsintervalle so 'n bisschen verlängern kann. Und natürlich ist da die Gasversorgung auch 'n ganz wichtiges Thema, grade wenn man auch im Ausland unterwegs ist. Wir kennen das alle, ähm, dann steht man ja vor der Wahl: Was mach ich dann? Nehm ich so viel Gasvorräte mit mit meinen Tauschflaschen oder, ähm, such ich mir dann unterwegs irgendwie 'ne lokale Flasche? Und das ist ja eben 'n Problem, was Gastankflaschen sehr erfolgreich lösen können. Deswegen vielleicht noch mal so 'n kurzer Blick, wer jetzt noch nicht so viel davon gehört hat, aber sich vielleicht dafür interessiert: Was sind denn Gastankflaschen genau und, ähm, wie oft baut ihr die ungefähr so ein im Monat oder im Jahr?
Andreas Irmer: Was sind Gastankflaschen? Äh, Gastankflaschen sind, äh, nach Norm Gasdruckbehälter, also eine, ein Behälter, der Gas unter hohem Druck aufnehmen kann und entsprechend dann kontrolliert das Gas abgeben kann an einen Gasregler, um es dann in einem definierten Druck im Fahrzeug zu nutzen. Also im Grunde genommen, äh, ist es wie eine Tauschflasche, nur ich hab eine zusätzliche Befüllöffnung da dran. Also ich geh nicht durch das gleiche Ventil rein und raus, sondern ich hab eine zusätzliche Befüllöffnung dran, dass ich dadurch das Gas einfüllen kann, ähm, damit man diese Flasche nicht überfüllt, weil so 'ne Flasche darf ja nicht wie 'n, ähm, wie 'n Wassertank jetzt komplett bis oben hin voll sein, sondern man darf nur 80 % des Volumens nutzen. Gibt es das sogenannte 80-%-Füllstoppventil. Das ist 'n Schwimmerschalter, der, ähm, einfach bei Erreichen des Füllstandes die Gaszufuhr abschaltet oder, äh, ja, begrenzt.
Nele: Ja, und wie man sich vorstellen kann, wir sind in Deutschland und wir, es geht um ein Thema, was natürlich auch so 'n bisschen sicherheitsrelevant ist, also 'n bisschen in Anführungszeichen. Und natürlich gibt's da sehr viele Vorschriften, Verordnungen, Normen und so weiter, an die man sich da halten muss. Und wir hatten in den vergangenen Jahren ja immer mal wieder auch sowohl im Podcast als auch im Magazin, als auch im Video, als auch persönlich über Gastankflaschen gesprochen und du hast auch immer wieder anklingen lassen, dass da, äh, dass es da so 'n schwelenden Konflikt gab. Und jetzt gibt's eben eine neue, wie sagt man, G607 oder G607? Also eine neue-
Andreas Irmer: Kann man, kann man beides sagen.
Nele: Okay. Und das ist eine neue Verordnung, richtig?
Andreas Irmer: Genau, also es ist 'ne, 'ne, 'ne, 'ne technische Richtlinie-
Nele: Mhm
Andreas Irmer: ... ähm, nach der die Gasprüfung auszuführen ist.
Nele: Okay. Und die haben wir uns natürlich angeguckt, als die Pressemeldung reinkam und die hat uns maximal verwirrt. Und, ähm, da hoffe ich, dass du gleich 'n bisschen für Klärungssuchen, äh, äh sorgen kannst, weil ich bin sicher, dass wir da nicht die Einzigen sind, die da 'n paar Fragezeichen auf der Stirn haben. Aber ich hatte ja grade schon angesprochen, es gab da einen Konflikt, der so 'n bisschen, äh, vor sich hin gebrodelt hat. Worum ging's denn da genau und warum ist dieser Konflikt vielleicht auch relevant für das, was jetzt entschieden wurde?
Andreas Irmer: Ja, also, ähm, das ist jetzt meine persönliche Meinung. Äh, ich bin damals noch nicht dabei gewesen, aber es gibt halt, ähm, seit Jahrzehnten gibt es die Gas-Tauschflaschen. Äh, irgendwann hat ein findiger Mann, äh, namens Wühnen, ähm, gesagt: „Okay, so was müsste man ja eigentlich auch nachbefüllen können", und hat quasi eine Tankflasche erfunden. Ähm- Hat das dann auf 'ner Messe ausgestellt, äh, und verkauft. Die Leute waren sofort begeistert und, äh, der Verband DVFG, ähm, der ja bis dato seine Mitglieder, sprich die Tauschflaschenindustrie vertreten hat, ähm, ist komplett dagegen auf die Barrikaden gegangen. War vielleicht auch 'n bisschen ungeschickt, das nicht vorher mal gemeinsam abzusprechen, aber das ist quasi über Jahrzehnte so gewesen, dass, ähm, ja der natürlich die Tauschflaschenindustrie etwas dagegen hatte, dass sie, äh, demnächst keine Tauschflaschen mehr, ähm, ver-verleihen können, ähm, in Baumarkten, Baumärkten verkaufen können. Also sie wollten etwas gegen Tankflaschen unternehmen und haben halt immer wieder neue, ähm, ja angebliche Argumente, Regeln und so weiter aufgestellt, weswegen das nicht zugelassen ist. Ähm, jetzt hat man sich seitens DVFG, DVGW, also Deutscher Verband Flüssiggas, Deutscher Verband Gas und Wasser, sind beides eingetragene Vereine, ja, aber, ähm, trotzdem, äh, mit sämtlichen betroffenen Akteuren zusammengesetzt, äh, um jetzt im Zuge der Aktualisierung der G607 zu versuchen, okay, einfangen kann man das Thema sowieso nicht mehr, also lasst es uns jetzt auf eine vernünftige Ebene heb, äh, heben. Ähm, das heißt, das Kraftfahrtbundesamt war dabei, ähm, weil die ja auch gemerkt haben, da läuft irgendwas schief. Deswegen ist ja auch vor einigen Jahren die Gasprüfung erst ausgesetzt worden, dann abgeschafft worden. Dann ist sie seit 2025 ja in der Straßenverkehrszulassungsordnung, äh, hinterlegt. Also die Gasprüfung ist jetzt wieder verpflichtend alle zwei Jahre. Äh, und in dem Zuge, ähm, sollte halt die G607 auch angepasst werden, was jetzt, ja, äh, aus Normensicht kurzfristig passiert ist, äh, aus unserer Sicht ewig gedauert hat.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ähm, und, ähm, ja, wir haben jetzt halt die G607 vorliegen. Ich hab mir die dann direkt gekauft, weil die ist ja nicht frei einsehbar im Internet, äh, hab sie dann mehrfach gelesen, äh, denn auch ich muss so was, äh, durchaus mehrfach lesen, bis ich dann wirklich verstehe, was damit gemeint ist.
Nele: Das beruhigt mich.
Andreas Irmer: Ähm, ja, und es, m-m-m, auf der einen Seite, äh, schafft es 'n bisschen Sicherheit für unsere Gastankflaschen. Also wenn ich sage unsere, wir verkaufen Gastankflaschen, die 'ne Zulassung nach CE haben. Ähm, da kommen wir vielleicht aber gleich noch mal drauf zu, auf die unterschiedlichen Zulassungen, ähm, weil die jetzt drin sind, also Rechtssicherheit für den Part. Ähm, auf der anderen Seite gibt es jetzt, ja, nicht mehr nur Tauschflaschen und Tankflaschen, sondern, ähm, das, das ist jetzt noch mal deutlich komplexer geworden und, ähm, erfordert dadurch natürlich auch viel mehr, ähm, würd ich sagen, Fachwissen auch von den Gassachkundigen überhaupt zu erkennen, wenn der Kunde jetzt zur Gasprüfung kommt: Was hab ich denn da jetzt überhaupt vor mir?
Nele: Mhm. Sind dir denn Fälle untergekommen, w-wo von denen du erfahren hast, wo Besitzer von Gastankflaschen bei der Gasprüfung oder auch bei der HU durchgefallen sind, obwohl – oder beim TÜV halt – ähm, obwohl der Einbau eigentlich in Ordnung war?
Andreas Irmer: Ja.
Nele: Das ist bitter.
Andreas Irmer: Mehrere. Mehrere.
Nele: Also auch von euren eigenen Kunden?
Andreas Irmer: Auch von unseren eigenen Kunden. Ähm, das ist halt, ähm, ja auch in den vergangenen Jahren passiert. Wir liefern alle Unterlagen mit, dass das Ganze, äh, rechtlich zulässig ist, wonach wir installieren und so weiter. Die Kunden kriegen alles mit. Ähm, die Flaschen, die wir verbauen, müssen nicht zur Abnahme zum TÜV, äh, oder zur HU. Offiziell ist es ja HU. TÜV ist ja 'ne eigene Organisation, also GTÜ und, äh, wie sie alle heißen. Ähm, das heißt, sie müssen dort nicht vorgestellt werden, sie werden nicht eingetragen in die Fahrzeugpapiere und, äh, alleine das wussten halt sehr viele HU-Prüfer nicht. Die waren der Meinung, das ist 'ne Tankflasche, das muss eingetragen werden.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Dass es auch da unterschiedliche Voraussetzungen gibt, äh, ist den Leuten nicht bekannt gewesen. Wir haben aber auch einzelne Fälle gehabt, wo ich dann mit den, ähm, mit den Prüfern, also diese Prüfingenieure oder amtlich anerkennig, äh, anerkannte Sachverständige, ähm, wo ich mit denen dann telefoniert hab und die mir gesagt haben: „Ja, ich weiß das, aber ich muss das so machen, weil meine Geschäftsleitung das fordert."
Nele: Ach du liebe Liebe. Mhm.
Andreas Irmer: Lösung für unsere Kunden war in dem Fall dann: Äh, okay, fahrt zu 'ner anderen Stelle.
Nele: Ja.
Andreas Irmer: Und da ist dann, äh, HU erteilt worden ohne Probleme.
Nele: Wollte ich gerade sagen.
Andreas Irmer: Was an sich eigentlich 'n Skandal ist.
Nele: Ja, das, das ist ja auch mies, weil eigentlich müssten alle Prüforganisationen ja unter denselben Voraussetzungen arbeiten, damit man auch als, ähm, Besitzer von so 'ner Ausstattung oder von 'nem Fahrzeug halt 'ne, 'ne gewisse, ja, Sicherheit hat auch oder 'ne Verlässlichkeit hat.
Andreas Irmer: Ja, ähm, ich würd sogar noch 'n bisschen weitergehen. Ähm, die Gasprüfung ist in Paragraf, ähm, 60 oder 61 – um Gottes willen, das wusst ich sonst im Schlaf – äh, Straßenverkehrszulassungsordnung, ähm, festgeschrieben, äh, und hat inzwischen nichts mehr mit der Hauptuntersuchung zu tun.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Es gibt aber nach wie vor Fälle, wo Kunden keine TÜV-Plakette kriegen, äh, keine Plakette für die Hauptuntersuchung kriegen, äh, weil es heißt, du hast keine Gasprüfung.
Nele: Ach Gott.
Andreas Irmer: Oder aber der, der, die, die Produkte, die da drin verbaut sind, sind so nicht zugelassen. Du kriegst von uns keine, äh, HU-Plakette. Und das ist natürlich, ähm, das hat schon was mit, mit Rechtsmissbrauch oder Rechtsbeugung zu tun. Ähm, ja, aber da, da muss ich jetzt vorsichtig sein, weil das wird langsam.
Nele: Da sprechen wir auch gar nicht weiter. Da könnt ihr euch, ihr Lieben da draußen, auch gerne noch mal ausführlicher informieren zu diesem ganzen Thema, ähm, Gasprüfung, was ja auch ein Hängen und Würgen war in den letzten Jahren. Ähm, ihr habt eure Seite oder seid gerade dabei, eure Gasprüfungsseite komplett zu überarbeiten, ähm, hatt ich vorhin gesehen. Also autarker.de/gas. Da könnt ihr euch super informieren. Wir haben selber bei Camper Style auch 'n Artikel dazu. Ich pack euch beides in die Show Notes, dann könnt ihr euch da noch mal 'n bisschen mehr in die Thematik einlesen. Ähm, da ist ja auch viel Und gewurschtelt worden.
Andreas Irmer: Ja, die, die Seite autarker.de/gas, die wird jetzt noch überarbeitet. Da sind noch einige, äh, ältere Inhalte drin. Ähm, die ist ja auch über Jahre gewachsen und das ist ganz schön viel Arbeit, so was dann komplett zu aktualisieren. Aber da drin verweisen wir wieder auf autarker.de/gasprüfung und die ist komplett überarbeitet an den aktuellen Stand. Also da kann sich jeder noch mal informieren.
Nele: Super. Dann gucken wir jetzt einmal auf die neue G607. Da würde mich mal interessieren, also in erster Linie, wenn du die pragmatisch zusammenfassen müsstest, die, die Neuerungen, was wären da aus deiner Sicht die wichtigsten Punkte, die jetzt euch betreffen für 'nen Einbau, aber auch dann am Ende die Kundinnen und Kunden natürlich?
Andreas Irmer: Fange ich mal an mit dem wichtigsten positiven Punkt: Ähm, es gibt inzwischen, ähm, einen Bereich in der G607, wo auch die von uns vertriebenen Alu-Gas Travel Mate Flaschen, äh, drin sind. Ähm, das heißt, die waren bisher nicht in der G607 enthalten. Sie sind jetzt enthalten. Das ist für uns natürlich wirklich positiv. Gleichzeitig, aber auch äußerst negativ ist, bisher gab es eine Unterscheidung in der G607 zwischen Tauschflasche und Tank. Jetzt gibt es Tauschflasche, dann gibt es Flüssiggastank, dann gibt es fest installierter Gastank in Flaschenform und es gibt die, äh, den wiederbefüllbaren Gasdruckbehälter zur Selbstbefüllung. Ähm, ich, ich merk's mir einfach nicht, weil mir das viel zu komplex ist. Da sage ich halt immer noch Tankflasche. Äh, ich hoffe, man wird mir das verzeihen. Ähm,
Andreas Irmer: auch das erhöht natürlich die, die Komplexität für den Gasprüfer, für den Gassachkundigen immens, ähm, weil er einfach da, ähm, sagen muss: „Okay, ähm, was ist es denn jetzt wirklich?"
Nele: Äh, ich frag mal ganz blöd: Was ist es denn? Also was sind denn die Unterschiede zwischen den vieren, die du genannt hast und warum gibt's jetzt mehr als vorher, anstatt, äh, Sachen zu vereinfachen?
Andreas Irmer: Ja, es gibt natürlich unterschiedliche, ähm, Gasdruckbehälter, ähm, auch aus unterschiedlichen Materialien und es hat immer damit zu tun, wonach sind denn diese Gasdruckbehälter zugelassen? Ähm, die Tauschflasche, da muss ich, glaube ich, nicht drauf eingehen. Das, die gab's schon immer aus Stahl, die gibt's seit vielen Jahren aus Aluminium, ähm, die gibt es europaweit. Halt jedes Land hat seine eigenen Flaschen. Das ist ja gerade der Nachteil von den Tauschflaschen, dass ich im Ausland, wenn meine Flasche leer ist, die nicht wieder befüllen lassen kann, sondern einfach mir dann eine andere Flasche holen muss. Ja. Und, äh, dann gibt es halt den Gastank für Wohnmobile, der, ähm, bei großen Fahrzeugen meistens, äh, am Fahrgestell unten unter dem Fahrzeug verbaut ist, ähm, der dann eine Zulassung nach UN ECE R67 hat, dementsprechend fest mit dem Fahrgestell verbunden sein muss. Ähm, da können wir vielleicht aber auch später noch mal eingehen. Ähm, dann habe ich gerade schon angesprochen, die Tankflasche, wie sie erfunden wurde. Ähm, das ist halt von, von Firma Vönen zum Beispiel, äh, die gibt's aber auch von, äh, von, von Kamco, das sind dann die schwarzen Flaschen. Die haben auch eine Zulassung nach UN ECE R67, äh, und müssen damals damit auch fest mit dem Fahrgestell verbunden sein. Ja. Ähm, jetzt erkenne ich natürlich, wenn ich die Flaschen nicht von, von an, an sich kenne, ähm, sehe ich ja gar nicht, was ist denn, wonach sind denn die zugelassen? Weil meistens sind diese Zulassungskennzeichen irgendwo relativ versteckt eingeprägt in die Flasche.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Und, ähm, ja, durch die Erfahrung, durch die ganzen Jahre, die ich's jetzt mache, sehe ich halt schon, wenn ich die aufmache, den Gaskasten aufmache und ich sehe, da ist die dunkelgrüne Flasche drin, dann weiß ich: Okay, R67, da ist die schwarze Flasche drin, R67. Dann weiß ich direkt schon, okay, die darf nicht mit den Stoffbändern festgemacht sein. Also die muss fest mit dem Fahrgestell verbunden sein. Ähm, schwieriger wird's auch für mich, wenn ich zum Beispiel 'ne gelbe Flasche sehe von Gaslow, weil Gaslow hat Flaschen, die einmal nach UN ECE R67 zugelassen sind und einmal nach CE zugelassen sind, ja, was zwei komplett unterschiedliche Zulassungsarten sind. Ähm, da müsste ich wirklich draufgucken, was ist denn unten im, äh, im, im Sockel, wo die Flaschen draufstehen, was ist da eingeprägt? Ist es 'ne R67? Dann muss sie fest mit dem Fahrgestell verbunden sein. Oder ist es 'ne CE-Zulassung? Dann muss sie auch fest im Fahrzeug verbaut sein, aber in dem Fall jetzt wie unsere Alu-Gas Travel Mate Flaschen, so dass sie werkzeuglos entnehmbar ist.
Nele: Oh Gott, das ist ja, das ist ja wirklich, da, da, da wirst du ja beim Zuhören schon verzweifelt.
Andreas Irmer: Ja, es ist, es ist wirklich komplex. Da, da muss man aufpassen und, ähm, auch als Sachkundiger, ähm, ich für mich muss natürlich auch sagen, wenn ich 'ne Gasprüfung erteile, wenn ich sage, das ist alles in Ordnung, äh, ich unterschreib das, ich geb den Stempel da drunter, dann stehe ich in der Haftung. Wenn da später irgendwas passiert, ich hab 'nen Fehler gemacht dabei, dann hafte ich dafür. Ja. Und deswegen kann ich ein Stück weit auch Gassachkundige verstehen, die sagen, ich kenn mich mit dem Thema nicht aus. Mit Tankflaschen will ich nichts zu tun haben. Du kriegst von mir keine Gasprüfung.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Kann ich ein Stück weit nachvollziehen. Dann sollte man aber auch so fair sein und sagen: „Mir ist das zu komplex. Ich kann das nicht", und nicht sagen: „Das ist verboten."
Nele: Ja, ja, ja. Das ist natürlich immer der leichtere Weg dann, ne, weil sonst musst du ja zugeben, dass du halt in 'nem, in einem Gebiet nicht so kompetent bist und das ist ja dann auch vielleicht so 'n bisschen Gesichtsverlust gegenüber der, den Kunden. Aber das ist ja 'n ganz wichtiger Punkt, den vielleicht auch die Hörerinnen und Hörer, die so 'ne Gastankflasche verbaut haben, für sich mitnehmen können. Wenn, wenn ihr halt auf 'nen Gassachkundigen stoßt, der sagt: „Nee, das geht nicht", dann- Ist halt die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er sich vielleicht dann in dem Bereich nicht so gut auskennt, sag ich mal ganz vorsichtig. Dann könnt ihr ja noch mal gucken, ob ihr vielleicht jemand anderes findet in der Nähe der , ich darf das sagen, du darfst es nicht sagen, sind ja deine, deine Kollegen, aber, ähm, könnt ihr mal euch dann noch mal 'n bisschen umgucken in der Region, ob's vielleicht doch jemanden gibt, der sich da auch 'n bisschen, äh, bereit ist, mit näher mit zu beschäftigen.
Andreas Irmer: Ja, also viel-vielleicht noch ein Tipp: Ähm, wenn jemand sagt: „Nein, das geht nicht, das ist nicht zugelassen", ähm, dann sollte man als Erstes mal fragen: Und warum nicht?
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Weil wenn ich so 'ne Entscheidung treffe, muss ich's natürlich auch begründen können.
Nele: Mhm. Klar.
Andreas Irmer: Ja.
Nele: Wenn jetzt Leute sich überlegen, sich 'ne Gastankflasche zuzulegen, ähm, vor dem Hintergrund, was du gerade erzählt hast mit dieser Komplexität und diesen ganzen, äh, unterschiedlichen Normen und so weiter. Ähm, was würdest du denen denn dann empfehlen, w..., äh, zu welcher Flasche sie greifen könnten, um zumindest 'n bisschen diese Komplexität zu entzerren? Also was wäre aus deiner Sicht für 'nen deutschen Kunden, der die hier in Deutschland verbauen lassen möchte, in Anführungszeichen, die einfachste Lösung, mit der er dann am wenigsten Scherereien nach dem Einbau hätte? Oder kann man das nicht so pauschal sagen?
Andreas Irmer: Also das mag sich jetzt 'n bisschen blöd anhören, aber die einzigen Flaschen, die aktuell aus meiner Sicht wirklich ordnungsgemäß und problemlos verbaut werden können, sind die Alugast Travel Made.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ja. Ähm, da Thema Betankung kommen wir gleich noch mal drauf, aber, ähm, ich kann in einem normalen Wohnmobil, wo mein Gaskasten mit Sperrholz, äh, gebaut ist, einfach keine Befestigung erzielen, wo ich so 'ne, so 'ne Stahlflasche mit 'ner R67-Zulassung so befestige, dass sie wirklich mit 20 G in Fahrtrichtung, also Erdbeschleunigung, äh, G, äh, und acht G quer zur Fahrtrichtung, äh, befestigt ist, dass diese Kräfte ausgehalten werden.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ob das Sinn macht im Vergleich zu 'ner Tauschflasche, ist 'ne ganz andere Sache. Das brauchen wir auch gar nicht zu diskutieren. Da würd ich auch bitte alle Interessenten, alle Kunden bitten, äh, nervt uns nicht, nervt nicht andere und versucht, Grundlagen zu diskutieren, weil das können wir nicht ändern. Ich mach diese Vorschriften nicht, ich hab sie einfach bloß anzuwenden.
Nele: Ja.
Andreas Irmer: Ähm, das ist, da gibt's halt teilweise auch Leute, die sehr uneinsichtig sind und dann, äh, uns beschuldigen, dass wir das machen, um, ähm, uns zu bereichern und was weiß ich was. Also, äh, mir wär's am liebsten gewesen, es hätte sich fast nichts geändert. Ähm, wir hätten weiter die Gastankflaschen verbaut, die, ähm, wären auch ohne Steckkupplung, äh, also Schnellkupplung, äh, verbaut gewesen. Wir haben jetzt, äh, du hast grade gefragt, wie oft wir das verbauen. Ich glaub, wir haben, äh, nahezu 2000, äh, Tankanlagen inzwischen umgebaut auf diese Steckkupplung.
Nele: Oh, okay.
Andreas Irmer: Also, ähm, ja, wir verbauen das sehr häufig.
Nele: Mhm. Ja, also das ist ja häufig, dass man in gewissen Normen und Vorschriften und Regelungen vergeblich 'ne Logik sucht. Ähm, wenn Leute jetzt sagen: „Ich möchte so was machen, ich lass mich bei euch beraten", also ihr würdet dann, ihr verbaut, glaub ich, auch nur die Alu Gas aus diesem Grund, ne, weil das eben-
Andreas Irmer: Ja, also wir, wir verbauen auch die, äh, gelben Gasflow-Flaschen eben mit dieser CE-Zulassung.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Aber die dann eigentlich nur in der sechs Kilogramm, äh, Füllvolumenvariante, ähm, zum Beispiel für Absetzkabinen.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ja, weil die häufig so 'n kei-kleinen Gaskasten haben, dass da gar keine elf Kilogramm Flasche reinpasst. Ja. Ähm, die Flaschen in elf Kilogramm machen für uns keinen Sinn, weil durch die hohen Stückzahlen, die wir von Alugas verbauen, kriegen wir dafür ganz andere Preise, als wenn ich ein, zwei, drei Stahlflaschen im Jahr abnehme.
Nele: Klar.
Andreas Irmer: Ja, und die Stahlflaschen sind natürlich erheblich schwerer und, äh, Thema Gewicht beim Fahrzeug ist auch, äh, ganz oft der Punkt. Deswegen bei Alugas spar ich mir natürlich auch einiges an Gewicht.
Nele: Gut, jetzt haben wir also schon gehört, was, äh, was da jetzt so an, an, äh, neuen Einbauvorschriften auf euch zugekommen ist. Du hattest grade gesagt, äh, jetzt geht's auch um die, äh, werkzeuglose Entnahme. Ähm, was, was bedeutet das denn für euch im Einbau und für eu... und für die Kunden? Also was, ist, gibt's da 'nen Sicherheitsgewinn durch diese werkzeuglose Entnahme? Oder, also warum hat man das gemacht? Warum hat man das in diese technischen Richtlinien mit aufgenommen?
Andreas Irmer: Also gibt es dort 'n Sicherheitsgewinn? Das würd ich mit 'nem klaren, eindeutigen Jein beantworten.
Nele: Okay.
Andreas Irmer: Weswegen hat man das gemacht? Ähm, es ist so 'n Szenario aufgebaut worden, ähm, okay, die Kunden stehen irgendwo auf 'm großen Campingplatz. Ähm, sie können nicht rausfahren, weil die Schranke zu ist, weil sie zugeparkt sind, wie auch immer und irgendwo in der Nachbarschaft hat's angefangen zu brennen und die Feuerwehr sagt: „Bitte alle, äh, Gasflaschen, Gasdruckbehälter aus den Fahrzeugen, äh, rausbauen."
Nele: Ah ja, mhm.
Andreas Irmer: Dann würde, wenn die Flaschen jetzt komplett fest drin sind, halt der 27er Schlüssel fehlen, äh, oder der 23er Schlüssel, was auch immer, äh, der Inbusschlüssel, um die, die Schrauben zu öffnen, um das Ganze rauszumachen, um den Schlauch loszukriegen. Deswegen ist diese Vorschrift gekommen, dass die, ähm, Edelstahlbänder jetzt nicht mit den Innensechskantschrauben sein sollen, sondern dass die diese Sterngriffschrauben haben müssen und dass halt auch diese Steckkupplung, äh, im Betankungsschlauch, äh, dran sein soll. Also es kommt so 'ne, so 'ne Schnellkupplung, ähm, vergleichbar mit so 'nem, mit so 'ner Gardena-Steckkupplung. Ähm, sieht natürlich ganz anders aus, ja, aber, äh, kommt direkt an die Flasche und da wird der Schlauch dran, äh Angeschlossen. Das Ganze wird dann auch wieder auf Dichtigkeit geprüft. Das wird auch verplombt, weil die Flasche natürlich nicht einfach so entnommen werden soll. Ja. Ähm, also das würd ich sagen, kann ich 'n Stück weit nachvollziehen unter dem Sicherheitsaspekt. Ja, man kann die Flasche im Notfall rauskriegen. Aber, und jetzt komm ich zu dem, ähm, einen Part von dem Jein, ähm, der Nachbar, der dann seine, ähm, grüne oder schwarze oder wie auch immer farbene R67-Tankflasche da drin hat, der kann das nicht, weil die muss fest mit dem Fahrgestell verbaut sein. Und der große, äh, Morello Concord, ähm, was weiß ich, wie sie heißen, ähm, kann seinen Gastank unterm Fahrzeug auch nicht ausbauen. Und das ist so 'n bisschen wieder, wo ich sagen muss, okay, wenn uns Kunden darauf ansprechen, äh, ja, das kann ich nicht von der Hand weisen. Das ist so.
Nele: Ja, na ja und ob man dann auch 'ne Tauschflasche, die ja mit zwei Gurten gesichert ist, in der Eile noch so schnell wegbekommt und abgeschraubt bekommt von der, vom System, also für 'ne normale Gastauschflasche, ist ja dann auch noch mal die Frage, aber gut. Ja, das, das ist ja das, wo ich meine, also mir, mir fehlt halt bei solchen, ähm, Vorschriften, Richtlinien, Gesetzen manchmal so 'n bisschen die Einheitlichkeit. Weißt du, was ich meine?
Andreas Irmer: Mhm.
Nele: Wir kommen ja gleich auch noch mal zum Thema Betankung. Das ist für mich halt, für mich von außen betrachtet, kann ich nur sagen, Oberschildbürgerstreich. Da hat der Amtsschimmel gewiehert bis dort hinaus. Vielleicht hast du da 'ne andere Meinung zu. Da haben wir uns ja noch nicht so richtig austauschen können. Werden wir gleich sehen, aber ich, ähm, bleib noch mal bei, bei den konkreten Änderungen, ähm, in der neuen G07. Ich hab auch was gelesen von einer neuen Versiegelung. Was hat's damit genau auf sich?
Andreas Irmer: Ja, das ist, ähm, diese, diese Steckkupplung. Ähm, die, äh, muss halt so konstruiert sein, dass sie nicht ohne Weiteres zu öffnen ist. Das heißt, die Steckkupplung wird mit einem sogenannten Betätigungsschutz fixiert und, ähm, dieser Betätigungsschutz wird dann verplombt. Ja, das ist so 'ne Kunststoffplombe. Äh, die ist nur einmal zu verwenden. Das heißt, wenn ich diesen Betätigungsschutz rausreiße, weil ich den, die Steckkupplung aufmachen will, ist die Plombe defekt. Man kann also sofort erkennen, hat's jemand geöffnet oder nicht.
Nele: Ah ja. Also das, das mit dem Entnehmen ist dann auch wirklich nur für den absoluten Notfall gedacht und dann ist es ähnlich wie bei 'nem Feuerlöscher zum Beispiel, dass ich dann die Plombe abreiße oder so? Oder muss-
Andreas Irmer: Genau so ähnlich, ja. Ja, ja genau.
Nele: Okay. Und dann, wenn der Notfall vorbei ist, also es hat dann vielleicht doch nicht gebrannt, dann muss ich wieder zum Gassachkundigen oder wo muss ich da hin, damit das neu verplombt wird?
Andreas Irmer: Also es muss neu verplombt werden und, äh, es muss auch dann eine neue Gasprüfung ausgeführt werden.
Nele: Ah ja, okay. Mhm.
Andreas Irmer: Ja, das ist ja auch 'n Punkt, den viele Leute noch nicht wissen, dass es, ähm, äh, inzwischen so ist, wenn etwas, äh, Prüfpflichtiges an der Gasanlage geändert wird, ist verpflichtend, sofort eine neue Gasprüfung auszuführen.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Also wenn sich ein Kunde einen neuen Gasregler einbaut, dann war's in den letzten Jahrzehnten so, okay, den hat er eingebaut und den hat er bis zur nächsten Gasprüfung einfach drin gelassen. Äh, dann ist 'ne Gasprüfung gemacht worden und, äh, sie ist dann eingetragen worden.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ähm, so war zumindest bei vielen die, die, die normale Praxis. Äh, inzwischen ist es so, es wird 'n neuer Regler eingebaut, dann erlischt damit die alte Gasprüfung. Also es muss 'ne neue Gasprüfung erstellt werden.
Nele: Okay, äh, danke. Wichtiger Hinweis auch für uns. Ähm, ich glaube, das könnte sein, dass das bei uns auch schon mal anders praktiziert wurde. Wir kommen zum nächsten Punkt. Ähm, Betankung nur noch von außen, hab ich mir notiert als weitere Neuerung. Auch hier, was bedeutet das? Also betrifft es eure Kunden, ähm, oder generell, wie, was denkst du, ist das 'n, 'n relevanter Punkt, der viele Menschen betrifft, die so 'ne Tankflasche haben?
Andreas Irmer: Also das ist aus meiner Sicht wirklich eine sehr, sehr positive Entscheidung, die man da getroffen hat. Da war, soweit ich weiß, auch der Tankstellensicherheitsausschuss mit dabei. Ähm, und, ähm, ja, viele unserer Kunden regen sich auf, das wär doch 'n Schmarrn und das braucht kein Mensch. Aber, ähm, vielleicht erklär ich einfach mal den Hintergrund, warum das so gekommen ist.
Nele: Gerne.
Andreas Irmer: Ähm, das ist so gekommen, weil es einfach, ähm, viele, ähm, Halbhirne oder hirnlose Menschen gibt, ähm, die ihre normale Gastauschflasche heimlich mit irgendwelchen Internetadaptern an der Tankstelle wieder befüllen.
Nele: Ja, das kann ich bestätigen, auch schon oft gesehen.
Andreas Irmer: Das, ähm, ist einfach illegal. Ähm, da, da kann jemand mir sagen, was er will. Ich, ich weiß, dass die Flasche leer ist. Ich fühl sie auch nur halb voll. Das ist schlichtweg illegal und riskant und gefährdet auch andere Leute. Ja, das ist, ähm, so was geht gar nicht aus meiner Sicht. Und das ist der Hintergrund, weswegen man gesagt hat, okay, eine Betankung im Gaskasten soll nicht mehr zulässig sein. Ähm, bisher war's ja so, dass bei Fahrzeugen, wo der Gaskasten direkt von außen zugänglich ist, also ich mach nur eine einzige Tür oder eine Klappe auf, ähm, und seh die Gasflasche oder die Gastankflasche vor mir, dann war es zugelassen, die Betankung im Gaskasten zu machen. Ich hab aber schon immer, so lange wie ich das mache, dafür plädiert: Macht die Betankung nach außen.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ja. Ähm, und ja, jetzt regen sich natürlich einige Kunden auf: „Ja, aber dann muss ich wieder 'n Loch ins Fahrzeug bohren." Ja, jede Steckdose, äh, macht auch 'n Loch und, äh, wenn irgendein, eine Werkstatt 'ne Solaranlage installiert und schraubt da noch 37 Schrauben in die sowieso schon verklebten Spoiler mit rein-
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ähm, da, da regt sich kein Mensch drüber auf, aber, ähm Es ist halt so. Äh, wir sehen auch immer mal wieder Fälle, dass, ähm, sich jemand in 'n Kastenwagen, äh, 'ne Tankflasche eingebaut hat und der muss halt hinten die Heckklappe öffnen und muss dann 'ne zweite Tür zum Gaskasten aufmachen. Das ist nicht mehr direkt von außen zugänglich, egal in welche Richtung die Tür aufgeht. Dort war noch nie die Betankung im Gaskasten zugelassen.
Nele: Ah, okay.
Andreas Irmer: Ja, und dann vielleicht auch noch ein Punkt, ähm, äh, wo viele Kunden nachfragen, äh, die sehen halt, äh, Videos im Internet: „Ja, ähm, ich möcht die Betankung da unten in dem schwarzen Kunststoffteil haben." Dieses schwarze Kunststoffteil heißt Stoßfänger. Der heißt so, weil er mal einen Stoß auffangen soll. Und da hat aus meiner Sicht eine Gasinstallation rein gar nichts drin zu suchen. Ich mag das vielleicht 'n bisschen deftiger sehen, als andere das sehen, aber, ähm, das geht irgendwie gar nicht. Und, ähm, ich krieg, äh, nächste Woche 'n Fahrzeug hier. Der Kunde, ähm, hat von uns 'ne Anlage, der hat die Betankung in der, in der Seitenwand gehabt. Äh, der hat 'n, 'n seitlichen Crash gehabt, also da, da hat ihn jemand geschnitten und er hat die ganze Seitenwand, äh, blockiert. Wenn – die Stoßstange ist abgerissen worden. Wenn die Betankung da in der Stoßstange gewesen wär, hätt es unter Umständen 'ne Explosion gegeben.
Nele: Mhm, mhm.
Andreas Irmer: Ja, so in der Seitenwand, ähm, ist der Betankung nichts passiert. Nur die Seitenwand ist jetzt erneuert worden, also wir müssen jetzt 'ne neue Betankung einbauen. Ähm, einfach da auch mal 'n bisschen weiterdenken. Ähm, klar sieht vielleicht die schwarze Dose in dem schwarzen Kunststoffteil besser aus oder man erkennt sie nicht so, aber da unten hat das nichts drin zu suchen.
Nele: Und was hat es mit der Tatsache zu tun, die ich mir hier sonst noch notiert hatte, dass jetzt innenliegende Flaschenkästen im Kastenwagen doch erlaubt werden, wenn der Anschluss außen sitzt?
Andreas Irmer: Es hat noch nie ein Verbot gegeben für innenliegende Flaschenkästen für Gastankflaschen. Hat's noch nie gegeben.
Nele: Weil ich konnt mir da jetzt nix so richtig drunter vorstellen, was da jetzt, was da jetzt neu sein soll, aber okay dann. Ähm, dann hatt ich noch gesehen, Füllstopp und Sicherheitsventil sind Pflicht. Da dacht ich ehrlich gesagt immer, dass es schon immer so war, weil das war ja so einer der, also vor allem der, der Füllstopp war ja immer so einer der Punkte, über die wir am meisten auch gesprochen haben, wenn wir erklärt haben, was sind Tankflaschen und warum, ähm, darf man die betanken, eben wegen dieses Füllstopps. Das war mir gar nicht klar, dass, dass das bisher irgendwie anscheinend nicht, nicht so umgesetzt wurde.
Andreas Irmer: Mhm, ja, also Füllstopp haben, glaub ich, die, die allermeisten Systeme, die's, äh, auch sonst aufm Markt gegeben hat. Aber grade das Thema Sicherheitsventil – ich hab ja grad schon gesagt, es müssen quasi zwei Ventile sein, einmal zum Entnehmen, einmal zum Befüllen.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ähm, und, ähm, es gibt halt immer mal wieder, ähm, neue Produkte, die man auf Messen dann sieht, ähm, die dann verkauft werden aus irgendwelchen anderen Materialien, äh, äh, Kunststoffflaschen, weiß ich nicht. Und, äh, da ist dann zum Beispiel nur ein Ventil dran. Ähm, da, da sitzt auf der Innenseite vielleicht noch das 80-%-Füllstoppventil, aber es sitzt zum Beispiel kein Rückschlagventil drin. Sondern wenn ich jetzt durch das, äh, Entnahmeventil befülle und ich, äh, nehme die, äh, die Zapfpistole ab, ähm, wenn ich dann nicht vorher das, äh, die, d-das Handrad der Flasche zugedreht habe, ähm, dann strömt unkontrolliert Gas aus der Flasche aus. Ja? Ähm, das jetzt mag jeder sagen: „Aber natürlich denk ich da dran, das zu machen." Äh, ich kenn 'n Video, wo, äh, einer das nicht gemacht hat und genau in dem Moment, wo das Gas ausströmt, hat der Kühlschrank in, äh, der daneben sitzt, äh, gezündet und das Fahrzeug stand in Brand.
Nele: Oha.
Andreas Irmer: Und, ähm, das möchte ich persönlich nie erleben.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Äh, und deswegen ist es gut, dass man diese Flaschen bisher glücklicherweise relativ schnell wieder aus dem Verkehr gezogen hat und, ähm, deswegen jetzt hier noch mal dann auch der Hinweis, dass es eben das nicht geben darf.
Nele: Okay, also im Grunde noch mal 'ne Bestärkung, dass 'n was sowieso dann auch schon-
Andreas Irmer: Ja
Nele: ... gemacht wurde. D-das wär jetzt nämlich auch 'ne Frage gewesen: Wenn, wenn ich jetzt mir Tankflaschen, egal welcher Art, schon vorher einbauen hab lassen, jetzt kommt diese, jetzt kommen diese neuen technischen Richtlinien. Ähm, was passiert denn dann, wenn die jetzt nicht vollumfänglich erfüllt werden? Kann ich, hab ich da so 'ne Art Bestandsschutz oder muss ich irgendwas umrüsten lassen oder was würdest du da den Kunden empfehlen?
Andreas Irmer: Also bisher hat es immer, wenn es, ähm, beim Thema Gas einen Bestandsschutz, äh, gab, eine fixe Regelung gegeben. Alle Systeme, die nach der und der Vorschrift, Stand von dann und dann installiert worden sind, dürfen weiter so verwendet werden.
Nele: Okay.
Andreas Irmer: Das gibt es hier explizit nicht. Das heißt, es gibt keinen Bestandsschutz. Die Systeme müssen umgebaut werden.
Nele: Oh.
Andreas Irmer: Ja.
Nele: Alles klar. Also dann schnell Termin machen. Gibt's da irgend 'ne Frist, bis wann? Also, weil sonst könnte man ja sagen: „Na ja, sitz ich jetzt noch 'n bisschen aus und..."
Andreas Irmer: Ja, es gibt keine Frist, aber spätestens jetzt, wo die G607 rausgekommen ist, ähm, ist das Ganze rechtlich wirklich relevant.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Und, ähm, jetzt kann man natürlich sagen: „Okay, was soll denn schon passieren?" Aber wenn was passiert, ja, und, äh, der Gutachter kommt, selbst, also die Kunden sind in 'n Unf-Unfall verwickelt worden, waren gar nicht selber schuld, ja, aber es passiert was. Der Gutachter kommt – äh, liebe Gutachter, nicht böse sein, aber das ist das, wie ich's schon oft erlebt hab – der Gutachter möchte erst mal seiner Versicherung Geld sparen.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ja. Und, äh, der freut sich da drüber, wenn er sieht: Okay, das ist nicht zugelassen, also hat das Fahrzeug keinen Versicherungsschutz.
Nele: Ja. Das, ja, das ist ja das, was wir auch immer gesagt haben in der Zeit, als die Gasprüfung ausgesetzt war. Also wenn man's schon nicht für die eigene Sicherheit macht, dass man halt 'n Fahrzeug trotzdem für paar Euro fünfzig dann mal überprüfen lässt alle zwei Jahre, ähm, während man tausende Euro für 'n Campingplatz ausgibt teilweise. Ähm, dann halt auch wenigstens dran denken, dass ich halt dann auch unter Umständen Probleme mit der Versicherung bekommen kann, wenn's irgendwas gibt.
Andreas Irmer: Mhm. Genau.
Nele: Na ja gut, jetzt haben wir also gesehen, der Einbau ist jetzt mit 'n paar Komplexitätshürden, sag ich mal, einigermaßen sauber geregelt.
Andreas Irmer: Mhm.
Nele: Jetzt gibt's aber einen Punkt, den ich unbedingt mit dir ausführlich besprechen möchte und das ist das, was ich gelesen hatte zur Betankung, wo ich bis jetzt nicht sicher bin, ob ich das wirklich richtig verstanden habe, weil das, weil ich finde, da würde sich dann die Katze in Schwanz beißen. Ähm, denn das Selbstbefüllen an der öffentlichen Tankstelle bleibt in Deutschland meinen Informationen nach verboten. Und das ist ja schon 'n ziemlicher Hammer so, ne? Weil ich mein, die Leute kaufen sich ja die Flasche, damit sie die auch vielleicht auch hierzulande betanken können. Wie, wie ist da deine Meinung zu? G-, stimmt das so? Hab ich das falsch verstanden oder, oder ist es tatsächlich so korrekt?
Andreas Irmer: Du hast jetzt nur die, die Hälfte wiedergegeben, was eigentlich da drin steht, aber ich verstehe, ähm, dass Du's so wiedergegeben hast, weil es, es erschließt sich einem eigentlich so. Also das Selbstbetanken, Selbstbefüllen mit Gas an Tankstellen ist nicht grundsätzlich verboten.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ja, auch da kommt es drauf an, was habe ich denn für eine Anlage? Ähm, wenn ich jetzt, ähm, die sogenannte R67-Anlage habe, die übrigens auch in den Fahrzeugpapieren eingetragen sein muss, ähm, äh, die mit dem Fahrgestell verbunden ist und so weiter, die darf ich selbst betanken.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ja. Was mich persönlich stört an der, an der Darstellung auch vom DVFG ist, dass dort nach außen gesagt wird, ähm, die Selbstbefüllung, äh, von zum Beispiel unseren Alugasflaschen ist im Moment verboten oder ist nicht erlaubt, ja. Ähm, weil gleichzeitig steht in den Vorschriften drin, ähm, also in der G607 drin, ist im Einzelfall zu klären. Ja. Das heißt, man muss jetzt sehen, okay, unter welchen Bedingungen ist das Ganze jetzt eingebaut? Wie ist das Ganze? Ähm, okay, wer klärt jetzt den Einzelfall?
Nele: Genau, wollt ich grade sagen, da kommt ja nicht der Tankwart und guckt in den Gaskasten.
Andreas Irmer: Genau. Und wie viel echte Tankwarte haben wir denn noch? Also wer, der da an der Kasse ist, soll denn entscheiden können, was ist es jetzt für 'ne, für 'ne Flasche und so weiter? Oder was ist es für 'ne, für 'ne, für 'ne Tankflasche, für 'n Tank? Ähm, es ist so, dass die Vorschrift für die Betankung noch nicht nachgezogen ist. Ähm, das heißt also, genauso falsch wäre es zu sagen, das Betanken ist grundsätzlich erlaubt wie hier, wo gesagt wird, das Betanken ist grundsätzlich verboten. Ja, es ist im Moment 'ne Grauzone. Ähm, es sollte im Zuge dieser G607-Anpassung, ähm, das ist zumindest mein Kenntnisstand und ich sprech da natürlich mit relativ vielen Leuten drüber, ähm, sollte auch diese Tankstellenrichtlinie, das ist die technische Richtlinie Betriebssicherheit drei-33 irgendwas, ähm, mit überarbeitet und angepasst werden, damit es auch da, äh, rechtlich sicher ist. Ja. Ähm, das wird kommen. Äh, ich geh auch davon aus, dass das zeitnah kommt, aber noch mal zeitnah im Normendenken kann durchaus mehrere Jahre sein.
Nele: Ich erinner mich grade an den Satz, den du eingangs gesagt hast, also im Normenkontext oder wie du's genannt hast, sehr schnell für uns als Menschen unendlich langsam. Äh, da frag ich mich ja schon, ka-kannst Du's ungefähr einschätzen? Ja, Du hast gesagt, kann noch Jahre dauern, das ist ja fein.
Andreas Irmer: Also ich, nein, ich kann das nicht einschätzen. Ähm, was passiert in so einer, äh, Normenregel, äh, oder in so einer Normenerstellung oder Überarbeitung? Da sitzen ja sehr, sehr viele Leute zusammen. Ja, das sind ja nicht einfach zwei Leute, die sich in stille Kämmerchen setzen und sagen, das machen wir jetzt einfach mal, sondern da kommen ja die unterschiedlichsten Gremien zusammen. Dann wird das Ganze diskutiert. Ähm, dann sagt man, okay, lasst uns mal drüber nachdenken. In 'nem Vierteljahr setzen wir uns wieder zusammen. Äh, dann kommt der ein oder andere mit neuen Vorschlägen dazu oder mit neuen Ideen. Dann irgendwann wird, ähm, 'n, 'n, 'ne Grund, mhm, wie soll ich sagen, ein Grundrahmen dieser Vorschrift geschaffen. Ähm, da denkt wieder jeder noch mal drüber nach, hält Rücksprache mit seinen Fachabteilungen und so weiter und so fort. Ähm, dann wird das Ganze wieder überarbeitet, dann kommt irgendwann der Weißdruck. Ähm, der ist dann schon extrem nah, äh, an der Vorschrift, wie sie kommen wird. Aber dann geht's auch drum, ähm, sind jetzt alle Rechtschreibfehler da drin korrigiert? Muss Absatz vier drei wirklich als vier drei stehen oder sollte er nicht besser als vier sieben stehen und vier sieben kommt eigentlich an, an, an fünf zwei. Ähm, und deswegen dauert das einfach so lange. Ja, die meisten Leute, die da sitzen, haben ja nicht nur das als Hauptjob, sondern die machen ja auch noch ganz andere Sachen. Ähm, ja, das, das ist so.
Nele: Also falls sich jemand von euch jetzt noch gefragt hat, warum ich, äh, vor mittlerweile 13 Jahren aus dem öffentlichen Dienst ausscheiden wollte, der hat jetzt genau seine Antwort bekommen. Äh, bei uns war's nämlich genauso.
Andreas Irmer: Das ist aber übrigens, äh, nicht öffentlicher Dienst, also, ähm, jetzt von den Normen her, ja.
Nele: Aber das gleiche Verfahren.
Andreas Irmer: In etwa das gleiche Verfahren, ja. Deswegen dauern Gerichtsverfahren so lange und so weiter.
Nele: Ja. Und, und bei uns waren's die gefürchteten sogenannten Vorlagen, also das, was die Ratsmitglieder dann als Vorschläge der Verwaltung bekommen haben, wo's genauso abgelaufen ist. Äh, hier noch und hier noch 'n Tippfehler und hier muss aber noch mal die Pressestelle drübergucken und dies und, äh, das hat, also eine Vorlage hat auch immer Wochen gedauert und dann sind das immer so Schinken, die man dann lesen muss vor den Ratssitzungen. Horror.
Andreas Irmer: Ja.
Nele: Mhm. Okay, also das heißt, die Betankungsregelung, das wär jetzt noch 'n wahrscheinlich auch für dich als Anbieter solcher Einbauten 'n großer Punkt auf der, auf, auf 'm Wunschzettel, denk ich mal, ne. Auch damit die Verunsicherung der Kunden-
Andreas Irmer: Ganz klar, damit die Verunsicherung endlich weg ist, ja.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Genau.
Nele: Gibt's denn sonst noch Sachen, wo du sagen würdest, da würde mir persönlich als Fachperson, also sowohl als Gassachkundiger, der Prüfungen abnimmt, als auch als Einbauer gegenüber den Kunden, würde mir noch 'n bisschen mehr Klarheit fehlen? Oder da würd ich mir, würd ich mir 'ne Vereinfachung wünschen, da würd ich mir 'ne Ergänzung wünschen, vielleicht auch noch was Relevantes, was nicht aufgenommen wurde bisher?
Andreas Irmer: Mmm, ja, auf jeden Fall eine Sache muss nachgeführt werden, äh, und zwar, das ist der Eintrag in der Straßenverkehrszulassungsordnung, denn, äh, dieser Para-Paragraph bezieht sich aktuell nicht auf die jetzt gültige, äh, G607-Prüfung, sondern auf den letzten Stand von 2022.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ja, und da werden wir jetzt natürlich auch angeschrieben von Kunden, aber da drin steht, nach 2022 muss geprüft werden. Wir haben aber jetzt die neue Vorschrift, das ist Stand der Technik. Wir sind angehalten, immer nach den neuen Vorschriften zu prüfen. Äh, das Interessante dabei ist, dass, ähm, wir natürlich dann auch die Verbände angeschrieben haben und auch von dort, ähm, kein eindeutiges Go bekommen haben, sondern, äh, eher auch so eine, ähm, relativ nichtssagende Aussage. Ja, ähm, der Gassachkundige muss entscheiden, nach welchem Stand er prüft, aber er müsste dann eigentlich auch dokumentieren, warum er nach welchem Stand geprüft hat. Ähm, ja, also ich werd sicherlich nicht mehr nach dem alten Stand prüfen.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ja, ich prüfe nach dem neuen Stand, ähm, weil das ist für mich auch, ähm, auch rechtszulässig und, äh, da muss einfach dieser, dieser Paragraph muss noch mal nachgeführt werden. Ähm, warum man sich damals explizit auf die 2022 bezogen hat, ist jetzt nicht wirklich nachvollziehbar. Vielleicht wollte man damit vermeiden, dass irgendeiner noch auf 'ne Version davor gilt, aber, äh, zielt. Aber man hätte natürlich auch schreiben können, in seiner jeweils aktuellen Fassung. Dann wär's für alle Zeiten sicher gewesen.
Nele: Ja, ja, ja.
Andreas Irmer: Bis jemand eine neue Idee hat. Das ist, ähm, ja, schwierig.
Nele: Das heißt, da ist jetzt auch jeder Gassachkundige, jeder Gasprüfer so 'n, 'n Stück weit selbst in der Entscheidung, was er dann, na-nach welcher Vorschrift er dann prüft oder nach welchen technischen Richtlinien.
Andreas Irmer: Ja, ich hab zumindest keine Verbindlichkeit vom Verband zurückbekommen. Ja. Der, der Punkt ist ja auch, dass die Gassachkundigen alle fünf Jahre nachgeschult werden.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ja. Ähm, normalerweise ist man angehalten als Gassachkundiger, sich immer mit neuen Regeln zu befassen. Ja. Ähm, jetzt, äh, hat der Verband veröffentlicht, okay, es gibt 'ne neue G607 und so 'ne Stichpunktliste, das und das ist alles drin geändert worden. Das war ja auch in der Pressemitteilung, die ihr gekriegt habt.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ähm, der Gassachkundige kriegt aber dann die G607 nicht, sondern er muss sie sich kaufen.
Nele: Na ja, das, die, die armen Verbände müssen auch mal 'n bisschen Geld verdienen. Also kannst du auch nicht erwarten, dass sie dann so 'ne Norm kostenlos raushauen.
Andreas Irmer: Äh, ja, aber, äh, das sind halt auch 'n paar 100 Euro, die man da ausgeben muss.
Nele: Ich weiß, ich hab sie mir nicht gekauft. Ich hab auch geguckt. Ich wollt sie eigentlich auch mir, äh, kaufen und, und, äh, also von der KI ehrlich gesagt zusammenfassen lassen, weil ich selber das, da, da bin ich einfach nicht genug im Thema, aber da dacht ich: „Nee, nee, da hol ich mir lieber den Andreas. Der kann mir das auch machen."
Andreas Irmer: G607 auf zwei Beinen, ja.
Nele: Oh Mann, ey.
Andreas Irmer: Ja, also das-
Nele: Ja, das ist verrückt.
Andreas Irmer: Deswegen versteh ich den einen oder anderen auch, der sagt: „Nö, die will ich mir jetzt nicht kaufen. Da, da mach ich nicht."
Nele: Ja, das musst du ja auch erst mal wieder reinholen, ne. Also ich mein, w-was kostet aktuell so 'ne Gasprüfung? Irgendwie 60 Euro oder so?
Andreas Irmer: Ja, bei uns fängt sie bei 119 Euro an.
Nele: Ah ja, okay. Ich weiß das gar nicht mehr genau, was wir jetzt für 'n Wohnwagen bezahlt haben, weil wir lassen ja immer Inspektion und Gasprüfung zusammen machen. Deswegen, ähm, ist das dann halt immer eine große Rechnung sozusagen. Da guck ich auch nie so genau nach. Ja gut, dann-
Andreas Irmer: Ja, aber das, das, das ist natürlich auch 'n Punkt, dass, dass sich Kunden bei uns beschweren: „Äh, bei der letzten Gasprüfung hab ich 30 Euro bezahlt." Ähm-
Nele: Das ist aber auch schon zehn Jahre her dann. Also ...
Andreas Irmer: Es gibt, glaub ich, immer noch irgendwelche Werkstätten, die das dafür anbieten.
Nele: Okay.
Andreas Irmer: Ähm, dafür kann ich's nicht.
Nele: Also 30 Euro haben wir noch bei unserem alten Wohnwagen irgendwann mal bezahlt. Ich glaub, bei den ersten Gasprüfungen, das ist jetzt mal schlanke zwölf Jahre her, von daher.
Andreas Irmer: Ja, ja, deswegen.
Nele: 113. Mhm.
Andreas Irmer: Ja. Äh, da kommen immer wieder neue Vorschriften. Man muss sich da schlau machen. Das Ganze soll eingehalten werden. Äh, es ist auch immer die Haftungsfrage dahinter.
Nele: Ja.
Andreas Irmer: Ja. Äh, was natürlich auch gemacht werden muss, äh, die, die, die Prüfanlage, die wir jetzt haben, kostet anderthalb 1.000 Euro.
Nele: Ja.
Andreas Irmer: Ähm, ja.
Nele: Ja, und die Arbeitszeit.
Andreas Irmer: Alles muss irgendwo bezahlt werden, die Arbeitszeit und so weiter und so fort.
Nele: Also die, die Arbeitszeit beginnt ja nicht, wenn du da, äh, den Gasherd aufdrehst, sondern die beginnt ja auch mit Fortbildungen, mit, ähm, Studium von so Normen, wo man dann ja auch oder technischen Richtlinien, wo man ja auch mal bequem 'n halben Tag bis Tag dran sitzt. Du hast gesagt, man muss es öfter lesen.
Andreas Irmer: Mhm.
Nele: Ähm, ich kenn das ja von uns auch, ne. Wenn wir, wenn wir Texte schreiben zum Beispiel, dann ist ja nicht das Textschreiben die eigentliche Arbeit, sondern alles, was drumherum passiert, ne. Recherche-
Andreas Irmer: Ja, klar, logisch
Nele: ... Korrektur lesen, sich noch mal abstimmen mit Leuten und so weiter. Also-
Andreas Irmer: Ja
Nele: Ja, äh, sehr, sehr spannend, Andreas. Ähm, ich würd noch mal gerne versuchen, gemeinsam mit dir so 'n kurzes Fazit zu ziehen. Ähm, für die Menschen, die schon so 'ne Anlage haben oder so 'ne Tankflasche oder eben jetzt konkret über 'nen Einbau nachdenken. Was wären denn so die wichtigsten Punkte, mit denen man sich als Bestandskunde oder als potenzieller Kunde vielleicht jetzt aktuell beschäftigen sollte? Wo so, was, worüber sollte man sich informieren? Was sollte man, ähm, beim oder vor dem nächsten Prüftermin mal checken? Solche Geschichten.
Andreas Irmer: Also, ähm, grundsätzlich einen Tipp, den wir allen unseren Kunden schon geben, die nicht lokal hier aus der Gegend kommen, weil wir ziehen ja die Kunden auch aus Norddeutschland und, äh, Italien, Österreich, was weiß ich woher. Ähm, bevor ihr irgendwo hinfahrt zur Gasprüfung, fragt doch direkt: „Wir haben die und die Gastankflaschen verbaut, die sind von 'nem Fachbetrieb installiert worden und so weiter. Macht ihr damit die Gasprüfung?" Wenn die dann schon sagen: „Nein und Teufelszeug und verboten", äh, dann fahrt gar nicht erst dahin, weil das macht dann keinen Sinn. Ja, also das wäre schon mal ganz wichtig. Ähm, wenn ihr euch für Gastankflaschen interessiert, ähm, schreibt gerne uns. Wir machen euch 'n unverbindliches Angebot. Das, das, das kostet euch nichts. Aber, ähm, schreibt nicht 1.000 Werkstätten an und nehmt dann das billigste Angebot. Weil wir sehen leider Gottes sehr, sehr, sehr viele Kunden, die, äh, sich von uns mal 'n Angebot gemacht haben und dann, äh, uns gesagt haben: „Nee, ich hab mich jetzt doch dagegen entschieden", und 'n halbes Jahr später stehen die Kunden dann hier und, äh: „Ja, ich hab jetzt Gastankflaschen im Auto, aber irgendwie denk ich, das ist nicht so ganz richtig." Ja, da hat halt irgendwer dann Flaschen installiert. Ähm, hat das vielleicht sogar nach bestem Wissen und Gewissen gemacht, aber sein Wissen war halt nicht so weit her und deswegen, deswegen sind da hanebüchene Fehler drin. Ähm,
Andreas Irmer: wir sind mit Sicherheit nicht die billigsten Anbieter am Markt. Mit Sicherheit nicht. Den Anspruch hab ich auch gar nicht, aber, ähm, wir sind natürlich vor und auch nach dem Kauf auch beratend für unsere Kunden da, ja.
Nele: Ja, und wenn jetzt jemand, äh, sagt, der schafft's jetzt vielleicht nicht bis nach, äh, Süddeutschland runter, ihr, ihr sitzt ja in Dorfen in der Nähe von München, ähm, dann woran würde man denn 'ne gute Werkstatt erkennen? An der Beratung? Also dass, wenn jetzt jemand aus Flensburg kommt zum Beispiel, ja, der möchte sich so was einbauen lassen. W-worauf sollte man denn bei der Auswahl der Werkstatt achten, wenn man sich jetzt mal 'n paar Angebote eingeholt hat und sagt: „Ja gut, da die, die zwei würden mir jetzt zusagen."
Andreas Irmer: Ein Stück weit ist es natürlich immer 'n Bauchgefühl.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ja, wenn ich mit demjenigen telefoniere oder vielleicht auch mal hinfahre, ähm, wie, w-wie komm ich mit demjenigen klar, ja? Äh, 'n Stück weit würd ich's auch immer an der Form des Angebotes, äh, festmachen. Wenn ich 'n Angebot kriege, wo einfach nur 'n Einzeiler drin ist, ja, äh, zwei 11 Kilogramm Gastankflaschen inklusive Montage, ähm,
Andreas Irmer: hätt ich schon 'n bissl 'n komisches Gefühl dabei, ja.
Nele: Okay.
Andreas Irmer: Sind die, sind die Tankadapter dabei? Ähm, wie wird die ganze Montage gemacht? Wie lange dauert das eigentlich? Was für, was für Zubehör ist sonst dabei? Also wir liefern ja, wenn wir das installieren, wir, wir haben extra 'ne Dose Lecksuchspray dabei, damit die Kunden im Nachhinein auch selber noch mal kontrollieren können, wenn irgendwo mal 'n Gasgeruch ist, sind die Verschraubungen alle, äh, alle dicht. Ähm, wie soll das Ganze befestigt werden? Ähm, ja, wenn, wenn die, die, die Travel Mate Flaschen, das ist vom Hersteller 'ne Vorgabe, dass dort, äh, bestimmtes Befestigungsmaterial verwendet wird. Wir verwenden immer diese Edelstahlhalter mit den Spannbändern, mit den Sterngriffschrauben. Äh, wir sehen aber auch, ähm, Werkstätten, die das Ganze einfach mit den Stoffbändern festspannen. Ähm, das entspricht oder das widerspricht der, ähm, Nutzungsfreigabe durch den Hersteller und damit hab ich auch keine Freigabe, insgesamt die Tankflaschen zu nutzen.
Nele: Mhm.
Andreas Irmer: Ja?
Nele: Also das, das heißt, das ist ja natürlich was, was 'n Kunde jetzt, der zum ersten Mal sich mit der Thematik beschäftigt, nicht wissen kann, aber dass man, ähm, dass man im Grunde halt das Angebot so 'n bisschen ausführlicher vorliegen hat. Dass, also dass daraus hervorgeht, weil welche Materialien werden genutzt, was, welche Arbeitsschritte sind dafür nötig und so weiter.
Andreas Irmer: Mhm.
Nele: Mhm. Gut. Ja und ansonsten, wie gesagt, informiert euch auch gerne auf der Website von Autarker, die ist ja öffentlich zugänglich und kostenlos, ähm, autarker.de. Da könnt ihr euch zu dem ganzen Gasthema wirklich sehr umfassend auch noch mal informieren. Und ja, wer sich halt für 'n Einbau interessiert, wie gesagt, gerne auch 'n Angebot anfordern und auch 'n Beratungstermin vereinbaren. Da habt ihr, glaub ich, jetzt auch 'ne eigene Terminbuchungsseite, ne, so für, für die Gasprüfungen, Beratungen und so weiter.
Andreas Irmer: Genau, wir haben jetzt auch 'ne Terminbuchungsseite eingerichtet, ähm, hauptsächlich erst mal für die Gasprüfungen, wo die Kunden halt selber sich 'n Termin raussuchen können, um jetzt zur Gasprüfung zu uns zu kommen. Äh, da stellen wir auch einige Fragen drin, äh, was wir noch brauchen, um den Termin halt richtig einzuplanen. Bitte die Fragen dann auch beantworten. Ähm, man kann aber auch Beratungstermine dort buchen. Äh, die Terminbuchungsseite wird noch weiter ausgebaut werden, aber im Moment haben wir 'n paar andere Baustellen, äh, wo wir erst weiter dran kämpfen müssen. Ähm, ich würd aber gerne auch zum Thema, äh, Anfrage noch zurückkommen. Äh, wir kriegen, ähm, immer wieder so Einzeiler Anfragen: Äh, ich hätte gern 'n Angebot für, ähm, 'ne 11 Kilogramm, äh, Tankflasche. Ähm, wir haben dafür 'n Formular auf der Seite, ähm- Wo wir auch jede Menge Fragen stellen: Bitte schön, was habt ihr denn bisher an Ausstattung? Ähm, was möchtet ihr denn genau haben? Weil diese Tankflaschen gibt es, äh, mit einer mechanischen Füllstandsmessung und die gibt es mit einer elektronischen Füllstandsmessung. So, und, ähm, diese elektronische Füllstandsmessung ist durch die verwendete Technik, äh, 'n, 'n Stück weit teurer. Ähm, deswegen weisen wir auch darauf hin: Wenn ihr euch für das entscheidet, kostet das im Endeffekt so und so viel mehr. Seid ihr bereit dazu? Was mich wieder den Bogen schließen lässt zum Angebotsvergleich.
Nele: Ja, wollt ich grade sagen.
Andreas Irmer: Wenn die Kunden sich bei uns die zweimal elf Kilogramm elektronisch, ähm, anbieten lassen, vielleicht noch mit 'ner Fernanzeige, dass sie's aufm Handy sehen können und kriegen von 'nem anderen 'n pauschales Angebot, der aber dann die mechanische, äh, Füllstandsmessung ohne Fernanzeige hat, dann sind dadurch alleine schon fast 1.000 Euro Unterschied.
Nele: Aber dadurch, äh, kann man ja vielleicht auch so 'n bisschen die Spreu vom Weizen trennen, ne? Also was werden mir für Fragen gestellt als Kunde? Was, w-wenn ich in 'ne Fachwerkstatt gehe, mit jemandem telefoniere oder auch per Mail irgendwo anfrage, wie genau wollen die was von mir wissen?
Andreas Irmer: Mhm.
Nele: Ähm, ihr könnt es so 'n bisschen vergleichen mit 'nem Hundewelpenkauf.
Andreas Irmer: Ja, 'n Stück weit schon. Ja.
Nele: Ja, ne? Geh ich da hin und krieg direkt was in die Hand gedrückt oder wird mal 'n bisschen spezifischer geguckt, was da so die Anforderungen sind.
Andreas Irmer: Genau. Genau.
Nele: Ja, Andreas, herzlichen Dank. Es war sehr, sehr aufschlussreich, sehr interessant. Ich bin überrascht, dass du doch auch einige positive Punkte in diesen, äh, in diesen neuen technischen Richtlinien herausstellen konntest. Ich hab gedacht, da ist so 'n bisschen mehr Wetters. Da hab ich mich eigentlich drauf gefreut. Aber, aber umso besser, wenn's ja auch für euch dann Erleichterung im Arbeitsalltag gibt. Und-
Andreas Irmer: Ja, weil d-den, man soll ja nicht alles immer nur negativ sehen.
Nele: Ist ja richtig.
Andreas Irmer: Die eine oder andere Erleichterung ist wirklich dabei.
Nele: Ja.
Andreas Irmer: Äh, andere Sachen sind komplexer geworden. Ähm, ich versuch schon immer dann auch beide Seiten darzustellen. Ähm, so, so ist das Leben. Also nicht alles wird immer schöner, aber nicht alles wird auch immer schwerer. Ja, das ist einfach so.
Nele: Aber vielleicht hört ja auch der eine oder andere, ähm, Entscheider mal in so 'nen Podcast rein. Wir sind ja sicher nicht die Einzigen, die das Thema behandeln und macht sich dann 'n paar Gedanken fürs nächste Mal, was man vielleicht da noch optimieren könnte. In diesem Sinne, wir sehen uns aufm Caravan Salon, Andreas.
Andreas Irmer: Leider nein, wir sind dieses Jahr nicht aufm Caravan Salon vertreten.
Nele: Ach Mensch, da hab ich mich schon wieder gefreut aufs gemütliche Feierabendbierchen.
Andreas Irmer: Ja, nee, nee, letztes Jahr waren wir auch schon nicht da.
Nele: Ja.
Andreas Irmer: Ähm, das ist uns, ähm, mit dem Verhalten der Messe, muss ich jetzt mal ganz deutlich sagen, ähm, zu aufwendig, zu teuer geworden, ähm, mit zu wenig Besuchern. Ähm, wir haben die Messegesellschaft angeschrieben, haben gesagt: Also, ähm, können wir uns nicht mal unterhalten? Wir hätten da so 'n paar Vorschläge, was man verändern könnte vom Parkplatzmanagement, von, mit allem drum und dran, weil sich da einfach wahnsinnig viele Leute drüber aufgeregt haben. Ähm, wir haben uns richtig viel Zeit genommen, diese Mail zu schreiben. Äh, ich hab 'n Gespräch angeboten und als Mail kam dann zurück: „Sehr geehrter Herr Irmer, das sehen wir anders." Punkt. Und das war für mich die Entscheidung, dass ich gesagt hab: „Okay, ähm, 40, 50.000 Euro Messe,
Andreas Irmer: nö."
Nele: Ja, das's 'ne Ansage. Das, äh, lasse ich jetzt mal unkommentiert so stehen. Da kann sich jeder, äh, selbst seine Gedanken zu machen. Ja, schade, aber, ähm-
Andreas Irmer: Die nächste Messe für uns ist die CMT, äh, im Januar in Stuttgart. Da fahren wir jedes Jahr sehr, sehr gerne hin.
Nele: Ist ja auch immer sehr schön. Ja.
Andreas Irmer: Genau.
Nele: Dann kann man euch da auch besuchen. Und wenn ihr Neuheiten habt, auch Andreas, ähm, gerne trotzdem melden, auch wenn jetzt Caravan Salon ist, aber auch im, im Rahmen der Vorstellung neuer Produkte fürs neue Jahr kann man ja auch mal was nehmen, was dann vielleicht dort nicht gezeigt wird.
Andreas Irmer: Mhm. Gerne.
Nele: Ja, dann alles Liebe für euch, ihr lieben Hörerinnen und Hörer da draußen. Ähm, schreibt uns gern, wenn ihr noch zu der neuen G07 oder vielleicht auch zum Thema Gastankflaschen spezifischere Fragen habt, die jetzt heute unbeantwortet geblieben sind, dann an podcast@camperstyle.de oder über unser WhatsApp. Ähm, ich will immer sagen, über unser WhatsApp-Formular, wie so 'ne Oma, echt. Über unseren WhatsApp-Link könnt ihr uns Text- oder Sprachnachrichten schicken und ansonsten ja auch, wie gesagt, gerne bei autarka.de einmal direkt beraten lassen. Wir wünschen euch 'n schönes Wochenende, Andreas, euch beiden natürlich auch und wir hören und sehen uns bald wieder. Bis dann. Tschüss.
Andreas Irmer: Danke fürs Zuhören. Tschüss.