Das Transkript der Folge
Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.
Nele: Hallo und herzlich willkommen zur Camper Style Kaffeepause, deiner kleinen Portion Camping für zwischendurch. Ich bin Nele.
Sebastian: Ich bin Sebastian und wir haben noch ein bisschen Feedback von euch im Gepäck.
Nele: 'n bisschen ist gut. Da ist ganz schön was reingekommen, vor allem zum Thema KI und damit würd ich jetzt auch gleich starten. Also wir hatten ja unsere beiden Folgen, wo wir so'n bisschen erklärt haben, wie man, ähm, ja, Campingtrips, Routenplanung und so weiter mit KI planen, organisieren kann. Und da hattet ihr ganz, ganz viel uns geschrieben. Wir lesen jetzt auch nicht jedes einzelne vor, sondern haben uns so die rausgepickt, die 'n bisschen länger waren.
Sebastian: Und da du jetzt 'ne Redepause machst, heißt das, ich les das Erste vor. Das kommt vom Michael.
Nele: Das ist auch 'n bisschen kürzer. Deswegen hab ich gedacht, das kann man deiner Stimme zumuten.
Sebastian: Das ist gut. Hallo Sebastian, hallo Nele. Vielen Dank für eure beiden Folgen zum Thema KI. Ich habe noch nie so viel Interessantes und Wertvolles zu dem Thema in einer so gut nachvollziehbaren Form gehört. Nicht gelernt, wahrscheinlich noch gelernt. Ähm, wie viel euren Kanal sehr gerne folgen. Also das ist dieses schöne, diese schöne Rechtschreibkorrektur, äh, aufm Telefon, der ich auch immer zum Opfer falle. Sorry. Ähm, also wie viel, ich weiß nicht genau, was du meinst, aber dass du unserem Kanal gerne folgst und freust dich auf die weiteren Ausgaben. Vielen Dank noch mal für die Mühe und viele Grüße aus München, Michael. Genau, das so ver-- oder zusammengefasst für all das Lob und das Danke, was wir dafür bekommen haben. Und, äh, das zeigt uns ja auf jeden Fall, dass wir den richtigen Weg gewählt haben, weil's mein Ansinnen eben war, da wirklich auch 'n bissl die Grundlagen euch mitzugeben, auch wenn natürlich Grundlagen immer 'n bisschen langweilig sind, aber ich merke einfach, dass wenn man das verstanden hat, das ganze Thema sich einem viel besser erschließt. Auch wenn wir noch 'n anderes Feedback in 'ne andere Richtung hatten, aber dazu gleich mehr.
Nele: Ja, dann hat Barbara geschrieben: "Hallo, ihr Lieben, die beiden Folgen zur KI in der Campingplanung fand ich super interessant. Ich hatte zwar schon ein wenig mit ChatGPT gespielt, allerdings hilft mir eure Folge sehr, gezielter zu fragen. Ich hatte auch bereits die Erfahrung gemacht, dass die Ergebnisse schlechter werden, je länger man mit der KI hin und her schreibt." Das war ja ein Hinweis, den vor allem Sebastian gegeben hatte. "Ich dachte, es wäre Zufall, aber Sebastian hat das super erklärt. So ganz habe ich jedoch nicht verstanden, wie ich das verhindern kann beziehungsweise wie genau das mit den Projekten funktioniert. Im August wollen wir nach Nordspanien, um mit Glück die totale Sonnenfinsternis zu beobachten. Bei der Routenplanung werde ich mich an Neles Prompt orientieren. Das waren für mich sehr wertvolle Informationen und Tipps. Die Sache mit dem Halluzinieren find ich sehr nervig und völlig überflüssig. Warum verbietet man dies der KI nicht einfach grundsätzlich? Ähm, ich meine, warum programmiert man überhaupt eine KI, die sich einfach Dinge ausdenkt, die es nicht gibt? Aber vielleicht würde das die KI einschränken, wenn Kreativität und Brainstorming gefragt wird. Was mich noch interessieren würde, wäre eine Übersicht, welche KI es auf dem Markt gibt und was sie jeweils kostet. Ähm, da ich sie vielleicht einmal im Quartal nutzen würde, kämen vermutlich Bezahlversionen nicht infrage. Noch mal ganz besonderen Dank für diese beiden Podcast-Folgen, aber auch vielen Dank für euren Podcast überhaupt. Liebe Grüße, Barbara."
Sebastian: Mhm. Also ich, ich geh direkt mal in die Antworten rein.
Nele: Ja.
Sebastian: Wie kannst du verhindern, dass sie immer schlechter wird, ist halt einfach deine Fragesessions kürzer halten, also so kurz wie möglich. Das heißt, versuchen, ein Thema abzuhandeln und dann einen neuen Chat zu öffnen, um das nächste Thema zu machen. Das ist ein Punkt. Ähm, verschiedene Modelle kommen auch unterschiedlich gut damit klar. Ähm, die Bezahlmodelle häufig etwas besser als die Nicht-Bezahlmodelle. Mmm, und das mit den Projekten, um da vielleicht noch mal mit reinzugehen, also das ist jetzt was, was, was Claude kann. Ich-- Das macht jede KI 'n bisschen anders. Also jeder Anbieter hat eigene Stärken und Schwächen mit seinen Modellen, hat auch meist verschiedene Modelle, hat verschiedene dieser Funktionen und grad das mit den Projekten und so weiter ist nichts, was man in den kostenlosen Varianten nutzen kann. Deswegen würd ich mich da vielleicht nicht ganz so sehr drauf konzentrieren.
Nele: Äh, ganz kurz noch dazwischen: Bei ChatGPT gibt's eben die sogenannten Assistenten oder GPTs. Damit hab ich mich immer 'n bisschen leichter getan, weil man die quasi so einzeln trainieren kann auf bestimmte Aufgaben. Da tu ich mich persönlich bei Claude jetzt 'n bisschen schwerer, weil ich da irgendwie nicht so den Ansatzpunkt finde.
Sebastian: Die gibt's jetzt auch bei Claude.
Nele: Gibt's jetzt auch, okay. Also das wär vielleicht noch 'ne Möglichkeit, aber eben auch in der Bezahlversion. Und ich denke, wenn du's einmal im Quartal nutzen würdest oder vielleicht auch zweimal, sind vermutlich die Bezahlversionen tatsächlich 'n bisschen überdimensioniert. Oder was meinst du, Sebastian?
Sebastian: Ja, das muss letzten Endes jeder für sich selber immer, immer abdecken. Ich, ich meine, die Einstiegsversionen liegen alle so zwischen 10 und 20 Euro. Das summiert sich natürlich auf. Man kann aber teilweise auch monatlich kündigen und neu abschließen. Dann kostet's zwar mal 'n bisschen mehr, meistens so 20%, aber man kann durchaus monatliche Abos machen. Das heißt, wenn man jetzt mal 'n Monat 'ne Reise plant, holt man sich das Abo und dann kündigt man's eben wieder. Mmm, das mit den Projekten, ja, also was, was mir noch eingefallen ist, also dass die Modelle eben, wenn der Kontext immer größer wird, immer schlechter werden, ist 'n Thema, das lässt sich aktuell nicht so richtig verhindern, außer eben Kontext knapp und klein halten und, ähm, noch mal von vorne anfangen dann mit neuen Fragen. Ähm, gibt da auch viele spannende Tests zu, dass das eben auch bei langen PDF-Dokumenten zum Beispiel passiert.
Nele: Mhm.
Sebastian: Und am Ende des Tages ist das halt was, was die KI-Anbieter lösen wollen, müssen und werden.Und da immer besser werden. Das Gleiche gilt für die Halluzination. Die Halluzination ist nichts, was man quasi mal eben rausprogrammieren kann, sondern die kommt einfach durch die Funktionalität, dass es eben einfach Wortwahrscheinlichkeiten sind, die auf riesige Mengen von Text im Netz basieren. Dadurch kommt es eben einfach dazu. Ähm, nichtsdestotrotz kann man natürlich Halluzinationen bekämpfen auf der Anbieterübers..., äh, -seite, äh, indem man einfach Antworten zu-- Also ganz einfach gesagt, indem man einfach Antworten bewerten lässt und wenn eben alles oder mehrere positiv bewerten, dann ist es wohl richtig und mehrere negativ bewerten wohl nicht. Also ganz einfach runtergebrochen. Da gibt's auch noch viel, viel mehr. Ähm, aber man kann das eben nicht super einfach lösen und das kostet natürlich auch alles immer Geld und Ressourcen und auch das ist bei den Unternehmen begrenzt, auch wenn wir da über Milliarden und mittlerweile Billiarden sprechen. Die, ne, Anthropic ist jetzt, glaub ich, 1,5-
Nele: Billionen
Sebastian: ... Billionen wert in der letzten Bewertung. Ähm, das, das sind Werte, mit denen haben wir noch nie irgendwie agiert. Nichtsdestotrotz, sie sind da dran. Die Modelle werden da auch immer besser drin. Ähm, vielleicht oder vermutlich lassen die sich auch in den generativen KI-Systemen, die wir aktuell nutzen, auch wahrscheinlich nie wirklich ganz ausschließen, aber das ist ja auch nicht die einzige Technologie. Es gibt noch viele, viele andere, die teils erst am Anfang steht. Also das, ne, ob wir 'n ChatGPT oder 'n Claude in, in fünf Jahren noch haben, mag dahingestellt sein. KI wird mit Sicherheit da sein weiter, aber vielleicht ganz anders, als wir's jetzt auch nutzen.
Nele: Also was mir immer ganz gut geholfen hat beziehungsweise bei mir immer gut funktioniert, ist zum einen, wenn ich irgendwelche Recherchen durchführen lasse, dann bitte ich immer um 'ne Quelle. Und da gibt's auch manchmal dann den Fall, dass die Quelle geliefert wird, aber entweder ist die Seite nicht existent oder nicht mehr existent oder ich geh dann drauf und merke: Ah, da stimmt aber doch die Information nicht. Also dieses manuelle noch mal Gegenprüfen, das werden wir im Moment vermutlich noch nicht wegbekommen. Aber du kannst auch zum Beispiel, ähm, die Ergebnisse der einen KI in 'ne andere KI geben und sagen: „Du überprüf mal bitte, ob das so korrekt ist." Und dann lassen sich viele Fehler auch dort ausmerzen.
Sebastian: Ja, 'ne, 'ne Marktübersicht, ähm, welche KI-Modelle es gibt und was die kosten. Gibt's vielleicht, haben wir jetzt noch nicht recherchiert. Wir schaffen's nicht, das zu machen. Ich würd einfach sagen, generell will man sich einfach mit den besten beschäftigen, dann wird man aktuell, also zur Aufnahme, wir nehmen am 1.6. auf, das kann sich in 'ner Woche schon wieder geändert haben, ist Claude aus meiner Sicht grade das eins der besten Modelle für, für die Befragung. Dann würd ich ChatGPT, Gemini, ähm, äh, anführen. Wenn ich gerne in Europa bleiben möchte, dann kann man sich Mistral angucken. Wenn ich recherchieren möchte, dann sollte man Richtung Manus oder Perplexity gehen. Ähm, und dann kommt's noch drauf an, ob ich noch Bilder, dies, das, jenes machen will. Aber das mal so als Miniübersicht. Wie gesagt, meistens ist man für 10 bis 20 Euro im Monat dabei mit als Privatperson. Man kann's monatlich kündigen. Das hilft vielleicht erst mal so in die Richtung und es wird bestimmt nicht unsere letzte KI-Episode sein. Wir werden das Thema immer wieder mal anspielen, alleine weil's auch so stark unseren Alltag prägt. Also wir werden, das kann ich auch schon mal teasern, demnächst auf 'n neues Redaktionssystem bei uns umstellen und das hab ich komplett in den letzten acht Wochen mit KI entwickelt. Ähm, wär mir vielleicht nicht so einfach gefallen, wenn ich nicht Ahnung davon hätte, was ich da tue, aber früher haben wir das nie umgesetzt, weil ich gesagt hab: „Ich kann keine zwei, drei Leute für ein Jahr beschäftigen, damit die mir das bauen."
Nele: Mhm.
Sebastian: Und mit KI hab ich halt plötzlich 'n 20-köpfiges Entwicklerteam. Also das Thema wird nicht weggehen und es wird auch im Camping weiter bei uns bleiben. Deswegen, also ich hoffe, wir konnten so 'n bisschen deine Fragen klären, äh, Barbara. Ansonsten stell gern noch mal Detailfragen und wir gehen zum nächsten Feedback über.
Nele: Ja, da können wir jetzt vielleicht die Marktübersicht gleich noch erweitern. Da haben nämlich Vera und Felix geschrieben: „Hallöchen, ich mag euren Podcast und höre jede Folge. Ihr versüßt mir immer wieder aufs Neue die lange Fahrt zur Arbeit. Vielen lieben Dank an euch für die tollen Folgen und die damit verbundene Arbeit. Wir, meine Frau, unsere drei Katzen und ich sind seit drei Jahren Camper und sind so oft wie möglich mit unserem Wohnwagen unterwegs." Äh, kleiner Einschub von mir: Wenn ihr mal über das Thema Camping mit Katze sprechen möchtet mit uns, dann meldet euch gerne. Da hätte ich nämlich Interesse, da mal wieder 'ne Folge zu zu machen. Heute hab ich den zweiten Teil zu eurer KI-Folge gehört und ich habe eine Frage dazu: Ihr habt kein einziges Mal den Microsoft Copilot erwähnt. Nutzt ihr die Software einfach nicht oder ist sie schlichtweg schlecht? Meine Frau und ich nutzen die Software regelmäßig, da wir Office 300, äh, äh, 365 haben. Danke für eure Antwort, liebe Grüße.
Sebastian: Mhm. Kann ich kurz und knapp machen: Ja und ja. Ähm, also s, äh, wir, wir, wir kennen sie, wir nutzen sie nicht, weil ich sie einfach für 'ne super schlechte, äh, für 'n super schlechtes Sprachmodell halte und befinde immer wieder, mhm, ja-
Nele: Für unsere Zwecke.
Sebastian: Genau. Im Office-Kontext ist das durchaus okay. Also so die Integration in Teams und Outlook und Office, das ist ganz okay, auch wenn ich finde, dass da viel Luft nach oben ist und dass das teilweise Claude jetzt mit seinen Integrationen deutlich besser kann. Aber da ist es okay, zumal ja auch im Business-Umfeld man noch 'n paar andere Sachen hat, so Richtung Governance und Security und Datenhoheit und bla, bla, bla, bla, bla. Da ist natürlich unter Umständen Copilot noch mal etwas, was eher durchgewunken wird, aber ehrlicherweise im Privatbereich und auch in, äh, Small Office, Home Office, wo ich uns sehe, also im Soho-Bereich, würd ich eher wei... Also würd ich nie drüber nachdenken, ähm, äh, den quasi zu nutzen, weil ja Copilot, wie gesagt, für mich nie irgendwie auch nur irgendwas Gutes geliefert hat.
Nele: Und ich hab's noch nie ausprobiert, weil ich gar kein Windows nutze. Ich, also ich hab zwar auch Office auf 'm Rechner und-Nutze davon aber eigentlich im Alltag regelmäßig nur Word. Die anderen Sachen ab und an mal und da bin ich überhaupt noch nie auf die Idee gekommen, das zu nutzen. Nicht, weil ich irgendwas drüber gehört hätte oder so, sondern schlichtweg, weil's, weil ich's noch nicht gebraucht hatte.
Sebastian: Jo. Wer liest das nächste? We-wer-
Nele: Ich kann das machen. Kannst du mal gleichzeitig googeln, von wem es kommt? Weil irgendwie hat's die E-Mail weitergeleitet, aber nicht mit, ähm, mit dem Namen.
Sebastian: Ich google mal.
Nele: Ha, google. Ich, du weißt, was ich meine. In unseren E-Mails, ähm, googeln sozusagen. Hallo Nele, hallo Sebastian. Die beiden Folgen zu KI waren sehr aufschlussreich und ich habe einiges dazugelernt. Danke, dass ihr uns die Möglichkeiten aufgezeigt, aber auch die Fallstricke, aber auch auf die Fallstricke aufmerksam gemacht habt. Allerdings seh ich das Ganze auch sehr kritisch. KI benötigt Rechenzentren, die enorm viel Wasser und Strom verbrauchen. KI für Routenplanungen zu nutzen, kann mir zwar persönlich einen Mehrwert fürs Reisen bringen, ist aber gesamtgesellschaftlich überflüssig, um nicht zu sagen schädlich. KI sollte genutzt werden, um uns als Gesellschaft weiterzubringen, grade im Bezug auf unsere Ressourcen und nicht für unseren, ich schließe mich da als Camperin durchaus mal ein, selbstgelebt, gewählten Lebensstil. KI ist Verschwendung von Ressourcen. Das passt nicht zu den Tipps für nachhaltiges Camping, die ihr auch auf, äh, die auch auf eurer Plattform zu finden sind. Wie steht ihr dazu? Liebe Grüße von einer treuen Hörerin der ersten Stunde.
Sebastian: Das war die Daniela, die uns da geschrieben hat.
Nele: Daniela, okay. Ja, vielen Dank für dein kritisches Feedback. Ähm, das sind Bedenken, die wir durchaus teilen. Jetzt lass ich dich zu Wort kommen, Sebastian.
Sebastian: Ja, im Endeffekt sind das die zwei Herzen, die an uns schlagen. Also, also man könnte jetzt ja deine E-Mail weiterstricken. Ähm, äh, wenn du sagst, wir sollten für unseren selbstgewählten Lebensstil KI nicht nutzen, vielleicht sollten wir auch nicht mit riesigen Gefährten durch die Gegend fahren. Äh, und so weiter und so fort. Also d-dich will damit nicht sagen, dass deine Kritik nicht gerechtfertigt ist und berechtigt ist. Das ist sie in dem Moment, wo du sie äußerst. Und ähm, ja, KI ist ein Thema, was sehr, sehr viele Ressourcen verbraucht, äh, Strom, Wasser, ähm, und, äh, Energie und das auch noch viel, viel mehr werden wird. Und da kann man sich trefflich drüber streiten, ob wir das für Camping einsetzen sollten oder nicht. D-das können wir letzten Endes für alles tun, was wir Menschen tun, weil alles, was wir tun, äh, das meiste, was wir tun, schädigt unsere Umwelt in irgendeiner Art und Weise und nutzt Ressourcen, die wir nicht wieder auffüllen.
Nele: Also ich bin da wahrscheinlich 'n bisschen kritischer mit dem Thema. Ähm, ich hab mich selber dabei erwischt, dass ich wirklich extrem viel mit KI mache, auch so private Fragen, ne. Also so das, was, was stimmt nicht mit meiner Agave und Foto hochlade und solche Geschichten. Ähm, aber ich mach mir immer mehr bewusst, was genau das, was du schreibst, weil ich jetzt auch mich tatsächlich 'n bisschen mehr damit beschäftigt habe und jetzt auch zum Beispiel von US-amerikanischen, ähm, ich weiß nicht mehr, ob's YouTuber oder Podcaster waren, die darüber gesprochen haben, dass zum Beispiel jetzt, ähm, teilweise in, in kleinen Ortschaften irgendwo in den USA, also nicht in den, äh, Zentren, in den Großstädten wie LA oder New York oder so, sondern in wirklich kleinen Ortschaften im, auf 'm platten Land plötzlich sich KI-Rechenzentren ansiedeln, weil da eben die Stromkosten deutlich günstiger sein sollen als in der Stadt. Und dass sie damit halt dann auch vor Ort die Kosten irgendwie so in die Höhe treiben für die lokalen Bewohner und solche Geschichten, ähm, die damit jetzt zusammenhängen, dass die Chips, ähm, teurer werden für die Rechner und so weiter. Das sind schon alles Themen, mhm, also über die man auf jeden Fall durchaus mal nachdenken sollte. Und ich hab jetzt für mich so 'n Stück entschieden und Sebastian, du hattest es heute mit den Serverkosten, ne. Ähm, ich hab für mich entschieden, dass ich mich 'n bisschen zusammenreißen möchte und 'n bisschen weniger für jeden Scheiß, auf gut Deutsch gesagt, die KI befragen. Aber wie Sebastian vorher sagte, es wird nicht mehr weggehen. Und ja, ich weiß jetzt nicht im Vergleich zum Beispiel, wenn man 'ne normale Google-Suche macht, wie da die Kapazitäten sind, die verbraucht, oder die Ressourcen sind, die verbraucht werden im Verhältnis zu 'ner KI-Suche. Kannst du da was zu sagen, Sebastian? Hast du dich da mal mit beschäftigt?
Sebastian: Nee, eigentlich spielt's auch keine Rolle, weil also am Ende kann die, die, diese Entscheidung, also die, die, das, die Kritik, die du äußerst und die Entscheidung, wie man damit umgeht, nur jeder für sich selber treffen. Weil wir können auch schon anfangen zu sagen, wir müssen nicht wegen allem googeln, ähm, weil auch das Ressourcen braucht und nicht wenig in 'ne Google-Anfrage. Und wie gesagt, wir können das Gleiche einfach ketzerisch darauf ziehen: Müssen wir mit 'nem Wohnmobil in Urlaub fahren? Also wir können das an beliebiger Stelle fortsetzen, nicht nur im Camping, sondern überall in unserem Leben. Das, das ist das, was wir Menschen tun. Wir verändern und verschlimmern im Endeffekt unsere Umwelt mit allem, was wir tun. Wir können uns bewusst machen, dass wir das tun und es gibt ja viele Menschen, die das tun. Du zählst mit ganz großer Sicherheit dazu. Und auch du wirst Entscheidungen treffen, wo du vielleicht bewusst Ressourcen benutzt, die nicht wieder aus 'ner Kreislaufwirtschaft kommen und an manchen Stellen sparst du's dir sozusagen. Die Entscheidung kann nur jeder für sich selber treffen und wir können uns nur bewusst machen, dass es so ist. Also ja, KI braucht viel Energie. Ich für mich hab nicht entschieden, dass ich kürzer trete, ähm, weil für mich ist es einfach auch, wie soll ich denn sagen, in eine Zukunftstechnologie, die wichtig ist. Genauso wie ich mich damals mit dem Internet beschäftigt habe, was auch viel mehr Strom und Ressourcen braucht, als, als wir's nicht hatten, hat es trotzdem unser Leben verändert und das wird KI auch weiterhin tun. Und das ist für mich keine OptionDa nicht dabei zu sein. Es ist sicherlich irgendwann der Punkt, wo ich anfange, ähm, Ressourcen zu schonen. Das tue ich jetzt grade. Das hat aber, da, da könnt ich mir, da könnt ich jetzt sagen, dass ich das bewusst mache, um die Umwelt zu schonen, aber ehrlicherweise ist einfach 'n Kostenthema, weil, äh, das Modell, mit dem wir entwickeln, halt immer teurer wird. Und, äh, wenn ich's lokal mache auf meinem Rechner, kann ich damit schlicht und einfach Kosten sparen. Dass ich gleichzeitig auch Energie spare, ist halt 'n netter Nebeneffekt. Aber was will ich damit sagen? Ich hab für mich ganz viele Bereiche in meinem Leben, wo ich ganz bewusst auf Ressourcen verzichte, wo ich andere Ressourcen nutze, wo ich versuche, extrem nachhaltig zu sein und das ist mir auch 'n Bedürfnis. Und es gibt aber auch Momente, wo ich entscheide, dass das hier an der Stelle nicht geht und dass ich das quasi an anderer Stelle dann ... Also ich, man kann das nicht aufrechnen, ne. Ich kann nicht sagen, ich ess hier 'ne Kuh weniger, dann kann ich hier 'n bisschen KI mehr nutzen. So funktioniert das Spiel nicht, aber ich kann nur für mich halt, ähm, bewusst sagen, dass ich halt an vielen Stellen versuche, Dinge zu, nicht zu verschwenden. Und gleichzeitig, ich mein, ich war grad in Montenegro mit 'm, mit 'ner Absetzkabine und 'nem Pick-up. Hätte das sein müssen? Nein. Hab ich's trotzdem gemacht? Ja. Also ja, das Zeug braucht extrem viel Strom und Energie. Ich glaub, das ist wichtig, dass wir das den Menschen mitgeben und dann entscheidet selber, wie er damit umgeht. Ähm, wir haben die Diskussion hier schon an verschiedenen Stellen geführt. Wir haben sie mit Amazon geführt über Nachhaltigkeit. Wir haben über andere Dinge gesprochen. Ich glaub, da gibt's weder 'n richtig noch 'n falsch.
Nele: Nee, und da sind wir uns ja auch oft nicht so-
Sebastian: Ja
Nele: ... einig, ne. Wo wir ja auch diskutieren intern. Und, äh, das geht ja weiter auch bei, bei unserem eigenen Shop zum Beispiel. Wie verpacken wir die Produkte? Wie versenden wir die Produkte und so weiter? Wie produzieren wir? Mit welchem Filament? Nehmen wir das Günstige aus Fernost oder nehmen wir das Teure aus Österreich? Ähm, da haben wir jetzt 'n anderen Weg, also 'nen, 'nen, 'nen sehr aus meiner Sicht nachhaltigen und, und, ähm, ethischen Weg gefunden. Nichtsdestoweniger produzieren wir auch Kunststoff, ne. Also das, ich find's aber wichtig, solche Diskurse aufzumachen-
Sebastian: Ja
Nele: ... weil oft ist ja Leuten gar nicht klar, ähm, weil man einfach nicht drüber nachdenkt, wie viele Ressourcen verbraucht werden. Und deswegen find ich das halt immer schön, auch so 'n Feedback zu bekommen und auch da immer mal wieder den Spiegel vorgehalten zu bekommen. Genauso wie bei unseren Amazon-Folgen, die ja auch sehr, sehr gemischtes Feedback uns eingebracht haben. Ähm, und ich find es gut, dass, dass wir auch Hörerinnen und Hörer haben, die halt so was kritisch hinterfragen und, und, ähm, mich, also mich bringt so was schon zum Nachdenken, weil ich ja manchmal dann so begeistert bin von irgendwas Neuem, dass ich erst mal nicht so das, den Kopf einschalte und dann les ich das und denk: „Ja, hat se aber recht, ne." Und-
Sebastian: Deswegen sind wir auch dankbar für, für, für auch Kritik. Also das, das, das soll überhaupt, wie gesagt, deswegen ist mir's ganz wichtig, das soll nicht heißen, das ist irgendwie Quatsch, was Du erzählst und das sind doch Vorwürfe, die passen für uns nicht. Natürlich, das ist völlig legitim. Ähm, Nele hat's weniger aufm Schirm, ich hab's mehr aufm Schirm. Nele agiert mehr dahin, ich nicht. Also ganz bewusst, also das sind einfach Sachen und wir müssen immer wieder über Dinge sprechen. Und wir, wir, also mir ist auch klar, dass Dinge, also dass, mhm, Hörer, Hörerinnen da draußen das scheiße finden, wie ich da arg-argumentiere, ist okay. Meine Entscheidung, mein Leben und ich muss das halt mit mir vertreten. Ja.
Nele: Wir haben ja schon an so vielen Stellen festgestellt, dass es halt leider zumindest in der aktuellen Form, in der wir leben, in der Gesellschaftsform, in, in der Wirtschaftsform, in der wir leben, ähm, in diesem ganzen Gefüge auch nicht möglich ist, ein konsequent nachhaltiges Leben zu führen, außer man, man ist wirklich Aussteiger und sitzt irgendwo im, im Nirgendwo als Selbstversorger. Und während du zum Beispiel sehr stark bei deiner Ernährung drauf achtest, ähm, nachhaltig zu sein, ähm, achten wir vielleicht bei anderen Sachen mehr drauf, aber, aber es wird nie gelingen, in allen Lebensbereichen wirklich sich immer korrekt und nachhaltig und ethisch vertretbar zu verhalten. Und deswegen find ich's halt immer wichtig, in den Bereichen, wo man es tun kann, ohne, ähm, jetzt massiv irgendwie Einbußen zu haben, es zu tun und dann vielleicht auch nachsichtig mit sich selbst und auch mit anderen zu sein, die, ähm, wenn man die Bereiche sich anschaut, wo's vielleicht noch nicht so möglich ist.
Sebastian: Ja.
Sebastian: In diesem Sinne, schickt uns Kritik, schickt uns Feedback. Immer gerne. Wir gucken uns das an und könnt auch darauf natürlich gerne kritisch wieder antworten, ne. Also solang die Kritik an der Sache ist, ist das völlig fein und es wird hier immer vorgelesen werden und wir werden uns immer damit beschäftigen und auch jede, jede Kritik, die ich höre, die, die sachlich ist, kommt immer in meinem Hirn an und wird auch Tage später dann noch mal verarbeitet und noch mal verarbeitet und wird immer irgendwas auslösen. Ähm, manchmal nicht viel, weil ich vielleicht schon Dinge ganz bewusst mache, aber manchmal auch im Nachhinein, auch wenn ich zum Zeitpunkt, wenn ich mich das erste Mal damit beschäftige, vielleicht der Meinung bin, das wird nie was ändern. Aber deswegen bin ich da sehr dankbar, auch, auch in Diskurs zu gehen und das ist nicht immer leicht, weil das, also hat ja auch manchmal so was Negatives, sich zu streiten, aber im Endeffekt ist, wenn man in der Sache streitet, das völlig in Ordnung und kann immer nur neue Perspektiven und neue Gedanken ins eigene Hirn bringen. Jut.
Nele: Dann haben wir noch Father.
Sebastian: Father. Father schreibt: „Ähm, also ich nutze KI seit über einem Jahr für die Recherche und Routenplanung für meine Wohnmobiltouren. Bei mir funktioniert das bisher tadellos. Selbst Gastronomie auf einer Route funktioniert tadellos und ohne Fehler. Meiner Meinung recherchiert oder sucht ihr viel zu verkopft und umständlich. Habe die Erfahrung gemacht, je einfacher man sucht, umso zuverlässiger ist das Ergebnis. Sorry, ich find, ihr seid, äh, zu kompliziert zu dem Thema, aber trotzdem danke für eure anderen Folgen." Das ist 'n bisschen, wie wenn ich sage: „Ich schnall mich nie an, aber mir ist auch nie was passiert. Anschnallen ist Quatsch." OderNee, die, das Impfthema mach ich nicht auf. Wir lassen, wir bleiben mal bei diesem Anschnallthema, ja. Mir ist noch nie was passiert, deswegen schnalle ich mich nicht an. Das, das, äh, mag valide sein. Äh, trotz alledem ist es anekdotische Evidenz. Nur weil bei dir grade so was funktioniert, heißt es ja nicht, dass es generell funktioniert. Und warum ich mir 'n bisschen mehr Gedanken mach und euch das auch mitgegeben habe, ist einfach der Punkt, dass KI keinerlei deterministische Ergebnisse liefert. Das bedeutet, zweimal anfragen muss nicht dasselbe Ergebnis liefern. Und das ist genau der Grund, warum ich mir so viel Gedanken mache und in deiner sozusagen Denkweise verkopft damit umgehe und umständlich damit umgehe. Damit erreiche ich, dass ich ein bisschen mehr vorhersagbare Ergebnisse bekomme. Und das ist auch schon alles, weil ich weiß, wie KI-Systeme funktionieren. Du hast jetzt Glück gehabt, genauso gut kannst du aber Pech haben und es geht schief. Davon wird dein Leben nicht untergehen, ja. Wenn's 'n Restaurant nicht gibt, was ihr auf-aufgefunden hat oder du irgendwo stehst und nicht weiterkommst, geht die Welt nicht unter. Kein Thema. Für mich geht ja aber KI auch in den Grundlagen, die wir erzählt haben, weit über das Thema Camping hinaus und wir wollen ja nicht nur über Camping e-euch quasi Infos mitgeben, sondern auch fürs Leben, wenn's irgendwie passt und deswegen macht es aus unserer Sicht Sinn. Wenn so das für dich aber funktioniert und du der Meinung bist, machst du weiter, ist das völlig fein. Jetzt hab ich noch mal 'n paar Punkte genannt, warum das vielleicht nicht immer funktionieren wird.
Nele: Und dann abschließend noch Uwe, auch noch mal zum Thema KI. Ich hab mit großer Begeisterung einige eurer Podcast-Folgen gehört. Vielen Dank für die Recherche und das Teilen der ganzen Informationen. Ich hätte folgende Fragen: Wenn ich bei der Reiseplanung mit KI möchte, dass Inhalte von Podcasts berücksichtigt werden, wie kann ich das im Prompt formulieren? Ich denke nicht, dass die KI Podcasts abhören kann, oder? Und die zweite Frage: Unser Camper ist durch das Aufstelldach relativ hoch, ziemlich genau drei Meter. Ansonsten ist er ein ganz normaler Transporter Ford Transit. Würdet ihr eine Navigationsapp wie Sygic empfehlen mit Angabe der Fahrzeugabmessungen, um in Abhängigkeit von den Ausmaßen des Fahrzeugs zum Beispiel in Norwegen enge oder schmale Straßen an Fjorden sowie zum Beispiel kleine Tunnel zu vermeiden? Oder kann ich so was vielleicht sogar eine KI bei der Routenpla... Oder kann so was vielleicht sogar eine KI bei der Routenplanung berücksichtigen? Besten Dank schon mal. Herzliche Grüße, Uwe. Ähm, also zu deiner ersten Frage: Ich hab es so gemacht, weil tatsächlich glaube ich, KIs bisher noch keine Podcasts abhören können oder Se-Sebastian wackelt mit dem Kopf, aber das kann er dann gleich sagen. Ich hab's so gemacht, dass ich mir einfach, ähm, die Transkripte gezogen habe. Also bei unserem Podcast sind die zum Beispiel in den Shownotes immer direkt dabei, wie bei vielen anderen Podcasts übrigens auch. Also ich hab da jetzt nie genau drauf geachtet, aber ich glaub, bei den meisten, die ich höre, ähm, ist, äh, mindestens bei Spotify immer das Transkript mit dabei und in den Shownotes auf der Website häufig. Und da kannst du zum Beispiel den Link reingeben oder eben dir das Transkript kopieren und kannst sagen: „Bitte beachte doch, äh, hier oder bitte berücksichtige hier die Informationen, die in diesem Podcast oder in diesen Folgen gegeben wurden." Das hat für mich sehr gut funktioniert. Bei unseren eigenen Podcasts hab ich's gemacht über die URL unserer Shownotes auf den, auf unserer Website, weil da wird die, das Transkript auch sichtbar ausgespielt. Ähm, wie's bei Spotify funktioniert, hab ich noch nicht getestet, ehrlich g-gesagt, mit 'nem Link zur Folge. Könnte aber auch gehen. Und zum Thema Camper mit Aufstelldach: Ich persönlich würde bei so Sonderformaten immer empfehlen, wenn man sehr viel auf unbekanntem Terrain unterwegs ist, 'ne spezielle App mit Fahrzeugabmessungen oder 'n Navi mit Fahrzeugabmessungen zu nutzen. Mit 'nem Transit finde ich's noch einfacher, wenn man vor 'ner Brücke steht und sieht oder vor 'ner Unterführung und sieht, man kommt da nicht durch, da umzudrehen. Mit unserem Wohnwagengespann, hab ich ja schon mehrfach erzählt, ist uns das ja auch schon nicht erst einmal passiert und da ist es immer ein pain in the ass. Also da werd ich jetzt wirklich 'n bisschen mehr drauf achten, auch diese Apps zu nutzen, die ja sowieso schon bei uns auf den Handys sind. Hm, mit 'nem Transit, ja gut, dann drehste halt um und fährst woanders, ne. Aber wenn du dir das ersparen willst, dann macht 'ne App wie Sygic oder auch heute hab ich mich noch mal mit Copilot, ähm, GPS beschäftigt für 'n Buch, ähm, was ich gerade schreibe. Die ist auch, äh, sehr beliebt in der Camper-Community, da kann man's auch eingeben und es gibt auch noch 'n paar andere, wo man eben die Abmessungen hinterlegen kann.
Sebastian: Ich hab drei Gedanken zum KI-Teil.
Nele: Ja.
Sebastian: Der erste Gedanke, äh, ich setz das ja technisch bei uns um, deswegen weiß ich da mehr als du. Wir haben nicht überall 'n Transkript drin, weil wir haben mittlerweile zweimal unseren Podcast-Rahmen gewechselt seit den sechs Jahren, seitdem wir das produzieren. Wir haben aktuell nicht überall 'n Transkript auf unserer Webseite. Das wird wahrscheinlich auch für andere Podcasts so gelten. Das ist aber nichts, was allgemein so ist, sondern individuell. Daran arbeiten wir. Mit so 'nem neuen Redaktionssystem wird es auch, äh, auch für alte Folgen überall 'n Transkript geben und wir werden auch, oder das ist zumindest die Planung, auch einen KI-Agenten haben, wo man nicht nur unsere Artikel, sondern auch unsere Podcast-Folgen sozusagen befragen kann. Hm, was ich gemacht hätte, 'n bisschen anders als Nele, ähm, jeder unserer Podcasts ist auch bei YouTube. Ich glaub, es gibt drei, vier, fünf Folgen, die vielleicht nicht dort erschienen sind, weil's irgendeinen Fehler gab, aber ansonsten sind eigentlich fast alle Episoden bei YouTube. Und wenn ihr 'n Google-Account habt, könnt ihr NotebookLM nutzen. Das ist so'n ein Wissens, ein, also ein Rack-System. Das heißt, ich kann da Wissen reingeben und kann die KI dann nur auf dieses Wissen bezogen fragen. Und da kann man YouTube-Links einfach reinpacken und NotebookLM holt sich dann automatisch das Transkript und ich kann, du kannst quasi eine oder mehrere Podcast-Folgen direkt befragen. Also das wär jetzt der Umweg über Google. So hätte ich's gemacht.
Nele: Bei Podcasts, die halt bei YouTube sind, ne, weil das sind ja nicht alle.
Sebastian: Stimmt, zwar jetzt gezogen auf unsere Inhalte. Ähm, ach nee, von den Inhalte von Podcast, du hast recht. Wenn man's auf andere ziehtKann man das gucken und, ähm, ansonsten kann man normale Sprachmodelle nehmen, so wie Nele das gesagt hat und kann halt gucken, wo man die Transkripte herbekommt. Ansonsten gibt es Tool wie Whisper, Whisper Flow und so weiter. Das sind quasi auch Sprachmodelle, die auf Sprache trainiert sind. Die kann man meist lokal laufen lassen. Das installiert man sich 'ne kleine App und die können dann eben lokal, ähm, aus 'nem Podcast auch ein Transkript wieder rausziehen. Das könnte man auch machen, wenn man jetzt gar kein Transkript findet, weil die Audio-Dateien findet man ja auf irgend'nem Podcast-Host und kann die sich runterladen. Es braucht 'n ganz, ganz klein wenig Technikwissen, aber an sich kann das auch so funktionieren. Ähm, ja, das wären so meine drei Gedanken zu dem Thema noch. Zum Apps-Thema hast du ja im Endeffekt alles schon gesagt, was, was spannend und wichtig war.
Nele: Dann hab ich vom Michael einen Life Changing Hack mitbekommen. Vielen Dank dafür schon mal, und zwar zu unserer Folge zu den Sanitärflüssigkeiten, zu den mikrobiologischen. „Hallo Sebastian, ihr habt in der aktuellen Folge gemeint, Aviva habe keinen Messbecher. Stimmt, aber sie haben ein Sichtfenster, über das man den Füllstand sieht. Ich habe mir alle 1,1 Zentimeter einen Strich auf das Etikett gemacht. Das entspricht jeweils 50 Milliliter. Viele Grüße, Michael." Ja. Ähm, ja, werd ich machen.
Sebastian: Das Sichtfenster hab ich auch gesehen, aber da war auch keine Skala drin. Deswegen hab ich's wieder verworfen. Also vielleicht wär das auch noch mal 'n Tipp an Aviva, äh-
Nele: 'Ne Skala
Sebastian: ... dass da 'ne Skala halt einfach mega hilfreich ist.
Nele: Ja, das wär so toll.
Sebastian: Oder wir haben noch irgendwas nicht beachtet, dass quasi ein Messbecher irgendwie 50 Milliliter hat oder so was, aber das wirkte nicht ganz so, als ob das 50 Milliliter sind. Also die Schraubkappe mein ich obendrauf.
Nele: Nee, das passt nicht.
Sebastian: Ja.
Nele: Das hab ich getestet und ist auch nicht so komfortabel. Also vielen lieben Dank, Michael, für den Tipp und, ähm, ja, mit Blick auf die Uhr ein letztes Feedback zum Thema Toiletten von Ugdu: „Ich weiß, es passt nicht ganz zum Thema, aber ich persönlich und auch meine Reisegesellschaft hatten bis heute kein Problem mit dem Toilettengeruch bei Chemieprodukten. Und wenn wir vom klassischen Camping reden, ist es ja auch eine Geldfrage. Und ich mein jetzt nicht die ganzen Stinkreichen mit Wohnmobil oder Kabelwohnwagen, sondern die, die sich ansonsten keinen Urlaub mehr leisten können." Ähm, das ging, da ging's noch mal eben um die Frage: Stinken die normalen Toilettenchemien? Chemien? Ja. Ähm, das ist halt, hab ich ja in der Folge auch gesagt, 'ne sehr individuelle Wahrnehmung. Ich mag's halt nicht, andere finden's gut. Da muss jeder einfach selbst entscheiden, so wie er damit umgeht.
Sebastian: Ja, also Geruch ist ja auch was sehr, sehr Individuelles und Geruchempfindlichkeit und, äh, bei vielen Menschen schwankt das auch noch. Von dem her gibt's da, glaub ich, kein passt immer oder passt nie, sondern das muss, wie Nele sagt, einfach jeder für sich selber entscheiden, womit er klark, womit nicht und dann ist alles fein.
Nele: Ja, und dann haben wir noch 'n bisschen Feedback von euch vorliegen. Es sind jetzt noch 'ne Handvoll Mails, die wir jetzt nicht geschafft haben aufzuarbeiten. Da machen wir halt jetzt noch mal 'ne Folge dazu, damit die Kaffeepause nicht immer noch länger wird, weil sonst sind wir bald auch bei 'ner Stunde.
Sebastian: In diesem Sinne: Bis Samstag, wenn ihr wollt. Ciao.
Nele: Tschüss und schreibt uns weiter fleißig. Danke. Ciao.