Das Transkript der Folge
Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten. Es dient zum schnellen Nachschlagen der in der Episode besprochenen Themen. Anhand der Zeitstempel sind diese dann einfach im Podcast nachzuhören.
Nele: Hallo und herzlich willkommen zur Camper Style Kaffeepause, deiner kleinen Portion Camping für zwischendurch. Ich bin Nele.
Sebastian: Und ich bin Sebastian und heute sprechen wir über meine Reisepläne.
Nele: Ja, nachdem wir grade eine kleine Geographiestunde gemacht haben, bevor wir die Aufzeichnung gestartet hatten, ähm, weiß Sebastian jetzt auch wieder, wo er hinfährt als Nächstes. Magst du mal unseren Hörerinnen und Hörern erzählen, wo es dich hin verschlagen wird?
Sebastian: Ich wusste das schon vorher, aber diese Länder fangen alle mit M an und, äh, mein Kopf bringt die tatsächlich grade regelmäßig durcheinander. Und wir werden sehen, wo wir dann landen. Also, wir, wir-- Also erst mal willkommen zurück hier im Podcast-Studio. Warst ja jetzt ein bisschen nicht da, weil, äh, Stimme war weg und ist auch noch nicht so richtig 100 % wieder da. Und ich hatt es ja schon ein bisschen angeteast, äh, hier und da und da und dort und ich bin auch 'n bisschen aufgeregt, weil's mein erster Urlaub seit Langem is, sein soll, sein wird. Und am Anfang war ja gepla-- Ich mach's noch 'n bisschen spannend. Am Anfang war ja geplant, dass wir mit 'm Deutschlandticket und 'nem Zelt losziehen. Dann haben wa überlegt, mit Gregor's Aygo zu fahren, äh, der ja vor zwei Episoden hier war und so 'n bisschen über sein Microcamping mit seinem Aygo erzählt hat. Ich muss immer noch lachen, wie er da mit 'nem Rucksack und 'ner Kis..., Bierkiste auf 'nem Vordersitz sein Bett baut.
Nele: Und noch mehr würd ich lachen, wenn du daneben auf 'm Beifahrersitz auf der Bierkiste liegen würdest. Das, das fänd ich wirklich sehr amüsant, aber das wird ja nicht.
Sebastian: Nein, das hat sich auch irgendwie nicht so angefühlt, als ob ich das machen würde. Da wäre mein Plan gewesen, ich penn draußen im Zelt. Dann war der Plan weg von: Wir sind in Deutschland unterwegs, hin zu, äh, wir wollen nach Dänemark. Ähm, dann war der Weg weg von: Na ja, wenn wir jetzt nach Dänemark fahren und warum nehmen wir denn nicht mein Auto? Das ist 'n bisschen größer, da können wir 'ne Matratze hinten reinknallen. Und-
Nele: Darf ich mal kurz 'ne Zwischenfrage stellen, weil ich die Diskussion neulich mit dem Halil auch hatte? Wenn du jetzt mit dem Gregor unterwegs bist, wie selbstverständlich ist es für euch zwei Jungs, Männer, ähm, dass ihr zusammen in einem Bett schlaft? Weil der Halil hat, hat nämlich auch vor, eventuell 'ne kleine Campingtour mit 'nem Freund von sich zu machen und für die kommt es gar nicht infrage, dass sie mit unserem Bulli da losziehen und dann sich da zusammen hinten ins Bett legen. Und für mich, also ich krieg ja wahrscheinlich jetzt dann Besuch von 'ner Freundin, wenn ich in Katalonien alleine unterwegs bin und ich würd das überhaupt nicht infrage stellen, dass selbstverständlich meine Freundin und ich zusammen in dem Bett schlafen werden.
Sebastian: Also die einzige Sache, die 'n No-Go für mich is mit anderen Männern beziehungsweise Menschen is, wenn jemand schnarcht.
Nele: Okay.
Sebastian: Das Problem haben aber dummerweise immer die anderen. Also weil ich ab und zu dazu neige, zu schnarchen. Ansonsten ist mir das ehrlich gesagt nicht komplett egal, aber relativ egal, wenn ich den Menschen gut kenne und, und leiden kann. Das ist mir das eigentlich recht Wurst. Ähm,
Sebastian: ja, ich, ich glaube, das sind so, äh, wie s..., wie s..., gesellschaftliche Dinge so, die da 'ne Rolle spielen, weil ja Männer, ach, an verschiedenen ... Lass uns gar nicht auf das Thema, das können wir in so 'nem anderen Podcast mal betrachten. Aber ja, das ist für viele Menschen, äh, männliche Menschen ein Thema.
Nele: Aber, aber nicht, weil die, also die umarmen sich auch und alles, ne? Also die sind sich schon grundsätzlich auch nah, aber, aber das ist irgendwie da nicht so selbstverständlich einfach. Aber gut, hat mich bloß mal interessiert, ob das bei dir auch so is. Okay.
Sebastian: Nee, also wie gesagt, es is, es is eher das Schnarchen oder, oder wenn irgendwie die-- Also aber ganz normale Sachen, die mich auch bei 'ner Frau stören würden.
Nele: Okay.
Sebastian: Na, wenn, wenn irgendwie der, der eine noch, äh, singt im Bett und ich pennt will, aber nein, nein.
Nele: Oder den Föhn laufen lässt, um sich aufzuwärmen, so wie ich.
Sebastian: Das war ein lustiger Inside, aber da hast du ja im Andierzimmer gepennt. Ähm, lassen wir das. Also nein, das is tatsächlich nicht so das Thema. Und, äh, und jetzt kommen wir aber dahin, äh, wo ich eigentlich hinwollte. Dann kam Gregor um die Ecke: „Ah, lass mal nicht nach Dänemark fahren. Ich möchte nach Mazedonien." Äh, äh, nein, siehst du? Und da haben wir genau das M. Ich bring Montenegro und Mazedonien zusammen und alle Menschen, die aus diesen Ländern kommen, werden jetzt sauer auf mich sein. Das ist überhaupt nicht böse gemeint, aber mein Gehirn kriegt einfach diese beiden Worte nicht auseinandergehalten. Äh, könnt ihr-
Nele: Du kannst es dir vielleicht merken, damit's, damit's nicht mehr mit M losgeht. Es heißt ja sowieso jetzt mittlerweile Nordmazedonien.
Sebastian: Nordmazedonien, das, das hast du schon gesagt.
Nele: Und dann wird's einfacher.
Sebastian: Ich bin auch in Geografie gar nicht mal ... Nee, das stimmt auch nicht, dass ich da nicht gut bin, aber manchmal ein bisschen oberflächlich nur in der Betrachtungsweise. Anyway, es geht nach Montenegro. Warum? Weil Gregor 'n Arbeitskollegen hat, der da herkommt und der ihm irgendwie gesagt hat: „Was, ihr wollt nach Dänemark? Warum fahrt ihr nicht nach Montenegro?" Und, ähm, deswegen war dann der Plan, wir fahren nach Montenegro, ne? Ich sag: „Na ja." Äh, nee, dann kam Gregor um die Ecke: „Na ja, und wir sind ja nicht so lange, wir haben nicht so viel Zeit, da müssen wir fliegen." Und dann hab ich gesagt: „Hä? Ich hab doch hier 'n Auto stehen. Warum sollten wir denn fliegen?" Also vor allen Dingen hab ich wiederum 'n Auto, wo hinten Matratze rein, drin pennen können. „Ja, okay, machen wa." Und dann begab es sich, dass wir in 'nem Gespräch mit 'nem Campingfahrzeugunternehmen beziehungsweise mit der betreuenden Agentur saßen und ich mich sagen hörte: „Ich hab 'ne Idee. Ich möchte demnächst nach Montenegro fahren. Wie wäre es denn, wenn wir da 'n Fahrzeug mitnehmen und da so 'n bisschen cool 'n Bericht machen, was im Podcast da erzählen, paar Fri..., äh, paar Fotos machen?" Und dann sagte die Gesprächspartnerin auf der anderen Seite: „Ja, das ist 'ne gute Idee. Das schlagen wir mal vor." Na ja, lange Rede, kurzer Sinn.
Nele: Darf man schon sagen, was, mit was für 'm Fahrzeug oder ist das noch geheim?
Sebastian: Da wir die Zusage haben-
Nele: Dürfen wir, glaub ich, sagen, ne?
Sebastian: Würd ich sagen, können wir das sagen. Also, äh, geht um 'ne Tischeaufsetzkabine mit 'nem Pick-up.
Nele: Absetzkabine.
Sebastian: Absetzkabine, 'tschuldigung. Ihr merkt, es ist... Also zu meiner Entschuldigung: Ich hatte irgendwie 'ne sehr, sehr kurze Nacht. Schlafen war irgendwie super schwierig heute Nacht, hab ich leider ab und zu mal. Und ich bin heute Morgen eigentlich müder als ich gestern Abend, als ich ins Bett gegangen bin, war. Und dann schleichen sich so 'ne Phasefehler ein. Das ist auch der Grund, warum ich jetzt direkt nach der Podcast-Aufnahme noch mal mich zwei Stunden, glaub ich, hinlege und einfach noch mal meinem Hirn ein bisschen Ruhe gebe. Also es ist eine Absetzkabine. Warum? Weil man die absetzen kann. Wir haben ja hier schon mal, äh, drei Episoden mit dem Wikinger gehabt, der uns, äh, mit dem Thema so 'n bisschen, äh, be-berieselt hat und uns da so 'n bisschen begeistert hat für. Ich hab selber ja keinen Pick-up. Ähm, ist jetzt auch aktuell nicht das Fahrzeug, was ich, glaub ich, sehe hier. Ich merke schon, dass mein SUV, den ich noch fahre, den wir irgendwie seit zig Jahren haben, eigentlich viel zu groß ist für die ein oder andere Parklücke und auch das ein oder andere Parkhaus hier in Deutschland. Deswegen wird's eigentlich eher auf ein kleineres Fahrzeug gehen. Nichtsdestotrotz find ich das super spannend auszuprobieren, weil wir ja damit auch in unseren Gedanken – ich hoffe, das klappt auch – auch 'n bisschen Offroad unterwegs sein können. Also, äh, jetzt nicht wahrscheinlich die übelst krassen Pisten, aber zumindest da, wo's erlaubt ist und wo's eben 'n bisschen schotteriger wird.
Nele: Also ich hab dazu mehrere Gedanken, abgesehen davon, dass ich ziemlich neidisch bin, weil ich ja spätestens seit den Folgen mit dem Wikinger wirklich sehr, sehr vom Pick-up mit Absetzkabine träume, auch für Mexiko. Und ich denke, dass das zumindest dort auch unser nächstes Fahrzeug werden wird. Ähm, dort macht's auch viel Sinn auf jeden Fall. Und ich hab ja auf der letzten Messe, ich weiß nicht, das war, glaub ich, in Leipzig, sind wir ja mal durch die Gänge gelaufen und da hab ich doch zu dir gesagt, ich würde dich eigentlich mit 'ner Absetzkabine sehen, weil-
Sebastian: Hast du gesagt.
Nele: Mhm.
Sebastian: Hab ich gesagt: „Quatsch."
Nele: Und dann hast du noch vehement gesagt: „Auf gar keinen Fall seh ich mich überhaupt nicht." Und jetzt sind wir an 'nem Punkt, wo du quasi auch so 'n bisschen austesten möchtest: Was wird denn mein nächstes Campingfahrzeug? Oder wie werde ich künftig campen gehen? Und ich find das halt super cool, ähm, dass du jetzt die Möglichkeit hast, das mal auszuprobieren, weil ich bin nach wie vor der Meinung, dass 'ne Absetzkabine wirklich sehr, sehr gut zu dir und auch zu euch später, wenn, wenn dann mal die Hundezahl vielleicht nicht mehr so hoch ist, ähm, passen könnte.
Sebastian: Das, der, das Schwierige oder das, was es so 'n bisschen für uns immer nicht so attraktiv gemacht hat, ist, dass ja unsere Hunde keine Hunde sind, die auf 'm Pick-up cool hinten drauf sitzen, wie ich das in Mexiko gesehen habe und sich da den Wind die Löffzen wehen lassen und da glotzen, sondern unsere Köter würden halt, wenn die erste Katze draußen zu sehen ist, von der, vom Pick-up springen und es ist auch egal, wie schnell der gerade fährt. Ähm...
Nele: Brauchst du halt nur einen mit so 'ner Doppelkabine, wo die dann hinten alle drin sitzen können.
Sebastian: Ja. Also eigentlich ist das der Grund, warum ich mir das nicht vorstellen konnte, ähm, weil einfach diese Ladefläche halt für mich wenig, wenig Nutzen hat. Na klar, wenn 'ne, wenn 'ne, wenn 'ne Kabine drauf ist, klar, aber leer wenig, weil ich bin halt kein Handwerker. Ähm, ich hab keine viel, ne, Sachen da zu transportieren. Das ist eigentlich der Grund, warum ich gesagt hab: „Eigentlich nicht, seh ich nicht." Aber 2026, vermutlich auch '27, wird mein Jahr des Ausprobierens. Also wer den Podcast sehr intensiv und regelmäßig verfolgt, wird ja festgestellt haben, ja immer wenn wir hier 'ne neue Campingform kennengelernt haben, war ich erst mal begeistert und hab überlegt: Dachzelt, wie krieg ich die Inge da ins Dachzelt rein? Was ist dies, das, jenes? Ähm, aus Portugal war das immer nicht ganz so einfach, äh, Fahrzeuge zu testen, weil das Angebot da an Fahrzeugen war schon vorhanden, aber ja ehrlicherweise nicht so super spannend. Und hier haben wir jetzt die Möglichkeiten, halt einfach Dinge auszuprobieren. Und das nutzen wir natürlich. Und deswegen werden wir nach Montenegro mit 'ner, äh, mit 'nem Pick-up mit Kabine fahren und werden hoffentlich coole Sachen sehen, ähm, und werden euch auch so 'n bisschen im Podcast da mitnehmen. Und wir haben auch über-- Oder ich hab mir gestern überlegt, dass wir auch so 'n bisschen schon vorab euch erzählen. Also vor allen Dingen für die, die vielleicht auch neu anfangen. Wir haben ja uns immer auf die Fahne geschrieben, dass wir Neueinsteiger, Anfänger mitnehmen wollen. Und ich weiß noch, als wir damals die ersten Strecken mit dem Wohnmobil gefahren sind, was wir aus Versehen gekauft haben, wie schwer wir uns an manchen Stellen getan haben, wie viel Fragen wir hatten, wie man Plätze findet zum Übernachten, zum Freistehen, auch mal dies, das, jenes. Und da möcht ich quasi jetzt ansetzen und wir wollen euch bisschen in unsere Gedankenwelt auch im Vorfeld mitnehmen.
Nele: Ich bin super gespannt drauf, weil wir waren ja schon in Montenegro. Und ich muss sagen, im Vergleich zu anderen Ländern der Region, zum Beispiel vor allem Albanien und Nordmazedonien, hat's mich jetzt persönlich nicht so begeistert, wie ich erwartet hatte, weil ich im Vorfeld halt immer gehört hab, es ist so wunderschön da. Also wahrscheinlich waren die Erwartungen auch wahnsinnig hoch und es war auch schön, aber es war nicht so, dass ich persönlich jetzt gesagt hätte, da muss ich unbedingt noch mal hin, anders als jetzt in den anderen beiden genannten, wo ich unbedingt wieder hin will und auch mal für länger. Und wenn ihr aber jetzt ja 'nen Kontakt habt, der dort herkommt, der kann euch ja auch ganz andere Empfehlungen aussprechen, der kann euch Geheimtipps geben und da würde ich jetzt so 'n bisschen hoffen, dass du auch diese Geheimtipps dann weitergibst hier im Podcast an mich und natürlich an die Leute, die uns zuhören, weil ich glaube schon-
Sebastian: Also du machst Geheimtipps keine Geheimtipps, wenn du machen würdest.
Nele: Genau, 'n bisschen. Weil wenn, wenn du mich da jetzt doch wieder anfixen könntest, dann würd ich da auch mal gerne wieder hinfahren. Der Halli will ja unbedingt wieder auf'n Balkan.Und ich war immer so: Na ja, Kroatien ist so das Erreichbarste, aber das war jetzt auch nicht unbedingt so mein Favourite von den Ländern, die wir bisher da gesehen hatten. Albanien ist sehr weit, aber wenn man dann noch so 'nen Zwischenanker quasi hätte, ähm, der sich auch lohnen würde, dann, äh, fänd ich das schon cool. Übrigens, ihr Lieben da draußen, wenn ihr tolle Tipps habt für den Sebastian und seinen Reisepartner, dann schickt uns die natürlich auch gerne. Vielleicht auch für Sachen, die man sich unterwegs schon mal angucken kann oder wo man schön Zwischenstation machen kann. Das war jetzt einfach mal 'n bisschen-
Sebastian: Mhm. Nee, Zwischenstation glaub ich vermutlich tatsächlich eher nicht. Äh, weil-
Nele: Relativ durch.
Sebastian: Weil ja, unser Plan ist, dass wir da relativ zügig runterfahren. Vielleicht eine ... Also das Schöne ist mit der Kabine, also wie mit jedem, fast jedem Campingfahrzeug, wenn du halt müde bist, hältst du an und kannst pennen.
Nele: Mhm.
Sebastian: Und das wird mer auch machen. Also tatsächlich wär jetzt ... Das kann sich auch morgen wieder ändern. Das, also daran will ich euch bewusst auch teilhaben lassen. Was wir heute als gute Idee finden, kann sich morgen schon wieder, äh, komplett geändert haben. Aber aktuell ist mein Gedanke, dass wir runterfahren, so schnell es eben geht, um einfach die Zeit in Montenegro zu nutzen.
Nele: Mhm.
Sebastian: Es kann aber auch durchaus sein, also man kann ja verschiedene Strecken fahren und man kann ja quasi, äh, Österreich, Kroatien fahren oder man könnte auch hinten über, äh, Ungarn und, und Serbien zum Beispiel fahren, zwei Möglichkeiten. Und es kann auch sein, wenn wir zum Beispiel die, die Adria-Strecke fahren, auch wenn man da ja nicht direkt am Meer langfährt, weil die Autobahn so im Landesinne, also bis ins Landesinnere, im Landesinneren liegt, kann's ja trotzdem sein, wenn das Wetter mega abgefahren ist, dass wir halt sagen: „Okay, doch, Runterfahrt oder Hochfahrt, ein, zwei Tage noch. Wir düsen 'n bissl am Meer lang und gucken uns da noch Sachen an." Und ein Teil der ganzen Geschichte wird halt auch dieses Ungeplante sein, dass wir einfach uns Dinge spontan angucken oder machen oder was auch immer, so wie sie uns halt begegnen.
Nele: Wie lang werdet ihr unterwegs sein?
Sebastian: Ähm, warte, da muss ich tatsächlich schnell gucken. Ich meine, dass wir jetzt tatsächlich 14 Tage uns freigeschaufelt haben. Warte mal. Das ist eine Woche. Das sind's, äh, 14, 16 Tage insgesamt haben wir, die wir unterwegs sind.
Nele: Ah, das ist ja cool, weil dann kannst du ja auch sogar Tipps geben für Menschen, die normal reisen, also 14 Tage. Ja, das ist ja ehrlich gesagt immer so 'n bisschen unser Problem. Ich bin jetzt dann wieder sechs Wochen unterwegs wahrscheinlich. Das ist ja kein normaler Jahresurlaub. Das heißt, da muss man dann immer auch halt, wenn man Tipps gibt, mit bedenken, dass normale Menschen halt irgendwie zwei, drei Wochen maximal haben und dann sozusagen die Reiseempfehlungen darauf, ähm, anpassen. Aber wenn du jetzt halt auch so 'ne normale Urlaubszeit hast, dann ist es ja was, was man auch tatsächlich nachfahren könnte oder sich da wirklich konkrete Anregungen holen könnte.
Sebastian: Da sprichst du auch noch 'n spannenden Punkt an. Was wir mit einpacken werden, ist 'n GPS-Tracker. Da hab ich gestern, ähm, mit dem, weil wir grad 'n Artikel auch dazu hatten, mit dem Geschäftsführer von Trackiwi gesprochen und der schickt uns einen Tracker rüber. Den packen wir ins Fahrzeug rein. Das hat für uns oder für mich den entscheidenden Vorteil, dass ich, wenn ich danach über unsere Route schreibe, mich nicht erinnern muss, was mir in der Vergangenheit schon ab und zu schwergefallen ist, sondern ich hab 'ne Aufzeichnung. Ich kann genau sehen: Da haben wir übernachtet, da sind wir langgefahren. Und das Zweite, was wir uns überlegt haben, der beinhaltet auch ein Live-Tracking. Das heißt, wir können euch und werden euch einen Link zur Verfügung stellen. So könnt ihr da draußen quasi gucken, wo wir grade sind. Das Einzige, was wir tun werden, wir werden das mit 'nem Tag Zeitversatz tun, weil wir einfach, äh, keine Überraschung erleben wollen, äh, und-
Nele: Wollt keine kreischenden Fans an der Strecke stehen haben.
Sebastian: Das ist, das ist gar nicht mein Thema, aber es gibt ja nicht nur nette Menschen da draußen und ich möcht einfach, ähm, wenn wir irgendwo stehen, nicht exposen im Internet, dass wir da sind. Deswegen wird das Ganze mit 'nem Tag Zeitversatz stattfinden und da wir jeden Tag weiterdüsen wollen, sollte uns das quasi genügend Anonymität und, ähm, Problemlosigkeit geben und ihr könnt aber gleichzeitig verfolgen, wo wir grade sind. Das stell ich mir ganz spannend vor. Wie gut das funktioniert, äh, wird sich zeigen.
Nele: Ja, das ist ja dann auch gleichzeitig der Test für das Produkt. Der, wir hatten ja den, den Fabian von Trackiwi auch schon hier im Interview, als wir das Produkt entdeckt hatten. Ähm, da verlinken wir die Folge auch noch mal in den Show Notes. Das war nämlich auch ganz spannend. Mittlerweile gibt's auch 'n paar neue Funktionen, deswegen hatten wir eben den Artikel jetzt noch mal, ähm, upgedatet und da bin ich echt gespannt, was du berichtest. Wir haben's ja selber bisher noch nicht getestet, aber dann kannst du da auch 'ne schöne, ähm, 'n schönen Reisebericht zaubern.
Sebastian: Genau, weil das ist ja auch spannend, wenn man dann selber sein, seine Reise noch mal Revue passieren lassen möchte. Und ja, das werden wir 'n bisschen ausprobieren. Der Gregor, der mitfährt, hat auch Bock, quasi, ähm, so 'n bisschen mit Fotos und Videos und Instagram zu machen. Das ist, ja, wenn ich allein unterwegs bin, fällt mir das immer schwer, da dran zu denken auch, äh, das alles hinzukriegen. Es ist mir jetzt auch wieder auf den Messen aufgefallen, dann, dann nehmen wir 'n Podcast auf, dann bin ich halt konzentriert darauf, den Podcast aufzunehmen, vergess dann irgendwie noch Fotos zu machen. Und, äh, ja, so hoffen wir, dass wir zu zweit so 'n bisschen da auch Content produzieren. Also es macht jetzt tatsächlich dann auch bald Sinn, äh, unserem Instagram zu folgen, wenn ihr's noch nicht tut. Ähm, da ist ja für den Podcast relativ wenig Content, aber zumindest könnt ihr dann uns so 'n bisschen auf den Reisen begleiten und ihr werdet ja, wenn ihr in Spanien unterwegs seid, was ja auch nicht mehr ... Also ihr startet ja noch eher als ich, ne?
Nele: Wir starten in zwei Wochen ziemlich genau.
Sebastian: Und wir starten ja erst Ende April. Also das heißt, für uns ist jetzt noch 'n bisschen Zeit, aber, äh, unser Instagram zu folgen, den packen wir auch noch mal in die Show Notes, findet ihr auch bei Camper Style unten im Footer noch mal. Lohnt sich sicherlich.Und ja, also das ist jetzt der Plan. Wie gesagt, wir werden hier immer im Podcast vielleicht in den Mittwochsfolgen auch so 'n bisschen euch mitnehmen, wie wir die Reiseplanung auch machen, was wir planen, wie viel wir planen, wie viel auch wieder geändert wird. Ähm, das ist zumindest das, was mir auf Reisen immer passiert und was ich aber auch in Ordnung finde. Und ihr könnt da quasi so 'n bisschen uns auch in unseren Gedankenwelten mitverfolgen und vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen, der da noch nicht so Erfahrung hat, ne? Ich mein, wer 40 Jahre campt, für den ist vieles völlig klar und da hat man seine, seine Dinge, die man macht. Mir ist, also für mich ist es heute auch easy, wenn ich 'n, 'n Platz irgendwie zum Übernachten suchen möchte, dann weiß ich sofort, wie ich gucke, wo ich gucke, wie ich's, wie ich's angehe. Aber wenn man das das erste Mal macht, ist das halt vielleicht 'ne große Herausforderung und das wollen wir so 'n bisschen auch mitnehmen und, äh, ja, euch da quasi im Podcast auch teilhaben lassen und natürlich auch auf Camper Style dann mit mehr Bildern.
Nele: Ja, schön. Da freu ich mich auch selber echt drauf und dann wünsch ich dir jetzt noch einen schönen Resttag, gute weitere Vorbereitungen der Reise und ja, euch da draußen Gesundheit, weil mich hat's echt richtig erwischt. Ich hoffe, dass ihr jetzt gut noch mal durch die, durch die letzten kühlen Tage kommt. Jetzt wird's ja hoffentlich dann bald besser und dann hören wir uns wahrscheinlich, wenn meine Stimme mitmacht – im Moment sieht's gut aus – am Samstag wieder endlich mit 'nem Thema, was wir schon ganz lange besprochen hatten, nämlich mit dem Thema: Warum sind Wohnwagen eigentlich so unsexy geworden? Oder waren sie's vielleicht schon immer? Und was kann man dagegen tun? Bis denne. Tschüss.
Sebastian: Und wenn ihr noch Montenegro-Tipps habt, dann schickt uns einfach unten in den Show Notes der WhatsApp-Link oder auch an podcast@camperstyle.de. Wir nehmen das alles mit auf die Liste und gucken uns das auf jeden Fall alles an, was wir davon eben schaffen. Bis Samstag. Tschüss.